MARBURGER ZEITUNG AMTLICHES ORGAN DES STEIRISCHEN HEIMATBUNDES - . M ■ D »Ii Ni M-ftB 2S-Ae Ab It Ukl InehslBt wirktSg'lcb all Mergenxeitung. Bazugsprsi« (Im vo;aut idhlhnr) monnllirh RM 2,10 einsrhlipRIirt ▼.rUg und >^»""9 Harburg IM Rpl Poitiritnngsfebflhr, bei Lieferung im Streifband luröglich PniiOi bei Abhdlnn in rler Gosrhatt^sl^ll' (tlghch «UÄ« S.m«tag) l.t dl« SchrlftUltnng BW wf Ferrruf Nr er^thbar^ j ^Hre rb dTrh Po.t «onaUirb RM J.IO (ein.rhl 1»,8 Rpl Postzeltungsgebühr) und »6 Rpf Zustcll O^^hauäen'^i^'ta alu**MiÄ«tT 'S"®'? pJmSf Wr Kd t. PettM. UngnrtergaiM Nr I, Fernruf Nr. M 0*Wh'- Bttneinumaieni werden nur geg« Vorelntendunc, det Eln7Plp.r,«Ps und der Portoai.sUqnn ,..qnsrndn Nr. 320 — 83. Jahrgang Marbarg-Drau, Dienatag, 16. November 1943_Einzelpreis 10 Kpi Sprengstoff aus Moskau Die »Pacht- und Leihschiffe" bringen Tonnen von Agitationsschriften nach Nordamerika dnb Stockhohn, 15. November »Die Schiffe, die Leih- und Pachtqüter nach der Sowjetunion bringen, kehren Mch den USA mit Tonnen von Propa-gandamaterla) In Form von Tausenden von Zeitungen imd Zeitschriften zurück«, erklärte nach Meldungen aus Washington das repubUkanitche Kongreßmitglied für Michigan, Donde>roi Im Repräsentantenhaue. Dieae eensationelle ^tlarvung des grotesken SchwindelTnanövers mit der angeblichen »Auflösung« der Komintern bet In weiten Kreisen der Veret-nl0en Staaten lebhaftes Aufeehen erregt. Dondero erklärte in «einer Ansrprache welter, die kflrzllche Konferenz in Moekau habe wohl die Bande zwischen Amerika und der Sowjetunion enger geknüpft, die Verschiffungen von bolsche- wistischen Schriften nach Nordamerika seien aber ein Mißton in den Beziehungen. Diese Zeltungen enthielten Artikel, in denen die Schaffung von bolschewi-stiechen Gruppen in den USA gefordert werde. Die Verschiffung dieser Zeitungen und Zellschriften habe erst nach der »Auflösung« der Komintern begonnen. • Die Enthüllungen des amerikanischen Abqeordneten im Washingtoner Parlament beweisen schlagkräftig, wie richtig es war, der Moskauer Erklärung von der »Auflösung« der Komintern mit jener Skepsis zu begegnen, die bei derartigen sowjetischen Verlautbarungen angebracht ist. Der Bolschewismus hat seit seiner Entstehung versucht, in harmloser Maske in die Länder einzudringen, die ihm alt geeignetes Betätigungsfeld erschienen. Erinneit sei nur an jene »Volksfronten«, die wie in Spanien vor dem Bürgerkrieg und in Prankreich den Boden ftir eine bolechewistische Zersetzung bereiten sollten. Handelsgesellschaften, Liga für Menschenrechte, Vereine gegen den Antfeemitismus und wie all diese Tarnungen hießen. Der bolsche-wisitische Pferdefuß, die Abhängigkeit von der Moskauer Agitationszentrale, «teilte sich gar bald heraus. Amerika muß nun zusehen, wie es mit dem bolschewistischen Gift, das ihm heimlich j eingeflößt wird, fertlq wird. Europa aber kann auch aus diesem Beispiel die Lehre j ziehen, daß allein das rechtzeitige Zu-t packen des Führers und die deutschen j Waffen es vor dem bolsrhewistischf^n ' Chaoe zu bewahren vermögen. Die Nachhut der Kriegsgewinnler Eine Londoner Wochenschrift über den »Kriegseinsatz« der englischen Großbanken dnb Genf, 15, November Die Londoner Wochenschrift »New Leander« unterzieht das Kriegsverdiener-tum der Lotidoner Großbanken etner satirischen Betrachtung. »Wir stehen zweifellos in einem Volkskrieg«, schreibt sie, »alles kämpft, und selbst die Banklers sind dem Motto gefolgt: »Gleiche Opfer fOr alle.« In der Londoner City will man wissen, daß einige englische Großbanken Nlederlassimgen auf Sizilien errichtet haben. Des ist nicht verwiinderlich, aenn in den beiden letzten Kriegsjahren haben (He englisdhen Banklers die größte Unter-nelunungslust im Rücken der britischen Soldaten, die sich in feindlichem Gebiet befinden, an den Tag gelegt. Sie werden schnell und sicher zu einer notwendigen Nechhut, mm Bestandteil modemer mi-Utärischer Strategie. Wie die Bankiers den Krieg ganz in Ihrem Sinne auffassen und als eine »Nachhut« den britischen Truppen folgen, erläutert »New Leander« am Beispiel der Londoner Bankfirma »Barkleys«. Sie schreibt: »Sobald England In Abessinien das Heft in die Hnnd bekam, das heißt in modemer Sprache »Abessinien befreite«, gründete die bekannte englische Bank flrma Barkleys Im Reich des Königs aller Könige Niederlassungen, um einen gewinnversprechenden Markt auszusrhöp fen. Offenbar zu diesem Zweck wurden die Abesslnier befreit. Aber damit nicht genug. Barkleys haben inzwischen schöne, neue und ertrngsreiche Filialen in den nnnmehr demokratischen Gebieten Nordafrikas, in Bennasl und Tripolis, angelegt. Das ist wahrhafter Wiederaufbau' Barkleys sind aber auch die Vertreter der United London Commercial Corporation, die schnell ihre Fühler im ganzen Nahen und Mittleren Osten »Im wahren Geiste den guten alten englischen Indi-Tidii''*!3muB« ausstreckt. Die Sowjets iordem Köpfe dnb Genf, 15. November Di« letzte Sitzunit der »Beratenden Versammlunit« von AliJier führte zu Krawallszenen, die an di« Perioden des ftchlimmsten Parlamentarismus im Volksfront-Frankreich erinnern Nicht wcnijjer als drei Köpfe wurden im Verlauf der stürmischen Beratungen (gefordert, nämlich der des früheren franzöiischen Innenministers Pleheu, zurzeit im Polizeij^e-fänjlnis der marokkanischen Stadt Mek-nes, ferner der des kürzlich verhafteten General Ber|{eret, eine^ intimen Freundes und Mitarbeiters von Giraud sowie flchlieOlich den Kopf des von Giraud Anfang dieses Jahres nach Algier (gerufenen früheren Vichy-Botschafter» Peyrou-ton, der im Juni auf Betreiben de Gaulles seinen Posten als Generalgouverneur von Algerien aufgeben mußte. ^ Et kam zu dramatischen Zwischenfällen, als die beiden kommunistischen Vertreter Blorlmond Bonte und Mercier blutige Säuberun((smethoden verlan]{ten und die bisheri|{e Aktivität der Säube-runitskommission als' unzuläni^lich bezeichneten. Sofia bombardiert tc Sofia, 15, November Die bul|{arische Hauptstadt wurde am Sonnta|{ zum ersten Male seit zweieinhalb Jahren von britischen und nordame* rikanischen Flut(zeu|{en anijeftriflen. Uber diesen Ani{riff wurde am ^nnta|(abend fol|{endes Kommunique des bulftarischen Heeressiabes ausi(ej{ehen; »Am 14, November (iberflo|{en mehrere Gruppen von feindlichen FlujJzeufJen huli{arischeB Gebiet und warfen um die Mitta({szeit Bomben auf Sofia, die cini|{c Personen, darunter Frauen und Kinder töteten oder verwundeten, In einigen Vorstädten von »ofia wurden Gebäude zerstört,« Als Ergebnis dieser »strategischen Taktiken« hätten Barkleys ihren Aktionären besonder« viel zu brieten. Bis zum 31 März 1943 hätten sich ihre Gesamtguthaben um 56 Millionen Pfund Sterling auf 245 Milionen Pfund, daß heiße praktisch um 30 Prozent, erhöht. »New Leander« unterstreicht nur den Bericht von »Goeteborgs Posten« über das befreite Aufatmen der Londoner Börsenjuden nach Churchills letzter Rede, wenn dae Blatt schreibt Die englischen Bankkreise warteten nunmehr zusammen mit den Bolschewisten gespannt auf »eine nette große zweite Front«, an der die Bankiers ihrem »Individualismus« volletn Ausdruck verleihen könnten. »Wahrhaftig, es geht England in diesem Kriege doch gut«, schließt »New Lesder«. Die Engländer mit oder ohne Uniform, die das nicht glaubten, sollten, lim sich davon zu überzeugen, einmal die Börsenberichte der englischen Blätter studieren. Aus Blut wird Gold Churchills Rede erfreut die Börsenjuden dnb Stockholm, 15. November Auf der Londoner Börse, wo nn An-tfesichts der Aussicht, daO bald »der Friede ausbrechen könnte«, eine all|2e-meine Baisse notiert hatte, ist nach dem Londoner Korrespondenten von »Göteborgs Posten« im Ergebnis der Worte Churchills, daß der Höhepunkt des Krieges im Jahre 1944 erst zu erwarten sei und dieses Jahr das blutigste und opferrcichäte für England sein werde, wieder eine Hausse eingetreten. Die Besitzer solcher Aktien, die im Kriege immer wertvoller geworden waren, hätten einen Seufzer der Erleichterung ausgestoßen über die Ausführungen Churchills. Nun zeigten die Gesichter der Börsenmakler wieder optimistische Züge. Sie dächten wieder an Transaktionen, die sie während des Krie-^ ges vornehmen könnten, ehe für die Londoner Börse und lür Wall Street das drohende »Gespenst« des Friedens »wieder in Erscheinung« trete. Deutlicher als durch diese Meldung können die wahren Hintergründe des von den jfidisch-plutokratischen Börsenjuden vom Zaun gebrochenen Krieges nicht beleuchtet werden. Hinter Churchills Wor- ten steht die schiftsintereas« Machtgier und de« jüdischen das Ge-Schieber und Kriegsgewinnler, di« »ihren Krieg* bis zum letzten Blutstropfen des eigenen Volkes und der englandhörigen Völker fortsetzen werden. Für sie bedeutet die Zerstörung der kostbaren Kulturwerke der Menschheit ebensowenig eine moralische Belastung wie die Blutopfer des britischen Volkes selbst. In diesem Vernich-tuntfswillen reicht der {üdisch-plutokra-tische Westen dem jüdisch bolschewistischen Osten die Hand. Der deutsche Soldat aber und die mit Deutschland verbündeten Völker, die allein das Bollwerk gegen den Bolschewismus bilden, bürden dafür, daß dem verhängnisvollen Einfluß dieser Kriegstreiber ein für allemal ein