kVt SS Mittwoch den 17. War; t87S. XlV Jahrgavg Die ^Marburg» Zeitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. P,eise — für Marburg: ganzjährig 6 st.,halbjahrig 8 fl., vierteljährig 1 fl.kvk; sürSustelluus _HauS monatlich 19 tr. — mit Postversendung: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 fl.. vierteliährig 2 fl. Insertionsgebühr S kr. pr. Aeile. ZU Dtfttzang der VentralinsPtklio« für Cistvbahat». T Die Rtgitrutlg soll geveigt sein, den Ge-neraldittktor der Theißbaha (Nördlivg) zur Lri> tuug 0er Generaliospektioi, für Eisenbahaen zu berufen. Diese Berufung wäre ein Mißgriff. Nördling, obwohl in Demschlaud geboren, ist mit Leib und Seele Franzose und aoertennt nur das, wa» er in Frankreich gesehen, als die höchsten Leistungen der Techulk.Der Semmering, der Brenner, daß Gesäuse sind doch technische Vollendungen im Eisenbahnbau, welche AlleS, was in Frankreich besteht, weit überragen --Nördlich zuckt jedoch Angesichts oikser Atbcilen nur mitleidig die Achseln. Als technischer Konsnlent des Handelsmini-sterö hatte Rördltng ein weites Feld der Wirksamkeit gesundev, er machte ober glänzend FiaSko; seine Gutachtea tvidersprachen so AUrm, tvaS Theorie und Praxis bei nnS als nützlich bestätigt habe«, daß keinem dersrlben Folge gegeben werden konnte; er war und ist in steter Opposition mit jeder einem österreichischen Kopf entlprungentn Ansicht. Als Generaldlttktor der Theihbahn befand er sich in einem forttvahrenden Krieg mit setner Verwaltung, mit seinen Beamten, seinen Nachba,bahnen und seiner Regierun,i. NördlingS Schrift über schmalspurige Eisenbohnen geht so weit, die Umwandlung der vormalen Bahvcn in schmalspurige in Aussicht zu stillen — ein Beweis seiner Oberflächlichkeit im Urtheile. Sein Geschäftsbericht für daS Jahr 1873 beweist außerdem noch, daß diefer Mann vom technischen Betriebe einer Bahn gar keine Kenotniß hat — jedenfalls keine Anempfehlung für den Generalinspektor Oesterreichs. Nördling wird Oesterreich alS Versuchsfeld betrachten, »vir aber wollen und können nicht ein BersuchSstld sein sür ausländische Abenteurer. Der Mann, welcher cS zwar für keine Schande hält, ein Oesterreicher zu sein, aber sür ein Unglück, ist sür uns nicht der ersehnte Regenerator. So dürftig und so dumm find «vir in Wirklichkeit nicht, als wir in den Augen dieseS Herrn erscheinen und darum fühlen wir keinen Beruf, seiner unS fremden Fahne zu folgen, die uaS zu nruen Verwirrungen auf dem volkSwirthschafl-lichen Felde der Cisenbahn-Thätigkeit führen müßte. Die Christtnvtrsolgavg des Diokletian. ?. Der Kirchenstreit in Deulschland, Italien, in der Schweiz . . . wird bekanntlich von den Ultramontanen ärger denn unter Nero und Di0' kletian geschildert. Diese Zusammen stsllnng der gegenwärtigen äußeren Verhältnisse der römisch-katholischen Kirche mit den heidnischen Christen-Verfolgungen, namentlich mit jener deS Kaisers Diokleiian geschieht nicht allein der Hetze wegen, sondern auch, um sich eine billige Märtyrerkrone zu verschasfen. In jeder ultramontanen Zeitung begegnet man ihr, aUe katholischen Vereine sind voll davon; die Hirtenbriefe der Bischöfe, die besonders jetzt in der Fastenzeit die Welt mit ihren Klagen erfüllen, haben diefe angebliche Verfolgnng zum hauptsächlichsten Inhalt. Wer war nun Diokletian und worin bestanden seine Verfolgungen? Diese Frage erörtert die ^National-Zeitung" in einem längeren Aufsäße, dtm wir Folgendes entnehmen. Zwei Klassen von Geschichtschreibern haben uns die Verfolgung der Christen durch Diokle-tian erzählt t Eusebius und Laktantius. die den Ereignissen nicht allzuseru lebten und, nach ihrer eigenen Aussage, alleS tvaS zum Ruhm der Kirche gereicht, berichteten und aUeS waS zu ihrer Schmach dienen könnte, unterdrückten, ihnen sich anschließend die Legendenerzähler, die von der Kirche gebilligten und anerkannten Annalisten der Großthaten und Wunder deS KatholieiSmus — auf der andern Seite die gottlosen, kritischen Ge-schichtjchreiber, die