Deutsche Macht Kerausgeßer: Heröard Kamöerg. ' L»t Teatsche wacht ct sprint jeden Conmo« und ^t-nnettog moegen» und faflrt staut der LonntoaSbeilaae Xic Süd « ark) ff« CiM mit ^nftellnna ins Han< ilMUi# st —.Ä&. bittl«!j4ljrU si. I.W llölMna f». 3.. «an,jährig fl. « . Mit Postverlendung: vierteljilhrlich ß. l.so, balbiüdrta (L U<^. «oitiiÜfcrU si. «.40.—. ö*«jel»f Ihraiwrr 7fc lliejltR Kt]«« nodi Tarif berechnet« ve» Merrn Wttderholungen entsprechende, «achlaß. AU« dedeutenden Ank^«dtk!t»as.'»«stolten des In- nnd Auslande» nehmen Anzeigen entgegen. )» GM »»llen solche beim Verwalter der Deutschen Vacht bmn S. Oe«hs. Hanptplatz 4. I. Stock abgegeben werden. AenherAe Krin : Mittwoch und Samstag 10 Uhr Garant tag. Sprechstunden van 11—1> Uhr Vormittags und von 3—5 Uhr Nachmittag». «t worden, und die Untersuchung begann. Sehr bezeichnend ist, daß man nicht das Gericht in C z e r n o -witz mit der Führung der gerichtlichen Unter-suchung delrauie, sondern dazu das Wiener Landesgerichl delegierte, da man naS Hineinrage» schmutziger Interessen bis aus die Bänke der Richier und der Geschworenen besüchtete. Ter Hosrath, dos Haupt der Sippschaft, bezeichnete die Anzeigen gegen seine Untergebene» als ein Presiwnsmitte!. das angewendet werde, um die Regierung zum Wiederabschlusie von Handelsverträgen mit Rumänien, zu bestimmen! Grauenvoll ist die Thaisache, daß Personen der Grenzwache, die sich durch Strenge und Recht-lichkeit bemerkbar machten, versolgt und als un-bequem gemaßregel, wurden. Als endlich Trzeniecki nach neunjähriger Wirksamkeit, von 1882 bis 1891, in Untersuchung gezogen wurde, brach unter seinen Getreuen eine wahre Panik aus und einer derselben schrieb: ES ist ein« fürchterliche, gefährliche Zeit angebrochen, di« frühere polnische Wirtschaft hat ein sär allemal aufgehört! Thaisächlich warm eS zumeist Polen, die unter der Aegide ihre« Landsmarnt-Ministers fast alle einträglichen Stellen in der Bukowina erhielten und dann in unerhörter Weise wirt-schasteten. Für die Verhältnisse in der Bukowina ist es bezeichnend, daß der Lande«präsident sowie die Abgeordneten dieses Treiben sehr genau kannten, daß aber die Mitglieder keiner Partei, daß die Beamten keine« Departement« an kräftige« Eingreifen dachten. Es ist klar, daß in dem Lande die allgemeine Ueberzeugung herrscht«, daß die Centralregierung entweder nicht die Kraft oder nicht die Absicht habe, da« Nest von betrügerischen und bestechlichen Be-amten aufzuheben. Wohl sind die Männer de |l892 fcffmn Ueberwadjuna ihres Ressorts hätten ikn sollen, zum Theile bereits todt, zum Theile ui dem Amte geschieden. Das Abgeordneten« lav* wird aber nicht umhin können, auf die vaumhasien Zustände, die unter der Verwaltung «najewSki's und Pino'S herrschten, noch mit einigen kräftigen Worten zurückzukommen. HiMer OtmeinderatK. Der Cillier Gemeinberath hielt am Freitag, tai 16. September unter dem Vorsitze des Herrn vmgermeister. Stellvertreter Gustav Stiger eine öffentliche Sitzung ab. Unter dem Beifall der Anwesenden bringt ter Borsitzende zur Kenntnis, was die Deutsche Lacht ihren Lesern schon in Nummer 72 mit* theilen konnte: daß die angestrebte Gebiets« i «noeiterung der Stadt vom LandeSauSschusse