f Nummer 1. P^tt au, Deu 5. Jänner 1806. V1L- 3b eil tLym- PettaiierZeitunA erschein! jeden «Konnrag. Orei« fslr Pettou mit Austelluns, In» Hau«: OicrteTiO^rig fl. 1.—, holbiüdrig ll. 2.—. ganzjährig sl 4-—; mit Vostversmdung (tu Inland,: WirrtfTjAtiriq fl 1.16, holdMiig st 2.30, ganj>üyrig fl 4.50. — flhnjflne Nummern 10 kr Schriftleiter: 3»(tf gellner, «ahnh,f,«ffe 5. — sP»n»«ltiirtg »»d Vertag: W vlante, «»chhandlnng. H,u»l?l-tz «r. K. Handschriften werden nichl jurückzestelli, Ankündigungen billigst berechnet — Beitrüge sind eriv"'>Ichl und wollen längsten» die .Zreiiag jeder Woche eingesandt werden Bertretung der .Petlouer Zeitung" für ®nu und Umgebung bei: Ludwig von SchSnhofer in 0»ra», Zp»rgaff« «r. ö. Wie wird's werden? Im Zeichen steigender Verwirrn »gen ist die Welt in das Jahr 1890 getreten. In der Türkei spitze» sich die Dinge all-mählich K» einer Katastrophe zu u»d dir in bnt leoaniiiiitche» tJJeivflsjer» flatiunirieu Flottenab-t Heitungen der Möchte iücvIhii sie ebensowenig verhindern, wie die zweite» Stationsschiffe vor Stambnl. Denn weder diese, noch die vereinigten Geschwader imponire» dem Sultan und seiner Regierung sonderlich. Der Großherr weiß zu gut. dass die gegenseitige Eiim'ucht der Mächte ihn vvr jeder »iibeque,::.'' Einmischung der einen oder der anderen besser schützt, al» es sei» Heer, seine «riegSfahrzeuge und die Befestigungen und Torpedos im Bosporus je vermöchten. Und die Türken wissen daS ebenfalls und so wird lustig weiter-gemordet. England, da» weltbrherrschende stolze Albion, muss ruhig die unerhörte Herausforderung seitens dcS Präsidenten der Vereinigte« Staaten einstecke» und die Herausforderung einer der elenden sudamerikanischen Republiken, Venezuela», das gegen John Bull zum Kriege rüstet. Es muss den Faustschlag ruhig hinnehmen, da e« nicht imstande ist. ihn zu vergelten, e» muie klein beigeben, um sein.' toaste, die es zur große» Abrechnung mit sei.'em Rioale» um die Weltherrichast. mit Rußland, nöthig hat. enge zusammen zu halte». In Südafrika hat e« seine Gold- und Ländergier mit den Boeru in einen Conflict gebracht, der bereits nahe daran ist, ebenfalls ein Krieg zu werden. Und Rußland lauert an den Grenzen Armeniens und Chinas, ohne das» England ihm daS berühmt gewordene ,,Harnte off!" zuzurusen wagt Italien liegt mit Abeisinien im Kriege; da» Kasfeevergistung. von »r. B H. Die Schwierigkeit, eine Kaffeevergistung, die häufiger vorkommt als man bisher gedacht hat, von der Alkohol-Jutoxieation zu unterscheide», war Ursache, das» diese gefährliche Schädigung bcr Gesundheit, welche ebenfalls wie bei Alkohol-Vergiftung sich zunächst in Störungen des Bcr-dauungsapparates und Nervensystems äußert, bisher nicht allgemein und eingehender beachtet wurde. Ein schlimmer Gast, dieser Bohnenkaffee, der sich namentlich seit Beginn unsere» Jabr-Hunderts immer allgemeiner bei uns eingenistet hat, zum unberechenbaren Schaden der Gesundheit, namentlich aller geistig beschäftigten und durch ihren Berus überbürdeten, der Anregung und Er-sriichuug daher bedürftigen Menschen, welche» Unheil für sie alle, dass diese Anregung im Bohnenkaffee gesucht wird — wel^S Unheil auch für unsere Frauen, welche die eigentlichsten Verbreit:? des KaffcegisteS sind, und d»rch die In-schutznahme dieses ModegetränkeS so viel beigetragen haben, unsere Zeit „nervös" zu machen, d. h. un- Italien, von dem England Waffenbruderfchast ^»r See erwartet, iveiin Rußland; Verbündeter, Frankreich, seine Panzerschiffe in den Dienst des Earenrciches stellt. Svaiiien verblutet an der Revolution aus Cuba; der >.n>>lückliche Ausgang derselben bedeutet in Spanien das Ende der Monarchie, die auch in Belgien nicht mehr auf feste» Füßen steht. Auf der Balkanhalbinfel züngeln die Flammen des Ausstandes der Christen gegen die Türken« Herrschaft ab und zn aus der gahrende» Masse. Auf Creta u >d in Macedonien glimmt der Brand unter der Asche foit und der nächste Frühlings-wind kann oder bester wird voraussichtüch die Flammen hochaufloder»' lasse» in der gefährlichsten Nachbarschaft unterer Monarchie. Drohender iin'j drohender balle» sich die Wolke» übereinander im europäischen Wettenvinkel und ziemlich rathlo» stehen die Lenker der Ge-schicke der Völker da, dem dräuenden Sturme gegenüber. E» war sicher keine Vergnügungsreise, die den deutschen Reichskanzler Hohenlohe nach Wien führte. In solchen Zeitläuften sollte man meinen, dass die Leiter der inneren Politik ihre» College» von der äußere» in die Hände arbeiten, das« sie den Zank und Hader im eigenen Hanse sänfttgeu, welche» von außen her vo» schwere»! Uuheile bedroht ist. Das gerade Gegentheil geschieht. Die nationalen Gegensätze haben sich verschärst, sind »och bitterer geworden, als sie es unter Toaste und der Coalitiv» waren. Die Parteien bröckeln ab, verschiebe» sich und spalte» sich und treten zu einander in noch schärfere» Gegensatz, al» sie e» vorher waren, nach dem Sprichworte, das» die ehemaligen Freunde stet» tue unversöhnlichste» und erbittertste» Gegner werden. Die Fraktionen zerfalle» in Fraktiöucheu, die sich bi» beständig, schwach im Entschluß wie in der Au»-sührung desselben und allen von außen kommenden Eindrücken und Reizungen ohne Widerstand unterliegend. Wenn Professor Brillat-Savarin in Pari« sagt, dass ein kräftiger Mann täglich zwei Flasche» Wein trinken.