DodweU, Gibbon, Voltaire und daS ganze feile Geschlecht, daS ihre angeblichen Forschungen und ihre Legenden nur zu gewissen Lästerungen nachgeschrieben hat. Billig lasie ich den Kirchenvätern daS erste Wort. Sie berichten: Diokletian sah mit Neid und Haß den Verfall deS Heidenthums und daS WachSthnm der GotteSlehre; angestachelt von seinem Mitregenten IlerinS, einem auS der Hölle entstiegenen Scheusal, der wieder von seiner abergläubischen Mutter Romula — eine wahr« Großmutler der TeuselS, die atheistischen Schriftsteller haben sie als «ine heidnische Maria Tudor oder Katharina ?on Mediei bezeichnet — zu diesem Verbrechen ge-reizt wurde, beschloß Diokletian die Christen sämmtlich auszurotten. Er h»ell Hof zu Nikome-dien tn Kleinasien ; seinem Pilaft gegenüber lag s e u i l l e t» n. Fmail Vtycc und die schVtiyc Schaar. (Fortsetzung.) „Das elektrisirte wieder cttvas. Um 9 Uhr Abends zogen die beordneien Fähnlein tviever aus, Brudcr Ambrosius gab ihnen den Segen, tvie sie vor ilzm vorüberzogen, und feuerte sie an, sür Gottes Wort tapfer zu streileu. Zu Heid'ngS-feld rnhten sie die Nacht, aber in dieser Nacht entivichen wieder viele der Hauptleute und derer, die in Aemlern tvaren. „ES tvar die höchste, eS war die äußerste Zeit, daß der kühnste Heerführer der Frauken, dt)ß Florian Geyer mit dem grauenden Morgen daher jagte, und ehe die Sonne deS PsingstfesteS Herausftieg, stiegen Gregors eutschloslene Männer, eine Zahl Fähnlein d,S HeereS, darunter die der Würzburger und der Kitzinger Bürgetschast unter Jakob Köhl und die Trümmer der schlvarzen Schaar unter Florian Geyer, den Wald über Heidingöseld Hivaus, die Straße uach Nöttingen zu. Dieser vereinigte Heerhaufe zählte jedoch nicht viel über 4000 Manr,. Die andern Fähnlein tvaren vor dem Frauenberg zurückgeblieben. Sie hatten vinen herab, Drei stiegen inS Schloß und meldeten den Sieg bei Köai^iShofeu vnv den Anzttg deS Fiirsten-heerrs. Der Wächter auf dem Mittlern Thurm« mußte auf den Zubel der Besatzung den Bauern das Cpotllied hlnabblasen: „Hat dich der Schimpf gereut, so zench du ivieder heim", der aus dem andern Thurme blieS den Würzburgern den „armen Juvaö". Di, im Schloß theilten den Bolen den Zug deS schwarzen HaufenS die Waldsteige hinauf mit, sie stiegen hinciuö, meldeten es dem bischöflichen Marschall, und der jagte mit der wichtige» Kullde davon. Die Büchseuschützm der Bauern in der Tcllschanze sahen die Reiter, schössen auf sie, in der Stadt wurden die Sturmglocken augc-zo^^et?, der Marschall und die Reiter v zog ans Witrzburg. Beim Aufbruch hatten die Fußknecht? dks Truch-scß sich geweigert mitzuziel^en; sie machten, viel-leicht schon durch die von Würzburg auögesandten Werber bestochen, eine Meuterei und bewegten des Pfalzgrafen Knechte auch auf ihre Seite; sie wollten eintn Schlachtsold von der letzten Schlacht haben. Der Truchseß erinnerte sie ihreS Eides; umsonst. Damit sie sich nicht deS GeschüAes bemächtigten, ließ er eS vorauführen un) zog mit dem reisigen Zeug l^intennach. Auf der Höhr erfuhr er den Anzug der Bnueru. Er schickte scilren Herold an die Kitechte, Mlt ihnen zu handeln, daß sie ihm Angesichte der Feinde als fromme Knechte bei il)rem Eide thun ivollten. „NlchtS Eibl Geld, Geld!" rlesen sie. Sic hielten eine Gemeinde, di»rin lvar ein die reich geschmückte stattliche Kirche der Christen. Am 2T. Februar 303 litß er diestn Tempel des wahren GotteS dem Erdboden gleichmachen, am 24. Februar eischiknen seine Dekrete, welche dle gotteödtcnsllichen Versammlungen verboten, die Auslieferung ihrer heiligen Schristen verltMgten und die Zerstörung ihrer Kirchen lm ganzen Reiche anordneten. Ein vornehmer Mann auS der Umgebung des Imperators — lnder haben Loktantius und Eusebius vergeffer,, seinen Namen zu nennen — wagte eS, dem Tyravnen zu iro-Pen. Auf dem Marklplah zu Nikomedien riß er das Edikt d<ö Kaisers von der Mauer, schmähte Diokletian und trat das Pergament mit Füßen. Unter gräßlichen Oualen starb er den Tod der Märtyrer, gfveimal