^27. Mlluwlh all'. 4. ck'flrllar l863 Die „Lllibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Veilagen im Comptoir ganzjährig li si., halb-jülirtg 5 si. 50 lv,, mit Orrnzliand MI Eomptoir gllNZj. 12 si., hallij. c. fl. Filr die Zuslcllimg in'S Hang sind halbj. 50 lr. mehr zn eittrichtcn. Mit der Post portofrei gcmzj., »mtn Kreuzband nnd gedruckter Adresse^ si., haldj. 7 fl. 50 lr. Knsertiousgebiilir jilr eine Garmond-Hpc,ll<-il;l'iir oder den Nanu! derselben, ist filr Imaligc Einschaltung 6 tr., snr 2,nalige8 kr., filr 3maligc 10 lr. n. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr. filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 si. 90 lr. für 3 Mal, 1 st. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr. flk 1 Mal (mit Inbegriff des InsertionöstemPelS). Amtlicher Theil. I^as Staalsministerium bat im Einoernelxneu mit den bctheiligten anderen Ministeric» die von Pali! P a ch e r v, T l, e i n l> li r g . dcr Firma I, A. V a-lero und Söhne lind dem Realisirungscomit,' vou A r u st c i u und Eskclcs nachgesuchte Vi-ivüligung zur Errichtung ei»er Akticngcscllschaft «Nenretteudorfer Seidenweberei" mit dcm Sil)c in Wicn ertheilt nnd die Statuten der Letzteren genehmigt. , , ,^. Nichlmtlicher Theil. Die Negicrllttg und die Ausschüsse des LlNldtages. Laibach, 3. Februar. Die Frage, ob die Regierungslommissärc Zulrill zu den Ausschüssen dcs Landtages habcn solleu, ist i» der Sitzung vonl 29. Iäuncr durch Annahme des §, 26 der Oeschäftsordnllilg vcrncint worden, indem in diesem Paragraph nur von dem Rechte der Ausschüsse. Ncgicrungsorgauc wegen Erll'eiinng von Auskünften zugeben zu können, die Rede ist. Tie R'egierling verlangt diesen Zutritt als ein Recht, wcil ihr nach F. A7 der Landtagsordnung der Zutritt zn de» Siz» zuugcn ol'Ut-hiu zusteht unD meint, dasselbe grlte auch für die Ausschüsse. Die Gründe, welche von den Abgeordnete» Suppan, Dcschmauu und K r o in c r gegeil dieß Verlangen dcr Regierung geltend gemacht wur> den, sind in erster Reihe: der Landtag dürfe sieh des Srlbstbestimmungsrechtcs rücksich^lich dcr Gcschästs-Ordnung nicht begeben, und mü>ie jede mögliche Ve-sinfinssnng seiner Verlreicr zn vcrbülen suchen. Im Prinzip sind wir einverstanden hiermit, doch mir insofern, als wir die Möglichkeit einer Veeiu-fiussung in's Auge fassen. Dcr Nutzen, den der Zu-tritt der N'sgierungsorganc gen'ährt, scheint nils in« deß wichtiger zn sein. Die Anwesenheit ciucö Regie-rungskomniissärs im Landtage und in den Ausschuß sitznngcn hat doch offenbar nur den Zweck, die Vcr> tretcr' des Landes, wo es notl) thut, zu informircn, nnd wo es wünschenswerlh oder nothwendig erscheint, den Standpunkt anzudeuten, den die Regierung dieser oder jener Frage gegenüber einnimmt Emer Veein« ftilssuug durch einen sehr redegewandten lind geschäfts-knnDigru RegiernngSkommiffär kaun ja jeder Ausschuß sich dadurch eulzicheu. daß er privatim sich über sriile Abstimmung einigt. Haben Landtag lind Negierung gleiche Ziele, das Wohl des Landes im Ange, treffe» sie ihre' Mabnalunen uur auf Grnno fakiischcr Z>i^ stände und Vcrl'ältuissc innerbalb dcr Grenzen deü Erreichbaren, so müssen sie sich wechselseitig unler-stüheu und ergänzen. Die Auffassung des § 37 der Landesorduuug scheint uns anch nicht die ganz richiigc zll sein. Allerdings ist dort uur von den Sipungen des Landtages dic Rede, aber dic Ausschüsse sind ja integrirende Theile dcs Ganzcu und umsasssi, oft ciu Vicrchei! dcr Vertreter, wie z. V. das Comil«,' zlir Vorbcra-thnng des Gemcindegesel)es, Noch cin Puukt scheiut u»s nicht gel?örig be-achtet' worden ,;n sciu, Dcr ^, 2C. der Gssel'ästsord. mmg ist einseitig, er gcwäbrt den Ansschüsseu das Nccht, die Regierungsorgane zuziehen zu louuen, ohne daß er diesen das Recht zugesteht, freiwillig ei,ä>ei. lien zn könucu. Wie nun. wenn die Regierung dar-auf hin sich weigert, dic gewünschten Auskuufle und Auttlärungt!» zu gebs"'/ Werden die Arl'ettcn der Ausschüsse da uiä>t oft mangelhaft werde»? Wir bedauern, oaü das von Sr. Erzcllenz dem Herrn Statthalter vorgeschlagene Kompronnß mcht ak;splirt wurde und diese rein formelle Angelegenbeit Anlast ^li emer Regierungsvorlage gibt. wodlirch die so wünscheuswerchc und aus dem Grunde, weil jeht die wichtigsten Comit'». Vcratl'lliigen stattfinden, so dringende Lösung dieser Frage verzögert wird. 6W. Sitzn« ft des krainischen ^ttndtastes vom 3. Februar. Die Siting beginnt um 10 Uhr 20 Min. Das Protokoll wird verlesen und angenommen. Der Herr Landeshauptmann theilt dem Hanse mit. daß er dem Abg. Kapelle einen Ur< laub auf 8 Tage bewilliget habe; fcrucr, daß dcr Abg. Iombart, durch den Tod seines VaterS veranlaßt, einell 14tägigeu Urlaub wünsche. Dcr Landtag bewilliget denselben. Weiter theilt dcr Präsident das Resultat dcr in dcr lcl)ttn Schung vorgenommenen Coulit^Wah! zur Vera« thung der Mlliiärbeqliarlirrllngsangelcgenbeit in Krai» mit. Gewählt wllrdcn die Abg. Ambrosch, von A pfaltcrn, Dcrbitsch, Guttman. >^ r o ill c r. Obrcsa uild v. Wnrzbach. Da der Abg. vou Apfalteru wegen Uebcrhäufung mit Alisschlißar» beiten ablehnt, so wird dic Wahl dec! zunächst die lucisteu Stimmen yadcudcll Abg. Mulley ange-nomniril. Alif dcr Tagesordnung steht der Antrag des Laudesausschuffes ans Rekonstruktion dcs Thurmdachcs der hiesigen Zivilspitalvlirche, Erhöhung des Thür» mes selbst, dann Aiiban einer Sakristei lind Para< mcnteulamilicr. Abg. Suppan als Vcrichtcrstattcr begründet diesen Anlrag, indcm er die Nothwendigkeit betont; das ganze Dach sei morsch lind bedürfe eiuer Rclou-strultion; dcr Thurm sti zn crhöhcu, einmal, nm ihn mit dcm übrigcil Van in ciu Vcrbältuiß zu briu-geil. daun. um daS Glockengeläute deil Kranken >ve> niger hörbar zu machen. Das Vezivksbauamt habe dic Kosten mit 3338 fi. veranschlagt; cin Drillhcil wollc dic Spitalslirchcnocrwaliullg dlirch freiwillige Veiträge aufbringen. Er empfiehlt dcu Autrag zlir Annahine. Abg. Vrolich spricht sich gcgcn dcn A'.'