^ dabei frisch und gesund sehr lange leben kann, dass er jedoch bald stumpfsinnig werden und an Auszehrung sterben müßte, wenn er täglich die gleiche Quantität Bohnenkaffee trinken würde, so ist damit ein klares Beispiel und ein jür Jeden verständlicher Beweis von der Schädlichkeit und der zerstörenden Wirkung des Bohnen-kaffeeS gegeben. Diese auch die Gesundheir des kräftigsten Menschen unfehlbar untergrabende Wirkung des ständigen und regelmäßigen Genusses von Bohnen-kaffee, welche zur eigentlichen Kaffeevergistung sührt, äußert sich zunächst in einer allgenieinen Nervenirritation, in Beschwerden im Kops, Schwindel, Ohrensausen und erregteres Herzklopfen. Das verschwindet dann zeilweise wieder, und eS beginnen die Symptome der Kaffeedyspepsie, der Verdauungsstörungen, sich zu äußern. Belegte Zunge, schmerzhaftes, saures Ausstößen sowie ei» aus'» Messer befehde» und das zu einer Zeit, wo Einigkeit allein schon Macht bedeutet. n> einer Zeit, wo d>e Wahlreform, der Ausgleich mit Ungarn und manche andere Frage die Regierung zwingt, Rücksicht ans die Wünsch? und Forderungen der Parteien zii nehme», ohne welche diese Fragen nicht zu löten sind. Wa» könnte» die Vertreter der Deutschen in Österreich j>tzl für ihr VollS'.hum erreiche», wenn sie einig wäre» in der Erkenntnis, dass dem deutschen Volke »i feiner Gesamuitlieit ganz etwas andere» nvhtihnt. als ei» einseitiger PerfonencultnL, der weit mehr geeignet ist zu trenne» alS zu verbinden? Wenn es wahr ist. dass nur ein große» nationale» Unglück die Dentjchen zu einige» vermag, da»» sind wir begierig, wie viel» Cilli noch nöthig sei» werde» um wenigstens die VollSveetreter zn vereinigen. dii es vom Herzen ehrlich mit un» Deutschen in Tierreich meinen. Gemeinderaths-Sitzung am 28. Dezember 1895, Die in der Nummer 52 vom Jahre 18C5 bereit» pnblizirte Tagesordnung für die obige Sitzung, bei der Herr Vicebürgermeister Franz Kaiser als Vorsitzender, dann die Herren Ge-meinderäthe: W. Blanke, I Fürst. I. Kasimir, I. Mollenz, M. Ott, Jg. Roßmann, R. Sadnik, H. Stary, I. Stendte, A. Sellinschegg und I. Wreßiüg anwesend waren, wurde wie folgt erledigt: Punkt l. Das letzte Sitzungsprotokoll vom 4 Dezember v. I. wurde verlesen und in seiner Fassung genehmigt. Sohl» verlas der Borsitzend« da» zu Beginn der Sitzung eingelaufene Schreiben d«S Herrn Gemküiderathe» f. t. Hauptsteuereiuiiehmer» Fr. Schmidt, womit derselbe wegen Überbürdmig mit bemerkenswerter Appetitverlust sind die ersten Zeichen derselben. Wird dann der Bohnenkaffee genuß nicht sehr eingeschränkt oder gänzlich auf' gelassen, wächst der Widerwillen gegen feste Nahrung immer mehr. Es ist vorgekommen, dass derartige Patienten (wie der französische Arzt Gilles de la Tourette kürzlich in einem Vortrag erwähnte) nichts als in Kaffee getauchtes Brod zu sich nehmen wollten, eine Beobachtung, die überall, namentlich bei alten eingefleischten Kaffee--schwestern zu machen ist. Dann tritt die sogenannte Kaffeecachexie ein, d. h. die Störung der Er-nährung de» Körper» wird erkennbar durch Schlaffheit und Blässe der Haut, sowie durch ein siecheS Aussehen. Im weiteren Verlauf der Vergiftung wird auch die Blnteirculation in Mitleidenschaft gezogen. Schlaflosigkeit oder doch sehr unruhiger Ächlaf mit schrecklichem Alpdrücken, plötzlichein Erschrecken und einem unbezwingbaren Angstgefühl, da» den Schweiß aus den Poren treibt; dabei ausgesprochenes Gliedcrzucken sowie Zucken der Lippe und der Zunge, welche« sich zuweilen über alle Gesicht«-muskeln verbreitet, sind die Symptome, welche jetzt beobachtet werden. Sodann geht es rapid lüften fein Mandat niederlegt. Nach n Anfrage», welche der Vorsitzende . wird die Zuschrift zur »eiuitni» ( ..... 2. Über @iftion«.