Ende gesetzt wird dnb Verlustrechnungen. Frau Roose-velt erklärte, so meldet Reuter, in einer Rede, Stalin habe zu Außenminister Cordeil HuII geäußert, die bisherigen amerikanischen Verluste seien »ungefähr* gleich groß mit den Verlusten, die die Russen jeden Morgen vor dem Frühstück meldeten. PK-KriciJsberichler Sehflrtr (PHZ—Sehl Ein Blick durch das Scherenfernrohr Durch das Scherenfernrohr des V B. beobachtet der Kompaniechel in eineiu vorgescJiohenen Stützpunkt vor Leningjdd r'ie sowjetischen Stellungen, die sich nur einige hundert Meter entfernt entlangziehen. Die hellen Streifen unterhalb der Ruinen sind feindliche Schützengräben Einen Strich links oben neben dem Fadenkreuz ist als dunkler Streifen fieutlich ein Kampfsland zu erkennen Bestens! Bestens! Ein geflügeltes Wort Von Kriegsberichter Mdu könnte sagen, daß es mit diesem Wort »bestens« wie mit einer Seuche ist, die alle ansteckt, die es einige Male richtig gehört haben. Aber es ist eins gutartige Seuche, eine oprtmistische sozusagen. Sie grassiert vor allem in den Kreisen der Leutnante. Oberlsutnante und Hauptleute, bei den Männern und Vorkdmptern jenes strahlenden Menschentyps. den uns bekanntlich »niemand nJchzuniachen« versteht. Es gibt aber auch Stabsoffiziere bis hinauf zum Oberst, bei denen »bestens« zu Hause ist. Wer dieses Wort »bestens« zum erstenmal gebraucht hat, ist wohl nicht mehr feststellbar. Es war auf einmal da Sicher ist wohl, daß es im Osten entdeck' und zuerst angewendet wurde wenn es auch heute natürlich einige gibt, die das Wörtchen schon vor dem Kiiege eifrig gebraucht haben wollen Ich hörte es jedenfalls das erstemal in einer Panzerschlacht ostwärts Charkow im Burlukabschnitt im Sommer 1942 Da saß ein junger Oberleunant als Adjutant des Regimentskommandeurs während eines Gefechtes gegen zwo! Brigaden von T 34 in der offenen Luke eines Befehlspanzers, der hinter zwei angrei fenden deutschen Abteilungen etwas rückwärts gestaffelt als beweglicher Gefechtsstand durch die Steppe stampfte Von drüben blitzte es aus den grünen Stahlkröten des Gegners. Der Feind hatte anscheinend den Kommandeairwa-gen erkannt und ahnte wohl, daß in ihm Der deutsche Wehrmachtb^richt Drei Inseln im Go'f von Fiume besetzt Neue harte Kämpfe bei Dnjepropetrowsk und Kriwoj Reg — Verloren gegangene Ortschaften bei Kiew und Shitomir zurückgewonnen dnb Führerhauptguartier, 15. November Das Oberkomnitindo der Wehrmacht gibt bekannt: Aul der Krim wurden nordöstlich Kertsch rnehrlach wiederholte feindliche Angrifle in hd ein erbarmungswürdiges Leben zu führen. Nichts enthüllt die britische Heuchelei besser als die Tatsache. daß m dem von England besetzten Indien Millionen den langsamen dische Volk hat jetzt endgültig eingesehen, döß seine Erneuerung nur Wirk-licbkeM werr^en kann, wenn die Inder die TiPsrhirke 'hres Landes übernehmnn und die Briten völlig aus Indien vertreiben. Alte Fässer wurden zu Seeminen Vor 25 Jahren endete der Heldenkampf um Deutsch-Ostafrika Berlin, 15. November Dieser Tage sind 25 Jahre vergangen, daß die Schutztruppe Dcutsch Ostafrikas auf Gnind der heimatlichen Waffenstill-standsbedingiingen des ersten Weltkrieges, vom Feinde unbesiegt, die Waffen streckte Damit fand der Heldenkampf einer kk'inen Schar deutscher Männer seinen Abschluß, die, ohne jede Verbindung mit der Heimat, pflichtgetreu und tapfer bi« zum Letzten trotz beschränkter Mittel gegen eine mit allen modernen technischen Errungenschaften ausgerüstete zwanzlgfache feindliche Übermacht über vier Jahre nicht nur standhielten, .w>ndem ihr sogar die empfindlichsten Verluste zufügten. Die heldenhafte Verteid'qung Deutsrh-Ostafrikas im ersten Weltkrieg ist für alle Zelten mit dem Namen des Kommandeurs der doulsrh»n Schutztruppe, General von Lettow-Vorbeck, verbunden. Lettow-Vorheck schuf mit gründlicher und allen Schwierigkeiten trotzender Energie In seiner kleinen Kampftruppe das brauchbare Werkzeug zur Slcheruung des ostafrikanlschein KoIf>-niallandn«. Mit aller Kraft stemmte er sich als Kommandeur «einer Schutztrupne in vier lanoen Kampf|ahren unter denkbar schweren Bedingungen im tropiachen Klima des Schwarzen Erdteils geg^n die Krlegemödigkeit seiner Männer, die die Stoßkraft der Truppe verringern konnte. Als im Jahre 1917 hei der Schutztruppe Mun1t1on«mangel eintrat, ließ er Handgranaten und Minen selbst anfertigen. Sogar Seeminen aus eisernen RierfSssern wurden auf Lettows Veranlflssung herga- ' stellt, um die britische Küfiten»chiffah'"t um Deutsch-Ostnfrika zu schädigen. Als ' da« deutsche Hilfsschiff »Rubens«, das ] drei Millionen Patronen aus Deutschland i an Bord hatte, vom Feinde zerschossen I wurde und von seinejn Kommandanten auf Strand gesetzt werden mußte, ruhte Lettow-Vorbeck nicht eher, bis alle drei Millionen Patronen, die durch das eingedrungene Seewabser unbrauchbar geworden waren, auseinandergenommen, das Pulver getrocknet und wieder eingefüllt waren. Zu Beginn der Kampfhandlungen In Deutsch-Ostafrika standen 3000 europä-ischeji Soldaten und den 11 000 Aftkari« der Schutztruppe Lettow-Vorbecks auf feindlicher Seite 30 000 europäische und 350 000 farbige Soldaten unter 100 Generalen gegenüber. Im November 1914 trug Lettow-Vorbeck in der mehrtägigen Schlacht bei Tanga, wo der Feind mit zwei Kreuzern und 14 Transportschiffen erschienen war, einen glänzenden Sieg über die Briten davon Mit wenig Ober 1000 Mann hatte der damalige Oberstleutnant von Lettow-Vorbeck diesen Sieq über die 3000 Mann starke brit1sch-indi-«che Cxpeditionsarmee erzielt, von der 2nnn tot auf dem Schlachtfeld blieben, vohei der deutschen Schutztriinpe reiches Waffenmaterial in die Haide fiel. Jasslnl wurden d'e Briten im Tanu»*r 191.5 abermals von Lettow-Vorbeck emp-findlirh aeschlagen Trotz der e'-heblichen Verstärkungen, die in den foloenden Kr1egsiah'"en d'e Engländer .geoen die kleine deutsche Schii'^truppe in5 Feld führten, und trotz Rp'-.et/ung der Ostkü#?te südlich von Darf^R^hm durrh die Briten, gehng es Fe'nd n'cb', d'e Deutschen tinf^r ihrem tapferen Kommandeur e1n7uke«/seln und zu fannen Imm^-r wieder machte l,et»ftw Vorberk durch ffeschIfV'e Aus-virpirb'^ner;»tioTiPTi teindllcheri Fin- VriiisitncpiSne 7iin1chte Im Oktober 1117 schlug Lettow Vor- beck mit 1500 Mann 6000 Engländer in I der Schlacht bei Lindl in die Flucht. Er \viirde zum General befördeirt und erhielt das EichenLaub zum Pour le m^rlt«. Dann setzte er mi4 »«iner tapleren Schar über 'die Südgrenie Deulsch-Ostafrika« nach Port^gieslach-Mozambique, eroberte im kühnen 2^ge die ganze NordhAlfte des t Laruit« hie zum Sambesi, gewann so t weiteres Krieganiaterlal und stieß nach I Deutsrh-Ostafrika zurück. I Hier erreichte Lettow-Vorbeck am IS. I November 1918 dann die Nachricht vom Waffenstillstand: 20 Offiziere, 10 Sanitätsoffiziere und Beamte, 125 Unteroffiziere und Mannschaflen sowie ilfiS Ae-karis bildeten den Reet der Unbesiegten, die zuletzt einer zwanzigfachen feindlichen Übermacht standgehalten hatten »In diesem Lande sind wli unterlegen, und S'e haben gesiegtl« — bekannten britische Offiziere olfen den Deutschen, als sie das heldenmütige Häuflein int Sammellager von Abercorn erblickten. Eine Odyssee dojts'-her Helden hatte damit ihr Ende gefunden. Britische Rauhgier ergriff vorläufig Besitz von wertvollem Kolonialland, das zähe deutsche Pionierarbeit zu höchster Blüte entwickelt hatte und das über vier Jahre von einigen hundert tapferster deutscher Männer verteidigt worden war. Auf ewige Zeiten werden ihre Taten und der Name ihres Kommandeur« mit d^m Schwarzen Brdteil, und was mehr heißt, mit den Herzen der Eingeborenen verbunden bleiben BLICK NACH SUDOSTEN dnb Erste deutsch-rumänische KdF-Vorsteliung, Staatsführer Marschall An-tonescu wohnte gemeinsam mit nein deutschen Gesandten von Killinger einer ersten gemeinsamen Morgenfeier des rumänischen Amtes »Arbelt und Licht« und der KdF-Organisation der deutschen Volksgruppe bei. Rumänische und de^it-sche Arbeite! und Arbeiterinnen musizierten und führten vor nimänischen und deutschen Verwundeten und Arbeitska-meraden Volkstänze auf. Erhöhung der Preise für Sonnenblumenöl in Rumänien. Durch eine Verfügung des GeneralkummisMrlats für die Preisbildung In Rumänien wurde der Fabrikspreis für Sonnenblumenöl auf 210 Lei je kg erhöht, während die Preise iür ülschrot und Ölkuchen auf 33 bzw. 45 Lei je kg festgesetzt wurden. Das Endergebnis dei rumänischen Brotgetreideernte. Nach den vorliegenden Abschlußmeldungen über das Ergebnis der diesjährigen rumänischen Ernte beträgt diese rd. 94R 000 Waggons Brotgetreide. Für den eigenen Bedarf des Landes werden 490 000 Waggons gerechnet, während eitwa llfiOOO Waggons als Saatgut für die Herbst- und Frühjahrsaussaat Verwendung finden sollen Der Rest der Ernte käme für die Ausfuhr In Betracht. England und die Vorgänge im Libanon Auf der Suche nach einem Prügelknaben — Catroux »verhandelt« mit Casey dnb Stockholm, 15. November Wie Reuter au« Kairo meldet, ist der Gaullist Catroux am Sonntagabend dort eingetroffen^ Er wird Montag ra't Casey, dem britischen Minister für den Mittleren Osten, zusammentreffen, der aus Beirut nach Kairo zurückgekehrt l«t, um mit Ihm Besprechungen zu