.trag aus; cr will zuerst bestimmt wissen, ob nicht noch andere lonkurrenzvfiichtlg find, und ist nur dafür, daß das Nolhwrndigc geballt werde. Er stellt dcn Aullag mif Uebcrgang znr Tagesordnung, oder. falls dieß abgelehnt werre, auf Ucbcrweisung dcö Gegen-< standcs an cin Eomill'' vou 5) Milglieccru, Abg. u. Mulley unterstützt diesen Anlrag. in» dcm cr sich gegen den Ausschußanlrag ausspricht. Abg, Kromcr kann dcu Alltrag dcs Landes« Ausschnsses nicht begreifen, die Erhöhung des Tl,ur-ines sei mehr znr Verschönerung dcr Stadt Laibach und dafür habe der Landtag nicht zu sorgen, Ist die Spilalkirche Filiale der Marienkirche oder ist sie Hauskapelle? Im eisten Falle müssen dic Insassen ?er Pfarrgcmeinde baucn. im zwcitcn Fallc brauche sic weder Thurm noch Sakristei noch Paramenten-Kaminer. Er will den Aulrag ganz abgelehnt wissen. Abg. Guttman uutcrstüßt dcn Antrag des Landesaugschlisses insoftrnc, als cr die nothwendige Rekonstruktion, nicht, was dic Erhöhung dcs Thurmes betrifft. Abg, Dcschmanu sagt, cr sci eiuvcrstanden mit jenen Herren, welche nur das nothwendige gc< ballt wissen wolleu. Die Spitalskirchc sci als Ka< pelle im Diozesan-Schcmatisnllls aufgcfülirt; die im Ansschustanlrag gestellten Fordernngen ständen in keinem Verhältniß zu dem Zwecke einer Kapelle; in dem Verlangen del, Thurm zn crhöhrn, und in Harmo- nie zn deni übrigen Vau zli bringen, schc cr nnr einen Wetteifer niit der nicht wcit entfernten schönen protestantis.i'sn Kirche. Die politische Vchördc liabc dic Spltalskirche den Franziskanern zngc,vieseu, das verpflichte diese nicht zum Van. Er stellt den An« trag: der Landtag wolle die Errichtung eines neuen !linrmdachcs an Stcllc des altcn. und dic Adapti« rung dcs untcrcu Ranmcs dcs Thurmcs zu ciucm licizbavcn Lokale vorzlinehmen. und die Kosten aus dem Landesfondc zll bestreiten. Abg, Kromer ist gegen diesen Antrag. Abg. To mau (slovenisch) unterstützt denselben. Abg. Dreh, T o m a n (slovcnisch) ist gegen dcn Ausschnßantrag. indcm cr lneint. dic Opfcrwilligkeit der Laibacher sei so groß. daß die Kosten dcs Vaues besser durch Sammlung freiwilliger Beiträge aufzu« bringen seien; namentlich ist er gegen die Einrichtung eines beizbaren Lokales, das Abg. Dcschmann in Vctracht dcr viclcn, dort vorgenommenen Tanfen be« antragt hatte. Abg. De seh mann zieht seinen Antrag zurück. Abg, Toman (slovcnisch) macht ihn zll dem seinigen, indem er sich im edlen humanen Sinne, gegen die Insinuation dcs Abg, Dcch. Toman ausspricht, der da sagte, man sollte für die unehelichen Kinder nicht besser sorgen, als für die ehelichen, die anch in ungelisizten Kirchen getauft würden. Die Worte: bin ich zwar auch iu einer kalten Kirche gc» lauft, wie Vorredner sagte, so schlägt mrin Herz doch warm für Humanität und Nächstenliebe" lind. es sci nicht christlich einen solchen Unterschied zwischen ehelich und unehelich zn machen. riefen cin allscitigcs Vravo hervor. Abg. Suppan, als-Vcrichterstattcr da« Wort erhaltend, vertheidigt den Anlrag dcö LandesaliS» schnsses, Vei dcr Abstimmung bleiben alle Anträge, auch der des Laudesausselmsses in dcr Minorität, Dcr Van ist dcmnach ganz abgelehnt. Man schritt nun zur Walü eines Petitionsau"-» sel'iisses. G.'wälilt wurden dic Abg.: Nudcsch, v. Strahl, Dcs ch m a >, n . Graf Gusta v Auer S-pcrg; dann in dcr engereu Wabl: Dr, N. Ncchcr. Schlliß der Sitzung 1 Ubr. Nächste Siynng: Donnerstag. Tagesordnnng: Reglilativ über das Moorbrennen. Oesterreich. Wien, 30. Jänner. In Vctreff Siebenbür» gcus soll eine Entscheidung im Zuge sein, laut wel-eher ein großes Kronstädlcr, meist von Runläuen bc-bcivoliutcs Dominiliin zlim Fogarascr District zugc-theil! würde. Der Gegenstand hat insofern eine der» vorragende Vcdeutun>>, als dlirch jene Entscheidung nicht blos dic Theorie, welche die allen Grenzen für sacrosanct erklären möchte, vollständig abgethan wird, sondern auch der Anfang zn einer Abgrenzung dcr Wahlkreise nach nationalen Elementen gegcbcn.sein dürfte. Lcidcr geschieht dieses erste Vkpcriment auf Kosten ciucö deutschcu Districts. Dic sächsische Nation bereitet die Wahl des neuen Nationsgrafeil vor. Seit dieses Wahlrecht rer Naiion definitiv wieder zurückgegeben worden, hat nach einem dicsfaUs getroffenen Compromiß Hermannstadt ans sechs ihr prätenlirtcn Eandidaten seinerseits drei anf die der Krouc uorzulcgcndc Listc z» bringen, und cs stellt so fcst. daß dic Krc'ne dcn ihr I"''""' l<'"' 'Ae. zeichnctcu mit dcr Grasenwürdc l>ckle,det, daß, als sic del der leytcn Wahl dcn ^mulc lo^i praftniir« tcn Candidatcn. dcn jept abgetretenen Baron Sal< men, eruauute. sic die Ucbcrgchnng dcs jcl)igen Gc< l'cimratbs Rosenfcld ausdrücklich dlirch die U'>um< gängliche anderweitige Verwcudung desselben für den kaiserlichen Dienst molioirtc. Dcr Nationsgraf ist tO4 zngleich Königsrichter ill Hcrmannstadt und kraft seines , Amtes Gnbernialrath in Klanseilbllrg. Deutscbland. Berlin, W. Jänner. Der polnische Alifstand, der sicherlich inir das Ende dee Anfangs ist. wird scbr bald die Fvagc nab,legel,. wie Oesterreich nild Pren-ßen sich zn der polnischen Frage zn verhalten dabcn werden; denn beidc Regierungen sind mit Rußland nach dcn bekannten Verabredlingen von Müilchengrän eigentlich zn solidarischem Vorgehell i» drr