A. 174. Dienstag, 3. August 1897. Jahrgang 11ö. Wacher Zeitung. ^ l.x!^ «,.!. . ^, 8 b>« ,1 Uhr volmMaz«, Juli d. I. den ll"the?^"n land 3 "tt .^'" ^"bach Josef Erler z^hl "capitel dH?V" ..?"lwng bei dem v l,elvst allergnädigst zu ernennen Vb.k^ Testat haben mit d. I. den ""^^"pitels „ Kn "'/ ^m Ehrendomherrn geruht. " Spalato allergnädigst zu er- ^5^V^^ mit ?«lllVli^ ----^_^Vllinskim.p »3 Ministerin »ez ^ ^""ionsftN be« Beginnes "ner nenen ^P!°,«i"' ^"l N«hm Edlen »°n "«d^^° Dr, ^ Grube, l ^^dwi^"edmn,schm Chemie Hosrath den Professor am k. k. Militär-Thierarznei-Institute Dr. Stanislaus Polansky, den Professor der Pharmakologie und Pharma-lognosie Hofrath Dr. August Vogl. den Professor der pathologischen Anatomie Doctor Anton Weichselbaum/ den Professor der Kinderheilkunde Hosrath Doctor Hermann Freiherrn von Widerhofer und den Reichsrathsabgeordneten Dr. Gustav Ritter von Wieoersperg. ferner den Professor der Geburtshilfe und Gynälo» logie Hofrath Dr. Rudolf Chr oval, den Professor der Physiologie Dr. Siegmund Exner und den Director des allgemeinen Krankenhauses in Wien Dr. Victor Vlucha zu ordentlichen Mit» gliedern; dann den Srclionsrath im Ministerium des Innern Dr. Josef Da im er. den Professor der architektonischen Stillehre am l. und k. höheren Geniecurse Hofralh Franz Ritter von Gruber, den Apotheker und Vorstandsmitglied des Wiener Apotheker. Hauptgremiums Pharm. Mag. Robert Grüner, ^" den Apotheker und Leiter der Medicamenten-Eigenregie der k. k. allgemeinen Krankenanstalten in Wien Dr. Alois Hellmann, den Präsidenten der statistischen Eentralcommission Sectionschef Dr. Karl Theodor von Inama-Sternegg, den Apotheker und Mitglied der pharmaceutischen Prüfungscommission Pharm. Mag. Alois Kremel und den Sectionsrath und Veterinär.Referenten im Ministerium des Innern Bernhard Sperk zu außerordentlichen Mitgliedern des Obersten Sanitäts« rathes für das nächste Triennium ernannt. Den 31. Juli 1897 wurde in der l. l. Hof. und Staats-dructerei das I^XIX. und I^.XX. Stück des Rcichsgesetzblattes in deutscher Ausgabe ausgegeben uud versendet. Das I.XIX. Stück enthält unter Nr. 171 die Vollzugsvorschrift zum Gesetze vom 25. October 18W (R. G. Bl. Nr. 220), betreffend die dirccicn Personalstcuern. Drittes Hauptstück betreffend die Rcntensteuer. (Kundgemacht mit Erlass deS Finanzministeriums vom 23. Juli 1697); Nr. 172 den ersten Nachtrag zu der Vollzngsoorschrift zum ersten Haufttstückc des Gesetzes vom 25. October 1896 (R. G. Vl. Nr 22(1) betreffend die directcn Personalsteuern. (Kundgemacht mit Erlass des Finanzministeriums vom 28. Juni 1697 Ibe< treffend Nichtbetriebsquoten)); Nr. 173 den zweiten Nachtrag zu der Vollzugsvorschrift zum ersten Hauptstücke des Gesetzes vom 25. October 1896 (R.G.Bl. Nr. 220) betreffend die birecten Personalsteuern. (Kundgemacht mit Erlass des Finanzministeriums vom 12. Juli 1897.) Das LXX. Stück enthält unter Nr. 174 die Verordnung des Iustizmiuisters vom 10. Juli 1897 über den bei der vorläufigen Feststellung des Lastenstanbes «nd bei derMeistbotsvertheilung zugrunde zulegenden Steuer» schiitzwert der mit einer Simultan-Hypothel belasteten Liegen« schaften; Nr. 175 die Verordnung der Minister der Justiz, des Innern und des Ackerbaues vom 25. Juli 1897 über die Schätzung vou Liegenschaften (Realschiihungs'Ordnung). Den 31. Juli 1697 wurde in der l. l. Hof- und Staats» druckerei das X^VIIII. Stück der polnischen, das I^XI. Stück der böhm!schen,das I^XIIl. Stück der kroatischen und das I^XV. Stück der böhmischen Ausgabe des Reichsgesetzblattcs ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Cheil. Die Tüitei und die Mächte. Anlässlich des bevorstehenden Friedensabschlusses schreibt das «Fremdenblatt»: Nach den neuesten Nachrichten, die aus Con-stantinopel zugekommen find, erscheint die Schwierigkeit, die sich zuletzt noch dem Abschlüsse der Friedensoer-handlungen in den Weg gestellt hat, beseitigt. Die Botschafter aller Mächte sind instruiert, dem Antrage der deutschen Regierung auf Einsetzung einer europäischen Controle über die griechische Finanzverwaltung zuzu» stimmen, worin man einerseits einen Schutz gegen die befürchtete Venachtheiligung der älteren Staatsgläubiger Griechenlands, anderseits eine Bürgschaft für die wirkliche Abtragung der diesem Lande aufzuerlegenden Kriegs» entfchädigung erblickt. Es ist begreiflich, wenn, nach einer gestrigen Meldung, die Erzielung einer vollen Uebereinstimmung auch in diesem Punkte sowohl bei den Botschaftern, als in türkifchen Kreisen Befriedigung hervorgerufen hat. Die Aufwerfung der Frage, in welcher Weife bei dem heutigen Stande der griechischen Finanzen eine Bürgschaft fowohl für die Befriedigung der älteren griechifchen Gläubiger als für die Abtragung der Kriegsschuld zu bieten wäre, und die Entschiedenheit, mit welcher deutscherseits für die Aufnahme einer daraus abzielenden Bestimmung in die Friedenspräliminarien eingetreten wurde, hat im ersten Augenblicke auf die öffentliche Meinung consternierend gewirkt; war mau doch so wenig gewöhnt, von anderer als von türkischer Seite Einwendungen oder Vorbehalten zu begegnen. Auch lag die Befürchtung nahe, dass durch die Er- Feuilleton. ''»2^«^°°!chl°n!t l°^ w"°>> und Fahren K 3 k°« U °u« d r^werde allmahliVn»; 'UlW- D°« ist 3^'l 3 ">°i!