^ SS Mittwoch seil 10. Mai lij?6. !iV. Jahrga«g. I>N ' , vi» .«»rb»rier e-sch«I«» jeden «-nntag. M>»»>°ch «»d greUag. Preil« — skr Mard»,g - ,an,l»hrl« S fi., halbjihri, 8 fl., «lerttUihr,, 1 «. >i0 k; s»r Softellii»» _i»t ya«» monatlich la It. — mit ?»ft«ers««d»iig: gaozjihii» s ff., halbjihri» 4 si., vierteljährig i fi. z»s«rtion«ge^hr s kr. pr. ^ile. >, AMaffy in Atrli«. Marburg, 9. Mai. Andraffy begibt sich hellte nach Berlin, um dort mit zwei Kaisern und ihren Kanzlern über das Schicksal der aufständischen Bo»nier und Herzegowiner^ ja über da» Schicksal der Tiirkei zu ver^ndeln. Andrassy mub wohl die ganze Kraft zusammennehmen, will er seinem persönlichsten Gefühl Schweigen gebieten. Kehrt sich nicht Suropa gegen die besten Magyarenfre»»nde — gegen die Türken? Sind Jene, derei, Loos verbessert werden soll, nicht die geschwornen Feinde der Magyaren? Und sprühen jenseits der Leitha nicht Millionen dunkler Augen, wenn die Rede ist von Russen und Deutschen, mit deren Vertre-teril der magyarische Minister berathen soll? Kommt Andrassy al» Selbstbeherrscher zu Bismarck und Gortschakoff, dann heißt es: wo liegt das nächste Ziel und wo finden wir den sichersten Weg? Durchführung der Reformen, welche die hohe Pforte den Ausstäildischen versprochen — Durchführung mit Waffengewalt, wenll es sein muß, und Anerkennung jener Forderultgen, welche die Bosnier und Herzego^ winer vor Kurzem schriftlich gestellt . . . dies wird Gortschakoff beantragen und Bismarck wird beifUmmeit. Sagt Andraffy: Nein!, dann geht das Drei-Kaiser«Bülldniß in die Brüche und es wird ohne uns, gegen uns beschlossen. Willigt Andraffy jedoch ein, dann ist die Frage: wer marschirt im Vtothfalle? Oesterreich-Ungarn allein oder im Vereine mit Rußland,oder Nußland allein ? Der gemeinsame Minister des Aeubern steht vor einer folgeschweren Entscheidung! N e u i l r e t o n. Kcr Ztvgt. Vom Berfaffer der neuen deutschen Zeitbilder. (Sortsetzung.) „Haben Sie gar keine Ahnllng davon?" ..Äeber Herr Mildeil", sagte der Doinherr, „wir haben ihn' Beide gestern zuln ersten Male gesehen. Er schloß sich an mich nicht näher an, als an Sie. Ich kenlle ihn nicht mehr, als Sie ihn kennen." »Ja ja, Herr Domherr. Aber auch wir haben uns erst seit wenigen Tagen gesehel»', und Jeder von uns weiß doch schon, wer der An-dere ist." „Wir sind mittheilsame Naturen, Herr Milden. Jenes Mannes finsteres, verschloffenes Wesen kann sich wohl an keinen'Me»»fchen anschließen." „Er möchte ihn denn verderben wollen", sagte die Frau Milden. „Muß nicht das Herz der armen Frau in solchen Händen brechen? Wie waren wir ihr ein Rettungsanker, als der Zufall sie gestern mit uns zusammenführte! Mit welcher Angst lauschte sie der Entscheidung Zur Geschichte des Tage»;. Ungarn ist mit dem AuSgleichsentwurfe dllrchaus nicht zufrieden. Jene fünfzig Millionen' Gulden, die wir in den nächstell zehn Jahren außer der gemeinsamen Rechnung auf unsere Kosten noch opfern sollen, aeilügen den Mvgya-ren noch lange nicht und ist diesen Herren auch mit der österreichisch-ungarischen Zukunftsbank nicht gediel,t — trotz der Gewißheit, bei dieser Notenspenderei wirthschastlich ebenso die Gebieter sein zu können, wie politisch ill den Delegationen. Die Ermordung des französischen und des deutschen Konsuls in Salonichi durch Mahomedaner bekundet neuerdings zwei Thatsachen: die Ohnmacht der türkischen Behörden llnd den blut-lechzenden Faiiatislnlis der OSlnanen. Die hohe Pforte elltschuldige sich wie ilniner ulid verspreche, die Schuldigen zu bestrafen: Diese Thatsachen schaffe,! selbst Allah und sein Prophet nicht aus ihrer Welt. Der französische Minister des Innern meint es gewiß ehrlich init der Presse, sonst würde' er nicht die willkürliche Einschränkung des Zeitungsverkaufes auf der Straße besettigeil. Gebt auch uns diese Freiheit geistigen VerkelM gesetzlich, die ,vir thatsächlich schon einlnal — i,n Tomlner 1848 — beseffen! Vermischte Nachrichte». ^Ackerbau. Dauer der K e i,n-fähig keit.) Im landwirthschaftlichen La-boratoriuln des Grazer Joaneulns wurden s. Z. voln Affistellten Alexander Mcll Versllche gemacht über die Dauer der Keiinfähigkeit bei eiilzelilen fünf Jahre alten Sämereien. Diese wurden zwischen feucht erhaltenem Fließpapier einer vierundzwanzigstündigen Einquellung unterworfen — nur die Samen von Mohär und Paradiesäpfel kamen in Nobbe'sche Keimapparate — und dann erst begannen die Versuche — Das einemal im Juni, das anderemal im darauffolgenden Monate. Die Temperatur des Lokals, ii, dem die Keimproben vor sich gingen> betrug das ersteinal 1.2 bis 16., Grad Reau-lnur, das zweite,nal schwankte sie zwischen 17 und I8.z Grad. ^ Hafer und Roggen hatten die Keilnfähig-keit vollständig verloren. Die übrigen Samen ließen sich mit Bezug auf ihre Kei,nfähigkeit in fünf verschiedene Grllppen bringen. Der ersten Gruppe, in welcher ,nehr 80 Perzent der Samenkörner ihre Keimfähigkeit bewahrt, gehörteil an: Weizeil, Mais, Luzerne und Lein. Der zweiten Gruppe mit einet-Keiinfähigkeit zwischen 60 llnd 80 Perzeilt reihten sich ein-: Sonnenblulnen, Gerste, Senf, Hirse, Mohn, Bllchweizell und Hanf. In der dritten Gruppe mit vorhandener Keilnfähigkeit bei 40 bih HO Perzent der Samenkörner fanden sich Gurken) Kürbisse und Paradiesäpfel. Die vierte Gruppis, in welcher 20 bis 40 Perzent der'Smnenkör« ner zu,n Kei,nen gelangen, bildete ausschließlich Moharsaine. Die fünfte Gruppe endlich, bei einer Keimfähigkeit von weniger als 20 Perzent der Körner, wurde zusammeirgesetzt von den Sa,nen der Runkelrüben,^ der Melonen, Fisolen ul'd Zwiebel. Aus dieser Zusaminen-stellung ergibt sich, daß die Keiinkraft a,n längsten vorhailden zu bleiben scheiilt bei den Ge-treideartell, bei den ölhältigen Sainen und bei der Luzerile. Aelterer Saine kann z,var noch zur Saat verwendet werden, aber kein beson- des Malllles, ob sie ge,neilischastlich ,l,it uns die Reise fortsetzeli würden! Er inußte, denn sie war erschöpft von dem Bergsteigen; zu Fuße konnte sie nicht weiter und eiiieil Wagen hatten sie nicht bei sich. Wir botei, ihnei» eillen Platz in dein unsrigen an. Er koiiilte, er durste es ilicht allSfchlagen. Wie ivar sie glücklich, llicht inet)r init ihin alleiil seiil zu milffenl" „Wie liebenswürdig", sagte Herr Arthllr Milden, „nahmst Dn auch Dich ihrer an! Du