PMWchk« V MD peOw VIn 150 70. AvlMWIlRlWA IlÜWW^ V>I«»N«U» NtzMiiiiIiiiiI t^il l»w«Ii tti INIYl M»H>s 1 W » » W 0»»«g»p,«wa: KUiol«. wo««. 23 Od», »«wll«« 24 via. «k»ot, pv«t ««»a. VH,«. Kick«v»» IvttvAw lchWWwww W»»^ »I«G< 2S ov», M <« »ssw» mom«. « ow. SiavIiiuWW« 1 dl« Mriborrr Aeiwna K,. ISS 0onn»i»t»g, c>«n 12. ^unl 1S30 w »H»»1.4 Khtiol«, wo««. 2Z Od». Z»wtl«o 24 Via, «tanck pv«t WffßlM U VW. LlMU!t»U«W« 1 dl« Ein Kabinett Maniu? SanzNcher Zerfall der liberalen Vattei Die chlneMchm Sowjet» 18 rote Negierunlien in China. Es dürfte in Europa wenig bekannt sein, baß es Gegenden in Ehwa gtibt, wo die bal-schewpsti'schen Solvjett ungestört ihre Macht ausüben. Diese chinesischen Sowjets stützen sich dabei auf eine Rote Armee, die zivar nicht übermäßig groß ist, aber eine gute Organisation aufweist. Sie zähll heube 13 Korps und steht mieten im Kamps gegen ihre zahlreichen Fensde. Runid die ^lste aller chinesischen Pvsvinzen steht heute im Zeilen des Partiisanen-Kicieges, der von der Roten Armee angezettelt worden ist. Von 773 Landesbezirlen, die Aum ZdrieMebiet gehören, besiiiniden sich 127, also keinahe ein Fünftel in der Gewabt der Roten Armee, die ..offiziell" 62.400 Msnn zählt, in Wahrheit ai^ viel größer ist, Ida man dazu noch zahllveiche Partisanenstreifen, Komipagnien der Roten Garde und der Jugend-Garde, schließlich mehrere betvafsnete Bauernbünde rechnen muß. I Nicht überall, wo «die chinefiische Rote Ar» mee ^vrscht, >h^n «fich di« Solviets gebildet, twch wächst ihre Zahl ständig. TS steht mit Sicherheit fest, daß eS in China heute 18 Mte Regierungen gfiibt, mit anderen Worten: 18 Kreissowjets, i»i« über rund hundert LandeÄbezirve regierein. Es sind 6 chinesisch« Vrovinzen, die in ihren verschiedenen Teilen die Sowjets auf>weilsen, nämlich die Provinzen Kiangsi. Futien, H^che- HÄnden Tagen des dortigen letzten großen AuHandes, der sich im Dezember 1S27 ereig nete, und zur Gründung 'der sogenannten »Ivmmiune von Kantvn" (nach dem Vorbild der Pariser Kommnni 1870) führte. Ter tantoneser Aufstand wuride damals von den Tschiany-K^i-Schek-Generälen blutiq nieder-gerungen, mit dem Erfol«?, daß die roten Führer Chinas auf eine osffene Tätigkeit in größeren Städten verzichteten und ihre Hauptaufmer?sam?eit auf die Üändlichzn zirUe lenkten. Sie nütz^ten dabei nicht ungeschickt die traurige LaM lder chinesischen Bau evnschaft ams. Äe säen UnAufviedenheit und emten den vvn ihnen ersehnten Bürgerkrieg Dieser Bürgerkrieg ähTrelt in vielem den Parttsanenkämpfen. die sich während deS rus-f^'chen Bürgerkrieges 1918—20 überall dort abgespielt haben, wo «die Macht der Sowjets vcr der weißen Armee vorübergehend verschwinden mußte. Die Nankinger ^ntralre-gierung ist sich der Gefahr klar bewußt, die für sie die chineftsche Rote Armee und das von ihr gesMtzte Sowjet^yftem bildet. Aber sie glaubt, zuerst anderer Schwierigkeiten Herr werden zu müssen, die ihr vom Norden her >in der Gestalt -der abspenstigen Generäle Ven-Shi-Schan imd Feng-Ju-.Hsiang drohen. Inzwischen greift die chinesische Sowjetbewegung immer tiefer nnd weiter um sich, und der Kampf mit i)r wird immer schwieriger lu-nd komplizierter. Die Politik der chiiresischen Sowjets ist, im Vergleich zu den r'usslschen Zuständen, als „gemäßigt" anzusehen. So hüten sich die Sowjets, lden Privathandel zu zerstören, wie sie es lin Rußland zuerst getan haben. Nicht Di« Sonssltattoaen am Hofe werden fortgesetzt. I« Lause des heulen Tages emp-^ng König Earol abermals ZWniu, Bratia-n« und den SenatSpräsidenten. In politischen Kreisen herrscht allgemein die Ausfas-sung vor, daß der Führer der Agrarier, M a-n l u, abermals das Mandat zur BUdung des neuen 5tabinetts erhalten werde. Wichtige Veränderungen werden auch in der Diplomatie vorgenommen. Der Londoner vesa«dte u»d ehemalige Außenminister T i-tul« Seu kommt nach London, da der dortige Gesandte Diamandi als Gegner CarolS abberufen worden ist. Der Londoner Posten wird vom bisherigen Staatssekretär im Ministerratspräsidium Zoneseu befttzt werden. Der frühere Ministerpräsident Prwz Gti r be y, bekanntlich einer der erbittert-sten Gegner des neuen Königs, hat alle seine Güter in Rumänien verka,^t und beab-fichtigt, sich im Ausland niederzulassen. D^ l^ral« Partei steht vor dem gänzli» LM. B u k a r e st. Ii. Juni^ cheu Zerfall. Der Widerstand gegen die Rückkehr des Prinzen Carol und dessen Prokla. mierung zum König hat das sj^rteigesüge stark gelockert. Im Schöße der Partei entstan den drei Gruppen. Die stärkste unter ihnen ist jene von Georg Bratianu, der junge Elemente um sich schart und sich offen für kö. nig Earol erklärt. Der bisherige Führer der liberalen Partei, Bintila Bratianu, der Bruder des verstorbenen großen Staatsmannes, blieb in der Mnderhelt. Fiir heute abends ist die Rückkehr der Königin-Mutter Maria angesagt. Mit ihr kom-«e« «Wh hie früheren Gottinnen des Königs, Ära» H brinu und Frau L u p e s-c u. Die Königin wird sich bemühen, eine RegeluUG der Angelegenheit zustande zu brin gen «ld gegebenenfalls die beiden gewesenen Gattinnen des ldönigs durch Abfindungssummen zum Verzicht auf die Geltendmachung ihrer Hechte zu bewegen. Italien und Volen vraudi» bei PUs«»«kl (Siehe zunächst Seite S.) Der italienische Außenminister Grandi hatte im Laufe des vormittags abermals ei-ne längere Zusammenkunst mit dem Grafen Z a l e s k i. Nachmittags wird Grandi dem Marschall P i l s n d S k i in einem Badeort, wo sich der Marschall gegenwärtig aus-halt einen Besuch abstatten. Journalisten gegenüber erklärte Grandi, seine Reise nach Warschau versolge den Zweck, die italienisch-polnische Freundschast RO. W a r s ch a u, 11. Juni. zu sestigen. Die heutige Presse betont, daß sich Polen in den italienisch-sranzösischen Streit keineswegs einmischen, aber auch nicht in die italienische Interessensphäre kom Mtn wolle. Polen sei nach wie vor fest entschlossen, von seiner bisherigen Politik der Mitarbeit in Mitteleuropa nicht abzuweichen und sich in engster Mitarbeit an die Kleine Entente und Frankreich zu lehnen. Kataftropdales Unwetter in Südierbien RO. Beograd, 11. Juui. Nach einer Me^ldung aus Skoplje wütete in ganz Südserbien gestern nachmittags ein garedezu katastrophales Unwetter. Stellen-loeise fiel so dlichter Hagel, daß er bis zu 20 Zentimeter hoch den Boden bedeckte und haii-fenlveise noch heute zu sel)en ist. Die Schloßen hatten die Größe eines Tau^neies. Infolge lder ausgiebigen Regengüsse der letzten Taqe ergossen sich zahlreiche V^sserläufe über die Ufer und übersch^vemmten das fruchtbare Land, große Verheerungen anrichtend. Die Saaten sind fast überall gänzlich vernichtet. Infolge des Hochwassers sinid stellen-ltveilse auch dlie Verkehrswege unte^rochen. Der Schaden ist ungeheuer und läßt sich vorläufig noch nicht schätzen. Die Bevölkerung ist verz!veifelt. NumSnische Automobilisten in Ljubijana Gegen halb 12 Uhr ist heute, über Novo mesto kommend, eine Gruppe der rumänischen Automobilisten, die gegenwärtig Jugoslawien bereisen, in Ljubljana eingetroffen und wurde von Vertretern der <Äktion Äjubljana des J>llgoslaw:schen Automobil- V0I^ miMMI.! ^issenseka.kt detrsidvn koräert viel ^usäauer Uli6 6si8tö8kra^ virict äadsi 50 belsdenä, ^'!s Zer (-6QuL eektva, roivsn Lotinsn-I^-Fsos. Sulius Usiol ^AÜso-Iwpvrt 18KL »örfenberichte Zürich, 11. Juni. Devisen: Beograd 9.12S, Paris S0.265, London 2.').075, Nsiv-York 516.18. Vwland 27.035, Prag 15.31. Wien 