Nt. 201. Samstag, 3. September 1892. 111. Jahrgang. Mibacher Zeitung. ' "M!g n'i","v« s: M Posldtllenbuna: »anzjahr!» st, l5, halbMl<8 fi, 7 5N, I« I°mpt»'? ^"lchließung vom 24. August d. I. aller-itn c>«',^" ^statten geruht, dass dem Ministerialrathe ^^unoelsmnnsterium Dr. Johann Georg Ritter von Ueber.^ ""'asslich der auf sein Ansuchen erfolgten kuck ?«<„'" b"l bleibenden Ruhestand der Äus-lclhtiaen ^höchsten Zufriedenheit mit seiner viel-tverde. vorzüglichen Dienstleistung bekannt gegeben Rer^5 "^ ^ Apostolische Majestät haben mit mit den, '^ ^"tschließung vom 10. Augnst d. I. dem l'chen ttsf !^""^ Oberbergrathcs bekleideten ordent-Frcinl F^^uchkn Professor der Bergakademie in Leoben bitter ^!! ^ " ^ se r den Orden der eisernen Krone "«M taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. ^rofe^" ^'"lster für Cultus nnd Unterricht hat den IosMiys.,^"des-Oberrealschule in Neutitschein Vildu,^5.1 zum Hauptlehrer an der Lehrcr-Klagenfurt ernannt. Nichtamtlicher Mil. ^Drainage in Deutschland «nd Oesterreich. 0" Cultur-Inssenirur A. Tschad esch ill Laibach. '" deutsck>.?°V^"^'^""a durch die Drainage hat ""d ül,^ss - ^ "'^" 6'"^" Umfang geuommen, ""gelven^/ ""^ ^lelbe in bedeutendem' Maßstabe ^huna f. "'^ ^^ Gesetzgebung ist in dieser Be-^^erniss"'^ ^ ^^ gediehen, dass die größten entueapnsl«."^che s'ch in den verschiedenen Provinzen c Ä 3?' Zeitigt sind. benähe ' ' ^'" ^^ Handarbeiten sind dort. wie der Nüs, ^^z Europa, gestiegen, dagegen die Preise Elicit?' b^ Werkzeuge und sonst nöthigen Mate-die G s""e überall, gefallen, so dass sich in'Bezug ans keine s„! "^^osten von gröberen Drainage-Anlagen selbe w^ ^"^"'^^ Preiserhöhung herausstellt. Dic-lnach^"^nehmung wird auch in Süddentschland gc-Ingeni^° blüh die treffliche Organisation des Cnltnr-Ul°Kartia ?'^' "amentlich in Vaiern und Baden, >nan sr^ Meliorationsarbeiten ausgeführt werden, die ^nitts^? !"^ 6""5 unmöglich hielt. Die Durch-bektar^FeUen sich beiläufig auf 150 Mark per ^ ' >il, Preußen sind die Drainage- nnd Voden- meliorationsarbeiten, wie in allen geordneten Staatsverwaltungen, unter die Aufsicht des Staates gestellt und werden mit größter Ordnung und Umsicht durchgeführt. Die Pläne werden von den Regierungs-Ingenieuren ausgearbeitet, und die Aufseher, respective Leiter der Ausführung, sind von der Negierung bestellte Techniker (Cultur-Ingenieure). Die Tiefe der Drains beträgt in der Regel 1 25 Meter, die Entfernung der Saugdrains zwischen 10 bis 15 Meter, in Drainage bedürftigem Sandboden 20 Meter. Seit der Wirksamkeit der angeführten Gefetze sind im Opftclner Bezirke 60 Nothstandsgcnossenschaften nnd 11 andere außerhalb des Nothstandsgcbietcs gelegenen Genossenschaften gebildet worden. In der Bildung sind weitere 80 Genossenschaften. Die Nothstandsgenossen-schaften, sowohl die gebildeten als auch die in Bildung begriffenen, umfassen ein Gebiet von über 40.000 Hektar, die übrigen ein folches von etwa 4000 Hektar. Die Ausführungskosten betragen je nach der Bodenbeschaffenheit nnd der leichteren oder schwierigeren Her-, stellung der Vorflut 140 bis 200 Mark, d.'i. 70 bis' 100 fl. in Gold per Hektar. Ans Mecklenburg-Schwerin/ diesem schönen, hochcnltivierten Lande, liegen einige, höchst interessante Notizen vor, die nicht Übergängen! werden dürfen, weil die Verbesserung der Bodencultur auf eine höchst vollkommene Stufe gestiegen ist nnd die eigenthümlichen Verhältnisse durch das dortige Pachtsystem von vielem Interesse für Länder sind, wo dasselbe noch nicht eingefühlt oder in Einführung begriffen ist, wie gegenwärtig in Oesterreich. Das Pachtwefen ist in Meklenburg-Schwerin fehr ausgebildet. Es wurden sehr bündige, wohl durchdachte Verordnungen erlassen, welche bei Ausführung von Drainage-Anlagen die Interessen der Pächter nnd Grundherren wahren und sicherstellen; die Vorschriften, welche für die Domäncnpachthöfe erlassen wurden, sind mustergiltig für alle Länder. Die Pachthöfe sind verschieden in ihrer Größe, von 260 bis 390 Hektar, wo- z für der Pächter durchschnittlich einen jährlichen Pacht von 61 bis 77 Mark, d. i. 30 bis 39 fl. in Gold, per Hektar zn bezahlen hat. Um diefen hohen Pacht erschwingen zu können, müssen alle Mittel, welche die Production von Feldfrüchten befördern, angewendet werden, wozu die Drainage auf den meistens fchweren und nassen Gründen in erster Linie gehört. Die oberen Behörden unterstützen daher diese Culturen nach Möglichkeit. Die Projecte und Kostenanschläge werden von den Staatsingenieuren für die Pächter unentgeltlich angefertigt und ebenso die Röhren von der Direction geliefert, wodurch dieselbe die wichtige Sicherheit hat,! dass nur gut gebrannte Röhren verwendet werden. Alle übrigen Kosten für Gräben, Legen der Röhren, Fuhren, Zuwerfen der Gräben und Leitung der Arbeit i hat der Pächter zu bestreiten. Man rechnet, dafs die Drainage eines Hektar Grundes 65 bis 70 fl. kostet, wovon beiläufig die Hälfte für die Röhren zu rechnen ist, die andere Hälfte, welche der Pächter bezahlen muss, ist eine höchst beträchtliche Auslage, die in zwanzig Jahren, welches die gewöhnliche Pachtzeit ist, wieder hereinzubringen ist. Ungeachtet dessen haben alle Pächter den Nutzen und die Nothwendigkeit dieser Bodenverbesserung erkannt und beeilen sich, so schnell als es ihre Mittel gestatten, dieselbe auszuführen. Die Drainage ist in diesem Groß-herzogthume bereits so weit vorgeschritten, wie in Belgien, und bald wird der ganze dieser Cultur bedürftige Grund damit verfehen fein. Nach der Verschiedenheit l des Untergrundes und des Bodens unterscheidet man eine regelmäßige, unregelmäßige und partielle Drainage. Die regelmäßige Drainage wird mit 1-15 bis 130 Meter tiefen Gräben in einer Distanz von 14 bis 20 Meter ausgeführt. Diese Maße haben sich durch die Erfahrung als die zweckmäßigsten erwiefen, eine geringere Tiefe, welche man versuchte, hatte den Nachtheil, dass die Wasserschichte nicht erreicht wurde, der Untergrund nass blieb und die Ackerkrume zu leicht austrocknete, wobei den Wurzeln das stagnierende, schädliche Wasser nicht entzogen und die für das Gedeihen der Pflanzen nöthige Feuchtigkeit zu schnell abgezogen wird. Alle anderwärts gemachten Erfahrungen über die Vortheile, welche