bewilligt worden sei. Der ganze Stadtpark mit dem Reiterberg, dem WaldhauS. den Bädern und der HigerSperger-Realität gehören nunmehr M Stadtgebiet. Die Gemeindeumlaaen werden d-rch diese Grenzverschiebung nicht erhöht rnrdcn. Herr Anton D i m e tz legt eine Ansicht der Fassade seine« neuen Hauses vor. die allgemeinen Beifall findet. Der Verein Süd mark sendet eine Ein-ladimgskarte zu der (an anderer Stelle ange-tinbißten) Hauptversammlung in Radkersburg. Der Stadtverschönerungsverein erbittet einen monatlichen Beitrag von 25 Gulden für den Hehalt des Stadtparkwächters; derselbe wird bewilligt. Herr GR. Fritz M a t h e s sendet ein Lchreidm, in dem er sein Feinbleiben mit Krank-fort entschuldigt. Der Vorsitzende erklärt, den übrigen Theil de« Briefes in vertraulicher Sitzung mittheilen zu wollen Herr Simonischeg erklärt in einer Zu-schritt seine Geneigtheit, einen großen G a st-hos mit 40 Zimmern (nach dem Muster des tote! Daniel in Graz) in Cilli zu erbauen. Al» auplatz hab« «r den Guggenmos'schen Sitz-garten beim Bahnhof ins Auge gesaßt. Er »inet um Bekanntgab« des Preises sür diesen vaiplatz und gibt die Versicherung, daß der Takhof durchaus vornehm ausgeführt werden solle. Herr Dr. Schurbi be ntragt, diese An-gelegknheit dringlich zu behandeln: was angenommen wird. Herr GR. M a r e ck meint: Der Stadt-i-qenieur sei zu beauftragen, die Straßengrenze stslzvstellen und der Gesuchsteller solle angeben, nie viel Baugrund er benöthige. Herr Dr. Schurbi stellt den Zusatz-«Mag, es sei Herrn i Simonischeg mitzutheilen, der Gemeinderath seinem Plane nicht abge-neigt ist. nur möge der Gesuchssteller genauere Angaben machen: wie viel Baugrund und welchen Theil des Grundstückes er wünsche. Der Vorsitzende saßt die beiden Anträge m die Worte: Das Stadtamt wird beauftragt, mit dem Gesuchsteller in Unterhandlung zu treten. (Angenommen.) Mit dem Ausdrucke lebhaften Bedauerns | bringt hierauf der Vicebürgermeister ein Tchreiben des Herrn GR. P a c ch i a f f o zur Verlesung, wonach derselbe durch geschäftliche Pflichten verhindert ist, seine Obliegenheiten als Gemeinderath fernerhin zu erfüllen, und seinen Listritt anzeigt. Auch bittet Herr Pacchiaffo, ihn vom Ehrenamte eines Armenvaters mit | 1. Oktober zu entheben. Auf Antrag deS Herrn Dr. Schurbi, den Herr GR. Julius Rakusch unterstützt, wird der Vorsitzende gebeten, mit Herrn Pacchiaffo i Rücksprache zu nehmen und ihn womöglich zum Aufgeben seines Entschlusses zu bewegen. Alle anwesenden Gemeinderäthe haben einen I Tringlichkeitsantrag unterzeichnet, dem gegen-wattig als Landtagsa bg »ordneten in Graz ireilmden Bürgermeister von Cilli. Herrn kaiserl. Rath Dr. Neckermann sei aus Anlaß des 25jährigen Bestände» der selbständigen Gemeinde-sitzungen in Anerkennung seiner musterhaften, selbstlosen, uneigennützigen und für die Stadt-a-meinde so ersprießlichen Thätigkeit das Uebrenbürgerrecht zu verleihen. Als „P««tfche Macht" Erster ist Herr GR. Josef Rakusch unter« zeichnet! der Vorsitzende ertheilt daher diesem das Won. Eine feierliche Stimmung — sagt Herr Josef Rakusch — überkommt un« in dieser Stunde. (Sin Bierteljahrhundert ist in da« Meer bet Zeiten gerollt, seit der Stadt Cilli eigene Gimeinbesatz-ungen