72.81, Budapest 90.332d, Berlin 123.16. L j u b l j a N4I. N. Juni. Devisen: Ber-lin 1349.75, Budapest 9st9.87, Zürich 1095.90 Wien 797.92, London 274.80, Newyork 56.46 Paris 222.11. Prag 167.79. Trieft 296.28. klubs und der Stadtgemeinde herzlich be grüszt. Wegen der neuesten Ereignisse in Rumä nien sind die ineisten Exkursionsteilnehmer bereits nach Bukarest zurückgekehrt, sodaß 7lcich Ljubljana kaum 15 Wagen gekommen sind. Der Empfang war schr herzlich. Auch aus dem ganzen Wege bis Ljubliana waren die Gäste Gegenstand allgemeiner Aufmerk-sainkeit. Mittags gab die Sdadtge^neinde zu Ehren der Fahrtteilnchmer im Kasino ein Essen, an dem auch die Vertreter der Behörden und des Jugoslawischen Automobilklubs teilnahmen. Nachmittags setzten die Gäste die Fahrt nach Bled fort, wo sie von I. M. der Königin Maria zum Tee eingeladen iver-den. Morgen erfolgt die Weiterfahrt nach Roga^ka Slatina. nur die Kleinhändler, fvindern sogar Großkaufleute werden geschont. Nur werden sie allmählich durch hohe Steuern abgvdrosselt. Dies geschieht a-uf eine, für die Geisanrtbevöl-kermlg möglichst schmerzlose Weise. Viel ra- Ii II« Wmeilllüli Die kexuLSLebülli' betrÄxt mon»tIiclL Via 23.— llnä nielit vin 2V.—. Kei äieser (Zeleeenkeit suci^ äarsuk sukmerlcsam xemsebt. clav silen LäumiLen, veleko clle vsTueseebiii^r itir äio deiclen letzten iNonste noei^ nickt ontriektet Kaden. 6a8 vlatt ein-eegteilt ^ersl«tvif »audvr lu erkaNsn mU nmssen zu enverHen, was jedoch nicht leicht ist, n>cil auch die Sowjets ohne Steuern nicht auskomnlen klwnen — und gerade die chine- ^ sischen Bauennl?assen hatten stets unter der Last ungerechter., übermenschlicher Steuern ».MarKover Nummer Zk . , - DsMtiKtkft. is. ZVZli unsagbar zu lei^den. Die Steucrpolitvk der Sowjets unterscheidet fich von dem in China üblib Mite auf die Frage nach seinem letzten Wunsch lakonisch die Antwort ga!b: „Äbt mir eine Giftgas maske ..." Gemeinsame Interessen vor der M»b«raf«»>g «i«er Balll««ko«ser«az zw««k« Vrii«-dvai eines BOlkanbuaöe» — Si«e bemerke»sV«rle griechische Stimme In letzter Zeit wird viel darüber gespro-che«, daß sich leitende Männer der Balkan-ftaaten dafür einsetzen, den vor dem Balkan-krieg bestandenen Balkanbundw neuer Form wieder aufleben zv lassen. Man geht von der Boraussttzung aus, daß die In terefsen der Baltanvülker e< dringend erhei. schen, mehr Balkanpolitik zu treiben, o^e dÄwrch mit der allgeminen europäischen Politik in Widerspruch zu geraten. Bor allem sind es die Wirtst^tssragen, die dringend einen engeren Zufammenschluh der Balkan-jtaaten fordern. Ilm die l^reberitungen sür das Wiederaufleben des Balkanbundes in die Wege zu leiten, besteht der Plan, im kommenden Oktober w Athen eine Balkankonferenz einzuberufen, die von allen in Betracht kommen^n Staaten beschickt werden soll. Die Initiative siir die Einberufung der Kon» serenz soll vom internationalen Friedens-biiro ausgehen. Die Frage der Balkankonferen^ schnitt ge» A th e n. 11. Juni. ftern in der griechischen Aamtmr der gewese-ne Ministerpräsident Papanastasiu an. In feiner Rede erklärte er, diese Aon' ferenz müsse den Zweck haben, den Boden für d!e Gi^fung eine» Balkanbnnde» z« ebnen. Dieser Bund könne und dlirfte mit Briands Plan der Gründung eines Paneu-ropo nicht in Kollision geraten, da er nur die spezifisch balkanischen Staaten maschliehen wiirde. Für die Idee einer Balkantonserenz sprach sich auch lkabinettSchkef VenizeloS aus, doch war er vorsil^iger in seinen Ausführungen und meiute, die Regierung könne sich an derselben nicht offiziell beteiligen, um im Auslände nicht die Auffafsung auflomulen zu lassen, als ob Griechenland um jeden Preis mit l!er bisherigen Politik Europas brechen wolle. Gelbstredeud würden die Konferenzteilnehmer l^e denkbar herzlichste vastfreund fchaft genießen. polen fok abspenstig gemacht werden... glelteuische PresteVi»»»«« iiher »e« V»s«ch vra»tl» in W«rscha» — Aöflich», j«d»ch relervierle Pole«» R o m, 11. Juni. Die gesamte italienische Oeffentlichkeit be« gleitet mit großem Jnterefse den Besuch des Außenministers G r a n d i in der polnischen Residenz und bringt ausführliche Kommentare, aus denen der wirkliche Zweck der Po-lensahrt des Chess des AuhenressortS ziemlich klar ersichtlich ist. Der gegenwärtige Besuch vrandis in War fchau hat nach der Schreibweise der rSmi-s<^n Presse vor allem den Zweck, auf Polen einen Druck im Sinne der italienif«!^n Interessen auszuiiben. Italien kommt die Tat. fache, daß sich Polen immer mehr der Politik der Kleinen Entente nähert, sehr ungelegen, insbesondere da dieser Bund der StaatSkanz leien von Beograd, Prag und Bukarest an der Seite Frankreichs steht, aus das Italien nicht gut zu sprechen ist. Aufgabe GrandiS fei. so schreiben mehr oder weniger übereinstimmend alle Blätter, Polen dazu zu bewe-gen, die Auswirkungen der Poliök der Kleinen Entente zu bremsen, vor allem mit Rücksicht auf ein Mitglied desselben, „dessen imperialistische und militaristische Ziele den Weltfrieden bedrohen" und die Rolle der Tschechoflowakei uud Rumäniens in den Hin tergrund drängen. Polen soll feinen ganzen Warf «hau, 11. Juni. Die Presse befaßt sich mit dem Besuch Vrandis und bringt Beg^iißungSartikel. Die ganze Oesfentlichikeit legt eine korrekte, höfli. che Haltung an den Tag, doch ist daraus der Unterton eii^r ziemliche» Reserviertheit deut lich herauSzuspüren. Mau läßt durchblicken, daß die Ziele deS Besuches des italienischen Außenministers hiulchtglich bekannt seien, daß jedoch dessen Borsch»,^ keinen guten Bo de« finden würden. Polen werde von seiner bisherigen PolUi? niG abweichen, da keine triftigen Gründe dasSr vorlägen. Warschau, 11. Juni. Zu Ehren Brandis gab Außenminister ZaleSkt ein Bankett. In seiner Ansprache betonte ZaleSkidie traditionelle Freund schast, die zwischen beiden Staaten bestehe. Beide Völker seien von derselben Auffüs. sung der nationalen PolMk und vom Seifte der Gerechtigkeit beseelt. Gleich sei auch die Auffassung über verschieden« politische Fragen, von denen die Sicherheit des Friedens in Europa abhänge. In feiner Erwiderung^etonte Außenmi. »tister G r a n d i, daß Italien den raschen Fortschritt Polens war« begrüße und dar. nach strebe, die beiderseitigen A^ziÄhungeu bedeutend zu vertiese«. Redner kilndigte an, daß in Bälde die beiderseitige» Gesan^chaf-ten zu Botfchafte» erhöbe» würdeit. Er schloß seinen Trinkspeuch «it der ErtlSrung, Polen sei ein Element deS Einvernehmens und des Friedens in Europa. Einfluß dahin verwenden, daß sich die Politik der Kleinen Entente nicht gegen Ungarn und Bulgarien richte. Warschau soll dafiir gewonnen werden, sich im gegebenen Augenblick einer Revision der Friedensverträge von Triauo» und Reuill?, die von Italien be-günstigt werde, nicht zu widersetzen. Jedenfalls hat Grandi die Ausgabe, den Beitritt Polens zur Kleinen Entente zu verhindern, l« dies die Interessen Italiens bedeutend beeinträchtigen würde. Der Besuch GrandiS hat aber nach der Schreibweise der italienischen Blätter noch einen weiteren Zweck. Polen soll nämlich in seinem Streite mit Deutschland nachgiebiger gestimmt werden. Im ureigensten Interesse Polens sei es gelegen, die Disserenzen mit ^utschland sobald als möglich zu fchlichten und sich foaar an Deutschland zu lehnen. Denn die Anlehnung an Frankreich sei für Polen keineswegs von Nutzen. Grandi l»Ltte zu verfuchen, dieS alles den leitenden Män» nern Polens vor Augen zu