die Drainage bietet, haben sich in Mecklenburg vollkommen bewährt, wobei in dem nördlichen Klima sehr in Anschlag zu bringen ist: die Möglichkeit der früheren Bestellung und schnelleren Nb-trocknung, dann das Wegfallen der bedeutenden Kosten, welche das Ausräume» und Instandhalten der offenen Gräben auf den nicht gedrainten Feldern verursacht und dass ein bedeutender Vortheil dadurch erzielt wird, weil viele nasse Felder, auf denen sich seit Jahrhunderten die besten Humustheile abgelagert hatten, nach dieser Trockenlegung bebaut werden konnten und außerordentlich reiche Erträge lieferten. Die Ausführung der Arbeiten geschieht unter folgenden Modalitäten: Nachdem der Drainageplan von den Staatsingenieuren ausgearbeitet ist, wird mit den Pächtern eine Vereinbarung getroffen, dass dieselben die Ausführung der Drainage-Anlage übernehmen nach dem von der Behörde genehmigten Plane und dafür eine Caution durch ihren Pachtvorschuss leisten nnd sich unbedingt allen Anordnungen des leitenden Technikers unterwerfen, dagegen werden ihnen die nöthigen Röhren unentgeltlich geliefert. Der Ingenieur hat die Leitung Feuilleton. Auf der Rncklehr aus Monaco. ^. Von O. Hau ri got. ^llo a/wi ^°"ben also nicht, dass man in Monte ^"pten w?c" lann?. ^ 'Das habe ich nicht be-^s) üftp,. . ' Sie werden einen, zwei Tage gewinnen, ^sulta ' '°""/ Sie Glück haben, aber das endliche ^ndet w ^ dasselbe sein: der Gewinn ver-" folgt il " 6^""M" . .. u,ld Ihr eigenes Ca- ^ Gi'en^Ä?"'" ich jemanden,, mifchte sich Albert ^hnchar, FK'"^' «der das Mittel fand, diefes ."digen. °A welches man Roulette nennt, zn l^ Garci^.c..^ ""ne Albert will uns die Legende Me au i,° ^' ch'"l. - «Nicht im geringsten; ich Ncht a,"! teme Legende, sondern auf eine Tagesna^ laicht <, >/^uten Sie, ein so großer Skeptiker, Menis' " s.<"" Mbarkeit irgend eines sogenannten Z'M)le3° 7^'.^ 'Ich »lanbe g"" '"chts; T?^H^'^ "lebt h°be.' - «Also Zren s'lh in bequemen Lehnstühlen, U> "nw,. 2"""w wnrden angesteckt, und Albert ^' «We /" """ langsam entstehenden Dampf- Uuad. A' 3' unter Euch kannten Georges be la ^' dass P? 7 "" solches Lob klingt, mnfs ich doch ' rr jo ziemlich alle guten Eigenschaften in sich vereinigte. Schön von Gesicht und Gestalt, ein geistvolles Lächeln auf deu Lippeu und einen offenen Blick in den stahlgrauen Augen, habe ich ihn auch stets z brav und gefällig gefunden, sogar über seine Börse hinaus; übrigens rangiert und solid in seinen Lebens-gewohnheitcn. Der einzige Fehler meines Freundes war der, immer und überall ein entschiedener Pechvogel zu sein; für ihn begann alles gnt, nnd alles fiel schlecht aus. Advocat geworden, lebte er, in Erwartung des Processes, der ihn bekannt machen sollte, friedlich von einer anständigen Rente, die ihm sein Vater ausgesetzt hatte. Herr de la Gouad besaß zwar kein Vermögen, nahm aber eine hohe Stelle in einer Colonial-!, nter-nehmung ein. Witwer nnb mit einem einzigen, glänzend erzogenen Sohne, sorgte er nicht für die Znknnft und verzehrte, ohne zu rechnen, die Einkünfte seines Postens. Eines Tages nun iraf Herrn de la Gonad ein natürlicher Unfall: er starb, nnd mit seinem Tode versiegten auch die Hilfsquellen seines Sohnes. Glücklicherweise war er der Mann, schwierigen Situationen ins Auge zu sehen; er verkaufte seine Möbel, speirte seine Kanzlei und begab sich auf die Suche nach einem Posten. Wie aber ein Unglück nie allein kommt, fo verliebte sich Georges in dem Augenblicke, wo er nichts mehr sein nannte, in ein hübsches Mädchen... in em armes Mädchen. Was sie besaß, „mchlinde geschlagen wurde. Und dann war er acht Jahre älter! Warum diese Hartnäckigkeit, mit der ihm das Glück deu Rücken wendete? Das Glück! Dieses Wort kehrte unaufhörlich in den bitteren Reflexionen wieder, die ihn quälten. Er hörte, wie eine ironische Stimme es ihm in schlaflosen Nächten zuraunte. Laibllcher Zeitung Nr. 201. 1730 3 September l8s^ der Arbeit, Nivellierung, Cartierung und den Röhren-ankauf zu besorgen, er stellt einen Vorarbeiter gegen Bezahlung von Seiten des Pächters an, welcher die Gräben nach dem angefertigten Nivellement und Plänen mit den angegebenen Tiefen auszuführen hat, die Röhren legt und die ihm unterstellten Arbeiter in allen Ausführungen in Bezug auf Tiefe und Richtung der Gräben überwacht. Derselbe ist bloß dem beaufsichtigenden Ingenieur verantwortlich. Anfangs rechnete man den Mehrertrag der ge-drainten Felder über 50 pCt. Jetzt aber, wo ein großer Theil der Felder im ganzen Lande gedraint ist und seit mehr als 25 Jahren bebaut wurde, schlägt man denselben nach genauen Rechnungen und Aufzeichnungen auf 30 pCt. im Durchschnitte an. Baiern hat seit dem Jahre 1882 ein sehr gut organisiertes Cultur-Ingenieuramt errichtet, das noch in steter Ausbildung begriffen ist und jetzt überall als musterhaft angesehen und von vielen Staaten nachgeahmt wird. Die Pläne werden mit großer Umsicht und Sorgfalt angefertigt und die Kosten und Erträge auf das gewissenhafteste berechnet, die Ausführungen mit aller Aufmerksamkeit geleitet. Durch die zweckmäßigsten Verordnungen der Regierung hat die Drainage große Ausdehnung im ganzen Königreiche gefunden und wird stets erweitert. Aus Fiume. Es gibt schon wieder einmal eine Fiumaner Frage. Am 25. August berieth die dortige Handelskammer die Reactivierung des Fiumaner Freihafens. Kammerrath Walluschnig stellte den bezüglichen Antrag. Kammerrath Steinacker würdigte den Antrag, warnte jedoch vor Ueber-stürzung. Er constatierte das Vorhandensein einer Handelskrise und empfahl einträchtiges Vorgehen mit Trieft. Kammerrath Ossojnak sprach der Regierung das Recht ab, den Freihafen aufzuheben. Den Fiumanern wurde mancherlei versprochen, aber nichts gehalten; durch das Görzer Protokoll wurde die Fischerei mit Dampf unmöglich gemacht; die Regierung gab einen großen Theil der Magazine im Punto Franco einer einzigen Bank in Pacht, wodurch ein Monopol geschaffen wurde; der Exporthandel liege brach, die See-Industrie sei förmlich ruiniert, das Küstenland sei total verarmt; die Centralregierung sei zur strengen Verantwortung zu ziehen. Redner missbilligte es, dass das ungarische Küstenland im Parlament nur durch eine Stimme uertreten ist, und proponierte die