^-----------________________ Dlcllstllg^Iiinncr 1901. Jahrgang 120. Mmg. MWVD^Nz^^^-N^ « Die «Lalbacher Zeiwng» eischeiitt täglich, mlt «!u«,,llhme dec Vonn» u»d Ftlertaae. Dle Nb«l»lftl»tio» b^finbtt fich «ongrel»plllh Nr.», die «tbattton Dalmatln.Valse Nr, «. Eprechslunden 1>ei Nrdactton von 8 bl» l0 Uhr vormittag«. UnfranNtlte Vritfe werben nicht angenommen, Manuscrlpte nicht zurückgestellt. ^,^ Amtlicher Theils > k"^wn e V/"'»' ^.plome dem obersten «h!. " "°"° °«« allergntldigst zu verleihe,, ^h°chst u«e"rzeich°e?e»V?° ^°'^' ^°b°n mi. > »°,„ »erswrben«' 3'.'! D'pl°me, >m Hinblicke »u! ^ d«!elden W«° b«^i'^"^"k°"""uH, der "" »eiuh,. ^ " ««Istnnb alleignädigst zu ver. ^°chw'Em!chl'H5'«"^.^°'°ft« h'ben mi! h"«en Na!he ^l«n«V ^°" ^' Iiomei d, I dem u« d» Leopold'^°sen H°rr°ch ba« O°°z "«n'"O«u'°^«,^ schlich, der T»^ ^hMn'«^ «p°s'°!'sche M°,esM haben mi! '«!"'"> «°!he.U"°""»v°m 18, Jänner d. I l»m °l'm»i<« Gräfin A""" ^ pri°,°s,,,rr, LHnderbM 'mn Krone rster ^1"""°'' °'° Orden d«r "°'°d'«st z« »»leihen Früh?" "^^cht der 3°/e «M°r'Fph'5p^ haben dem ^^a°i^I . ^ "" 7- Member nne7i90i'^'" U6u"^^ U^Iänner 1901. ^^ "0V5N3^!lo. vom 13ten Nr. 14 «Napr2ü6>. 3' 3 'm?^^^' "°" !2. Jänner 1901. 1801. 'Ocsterreichische NerlehrSzeitung. vom 16. Jänner Nr' 4« 13"'^^^°'" ^- Jänner 1901. Nr 2 .«?.' ^-"^ ?°l". vom 15. Jänner 1901. A' ? «N«v "^ ^"^' "°" ^. Jänner 1901. Aü<^?. ^, /' ^""" ^- Jänner 1901. Dr «on Rom- in Oesterreich von Professor «ippert u' .o. ?ir. ^ «ületoor». '^' Da«^,'^^^^' "°"" 1/". Jänner 1901. 1901 « 7N«, q??^?'""' des Innern hat unterm 16. Jänner icnen «onigreiche und Lcinder wieder gestattet. brucke«i"//xxxv'l" l^Ž^!^^" '''' b"f' «nd Stoat«, oruaeret °«s XXXVl. I.XlV I.XVI.. I.XVII.. I.XXII.. I.XXIV.. ^XXXI StU^ ^'", ^^"- ^"2>tUcl der ruthenischen, das X<2VlII „«», v^iv ,.^ Nichtamtlicher Theil. Die innere Lage. .n^ul^ws auf die Beendigung der Reichs. W?H", erörtern mehrere Wiener Blätter die Arbtltsfahiglelt des künftigen Abgeordnetenhauses. >.: «? ^?1^.^ P"lse. M das Budget und w l^! ^?'^ ft"e Anleihe für den Prüfstein, an .welchem stch der Wllle der Parteien zeigen müsst da das parlamentarische Budget für den Staat, die An. !le,he fur die wirtschaftlichen Bedürfnisse des Volkes , nothwendig selen. Die Negierung müsse eine Kraftprobe l^' >?°«?l<.^ die Geschäftsordnung nur gestattet, musste die Anleihe auf die Tagesordnung gestellt und wfort in Berathung gezogen werden. Diese Action ware zugleich volksthümlich und parlamentarisch klug Das «Neue Wiener Tagblatt, und die «Oester. relchlsche Voltszettung. wenden sich gegen jene pol-mschen Pol'ttter, welche der Wiederherstellung der Majorität der Rechte» das Wort redeten. Das «Neue wiener Tagblatt, weist auf die Veränderung hin, welche gerade die Parteien der Rechten erlitten haben und auf b,e Stärkung der radicalen Parteien. Die «> c/b/chtM offenbar, dass infolge dessen die Leidenschaftlichkeit alles über den Haufen werfen könnte und der Staat sowie die Verfassung am empfindlichsten getroffen würden. Die «Oesterreichischc Volkszeitung» hält das Wiederaufleben der Majorität der Rechten für unmöglich. Die Parteien der deutschen Gemein« bürgschaft haben eine Stärkung erfahren und die katholische Völkipirtei werde sich nicht mehr an die Seite der Czechcü stellen. Die Pulen mögen es nur glauben, dass die alte Majorität wirklich todt ist, und gerade ein erneuter Zusammenschluss von Chechen und Polen würde beweisen, dass die Wiederbelebungsversuche fruchtlos sind. Die «Reichswehr» ist der Ansicht, diss zwar die Wahlen viele Veränderungen gebracht haben, gleichwohl wären keine neuen Formationen sichtbar. Man erblicke nur vieles zerstört, und in das Haus am Franzrnsring rücken zum Theile Scharen ein, die ganz unberechenbar sind, eben deshalb aber für das Ganze verhängnisvoll werden können. Positive Anbaltspunlte liegen nicht einmal für die nächste Zukunft vor. Dem «Illustrierten Wiener Extrablatt» zufolge ist die Regierung der politischen und wirtschaftlichen Sachlage gerecht geworden, aber die Parteien feien schuld, dass sich seit einem Jahre nichts verändert habe. Das neue Abgeordnetenhaus werde binnen kurzem die Probe darauf zu bestehen haben, ob es besser, verständiger und tüchtiger ist, als das gewesene. Montenegro. Ueber die vom Fürsten Nikolaus von Montenegro in einer Ansprache anlässlich seines Regierungs« jubiläums angekündigte Schaffung neuer Institutionen ! erhält die «Pol. Corr.» folgende nähere Mittheilungen: Die Einrichtungen des Fürstenthums, defsen Ver- ! waltung bekanntlich in vielen Beziehungen einen patri-archalischen Charakter trägt, sollen den modernen In- ^ stitutionen der anderen europäischen Staatswesen näher gebracht werden. Zu diesem Zwecke ist eine Neuordnung des gesammten Gerichtswesens, die vollständige Tren« nung der Administration von der Justiz, die regel« , mäßige Feststellung eines Iahresbudgets und die ^ Trennung der Verwaltung der Hoffinanzen von denjenigen der Staatsfinanzen geplant. Man arbeite gegen« ! wärtig eifrig an den betreffenden Gesetzen, damit die Verheißung des Fürsten sobald als möglich in Erfüllung gehe. Es sel zu hoffen, dafs man bei diefer ! tief einschneidenden und viel versprechenden Reform mit jener Behutsamkeit und in jenem gemäßigten Tempo Feuilletons ' ^n K lEchluss.) M»W ^Vw^« W'«'!e "h»2r "^ Snlwn >> die 3 ^""> unlerhiel n^,. /'" Nelotzunn UMWOG u "oyen. al« d,e zurückgebliebenen _______________—> > » , Truppen aus ihrem Hinterhalte hervorbrachen und die i Mauern, ohne den geringsten Widerstand zu finden,' erstiegen. Da eilte auch der König mit seinem Corps' wieder herbei; der Sturm ward auf beiden Seiten allgemein, und nach kurzem Kampfe waren die Ungarn Herren der Festung, in welcher man namentlich einen ^ sehr großen Vorrath an Munition erbeutete. Ein guter Theil der Besatzung ward niedergemacht, der Rest in die Gefangenschaft abgeführt. Nach