polnischen Frage verpsiichlet. Nun isl aber wohl zu beinerken das Fürst Gorlschakoff bei einem wichügen Anlaß jene Stiplilationen als veraltet bezeichnet hat. indem rr ausdrücklich binzlifügte. daß Rllßla.id in dieser Fragc fortan nnr seine eigenln Jittered» consnitircn werde. Selbstverständlich sind hiednrch die genannten beiden Regiernngrn auf ein gl.'iches Verfahre» ange< wissen. Eil ist cinc Thatsache, welche ich glaube Ibnc» rerbürgen zn können, daß der Köiug sich dieser Tage mit dem Kronprinzen über die R'egierllngs > Verhält« nisse auseinandergesent bat. In hohen Kreisen ist immer bestimmter von der Resignation König Nil' Helm's die'Rede; beryls vor der Reise des Krön-prinzen. welche Reise eben hiednrch. wie man sagt. veranlaßt wurde sprach man von bezüglichen Ent» schlüssen des Königs. Kassel, >il. Jänner. Oberfinanzralb Schnacke», l'erg hat die erbetene Entlassung erhalten. Gebeiincr Finanzrall, Bode, unter Hasscnpfiug und Volmar Neferent. wurde mit Versrbung des Finanznlinistc» riums beauftragt, v. Nieß soll Vorstand des Aenßern werden, die Annahme ist aber zweifelhaft. FltNlkvcich. Paris, ZI, Jänner. Im Senate wnrde die Gesamult-Adressc mit 121 gegen 1 Stimme angenommen. Spauien. Madrid, .'50. Jänner. Das Cabinet denkt in diesem Augenblicke nicht an die Anerkennung Italiens, Prim und Olozaga befinden sich in Ueberein» stin'.mung und nderneblnen die ^eitnng der Progressiv sten. Prim hat sich nach Valencia begeben, Amerika. V?ew-A"rk, l7. Jänner. Der „National In. telligrncer" veröffentlicht anfgefangeuc Depeschen der Konföderirten. von denen ein Theil die Thätigkeit der französischen Konsuln in Galveston und Richmond I'elrifft. llnl Texas zu bestimme», sich von den Kon-födcrirtcn zu trennen und eine unabhängige Regierung zu gründen, Der „Intelligencer" fügt binz», daß der französische Konsnl in Galveston beauftragt wm'de, die Stadt zn verlassen; der französische Kon» sul in Richinond wurde gleichfalls beauftragt die Stadt zu verlassen; aber die Ordre wurde später zurückgenommen. Tagesbericht. Laibach, 4. Febrnar. Die Direktion der Sparkasse hat. wie wir vernehmen, in ihrer gestrigen Sitzung mehrere größere Spenden für Institute ?c bewillig!, rarnnter 1000 st für die philharmonische Gesellschaft, -x. Morden schließt dic dreitägige Feier in der Pfarrkirche Maria Verkündigung, welche zn Ehren oer am 5 Februar 1597 für den heiligen Glauben im Iapanesischen gekreuzigten nnd zu Psiingsten 18Ü2 in Rom heilig gesprochenen 26 Märtyrer inner gro ßrr T.heünahml' der Stad!« u,>d i,'andbevö!kelling in erhebendster Weise abgehallen wird. Ä^ien, 2. Februar. Bei der Samstag in Trantenau vorgenoniinenen Wahl eines ^andtags^bgeordneten wnrde der oo,n Klub dcö deutschen Kasiiw's vorgeschlagene Kailoil>at, Wli,', Hierommius Roth mit ^>tt von 111. Stimmen gewählt. — Der „Kamerad" vernimmt, daß die schweizerische, Regiernng die an, rechten User der Aar in» jetzigen Schweizer Kanton Aargan gelegene Stainin-vcste unseres Kaiserhauses demselben zum Kaufe an geboten hat. Sobald die Unterhandlungen einem ge< weiblichen Ende zugeführt sein werden, wird sofort znr Restanralion der bis jetzt leider in nicht besonders gntlin Znstanoc erhaltenen Uebrrreslc dieser Stamm-vcstc geschritten werden. Aus der Provinz. Auü Oberkrail», 1. Februar. "Sie fragen mich. welchen Eindrnck die ^and> lagsverhandllingen bet uns machen? Wenn wir be. denken, daß bis jetzt außer der Sprachcnfrage mehr folchc Gegeilstände vorkamen, die den Interessen der« jenigen. ivelche die Berichte lcseil, ferner stehen, so können wir mit der erwachenden Theilnahme für die Debatten ganz zufrieden sein, Kommen erst das Gc-meindegesetz nnd die Schnl-, Straßen» sowie Kirche»' bau. Konkurrenzgesepe in Verhandlung, ft^ bin ich überzeugt, daß die Theilnahme rine lebbafte, lind selbst in manchen Punkten außerhalb den Kreisen der Intelligenz ;n finden sein wird Daß unser ^and< mann, noch wenig an Selbststandigkeit gewohnt und von Steuern schwer belastet, häufig des Besens im< kundig, geringen Antheil zeigt, ist begrcifiich. nnd wn'd sich erst im 5'aufe der Jahre bessern. Es wäre aber in hohem Olade wünschenöwertd. daß ein bil^ liges. oh»e Paneifärbung g<-b^l!»'>ies, >üw populär geschriebenes VIatt in der krainischcn Bandes Sprache die grööerc Theilnah,ne des Ackerbürgers nnd Sandmannes ailbahnen, nnd die Verhandlungen, die Absichten der Regierung, die Meinung der Abgeordneten, und die Beschlüsse des Hauses begreisiich und verständlich machen würde. Bisher dringt nur auf dem Wege des Gerüchtes, oder durch Mittheilungen der Ol'tsseelsorger nnd Schnlllbrer allein etwas Kennt« niß der Verbandlungen zum ^andmanne, nnd diese Mittheilungen sind überdieß parteiisch gefärbt. Der Konflikt zwischen den Interessen der Pfrün° den-Inhaber nnd der Pfarrgemeindcn bei Kirchenbau-lichkeiten z. B. wird bei Vesprechnng des neuen Gesencs in den läildlichen Kreisen kaum ohne einsci-liger Färbung sein, und der Sandmann wird lange nicht recht wissen, ob der Landtag sein Bestes ge- wahrt hat oder nicht' erst die Handhabung des Ge« sehes wird die mannigfachen irrthümlichen Auffassn»» gtn nnd Anlegungen beseitigen, welche immer dort entstehen müssen, wo sich nicht beide Parteieil hörbar machen können. Ucnrlle Rachrlchwl nnd CclcWMme. Trieft, 2. Febrnar. Der diesige jpanische Konsnl Ghillemard ist znn, Geschäftsträger in Hayli ernannt. Lemberg, 1. Februar Der heutige «Goniee-bringt folgende telegraplnsche Nachrichten: Bei ^iwiec überfiel eine bewaffnete Schaar das Truppendeiachc« Ntent (ein halbes Bataillon, welches die Eisenbahn« brücke bewacht). Das Resultat ist noch nicht bekannt. Bei Skiernewice wnrdcn dic transportirteu Nekrulen (voil Insurgenten) befreit Das Militär konzentrirt sich in Kielee lind Radom, Insnrgllltcn ziehen sich gegen Lithauen. x Lemberss, 2 F.'brllar. Der Aufstand im König» reiche Poleil ist im Zunehmen, er gestallet sich zn einem förmlichen Guerillakriege, und breitet sich über ^llbanen. P^dl'lie» nn? V^Ibynien aus. Man spricht bier von 2M.