#riK*wet«lidn6 - Preise Kür Laibach: Tnyjihrig . . 8 fl 40 fr. NBiäMg... 4 „ 20 „ «erteljLhrig . 2 „ 10 „ RenatÜch „ 70 „ Mit der Post: »»«zjLhrig.............12 (I. SrlbjLhrig............. 6 „ Uimeljährig 3 „ ä'u sufitfi ng in! HauS monatl. 9 kr. Laidacher zwar liebevoll behandelt, in Krankheiten eröffnen sich ihnen die Hospitäler, wo ihnen dieselbe Pflege wie den französischen Soldaten und Matrosen zu Theil wird , indessen ist die Slerb« bet „für den Kaiser" seit längerer Zeit gar nicht mehr vor (wohl aber das für den Papst), in der NiklaSkirche betet man für den „König und in der Burgkapelle sogar wird zuerst das Gebet für den Papst und dann erst für den Kaiser gesprochen. In den meisten anderen Kirchen ist das letztere schon lange nicht gehört worden. Sr. bischöflichen Gnaden Rudigier von Linz genügt cs nicht, durch aufreizende Predigten das Augenmerk der Staatsbehörde auf sich zu leti> ten, der „gute Hirt" sorgt auch dafür, daß feine Schäfchen sich in bestellten Adressen als Mitschuldige seiner Angriffe auf die Gesetze des Staates bekennen. Mit voller Namensfertigung bringt das Organ des Bischofs eine Zustimmungsadreffe mehrerer Insassen der Pfarrgemeinde Reichersberg, wo Rudigier seine letzte Predigt hielt, wegen welcher die Staatsbehörde neuerlich die Untersuchung gegen ihn eingeleitet hat. Die Unterfertigten erklären darin, „sie feien Sr. bischöflichen Gnaden ewig dankbar für die wahrhaft apostolischen Worte, mit welchen er die unglückseligen Verhältnisse der Gegenwart beklagt habe; dieselben seien eben unwiderlegbar wahr und bilden die Ueberzeugung jedes wahren Katholiken." Ausland. Die günstige Erscheinung, daßsämmt-liche drei Bezirkstage von Elsaß-Lothringen in diesem Jahre sast ganz vollzählig versammelt sind und durch Ableistung des Treu-Eides (nur vier Mitglieder, davon drei Lothringer, fehlen) für den deutschen Kaiser und die Reichsverfaffnng die bestehenden Zustände anerkannten, hat die Frage der Errichtung eines elsaß-lothringischen Landtages wieder in Anregung gebracht, welche durch den ungünstigen Ausfall der Reichstagswahlen für lange Zeit beseitigt schien. Die „National-liberale Eorr.“ plaidiert dafür, daß wenigstens zunächst die Competenz der drei Bezirkstage erweitert werde. Die Hoffnung Mac Mahons, einen politischen Erfolg aus seiner Reise für das persönliche Septennat herauszuschlagen, dürfte getäuscht werden. Wo der Marschall nur irgend mit unabhängigen, nicht dem Beamtenstande ungehörigen Persönlichkeiten in Berührung tritt, bekommt er in allen Variationen zu hören, daß nur die unbestimmte politische Lage an dein Geschäftsgänge schuld sei und daß Frankreich sich nach einer definitiven Regierung» daß heißt nach der Proclamierung der Republik sehne. Tic Ansprache, welche der Vice-Prä» sident des Generalrathes der Sarthe, Herr Lemon-nier, in Le Man« an Mac Mahon richtete, war viel entschiedener und republikanischer, als sie nach dem Auszuge des osficicllen Telegraphen schien, der sidi nur darauf beschränkte, die loyalen Phrasen derselben mitzuthcilen. lichkeit unter ihnen sehr groß, da sie gleich nach ihrer