der Einnahme dieses Platzes zog Matthias selbst mit dem Heere längs der Save und Donau hinunter, vernichtete alles, was er an türtischen Bollwerken in dieser Richtung vorfand, und gelangte so ^bis vor die Mauern von Semendria. Da er diesen Platz wegen Mangels an Sturmzeug und schwerem Gcschütze nicht einnehmen konnte, ließ er dieser Festung gegenüber drei Castelle aufführen; auch blieb daselbst ein kleines Beobachtungs«Cnrps zurück. Um den Verlust von Aabac und die Verheerungen an der Donau einigermaßen wettzumachen, ließ Sultan Mohammed im Sommer 1477 4000 Renner die Donau übersetzen und das Land bis in die Gegend von Temesvar brandschatzen. Die ungarischen Krieger versammelten sich jedoch schnell und rieben nach drei» tägiger Verfolgung am Ufer der Donau beinahe alle diese Türken auf. Gleichzeitig waren bedeutende Scharen in Kram, Kärnten und Steiermark eingefallen, wandten sich dann südlich und wälzten sich gleich sturmbewegten Meereswogen über den oberen Isonzo, bis in das Gebiet von Udine. Nur 3000 Schritt von der Stadt tnlfernl. machten sie halt und traten naH kurzem Ver- weilen, einen Hinterhalt befürchtend, den Rückzug an. Nun wurden schnell bei Görz ein Brückenkopf und Schanzen erbaut. Kaum waren diese jedoch vollendet, als ein noch viel stärkerer Türkenschwarm unter Omarbegs Führung erschien und davor sein Lager aufschlug. Der Brückentopf wurde auf den ersten Anlauf genommen, die Schanzen wurden umgangen und genommen und in einem mörderischen Kampfe fast die ganze venetianische Vefatzung niedergehauen. Wer hätte nun noch Widerstand leisten sollen? Alles, selbst in den Städten, ergriff die Flucht; Hunderte von Dörfern gicngen gleichzeitig in Flammen auf, und abends glich die ganze Ebene zwischen dem Isonzo und dem Tagliamento, von einer Burg bei Udine aus geschen, nur einem ungeheuren Feuermeere. Am 2. November brach die ganze bewaffnete Macht Venedigs auf, um den Feind zu verjagen; ohne diefelbe jedoch abzuwarten, waren die Renner über den Isonzo zurückgekehrt, nichts als Ruinen und Epidemien hinter sich zurücklassend, Menschen, Vieh und unermessliche Beute mit sich fortschleppend. Im Sommer des Jahres 1476 brach ein neuer türkische H erhiufe unter der Führung des Sandschals von Bosnien. Islenderbeg, abermals in Kram. Kärnten und Steiermarl ein, wandte sich dann wieder südlich und erschien im Spätsommer am Isonzo. Die in einem verschanzten Lager stehenden Venetianer wagten nicht, es mit ihm aufzunehmen, da er 30.000 Mann starl gewesen sein soll. Man lieh ihn einige Tage das Land verheeren und sah ruhig zu. wie er sich wieder nach Karnttn und Kram hinein verlor, wo er sich noch Laibacher Zeitung Nr. 18. ____________________________142____________________ 22. IämM^' vorgehen wird, die zu den wichtigsten Vorbedingungen des glücklichen Erfolges so umfassender Neuerungen gehören. Die Umgestaltung der altgewohnten Verhältnisse werde in Montenegro naturgemäß, wie dies za bei ähnlichenVorfä'llen überall eintrete, auf mannigfache Schwierigkeiten, aus die Zähigkeit tiefwurzelnder Gewohnheiten und den Widerstand der durch die neuen Einführungen verletzten persönlichen Interessen stoßen. Die sichere Gewähr für die Ueberwindung all dieser Reibungen werde die Methode einer consequenten, sprunghafte Experimente vermeidenden Neuordnung der staatlichen und wirtschaftlichen Zustände des Fürsten-thums bieten. Politische Uebersicht. Laibach, 21. Jänner. Wie das «Fremdenblatt» meldet, wird dem Reichsrathe der Gesetzentwurf, «betreffend die Her< stellung mehrerer Eisenbahnen auf Staatskosten und die Festsetzung eines Bau- und Investitions-Prä» liminares der Staats-Eisenbahnverwaltung», der auch eine Anleihe von 88 Millionen Kronen zum Gegenstande hatte, abermals zugehen. Nach den nunmehr beendeten Reichsraths-wahlen stellt sich das Parteienverhältnis und deren Stimmenzahl im neuen Abgeordnetenhause folgendermaßen: Deutsche Fortschrittspartei 35 Mitglieder, deutsche Volkspartei 49 Mitglieder, deutsch-Radicals 21 Mitglieder, Lhristlich-Sociale 21 Mitglieder, freie deutsche Vereinigung 3 Mitglieder, katholische Volls-partei 23 Mitglieder, Iungczechen 53 Mitglieder, czechische Agrarier 6 Mitglieder, czechische Arbeiter 4 Mitglieder, czechisch-Clericale 2 Mitglieder, Polen« club 60 Mitglieder, polnische Volksparteien 9 Mitglieder, Ruthenen 11 Mitglieder, Slovenen 16 Mitglieder , Kroaten 9 Mitglieder, Serben 2 Mitglieder, Italiener 19 Mitglieder, Rumänen 5 Mitglieder, verfassungstreuer Großgrundbesitz 30 Mitglieder, con-servativer Großgrundbesitz 19 Mitglieder, rechtes Centrum 6 Mitglieder, Mittelpartei des Großgrund« besitzes 3 Mitglieder, Socialisten 10 Mitglieder. Die «Politik» plaidicrt dafür, das alte Prä-sidium des Abgeordnetenhauses Fuchs-Prade« Zatel wiederwählen zu lafsen, da die stärkste, bei Ld-sung der Präsidentenfrage zunächst in Betracht kommende Partei, nämlich der Polenclub, eine Candidatur für diesen Posten ablehnen dürfte. Was das Arbeits-Programm des Abgeordnetenhauses betrifft, wird dem Blatte versichert, dass dasselbe knapp abgegrenzt sein werde, da der kommende Sessionsabschnitt überhaupt kurz sein soll. Als Alterspräsidenten habe die Kanzlei des Abgeordnetenhauses zwei Candidate« aufgestellt: Ritter v. Jaw or ski und Dr. Weigel, dmn beide Herren feien im Jahre 1825 geboren. Da jedoch Ritter v. Iaworski angibt, um wenige Monate jünger zu fein, als sein Clubgenosse Dr. Weigel, dürfte die erwähnte Würde dem letzteren übertragen werden. In einem im militärwissenschaftlichen Casino in Wien abgehaltenen Vortrage entwarf der österreichisch-ungarische Militärattache' in der englischen Armee in Südafrika, Hauptmann Trimmet, folgende Charakteristik der englischen Truppen: Der eng. lische Soldat hat die Eigenschaften des «Söldners» an sich. Er folgt dem Officier blind und kommt seiner Pflicht verlässlich, doch nicht besonders ambilioniert