°i "")ll°, ^'"' Wchl «möglich» i" ander"« N) unbedeutend? "" ÜMen mit wohl. verdienter Nichtachtung strafen wurden tne uns aber auf Fußwanderungen aufs empfindlichste quälen. Aber die meisten von ihnen könnten wlr vermeiden, wenn wir nur die allergröbsten, für Märsche wichtigen hygienischen Grundregeln beobachten würden; denn auch die Fußwanderungen haben ihre Hygiene. Und es ist nur erstaunlich, dass man gegen diese landläufigen Regeln, die eigentlich jeder Mensch kennen müsste, immer wieder verstößt, dass man sich oft nicht ent> schließen kann, die alleremfachsten prophylaktischen Mahregeln zu befolgen, durch die man diese störenden Unannehmlichkeiten auf der Reise mit leidlicher Sicherheit vou sich fern halten kann. Diese hygienifchen Erwägungen begmnen bereits bei d?r Zusammenstellung der Reisetoilette. Ich spreche hier von normalen Touren in Ebenen oder in Gebirgen and nicht von der Toilette, die bei der Ersteigung der Gletscherhöhen erforderlich ist. Die Hochtouristen sind im allaenmnen über die Nothwendigkeit einer ganz besonderen Ausrüstung wohl unterrichtet, sie wissen, dass man auf Gletschern nicht mit dünnen Ballschuhen und einem Spazierstöckchen herumläuft. Die Losung für die gesammte Toilette, bei Herren sowohl wie bei Damen, muss sein: leicht und bequem! Wer in der angenehmen Lage ist, sich ein besonderes CoNüm für Fußtouren anfertigen zu lassen, der wähle die echten bairischen Lodenstoffe, die leicht, schmiegsam und augenehm zu tragen sind und sich bet Regen sowohl wie bei plötzlicher Abkühlung praktisch bewähren. Sonst aber wähle man einen mittelleichten Frühjahrs» oder Herbstanzug, den man schon lange genug getragen hat, um zu wissen, dass er an keiner Stelle drückt. Die Damen müssen Röcke wählen, in denen sie völlig fuhfrei gehen. Die unsinnige Mode der bis zur Erde reichenden Röcke ist ja überhaupt nur eine Erfindung einiger in der Mode tonangebender Damen, die im wahren Sinne des Wortes «auf großem Fuße» lebten. Dass eine zu enge Schnürung unter allen Umständen vermieden werden muss, ist selbstverständlich. Auf Touren haben sich seidene oder wollene Hemden am besten bewährt. Wer sich aber an das Tragen solcher Hemden nicht gewöhnen kann, der trage wenigstens völlig ungestärkte Linnen, oder Battisthemden mit weichen umgelegten Kragen. Dass an stch ein schön gestärktes Oberhemd und ein steifer Stehkragen schöner aussehen, ist richtig; aber man bedenke, wie kurze Zeit nur bei einigermaßen strammen Touren in sommerlicher Glut diese Schönheit bestehen bleibt, und wle diese Art Wäsche schon nach wenigen Stunden nicht nur außerordentlich störend und unbehaglich ist, sondern auch direct ästhetisch abstoßend wirkt. Mit der wichtigste Factor, der einem eine Reise verleiden kann, ist der Stiefel, der sich vielleicht dafür rächen will, dass er stets mit Füßen getreten wird. Noch immer gibt es Menschen, die glauben, sich etwas besonders Gutes anzuthun, wenn sie sich sür die Fuß» tour neues Schuhwert anschaffen. Wenn die Schuhe auch von Anfang an noch so gut sitzen, so muss man sie mindestens eine Woche vor Beginn der Reise schon getragen haben, um vor unangenehmen Ueberraschungen Laibacher Zeitung Nl. 174. 1578 3.«s!!> örterung der heiklen Frage, ob denn Griechenland in der Lage und ernstlich bemüht sein werde, für die Abtragung der Kriegsschuld an die Türlei zu sorgen und gleichzeitig seinen ohnehin einseitig reducierten Verpflichtungen gegen die älteren Gläubiger nach« zukommen, die Verhandlungen der Botschafter einen weiteren Aufschub erfahren würden. Es war zu besorgen, dass der Türkei eine Differenz unter den Mächten den erwünschten Anlass bieten könnte, den Gang der Verhandlungen neuerdings zu verschleppen. Und doch konnte dem Antrage der deutschen Negierung die sachliche Berechtigung nicht abgesprochen werden. Deutschland hat kein unmittelbares politisches Interesse bei den gegenwärtigen Verhandlungen zu vertreten; es lässt sich nur von seinem allgemeinen Friedensinteresse leiten und nebenbei von der Pflicht, die Interessen seiner Staatsangehörigen, soweit sie in Betracht kommen, wahrzunehmen. Diese Motive sind so ausreichend, um die Haltung Deutschlands zu erklären, dass es müßig ist, nach anderen Beweggründen dafür zu fuchen. Es konnte deshalb wohl kaum anders kommen, als es nun wirklich gekommen ist. Für Oesterreich-Ungarn, das bei dieser Frage direct gar nicht interessiert ist, und dem nur an einer möglichst raschen und befriedigenden Beendigung des von den Mächten übernommenen Friedenswerkes gelegen ist, war der Weg, den es zu gehen hatte, vorgezeichnet. Baron Calice schloss sich denn auch sofort dem Antrage seines deutschen Collegen