führen, bevor er nach dem Libanon weiterreist. Die Londoner Pre««e bemüht «ich die Schuld an den Ereignissen im Libiinon den Gflullisten in die Schuhe zu schieben, Sie glaubt, wie z. B die »Times«, daß der Mauptverantwortllche der Ge-neraldellgierte de Gaulles im Libanon, Heleu, sei, »Daily Telegraph» spricht von einer übereilten Handlung eines lokalen Beamten. Damit versucht die englische Presse die Schuld für die Zwischenfälle auf die Gaullisten walzen zu können. Tatsächlich steckt jedoch England hinter don Vorgängen. Es sah ruhig zu wie de Gaulles Vertreter, als sie die Regierung des Libanons hinter Schloß und Riegel setzten, sich die Finger verbrannten, entsandte daraufhin mit gemachter Entrüstung «einen Minister Casey nach Beirut, und tut nun so, ak hat>e sich die Lage im Libanon gebessert. Davon kann jedoch, solange Im Libanon mit Maschinengewehren auf die für Ihre Freiheit und Unabhängigkeit eintretenden Araber geschossen wird, nicht die Rede sein. Im Gegenteil, England denkt nicht daran, auch wenn es jetzt einen Prügelknaben In der Person Heleu« gefunden hat, dem Libanon die Unabhängigkeit zu gewähren, ebenso wie es den Indem trotz der jahrelangen Verspre chungen die Freiheit vorenthält und al« Ersatz die Hungerpeitsche schwingt. Der ägyptische Premierminister Nahas Pascha gab auf dem Paiteikongreß der Wafd-Partel in einer Ansprache eine Erklärung ab, daß Ägypten nicht ruhig zusehen werde, bis die Gesetzmäßigkeit im Libanon durch die Rückkehr des Präsidenten der Republik und «einer Regierung sowie «eines Parlaments wieder hergestellt sei, »jener Einrichtung, die In freJer Wahl vom Hb an ««Ischen Volk errichtet wurde und die allein ermächtigt sei. Im Namen des libanesischen Volkes zu «prechen«. Die politische Lage im Libanon «el heute schlechter als vor der willkürlichen und abträglichen Maßnahme, die geegonnen 543 Verhaftungen und Beschlagnahmer sind in den letzten Wochen erfolgt. tc Eine unbekannte Stadt. Der Präfek» der durch ihren Weinbau berühmten Pro vin? Asti In Piemont hat den Heimatort Badoglio«, der seinerzeit den Natnen Grazzano Badogllo ßrhalten hatte, wieder in Grazzano Monferrato umnennen lassen dnb Trennung von Badogllo. Raffaele Piccardi, der einzige zivile Minister de Badoglio-»Regierung« trat zurück und er klärte, er habe sich au« politischen Grün den zurückgezogen. •dnb Franzftslscher General «rmordert Der 74j»hr1ge französische General dei Reserve Philippon wurde am Sonntag in Toulouse von zwei Attentätern ermorrlert Der General war Mitglied der französischen Miliz und hatte nm Sonntag einer Kundgebung der Miliz helgewotint. Die Täter sind entkommen. dnb Ein neuer Schwelgefeldzuq wurde in Fngland eingeleitet, um ni verhindern daß Informationen über militärische Vor t>ereitungen zum Feind gelangen. dnb Fehlende Wohnungen In England Der Vorsitzende d^ Londoner Städte bauauflschusses erklärte, England werd" wahrscheinlich nach dem Kriege achl Millionen Neubauten benötigen. Drurk o Ver'au Mnrhurg« Verliiqi- u Dnirlt«r®i Gel mbH- VerlngileUunij Efjon naiimg«rttnozent an der Gra/ei Untveisl-lät. Der Reichsminister fü»^ Wis.enschaft Erziehunq und Volkstiildiinq hat den Studienrai Dr phil habil, Franz ftniiRler zum I")o7enten für das Fach Psychologie ernannt 22 Miirv.ziischlaqer Bauern, die Im un-tersteirischen Kreis Rnd in Ma*"b«r0 Hans Wfimtek, Prttnu, spricht Wie bereits aus dem in unserem Blatte veröffentlichten Novcmherprogramm der Marbiirger Volksbildungsstätte bekannt wurde, sof^ichl morrfen. .M't'woch. den 17 Novrmhcr Ilan*. Wunil?k im Sfial der Volk-b.Munvsstnlte am Dompliil;^ über dos Themrt' D e '^teiermarl' in der 'lesamt-drutschen Musiki-ntwickliiP''» Die Ausführungen des Musil-fa. hmann«'« f 'ndcn durch inusikali-vche Einl:'.!jep du- vom Opernsänger Fchmid'-Frnnt^on und Kapellmeister Kappes aic >'r'ührt werden, ihre Upterslrcichui',; 1 Raubzug auf Schwelnntetl. D'f 29jh!>? vorbe-' 5'rafl, untern ,hme,i am Kt Juni wieder i einen qemeiiisaniet. Die^sziiq 'n die i Stain7erqo(icnd. Sie drcunjeii it' die Be-1 hausunq einer I. anch geführten Briefwechsel zwischen einer im Reichsgebiet im zivilen Arbeitseinsatz stehenden Französin und einem französischen Kriegsgefangenen Sie ahnte nicht, daQ sie damit dem feindlichen Geheimdienst beinahe wehrwirtschaftliches Nachrichten-material in die HXnde gespielt und auf diese Weise unter Umständen niciti ab-■ zusvKenden Schaden angerichtet hätte. Die von der Französin unter Ausnutzung der Unüberlegtheit der deutschei Arbeiterin "beschickt eingefädelte Nnchrichtrn-veibindung scheiterte erst kurz vor dem Gelingen der beabsichtigten Übermittlung int feindliche l-ager an der Aufmerksamkeit eine» deutschen Wi-hrmachtangehö- »■ig^n Das Sondergericht Darmstadt verurteilte die G wegen verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen zu acht Monaten Gefängnis, wobei ihre Unbestraftheit und auch ihr anerkennungswerter Einsatz in der Kriegsindustrie sie vor schwerer Strafe bewahrte. Mögen die ernsten Folgen der I.eicht-fertigkeit der G. für jeden, insbesondere aller im Kriegseinsatz der inneren Front Stehenden Abschreckung und Warnung, aber auch Mahnung zugleich sein mit wachsam gesch&rftem Blick Möglichkei- ten feindlicher Spionageversuche entgegenzutreten und kcini'sfalls auch nui fahr-lÄssigcrwcise zur .^litlu'lf.-rin dev Gogners /u werden. Mit dem Motorrad an einen Tclc^raphenmas t Mitfdiirerin tut, Fahrer vor (jerlcht Uei Kidltw )'.^enlcnkc'i Jonduii B-iuei betaiid sich cm 10 Mai d J. in H.irtheig in einer Cjeselischal! als iliese in voige rücklei Stunde in genubeuej Sliniraung auseinanderqinq Er machte sich dabei erbötnj, ein Mad< hen mit seinem Motor rad nach ihieni eine haibe Stunde ent lernten Wohnort zu binuien Die Fahrt fand ein trauriqes Ende AiiLlej Hartbeiq luhi er in zu raschem 1 e:npo in eine Kiirve und piilltc dfidu.cli tin e:nen Te leqrtq)henmrist lier Pahre. und d:e Mit fahrere^n kamen zum Sturz. Das Mädt hen fiel mr dem Kopi q(Mn schwere Verlet zunqpii, drtß sie ihnen bald hernach et liiq Bauer selbst wuide nur leicht ver letzt Nach e nei beieiis einmal vertag ten VeThandliiiKi vor einem Strafrlchter iiTt l.andqerichl Gin? kam dei Fall nunmehr zur neuerlichen Veihnndlung Die Anklage laut >tf auf Vergehen qeqen die Sichf-rhelt des 1 ebens Das Reweisver-t-ihrei ergiib ditC flauer im alkoholisierten Ziistariile ein Kraltfiihraeiiq gelenkt und aufterd"in zu rasch In eine Kurv« elnriebiiqen ist, so d.iR et die Herrschaft iiliei d.i'. r hizeiu) verlnr Das Urteil lautete ^uf viei Munat« Gefängnis. ✓ Seite 4 if' Nr. 320 * Dienslag, 16. November 19f MARBURGER ZEITUNG Alts aller U elf Pimpfe kaperten entwichene Sowjets. Fünf sowjetische Knegstjeldnycne, die vor kuizem entwichen waren, wurden von fiini Jungvolkjungen der Ortsgruppe Hamerslebcn im Kreise Üschesleben (Bode) Wieder iesigenommcn. Uie Jung<.'n entdeckten die Flüchtigen in einem Strohdie^men an der Landstraße nach Barneberg. Einer von ihnen kletterte hinduf und forderte sie auf, hprunterziikonimen. Zwei der Krieqsqelanqenen folqten, versuchten dber erneut auszureißen. Sie wuit'.en von den mit Knüppeln und einem Hammer bewafinden Jungen verfolgt, eingeholt und fesfqonommen. Die tapferen Junfren brachten die beiden zum Amtsvorsteher und iirachton anschließend aurh die drei anderen Sowjets in Sicherheit. Ein klnderfremllrjes Geschlecht. In Tröbigau beging Frau Henriette Schott ihr(»n 92. Geburtstag. Sie^ hatte 15 Ge-ichwister und ist seihst' Mutter von I.S Kindern. Zwilling!«paar an verschiedenen Tagen und Orten «eboren. Em interessantes Ereignis trug sich in der Familie Bumbsla in Rosenau zu. Der Frau Bumbala wurde zu Hriuse ein Knabe geboren, dann traten aber Komplikationen ein, so daß die junge Mutter ins VVsetiner Krankenh.nis eiiir|t?]iefert werden mußte. Dort schenkte «ie am andeien Tage noch einem Mädchen das Leben. So hat denn das Zwillingspciar nicht nur verschiedene Geburtsdaten, Kindern auch verschiedene Geburtsorte. Im Nebel vom Zug übe» fahren. Re' Ausbes^erungsarbeiten am Güter'/ugge-leise in Miuchtrrnk ereignete sich kürzlich ein schweren Lhifall, dem drei Ar beiterinnen zum Opfer fielen, Schuld an dem Unfall war der dichtr* Nr-bel der vpihinderte, daß ein aus RichUing We's kommender Güterzug von den Bahnarbel terinnen gesehen wurde, und der auch oen Warnungspfiff des beaufsichtigen- Es ist nichts so tein gesponnen... Nicht gelö.stc Rückfahrkarte verrät einen Mörder Vor einigen Wochen erschien auf der Polizeistdtion einer kleinen Stadt in der Umgebung von Mexiko-Stadt ein Manp in mittleren Jahren und teilte in höchster Aufregung mit, daß bei einer Bootspartie fluf einem See seine Frwu ins Wasser gefallen und ertrunken sei. Sie hätte d.ir-nuf bestanden, während der Fahrt den Platz zii wechseln und dabei sei das Unglück ge«cheljen, Da der See sehr tief war, schenkte die Polizei den Angaben des Mannes, fter einen vertrauenerwek-kenden Eindruck machte und vollkommen verstört war, Glauben Auch die Presse, nahm sich in dieeein Sinne dos traurigen Falles an und veröffentlichte neben der Schilderung de« Unglücks das Bild der Toten, das der Ehemann der Polizei hatte übergeben müssen, um die Bergiino des Leichnams zu