schnell hintereinander brach Feuer in dem Palast deS Diokletian aus. Diokletian achtete so wenig wie Belsazar der Zeichen GotteS; nur seine Wuth und Rachsucht wuchsen. In Kleinasien und Syrien, in Frankreich und Italien, in Jllyrirn und Griechen-laud sanden zahllose Hinrichtungen statt. Die Erde war naß von dem Blute der Bekenner. Die erfinderische Grausamkeit machte die Qualen der Glaubenszeugen länger und furchtbarer. In Ale-randrien erlaubte man dem rasenden Volte die Christen zu martern, wie eS wollte. Soll ich von den Jungfrauen erzählen, welche der Lust des Gladiators preisgegeben worden? Von ven Unseligen, die auf Stühle von rolhglühendcm Eisen festgebunden laugsam verkohlter? Von anderen, die man mit durchschnitlenen Sehnen an einem Bei«, eiveS AugeS beraubt in Berglverke schlckie? Dreimal selig die, welche standhaft blieben. Niemond wird diese entsetzlichen Schilderun-gen ohne die tiefste Ergriffenheit lesen können, ohne die Leiden jener Helden und Hlldiunen zu bejammern und ihren Muli) bewundernd zu prei-feu. Sie sind in Wahrheit die Zeugen Jesu Christi und die Kämpfer Gottes. Den Legenden nach lagen die Leichen zu Tausenden geschichtet, iu den penninischen Alpen war eine ganze römische Legion, die thebäische, 6600 Mann stark, lauter Christen, vernichtet wort>en. Jedes Dorf hatte seinen Märtyrer. Alle Kirchen waren ausgeplündert und in Flammen ausgegangen. Zur Heschichie des Hages. Die Vertreter der Nation ali-täten im ungarischen Nieichstage haben den rühmlichen Beschluß gefaßt, aus Rücksicht auf die Flnanzktlse die RegterüNt^-VorlaglN nicht als Parteifragen zu betiachlen. Weuit die Partei aber hofft, eö werden eben wegen dieser großes tvüsteS Geschrei. Die Mehrheit war, wer ziehe, den wollen sie zu todt schlagen. Drei wei-gerten sich, mit chnen zu halten ; sie lagen augenblickllch erschossen in ihrem Blute. Der Truchseß hätte dle Meuterer gern gezüchtigt, aber, den Feind vor sich, „irng er Sorge, eö könnte ihm wie Herzog Leopold von Ocstetreich geschehen, wenn er die Bauern angriffe, daß die Knechte hinten in die Reisigen fielen, ivie sie sich dessen vielmal hören lirßen." Doch folgten dem Truchseß fast alle Hauptleute, Fähndriche mit den Fähnlein, Waiiiel und Doppeljöldner mit vielen Fußknechten, die sich mlt Gejchlcktlchkeit von dem Huufen machter«, und elze der Truchseß »ine starke Stunde gezogen war, fanden sich noch bei tausend weitere Knechte tiei ihm ein. „Herr Florian, Kohl und Gregor, lvelche die ersten Boten der KöuigShofer Schlecht nichi gesprochen, keine weitere offizielle Kunde erhallen hatten, glaubten dem legten Bolen, glaubten ihre Brüder noch vorhanden, und ihre Lente waren größleritheilS noch vvl! Muth und Zuversicht, und schwuren, wenn sie sich mit chren Blü-dern vereinigt halten und als ein Heer der Rache auf den Bund sich wärfen, keinen Gefangenen leben zu l^issen, sondern die Reiter aufzuhänjien, den Fupknechten aber dieHälfe abzuschneiden. Da sie ihre Brüder zwischen sich und den Büudischen traurigen Finanzlage die nichtmagyarischen Staatsbürger von Seilen der Regierung sich einer gerechteren Behandlung erfreuen, so theilen wir diese Hoffnung nicht. Die Gleichberechtigung wär' eine Selbstverlaugnung, deren >r?ir daS Ministerium Tlfza nicht fähig halten. Bismarck ist entschlossen, die „episkopale Organisation" der katholischen Kirche Preußens zu brechkn, tveil sich dieselbe als unvereinbar mit der Monarchie erwiesen. Das Gebet der Selbsierhallung mache sich dringend und zwingend geltend und würde jede sernere Rücksicht zur Schwäche — erklärt die Regierung. Das Jubeljahr der römisch-katholischen Kirche lvird in Frankreich so großartig gefeiert, wie dle ultramontanen Fül)rer eS vorbereite!. Massenhafte Umzüge der Gläubigen unter Bc, theilignng anch der Behörden, Körperschaften, Schulen, Anstalten, und der Mitglieder der Na-tionalversammlung —^ bei „rücksichtsvollem und anständigem Verhalten der Ungläubigen" . . . Gesellschaft Jesu, tvaS tvillst du noch