an. Nachdem ihm auch Rusöland zugestimmt halte, lag für die anderen Mächte kein Grund vor, sich demselben zu widersetzen, denn es hätten dann jene Befürchtungen eintreten können, welche laut geworden waren, als Deutschland mit seinem Antrage zuerst herantrat. Dass es aber in wenigen Tagen gelang, über die drohende Schwierigkeit hinauszukommen, ist gewiss ein neuer Beleg für die friedlichen Tendenzen, welche gegenwärtig in ganz Europa vorherrschen. In einer für heute anberaumten Sitzung sollen ^ nun die noch offengelassenen Bestimmungen der Friedens' Präliminarien, nämlich über die für die Bezahlung der Kriegsschuld zu schaffenden Garantien und über die Räumung Thessaliens durch die türkischen Truppen, zur Berathung gelangen. Ueber das Ergebnis der bezüglichen Verhandlungen liegt noch keine Meldung vor; es ist aber mit Zuversicht zu erwarten, dass der Nusgang ein befriedigender sein werde. Der Sultan hat erst in der jüngsten Zeit einen so deutlichen Beweis seiner Klugheit und der zunehmenden Erkenntnis gegeben, wie sehr es seinen eigenen Interessen entspricht, den Intentionen der Mächte Rechnung zu tragen, dass ein Widerstand von dieser Seite nicht zu befürchten ist. Ueberdies hat die Türkei allen Grund, den Mächten dafür dankbar zu sein, dass ihr durch die Aufnahme besonderer Bestimmungen rücksichtlich einer Controle über die griechische Finanzgebarung in den Friedensvertrag eine Gewähr für die Abtragung der ihr zugesagten Kriegsentschädigung geboten wird. Von griechischer Seite aber soll, einer neuerlichen Meldung zufolge, bereits eine bestimmte Erklärung vorliegen, dass sie sich den Wünschen der Mächte auch m diesem Punkte fügen werde. Neide Theile haben ja auch em naheliegendes Interesse, die Vorschläge der Medlatwnsmächte, wie sie sich nun darstellen. anzu< nehmen denn einerseits verbürgen sie der Türlei die anderseits Griechenland d,e Zurückgabe Thessaliens. Dringt diese Einsicht auf allen Selten durch, so haben die Mächt einen schwie i V "?" . ^". gelöst, welche sie durch die' Uebernahme der Mediation zwischen der Türkei „^ Griechenland sich auferlegt haben^ und er S che de Fr.edens tmrd dannt em arober Dienst erwiesen sein Politische Ueberficht. Auge egenhe.t der ins Leben tretenden Con su är TemerIudicatur «erden der C°n ul°i,mchk und die e°enHn Lomu.e > «lu» Vuoape t aebt k<>s ,5N sr ^ Uebereinstimmung geherrsch b^'lZ"? 5 ?^^' ständia ünber?Mie bereits gemeldet worden, verein. .'^«^^ "" ^ deutschen Zoll^ ammt allen Zusah' dessen Ausdehnung H die 30 H°^"e später beigetretenen Staaten/ am bat sick :' ^"^" Iahres außer Kraft. England M Nch zur Kundmuna des Vertrages wohl nur ent- schlössen. weil es eine wirtschaft Kß^ mit seinen Cowmen anstrebt. " ^°l . Kündigung ist bekanntlich d^ ^HM^ der für die engl.schen verfügt; die geltenden b°no"«° ^„« , stimmig hinderlich und ^ Wie die 'Norddeut^MH^^ nimmt, machte der engl'!« ^ '^M, gleich Vorschläge wegen Ä^« B°, keuen Vertmg. - Der gemeldet, das« man daM d^^K Kündigung des H°nd^ sehr ruhig beurtheile, da de ^M der beiden Länder belderselt'ge^^F England ebenso sehr an " . interessiert sei wie Nach einer °"s ^o"/Xachte7^, die von mehreren Blattern ge^ , ^ der Iustizmmister ^s a i"^ Kammerpräsidenten Zan^bellritndetH^ Regierungslreisen.als ganz u°'a,s^ Das englische gegen 54 Stimmen M 7"" p°' wodurch die Einfuhr von M M . Waren verboten nmd. ^, ,„ er "°^F Englands gekündigt wurde uno I ^ Jahres erl'scht. ^, . <,^ aus v^./, Nach amtlichen Beucht" ° „ H, neuerl.ch7 Zusammenstch M^ieIH f Regierungstruppen stattgefunden- ^ M 90 Todte gehabt haben; H^ 3'^,! fangengenommen worden. ^ vorgeh^Z! dings mit besonderer Kü ^^.^,0 ' ^j^ hervor, dass sie den Ort ^r ^^ Stadt Havanna angHn, ' ^ee'"^/ «e^mn^e!^^O gegenüber anzuwenden we^^^ stl und Schiffe ungünstiger vey ^ , Schifte anderer ^nder. ^ ^ au ^ " "Eine officielle Drahts ^ " , Marques vom 30. ^M«^l portugiesischen Truppen d^ ^>h' gt Lande geschlagen haben- Dl s^Oal /^ Das Staatsdepartement '^^M ^ durch den Botschafter d^ London Dr. Bayard benM Regierung den Vorschlag der ^ ^ eine Conferenz über ^«3^^^ Washington abzlchalttn^an»^^^ -------------iagtMUi^ Eiaarr^nfabrll Unruhen unt" ^ F ,' eine b'rabsctzung des 2°h"" " ^Mt^ Durch die Intervention "^ O^<, die Angel^nheltmlfM"^^^ sicher zu sein. Ob man Schnürschuhe oder Gummischuhe aus weichem Leder, dessen Schmiegsamleit man durch gelegentliches Einfetten erhalten muss, ob man breite englische oder niedrige deutsche Absätze vorzieht, ist Sache des Geschmackes und der Gewohnheit. Für Leute, deren Füße nach längerem Laufen anzulaufen pflegen, sind Schnürstiefel freilich praktischer. Wenn Damen, die sonst durchaus kräftig und gesund sind und auch Anstrengungen leicht ertragen, oft auf Touren überraschend schnell müde werden, so liegt es fast immer an der noch immer enorm verbreiteten Ungeheuerlichkeit, dass sie gleichgearbeitete, sogenannte einbällige Schuhe tragen, womöglich noch mit Riesenabsätzen. Man muthe nur einmal einer