wllßtest den sinsteren Mann zu halten, der gern schon ii, der nächsten Ltuilde die drijckende Fessel, die unsere Gesellschaft seiner Tyrannei auflegte, von sich geworfen hätte." „Und", fuhr die Fran fort, „sie ist ein edles Herz. Mit keiner Sylbe, mit keiiier Miene hat sie mir das Leid ihrer Brust geklagt. Nicht das leiseste Wort eines Vorivi,rss gegen ihreil Mann ist über ihre Lippel, gekollllnen. Uiid ich war allein ,nit ihr; sie war vertrauensvoll gegen mich, wie eine braoe Tochter gegen ihre Mlltter." „Dll wärst nur etlva ihre ältere Sch,vester, Emchen," sagte galant Herr Milden. Dailn wurde er ernst. „Aber wat)rhastig. ich fi'lrchte. Dil hast Recht, Elnilie. Der Mensch ruinirt die arme Frau, nur i'icht in der Art, wie Dn es ,nei,l-test. Mich überfällt ordentlich eine Angst, weiii. ich il,n inir so recht ansehe und mir ihn dann ,nit der Frau allein deilke. Ich ineine, ich sche einen Viörder und sein Schlachtopfer." „Milden!" verwies ihi, die Frau. „Was willst Du, Einilie?" fuhr er eifrig fort, „sieh ihn Dir eiillna! an. Sieh sie Beide an, ivie sie schon vor allen de», Leuten dasitzen. Sind das ilicht tödteilde Blicke, die seine gro-ßell, unheiinlichen Augen auf die Arme werfen? Drol>t er ihr nicht jetzt schon Vernichtung? Uild sie lvagt ilicht, zu ihm auszublicken. Sie zittert, sie ist blaß, schon blaß ivie der Tod. Doch halt, da sieht sie zu ihm auf, aber bittend, fleheiid, als ivenn sie ihn uln das Leben bitte, daß er sie doch iiur hier vor den Leuten nicht tödten ,nöge; i,achher lvolle sie ja gern sterbe»,, ,veiln es sei», inltffe, so jung sie auch sei; es sei ja doch a,n Et,de besser, jullg zu sterben, als länger ein solches Lebeil zu fü^e«. Ach, Eluilie — !" « Herr Milden war plötzlich aufgefahren. Er schien eine Frage aussprechen zu wollen, wllrde aber darin unterbrochen. ? Es war ein glltinltthiger Herr, der Herr Milden, daher aber alich ein Mann, der aller Welt geri, hätte helseil ,nögen und deshalb freilich nie,nals recht zilln Helfen kam. „Tante", sagte auf eiNlnal eine allerliebste Mädcheilstilnlne in eine,n hall> weine»»delHT»ne, nener Landwirth dürste dazu greifen, ohne sich früher durch vortzeilommene Proben Gewißheit darüber verfchafft zil habeil, ob die Keimfähig» keit noch vorhanden ist und in welchem Grade. Marktiv es e n.) Vom Handelsmini' fterium ist eine Zusammenstellung aller Jahr-und Wochenmärkte Oesterreichs angeordnet worden. Mitzutheilen sind: Marktort; An-aabe der Bezirkshauptmannschaft, des Gerichts-vezirke«, der Gemeinde und der Ortschaft; 2. Gattung der Märkte, und zwar. a) Angabe nach der Zeit: ob Jahr- oder Wochenmärkte, und d) Angabe nach der Waare, ob Kram, Vieh-, Produktenmarkt zc, oder ob verschiedene Gattungen zugleich vertreten sind. Besondere Beachtung ist auch den Tuch- und Ledermärkten, den Hopfen», Flachs-, Wollmärkten und ähnli-chen zu schenken. Endlich ist zu bemerken, wenn bei Produkten- oder Viehmärkten nur in Einer Waarengattung, zum Beispiel in Körnern oder Pferden, gehandelt wird oder einzelne Gattung gen ausgeschloffen sind. (Gegen die Waldverwüstung und ihre Folge n.) Der Forstverein für Kärnten schlägt vor: 1. Strenge Handhabung des Forstgesetzes durch unabhängige, behördliche Forstorgane. 2. Prämiirung für aufgeforstete Waldstächen. 3. Abgabe von Wald-Samen und Pflanzen von Seite des Forstvereines an unbemittelte Waldbesitzer. 4. Belehrung der bäuerlichen Waldbesitzer vonseite der Forstorgane und Einführung populärer Vorträge über die wichtigsten anbauwürdigen Holzarteil ii» den Volksschulen. 5. Steuerfreiheit für jene abgeholzten Waldflächen, welche wieder aufgeforstet wurden. 6. Aufforstung abgetriebener Waldparzellen auf Kosten des Waldeigenthümers in Fällen der Weigerung desselben. (Die Lehrer und die Lebensversicherung.) Der preußische Minister des Unterrichtes hat auf die Nützlichkeit hingewiesen, die es hätte, wenn Elementarlehrer ihre Frauen und Kinder durch Beitritt zu soliden Lebensversicherungs-Gesellschasteil sicheistell« ten. Die Behörden sollen natürlich keinen Zwang üben, sondern lediglich die Lehrer uns dic Wichtigkeit einer solchen Versicherung aufmerksam machen. Einzelne Gesellschaften wollen den zu Versichernden Erleichterungen gewähre»». Sitzung des GemeinderatheS vom 4. Biai. (Schluß.) Herr Joseph Schuntner beabsichtigt, ill „der Gustav ist unausstehlich, er ist wieder eisersüchtig." „Was?" fuhr Herr Milden auf, „Junge, Du unterstehst Dich? Auch Du? Sieh dahin! Nimm Dir ei»i Exempel daran." Es war nicht jenes Auffahren des kleinen dicken Herrn, mit dem er weiter zu feiner Frau hatte sprechen wollen; darin war er durch dieses zweite gestört worden. Ein junges Paar war in die Veranda, an den runden Tisch getreten. Ein allerliebstes, frisches Mädchen, halb sanfte Taube, halb großer Schelm. Ein hübscher, frischer junger Mann, der aber in diesen» Augenblicke nicht halb, sonderi» ganz sauertö-pfisch aussah und dad»trch seine anderen guten oder bösen Eigenschaften im Verborgenen ließ. Schon nach dieser Sauertöpfigkeit auf der einen und jener Schelmerei auf der anderen Seite mußten die Beiden Brautleute sein. Der junge Mann wollte aus die Worte, mit de»»el» Herr Milden ihn anließ, etwas er^ wider»». Er kam nicht dazu, wie Frau Milden zu keiner Antwort auf die Worte des Mädchens gekommen war. „Schweig Du!" »vurde er i»och ßii»»ttal «»»gefahren, diesmal von dem jungen Mädchen. „Ich will der Tante erzählen, denn Du würdest wieder verdrehen." der verlängerten Bürgerstraße ein ebenerdiges Haus zu bauen. Die Lektion ist nicht einig in Betreff der Bewilligung. Die Mehrheit stellt durch Herrn Karl Flucher folge»»den Antrag: Der löbliche Gemeinderath wolle die vom Stadtrath beantragte Erbauung vo»» ebenerdigen Häuser.» in der verlängerten Bürgerstraße unter der Bedingung genehmigen, daß die Aufsetzung eines Stockwerkes ermöglicht ist. Der Biirgermeister Herr Dr. M. Reiser erinnert zur Jnsor»nation, daß der Gemeinderath s. Z. den Beschl»»b gefaßt, in der Bürgerstraße nur Häuser vo»» wenigste»»» eineln Stockwerke baue»» z»l lassen »n»d »nüsse dort vor jedein Hause ein Vorgarten angelegt werden. Dies beziehe sich jedoch nur auf die Bürgerstraße in ihrer damaligen Ausdehnung ul»d es sei n»»»» die Frage, ob der Beschluß auch für die verlä»»gerte Bürgerstraße zu gelten habe. Der Redner bejaht