mehr?l NermifiHte Ätachrichteu. (Eiseabahn-Wesen. Zur B«rhü. tung von Zusammenstöße n.) Die Verwaltung der französischen Nordeisenbahn Hot in ihrem Bemüherl. die Sicherheit der Neiseudcn zu vermehren, außer den Schn^telegraphen, kürz-lich noch von eirier anderen neuen Erfindung An-Wendung gemacht, indem sie 45 Lokomotiven inil der automatischen Dampfpfeife versehen ließ. Diese, zur Seile des Lokomotivsührers an der Maschine angebracht, soll llnfäll« vcrtzütcn, loclche sich ereignen können, wenn jener Bedienstete bei dichtem Nebel eiu Signal nicht bemerkt, wclcheS ihm Halt gebietet, indem sie den MoN'.^cl an menschlicher Aufmerksamkeit oder WahrnehmungS-kraft paralisirt. Die Einrichtung ist ungesähr folgendermaßen: Auf einer an der Maschine be-festigten Büchse ist eine bronzene Glockenpfeifc mit Hebel angebracht, die in Verbindung mit dem Dampskesstl steht. JtN Innern der Büchse befindet sieh ein zweiter, dern erstgenannten pa-ralleler Hebel, den eine starke Feder am einen Ende'niederzudrücken strebt, «vodurch, wenn eS erreicht würbe, elu Ventil sich öffnete und D^unpf ausströmen ließe, tvclchcr den Glockenhebrl iv Beiveguug sehen würde. Den Druck der Feder hält aber ein Stück weichen E'sn»ö (Anker) zu-rück, der nahe genug, um angezogen werden zu können, einem Elektro-iDkagntt gcgennbergesielit ist. Der Draht deS legieren >ft einerseits mit der vorauSseßten, zogen sie sorglos von dem Schloß Ingolstadt hervor auf den großen Flecken Sulzdorf ins «veile Feld. Herr Georg rilt selbst mit etlichen Pferden vor, den Feind zu besehen, und er fand, d^ß eS znnächst darauf ankam, die Bauern von dtM Guttenbergeriv^ilb, den sie eine klline hallie Meile Wegs hinter sich hatten, ubzuschnciden. Er ver-ordnete die Berittensten M't den Rtnnf^hnen vor, aus, und alle Grschivader zogen gleich hiniei, nach. Sobald die Bauern die feindlichen Nenn-ftzhnen geivahrttn, die auf die Ahnungslosen hervorbrachen, rvollten sie wieder hinter sich irr den Wllld. Aber diele, dle sie auf den beiden Seiten anfieler», schwenkten eben so schnell all nnd waren ihnen schon im Rücken, zwisch-n ihnen und dem Wald, nnd vorn taher rltckte mit allen Geschwa' dern, mit Fußvolk und alleur Geschüß der Truchseß. So saheu sich die Bauern jälilirigS vorn Für.» stent)kcr im weiten freien Frlde übereilk, umtel^t und angegriffen, daß sie rv^ter ihr Glschüj^ noch ihre Wagen »viedcr zuriick oder in einen besserin Bortheil zu bring v vermochten. Herr Florian ließ in diesem llnglück schnell, so gut er es konnte, alle Fähnlein der Bauern in Schlachtordnung treten, errichtete ringsum eine Wagenburg, mit sechSunddreißig G-schüj^eu altf Maschine sowie dem Boden mittels der Räder und Stbienea verbunden; baS andere Ende läuft unter die Maschine, wo eS eine selbstbefestigte isolirte Metallbürste erreicht, welche dergestalt angebracht ist» daß ihre kupfernen Borsten (um so zu fagen) noch einige Centimeter weiter herabgehen, als die untersten Theile der Maschine. Bei dem Signalmaste befindu sich aus der Bahn zwischen den Schienen ein Stück, welches man den „fizen Kontakt" nennt. Auf eisernen Trägern ist eS so gelegt, daß eS nur von den Me-tallnadeln der vorertvähnten Bürste, nicht aber van einem anderen Maschinen- oder Wagentheile berührt werden kann. Zuoberst trägt es eine, mit dem positiven Pole einer Botlerie verbundene Kupserplatte, die aber für gewöhnlich mit einer isolirenden Scheibe bedeckt ist. Beim Vorüber-fahren des Zuges streichen die Metallnadeln der Bürste energisch über den fizen Kontakt. Wenn NU» dos Signal freien Weg bedeutet, bleibt Alles ruhig, weil der Kontakt mit der Jfolir-platte bedeiLt ist. Sobald aber der Wärter daS Haltsignal gibt, verfchiebt ein Kommutator diese Plalte, die Leitung zwischen der kupfernen Platte und dem Elektro-Magnet der Maschine ist hergestellt, der Anter springt an, dii Feder wirkt frei, der Dampf strömt aus, die Pfeife, beziehungsweise Glocke, ertönt, den Lokomotivsührer zu warnen. Diese Wirkung wurde bei den