Ankunft an die ungesundesten Plätze entsandt werden, bevor sie Zeit haben, sich an das Klima einigermaßen zu gewöhne». Die Regierung des Landes liegt in den Händen eines Gouverneurs, eines GeveimralheS und eines MunicipalralheS. Der Gerichtshöfe gibt es drei, in denen man jedem ohne Unterschied der Nationalität die Segnungen des französischen Code an« gedeihen läßt! Daneben stehen Schwurgerichte für bürgerliche, und Kriegsgerichte für militärische Verbrecher. Ein gewaltiges Polizistencorps wird zur Beschützung von Leben und Eigenthum auf den Beinen gehalten. Und mit gutem Rechte. Denn Cayenne ist ein weites offenes Gefängnis. 1853 machte die französische Regierung cs zum Verban-nuugöort für politische Verbrecher; jetzt besitzt es 5 Sträflingsanstalten und die Zahl der darin befindlichen Sträflinge beläuft sich auf 4500. Im ganzen zeigt das Mutterland eine große Sorgfalt für bas Wohlergehen der Colonic. 1867 rief es dort eine Sparbank ins Leben, welche durchgängig 3‘/s, Perz. für Einlagen bezahlte. Die Geld-Währung ist eine doppelte, Metall und Papier. Er« stercs entspricht so ziemlich dem französische»; letzteres wird von der „Banque de la Guyana" in Der Ex-Marschall Baz aine ist am 17. d. nachmittags von Köln in Spaa eingetroffen und auf dem Bahnhof von dem Bürgermeister der Stadt, Herrn Teltzer, dem Fürsten Doria und Herrn Ha-ritosf empfangen worden. So meldet der „Gaulois", der noch hinzufügt: Bazaine habe von feiner Turnübung noch ganz steife Glieder, seine Nägel in einem kläglichen Zustande und seine Beine trügen die Spuren arger Verletzungen. Das Wiedersehen mit den Kindern soll ein sehr rührendes gewesen sein. Die Ansicht, die Auslieferung von Bazaine könne verlangt werden, wird von der „Agence HavaS" ein Jrrthum genannt. „Die Auslieferung kann nicht verlangt werden, weil keine der Thatsachen, welche die Vcrurthcilung des Ex-Marschalls herbeiführten, zur Kategorie der Verbrechen des sogenannten gemeinen Rechts gehört." Interessant in mehrfacher Hinsicht ist die Antwort, welche Herzog Decazes im Permanenz-Ausschuß der Nationalversammlung auf eine Interpellation Mahy's wegen Anerkennung der spanischen Regierung gegeben hat. Die Anerkennung, sagte der Minister, bestätige blos eine Thatfache, und schließe weder die Anerkennung eines Rechtes noch eines Prinzips in sich. Es weist dies neuerdings darauf hin, was wir längst als unsere Vermuthung ausgesprochen haben, daß nemlich die Mächte nicht die spanische Republik, sondern lediglich die Executiv-gewalt Serrano's unzuerkennen beabsichtigen. Die von uns vorgestern mitgetheilte Aeußerung des Paris-Journal, daß auch Frankreich noch nicht die förmliche Anerkennung vollzogen habe, scheint durch die weitere Bemerkung von Decazes bestätigt zu werden, Frankreich ergreife keine Initiative, sondern folge nur dem Beispiele der anderen Mächte (also nicht mehr blos Englands, wie es zuerst hieß), um nicht isoliert zu werden. Wahrhaft rührend ist die von zwei Mitgliedern des Ausschusses, Labouil-lerie und Larochethulon, geäußerte Besorgnis, Don Carlos könnte Frankreich feinen Groll fühlen lassen. Wir