Verfassung eines Memorandums an die Regierung, durch welches der Handelsminister Lukacs an die Wand gedrückt werden soll. Diesen Worten folgte stürmischer Beifall. Der Antrag Walluschnig wurde angenommen und eine aus den Kammerräthen Walluschnig, Ossojnat und Steinacker bestehende Commission mit dem Auftrage gewählt, sich mit dem Fiumaner Municipmm ins Einvernehmen zu sehen, ferner den Triester Stadtrath und die Handelskammer aufzufordern, maßgebenden Ortes eine Parallel-Action zur Wiederherstellung des Triester und Fiumaner Freihafens einzuleiten. Begreiflicherweife ist die öffentliche Meinung in Budapest über diese Haltung der Fiumaner sehr erbost und es wird ihnen auch dafür das Wort «schnöder Undank» einigemale an den Kopf geworfen. Einige Blätter fordern eine rasche Lösung der Fiumaner Frage in staatsrechtlicher Hinsicht, wenngleich das Staatsrecht mit dem Undank der Fiumaner gar nichts zu thun hat. Die Agramer oppositionellen Blätter sind natürlich sehr erfreut über die Ungeschicklichkeit der Fiumaner, verweigern jedoch die vollständige Cession der kostspieligen Hafenstadt an Ungarn. Politische Ueberficht. (AusMähre n.) Anstatt des Exministers Prazäl beabsichtigen die Altczechen dessen Sohn Ottotar, die Clerikalen den Pfarrer Kosmäk und die Iungczechcn den Vrünner Advocaten Tucek für den Reichsrath zu candidieren. (Die Landtage.) In allen Landesausschüssen wird in aller Eile an der Zusammenstellung der Laudcö-budgets gearbeitet. Es steht jedoch heute schon fest, dass es nicht möglich sein wird, die Präliminarien zu Beginn der Session einzubringen, weil in vielen Ressorts der Verwaltung, so bezüglich der Schule und der Straßen, die nöthigen Berichte der Bezirke den Landes^ ausschüssen noch nicht vorliegen. (Ermäßigter Weinzoll.) Uebereinstimmend wird aus Trieft und Fiume gemeldet, duss die österreichischen und ungarischen Zollbehörden in den Zollmanipulations-Formalitäten unter stricter Aufiechl-haltung der Vornahme der chemischen Analyse Cou« lance obwalten lassen. Das Schwergewicht der fiuanz-ministeriellen Verordnung liegt eben in der chemischen Untersuchung, und in dieser Hinsicht haben die Regierungen Oesterreichs und Ungarns den betreffenden Behörden jenen Weg klar und genau vorgezeichnet, dessen pünktliche Einhaltung deren Aufgabe ist. (Gegen die Cholera.) Die Ministerien des Innern, des Handels und der Finanzen haben folgende Verordnung erlassen: Wegen Gefahr der Einschlrpftung der Cholera wird im Einvernehmen mit der königlich ungarifchen Regierung das Verbot der Ein- und Durchfuhr von Hadern, alten Kleidern, altem Tauwerke, gebrauchter Leibwäsche, gebrauchtem Bettzeuge, dann von frischem Obst und Gemüse sowie von nicht in Blechbüchsen conservierten Fischen und von rohen thierischen Producten aus Hamburg und Altona auf alle deutschen Häfen der Nordfee und auf Antwerpen und Havre ausgedehnt. (Zur Lage in Böhmen.) Die jungczechischen Journale, welche in diesen Tagen wieder geradezu Belustigendes in Größenwahn und phantastischen Forderungen geleistet haben, rufen bereits eine nachdrückliche Reaction in altczechischen Kreisen wach. So constatiert «Hlas Näroda», dass, falls die Iungczechen von ihren unsinnigen Forderungen nicht abstehen, dem czechischen Volke ganz andere Dinge bevorstehen würden, als der ihm vorgespiegelte General-Landtag und selbständige czechische Staat. Die Iungczechen sollten doch einsehen, dass sie, wenn sie wirklich einzelne ihrer Wünsche erstrebenswert halten, dieselben unerfüllbar machen durch ihre Politik. (Orientreise des ungarischen Handelsministers.) Aus Budapest, I.September, wird gemeldet: Da es die Leitung unserer auswärtigen Angelegenheiten aus politischen Gründen für wünschenswert hielt, die commerciellen Beziehungen zu den Balkanstaaten günstig zu gestalten, so tritt heute auf Wunfch der maßgebenden Wiener diplomatischen Fac-toren der Handelsminister Lukacs eine Reise nach dem Orient an, deren ausgesprochener Zweck die Erreichung des oberwähnten Zieles ist. Der Minister wird Sofia, Constantinoftel und auf dem Rückwege Philippopel besuchen. Belgrad und Bukarest sind in das Reisepro-gramm nicht einbezogen. (Die Columbusfeier in Genua.) Die Stadt Genua, aus deren Gebiet Columbus stammt, begeht in wenigen Tagen das Erinnerungsfest an ihren großen Sohn. An diesen Festen nehmen Flottenabthei- lungen vieler fremder Staaten theil. Auch OeM"?e Ungarn wird dort durch drei mächtige PanzerMP» vertreten fein. Dem Festprogromme gemäß w'rd ^o,« Humbert am 8. September auf dem Seewege, die K>M Margaretha auf dem Landwege in Genua eintlcsi ' abends findet eine Galavorstellung im Theater M' am 9. September wird das Königspaar die M^ lung besuchen und abends einem von der Mm"A« lität veranstalteten Ballfeste anwohnen. Am W- ^ tember werden der König und die Königin E«N,. halten und ein Diner geben, welchem ein Cercle !"^. Am 11. September findet in der Villa NW" ' Cornigliano ein Galafest, am 12. September »' sowie der Besuch von Etablissements, am 1" ^H tember der Besuch der fremden Flottenabtheilungen '"^ (Russische Juden.) In den letzten ^H wurde gemeldet, dass zahlreiche aus Nusslano /> gewanderte Juden, welche sich in Argentinien nie gelassen hatten, wieder nach Europa zurückkehren/. land verweigert ihnen die angestrebte Revat"'"" ^ Sie sind aber auch, da ihre Rückkehr über Ha"^ erfolgt, angesichts der Cholera eine Gefahr stlr übrigen continentaleu Staaten. Wie man uns ans meldet, wurde denselben nunmehr auch von den ! reichischen Grenzbehörden der Uebertritt auf > . reichisches Gebiet verboten, und werden dieselben Deutschland zurückgewiesen. ^d (Der julianische Kalender.) Man t° sich erinnern können, dass der Metropolit M'cha,"^,, Serbien eine Eingabe au den ökumenischen Pat" ^ in Constantinopel gerichtet hat, in welcher ^ ^ Reform des julianischen Kalenders fordert. Wie " Blätter melden, hat der Patriarch diese MgeM"^ der Heiligen Synode übergeben und diese wählte ^ Commission von vier Fachgelehrten, welche über Stand der Frage zu berichten haben. ^n (Die Afghanen) eroberten Kamsan «on " Hazaras zurück. Indessen habe der Emir von M^ nistan den Sieg theuer erkaufen müssen. Sem/^ die werde auf 460 Todte geschätzt. Dagegen verzelcyne' Hazaras