erleichtern. Am nächsten Tage meldete sich bei der Polizei ein Schaffner der Städtischen Omnibusgesellschaft und erstattete Anzeige wegen Morc'e« gegen den Ehemann der Ertrunkenen. Er bchtiuptelo, daß dieser am Tage des angeblichen Unglücks bei Ihm zwei einfache Karten, aber nur I eine Rückfahrkarte gelöst habe, was I nicht der Frau, wohl aber ihm aufgefallen ' fiel. Natürlich habe er sich dartiber weiter keine Gedanken gemacht, bis er in den Zeitungen von dem Unfall erfuhr und das Bild der Ertrunkenen sah. Die Polizei lut den Ehemann vor und stellte ihn dem Schaffner gegenüber. Er gab zu, den Kauf der Rückfajirkarte für die Frau vergessen zu haben und man mußte ihn zunächst entlassen. Man ließ ihn aber durch einen Detektiv beobachten und dieser stellte fest, daß der Witwer sich täglich mit einer jungens Frau traf, die er, wie er weiter erfuhr, bereite «eit einem Jahr kannte. Die Verdachtsmomente verdichteten sich Immer mehr und als jetzt die Leiche der Frau auf Veranlassung der Polizei geborgen werden konnte, schloß sich die Kette der Beweise. An dem Leichnam wurden Kopfwunden festgestellt, die der Unglücklichen durch Schläge mit dem Ruder oder einem Stock beigebracht -worden waren. Der Mörder gab nun sein Laugnen auf und gestand, daß er sich der Frau entledigt häbo, um «eine Geliebte heiraten zu können. den ßahnhelfers so dämpfte, daß er von keiner der drei Frauen gehört wurde. Mit 90 Jahren' noch als Uhrmacher tätig. Uhrmachermeifiter Emil Heft in Alt-mittweida vollendete bei bester Rüstigkeit sein 90. Lebensjahr. Er schafft noch heute an seinem Arbeitstisch, an dem er nun Roit 66 Jahren sitzt. Freilich »feinner-viqpn« Armbanduhren muß er seine Hilfe versagen, aber es gibt viele andere Uhren, die er noch heute »meistert«. Freche KindesentfQhrung in Berlin, Die Berliner Kriminalpolizei ist mit der Aufklärung einer Kindesentführung beschäftigt, die am Dienstagnachmittag in Berlin-Neuküln verübt worden ist Als eine Frau am Nachmittag heimkehrte, brachte si« zunächst ihr älteres Kind in die im ersten Stock gelegene Wohnung, während sie den Kinderwagen mit dem drei Monate alten Alfred Wankmüller im Hausflur stehen ließ. Nach unfjefähr zwei Minuten kehrte sie zurück, um das andere Kind zu holen, mußte jedoch zu ihrem Schrecken feststellen, daß der Kinderwagen leer war und das Kind spurlos verschwunden war. Für Angaben aus dem Publikum, die zur Klärung dieses Verbrechens beitragen, ist eine Belohnung von 5000 Reichsmark ausgesetzt. SPORT ü. TURNEN Alte Liebe rostet nicht .... Wie stark unsere Soldatensportler jede Gelc(ienheit ergreifen, hier und da in kurzen Gastspielen schnell einmal wieder ihre Form zu überprüfen, zeigt sich nicht nur Sonntag für Sonntag in den Punktcspielen unserer Fußballer Auch unsere Verwundeten stellen ihre große AnhäntfUchkcit zum Sport gern und offen unter Beweis, So sah man in diesen Tagen bei einer Amateur-Boxveranstaltung in Breslau als »besonders kritischen Zuschauer« völlig überraschend unseren Wcltergcwichts-Europam^ster Ferdinand Räschke, der — als man ihn erst ent-jdeckt hatte — natürlich besonders herzlich begrüßt wurde. Der Hamburger steht nach seiner Verwundung zur Zeit in Breslau in Lazarettbehandlung — Ähnlich war es im Geraer Wintergarten bei einer Veranstaltung zwischen den Hj-Boxern des Bereiches Mitte. Hier stellt man unter den Zuschauern die früheren Deutschen Meister Karl Beck (Düsseldorf) und Walter Müller (Gera) lest. Während Müller als Urlauber in seiner Heimatstadt weilte, sucht unser früherer Bantamgewichtsmeister in Gera Gesundung von seiner Verwundung. — * Dr. Goebbels Aber den Sport. Aus einer Rede von Reichsminister Dr. Goebbels: »Was dem Volk dient, was seine Kampf- und Arbeitskraft erhält, stählt und vermehrt, das ist gut und kriegswichtig. Das Gegenteil Ist abzuschaffen. Ich habe deshalb angeordnet, daß die geistigen und seelischen Erholungsstätten des Volkes nicht vermindert, sondern vermehrt werden. Soweit «ie unseren Kriegsanstrengungen nichts schaden, sondern sie fördern, "müssen sie auch von Seiten der Staats- und Volkeführung eine entsprechende Förderung erfahren. Da« gilt auch für den Sportl« Wir hören im Kundtunk lt. NovMibcri RcIchtprogTtaa) S—S19: Zum HArcn und Bt-halten! maihkiaalucba Alltagifraten. — 12.45! Der Dcricht lur Laf(c. — 13—U.JOi HrHert Melodien dei KapelU Willy Stcinar. — 13.3(1—16: Soliftenmuiik von Jos«! Haai und Herniann Zil-chei. — 16—17; Operniendunj mit Künitlcrii dei Tlieateri der Haniestddt Br«nfi«n. — 17.15—18: Kurzweil am Nachtnitlat mit bekannten Kapellen. —- 18—1R.30: Chormuiik der Rundfunkipieltchar Köni|i«bcrj. — 18.30—19: Der Zeitipicjel. — 19.IS—19,30: Ffontberichte. — 20.15—21: Symphonie Nr. 3 und Kammermuiik von Sctiumann. 21—32i Auilei« achöner Schallplatten mit bc ich-teaten Opernmelodien. DentichlandieDderi 17.15—18.30: Dai Kammer. orrhetter der Stadt MfihlliRuaen im ElaaO spielt Schubert, Woll, Schumann, Plitiner. — 20.15—Jh' Muaiknliiche Kleinigkeiten. — 31—22: »Eine Stunde iDr dich.. Auch Trifalls zweite Mannschaft siegte. Die zweite Mannschaft des eteirischen Herbstmeislers SG Trifall trat am Sonntag in, Cüll zum Pflichtspiel zur untjer-stelrischen Fußballmeisterschaft gegen die BSG Westen an und siegte mit 2:1 (1:1). Unser gestriger Bericht, der auf einer unrichtigen telefonischen Übermittlung beruhte, ist dahin rlchtigzustelleirt. Wiener Schaulaufen verschoben. Au% technischen Gründen mußten die für Montag, Dienstag und Mittwoch vorgesehenen Eröffnungsschau laufen . einschließlich der Wehrmachtveranstaltung mit gtftichem Programm auf, 22., 23. und 24. November verschoben werden. Albert sprang 7,63 m weit. Bei den Leichtathletlkabschlußkämpfen in Leipzig glückte dem Leipziger Albert eifi Weitsprung von 7,63 m, die eine neu® europäische Jahresbestleistung bedeuten. Lettische Handballmetster. Etarts und Olympia, Llbau, standen sich in Riga Im Entscheidungsspiel um die lettisch« Handbalimeisterschaft gegenüber. Starts siegte klar mit 7:1 (2:0) Toren. fJ^rau ^ita und der Jäger 'Rornnn ncfi Ihidoll 7lnfisß(irtscti 7 Portsetzung Hr erzShlte nlso, da er Frau Uttas Im-provisaüon konnte, von der schönen, ver-möglichen Witwe de« Kohlenhändlers Rössel und ihrem Vetter, dem Forsl-adjiinkten, der so eifersüchtig wäre und den sie keineswpgs heiraten wolle, •chon weil er zu jung sei. iWie alt?* rief der grimmige Rumreidl »Mitte der Zwanzig.« Rumreidl, der schon in den Dreißig war, strich sich stolz den geringelten Schnurrbart. So war aus dem Tnnzkränzchen großes Goschichtenerzühlen geworden. Himmel-mayer nährte alle Hoflnungeir die der M.irktgewerbsleute, des Ptirbwarenkora-mis, des Lehrkörpers und Rumreldls, versprach, die schöne Witib ohne den lästigen Forstcousin wiederzubringen, notierte sich ernsthaft den Namen dos Vereins, der rit'n Abend veranstaltet h^itte, und begib sich dann mit seinem Mädchen, einer Zimniervefminfp'fjforhter, iii den Hof um einigen Schlußunterrlchl im Küssen zu erteilen. Frau Utta und Hanns fuhren. Frau Utta atmete schnell und tief, beide schwiegen, und dann und wnnn lachte die Frau qeproflt und nervös empor. End lieh vnirde das Lachen freier, bandloser luid lebhafter, zuletzt toll und endlos. Hanns schwieg gekränkt. »Mein Gott, mein Gott, es tut mir alle« weh«, sagte Frau Utta und lachte immer noch, schluckte dabei, schluchzte einigemal mitten in das Lachen, und dann glaubte Hanns immer noch, daß sie lachte, während sie schon längst erbärmlich ins Weinen geraten war. Er wußte es erst, al« ihm schnell nacheinander bei einem Schiefgang des Wagens drei, vier Tränen auf die Hand geträufelt waren. Nun erschrak er. Aber er dachte: »Hysterisches Frauenzimmer, das! Sie ist doch nicht gesundl« Dann erbarmte sie ihm. »Prau Ulta?« hat er. Nun weinte ale noch mehr, imd Ihm kam dieses Weinen unsäglich Heb und süß vor. Er versucht«, den Ann um sie zu legen, aber sie wehrte kurz und weinte fort. Da saß er hilflos. »Was ist denn?« Habe ich Sie beleidigt?« Sie sagte gar nicht«, aber sie war fassungslos, wie unbrauchbar dieser Baron sei. Den als Mann? Blamieren würde er siPi je mehr, desto weltsicherer die Ge-sellsrhalt wäre. Mit Eifersucht guälen auch. Und dann, wenn er vierzig war und sie auch, sie von sich stoßen wie den Rumreidl im Wirtshaus. Alles sah sie klar) sein ganze« Wesen und die totale Unmöglichkeit, Gefallen an ihm haben zu dürfen. Deshalb weint« sie so »ehr, Heß ihn durchaus nicht nahe an ihr sein, wehrte seine ihr lip'he Stimme ab, stieg resolut aus dem Wagen, als sie zu Hause war, sagte kurz »Gute Nacht!« und gar nicht »AuJ Wiedel sehen!« Und am andern Tage fuhr sie nach Wien. In der Zeitung stand aber drei, fünf und sieben Tage nachher folgende Annonce: i»Fasching-Di€n«taig, Schwarzer Bär! Entzückende Witlb vom Gries-bauemball wird von ihrem allertreueaten Tänzer kniefällig und in ehrbarster Absicht um Lebenszeichen gebeten. Antwort unter ,Trau€rpferd und Kohle an die Expedition der Tagespost.