führen. Die Presse schließt ihre Kommentare mit dem Hinweis darauf, daß Deutschland, Polen und ttnffarn diejenigen Pole ZMteleuropas seien, denen gegenwÄtig die größte Aufmerk famkeit Der dartnSckilie Freier der BvtschafterSiochter Das Tagesgespväch Warschau ekn Skandal in der öij^moltischen Gesellschast, wie ihn die Aimalen der Schichte ivohl noch nicht kennen. Ein gewisser Eduard Ku-lesc^ s-ah in einem illustrierten Warschauer Blatt das Bild der schönen Tochter eng« li-schen Botschafters. Das Bild machte auf den romantischen jungSn Mann einen derartig starken Ein»druck, daß er sich w die Schö-ne steMich verliebte. Den ganze Dag stand Kulescha Posten vor dem Gebäude der eng-lischen Botschaft und beobachtete d^ie junge Dame bei i'hren AuSgÄÄig«». Als 5bulesch!? die Dame seines Herzens von Angesicht zu Angesicht AU sehen bekM. war eS um ihn endgültig gesche^. Er fing an, der Tochter des BotschasterS feurige Liebesbriefe zu schreiben, die er als „Mr Bräutigam" unterschrieb. Der Botschafter wandte sich an die Poltszei. Es gibt jedoch kein Gesetz, ^s verbieten würde, Lie^Sbriefe zu schreiben. Auch wenn die EnlpfÄngerin die Tochter des Botschafters ist. Eines Tages entschlio-ß sich der harwäcklge Freier, persöntich in der Botschaft zu «rstv»i>ser, N«N« sZailvI. Uebcr Carlottas Gesicht glitt nach und nach sin stilles, versonnenes Lächeln. Ihre Gedanken schnxiften allmählich ab von des Da^lns.Dörgen und Not. hinein in das schö ne, heilige Tra-umreich der werdenden Mutter. » Der nächste Tag brachte den ersten Schnee. Dickes Flocken^ewimmel trieb über den Berg zum Tal und hüllte alles in ein woi-^s, undurchsichtiges Tuch. Carlotta Dunker kämpfte sich trotzdem tapser durch den beroits suß)och liegenden Schnee. Doch schon auf halbem Wege kam ihr eine sonderbare Veftalt, dick mit Echnec bedeckt, entgegen. „Onkel Thurm!" rief sie lachend auS. „Wahrhaftig, die Frau Carlstta!" klang es tbenso Kurück. Und 'dann reichten sich die beiden unglei-ck)en Menschen froh die Hände. „Ich wollte zur Kirche und dann zum Et-telmeyerhos, um nachzusekien, wie es Ihnen ?eht, l'ieber Freund," erklärte ihm Carlotta Dunker. „Das sieht Ihnen ähnlich." schalt der alte L^e'-r. gutmütig grollend. „Bei diejem Hun- ldewetter sollten Sie lieber hübsch im warmen Zimmer bleiben, als hier im Sturm und Schnee umherzulaufen. Doch nun kvnl-men Sie! Jetzt gehen wir halt zusammen zum Gotteshauise, und dann weiß ich einen gemütlichen Winkel, wo wir beide noch bei einem guten Mase Portwein plaudern können." „Wein in aller Frühe, Professor?" entgegnete Frau Carlotta zi^ernd. „Bei deiser Kälte t!ut er uns beiden gut. Und nun lvsmarschiert, sonst bleiben wir hier zu guter Letzt als ersrorene Schneemänner stehen!" T^s Flockengewimmel lvar in der Tat ^tzt so dicht geworden, dl?ß man buchstäblich nicht ein Meter weit vor sich zu schauen vermochte. Carlotta Dunker hatte den Arm Professor Thurms genommen, und dieser führte fie nun fürsorglich den Berg hinan. Diesmal dul^te sich Carlotta Dunker nicht allMlange in der dämmrigen, kalten Kirche aufhalten. Reinhold Thurm zog sie bald wieder mit sich fort nach deni mvlligen Ofen-Winkel der l^tswbe Ettelmeyer, und so geschah es, das; die beiiden höchst aliSgelassen bis zur Mittagszeit eifrig plauderten. Erst als die dicke Wirtin an den Tisch trat und ihnen frische Backhendel offerierte, strafen sie emipor. und obwohl der alte Professor ab olut nicht mitkc>mmen wollte, so mußte er sich dann doch Carlottas Bitten fü- gen, da die Mi^zi Hochlehner auch gerade ein Leibgericht d^ alten Herrn sür den Mit-tagstisch bereitet hatte. Mit der Mizzi hatte 'der alte Herr nach und nach Freundschaft geschlossen. Also wollte er das brave Ding nicht betrüben. So stapften sie denn bedde alsbald durch den immer höher anwachsenden Schnee den Berg hinab. „Wenn es so weitergeht, dann werden Sie wohl heute nicht mehr zun: Etteilmeyerhzf zurückkehren können," sagte Frau Carlotta. als sie das schützende Haus erreicht hatten. A^r der alte Herr schüttelte energisch den Kopf, und Carlotta Dunker ließ lhn gewähren. « Die Wochen flogen pseilschnell dahin. Fast täglich stellte sich Reinhold Thurm trotz des anhaltenden Schneewetters unten in Frau Carlottas .?>äuSckion ein. Carlotta Dunker fiihilte ÜI) in letzter Ze'it wieder elend und mußte oft grosser Schmerzen lvegen liegen. Der alte Hnr saß dann an bhrem Lager und las ihr vor, und so war es trotz alledem recht tra-U'lich und gemütlich da oben im Berg'hause. Dann kam der Tag. an dem ein Brief Klotbilde DnnkerS inS .^aus flatterte. Die alte Dame scksneb in Sorge und Angst INN Carlotts' und bc't. doki sie doch wenigstens zum Weihnachtsfest heimkehren mi>ge. Da überfiel Carlotta Dunker zum ersten Male wieder die große ^Unrit'^e, die Reinhold Thurms Anwesenlheit sv^nge aus ihrer Nähe zu bannen gewußt hatte. Was sollte sie tun? Tante Not!^lde schrieb, daß sie sonst aller Ernstes sich wahrhaftiig sMt aiufmachett wük' de, um Carlotta aufzusuchei^. da sie nachgerade in immer größere Sorgen gerate. Carlotta weinte lange, als sie den Brief gelle sen hatte. So fand sie Proses^ Thurm, der. wie im-mer, des Morgens die Anhöhe herabgeklel-tert war, und nun, daS Haar noch dick mit nassen Schneeflocken behauet, in kleink gemütliche Boudoir trat. Frau Carlotta wischte schnell die Träne., hinweg und reichte dem Vertrauten das ve''» hängnisvolle Schreiben. Als es der alte Herr gelesen hatte, sah e. sehr nachdenklich vor fich^in, und allmähli^ü kam in seine Miene derselbe abwehrende^ bärbeißige Ausdruck, der schon einmal, und zwar damals vor seiner Ameise im „Grünev Pinsel", darauf zu bemerken gewesen war. „.Hm!" brummte er dann undeutlich. „Ds hilft nun freilich alles nichts, liebe Fro« Carlotta, der Stvckinger wi'^d eben deli Schlitten einspannen müssen, und dann Gottes Namen, alter Thurm, hinein mit in die vertrackte Eisenbahn und nach !Nün-chen gefahren, um die Sache ins Lot brin-zen. Ponn«?ßkg, s?. Fun? !SAs!. ,Mar^s»c»rer Z«ltuny" Numm«? ISA ^ >aß diese Behauptung mcht stichhältig sei. Der junge Mann ist iveder Agent einer frcm den Macht, noch wie der Botschafter weiter behaupten ivollte. goistestrmvk. Im Gogent.^il — die medizinische Untersuchung stellte fest, t>ah Killescha vollsdäindiy norm«! ist. Die Po» lizei sah sich allerdings genötigt, den I^rcier nach Thorn mvszuweisen. Knlescha schwor aber, nicht eher rul^n zu »vollen, bis er sein Ziel erreicht hat. „Das schöne Mädchen wird meine Frau!" rief er pathetisä) aus, als der Aug nach Thorn albtuhr. Es bleibt ttbzu^vir' ten. oib der romantisä^ Liebhaber Recht be« halten wi'rd. Sin Toter komm» zurück In einer kleinen englischen stadt gab eS bor kurzem gro^ Aufregung. Ein gewisser Henry Mahon, der vor 13 Jahren begraben worden ist, ersäiien plötzlich in Sta>!