Dame zu, für beide Hände gleich, gearbeitete Handschuhe zu tragen, so wird man einfach für verrückt erklärt werden. Und doch sind beide Füße genau so verschieden gebaut wie die beiden Hände. Durch die einbälligen Schuhe wird der Fuß aber nicht nur unnöthig und unnatürlich zusammengepreßt, sondern er verändert auch seine Lage so, dass die schwere Last des Körpers nicht auf den von der Natur hiefür bestimmten Knochen und Gelenken ruht, sondern auf schwächeren Punkten. Das ist dann der Grund für die leicht eintretende Uebermüdung. Von Strümpfen sind auf Fußwanderungen ganz dünne wollene allen anderen vorzuziehen. Praktisch ist e», ehe man den Schuh anzieht, den Strumpf an den S°l« ? b" Sendern Schuhwerk durch einen zu Apres« "W "" ^ ü^" anemande Ariaöne. Roman von L. «oth. (52. Fortsetzung.) aufaeben uül^ '^0 wie damals. Nie würde er sie sich bei d^^^/^" ^sih zu ermöglichen, hatte er für Ostafrila anwerben lassen, war w aen ^ "°« "nmal zu sehen, ermüalNn °)^" ^b ahrt des Dampfers nicht zu wus?r nichts'«?'"" " wiederlehren würd" n°ch dem eriniH ^ )°llte für ihn das Ziel sein Onkels Mittheilunaen w-^"' ^glaubt, dass Erna bei diesen MG« N "" "de. °ber sie ha'tte Seit RMs""N57 " ^gangen war, blieb sie ruhig, lahmt ^ war ihr Empfinden gleichsam ge- ihm g?genüb^um"-^"' dass ihr Schuldenregister Paragraphen länger und die worden war ^" "" bedeutend schwerer ge- Nie/"' »n hatte einen stark macht^Nle^ lhrer Kleider und willlürli^ !« ' b." Nacht. Dabei dachte sie un-S^n^in ^ ?Mbm« gegenüber eine zeichne?"h"te Gan^ ^'.'.?./^ .""5 Degradation be-wieder v?r sich- si^3.""^ N ^e den Kaufmann Jörne weidV' ^ ^"' ^'«e Worte und sah ihn im "^«Möchten Sie ^ ^geg^' hatte er gesagt, dann war ^ft Sie s ufzte lei e. c wel^s ! Mf derselben Stelle, > ^ Iella sich zum letzten Sch^ ^ s.e suchte auch sie den SchlH . ^; seft M, sich die schönen weich^ ineinander verschränkt u'w ^llcy ^„ dachte daran, dass ^H/>n> ^, ,, lange hatte sie lied lag ihr Ohren schwebte. Sle l" M M"^ "" ^«r'Herkl^ läuteten das alte Jahr >" ^H neue ein. ^s allein "^ ^«,)" Erna hörte es wH"^d^/ nicht. Es war ihr gleAsA "" " .! stimmen verkündeten. Sle^^. /^ ^'«ballte k<^ Zum Mitenmale « ^ ^ . Schnee von der seinem Vater r^te. Z^ect/^^ innerhalb dieser aussah! Die Zustande und das H"eny° „ E- ^ > Anstrich erhalten. 3"'^N ssii«"^ Z nung l Freilich, den alten M -^Mmg Nr, 174. 1579 3. August 1697. k 6. ?. "Kb bom 3, 3 °,? Station « ch«f«.), «u ^« eMn^Iuli gemeldet: I« Vureau i^ ^ Stationschef, gab ^' ^u dr"" ^uft ab und verwundete " b" C .^" Schlot wÄ' i^ ^ lkuß Höhe vor. ^k,?>lte auf ^ Fuß von seinem > /"" «erlchte be7^ . "' Stiergefech.e ist. <°Wb°r. in Mn e .? »um 15 A l""den in der geit vom ^ ^ "' ^llerge,ch^° " '«96 aus der ganzen "" 5??/°n annäht "°5 bei welchen 1218 Stiere !"<°«?rde inV U ,t " «^"b Millionen Peseta« !"! 23 7?' Die b^ ub' "" ungesähr einer Million ^««l/A" die N7T" Matadore, an gahl X'^ H^t'dVr ^^ von 1.329.000 )> di^'" l«r jede« N f 3.°"«" "h°"en 2500 ^ P .«'""en Ran «^ l^^' °« dem sie theil-?" "ä . ^uerlta l? °""" «ur 1500 bis >i? dieser g^t « «««^licklich Verühmtefte, 5 l° h U"d verdien " 2«« ^^««t" theil, Mtete 7' " le'^"n ^ln fter^^leta,, d. h. sech«. K d,r F°"p°n ^„3? >ch«ck,iche Nacht, dei >u ' ^.»!° U'°ch> °"e «n«hr^"^?"' ««««Herr ^>>° > H ?' >°«me ibn jungen holte, ^^^^ l3ortseh«ng folgt.) — (Der Papagei.) Geinahe jeden Tag lann man aus den Voulevard« von Ntlvyoil einen Radfahrer sehen, der einen Papagei aus seiner Lenlftange fitzen hat. Sowie der Vefiher des Vogels in« Gedränge lommt, sängt diese« Thier: «Vorsicht! Vorficht!» zu schreien an und jedermann weicht zurück und «acht dem Radfahrer Platz. Die Papageien sollen seitdem bedeutend im Preise gestiegen sein. — (Eine katholische Frauen.Universität) wird demnächst in Washington in« Leben gerufen werden. Die Lehtsäle sollen für mehr als siebzehn Jahre alte katholische Mädchen und Frauen geöffnet fein, die eine Hochschulbildung sich angeeignet oder ein äquivalenlis Examen bestehen. Die Studentinnen der Anstalt tonnen dort den Titel «Vaccalaureus» ober schließlich auch den Titel eines «Doctor« der Philosophie» erwerben. Local- und Provinzial-Nachrichten. Oandelo- und Gcwerbekammer in Laibach. (Forlschung.) XVII. KN. Josef Lenarii? berichtet namens der Section, dass die f. k. Finanzdirection mit der Zuschrift vom 1. Juni 1897. Z 9058, mitgetheilt hat, dass laut Erlasses des hohen f. l. Finanzministeriums vom 25. Mai 1897, Z. 19 043, seitens einer Handelsund Gewrrbekammer das Ansuchen gestellt wurde, es möge die Bewilligung zum steuerfreien Veznge von Vl»zin zum Motorenlietriebe nicht bloß nach Anordnung des Punktes 1 des Finau^Mimsterial-Erlafscs vom 3. Juli 189«, Z. 32 50N (R. G. Bl. Nr. 107), folchen Perfonen, beziehungsweise Unternehmern, welche ein Gewerbe mit Hilfe von Benzinmotoren betreiben, sondern zum Betriebe von Motoren überhaupt ertheilt werden. Zur Begründung wird angeführt, dafs es ins-besonders wünschenswert erscheine, dass der