« Himmelmayer sandte die Zeltungsausschnitte nach Wien und versah sie mit Glossen. Aber der schöne Herr Rumreidl wartete vergeblich. * Wie in diesen Gemütern, so saß das Gedenken der schönen Wienerin auch im Herzen des jungen Heydenreich. Er schämte sich anderntags unbändig und bewunderte noch lange nachher Ärgerlich seine Fassungslosigkeit an Jenem Paschingsabende, da er beinahe in schwunghaftes Geräufde geraten wäre. Er verwünschte die Frau, die Ihn «o sehr gedemOtig hatte, a1)er sie war unvergeßlich. So stark besjA ihn der Gedanke an da« volle, gesunde Weib, daß er beinahe vergaß, sich seine schöne, kostbare Doppelbüchse zu bestellen. Als nun das dennoch abgetan war, fuhr er in einem unsäglich süßen Wundsein, das ihn traurig und lieb durchglühte, an die Sawe zurück, wo er auf dem Schloß ein paar Tage gegen Doktor Urban, Gronmama und Mutter betreten und ein bißchen fremd war. Da aber bald Schnepfenzeit wurde, schob man s auf den herannahenden Frühling. Bald verschwand er auch auf mehrere Tage im Walde, weit nach oben, wo ein einsames Jäger- haus unter den hellkahlen, silberstämmigen Edelkastanien stand, und von wo selbst d.ie scharfen Ohren der alten Damen seine Büchse nicht mehr hörten — geschweige derui seine Seufzer, Mit denen ward es Ja auch bald besser, Es folgte eine fritchera Zeit. Zuerst kamen die ahnungsreichen Schnepfen-wochan. Die Amseln verkündeten sie. Denn eine« Abends, als es schon undeutlich im Walde wurde, erschrak da« wehe Herz Haruisens vor dem leidenschaftlichen Laut der Natur. Eine Amsel jagte d.ie ander«. Noch war es kein Lied| bloß das wilderregte Schackem riß lieh durch sein Herz hindurch. Und Jenseits de« Graben« wieder: wildes Blätterraacheln, Plüg^gehud^r und danti das scharf erregende ,tak tak tak tschrrr. Dann kam es Ober dl« lichten Wald-steilen lautlos dem blassen Himmel vorbeigehuscht. Nur selten quarrten und miurkten die verliebten Dämmerung«vö-gell meist waren sie still und überraschend wie Eulen. Wenn die Amseln einsilbig worden waren, dann kamen die Schnepfen. Und so war wieder herzer-regende Jagdzedt da. Das waren Nächte, das waren Tagel Das Lehen kribbelte den Sträuchern gründränqlich in allen Pingerspitzen und preßte und zo'-sprengte sie fast vor Liebe und vor Lust der Ausfahrt Ins Le ben, und der Buchenwald wurde Immer hellroter und die Birken purpurn vor lauter Drsng Hanns kam gar nicht mehr aus den Bergen herunter. Er sandte bloß Schnepfen und einmal einen Auerhahn, und dann und wann einen Fuchsbalg als Zeichen, daß er dort oben als Herr über Leben und Tod werkte Dieses Tauen und Rinnen, diese Erregung des geheimen Tierlebens ging ihm durch Mark und Bein. Er liebte sie alle mit wilder, gieriger Uebe, Schnepfe und Urhahn und Reinhard Puchs, und dennoch fuhr er mit Strahl und Knall dazwischen. Ein seltsamer Wahnwitz, eine wehe Lust, in diese Welt, an die er so inbrünstig sein Herz hipreßte, den jähen Jägertod zuk-ken zu lassen. O, hätte Jeder Schuß dio Gewalt gehabt, aus einem Tannzaplen, den er tum Spaße mit der Kugel abschoß, wieder einen Urhahn zu machen, der das Leben des eben getöteten bekamt Sorgfältig übte er Hege, und seine Kugel galt dem Räuber mehr als dem Nutzwild. Aber wo auch das Raubtiier seifen und edel war, da Heß er die Hand vom Büchsendrücker. Er hatte Adler, Luchse im Revier und Wildkatzeni aber er rottete sie nicht aus. So wußte er am letzten Berge seines Reviers, der mit rüstig hohem Wald und Pelsensteile hart an der Sawe empor-dfängte, einen Goldadlerhorst. Den allerletzten vjellelcht Im Land. Jahr für Jahre ließ er die stolze Brut ausfliegen und tat den Vögeln, bei deren AnhKck sich kein Herz ingrimmmig vor Beute-lusl und Liebe zusammenzog, kein 1 ei-des. Es war wie Blutsverwandtschaft, was er fühltet und wenn ein Mensch einen jener hehren .Vögel geschossen hätte er hätf es gerächt! Aber es blieb stets nur dieser eine Horst Seeadler, Schlangenadler gab e« wohl» aber den edelsten Vögeln schien keine Vermehrung gegönnt. Die Brut flog aus und fort» — wohin, das brachte er nimmer an den Tag. Lag erraifime vollkommen trocken, unbedingt an einer Bahnstation gelegen, sofort zu mieten gesucht, Anträge unter »Geräumigi an die ».Marburger Zeitung«. Belianntmachung In der Zeit vom 10. November bis 30. November 1943 werden in der Sawe in Slromkilometer 768,00 (Ortslage Freihäu, früher Werchau) Bohrungen im Flußbett ausgeführt. Durch die Vetcinkerungsseile des Bohrfloßes wird die Sawe abgesperrt. Saweflöbe haben sich entsprechend zu verhalten, oberhalb der Sperrstelle anzulegen und nur nach besonderer Weisung die Sperre zu durchfahren. C i 111, den 13. November 1943 Sawekraft-Baulettnnfl CUll. n.irf lifif uns die tr.iurign Nachricht, dnß unser einziger Sohn, Gitip, Vater, Bruder, Schwiegersohn, Schweiger und Nulle HAUPTMANN HEINZ LAUTNER am 2.1. September IUI im Aller von 28 .Jahren bei den schweren Kampten im Siitlen clan Helden' tod fand M d I b u r g, den 13. November UM3. FAMILIE DENTIST LAUTNER Im tiefen Schmerz gehen wir die traurige Nachricht, daß unser einziger Sohn und Bruder Franz Maroch Grenadier bei einem Gegenangriff an der Ostfront Im Aller von 23 Jahren den Heldentod fand. W a r e a-T r e u n. Im November 1943. In tiefer Trauer: Aiilon und Antonie Maroch, Elterni Maria und Katharina, Schwestern. 155 Familien - Anzeia^^n ftndM iorcb dl« »Marborger Zcltunge weitest« Verbreltuno In tiefe Trauer tind großen Schmerz stürzte uns die noch unfaßbar« Nachricht, daß mein Innigatgeliebter Gatte, herzensguter Vater, lieber Sohn, Schwiegersohn Brud«r, Schwager und Onkel Pg. Franz Koller ^^-ScharfQhrer am 18. Oktober 1943 im Osten im Alter von 35 Jahren, getreu seinem Eid, sein Leben für Führer und Reich gegeben hat. Nun ruht er fem seiner gellebten Heimat. Drauweiler, Mureck, Graz, im Felde, im November 1943. In Ueter, stoher Trauer denken «n win ferne« Heldengrab) Anny Koller geb. Priedau, Gaittim Helga, Töchterlelnt Franz Koller, Vaterj Maria Koller, Stiefmutteri Johanna Priedau, Schwiegermutteri Frieda, Schwesteri Hans und Julian (z. Zt. im Felde), Brüder, sowie Familien Koller, Wagendorler Buchner und alle übrigen Verwandten. leder nefr*ei)$- lOhrer soll das Virordniiriii- onil flmtililatt des Chets der Zivllverwaltunf} In der Unter-atrlermark lesen Bezugs-prels monatlich RM 1.«. Be- stellungen sind an die Oe- schfiftsstelle des Verord-nun^s- und Amtsblattes Marbur^/Drau Bad^asse f) richten >A rj Schwer tr^if uns die traurige Nach- * ,iSr ' rieht, daß uns^ Sohn und Bruder Ernesi Exelenski Soldat im 21. LehPnsjiihro am 29. Oktober 104.3 an dnr nordlicbi-n Üstfron't den Heldentod fand. J a k o b s t d 1, den 11. November 1943. In fipfer Trauer: Jakob und Antonia Exelenski, nitemj Jakob, Max, Alois (z. Zt. im Felde), Josef, Franz, Viktor, Martin, Mirko und Alexander Exelenski, Brüderj Ludmilla Exelenski, Schwester. 449 Hart traf uns die traurige Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bruder und jk, ' Schwager Stanislaus Gross Gefreiter ^ 19 Jahre alt am 23 August 1943 an der mittleren üsltront gefallen Ist. Mahrenberg, Marburg, Berlin, Hartenstein, Hausdorf, den 11. November 1943. 'n tiefer Trauer! Rudolf und Marl« Groß, Elterni Anton, Rudolf, Vinzenz (z Zt. Im Felde), Eduard und David, Br^dert Paula, Schwester» Familien Pollanetz, Stlbler und alle Übrigen Verwandten. 451 Im blühenden Atter von 21 Jahren hat Gott uns unsere goldige, unvergeßliche Tochter und Schwester, Fräulein Sophie Wreischko weggenommen. j . Das Begräbnis der Unvergeßlichen findet am Mittwoch, den 17. November 1943, um 15 Uhr, am Sti'dtischen Friedhofe statt Die Seelenmesse wird am Donnerstag, den 18. November 1943, um halb 7 Uhr, In der Pfarrkirche gelesen. Clin, Baden hei Wien, und im Felde, am 15. November 1943. In tiefster Trauer: Waldemar und Lina Wretschko, Eltern» Waldemar, Karla, Günther und Lla, Geschwisteri Familien Prockert, Juwanz und Wretschko. Um stilles Beileid wird gebeten. SfindpI den Sotdalen dit »Marbutger Zeitung* an die Front! flnzBlgen finden durch die Marburqc Z e i i u n g weiteste Verbre'ttifiöl marburger zeitung Dienstag, !6. NovemKer 1943 • Nr. 320 ♦ Seile 5 STADTTHEATER MARBURG-Drou Dienstag, 16. November: Erstaufführung: »DER MANTEL«. Oper in 1 Akt, von Glocomo Puccint. »GIANNI SCHICCHI«, Oper in 1 Akt von Giocomo Pucclni Beqinn. 20 Uhr Ende: 22.30 Uhr Preise 1- Mittwoch, \7 November: Gastspiel Werner Enael vom Grenzlandtheater Klagenlurl als Ferdinand in »KABALE UND LIEBE«. Preise L Vorverkaul auRei Montaq tAqilch von 9 bis 13 und von 15 bis t8 Uhr an der Thea-terkflsse, Theaterqas«« 3 UNTERSTEIRISCHE LICHTSPIELTHEATER MARBURG-OKAU | BllitC-tiCHfSPIEH Haut« U 17.30. 