V »otovln^. 76. iNkrANNg Ir»et>?in> k«tt ''^e). 8et»riktIeltai»G frei '' ' ^ "i I k'X'kilriiellirst l1>I ?»' ^irido?. »Le» 4. »u«. , . i, » ,. »tji-v aickl r»ti»ei»i«t, ->- u .tüclrporto beilsU«». w. «N» di«n»t»A, «I«n ZA. lu» 1?»' l»»er>»en» u ^i»o>«»«mei»t».^ili»»iiwe la II»ssil»ori lorciL«?» al. 4 (V«ri»s»Ilu»G). ?«»uGiprei»e ^dkale» woli»tl. 2Z Di». »a»tell«i> 24 Oio, 6urek ?o»t U Dio, tiu «l»» «»»»tlivl» U Vi». Liaielouiniuer 150 i»»6 2 via. M,«», 0»a H so Wanbom sMll Gankovs Einftelluno aegm über JugoUawlen Für eine Freu»»dschaftSpOltt», jedoch auf der Basis „zweier Völker", zweier SttuUea imd zweier Kulturen". S o f l a, 26. Juli. Auf einem im Hotel „Blgarija" von den Schriftstellern, Schauspielern und Kttustlern veranstaltetem Bankett hielt der Führer der nationalsozialen Bewegung im Beiseln der aktive« Minister Ko-Sllharov und Misjakov eine Rede, in der er auf die Gesckiichte seiner Bewegung zu spre. chen kam und sich dann mit der Außenpolitik befaßte. In seiner Rede unterstrich, er die Theorie, dasi die Bulgaren Ostslawen seien entgegen der Auffassung, daß man sie'zu den Siid-slawen zu zählen habe. Cankov bewnte die Notwmdig?^it der Revision der Friedensverträge, da sie fiktiert und unger^t seien. Tie Friedensverträge bedeuten seiner Ansicht nach den Krieg, daher seine Einstellung für die Revision^olitik. Bulgarien müsse die besten Beziehungen zu den Nachbarn, insbesondere zu Jugoslawien, hegen, jedoch auf der Basis zlvoicr Staaten^ zweier Völker und zweier Kulturen. In seine:! innerpolitischen Ausführungen wandte sich der Redner gegen den liberali-stischen Kapitalismus uÄ> erklärte sich für den Soziakkapitalismus als einem wichtigen Instrument in der sozial-nationalen Wirt-schasts- und Gesellschaftsordnung Bvrfe Ziirich, 27. Juli. Devisen: Beograd 7, Paris 20.2175, London 15.3475, Netvyork .W5.75, Mailand 24.10, Berlin 123.15, Men 57.25, Prag 12.6S. Bukarest 2.50. Noch zwei Monate Bttrgerkileg in Spanien? Angebliche weitere Erfolge der Regleningda di« Aouummiste«, die d«an nicht gehin' Telegraph" mti»it a«A Vare«lona, z« vollko«me« ß^perrt. tzeet »erde», sowohl t« Paris als auch in daß die ledhaste VeMenmß der Ausstiin-l P a r i s, 27. Jutt. Die ftauMsche «e- anderen Städten siederhast bewasjnete dische« «ach den erste« Gieße« i« «dslauen lierung dementiert kMhegorisch alle «achrich-. Gturmtruppen sammeln ut»d in Sraftwagen begriffe« sei. Sie Gche« zu, die Opera- ten, dene« t«solge Frankreich der sp««ische» a« die spimische «reaze heranbringe«, wo tione« «och ei« bis z»ei Ämate dauern «-gieruug irge«^ durch »oft-ulies^r««. p, die «ebellen in den Kamps ge- werden. »»adrid »erde Sicht eingenommen, gen zu HUfe kom^ »^. bracht werdeu. Die sinanz. Mitteln hiefiir sonder« ausgehungert »erde«. Jdt Vareelo» r i s^7. Jutt. Der ^i^r fiir Moskauer kommunistische ^er- na lomlte w «rs«chrung gebleacht »erden, ^»ksgesu«dhett Oe ^ e r^^^te >« einem nationale M versügung. daß die «ebellen vor dem Sintressen nener festgestellt, daß der Mos- «Mtdsunksender die gleichen Nachril,)- «Krim« «tt« lew» UmstS«»«, 27 ' N, ipannch«,, ««> Paris, 27. Juli. Die indirekte Si«mi. schung Frankreichs in die spanischen Wirren geht nach Meldung der RechtSpresie »eiter, Reserven a«S Maroko uicht die Abficht ha ben, aus San Sebastian, loszugehen. 12.000 Mann SlegierungStrnppen de»e. gen sich gegen VnraoS, »o die Nebellen eine provisorische Regierung eingesetzt haben. Die Aufständischen bereiten sich aus einen lange dauernden und zähm Guerillakrieg gegen die Regierung vor. Madrid, 27. Jul^. Das Jumnministeri. um hat i« dm Ube«tzst«nden oi«. ftommu-niqnee herausgegeben, wonach die RegierungS trnppen einen zweiten Sieg Mr die Rebel» len erfochten habe« Die Armee W DuMän-di^n «enetolls M o l a, die sich nach per etsten Niederlage auf ^ Linie Gegovia_ VnrgoS z« reorganisieren versnchte, ist nach dies^ Sommunitsme durch eine« «eue« An-griff der Regierungsstreitkräfte nochmals ent-si^idend geschlagen «ord-ii «nd »icht sich pa. «i!