steuerfreie Bezug von Benzin auch für Benzinmotoren für land' wirtschaftliche Betriebe, zum Pumpen des Wafsers, zum Netriebe von Ventilatoren, Epheustoren u. dergl. zugestanden werde. Die l. l. Finanzdirection ladet die Kammer ein, sich zn äußern, ob die angestrebte Erweiterung des steuerfreien Benzinbezuges den praktischen Bedürfnissen entsprechen würde, eventuell in welchem Maße und unter welchen Bedingungen dieselbe zu gewähren wäre. Bei der Berathung über diesen Gegenstand kam man zur Ueberzeugung, dass es erwünscht wäre. wenn nicht allein Personen, welche ein Gewerbe mit Hilfe von Benzinmotoren betreiben, der steuerfreie Bezug von Benzin bewilliget werde, sondern auch für landwirtschaft. liche Betriebe. Bei diesen kommen immer mehr und mehr Maschinen in Anwendung, welche den Zweck haben, die theuere Menschen- und thierische Kraft zu erfetzen. Wenn die landwirtschaftlichen Genossenschaften gegründet werden, ist mit Bestimmtheit vorauszusetzen, dass viel mehr Maschinen in Verwendung gelangen werden, die für den einzelnen zu theuer sind. die jedoch bei einer genosfenfchaftlichen Vereinigung sich sehr gut verzinsen werden. Eine solche gemeinschaftliche Verwendung im größeren Maße als bisher ist zu erwarten bei Dreschmaschinen. Strohschneidemaschinen, bei Trockenlegung von feuchten Boden und jenen Gegenden, wo ein natürlicher Abfluss des Wassers nicht möglich ist und dasselbe daher mit Pumpen gehoben werden muss. Weiters kommen auch immer mehr Maschinen in Verwendung zur Versorgung der Bevölkerung mit gutem Trink« Wasser. Für den Bezug von Benzm wären die gleichen Bedingungen festzusetzen, welche für Gewerbebetriebe gelten. Eine Gefahr, dass ein Feuer entstehen würde, ist nicht leicht denkbar, weil die Leitung von Benzinmoloren nur fachkundigen Personen übertragen werden kann. Die Landwirtschaft verdient gewiss alle Beachtung und alle möglichen Erleichterungen bei ihren Betrieben, damit sie die gefährliche Krife wird überwinden können, welche nicht allein die ausländische Concurrenz, sondern auch die misslichen Arbeiterverhältnisfe hervorgerufen haben. Der Berichterstatter stellt sonach den Antrag: Die geehrte Kammer wolle sich in ihrer Aeußerung an die t. k. Finanzdirection dahin aussprechen, dass der steuer-freie Bezug von Benzin zum Motorenbetriebe überhaupt ausgedchnt werde, oyne Rücksicht darauf, ob der Consument ein Gewerbetreibender ist oder nicht, und dass insbesondere diese Erleichterung auch für landwirtschaftliche Betriebe zu gelten habe. — Der Antrag wird angenommen. ___________ (Fortsetzung folgt.) __(Seine Excellenz der hochwürdlgfte Herr Fürstbischof Dr. Vlissia) reiste am 31. Juli in Vegleitung des hochw. H?rrn hofcaplans Leviknil von Vrixen nach Klagenfurt und weilte dort al« Gast des hochw. H'rrn Fürstbischofs Dr. Kahn. «it dem sich Seine Excellenz a« 1. Auguft nach Flattnih zur Erholung begeben hat. — (Vom neuen Laibacher Veamten-Vereine.) Die conftituierende Verfammlung be« neu zu gründenden Laibacher Veamlen-Vereines findet Samstag am 7. August in der Olashalle der Restauration de« Hotel« «Lloyd» fiatt. Im Anschlüsse an dieselbe werben außerordentliche Generalversammlungen de« Beamten» Eonsumvereines und de« Spar- und Votschussconsorliums de« allgem. Veamlen-Vereines gehalten. Das Gründung«' comile' des Laibacher Beamten-Vereines ersucht die Vel-tritl«erllärungen mittels dcn mit den Einladungen übermittelten Corresponbenzlarten an den Verein abzusenden. Hiebel wirb nochmals bemerkt, das« der Vsilrilt zu« Laibacher Vea«ttN'Verein nicht zum Vellrille zu den beiden genannten Genossenschaften vetpflichtet. — (Ehrung.) Das Station«-, Zug«- und Strecken-Personale des bahnärztlichen Rayon« Laibach Sildbahn hat den Vahnärzlen lais. Rath Dr. F. Ei«l und Johann Thomih anlässlich deren Uebertritte« in den Ruhestand schön ausgestattete Gcdenlbla'tter zum Zeichen des Danke« für ihr wahlhajl humaniläres Willen gewidmet. — (Aufnahme bestehender Fahrprei«-Vegünftlgungen in den gemeinsamen Person entarls.) Da« Eisenbahnmlnisterium hat am 10. v. M. an die Verwaltung der pliv. österreichisch, ungarischen Staatselsenbahngesrlljchaft als derzeit Vorfitz-nde in der öfter,eichischen Eisenbahn»Direclotenconferenz folgenden Erlas« lnbelreff der Ausnahme beftchender Fahr-preisbegünftigungen in den gemeinsamen Personentaris» Theil 1 gerichtet: Die österreichischen Bahnen gewähren theil« aus Grundlage concessionsmäßlgrr Veftimmungen, theils unabhängig von solchen aus socialen und humanitären Gründen Fahrpreisbegiinstlgungkn, welche bei Gl-jüllung bestimmter Voraussehungen jedermann zugänglich sind, so unter anderem sür Nrbliter und Arbeiterinnen, für Schüler und Schülerinnen, für Schulaulfllige. für mittellose Personen, sür Schiidling-, Corrigenben von Iwangzanftallen, filr Vivilarreftanlen, Stiäflinge fotvie deren Eicorte u. f. w. Im Interesse einer möglichst gleichmüßigen Behandlung der Perfonen, für welche derartige Fahspreisbegilnftigungen gelvährt werden, hält