an anderen Punkten Erfolge. Dieselben > entschlossen, den Kampf bis zum äußersten f"'^'. g, (Die deutsche Militärvorlage) «"^ der nächsten Reichstagssession eingebracht werden- ^ stellt die zweijährige Dienstzeit durchgreifend >^^> Gerüchte über Differenzen zwischen Caprivi und ^ sind vollständig aus der Luft gegriffen. ,Mi (Aus Washington) berichtet ein Telegw ^ Specialdelegierte begeben sich nach Madrid, N ^ Königin-Regentin zu ersuchen, eine Einladung ä' >^>l öffml'ng der Weltausstellung in Chicaa^anzun^. Tagesneuigleiten. ^e Se. Majestät der Kaiser haben, wie d" ' Z. für Tirol und Vorarlberg» meldet, zur inneren „ stattung der St. Agneskirche im Decanate ^v A^ 100 fl. und der Gemeinde Piazzo zur Nesta'" ^ des Seelsorger-Hauses ebenfalls 100 fl. i" >^ geruht. ___________ ------------------ X11" — (Ein goldener Thron für Leo^els-Man telegraphiert aus Nom: Das Capitel der A^n kirche hat dem Papste die Zeichnungen zu ei'^M 9 „,it Throne vorgelegt, den dieses Capitel im VeM ^g, den übrigen Domcapiteln der Christenheit ^^cche»^ zu smiem bevorstehenden Bischofsjubiläum M' ^Ml machen will. Der Thton wird in gothischem Stu 8 sein und eine halbe Million Francs kosten. Eines Tages aber lehnte sich diese bisher so friedliche Natur gegen das Schicksal auf und fasste einen unabänderlichen Entschluss, der von nun an seine ganze Existenz beherrschte. Er raffte, ich weiß nicht wie, ungefähr 50 Louisd'or zusammen, packte in aller Eile seinen Koffer und reiste ab nach — Monaco! Als er von dort zurückkehrte, sah ich ihn viel häufiger als vorher; er theilte mir mit, was ihm widerfahren war: sein Unglück und seine Hoffnungen. Sein Ausflug in das Land, wo die Roulette regiert, führte zu dem bekannten Erfolg; er hatte alles verfpielt! Nicht auf einmal, da er sich nur nach langen Combinationen und Berechnungen an den grünen Tisch gewagt, vorsichtig wie ein Indianer auf dem Krieg'sftfad; aber seine ganze Calculation war fruchtlos gewesen! Dieser ersten Reise folgten viele andere. Georges bestand aus zwei Ursachen so hartnäckig auf seiner Idee. Erstens verließ ihn seine anfängliche fixe Idee nicht; er wollte das Glück zwingen, ihm nicht fortwährend abhold zu bleiben; und dann waren alle seine Hilfsquellen erschöpft, und mein Freund und seine kleine Familie sanken täglich tiefer in den bodenlosen Abgrund. Sie lebten thatsächlich nur von dem beschränkten Credit ihrer Lieferanten, und ihre Schuldenlast wuchs erdrückend an. Ein mäßiger Verdienst, eine neue Stelle hätten nicht mehr genügt, um sie aus der Verlegenheit zu ziehen. Es musste etwas Besonders, ein kleiner Goldregen etwa, kommen, um Licht in die kleine, mit Kummer und Noth gefüllte Wohnung zu bringen. Georges sah seine Frau weinen, sein Kind blass und blässer werden, und je mehr ihn die Leiden dieser angebeteten Wesen marterten, desto mehr zerarbeitete er sein Gehirn, um ein untrügliches System zu gewinnen, auszuklügeln. Sobald er gefunden zu haben glaubte, verkaufte er etwas: einmal den Flügel seiner Frau, dann wieder einen Corot, den der Meister selbst seinem verstorbenen Vater zum Geschenke gemacht, und reiste ab, immer mit dem gleich unerschütterlichen Vertrauen: «Diesmal wird es gelingen!» Er versuchte alle bekannten Sprengsysteme; alle versagten. Was die betrifft, welche er felbst erfand und die wir zufammcn bei mir probierten, so sind sie unzählbar. Die ganze Kraft seiner mächtigen Intelligenz war auf diesen einzigen Punkt gerichtet, und so felsenfest war sein Glaube, so logisch seine Begründung, dass er hie und da auch mich dahin brachte, seine Hoffnungen zu theilen. Plötzlich hörte er auf, mich zu besuchen, und ich blieb einige Zeit ohne Nachricht von ihm. Stellt Euch also meine freudige Ueberraschung vor, als ich eines Tages ein Schreiben aus Monaco erhielt, welches folgendermaßen begann: «Sieg, Sieg, mein lieber Albert! Endlich ist es mir geglückt! Seit einem Monate, dreißig Tage hindurch, hörst du? gewinne ich regelmäßig bei jeder Sitzung nach einem vollständig fixierten, keiner ungünstigen Chance Spielraum lassenden Systeme. Ich sieng mit 100 Francs täglich an, dann stieg ich auf 200, dann auf 500. Jetzt ist mein Capital enorm, meine Tagesgewinne werden fabelhaft. Noch zwei Wochen, noch 14 Tage Geduld, und ich kehre mit einem Vermögen nach Paris zurück. Muss ich erst versichern, dass ein guter Theil davon dir acM? s^'^ gehen wir dann zusammen Hieher, und l"ch^ ^ lN>" künftighin mehr aufhalten. Wie will ich 6^ ^he" Kind in Hinkunft hätscheln und wie viel Gute» wir thun!» :c. :c ^»iNel, ^ Acht Tage später folgte eine neue ^p" th^ kouifch, aber voll Beredsamkeit, wie Ihr Mt." fgr d^ könnt: «Lieber Freund! Damit du mich 5'^,,äeM'!' Opfer einer Hallucinatwn hältst, sende ich ^ ? "Ored» einen Ccheck, den ich auf meinen Namen ve" ^ Lyonnais nahm. Sieh ihn dir genau an ^„e"' mir ihn sofort zurück, denn ich sehne n"ch """^l^ Gelde. Des Abends schließe ich die Thür uno ^,-^ mich damit, meine Schätze auf dem Tisches ^^,cs' zustapeln.. Der Check lautete auf 500.0"" " A'"' - «Was,-500.000 Francs?!, riesen ."'^ ^hect ^ men durcheinander. «Und Sie haben dtt»en . ^'' sehen? in der Hand gehabt?» «Ich 9^ ^ M!! Ehrenwort darauf.. '— «Dann schnell, v' ^ se" von Georges. Stellen Sie ihn vor! A^e Adresse?» . „, AideA «Geduld, meine Erzählung Heht dew^ M Eine weitere Woche verlief und ich ery'e" ^ay fcille folgende Depesche: «Bringe alle M " .^ . Reise mit vollen Taschen, und Cilzug Son" u ^ a Bin in Paris Montag 9 Uhr 53 M"' e Mcht H stehe, meine lieben Freunde, dass ich o' . O.id^ der Ankunft George's ziemlich schlecht la) ^, ^" brach der gesegnete Tag. an uud ich elite au, ^,M ^ bahnhof. Es war der 5. September 1»^- ^^chlsZsitung «r. 201 1731 3 September 1 "'^6ramm per Quadratmeter berechnet. Die kihs, '" "' """ Tiefe von 17 Meter, die Vrücken-der N "'^"'" ^^"l von 1, Meter fundiert. Den Bau aus N? ^"k die Untcrnchmcrfirma E. Gärtner Schott l.^ °^' ^it zwei Tagen ist die Brücke mit proben ^' "'" bie Tragfähigleit derselben zu er- Pros^ ^°slath Villroth.)" Zum 25jährigen >v^''""'ubilänm des Hofrathes Dr. Billroth ker«, .abartige Vorbereitungen getroffen. Unter an-reicht . ""^ tiinstlerisch ausgestattete Festschrift übcr-^rura?