^ig gegen Rorden zuM, »obei viel Kriegsbeute w die Hände der «egiernng ge. langte, «ei dieser k^egenheit wurden viele OWiere auS aristokratischen iireistn, Rechtsanwälte, Journalisten tsi». gesangen genommen «nd zwecks kriegsgerichtlicher Aburtei luug «ach Madrid befSrdert. don haben mit dem Personal ihrer Legationen den Riicktritt augemeldet. Das Olympia-Oplenac und !Mer in ieograd B e o g r a d, 27. Juli. Auf dem Wege durch Jugoslawien traf die olympische Fackel heute um 1ö.0 Uhr in Ople nac ein, wo sich eine mehrtausenidköpfige Menge zur > Begrüßung eingefunden hi^. Bor den Vertretern der Behörden lief der Sokol-Läufer mit Fackel ein uttd ent-zün^te vor der Stiiftungskirche die Feuerurne, worauf mit der Fackel am Grabe weiland König Alexanders die Kerzen entflammt wurden. Nach ewer stillen ki^lichen Feier ^ ^.ne^ am Grabe des großen Königs, eilte der nach- L i f a b o n, 27. Juli. portu^sis^ Läufer weiter. Das Feuer traf um 9.05 Regierung hat zwei Regimenter Manterie ^ Beograd auf der „T^razije" ein, wo nnd Artillerie «ach der Grenze beordert, um den ^trom der nach Aehiitausenden zählenden spanischen Flitchtlinge aufzuhalten. Die ersten amneßletten politischen Sefangenm Verlanen die Sefangnifie in Oesterreich sich der Vertreter S. M. des Königs, die Vertreter der Regierung, des diplomatischen Korps und der Sportvereine sowie 50.000 Menschen eingefundm hatten. Me Flammenfackel überbrachte der Sokolftarosta ö 0 l o« v i 6, der sie dem StadtPrSstdenten Iliö überreichte. Dieser entzündete mit der Fak-kel die Urne, worauf Minister R 0 giö eine Rede über die hohe Olympia-Bedeutung hielt. Die Mufik wtonier^ die Olympw-Hymne, das Deutschland-Lied und die jugo-slawislj^ Staatshymne, worauf Jugoslawiens bester Läufer Stefanovi^um 10.07 Uhr in die Richtung gegen Zemun mit der brenTvenden Fackel ve^sterreict):'ä) Deutschland-Rummer der Zagreber nomfla Politik«". Die in Zagreb erscheinende angesehene wirtschastKpolitische Wochenschrift „E k 0-nomska Politik a" wird im August eine I^Peziell den Wirtschaftsbeziehung''n Mischen JiMoslawien und dem Dentst^n Reil!^ ^i^te Sondermlmmer heraus-bringen, die Beiträge ans ersten Federn en! halten wird und damit dem Ausbau dieser Nezichunyen dienen soll. Heim Baden ertrmSm. Marib 0 r, 27. Juli. Im so-gena-nnten Schmiderer-Freibad an der Drau fanden sich gestern nachmittags zahlreiche Badegäste ein. Plijtzlich vernahmen mehrere einen gellenden Hilferuf und bemerkten nur noch, ivie ein etwa 25 bis 30 Jahre altec Mann in den reißenden Fluten der Drau verschwand. Am Ulfer lmirden die Kleidvr des (!?^rtrnnk.'nen ausgefunden sowie ein Buch, in dem der Namr Max B 0 2 iL entziffert wurde. Bis zur Stunde konnte noch nicht evmitt^ werdell, ob der Name ^trmm!^. VäAertagung. M a r i b 0 r, 27. Juli. Die Maribc^rer Bereinigung der Beäckergehilfen hielt izestern eine Zufammentunft ab, in der zur Frage der Abfchaffting der nächtlichen Arbeit sowie zur Frage des Abschlusses eines Kollektivvertrages Stellung genommen wurde. Re ferenten u»ren der Obmann der Vereim-gung Josef JazbinSek und der Delegierte des Zagreber Zentral Verbandes Eduard Grubauer. Russischer Heimkehrer. M a r i b 0 r, 27. Juli. Gestern meldete stch beim hiejigm GrenzpoliMmnmissarlat der 41jährige Martin K u z m a n, gebürtig aus Mrovitioa, der angab, soeben nach Mjährigem Aufenthalt in Rußland in In» goflcWien eingetroffen zu sein. Kuzman war 1S16 in Galizien <»ls Angehöriger des östcr-vil!^ch - uayari-schen Jnfanteeiere^imenttz Nr. 76 Dsilsei) in KriegsAchnrgenschcift geraten. Kuzman verehelichte sich in Tivro inl Jahre 19W. Seine G«ttm und drei jkinde? 'ceisen mit ihm. Tod auf der Straße. M a r i b 0 r, Juli.^ In der Koro5ka cesta brach gesteril abends der 75sährigL ehemalige städtische? Angestellte Angnst Reb ^ r n i k, von hcftige,n Unwohlsein befallen, zu sammen. Die Rettunigsabteilung überführte ihn ins Krankenhaus, wo er aber knrz dar^ auf einem Schla-ganfall erlag. Todessprung in die Drau. M a r i b 0 r, 27. Juli. Auf den: Steg tauchte gestern nachmittacss eine jiin^ere Frauensperson auf, die sich rasch auf das Geländer schwang und kopfüber in die Dran sprmdg. Die n^enicM Passanten verständigten sofort einige Bootsfahrer, die der Frau, die noch einige Male anf der Wasseroberslü-' che aufgetaucht war, nacheilten, doch lonnte nurmehr ihr Hut geborgen n^en. Ueber die Identität der Selbstmörderin, die auffallend blond war, Konnte noch nichts ii: Er fahnlng gebracht NK'rlden. Die „schnellsten