e« das Eifenbahnminifterium für erwünscht, die Sonderbeftim-mungen der einzelnen Bahnen, welche in den Local-tarli-n enthalten find oder lediglich als interne dienstliche Normen gelten, thunlichft durch gemeinsame Normen der österreichischen Vahnen zu ersstzen und llhtere, ähnlich wie dies bei den deutschen Vahnen geschehen ist. in den gemeinsamen Personentarif'Theil 1 aufzunehmen. Nachdem selten« der österreichischen Eisendahnverwaltungen bei der Gewährung von Fahrpreisbegünftigungen der in Rede stehenden Art ohnehin vielfach übereinstimmend vorgegangen wird, fo dürfte die Schaffung einheitlicher Vor-schrijten, soweit nicht Verschiedenheiten der Tarifsvfteme. Abweichungen bedingen, kau« auf Schwierigleiten stoßen. Die Verwaltung wird deshalb eingeladen, den Gegenstand auf die Tagesordnung der österreichischen Directoren-Conferenz zu sehen und über den dlesfalls gesaf«ten Beschluss seinerzeit anher zu berichten. — (Die neue Cl v i lp rocess-Or d n u n g in ihren Beziehungen zur l. k. Landwehr.) Der Lanbesvertheibigungs.Mnifter hat anläs«lich be« bevorstehenden Inkrafttretens de« neuen civilgerichllichen Verfahrens eine Circular-Verordnung erlass.n, die Folgendes bestimmt: «Wenn i« Sinne des § 92, Civilprocess-Ordnung. Zustellungen an Personen de« Mannschasl«-stände« der l. l. Landwehr, beziehungsweise der l. k. Gendarmerie durch das Commando (Gthöcbe, Anstalt) zu erfolgen haben, werden sich die Civllgerichte an da» vorgefetzte Commando (die vorgesetzte Vchörbe, «Install) der betreffenden Person, und wenn dieses (diese) nicht brlannt ist, an das am Aufenthaltsorte des Adressaten befindliche oder demfelbln nächstgelegene Landwehr, oder auch Militär-Stations«Co»mando. bezlchungsweise Gendarmerie-Ab-theilung«.Eo«manoo wenden, welches da« Weitere zu veranlassen hat. Ist dem durch da« Com«anbo zuzustellenden gerichtlichen Gefchäftsstllcke ein Zuftellungsschein beigegeben, so ist dieser von der Person, für die das Geschäftistiick bestimmt ist, zn unterfchrelben und fobann vom Commando unverwellt ohne wettere Mittheilung be« Gerichte zurückzufeuden. In analoger Weise wie ln den im ersten Absähe erwähnten Fällen werben die Civil-gerichle in den Fällen des Artikel« VI 3 dcs Ein-führungsgesehe« zur Eivilprocess-Oldnuna., der §ß 330, Absah 1, und 333, Absatz 3, Livllprocefs'Ocdnung, sowie des § 29 der Ezcutlonsordnung vorgehen. I« letztere» Falle hat das unmittelbar vorgesetzte Tommanoo de« Execute« sofort den Empfang der Anzeige dem Execution«» geeichte zu bestätigen. Die Verhiingung von Strafen im Sinne der Hß 202 ul»b 333 der Cioilproctss.O dnung steht dem zur Ausübung des Disciplinar.Slrasrechtcs übcr den Straffälligen berufenen militärischen Vorgefetzten zu, welcher derlei Uebertretungen mit einer nach den Disciplinar-Strafvorfchriften zulässigen Strafe zu ahnden und das Ver-jügte dem Gerichte bekanntzugeben hat. Die Gericht« werden sich in solchen Fällen an das der betreffenden Land» wehr-, beziehungsweise Gendarmerie-Person vorgesetzte Commando (Vchörde, Anstalt), und wenn diese» (diese) nicht bekannt ist, analog wie i« Falle de« § 92 der Cioilproceft.O.dnung an da« nächftgelegene Landwehr-^oder auch Mita>Etatton«.Vom»ando, bezlehunaMlle Laibacher Zeitung Nr. 174. 1580 3,M> Oendarmerie«Mheiluligs»Comwando wlnden, wklche das gerichtliche Ersuchschreiben an das zur Slrafa»tshandlung berufene Commando (Vehörde, Anftall) zu übermitteln und das Gericht hievon zu verständigen haben.» — (Sitzung des Laibacher Vemeinde-rathes.) Der Laibacher Vemeinderath hält heute um 6 Uhr nachmittags im Turnsaale der I. Mischen ssnabenvollsschule in der Komensly-Gafse seine ordentliche öffentliche Sitzung mit nachstehender Tagesordnung: I. Bericht des Vorsitzenden. II. Verlesung und Veri» ficlerung des Protokolls über die letzte Sitzung. III. Ve-richt der Personal« und Rechtssection über den Erlas« der l. l. Landesregierung vo« 21. Juli 1897, g. 9913, mit welche« der Beschluss des Laibacher Gemeinberalhes vom 1. Juni 1897, betreffend den aulgesprochenen Mandatsverluft sür den Vemeinderath Josef Turl, ausglhoben wird. IV. Berichte der Finanzsection: 1.) über die gu« schrift des lrainischen Landesausschusses, betreffend den Umtausch eines Baugrundes bei Bugrad mit jene« der Stadtgemeinde gehörigen an der Trtefterftraß?; 2.) über die Eingabe des pens. Mililärlapellmeifter« Josef Slern, betreffend die zu errichtende städtische Mufillapelle; 3.) über da« Gesuch des Franz Cerne um Abschreibung einer Schuld; 4.) über daS Gesuch des Johann Pribil um Erleichterung der Zahlungsbedlngnlsse, betreffend den Anlauf des städtischen Baugrunde« an der Südbahnstrecke. V. Bericht der Finanz- und Stadtverschönerungs-Scction, betreffend die Regulierung des zwischen de» KrejcVschen, und Verblichen Hause a« Congressplah liegenden städtischen Grunde«. VI. Berichte der Vausection: 1.) über den Rccurl de« Dr. Alb. Suyer und der Maria von Pongratz in Bauangelegenheiten; 2.) über die Zuschrift des Bürgermeisters, betreffend