zur Laibacher Zeitung. «„' gz. Samstag veu 10. Juli 18^1. verwischte Verlautbarungen. ^ ^ E d l c t- Jene welche an die Verlasscnschaft des am 3„. August ,^0 zu Nossenfuß verstorbenen Rea. litälenbesi^ers und Markt-(Zassiers Mathias Ka-diuz, aus was immer für einem Grunde einen Rechtsanspruch zu machen vcrmemen, haben bei sonstigen Folgen des tz. 6.^ bürgl. G. B. ,u der auf den 3« Juli .84. Vormittag5 9 Uhr hier-orts bestimmten Liquidatlons- und Adhandlungä- ^^t^^Hnfuß am 4- Mai M,. Pom Bezirksgerichte Nassenwß wird den Er» ben deS Jacob und Katharina Borse'schen Ber» lasses durch gegenwärtiges Edict bekannt gemacht: Es habe wider dieselben Joseph Sagorz von Un. tcrdulle, und Franz Kcvalschitsch von Gorlschka« gora, bei diesem Gerichte eine Klage auf i.o-schuna cincr auf der, dcr Herrschaft KlingcnfclK zud Rect. Nr. /.25 dienstbaren Real'tat zu Vun. sien der Jacob und Katbarina Börse schen ^cr. laßmasse unterm 2«. Juni 1607 lrnadulntcn Schuldforderung pr. 62 ss. 56 kr. S. M- ange-bracht, und um die richterliche Hilfe gebeten, worüber die Berhaürlungstagsayung auf den ,U. Auqust '»^' Vormittags um 9 Uhr vor diesem Gerichte bestimmt worden ist. Das Gericht, dem der Ort des Aufenthaltes der Jacob und Katharina Borse'schcn Erben UN-dekamit ist, und da sie vielleicht aus den k. k. (Zrbländcrn abwesend sind, hat zu ihrer Vertte« luna und auf ihre Gefahr und Unkosten den Herrn Matthäus Andolscheq von Nassenfuh als Kurator bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der für die k. k, Grbländer br. stimmten Gerichtsordnung ausgeführt und ent. fchiedet, werden wird. ^ , . ^. Dle Erden der Iaccb und Katharina Vor-sr'schct, Vcrlc>ßmasse werdc-n h'evon durch d.escs Edict zu dem Ende erinnert, damit Nc allenfalls zu rechter Zeit salbst zu crscdcu'en, oder ,„zmi. chen dem bestimmten Vertreter ihre Nech sb<° helfe an die Hand zu geben, oder M auch sc dst einen andern Sachwalter bestellen und d.c,em Gerichte namhaft zu machen, und udcrhaupt m die rechtlichen ordnungsmäßigen ^)ge cmzuschrcl-ten nnssen mögen, die sie zu lhrer Verthe.d.gung diensam finden würden, widrigens fie sicb die aus ihrer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst beizumefsen haben werden. Bezirksgericht Nassenfuß am ,2. Mai »l^l. 3« 934. (2) Kundmachung. Der h. 3o der Statuten der mit ecr ersten Oestcrreichischen Sparcasse vereinigten allgemeinen VersorgungSanstalt setzt fest: »Wenn der Besitzer eines Rentenschemes durch ein ganzes Jahr nach der offenllicdcn Kundnia» chung, daß die Dividenden zu beheben seyen, die ihm gebührende Dividende nichl erhebt, wird er namentlich mit A-ngabe seines Geburtsortes und der Nummer scmeü Nentenscheincs aus neue sechs Monate vorgeladen, seine Dividende eb^n so gc> wih zu erheben, widrigen Falls er f^r todt er« achtet werden würde, wenn er sicb aber auch in diesem Zeiträume »licht meldet, dann wird e>' fur todt erachtet und nach Maßgabe dcK 27. §. vorq?. gangen.« In Gcmäßbeit dieser ?Merhöchsi sancsionirten Statute» werden die Interessenten folgende ?^cn. tenscheine, u. z. : ^. Jahres -Gesellschaft »625. Nr. 216 Ludwig Joseph Rinnstorfer, aus Wien. »»14 Ff. Vinc. Felix Bernd, aus PrzcmySl in Galizien. » 2026 Theresia Iosepha v. Swietehki, aus Wien. u ^522 Joseph Wöß, aus Wien. >, 6ol7 Moriz Julius Rohmann, aus Wein. haus bei W>cn. > 3693 Friedrich Vinccnz Lösch, aus Wien. » 76t)2 Aurclia Ncgina Knstcl, aus Kaczyka in der Bukowina. „ I494 Maria Johanna A,>lonia Seraphit,a Wagner, aus Wicn. » 5o37 (Zarolina A.'.nci Püuline Dw^rzak, aus Mährisch-Weißtirchcn. . 5935 Caroline Agn^s PaulineDworiak, avs Mährisch-NeißNrchcn. „ 6Llb I.