19 45 Uhr l»«n>ni« «18 Hanl Söhnkei, KlrtlM Halbtrg, lall Watt, frlti Odanar, Chailolt Dandert, Margot Hlaltchlar In Liebespremiere Itrahlandar Charme lauchtat aiu Jader Sxana dlatei mutlkAllirhan KomAdl«. PAt Japendltche airhl lagalaiMnl Wir «atgan In Bond^rverantlallnngani und Mittwoch utn 13.45 Ubri Auf jiroRer Fahrt Ria 8plt««nf1lra mo'lr'rrfr Romantik mir S«a. nr JafaiMt-ba ingAlaManl ESPIAVADI Hattta 1«. IV.» and It.dS Uhi Die Landstreicher nack dar Oparett« ^on ZIahrar all Fanl HArMfar. Lada BnglUcb, ladolf Carl. Brlka DniaourlUck, drall Thalmcr, Rndoll Platta unri Loa Faukart. PAr Jagandllrb« alcbl lagrlaMaal tlchispcc^c KaJeOeniclmlc Dlaoilag, lt., Mlltwrch, If., Donnaritag, II. Nsvaabar IIb luftlgai Film am dra bayrlicben Bargani Der Schützenkönig la dar Hauptrolla; WalB PardI, dar banUtoita Mltnch-MT Kbmlkar — Ftt Jagandllcha nickt ingaUiiml Praltag, Ib Nov. gaarhloiiaiia WahrvaclilTorctallung. Sarbtenlaldai ■traBa Bufq-Lichtypiele Cilli_ BIf II. No van bat Die Gattin ■II Janny Jugo, Vlklo* Staal, Willy Pritich, HII4n T. Stoli. — WMrnn alle Fraunn wie dieta wunderbare Oattlo JKtiny Jugoi In diaaam Pllm — aa giba kalna Junggai«llao tnahrl Plr Jugend*)« bv nickl tngalaaaa«! Nana Splelieltnn. Wochaolaga na IT and 11.91 mir, Sonntag» am 14.51, \f and 11.30 Ubr ltetropo*»L»chea#c> HjurHeitl DlanaUg, II. und Mlttwack, IF. NoTaMkar Schweiften im Walde Bn Oanqhofar Pilm mit Kanal Knotark, faul Ucktar ■. a. Mittwoch um 17 Uhr filr JMqetidllrha tugelflnaan Ton-liclif«p*ele S^adHheaier ___ _ Dlnn^tag, 1#. Mlltworb 17. und Donnerstag, II. No-vembpr — Krldln« Sniterbaiim, Frlli von Dengan und Prlrdrlch Kdyflifr In einem erqreifend-trnglschan menachllctipn nin/olichlrksal Verwehte Spuren Pli lugrndllrhr nicht fiigrlaaueq I 'rsleierindrk Nr. 32 vom 10. November 1943 Inhalt: Zweite Dienstnuswelsung betreffend das Verldhrpii in StriilE.af.hen bei den Ge richten vom 2b. Oktober 1943, — Verordnung über die lagerinaßige Unterbringung von Art>eitskrfiften wahrend der Ddjer des Kriogeä (Lügf'rvertjrdnurig) vom 4. Jvlovem-ber 1943, Erluß betretterid Lernmitteibei-trag für den Unterrichtsfilm vom 12. Oktober 1943. — Li laß betroffend Filme, Steh-biidfi (Diiipositive) und Schallplatten der Landesl>ildstelle G az, Verwendung im Unterricht vom 13. Oktober 1943 — Erlaß be-trefJend Fortbildung der Lehrerschaft an den HauptBchulen vom 15. Oktober 1943. — ErlflR hetreflf'nd Einliihrunq eines Lesebuches für dir HUfssrhuIen vom 18. Okto-bei 1943. — Hrldß betreffend Mauswerlc-unterricht vom Ifl. Oktober 1943 — Erlab betreffend Dautsrhes Sprnchübunqsbuch für VoIkssihuli'M vnm 18 Oktober 1943, ~ Pekanntp! jrhiirK] über den Verlust eines Dipnstiiisw'xsps vom 30. Oktober 194.3. Elnzelprolü 10 Rpf. nrhailllrh heim Schallet rtet Marhiirqer Verlaqs- u DnirkerH Ges m h Fl. Marburg Drau Bad-qjisse B bei d«n Gest hnttsstpllen riei »Marhurgei Zeitunq# IN eil II M irktpl it? 12 (Fernruf 7) IN PF7 f AU Uimnrfotijrtsse Herr Geoip PithliM u hPi den sdnsfiquri Verkaiifssiellen neziigspireis: Mondtiuh RM 1,25 (bIpIr Im vnrmis rnhlhnr) SpieiplanSnderung am Stadt* theater Marburg Mittwoch, den 17. November GASTSPlüL Werner Engel vom Grenzlandtheater Kla-genfurt als Ferdinand in »KABALE UND LIEBE«. Kartenvorverkauf ab Diensitag, den 16. November an der Theaterkasse. Preise 1. STEIRISCHER HEIMATBUND Kielsfflhrung Marburg-Stadt, Amt Volkbildung — AG. Sport Di« r«g»lmiBlg«n Turnstunden für Kinder und Kleinkinder tlndan nunmehr J«den Mittwoch In der RapidSiall«, SuppanzgAsie 7,^ von 15 bis 16 Uhr itati — Um pünktliches Erscheinen wird gebet«!. 157 STEIRISCHER HEIMATBUND Amt Vo.lkbildung, Volksbildungsistfitte Pettau Unsere nächsten VeranstaltungMi: Mittwoch, den 17, November, um 20 Uhr, Kreishaus, kleiner Appellraum Beginn der Arbeltsgemelnach«ft Oberamtmano Wagner Das Programm der hSDAP Donnerstag, 18. November, um 19.30 Uhr, Musikschule Vortrag Doient Dr. Walter SchneefuB Oer erste und der zweite Relihrieg 158 Wir suchen mObllerl ein Einbettzimmer und ein Zwet-bettzimmer für ruhige Herren In leitender Poeition. Zuichriiten unter »S. R. 50« ea die »Marburger Zeitung«, 152 Ämtliche Der Chef der Zlvllverwaltung In der Untersteiermark Der Beauftragt« für Ernährung und Laiidwiiischiait Graz, den 13. November 1943. Bekanntmachung B«i der Vort}«st«llung zur Weihnachtaeonderzutellung wurde beobechtet, daß eine Reihe von Varsorgungsberechtig-ten die Stammabschnitte und - die nicht auigerufeiton Abschnitte der Nährmitteikarten schon vorzeitig vernichtet haben. Da im Laufe einer Zuteilungsperiode unter Umstanden Aufrufe auf Nährmittelkartenabschnitte erfolgen können, muß jeder Verbraucher seine Nährmitteikarten bis Ende der Zuteilungsperiode aufbewahren, 151 Im Auftrage: gez. Lungershausen. Kleiner Anzeiger Realitäten und Geschäftsverkehr Kehl»iikl««'t H«lf• rth«If«r Nr. Herr Wurschtig Phlegmotllwrf ousgesprodtener OberflddHnatikerl Ober-l«Ot nidil«. Hebt keine VerAndenmgen, Mocht in rtogativer Bierruhe. Stremvertxowdi etmdhr&rUrenf Lampen autwedneln, stillegen f — Sollen andere modtenl Rundfunk kann ruhig weiterlaufen, keiner hört zu, das stört Ihn nicht. IHöhen-sonne, Haartrodmer — das biOdien Strom! Kohlenklauf — Na, wenn idioni Kleiner Beitrag lur Volksbelustigung. So woi ist Herrn Wurschtig wurscht. Dabei braucht« er nur ein klein vi/enig unter dte Ober-Mdie XU Khauen, um xu eritenr>en, wohin die vielen Shromeintparungen sdilieftlidi fließeni In die ROttung, die {o audi die «Wunditigs" sdiOtzt. Und jmM mcrf Hand avh Nenn n ■ 293 Halt\t)ir den;Sple0^.l'vors>G«$M^^ In Ihrein Interesse! Fddpoitiandun^an ohnt Rcnaua AbMndcr-Annibe werden hr Uniuittllbarkcit «crnidtitt oder all LIcbeifiiben verteilt, ».iruii Abitndar genau angcbenl Ferner: Auf Renau dcutlictie Artidirili und guie Verpidiuni; adttcnl Keine Moli rJiumt im Pldicfien offen latient reuer); itrifhn Nur lo kann dit l-etdpoit die 5rndun$;rn über oft grolSe Lr, Itrnungcn mit lilufigrn Umladungen »idier ani Ziel brinj; GrAfiarer «chdner Bedtx samt Viehstand, Näh« Marburg, wird verpachtet. Zuschr, unter »Besitz« an die »M. Z.«, Marburg (Drau), 369-2 Zu verkaufen Einige neue 16 mm Schmalfilme 6 RM 2Ü.— zu Kinopojektor zu verknuien Anzufragen von 13 bis 15 Uhr ^chillerstraße 23, I. 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Unter »Sympathie« an dl« Verwaltung. _464-12 Funde • Verluste 354 Vn« F«n«liflitnp »on Art»«*ltKk»9t Tiift «t*»* ^»letinirnnna FQ wtrdfio Ihre Verlobung geben bekannt: EMMY SUPPANTSCmrSCIl WALTER HEINICKE Marburg/Drau liifler-Berün 14. Novemtiei 1943 4tt.3 An die Besitzer von Sparbüchern. Kontokorren^einlaqen und Genossensch^'tlsflnteilen der: 1 Kredifqeno«senschnft der Stdalsbahnbodienstelen (früher Kreditna zadruga usiuii^encev drzavnih /.eleznic i o. i.) und 2 Spar- und Vorsrhußkasse des kathitlischen Meistprvpreinps (früher Hranilnica in posoiilriira druStva kaloliSkih moj-strovl in Marburg, Ntiqystraßp 7. Uber Weisung des Chofs dpr Zivilvprwaltunq in dpr Unter-stftiermark. des Be/^ufti aqten für Geld- und Krerlitinstitute qeht die Restiibwirklunq nbiqer qpwerbl'rher K'rditqpnosspn-schaffen mit dem 15 Dt»7.emr>er 1943 an die Vn!kst)ank, Mar-burq/Drau, Burqpiatz 5, über Ab ' Fpbruai 1944 möqpn 'S'rh d^her Inlorpssrnton an diose Geldanstalt werden, die die Eirih''iiiqiinn von ^iißpnständ'^n und Atiszahliinn von Guthaben im Rahmen der bestphondnn Vorschriften durchführen wird. 119 Marbiirq'Dr. am 12 Novomhoi 1943. KREDITGFNOSSENSrnAFT IN IIQUfDATION. Marburg Dr., Nagystralle 7. ßeriiBt fCr das Ocutsrhe Rote Kp^mz! An die Besitzer von Sparbüchern. Kontokorrenteinlagen und Oenossenschatlsanteilen der: 1. Kreditgenossenschaft der Postanqestellten, r G m. b. II (früher KriMÜtna zadruqa poStnih namcSfencev z o. |)i 2. Volkseparergenossenschaft G. m b. H (früher Ljudska ^ted-nia, »Liudftka samopomt^f«, z 7 o |.) und 3. Kreditqenobstnschaft der Staatsnnqpstelltpn G. m b. H. (früher kreditn« zadrnqa drtavnih usluibencev z o. j ), sämtliche in Marburg, Naqystrafle 7. Die Besitzer von Spareinlagen, Kontokorrentelnlaqen nnd Genos5Pnschnttsantf»ilen der oijen genannten qewprbllchen Kredi1qpnnfi«enschaften werden aufgerufen und aufqefordert, ihre Spar- und Kontnkorrenteiniaqen bis länqstens 15 D**-üemhpr 1943 In der Gesrhaftsstplle Marbnrg, Naqystraßo 7, zu beheben und ihre Gpnosspnschfftfianteile einzulftsen Spar- und Kontokorrenteinlaqen sowie Genossenschaftsanteile dl« Innerhalb die«er Behebunqsfrist nicht zur Abhebimq itommen, verfallen nach 5 11 der dritten Vernrdnunq über die Festinunq deutschen Volkstums In der Untersteiermark. Ab 1 Februar 1944 möqen sich Intert^ssenten an die Volkshank, Marbura'Dr., Burnplatz 5, die die ResinHw'rklunq der Genossenschaften (Ihernlmmt, wenden. 120 M'""bnrnT)r., am 12 NJnvembPT 1943. KREDlTGENOSSfcNSCIFArTEN IN LIQUIDATION, M "7. Pensionisten (auch Kriegsversehrte) mit hel'Pbiqer Praxis, wprden für leittiten Werkliift-srhut-rdiptTst in Marburg D-^au qesucht. Antr. unter »LeVbter Luftschutzdienst« a. d. »M. Z.«. ______131^6 Oinp Köchin wird aufs Land qe-siirht. Unter »Selbständig an die »M 7.«. 384-6 Srhiil matherlehrling wird auf-genommen. Josef Geiger, Srhuhmachernieister, Kärntner-straßp 63, Marburg'Drau. 461-6 W'nrer mit vier .\rbftltskr qe-sucht Anziif': Farbpnhandlunq — Fdmiind-Schmid-Gasfip 9 — Mft rbu rq 'Dr. _383-6 Schlosser, auch Pensionisten ode> Kripqsversr>Virte, womöql in Srhwpißen bewandert, und mit Kpnntnif^sen In der elektro-terhn. Branche, mit längerer Pnxi*; nüchtern nnd arbeits-williq, wird von einer qrfißeren Provi"7fi'irik gesucht Unio-Ge-sellschift, Marburq-Drau. Land- wehrqasfio 23^__134-6 Dkonomieverwalter, verheiratet. energisch und nüchtern, für Landwirtschaft (80 ha) und Weinbau (42 ha) in Diuerstel-limg gesucht Verlangt wird Praxis und Fachwissen, Orqa-nlsationsoabe, Kenntnisse In der Buchführung, Lohnverrechnung, Korrespondenz usw Bewerbungen mit Zeugnisabschriften unter »77« an die »M 7' Marburq-Drau 77-6 Fhenaar, ais Ochsenknecht und Melkerin von Gutsverwaltunq zu 12 Stück IMndvieh in D=«tier-stelhinq qesucht. Lohn, Woh-niinq nnd Deputate Anqebote mH Zeugnisabschriften unter »76* nn die »M Z.