(.)00 (?) Anfsländischeil Es finden be» ständige Zuzüge ans Galizien Statt; anch ans Lem« bcrg sollen schon mebr als 600 Mäniler nach Polen abgegangen sein. Hente wurde hier ein Wagen mit wabrschciullch für Polen bestimmte» Waffen von der Polizei angebalten, (Die vorstehenden Privat < Nachrichten über dic große Ansdebn»»., des Aufstandes und über die Größe der Anzüge aus Galizien werden durch die neuesten amllichen Nachrichien nicht bestätig!.) Krakau, 2, Februar. Gestern Nachmillag babcn die Insurgenlen, — bel 2000 Mann stark. Olknsz genommen, nnd sind gegen Sos»owicc nnd Modrzejc» gezogcii. inuthmaßlich n,n die Oreiizkassen zu berauben. Zliin Schnee der preußischen Grenze ist preußisches Militär in Myslowic eingetroffen. Tomaszow wnrde von dcn Anfständischen wie« derholt genoniinen. Ein blntiger Kampf bei Olezynce in Polh'.mien fiel zlim Nachtheile der Russen ans. Berlin, 1. Februar. Nach Warschauer Privat-Nachrichten vom 30. hätte die Insurrektion in ^ilbauen und Volbynien viele Anhänger, nnd war das — bis jelU unverbürgte — Gerücht verbreitet, daß auch in diesen Prooinzil Ausstände ansgebrochen seien. Na» nu'ntlich bezeichnet da>; Gerücht 'I^iln.i. Di>,- Vriefe schilderil die Iiisiirgenten als den zweifellos schwächeren Tbeil. der an vielen Stellen geschlagen wnrdc, aber anch stellenweise sehr bedeutende Erfolge gehabt habe. Die Regierung sei jei)t sehr energisch, allein das Uebel babe schr überhand genommen, und könne nicht so geschwind gnt gemacht werden. Hur Spitals- uud Ivreuhausfrage in Krai«. Von Nr. M. Gmister. ll. Die Entscheidung des boben Landtages über die Irrenbansflage ist bekannt. Indsin sie definitiv für die Nothwendigkeit e,ner nenen Anstalt sich ausspricht, Wiener Feuilleton. " in, iViil loyaler Iahvcscmfcnig — Antizipiite FnIhlingSahnuii^'l! -- Nel'll^re Urdrvraschinisseu — Kiiliittnischf Studien — Der Pratcr-Colso - Eitle Brsorgmsse — An« NniMieu — Zwli O^rten — „Eglantint" — .^arncual« - Antlulillc — Schcllcil' Getlingtl.) l). l^. Dieser Iahrcsailfailg macht seinem Regenten alle Ehre. Anch ohne den Kalender znr Hand zn nehmen, weiß alle Welt: es regiert die Sonne Zwar ist sie noch halb und halb ein astronomischer Begriff, zwar begrüßt sie ihr Reich nur erst flüchtig mit einem etwas bleichen nnd kränklichen lächeln, nichtsdestoweniger lockt anch dieser Silberblick bereits tic holden Boten des Frühlings hervor. Die Natur-Kalender der Journale noliren das Vorkommen der 'Primeln, die Blüthe des Huflattich, den Duft des Seidllbastes. Sehr prosaisch aussehende Blumen» Mädchcn bieten allcnUialbcn die poetischen Erstlinge der Veilchen ans. lind der gewissenhafte Berlchterslat' ler oon der Spree dürfte dießmal leicht dcn Schmerz erlebe», seinen ersten Maikäfer von einem ersten Fe> brnarkäfcr überflügelt zn selien Doch auch den reelleren Freunden der werdenden Natur bieten sich bereits mannigfache Ueberraschuugen. «Junger Salat", die einzelnen Köpfe einem achibläll« rigen Klee nicht nnähnlich. ilnd «dießjäbrigcr Spargel" von beinahe idealer Zartheit »nd schattenhafter Er- scheinung, bringen einige Abwechslung in das etivas monotone Repertoir unserer H,»lcllüchen, Wie lange wird es dauern, lind die „heuligen Backbübner" voll» enden das Trillium eiuer Wieuer Frühlings'Speise« karte. Es ist dieß der Glanzmomcnt der Schaufen» ster von Michel, Prevot. Pechard, Element, Roger lind Sacher. Die flüchtigen Delikatessen des Südens erhallen in den reelleren Produkten des Nordens eine glückliche Basis. Die sinnigen Arrangements befrie-oigen vollkommen die meist entgegengesetzten Richtn,^ gen. Dieser praktische Kursus der Gastronomie übt eine besondere Anziehungskraft anf die Onieszenlen nnscrer goldenen Ingend. Mit Kennerblick nnd einem ahnungöreichen lächeln mustern sie die hier gebotenen Prachtexemplare der verschiedenen lnliuari>chen Spe, zialitälen. Ans ihren Bemelknngen können selbst die Eigenthümer dieser Elablissenients manchmal Ruhen ziehen, während es im Gegentheile anch die (w''me dieser «alternden Löwen" nicht verschmäht, bei beson ders verlockender Gelegenheit ihr eigener Küchenmeister zn sein. Allein dieser antizipirle Frühling hatte nicht nur eine verfrühte Flora mw einen überraschenden Sze< nenwechsel anf dem F^c per Ebre unserer Gonr-mands in seinem Gefolge, wir erfreuen nns unter seiner Aegidc auch einer ganz ungewöhnlich zeitigen Praterfahrt'. Die bangen Besorgnisse einiger zur Me> lancholie neigender Alt-Wisiler. daß der Prater Eorso von Neu »Wien dein früherer Tage sich nicht ebenbürtig erweisen dürfte, haben sich als durchaus eitel gezeigt. Die lange Reihe prächtiger Equipagen, welche sich tagtäglich um die Mittagsstunde über den Kobl- markt, den Graben, durch die Iägerzeile nach dem Prater ergießt, wird selbst den prätensisiisesten Alt« Wiener in seinem liebenswürdigen Stol;c aus die weltberühmten Pralerfahrten beruhigen. Das Herr« schrnde «ills«! «lli.'N <>l loui.» zwischen Winter nnd Frühling gibt jetzt dem Prater-Corso einen eigenen Reiz der Erklusivi'sät. Es bewahrt ihn vor dein leidigen Beigeschmack von Fiaker, Eomfortables lind Omnibus späterer Tage. Die Gesellschaft des Bon» logner Hölzchens von Wien ist eben jetzt noch eine kleinere