>naz Philipp Zin'.ml7mann, auS Prag, u 8706 Susanna v Schonfeld, c.e^^ne Gr^i» sinn von Logotcli, aus (5zcs»orv'tz. V. Jahres. Gesellschaft ,^26: »» »0994 Anna Habermayer, aus Floridsdsrf, Pfarsc Leopcldau. 488 »'Nr. j5ci5. Johann Ios. (Michael) Köth, auS D. Odertodau in Bobinen. > i. i3o52 Johann Ios. (Michael) Köth, aus U Oberlodau in Böhmen. M ,. »2055 Johann Jas. (Michael) Köth, aus » Obcrko^u in Böhmen. M ,, ,«365 Magdalena Mar. Anna Bartsch, aus U Potschach. U ci. Jahres- G cscllschaft »627. »Nr. »0694 Blctor Johann Gotsaltarstl), aus Mo^ M dern. » „ i/lZoo (Zlcmentine Eugenia Edle v. Pilbach, U aus Obrowiiz. M >, ,6209 Ursula Ells. Maurus Sole v. Wig. U ' bürg, geb. Kolh,.aus Freyburg. » » »7533 Maria Anna Klausnitzcr, aus der l Moldau. » D. Jahres . Gesellschaft »628. » „ 22202 Theresia Barbara Ernst, auS Neu» M aigcn. » „ NoZI Anton Deschmann, aus Idria. U ,, 20493 Bngitta Placida Gc>shy, verehelichte U ' Rumpel, al>ö Dubica. D >. 20702 Maria Theresia Antonia Wonl'a, ails » Ronow. D » <9954 Johann Nep. Ämtmann, aus Rechnitz. R ^. Jahres - Gesellschaft ll^2g. UNr. 26,77 (Zatl Amtmann, aus BoNy. M „ 2Q65o KachariilH (ZaroUna Franc- (Zhristma U Tcmpöky, aus Prag » ^ 26653 6arl Friedrich Rudolph Temtty, aus W Prag. D >.' 262.7 Michael Löker, aus Irread- >, 3oi3 5o^?9 Johann BaptistMclicher, auö Radvüny. I''. Jahres . Gesellschaft iU5c>. Nr. 342Ü5 Adelheid Ludorrita Durand, aus Wien. „ 35522 Maria Schlesiügcr, aus W'cn. „ 39459 Joseph 26354 Leopold Oambach, aus Prcßburg. „ 57tt55 Theresia I^sal>a Käräsz r. Horgas, grborne Na^y, aus Sz^gedin. Nl. 37L54 Theresia Rosalia Küräs^ 0. Horgas, gchorne Nagy, aus Szegedin-,. ^,0027 Alaisia Armt, geb. Langer, aus Weißlich. 0. Jahres. Gesellschaft l65,. ,. /,45lli Theresia Bochheibl, gcborne Richter, aus Tclschln, Nr. /»45,7 Theresia Bachhcibl, gcborne Richter. aus Tclschen. I^l. Jahres ° Gesellschaft ^Uä2. Nr. 46716 Clementine Habermayer, aus Florids-dorf. » ^L3i2 Ioa Zaudicl Gele v. Schulheim, aus Prag. » 4625a Amalla Francisca Niklas, aus Melnik. » 49715 Johann Blcior Ant. Fro. Freiherr v. ^chmioburg, aus Praq. « 4525c> Theresia Hodatschck,aus Wilhclmsburq I. Iah rcs ' Gesell fchaft ,U55. Nr. 5i53f) Jacob Neubrunn, aus Urmeny. » 55713 (Zarl v. Schiller, aus Harlau. 1^. IahrcS - Gc sell schaft .8 3c». Nr. 6l^7 Alois Philipp Narciß Burgmann, aus Ofen. ,. 6i4Ü3 Alois Philipp Narciß Burgmann, aus Ofen. ,. 566,6 Franz Xav. Jas. Tomas, aus Wien « 60767 Maria Anna Fclete, aus Ofen. » 60766 Maria Anna Fekcte. aus Ofen. » 60769 Maria Anna Fekcte, aus Ofen. » 6077» ^laria Anna Felctc, aus Ofen. » 6»4^5 Maria Antonia Hcrmine Buigmantl, aus Ofen. » 6»4L6 Maria Antonia Hcrmine Burgman»!, aus Ofen. » 61435 (Zaroline Johanna v. Salmen, aus Kronstadt. » 60912 (Zäcil,c> Hascnlchlier, aus Haag. ^.Jahres« Gesellschaft t 6 35. Nr. 65^5 Georg Strauß, aus Tcrvis. 51. Iahres. Gesellscha ft 1 ä 36. ^ Nr. 7^30l Elias Roxcr. aus Lcidih. „ 79706 Philippine Beatrix Poliaschek v. Was. fenheir«, gcd. v. Schnöbt, aus Brei' le»wangen. ^. Ja hres . Gesell scha ft .8 37. Nr. Loo5l La^islaus Ignaz Rudolph Iul. Graf Fcst.tits v. Tolna, auS Tolna. » 863^9 Maria Anna Agnes Sumcez, aus Briniis. » L635o Maria Anna ?lgncs Sumeez, aus Briniis. » LL564 Anna Lachowska, geb. Krynicka, aus Krywa. ., L6563 Johann 3aä?otröki, aus Radozyce. » ^. Jahres - Gesellschaft »83«. N>. g',890 Maria «Zleonora Johanna Sole V.Hoch, aus Prag. " 66967 Caroline Lovinchich, aus 3lgram. " 9^67 Anna Theresia Iustina Büchler, aus Temcswar. >, 96761 Ecuard trachtet. Ibre Eortespondenz - Nachrichten, Neisesklz-zen, Siltcnschildcrungen lt. lc. sind eben so manniq-f.illig. als interessant. In