glauben, derselbe wird bald froh sein, wenn er in Frankreich ein Asyl findet, wo er sich und feine Schande verbergen kann. ZuHageSgeschtchlc. ' — Frauen im Eisenbahn dienst. Bekanntlich hat der Handelsminister in jüngster Zeit die Verwendung von Frauen im Postdienste gestattet, nach» dem im StaatStelcgraphendienste mit der schon früher begonnenen Zulassung von Telegraphistinnen vollkommen befriedigende Erfolge erzielt wurden. Wie die W. Z. meldet, soll nunmehr auch an die Frage der Verwendung von Frauen im Eisenbahn-Betriebsdienste qegang?n werden, indem der Handelsminister die Ge« 500-, 100- und 25 Francs-Noten ausgegeben. Gegründet war die Bank vermittelst eines Kapitals, das man von der Entschädigung, welche man den Sklavenhaltern für Ablösung der Sklaverei schuldete, abzog, wofür man ihnen dann einen gebührenden Antheil an den Actieit gestattete. Unter den wenigen Vorzügen der Stadt Cayenne steht in erster Linie die unschätzbare Wasserleitung. Aus einem großen See im Süden der Insel fließt das Wasser auf natürlichem Wege bis in die Nähe der Stadt und wird bann nach einem Filtrierprozesse durch einen unterirdische» Canal in große Behälter geführt, welche die Brunnen der Stadt selbst speisen. Sonst aber bietet Cayenne nicht viele Reize zur freiwilligen Ansiedlung. Die Kosten des Lebensunterhaltes sind geradezu unerschwinglich. Der Markt ist so schlecht wie möglich versorgt, und bas wenige, was da ist, nur zu Hnngersnothpreisen zu haben. Die dortigen Fische sind geschmacklos; das einzig vorzügliche ist Obst, dafür aber auch sehr theuer, billig sind nur Brot und französischer Wein, 9U» sonn thut ober sehr uoth in dieser Richtung; seltsamerweise ist aber bis jetzt weder von' öffentlicher noch von privater Seite irgend ein Vorschlag Abhilfe gemacht worden. neral-Jnspeciion der österreichischen Eiserlbahnen auf« gefordert Hit, diese Frage mit Rücksicht auf die Be-dürsniffe des gedachten Dienstes in Oesterreich in Erwartung zu ziehen und eventuell Anträge über die Normen zu erstatten, welche den österreichischen Bahnverwaltungen in dieser Richtung vorzuzeichnen wären. — Monstre-Prozeß in Verona. Zu dem am 11. d. in Berona begonnenen Monstre-Pro-zeffe gegen sechSundoierziz deS Verbrechens der Veruntreuung und des Betruges beschuldigte Individuen sind aus Oesterreich als Zeugen vorgeladen: ein Feldzeuz-meister, ein Feldmarjchall-Lieutenant, ein Oberst, drei Majore, ein Stabsarzt, ein Felvcaplan, siebzehn Hauptleute, einundvierzig Offiziere verschiedener Waffengattungen nnd einundzwanzig Unteroffiziere, welche, so viel man glaubt, sämmtlich in Uniform erscheinen werden. Alle diese Zeugen haben die Unechtheit ihrer Unterschriften auf einer Reihe von Dokumenten, Quittungen, Anweisungen rc. zu constatieren, mittelst welcher Falsisicaie es den Beschuldigten gelang, sich in den widerrechtlichen Besitz von mehr als 100 000 Lire zu setzen, die ihnen eben auf Grund der vermeintlich echten Unterschriften auSbezahlt wurden. r- Wcal= uiii) ProMM-AMkMheML Origiual-Correspou-euzen. Neumarktl, 18. August. Der heutige Tag war trotz der Ungunst der Witterung