¥l»trag (9iefew»t e» Rett durch Präsentierung eiue» ooa de» uoini-nirteii fünf Bewerbern um diese Stiftung, aus-znübeu und den Pröientirten der verleihenden BeHorde namhaft z» mache», wird der an d,r 1. Classe des hiesige» Untergyinuasinms studireude Großneffe des Stifters Raimuud Weiuhart, m t dem uamhuit geinacht, das; demselben der Gennß dieses Stipendiniii» aus ei» Jahr verliehe» werde. Punkt 7. Die Mittheilung des Stadtschul-rothes von einem im Prülimiitare pro 189Ö cm« geschlichenen Rechnungsfehler. nach dessen Correc tur der Schulbeitrag der Stadt aus die Ziffer von 2354 fl 88 fr. festgestellt wird, wird über Antrag der Seftio» zur Kenntnis genommen. Punkt 8. Über da« Aiijriche» de« Stadtschul-rathes werde» der suppenanstalt »ach dem Se>tio»Sa»troge 20 fl. Suboeiitio» für Heuer bewilligt. Piiiikt v. De>» Ansuche» des R Gruber a» die Gemeinde, dieselbe ivolle die .Haltte der Siechenhattsfo'le» für feine Mutter Theresia Gruber übernehmen, wird »ach dem Sections-Antrage Folge gegeben. Punkt lü. Die Anmeldn»» des F. Wobner als Stellvertreter für das Gastgewerbe der Frau abwärt«. Körper und Geist nähern sich immer mehr dem vollständigen Verfall, der dann mit Stumpfheit und Irrsinn oder auch >» einige» Falle» mit vollständiger Lähmung des Nerven-system» (Paralvse) oder einseitiger Lähmung der Herzthätigkeit («chlagflnjj) endet. Eine» Trust bietet diese Krankheit (Kuffee-Vergiftung), dass ihre Heilung rascher mißlich ist bei rechtzeitigem Erkenne» der Symptome und vollständigem Ausgebe» des Genusses von Kaffee-gift, als die Heilung der chronischen Alkoholvergiftung durch At'fgebe» der alkoholischen Genusse (Wein. Schuaps, Bier K.) Wer aber möchte, des liebe» Bohnenkaffees wegen, dieser heute in ihrem wahr.» Bestände erkannte» Gefahr einer Äaffeei>ergift»ng leichte» Herzens entgegengehe» ? Eine» solche» Reiz kann doch der Genuß des Bohnenkaffee» nicht üben, dass er die so schwer wiegende» Folgen übersehen läßt? Da ist der Wein-, Bier- oder Schnaps-rausch doch ei» ganz anderer Dämon, der feine Opfer mindeste»» mit erträumte» Wonne» »in« gaukelt, ehe er sie i» den Abgrund des Per-darben« zieht. Aber die Wonue» eines Kaffee- M. 3trasd}ili in der Bahiihvsgasse wird zur Kenntui» genommen. (Vor der B>rhaudlu»g über diese» Piiiikt entfernt sich Geniei»berath W Blanke aus dem Sitzuiigsjaale) Punkt II. Die Mittheilung der k. k. Statt-halterei, dass die Halfie der Herstellui'gstosten für de» Ausbau de» Drauquais (Usenchutzbau im Stadtgemeindegebiete) ant de» Dranregulie-ruugsfouds »beriiomme» worde» sei »»d t» drei Jahresraten flüssig gemacht werde» wir\ wird dankend zur Kenntnis ge»»mmen »nd hat die Bauiektion iveitcr i» d»r Sache zu verhandeln und zu referiere». Piinkt 12. Da« Aniucheu des Franz Blafchitfch »in G fohrliche» Folge» desselben Ein solcher Ersatz scheint nun wirklich seit einiger Zeit gefnnde» zu fein i» dem bereits vielgenannte» unb bekannte» Kocht einer Kaffee, welcher die wohlthätigen Wir kniige» de» heimischen Mal:?» mit einem dem Bohnenkaffee gleiche» Geschmack »ad Aroma ver-bindet, gewonnen durch eine Imprägnierung mit einem wie e» heißt coffeiiifreic» Extrakt ver Boh»e»faffeepfla»zi' selbst. Die bereits g'oße Ver-breituug dieses neuartige» Kaffee» hierzulande, wie überhaupt in den meisten Qiillurftaaten, laßt wenigsten» annehmen, da » fiel) derselbe bereits bewährt unb i» seiner Wirkung als wirklich ent sprechende» Mittel gezeigt hat, die gefährliche» Eigenjchatteu de» Bohnenkaffees z» mildern oder deren Folge» ganz aufzuheben. 5er G'wiiin wäre ei» »»schätzbarer für die durch die nun erkannte HaffeeoergifMi!.; bedrohte Gesundheit des Einzelne» wie des ganze» Volles. Iich.ni Veranstaltungen zur Förderung »usereS nationalen Unternehmen» mitzuwirken. Auch bei Spielen (tforfritfpiflrn, Kegelflhieben ». s. m ^ und tict Wett»» geh': fe »>au immer des hartbedräu^tcn Uilti! Alio auf. liebwerte V'Iks,le»ossen. zur R.tlung pe? fi t>lii Tludonien-Heimes: Siirycrmristrr »nd tanöliigsabgcordnrtcr vr. S. Portugal! in &raj, C&*ön.j llcchlsanmalt Ur Koim. Urdurinann in Gra). CJimiinillrnwmcIft. Aanfmaun 3osrf Kuörrrr in Gra). S4f<|i|ü^rrt. stnd. plnl. Alfoiis ffallflii} In Gra;, iimrltaflrflöjnnlU Aöolf tjornrck in Gra^. .•fcKmrflrr iZctginyrnicnr (Einrridj MiUcr von Hanrnfrls in ®ruj, tjadlm»ift Der steicrm. Landtag hielt am 28 December v. I. seine erste Sitzung ab. Nachdem Füriibijchos Dr. Leopold Schuster um lü Uhr vormittags ein feierliches Pontifiralamt celcbrivt hatte, dem Se. Excellenz der Herr Statthalter mit den Statthatte,eirät»en, Herr Landeshauptmann Gras Atteins mit dem Landesausschusse und verschiedenen Abgeordneten Ixiwohnten. eröffnete der Landeshauptmann die eiftc Sitzung um 11 Uhr vormittags mit der Verlesung des kaij. Patente» vom 12. December v.J., womit der steierm. Landtag einberufe» wurde. Er begrüßte ven neuen Statthalter Se. Excellenz Llivier Marquis von Bacquehem, gedenkt des geschiedenen Statthalters Freiherr v. Kübeck in twntteu Worten und der Thätigkeit des Landesausschusse» und weist auf verschiedene wichtige Vorlagen bezuglich des Armenwesens, Hebung der Rindviehzucht und des Jagdwesens Ijiti und erklärt, dass dem Landtage wichtige Arbeiten bevorstehen. Bezüglich der Abstinenz der slovenischen Abgeordneten sagt er: „Ich bin mir dessen vollbewußt, das« die Motive, die für den Austritt der slovenischen Abgeordneten a»ge-siihrt wurden, auf einer iriigen Auffassung gegen