^^' "' "^^" b'e Leistungen Billroths auf Und a ^"! ""d humanitärem Gebiete dllrch chmalige ben c?"^äUige Schüler des Professors verzeichnet wer-Cbir,. ^" bem Werke arbeiten b reits zahlreiche Burgen in vielen Ländern. blum .^'"e Opferblüte der Edelweiß-°lpe f, ' 3" ^^" Abhängen des Sarlkofels in der Sarl-Ebelwo^ .^blach stürzte vor etwa drei Wochen beim "ea/p " ^r vierzehnjährige Wirlssohn G. Her-kollerte ^°" ^"^irchen von beträchtlicher Höhe ab und ^>ver »!"s ^^^' ^^ '""be damals noch lebend, aber ^lztes ? ""^ H""^ gebracht; die Bemühungen des Tane>/ 5' ^u heilen, waren vergeblich, denn vor einigen Mag er den erlittenen Verletzungen. Londll^. - ^sl""e '" Lebensgefahr.) Aus Dienst - ^graphisch gemeldet: Gladstone wurde ^esiku ^h"nd eines Spazierganges im Parte seiner in An n?°""ben von einer wilden Kuh, welche sich gelvors - ^ ^"'"^ h""k, angegriffen und llieder-li»d s A "^s nicht verletzt. Gladstone erhob sich rasch t>"don s ^ ^ hinter einen Baum. Die Kuh rannte dem ^ ?'" den Angriff zu erneuern. Gladstone lam mit bloße« Schrecken davon. Vrovi^ schlagende Wetter.) Aus Mons in der berg^. Hennegau wird telegraphiert: In dem Kohlen-fetter m-^^^ "folgte eine Explosion schlagender grüßte vl ^" wurden zehn Leichen heraufbefördert. Eine banden "^ ^"" Bergleuten soll sich noch in der Grube — (Ein junger Domherr.) Fürst Johann Liechtenstein hat den Priester der Diöcese Trient, Reichsritter Josef v. Negri an Stelle des verstorbenen Domherrn Grafen Ciurlatti zum Domherrn des Domcapitels zu St. Stefan in Wien nominiert. Der neue Domherr steht im 25. Lebensjahre und wurde erst im vorigen Jahre zum Priester geweiht. — (Die Cholera in Hamburg) ist erfreulicherweise im Abnehmen begriffen; von vorgestern Mittag bis gestern Mittag ereigneten sich 311 Ertrantungen und 102 Todesfälle; die Stimmung ist zuversichtlicher. Die bisherige Gesammtzahl der Cholera-Erkrantungen beträgt 3886, die der Todesfälle 1778. — (Eine sonderbare Steuer) für Neuvermählte existiert noch in dem Fürstenthume Reuß ä. L. Dort muss jedes neuvermählte Ehepaar 2 Mark 50 Pf an die üandesschulcasse entrichten. Das ergab für die letzten Jahre eine Durchschnittseinnahme von rund 1000 Mark. — (Auch ein Milderungsgrund.) Vertheidiger: «Bedenken Sie, meine Herren Geschwornen, dass der Angeklagte schwerhörig und demnach die Stimme des Gewissens nur undeutlich zu vernehmen in der Lage ist.» Katholikentag in ßaibach. (Schluss.) * Als Referent der vierten Section, katholisches Leben, fungierte Professor Dr. Pavlica aus Görz. Die zur Annahme gelangte Resolution erklärt, das Ziel des slovenischen Katholikentages sei vor allem, das religiöse Leben zu wecken und das katholische Bewusstsein unter den Slovenen zu stärken. Der Katholikentag empfiehlt daher ein wahrhaft christliches Verhallen nicht nur im Privatleben und in der Familie, sondern auch im öffentlichen Leben; er empfiehlt zu diesem Zwecke Bildung katholischer Vereine, corporative Betheiligung derselben an gottesdienstlichen Verrichtungen, ferner Unterstützung wohlthätiger Anstalten und Gründung von Vmcenz-Vereinen. Die maßgebenden Factoren werden gebeten, dieselben mögen mit den ihnen zur Verfügung stehrnden Fonden veranlassen, dass taubstumme Mädchen den Schul schwestern in St. Michael bei Rudolfswert zur Erziehung übergeben, für Knaben aber eine Taubstummenanstalt in Laibach unter geistlicher Leitung errichtet werde. Zur Erhaltung und Erweiterung der Ieran'schen «Studenten-tüche in Laibach» wird die Gründung eines Vereines empfohlen. Dem Laibachcr Bischof Thomas Chrön sei in unserer Stadt ein würdiges Denkmal zu errichten. Schließlich fasste drr Katholikentag eine Resolution in-betreff der territorialen Unabhängigkeit des Papstes. Namens der fünften Section, Druckschriften, referierten die Herren Dr. Vincenz Gregoric und Pfarrer Mathias Sila. Die zur Annahme gelangte Resolution empfiehlt die materielle und geistige Unterstützung der katholischen Blätter und die Gründung eines ständigen Centralausschusses aus einflussrcichen katholischen Männern, welche in politischen Hauptfragen den Blättern die Richtschnur geben sollen. Ein gut redigiertes katholischpolitisches Tagblatt sei unumgänglich nothwendig. Dem Hermagoras-Vereine in Klagenfurt wird der Dank aus« gesprochen und dem Wunsche Ausdruck gegeben, die «Malica Slovcnska» möge auf echt religiös-sittlicher Grundlage wirken. Es wird weiters die Bildung von Pfarrbibliotheken und die möglichste Verbreitung guter Nein > "ses Datum an nichts?» — «Meiner Treu, ' erwiderte einer für alle. des Ha?'s '.Hurl! man vergisst! Schon in der Nähe ^hlUisl V^ bemerkte ich mit Erstaunen eine unge-A'chtl? Ansammlung von Menschen, die nach allen ^rstort Durcheinander liefen; die Gesichter schienen lvorrene ^ ' "'^ ""6 der Menge drang der ver-ihnen ful . m^ ^""' der Katastrophen vorangeht oder war- a,6s Vald erfuhr ich denn auch, was geschehen ^chtba,- ^" Bahnhöfe von Charenton hatte ein ^ der 5 Ksammenstoß stattgefunden. Der Eilzug ^hren Georges — war in den Postzng hinein-^ehle ,'/""" sp"ch von fünfzig Verunglückten. Die t M a«, ?"'"^^"""' das Herz von namenlofcr Mte w? warf ich mich in einen Wagen und Ascher,l^tlm noch Versprechungen, um den In L? anzuspornen. chauli)l3^^W erwartete mich ein gransenerregendcs «'lanatV ' ./v'" man noch ans dem UnMcksvlah ^schrei'/Ä6 das Geröchel der Sterbenden nnd das "bMm, oer^erM"""elten ^ Ohren, gnm Ueberflnss !°" ^ra.., ^'^.""s^lichcn Tone gellende Iammerrufe ."f den w,'.?" V"t"' Mann oder Sohn suchten. ^' die ^ V """" Veamte nnd Reisende beschäf- ^3t. l.,7? lrn zn machen, und ränmten, blass nnd ?n„ner n ^"schliche Reste weg als Holz und Eiscn- ?"5>eise U ?""" Vlnt, Blut in Lachen nnd tro- ztiniw' ,^"d. Ich schrie lant: Georges! Mcine ,?