nach. Erst im Gefechte kommt der ihm eigene Charakter zum Ausdrucke. Ruhig wie immer, zeigt er auch da keinen Uebereifer. Erst wenn er schärfer engagiert wird, zeigt sich selne hartnäckige Kaltblütigkeit. In allen Momenten aber, wo es auf Intelligenz ankommt, ist der englische Soldat den Buren gegenüber entschieden inferior. Den englischen Ofsicieren ist ein hoher Grad von Männlichkeit und prallischem Sinn zu eigen. Die moralische Stärke zeigte sich bei den englischen Ossi-cieren hauptsächlich in den Tagen der Misserfolge. Sodann besprach Hauptmann Trimmet die Gefechtsweise der einzelnen Waffengattungen, wobei er dle berittene Infanterie besonders hervorhob, und schließlich schilderte er die Verpflegs-, Ersatz« und Erhaltungs-Vorlehrungen. Jüngst wurde gemeldet, dass für die Leitung der Reorganisierung der griechifchen Armee ein österreichischerOfficier gewonnen worden sei, der sich zur Uebernahme dieser Mission demnächst nach Griechenland begeben werde. Dem gegenüber stellt eine Meldung aus Athen auf Grund vcrlässlicher Mittheilungen fest, dass die Frage der Berufung eines ausländischen Ofsiciers für die bezeichnete Aufgabe auch jetzt noch nicht entschieden und speciell bezüglich des Staates, an welchen man sich in dieser Angelegenheit wenden soll, noch kein Entschluss gefasst worden sel. Tagesueuigleiten. — (Eine Erklärung.) Ein Professor der technischen Hochschule in Stuttgart war zu einer S>u« dentenlneipe geladen. Er war bekannt als ein hüchst jovialer Herr, machte gern einen Spass und ließ auch gern einen solchen über sich ergehen. Gegen Mitternacht meinte nun einer der Studenten zu bemerken, dass der Gang des Herrn Professors etwas Schwankendes an sich habe. Er wandte sich an ihn mit der Frage: «Sagen Sie einmal, Herr Professor, woher kommt es denn, dass die Getränke den älteren Herren in die Füße steigen, wahrend fie uns jüngeren Menschenkindern in den Kopf steigen?» Lächelnd gab der Herr Professor zur Antwort: «Das ist sehr einfach zu lösen, die Getränke suchen eben bei jedem Menschen die schwache Seite auf.» — (Nikolaus Tesla.) D« berühmte Elektrotechniker, dessen Anfehen fast mit dem Edisons wetteifert, ist bekanntlich ein Kroate. Er hielt sich auch eine Zeitlang studienhalber in Prag auf; ein Genosse aus jener Zeit plaudert heute im «Prager Tagblatt» allerlei Persönliches über den großen Landsmann cms. Tesla dürfte etwa 42 Jahre alt sein. Seine technischen Studien Pflegte er an nahezu allen hauptstädtischen Hochschulen von Europa. In Prag war er in den Jahren 1880/1881. Damals war das «Caft National» in der Wassergasse der Hauptsammelpunlt der Studentenschaft aus Mähren, Serbien, Russland, Polen, Kroatien ?c. Tesla war allgemein bekannt wegen seiner auffallenden persönlichen Erscheinung und wegen seines originelles Auftretens. Er war groß und mehr als fchlanl gewachsen. Seine Vewe-gungen und Gesten waren aber immer geschmeidig, elegant und gemessen. Seine Sprache war gewählt; unter Bekannten bediente er sich gern seiner Muttersprache; er studierte aber deutsch. Schon damals besaß er bedeutende Sprachenlenntnisse, sprach perfect französisch, englisch, deutsch, italienisch, russisch und ungarisch. Wenn er, was täglich geschah, um 2 Uhr früh aus dem Casi nach Hause ging, musste der Kellner für ihn fchon alle fremdsprachigen Journale bereithalten, die er dann mit nach Hause nahm und mit deren Lecture er sich zuhaut , Sein Auftreten war das eines Gentleman "", gesagt, allgemein auf, obzwar er sich sehr e'"! Tonst war er ein sehr guter College, diensl', bereit für jeden, der ihn in Anspruch "A Leidenschaft war das Billard, und zwar da spiel, in welchem er Meisler war. Er spl"' . einmal ein Hazardspiel, ließ sich aber weder dw" noch durch Verlust aus seiner classischen ^ Ebenso gern gleng er Wetten ein, obzwar >^ dabei leine Spur von eigentlicher Wettleibe''^, im Gegentheile, er blieb immer ganz laltb»' giltig, gemessen, artig und höflich. <. — (Merkwürdiger Todes!"' «Deutsche medlcinische Wochenschrift» bericht" seltenen, interessanten Falle. Es handelt I^,, bisher psychisch und körperlich ganz gesundes Mann, bei dem im Anschlüsse an eine aM >„ letzung beim Bleistiftspitzen die Wahnidee <"^ durch Tinte eine Blutvergiftung zugezogen i",. empfand nach seiner Angabe aussteigende ^ , Arme, dessen Amputation er wünschte. ^, keine Anzeichen eincr Blutvergiftung beoba^. konnten, wurde die Amputation selbstversla^ vorgenommen. Daraufhin fiel der Mann '" > delirierte in der Nacht und starb '^ nach 32 Stunden. Durch die Section ", Blutvergiftung, ja überhaupt leine bestl^ ursache festgestellt. Man nahm an, dass del . schelnlich durch einen Herzfehler als Folge ^ eingetreten war. j — (Einen centnerschwereN, bürger brief) widmeten die Stadtoelo", Hürde dem Generaldirector des Hürder M« , Hüttenvereines. Commerzienrath Tüll. D" ^ brief steht sowohl in seiner Anordnung als Form einzig da. Auf einem tischartig gehalt^, erhebt sich eine Tafel, auf der, von Künstle^. verschiedene Scenen, die au< das Leben be» ^j und die Geschichte des Hürder Vereines »""' bargestellt sind. Die Tafel des Tisches ''.,. Panzerplatte, wie sie der Hörder «<^l hergestellt, die Beine des Tisches zeigen dle ^ Formen von Walzeisen, die Hürde liefert' ^ des Untergestells bildet eine Schiffsschraube^ Wendung gelangt sind auch die verschiedenen, , l Vereine gewalzten SchienenprofileHDer ^n^ Gewicht von über drei Centnern. Dieser Eh^.« wurde Herrn Tüll von einigen besonders lra! 5, verordneten, vermuthlich mit Hilfe eines ^ ,« feierlich überreicht. F« — (Auch eine Familienähnl'^ii älterer berühmter Univcrfitätsprofessor fuy^,4 Reisenden in einem Eoupi. Letzterer erzählte ^ o eine Menge Witze. Da unterbricht ihn der ^« fragt: .Entschuldigen Sie, sind Sie nicht ^ a aus Jena?. «Gewiss.» sagte der andere'^ «woher kennen Sie mich denn?» «Sehe"^ der Professor, «ich habe Sie sofort erkannt '/< rund zwanzig Jahren mit einem Herrn M"," in einem Coup^ nach München gefahren, " ^ zählte mir auf dem Wege ganz die g^«^ die Sie mir heute hier vorsehen. Das n>"! ° Ihr Herr Vater gewesen sein!» ^., — (Die Asche eines erwachy !.. schen) füllt nach der Feuerbestattung e"..