die Stellung der Majorität des Hauses beruhen. Ta ich keine Mittheilung von Seite der Vertreter des Unterlandes habe, so hoffe ich, dass dieselben noch im Lause der Session an den Arbeiten des Landtages teilnehmen werden " — Redner ge* Nnft nun des Todes Sr. k. u. k. Hoheit Erz-lierzvgS Albrecht, die Abgeordneten erheben sich von den Sitzen, sodann des Todes des Erzherzogs Ltidislaus (gleiche Kundgebung.) Das hervorragendste Ereignis des Jahres war wohl der Besuch Sr. Maiestät des Kaisers am 4. und 5. Juni in Kraz, welcher abermals Gelegenheit hatte, sich von der unwandelbare» Treue. Verehrung und Liebe der Bevölkerung der Steiermark zu über-zeugen. Redner schließt mit den Worten: Gott segne, Gott schütze, Gott erhalte Sr. Majestät den Kaiser Franz Joseph I., er lebe hoch! Drei-fache» begeisterte» „Hoch"! Hieraus spricht Se. iTrcellenz der Statthalter, der das Wohl des Lande» kräftigst zu fördern entschlossen ist und !>ch zu dieser Aufgabe die Unterstützung und das vertrauen des Landtages erbittet. Der Landes-hauptmann widmet den verstorbenen Mitgliedern Herren Regele und Dr. Fürst ehrende Nachrufe, worauf sich die Anwesenden von den Sitzen er-Ik'bcn. Die neugewählten Abgeordneten Franz Freiberger und Alois Haring leisteten die An-grlobung; sodann auch der Hecior magnificus Professor Dr v. Grass. Zu Schriftführern werden gewählt die Abgeordneten Proboscht und Franz meiberger; zu Verificatoren die Abgeordneten Hackelberg. Jerman, Kurz und Moscon. Abg. Kaltenegger erhält einen dreiwöchentlichen Urlaub. (Abgeordnete MorrS: „einen lebenslängliche».") Lanoesausschiiß Dr. Wannisch beantragt, den Bericht de« Landesausschusse» mit dem Antrag auf provisorische weitere Einhebung der sür das Jahr 1895 beschlossenen und bewilligten zweiten Laub »Umlagen, «Zuichläge und «Auflagen im ersten Halbjahre 189Ü ».gleich in Berathung zu nehmen. (Angenommen.) Ch.,e Debatte wird joDaiut beschlossen: Zur Be&ectuug des voraussichtlichen, erjt ziffei mäßig tut jeiiterzeitigen endgiliigen Berichte Über den Landesvoranschlag nachzuweisenden Ab-gaiiges im Landeshaushaite weiden vorläufig die-selben Laudesumlage:-, -Zuschlage und -Auflagen, wie sie tut Iahte 1895 eingehoben wurden, auch im erste» Halbjahre 189(1 sott anzuheben fein und zwar: l. w.'d zunächst eine itöperceutiflc Umlage auf die gejoututten landesfürstlichenOireeten Steuern sammt Zuschlägen rinzuheben bewilligt. II. Weiter» wird bewilligt einzuüben: A. In der Hauptstadt Graz: u) eine LaudeSauslage von 70 kr. voii jedem Hettolitei Bier sowohl bei der Er-zeuguug, als auch bei der Einfuhr; 1») eine Landesauslage von t> tr. von jedem Hektolitergrade (der hnnderltheilige» Atto>)vloulete»Scala) Brantwei», Brantweingeift, Ruin, Arrac! und 3 fl. von jedem Hektoliter versüßter geistiger Getränke und zwar beim Brantwein und Brauliveingeifte sowohl bei der Erzeugung, als auch bei der Einfuhr, bei de» übrigen geistigen Getränken bei der Einfuhr über die Verzehrungssteuerlinie.!!. Aus dem Lande: c) eine selbständige Auflage von 1 fl. von jedem .Hektoliter verbraucht'» Bieres (beziv. von 1 kr. von jedem Liter) und d) eine selbständige Auflage von 6 kr. von jedem HektoUteegrade (der 100' theilten Alkoholoincter-Scala) verbraucht, r. ge-biannter geistiger Flüssigkeit — und von 3 sl. von jedem Hektoliter verbrauchter, versüßter geistiger Getränke und zwar in den beiden letzteren Fällen c und d nach Wahl des Aersd)le>ßers entweder bei der Einbringung in die Gewerbe« oder Ausbewahrungs'äume oder ent beim Anzapfen zum Zwecke des Kleinverjchleißes. Hieb« hat der Brantwein in allen jenen Fällen, in welchen die Steuerfreiheit von der staatlichen Steuer nach 8 6 des Brantiveinsteuer- Unter dieser Spitz-marke bringt die „Grazer Tagespost" vom 3. Jänner d. I. folgende Notiz: „Gelegentlich der im Jnnt v. I. seitens des LandesschulratheS vorgeschriebenen In-spection dieser Leliranstalt wurde auch die Ver-vollständigung derselben aus achl Elassen zur Sprache gebracht. Der LandeSschiilinspector erklärte Hiebes, das« er der Errichtung eine« vollständigen Gijm »asiiimS i» Peltaii syinpalliisch gegenübersiehe. aber an der Äbensfähigkeit eine« solche» zweifle, wenn nicht eine besondere Einrichtung geschaffen wird, nämlich ei» für 80—100 Schiller berechnetes Eo >vict, da» unter billige» Beoingnngei! Ans» »ahme geioahrt und unter einer p.ida.,vgisch tüchtigen Leit»:i \ sieht. Der La!.desa»»ich»ß hat hievon dem Stadtamte in Pelt.ni Mitüieilung gemacht." Dazu haben wir mir ,w bemerken, dass ein diese Frage betreffende Erlais de* lochen steierm. Landes Ausschusses in der Gemeiiideratli«-Sitzung vom 23 Ociober 1895 (Puiilt 4 der Tages-Oidnung» zur Verlefmig gelangte und dass der Geineinderath einstiininig den Beschluß geiaßt l>at, au! die gestellte Bedingung (Errichtung eines Studenten Eoi'viete» für 80 bis 100 Studenten unter Anificht eines Pädagogen) einzngelst'n. gleich-zeitijt auch eine bezügliche Petition wegen der Ver-vollitändigiiiig des Gymnasium» an den hohen steierm. Laiidtag zn richte». Mit diesem Beschlusse unsere» t^emrinderatbes wäre d>.her d,?s Hindernis sür die Lebensfähigkeit eines vollständigen Landes-Gymi'.asinms in Peltau b>seiliget »nd es stünde der Errichtung eines Oberghinnasinms i» unserer Stadi, wenigstens was das E»t.