diese Frage, weil sonst die Gemei»»de hinsichtlich der Baustellen des Exerzierplatzes u»»d des Volksgartens geschädigt »vürde. Der Gemeinderath habe daher eine prinzipielle Entscheidung zu treffen. Herr Max Baron Rast betont gleichfalls die grundsätzliche Bedeutung dieser Entscheidung uzld beantragt i»n Na»»»en der Sektionsminderheit : „Im Hinblicke auf de», Z 180 der Bau-ord»»ung ist die Erbauung ebenerdiger Woh»»-und WirthschaftSgebäude unter Aufrechthaltung des hinsichtlich der Vorgärten von zwei Klaftern Breite gefaßte»» Ge»nei»»derathS'Beschlusses in der gal»zen Läl»ge der Bürgerstraße nur dann zuläffig, wen»» dieselben voi» der Straßenlinie einschließlich der Vorgärten mii»destens zwölf Klafter entfernt sind." Diesen A»»trag befürworten noch die Her-re»»: Badl, Nitter von Bitterl, Hart»»lal»»» und Sta»npfl. Für den Antrag der Mehrheit sprechen die Herren: Flucher, Lobe»»wein ui»d Ferdinaild Baro»» Rast. Herr Max Baron Rast verlangt name»»t-liche Absti»nmung. Der A»»trag der Mil»derheit wird ange-no»n»nen von den Herren: Altensberg, BaÄ, Ritter von Bitterl, Dr. Duchatsch, Gutscher, Hart»nan»l, Janschitz, Friedrich Leyrer, Dr. Modrinjak, Peternell, Max Baron Rast und Stampfl. Für den Antrag der Mehrheit stimmen die Herren: Fra»lz Bi»,dlechner, Karl Flucher, Er fchwieg gehorsam. Die Beide»» waren sicher Brautleute. Zu der Ta»»te fuhr das junge Mädchen fort: „Siehst Du de»» reizenden St»tdentel» da, Tante?" Da konnte der junge Ma»»n doch schon nicht »nehr schweigen. „Aber das ist doch zu arg, Ida!" Das Mädchen aber sagte: „Tante, bra»lche ich Dir nun »»och ein Wort zu erzählen? Ich darf einen Studenten nicht ein»»»al »nehr reizend finden? Bin ich nicht das »inglücklichste Geschöpf von der Welt?" Dabei weinte sie — keine Thränen, aber »nit ihren klarsten Auge»», die nicht schel»nischer lachen koni»ten. Die Ta»»te koi»»»te noch»nals nicht zum A»»tworten ko»n»nen. Der j»lttge Mann war zornig geworden, daß er sich die Haare hätte ausreißen mögen. Herr Milven natim ihn sehr ernst vor. strenge, wenn der brave Man»» hätte strenge sein könne»». „Gustav, Gustav, das ist nicht die Art ui»d Weise, wie »»»an sich benehmen, wie ein Bräu« tiga»n seine Brant behandel»» »nuß." (Aortsehuiig folgt.) Lobenwein, Ferdinand Baron Rast, Dr. Schmi-derer und Simon Wolf. Herr Max Baron Rast erstattet Bericht über die Kommission betreffend die Pilotir»lng, welche die Herren Badl und Kodella bei ihrer Ledersabrik am li»»ken Ufer der Drau vorge-nominen. Die Sektion stellt den Antrag, es möge dieser Gegenstand der Rechtssektion zur beschleunigten Berichterstattung über das Eigen-thu»»lSverhältniß zugetheilt »verden. Der Vize-Bürgermeister Herr Dr. Ferd. Duchatsch bea»»tragt, das G»ttachtett der Rechtssektion auch aufdieBesitzverhält»nsieau»z»tdehnen. Herr Bitterl vo»» Teise»»berg bestreitet die Nothwendigkeit eines Gutachtens. Was StaatS-eige»lth»»m sei, kün»»nere i»ur das Aerar, nicht aber die Ge»neinde. Herr Max Baro»» Rast macht auf»nerksam, daß es sich »»icht blos um die Uferstrecke handle, so»»d«rn auch daru»»», daß landei»»»värts pilotirt worden. Der Antrag der Sektion wird sammt dem Zusatzantrage des Herrn Vize Bürgermeisters zum Beschluß erhoben. Herr Bierbrauer Thomas Götz ersucht um Rückvergütung der Abgabe für die a»»Sgesührte Biermenge. (Berichterstatter Herr Max Baron Rast.) Herr Dr. Schmiderer regt die Frage an, in welchem Gebinde da» vier ausgeführt werden müsse. Herr Frailz Bindlechner bezeichnet den Ei»ner als inaßgebe»»d und erklärt, daß dem Gesuchsteller die Rückvergütung »vohl gebühre. Herr Badl hält es sllr gleichgiltig, in welchem Gebinde die Ausfuhr geschehe. Herr Max Baro»» Rast verweist auf das Gesetz, welches die Me»»ge des Bieres nach Eimern besti»nme. Im Entwürfe des i»e»te»» Gesetze» werden anstatt des Eiiners 56'/» Liter angeno»ninen u»»d sei nicht mtSgesprochen, wie die Gebi»»de aussehen n»üffei». Herr Bitterl von Tessenberg be»nerkt, es kolnme jedenfalls darauf an, daß mindeste»»s auf ei»,mal ein Eimer(ü6'/« Liter) ausgeführt worden, ob in Faß oder Flaschen, sei vollko»n-men gleichgiltig. Nach dein Antrage des Berichterstatters wird der Beschluß gefaßt: es habe die Rückvergütung nach dein geltende»» Gesetze statizusinden. Herr Max Baron Rast berichtet über den Ministerialrekurs, betreffend die Wiederverpachtung der Jagd in St. Magdale»»a: Die Ausschreibung ist bereits erfolgt und bemttragt die Sektion, den Statthaltereierlaß über diese»» Rekurs einfach zur Kennt»»ib zu neh»nei», was auch geschieht. Der Herr Bürgermeister erklärt: sür die Ge»ne»»»de sei es jede»lsalls besser, die Jagd in» ganzen Stadtgebiete a»»s polizeilichen Rü.ssichten einzustellen. Herr Max Baron Rast verliest das Ko»n-missionüprotokl'll betreffend die projektirte Her-steUu»»g einer Ltraße über die Aecker des Herrn Anton Straschil! in St. Vkagdale»»a u»»d bea»»' tragt, a»»f diese»» Plan nicht e»nz»lgehen. Der jetzige Feldweg ge»»üge. Die Anlegung einer Straße sei »licht noth»vendig und wen»» ja, so möge dies d»»rch die Militärbehörde a»»geregt werden, vo»» welcher jedoch ein Ansuchen »»icht vorliege. Die Ausführung des Projektes bedinge eine zu große Belastung der Ge»ne»nde. Herr Ferdi»»and Baron Rast sagt zur Aus' klärung, daß es Herrn Straschill lieb sei, »venn von diesem Projekt abgega»»gett werde. Der Herr Bürgenneister bestätigt dies u»»d auch, daß das Militärärar die Anleg»»»»g eitier Straße nicht verla»»gt habe. Von Anrainern seien Beschwerden eingegangen, daß die Hußaren über die Aecker geritten. Herr Ferdinai»d Baro»» Rast beantragt, es möge die Bausektion eil»en Koste»»überschlag vorlegen. Der Herr Bttrger»neifter hält dies für wünschenswerth u»»d empfiehlt, »nit den Anrainern wegen Leistung frei»villiger Beiträge »u verhandeln. Herr Max Baron Rast findet, daß der Gemeinderath einen Kostenüberschlag nicht brauche, da über die Höhe (600-700 fl.) kein Zweifel sei. Eine Verhandlung mit den Anrainern wäre nutzlos, denn von der Eivilbevöl« kerung seien Beiträge nicht zu hoffen. Herr Bitterl von Tessenberg macht auf» merksam, daß zuerst der Rechtspunkt fixirt werden mtiffe und sei daher vor Allem nothwendig zu wissen, ob Herr Straschill einverstanden sei, daß die Äraße eröffnet werde. Dem Antrage der Sektion wird beigestimmt. Herr Dr. Duchatsch zeigt deni Gemeinde-rathe