^ etwa zwei Liter Inhalt; ihr Gewicht be^/ eine Zeitlang in den unzugänglichsten Felsenthälern umhertrieb und bis zu den Ufern der Dräu alles vollends in eine Wüste verwandelte, was in den früheren Jahren noch unberührt geblieben war oder sich wieder einigermaßen erholt hatte. Ueber den Marsch der Nenner durch das Gebirge haben sich ans Unglaubliche grenzende Ueberlieferungen erhalten. Der Wege unkundig, durchschwärmten dreißig« tausend Renner die Alpen und durchbrachen dieselben an den unwegsamsten Stellen mit bewundernswürdiger Kühnheit und Ausdauer. Wo sich steile Felswände befanden, die ihnen den Weg versperrten, banden sie ihre Pferde an Stricke und liehen sie in dieser Weise von Fels zu Fels bis ins Thal nieder; so setzten sie über eine Felswand, wo in der Länge von zweihundert Schritten sonst niemand zu gehen oder zu stehen wagte. Sie kamen bis an den Loibl; dieser Pass wurde von den Bauern besetzt gehalten, dieselben ergriffen aber sofort die Flucht, als sie die Türken die steilsten Felsen herabllimmen sahen, und gaben die Gegend unermess« licher Verheerung preis. Am 19. Juli erschienen die Renner zum dritten« male an den Ufern der Dräu, wandten sich gegen Villach und schleppten über zehntausend Gefangene in die Sclaverei. — Nachdem die Venetianer mit den Türken Frieden geschlossen hatten und letztere gegen König Matthias in Ungarn und Siebenbürgen kämpften, blieb Kram eine Ieitlang von ihren Einfällen verschont. Mien, im Dccembn l900. Aus fremdem KtatNtne. Roman von vrmanos Tandor. (16. Fortsetzung.) «O nein!» Carlotta wandte das Gesicht ein wenig seitwärts. «Ich höre Ihnen im Gegentheile mit großem Interesse zu. Bitte, erzähln Sie nur weiter! Die großen Verluste sind mit der Zeit aber doch überwunden worden, nicht wahr?» «Durchaus. Lorenz Weber versteht seine Sache. Er ist ein Geschäftsmann, der seinesgleichen fucht. Die reiche Heirat hätte allerdings wohl ohnedies die Firma wieder flott gemacht — Frau Tini hat ihrem Manne diverse Hunderttausende als Mitgift zugebracht — aber wie gesagt: Lorenz Weber versteht die angenehme Kunst, aus einer Null im Handumdrehen zwei und noch mehr zu machen. Heute sind jene pecuniären Verluste schon längst verschmerzt; nur der Iudengroll und ein scharf ausgeprägtes Misstrauen gegen jeden, an dem er eine, wenn auch noch fo lose verwandt» schaftliche Verbindung mit Angehörigen der mosaischen Religion wittert, sind aus jener Zeit zurückgeblieben. Insonderheit darum schließt er sich seitdem auch an niemand mehr enger an!» Maifeldt verstummte. Loltas sonderbare Unruhe fiel ihm auf. Ihre Hände trieben ein nervöses Spiel mit dem Taschentuche, das sie bald zusammenknüllte und an dem sie bald so gewaltsam zerrte, als wollte sie das zarte Gewebe zerreißen — während sich in ihren Zügen chamäleongleich ein Abglal^ denartigsten Gefühle wiederfpiegelte. . ^, ? «Am Ende bekommt sie wieder el«^ heimlichen Nervenanfälle», dachte er, ul" ernüchterte ihn Plötzlich etwas. ,„h Im Kamin prasselte das Feuer, ' ^ Spiegelconsole herunter schwatzte eine 't"A riser Pendeluhr ihr monotones Ticktack- ^ sich nichts in der Stille. Unruhig nur ' ^ Kerzenflä'mmchen durch die in dem iM" Dämmerung. sjch < Minuten verstrichen. Lotta schie"'. i^ zu beruhigen. Sie athmete regelniM' . glätteten sich. . ^ «Sie haben mir noch gar nicy^^ Schwägerin Thilla erzählt», wandte ft ^ st Maifeldt. «Der Papa erwähnte in s"!'h^. von^Schwierigkeiten, die sich der M" entgegengestellt hätten.» . /l «Sieh da! Auch das haben S'e "^ gegnete Maifeldt. «Jawohl! Thillas "^ Verbindung nicht sehr geneigt, weu ^ kein männlicher Erbe des Hauses vorv" ^s!'' Interesse der Firma und um des 3^ H Firma halber unbedingt einen Kaufman ^ ^ müssen. Ich glaube, der Onkel hatte l^ ^, sür sie ins Auge gefafst, den Sohn »^ ^, schäftsfreundes in Hamburg oder Dani'^f Generation sollte den mütterlichen S""^ dem Familiennamen zufügen. An d^ ^aibacher Zeitung Nr. 13. ... !43 22 Jänner 1901. hrt. Die Asch" ^ K " ." '°ll °mmen rauchlos ver-Hl. dass sie dur^ ? ?^ ^c^ b« Bekleidung ist so «"t wird- 7« H l7di ^^" ^""en Zug ver-'"°"^n f^^^^ ,„ ^ fremden l"» 3tewyorl wir^^.^''" "ber den Ocean.) Electrical R^ew. '27' ,^e ^te Nummer dei !U"il°nische ^'". bring d e Nachricht, dass die latente Pr. U <; N^z^ ^l«^ c^^p.ux die «««lauft hat. PieKn"? ^"" ^er Columbia-Universität ^n zu telephoniere "^ ^ ermöglichen, über den « Land in je"« "^s^^^^ >r. Pupin soll"?", ^"^"^"lernung zu senden. ?"-N0 Marl und ü^?^^ "e Summe von °-V00 Marl n^br^5'es ein jährliches Gehalt von »ben- Zwei I 3 w? ^"<" ^ Patente erhalten Endung ausgesät^ ^ ^ni 1900 für eine W°I- und ProvinM-Nnchrich^ ?'b«», Ueh«u!!«^M."'"''° >>«« Reich«. "b«r«!un« d„ ^" ^'^n« Ieitm.». publwer. die "« w Vr°z gA H°M von Wmttember» .z>en. >milie gesm,^ welch, .„ ,7 ^''«iei die Soldaten- °F"eden mit Nemauen^d«^ "" ^W und Äu A °."b >°w Herz «bi>^ °^"'"° °»>p°rb!ickt°. »KW »AM ^..-l ^ A^ ° ^ ve. aiinsti 8 ung.) U^ässlich der im ^. ^?^".^^in stattfindenden Ausstellung für U Ab'n."^ Feuerrettungswesen wird sowohl rück- chtlich derLinien der österreichischen Staatsbahnen als aus ^ der österreichischen Privatbahnen die im gemeinsamen ^? 5^/1 ^c °^""ichisch.ungarischen und bosnisch, henegovinischen Eisenbahnen, Abth. li. Abschnitt 5 IX. vorgesehene Frachtbegünstigung, das ist frachtfreie Rück-beförderung der Ausstellungsgegenstände unter den dafelbft angegebenen Bedingungen zugestanden. -o. ^^ ^^°^" deutscher Turnverein.) Die An. 5? Jahreshauptversammlung des Laibacher deutschen N.r«. ^^^°"stag. den 19. b.. abends unter dem Ä^i. . Sprechwartes Herrn Arthur Mahr in An-we nheit von 160 wahlberechtigten Vereinsmitgliedern Schriftwarte Herrn Josef Röger °ll^ ns^ "ber die Thätigkeit des Vereines ent< V? .