die Slftlerung des Gemeinde-rathsbeschlufse« in der Sitzung vom 20. Juli d. I. in Vauangelegenheit der Maria Ianloviö; 3.) über die Eingabe der Bewohner an der Polanaftraße, um Ab» Weisung der vom hiesigen Iesuiten°Collegium beabsichtigten Erbauung einer Umfriebungsmauer längs ihres Besitzes, respective um Abweisung des vom genannten Collegium gegen den «agistrailichen Beschluss überreichten Recurses; 4.) über den Einspruch der Iosesa Friedrich gegen den magistratlichen Bescheid g. 22.789 äo 1897; 5.) über jenen der Nnna Haring gegen den magiftrallichen Be-scheid I. 21.865 äo 1897. VII. Bericht der Polizei-section, betreffend die Errichtung einer eleltrlschen Straßenbahn in Lalbach. VIII. Bericht der Finanzsection über die Zuschrift des Bürgermeister«, betreffend die Ver-anstaltung der Laibacher Effrcten-Üotterie. IX. Bericht des Verzehrungsfteuer - Pachtungs - Directorium« über die Ergebnisse der Verzehrunglsteuer-Pachtung im I. Semester 1897. X. Bericht der Regulierungssecllon Über verschiedene Ablösungen. * (Dle Petersftraße.) Die schmale Passags der Petersstraße bei der Einmündung in den Marlenplah bildet eine ständige Gefahr sür die Fußgänger, denn den Frachtwagen, die die ganze Breite dieses Straßentheiles einnehmen, ist es unmöglich auszuweichen und nur durch rasche« Flüchten in den Eingang eines Hauses entgeht man der Gefahr, zerquetscht zu werden. Wir haben wieder» holt auf die große Gesähldung der Fußgänger in dieser srequenten Straße hingewiesen und nur glücklichen Zu» fällen ist es zu verdankn, dass sich bi« jetzt lein schwerer Unfall ereignet hat, damit ist aber nicht gesagt, das« man die persönliche Sicherheit der Veböllerung dem Iusalle durch lange geit überlassen soll. Wir glauben, dass es doch möglich wäre, endlich einmal den Gehsteig des Mayit'jchm Hauses entlang zu eröffnen, da ja an dem« selben schon wochenlang herumgebrodelt wirb. Ein lebens« gesührlicher Durchgang in einer der belebtesten Verlehrs-ftrahen, wie ihn die Pelersstraße nun seil Monaten dar. stellt, bietet eine Merlwlllbigleit, die ihresgleichen sucht Heute ist die Straße zur Abwechslung wieder abgesperrt^ da zu« so und so vieltenmale da« Eldreich aufgerissen wirb! l * (Portiuncula-Fest.) Da» Ablassfest de« Franclscaner°Orden« versammelte wi« alljährlich auch heuer zahlreiche Andächtige, die au« nah und fern lamm, um an demselben lheilzunehmcn und die Mühseligkeit einer Uebernachlung auf de« Steinpflaster, auf den Kirchenftufen und anderen improvisierten Liegestätten nlch« scheuten. Der belannte altherkömmliche, zu gleicher gell staltfindende Zwiebelmarlt war ftarl beschickt und erfreute sich eines regen Verkehrs. * (Selbstmord.) Am 29. v. M. gegen 8 Uhr vormittags wurde der 45jährige, lebige Taglöhner Johann Rupar aus Jauchen in dem in der Nähe seiner Wohnung vorbeiflisßenden Zelerstusse tobt aufgefunden. Rupar wai stark dem Trunle ergeben und hat den Selbstmord in einem Anfalle von Geistesstörung begangen. —r. Neueste Nachrichten. Oochwasser und Unwetter. >^n?^' t^ August. Se. Excellenz Herr Minister. P^den Gras Badeni ist heute Hetrofsen und ^ HochwHer bedrohten DleEnns und Donau sind bei Enns ausgetreten. 191 H user wurden in den Gemeinden Enns, L rch und N.^-^"""^ Z," Vudweis ward die Wiener-Vorstadt mfolge eines Wolkenbruches überflutet. lNrlin?."" c5"'«^uaust. Der Alm-Fluss hat in D r Nasf^ ^ 3NMW und viele beschädigt, als VN".b d" Traun in Gmunden ist um mehr h terun ,^ M- ^"' 62 ist allgemeine Aus. T m nN."^ ^"dMe eingetreten. Die Gmundener 'V 2"^ Pionniere wurden mit öoliert s?H 3^< ^bensee dirigiert. Inundierte wach ' i^ ,5/^^" """ die städtische Sicherhei.s-d^« Vubü/mn ^«« ^'"^' """' heu!« das Theater MWW Innstuw^t^^^"-^"- Der Wasserstand des gericht t, w we^ "nen Erlass ^°tastr p e ^ "d.n"^^ «ngesicht« der Hochwasser-schleuniguna Vo7 «ss ^^"!' "" thunlichster «e-ür die Sichel -t ^«?'e erforderlichen Maßnahmen dringendsten N^si"^'lon ""d zur Behebung des rascheste Wied7rN^^ ^" ^"^"' lowie für die zu traaen n^^ ^""6 ber Communicationen Sorge verweilt ^n n ^"" "^ Ablauf der Wasser uw n"ch iw An.?"« ^r Schäden zu erheben u.ch Präsident bat s^^^"^ Der Herr Minister- berrn rd "l b°° «e,ch«s!r°ße «ltmllnstel. Wiedeiin!and!chu>° ^"'«-^ .""««"'W' Z.. »°h°n neuerlich N««,. ^'««N'?^ «ib°n,ee. I,chl «eilehi T°l.bu«.^ ^!.°" °°" l>'" ", Der Nahn-ist «ch «°» dewS«^ ?"" ^''"" u°d Kami. gesichert, ' °"° ^'° «>ppr°»,st°nieru»« I,chl« lchäden'ist'der^^^ ?"l°'" ^er H°ch»°ss«. KlemMllnche» und P°u,a.««.,u!«n (D«b°hnh^1 H„, ß Per,°nen. und 3««^«°« hr „ .«.. l ^eU'Nn,^lÄ^ überschwemmt, V°n au«M ' ^ ^'^ Mittel eingelangt. U^ der Kaiserin wurde "ne V ^ ^, betroffene BeMlerung eu^'l^M'^ Gmunden, ^H schaden ^ in Gmunden angenchtete ^^jl", DieVerwüstung ist schr H ,,^ mittet wurden durch f'"" ,^Mel i, nach Ischl transport.ert. E>" M "^ Lebensmitteln ist heute «""'^^B^ Prag, 2. August. A^^^^^ Zwickau, Turnau «nd G"dw ^^M''^ werden bedeutende "' ^^^ ^, zahlreiche Häuseremstür , " hatte.'