>t und spazierte gesund und g-uiter Din-ge in den Straßen umher. Der vermeintliche Tote war soeben aus Kanada zurückgekehrt und hatte viel Geld in der Tasche. Mah^ klopfte an die TLr der Wohnung seiner Schwester, die seinerzeit bei seinem Begräbnis anwesend war. Als sie den auferstandenen Toten sah, fiel sie in Ohnmacht. „Vor !3 ^hren," erklärte später die Schwester ihrem Bruedr, „ist er begraben worden." ivorauf der jetzt K7jährige Mahon mit Erleichterunig erlttider-te: „(^ott sei Dan?, im glaM meine Frau wenigisteus, ich sei tot". Mn stellte sich fol-gendes heraus. Vor 13 Jahren )var Maihon spnrlos verschwunden — in Wirklichkeit ivar er na6) Kanada ausqeu>andert. Zur gleichen Zeit fand man die Leiche eines unbekannten Mannes, den Frau Mahon als die Leich? ihres Ehegef^hrton identifizierte. Nun bean» sprucht die „Witwe" eine Unterstühiing von ihrem totgeglauHten Mann. Vvilzel gegen Vollzei ^ der amerikanischen Stadt Detroit Pas« ßMe ein Fall, der — wäre er nicht so tra« yisch verlaufen — an eine Operettenbegebenheit eriMert. Eine Bank wurde bei Nacht ausgeraubt. Zwei Polizeipatrouillen wurden von zwei Polzoirsvieren an Ort und Stelle schleuni!;st «abkonrmandiert. Als die Beamten der zuerst eingetroffenen Patrouille in der Nähe des Tati^rtes ein schnell dahinsausendes Auto-mobil bemerkten, gla^ubten sie,' es nnt den Züchtenden Verbrec^rn zu tun zu haben und erizffneten das Feuer. Die Insassen des Au-tonlobiles — in Wahrheit Polizsibeainte der zweiten Patro-uille — erwiderten das Feuer. Es begann eine förmliche Schlacht. Eine der kämlpsenden Parteien war gezwungen — unter dem Drucke des „Gegners" — in einenl ' leeren Farmgsbäude Zuflucht AU suchen. Das Gelände wurde uinstellt und eine regelrechte Belagerung begann. Die Belagerer ließen nach dem Polizeipräsidium telefonieren si? baten schleunigst mu BerstÄrkung, un: D^aschinengewc^hre uitd Tränengase. Es ist schwer ftu sagen, loie die ganze Lache geendet lhätte. wenn nicht einer der l»e-lagernden Schupos in einem «der Stürmer seinen besten Freund im L'ichte >der elektri-ftlien Taschenlampe erkamtt hätte. Drei Verletzte n>aren das tragische Resultat des Zwischenfalles. ' Inzwischen waren die Kassenräuber mit Bankgeld spurlos vevschwundell. Ntdm. an die man NG schon gewöhnt ftat Der A«st«kt zu de« Dem»«ftraUo««« ia Bari Vie die „HavaS" berichtet, gingen den bekannten jugoslawien« und franzosenseindli' chen Demonfttatilmen am «rgangenen ^mStag in ^ri groß« Manifestationen der ftischistlschen Studentenschaft an den meisten Universitäten Italiens voraus. Im Univer-sitätsgebäude in Bari hielt der l^neralfekre-iür des Verbandes der faschistischen HoMchul jugend eine Ansprache, in welcher er u. a. erwähnte, die ganze Welt wolle Italien geringschützen. Allein Frankreich und dessen wllrt^n Freunden in ^oflawien werde in naher Zukunft eine entsprechende Antwort zuteil. Wer sich herausnehmen sollte, Italien geringzuschätzen oder ihm gar Schwierigsei' Paris, 11. Juni. ten zu bereiten, möge gut bedenken, mit wem er eS zu tun ^be. Italien sei in steter Bereitschaft, und sein bester Teil, die Aristokra. tie d^ Faschismus, sei jederzeit bereit, z« Erreichung jedes Zieles jedes Opser zu bria-gen. In diesem Sinne wurde auch an Muflo-lini eine Begriißungsdepefche abgs^ndt. Nach der großen Versammlung aus der Universität, an der auch zahlreiche Studenten aus den neuen Staatsprovinzen teilnahmen, und in Hochrufe auf das „italienische Dal-matien" ausbrachen, zogen die Versamm-lungSteilnehmer vor das jugoslawische Kon» fulat, wo eS zu den bekannten AuSschreitun« gen kam. Aus Selft Das Jubiläum der evangelischen Kirche Der D«rl>«s öer FeierUchkeile« t« Iugolwwi«» Zu Pfingsten fand w Banatski Kralsevi<;: eine große Feier statt, in »velcher der 40s)-jährige Bestand der evangelischen Kir5)e, lAugsburger Konfession, festlich begangen wurde. Aus diesem Anlaß versannilelten sich in diesen? Orte gegen Iv.lXX) Gläubige; aus alle« Teilen Jugoslawiens. Anwesend waren auch der Zagreber Superintendent Dr. P o p p, als Vertreter des Kö«ügs O-lierst A n t i und als Vertreter der Regie» rung Generalinspektor B u d i nl i r o v i 6. Der Feier wohnte auch der deuts6)e Ge. sandte vonHassel bei. Nicht weniger als 22 Chöre wirkten an den Festlichkciteil mit. In seiner Festrede drückte Superintendent Dr. Popp die Freude darüber aus, daß die evangelische Kirche in Jugoslawien gesetzlich geregelt sei. Den feierlichen Gottesdienst zelebrierte Superintendent Gaßler aus Leipzig. Im Z^rlanfe des Festbanketts ergriff auch Gesandter Hassel das Wort und t^tonte in seinen Ausführungen die Gastfreundschaft, die ein C^ra^terzug des jugoslawischen Volkes sei. Er sei davon überzeugt, das; ihin seine Aufgabe dadurch bedeutend erleichtert werde, daß die deutsche Minderd Muen Welt, auf ihr eine ganz moderne Stadt zu erbaueti. das ist der kühne Plan eines Marseiller Ingenieurs, Monsieur Leon Founquinos. Er bec»bsichtigt, die Stadt seiner Träume auf eine Insel von Stahl zu stellen, über einen Unte^ee-Berg, nordnx?stlich von der Insel-Gruppe der Azoren, da der Ozean d-ort nur 250 Fuß tief ist. Mr. Founcsuinos glaubt, daß es leicht sein iv>ird, die künstlicl)e Insel bei dieser ver-hä>ltnismäßig seichten Tiefe in das Ceebett einzlchaken. Meine Insel, sagt Mr. Fonn' quinos, wird eine große, kveisförnüge Scl>a-le lmt einen, dop^vltcn Boden und oinenl breiten Rand sein. Sie wird einen Durchmesser von beinalje einer halben Meile haben und ihre .^öhe wird ungefähr IlX) Fuß betragen. Uin die .^^lste ihrer Höhe »vird sie in die See sinken, mit einem Depl^enient v-on ca 20 Millionen to. Die Insel nnd die Stadt auf ihr sollen durch eine Reihe vcn schwimmeniden Dsichen qss^tzt lverden. die sich wie ein riesiges Spinnennetz unl das Eiland ausbreiten iverden. Selbst die stärksten Aleereswogen würden ihre Kraft verlieren, ehe sie die Insel erreichen, sogar ivenn sie diese Barriere noch durchstoßen würden. Mr. Founqmnos schlägt vor, die Stadt auf dein breiten Rand der Insel zu placieren. Cr will dort .'^user nach moderner Bauart errichten, breite Straßen und Boulevards, große Plätze und öffentliche Gärten, Läden, hochnwderne H-eltels mid ReswurantS, Theater und KinaS werden dort zu finden sein. Vier Türnie in Höhe des Eiffelturmes sollen errichtet lverden, unl sie als drahtlose Stationen und Leuchttürme zu verwenden. Bei Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrenjausen, gestörtem Schlaf, schlechter Laune, gereizter Stimmung greife man sogleich zu dem altbewährten „Franz.Iosef"-Viitcrwasser. Berichte von Oberärzten in .Heilanstalten für Magen- und Darmkrankheiten ^''^n.'n, daß das Franz-Iosef-Wafler ein ganz vorzüglich wirkende?, natürliches Ab^'-^rmittel ist. Das Frmlz-Iosef-Vitterwasser ist in Apo theken, Drogerien und Sve»''r''ibandlnii.7,eu erhältliG l3 e. Reifeprüfungen und Schulschlud a« Gymnasium. Am Sanistag, den 7. d. wurde 'der Unterricht am St^iatsrealgymnasium in Celje abgeschlossen. Die Zeugwsverteiliung wird am 28. d. stattfinden. Ani Dienstag.-den 10. d. begannen die schriftlichen Reiseprüfungen nnter dem Borsitz des Vertreters des Ministeriuins Unioersitätsprosesjor Dr. Nikolaus Radoivi6 und lverden bis Dv'l-nerstag, den 12. d. dauern. Die mündlicl>en RoifePrüfungen werden am Montag, den Iii d. M. ^beginnen. Die schriftliche kleine Ma« tura ist für 11. d., die mündliche abe^ aus Freitag, den 13., Sainstag, den 14.. Freitag den 20. und Samstag, den 21. d. aniberaumt Das Schuljahr 1930—31 beginnt am 11 September. e. Aus dem Steuerdienft. Die Steuere!»» nehmerin Frau Silva Gspan-Sbrizaj in LMlsana wurde zur Steuer Verwaltung in Celje versetzt. c. SchulauSftellung. Vom 11. d. an findei NN, Ttaatsrealgymnasium eine Ausstellung non Zeichen- und Mädchenhandarbeiten de? Studenten und Studentinnen statt. c. Blumentage. Der Verein „Rotes Kreuz^ in Celje veran-staltet am Sanistag, den 14 d. M. einen Blunientag. Der Blumentag der Ortsgruppe der staatlichen Kinder- und Iu« gendfürsorge, der anl 7. d. stattfand, zak einen Ertrag von 173-1 Dinar. c. Todesfall. Im hiesigen Mankenliaus ist am Pfingstniontag die Notarswitivs Frau Franziska Krajnc aus Smarje bei Ieliah im Alter von 65 Jahren gestorben. Fried» ihrer ^tsclie! Ein schweres Unglück in den Ganntale^ Alpen» Zu Pfingsten begab sich eine Toun« stengruppe aus Eelje auf die Skuta und au^ den Grintvvec in iden Sanntaler Alpen. Wah rend des Anfstieges ließen sie oberhalb des Turski j^leb drei Paar Steigeisen. Als sie am Pfingstniontag wieder den Turski ileb passierten, bemerkten sie, daß jemand mittler-veile die Steigeisen entwendet Hatte. Sie be» laben sich auf die Suche. .Herr Davorin Ro' pas, ein Bruder des hiesigen Naviierhänd-lerS und Inhabers der Autowerkstätte Herrr Ladislaus Ropas, rutschte hisbei über eir^ Schneefeld hinunter und stürzte mit großer Wucht auf das unten befindliche ^teingeröll. .?