>egenkvmine,i der Gemeinde betrifft, nicht» mehr un Wege. (Der iqlurllrr-Alirnd im dalino > Der Easinvverei». der M»siko«'rei», der deutsche Mämier-gesaugverei» und der Turnverein feierten am DienS-tag geiiieinjchflftlich den Jahresschluß im Easinosaale. Da» Fest war gnt beiucht und das Programm ein sehr hübsche». Besonders die Damentvel! war stark vertreten, den» »ach dem offiziellen Theile sollte getanzt werbe». Die Miisilkapelle des Musik-Vereines, dirigirt vom Herrn Kapellmeister Ernst Schmeißer, setzie gleich ansang» mit einigen sehr melodiösen Pieccn, darunter „Waldidhlle" und zwei Eoinpositiouen des Herr» Kapellmeister« ei», die sehr gnt gefielen und die Feslesstimmung auf den richtigen Wärmegrad brachten. Dazwischen sang der Männergesangverein einige seiner besten Lieder, darunter die innige Weise „Wann i denk an die Zeit", welche der Ehrenchormeister Herr Ritter Weis von Ostbor» betn Vereine gewidmet, „Die drei Schlüssel" von Stritzko, „I^a iSorreriiinn" mit Tenoriolo. ic, für welch prächtig gesungenen Lieder den Sängern rauschender Beifall zutheil wurde. Gegen zehn Uhr begann dann die Tombola mit einer bedeutenden Zahl von schönen Ge-winnften. Um Mitternacht erhob sich der Direktor des Eastiiovereine». Herr k. k. Gerichtsadjunkt Dr. vo» Kolschi'war, zur Sizlvesterrede. Nachdem er die Anwesende», insbesondere aber die Mitglieder der da» Fest ntitseiemde» Vereine l»erzlichst begrüßt uiid mit einigen Worten das Gedeihen des Easiiivvereiiie«, der im abgelaufene» Jahre eine Reihe hübscher Feste arrangirte, berührt hatte, kam er ans die Bedeutung de» Sylvester« abend?» zu spreche», der wohl überall in der ganze» civilifirte» Welt als letzter Tag des Jahre» sestlich begangen werde. Lauter Beifall folgte der schönen Rede, da»» spielte die Musik einen Marsch. Dieser ivar noch kaum verklungen, als die tauz> lustige Jugend ihrer Ungeduld dadurch Ausdruck gab. dais sie Tisckze und Stühle aus dem Saal räumte und nun gieng» frisch an den Tanz, der bis znni Morgen wahrte. Da» Fest war gelungen, wie itdes, welche» der Cafinoverein arrangiert. Die Restauration hatte Herr Th. Schuch, Restaurateur deS Hotel Woisk, übernommen und zur allseitige» Zufriedenheit auch geleitet. (Hauptvrrsammlnng des „Ülnsral-tirrrinrs.") Der „Miiseal-Verein" hielt am 28. v. M. abends in „Reiche,'s Gasthofe" feine diesjährige Haupt^ Versammlung ab, welche sehr zahlreich besucht war. Auf der TageSvrdnuug stand: 1. Thätigkeit^ bericht des Obmannes, 2. Cassabericht des Rechnung»' führerS, 3. Neuwahl der Vereinsleitung. 4. fällige Anträge der Mitglieder. Herr Obmann Professor V. K oh aut begrüßte die Erschienenen, insbesondere .Herrn Professor Franz F e r k, sehr herzlich und geht sodann auf den Thätigkeitsbericht über. In knapper aber klarer Form kennzeichnet er daS Wirken der Vereinsleitung im abgelaufenen Jahre, die e« ermöglichte, das Local Museum zu Beginn der Regionalausstellung zu eröffnen. Dazu trug auch die Erlaubnis des Herr» Professor F. Ferk wesentlich bei. den Saal des „Ferk-Museum»" den er während dcr Ferialzeit ein« gerichtet hatte, den Besuchern zugänglich zu machen. Erwerbungen wurde» zahlreiche gemacht, durch die beim Rigolen auf der sogenannten Adelsberger-Realität gefundenen wertvollen und schönen Objecte, insbesondere Münze» und Gefäße, welche der Leiter dieser Arbeiten, Herr Commisfär MatiaSiö, dem Museum zur Verfügung stellte, wofür ihm wärmster Dank gebührt. (Beifall) durch Grabungen auf einem Felde der Frau Marie LeSkvschegg, welche die Erlaubnis hiez» ertheilte. (Beifall) durch Kauf, Schenkungen und Über-lassungen gegen Wahrung des Eigenthumsrechtes seitens dcr Familie Jos. Fürst. Frl. Prucher, Frl. Machatsch, Frl, Tscheitscher. Frau Beer. Herrn R. Wibmer und anderen, denen besonderer Dank gebührt (Beifall!. Dcr Besuch dcs MuieumS war den» auch ei» für den Beginn zufrieden-stellender und sprachen sich viele Fremde, ins-besondere aber der Herr Landeshauptmann Graf Attems. dcr k. k. Rath Wastler, dcr k. k. Confervator Bergrath Riedl, deren Unheil ein fachmännisch« maßgebendes ist. Se. Excellenz Herr Baum Washington, kaif. Rath Müller und manch andere hervorragende Persönlichkeiten, sowohl über die Reichhaltigkeit und besondere Schönheit einzelner Objekte, sowie über Aufstellung und Arrangement sehr lobend aus. Der Herr Obman» gedenkt vankbarst der dem Vereine gewahrten materiellen Unterstützungen, seitens