verliehen worden sind. Der verehrte Bürger-meister Dr. Johann Mörtel war der erste, der die freiheitlichen Gesetze nach Gebühr gewürdigt hat. Aber seine Amlsdaucr war viel zu kurz, al« dah er auf dieser Grundlage hätte aufbauen können. Nach ihm wurde Herr Dr. N e ck « r -mann Bürgermeister, der diese« Ehrenamt heute — nach so vielen Jahren — noch begleitet. Dem ist eS gelungen, den reichen Segen der selb« ständigen Gemeindesatzungen über die Stadt hin-strömen zu lassen. Bierfache Vorzüge zeichnen diesen Mann vor Allem au»: reiche«, tiefe« Wissen, politischer Muth, fleckenloser Charakter und Liebt zur Vaterstadt. Leuchten der Wissenschaft wie Hyrtl, Rokitan«ky, Opvolzer haben ihm ihr« großen Anschauungen in« Herz gepflanzt und denen ist er treu geblieben bi« heute. Er hat die Cillier gelehrt, welche Be-deutung Lust, Reinlichkeit und Ordnung besitzen. Wa« der Ar,» Neckermann als richtig erkannte, hat der Bürgermeister Neckermann durchgeführt. Er hat sanitäre Gesetze geschaffen, durch die da« einst enge, finstere und arme Städchen gesunder, heiterer und schöner geworden ist. (Beifall.) Wer sich heute in Wald und Hain ergeht, wer im Sannstrom Labung findet, wer sich an unseren Bergen ergötzt, schuldet auch Herrn Dr. Neckermann mittelbar für dies« Freuden Dank. Wenn die städtische Schuljugend in einem Schul-hause unterrichtet wird, in dem die Kinder Luft und Licht genießen, so ist auch dazu die Anregung von Neckermann »»«gegangen. Ebenso ist er der geistige und materielle Urheber de« Kinder» garten«, und al» ein Apostel Pater Iahn« hat er (im Vereine mit Johann Stepifchnegg) den Turnplatz gegründet, der gesundheitlich« und zugleich nationale Bedeutung besitzt. Seinen politischen Muth hat Necker-mann nach oben und nach unten bewährt. Er hat den Vorrechten unserer Stadt Geltung »er-schafft: in einer Zeit, wo man diese Vorrechte nicht anerkennen wollte, aber er hat sich auch durch den Widerstand nicht einschüchtern lassei», den sein fester Willen fand: den Zopf der Vor-urtheile und den Schlendrian durch Ordnung und Genauigkeit zu ersetzen. Stark nach oben und muthvoll nach unten, so hat er sich allezeit bewährt. (Beifall.) D^eReinheitfeineSCharakter« offenbart sich auch darin, dah er al« treuer Gatte und al« biederer Vater ein musterhafte« Familien-leben führt. Dafür müssen ihm allerdings zunächst feine Angehörigen danken, aber das gute Beispiel, da« er seinen Mitbürgern gegeben, ist nicht ohne günstige Folgen geblieben. Al» gesuchter Arzt hätte er Gelegenheit gehabt, viel Geld zu »er-dienen. Aber er hat e« verschmäht, seinen Geldsack zu füllen; er hat e« sich genügen lassen, dem Vater-lande, dem Volke und der Freiheit zu dienen. Arm. wie er zur Welt gekommen ist, wird er au« dieser Welt wieder scheiden! Al« warmer Freund Cilli'« hat er da« Menschenmöglich zur Entwicklung der Stadt geleistet. Wenn wir da« schöne Krankenban«, die neuen Friedhöfe. die breiten Strafen, da« schöne Pflaster, den Stadlpark, da« Theater betrachten: mit allen diesen schönen Neuerungen ist der Name Neckermann verknüpft. Auch die Gründung eine« Fonde« zum Bau« eine« BersorgungShause« für verarmte Bürger*) und die Erweiterung de« Stadtgebiet» durch die Parkstadt sind aus seine Anregung entstanden. Bei jedem edlen Menschen setzt man die Tugend der Dankbarkeit «orau«. Und sollte der Gemeinderath, der doch seinen Mitbürgern zum Muster dienen soll, diese Tugend nicht üben 7 Zeigen wir also, datz wir dankbar sind und spenden wir Herrn Dr. Neckermann die höchste Ehre, die der Bürger zu verleihen hat: Die Bürgerkrone! (Anhaltender Beifall.) Tiefergriffen erhob sich der Bürgermeister« »I Ter Fond beträgt schon 20.00" Gulden. 