Frauenhände" scheint die 26 Jahre alte Hortense Stollwitz zu hal'en, die in San Franzisko nheitsköttigin Sriga Standa Nah aus Bangkok ist an L«M» evklXMkt. .Manborer Zeitung" Nummer 1/0. Dienstag, den 28. Juli 1VSS. Bürgerkrieg geht Wetter DK Madrider «egierung meldet bei uiMberfichiNcher SeiamNage entfiveidende Erfolge / Largo Sabakero kündigt eine rein »vmmuniitii^ Negierung an / AranzSftfche AnNagen gegen Ätalim Paris, 26. Juli. Ministerpräsident i r a l erklärte nach hier aus Madrid ei^dgelangten Meldungen aus dem Lager der Regierung don Vertretern der Presse u. a.: „Nach den Kämpfen, die sich über ganz Spanien ausbreiteten, kann ich in der Tm und mit Recht feststellen, daß die AufftLndi» schendewegung vor dem Ansammenbrmh steht. Ich kann aber keineswegs sagen, wie lange der Todeskampf dieser Revolution noch dauern wird. Man muh bedenken, daß es sich um die größte militäristhe Rebellion handelt, die in der Geschichte ^anienS verzeichnet wird. ES besticht kein Zweifel dar-iiber, dah der Kampf mit aller Schürfe ge» fiihrt werden wird und noch viele Opfer verlangen wird. Die Uebermacht der Regierung ist daran M erkennen, daß sie die drei grijhten und reichsten Städte in der Hand hat: Madrid, Barcelona und Vilbao. Die Aufständischen sind jetzt nur noch im Besitze der Provinzstädte Sevilla, Cordoba, Sara-goffa und Burgos. Sie find zwar vollständig Herren in Spanisch Marokko, während auf den Balearen die RegierungStruppe« nach den letzten Kämpfen den Sieg davontrugen." P a r i s, 26. Juli Die von der Madri'sec Regierung informierte Agence Fournisr be-richtct: Die Regierung hat auf den Höhen» Mgen nördlich von ?)!adriid einen- entscheidenden Lieg ilber die Aufständischen erfochten, nnd zwar nach einer fast drei Tage dauernden Echlacht. Die durch Polizei, Zi-vilgarde und Rotfrontisten verstärkten Re-gierungsstreitkräfte schlugen die Haupttolon-iie der Aufständischen, die von Norden gegen Madrid vorrückte. Nach dem Tieg, mit denl der weitere Borstoß gegen Madrid vereitelt wurde, besetzten die Regierungsneuen den Paß Mo de Leon und den Höhenzug von der Straße nach Sogovia bis zu der nach Frankreich führeziden Hauptstraße. Auf diese Weise wurden «die AuMndischen von ihrenl Etappenraum fast abgeschnitten. Den Regierungstreuen gelang es eine ganze Rei-Iic aufständischer Offiziere aus den höchsten aristokratischen Kreisen gefangenzunehmen. Die Offiziere wurden kurzerhand erschossen, l^eneral Mola zieht sich gegen Segoma zurück, wo sich der Stab der ?lufständischen be-sindet. In jenem Raum dürfte es in einigen Tacien zu einer neuen schweren Kampshandlung kommen. Die Aufständischen erwarten neue Reserven aus Navarra." M lNi >d r i d, 2K. Juli. Der Führer der fftaniischeil Kommunisten, Largo Caballero, den V!oskau als konimenden Sowjet-diktaor in Spanien bestellt hat, erklärte Zeitungsvertretern gegenüber, die Regierung fei fcst überzeugt, daß sie in einigen Tagen die Ausständischen besiegen werde.Spanien werde sich künftighin nicht mehr neutral verhallen, sondern sich entschlossen gegen den Block der faschist-rschen Staaten stellen. Gleich nach der Niederringung des Aufstandes werde eine komnmnrstische Regierung gebildet fein^ P a r i s, 26. Juli. Wie der „M at in" berichtet, haben die franzi^sischen Kommunisten beschlossen, Sturmtrupps nach Spanien zu entsenden. Die Rotfrontler werden gehe! ni über die Grenze gesendet werden. Tie Nachricht ivird auch vom „Figaro" bestätigt. P a r i s, 26. Juli. Währenid die spanischen K'onlmunisten, die «iuf franzi^sisches YZe-biet geflüchtet ivaren, unmittelbar an der Grenze ihre Propagandatätigkeit enthalten und ^wrierdienste tun, wurden Gil Nobles und Juan Miarch, die ^i>den Emigranten dcr Aufständischen, im Depa^rtement Lande?, d. i. hundert Kilometer von der Grenze ent-semt, einfach konfinliert. P a r i s, 26. Juli. Der „P o P n l >a r e", das Blatt des Mnisterpräsidenten Leon Blum, polemisiert mit der römischen Presse inl .<>inblick auf die Vorgänge in Spanien und behauptet, der Aufstand in Spanien sei ein Werk 'des faschistischen Italien. Das Blatt lx'hauptet, Italien ha!^ 560 Millionen Lire in Gold zu Waffen- und Munibionskäusen zur Verfügul^ gchellt. Außerdem habe Italien in .