>iebei erlitt er schivere Kopfverletzungen, einen Ripvenbruch und leichtere Verletzungen am ganzen Körper. Er wurde rasch ins Logartal gebracht und von dort in das his sige Krankenhaus irberführt. Sein« Verletznn gen sind zwar sck>werer Natnr. doch nicht 1?-bensgefährlich. c. Ungliickssälle. Der 22jährige Bäcker-gehilfe Stanislaus KoroSec aus Nvva cer. iev verstauchte sich am A. d. M. beim Sturz vom Fahrrad den rechten Arm in der Scliulter. ... Die 72jährige Bettlerin Theresia Prevo^uik aus Petrovöe wurde von einem .Hilnd gebissen nnd mn rechten Bein und rechten Arm erhebliä) verletzt. — Der IsWbrige Schlosserlchrling Anton Pernze«? aus Celje schnitt sich bei der Arbeit Ken kleinen Finger der linken Hand ab. -- Die 74-jährige Auszi'lglerin Maria .Hnnskj aus Za gorska sela ^i Loke wurde von ihrer Scliwä gerin wälzreiid eines Streites so unglücklick^ zik Boden cfestoßen, daß sie sich den kliiken Arn, bracki. — Dem jährigen Arbeiter Johann Ml>s>ar au^ Teste bei Rogatec zer-sleisct>tk ^in,' Maschine be< der Arbeit in der z MothüttO die D«» L- „Mariborer Leitung" Nummer lA 1?. Ivn^ INIft jährige Buchbinderssohn Jakob Kompan auü vreg bei Celje zog sich beim Sturz schwere Verletzungen an der Stirn und einen klei« neu Bruch der Schädeldecke zu. c. Gelbstmorboersuch. Die 7Sjährige Hausbesitzersgattin Jossfine >7., wohilhaft in der ^lQvna ulica beim Schlachthaus, schnitt sich am Tllmst«vg. den 7. d. die Ädern an beiden Hemden auf. Sie wurde in das «hiesiqe Krankenhaus überführt Die Verletzunqen sind mcht lebensgefährlich. Die Tat veriibte sie VSHen FamilienIwistigkeitsn. Tödliche» Unglück. De? lSjäihrige Ve^ sitzerSschn Leopold Rebcröak aus Sv. Iuris cid Taboru aß am Freitag, den 6. d. Kirschen 'amt den Kernen, die ihni den Manzen rer-stopften. Der Knabe wurde in das hiesige Kra»MchauS überführt, ws tt am PfinM-montag den s6iweren inneren Bcrletzunzen erlag. I- W La»« iomm«r5prot5«n «»6 »p»rl«« onutl 0RI20l. » «NZ > ertMiio»,, v»^« Tfteattr MI» Kunst Stotilmaiweoiek in Maribor AePErtOwe: Mittwoch, 11. Juni: Geschlossen. Donnerstag, IS. Juni, 20 Uhr: „Biberpelz" Ab. C. Aupone. Stadttdeater In Seite Kreitog, 13. Juni, 20 Uhr: „Rigoletto". Gastspiel des Mariborer Theaters mit Frau Tinka Wesel-Polla. -i- Internationale Theaterhochschule unter sStax Reinhardt in Wien. Auf Anregung des Schriftstellers Dr. Friiedrich Schreyvogl^unid unter >der Förderung von Max R c i n-h a r d t wurde in Wien ein Verein gegründet, der sich „Gesellscha-st der Frelinde einer Mener Theaterhochschule" nennt u,id sich die Ausgestalwnq >^s bishevigen ftaatliä^n „Reigie- tind Schauspielselmnars" an der Wiener Hochschule sür Musik und darstellende Kilnst zu einer selbständigen Dhoater'.ioch-schule zum Ziele setzt. Durch Bereitstellung privater Mittel soll an einen Ausibau des LehrPlans, an eine Ern^terung des Lehrkörpers solvie >cin den Bau eines Internats und an dlie Gründung einer Probe- und Wanderbühne cpschritteir werden. Die l>ter-/de Leitung soll Mar Reinhardt innehaben. /^«Zcale M a r i b o r, den 11. Juni. SltuerwllnWe derWirtsKaftskreife Segen die SinsShranß der ftüdiischen Li«ienverzehrungslte«er Im großen Saale des Hotels „Orel" versammelte sich gestern abends eine stattliche Anzahl von Vertretern unserer Wirtschasts-ireise, um zu verschiedenen wirtschaftlichen Fragen, vor allem aber zu den öffentlichen Abgaben Stellung zu nehmen. Die Veriamm lunH wurde vom Kaufmännischen Grenii^um zusiammen mit i>em lKewerbegenossenschafts-verband und «dem Jndustrieverband einberufen. Nach iden vinleitenden Worten des Borsitzenden, .Herrn Wei xl, der einen Uoberblick über 'die durch die Erhöhung >der öffentlichen Abgaben für unsere Wirtschaft entswndenen Lvigv gab, besprach der Steuerreferent der Handelskammer Herr 2 ag ar eingehend die AuswirkUn^n de? neuen 'S teuer gesehes, insbesondere in Slowenien. Er ernMtlte, daß die Finanzdirektion den Steuerverwal-tunyen wiederholt den Auftrag erteilt habe, 'bei 'den Steuervorfchroibungen rigoroser vorzugehen und sich in der Msübung i>hres Dienstes^ nicht beirren zu lassen. Er empfahl, sich im Falle von i^bermäßigen Steusrvor- s6)reibuttgen an die Mitglieder der Steuer-tommissionen bezw. der Reklamatiionsaus« schüsse um eine.gerechtere Beurteilung der Za'hlungsmö'glichfeit 'des Zensiten zil ivenden. In die Debatte griffen u. a. auch die .Herren M e g l i P i n t e r, Ing. D r a-L a r, V'a s) t en Tages beim Vhef der Mor-iüorer Steuer^rwaltung vorzuspreckien, demselben die. Wim^e uni» Beschwerden der Wirtschasts kreise darMegen und ihn um Bcrücksi5iti-gunq «der Aahlungsniögli'chkeiten dei.' Besteuerten zu ersuchen. Schließlich. sprach stch die Versammlung lgsgen die vsn der Stadtgenleinde beabsichtigte EinfühvUM der Linienverzehrungssteuer au'S; ine W-irts^stökreise hätten nichts dage-Un einzilMenden, wenn die (^meinde eine linenre Grhö'l'mng aller'öffentl>ichen Wgaben um 1 bis 2?» einführen würde, um den Ab« «lan^.il: ihre IN .Haushalt zu decken. „Miß Marlbor tyzv" Kino llnlon'Aino. Bis einschließlich Freitag rollt das hervorragende höchstinteressante Film . drama „Nachtlokal" mit Gvelin Holt in der Hauptrolle, welches uns 'die Liebe und den Kummer eines Mädchens zeigt, dessen Mutter ein öffentliches ^^us führte. Am Samstag kommt das großartige DoppelprogralMNl, und zwar der „Elefant Nuri" und die „Spanische Hosreitschule." Bnrg'Kino. Bis einschließlich Donnerstag gelangt der erstklaPge russische Großftlnr Valawjkanächte" mit Jack Ca ta l a i-n e in der Hauptrolle zur Vorführung. Dieser in seiner Msstattung u. Regie einzigartige Prachtfilm stellt zweifellos den Clou der Saison dar. — Freitag setzt ein glänzendes Doppelprogranrm ein und zwar „Die Liebssfalle", ei,l gelungenes Lustspiel mit Laura la P l a n t e und »Zirkus Wild-West", ein spannendes Sen-sationsereignis mit Buck Ion es in der Hauptrolle. In Borbereiwng: „Ly-zemnschülerinnen". Imvrstensnnskme w ptuj ^n/eigen kür die „^aridorer Z^ei-tvnI" übemlmmt O. pt«1, Vereins1i»u5 ^uitrSxe veröen prompt erledigt Gelegenttich der am 15. Juni ftattflnden» den Eröffnung des neuen Bades auf der „Mariborer Insel" erfolgt auch die Wahl der „Miß Maribor. 