ein recht heiterer und vergnügter. — Schon am frühen Morgen kündeten zahlreiche Pöllerschnsse den Anbruch des Festtages an Um 10 Uhr wurde in der Pfarrkirche ein fol. Hochamt mit Tedeum abgehalten und am Schluffe von der Liedertafel die Volkshymne gesungen. Der Herr Bürgermeister von Jabornegg mit den G-meinderäthen, sämmiliche k. k. Beamten und viele Andächtige wohn» ten dem Gottesdienste bei. , Um 8 Uhr Abends versammelte sich im Gasthanse des Herrn Schelesniker ein zahlreiches Publikum zum Musik- und GesangSconcerte, welches die hiesize Lieder tafel zur Verherrlichung des atlerh. GeburtSfesteS veranstaltete. Vor dem Scheiden wurde von sämmtlichen anwesenden Gästen die Volk-Hymne abgesungen und Toaste auf das Wohl des gütigen Monarchen und auf „Oesterreich" ausgebracht. Die Leistungen einiger Herren der Liedertafel mit Flöte und Streichinstrumenten haben in Berücksichtigung der kurzen Zeit ihres Wirkens allgemein überrascht. Das Programm der Liedertafel war ein sehr gelungenes und ebenso erheiterndes, wozu insbesondere die gimüthlichen Kärntnerlieder beigetragen haben. Planina, 20. August. (Feuer. Forstliche Plackereien.) Vorige Woche am Samstag abend-um 10 Uhr machte man plötzlich Fenerlärm. Der . Nachtwächter lief wie wahnsinnig durch die Straßen *1* und schrie: Feuer! Wo es brenne, konnte man au» m"h ,hm" ihm nicht herausbringen. Die allgemeine Verwirrung war umso größer, nnd der eine fand in der Dunkel, h-'t feine Stieseln nicht, während sie der andere in d« Hin» festhaltend in allen Winkeln vergeben- suchte. Als der Qualm himmelhoch gestiegen war, ward man Mfen gewahr und konnte erst auf die Brandstätte los-8ehtn, um über das Element Herr zu werden. — Es kannte eine Scheuer des Fürsten Weriand.Windifch. 3]% Diese stand einsam, war ganz leer, und ihr «raub konnte nicht viel Schaden verurfachen, am aller. w°mgsten dem Fürsten, weil er der Herr ist, eine solche üan r-balb wieder in statu quo zu setzen. Die nick»° wäre somit von keiner Bedeutung, wenn ' was außer Zweifel ist, da- Feuer gefliffentlich aeic9l worden mnr. Controlor bestellt worden, ist man in dem Grade übel daran, daß allgemeine- Murren und Brummen selbst unter Leuten von einiger Geltung herrscht. Ein jede-aus dem Walde au-gesührte Stückchen Holz wird beanständet, dünn natürlich amtlich angezeigt und die Sache sofort gewöhnlich so gedreht, daß der Betretene zahlt und schließlich noch — ewgefperrt wird. Die Leute sind eben holzfermtutsbecechtizt; darum geht ihnen eine fo arge «Schmälerung nicht ein, und sie existierte auch nicht, bis nicht dieser Controlor seine Ommpotenz fühlen ließ. Im Walde vermodert so viel Holz, daß ein Verbrauch nicht deutbar ist; eS ist daher eine solche Knickerei gar nicht gerechtfertigt. Wir sind wehr als überzeugt, daß dieser Vorgang weder Geheiß, noch Wille de- Fürsten ist. Der Fürst und feine Familie sind diejenigen, weiche nach jeder Richtung hin nur Güte spenden; eS ist nur daS Personale, das beflissen ist, sie wenig tactvoll zu vertreten. ES steht einmal fest, daß, was im Walde aufwächst, Wildling ist uno bleibt; allein, wenn der Mensch