der löbl. Gemeindever-tretung, welche das Werk kräftigst gesördert habe, der löbl. Gemeindefparkasse. des löbl. Borschuß-Vereines »nd des verstorbenen Herrn E. Teutsch-mann und fordert die Anwesenden auf. sich zum Zeichen ihres Dankes von den Sitzen zu erheben (geschieht). Er gedenkt dcr eifrigen Förderung seitens des Herrn Bürgermeisters. (Beifall) der leider durch Krankheit verhindert sei, der Ber-fammlung beizuwohnen. Zum Schlüsse dankt er »och den Mitgliedern des Ausichusses sür ihre Unterstützung und ersucht von seiner eventuellen Wiederwahl abzusehen, da er die Stelle, wegen einer größeren wissenschaftlichen Arbeit, unmöglich versehen könne. Den Bestrebungen des Vereines rufe er ein herzliches „Glück auf" zu. Sohin erstattet Herr Eassier Jo>. Gspaltl den Eassabcricht. Daraus ergeben sich an: Einnahmen 480 fl. 85 kr., Einnahmen aus dem Eintrittsgelde 19 fl. 50 kr.; Ausgaben 358 fl. 96 kr.. Eassarest 126 fl. 89 kr. Auch Herr Cassier Gspaltl lehnt eine Wiederwahl ab. Den Herr» Eassier wird einstimmig das Ab-solutorium ertheilt. Nach einer kurzen Pause behufs Besprechung, während welcher der Schrift» sichrer Herr Redakteur Felsner ebenfalls ersucht, vo» seiner eventuellen Wiederwahl abzusehen, da feine Berufsgeschafte nicht gestatten, die mit dcr Stelle verbundene Bibliothekars odcr Eustosstcllc !u versehen, wird zur Wahl geschritten. Vor der-elben erklärt Herr Max O t t eine Wahl znm Schriftführer anzunehmen. Gewählt werden die Herren: Pros. Franz Ferk zum Obmanne, k. k. C bet geouteter i. R. Joi. Krnpiezka zum Stell-Vertreter. M. Ott zum Schriftführer, I. Gspaltl zum Eassier, Heinrich Stary, Vinc. Kukowctz und August Scheichenbaucr zu Ausschußmit' gliedern. Dir Herren erklären ihre Wahl rcfp. Wicdcrwahl anzunehmen. Zu Verschiedene Anträge sprechen: Herr Gspaltl wegen Gründung cineS Grabungsfonds, wozu Herr Prof. Feik 200 St. ©rochüren gespendet habe. (Beifall) Dieselben werden sofort von den anratenden Mitglieder» gekauft und der Erlös sammt freiwilligen Bei-trägen ergibt 10 Krone» für den Grabungsfonds. Ferner wegen Herabsetzung des Eintrittsgeldes; zu diesem Antrage entspinnt sich eine lebhafte Rcdc und Gcgcnrcdc, bis dcr Antrag Dr. von Fichtcnau: Die Regelung dcr Eintrittsgebühr soll dem Ausschüsse überlassen werden, ebenso die Zu-erkennung freien Eintrittes für einzelne Besucher-kategorien, — angenommen wiid. Erwogen wird die Verschmelzung der beiden Abihcilungcn „Local-Musenm" und „Fcrk-Mnseum" in ein einziges „Ferk-Muscum." Beschlüsse können darüber — 4 — nicht gesagt werden, da vorhcr die Statuten dcS „Mus^al-Vcrcines" geändert werden müssen. Dcr uns zur Verfügung stehende Raum gestattet einen detaillirteren Bericht der Hauptversammlung nicht, doch werden wir die Beschlüsse des Ausschusses bezüglich des Eintrittes ic. von Fall zu Fall ver-öffentlichen, sobald sie »nS zukommen. (Concil im Schwei)trha»sr.) Der Ver-fö-tiimiug».Verein hat die Ansicht. Morgen Nach , mittag ei» Concert im Saale des SchweizerhauseS im Volksgarte» zu gebe» »nd er hat, »im das zu ermöglichen, zwei Ofen aufstelle» lasse», mit denen Samstag de» ganzen Tag schon eine BeheizungS-probe vorgenommen wurde. Es ist zu erwanen, dass dieselbe günstig ausiällt »ud iverden rechtzeitig Ankündigungen afsigirt werde», ob da« Eoneert slattfi.idet. oder nicht. Wir machen da iiochiiialS auf die feit einiger Zeit jede» Samstag statthabenden Herren-Abende in der Restauration des Schweizerhaufe» aufmerksam, die sich bereits eines lel'haften Zuspruches erfreuen. Küche, Keller und Bedienung lasse» nichts z» wünsche» übrig «Sralulations - Eolhkbungskarteii.j Entheb» ngskarten haben ferner gelölt: Franz Eelotti & Eoiup,, Georg Murfchctz, Earl Wirth, Earl Ackermann. Joses Ezak, Jda Ferfch. Dr ZixtnS Ritter v. Fichtenau. Josef Hlubek, Franz Kaiser, Martin Kaiser, Anna Kräber, Vinccnz Leposcha sammt Fra», Roman Löcker. Frl. Leopoldine Maier, Jos Martine!, kais. Rath, Dr. Franz v. Mezler. Jakob Matzun, Bruder Mauretter. Johann Maister, Franz Ofterberqer, Dr. Pewetz. k. k. Bezirks, ichter, Wilhelm Pisk Amalie Pirich, Dr. R. Ladnik, Ignaz Spritzey. Josesine Schwab, Adolf Schauer, Eduard Struckl. Joh Steudte, Haus Strohmayer, Barbira Tamm. Joses Wreßnig, Dr. Johann Schiffrer. Brüder Slawitsch, Akarie Lillqj, Jos Oberhäuser, Lcop. HöchSmann, Ferdinand «troß. Ecsammlerlös IOB fl. 50 kr. Es wird für dir namhaften Spenden namens der Armen wärmster Dank grs-gt. (Allerlri Ungulee.) Am 28. Dezember hatten die Brüder Joses und Mathias Crnfo ans Hirschendorf mit dem Marti» Roiko ans dem gleichen Orte eine Verhandlung vor dem Straf-richter gehabt, die offenbar für die beiden Crnfo nicht günstig endete den» als sie am Heimwege auf dem Platze vor dem Sparkaffa-Gedände mit Rojko z»>ain»ie»trafe», begannen sie mit dem-selben Streit, der bald >» ein wildes Lärmen Übergieng