3 Stello«rtret«r und sagte: Rakuch« Worte seien von Herzen gekommen und zu Herzen gedrungen. Wer dem Antrag zustimme, möge sich vom Sitze erheben. Sämmtliche Gemeinderäthe ehren auf diese Art ihren Bürgermeister, und Dr. Neckermann ist somit zum Ehrenbürger der Stadt Cilli ernannt. H«rr GR. Jul. Rakusch beantragt, den Bürg«rmkist«r, der als Landtagsabgeordneter in Graz weilt, sofort von dieser Ehrung durch eine Drahtnachricht in Kenntnis zu setzen. Der Vorsitzende unterbricht aus fünf Minuten die Sitzung. Die Herren JuliuS Rakusch und Dr. Schurbi begeben sich inS Neben-zimmer, um die Drahtnachricht abzufassen. Die-selbe lautet: Herrn Dr. Josef Neckerma nn Landtagsabgeordnetem Graz. Hotel Florian. Der Gemeinderath von Cilli hat soeben in gehobener Stimmung den einhelligen Be-schluß gefaßt, Sie, hochverdienter und hochge-ehrter Herr Bürgermeister, zum Ehrenbürger der Stadt Cilli, die Ihnen so Vieles zu danken hat. zu ernennen. Für den Gemeinderath der Stadt Cilli: Stiger. Nachdem die Sitzung wieder ausgenommen war. beantragt Herr Dr. Schurbi: Die Urkunde als Ehrenbürger möge Herrn Dr. Neckermann au« Anlaß der 25jährigen Feier des Bestandes unserer Selbständigkeit Überreicht werden. Bei der Rück-kehr des Herrn Bürgermeisters aus Graz möchten sich jedoch die Gemeinderäthe i» Festkleidern am Bahnhose versammeln, um den neuen Ehrenbürger zu beglückwünschen. (Angenommen.) Nachdem noch Herr Dr. S a j o v i c und Herr GR. F e r j e n mehrere Sectionsanträge von geringerer Bedeutung gestellt haben und dieselben angenommen worden sind, nachdem ferner das Anerbieten einer Züricher Verlags« gesellschast wegen eines Büchleins über Eilli von der Baufection dem Fremdenverkehrs-AuS-schuß übergeben war. schließt die öffentlich« Sitzung. Aus Stadt und Land. Ehrenbürger Neckermann hat ge- stern (Samstag) vormittags folgende Draht-?lachricht aus Graz an den Bürgermeister«Stell« Vertreter, Herrn Gustav Stiger gesendet: Hoch« erfreut und hochbeglückt durch die mir erwiesene Ehre, sage ich Dir und den, Gemeinderath meinen herzlichsten Dank; ich war durch den Vorsitz im Club der deutschen LandtagSabge-ordneten verhiildert früher zu antworten. Bin bald wieder unter Euch. Dr. Neckermann. Unser Reichsraths-Abgeordneter, Herr Dr. R. Foregger ist gestern (Samstag) nachmittags sammt seiner Gemahlin zu kurzem Ausenthalte in Cilli angekommen und im Gasthose zum Erzherzog Johann abgestiegen. Bauten an der Ringstraße. Wie aus dem heutigen Bericht über die letzte Gemeinde-rathssitzung ersichtlich ist, wird Herr Baumeister Dimetz an der Ringstraße ein zweistöckiges Wohnhaus aufführen, und in den Bau sein dortstehendes einstöckiges Gebäude einbeziehen. Die neue Front wird 35 Meter lang sein. Die städtische Sparcassa beabsichtigt