unter seinesgleichen leben muß, dann ist Humanität am Platze, man fordert sie besonders von einem solchen, der ft0) gebildet wähnt und trägt. Nichts desto weniger sind diese Leute manchmal anmaßend uno arrogant. Während der Fürst freundlichst bankt, wenn man ihn grüßt, finden eS jene für ange» meffen, auf den Gruß mit dem Kopfe zu nicken, wenn-gut geht. Die Selbstherrlichkeit dieser Leute nimmt sich fondetbar au-, wenn man bedenkt und wohl weiß, daß sie auch von der Bevölkerung mehr oder weniger ab« hängen. Der Controlor steht oben an. Seine Allmacht will e- so, daß die HauSthüre fleißig abgesperrt und zugeriegelt und der Brunnen gehörig abgeschlossen, der Hof für simple Leute also unzugänglich gemacht werde. So geschieht es, daß die Leute der Umgebung Mangel am Wasser leiden. Die Gemeinderepräsen- tauz ist viel zu verschlafen, um in der Wafserfrage Ab- hilfe zu schaffen. Wohl ward schon in dieser Hinsicht eine Sitzung gehalten, in der beschlossen wurde, einen in dem fogenanten alten Kuö.an'schen Hanfe zu-geworfeneo Brunnen wieder zu eiöffnen; doch, bis da was zu Stande kommt, braucht eS Zeit — die Brunnenangelegenheit ist in den Brunnen gefallen Es ist merkwürdig, daß man früher genug Waffet hatte, als noch da- Fuhrwerk ging, fo daß man eben diesen Brunnen als überflüssig verstopfte, jetzt aber mit dem Wasser so gekargt wird, seitdem die forstlichen Omnipotenzen wallen. Diese Wasserfrage solle die Gemeinde nicht außer Acht lassen. Tritt eine FeuerSgesahr ein, so weiß man sich nicht zu helfen. Nicht- ist leichter als daß wir balb wieder eine Beleuchtung erleben. E» heißt: die Scheuer verbrannt und nächsten- worden wäre. Die ^hiesigen Leute sind mit dem Fürsten in in keiner besonderen Freunb tralcommifsion, gibt über diesen Gegenstand sehr interessante Aufschlüsse, welche sich zwar auf da- Jahr 1871 beziehen, aber auch heute noch, da sich mittler» weile in den betreffenden Verhältnissen wenig geändert hat, Geltung haben dürften. Darnach bezifferten sich die Gefammteinnahmen des Landesfonds in folgenden drei Kronländern wie folgt: Steiermark 3.803,935 fl., Kärnten 507,103 fl., Krain 368,746 fl. Die Landesbesteuerung (in Perzenten vom Steuergulden ohne außerordentlichen Zuschlag) betrug in Steiermark 1.018,734 fl., in Kärnten 175,432 fl, in Krain 207.829 fl Die Mittel der Verwaltung wurden demnach hauptsächlich durch Besteuerung aufgebracht. Utber-Haupt haben nur wenige Kronländer soviel reelle Einnahmen, um mit denselben die wichtigst?« Bedürfnisse decken zu können. Am vortheilhaftesten stehen Steier» mark, Görz, Oberösterreich, Böhmen und Mähren, in denen nur 1jt bis '/* der Ausgaben durch Steuerumlagtn zu decken sind. Ganz andere Verhältnisse ergeben sich bezüglich der Verwendung der LandeSeinkünste. Da finden wird die LandtagSkosten beziffert in Steiermark mit 15,291 fl., in Kärnten 8771 fl., in Krain mit 9956 fl. Die allgemeinen Verwaltungsauslagen betrugen in Steiermark 146,935 fl., in Kärnten 35,274 fl. in Krain 30,055 fl. Interessant sind besonders zwei Rubriken, die Ausgaben für Wohlthä-tigkeitsanstalten und für Unterrichts- und