^ ^5 ."^^b "lch bewegten, blühenden Lebens. A .sie vom Hunderten'". Z" sprunghafter n ^^"'e. lebhaft? Nnt^n '" Tausendste aber riss unwillkürlich wüdung zehren lvnnen ^ ° ^"öe Nacht ohne Der Schlag einer Kirchenuhr brachte endlich ihr Geplauder zum Schweigen. «Zwölf Uhr! Mitternacht!» sagte sie. «Nun muss ich Sie entlassen, lieber Herr Vetter. Was würden die Eltern und Thilla sagen, wenn sie wussten, wie hübsch wir den heutigen Abend beschlossen haben? Ich fürchte fast, sie würden es mir sogar übel nehmen.» «Sie würden sich vielleicht ein bisschen wundern!» antwortete er, leise lächelnd. «Nach der Hausordnung muss hier jeder Punkt zehn Uhr in den Federn liegen. Aber Sie brauchen es ja gar nicht zu erfahren. Im übrigen wird mir dieser Weihnachtsabend unvergeßlich bleiben. Ihrem Befehle gehorsam, ziehe ich mich jetzt zurück. Hoffentlich erschrecken Sle nicht wieder---------» «Unbesorgt, Herr Vetter!. lacht? Carlotta. «Unser Geplauder hat den unheimlichen Zauber gebrochen. Gute Nacht!» «Gute Nacht!» sprach er ihr nach. »Träumen Sie süß, Frau Lotta!» Auf dem Treppenplatze war unterdessen die Gassiamme ausgedreht. Geräuschlos schlich Maifeldt die Treppe hinauf in sein Zimmer. Oben riss er ein Fenster auf und beugte sich weit vor. Ein unbestimmter, in ihm gährender Sehnsuchtsdrang verlangte nach Abkühlung, Ernüchterung. Die schöne Frau hatte die hell auflodernde Flamme eines großen, glühenden Wunsches in ihm entfacht; instinctiv, einer energischen Forderung seiner Vernunft folgend, suchte er sie heranzudrücken und möglichst zu ersticken. Er hatte schon oft Enttäuschungen erlitten; seine Erfahrungen warnten ihn vor sanguinischen Hoffnungen. (Fortsetzung folgt.) zum Kneipwart Herr Johann Somnitz. Anstelle des bisherigen verdienstvollen Zeugwartes Herrn Theodor Korn wurde Herr Anton Achtschin neugewählt. Ueber Antrag eines Vereinsmitgliedes wurde dem Castno-Vereine für die Ueberlassung des Probenzimmers und der lrainischen Sparcasse für die unentgeltliche Ueberlassung der Turnhalle der Dank der Versammlung durch Erheben von den Sitzen ausgesprochen. Mit herzlichen Worten des Dankes an die Thcilnehmer schloss hierauf der Vorfitzende die Versammlung. — (Heilserum-Erfolge.) Im Jahre 1900 wurden im politischen Bezirke Gottschee 27 an Diphtherie erkrankte Kinder mit Heilserum behandelt. Es gab 3 leichte, 12 mlttelschwere und 12 schwere Fälle. Von den behandelten Kranken sind 5 gestorben; in 22 Fällen hingegen hat sich das Heilserum gut bewährt und die Genesung ist stets nach kurzer Zeit erfolgt. —«. — (Erloschene Epidemien.) Die in drei Häusern der Ortschaften Koprivnil und Gorjuöe, Bezirk Radmannsdorf, aufgetretene Scharlach.Piphtherttisepidemie ist erloschen. Es waren 3 Männer, 4 Frauen und 8 Kinder erkrankt; von letzteren sind 4 gestorben. —c». — (Aus ärztlichen Kreisen.) Der Prä-fident des kroatisch-slavonischen Aerzte«Verbandes, Herr Dr. Üadislaus v. Rakovac. wurde vom hiesigen Aerzte-Vereine zum Ehrenmitgliede gewählt. ^.(Scheue Pferde.) Gestern vormittags scheuten in der Klrchengasse die an einen Kohlenwagen gespannten Pferde des Besitzers Joan Kuncit, Peters-straße Nr. 49, und rannten über den Kratauerdamm auf den Rain, woselbst sie vom Besitzer Ivan RM aus Zgornja Senica aufgehalten wurden. — (Iahresvtehmarkt.) Auf dem gestrigen Iahresviehmarlt in Laibach wurden 110? Pferde und Ochsen, 271 Kühe und 59 Kälber, zusammen 1437 Stück aufgetrieben. Der Verkehr in Ochsen war sehr rege, da Käufer aus Mähren viele Stücke gegen gute Preise auflauften und auch die heimifchen Metzger elne große Unzahl derfelben erhandelten. Der Aerkehr in Pferden und Kühen war mittelmäßig. .". (Verloren) wurde am 20. d. M. auf dem Wege von Schischla durch die Lattermannsallee, Franz Josef-Straße, Pressren« und Wolfgasse bis zum Congress« platze ein Portemonnaie mit zwei Hundertguloennoten, einer Zehnguldennote und Kleingeld. — (Vom Wörthersee.) Aus Klagenfurt, 21. d.M., wird gemeldet: Der Wörtherfee ist zwischen Pürtschach und Maria Wörth vollständig zugefroren und weist ein prachtvolles Spiegeleis auf. Auch die übrigen Theile dürften heute nachts zugehen, so dass der ganze See befahrbar fein wird. — (Kälte.) Aus Raibl wird geschrieben: Mit dem neuen »Jahre zog hier auch eine fehr empfindliche Kälte ein, erhöht und verschlimmert durch einen schneidenden Nordwind, der durch die wärmsten Kleider drang und zehn Tage hindurch das Gehen, besonders in nörd« licher Richtung, fast unerträglich machte. Am Prebil erreichte die Kälte sogar 24 Grad. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) In der unverwüstlichen Posse «Lumpaci Vagabundus» erfreute gestern Herr Adolf Froden ein zahlreiches Publicum durch die köstliche Darstellung des in der Possenliteratur unsterblichen Knleriem. Vewundernswert ist die liebevolle Sorgfalt und peinliche Gewissenhaftigkeit, mit denen der Künstler sich in jede Rolle vertieft und dieselbe in allen Einzelzügen ausarbeitet, bewundernswert auch seine Viel« seitigleit. In Anzengrubers «Brave Leut' vom Orund» hatte er den gemüthvollen Wiener Humor, der unter Thränen lächelt, in oem Stücke «Die Kinder der Groß» stadt» elne ergreifende Charakterrolle verkörpert, im >«Lumpaci Vagabundus» entfesselte er durch drastifche Komik wahre Heiterkeitsstürme. Das Derbe will derb angefafst sein, und der Säufer Knieriem kann nicht anders als mit drastifchem Galgenhumor ausgestattet, mit behaglicher, derber Komik auf die Lachmusleln in ausgiebigstem Maße wirken. In dieser Auffassung führte Herr Fräden die Rolle folgerichtig ohne jede Milderung bis zu Ende unter der lebhaftesten Anerkennung des PublicumS durch; das prächtige astronomische Couplet brachte der geschätzte Gast ebenfalls ohne Kürzung famos zur Geltung und erntete dafür kräftige Neifallssaloen. Die wst gen Herrschaften der deutschen Bühne unterstützten den Gast aufs beste. Herr Pistol war als Schneider voll munter« Beweglichkeit und gesunden Humors? Herr ^b"e «in gemüthlicher Tischler Leim, die andsren zahlreichen Nebenrollen des Stückes befanden fich in guten H°"de". die Regie zeigte sich ihrer Aufgabe gewachsen. Großen Erfolg erzielte auch da« hübsche Gesangsquodlibet. das die Damen Wolf und Kittel sowie Herr Pifto famos vortrugen. 