^ort hallte m den, Getümmel und blieb ohne , warf' wA p"lM mich ein wahnsinniges Fieber, und sHwe tp^ ""l den anderen auf diese Hänfen von "ten Dlngen und Menschen; sobald ich einen ^ Fetzen Fleisch oder den Bestandtheil eines Körpers gefunden, legte ich ihn beiseite auf den Perron, längs dessen sich ans diese Weise kleine Haufen bildeten. Da nene Hilfe mit jeder Minute zuzog, fo war die Rän-mung der Bahn rafch vollendet. Unter einem Schnpfen lagen etwa dreißig Leichen, gräfslich anznschen in der letzten Convulsion des Todrs, Die Gesichter deckten Taschentücher oder Servietten. Ich wandte mich zu diesem traurigen Asyl und begann jeden einzelnen Schleier zu lüften. Alle diese Gesichter zeigten sich mir zerschnitten und zerhackt; einige nicht einmal ganz! Dennoch langte ich am Ende der düsteren Reihe an mit der Gewissheit, Georges nicht darunter erkannt zu haben. Ich stieß einen Seufzer der Erlcich' terung aus; Georges musste aus irgend einem Grunde den von ihm bezeichneten Zng nicht benützt haben. Ich wollte mich fchon entfernen, als mein Alick auf eine Art Klumpen fiel. der in einer Ecke lintcr einem Tuche lag. Emc kleine Tasche, dachtc ich. hov die Leinwand gleichgiltig nnd stieß einen Schrei des Abscheues nnd'dcr VerM'iflung aus! Das Tuch barg den Kopf Georges'. Der erbarmungslose Tod, der so vicle verstümmelte, hatte diesen verschont; er war fast so glatt nb^ geschnitten, wie von dem Fallbeil der Guillotine. Die Äugen standen offen nud fahen mich an; die Oberlippe kräuselte sich verächtlich, wie um seimn, umiluck lichen Schicksal die letzte Heranöforderung "'zu'""'"'- Dieser Kopf war alles, was man von dein ^iam,^ fand, der einige Tage hindurch Millionär der das Geheimnis feines m,.ilm,l.l,che.> Hpnlglnms mit ins Grab nahm. Schriften und endlich die Herausgabe slovenischer Clafsiker für die erwachsene Jugend empfohlen. Die vom Herrn Dr. ">" ein Musikpavillon bei der Villa Angiolina, ein neuer Spielplatz in der Tlatina errichtet und ebendort die beiden I^vn - wnni« - Plätze mit Terazzo belegt und neu hergerichtet wurden, welch letztere zu den schünsten und besten dieser Art gezählt werden lünnen. So geht die Badesaison, die bekanntlich mit Ende October abschließt, ihrem Höhepunkt entgegen, indem zahlreiche Anmeldungen seitens der besten Gesellschaft für die nächsten Wochen vorliegen. * (Schwurgerichts Verhandlung.) Vorgestern saßen, wie bereits kurzgemel det, die aus Magn-ano in Italien gebürtigen Maurer Massimo Ventu-rini, 24 Jahre alt und ledig, und Giuseppe Rumiz, 56 Jahre alt und verehelicht, wegen Verbrechens der Theilnehmung an der Verfälschung der öffentlichen Creditpapiere auf der Anklagebank. Die Angeklagten kamen am 5. Mai d. I. direct aus Magnano in Laibach an, angeblich, um hier als Maurer Arbeit zu suchen. Am 6. Mai fuhren die beiden nach Sagor und versuchten im Gasthause des Paul Weinberger, die Zeche mit emer Fünfzig-Guldennote zu bezahlen. Da jedoch der Wirt erklärte, nicht so viel Meingeld zu haben, zahlten sie schließlich mit Kleingeld. Venturini und Rumiz begaben sich dann nach Laibach zurück, verausgabten hier falsche «Fünfziger» im Krämerladen der Maria Pregel am Alten Markte und im Geschäfte der Frau Soklic in der Theatergasse. Auch im Krämerladen des Valentin Oust er sic am Allen Markte versuchte Venturini am 11. Mai eine Hose mit einem <,) und 20 Todesfälle (33'5 "/<,„), unter letzteren 10 in Krankenanstalten. Von den Verstorbenen waren 8 ortsfremd. 5 Personen starben an Tuberculose, 5 an der Ruhr, 2 an Typhus, je 1 an Keuchhusten und Diphtheritis, 6 an anderweitigen Krankheiten. In« fectiöse Erkrankungen wurden gemeldet: 10 an der Ruhr, 5 an Keuchhusten, 2 an Typhus, je 1 an Scharlach und Diphtheritis. sen- ^/Vom Kirchthurme gestürzt.) Wie aus Y.lU, geschrieben wird, war am 31. v. M. der Spenaler-me.ster und Hausbesitzer Karl Gorecan in Hoheuegg auf dem Thurme der dortigen Filialkirche mit dem Dachanstriche beschäftigt und dabei niit einem alten Glockenstricke, welchen er sür stark genug erachtete, auf einer Leiter angebunden, wobei es gefchah, dafs der Strick riss und Gorecan vom Tlmrmdache zu Boden hinabstürzte, ^ wo er mit zerbrochenen Gliedmaßen todt an Ort und Stelle liegen blieb. — (Todesfall.) In Wien ist am 30. August der k. k. jub. Oberbaurath im Ministerium des Innern Herr Karl Edler von Schaumburg im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Verblichene war mehrere Jahre Vorstand des landschaftlichen Banamtes in Laibach und steht hier noch in guter Erinnerung. — (Aus Stein) berichtet man uns: Die Filiale des Cyrill- und Methodvereines veranstaltet Sonntag den 4. September eine Unterhaltung in den Localitäten der hiesigen Citalnica. Anfang um halb 3 Uhr abends. — (Abgesagte Manöver.) Wie uns telegraphisch gemeldet wird, wurden die Kaisermanöver bei Fünflirchen auf kaiserlichen Befehl abgesagt.____________ Neueste Post. Original - Telegramme der „Laibachrr Zeitung". Wien, 2. September. Von heute ab ist der Verkehr sämmtlicher Personenschlafwagen nach und von Deutschland eingestellt, ebenso der directe Wagenüber-gang des Paris-Wiener Orient-Expresszuges nach oder von Deutschland. Die Beförderung findet mittels Um-steigens statt. Lemberg, 2. September. Wie hieher gemeldet wird, wurde mit dem gestrigen Tage der Verkehr der in der Nacht aus Russland kommenden Personenzügc mit Rücksicht auf die drohende Choleragefahr eingestellt. Berlin, 2. September. (Amtlich.) In Hamburg sind gestern 626 Personen an der Cholera erkrankt und 116 gestorben. In Altona sind 27 Personen erkrankt und 3 gestorben, in Kiel 1 Person erkrankt, A gestorben, und schließlich sind in Wilhelmsburg 16 Personen erkrankt und 3 gestorben. Paris, 2. September. Der «Autorin» zufolge stellte der Ministerrath die in Genua zu haltende Ansprache des Admirals Bieunier an den König Humbert fest und beschloss die Nichtausschiffung der französischen Marinesoldaten in Genua. Königsberg, 2. September. Bei einem Gerüst-einsturze wurden zwölf Personen verschüttet. Neun wurden todt, drei lebend hervorgezogen. Newyork, 2. September. Die «New-Iork-Times» meldet aus Washington: Die internationale Münz-conferenz wurde der Cholera wegen verschoben. Verstorbene. Den 31. Augu st. Rudolf Drovenil, Locomotivführers« Sohn, I V. I,, Ressel'straßc I«, Fraisen. Den 2. Septcmbcr. Johann Blas, Arbeiters-Sohn, 3 Mon.. Seilergang 5, Darmlatarrh. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ' ?"U7M ' 751 ^I"l? - 0 ^ OIMwaH bewdttt " 2. 2 > N. 73!)-4 22 4 O. schwach theilw. bew. 0 00 9 . Ab. ?:l? 8 16 8 O. schwach heiter Morgens bewüllt, später Aufheiterung, intensives Abend-roth , sternenhelle Nacht. — Das Tagesmittel der Temperatur 18 7«, um I 8« Über dem Normale. ^^.