Deutschland, in der Schweiz, in Italien, in Frankreich, in England, in Nußland, „'Polen :c. :c. konnwn wobl schwerlich Dinge von belang vor, von welchen in dieser Zeitschrift nicht ausführlich gesprochen würde. Ihre N 0 -vellenundErza'blungtn flnd vortrefflich Sie liefert h'cl'N nur O r i g i n a I . V e i t r ä g? S>« honorirt »ve kein Journal in Deutschland S!e be-zahlt acht Ducaten in Gold für Mittheilungen rcn berühmten Schriftstellern Ihr Feuilleton ist dos reichhaltigste, welches je ncch eine Zcitr schrift auszuweisen hatte. Im Jahre I8l»0 liffcrle 430 fi^ üb« t2.000 größere und kleinere Notizen. Ihr« Rubrik: »Ge schwi no, w as gib t es Neues?" «st eine wahr.' Fundquelle für Zeitungsfreunde.« Die >,Al lge,ne in e Zeitung von und für Baiern," vom 5 November, urtheilt N^ckilehcn-dcs über oie W > e ne r . T h e a te vz e > lu » g: „In dcr Reihe verdeutschen belletristischen Journale nimm: unstreitig o:e Wiener allgemeine T b c aterzei tling, d.iS O rig i nal b la c t «. lc,< hie mit dcm nächsten Jahre 18^1 ihren zcl. Jahrgang srlebt. den ersten Rang ein. Abgesehen davon, daß ibie Spaten stets mit Neu.m und Originellem gefüllt sind, bringt sie uns die Nachrichten aus der Kl:serstadt< die so viel Interessantes darbieten < tag. l ich und in reicher Fülle, und läßt uns so im Geiste an den vielen Genüssen des herrlichen Wiens Theil nehmen. Dann bring! sie aus allen Hauptstädten Europas immer das Beste und Anziehendste. Wenn man dieses Journal hält, ist man immer ü jaui- mit allem Wichtigen und Wissensweilhen, was auf der gan,;cn Erde geschieht. Dann gibt sie ei«« höchst amüsant« und belehrende Damen zeit ung, mit dieser allwöchentlich so vortrefflich gezeichnete und illumin ir t, Modenkupfer, und nebenbei von Z.'it zu Zeit ss komische bildliche Wie-n r Scenen und theatralische Costume« M! lb? r, Porträte in ganz«rFigur aller beliebten Bühnenkünstler, durchaus in Kupfer, und Stahlstichen, und Pracht-«oll illuminilt, daß «s «ine Lust ist, dieses I,:irnal zu besitzen. Nimmt man an. daß dastrcff' lch re^igirte Blatt täglich ausgegeben, imgroßten Quartformat auf Velinpapier abgedruckt wird, so erscheint auch der Preis höchst tillig und weich? angen hm« Bereicherung jeder Vi-brocket!, j des Familien'Vereins < jeder Lesegesellschaft gib' nicht ein Jahrgang der Wiener Theaierzeitung, di, nichc nur in ganz Deutschland , tzie in der gan^n civi-l,sirten Welt ihre Freunde und Leser gefunden hat." Eben so günstig lassen sich die »Berliner Nachrichten von Staats« und gelehrten Sachen" (Houde und Spener'scbe Zeitung) über d,e Wiener Theaterzeitung vernehmen. Dort hei.ßt es: „Ewe Ankündigung der beliebten Wiener Thea-««zeitung ^egt vor uns. Wie kenn.n die Umsicht, den Fleiß, die Sorgfalt der Redaction für das In-teresse des deutschen Publikums, und versäumen da-bcr nicht, sie unsern Lesern zu empfehlen. Unter «Uln österreichischen Zeitschriften ist diese die einz'ge, weiche in so großer Anzahl von Exemplaren nach Deutschland kommt; sie wird häufig in München, Frankfurt, Stuttgart, Karlsruhe :c , Berlin Hamburg, Bremen, Lübeck, Hannover, Braunschweig, Dresden. Leipzig, Weimar lc. :c.qehalten, und verdient diese Theilnahme in hohem Grade, denn sie ist unerschöpflich an anziehenden Mittheilungen. Dieses Journal enthält tressliche Original' Novellen von den ausgezeichnetsten Schriftstellern. gut geschriebene Cor. respondenzen zc., und ein Feuilleton an Neuigkeiten, VN Notizen, buntcn, theils literarischen, theils Kunst-Artikeln, Tagsdeqebenheiten, Zeit-Ereignissen und Beiträgen zur Culturgeschtchte. wie sie gewiß kein lhnliches Plitt zu bieten im Stande ist. Ganz meisterhaft sind auch die illuminirten Kupfer» unb Stahlstiche,- es erscheinen deren wohl gegen Ein Hun. dert im Jahre: brillante Modenbilder, so schön unb fein, w« die Pariser und Londoner, theatralische Costume. Bilder, Tableaux aus berühmten Bühnen, stücken, Porträts der ersten Schauspieler, Sänger, Tanzer :c , dann Masken und ergetzliche Wi.'n«! Scenen aus dem heitern Leben dicser Residenzstadt nach Original Zeich'nmgen; so das die Wiener Thca-lerzeitung bei jedrm Leclürfieunde, in jeder Familie, in jedem Journal Cirkel Eingang zu finden verdient.