^>anchurg für den s^nrschen General Fvanco 24 moderne Militärs'lugzeuge ange-kaust, die bereits auf dem Wege nach Spa-nieil seien. Dcr „Populaire" behauptet, Italien wolle ein faschistisäM Regime in Spanien inmlgurier'en, um auf diese Weise die Vorherrschaft in: Mittelmeer an sich zu rei- ßen. Der Sieg der AuMndischen werde nach Ansicht des Blattes eine sc^re Nie-derklge Frankreichs u. eine ungshure Stär. kUTlg der Front der faschistischen Staaten in Europa bleuten. P a r i s, 26. Juli. Die Vevhandlungen Mschen der spanischen und der f^nzöfischen R o m, 26. Juli. Der Sender Sevilla mel. dete heute frich, daß die Aufständischen Sevilla aus strategischen Gründen geräumt hätten, keineswegs aber unter dem Druck der Regierungstruppen. B e r l i n, 26. Juli. Deutschland ist von den Gesandten Oesterreichs, der Schweiz und Swße Scharen fpanlicher SMchtlinge an der franzvflschen Grenze meint, der Schritt der Regierung des Reiches werde die Sympathien aller Jtal!ener auslösen. Sran» von Vapen - deutscher Botschafter B e r l i n, 26. Juli. Der Führer und Reichskanzler Adolf H i tl erhat den Gefand ten in Wien, Franz von P a p e n, in vollster Anerkennung feiner großen lS^rdienste um die Normalisierung der deutfch-Ssterreichi-fchen zwischenstaatlichen Beziehungen außer-tourlich zum Botfchafter ernannt. Mit dieser Ernennung ist der Rang der Wiener Gesandtschaft nicht tangiert, da fie auch weiterhin Gesandtsen, da sich Außenminister Vvonne Del-b o s infolge des Druckes der Rechten und der Protefte des Auslandes energisch dagegen wandte, die Einmischung in spa'nische Jnnenangelsgenheiten durch Waffenlieferungen zu betreiben. Infolge der Forderungen der span:sck)en Regierung nach Unterstützung von feiten Frankreichs durch Waffenlieferungen haben mehrere spanische Beamte und Militäratta-chees ihre Rücktrittsgesuche eingereicht, mit der Motivierung, daß sie nicht an der Bestellung von Waffen mitwirken können, die ge^ Schwedens ersucht worden, den Schutz der in S^nien lebenden Staatsangehörigen ^«er drei genannten Staaten zu übernehmen. Die Reichsregierung hat die deutschen diplomatischen Stellen in Spanien sowie die Komman danten der Panzerschiffe „Admiral Scheer" und „Deuts<^Nld" al^ewiesen, die Äster reicher, Schkveden und Schweizer unter den Schutz der deutschen Flagge zu nehmen. In den spanischen Häfen sind daher die deutsckien Handelsdampfer „Ehronos", „Horst Wessel" ud „Hermes" diesbezüglich benachrichtigt worden. M a d r i d, 26. Juli. Wie hier behauptet wird, verzeichnete die Kolonne des aufstän gen ihre eigenen Brüder und Schwestern ver i dischen Generals Mola am Sierra Quara« ^vendet werden sollen. I dama nicht weniger als .2000 Tote. Mussolini und Hitler Die beiden Führer werden gemeinsam Stellung zur Einladung der Drömächtekonserenz nehmen. L o n d o n, 26. Juli. Der „Sunda Expreß" will in Erfahrung gebracht haben, daß Mussolini und H i t l e r die von der Dreierkonferenz an Deutschland und Italien ergangene Einladung zur Teilnahme an der bevorstehenden Konferenz der fünf Locarno-Mächte gemeinsam beantworten ^verden. Die deutsch-italienische Zulsammenaröeit im Konzert der Mächte wird auf diese Woiie immer offenkundiger und unverhüllter. der deutschen Politik zur Ehre, da sie !mmit die Freundschaft zu Italien praktisch bekundet habe. „I l Lavoro F a s c i st a" Str Äol>n Simon aber die Sefadren der BioadUdung L o n d o n, 26. Juli. Das DNB berick)-tet: Innenminister Sir Jvhn Simon hielt in der Grafschaft Kent eine Rede, in der er u. a. erklärte, die Dreierkonferenz habe ein sichtbares Resultat gezeitigt. In den letzten drei Tagen hätte sich eine für die Zukunft Europas außerordentlich wichtige Lage ergeben. Eine von den Tatsachen, die sich ergeben habe, beweise, daß Europa eine große Gefahr darstelle. Diese Gefahr bestehe darin, daß die Mächte neuerdings in ztvei Lager geteilt werden, in zwei Fronten der verschiedenen Mächte. Es sei dies das alte und schlechte System der Militärallianj^en von 1914. Die Politik Großbritanniens habe sich in der Richtung bewogt, ähnliche Ten denzen zu vereiteln und Europa auf d«r Ba sis einer einvernehmlichen freien und freund schaftlichen Lösung der gemeinsamen offeiren Fragen zu einigen. Sauner probiert den „StierkampfTriS"" Amerikaner w Paris von ^Weltreisenden" schwer gefleddert. In Paris ist ein neuer Trick ausprobiert worden, um gutgläubige Europareisende um ihre Barschaft und ihre Tatsachen zu bringen. Ein Amerikaner mochte dieser Tage auf der Terrafse emes Pariser Cafes die Bekanntschaft eines Mannes, der fich als englischer Weltreifender aus^. Er sei gerade von Singapor« über Marseille nach Frankreich gek-ommen und wolle sich einen Augenblick in Paris amüsieren. ^ sprach wie ein Wasserfall. Tausend^ von Rupien flatterten nur so durch seine ErzählunM. Daneben wußte er von Mussolini zu berichten, den »r natürlich gesprochen hatte, und von der langen und intimen Bekanntschaft seines lNroß Vaters mit Stanley im dunkelsten Afr'ka. Später tmichten auch noch zwei höchst wohlhabend aussehende n>eibli^ Wesen aus, über deren sonstige Personalien aber nichts )vci- Der Siger, an dem sich die Bergileiger Tragödie adwielte Dmtfchland anerlennt die Annerlon Abesfinim« Großer Jubel in Italien. — Die deutschitalienische Ausammenarbeit sichtbarer ge. worden. R o m, 26. Juli. Die deutsche Rei<5)src' gierung ließ durch ihren Bots6)aster von Hassel der italienischen Regierung mi^ teilen, daß sie ihre Gesandschaft in Addis Alboba in ein Generalkonsulat nm^vandelt nnd damit die Annexion Abessinienö durch Italien anerkennt. „II Giornale d ' I t a I i a" verzeichnet diese in ganz Italien mit Jubel ansgenommene Nachricht als einen Ausdruck der Freundschast ^utschlands für Italien. Deutschland ljabe durch diesen Akt st^ln-^ realistische Politik an den Tag gel^'gr. Di< „T r i b u n a" uieiilt, diese Geste g.'relHe ««NM« WWWWMWWWW Vier deufche Bergsteiger hatten sich die Aufgabe gestellt, die Rordwand des Eiger zu be. steigen. Bei schlechtem Wetter mißlang jedoch ihr Unternehmen, und alle vier, die sämtlich gute «iirßstciger waren, kamen umö Leben. Ganz links die unbezwingbare Rordwand und rechts der Gipsel des Mönchs (Scherl-Bilderdienjt-M) Dienstag, den 28. Juli lSZK. Mar'lborer ^itunq^ ??ummtr l7l^. ter verbaiUete. Lein Äectenpferd war Stierkampf. Nachdem man einige DrintS zu sich ge-nommen hllktte, lud der redselige englische Weltreise^rdc seinen mugewonnenen ameri. saw-schen Jisemd ein, mit ihm bei Wöaxim zu speilsen. B»i Maxim trafen sie auch die beiden „Damen", ganz i>urch „Aufall". Nach dem Essen untermchmen ste die übliche Tour durch Montmartre. Das Vergnügen erreichte seinen HSHepuntt. Dem Amerikaner impo irierte die Freigebigkeit- mit der «sein Führer durch das Nachtleben von Paris den Gastgeber spielte. mu^te offenbar grohe Men gen van Rupien in Kranken umgewechselt ^ben. Um 5 Uhr morgens schlug eine der beiden Damen vor, ein lauschiges tleines Restaurant in der Nähe der Martchallen aufzusuchen. .Man aß Zwiebelsuppe, die zu solc^r Akorgenstmde eine Pariser Spezialität ist. Sie inspirierte den Welt reifenden zu «lner begeisterten Schilderung des StierkanrpfeS. Viit Worten Mein ^var das nlicht g<4an. Er wollte dem Ameri?Mer,-der wenig Ah-nllUI von dieser europäi-schen Sensation hat te, die Sache auch plastisch klarmachen. Er zog also den Rock aus, um besser den Stier spielen zu ?lwnen, ba>t sein Opfer, ebeirfalls den Rock abzul<^gen und i'hn als Stierkampf-Mantille zu beimtzen. Das Restaurant ver-nmndelte sich in eine Sti«r?amps-Arena. Der Weltrei>sende spielte seine Rolle »lS Stier ausgezeichnet. Kellner und Publikum klatschten begeistert Beisall. Aber nun sollte das Spiel ja weiter gchen, und nachdem der Weltreisende vorgemacht hatte, wie ein Stier sich benimmt, forderte er den Almerikaner ans, d>aö nachzumachen. Dieser war sofort bereit dazu. Unter der Einwirkung des reichlich genossenen Alkohols HWe er nioch ganz was anderes gemacht. Sein Rock war ihnl dabei inl Wege. Er gab ihn den beiden Damen zunl Hallten, uid imn raste «r als Stier in der improvisierten Arena herum. An Bei fall fel)lte es auch ihm iricht. Sein Fi^cund ans An^apore versich-erte ihm immer ivie-der, er würde jedem Matador Furcht und Schrecken einfließen. Erst inl Hotel — nach ein paar Stunden Schlaf — entdeckte der Amerikaner, daft ihm Brieftasche und Uhr feh>lten. Er ging zur Po lizei nnd eS gelang auch, tta>sächlich festzustellen, daß der Weltreisende, der.den scelind lichen Fremdensithrer gespielt hatte, in etilem der großen Pariser Ho>tels abgestiegen war. Leider l)atte er aber inzwischen in Rich tung .?