4","" — (Aus der deutschen Theaterlanzlei) Morgen ist der Ehrenabend de« Spielleiter« und Schau, spuler« Herrn Franz Welhmüller. Derselbe gibtau« diesem Anlasse die luNl«. . — (Die Kunst unserer Zeit.) Eine Chronik des modernen Kunstlebens, zwölf monatlich erscheinende Lieferungen. Preis pro Lieferung im Jahresabonnement 3 Mark, Preis der Einzellieferung 4 Mark. «Die Kunst unserer Zeit» macht es sich zur Aufgabe, ein modernes Kunst« und Künstler-Jahrbuch darzustellen, welches ein Bild dessen gibt, was an künstlerischen Fragen und Be-' gebenheiten unsere Zeit bewegt. Besondere Anerkennung fanden u. a. die geschlossenen Künstler-Biographien. Der Anhang «Knnstnotizen» informiert den Leser über alle Tagesbegebenheiten im Kunstgebiete. — (Die Iugendliteratur der Gegenwart.) Die Verlagsbuchhandlung E. Kempe in Leipzig hat soeben ein bedeutsames Büchlein herausgegeben: Die Iugendliteratur der Gegenwart. Aus der Praxis. Von' Otto Albrecht. Mit acht Farben-Druckbildern. 50 Pf. In ^ kurzen Umrissen und mit wenig Worten, aber schlagend, und treffend, hat der Verfasser den Zustand der Iugendliteratur in der Gegenwart geschildert, die Krankheiten gezeigt, an denen die hochwichtige Literatur für die! Jugend von jeher, und zumal jetzt, leidet. Umso an-' erlennenswerter ist das Schriftchen, weil mehrere, weiteren Kreisen unbekannte und fernliegende Verhältnisse, die aber von großer Bedeutung für eine gründliche Erörterung der Frage sind, berührt werden. Jeder Freund der Jugend erhält das Büchlein auf Wunsch von der Verlagsbuchhandlung E. Kempe, Leipzig, Inselstraße 12, gegen Einsendung von 10 Pf. für Porto gratis. — (Mittheilungen von Breitlopf und Härtet.) Von den jährlich viermal erscheinenden Mittheilungen der Musikalienhandlung Vrettlopf und Härtet in Leipzig ist soeben Nr. 64 zur Versendung gelangt. Geschmückt ist diese Nummer mit dem Bilde Karl Reineckes, dessen langjähriges künstlerisches Wirken als Dirigent der Leipziger Gewandhausconcerte, als Lehrer und Componist in einer kleinen Lebensbeschreibung beleuchtet wird. — Von neuem wirb auf Orlando di Lasso (1530 bis 1594), den größten Motettencomponisten aller Zeiten, hingewiesen, von dessen gesammten Werken (60 Bände) seit 1894 elf Foliobänbe in vornehmer Ausstattung den Musitlreisen zugänglich gemacht sind. — Neben den kritischen Gesammtausgaben der Werke alter Weift« veranstaltet die Verlagshandlung auch Au«» gaben für den praktischen Gebrauch, sei es, in Form von Clavierauszügen ober von zeitgemäß ein-' gerichteten und bezeichneten Neudrucken. In solcher Form! liegen Ioh. Seb. Bachs und Beethovens Werke vor, ^ auch werden je nach Bedürfnis Sweelincks und Pale sir i n a s Werke bargeboten werden. — Erfreulich ist es, dass nach dem Vorbilde Deutschlands sich auch in anderen Ländern ein lebendiges Interesse für Veröffentlichung mufikgeschichtltcher Werke bekundet; unter anderem bietet > die «Finnische Literaturgesellschaft» eine Gefammtausgabe der finnischen Vollsmelodien. Die Mittheilungen werden von der Verlagshandlung unentgeltlich an alle Musikfreunde verschickt. Me in dieser Rubrik besprochenen literarischen Erscheinungen find durch die Buchhandlung Ig. v. Klein -mayr H Fed. Bamberg in Laibach zu beziehen. Telegramme des k. k. Gelegraphen-Eorressi.-Kureaus. Königin Victoria. Wien, 21. Jänner. Infolge der schweren Erkrankung der Königin von England wurde der für den 22. Jänner anberaumte Ball bei Hofe über Allerhöchsten Befehl abgesagt. ! Wien, 21. Jänner..Alle Mitglieder des Kaisers Hauses und die Hof- und Staatswürdenträger zogen bei der englischen Botschaft Erkundigungen über das Befinden der Königin ein. ! London, 21. Jänner. Kaiser Wilhelm, der Prinz von Wales, die Herzoge von Commught und, Jorl sind um 8 Uhr früh vom Victoriabahnhofe nach Osborne abgereist. Coves, 21. Jänner. Kaiser Wilhelm, der Prinz von Wales und die übrigen Fürstlichkeiten sind um "/,11 Uhr in Osbornehouse eingetroffen. ! London, 21. Jänner. Die meisten Blätter äußern sich in dankbarsten Worten über die Reise des deutschen Kaisers. Die «Times» erblickt darin einen Act vornehmer Erhebung über die Politik und sagt, als solche werde sie auch in anderen Ländern mit Sympathie betrachtet werden. In ähnlichem Sinne äußern sich auch die anderen Blätter. CoweS, 21. Jänner. Heute vormittags um 10 Uhr ist der Arzt Thomas Barlow in Osborne eingetroffen, um die anderen Aerzte bei der Behandlung der Königin zu unterstützen. Osborne, 21. Jänner. Das um 11 Uhr vor< mittags ausgegebene Bulletin besagt: Der Kräftezustand der Königin hat sich seit Mitternacht ein wenig gehoben. Ihre Majestät nahm etwas Nahrung zu sich und genoss eines erquickenden Schlafes. Die Kräfte haben nicht weiter abgenommen. Die die größte Beunruhigung hervorrufenden Symptome bestehen in der Wahrnehmung einer örtlichen Unterbrechung der Blut-circulation im Gehirne. Osborne, 21. Jänner. Nach dem um 5 Uhr nachmittags über das Befinden der Königin aus" gegebenen Bulletin dauert die heute früh eingetretene leichte Besserung an. London, 21. Jänner. (Reuter-Meldung.) Wiewohl keine amtliche Nachrichten von Osborne, wo sämmtliche Hufbeamten strenge Reserve beobachten, zu erlangen sind, verlautet aus guter Quelle, dass der plötzliche Wechsel in der bereits geschwächten Consti« tution der greisen Königin auf einen Schlaganfall zurückzuführen ist, durch den das Seh- und Sprechvermögen der Königin