den Gartensalon im Löwen niederzureißen und einen neuen, höher gelegenen Saalbau aufführen zu lassen. Die Pläne dazu entwirft Herr Ingenieur Lin» Dauer. Herr Simonischeg beabsichtigt den Bau eines Hotels nach Styl und Einrichtung deS Hotels Daniel in Graz. Der Bau soll auch an der Ringstraße gegenüber dem Eparcassegebäude aus den Gngenmos'schen Gründen aufgeführt werden. n. Vom Heerwesen. Das Infanterie-Regiment Nr. S4 Freiherr von Bauer, das von Wien nach Mostar versetzt wurde, ist — gemäß unserer Meldung im letzten Heste der Deutschen Wacht — gestern (Samstag) um 13 Uhr 11 Minuten auf der Durchreise in Cilli angekommen. Sämmtliche Ossiziere der hiesigen Infanterie hatten sich zur Begrüßung am Bahn- 4 Hofe eingefunden. Beim Abfahren deS Zuges stimmte die mitfahrende RegimentSmusik einen Marsch an. Gesundheitszustand Laut einem vom städtischen Gesundheitsamt eingelangten Berichte ist im Stadtbezirke von Cilli in der Zeit vom 1. August bis einschließlich 16. September l.J. nicht eine Ansteckungskrankheit vorgekommen. Vorsichtsmaßregeln werden gegen» wartig im hiesigenGefangenhaust mit erhöhter Sorgfalt angewendet. Nicht nur die Wohnräume und di« Betten der Häftlinge werden täglich de«infi»ciertauch die Kleider werden (durch Erhitzung auf 100 Grad Celsiu») von allen etwaigen Ansteckungskeimen befreit. Gegen Ruhrerkrankungen. DerBür-germeister - Stellvertreter erläßt folgende Kund-machung: In der Gemeinde Hcilenftein ist die Ruhrepidemie auSgebrochen und eS wurde die von einzelnen Kranken beschmutzte Wäsche in einem Mühlgange gewaschen, der in die Sann mündet. Dies wird aus dem Grunde zur all-gemeinen Kenntnis gebracht, um die das Sann» wafser vielleicht zum Trinken, Baden oder Waschen benutzenden Parteien auf die Ansteckungsgesahr aufmerksam zu machen. — Das auf die Weise benutzte Sannwasser ist vorher abzukochen. — Es wurde feiten« der k. k. Bezirkshauptmannschaft Cilli Vorsorge getroffen, daß die Wäsche der Kranken vorerst vorschriftsmäßig desinficiert wird. Ein großer Postdiebstahl ist in der Nacht^vom 14. auf 15. September in Franz verübt worden. Die eiserne Truhe wurde er-brachen und ein darin befindlicher Geldbrief, den »in Hopfenhändler in Sachsenfeld an Herrn Apath gerichtet hatte, geöffnet. Derselbe enthielt tausend Gulden in zehn Hundertguldm-Noten. Die Thäter nahmen das Geld und ließen Brief nebst Umschlag in der Poststube liegen. Dagegen wurden 1200 gestohlene Briefmarken tn der Todte nkammer gesunden. Die Diebe scheinen dorthin geflüchtet zu sein. Untersuchung ist bereits eingeleitet. Da es die Postmeisterin Frau L u k o f n a k unterlassen ha», eine Person zur Bewachung der Gelder in der Poststube schlafen zu lassen, wird sie wahrscheinlich Ersah leisten müssen. Verhaftung. Der bereits einmal wegen Diebstahl» abgestrafte Keuschler L a k n e r wurde kürzlich von der Gendarmerie in Franz al» verdächtig verfolgt und flüchtete nach Cilli. Da im städtischen Gebiet« von der Gendarmerie keine Verhaftung vorgenommen werden darf, wurde Lakner von der hiesigen Wachmannschaft verhaftet. Man fand bei ihm eine größere Geld» summe, über deren Herkunft er keine genügende Auskunft geben konnte. Au» Pettau wird vom 16. September berichtet: Der diesige Bürger und Schuhmacher-meister Jobann G r a s hat sich heut« Vormittag in seiner Wohnung erschossen. Die Gründ« sind unbekannt. Gras war gründendes Mitglied des Deutschen Männergesangvereines, des Turn-Vereines und der Freiwilligen Feuerwehr. Versteigerung. Am Montag den 26. September 1892 vormittaas von 9—12 Uhr findet beim Kaufmann Jakob H e r n so in Buchberg die executive Feilbietung von Kleidungs-stücken und Lebensmitteln, sowie die mit execu-rivtm Pfandrechte belegten Buchsorderungen im Nennwerte von 469 Gulden 83 Kreuzern statt. Die Stadtgemeinde Rann hat am 13. und 14. September ihren Gemeindeausschuß gewählt; die südlichste deutsche Stadt hat nun einen vollständig deutschen Gemeinderath — die Slavisch-Nationalen haben sich im Bewußtsein ihres Unvermögens von der Wahl enthalten! Gewählt wurden vom III. Wahlkörper die Herren: Carl Leiter. Gustav del Con, Franz Wartez und Johann Tiller? als Ersatzmänner: Heinrich Höfler und Anton Klauscher; vom II. Wahlkörptr: August Faleskini. Jakob Lastnig, JohannOrnik und Johann Zehner: al« Ersatz-männer: Josef Schillitz und Stesa» Dercic: I, Wahlkörper: Eduard Peschke. Franz Matheis Carl del Con und HanS Schnidcrschitsch; als Ersatzmänner : Josef Pr«Sk«r und Adolf Gabritsch. Clerical nationale Setzarbeit. Seit mehreren Jahren wird — wie schon wiederholt erwähnt worden ist — in Sauerbrunn Wacht" seitens der clerical-nationalen Partei mit der Auf-gebot aller denkbaren Mittel, auch die schlech» testen nicht ausgenommen, daran gearbeitet, den deutschfreundlichen Gemeinderath des Eur-orte» zu sprengen und der ..slavischen Sache" damit einen Triumph zu verschaffen. Am ärgsten bei der Wühlarbeit war» »er «uch». #irnfi- »»» vwftkolie»-Ho»»»?.» krl!» Ras eh ti «im. Zu 10 □ Meter I 1411er 6.W. fl. 1 50 Vollkommen § t r eichfertig. 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Spielen und TeeUinenten des 01111er Stadt-Vergehtinernngs-Vereiaes. i «rau^fiötnSoffe litt« U»d XonuRt ic. (ct. aoo »n«chtt»e»e OaaHtNtn ,,,» vild» »rrftibct roden- ant stiicksxii« torig- »nd »it Seidel- fakrlk O. Hrnneberjt (*. », *. Hwftif ). Etirirk. (Wsftrr »»- >. Seide fot«a 10 tr. fette, f ot>|irItcf SrUlMit« noch d« >» ? vis Lla^su-Vetiuls Aardc ndruHdilt ifsrmat 46/5« (im. frei« 70 tr. rorratbi«? in bn I'nplfrlitiiMllunir Joli. KnUiim-li. MAITON M»< li' r beste» diätetische* and i:rsrl«rhunc"(e- irÄnh, bewahrt bei Mäzen- und Darnikatarrh. JJiereu- und Bla*enkrankheiten. wird von den hervorragendsten Anten als wesentliche* I nter-MtttinHfNMlttel bei der Kailsbader und an-ueb cäreeredeiaren. sowie aU K«rlseur nenseddhal Hn n i'n fortgesetzten Gebrauche etn-VII pfählen. » G ► < G 5 # O # « G « G O G s Buchdruckerei J. Rakusch, Cilli Z empfiehlt: Speise-Karten pr. 100 stk. i.so Meldezettel pr. Buch 100. —.40 Fremdenbücher je nach Stärke von 1 Ü. aufwärts. 