^olland die Stadt verlassen. Bis heute hat nran ihn no6) nicht wieder auffinden kiZnnen. Der GolMrom in neuen Bahnen Der Wiener Gelehrte H. S ö r g e l befaßt sich seit längerer Zeit mit der Frage, ob der Golfstrom abgelenkt werden ka:ln. Schon vor einer Reihe von Jahren erregte ein Projekt Sl)rge!s Aufsehen, das eine Ab-riegelung der Strasse von Gibrailtar durch einen großen Staudamm vorsa>h. Sörgel be-«ibsichtigte, auf diese Weise eine allmähliche Senkung des Mittelmeerspiegels zu errei-ck)eil, die sogar infolge der starken Verdunstung zienüich rasch vor sich gehe^i wiirde. Um den Spiegel t^nn auf einem gleichen Nlveian zu lialten, sollte ein ständiger mäch-' tiger Zustrom aus denl Atlantik geschaffen iverden, durch den nian gleichzeitig '.iesige Elektrizitätsiverke betreiben könnte. Jnl Anschluß an dieses Prajekt hat jetzt ^>er Gelehrte die Frage einer Ablenkung des Golfstronies untersucht. Er beschäftigt sich dabei mit der Tatsache, daß aus dem Mittel ineer i-n novd^vestlicher Richtung eine kalte Stri^mung gleichsam ein ungeheures Äältepol-ster schafft, das Nordmarok^ u. Nordspanien umspannt und ein Vordringen des siidlichen A^ies des Golkstronrs gegen das Mittel-in-eer unmöglich macht.'Würde nian nun die Straße von GOraltm: sperren, so wlirde ivio Sörgel nachweist,'die kalte Strömung> aus dem Mittclmeer uÄd. damit das Kältepolster UN! die Küsten Nördnmrokkos und Nordspaniens verschwinden. Die unmittelbare Wirkung )väre eine wesentliche Erwärmung des cnropäischen MmaS' ' Find^rwhn — Mitgift. . Strahlend verkiindöt .^erese: „Papa, Frij) und ich haben nns heute. gefunden!" -Nachdenklich antwortet der.Pi^a: „Da foll ich wohl den Finderlohn zahlen?" Die Schuld des anderen. Bater: „Kurt, dein Lehrer jchveibr m^r, es wäre ihm nicht nlöglich, dir etlvaS beizu-drlngen." — .^turt: „Ich sagte dir ja ?chon jmmt-r, daß er niHtz kann." Mir ven Äufammenfchluß der demokratischen Staaten Ein Artikel aus der Feder des ftüheren Berliner Gesandten Zivojin BalugdSi6 w der Neograder „Politika- Be o g r ad, N. JuA. In diplomatischen und außenpolitischen interessierten Kreisen hat ein unter dem Titel „^sammsnschluß der demokratischen Staaten zwecks Organisierung Europas" in der Beograder „Poli. t i r a" erschienener Artikel aus der Feder des früheren jugoslawischen Gesandten in Berlin, 2ivojin BalugdZiö, Auffehen erregt. Der Autor, der in der letzten Zeit in mehr oder minder verhüllter Weise seine Sympatien für die Demokratie-Regferungen des Westens zum Ausdruck gebracht hat, erblickt in dem Näherrücken Italiens u. Deutsch lands eine Gefahr für Europa und schreibt: „Der Ausbau deS ^^riodens und der Sicherheit in Europa muß das V^rk einer umfangreichen Kon f<^renz sein, die in der Nnki'm-digung der Londoner Dreierkonferenz vorge- steht darin, an den Eingängen zu kont'.^'tl^i.'-ren, daß nur zugelassene Personen die fenräume betreten. In den letzten Iadren hat sie nur zweimal noch cri'stere Funl i^ aen zu erfüllen gehabt: bei den beiden ÄreifH der Fahrstul-l^ihrer hatte sie dafür zu sorgen, daß keine Ztrvikpatrouillcn ^n di" geheiligten Räume der Börse eindrangen. sehen ist. Der neue Rheinpakt nach denr Konzept der drei in London i^ratenen Staaten, wenn es überhaupt dazu kommt, wird durch und durch lokalen Charakter ausweisen. Bor js^r Bestechung werden jedenfalls die europäischen Völker verspüren, daß die Führung der Ereignisse auf unserem Kontinent wieder auf die Staaten mit demokratischer Einrichtung übergegangen ist. Es muß izem-nach der Eindruck verwischt werden, d^ die fasch-stischen Regierungen in den letzten Tagen gemacht Habel?, indem sie die demokratischen Regierung als unfäbig hinstellten, ihren Willen durchzusetzen. Dieser W lle muß das Ende aller Ueberraschungspolitik und all:i-ten waltet Robert Budds, „New^orks Zeitungskönig", wie ihn der Volksutund bezeichnet, mit acht Angestellten. Er hat hier im Laufe der Jahre eine Art Zeitungsarchiv eingerichtet, das Journalisten, Schriftstellern und jedem, der es braucht, geradezu unschätzbare Dienste leistet. Es ist ein kurioses Geschäft, was hier Atr. Budds betreibt, aber sein Werdegang ist ebellso kurios. Um 1S00 herum lebte