an, daß er und Herr Peternell als Ge-schworne berufen worden und ersucht, das Ausbleiben während der Sitzung des Schwurgerichtes zu entschuldigen. (Ehrenbürger.) Au» Windisch»Graz wird uns am 7. Mai (J.K.) geschrieben: „Dem auch in Marburger Kreisen bekannten hiesigen k. k. Bezirksrichter Herrn Franz Forstner wurde bei Anlaß seiner angesuchten und erfolgten Pen-sioilirung in Anerkennung seines, stets das Wohl und Gedeihen unserer Stadt im Auge habenden Wirken», das Ehrenbttrgerrecht derselben verliehen, und heute durch den Bürgermeister im Beisein der Gemeindevertretung da» schön au»gestattet» Diplom überreicht." (Ein Draufloß ohne Bemannung.) Am Sonntag 8 Uhr Vormittag gewahrte der Maschinist bei der Wasierleitung der Südbahn» Werkstätten (Joseph Striegel), daß ein Floß mit Bauholz ohne Bemannung auf der Drau herabtreibe. Durch den Zuruf de» Maschinisten aufmerksaln gemacht, bestiegen niehrere Flößer, die am linken Ufer standen, einen Kahn, erreichten da» Fahrzeug und landeten mit demselben in Meuing. Der Gigenthümer ist noch unbekannt. (Brand.) Beim Grundbesitzer Franz Marco in Graßnitz, Ort»gemeittde St. Egydi, ward neulich an einem Vormittag Brod gebacken. Der hölzerne Schlot des Wohnhauses stng jedoch Feuer und verbranitten dieses Gebäude, Tenne, Stall und Weinpreß-Hütte sammt Lebensmitteln und allem Futter. Der Schaden wird auf 3^00 st. berechnet. Vtarco war niit '^200 st. versichert. (Aus der Gemeind e st u be.) Morgen 3 llhr Nachmittag findet eine Sitzung des Ge^ meinderathe» statt, um jene Gegenstände zu er-ledigen, welche in der Sitzung vom 4 d. M. nicht zur Verhandlung gekomnicn. (Gründung einer Handelsschule.) Donnerstag den 11. d. M. halten die Kaufleute und Industriellen Marburgs im Speisesaal des Kasino eine Versammlung ab, um die Gründung einer Handelsschule zu be-sprechen. Letzte Post. Tißa wird morgen im Reichstage die Anfragen, betreffend pe»i AnSglcich beant-»orten. Nodich bricht die Aerhandlnngen ilber die Erneuerung de» WaffeiistiUstande» ab, weil Mukhtar die Ruhebedingungen dureh den Zug gegen Nilsttsch verletzt hat. Der Vorgang in Sal onichi wird den Beschluß derBerli.ierKonferenz beschleunigen. Zkom Nüchertisch. Da» Kind und seine Pflege im geslmden und kranken Zustande. Vou Dr. Med. L. Fürst. Mit ktt in den Tezt gedruckten Abbildungen. Leipzig. I. I. Weber.) Ein Lehrbuch der Körper« und Geiste»-pflege des gesammten Kindesalters, welches die Verhältnisse der Gesundheit und Krankheit vom neuesten wisienschastlichen Standpunkte aus, sowie auf Grund praktischer Erfahrung behandelt, ist ein anerkanntes Bedürfniß. Der mit dem Gebiete der Kinderheilkunde vertraute Verfasser hat es unternommen, den für das öffentliche Wohl wichtigen Gegenstand gründlich und umfassend zu bearbeiten. Die Lehre von der Entwicklung des gesunden Kinde», die Anleitung, es vernunftgemäß zu erziehen und gesund zu erhalten, die Beleh' rung über das rechtzeitige Erkennen auftretender Krankheit, über die wichtigsten Krankheits-eichen und deren Verwerthung, die Unterwei-ung in sicheren Beobachtungsmethoden und angemessener erster Hilfe bis zum Erscheinen des Arztes — dies sind die Hauptziele, welche das Buch, unter Änhaltung der dem Laien gezogenen Grenzen verfolgt. Mit einer jedem Gebildeten verständlichen Form vereinigt es eine nüchterne, streng sachliche Behandlung des Stoffes. Eingesandt. Spar- und Vorschuß-Konsortium des ersten allgemeinen Beamten-Vereines der österr.-ungar. Monarchie in Marburg. Ausweis bi» I. Mai 1V76. Zahl der Mitglieder 54 mit 37 volleingezahlten und 33 in Monatraten zu zahlenden Antheilen. Antheil»einlagen.....2S4Sfl.50kr. Einschreibgebühren (Reservefond) 99 „ 20 „ Bezahlte Vorschußraten . S42„75„ Bezahlte Zinsen . . . 79 „ 70 „ Ginnahmen: 2ti70fl. 15kr. Vorschüsse an 14 Mitglieder . 2430fl. — kr. Stempel für Registrirung . . 13 „ 80 „ Angelegte Baarfchafti.d. Sparkasse 226 „ 35 „ Ausgaben: 2670 st. 15 kr. Eine Antheilseinlage beträgt 50 fl und kann in Monatraten s. 1 fl , die Einschreib' Gebühr von 2 fl. kann in Monatraten i». 20 kr. erlegt werden. Beitritts-Erklärungen übernehmen: Der Obmann: Herr Gymnasial-Direktor Gutscher (täglich von N—12 Uhr in der Direktionskanzlei des k. k. Gymnasiums), wo auch die Vorschubgesuche zu überrei-chen sind. Der Kassier: Herr Sparkasse-Sekretär Hieber (täglich von 8—12 Uhr Vorm. und von 3—5 Uhr Nachm. im Sparkaffelokale), wo auch alle Zahlungen für das Konsortium zu leisten sind. Der Buchhalter: Herr Escomptebank - Kassier Gärtner (täglich von 8—12 Uhr Vorm. und von 3-5 Uhr Nachm. iln Lokale der Marburger Escomptebank). Eingesandt. Löbliche Redaktion der „Marburger Zeitllng"! Nach i Zjähriger Anwesenheit in der Stadt Marburg stehe ich im Begriffe Mitte dieses Monates dieselbe zu verlassen nnd nach Graz zu übersiedeln. Bei dem Umstände, daß ich oft fitr Ihr Blatt mitgewirkt, und seit der langen Aieihe von Jahren in hervorragender und thätiger Weise an dem kommunalen und politischen Leben Theii geiwmmen l)abe, werden Ihnen nnd vielen nieiner Freunde nachfolgende Notizen nicht unerwiinscht sein. Im Jahre lv70 wurde ich zuul ersten Male mit 248 gegen 114 Stinnnen de» Herrn Dr. Dnchatsch in den steierm. Landtag gewählt. Nach Auflösung desselben wlirde ich neuerdings mit einer bisher in Marburg (selbst vor dem verstorbenen Herrn Bürgermeister Tappeiner) nicht erreichten Stimmenzahl von 420 Wählern al» Abgeordlleter der Stadt in den Landtag entsendet. Vom Landtag wurde ich einstimmig in den Reichsrath als Vertreter der unterstei-rischen Städte und Märkte gewählt, welchem ich durch zwei Jahre, bis zum Jahre 1873 angehörte. Von den Biirgern wurde ich in jeder Weise bei allen Gelegenheiten mit ihrem Vertrauen durch fast ininier nahezn einstimmige Wahl ausgezeichnet und war ln Folge dessen nlehrere Jahre Gemeinderath, Vicebürgernieister, Direktionsmitglied der Sparkasse, Bezirksansschuß, Vorstandsstellvertreter de» Theater^ und Kasino-Komite», Kurator der evangelischen Gemeinlse, Kassier de» Gustav-Adolf-Vereins», Vorstand und Ehrenmitglied verschiedener Vereine zc. Nach der bekannten Affaire Brandstetter legte ich alle Ehrenstellen mit Au»nahme de» Landtagsmandates zurück. Es ist eine sich imPer und überall wiederholende Erscheinung, daß bei einem entschiedenen und thätigen Eingreifen in da» öffentliche