« lZin schmcichclhäftez llrthe,l ,'äNt auch cie «Pa n n onia," vom >5. Dccemdcr »64«. Sie bemerkt: „Die .Theaterze it ung« ist eine merkwürdige Erscheinung in der deutschen Journalistik; während andere Zeitschriften kaum einige Jahre bestehen, und andere bei vorgerücktem Alter allen Iugendreiz, gleichsam die Haare und Zähne verlieren, und an Schönheit und Interesse abnehmen, weiß Väuerle seinem Blatte von Jahr zu Jahr «in st«tS neues G«° wand zu verleihen, und den Gehalt immer pikant, modern und allerliebst aufzufrischen. Bäuerl« ist der erste Redacteur Deutschlands, und seine .,TH«a» terzeituna/' wetteifert mit den vorzüglichst«« Blättern von Paris und London: mit argusäugiger Umsicht, und mit einem Feuereifer ohne Gleichen bietet er den Lesern die reichhaltigste und crquickcndst« Lecture. Gestützt auf das bewegliche Leben der Residenz, daS in dtr „Th,at,rz«itung" «in vollstäudiges und schnellfüßi« ges Organ hat. finden hier alle Begebenheiten, Er-lignisse und Vorfällt der ganzen Welt, ein rasches, weittönendes Echo. Was immer der Strudel des socialen Lebens für Blasen auswirft, was Kunst und Mode. was Theater und Dichtung, was Zufall und Geschick, was Fleiß und Sinnigkeit zu Tage tvlbt, das wird in der ,Theat«r<«itung" erwähnt unb besprochen. So «in Jahrgang von Bäuerle'S ..Theat,r« zeitung" ist «in ganzes ?Irsenal von Originalerzählun-gen, launigen Skizzen, amüsanten Novellen und No» tizcn aus dem Lebensall. heiter, witzig, belehrend, g«ist-und sinnvoll. Was die „Allgemeine Zeitung« für« politische Leben, das ist Bäueile's »Tb'aterzeilung' fürs gesellige Leben; jene ist eine unübertroffene, vollständige Chronik der Tagsgeschichte, dies« eine unüber, troffene, vollständige Chronik der Societät. — Und nicht bloß für den Inhalt ist der Herausgeber «msiz besorgt, sondern auch,das Acußere bietet dem Auge .Gefälliges und Erheiterndes. Die Modekupfer, die Costume. Bilder, die komischen Scenen, die Kunst, lerportrails bilden ein kostbares unterhaltendes Album. Die Ausstattung ist jedem Leser erfreulich, indem die Lettern groß. und der Druck, durch eine Schnell, presse, scharf und leickt lesbar ist. — Durch diese unübertroffene Rührigkeit des Herausgebers. d,n Werth seines Journales durch inneren und äußeren Gcnalt stets zu erhöhen, bat die „ThcaterzeitunZ" ein? Verbr?It»mq und Beliebtheit erlangt, wie keine andere belletristische Zeitschrift Deutschlands. Jetzt erscheint ihr Zaster Jahrgang, und Hr. Bäuerl« verspricht weder Kosten noch Müke zu scheuen, noch trefflichere Ori'ginalerzähllmgen, nock schnellere Mit, theilungen auS Wien und der Monarchie, noch gediegenm Losrespondenien, ein noch reichhaltigeres 491 Feuilleton zn liefern, und durch Glanz der Ausstat, «ung alle Erwartungen zu übertreffen. Mit Recht ist daher allcn Iournalfreunden Väuerle's »Theatcrzei. tung« zu empfehlen." Die .