«, Marb'i'n-Drau. 76-6 Zu mieten jJesucht In Pettao wird möbliertes, heizbare« Zimmer mit sep Zu|;an|{ für 2 bii 3 Monate sofort (gesucht. Zuschriften unter »Pettau« an die Geschäftsstelle Pettau. 444-8 Sparherdzinimer, möbliert cnler unmöbliert, von berufstätiger Frau gesucht Zuschriften er-bptpn unter »Sehr dringend« an die »Marburger Zeitung«, 462-8 Schal, rot-schwarz-grau. Im Kino vergessen Der Finder wjid auf die)>em Weg« gebeten, ihn in der Verwaltung der »Mar-butyer Zeitong« abzugeben. _ — n Schwarzer Lederhandschuh von der Kärntnerstraße bis Mozartstraße verloren. Abzugeben gegen Belohnung in der Mar-burgei Druckerei. 473-13 Es vrurde am 14. Novenibei zwischen 18 uad 19 Uhr ein Rad vom Hendwagerl verloiun vom Bahnhot bis Gasthaus Reibenschuh D«t Finder wird gebeten, geg«n gute Belohnung am PoHzeifundamt oder im Gasthaus Reibenschuh. Drauweiler, abzugeben 472-^ Brllie verloren. Ahnigeben gegen gute Relohnnng im Fiind-bOro, Marburg/Drau. 471-1? Schwarzen Damenschirm beim Burg-Kino verloren Abzugeben gegen Belohnug beim Portier im Krankenhaus. 470-J3 Arme Waise mit 3 C'ieschwi-Stern hat am 1.1 November] beim Fleiscbhaue» Heller, Sup-pinzgabse, vergessen eine weiße Leinentasch*; mit Handtasche mit Lebensmittelkarten 4 Sparkassenbücher, 4 Kleiderkarten, Legitimation des Steir. Heimall)undes, RAD -Zurürk-sitellungsschein, Haushaltpaß u. 21) RM alles auf d^n Namen Koroschetz. Der ehrliche Finder wird gebeten, alles am Fundamt gegen Belohnung abzugeben, 468 13 Es wurde eine Dokumenten-tasche verloren lamt Lehrver-traq, Taufschein, Dienstausweis der DJ., Schulzeugnis, 40 kg Eisenschein und andere Papiere, lautend auf den Namen A. Supanitsch in Gutendorf, benz-gasse 5, Post Kötsch Abzugeben gegen Belohnung im Fundamt Marburg 48.5-13 Am Freitag wurde Geldtasche in der Mellingerstraße nach St, Peter verloren. Um Rückgabe der wichtigen Papiere wird ersucht. Gegen Belohnung abzugeben bei Faidiger, Maibuig-Drau, Tnesterstraße 1, 4(i9-i3 Verloren wurde am Samstag Zuckersackerl am Weqe Schulgasse-Herrengasse Ahzuqeben gegen Belohnung: Spezereige-schält Jdsch, Schulgasse. ____ 467-13 Recht., gelber Herrenledlerhand-schuh verloren am Sonntag abends vom Bahnhof—Mozart-strafle. Abzugeben gegen Belohnung bei Grötzl, Mnzart-straße 30-1, 466-13 Gelbe Henne hat sich verlaufen. Abzugeben gegen Belohnug Maqdalenagasse 74, Mar- SPARSAM g*brauga'Dlltal. % J? 6^ Portieir wird aufgadommeü Anzufragen in der >M, Z.«, Marburg/Drau. Kassierin mit Mischinschreib- und Korrespond.-Kenntnissen wird aufgenommen im Modehaus Walter Schein, Marburg/Drau, Adoll-Hltler-Platz 16, 4H2 Verschiedenes Tausche Einbettzimmer getjen Herrenfahrrad. Zuschriften unter »Tischler« an die Geschätts-sitelle der »Marburger Zeitung«, _150-14 Tadelloses Jagdgewehr, Kai. 16, gegen guibrauchbare Reiseschreibmaschine 7u tauschen gesucht. Anträge mit Besrhrei-bimg unjter »Schreibnidschine« an die »M, Z.«, Marburg-Drau. 478-14 Tausche Stiefel und Kleider gegen Rundfunkempfängp!- (Batterie). Anschr. in der »M. 7..-, Marburg-Drau. 475-14 Tausche Regenmantel und Da-menlfderschuht: goyeri t.efen Kinderwagen Zuschr untei »Dringend» an die ».Vi. Z Majburg-Drau. 479-14 Tausche 2 Paar elegante Damenschuhe, Ledeist)hl«, Nr. 37, gptien Lederkolfer mJt Wert äusgiei-h. Ajischr, in der »M Z«, Marburg-Drau 477-H Tausche Herrrnschuhe, Goise rer, Halbschuhe hohe Schuhi Nr. 42 gegen Ottomane oder Damunschuhe .37 Anzufraget-bei Lorbeg, Lortzinggasse 41 476-14 Tausche hohp Ilcrrensihuhe 42 Doppelsohle gegen Damen winterschuhe, Alpenschuhr Anschr. in der M, Z.*, Mar burg-Dirtu, 4hl)-H Herreni5orn abend. Ein schon oit auf der Bühne abgewandeltes Ihema !iO(|l der Oper »Dei Mantel« zuqrutide: d.is Verhältnis eines ernsten, schweiblü'iqen Mannes in reiferen Jahren zu seiner viel jüngeren, lebens-iind liebeshunqriqen Gattin. Auf einem Schleppkahn in enqer Wohnkabine lebt der Schiffer Marcel mit eeiner Frau CJeorqette in — so scheint es — ein-trärhtlqster Ehe. Doch »wir tragen wohl alle einen Mantel«, heißt es am Schluß der Ofior, i»der verhüllt manchmal Freuden, manchmal auch Leiden'. Das Leben auf dem Kahn ist eintöniq imd ärmlich, Gpornclte aber ist ein Kind der Vorstadt, nur in der Luft von Paris glaubt sie qcdoihen zu können, und der Hang zni Aben'ouern ist ihr angeboren. Schon lange ahnt M.T-cel, daß Georgette ihn m • einem seiner Lösr her, dem jungen f?enri, betrügt. In einein Winkel der Sr'ne, wo Marcels Kahn vor Anke'- lient, erfüllt sich Henris grauenvolle« Schick-R=il nls er zum Sfelld'ihein den Kahn betritt, w'rd er von dem betroqenf»n Gatten ermordet. D. n Komponisten Purrlni ha^en wir In R?>er ..Madame Butterfly«! seiner »f ibf'me vmd in »Tosra« kf^nnf^noelernt. V'r'rkmHl'^ «meines Stils sind Schwung und dds dürftige, drückende Leben der Schiffer über dem schmutzig dahinfließenden Wasser Seine und gestaltet die lerfly« und in d«r Szene des MeOners in »Tosca« kann man das Talent Puccinli für die heitere Dram.atik erkennen. Ahnlich wie Verdis »Falstaffc igt der »Schicchi« eine Ensembleoper, Nur drei scheiden des Erbonkels. Plötzlich verbreitet sich unter ihnen die Kunde, daß Buoecw gesamtes Vermögen den Klöstern zufallen solle. Dae eilig hervorgesuchte Testament bringt hierüber Gewißheit. Sofort verwandelt sich die Trauer der Verwandten in gehässige Wut, Aber wa# tun? Da fällt der Name »gianni Schicchi«! Der junge Vetter Rinuccio, der um die Tochter Schicchis wirbt, rühmt dje verschlagene Gelehrsamkeit des Alten, stößt aber auf den Wider- Partien sind mit längeren Sologesang- spruch der Familie, denn Schicchi ent- stellen ausgestattet (der herzigen kleinen Arie der Lauretta wird sdch jeder besondere gern erinnern!). In dieser Struktur liegen die Schwierigkeiten der Auf- grauenvoll-tragischen Begebenheiten auf führung, dei ein unennüdUches musika- dnn Deck des Schleppkahns. Die Liebes-Szenen und einige eingestreute Episoden fiptzon hellere Lichter auf diesen dunklen CSrund, lassen uns diest. ^ber desto eindringlicher empfinden. Giuseppe Verdi ließ sein Schaffen, das der tragischen Oper gegolten hatte, in einem »Falstaff« gipfeln, nach »einer »Tristann-Musik schenkte uns Richard Wagner die .sonnigen »Meistersinger«, und Richard Strauß vertonte nach »Sa- Lisches und szenisches Studium voraufgehen muß. Dabei will gerade im »Schicchi« auch die kleinste Rolle fein herausgearbeitet werden und verlangt aus diesem Grunde eine »erste Besetzung«. Es zeugt für das künstlerische Fortschreiten unseres Opemensembles, daß es sich an ein so heikles Werk heranwagen durfte. Der von Forzano stammend« Text ist von geradezu beneidenswerter morali- lome« und »Hfektra" das Rokokolustspiel scher Unbekümmertheit; Der alte reiche »Der Rosenkavalier«. Daß sich auch Puc- Buoso Donaü ist gestorben. An seinem cini nach seinen ernsten Opern als Hu- | Bett haben «ich die Verwandten versam-morist in «einem »GiaTini Schicchi« aus- j me!t und beklagen in Tränen, deren lebte, ist für Freunde seiner Kunst keine ' Echtheit wir sofort bezweifeln, das Hin- stammt einer Sippe, die den Donatis nicht ebenbürtig ist. Doch endlich siegt Habsucht über Standesdünkel, und Gianni wird zu Rate gezogen. Nur seiner Tochter Lauretta zuliebe, deren Glück durch da« Testament des Buoso In Gefahr Ist, entschließt sich der Alte, auf den Wunsch der Donatis einzugehen. Es ist ein Genuß zu hören, wie Pucclnl den alten Gauner Schicchi musikalisch vor uns hinstellt, wie er die immer veränderte Seelenhaltung der ehreinwerten Donatis in Tönen zeichnet, während Lauretta und ' Rinuccio in einer der schönsten 'Puccini-Melodien einander Ihre Liebe beteaiem. Wie aber Schicchi eine neue Verteilung der Erbschaft herbeiführt, das wollen wir nicht verraten. Zartfühlende Leser könnten siich sonst vom Besuch dieses Opemabends abschrecken lassen! C. V. K. . Ergriffene Gestalter Wir erinnern uns an den Ausspruch eines Bühneniuspizien'en. der nur den als echten Schauspieler gelten ließ, der auch hinter den Kulissen noch der war, den er aul der Szene zu verkörpern hatte — der also im Zwang einer floMe lebte solange er das Kostüm trug und den Rühnenboden unter seinen Füßen fühlle. Man könnte diesen Zustand des Auf-gf-henc in einer anderen Gestalt auch mit »Erg'iffensein« bezeichnen Es ist ein Frgriffensein. das den Darsteller ver-vandelt und ihn erfaßt, auch ohne Kostüm und Maskp sowie er sich nu'" ihrnr Gewalt überläßt — die seine Züqe verändert, wenn er eine Stelle "us einem Drama oder efn Gedicht rezitiert Fast könnte man sagen, daß diese Ver- Angela Jalloker und Dr. Julius Pölzer in Graz anch sogleich und unmittelbar: denn sie brüchers (Leicester), Eugen Eisenist es ja, die dr-n Zuhörer so vollkonj- SjaqaequassQj su^h '(Mß|ä|ßjng) saifoi Inn fk«'t (Irr melodischen Lhiie, sichere Wandlung der eigentliche Prüfstein wah-ktorisierung der Personen und der 1 rt-r und tiefer Künstlsrschaft ist und WiV \'nrq nrie auf der Szrne und führendes ei'fe. die wir »unten sitzen", spüren sie lOOjahre W iener Männergesang-V erein Festakt in der Wiener Staatsoper IVe Hundertjahrfeier des Wiener Män- ■ In beredten Worten und an Hand pak-n-^r.je.