angestellt ten Probeu jederzeit, selbst bei einer Fahrgeschwin« digkeit von 110 Kilometer die Stunde hervorgebracht. (Bonapartisten im öffentlichen D i e n stc Frankreichs.) Frankreich zählt unter seinen 66 Präfekten und Unter-Präfekten 47, tvelche bereits Nt^poleon III. als solche gedient, lliit.r den Präfetten, tvelche später ernannt tvor-dcn, befinden sich vier Bonapartisten. Fast alle Unterbeamten und GenSdarmen und / ein großer Ttzeil der Gemeindevorsteher sind für Chifelhurst gewonnen. (Zoll- und HandelSbüudniß mit Ungarn.) Die Klogenfurter Handels-und Geirierbekalllmer hat nun daS vom Handelsministerium g-'forderte Gutachten über die Er-nenttung des österreichisch-ungarischen Zoll- und Handelöbündnisseö abgegeben. Die Magyaren haben vergessen, heißt eS in oiesem Gutachten, tvaS ihr Reich in Beziehung auf Handel und Industrie einst hinter den Zollschranken war und was eS je^t geworden. Sie ui'.terschätzen den besruchtcnden Einfluß, welchen in den letzten zwanzig Jahren die mit EiSleithariien gemeinschaftliche Zollgesetzgebung ans den Handel und die Entivicklung der Industrie und dieser wieder zurück auf die Pros- Rädern unterspickt, und begann das Feuer gegen die Reisigen. Wie all'er der Schenk von Schwarzenberg mit seinen Schützen angriff, und der ganze bündische reisige Zeug und daS furchtbare Geschütz daher-katn. össntle sich hinten die Wagenburg, die Bauern oegantten zu st stchtS besten rüth die Kammer den maßgebenden Faktoren die ^äußerste Vorsicht" bei Erneuerung dieses Zoll» und HandelSdünduisskS an. — (Trennung der Handelskammern von den Gewerbekammer n.) In der viederösterreichlschen Handels- und Gc-werbekammer ist bekanntlich diese Trennung begehrt worden, der bezügliche Antrag lautet: „Seil Einführung der Handelskammern in unsere staatliche Organisation haben sowohl in sozialer Beziehung, als auch in gewerblicher Richtung Um> wälzuagen von weitgehendster Bedeutung stattge-sunden. Namentlich hat das Gewerbe durch dir Einführung der Gewerbefreihcit, durch die moderne Assoziation deS Kapitals Wartdlungen fahren, die neue, noch nicht iiestehende Maßnal)men und Reorganisationen zur nothwendlgcn Folge haben müssen, wenn nicht der Bestand dcö Gewerbes tn Frage gestellt werden soll. Verücksichtigeu wir noch in empfchlenöwerther Voraussicht, daß die Einführung des in Berathung steheuden Gewerbc-gesetztS adermalö ein Schrttt von großer Trag-weite sein wird, daß dle bisher noch brjlandene Zusammengehörigkeit der Gcwert^e durch dle Ge-uossenschasten anshört» die dafür in Aussicht genommenen freien Vereine mehr administratwer Natnr sein werden, so bleiben dann nur die Handels- und Gewerbekammern zum Schuhe des GeaerbeS und als Veisechter seiner Interessen übrig. Jedem Unbefangenen muß aber einleuchten, daß die gegenwäNlge Assimilirung der ge» werblichen und Handelsinteressen nicht so beschaffen ist, um dle jo tvichtigen und zu stinem Vc> stände nothwendigen Älkußnahmen für die Cristenz deS Gewerbes vorzunehmen und fruchltrageud durchzuführen. Wer mit Aufmerksamkeit den Be. dürfnlssen der Gewerbetreibenden und deren laut gewordenen Aeuheiungen gefolgt ist, kann sich nicht der Wahrnehmung verichießen, d!.h eine Zweitheilung der Vertretung der Gcdürfnlsse drS Handels und GcwcrbeftandeS nne solche Nolh-wendigkeit geworden ist, daß die Verschmelznug dieser so oft heterogenen Vestrebungen geradezu für belde schädlich ist.