nnd kleineren Gesellschaflen wird ls stets leichler — exquisit zu sei,,. Eine wahre Produktion der herrlichsten Pferde nnd d r geschmackvollsten Wagen findet, hier täglich Statt. Den reizenden In« hall derselben entziehen uns leider die neidischen Lan« daner. Nur wenn die Rcgcntin des Jahres gar zn verführerisch lockt, dann halten die meisten Eqm'va' gen nnter den viel genannten Ease's, und Damen lind Herren gruppircn sich in dcn noch blätterlosen Allee!,, oder cine Schaar von Amazonen jagt, umschwärmt von ibren Kavalieren, doch zn Roß durch die weiten Ebenen der Praterwiesen Wäbrcnd sich hier die reizendsten Erinnerungen an das gute alte Wien entfalten, entwindet sich Nc»< Wien immer mebr lind mehr dem Ehaos der Stadt» Erwcitcrnng. Eben fallen auch die letzten Schran» ken. welche das Wien der Vergangenheit von dem Wien der Znknnft trennten. Die steinernen Gonl'< tinen vor der alleil Kaiserbnrg sinken nnd 5ie schwer-fälligen Böschungen vor dem Kaiser- nnd dein Volks» garten schwinden deicht und anmntbig werden sich diese beiden Oascn in den, Steininecrc künftia nach RV5 strebt sie andererseits ciile solche ill cincr Vcrbiudllug mit Stcicrmark an. Ich gcslehe aufrichtig, daß vom irrenärztlichen Standplinkte die Errichtnng ciiler eigenen Landes» Anstalt wuns.-hcnswertlier »nd entsprechender erscheine!» würde. Da aber dic vom Abgcordnctcil Snppan ycroorgehoben^n, für dastand unerschwinglichen Kosten die augenblickliche Errichtung ciiler nrlien Landeöa». stalt nicht erlauben, so blieb nichts Anderes übrig, als zum kleiuern Uebcl zu greifen; denn cine neue Anstalt muß geschaffen werden; die alte ist weder eine Heil-, noch eine Psiegeanstalt; sie ist cin bloßes Dclentionshanö für Irre, in dem nicht einmal alle gefährlichen, gemeinschädlichcu Irren untergebracht werden lonntcn. Ich kann aber die Ueberzengnng nicht verhehlen, daß dnrch das ncne Piojekt fnr spätere Z.iten wenig erspart werden wirb, gegenüber der Errichtung einer eigenen Anstalt, und daß nnr die augenblickliche Un° inö.,Iichkeit, Geldmittel zn beschaffen, den gefaßte» Veschlliß begründen und rechtfertigen; ich will nnr iu Klirzein die Gründe für diesen Anssprnch angeben. Äußer den gegenwärtigen Banlostcn nnd deil spätern Vcrpsicgskoste» treffen daner»d das Land over dir Gemeinden dic Transportspesen für zahlungsnn-fähige Irre. Dic ncnc Anstalt, wenn cin Ucbercinlommen mit Stciermark erzielt wird, ist an 20 Meilen uon bcr nächsten krainischen Grenze entfernt. Es gehl nicht an, unruhige, gefährliche, finchtoerdächtigc Kraule 25)—Is) Meilen weit zu Fuß, oder selbst zu Wagen weiter zn befördern, und 3 — 4 Tage auf dcr Ncisc mit ihnen zn verweilen; cincöllieils wegen der Gefahr für die Umgcbnng der Kranken, andererseits wegen der Verschlimmerung der körperlichen Kranlheitszu' stände derselben. Wer gesehen hat, wie der Vauer tobende und mnnhigc Kranke bindet, so daß oft dic Elricke in's Fleisch schneiden, um sich vor Gefahr sicherznstellen, der wird vor jed.iu derartigen langdaliernde» Irren« Transporte gerechte Scheu empfinden. Die Kosten cines eigenen Coupes anf der Eisenbahn werden somit jährlich eine nicht unbedeutende Erhöhung der Alisgabcn für Irre verursachen. — Ebenso müsse» arme Genesene znr Ermöglichnng der Heimkehr nnler-stüpl werden. Diese nnmitt.lbaren Mrhrausiageu. wobei noch zn berechnen ist, daß das ganze gezahlte Geld beinahe durchwegs außer Land kommt, sind noch der geringere Schaden. Der mittelbare ist ein größerer. Es ist ein Anom, statistisch bewiesen, daß Irrenkranke desto rascher »nd leichter gcin-se», je schnrller sie in eine gntc Hrilanslalt gebracht werden, So zeigen die Berichte der ansgezeichnrtcn Irrenanstalt W innen« thal ") von den im ersten Halbjahre der Krankheit Aufgenommenen 08. nach zweijähriger Daner 18, nach vicr< und mehrjähriger Dauer nnr noch 11 Perzenle gebeill; in dcr englischen Anslalt Retreat genasen in den ersten drei Monate» der Krankheit 80, vom 3. bis 12. Monate -10 Perzenle. Der berühmte ESquiroI, mit P i n c l, der Vater der Psychiatrie. *) Oricsingcr Pathologic und Therapie dcr psychischen Kranthrllcn. schaßt die Heilungen nach dreijähriger Krankheit?-dallcr nur mcbr üuf ^ ^^. z^^nlen. Ich selbst fand iil der Wiener Illcnanstalt ") für dic Jahre 183^l nno 1834 bei Icilen. dic bis Ein Jahr in der Anstalt waren, das Heilperze»! 22 8, !xi Jenen, welche länger darinnen waren, nur nichr 12 1. Durch große Enlscrunng, in Folgc davon durch seltenere Aufhellung über daa Wese», dcn Nußen und die Mcuschllchleit von Irrenanstalten, so wie ourch die geringere Bescitigilng der erschrecklichen Vorurtheilc über Irrcnlrantt)cill!> selbst, über ihre Nnheilbarleit li. s, w., und ob d>r große» Tranöporlspeseu. so >vit »vcgcu der sehr crschw.-rml Möglichkeit, dic Angehö-rigen zeitweise zu bcsnchen, n.