Bildungszwecke. Für WohlthätigkeitSanstalten gab Steiermark aus 614,295 fl., Kärnten 77,893 fl., Krain 113,400 fl. Für Zwecke des Unterrichtes und der allgemeinen Bildung verwendete Steiermark 299,945 fl., Kärnten 75,718 fl.. Krain 6975 fl. Da- kleine Kärnten verwendet demnach mehr als zwölfmal soviel auf Unterrichtszwecke als das fast gleich große Krain und außerdem ein Drittel mehr als das fast siebenmal fo große Galizien. Die weiteren Schlüffe auS vorstehenden Dalea liegen nahe, und soviel dürfte gewiß fein, daß das Unterrichisbedürsnis in unserem Kronlande mit der für diesen Zweck verwendeten Summe in einem schreienden Mißverhältniffe steht. — (Zum Falle Treuenstein contra Costa.) Wie wir vernehmen, hat Herr v, Treuenstein Bie Mißwirtschaft der Versicherungsbank „Slo-venija" mit einem Berichte vom 14. l. M. mit Originalbeilagen belegt, auch dem hohen k. k. Ministerium angezeigt. — (Da s Bestkegelschieben „beim Stern") geht flolt. Gestern wurden die während der ganzen vergangenen Woche anhaltenden 19 höchsten Kegel mit 21 überschoben und heute sind auch diese bereits mit 22 überholt; nachmittags 4 Uhr waren 2446 Serien geschoben. — (FeuerSbrunst in Oberlaibach.) Gestern nachmittags um halb 1 Uhr traf ein Telegramm von Franzdorf von Herrn Kottuig an die laibacher freiwillige Feuerwehr ein, welches dringend um Hilfe anfuchte, da Oberlaibach in größter Gefahr fei, von einer FeuerSbrunst verzehrt zu werden, daher dringend Beistand nöthig fei. Die Feuerwehrleitung traf sofort die betreffenden Anordnungen und schon um halb 2 Uhr konnte eine Abheilung mit einer Metz'scheu und — (Firmung.) Der Herr Fürstbischof Dc. seiner alten städtischen Spritze fammt Noch- und Normal-B. Widmcr wird im Verlaufe des künftigen äRo«1 fchläuchen dahin abfahren. Hauptmann Doberlet führte natS das heil. Sakrament bet Firmung ausfpenben, I dieselbe. Am Schauplatze des Unglückes angekommen, und zwar: am 1. in Adelsberg, 2. in ©enofetfd), 3.! wurde der Angriff gegen das verheerend- Element mit in Vrem 4. in Hrenowc, 5. in Slavina, 6. in Kne^rk,'bestem Erfolg geleitet und durch volle 5 Stunden un« 7. in Trnovo. 8. in Koöana, 9. in Zirkniz, 10. in; Altenmarkt. 11. in ©Iota und 12. in Planina. wird kann „ihm" der Brunnen zufammenrumpeln; dann man nicht löschen. Die Insassen von Planina sollten aber zuschauen, ihre Waldservituten bald zur Ablösung zu bringen und sich so befreien — von dieser forstlichen Plackerei. — (Die Landesfonds.) Der Hauptgegen-stmd der Beratungen in der bevorstehenden Landtage-feffton wird, da die Regierung nur wenig Vorlage» einzubringen gedeckt, das VandtagSbudget bilden und es wird den Abgeordneten Gelegenheit geboten fein, die ist e« jemanden beigesallen, diese feine; localen Bedürfnisse und Zustände einer gründlichen Be | unterbrochen und mit größter Anstrengung gearbeitet. ’ Um 8 Uhr abends konnte die Feuerwehr den Brandplatz verlassen, und nach eingenommenen Erfrischungen, j welche die Herren von Oberlaibach besorgten, wurde um jhald 1 Uhr nach'.S wieder in Laibach eingerückt. 