«Zroaiia," vom 22, December ig^a, empfiehlt sie mit nachstehenden W^'rt.'N -. «Die ^Wiener Thaterzeitung" des Adolf Bau. ,ile, diese gediegene Zeitschrift, ist schon ein Mal in unseren Blättern rühmlich erwähnt »vorden. __ Ein neuer Jahrgang, der vier und dreißigste, wird angekündigt, die »Croatia" kann daher nicht «n ttllassen, diese beli.bte Zeitung allen Journal- und Leccürfteunden auf das nachdrücklichste anzurühmen Dieses Journal erfreut sich eines großen Lesekreises-seit vier Jahren hat sich dieser aber auf das Dreif,,' che gesteigert; es wird wirklich überall gehalten, und verdient diese außerordentliche Theilnahme auch jni hohen Grade. Die »Wiener Thealerzeitung« ist ^^ wahres Universal - Blatt. Hier wird von Allem gesprochen, w"6 die gebildete Welt inleressirt. Sie liefert des Jahres hindurch gewiß über t2,00o Artikel aus allen Fächern des Wissens. An interessanten Taggereigniffen und Zeitvorfällen ist sie überreich. Neuigkeiten! pikante Neuigkeiten! amüsante Neuig, keilen! ist ihr Wahlspruch. Es wird wohl schwerlich «inen Leser geben, den die »Wiener Theaterzeitung" nicht befriedigte. Besonders ist sie für diejenigen an. ziehend, die Tag für Tag erfahren wollm, was die bewegte Zeit Mannickfaches und Interessantes her. vorbringt. Hier findet Jeder eine reiche Ausbeute Det Priester wie der Staatsmann, der Krieger wi« ^r Gelchile, der Kaufmann wie der Künstler, der Burger wie der Fabrikant. Ueber alles wird hier gesprochen. Jedes Alter, jedeS Geschlecht findet Nah. rung für Geist und Herz. Besonders die Damen, ^zhnen werden Nachrichten aus dem Salon < und Mo« deleben geboten, Toilettenkünsto, Verschönerunas. mute,. Badeerlebnisse. ReUeskij;,n. und so aller. N^^°^°'"er n.ch Mustern, wi, die hohe Welt sich «n den ersten Zirkeln kleidet: Modebild.r von dem berühmten Geiger in Wien; mit ein m Worte, Bilder, wie sie schwerlich ein anderes Iour» nal schöner und prachtvoller zu liefern im Stande ist « »Ost und West," ron ,c>. December ,640 Olbt mm ebenfalls eine besondere Beurteil.,«/. Man liest daselbst: ^«"yellung. «Ein neues Semester rückc heran, die Zeitunas freunde sehen sich nach den geflügelten Boten, den Journalen, um, und musiern die Cataloge, welche von jenen, die auch an andern Orten erscheinen, sie in ihren neuen Lesekreis ziehen sollen. Es gihi der Journale jetzt so viele; die Wahl ist schwer. Ein solides Blatt wünscht jeder Lesefreund zu besitze,,, und solid nennt sich doch jedes, Daber sey erlaubt, in Dst und West auf die Wiener Tbcaterzeitung aufmerksam ;u machen; diclcs Journal ist zwar cMbe. kannt, abcr es verdient dock noch immer mehr bekannt zu werden, der Redacteur isi tbatia., umsichtig, un. «rmüdc. — und das Blatt selbst ist reich an inte,, tssanten Mittheilungen, schönen Novellen, anziehen-den Erzählungen, 'es besitzt das größle Feuilleton, das ie eine bellelli^ch«- Zeitung enthalten! die lIorr?.-spondenzNachrchttn und höchst interessant, mit ei^ mm Worte, wer viel,Neues, recht pikantes Neues und stets interessantes Neues lesen will, versäum« nicht, die Wiener Theaterzeitung zu wählen. Man kann sagen, daß jede Classe Leser, jedes Aller, jedes Ge. schlecht in diesem beliebten Wiener Journal Höchst, befriedigendes finden werde, das täglich erscheint, und als« auch l ä glich erheitert. belehrt, ergeht, un-lerrichtet, und so viek vortreffliche illuminirle Bilder liefert, daß schon die äußere AusstalllMg ungemeinen Reiz bietet. Besonders mögen die Damen hierauf aufmerksam werden, schönere Modenkupfer sind woh! schwerlich zu finden. Die Dresdener «Abendzeitung,' vom,4- ' December: »Die »Abendzeitung" hat schon oft der «Wiener Thealerzeitung" erwähnt und si« ihren Lesern anempfohlen. Doch zu keiner Z«it hat sie einer solchen Berührung mehr entsprochen als in den letzten Jahren. in welchen sie wirklich Alles auf« geboten hat. einen sehr bedeutenden Rang unter den vorzüglichsten