>crdc>l vulc zabliings. fähige und lhcilweisc anch viele zahlllngonnfähigc Familien abgehallen, ihre Angehörigen überhanpl oder rechtzeitig in dic Irrenanstalt zn bringen. Deren Heilnng wiro dadnrch unmöglich, oder auf lange hin< ansgejchobe». Die Verpflegskostc» wcrdcll dabei bc. dcnlend erhöht. Die Berllfsfäliigkcit des Kränkelt wiro für »miner oder für viel länger, als ursprünglich nöthig gewesen wärc. gestört, daourch die praktische Verwendung seiner Kräfte für das Gemeinwesen i» materieller lind moralischer Bcziehnng verhindert, häufig auch die Familie, der Grundbesip. die Wirthschaft durch die laug ballernden VerpflegSkostcn ganz oder lheilweise zu Grunde gerichtet, oer Geinclllde dnrch Versorgung der Angehörigen größere Last aufgebürdet. Berechne man nur in Gcld den Verlust an Arbcils« kraft, so wird sich der indirekte Schädel» durch zu späte Ncbcrbrillgnng eines Kranken in dic Irienanslall bedeutend hcransslellcn, und zweifellos dic Höhe dcr Zinsen des Kapitals erreichen, welches dcr Neubau einer eigenen Anstalt mehr erfordert hätte, oder minde« stcns die kostspieligere Admmislratio» einer eigene» Anstalt weit ausgleiche». Darum verlangt Jakobi "), der berühmte Meister der Irrc»hcillu»dc, mit vollem Rechte eine Irrenanstalt so gelegen, daß sie im Mlttllpnnkte ihres Bezirkes sich besindc. und zu dirselben dic E»lfer> nung vox keiner Seite mehr als 12 — 16 Meilen betrage. Ich machc daneben nur anfmcrlsam. daß bei herannahender Genesung des Kranken ein zeit» welliges Rückversepr» desselben in scinc häuslichen Verhältnisse, miltt'cstens ein häufigeres Zusammen« komme» mit den Seine», nothwendig wird, um über dic Reizbarkeit dcs Kranleu, gegenüber den gewohnten Verhältnissen und scinc moralische Willenskraft, in's Reine zu kommen. Bei zu großer Entfernung der Allstalt sind derlei nothwendige Versnchc nahezu un< möglich, und der Genesene mnß entweder länger als nöthig i» der Alistall l'tcibc», oder kommt z» früh hiilalis und wiro l'alo wicocr rezidiv. — Dicsc Vcdenklii sprach ich darum aus, daß sie in späteren Jahren, wo die Nothwendigkeit einer eigenen Landcsa»stalt sich aus dcu Verhältnisse» ergeben wird. und wenn dic materielle» Zustände des Bandes die Errichtung ei»er solchen einmal erlauben, leichter ill der Bcvöllcrnng erkannt werden, und daß schon jetzt bei dem z» treffenden Uebereinlommcn anf *) Amtlicher Bericht dcr l. l. Inen-, Hcil - und Pflegc- Anslalt in Wien. Vraumüllrr 1858. ^*) Ucbcr Anlegung nnd Einnchtnng von Irrcnhcilanstaltcn. Berlin 18^ i. alle» Seiten hin frei in Form vo» Terrassen ergic-ßen und nnr cin reich vergoldetes Gitter dic ^inie lanm merklich nlarkiren, dic cinst ihre Grenze bildete. Mögen dic Götter geben, daß über dcu bcidcn lieblichen Gärten, welche dcr Metamorphose ill eng» lischc Anlagen entgegengesehen, ein müderes Gestirn wallc, als seiner Zeit über dem — Stadtparlc, bei dem man nur a» cine Kleinigkeit ganz un» gar ver< gaß — a» die Vänme. u»d der so lcbl'aft a» Lich« tenbergs Messer ohne Hcft uno Klinge erinnert. Eglantine! Wer ist Eglantine? Eglantine ist eine reizende junge Künstlerin, deren Sieg ill dem Kampfe zwischen ^iebe lind Bcrnf Eduard Mautner ill sehr glücklicher Weise verherrlichte. Ednard Mant-uer l'at i» seillem »e»este» Drania sich als den eben» lmrtigen Erben der Bauernfeld'schc» Mnse criviesen. Ja in einem ist er selbst Balirrnscld. diesen» Mata» dore des Konversationsstückes, noch überlegtn — i» der Erfindung der Fabel. Anch in Eglantine ist dic Handlung, abgesehen von einigen gewagten Vorans« seftnngen. cin trefflicher Cannevas für dc» geistreichen, pikanten und stellenweise sogar tiefe» Dialog, ei» würdiger Hintergrund für die mit eben so viel Schärfe und Konsequenz' als Feinheit gezeichneten Fignre». Eglantine fand m Frl. Wolter eine sehr glückliche Repräsentantin Hat das Drama den etwas verllnn. g/ncn Ruf des Dichters wieder vollkommen rebabi. lilin, so hat dic Dnrchfübrnng dieser Rolle Franlein Wolter wo möglich in der Gunst dcs Publiknms »och höher — auf de» Zenith gehoben. Scürn babeu Dichter nnd Darstellerin den ^'orbcr eincs Abends ,o gleich getheilt, wie dießmal Eduard Mantncr und Frl, Wolter. Eglantine ist mit einem Schlage dcr Mitlelpnnkt der Konversation gswordc». Das Interesse für dicsc neueste Bühnencrschclnung und deren Repräsentantin beherrscht vollkommen das Gespräch dcs Tages. Dieß ist aber um so wunderbarer, s>ls wir eben in Miltc des Karnevals leben, in welchem bekanntlich die Tagc laum cinen Abend, die Nächte lanm einen Äiorgcn haben. Die ^ösnng dieses Räthsels bcrnht wohl thcil< weise anch darin, daß alle Welt wissen will, diesc Eglantine gehöre nicht so ganz und gar dem Reiche der Fiktion an i daß alle Welt glaubt, das Urbild ! dieser Eglantine zu kennen, Frl. Wolter wnrdc das Opfer ihrer eigenen Knnst. Sie spielte dic Eglantine mit solcher' Natnrwahrbcit, daß sic alle Welt zn dcm Glauben verleitete — sic spiele in dieser Eglan» tinc nnr sich selbst. Einstweilen gehen die Wogen dcö Karnevals im« mer hödcr. Halb sinv seine Fluthcn schon verrauscht. Als Strandgut findet sich: kleine reizende Ionrnale als Souvenir der «Coi,cordia-^ zierliche SlctoZkope als Tanzordnung der Söhne Aesculaps, niedliche Fasces alö Zeichen der Erinnerung vou Seite dcr Schüler dcs Rechtes, alle dicsc Objekte angefüllt mit dcn süßcNcn Geheimnissen, dic je ein goldc»cr Plci» stift in kleiner Damenliand niedelschrieb. Man mnß nur verstehen, zwischl" t»cn — Namen zu lese». Schellellgcklmge verkündet die „Narre»al)cudc", dicsc Schlllßfrout dcs Vrillantfcners Karneval. Mö.^e dac? Endc das Ganze lröncn! ' " ^. einc solche Eveillualität. soiuit auf eine spätere Anfiösung des Vertrages »lit Rückersap, Rücksicht genoluinen werden möge. Ich weiß nicht, wie groß dic vereinigte Anstalt werden soll; ich hörte ein Mal für 300 Kranke. Die Zabl, die man in Krain als wahrscheinlich znr Ver« psiegnng annimmt, ist 80. Ich halte diese Zahl dcn Bedürfnissen drr nächsten Jahre wohl entsprechend; ehe aber ein Dezennium verstrichen seilt wird, ist sie erreicht oder überschritten. Es dürfte dic steierische Ansialt wahrscheinlich nach dem Systcmc cincr relativ vereinigten Hril- und Pftcgeanstalt eingerichtet werden, welches für dic gegebenen Verhältnisse zweifellos das zweckmäßigste ist. Es wird nämllch llntcr Einer Administration nnd Einer ärztlichen Leitung eine Heilanstalt mit allen Mitteln zur Hcilnng von Irreil mit