in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Auch die Ernährung war seither mit Schwierigkeiten verbunden. Vor Eintritt der Bewusst-losigkeit sah die Königin niemanden, außer den Prinzen von Wales, welcher nur etwa eine Viertelstunde bei ihr verblieb und sichtlich von tiefstem Schmerze berührt und bekümmert das Krankenlager verließ. Die ganze Nation wird durch die Nachrichten aus Osborne, deren Plötzlichkeit die größte Erschütterung hervorrief, aufs tiefste ergriffen. Seit gestern wird von nichts anderem gesprochen, als von der Krankheit der Königin. Auch in den ärmeren Stadtlheilen hört man überall den Namen der Königin mit aufrichtigem Be« dauern und tiefster Theilnahme nennen. Ungarisches Abgeordnetenhaus. Budapest, 21. Jänner. Das Abgeordneten« haus setzte die Specialdebatte über das Budget des Ministeriums des Innern fort. Abgeordneter Szalay spricht gegen das Budget. Ministerpräsident v. Szell betont gegenüber den Rednern, die sich über die Belastung der Stadt Budapest durch die Besorgung einer staatlichen Administration beschweren, es gehe nicht an, angesichts der gleichen Belastung der Proviuzstädte, die Hauptstadt von der Besorgung der staatlichen Fnnctionen zu befreien. Pie Regelung dieser Frage wird Sache der Verwaltung sein. Redner constatiert gegenüber den «n ^ gesetzten Gerüchten, dass die finanzielle Lage dery ' in keiner Richtung beunruhigend sei. wenn aucy' günstig als früher. Der hauptstädtische Crew >>, Bezüglich des in Kronstadt vorgekommenen B" der Führer einer Deputation den neuen "^ nicht in ungarischer Sprache begrüßte, ertlau !das Recht könne niemandem genommen ^^, Obergespan antwortete ungarisch. (Allgemeiner Nächste Sitzung morgen. Französische Kammer. Paris, 21. Jänner. Die Kammer setz" batte über das Vereins- und CongregationW'. Graf De Mun weist die vom Berichteist^ illeau gegen die Congregationen erhobenen ^, digungen zurück und beschäftigt sich soda"!' ^ Frage der Güter der todten Hand. Er be»w Richtigkeit der von der Regierung veröffentlich cumente, welche die in der Hand der CotM/ befindlichen Güter mit einer Milliarde Franc« ^ indem er versichert, dass ein großer Theil die! , nicht Eigenthum der Congregationen sei. " wirft dem Ministerpräsidenten vor, vor " hetzungen der Socialisten zurückgewichen zu ><' verwahrt sich gegen den heftigen Ton ^ ^ ! Er erinnert an die Frankreich im fernen ">^ der Congregationen geleisteten Dienste und 1^ ! einem Appell, den Gesetzentwurf zu verwerfen» . !Rousseau erwidert. Zweck des Gesetzentwurf bürgerlichen Gesellschaft ein unanfechtbares ue ^ ! zu sichern. Der Ministerpräsident verbreitet !^. über die Principien und die Gesetzmäßigkeit " >' entwurfes. Der Gesetzentwurf sei für alle Me'' bestimmt, begreife alle Congregationen, die v anerkannt werden, und alle jene, die in A'^. !Anerkennung erlangen werden. Der Minii"^ erklärt schließlich, die Kirche sei keineswegs z Die Regierung wünsche durch den Gesetzen!^ außer die friedliche Tntwickelung der gesev'^ stirutionen zu sichern. (Stürmischer Beifalls gegen 226 Stimmen wird beschlossen, dle ^l Ministerpräsidenten zu affichieren. Sodann ^ Sitzung geschlossen. u Die Pest. Hamburg, 21. Jänner. Die back^, Untersuchung der an Bord des am 15. d. a^ !«Pergamon» aufgefundenen todten Ratten/z' ! dieselben infolge der Pest verendet sind. D'^. ldes «Pergamon» und die Arbeiter, die ni 5 dung in Berührung kamen, befinden sich " < sicher Beobachtung. Alle sind gesund. ^ ---------------- ;> Wien, 21. Jänner. Eine Versammln"^ ragender Kunstgewerbetreibender beschloss,.^ stellung kunstgewerblicher Erzeugnisse im ^^,^ ^in London zu veranstalten, und hiezu dle ^ Unterstützung der Regierung anzusuchen. ,.,,. Wien, 21. Jänner. Die «Wiener ^,, schreibt: Der Kaiser von Oesterreich verlieh^ Unterthanen Decorationen, darunter den ^ Eisernen Krone zweiter Classe dem Regierung^ , Pohl (Oppeln), das Comthurlreuz ^ Josef-Ordens mit dem Stern dem Oberv"^ Kirschner von Berlin, den Eisernen ^! dritter Classe dem Mitgliede des preußische ^ Hauses Pens schmidtlein. ,F^ Prag, 21. Jänner. In der fürs""^« Hauslapelle fand heute vormittags die ^'ü gewesenen Ministerpräsidenten Franz ^Hc^ Hohenstein mit der Gräfin Ernestine spß Mitrowitz, geborenen Gräfin Thun-Hohenste" ^» Trauung, der nur wenige Hochzeitstag'^, vornehmlich Verwandte des Bräutigams, ^ vollzog Fürstbischof Freiherr von Strbensly ^» zeugen fungierten Graf Karl BouquM, , 5 ^ Thun, Graf Max Wratislaw und G"' t Thun. ' Führer der Eingeborenen, die sich gegen " hoben hatten, zu Gefangenen. . ^ Stockholm, 21. Jänner. Der K^'g ^ die Regierungsgeschäfte wieder üliernoM"' ^l ' Berlin, 21. Jänner. Der «ReichsH/ üffentlicht die Verleihung des preußische" ^,F an den Militärattache bei der österreioM Gesandtschaft in Belgrad, Herdliczl"' ^ ^Laibacher Zeitung Nr. 18. ^5 22. Jänner 1901. - Angelomulene Fremde. l Hotel Elefant. ^utel. Käsern P?^' N 'H°"/^^r°nll, Lunzer «mburg, ^ l-lttnei, Ksm.. Linz. - Rakovs. Kfm^ ^whola. Prioalierz"^ ^"'b"' Kfm.; Polling«, Homann ^-«»Mu!^ F«'und!' °Me„ ^ ^ Verftoliene. ' 2- ><°''M.H°tz?^ HN FH. Inwohner, s ßßl» 8^ «lun<> in lalbach. «oth'scher «ulhasch.Vxtract. Wir sind stets bestrebt, unseren liebenswürdigen Gastwirtinnen, wo eö nur die Mög« lichleit zulässt, ihr schweres, verantwortungsvolles Amt zu erleichtern. So sind wir heute in der angenehmen Lage, die Frauen Wirtinnen mit einem Nrtilel belanntzumachen, der ihnen nicht nur Mühe, sondern auch Geld erspart. 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Vanl, 600 sl. . l?01 1705' Unlvnbanl 200 fl..... 5«5 — 5«? — Verlehl«banl, «lllz., 140 st. . 5»0 — 3»z-— Indufirte-Inttl-««hmungen. «auges., «lllg. Oft., 100 fl. . . id»'— it.« — «tgybier Visen» und Ttahl'Ind. i» Wien 100 fl..... »03 — »1» — Eilent>ahnw,°Lelli«.,Krstt, loosl. 83?-— 339'— ..«lbemuhl", Paplerf, u, V..». 