^^ verlchrüstörungen »m ^"9 " ^che ,. kamen uu.z Leben. «"«ost Ml^ ^ stürzten die mit großem »c ^ Quaianlagen ein. « Ktiir^ F Lenlberg,/»/' u,,htt-^! abend, gefallen und M M»i° «» '„ aus Unvorsichtigkeit, als ^, Ufer ziehen wollte. ^ ^. Da'^4 guckmantel ist 'NUndler^HMe ""^sl" gerissen. Grundstücke, F l0s ^e fortgeschwemmt. Infanter.e un ^ Donau beträgt 620 Ee tunet ^ ^. canal ist bereits °bgespe"t « n,B ^ ^ umliegenden Auen l"d ?" ^offe^ ^ , fassende Vorsichtsmaßregel"^ Oz ^ . erichtete Schaden '^^M^ "^ " Steiqen d^s Wassers vo""^ d^ . meldet und ist die ^^ ^Mtl'^M und eine Inundatwn vorau^ie/^ M Bre«lau,2.AuM' hM"^il^ meldet: Das den To"^ ^ Erzschmiede. am N'esens" ^ll« ^ sas en fortgerissen we^ muthlich hängt dules u^sch"^ ^ "^lin,.Aug^^ ergreifende Einzelheiten "er ^M verursachten Verheerung «-^,M ^"^ festgestellt wurde, si"d ^„ so" ! Leben gekommen. ^" tolN""'' allein 60 Personen mng"^ ^^ ^ Trieft. 2,«U«A^5M D» ff "»„!»"««!« 4> ^ nachmittag« zu °r"«K.^i!«l Vr°! »< » ^^"^ beantragt.« T°P f,"? "bergebm ^ ^ Präliminarvertrages ^ bndet morgen swt "°^' Sitzung in de«??Mtete?K^ ^"f«lle von 'te v°r^^°lent auf ^ ^'^""""'^^ Lukacs °b.?H' °n und l^'?"be Kraft der Zucker-^e V "ur je n N!/"' ««trag Vlaskovits li" ^3'^ dtt V?^ Kartell beilr^n. Sodann V"^ e"edig7°2e gemäß den Anträgen des V'^^^Al ^'^-) Der Landtag 'äsid t "^ und Sft^ec ,7^'' ^'« Präsidenten ^ b kz "l'' er w? di- ^'«Präsidenten. Der 0I., <^Aise,^"^ Najc, Cchuhmacherstoch.er, Im Civiljpitale. «m 2 9. Juli. Maria Ogrmc, Arbeiterin, «u I-, Marasmus. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 in. R rI IZ^ ^2 ««st«' ^« 2 2U.»i. "731" 2^20^2 NW. schwach Gewitter 9 » «lb. 733-6 16-2 windstill Regen 3. l?U.Mg. 7344! 14 7, O. schwach ! Nebel ,10 4 DaS Tagesmittel der gestrigen Lemperatur 16 0«, um 1-7» unter dem Normale. Verantwortlicher «ebacteur: Julius Oh»-3l>nulchl>w»lv Nitter von Wissebrad Dem P. T. Publicutn erlaube ich mir zu empfehlen: General Karte yon Krain nach amtlichen Materialien mit Markierung der Bezirkshauptmannschaften und Steuerbezirke. (2802) Masslab: 1 x 300.000. 6—3 Preis 80 kr., nach auswärt» 83 kr. Oasselbe mit slovenischer Nomenclatur. Preis 80 kr., nach auswärts 83 kr. Ferdinand von Genzie, tfgram. Vorräthig bei lg. v. 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Ä^"noKronenNon?! <00»0 wo 4l' Hru»ld»ntl..Vblilali«n»n (für loo fl. iVz.) <°/» llontische und NavonilHe «»- —> And«, 2ff,ntl. ßnl«h»n. "°. «°<. n« ^"i ""l"b. 0'/. 101 z>5 1U2 .. »eld »»st ßs»»>brl«,, im, l»8« ,(X>7l. «n, «^ Lwat«bal)ü8°/^ss««,b<»<>p.Vt. »i.?.. .^1 Vübbah» »°/^ b Fr«, öunp. St. i»»,(, ,«..^ « ^°««l..^^""'' "' '°" " "« " "7 !" Unz.»«aliz. «ahn..... l08 »z ll» «>. 4«/» Uut»rlr»lv»ls» zc>s» (per Vtü°»b»u) . «80 ?»0 «rebMoit »0» si...... 2uoi« »0«— «Nery llole 4l> ft. »M. - - - --— — — 4°/°Donl,ll'l>°mpfw!«'Uost 40 st, U°!c «0 ff, «M, - , -'--------'- Orwlnstlch, d, i!'V„Pr,'l3chulbv. di» b.°, ll °«. »«»». . - A50 »«-do (ptl B«H). »n,lo>O'N. »«ml »«> fl. S0°/„ ». INI ?b l«8 L5 Vanlversin, ««ener. lO0 st. . «9 ?l< »«1 »5 «obcr..»«»».^^..»«^«.«»»/, 4b« —4« - «rbt.<»lnst. f, Handu,«. »6Nfi. — > - —--^ dtc>, dto, per Ultt«» Vlptbr. 8b8'- 3S9 liN «redttbanl, «ll«. un,., »00 st. . ll9k l»v 897bl) Depofitenbanl, «N«., «00 st. . «l? — «!8 — ««tllMptt.Vc!., NblVft., 500 st. 744 — 7liO — Viro-u, lassend., Men«, «>0st. z?b — »78 — HypotheN>.,Oest^»0»st.!i5°/»». «»— 88--. LHnberbllnt, 0est., »00 st. . . »40— « fi. . 9»l— 94b — Unwnbanl ^uu st...... «9» 7^300- Verl«hr«b«nl. Lll«., l40 st, , l74 — l?« — Acil«« »0» Zl«»n«porl« Anteruehmn»«»» bb3 l»0 Donau < Dampl!chiff»hrt« » Ges., Oefierr,, 500 fi. «M. . . . 4«i - 4Sl» - »ui.Uodenbacherw, Illssy«Vfenb.» «l!ell!chast »<»0 N, «. . . . »88 l»0 »l»4 «1 llll»)b, Oeft., Tvieft.äOO st. «M. »9»— 8»4'.. Oeftt«. Norbweftb. «l>0 st. S. . «zl^bl, 8d4^0 bto. bto. iUl. U) ^00 st. <>;. »57 — «t»7 bl> Prllg°Ducel«!senb. lb«ft. E. . 9ü ?!. 93'- Gtaatleülnbahn «00 st. V. . . 34l»'6l> 84« — Sübbahn ll0(! fl. L..... «4'b0 85 Kl' Vübnvrdd. «erb..«, »nn fi. «W. «10 ?b »ll z>5 Irllm»ay,Vel., «r.,I?0 ?.«.«. 470 — 47l l^> »>t,. «».,ll«?.»00». , . . .._.— __ »»N> «»« lrx«n>ll^«el., Neu« Vr., Vr»»> ritüt«««tt!lbe? »ll" »l» -. Un«.!«eftb.(sia»b»<»r««)»(»<>st.V. ««»«)«,!M Wl«« iil>nlll»al>nnl.. - »Ip<>!e 13S7L l37 «l, «t»«« Vil«,'Inb.-«B »ei. 70 fi. ie?-.,«,„ »affens..«.,0tst.ln«!en,lN0l. 330'- 3«.--«agaoN'Leihllnst., »ll«., in Pest, 80 fi......... «L - z?»'— «r. Vllugellllschaft l0« st. . . lN8 /5 ic»8 ?!» Vlenerberg« gie,tl»«lct«e»<»«s. »>»!«— 3,3 — «mNerbam....... 99— 99-lb Deutsche Pl«!»«...... K8 kb 58»U üonbon........ »l9 4l» l«9 85 P«r<»......... 47 » 47 «. Vi. Pet«r«bura...... »...' — — D»l«l»n. Ducalen........ 5 ß6 5 <>8 »0°Yrlll>c«.Vtücke..... 9'bl. 9 b3 Dtutiche ««ck»b»nln»le» . . l»8 Sb »8 7^. Italienische Hanlnnten . . . 4b kl, 4b bl» D,v«e?,.^nb«l...... ,,?„ <»»,?' 3r"beT ^^"ftiSSftr-" •r i Vorm lnGetre-Seab*ulösen. 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