einer besonderll Anstalt znr Pflege, Bessernng. Veschämqnng und Nn« schädlichmachung unl!c,!barer Geisteskranker verbunden. Die Kranken, welche sich i» der Heilanstalt als keine oder nnr sehr geringe Hoss»»»g für Heilung versprechend dein Arzte darstellen, werden in die Pflege-anstalt überseht, in dic von Vorhinein Jene. welche ail sog, sekundären Geisteskrankheiten, an psychischen Schwächcznständen leiden, unmittelbar aufgenommen werden. Wir haben im Laube in Folge dcr traurigcu Znstände für Unterbringung von Irrcnkranken aber viele schon in Schwächeznstände verfallene Gcistcs-kranlc. Viclc dcrselbeu sind bloß dcßlmlb anßcr der Anstalt geblieben, weil sie i» derselben nicht untcrgc« bracht wcrdcn konntcll. Viclc derselben sino wegcn Fcnersgrfahr, Aufregungen, wegr» ibrer Familienvcr-bältilisse u. s f. als geiucinschädlich oder ge'ädrlich rr» ka»nt, lind die Meisteil werde» der neue» Pftegeanstlilt zngeführt werden mnssen. Im Jahre 1861 warcil 50 Kranke in dcr Lai» bachcr Anstalt; in dcn Jahren 1850 bis einschließlich l^üi sind 95 Kranke verpflegt worden; 1861 sind 17 Kranke aufgenommen word». Rechnen wir, daß dic jährliche Aufnahme nur anf 20 steigen wird, also um etwas mehr als 16 Percent, sobald eine ordcnt< lichc Anstalt znr Disposition stebt, und daß 60 Pcr« zcute alü unheilbar verbleiben werden, weil in dm ersten Jahren die Mehrzahl der draußen verbliebenen Unheilbaren der Anstalt zngeführt werden wird. so löüncn wir »ach 6 Jahre» de» Sta»d der Kranken znnl Mindesten anf '.)0 bestimmen. Es ist aber die Zahl der Zuwächse sicherlich zn klein angenommcn, nnd nach mei»e» 6jährige» Beobachtungen glaube ich die Zahl der in einc Anstalt nnterzubringriidrn Geistes« kranken für Krai» a»f mindestens 150 schähc» zll dürfen, was einem jährlichen Zuwachse von 25 gleich« käme. Ich rechne hierbei den Säuferwahnsinn imd d>c ungefährlichen Blödsinnigen »licht ein. Genauere Anhalspunktc kann uur eine Zahlung dnrch Sachverständige, und eine Berücksichtigli'ng aller den einzelnen Aerzten in einer bestimmten, mindestens 5jährigcn Periode bekannt gewordcncn Irrsinns - und Blödsinnsfällc gcbcu; dcnn crstcre allein licfcrt nur. ireilil sie selbst genall und vollkommen verläßlich wäre, waö mcht sein lann, das Ergebniß dcö Augenblickes. Programm dcr morgen lim fünf Mr Nachm, im lokale dcs histor. Vereins für Krain (Schnlgebändc, ebeilcr Erde lillks vom Hanpleingange) statifilldenden Mo« »ats - VersanlNllling: Vortrage: V'scius'Sckretär Dim it): Geschichtliches aus dem Archive des l. k. 3andcsgcrichtes in ^aibach. Herr Ing.»Assistent Lc i n m ü I lc r: Dic Mün« ze» als geschichtliche Denkmäler lind Marken dcr Verkehrszügc im Alterthum. Spezielle Betrachtungen, Pannonicn dclrcffend. Vo» dcr Direltioil des hist. Vereins für Krain. Laibach 4. Februar 1863. Octrcidc-Durchschnitts-Preisc iu Lai bach am 31. Jänner 1863. Marktpreise Magazinspreise Gin Metzen--------- ^ ^ -in vsttrr. Währ. st- > kr. .i si.^-^— Weizen..... 4 74 5 --Korn ..... 3 4 3 18 Gerste . l". "^ . — — Z ? Hafer . ^»VA,M <.>^ ^> 2 2l, Halbfrlicht . ^ .'.V., ^,^. '^ ^ A Heiden .....-- ; ^ w Hlr>c.....-"->," o / Kuluruh . . . . ^ '^ 3 46 ^Pr^lm'b"Pcr^ v.' ^lewmayr se Fedor Bamberg7— Veraillwortlich Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Anhang zur Laibacher Zeitung. Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien. De» 5. F,l>luar 1803. Affekten. Wechsel. 5"/.. M.l.ll!>q!!eS 7'!,^0 Sillvr.....I!.'<5») Ü",'.'c.U «Alll, 8^25 i ^l>Nt> N . , 11^80 V.i»!^l>ln . . 82l K.l. Dukaten , Ü50 fremde »l A ttzei g e. Dt!> >'N. Iälulcr 1803, Hr. Niclcllst, l. k, Verbrach, uou iNcil'ti^. — Hr. Fc»,)söl K.nlfiuallü, von Pilig. — Die Hcrrcn: Sllll), ^lNifül.i!!». — Ml? Hoser, A^slit. 00!» Wltl! — D>s Hi'llsl,: H ll, ^lUls,,!»»!', — ztlislcliz, lüld -— Plüizl'. H.n't'llel.llle. ^l.'» Tli»!l. — >vr. Vr^o» iirr. Vlll,l'c.in'!'l. vo» Iol^.mitoll'al. — Hr. Pclllch, Privalier. oo„ Vfiuol^. — Hr. Filcol, A^ciil. vo» Dcil 1 Februar. Hr. sslil^i. k. k. Krie^'Komissar, uo» ^c»l'l>,i. — Hr. Hliüich. l. k, Haupüum'». uoü Uoliis. — Die Herrril: Dr. Dertiiziu. m>o -^- S»ppl. von Rieka. —Dic Hcile»: Eyrlich, uuo— Rcoll»' bach^r. Hliüdllill^dllchh.lüer, veu Wiei,. — Die Hslifu: 'Anoerso,,. Maschimtt, u»d — Kas.^ppi, ooil Titelt. — Hr. P.lp^kopull), ^apitaiu. um» Ioria. >-Hr. Nl'ual, von Sisscl. — Hr. Vrrilliug. vl)l, Sessaim. Dei» 2. D>c Hcrrlli: Srimschll. k, f. Ncchi>!l»gö> ralh, Mio ^— Tal'al. Doktornlid Der Nechle. roil Graz. — Hr. Semcle. Han^elc'maüu, uoil Wil». — Hr. Dollnz, H.nidrl^llia»!,, vl.'n Plawal?. — Hr. ^i^ol,» schtg, Hmidelimmiül. uo» Trieft. — Hr. Allschlll, Hanolüin^lrisl-iloer. ro» Tcplip, Z. 23 l. ('<:) Dienstesatttrag. Ein gel)ildetcr, lcdiger Mann, All Iahrc alt, mit Gymnasial - uud technischen Studicn, dcr dcutschcn, slovcliischrn und italicnischcn Sprache in Wort und Schrift vollkommcn mächtig, dcr durch mcylcrc Jahre in össcntli-chcn Dicustcu stand, sucht wegen Mangel an Bekauntschaft im Wege der Oeffcntlichkcit cinc seinen Fähigkeiten angemrffene Bcdie,l>sillng. Näheres aus Gefälligkeit dmch H^lrn C. I. Stöckl, Handelsmann in ^iaibach. Z. 248. (1) Gicht- nnd sowie Allen, wllchc sich l)l»^>' l>fsc N^'ll schüßc» lroücl', wllrcii imscre HValdwoll-Artikel zu gr l,,l^lsl V»rl"ickslch!l^img sil!pfol)!c e!öll>lNlü zum „Anker", H.n,p!Pl»tz, im Grt^l'schtli Halise Nr, 2:ll>. Die Tl^aldwl'll-Waren-^alirik zn Neutda ^z. 8chmidt u. llllillljl. Auf Ol'igcs Vlzilg »sl'nillld erl.nil'c >ch ni,r. t'c» sstclnlkl! Hlrrcn ^slzll!,. sc'wie allci, G'citt. lino Nl,'cu!lni!!ü:uuc!'^r!0sn>'lil »a^slchllirl A'lifkl .'