27 ! Wohn- und beiläufig 14 Wirtschaftsgebäude, im gan« j zeit über 40 Bedachungen sind ein Raub der Flammen geworden. Wir J)ofs;n, dieses Unglück fn,t>rr veuie 2 'ch-r Beziehung eben i Watt, und fo ist es jemanden beigesallen, vie|c jeme locaien Bedürfnisse und yu|tanoe einer grunoitajen ®e<; yiammen geworoen. irnit quyjm, oie,es ungiua werk" k ^ Fürsten gegenüber durch ein „Feuer- ^ fpiechuni, zu unterziehen und Uedelstände abzustellen, werde dahin führen, daß Oberlaibach, welches mit recht ffimalbat *“ ma*en- Freilich ist das r»cht der \ die sich bei der bisherigen, infolge Mangels an Zeit \ genauer Noth einer gänzlichen Zerstörung — ftSnh m ’ Cfabethkinder-spital, Polauavorstadt Nr. 67. K. f. GaruisonSspital. vom 17. bi« inclusive 23. August. Alexander Panczeli, Gefreite der 9. Compagnie des 46. Jnsaulerie Regimcnl«, TyvduS. Lebensmittel-Preise in Laibach am 22. August 1874. Weizen 5 fl. 50 kr.; Korn 3 fl. 40 kr.; Gerste 3 fl. 10 kr.; Hafer 2 fl. 10 kr.; Buchweizen 4 fl. 40 kr., Hirse 4 fl. 40 kr., Kukurutz — fl. — kr., Erdäpfel 2 fl. 80 kr., Fisolen 6 fl. 60 kr. pr. Metzen; Rind-schmalz 62 kr., Schweinfett 42 kr., Speck, frischer, 40 kr., Speck, geselchter, 42 kr. pr. Pfund; Eier 2*/„ kr. pr. Stück; Milch 10 kr. pr. Maß; Rindfleisch 30 kr. Kalbfleisch 24 kr., Schweinfleisch 32 kr. pr. Pfund; Heu 1 fl. 25 kr., Stroh 75 kr. pr. Zentner; harte« Holz 6 fl. 50 kr., weiche- Holz 4 fl. 70 kr. pr. Klafter. Das allbekannte und bewährte Vrmzessm-Masser, echt von A. Rennard in Paris, per Flacon 84 kr., eben frisch angelangt bei Josef Karinger. (298-8) Die neu errichtete k. k. Specialitäten-Niederlage in Laibach, am alten Markt Nr. 15 (k. k. Tabak-Haupt-Verlag) empfiehlt ihr gut sortiertes Lager dem p. t. Publicum. Bestellungen werden pünktlichst ansgesührt, Tarife gratis ausgefolgt und auf Verlangen auch versandt. 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StaatSbahu . . . «üddahu............ 87.50 ! 44. 910. 6» 75 79 976. f 2.— 193 -• 21 75 21.25 104.60 105 - 141 t0 246.“ 201 5< 198 — 820 — 187.50 142 50 *46. *5 202 --193 60 321 — 138.- S’fandbriefe. «llg. oft. ^od.-^redrr. bto in 33 n. . . . . ration. o.XD........ Sod.-Lrrdiraust. Vriorit&ts-Obl. .rranz-JosefS-Bahn . Oest.-Nordwestdahn Siebenbürger......... btaatSbahn............ Südb.-tAes.zn 600 Fr. bto. tiouS Lose. (ürebit.............. Rudolfs L............ uifrelb 94- 87. 93 3 85.75 Wart 95.- 88- 93.40 86.- 101 25 96 80 25 137. 107 50 222 60. 13 50 101 70 96-60 SC 76 187.50 107.76 224 - 60.S0 14. Wechsel (ttMon.) itugsv.ivofl.füdd.W. Franks. 100 st. „ * Hamburg.............. onbor. 10 Pf. pariS 100 Orvauc^ Münite«. »catj. Mün^Ducatcr. no^yrancSflüü . . Preutz. Kaffeufcheiue. Silber............... 91 40 91 60 53 40 : 0 *.60 43.60 5 25» 8.79 1.617 * 108.55 91 G» 91 85 Mt.SV 109.7b 43.55 6.86' 18*' 103.70 Telegraphischer Curtbericht am 24. August Papier-Rente 7150 — Silber-Rente 74 70 — Staats-Änlehen 108' Bankaktie» ‘.74 - «redit 236 °" - London 109 65 — Silber 103 65 — 20- Franc* Stücke 8-79. _______ von Jgn. v. Ikleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach. Berleger und für die Redaction verantwortlich: Ottomar Bamberg.