Leben politische und sachliche Gegensätze sich mitunter schroff gegenüber stehen, welche oft zu persönlichen und gehässigen Angriffen führen. Auch ich bin von diesen traurigen Erfahrungen nicht verschont geblieben, allein ich glaube mit Recht von Freund und Feind beim Abschlüsse meiner hiesigen Thätigkeit da» Urtheil beanspruchen zu können, daß ich mit Hinansetzung aller meiner persönlichen Angelegenheiten stet» mit Wärme und Thatkraft nach voller Ueberzengung für die Interessen meirier Wähler und der Stadt Marburg auf das Ehrlichste eingestanden bin. Hunderte von Unterschristen bei Vertrauensund Dankeskundgebungen nicht nur au» der Stadt, sondern aus ganz Steiermark ul»d Oesterreich bezeugen, daß ich stet» da» Beste ge-wollt und angestrebt habe. Und somit sage ich auch der löblichen Re^ daktion ein aufrichtiges Lebewohl und bin auch in Graz gern zu Dienstleistungen bereit. Mit aller Hochachtung ___Karl Reuter. Eingesandt. Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende Annonce der Herren Kaufmann ll!,d Simon in Hambltrg besonders aufmerksam. Es handelt sich hier nm Original-Loose zu einer so reichlich niit Haupt-Gewinnen ausgestatteten Verloosung, daß sich auch iu unserer Gegend eine sehr lebhaste Betheiligung voraussetzen läßt Dieses Unternehmen verdient das volle Vertrauen, indem die besten StaatSgarantien geboten sind und auch vorbenannte» Hau» durch ein streng reelles Handeln und Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits bekannt ist._ Da» Bankhau» Jsenthal u. Co. in HaINbnr g, in allen Kreisen Oesterreichs wohl-bekailnt, veröffentlicht in unserem heutigen Blatte eine Aufforderung zur Betheiligul,q an die Hamburger Geldlotterie. — Diese vom Staate mit dem gesammten Staatsvermögen garantirte Geldverloosung beginnt schon demnächst zum 270sten Male und bietet unter allen Lotterien der Welt die meisten Chancen. Die Kontrolle des Staates umfaßt sowohl die Ausgabe der Loose als auch die Ziehungel», so daß jedem Theilnehmer vollste Sicherheit ge-boten ist. Wer also die Gunst Fortuna's erstreden will, dem ist jetzt Gelegenheit geboten, große Summen zu gewinnen. — Ueber die Firma Jsenthal u. Co. hier noch Weiteres mit-zutheilen, ist jedenfalls überflüssig, denn es wird wohl unter den gebildeten und Zeitung lesenden Bewohnern Oesterreich« Wenige geben, welche dies^' seit einem Jahrhundert bestehende Firma nicht kennen werden. Als anßerordentlich muß hier uoch angeführt werden, daß die Herren Jsenthal n. Co. in Hambnrg jetzt anch vom Staate als Hauptdebitelire der Braunschweiger Lotterie angestellt wurden. Man kann darau» erselien, daß die Reellität dieser Firma an hoher Stelle gewürdigt wird. Wichtig sr Viele! Jll allen Branchen, insbesoildere aber bei Bezug der allgemein beliebten Original-Loose rechtfertigt sich das Vertrauen einerseits durch anerkannte Solidität der Firma, anderer-seits durch den sich hieraus ergebenden enormen Absatz. Dnrch ihre Pünktlichkeit nnd Reelität bekannt, wird die Firma Valentin n. Co. in Hamb u r g Jedermann besonders und angelegentlichst em« pfohlen. ..1l lsl l'lsk srg^iL^öv äureki olol(, Ic. vdsrst in ?vusion, dovis kür äie so üi)sr»ug ^at^Ireivks ödrsv^s Lur Istitsv kutlsstütts, sprsotiell »Ilvn Vorv»ll6tso uvä b'rsuuäsn 66v ivvixst tissLsstütiltsu Dkvic aus (563 Dtö t7'au6»'nc? /K?t567'ö//6ösn6?i. vvMntlivIivi'^vanil. vis tiekdstrüdts >Vit>vo 6ös »rn 13. ^pril cl. vsrstorbevsll 3taiionsl« itors »salcob liiemvnöiö »m Lärotliör-öakntivko üu Ickklrburx iinüst Lioti vsr-in ikrsm sowis im I^awsu idrsr t(i»Ävr »Ilon k'reuliäsQ Lskknntsu, äio am I^siLdsllbvß^ärix-i»i«s ilirsg I»!lkvllss tksilnkldmvv, sovis allsl» Hsrrsii öoamtSQ un6 LoUeesll äsr dissixsn ^srlrgtättsv uuä »llsv üdrixs» ^Vodlttiktora, vslods äsr armen 2urüo!rxvdlivdvvsn so Kiossksr^ix xsäaotitoo, ikrsn dvreinviestov Davic öKeutliok kus?usvrsekev. ^össu üis 2»klloson 1'tilällsv, äis cism tlisusron Vorl^li-odsvsli vkokfolKSv, roioksn Lexsv auf alle >Vo!U-tkktvi' vom llimmkl ksrsdüstisu. ^'e ^?'sst/os6 »»mmt ikrov 6 Kiväöri». ^Ikiv, I^aris, -^lltov, '^ilbvlm, Loüs uvä Gisela S7S Livmsvöiö. darunter eine ganz neue Saloii-Tarniwr, dann Effekten diverser Art, iverden Don-Ntrftag den 11. l. M. von 8 Uhr Früh angefangen im freiwilligen LizitationSwege hintangegeben! Schillerstraßc Nr. 164, S. Stock. (575 Hm ! W Es Wird für Sie virnünftiger und nützlicher, »vtvn Sie sich Behelfe für Ihre freien Stunden zur Ausbildung als Mensch und Geschäftsmann besorgen, statt all zu oft mit kanuibalischem D'^mpf nach Haus« zu kommen, und mit Ihren dkf'innten Grobheiten Leute, die Ihnen nicht im Wege stehen, zu insultiren. (579) I.. Äelillnx lS. »»il ^ielmnx l ^ii»i! promosson kuk i'i'Amion-I^o^v Haupttrejser: N. tSOOOO! aur (^u16. ^ u.8tsmpol 5«. .lo promvsson aus IS««»» HauMroü'er: n. LOO.OOO! uur (?u16. ^ u. 8iempe l. 8ellMnn. -v. ^ !kL1g.sgukurt. Konstantin lanölvr, vinpiivtllt sviu lcomplstös I^axor äor MUoaz öe8toIIuvKoii M Nkrburg übernimmt Herr öuelicli uelcvrojlaosjtzior; für pstlau Herr Ms.yl^v; für kaöicvrsdui'g ülsrr kied. I'lois ; Kataloge ^Iigexvbsu vsräsQ. Eisenbahn-Fahrordnung Marl>urg. Personenzüge. Bon Trieft nach Wien: Ankunft S U. Sk» M. Arüb Abfahrt 3 N. 45 M. Frtih und und 6 U. i»S Vt. «benh». 7 U. 6 M. «dendß. «nkulill 8 U. bl M. Kriih Abfahrt 9 U. l» M. Krüh !von I^ien nach trieft: nnd 9 U. b4 M. Abend«. und t0 U. « M. AbendA. Mit einer Beilage. Rtd.Mo«, vmil »»d ««la, v»« >di>«d Zaxlchi» t« «lubi»«. «.«.»». Bettage zu Nr. S5 der „Btarbiirker Zeitlinq" (187L.) Waldrealität bei Oplotnitz. 