Journalen deutscher Zunge einzunehmen. — Wer da weiß, wie schwer es ist, bei der Unzahl belletristischer Blätter einen großen Lesekreis zu erringen : wer dii weiß, wie viele Journale über Kunst, Literatur. Thealcr. Geselligkeit u. s. w. schreiben, «er muß schon aus dem Umstände< daß die »Wiener Theattrzcitung" in mehr denn 5000 Eremplarcn verbreitet ist, auf ihren Gehalt und ihre allgemeine Be-litbheit schließen. In der Tkat verdient sie auch diese seltene Theilnahme. Ihre Erzählungen und Novellen sind burchgehends musterhaft, ihre Corresponds;. Nachrichten, man kann mit Recht sagen, aus der ganzen Welt, gediegen, parteilos und stets höchst interessant, und ihre kritischen Urtheile über die n«ue. sien Erscheinungen im Gebiet« der Kunst, Literatur. d« andern Journalisten gefahren, und man beeilt sich allenthalben. Bä'uerlc's Rührigkeit nachzuahmen, Doch im Bereiche der Novitättn und Zfitcsslgnisse im Felde der Notizen und bunten Mittheilungen au« dem Leden und Treiben der Wett. wird ihn sch^lr» ') Doctor Mcunert,st wieder m 3vic„. ,md licnlitiügi fi,r die Tl'^5clz»!N!nq acw^incn. Er wird dne ^ferai ^b.r dc>c HcNl,cclncl>m,n, lind ltinc albalivoNei,, dbckss tcücbten NoreUen von mn, a-', m V« T^afcrzettüüg ".^sdcr a^schliesiend niülh.il,'!. 492 lich Jemand erreichen; da herrscht kein Stillstand, da gibt jede Tagesnummer, was der Tag gebracht, da ist jedes einzelne Blatt eine ganze Zeitung, immer für jeden Leser interessant, immer ein Iour. nal alles Wiffenswerthcn. Außerdem müssen auch die kostspieligen illuminirlen Bilder gerühmt werden. In Deutschland exesiirt gegenwärtig kein I.-urnal, welches solche prachtvolle Kupfer - und Stahlstiche auf« zuweisen hätte. Nie hat man noch schönte und cor. rectere Mo den bild er, nie anziehendere theatralische Costumes, nie crgetzlichere Tableaux (hier unter dem Titel »Wiener Scenen") gesehen Da wohl gegen Ein Hundert solcher colorirter Pracht-Werke in Kupfe »Blatter für litera r i sche Untcvhal« l u »i g <" von Brockhans >n Le'pziq, bemerket'. «Den sämmtlichen HH. Buchhändlern in Deutsch, land und in der Schweiz lc. kann die Wiener Thea« terzeitung mit Recht empfohlen werden Jeder, d^r wenigstens drei Exemplare auf feste Rechnung über. nimmt, erwirbt dadurch den Vortheil, baß ihm seine sämmtlichen neuen VerlagSartikel oder die ihm i'n Commission gegebenen, falls sie nicht gegen die österr. Censur. Gese^e anstoßen, angezeigt und beurtheilt <^N5 gewiß die bestmöglichste Verbreitung in ihrem Bereiche verdient. Die Buchhandlung Weigand in Leipzig, hat dieses allgemein geschätzte Journal "fuc ganz Deutschland in Commission übernommen « Die »Bres lauer politische Zeitung« des Baron Vaerst, vom 4. Jänner ,K/,,. saat: «Auch die »Bres lauer Zei tun g« freut sich, die »Wiener Theaterzeitung« den Lectürfreun, den zu empfehlen. Sie verdient vollen Eingang, denn das Bestreben der Redaction ist ein ehrenwerthes, und der große Tlntlieil. die notorische weite Verbreitung. diese lange Existenz am lautesten zu ihrem Lobe. Sie hat namentlich in Berlin und Vreslau allgemeine Be- liebheit errungen, besitzt auch wackere Correfpondenten in diesen Städten, und bringt außerdem des Interessanten und Wisscnswerthen so Mannigfaches, daß sic allerdings würdig ist, auf einen noch bedeutendere,» Antheil rechnen zu dürfen.