ü^ es, W>'lo>l'l,'l^va,l!,-l^U'r!l dcr ^crrln H- Hchmidt u. <3vmp. zu Nemda zu lliipfcl'lc» : gewirkte Jacken, Bei»« Eiulegcsohlell, Stepp» tleider u>,c Htvilmpfe si,l Vcckett.i wi> P»»ls .Arm-, Dam.n »nd Htllcii ^ Knie-,»als /Schulter», z Brust'^ »l„0 Nück.l, Kijper, Flanell.) ,u backen > wlirmer. (5'lastique ^ u. b«>»dtn. ^ HUaldwliU'Oel, del^it chc» ! Spiritlls zu ^inrnl'»,,.^», Waldwollwatte, Zahn« ^ Extrakt z» V^.li, Bal-kissen, Haube», Htäpscl, sam .^u Fußwaschu»^». Ha dschuhe, Brust und Teife, «pomade , Bou° «eibbindcu, Htrickgar» l>o«<5, liqueur. Zeugnisse und Gebrauchsanweisungen gratis. Z. 230. (ö) Anzeige. Iu ciucr Stadt in Kärntcn a» dcr (5'ismbahli, dercn (5röff!unl^ iin VlUlfe drö Iahrr^ vor sich gchl wird zur Hcl'miss ciuc^ Spezerci^eschäft».'^ m,f ciucu srhr schonen Posteu mi (^ompa fl. (!,!i ro„ u^iüc rill' fcritt. li.-gs», ilii^efäln Zehntausend gl^cl^le. mit I'l'l'sü Sl',^^!!, >>»0 ^lü schönst'» Vläi!>ril vcrjcl'tUi zll den mäöigslltt Plcisei, u>?:säll'i,l. Wcr selche z» l.nifci, ».'Mischt, wolle sich an t^u Gcf.rli.^le» l'^-cr »n« s>!,>s„ A^eüt>',> im Orlr scll'st, orer in lldii'l (lic^roo 8i>>> lj<»rl0ll»i>n'«) wciifcn. 3. 2055. (3) JJ£*jjf* Wichtige Erfindung eines werthvollen Haar - Pigments! ^"^gS led Mr. I8*;i*5u&eiit*i*** kaiserl. konigl. »\\nh. privilegirtes yECETABIL1SCHES MAARFAEKBLNCSMITTEL. Neuersundencs, von dun berufenen inediciulschen Autoritäten geprüftes, als VOfllltOltllBKOBl zweckentsprechend und durchaus unschädlich anerkanntes Mittel, inn die Kopf- und liarihaare sowie cli.; Augenbrauen in aII«*Hl ix'lie-biyen SeflkMttinUlVttll zu lärben, ohne die Haul /u beflecken und Geruch zu hinterlassen. Uie Anwendung ist un#e-inein leicbl, die durch dieses Pigment hergestellten Haareouleuren höchst natürlich und ein Fehlschlagen der Fürhungs-oneration ganz unmöglich. Nach erfaßter Färbung, welche «BtirdaaM* dailt'l'Imfl und Illtcilttiv und je iinnn-r nur anliisslich des iia(;li\Yachsendeii Haares zu erneuern ist, kann mau sich in gewohnter Weise jeder guter Pomade und jedes reinen llaaroles be.lienen. Dr. B^riügUier's Vegetabilisches Haarfärbemittel ist in zwei Flacons Nr. l. und Nr. II. bezeichnet, -gefüllt, und wird überall zu dem festen Preist! von 5 II. ü. \V. verkauft; eine Gebrauchsanweisung, sowie die zur Operation nöthigen 2 Hiirsten und 2 Schaalen sind beigefügt j^r-- Kür L iii I) a c li uiHsclilirsslirli echt vorrällii«»; bei: .SoSiaiiii E^rnixcSiotu^JK uitb BfoSnEo; *t« ß(*M«'Ia2lMe]i, so mie aurf) iit {*iUi li.aa-8 Bia-isjU'r. ft-riofildf) i'lpotl). IV. B^i«-l»I<'i«. ZWm *9. *-a«il/., 3l^K» 'JffistrilJ JSoh. iAinvUnn, .ttlstflciifuct x»fpot(j. AIoIh 7IaaaiM>i* miLi j4>Bs;nini Supgiiaii, „firailUuiVsi 1'in'od, Biapiiaiio, S??oti[t(^tl k.Hpotl). C»oibb. Iti^z.oBS, Spital II. Mm WHlInr, ^illad) JTInAli. Jtiirwt, nub m iÜi^V«^) bn *I. IX. llullciiz. 3 24ü. (t) Approbirter Brust-Syrup «cgoii joden Vi»pali4^«»n ISbb.Mobi, gegen Brustschmerzen, langjährige Heiserkeit, Halsbeschwerden, Yerschleimung der Lungen, ein Alillel, welches nocli nie, u;nl zwar in zalilreiclim Fällen, ohne ilas belViedigeiKlsIc K.\sullal in An-wenduutr ^ebraclil wurden is\. Dieser Syrup wirkl gleich nach dem er.slen (ji.-braucli aussallend wohl Ihälig, zumal bei Kramp/- und Keuchhu.sie.n, befördert den Auswurl1 (h>* zähen, .stockenden SchliMio.s, mildert sofort den Reix im Kehlkoj)fo und boseiligt in kurzer />iil jcdi.-n'noch so heftigen, *elbst den schlimmen Schwindsuchlsliiisten und das Blut.speien. Für Laibacli habe ich Herrn C. J. Grill die alleinige Niederlage übergeben. G. A. W. Mayer in Brcslau. ^cit lällgorer Z>>it litt ich nn dcnl liefticzslln Brustschmerz, mrlchcr iiiiä> dlirch of!>'l^O Älulsprieil deninMii an^visf, das< ich fast ;ü lcilirr Ardcit mich lrastig ss>,'li!lg flil)ltc, dah«' solche gänzlich iiiitfllasftn mns;l>.-. Äcrgrd'»c« wandte ich Flajchrn üoll Arziililü an, diö ich dlirch dcii ^clinuich de5 ^taylr'schcn Brust - Syrup, sowohl voili Bluls^e!^!, al? vo,l Bruslschim'rzc gänzlich dcsrl'it wurde. Indem ich äh"lich ^idmdüu oliigen Hyrup mipfch», sage ich Hcrril (^. >'l. 2^- Äl'ayrr in Bl^Iau hiermit mciuen l)fscmlicheu Dank. Landöbcrc, a. d. W., bcu 25>. Oltober 1«5)5. (l.. 5.) Kcrrl Henuhciscr, Ääckcrmcislcr. Hcrru G. A. W. Mayer m Brcölau. )iculiulow, dcn 22. Juli 1855. Tie erstc ocr',üa.ertc Äclaiuümachunc, findet darin ihre» (^rund weil ich den Syrup Mrst lici meiner Frau in Änn'endliug brachte. — Diese ist seit mehreren Jahren lirustleioend und hat ihr der-sclbc vorzügliche Dienste gethan; mithin lonute ich diesen Sy-, rnp lnit Recht empfehlen. ^ ^ ^ ^^ F. Mo hs, Senator. Ich bezöge, das; der Maycv'sche weifze Brust-Eyrup mich vciu meiner einjährigen iiehlkopf ^ i5 lur O^l.'".'"!, - I)iu '/2 l<'l. ü 2 N. 60 kr. vü» '/. l<'l. n 1 N. 30 kr. Xu nu«N'iirl,><'n lj^l^llun5«'U i»t llio ^>»!»i»!ll»<;c l^lliülir vou l0 kr. p>'. I'^l.'Ill? Xll/.u^< udiU. J^gf* Preis - Herabsetzung, "^^ Wegen vorgerückter Winter-Saison werden von heute an sämmtliche Winter-Waren zu bedeutend her-abgesetzten Preisen, welche auf jedem Stücke mit Ziffern angesetzt sind, verkauft, worunter besonders fertige Miintel'Valetot- und Joppen* sowie Stoffe auf Jffätitet. Valetot und Joppen, eingearbeitete und ifuadrillirie Long-Slnvill und Tücher, glatte und auadrillirte Zi/ir- WiUitmoi, JLattUiS und jtf ¦»¦"/•;/J Auch werden sämmtliche Seiden - Stoffe und gedruckte JFoulavd auf Kleider zu bedeutend herabgesetzten Preisen gänzlich ausverkauft. _________________________ ALBERT TRINKER, '—^¦-^.üi-^a. « ^~Ir 7J,*.;:<•¦ «;.:.ri,;ji,»::.....;.¦,,,-.„* „«,«' """'""»'^ A'r-2:!!'' z"m "•*¦"«'¦•" '«Liii""^-