1930". Die Wahl ist eine streng objektive und wird durch das gesamte Publikum anonym vorgenommen. Jede Dame, die in die engere Wahl zu kommen wünscht, übernimmt im Bade an der srei ersichtlichen Stelle von der Wahl» kommission eine Nummer, die sie am Badetrikot beststigt. Am Sonntag, den 15. Juni, dem Tage der BadeerSffnung und der Wahl erscheint in der „Mariborer Zeitung" ei« Kupon. Dieser Kupon ist auszuschneiden und nur mit der Nummer jener D«lme zu versehen, die nach Ansicht des Betressenden sür die Wahl der „Mih Maribor 193V" in Betracht kommt. Der Kupon darf sonst keinen Namen und keine U^nterfchrist aufweifen, da er sonst un-giltig ist. ' . Die Dave, welche die meisten Kupone er-hält, wird zur „Miß ÄlZaribor 1930" prokla-miert. Die Kupone erscheinen nur iy der Sonn« ti^szeitujtg und müssen bis Mittwoch, den 18, Juni in ber Redaktion der „Mariborer Zeitung" eingelangt sein. Später einlangende Kupone werden nicht berücksichtigt. Die lwpone sind per Post in geschlossenem UmftPag zu übersenden oder abzugeben. Die Zahl der.Kupone in einem Umschlag ist nicht beschränkt. Der Name des Absen« ders ist auch aus der Außenseite des Um-schlages nicht anzusühren. Freitag, den 2V. Juni erfolgt die Zählung der eingelangten Kupons. Das Wahlergebnis wird in der „Mariborer Zeitung" vom 22. Juni veröffentlicht. Ter !. l. .!>' und Feier- tagen ab 8, an Wert lagen ab 10 Uhr halb-stündlich verkehren. Der letzte Wagen fährt a,, Sonn« und Feiertagen um 21 und an Werktagen um A) Uhr von der Schotter» grübe ab. Bei ungünsti'ger Witterung entfallen die Fahrten. Der Fahrpreis beträgt in einer Richtung nur 1.ü0 Dinar pro Person. Die Karten sind bei den diensttuenden Wageulenkern sowie an der .Kasse der Au-tobusunternohmung (Plinarniöka ulica 9) von 8 bis 12 und von l4 bis 1? Uhr in Blocks zu 10 Äart^ zum Preise von 15 Dinar erhältlich. Die Karten gelten sedoch nur sür die gegen «die Mariborer Insel vergeh-ruide.n Autobusse. OF oQ« ze8. xe5cti. (!«5 deivorfs-enäe ^ottenscdutrmittel^ eldsltlick de! ?8o< ??«»» W»II«r, ao»pv»k> ul 2s Reue Slhlaldtdausgebadren B>on der Vanalverwaltung ist die Be.vtl-liigun^ für die Evhöhuni? der Schlacht'hans-gebühren seitens der Stadtgemein'de ?)tari-'bor mit Bescheid vom 17. Mai erflofsen. Die neuen Gebühren sind folgendermaßen festge« setzt: . a) Schlachtgebühr sür ein Stück: Rinder (Stier, Ochs, Kuh oder Kailbin) 7'5, .Kälber 18. Schase, Ziegen, Lämnler oder Zicklein 0, Schweine ü^r 50 kg. Gewicht 30, tis 50 kg. und Ferkel 20, Pferde oder Fvhlen 60 Dinar. b) Beschaugebühr. Bei der Einfuhr von ge schlachteten Rindern, Kälbern, Schweinen usw. ist «die Beschaugebll^r in Höhe der Schl'achtgebühr zu entrichten. Dieselbe Gebühr ist auch für die eingeführten .Hälften 'dieser Tiere zu erlegen. Für die Einfuhr von Fleisch in Stücken (rückwärtige, vord."-re. Viertel usw.) ist sür l kg.'zu entrichten: Rindfleisch 0.75, Kalbfleisch 0.18 und Schwei« nefleisch 0..'X) Dinar. Die übrigen Gebühren bleiben unverändert. Die neuen Gebühren gelten ab 1. Juni d. I. Der Arbelteiter zum Behauen der Erde, 1 Ziegeleimeister, 1 Zementarbeiter, 1 Steinmetz, 1 Ofensetzer, 1 Wagner, 1 Sattler, 5 Schuhmacher, ISchneider, 1 Koch, lArbeiter sür chemische Reinigung, 7 Maurer, 1 Anstreicher, 1 lAchriftennmier, 3 Arbeiter sür Eiernntersuchung, 3 technische Ma schinisten, 5 Provinzreisende, mchrere Lehrlinge (Schlosser, Spengler, Schmiede, Faßbinder, Tischler, Tapezierer, Schuhmacher, Müller, Bäcker, Zimmernialer). 6 Köchinnen 24 Dienstmädchen, 3 Stubenmädchen, 1 Er-zicherin, die Klavierspielen kann, 4 Köchinnen zur (Gendarmerie und Finanz, 3 per-sekte Hotelsköchinnen, 2 Hotelstubenm'ädchen, 2 'Stepperinnen sür Schuhoberteile, 1 Wirt-scha!sterin, 2 Kellnerinnen, .1 Bedienerin, 1 Läuferin, 1 Serviererin, 2 Lehrmädchen (Näherinnen). Autobu^id abgekürzt wird. Fridolin: Wie werde ich „Miß Maribor"^ Ein genauer Leitsaden für die bevorstehend« Wahl. Nichts ist leicher, als „Miß Mribor"'zu lverden. Wenn Sie, Berehrtesti; die folgende Anivoisung genauest lesen und befolgen, ga« rantiere ich Ihnen, daß die Wahl auf Sie fallen wird.Für den guten Typ verlange ich nichts, als ein bescheidenes Autogramm von Ihnen, sollten Sie dann als Filmstar nach Hollywood gelangen. Das wissen Sie dock), daß jede „Miß^' ihre Stargage sozusagen schon in der — Puderdose mit sich trägt. Ich will der Reihe nach gehen. Man neh« mc also . . . Vorerst lenken Sie ihre Schritte anl Sonntag zun: Wahlkomitee, daß sich im neuen Bade auf der „Mariborer Insel" etabliert hat, und verlangen eine Nummer. Glücksnummern sind: 7, 13, 27, 66, 138 und 273. Aber jede andere Nnninrer bringt auch Glück, wenn sie richtig verwendet wird. Diese Nmnmer besöstigen Sie am Badetrikot. Dann tun Sie einfach so, als ob Si« die Sache gar nichts -mehr anginge, spazieren den Strand hinauf und gehen ins Mis» ser. Im Vertrauen bemerke ich, daß es nicht unbedingt notlr»endig ist, ins Wasser zu Ae-hen. Es genügt, wenn inan so tut, als ob. Sodann unterhalten Sie sich mit Ihren Bekannten. Lachen Sie womöglich einige-male, damit jeder gleich sicht, wie s^n Ihre Zähne sind. Vorteilhast ist es, wenn Sie bei dieser Gelegenheit auch verlauten lassen, lvelche Absichten Sie haben, sollte die Wahl, — tvas ja eigentlich vollkommen selbstverständlich ist, aus Sic fallen. Also Amerikareise, oder Hochzeit, neue lStrümpfe oder nur neuen Freund, Schnitte Eis oder Tonsilm. Die Auswahl steht Ihrer Phantasie natürlich frei. Sehr gut isti es, wenn Sic sich sür einige Augenblicke der Sonne aussetzen und in die« ser Zeit auch Ihre Füße zeigen. Ihre tadele lose Figur kommt in diesen Momenten an» besten zur Gelwng. Wenn es dann abend wird, bleiben A auch weiter in Ihrer Rolle, die Sie nichl einen Augenblick außer Acht lassen dürfen: Jmlner so tun, als ob es Sie nichts aw ginge. Je weniger ausfallend dies geschieht, um so sicherer ist die Wahl. Montag vormittag darf dann das Herzklopfen beginnen. Das ist zwar unangenehn:, aber die einzige Unannehmlichkeit, die mit der Wahl verbunden ist. (Nicht gerechnet sind natürlich die Unannehmlichkeiten, die jede Starrolle mit sich bringt, die man aber gerne in Kauf nimmt. Nicht wahr?) Das Herzklopfen dauert eine volle Woche an. Die Zeit bis zu Ihrer Proklamierung verbringen Sie damit, daß Sie einfach er, zählen, wie geschmacklos Frl. X. und ^au D. angezogen waren und wie unvorteilhaft die hübsche Z. im Badetrikot aussieht. (Und die hat geglaubt den Preis zu bekommenl Ja, lvenn Sie nicht gewesen wären!) Am nächsten Samstag abend steht dann Ihr Name fettgedruckt in der Zeitung und man kommt zu Ihnen, um Ihr erstes Jnter-View. Me Sic sehen, Berehrteste, ist die glinz« Sache so einfach und kinderleicht, wie man DonnerSkllg, 1?. Juni! IVA. .Mariborer Zeitung* Nummer ILA pe sich nur vorstellen Sann. Tun Sie genau sl>, wie ich hier beschrieben habe und Sie sind Miß M>ari!bor 1930". Nicht einen Schritt mehr brauchen Hie zu tu«. MeS geht dann von selbst.. Eines, eine Kleinigkeit Hab ich noch vergessen. Sie müssen die Schönste sein. Aber dann ist die Wahl ganz, ganz sicher. Sozusagen todsicher, hundertprl>zentsicher, dann sind Sie nicht zu schlagender Favorit. Und damit „Miß Maribor 1930". » »de» 8ie «eko» ^atvU« ä« vRek«n»«i!b»Iiu xvrvielmet Sln?m der Obst» unv Stmasepreise Beim heutigen Mittwochmarkt konnte man öer Obst und Gemüse seit dem letzten Marft baHe ein. bedeutendes Sinken der Preise wa)r nehmen, während d^e Fleisch« und Gefliigel preise unverändert bli^n. Insgesamt wurden heuite fünf Wagen A'irschen auf den Markt gebracht und diesevb^ bereits zu ' bis 12 Dinar (vorigen ^mStag 12—18 Di nar) per Kilogramm abgegeben. Auch beim übrigen Obst machte sich ein Sinken der Prei se bemerkbar, ultd ztvar wurden Erdlbeeren zu 107-^12 (früher 12—16 Dinar) und Schwarzlbeeren zu 8—9 (früher 10) Dinar per Lbter feilgek^ten. Weiters sind Erdäpfel numnshr bereits zu 2—5 Dinar (früher d bis 8 Mnar) per Kilogramm