« Außerdem sprechen sich auch das »Frankfurter Conversations-Blatt, « tie »Dilascalia" und dag »Münchener Museum" zum Lobe 0cr Wie« «er Theaterzeitung aus: Das „Frankfurter Conversations-blatt« sagl: »Unter den Journalen, welche in Oesterreich er. scheinen, nimmt offenbar die »W i« n e r T h e a te r-zeilung,« redigirt von Adolf Bäuerle, den ersten Nang ein. Es soll hier nicht von ihrer großen Verbreitung, diese ist bekannt und eine Thatsache, daß in Deutschland noch keine belletristische Zeitung N'istirt hat, welche sich eines so außerordentlichen Absatzes erfreuen konnte, die Rede seyn: wohl aber von ihren wirklick hö'chst anziehenden Novellen, vsn ihren interessanten Correspondent ' Nachrichten, von ihren gediegenen kritischen Urtheilen, und besonders uon der großen Reichhaltigkeit, die sie mit ledem Blatte die. let Es gereicht dem Herausgeber zum großen Lobe, daß er selbst nach zurückgclei,tem drei und drei. ßigsten Jahrgange feiner Zeitung, dieser immer Iugendfiische und r?ge Lebendigkeit verleiht Dabei gibt er auch so wunderschöne Bilder und illliminirte Modenblätter, daß er gan^ Nicht hat, wenn er in semer Ankündigung sagt, »daß diese allein das Geld werthseyen, welches die gan;e Zeitung kostet.« Diese beliebte Thearerzeitung, das Original-blatt für Kunst. Literatur, Musik. Mo» de u n d ge se l li g es Le b e n, erscheint täglich im größten Median > Qu,,rlformat, liefert jährlich gegen Ein Hundert illuminirte Kupfer - und Stahl, siiche von dem berühmten Geiger in Wiei, , kostet jährlich sammt portofreier Erpedition 2^ ss. C. M. nach dem Zwan,iggulden - Fuße gerechnet, und kann bei allen löbl. Postämtern in ganz Deutschland be< stellt werden- Die „Didascall'a:« Ein sehr verbreitetes Wiener Journal ist unstreitig die „Allgemeine Theat?r;eoo Exemplaren, eme Zahl, welche bei einem belletristischen Vlatte noch gar nicht vor. gekowme». Offenbar verdanke si, diesen außerordeltt, lichen Aufschwung ihrer seltenen Mannigfaltigkeit. S" gibt tagtäglich eine Rubrik unter den, Titel »Geschwind rras gibt es Neues?" wer hier seinen Novitäten. Ducst nicht befriedigt, ist wohl schwerlich ,;u befriedigen. Gan^ vortrefflich sind in dieser Zei. t!"ig die Novellen, kritischen U theile u„d Correspon-denz . Nachrichten, letztere aus allen Städten der Welt, namentlich aus Paris, die wirklich sehr qeist. voll geschrieben sind. Die vielen illuminirten Vilder machen dieses Journal höchst anziehend. Es wird in ganz Deutschland gehalten. Und das »Münchener Museum:« »Ein neues Semester ist vor der Thüre. Dle Zeitschriften erscheinen im neuen Schmucke Sehr gerne mahlt man zu den inländischen auch einige ausländisch«, unter den letzteren verdient jedoch 5ie 493 »Wiener Theaterzeitnng,« das Originalblatt für Ku',st, Literatur. Musik, Mode und geselliges Leben, die meiste Anempfehlung. Das „Münchener Muse. um« l)ac schon einmal auf diese gehaltvolle, allqe. mein iineress^lite Zcitschrifc aufmerksam gemacht. Sie t,inn es auch bei dieser Oelegenhcit »ich: unterlasse,,, dein, die »Wiener Thec,terzeirung" gehöll zu den gileseilsiei, u»d beliebtesten Blällern, welche in Deutschland erscheinen, und nach B-nern tommt kein ö^lleichisches Journal in solcher Anz«hl wie dieses Offenbar gewähr die seltene Reichhaltigkeit, die um. sichtige Ausmahl, mit welcher über jeden wichtiaen Gegenstand in dieser Zeitschrift berichtet wird. einen so besondern Nei> Die „Wiener Theater^ituna« wird a!enlhalben geh^liel,, sie findet sich i„ «^^ höheren 5^seisen, sic ist die eigentlich? Salo.i^iiunq, denn sie zähl: fast alle hohen'ssamilien zi, ihren Le^ fern, und erscheint deßhalb auch mit einer Eleganz in der Ausstattung, einer Munisi.