____________ Verantwortlicher Redacteur: I. Nagli?. Gingesendet. Zur Richtigstellung dessen, was die Orazer «Tagespost» ii» Abendblatte vom 26. August im Artikel «Ein Erlass und seine Wirlung» vorbringt, habe ich Folgendes intürze zn br< merken! Es fand hier in Krainburg nicht eine Versammlung, sondern eine von den Schülern des Laibachcr Obergymnasiums veranstaltete Unterhaltung mit einem festgesetzten und auch im Drucke erschienenen Programm statt. Solche Akademien waren bisher immer erlaubt, wenn sie unter Aufsicht des Lehrkörpers gegeben wurden, Uud weun den Schülern am Schlüsse des ver« flosscnen Schuljahres eingeschärft wurde, dass die Disciplinary Vorschriften auch in deu Ferien ihre volle Geltung habeu, so konnte nach meinem Ermessen darin ein Verbot dessen, was bisher erlaubt war, nicht liegen. Von einem neuerlichen diesbezüglichen Erlasse des k. k, Landesschulrathes ist mir bis zum heutigen Tage nichts bekannt. Die Unterhaltung, der ich vom Anfange an bis zum Ende beiwohnte, verlief ohne die geringste Störung, die Haltung der Schüler war eine durchaus anständige, die Leistungen der« selben wurden vom anwesenden, sehr distinguierten Publicum vielfach belubt, es wurde im ganzen Verlaufe uicht ein einziges Wort politischen Inhaltes gesprochen. Was der Correspondent von einer hervorragenden und agitatorischen Betheiligung der Fcrialucrbinduiig .Sava« zu berichten weiß. ist einfach nnwahr; die genauütc Verbindung, nnd zwar nur die Abtheilung sür Obertraiu. hat sich wohl an eben demselben Tage. d. i. den 21. August, ein Rendezvous hier in Kraiuburg gegeben, stand aber dem Programme der Gymnasiasten nur als Publicum gegen« über, ohne sich irgendwo hervorzudrängen; nur bei der Schluss« nummer, dem Tanze, war ihre Betheiligung eine ziemlich leb» hafte. Was hingegen die Hochschiiler für sich in einer abgeson< derten oberen Localitä't in den ersten Nachmittagsstundcn be-rathen und an Resolutionen beschlossen haben, dafür habe nicht ich einzustehen. Krainburg. l. September 1892. M. Noduiel. l. l. Oymuasial. Professor. 4'/,procentlge Pfandbriefe des stalizischen Vow Credit-Vereines. Wir haben bereits ill einer früheren Nummtt " einer kurzen Notiz die absolltte Sichcihrit nnd b>e sonderen Vorzüge dieses Papieres dargclhan und wo ^ hiemit nur constalieren, dass alle ähnlichen ^ ^.^ Papiere ohne Ausnahme über Pari notieren, v^ sich nicht mehr mit 4'/, M. Netto verzinsen, way obige Pfandbriefe zum heutigen Course eine Nentavn' von vollen 4'/« pCt. gewähren. (3"^ Eine derartige Rentabilität dürfte aber immer!^ tener werden infolge des seit längerer Zeit z" , obachtenden sinkenden Zinsfußes, welcher sich '"5"",hr durch die Valutaregulierung in nächster Zeit "°ch ^ fühlbar machen wird. Wir machen daher das AN « suchende Publicum auf dieses Papier besonders ausme"^ indem wir speciell auf die in der heutigen AuM^ , Wechselstuben - Actiengesellschaft «Mercur» in W»en haltenen statistischen Daten verweisen. ____^ 75.00« Gulden ist der Haupttreffer der OrosM ^" ^ Lotterie. Wir machen unsere geehrten Leser darauf ausmn > ^ dass die Ziehung bereits am 15. October stattfindet, l^^. Theure Mama! Das rühmlichst bekannte, neu verbesserte, verlässlich waschechte <»l»>»»«t" «»Il-ktrivlln»«» bekommst du a«l besten und billigsten auch in waschechten Farben bei der Firma Noinriok Xeuäs. »Q Il2.id2.ok. Dortselbst auch Hätelgaruc, ^ Stickseidc, Stickmaterialieu, Zwirn:c. ^908)^ Vrof Dr HeMMe^ Fleisch - Ertract, Fleisch - Pept"«? der feinste und ausgiebigste, von den Aerzten bevM«^ General - Depot Schulte H Mahr, Wien, "''' il Vahugasse Nr. 5. (2?Ml')2" ^ Das beste Trinkwasser bei Epidemie - Gefahr ist der in solchen FallJJJ oft bewährte, von medizinischen Autoritäten s empfohlene ^^x"" derselbe ist vollständig frei von organischen j stanzen und bietet besonders an Orten mit zvV,r£g-haftem Brunnen- oder Leitungswasser das 7.vi ^ lichste Getränk. [W»> Die Unterzeichneten geben tiefstbetrübt ^ ,^ von dem Ableben ihrer iuuigst geliebten ^' ^ respective Orofzmutter, Urgroßmutter, Schwelt" Schwiegermutter, der wohlgebornen ssrau Magdalene Thomschih geb. Demperle H a n d c l s m a n n s < W i t w e welche, versehen mit den Tröstungen unserer ^''^Z Religion, au, 2. September l. I mn « "hr " ,^ im «0. Lebensjahre selig in dem Herrn "MM' ^d Die irdische Hülle der theuren ^"bliche""' ;,„ am 4. September l. I. nm 5 Uhr nach»»"««. ^, Trauerhause Triesterstraszc Nr. 10 gehoben " ' .„ dann auf dem ssriedhofc zu St. Christoph "" c'" l Grabe zur ewigen Ruhe bestallet werden. ^ A Die heiligen Seelenmessen werde» a>n - - ' ^ um 10 Uhr vormittags in der ssranciscane"" / , lesen werden. Um stilles Beileid wird gebeten! Laibach am 3. September lN>2. verehelichte von Ruling-3lttdittaell,/^,.diN» Franz Kempcrle, Bruder — N"'" «stli"^ Handelsmann: Hr, Nrinhold Edlcr vo» " ^ ^ MNdinae«. l. I. Regieruugsrath. Sch"'^' '"^oftl Fanny, verwitwete Kulp, geb. Kord" '. h„cl'! Kordin, Iugcuicur-Assistent der l, l, 2""!'.^, «dolf Ko,din, Vaulbeamter: Pa'll" ^M'0' Ernst Kovdin; «udwia. wdler "«^„h^ Nudina.cn, Vdler von Rnlina.-iN«di«ae", k ». l- . vo" Maada von Mnlina.zNndinaen. A' ,. t,"" Millilll,. »indinnen, Franz ssoscf V"» ^M MiMna' Mndinaen, Eulel. Vlatt"" > Ureulelin. ^^rZfitun^ ,lr. 201. 1733 3. Srplrmber 1«^. Course an der Wiener Börse vom 2. September 1892. N^ ^ om«^ «°ursbl°tte 5, . Weld Ware ,„, ,^l"«'t!nlth,n. >»«0er z°/ ""slole. 25.0 st, ,40-14,. )^wbr..,,.fi/''.'^^^^,' >^°!3^."/^«l"i. 114 80IIV80 «"^^ «Miss. 18ki »z g(» 9;p„ 5NN^' - ' - ""01119.. «e!d Ware sinlnd»nll.'Vbligatilln»n (sül lUU fl. llM.). 5"/„ gallische...... 104 75 105 75 5>"/s> mähr"/„ il'rain und ilüslenland . . —'— —-— ü"/„ nieberüslerreichlsche . . . 10875 —-— .V/„ fteirische......—'— —-— s>"/„ lroatlscke und slavonische . l05 Ion — 50/n siebenbilrssischc ....-------- —-— 5"/„ lemeser Vanat . . . , —'— —- — !>"/„ unaarlschc...... S4 1^ »5 10 Andere üssenll. Anlehen Lo»a»Meg.-Lose 5"/„ 100 si. . 122 75 183 25 dio. Mnleide l«7« . . !W' - inht.» Anlehe» k,-r Siadt Oür^ . , 10» — :,<>. «!!lsl,t>n b, Owdt^cmrinde Wien 105 — ,<»« - PsHiü.Änl, d. E' 'dtgrm. Wir» 1N0 — ,s>« 5<> Aörlcnbail «nlch» verlas, 5"/„ W' - M 75 Psandbries» (für !00 st.), Vowncr, all», «st. 4"/„ G. . 