'TkM AZK. Mai Vormittags 11 Uhr findet beim k. Bezirksgerichte Go Nobitz die zweite und letzte gerichtliche Versteigerung der zm- Georg Regorscheg'schen Konkursmasse gehörigen Realität Urb. Nr. 93 all Gonobitz, der sogen, ^o^nighnbe in Mla-nina bei ivpßvtnitz statt, bei welcher dieselbe auch unter dem Schätzwerthe hintangegeben wird. Diese Realität mit einem Gesammtfliichenmaße von 225 Joch auf der südlichen Abdachung des Bachers gelegen und auf 33358 fl. 41 kr. ö. W. geschätzt, umfaßt außer einem gemauerten Wohnhause, zwei gemauerten Wirthschaftsgebäuden, zwei Siigen u. s. w., dann außer einem Bau-und Gartengrunde — 12 Joch Aecker, 7 Joch größtentheils zweimähdige Wiesen), 32 Joch Weide (der größte Theil junger Waldanflug) und AVA Joch Hochwald, vorherrschend aus Merkantilholz (Tannen, Buchen und Lärchen) bestehend, und init Riicksicht auf Lage und Boden, die treffliche Bestockung, den mächtigen Wuchs und die giinstigen Bringungsverhältnisse allein bewerthet auf 223S3 fl. 41 kr. ö. W. . Schätzungsprotokoll, GrundbuchSezctrakt und Feilbietnngsbedingnifse können sowohl beim k. k. Bezirksgerichte Gonobitz, als beim gefertigten Masseverwalter eingesehen werden. »r. «. «chütz, 577 Advokat in Graz, Murplatz Nr. 11. vi» O«!! RS. werden von dem unterzeichneten >t>ankhause Bestellungen entgegengenommen für die Ziehung der 270sten von der Regierung genehmigten und mit dem gesammten StaatSvermögen »»rAittlrtei» Geldlotterie. Dieselbe b^eht auS «l,S0v vrtßti»N«osen und 4Z,4VV E»wi«»e«. SSmmtliche Gewinne werden innerhalb einiger Monate in 7 Ad« lheilungen entschieden und betragen zusammen 7 ^IIIlVN 771,81111 i»eich»mart Der Hauptgewinn beträgt ev. S7SM-?18.7S0 Reichsmark. l^uldeu i'. W. »pveivil einliiitt dirie Lotterie »och solgenc e Gewinne K «s«» «»«v » ä K»,««« L » »«S «M» RR l R« ««O R » ««MV« »« «o«« R » «o «v« »» » 4«0« R ^ »o R A0«0 R » 40««« R k »»«O R ^ S« »o« k »R«O » » A« »««o R A A » 4R» ^ « i» A» ««I a »«4» , lc. etc. Reichsmark, uisammen Gewinne. ^'aut amtlich»!? j^tststtNung lostet «In g«»nivs vi'iginal-^I.ao« ö. n. 3 3V oln „ „ „ l. KS olii vloftsl .83 Jeder Bestellung beliebe man den entfallenden Betrag beizulegen oder denselben per Post einzu« zahlen, auch kann die Zusendung per Nachnahme vir» langt werden, die Besteller erlsalten sofort von unterzeichneter Firma die Originalloose mit auSsiihr» Uchem BerloosungSplan — Nach der Ziehung erhält jeder Theilnehnier sofort die amtliche Ziehnn^liste Die Auszahlung der Gewinne geschieht unter GtaatV Tontrole durch da< mit dem Berkauf dieser Staatsloose beauftragte Bankhaus ^clolpk I.iljsnfs!cl, Wirthschasterin gesucht Zur Ftthruna des HauSmesel-s, Aussicht d.r Dienstboten und Tllglöhner bei einem Gut wirc^ eine erfahrene, der ivindischen Sprache kundige Person geslicht. AuStunst im Comploir d. Bl. (565 Wie empfehlkN zum Beginne der Bai?-Saison unseren vorzttjilichen kzfllfauliZokon I(a»(, 8toinbi'llvl(vi' I^atui'-Lement, gleiok Koman-Lement, ivuvssesto Äegvl, fvuoi'iv8tvn ynar^ganä, fvuvrfv8ten pla8ti8oken Ikon, fouvi'iv8to LkamoNo, zu den billigsten Preisen in beliebigetl Partie«, Broschüren und Preisblälter werden aus Verlangen gratis versendet. Ztvinbrlivkvr lZemontfabfik, 5l1 Steinbrück in Steiermark. Tin moblirteA Zimmer, aassens eitig, ist in d Reichsmark Gulden v. W. beträgt ev. der Havpttteffer d«r 270sten von der Regierung irnehmtgte» und ga?a>ttrt«» GS«welche auS TVV Loosen und 4Z »,«»« »« ovo 7 » »».««« ««.»«G » » »<» ««»« II » io»Oo« «».««o L» l»v« Z» i»oo« »».««» I » t I vtv. «to. Gegen Einsendung de» Betrage» von: O. W. fl. A. fitr ein gauze« OriginaNo«» " « « I« « »« hDlAeW ^ ÄAu.' Qolclfsi'b m verselienen Vriginal-Loose und ertheilt nach jeder Ziehung an ftde« Ihrtiaehmer die a«t« ltche Gewinnliste. Die AuSbezahluvg der Gewinne geschieht durch die Bervindungen diese» Hauses an alle» Plätzen. Bei «iffectuirnna «ioer jeden Bestellung wird der ausführliche Berloo-su^Splan aller 7 Ziehu»ß»n aritt» beigelegt. Da die Ziehung nah, bevorsteht und daß noch vorhandene LooSquantum gering ist, werden Bestellungen schleunigst, iedenfaü« aber erbeten vor dem RS. AI»t A. I-Ismbui'Aoi' Geld-Lotterie, goshmigt und durch die Regierung. Di» Haupttreffer betragen ev.i M?S,VVV RHS,VOO SV,OOO SV,VVV et« «te Zusammen enthält die Lotterie 4.l,400 Ivtune im Betrage von 7 »t»U«i, Iis!. I.sm.'ti k. welche in 7 Abtlskilungctt unter «'oittevl? bei? entschieden werdeu. Der kleinste Gewinn ist bedeutend größer wie der Ankaufspreis eines Looses. Laut amtlicher Feststellung lostet I a»nz«8 vrig -^oos ö Ii. 3. 3l). l N»Idss „ „ „ „ I 65. I vlvrt«! „ „ „ „ "^.6?- Gegen Einsendlulg dcS Betrages in Baiilnotell. ilouponS etc. etc. oder auch gegen Postnachnalimr versendet unterzekchnelr Firma die Orij^iilal-loose rechtzeitig fs>r die Iste Ziehuiu^ »ach alle» Plätzen. AuSsüliNiche amtliche BertoosungS pline werden jedem Briese beigelegt und nach Ziehung die ZtehungöUste sosort zugesandl. ^ Ueber die gewcmnenen Gelder kann sofort dis-ponirt werden. Für die Iste Ziehung werden Bestellnnjien bis RS. M«i S. entgegengenommen von dem Bnnkhanse «l c«., vom Staate angestellt. AGyxtckobltavra ü. Ijr»uiut'l»v. u. ll»md. r.ottvria. Unterzrichneter erlaubt sich, den ?. 1'. Wirthen Zc. auf sein Lager feltiger Aierküyter (Kiskästett) für 1 und 2 Eimer, mit und ohne Speisebts hälter ausmerksaln zu machen, »nit der Zusicherung, die ?. 'r. .Herren Abnehmer sowohl durch slilide AuSsüljrung, als auch Billigkeit der Waarl' zufrieden zu stellen. Hochachlungsvoll Otto Schulje, 403) Spenglermeister. Em »erlWcher Mim (Verheiratet) sucht hier oder auSwättS dauernde Stelle als Kanzleidiener, Aufseher, Hausmeister oder sonstige Beschäftigung; ist auch tn Keller-und landwirthsch. Arbeiten bewandert und kann fich mit auten Zeugnissen ausweisen. (ö35 Adresse auS Gefälligkeit im Comptoir d. Bl. GW fre««dttcheS ünmoblir-teS Zimmer ist entweder für die Sommermonate oder auch für das ganze Jahr an eine solide ruhige Parthei zu verlniethen. Anzufragen in der Kärntnervorstadt, obere Uferstraße Haus Nr. ZZ, ersten Stock 576 3. 5Ü31. (554 Wer größter Garantik! ^sichersten Erfolge» heilt nach neuesten Erfahrungen^ gründlich, schnell und angenehm geschlechtliche Exzesses i jeden Grades, insbesondere vernachlässisite oder «nvollH! Mndiq kurirte, Jahre hindurch verschleppte SliphiliSj M secundären und tertiären Stadium, sowie Schwäche zustande. Zmpotenj, Pollntionen, Weißfluß und Haut ^ausschlage jeder Art bei strengster Discrelioii. Unbemittelte werden beriickfichtigt. (558 vo» Berlin, Z. W. Icrvsale«erstr 9^^ Um Angabe der zur Zeit sich zeigenden SymtomeA ?sowie der Dauer de» Leidens wird ersucht und erfolgt^ ^die gusendui^ der ersor^trUchm^r^irate nmgehend. Z7S.IIIIlI-?1g.7S0 Re>chark Vulven ö. betrat inl gliicklichsten Falle d. Haupt-tresser der iZ70. von der Regierung der freim Reichsstadt geneh* migttn und garantirten Geldverloosung. Speciell enthält diese Aerloosung noch solgendr Gewinne: L » K R » K R S k K » « SV,«»»« so,«o« » » I»,««« IN ^ K0,O«0 OK » K » K » »vo ^ » » VSR a »««o »»«o »40« »««« i.