-enz in der Schön« heit und Ailvwahl der prächtig illuminilten Kupfer, und Stahlstiche daß sich nur derjenige einen Begriff von der Musterhaftigkeit dieser Bilder machen tann, der einen gangen Jahrgang durchgeblättert hat. Es eischeinen jährlich wohl gegen einhundert tostspieliZ coloirler Abbildungen, theatralische Ta, bleaux, Porträte berühmter Künstler Scenen aus »verlh-vollen Stücken, Trachten u. dgl., so raß man. nichr weiß, hac man sein Geld für den gediegenen Text. oder die unnachahmlich schönen Vilter, welche alle ver« rienen, daß man sie unter Glas und Rahmen sammle hingegeben. TX't>r auch die Schwierigkeit anderer ^Mchriften. welche gerne die »Wiener Theaterlei. t»ng ' verdrängen möchten, sich nur einigermaßen zu behaupten, denn obgleich ein- Menge journalistischer ^nit^sfll.egen lie Miene annahmen, die »Wiener 4heaser;situnq" zi« beeinträchtige,,, so waren dieß nur lahme Versuche. Dieses beliebte Journal zählt gegenwärtig mehr Leser denn je, Fünftausend Adon-«enre» ,l„d s^i„e gewöhnliche Slülöe, das Wiener, ^oft.mt >,'e>se,ldet allein 1700 Eremplare. eine ^al)l welche ;u dc» bedeiifexdsten geHort, welche je bei einn belletristischen Zcilschrifl vorgekommen," Es wird dc>s Urtheil solcher geachteter Iour. „ale genügen, der Lcscwclt den Standpimct an« zugeben, auf welkem sich die Wiener Tbcatcr ^cilung besindct. Wahre Zcitungöfrcunde wcrdcll !>" nicht nuv in ihren Lesekreis aufnehmen, so«. 5eru auch in dcmfclbcn crbaltcn. lZg isi "merk! rcürdig, daß die Redaction ihre Abonnenten nocd "umer jahrelang qefcssclt hat. Sie zählt den groß. lcn Tbeil ihrer Lcser zchn und zwanzig ^kre der. I^, si« besitzt yiclc Abnehmer, welH? sc!. dcm ^Hahre ,807 ihr treu geblieben! Sie bcfft da-der lmmcr gleiche Theilnahme zu finden, und "tet ccßl^Ib aNe Freunde einer gcirählten Lec« lu»e ^ur Plänumcration ein. Der Pränun'.erationspreis ist si^ Wi^ lährlich 2c> ss. illuminirte Costume» Bilder, oder dreißig illuminirte Wiener-Scenen, die zum Jahrgange lU^l gar nicht gehören, und einzeln gekauft, auf »5 st. lZ. M. zu stehen kommen wurden, als Prämie, oder aber, waK noch vor-thcilbaster wäre, wenn man für zwei Jahrgange die Pränum.cration in Wien mit 4« fl. — im Auslande und in dcn Provinzen mit 46 st. tZ. M. leisten würde, erhält »nan einen dritten Jahr-gang, welchen man immer zu besitzen wünschl, gratis und portofrei. Auch könnten —ohne Anspruch auf einen dlil-ten Jahrgang, wenn in Wien sogleich mit 32 st. (?. M., in den Provinzen und im Auslande mit 33 fi. lZ. M. abonnirt, und dieser Betrag in Vorhinein vollständig an das Comptoir in Wien, abcr an kein Postamt eingesendet würde, zwei complete Jahrgänge, z. B. iL^a ünd ,84», oder »84l und 1642, sammt allen Tcxtblättern une> den vollständigen, hiezu gehörigen illuminilten Bildern abgelassen werden. Dem Wunsche mehrerer Zeitungsfr/unde zu entsprechen, werden auch Sremplare mit Pracht-Bildern, in uMoir der Vheaterzeitnng, Wlcn, Rauhensieingllsse, Nr. 926 *>. ») Z ur Warnung Ein gcwiffcv Friedrich Schneider, dcr 'sich fiir nnen Agcincü imd Gommissieüär dcr Redaction dcr «Wu'nor Tkcatcrjcitimg« ausgil't,, al,ch soaar Amionce», »liit s,'i!!cm N>'Mcn lüitcrzcichnct, verlhcilt, sammelt Pr6, (3) Donnerstag den 29. d. M. erfolgt durch das Großhandlungshaus D. Zinuer H5 Comp. in Wien die Ziehung der des prachtvollen oder bare Ablösung dafür dann der schönen VekonVMie - Besitzung Mr. ». zu AsMrn, oder bare Ablösung dafür Gulden HO3OOO W. W. In dieser Lotterie gewinnen 3»,38» Treuer laut Plan Der kleinste Gewinn einer Freilos Prämw beträgt 25 ft. W W. Alles Nähere enthält der Spielplan. Von dieser Lotterie sind Lose, Freilose und interessante Compagme-Spiel-Actien, wobei z. B. die eine Sorte pr. 4 si. auf 45 ordinäre und 9 Freilose jedem Theilnehmer einen Gewinn von circa Ioooo fl. C. M. bringen kann; ferner fürstlich Esterhazy'sche, dann k. k. Anlehens-Lose und andere billigst zu haben in Laibach beim Handelsmann I«h. Gv. NNutscher