nnd in dessen Verlauf Joses Crnfo den Rojko mit einem Messer bedrohte. Die beiden Helden ergriffen aber fofort die Flucht, als sie des herbeikommende» städtische» SicherheilSwach-führer« ansichtig wurden. (Zur Zahrrsslaliliik.) Jagdkarten wurden im abgelaufenen Jahre am Stadtamte abgegeben: 25 Stück Bezirkskarten ä 3 fl. und 2 Stück Landeskarten ä 6 fl. und zwar alle 27 Stück an hier domizilirende Parteien (Bürger, Beamte, Oisiciere). so dass St. Hubertufl mit der grünen Gilde in Pettau ganz zufrieden fein kann Mufiklizen0 Haus- resp. Wachhunde ü 1 fl. bezahlt 238 fl. ist ein ganz nettes Sümmchen, das sicher aber doppelt so groß wäre wenn all die Köter, die einem überall zwischen den Beinen herumkrabbeln uud in Gast-und Kaffeehäuiern mit Vorliebe neue Hosen als Ecksteine ansehe», besteuert würden. (Thätigkeit dcr (ladt. Sichrrhritsivachc im al'grlaofriik» Zahrc.) Unsere städtische Sicher-heitswache [,at im abgelaufenen Jahre in 692 Fällen das Amt gehandelt. Vcrhaftnngcn vor-genommen oder Anzeigen erstattet. Und zwar: «) wegen Verbrechens der öffentlichen Gewalt-thäligkeit in 2, der Nothzucht in 1. der Kindes-weglegung in 1, de» Dicbflahles in 6, des Betruges in 3 Fällst»; 1») wegen Vergehen und Übertretungen gegen Sicherheit dcs Lebens in 1«, gegen körperliche Sicherheit in 14. gegen Sicher heit des Eigenthums in 59, gegen Sicherheit der Ehre in I, gegen öffentt. Sittlichkeit in 1, wegen Landstreichern in 6. wegen Bettel in in, wegen Straßenpolizeiordnung in 40. wegen Störung nächtlicher Ruhe in 16, wegen Störung der Gewerbeordnung in 31. wegen Thierseuchc-Vor-schriften in 20. wegen Trunkenheitsexceße in 64. wegen Trunkenheit in 64, wegen Unterstand-lostgkeit in 45, wegen Thierquälcrci in 13, wegen der Meldevorschriften in 6. wegen der steierm. Polizeiordnung in 28. wegen Störung der Marktordnung in 10. wegen polizeiwidrigen Bc« nehmen? in 3. wegen dcs Waffenpatentes in 1. wegen dcr Tienstbotcnorbnnng in 8. wegen des Schulgesetzes in 4. wegen liederlicher Dirnen in 9. wegen de« Hausicrgcietzes in 5, wegen fanitäts-polizeilichen Vorschriften in 11. wegen des Gesetzes über die Sonntagsruhe in 38. wegen der GefällSübertretung in 1, wegen der Eisenbahn-betriebsordnung in 2, wegen geleisteter Assistenz in 14. wegen Escorte l, wegen Vorführungen in 10. aufgefundene und verlorene Sachen in J}8, polizeiliche Erhebungen in 80 Fälle». (ßrnirrbrbrtorgnnj} mit Ende 1895.) Ge- werberücklegunge»: Ernst Eck! & V. Schulfinf, Sodawasser*Erzeugung, Th. Mülleret. Schweine« Handel. Peter Dolinscheg, Gasthauspachtung. Lorenz Geretschnig, Tifchlergewerbe, M Kaisers« berger. Brantweinverschleiß. Christine Schosteritsch, LandeSprodufteiihandel. Franz Matzun. Kleinholz. Handel. Jda Fersch. Äemischtivaareuhandel. Joh. Jura», Kaminfkgermeister. Christine Kossär. Kaffee-schanf. Ottilie jtr)sela. Gastgewerbe. — Gewerbe-Anmeldungen: Josef Hotfo, Tifchlergewerbe, R S,d»if & A. Kcacker, Errichtung einer Filiale auf HauS Nr. 4. Florianiplatz. Aloifia Schnoppl. Weiterbetrieb des FaßbindergewerbeS. Vittvr Schnlfiuk. Sodawasser Er-engung. >» Winkel*1 oou Suder mann. Der Verfasser dieses neuen Stückes ist uns als kräftiges Talent bereits genugsam bekannt, aber gegen die „Ehre" »nd die „Heimat" will da« neue Schauspiel keineswegs als Fortschritt erscheine». Die Handlung ist allerdings sehr aus dem Leben gegriffen, sie ist »»gleich besser als die in der „Schmelterlingsschlacht". aber der Em druck befriedigt nicht voll und ganz, »msomehr — 5 — fritiotfr, wkil der Abschluß »ur ritir scheinbar? 5-c»mig bringt- Trotzdem aber bleibt der Vrr-jasirr einer der eigeuartigsteu drulsche» Schauspiel-Pirtitor, den,- er sucht gerade in diesen» Stücke mehr durch die Personen, die er un« vorführt, jtu&r Ii»eressc gefangen zu »ehme», al« durch sie Haudluiift. die schlvach und dürfti,» »st. Die dramatische Wirkung des „Äluck im Winkel" ist mächtig. >vic die der „Heimat" und ist es in«, ^wildere der 2. Akt. der. mit viel Geschick ans' gebaut, den König der B>ll»ie»technik verräth und wuctitig einschlägt. Die Aufführung war ziemlich <>u! vorbereitet. Herr Arthur spielte den Wiede-den einstigen butteriveiche» Hanslehrer und MimntHr weichherzigen Rector. de» „modernen MnelanS' und Besitzer der „Thräneniveidk". mit viel (kharakterislik. Sei» Wiedemann war echt und rccht i» Spiel und Maske; au ihm liätte der Beisaff" gewiß nickt viel zu tadeln gefunden. Lie schwierige Rolle der Elisabeth, der mibcrechenbareu Frau mit ihrer chronischen Keinerei, die Pfl>cht»atnr mit d»r verstohlenen Zchiisuchl »ach „dem Leben da draußen", wurde neu Jfrl. Hol!er recht gut aufgefaßt uud muffen wir besonder« deren Spiel im 2. Akte und in der ergreifende» Schlußscene lobend anerkennen. Herr Rainer, dem von der Regie die Glanz-rolle des „Stöcknitz" zugewiesen ward, hätte damit mehr machen können, wenn