^aiiq-Vereins erreichte ihren glänz- kender Vergleiche sprach Reichsleiter vollen Höhepunkt bei einer Veranstal- Baidur v Schirach von der Sendung des tunrj in der Wiener Staatsoper, zu der deutschen Liedes in Vergangenheit und an der SpU/e zahlreicher Ehri nriaste ans I Ciegenwart. Der Wiener Männer Gesang- Pirtei, Stallt Wehrmacht, Kunst und V\ issenschalt der Reichsstdt'halter in W en, Reichsleiter Baldur v. Schirach und de! Prä'?ident des Deutschen Sanger-bM dos, Oberbürgermeister Theo Mem-nie|-\Vür7'">urg, erschienen waren. Den gehaltvollen musikalischen Rah-nir-n schulen der Trompeterrhor der S' d' W.en, da« Orchester der Wiener S'• ip.-r unter Generalmusikdiiektor K-irl Rol m und Prot. Ff-rd. Großmann, K nim'Isänqcrin Martha Rohs und Kam-mer.sa iqer Paul Schölfler, dei Chor d^s S nci rMaues Wien und die Wiener San-grrkn ' cn Zwei erlesene Gaben wurd» n m.t Bei 'hovens Leonoren Ouvertüre Nr. 3 II-d .1 Nfarkhdls Kantate Der holde M'i'*;! n , />i der Richard BilliiKier die T=m hr't h, gebnien, Franz Karl Glnz-Vi y h 'llp einen Vorspruch beiqes'euert, d r V-Ti Sld.:tss( hiuispleler Cwald Baiser , hon wurde. i'hi iTii Vcrelnsführcr Dr. Klefl*i(h und Wünsche des befreunde-• !<■:'" r M mrierges.ing-Vere'ns enlhn-' ' it" , br'ilii- kwünsrhte der Präsidimt li->> yjcn'schi'n Siiiup-rbundes, Oberhür-■T> rrii -:t(orgen liege. men in Bann st hiagl, dsR es stille wird im weiten Raum wie in einer Kirche. Zu einem solchen Erlebnis verhalf uns Angeld Salloker, die Grazerin, die in den Jahren da .sie ihrer Vaterstadt als Künstlerin fernblieb, eine große Gestalterin geworden ist. Sie bringt jenes Fluidum, ohne das der Schauspieler nie zu übei/eiigoii vermag Es liegt keineswegs allein an der Beherrschung der sprachlichen Miltel. dei Wortplastik oder irgendwelcher mimischen Finessen, es ist einfach jenes Ergriffensein von der Rolle, das heißt von der Gestalt. die ein Dichter schuf und die es gewissermaßen schon in sich hat, den Mimen anzustecken mil ihrer anderen inneren Welt. Diese andere WeM der Maria Stuart wußte uns Angela Salloker glaubhaft zu machen spürbar, wenn man ihre Miene verfolgte wie sie nicht nur in der eigenen Aktivität sondern auch in der des Partners alle-i Regungen des seelischen Auf und Niede' zu folgen wußte daß die Gestalt de^ Maria plötzlich über ihre Körperlichkeit hinauszuragen begann, wie eine Wolke von Kraft. ^ So entstand jene Geschlossenheit der Leistung, die wir bewundern, weil sie uns selbst ebenso ergreift und uns, für Augenblicke wenigstens gleichfalls verwandelt Wie hoffte diese Maria, wie erschrak sie im Park, bei der Ankündigung des Nahens tfer andern, und wl« triumphierte sie über diese Eisabeth a's geren wahre Herrscherin. Aber auch der Leldenssphäre w?r diese königliche Seele durchaus verschwistert, und sie wuchs in ihr zu reiner Läuterung, so, daß ihr Tod .•iihlleßlich nichts mehr von Urteilsvollstreckung an sich hatte, son dem nui mehr Befreiung war der Seele aus den Banden ihrer körperlichen Haft. Der Aufführung im Opernhaus kam die Weiträumigkeit de- größeren Bühne sehr zustatten Die Bühnenbilder Paul Mehnertfi gelangten erst hier in ihrer edlen Linie zu voller Wirkung. Den zweiten Gast des Abends begrüßten wir in Karl Blühm, der nach Bosse nun den Mortimer spielte und als Gewachsener und Gerpifter zu uns kam Blühm berechtigt heute schon zu den höchsten Erwartungen und wir freuen uns, diesem Künstler wieder auf der Grazer Bühne begegnet 7.ti sein Sein Mortimer, in der Maske des fanatischen Schwärmers könne keine ^f ichf rioi Welt zerstören , , Weil der Wiene-- Männergesang-Verein | wohlangele(|l war vom edlen Feuer der 1 ^ F f -lrif der Wiener Singer in all^r | sich die Pflege des deutschen Liedes so i Schillerschen Sprache gp4ragen. '^nni \\>dl der den'si he Siinner gerade j anrieleoen sein lasse, werde ihm das Sil- | echten jugendlichen Helden der Bühne in I n 7' 't. n des Nioflerhriichs und d^r ; berne Wannen der S'adt Wien verliehen geadelt und wirkte wie ein zündender Nt r' ( Treue /ii seinem L md und Vo'k bf'w hrt h/ibe, sf^i die Pflege d"s deut-schrm l. "Hrs. nicht /iilet/t d«'«. m'^h^stim-miqon M.i'inert horos, auch hrutp noch r n rl 'i.ir': rrfordernis. mit df'm ai'sH'-f)rk'if"hen Recht, dieses Pleil in de Herzen seiner Zuseher. WfiDpen mit dem V^reinsnampn zu füh- Wben d9'i beiden Gästen bewährt** ren f?"'fhsm''1'sirr Dr Gof^bbels ließ s'ch die längs? bekannte Grazer Auf-dnni Wienpr M "iriProesang-Verein die führuna aufs neue In OhU Leistungen f'li'>rrnichen. ' Paula Nox'o^ iniisabeth) Josef Eschen- (Shrewsbury) — mitunter leider ein wenig zu leise! — und Peter Ottens, der sich diesmal der Rolle des Davison in dankenswerter Weise angenommen hatte. (Spielleitung Rudolf Meyer.) • Ergriffen von der Gewalt der Melodie war auch Dr, Julius Pölzer als Liedersänger, am Donnerstag im Stephaniensaal. Man las des Künstlers Hingegebensein schon aus seiner Haltung und seiner Miene, die den aufbrandenden Beifall beinahe als körperliche Stöiung abzuwehren schien und die jene Abschlle-ßung ausdrückte, die nur dem Dienst am Werk gewidmet ist. Dr. Pölzer, der begnadete Bühnensänger, ist auch im Konzertsaal ein großer Ton- und Wortgestalter. dem es mit einer alle Register seines schönes Tenors beherrschenden Technik möglich ist, auch die intimsten lyrischen Stimmungen aufzuspüren und wiederzugeben, ebenso wie seine Durch schlagskraft gerade bei den ernsten Gesängen Hugo Wolfs wie eine lodernde Flamme leuchtete, So entstand jfne große Bogenspan-nung des Ausdrucks, die wir an Dr. Pöl-zei schon im Vorjahr anläßlich der Schubert'schen Müllerlieder rühmten und die sich diesmal am anderen Objekt aufs neue glücklich erfüllte. Auch in den Gesängen von Anton Kinz, die der Komponist am Flügel persönlich begleitete, bestach vor allem Dr Pölzers große Gestaltungskraft. In den Liedern selbst offenbarte sich eine ernste, grundmusi-kalische Natur, die es wohl vermag, neben dem Steirer Hugo Wolf und dem Bayern Richard Strauß, zu bestehen In »Harmesnächten» »Unter den Sternen«, »l.eß scharren deiner Rosse Huf«, »Nächtliche Jäger«, »Reife«, »Abfahrt« und »Frau Berte«, das auch einen grimmigen Humor nicht verschmähte gab sich der Komponist als melodiöser Erfindet und starker Architektoniker der Phrase ?u erkennen Im Munde ihres Interpreten Dr. Pöizer, baute sich diese kleine Liederschar zu einer zyklischen Reihe von charaktervoller Haltung auf, an deren Erfolg auch der mitwirkende Komponist a's Becfleiter wesentlich betei-lin' war. Der erlebnisreiche Abend schloß mit viei Richard Strauß-Liedern, die er ebenso wie die Wolf-Lieder, von der W'enor Staatsoper als blendender Pianist mitgestaltete. Kurt Htldehrand Matzak Die Dichterin Isolde Kurz, die am 21. Dezember ihr 90 Lebensjahr vollendet, hat sich entschlossen, ihren Wohnsitz wieder nach Tübingen, wo sie ihre Jugend ve'h'acht hat und wo sie in den flOer Jahren de« vorigen Jahrhundert« lebte (seit 191.S in München) zu verlegen. Spielplanittdentiitf im Stadttheatdr Marburg Im Marburtfer Stadttheater wird am Mittwoch, den 17. Novcmlier, statt der Oper »Der Wildschütz« von Albert Lort-t solche Macht gcjjc'ben, die erste Be«:cbwörun£5 bei der Wöchnerin steht ihr zu, sie voilbrinfit irr Hiimmer wohl auch noch d- und jene nnderc Handlung, zu der sie verlnlten ist durrh geheiligten Brauch Sclton h-'t sie in ilcr Wie^c ein geweihte«; Amuli.1t vcrbor(>en oder die MiiMer h.^njll c. dem Kinde später um den UüLs, di ü es hi«r|uitzt ei vor Dämonen und Kranlo ein hübscher junger Mann hat es gut, dachte das Fräulein. Laut sagte es: »Der kommt noch lange nicht«, und meinte damit den Trabrennplatz. Dann blickte es wieder ins Buch. Da fühlte sie, %^c sanfte Finjter leicht ihre Hand berührten, die noch immer auf ihrem Knie laj^. Das alte Mädchen zuckte zusammen. Der junge Mann! dachte sie. Darum also hatte er sie nach irgend einem Fahrtziel gefragtl Wenn jemand von den übrigen Fahrgästen die Annäherung merkte! Sie müßte ja ihre Hand der Vertraulichkeit entziehen, der Anstand erforderte es — aber sie tat es nicht. Regungslos blieb ihre Hand auf ihrem Knie, die fremde Hand ruhte jetzt ganz^ leicht auf der Ihren. Starr blickte sie in das Buch, immer auf dasselbe Wort. Ein paar Haltestellen fuhren sie so, ehe sie es wagte, den Blick zu heben und den jungen Mann anzusehen Ein Lächeln, früher dem Kind verwehrt, als es ihr den Platz überließ, schlich sich an ihre Mundwinkel, Aber es^ ver-schwand sogleich. Der hübsche junge Mann neben ihr, der hatte ja Handschuhe an seinen beiden Händen und mit diesen beiden Händen hielt er eine große Zeitung. Aber es lag ja noch immer die fremde Hand auf der ihren. Das Fräulein lugte über den Buchrand zu ihrem Knie hinunter und sah — es war die Hand des Kindes. Da ging es wie ein heißer Strahl durch ihren Körper, und die warme Welle brachte einen Hauch von Farbe in ihre blassen Wangen. Langsam, langsam, damit das Kind nicht erschrecke, drehte das alte Mädchen ihre Hand, so daß das zarte, warme Händchen nun in der ihren ruhte. Und das Lächeln, es war nur klein und verschämt, aber das Kind gab es ihr fröhlich zurück.