erl^ltlich, während Erb^ 3—5 (bisher 5-^) Dinar und Bshnenst^^ten 16—18 Dinar per Z^logramm kosten. Selbst bei den noch wsniifl vorhandenen Gurken konnte man ein Zinken der Preise wahrnahmen. sei unld der Anloigkn. Die Stelle wird für >e ist bei der Vergebung der Stellen nicht an t«S höchste Angebot gebunden. m. Frecher Fahrraddiebstahl. Am Pfingst-monbag in den Abendstunden wurde in Pobreije ein frecher ^hrraddiebstahl verübt. Im Hause PreSernova ul. 3 befand sich im Hofe in der Waschküche sin Fahrrad zur Aufbewahrung. Als die Hausbewohner von einem Ausfl-ug heinUehrten, bemerkten sie den Abgang des Rades. Es ist ein Negerrad Nr. 1281, fast neu, schwarz lackiert. Der Dieb nrutzte im Hause gut Bescheid wissen, da er, die Abwesenheit der Hausbewshner ausnützend, in die Mschkiiche eindrang. Vo-r Ankauf wird dringend gewarnt. m. Wettks/sricht vom 11. Juni 8 Uhr: Luftdruck 739, Feuchtigkeitsmesser -10, rcmeterstand 73S, Temperatur 4-22, Windrichtung NW., Bewölkung teilweise, Nieder« schlag 0, Umgebung Ne!bel. m. Unfall. Der 50jä!hrige bei der Firma Lirze r bedienstete Kutscher Binzenz m. Trauung. Dieser Tage wurde Herr Jng. Jskren P i p u ein söhn des verstorbnen GrohindustrieNen und Recht'^an-waltes Dr. PipuS, mit Frl. Mag. Pharm. Milta Glaser, einer Tochter des Groß-grund>besitzers Viktor Glaser aus Ru5e, getraut. Dem ncuver«ahlten Paar unsere herz lichsten Glückwünsche! nl. Handarb^tenauSftellung an der Ersten Mädchenbürgerschule in Maribor. Dieser Tage hatten wir wieder Gelegenheit, schöne Hcmdarbeiten zu sehen. In der Mädchen-l'ürgerschule in der MikloSiLeva uliea gab es eine Ausstellung verschiedener Handarbei. ten, die sich sagen dürfen, ganz besonders gut auf ixn Beschauer gewirkt zu haben. Nichts Mtägliches gab es dort! Jede .Handarbeit spricht für sich. Da sah man neben nützlichen und praktisch hergestellten Wäschegegenständen noch sehr viel dekorative Ar-^it. Eine Anzahl in verschiedensten Stich-arten ausgeführte Pölster, die in ihrer Farbenharmonie das Auge erfreuten. Außerdem gab es Teppiche in Kelim Smyrna und sogar ein schönes Stück eines auf einem Webeapparat hergestellten. Kurz gesagt; olle? wirkte geschmackvoll und gediegen und zeigte vor allem die kunstsinnige Hand einer wirklich vorbildlichen Lehrerin. Diese Handar-beitenausstellung hat nun bewiesen, daß die Schülerinnen dieser Answlt mit recht praktischem Sinn iürS Leben ausgestattet werde«, was nicht zuletzt den guten Ruf dieser Anstalt noch mehr befestigt. — A. R., Mutter einer Schülerin. M0Z5S vel jeäer ^lttenin? m. Das erste Motorboot in der Drau.^er städtische Ehauffeur H. Alois Kö berl unternahm vergangenen Sonntag mit einem selbst gebauten 15 HP-igen Motovboot eine Versuchsfahrt in der Drau. Das Fahrzeug, welches vom Erbauer als Wiking I gekennzeichnet wurde, bewährte sich vollends. m. Vergebung einer Friseur» und Photographenstelle auf der Mariborer Insel. Der Stadt Magistrat jchreiibt die Stellen je eines Badefriseurs und Badephotographen auf der Marvborer Insel aus. Dem Friseur steht in der Badeanstalt sin Lo-tal, jedoch ohne Eirr-richtung, zur Verfügung. Bedingung ist, daß üer Reflektant auch Damenfriseur ist. Die Stelle wirid für drei Jahre, von? 1. Jum 1930 bis 31. Mai 1933, vergeben. — Der Badephotograph besitzt das ausschließliche Recht zu photographischen Ausnahmen der Badcigäste auf der Insel und im Bade, ausgenommen ist jedoch die Aufnahme der In- R e ii stürzte gestern so unglücklich vom Wagen daß er sich hiebei erhebliche innerliche Verletzungen zuzog. Die Rettungsabteilung brachte ihn ins Allgemeine Krankenhaus. * Die WohltätigkeitStombola der Freiio. Z^mrwehr Gtudenci, die Sonntag, den 15. d. um 2 Uhr am Waldesrand stattfindet, steht ilM Bordergrunde des allgemeinen In-tevefses. Karten zu 3 Din sind bei einzelnen Wehrmännern sowie in allen Geic^f-ten in Studenci erhältlich Zur Vertsilung gelangt eim Reih? von wertvollen Ge.vin-sten, u. zw. ist die 1. Tombola eine Nähmaschine, 2. lebendes schweres Tchivein, 3. neues Herrenfahrrad, vierte Schreibmaschine, fünfte neues Weinsaß und außerdem noch 350 verschiedene lvertvolle Gewinste. Nach Schluß der Tombcla findet dortselbst ein vergnügungsreiches WaDdfest statt, bei welchem vorzügliche Weine und frisches Faß-ber verabreicht werden. * Dt. Horowitz, Zagred, Praika ul. 8, heilt mit Hochfrequenzstrahlaipparat (Original Aei leiS). 803 * Huchenschnij^l heute, Mittwoch, im Hotel Halbwidl. Weine von 12 Dinar pro Liter aulfwärts. Union-Faßbier. 8074 Stplonl» Getreide- und Medl-fieuer ln tlnaam Die ungarische Regierung wird im Rah» men der Reform der Getreideverwertung eine 40 prozentige Getreide-, beziehungsweise Mehlsteuer einführen. Diese Steuer soll einen Ertrag von 130 Millionen Pengö abwerfen und würde somit eine Kopfquote von 2 Pengö bedeuten. Die Steuer soll auf Grund des Bolettesystems erhoben werden. Danach würde der Getreideeinkäufer dem Landwirte nelbst dem börsenmäßigen Preise eine Bolette im Werte von 3.20 Pengö pv Meterzentner auszufolgen haben, welche als Produktionsprämie für die Landwirte gilt. Mit dieser Bolette wird der Landwirt seine Steuer entrichten Vönnen.Der zweite Teil der Steuer im Betrage von 4.80 Pengö für den Meterzentner würde im Wege der Müh len entrichtet werden, und dam» würde der Staat aus diesen Erträgen dem Exporteur die nötige Vergütung gewähren. In den agrarischen Kreisen machten sich gegen eine Besteuerung des gesamte« Konsums schwere Bedenken geltend, um so mehr, als durch die Mehlsteuer gerade die avinen Schichten schwer betroffen würden. Im Endergebnis befürchtet man Lohnerhöhungen,. Äa die Mehlsteuer bei einer sünfköpfigen Arbeiterfamilie jährlich eine Mehrausgabe von mindestens 100 Pengö bedeuten würde. sen 7.50—7.75, Schlachtstiere 7-8.50. Schlachtmastkühe 8.50—9, Zuchtkühe K— ö.75, Melkkühe 7—8, trächti.ge Kühe 7-L, Beinlvieh 4—4-50, Jungvieh 7—8.50. Fleischpreise per Kilogramm: Ochsensleisch Kvn'urst. Dorkonkurk und Äwonasousaleich» Der Verein der Industriellen und Groß" kam'leute in Lfubljana ver'öffentlicht auf Grund des an alle seine Mitglieder versandten Rundschreibens Nr. 2Z, für die Zeit vom Mai bis 32. Mai 18.^ folgende Stoti« stik: 1. Eröffnet wurden Konkurse: in Beo-grad, Zemun, Pankevo 1, im Drau«Banzt I, im Save-Banat 2, im .<^üstenländischen Banat 1, im Drina-Banat 1, im Donau-Banat 4, im Morava-Banat 5, im Bardar-Banat 1. — 2. Eröfsnet wurden Borkon-kurse: im Save-Banat 1. — 3. Kundgemacht wurden Zwangsausgleiche außer Konkurs: im Drau-Banat 1, i.m Save-Äanat 3, im Küistvnländischen Banat 1, im Drina-Banat !, im Donau-Banat 4. — 4. Abgefertigt wurden Konkurse: in Beograd, Zemun, Pan öevo 2, im Drau-Banat 1, im Save-^Banat 4, im Küstenländisch^ Banat l, im Drina-Banat 1, im Zeta-Vanat 1, im Donau-Va-nat 4, im Morava-Banat 3, im Bardar-Ba-not 3. 