er tiefer in die Rolle eingedrungen wäre. Die Gestalt de« wilden Frei->rr» mit dem scharfen, schneidigen Tone, die StoUir. die dem Jude» im Pferdehandel ebenso gefährlich wird, »vie den Weibern im Liebe«-üandel. diese „blonde Bestie", aus der die Wirkung des Stücke« sozusagen fußt, wurde vom Darsteller mit Hintansetzung de« Bedeutenden in der Gestalt brt Freiherrn, dessen Erscheine» aus Elisabeth mpvnicrend »virkt, zu flott und burschiko« gespielt. Die Rolle der „Bettina", der bemahln» de« Frciherr», welcher dieser immer de» Rath ertheilt, .Qtl)' ichlasen' und von der gesagt »vird: „Wen» s« nicht schläft, ist ihr nicht wohl", lag i» den Häl:dei» des Frl«. König Sie gab sich redliche Muhe, mit ihrer Ausgabe fertig zu werden. Gar zu iwnifl ernst spielte Herr Böhm die Rolle de« A»'de»lehrers „Dangel", der dem Rector die fluten öffnet; ein wenig mehr männlich sind die Lehrer doch, besonder» dann, iveun sie bereit« da» zweite Examen hinter sich und eine Liebe « Herzen haben. Das arme, blinde Lenche». die Tochter de» Rector«. brachte Frl. Helst», recht bescheiden zur Darstellung, nur Ixit uiiser Liebling. |ür dessen Vorzüge wir nicht blind sind, diesmal zu sehr gelispelt Im ersten Akte besonders. verstand man nicht«, da» meiste mußte errathen werden. Herr Schober, al» !krel»schulinspector Dr. Orb. hat sich diesmal sehr wacker gehalten. E« mag vielleicht leichter sei», einen Inspektor. al» ge-strengen Vorgesetzten zu spielen, al» eine» schlichte» Schulmeister, dessen Rückgrat nie zur Ruhe kommt. Über die „Abstinenzler", die zwar am Zettel, aber nicht auf der Bühne eischienen, können wir »icht urtheilen. Fritz gieng wahrschein-lich durch und Frl. „Göhre" (Wigner). dürste bei der unbändigen Kälte, die im Hause herrschte und de« Theater« einer kleinen Kreisstadt Nord-deutichland« würdig gewesen wäre, erfroren fein. Doch wir wollen uu« darüber trösten. Der Rector Wiedemann versprach »»« ja „Morgen »lache ich da« Ha»« rein " Wir aber sagen: „Vielleicht heizt die Gemeinde nächsten» besser ein. M. Z. .SIW43 Kundmachung. Die AmtStage der k. k. Bezirkehauptmann-schast Peltau werden für den GerichtSbezirk vohitsch im Jahre 1896 am: Mittwoch den 22. Jänner in Hauerbrun», Donnerstag de» 23. Jänner, 6. März. 16. April, 28. Mai. 9. Juli. 20. August, l. Oktober und am 12. November in Rohitsch. Mittwoch den 23. Dezember in Aailtrdrunn. Donnerstag den 24. Dezember in Rohitsch in der Gemeindrkanzlei in Rohitsch, jedesmal mit dem Beginne um 10 Uhr vormittag« stattsinden. Für die beide» Amtslage in Sauerbrun» wird da» Lokale nachträglich bekannt gegeben werden. Die« »vird hiermit zur allgemeinen Kenntnis gebracht. Pettau, am 28. Dezember 1895. Der k. k. Bezletthouptmann: Scherer. Z. 31843 Kundmuchoug. Die Amtstoge der k. f. Bezirkshauptmann. schaft Pettau werden für den Gerichtsbezirk Frieda» im Jahre 1896 am Mittwoch de» 22. Jänner, 4. März, 15 April, 27. Mai, 8. Juli. 19. August. 30. September, 11. November und am 23. Dezember in der Gemeindekanzlei zn Frieda», jedesmal mit dem Beginne um 8 Uhr vormittag« stattfinde». Die« wird hiemit zur allgemeinen Kenntnis I gebracht. Pettau, am 28. Dezember 1895. Der f. f. Bezirfthaupimann: Scherer MWg per Hectoliter fl. 4.— ohne Gebinde, bei Zg. Leskofchegg, pettau. P T Mache einem geehrten Publikum die ergebenste Mittheilung, dass ich die Eisbaha am Volksgartenteichd Uirtmewütsn habe und besorgt se!:» werde, die Fahrbarkeit im bc«ten Stande zu erhalten. Fahrpreise fUr Erwachsene 10 kr., fUr Kinder 5 kr. Abonnement nach Uebereinkommen. Für Bedienung ist mindestens 2 kr. per Person zu entrichten. Hochachtend Anton Plochl. Eisenbahn A|k Fahrordnung vom I. October 1895. (Mitteleuropäische Zeit.) Friedan- Petiau - Pragerhof -Graz. Stationen Pert.-Zug ■ von Hinlieft« Schnellzug Pert.-Zug Friedau ab 414 nachm. IVttau ab 518 12" mittags 1" nachts 2« .. 64' früh . an I 6" abends 1" nacl lagerbof r 2» .. I " (SchnalU II» 1 »> nachm. (ächi>«lit»|) 9" nachts 4'* 7« 2«t 2« 4» früh Ank. in Graz Graz Pragerhof-Pettau-Friedan 7M ' « 8" vorm. 10» >. Vorräthig bei W. Blanke in Pettau, Stationen Schnellzug !*• nachts früh an 3I# K" morgen» 91' vorm. riHgerhof IVttau H« morgens Pers.-Zug Gem. Zug Pera-Zug ! 1(M« vm. G. Z.j! 12» mt. S.-Z. - 03 +3 'S an I J3 ap QJ -3 arina < ty ** • 39 er ch b* • dc 120 4>« nachm. Fl'icdau an 1—-;- 2" nachm. 7" abends Jl" nm. G. Z. 1 8" .. 404 nachm. 8« .. 4" nachm. (7 Uhr M Min. Oro>- KmUth«) S« » «öS © > 3 a P ¥ % emein ® s Ffemplaren verbreitet der deutschn» ^ Fu begehen durrh jelleLiichhiindlunA. Verlagsbuchhandlung .Styrla' ln Graz. Vonätki^ bei W. Blanke in Pettau. r-t-£ — « — Das Depöt von Brüder REININGHAUS, Steinfeld empfiehlt sein vorzügliche« Märzen- und Bayrisch-Bier in Fassein ä 25 Liter und in Kisten ü 25 Liter-Flasohen. 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