- ^Etsenittd ustri e.) Die La^ie der öslerr. Elsenindustrie scheint sich'enoilch günstiger gestalten zu ivotlcn. Die Walzwerke sind ziemlich gut beschäftigt und ebenso die Älaschintnsabttkea mit reichlicheren Aufirügen Versehen, dagegen ist eS in Blechen noch recht stille und f,hlen noch immer größere Aufträge. Eille eutscheldende Wendung zum Bessern läßt sich sonach noch immer nicht tonpatiren. Doch dürsten die Preise ihren niedrig- sten Standpunkt bereits erreicht haben. Eine Dc-lebung der Eisenindustrie ist nur von der vollen Entwicklung der Bauthätigkeit und der Versorgung deS landwirthschastlichen Bedarfs zu erwarten. Ä^karburger Berichte. (?l u f der Reise erkrankt.) Am 9. d. M. fanden Reisknde, welche mit dem Abend» zuge von hier nordivärts fahren wollten, in einem Wagen dritter Klasse einenUnbekannten ohnmächtig liegen und waren alle Versuche, denselben zum Beivußtstin zn bringen, vergeblich. Da die Vor-geiückte Zsit es nicht mehr erlaubte, den Kranken zurückzulassen, so wurde dieser bis Leibnitz mit-genommen. Telegraphisch von diesem Falle in Kenutniß gese^t, hatle der dortige StationSchef einen Arzt bestellt, welcher nach Attkanst deS Zuges eine Untersuchung vornahm und erklärte, die Weiterführung dcS Bewußtlosen sei unstatthasl. Aus den Papieren dieseS Reisenden ergab sich, daß derselbe ein Schweizer Namens Camille Dor-beUay, Diener VeS Klosters Sl. Bernhardt und beauftragt ist, eine junge Bernhardiner Hündin dem Wiener Domherrn Ludivig Graf von Cou-denhoven zu überbringen. Dorbelloy wurde den Kapuzinern in LeibniK zur Pflege übergebrn und befindet sich noch in bewußilosem Zustande. (Steirische Weinhandels-Ge-sellschast) Am Sonntag 3 Uhr Nachmittag sand hier eine außerordentliche Hauptversammlung der stliermärkischen Weinhandels-Gesellschast statt und zwar im Lokale derselben (vormals gräflich Äierau'sche Kellerei, Tcgetthoff-Strüßk). Av dieser Versammlung nahmen achtzehn Aktionäre persönlich Theil, vier durch Be«zoUmächt'g?e und war ein Altierikapilal von 110.500 st. mil105Stim» men repras.'Ulirt. Der Rechenschaftsbericht weist einen Ueberschub des Vermögens in der Höhe von 4070 fl. 72 kr. aus. Nach dtM Antrage des Präsidenten der Gesellschaft, Herrn Heinrich Grafen AttemS-Petzenstein lvurde einstimmig die außerordentliche Liquidalion bkschll)ffcn. DaS Li-quidationökomlte besteht auS den Hcrren: Hcinr. Graf SlltemS-PtKensjein — Anton Graf Bran-diö und Dr. Franz Nadcy. Zum Ersatzmann wurde Herr Dr. Franz Ko^mulh geivahlt. (Viehhand e l.) Der letzte Viehmarkt in Windlsch-Graz «vuide von wenig Käufern besucht, trotzdem die Rinder jener Geguld größteniheils von gutem Schlage sind. Die Zahl der Verkäufer überivog bedeutead. Die Geschäfte gingen flau. (Feuerwehr.) Am nächsten Sonntag, elf Uhr Vormittag, findet im Feuerivehrloka!« die Angelobung der Fenerwelzr statt. Diese wild all-jährlich an den Herrn Bürgermeister grleistet. (R ad k erS b u rg cr Sp a r k as s e.) Dle Sparfasse tn Radkersburg tvird vom 1. April t. I. an sämmlliche Einlageri mit halbmo- natlich verzinsen, die Zinsen von Darleihen gegen Hypothek aber mit berechnen. Theatsr. ^ Am 17. März. — Durch Zlvischenfälle war Referent verhindert, über das Gastspiel des Fräuleins Angelina Luger voin Stadtlheater ,n Graz sogleich zn berichten und l)eute dürfle es fiir unsere Ltscr kaum mehr Interesse haben, eine eingehende Kritik zu hören. Wir wollen deßhalb unseren Nachtrag in Kürze sassen. Frl. Lager begann Samstag als „Larige" in Madmoisctt» Angot und sang am 8., 9. nnd 10. März die Prinzen in „Iavoite" und „Moritla", den „Mt.x" in „Mannjchaft an Bord"; anperdkm lrug sie die Arie der Aznz na anK dem „Tion-badour" und die große FidcS'Arle aus dcni „Propheten^' vor. Das Pnizlilum tzegrüßle die Galtin gleich beim rrsten Auftreten ivie eiven niten Liebling und gelang es Frl. Lager sich die Gunst Aller in so vollem Maße zu erwerben, daß ihr Abschied einem Triumphe glich. Siür-mische Vorrufe und ein wahrer -^^tumenregea wechselien mit einander ab. Wir für upsertn Theil anerkennen in Frl. Luger ein bedeutendes Talent, ihre schöne Stimme, gute Schule und einnehmende Gestalt. Besonders die gehörten Opernarien waren unS Zeugniß, daß die stimmbegabte Sängerin eS mit ihrem Streben ernst nimmt, allen Fleiß auf die ?luSbildung ihres Organes Verivendct und mit der Zeit sicherlich auf dem Gebiete des OpcrngefangtS meisterhaftes leisten wird. — Wir haben nur noch wenige Th^ater-Vor-stellnngen vor nns. Dir. Dictz ist eifrig bemüht, die Saison würdig zu Ende zu führen und hat mir einern namhaften Opfer Herrn Martinelli