in Washington ein kleiner Zeitungsjiknge. Ob es schön war oder regnete, er stanii an smier Straßenecke und verkaufte seine Zeitungen. Das Geschäft ging recht gut und der kleine Robert konnte sich bereits einige Dollar zurücklegen! Da g^lch^ch es eines Tages, daß ein alter Herr an ihn herantrat und iihn fragte, ob er denn irgend eine Zeitung, die eine ^gewisse Schlacht aus dem Bürger^ieg schildert^ auftreiben tönnte. Er wäre geneigt, ihm hiefür 10 Dollar zu zachlen. Ohne Zögern anttvo-rtete Robert dem vornchmen Herrn: Jawohl. In drei Tagen können Sie sie haben." Der Herr ging und der Zeitungsjunge machte sich daran, die zehn Dollar'zu ve^ieneN. Ehe 48 Stunden lvm waren, ' hattv er das gewünschte Blatt. Und dieser kleine Vorfall brachte chn auf die Idee, alte Zeitungen für seine Kunden aufzukaufen, Washington war aber hierfür nicht der geeignete Ort. Er ging also nach Newvork. inserierte dort in einigen Zei tungen und die Idee schlug ein. ES gelatig ihm. in ^n Besitz von immer mehr und mÄ'r alten Zeitungen zu gelangen, und heute weiß jeder in der Millionenstadt, daß. wenn man sich über etwas längst Vergailge- nes richtig orientieren will, man sich an Robert Budds zu Mnden hat. Und da der „Zeitungskönig" alles, nur nicht billig ist — Blätter aus dem vorigen Jahrhundert tosten bei ihm einen Dollar das Stück und 'elbst das Einsehen 50 Cents —, hat er sich im Laufe der Jahre ein ansehnliches Ber-nlögen erworben. Und dies alles, weil ein Herr einmal eine alte Zeltung haben wollie. * Bei veralteten Verstopfungen mit Hämorrhoiden und Leberanschw«ll«ng ist das natürliche „Franz-Josef"- Bitterwasser, schon in kleinen Mengen genonimen, eine wahre Wohltat. Die niild auflösende und sickx'r ableitende Wirkung des „Franz-Joses".Was-sers versagt auch bei längerem Gebrauch fast niemals. t>en Posten einer Gouvernante fiir seine beiden Kinder übernomtnen hat. Die Hiiter von Wallstreet. Die Newyorker Börsenwache hat neue Uni fornten bekommen. Mit deni ungeschnallten Rovolver sieht sie recht kriegerisch aus. Die Wache, die aus 88 Mann besteht, wurde im Jahre ISN eingerichtet, nachdein in Wallstreet vordem G^chätfshaus von I. P. Morgan eine Bombe explodierte, durch die 36 Menschen getötet wurden. Man hielt es damals für angebracht, durch eine bes>.ndere Wache der Wiedecholnng solcher Attenate vorzubeugen. Es ist auch seitdem nichts niohr passier:. Der normale Dienst der Börsenwache be- i. «em «upschtinaabgeordnete. Allst ile des verstorbenen Abg. Dr. Uro» Stativ tritt sein Stellvertreter Basil j>t o st i ä-Bäte in die Skupschtina ein. Ter neue Abgeordnete war seinerzeit, als der Wahlbezirk Earibrod zu Bulgarien gehör!.', auf der Liste Alexander Stambolijskis in die So fioter Sobranje gewählt worden. Nach deni Staatsstreich am 9. Juli 1923 kaui er n'.ch Jugoslawien. Den infolge der Verur'^ilung loer gewordenen Platz ds'/' italienische Ueberseedampfer „Pulcaiua" inil tW Touristen, meistenteils Ameviiin'rn, ein. Unter den Tonristen di'sindet sich a:'1> d'.'r Meisterbo^er Prinw C a r n e r u. Dampfer nahm in Gvu/. .'iö a-i Bord. 1^ Passagiere stiegen ail'5. Nach Erlöschen der Sanktion'.',! ist dies d.'v er-te ital?enisck>e 1leb.'rseedamvfer^ der Pass^l^iin" ans Newyork itach Jugoslawien brach:>e. i. Dalmatiens Zsmentindustrie u»ld die 'Holzausfuhr nach Spanien gesährdkl. >solae der spanischen Wirren ist die '.'liicjiibr ^ von Zement und Holz nach den spa.'iisch.'n i und spanisch-afrikanischen H-äsen nn!ei !^i»-.den. Sie hat sich von den ital' nisch.'ii ^tionen Nock) nicht erholt nnd eihioli einen nenen Schlag. i. Autounglück fordert junges Me,i!l'en' leben. In der nächsten Un!7>.'buiig von lsana erlitt der Njährig ' 3^'hn de:. Industriellen T o ui a x i e aus einen felgenschweren Autonnkall, be: üe,ii vr so schwer verletzt wurde, das; er bald davas' 'starb. i. Tod durch Fliegenstich. ,^n Ko'ir-vNlca wurdc d^r dortige B.in>n!.'i'ul'.'u!.'^sincc Franz M linari von einer Fliegt' uu' dem ^topf gestochen und starb infoli^e ein standener Sepsis in furchtbarsten Qualen. i. Ein schlechter politischer Witz, Te- tovo wollte der Minister a. T. und der ständestaatliä'en Bewegung „Zbor", mitrise L j o t i einen Bortrag über se'iie Ideologie halten. Äls er den Saal des >'o-tels b.'trat, in dem der Bortrag stannuden sollte, begailn eine insgeheini dort schmuggelte Musikkapelle das versainiuelte Publiknnl zu unterhalten, welches .'