154'— 15«'— lilestüger «rauercl 100 fl. . . »in-— 214'— Mllittll» Gclelllch,, Oest.»alpin« 4»5 ?b 4«« 75 Mager «liell'Iilb.-Kts. »00 sl. 1590 >«10' Elllao'tarj, Steinlvhlen 100«. «80 —S34 — „Echlöglmühl", Papiers. »00 f'. 289>—«5-— z,Etel,rerm/' Paplerf. u, N,»«. 35» — 357 — Trifailer Kohlenw.'Ves. 70 st. 448 — 45»'— Wassenf.°V.,Oefl,17'75 Italitnilch« Äaüln«t«n . . . »«45 »O's<» «ub«I.««t«n....... ,54 ,.^z *•* ¦»---- ^*"- "—il'-rrlVL........ -----ii in Privat-Depot« (Safe-Deposit«) ! tftritiiiii rii Iir-Eliliin Fa liit«-l«m^ mnI Ms ¦*>!—J* ; ________________________'_ (fl) ¦•^-^^^-•^rjr"Nr-a- nimmt Spareinlagen auf KiuI«gSbü«hel entoe«n und «ESiÄiSÄ™ Tage der Einla8e Ä ™ a0^n.B:i^e"i:tCIier Vün ^8" «P«WH« «Ut die Bank D.e Lalbacher CredHbank »hit auch grössere Beträge ohne Kündigung au» Auswarugen Einlegern 8tehen auf Wlin8Ch Post Laibacher Zeitung Nr. 18. 146 22. Jänners 8oeben ersonien: (231) 2—1 «kl-li^ 1901 klilftr 5 LurißQ von OsstOrrsiod 2«d8t 3tkl.ti9ti8od6U V8.t6ll üdsr Ü16 V^Mhii IQ äftQ 5kkroii 1873-1901 von ?rot. ^.. I.. 2i0^Nil.H2. Vorrütniß in lz.f.MW^zfell.LWlieszzNuelillznlüW Verein zur Unterstützung dürftiger deutscher Hochschüler aus Kram. Einladung zu der am 2s. Jänner l901 um halb 9 Uhr abends in der Easino-Gaftwirtschaft stattfindenden Iahres-Sauptuersammlung. Tagesordnung. Bericht des Vorstandes. — Neuwahl des Vorstandes. — Allsällige Anträge. (229)2-2 Zer Vorstand. SchnltafeM non pin» ultra, für Schultafeln, worauf man N^i, schreibt. Erhältlich bei Vrüder Gberl, «a«, eiscanergasse. Nach auswärts mit Nachnahme- ^ Danlsagung. ^ Für die vielen Beweise herzlicher ThH während der Krankheit und anlässlich des «"^ unserer innigstgeliebten Tochter, bezieh«"» Schwester, Fräulein Ennlie Borovsky flir die Kranzspenden und für die Vegleit"^ letzten Ruhestätte sprechen wir unsern tiM^ T>anl aus. Laib ach am 21. Jänner 1901. Die trauernde F^ 5or,olz«, I.»id»oU. (174)53 WM «M zzll!!«W«ill«. z«!M, nix« Vliülslillls» le»« - 44 lllllm f«l!«sl!........ - 8« LMllelksN......... 28° LMe-s>i>W. M, l' , ...12- liskert ßLßen lfklolinlllime per l'lllcnt oäer ?03t (205) 6—4 Wt«l^I>v«l»»«lit)^>'ix (Unßarn). (1831) «»rentiert reine 52—37 2l«n«2^»ol»»^«««2, ^V»ob»»tUoIro1, ^»ol»» unä Holii^ VN ßl08 un6 sn 6ötRil, 6lver»o lsin« I«vdlcn«»lisn; ßkrantiert eekter Krainer ^»ol»o1Ävidr»ntiv«ln p«r I^itor 2.1 20, llonl^dr^utvolH» per loiter N. 1 — («izene LrLßUßuuß), Lrütlick »uemploliien, bei I^ibzeli. VV0ll.(Ike^ter.)L^8e I^r. 10. zum Vacken und Kochen H mit Zucker fertig verrieben. Köstliche VW Würze der Speisen. Sofort löslich, feiner, «» ausgiebiger und bequemer wie die theure, IR in ihren nervenaufregenden Bestand« Dss theilen schädliche und jetzt ganz entbehr« «V lich «ewordene Vanille. 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(239) ^e5unillleit5-llzuclltzb3k »U8 Lru^sre-llol? mit, ^Iser^c^llum, H.8be3t uuä por^ellkn, von renommierwnten Lr-lieußern neust vobtou ^otol»««Ir8lir«ll, mit u„6, ollne lllkotinpatrone, Iroolron-r»uobor, Klunü»i»lt2on unä äer^l. in ßrollor ^u8W«^nl dei (1805) 13 L^ ^ute Ukren billig ! H^MH I^lit clMdr. »ckrilll, ükrantio M^^M^ vollendet n,n private Ü3NN8 XoN^Äll WWW (4667) ^l»rsn5adrj^ 100-12 DUlM VrU« (Lolimeu). MUMW^ «uU, ^iokolNom-Ukl N, 3.75. HlWWWM^ I^okt« 8>!bos.N«m. Ukl », 5,80. 5 V liekto »ilbelkuttu n. 1,li0. M «i«k!-!Wr !!, 1,U5, ^loinu ?irm» i»t mit äom k. ^. ^cllor uuZ^e^el^^not, bo«itit zo!(>. u, »i!b. ^,u»»to»ung8me(ia,i!I«n u. t»ul><:!>c!o ^Vnei-^elinunzAsekloibon. I Der >W ^M Lin prkktiZckyZ Nlln6> ^^^ ^M nilelilein, enllil^Itsncl cill8 ^^^M Wi8»en8^verl68te ilber 2uclit, pjlege, 6e»2u8, ^R^^2 Lüullllul unä üekänälunß ^W^^R im8e8unäenunäkl-llulien ^W^^R 2u8tlln6e,mitde80näerer ^W^^U Lerüolc8iontil»unzäerver- ^W ^^R senieäenen Na88en. Von ^W ^W f. lileebvsn«s. 6. ^ullnze. »^^M^^^^ >lenrlkl<>,n prämiiert. Äit M^WWWW k°n,roen6ruclllilel. Der be^te Natnßsber, namentlick lilr ^nlilnßer in cler Xucnt! ?eei8 90 ««llos, mit ko8t> 2u»vnäunß l lisun». Vorr3tniz in äer Zucnnllnälunß !z. v. llleiW^s ll kell. lzmllesz Vadilo Nll I. »ii. l^ez^zll tülimiiezz irM s«g. ««lsugv l oms^enim poroötvom ki »6 l)oäe vrgil V sodoto, clua 2. lsdriiH^g. 1901 od 3. uri i»0po1Hll« V MjM lilltLlg «ligsllllnl Nm'v NMgli » ^leäeü n» üuovlllu» r«Hom: 1.) ?oraö>!o preägto^niötv»,. 2.) koroölio preßleäovlllueß» o6»elc». 3.) Uäodritev raöunH 22 1. 1900. 4.) äkleplll^e 0 por»!)i öiLteß» äooiökll. 5.) vopolmin» volitev v xmiälu Z 28. 2»äruinili pravil i^ijtopivZiii pet ölanov preä-»to^niätv». 6.) vopolnilnll volitev v 2mi8iu ßI 28 in 32. üaciruinin pr^vil i28topivä.n clvsn ö1»nov preßleäovalneß» oä3elil>,. 7.) 3lus^no3ti. 1^ obiini uäeieibi vadi ölkns V 8luö»^u, ä» 2ßor^ 8>ili<:llln oliöni xbor ne ui liil ot) cloloöeni uri blil^pöen, vr5i 8e on 4. uri luti clan n» l»tsm pro8toru in 2 j»tlm cluevnim reäom 6ru^l onöni xbor, ilo^i ooäe »lclspöen dre2 oxir» nn, slevilo uciele-«encev. (238) ________________________^ (230) UKIio. X'^pSl- ^lUON» I^0V^0' ^ (^ilkuioi, »Fcl»^ uehs v ^'" ^ Nsjiun^ti 5'. 70, ter M'e^ r)0^nan^» oöot^tva in »lim^,-' u-luo 8parno rnxprllvo ob 9. uri äopoläns, pri le) «olii 8t. I. s V odrambi) pravio to^ ^f Vcb^vur, 0. ki». nolar v " ^ ^ skrdnilc bo 2l»8lop»l w^e"^ Mensul pravni 3tvari n» ^ > varnolil, iu »tro ks, ^u^^i>^ o^l^l pri »acluiji »li ns ll" 0. kr. okraM »oäul^ ^j,; oäcl. l, äuy 16. Mnua^H ^ > »M"« llulH8«lllLltrl" ^MM^^ i8t äll» einxige Glitte!, um ein keine» ^, MV M3,-«»R«U^>^?»?i'/" Lcnnell unci oeczu^m xu iiereilen. ^, H/iU',, «l / li«^^ 1 _, r«iu»t« rette, ? /WH» .^M/ ^^e weitere 2utl)at eutWlt. ^ur ^" ^ , / M^HM, ^,^^^ Ke»t»,urlmt8, Kll8ernen etc. uuo ^cf ^WWWWT Z ?«l, einer I»le! lür 4 di8 b ^!? ,^>, ^ '"^»WM«^^^^ einer kleinen lalei lür 1 Kilo t^' VW^^^MW»> ^ ' ^Iein8te kronei-enäunz X 4'— ^rkll »^MWM'^ '- (>i36) uanme. ./ , Xu naben in ^Ueu Zpe^rei- unä !^D^W^ >> d^nälunzen. ^ WI^F vvput» in I.»id»cv: ^ Hluck und Verlag von Igv. ltlrinmayr 4 Fed. Vamberg.