vom Theater a. d. Wien zu einem Gastspiele ge-ivonnen. Es kommen heute, morgen und übermorgen „Die Kreuzelschreibcr", „Tritsch Tratsch" und „Das Mirakelkreuz", dann „Soll man eS sagea" zur Aufsi'thrung. LetztercsStück, eine Posse von Labtche und Duru. ist hier neu, hat in Wien die srenndllchste Aufnahme gesund,n und ist so reich an trefflicher Situationskomik, daß der Zuschauer ans einem Lachen in dos andere Verfallen mnß. Ueber Herrr^ Martinelli brauchen wir nicht Viel zu sagen, seine Meisterschast ist bekannt und sind lvir geiviß, daß ihm das Publi» tum volle Sympathie entgegen bringen tvird. Sonntag den 21. März geht der „Carneval in Rom" noch einmal in Szene und schließt Montag „Dtk B^jazo und snne Famil'e" die Reihe der heurigen Vorstellungen. Wetzte Wost. Bei den 42 LandtagSwahlen in den Landftemciudett Böhmens ist nur 1 Jnng-tschechi^ qewählt worvst». Die Handelskammer in Linz ersucht das At>flrvrvnetenhauS, füe die Weltausstellung in Phi!adclpk)ta fl. zu «bewilligen. Der ungarische ^inauzminister beantragt Vis provisovischi.' Forterhebung der Stenern für de»t Wt^nat Ltpril. Etngesi,»»dt. Zur Gcrichtshofsrage. DaS ehemalige Krciöamlsgebäudr in Marburg bildet ein grunl^'-büchltches Eigevt!)um deS MuburgeS Kreises, welcher zar Zeit der Erwer-l)Uttg jnlkö Gcbäuoes fast genau den Umfang hatte, tvelchen der Sprengel des so sehitlich ge^ ivünschtu, Marburger Gerichtshofes erhalten soll. G?genivärti; wird ditscö Gebäude sür R-choung jener B^zirkSVertretun.zen Verivalket, die im Um-fange des clten Marburger Kreiscö liegen. Das gedachte Gebäude entspricht zwar keines-ivrgs den läumli^^en Llnfordtrungen, die zur Unie^bringung deS GerichlShofeS gestellt werden; indessen bildet der Werth desselben ein Kapital, dessen Verwendung zur Bauführung behufs Un» t rbringung des Gerichtshofes gerudezu die richtigste wäre. ist taum zu beziveiftln, daß die bstreff'n:>cn Bezirfövertretungen — bei grhörigsr Darstellung der Sachlage — dieser Verwendung ihre Zustimmung enhcilen, und hicdurch den Zweck sicher!!, foivie der Eladlgemciude Ätarburg das von ihr gehfischte riesige Opfer erleichtern lverden. Diese Frag^ müßle nun in Fluß gebracht werden, uuo nach meiner Absicht wäre eS angc» zeigt, tic Griinte sür und daivider in einer öffentlichen Vkifammlung zn bejprechen, deren B?-such aus allcu Theiten deS alten Marburger KreislS auzus.'reben wäre. Hievnlch ist es möglich, jene Einsicht in die Sachlage zu Vlr!)lciten, wellte eine richtige Ab-stiinmttiig in den verschiedenen Bezirkövertretungeu sichert. __Dr. S e r n k e. Die freiwiirige Keiterweyr vou Ät arburg vermistallet Mittwoch den 17. ^^!ärz 1875 L Ut)r Al.^el^d!» zu Ehren ihres ersteu^Hauptmannes Herrn Edllard Janschitz eine Aestkncipe iir deir.Lokalitäten des Herrn Tscheligi „znr Stadt Graz". Feuerwehrfreilndc werden l)iertnit freitnd-liehst eiiu^eladen! 205) Akt Kntipwarl. Zur Frühjahr-Saison empfiehlt Gefertigte ihr nell afsortirtes Lager von Kunstblumen und Schmuckfedern, Htttformen zc. zc Gefertigte übernimmt alle in dieses Fach einschlagendell Arbeiten. Allch werden Federn zunl piltzen, färben und kranßen an-geno:nn:en. Kirchenblumen, Kränze und Vouquets sind stets vorräthig; auch werden selbe allsogleich nach Wunsch angefertigt. Allch sind zu haben: Violinen, Kindl'sche violin- und Kithersaiten, Pllder (ölanF äo Kahnpasta, Drustlionbons, KrSuterseise zc. zc. Maria Aallelttr vormals Faiikl, Herrengasse Nr. 113. vis-a-vis Casv Pich», 266) _vormals Tauchmann'sche Kunsthandlung. WeinBerkauf. Wegen eingetretenem Todesfall sind 5 Startin sehr guter Frauheimer Weine aus dem besten Gebirge sogleich billig zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Anton Luneschnig, Gastwirth in Frauhe im._(264 E 'in seit Jahren bestehendes rentables Geschäft auf sehr frequentem Posten in Marburg ist wegen Kränklich-lichkeit des Eigenthümers salnmt Waarenlager sogleich vortheilhast abzulösen. Näheres in I. Kadlik's Geschäftskanzlei, Stadt 262. _ ine hübsche Landrealität, l'/s Stunden von Marbllrg entferilt, nlit 9 Joch Felderll, Wiesen und Wald-antheil, Wohn- und Wirthschaftsge-bällden, ist mn den billigen Preis von 4500 fl. verkäuflich. (268 Näheres bei I. Kadlik, Stadt 262. in kleines HauS, womöglich mit Stall llnd Gemiisegärtchen, in einer belebten Gasse von Marbilrg, im Preise von 6—8000 fl. wird zu kausell gestlcht. Gefällige Offerte an I. Kadlik, Marbllrg. 