^ov RLtt« so« etc. cic, N'sanuiicn (Äclvinne im Betrage ^ deutsche von !ltkich?mark. Tämmtliche Gewinne werden innerhalb eimlier Älsnate unter Oontrolv dkr Rc^^ierunt^ in 7 Abtlieiluns^en e.lt^ schieden. Die Gewinnch.ince ist jetzt eine sehr bedeutende, weil inehr wie die Hälfte aller existirenden Loose gewinnen milssen. Gegen Einsendung de>5 trageS in Banknoten, oder Polteinzahlnnq auch per ^)iachnalinu' versendet da? luner^^eichnete '^^ankhaul? , gan/s t). ü N. 3. 30 !!a!tiv ...... „ „ >. 65 vivftvl „ „ „ „—63 tiU. I'^ij auTitlrütiliN»??» Innr^Iurelt (lin !to><»'ll»r tltir lüvr cltvrirtv» kituill''-lvoiv ».»Zur uutvrrviiiliiwtu »«r t)ritxinj,I mit «luni » vurüsk»». tsloieliicoiti^ mit viuvn »mtNsI'un i'ioiluiijiüi'l.lN. Sofort nach jeder Ziehung wird jedem Theilnehnier die anttliche Ziehungsliste zugesandt — Mr die AuSztchlung der Äewinngelder in Oesterreich sind durch die t'^irnia die umfassendsten Vorberei-tilngeu getroffen. die Ziehung nahe bevorsteht und da« ge-rlnqe »vch vorhandene Loovquantum baldiast vergrifft!» sein dttrsle, belieb» man die Bestellung schttuttiqst, ledensallS aber vor dem Ä» vertrauensvoll u. direkt einzusenden an Staats-Sffecten-Handlung, izr ^ r « <7^ Vom k. k. Bezirksgerichte Marburg l. D.U. wird bekannt gemacht: ES sei über Ansuchen der grau Anna LukaS als ausgewiesener Uni-versalerbln nach Alex. LukaS die freiwillige Versteigerung der derselben gehörigen Realität Urb. Nr. 312 und Berg Nr. 94 aä Straß beMigl und hiezu die Tagsatzung auf den RS. Mai 1876 Vormittags 10 Uhr an Ort und Stelle der Realitäten in Tremelberg und Jedlo-nig angeordnet worden. Die Lizitationsbedingnifse, worncuh insbesondere jeder Lizitant vor gemachtem Anbote cin 10^/oVadium vom AuSrufSpreise pr. 7000 fl., welches in den Meistbot eingerechnet wird, zu Händen deS Herrn Dr. Sernec als Vertreters der Grsuchstellerin zu erlegen hat, können in der d. g. Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Marburg l. D. U. am 21. April 1876. Al»n dioto «lem klSokv O zur sicheren Entscheidung kommen, darunter befinden sich Haupttreffer von eventuell (K'T'SsOÖO oder a. !SI.8»7S0 8. >V., speziell aber I. Gewinn l. Gewinn l Gewinn l Geivinn l Gewinn 1 l^ewinn 1 Gewinn 3 Gewinne l Gewinn 5 Gewinne »250,000/ »Il^5,000,> »l 80,000,! U V0,000,^ ill S0,0ll0,! »l 40,000,! U 36,000,! U 30,000,! « 25,000, »l 20,000, 3 Gewinne 9 Gewinne 12 Gewinne 86 Gewinne ^0 Gewinne ^94 Gewinne 412 Gewinne ö12 Gewinne 597 Gewittue 16,ö00 Gewinne sto. ^15,000, ^12/00, ^l 0,000, 60i.'0, 4000, 2400, 1200, 500, 250, 13^ slo. Die niioliste erste Gewinnziehung dieser großen vom Staate gkrkatirtsn Geldverloosung ist amtliok festgestellt. Zur nächsten ersten Gewinnziehung dieser großen vom Staate garantirten Geld-Verloosung kostet 1 gskN2ss Origtnal'LooS nur Icksrlc 6 oder ü. 3'/,, 1 likiizsk „ » „ ^ l viertel „ „ „ l'/, „ 90 Icr. Alle Aufträge werden 8ofc)rt gegen Linßsuäuußs, postsiniiatiluntL väsr tisokvkliwo äss östraxvs mit der größten Sorgfalt auSgefllhrt und erhält Jedermann von uiiS die mit dem Staatswappen versebenen 0rixinal-1..<)osö sellist in Händen. Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne graiis t)ci,^efligt und nach jeder Ziel»u!u^ enden wir nnseren Interessenten nuanfgesordert aiiit-llche Listen. Die Auözalilnng der Gewinne erfolgt stets prompt utttsr Ltv^ts-l-uruntiö nnv kann durch i^irekte Zu-enduttgen oder ous Veilaligeu der !^>iteressenlen durch unsere Verbuidungen au allen gröperen Plähen 5^ester-reich'? ve.anlaijt werde». tlnjere Collecte luar stets vo:» Glücke bcgiinftigt liiid I>atte sich dieselbe vitzlvn au«^Ivrsn t)6- cisuttlulvit (^v>vil>noii »^»ltmal« clor oi8tvn i^aupt-tl-sCoi- zn erfreuen, die den betreffenden Juterrssenten direkt ouSliezahlt ivurdeu. VorauSstchtllch kann bei einem solchen lins der ««»-gegriindeten Unteruehinen überall auf eiue sehr ,ege Betheiligung mit Bestinlnulielt gerechnet werden, nnd tiitten wu dnher. un» alle Aufträge auS-flihren zu können, nnS die Bestellungen baldigst uud edenftUlS vor dem ZI. I^uid.I. zukommen zulassen. kilukMÄil» ^ Kani^- uud Wechstlgtschast in Hamburg, ultä Verkttut »Nsr ^rtsn d>taats()l)liß^ati()llvn, ti^isonlialin'/^ktivn nnä ^nlotisllslooss. l'. Wir danken liiedurch siir daS unS seither ge-fchiiikte Bertrauen und indem wir bei Beginn der uc»en Perloosuug zur Betbeiliguug einladen, werde» wir ttnö anch fernerhin bestreben, diirch stets proinpte lind reelle Bedienung die volle Znfriedenheit unserer geehrten Interessenten zu erlangen. v. tt. Otschilsts-ErDimi. Unterzeichneter beehrt" sich dem ?. F. Publikum anzuzeigen, daß er mit 1. Mai 1876 im Hause des Herrn Ianschitz, Postgaffe 22, daS eröffnet hat, nnd empfiehlt alle in dieses Fach einschlagenden Artikel eigener Erzeugung zu billigsten Preisen mit der Bitte um zahlreichen Zuspruch. 531) Hochachtungsvoll »uekt«, Handschuhmacher und Bandagtst. Z. 5563. 550 Freie Ntlllitüttll-Versteigerllug. Vom k. k. BezilkSgerichte Marburg l.D.U. wird bekannt gemacht: Eö sei über Ansuchen der Erben nach Anna Unger die fteiwillige Versteigerung der der Anna Unger gehörigen, gerichtlich aus 3816 sl. 50 kr. geschätzten Realität Urb.-Nr. l aä Kärntnervorstadt und Dom.-Nr. 9 aä Viktringhof ExminoriteN'Gült,' und der da. selbst befindlichen, auf 367 st. 56 kr. geschätzten Fahrnisse bewilligt, und hi^ die FeilbietungS-auf den 18. Mai d. I. Bormit- von 9 bis 12 Uhr im Orte der Realität tnit dem Anhange angeordnet worden, daß die Realität und die Fahrnifje bei der Feilbietung nur NM oder über den SchützuugSwerth hintan-i^egeben werden. Die LizitationS-Bediugnisse. wornach insbesondere jeder Lizitant vor gemachtem Anbote «in l0°/oVadium zit Händen der LizitationSkommission zn erlegen hat, und welche die Modalitäten der Bezahlung deS MeistboteS enthalten, können in der dieSgerichtlichen Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Marburg l. D. U. am 20. April 1876. Bon'tehhund im 1. Felde, Semmelfalb, sehr brav, ist verkäuflich und zu sehen bei Herrn Kranz Bothe in KranichSfeld._^ GW ewMeeichtete» Ai««er zu ebener EM, sonn-und gaffenseitig, mit separatem Emgang ist von 1. In»! d. I. an eine ruhige Person in der Kasinogasse Nr. 171 zu vergeben.