10—20, Kalbfleisch 16—25, Schweinefleisch 15—28. X Stand der Nationalbank vird angeführt, daß sich der Holzhandel in einer schweren Krise befindet, und daher die st>aattic^ Unterstützung benötige. Die TariferMäßigung soll auSnahmSlo's all« Holz arten umfassen. X Oesterreich forciert Getreidekäufe in Un garn. Laut einer Meldung ans ungarischen Mühlenkreisen sollen sich die österreichischen Mühlen in Ungarn mit großen Posten Getreide auf sofortige Abladung eindecken, die noch vor dem 1. Juli zum jetzigen Zolllatz verzollt werden sollen. Selbst t'chechoslowaki-scher Weizen und Roggen wurde in den letzten Tagen nach Oesterreich verkauft. Die Mehlsendungen der unaarisck^n Mühlen nach Oesterreich bewegen sich d-agege« nicht viel über den normailen Grenzen. Pest", „Hungaria" und „Fern-uaros" steht, sieht nmn bereits mit dem d. .kbar größten Interesse entgegen. Ungarns Fußballsporj steht schon jahrelang unbestritten an erste, Stelle in der ganzen Welt. Ungarns Fußballer find nicht nur die besten Spieler, sonder? auch Lehrer der ganzen Welt. Das Treffen n>ir>d sin Spiel von einem bei unS noch nie gesehenen Format bringen und zweifellos den Hichepunkt der bisherigen Geselchte de^ heimischen FußballsportS erreichen. Straßen Mannfchaftsiauftn Die Leichtathletiksektion des SSÄ. M a« ribor schreibt für S o n n t a g, den 15. d. um 9 Uhr vormittags das erste Straßen^ Mannschastslaufen in unserer Stadt aus Die Konkurrenz gelangt auf der Strecke Mt ribor — Kammca und zurück zur Durchfüh« rung und wird den bereits eingelaufenen Meldungen zufolge etwa 35 bis 40 Läufei am Start versammeln. Unter den Wettbe-Werbern befinden sich auch unsere bekannteZ Langstreckler Podi^^iÄn, Seifert, Jeglitsch. Hofer, Koniö, Lah, Drobniö, PriverSek usw^ die gewiß für einen interessanten Kampfverlauf bürgen. Der Start zu dieser erstm Strahenlaufkonlurrenz erfÄgt um 9 W vormittags am „Maribor"-Sportplatz. Tennwftadtekompf Marlbor-Aubljana Unsere tennissportlichen Bezichungen mil Ljubljana ließen in den letzten Saisonen viel zu wünschen übrig. Bis auf wenige vereinzelte Begegnungen zwischen einigen Spielern konnte man von einem gegenfeitiigen Spielverkehr wenigstens in den letzten ren kaum reden. Um endlich einmal einen regelrechten Spielverkehr anzubahnen, einigte man sich vor einigen Tagen, zuerst einmal einen Städtekampf zwischen beiden Städten zur Durchführung zu bringen. Um der Veranstaltung, die vorderhand in Maribor zum AuStrag kommen wird, einen großzügigen Charakter zu verleihen, sollen insgesamt gegen zehn Herren bezw. Damen beiderseits mitwirken. Während sich die Mannschaft von Ljubljiana aus den spielstärksten Vertretern „Atenos" u. „JlkisaS^ zusanrinensetzen wird, werden die Farben unserer Stadt die besten Spieler „RaPidS" und „Maribor" verteidigen. X Heu- und Strohmarkt. M a r i b o r, l1. Juni. Die Zufuhren beliefen sich auf 14 Wagen .Heu, 6 Wagen Stroh und 3 Wagen Grummet, ^u wurde zu 60—75, Stroh zu 40^50 und Grummet zu 60—70 Dinar per 100 Kilogramn: gehandelt. X Nutsmehmarkt. M a r i b o r, 10. Juni. Der Auftrieb belief sich aus 109 Ochsen, 20 Stiere, .^53 Kühe, 29 Kälber und 32 Pferde. Der Handel war verhältnismäßig lege; verkauft wurden 266 Stück, davon 2 Stück nach Oesterreich. Es notierten für das Kilo Lebendgewicht: Mastochsen Dinar 8.75 »-9, Halbmastochsen 8.50—8,.75, Zuchtoch- Sport Ungarische FußbaNprofe«flo-nal< ln Marlbor Gastspiel d«S erstNassiqen Vudapester „3. Be. zirkeS". Der SSK. Mari bor steht in überaus günstigen Unterhandlungen mit dem bekann ten Budapester Professionalverein „3. B e z i r k", denen zuifolge die Ungarn morgen. Donnerstag abends gelegentlich ihrer Rundreise durch Europa in Marihvr Aufenthalt nehmen werden, um hier ein Vastsviel zur Austragung zu bringen. Dem Start dic- : G. K. Rapid. Freitag, den 13. d. um 20 Uhr Spielerversa-mmlung im Taf6 „Ro-tov!". Es haben unbedingt alle Spieler zv erscheinen. : Eugen Vergant außer Gefecht. Unse, bekannte heimische Allround-Sportler gen B e r g a n t erlitt gestern nachmittags gelegentlich einer Dienst^ahrt gegen Kam-nica einen schweren Unfall, der ihn für ei« nige Zeit außer Gefecht setzen wird. E( stürzte nämlich in der slZ^rsen Kurve anl „Monte Bello" plötzlich von seinem I^e und erlitt hiebet schwere Verletzungen an beiden Unterarmen und am linken KniT Auf der Unfallsftaiion der hiesigen Rettungt geisellschaft wurde ihm die erste Hilfe geleistet. : Die „Athletiker^' auS Celje absolvierteH zu den Pfingsten zwei Wettspiele in Graz. Und zwar unterlagen sie der Reservsmanw schaft des G. A. K. mit 3:2 (1:0, 2:2), wäh« rend sie gegen den „Akademischen Sportverein" mit 2:1 (1:1) siegreich blieben. : Reuer Weltrekord Rurmis. Der alte Nurmi unternahm vergangenen Sonntag in London einen Weltrekordversuch ü-ber 6 engl. Meilen und es gelang ihm, diese Strecke in 29:36.6 zu bewältigen. Damit wurde die seit 20 Jahren bestchende Welt« Höchstleistung des Engländers Shrubi (29:59.4) gebrochen. : Vom DaviS-Eup. In Barcelona gs» wann Jaipan den ^vis-Cup-Kampf gege« Spanien mit 3:1. In London siegte Australien gegen England ebenifalls mit 3:1. Dik Vorschlußrunde führt nun I a p a n und die T s ch e ch o s l o w a k e i einerseits und Australien und I t a l i e n ander, seits zusammen. Mittwoch, zl. Juni. Beograd 17.30: Nationalweisen auf der Harmonika. — 20: Beethoven-Konzert^ - 21: Konzert. — W i e n, 16: Nachmit. ta^skonzert. — 20: Lieder und Arien. — ser prominenten ungarischen Meiste''?!^, die' 20.30: K. i^chönherrS Tragöbie „Die Bild-bekanntlich in t^er Tabelle der «'rs—n ^?ln lbl'cßend: Abendkonzert. — schen Profiliga av vierter Stelle hinter .iii.^ G i a -0: Orä^c'stsrkonzert. — 21.30: Ken- « ,Mar?boi?er Aoituirg* ?kummer !K6 « WwMSkaist. ??. ??M INÄ zert. — 22.15: Abendmustt. — Breslau, 16.30: UnterhaltuTvgSmustf. — 1V.0b: Abend-inM. — 31.ZS: Robert Z^oppel-Abend. — 22.45: OpenrkbertrvAun^. — Brünn, 19.30: Smetanas Oper „Das GelheimniS". — Stuttgart.. 19.30: P. Schmiedels lmd E. Li<^mami-Roßw>ieseS K^inal-Posse »Äob und Bert". — 21: Mavierlon-Kert. — Frankfurt, 21.40: Dr. Lavens mrd E. Beckmanns Mikroph>omoportage „Wie eine ^tung entsteht". — B e r l i n, 19: UnterhaltmvFsmwfik. — 20: Berlwer K^nst-wo«^n. — AnWießeivd: Danzmusik. Langenberg, 17.!^: B?sperkvnzert. — Li: Der herteve Mittwoc^i. — VonzevtÄbe'rtroyung. — Prag, 18.35,: deut!sche Sendung. — 19.35: Wederkonzert, — 2o: I. Stolbas Posse „Der Schnei-der und der Schuster". — M a -i l a n ö, 20.30: Ao?i-zert. — 23: TmlMusik. —München, 30.30: Auditors Hörspiel „j^rug«Ä?tien 117". — 22: „Stütten geistiger Arb«^". — An-fchbießend: Konzert- und Tanzmwsit. — B u-d a p e st, 17.30: Orchesterkonzert. — 22.10: Aigevnermufit. — Warschau, 17.45: Äichte Musit. — 20.30: Soli^nkonzert. — SILK: Kon^rtsmte. — 23: Tanzmusik. — Paris, 20.20: Konzert. Donnerstag, 12. Juni. B e o g r a d, 17L0: Zrbherkonzert. — 20: Ljubljanaer Uebert ragung. — 22.15: Abendtonzert. — Wien, 15.30: Nachmit-tagskonzort. — 19L0: En^rsch. — 21.15: Serenaden. — Breslau, 19.50: Abend-mustk. — 22.S5: Unterhaltungs- unid Tanzmusik. B r ü n n, 17: Nvchmitdagskon' zert. — 18.35: Deuts«!^ Sent>ung. — 19.35: Blasmustt. — 21: Unlerhaltimgsmufik. — Stuttgart, 19.30: Heitere Schall-plattenplalkdeixn. — 2015: Italienischer Abend. — 22: Drei Schtvei^r Dichtennilen. — 3: Weltmeisterschafts^xkaiM ÄhmeUng-Sharkey. — Frankfurt, 19.05: Französisch. — 23.20: E. Hemminlgsways Novelle „Um eine Vierteliwillion". — 3: Weltulei-fterschaftsboxkanlpf Schmeling-Sharkey. — B e r l i n, 19: Unterhaltungsmusik — 20.20: Aus der Singakademie. — 21.30: Liederzyklus. — Anischließend: Tanzmusik. — Langenberg, 17.M: Vespevkonzert. — 19.15: Spanifch — 20: „Meister der Operette". — 20.45: Isländischer A^nd. ^ Anschließend Nachtnmsik und Tanz. — Prag, 16.35: Denbsch? Sendung. — 20: Pu.'oinis Oper „Das MSdsik, — Warschau, 17.45: Kvmmermufik. 20.15: PvpulttreS Konzert. — 23: TanMu-sik. - Paris, LOLV: Sori^rt. 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Mortllcb^ Dlreictor Ltsnl^.c) -» Lelcle vudniiskt In Alaribor.