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Wir würden unsere Stimme nicht so schnell erhoben haben, standen wir nicht neuerdiags nach den uns zugeko» -meaen Informationen unmittelbar vor der „Gründung' einer ebensolchen Firma. — Da die Inhaber und B-'grQnder derartiger pro fonua „Cognacfabrikcn*' nur den Zweck vor Aug>'n haben da« leichtgläubige Publikum besser auszubeuten, wozu noch marktschreierische Heelamen zn Hilfe genommen werden, andererseits derartige Machinationen die ungarische Cognac-Industrie in ihren vitalsten Interessen schädigten, konnten wir einem solchen Treiben nickt mehr mfissig zusehen, sondern haben conipet eilten Orten diesen 80? COGNACFABRIK-SCHWINDEL aufgedeckt, hoffend, die Schuldigen der gerechten Sttaie zufahren zu können. Die Direction der Graf Stefan Keglevich'schen Promontorer Cognac- und Cognac-Sprlt-Fabrlk, Budapest. 3 kr. kostet s ein IIüli ii eräuge ohne zu schneiden und zu ätzen, schmerzlos radical zu entfernen durch die Thilopha?-Flatten des vom höh. Minist, bes. 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'DieS wird aus dein Grunde zur allgemeinen Kenntnis gebracht, um die das Sannwasser vielleicht zum Trinken, Baden oder Waschen benutzenden Parteien aus die Ansteckungsgefahr aufmerksam zu machen. Das auf die Weise benutzte Sannwasser ist vorher abzukochen. Es wurde seitens der k. k. Bezirkshauptmannlchaft Cilli Vorsorge getroffen, daß die Wäsche der Kranken vorerst vorschriftsmäßig desinficiert wird. Stadtamt Cilli. am 16. September 1892. Si3 Sir. 15052. Der Vice-Bürgermeister: Stiger. III. 320/1892. Executive Fahrnissenversteigernng. Vom k. k. st. del. Bezirksgerichte Cilli wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der Marie Hernko in Buchberg die erecutive Feilbietung der dem Jakob Hernko in Buchberg gehörigen, mit gerichtlichem Pfandrechte be-legten, und auf 830 fl. 68 kr. geschätzten Fahrnisse, als: Warenlager, bestehend auS verschiedenen Kleidungsartikeln und Viktualien, sowie die mit executivem Pfandrechte belegten Buchforderungen im Nominalwerte von 469 fl. 83 kr. bewilligt und hiezu eine Feilbietungstagsatzung auf den SS. September 1*92 von 9 bis IL Uhr vor- und nöthigen Falles von '/, 2 bis 6 Uhr nach-mittags in dem Geschäfte des Erecmen in Buchberg mit dem Beisatze ange-ordnet worden, daß die Pfandstücke bei dieser Feilbietung auch unter dem Schätzwerte bezw. Nominalwerte gegen sogleiche Bezahlung und Weg-schaffung hintangegeben werden. S i. st dlg. Bezirksgericht Cilli. am 13. Seplember >892. Der k. k. Rathsfekretär: 821—1 Dr. Zhuver « Oft* #•##*#*#**•** **•«•#•«<>•*•••«••••»•##• <7 4 c»o*—>py^otzly»i>» »p»>»o«t-»c«ci»to Tlictitig-en Vertreter für Cilli sucht eine alt* Ix'strenotnroirle L<'beri«ver■»»«»»»»»»»»»♦»•» Restaurant ValleiitNcling; li'rßltuir £18—8 Sutzöacher Joretten. Im Anischanke Original Gonobitzer lHJMler und Siciliauer Weiae. Fnbrilc jfeuriiniU-t p 11 ii i«r">i »Ä>» II imM* k. ii. k. llollieleriinten. Tegetthossgasse 6 frrax Tegetthoffgasse 6. empfehlen Thon-Oesen in allen Farben und Stylarten, bester Qualität, Nparhrrrir \on vorzügl. Fotiktlon. einzig schön, solid« Ausführung, Porzellan-Badewannen, elegant, zn billigen Preisen. Best. » Fabrik t, preisgekrönt tni: 42 M.-iiilkn. Musterbuch und Pre-*coarant ans Verlangen. Reparaturen werden prompt und gewissenhaft uasgesiihrt. 781—3 Zucht- u. Spanferkel xu verkaufen Grabeogasse Nr. 6. 805-2 Am 1. <>.'!—» Ein gas&enseitigea möbliertes Zimmer Ut sofort billigst zn vergeben.*^ Herrengasse Nr. 2"> I. 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