___ (ö7i Verstorbene i» Marbiir,^. Au» Av. April: Sketh Antoti, Maschinftthrerssohn, 2 I., Bancalarigasse, Skarlatina' Z i gler Kathar., Dienst-mannSsrau, 48 I., Karntnervorstadt, Typhus; Polegeg Jol)ann, KleischermeisterSsohn, 7 I., Lend>,asse. Skar latina: I.Mai: Löjchnig Mathias, MüllerSsohn,SMon., Obere Nferstruhe» Fraisen i 4.: Bandhauer Aloifia, Schneiderstochter, 10 Mon., Allerheiligengaffe, Lttngentnberknlose: Kerl inz Georg. Waise, litJ., Hauptpla^, Morbus ^!^rightil Wittenberg Maria. HeizerStochter, 13 Mon., Magdalena-Borstadt, Lungentuberkulose. Im öffentl. Ar«iiikenhause: Am IS. April: Fiedler Josefa, WagmeisterStochter, 21.1., Lungeniidem! Schmautz Maria, Hadernsainmlerin, öS I., Lnngenödem^ Itt^: Boll-stuber Karl, Winzer. I., Tetann»'. Mai: Novak Zobanu, Bäckergehtlfe, '.^6 Lungeniidem. Marbur,,, 6. Mai. (Wochen murkssp r e, se.) ft. Xorn fl. 6.40, lverste st. s.vb, Hafer sl. ii.3v, Kuknlutz il. 4.SV. z^lrse st. tt.—, Heiden st. (Erdapfel sl. 2.l6 or.Hktltr. Kisolen 14, Linsen Erbse«; 28 kr. pr. Klgr. Hirset'rein 10 kr. pr. Liter. Weizengrie« '^tZ. Mundmehl 20, Seinmelmehl lü, Polentamehl IL, Nliidschmalz st. 1.10, Schweinschmalz 90, Speck frisch «L. giränchert 90 kr., Bntter fl. 1.— pr. Klgr. Eier 1 St. 2 lr. Sttndfleisch 44, Koldstr»sch 4.^, öchmeinfleisch jung 54 kr. pr. Klgr. Milch fr. 1'.t, a^er. 10 tr. pr. Liter, hart 0 5 M, l. st. S.«0. 0 ö M. l. L.90. 0 8 l. 4.-. 1 M. l. 4.10 ; w,ich 0 S M. l. fl. 2.80, 0 8M. l. 3.— pr. Kt>mt. Holzkoljlen hart st. 1.—, weich 60 kr. vr. Hktlt. Heu st. 8.40, Stroh, Lager st. 3.70, Streu fl. Z.?0 pr. 100 Klgr. ?>ettou, 5. Mai. (Wo chenmarkt Spreis.) Weizen fl. S.40, Korn k. 6.40, Gerste. 0.—, Safer fl. 4.8V, Kukurnp fl. 4.80, Hlrse fl. 0. — , Heiden fl. 0.—, Erdäpfel fl. 0.80 pr. Hstlt. Rinvsch>nalz fl. l.lö, Schwein-Schmalz 80, Speck frisch —, geränchert80, Butter 70 kr. pr.Klgr. Tier 8 St. 10 kr. Rindfleisch 44, Kallifleisch 44. Schweinfleisch jg. 48 kr. pr. Klgr. Milch frische 12 kr. pr. Ltr. Holz hart fl. ».ü2, weich fl. 0.— pr. Kdmt. Holzkohlen hart —, iveich — tr. pr. Hktltr. Heu st. 3.80, Lagerstroh st. 8.80, Streujiroh st. 2.60 pr. 100 Klgr. Kesriniez j kisIiütsW. VlRvOHvaßkVln^ BVdla» t^n, NrÄttpLelkKAvIiOn scinst, empfithlt 4311 f. Ungvfg Lonilitofoi. siaupt-KsMnn vv. S7S.000IiI»fk. s» «»> vis Lvxvinnv gsfsntlft ävr Stant. KInIasluiKs^ »ur vetliellllls^unßx »n äio Inn-VI»andvtt äer vom Ltaato llamdurß xaravtirteil ßlrossov (Zolä-I^ottsrie, iu ^oleiisr ülzer 7 »rUIWiR«!» 77«««« «lsrlt rnUsssiA. via Q«H?ioQ« äis»«r vvrtdsildattsv vslä-' I^ottsriv, veloda plkvxvma»» vur 3l.50v I^oosv. Sllttlkit, siuä folxvllÄv : vämUok l Ss^ivv ovsvt. 37b.9VV Koiod>-U»rlr, gpvrioU lAarlc. 250.000, 125.000» 80.000, 60.000, bv.000, 40.000, »6.000, 4m»t 30.000^25.000, 5m»i 20.000, 2"««»! 15.000, 12.000^10.000, 26m»1 6000, 56l»kl 4000 »3000, 206mt»1 2500, 2400 » 2000, 41bm»1 1500 ck 1200, 13b0m»l 500, 300^250, 27463mal 200, 150, 138,! 124 ck 120, 13889m»1 94, 75,. S7, 50, 40 » 20 Al»r1c uvÄ leomwou soloka i» vvu^ei» Ickovktvu m 7 ^dtdviluvxov -ur »iekvrvn ÄitqoksiÄuvx.^ Dio orsts 6ovivv-2iskuvg^ ist amtliol» ksstz^oitollt, uoä Irostvt kisrsa äa» xkll2v OrixivaUoos nur 3 (Zulä. 40 kr. äa8 dalde OrißmallovZ nur 1 156) Alois Schmiderer. Die alt^, kvHvttkrt« »tv und KrttsUtv Eiftiunöbel-Fnbrik voll von koiokaril Lomp. in III^, Mtnxergasse 17, und ia VttslüU unter der Mma: „Wientr Eijeumöbtl Fabri!^", Bahuhofstraße 22 u. 24, AM^erzeugt nur solide, im Feuer gearbeitete AM^'Waaren auS besten Materialien. Ist im Stande, D^auch in kürzester Zeit die größten Anslrägc auS-V^znfiihren. 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Die Xonktrulitittu äiessr Liirsten ist, aueli vom Hos-Xaminfeß^ermeiLter kli^rrn Koliaßl, ^elol^er «.n ävr Ver3amm-lunK äer steiermkirlciLviieu liaminfeßor ^ardurA (30. OIct. 1875) tdeilgeuommen, eiuKekolx^ ßepriist uvä ttl3 sedr z^v^sekmäLsi^ unä empfelilellZVssrtk defuväou voräen. Die ^rdeit ist roiu unci gellieZen uvä wird ^eäev Käufer im vollsten !^tt886 xufrieäeustsllev. Die (7n.rantie ^irä auf ein vo1l68 .ladr üdernomme» uuä vird ^eäe lieparatur ^äl^reuä äie8er ^eit uueutAeltlicli ßol6i8tet. l^m ?ak!roielle Ke8tsI1unAell er8uekt k0ckacktuuA8voU ^«««k IRsrtliil, Leklossvrwsistsr. und zwar von schwächlich magerem, in der Entwicklung zurückgebliebenem Körperbaue oder in Folge Krank-heitSzustände herabgekommen. Blutarme .finden dagegen baldigst sichere Abhilfe durch daS nervenstärkende, blutverbefsernde und volles Aussehen verschaffende Mkr- uvck Vor«ok0nvrul»KsmlttsI Es ist dasselbe aus den wirksauisten Pflanzenstoffen der Tropenländer zu einem angenehm schmeckenden Pulver, ähnlich dem bekannten Kaosliout^ äs I'Oriviit, jedoch eine viel größere Wirkung erzieleud, zusammengesetzt und kann mit dem besten Erfol^p gebraucht werde«, ol»ne Widerwillen zu erregen. BieseS Mittel wird gegenwärtig in mehreren Kinder-Spitäleru nnd öffentlichen Austalteu bei schlechtgeuährten oder sonst in der Entwicklung zuruckgeblielienen Kindern in Auwendung gebracht, sowie es auch mit Vorliebe von Damen be-Hufs Erlangung plastisch schöner Formen vielfach in Gebrauch geuomnleu wird. Haupt-Depot: Wien, Apotheke „zur heil. Dreifaltigkeit", Wieden, Hauptstraße 16. Jtt bei Herrn »64 I^olcalvspSnävrun Das im Jahre RSSS gegründete erste österreichische s?-» llll0llvoll>Zuroav /t. vpvo btfindlt sicli seit l. d. I. (ELHauS dcr Wollzeile Nr. 36) und empfiehlt sich zur Besorgung von Annoncen aller Art für sttrn AIlr^cl auslÄrKiii«^»I»zii ekronäiplom «tor Msnsr !ßf»lt»u»»»«ltun> vertreten durch «,„» ?r«a v»« i, ' Vtl»trii>g, Drgeiigässe Ni. K. ?ast!altiii-l>lnen uack volllurbinen mit drehbarem Leitschaufelal^parcite für va« riable Wafsermengen. NofZioiitsItufdinvn für tiohe Gefälle,, von 9 M. lulfaugend, meiden montirt v erfchickt und machcu kost, spiellge Wasserbau ten vollkommen entbehrlich; empsehlenSwerth s ür Sngemiihlen, Eisenliäm-142V mer ic. RlasLvk saugapparato zur Entleerung vr »n Baugruben und zur di-rectenk S eftUlSerhöhung, Centri fu<;»Hlpumpen 0Q V o» Vvi»v»t5a.dr. eto. vi I « psj « (k'sllsuvlit) Iieilt dneSiek äer Lpveinlsrüt Vi». Ittlll»«!», ^en8t»(it> Dresclön (Ksvdseii). vefeil« über Svtlv mit Krlvljx Iielüiixlell. (41» ?ötro1öiiw - I'SLSöi' !<»«?«« 8prill^er ^ (^o. "krivst sd bvlivtiigsn kaknsiationon. Ein G-wSld im Rathhaushofe ist sogleich zu vergkben. 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