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(195 Ä Siiir W^rvI^aIir«-8»lG«a ^ empLekIt äas in UsrdurK (2ö3 ev v cv 80li6 ^earkeitete fi'iIkjAki'5-/^N2Ugv (iiillliK^lselie >V0l1e)......ö.V/. ti. 22 6ett0 Iwelifein ...... „ 2k äett0 (eollt LrÄli20s. ^sare)....... 25 (v s ä6tt0 Iwekfein ...... „ 3ll 6IeieIi26itiA ein grosses I^a^er evkt bslgi80ksi' unä fi'SNlv- ^ 8i80ksi' Ltoffo KeZen ^ass, so^ie fllr äiv 8ai80N eine reielllialti^e ^ V0N v. 2—7 ^ladren. ( « l Kigene Erzeugung. 259) empfiehlt zur Saison für Kerrell und Knaöen das Solideste, Geschmackvollste und Billigste in Kanio ttvffon-/^n2iigo........von fl. 22, 14, 16 bis fl. 28 Kaniv Knadon-Z^niilgv................„ 1.70, 2, 2.50 „ 15 Uvbvl'ZIvKvl'........................», 6 50, 7, 8, 9 „ 17 8aeoo8 (Wolle) ...................„ 5, 6, 7, 8 „ 16 1aquvt8 in allen Farbei:................„ 7.50, 9, 10 „ 22 kvkröolcv..................„ 12, 14, 16 „ 25 vsin!(!oiäoi' von schwarzeln Toskillg .... „ 5, 6 „9 Vvinklviclvr, Mode....... . . „ 350, 4.50, 6 „ 12 Li!oi8............................„ 150, 2, 3 „ 5 Lvkiasi'öeks in allen Farben............„ 7, 8, 9 „16 Reiche Auswahl von Herren- und Knaben-Hemden, BrnsteinsStzen, Kragen, Manchettes, Halsbinden, Hosenträgern :c. Die größte AitSwahl der moÄorvstoQ Stoiko für Bestellungen e»lrpsiehlt I. Wölftittg, Herrengafse Nr. 114. Auswärtige Austrage werden gegen Einsendung der Beträge oder Postnachnahme schnell effektuirt. 'öunönsUS susVO ) »Ick «> ) »W' llotol Mollr — H-rrengasfe. — Eraebenst Gefertigter erlaubt sich dem ?. I. Publikum anzuzeigen, daß er fortwährend das Mittags-Äbollntment mit 6 fl. pr. Monat gibt. Sowie vou jetzt ab daS vorzügliche gut abgelagerte Märzenbier aus der Brauerei des Herrn Tlj. Göh, jedes GlaS frisch vom K'ller im Ausschaute ist-, auch sind echte Natur-Weiue zu 40, 48 u. 64 kr. die Maß im Ausschänke. (261 Um giltigen und zahlreichen Besuch bittet Hochachtungsvoll ergebcnst NKUÄvIt FliKUASoll. -l! Nr. 1K83. (2S2 Knndmachnng. Vom Stadtrathe Marbllrg wird bekannt gemacht, daß im ehemaligen Kanduth'schen Hauje in der SchiUerstraße eine im Hochparterre gelegene Wohnung mit 3 Zinlmern, 1 Vorzimmer, 1 Küche nebst dem dazu gehörigen Dachboden-antheile und einer Holzlegc vom 1. April 1875 an zu vergeben ist. Nähere Auskunft ertheilt der Stadlkassier am Ratljhause. Marburg am 6. März 1875. Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. Im ^aflhauso „M Mehlgrube" >ind Ruiix im Ausschänke: (23'< 1873er Kolloser Weißwein ^ S» kr. pr. Maß 1869er St. Peterer detto „ SV ^ „ 1873er steirischer Rothwein 4O „ „ sowie auch verschiedene Gattungen Flaschenweine zu mäßigen Preisen. Ferner ist neu in Ausschank gekolilmen: sin koekfvinsl' unä piel(8ii880i' >374^5 Button-bvrgöi' Woin von der Novemberlese, K SV kr. pr. Maß. Zu gütigem Ansprüche empfiehlt sich ergebenst rranL Idosodlievr, Pachter. Verloren: Ein Opernglas in Etui. Der redliche Finder möj^e selbes gegen gute Belohnung im Comptoir dieses Blattes aligebeu._(250 IV» Wrs«I» oräinirt i 9—10 tkxlieli V0N t 2—3 V0lu 1. Nü-r/. an (260 8vkulga88k Nr. >3l, l. 8tovli. Zwei separate Zimmer sind mit odtr ohne Möbel täglich zu virmtethen. Auskunft im Comptoir dieses B>alteS. (257 Wll Vollvipioot, der slovenischen Sprache lniichtit^, lvird in der Advokaturs'Kanzlei des Dr. 3. K o lnut h in Marburg aufaellommcn. (256 Aufgenommen wird ein Fräulein filr den Unterricht ilN Weiß-uähen und Weißsticken. (247 Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. Bsrautwortttche Redaktion, Druck und Verlag von Eduard Sanschip in Marburg. Ü.«.St.V.