117 ?.« ill, ü<. dtl>. dt°. 4'/,°/» .100^5101^5 dtll, dto. 4"/^ , . . 9e 15 n« l>k bt°. >iiräm, Vckülldvrrschr. 3«/« 111 5» II» 5>» Oest, ^lipothelenbanl l«j. 50°/„ »8 80 «9t>l> Oesl,-un«. Au«! verl, 4'/,°/« . 101 - - - bett» » 4"/„ . 99 70 1NN'L0 detto 50jHhr. » 4"/„ . . 9»'7N 10« »<> Vr 107 7<' Twatsbahn....... 18,>> K>, 18« .'>< Sildbahn i» 3"/<>..... 146 2" 14/ Ll, » k »0/...... !««,<» l^8 7« Un„.-<,«s >. Nahn..... inz . 104 - Diverse Kost lper Stück). Credl^osr 1<«> fl...... 188'«» 189-- Clary 4« fi...... !i4— 54'7si 4"/„ Donau Dampfsch, 100 fl. . 1««- - l!l7'" Laibachcr Präm. «nleh. 20 fl. L« — L»."> Osrner llosr 40 fl..... bl'— °b - halfst, «°!e 40 fl...... 5b'5l KN l»N Kolhrn »rru,, «st.Gss.r . 1<»fi. <75N 18- '«»dc»»'!, tioss 10 st..... »4 «> 35 5^ ^a!n> Losr 4<, fi...... bi! »b 63- Lt, Veno!« Losr 40 fl, . . . «:- «3b0 Walbslrin linse 20 fl..... »?'- 3»- WwdischVr^ Uose 80 fi. . . l>8— «? -Osw.°Ech, d. »"/„ PrÄm. Schuld» verschr. der Vobencrebitanftalt «60 »8- Kank'Acti»» fhel Etttll), Nüsslo öst. Vai!l L00fi,60"/„V. . 15I-L0 152 5' Vaiiluersin. Wirner, 1W fl. . 115 2^ 115 75 Vdcr. «nsi. »«., »00 fl, S. 4U"/n 370- »71 ^ Cldt NnN. s. Hand. u.V. INUst. 31» 75 31!» ^ Vreditbanl, Nllss. «ng., 2N0fl. . «5« — 3«<» - Deposttenbanl, «lllg.. »0« st. . «04 - »l«,'— E«c°mptt.'»es., Ndröft., 5W fi, !>3<» — «»? - 7b 23? 75 Oeslerr..mil,, Vanl «(«'".. .888- 1<,0<» Unlonbant »0» fi...... 243 — »Ü4 — Nerlehllbanl, Allg.. 14« . . 161 7l 1«^ 75 Actien von Transport» Unternehmungen (per Stück). Albrecht «ahn 200 fi. Silber . 81 b< »^ - «Ifllld ssiumoü. Nahn 20« fl. E. L0«>— 20c 3n V»l,"i. Nordbalin 150 fi. . . 185 5i» 18« — » Westl'llhn 200 st. , , 842 - - 844 Nuichtichrader Sis. 5U0 st. «M. »075 1l,8b dt". °nali Damvf!chisswhii Ges,, vestrrr. 500 fi, CM. . . . 330 - »»4 — Dlau-Eil. »15 75 L,i,b. «tzerno».»Iassy»Visen. ahn.accweftb, «aast. Silb, ill 50 lti« b« dlo. (lil. U.) 200 st. L. . . »»c 7ü 22? 75 PragDuier «kisenb. 150 st Sill». ^»' - «l ««' Ltaat»r!I<-!!bahn 200 st. Silber 298 /5 »9» 25 Vüdbahn ^00 fi. Silber . . i»i 50 I »2 - - Mb «l>it,o,Vr,b.,U,«0"st.2,M. 188— 18» — Lramwa^GrI,Wr,,l?0fi. 0. W. 287'— »88-» „em Wr,, Priori«». Nctlen ll>0 fl...... 8» 50 »l 50 Ung'gali^. eisenb. »Wfi.Vllb« 189^ ^00 — «eld ^are Ung, Norbostbahn 200 fi, Kilber 19? . 197 »n Ung.Westb,(Nallb-«raz)2, — 101 l>« Montan' Gesell, »sterr,-alpine ««'" «!?^« Präger czisen.Inb.Ge!. 2«<> fl, ,419 50,4^0,50 Talgo Tarj, Eteinlohle« 80 fl. b8i'— 587 - .EcklvsselmM», Papiers. ,ß« — Wnfiens.-H.Oesi.lnWieniOoff. «4 - SSl, . W°»gm!-licihanN., Nlll>. in Pest «0 fi......... INI'— 108 - Wr. «augeseNschast 10« fl. , , ^ - »e — MtnerbergerZiegel.«ctlen-«tl. "» - »5<,— Devisen. Deutsche Plätze...... w'°'> 58/5 London 118 60 1,9 95 Pari« . . . ^ . . . ' ^ "50 47-6« Valuten. Ducate»........ 5«» 571 20-ssranc«,Llüst..... 849, 9^ Deutsche Meichzbanrnolen . . 58 »5 58 72, Papier-Nnbll...... 1-^,>! 1,0^. Ztalienische «anlnoten (100 L.) — -! — — Schweizerhaus. 0rOen Sonntag am 4. September grosses Concert. ,,. Anfang 4 Uhr. **«Wtt 20 k,., Kinder f,«,i. Achtungsvollst --—___ Hanns Eder. Bei pPrater ln Zwischenwässern. ästiger Witterung ist morgen, 4.d. M., Es Uf *t0*** Unterhaltung. AWichTnicMs mehr neu, Aufmerk,^ doch so siei- Gäste ?M Inaclien meine verehrten G|'ter%'°,r '}eim Grul>er ist das beste, n Butter en> Salanii' Käs und frische 'Mutiert118' Iiel)e Kiiuler- sammt eurer Wir geht. (3903) 'ahlreichen Besuch bittet -^-____achtungsvo]lst Anton Oruber. .JößDeiisßi doill>or C|.d,lr.ecteinenf. de Paris, desire de 011 ^ixJn ^premier octohre de» leoons ^'"«riair fran9aise, de conversations, Ju Dame Gl -]e lil|^ra)"rc- Les Messieurs inflation' ('U' Vo"(ir<)f't prendre des in- Gz la»ü auro"1 la lj0llt('; do s'adresser: *******. i• «?' Ph<>tographe, Wiener- ^-^^1-»took. (3857)13—2 Bej .P-T.EHernT ?6fereft»emLGhror mlt vorzügllohen ** oTw f'"(l(M Studierende, Kna-retl»ion Mädohen, vollständige oelj('-v0)lp \> «pwissciihaflc HcaiifsicIitigiinK, ?:|"'ls{iPh„ chaMdlllnR. Nachhilfe in allen i- '8« AuJiT ' raudl irn I'Vaimisisdien. Ge-estf ZPit l erlh«'lt die Administration ^-Z!^g_____ (3832) 3-3 ,M Studenten I11 k»> in6»611?*1180 Nr- 3» in. Stock, ***°*men * und WohnuQs auf- ^^-^_____(3862) 4-2 . Das HauslrTiÖ 11 "Br Franciscanergasse isl «ammt Garten •¦gleich zu verkaufen. ^¦2*^« daselbBt. 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Da sich auf mein erstes öffentliches Ersuchen, die Verpflichtungen gegen meinen verstorbenen Gatten Jakob Sedej. gewesenen Zahlmanjueur im Caf6 «Elefant» , zu erfüllen, bisher bei mir nur wenige Schuldner gemeldet haben, so stelle icb dieses Ersuchen noch einmal und bemerke zugleich, dass ich sonst genöthigt wäre, fs^** mit Nennung der Namen vorzugehen. ,prl Jakou', am Rain Nr. 1 ln Lalbaoh. Anna Schukle Clavierlelixerin beginnt den Unterricht ana 1G. S«i»*;e!Mml»«Ä* Vegagasse Nr. 8. •¦• i Wohnungs Aenderung. Franz MlillerM Zeitungs-Agentur und Annoncen-Bureau, die Redaction, (3498) h—h Administration und Expedition des «Laibacher Wochenblatt» befinden sicJj vorn I.August ab in dor Schlossergasse Nr. 3,1. Stock. Stmleiiteii. Ein oder zwei Studenten aus besserer Familie werden bei einem gewissenhaften, dem bessern Stande angehörigen Ehepaare in volle Pension und elterliche Obsorge für das kommende Schuljahr ausgenommen. Geräumige, gesunde, den Schulen nahe, liebte Wohnung sammt Bad wird geboten. Näheres aus Gefälligkeit in der Administration dieser Zeitung. (3709) 6 Ein Commis der Gemischtwaren-Hranche wird sofort aufgenommen. Wo? sagt aus Gefälligkeit die Administration dieser Zeitung. (3872) 2—2 Prodaja drv. Anton Kobi /. Brega pri Borovmei bode dne 6. septembra 1.1. dopoldne ob 9. uri prodajal 300 sežnjev bukovib, popolnoma suhih, in 200 sežnjev šde pripravlienih, po 36" doJgih drv Jernc-ja Svete-ta iz Bre/.ovice. - Drva se bodo od- nici. _____—---------- (3655)3^2 ,,. „Nr.5471. Curatorsbestellung. Wr dic mit Ncschcid des k. k. Kreis-arrichtcs Rudulfslmrt vom 5. Juli 1892, H 948 für wahnsinnig erklärte Maria Manrin von Brezovica wurde Herr Marko Kurc von Vrezovica Nr. 61 als Curator bestellt. K. k. Bezirksgericht Tschernembl am 29. Juli 1892.