>n..t — Tanz überging. Ter Hotelier, den z.iv Verantwortung für d<'n schlechten Wn» heranziehen wollte, drückte sich irgendnw, wov anf Lsoti«' verärgert nach Zkeplje ^u^ir. i. An den Folgen eines Husschlagcs geiler ben. In !»loprivnica wurde der dornte an-oescne Gros^grundbesitzer Jng. Stanto T v l a k, der als Maschiiteniilgenieur 1.7. dem Unlsturz eine Zeitlang Chef de^, Mari-borer Heizhauses war, von seinen, Ps.rd so unglücklich mit dem Hui.' in den Baiüli geschlagen, daß er an den Folgen der Innen-Verletzung starb. i.Ein neues Dynamitattentat in lKraöani bei Zagreb. In der Nacht zu'.n d. M. ist in Graöani bei Zagreb ein neues Tnnai.'it^ attentat als Racheakt ani Hanse des .^tans-lnanne.^ nnd Realitätenbesitz-ers Stefan Kos verübt worden. Llos befand sich niii 3 Uhr früh beim ersten Morgendänlnx'r iin Hose seines Hauses, als ein Unbekannter ans eittenl Bach gegen das Haus einen G>eg.'n-stand schleuderte. <>tos wnstte, wornni es ging, warf sich zu Boden nnd im nächst^'n Moment erfolgte eine furchtbare Detonatiol,. Das .^Mtts wurde sehr schn'er beschädiget, einig.' Manern weisei, Risse auf. soll sick um den Racheakt von Arbeitern handeln, die iin Steinbruch eines iZewiisen Puntisar entlassen Nntrden und !ilov kür ilu '^chlilial verantwortlich machen. Mariborer Zeitung" Nummer l7t 4 Dienstag, den 28. Juli 193t,. Montaa, den 27. Sull Tragischer Tod in den Bergen Das bittere Schicksal zweier idealer Bergfreunde aus Maribor / An der Nord-wand des Xriglav abgeiMrzt / Die irdischen Hüllen Egon Lettners und Savo Domiceljs nach Maribor llberfüdrt Noch ist die Trauerkunde von dem tragi-schen Äergtod der beiden jungen Hochschüler Jcnsa ulld Miköiö nicht aus der Erinnerung l^ekommcn und schon meldet man aus dem lchcrk.rainlschen Mojstrana die erschütternde Ncuhricht, daß der Trrglav in seiner steinernen Unerbittlichkeit wieder zwei Opfer gefordert hat, zwei junge Menschenblüten, die an seiner Nordwanid zerschellten: der lÜ^äh-rigv Crportakademlter Egon Lettner n. der ^^4jährige Jurrst Savo D o m i c e l j, l'c'ide ans Mnribor. Der Erstgenannte ist, >vil! bekannt, der jüngste Sohn Mtin-habers der Seifenfabrik „Zlatorog", Hans ^^cttner, Doniicelj hingegen ein Sohn deS verstorbenen Holzindustriellen Domicelj auf d<'r sioro»ka cesta. Sportlicher Idealismus lnch die Schnsncht nach dem Genuß jener im-nirr wieder gefeierten alpinen Landschaifts-l)errllchkeit trieb die beiden jungen Leute an den, herrlichen Samstagnlorgen di>e Nord-n'.and hinan, die sie in echter bergsportlicher kanicradschaftlichcr Verbundenheit bezwingen uiollten. In der (Gesellschaft der beiden be-tlal^ensn'erten Opfer befanden sich noch z^vei ?itiiineradcn. denen di-? Vorsehung gnädiger inar. ^^ettncr nlch Doniicelj bezwangen wum den ersten Teil der gefährlichen Nordwand, als ein traciisches Schicksal mit brutaler Hand nach Tomicelj griff, der albstürzte und den ancieseillen Frennd in die Tiefe riß, wo sie mit zerschlnetterten Gliedern liegen blieben ilnd ihr junges Leben siir immer verlosch... '>Zt.iie «nur Iiore-ts trrjchteten, haben die Maribl^ror Watdlänfcr inl wildromantischen l^eluel dcv Martuljek-l^rnppc ihre Sommer» zelt? anfgeichll^gen, von wo sie auch in tie-üin ^al^,re .^tletlertouren in die Iulischanf der bcri'lchtlgten Nordniand des .,^pik" eine erstmalig ansgesi'lhrte silctler- tour durch, die als alpine Glanzleistung vvn allen Fachleuten mwrkannt ivuvde. Ermutigt durch den ersten Erfolg, begaben sich die vier Genonnten am Freilag lmchmittags nrit ihren Rädern in das Bra-ta-^l, unl tagsdavauf eine Ueberquerung der bekannten Trigbav-Nordwand vorzunehmen. Samstag zeitlich frühmorgens zogen fie los und erreichtem: noch im Dämmer ben Einstieg. Sie livählten die technisch schwierigste Route, die sogenannte „Skala"-R:ch-tung. Während Eizelj und Bodeb au einem Seil vomustletterten, folgte Lettner mit Domicelj an seinem Seil. Die vier Mutigen kamen rasch vovtvärts und Ovaren bereits in der Höhe des ersten Abschnittes der Wand anye!^ngt, die als schwierigster Teil der zan zen Tour bezeichnet ivevden kann. Auf «den sogenannten Platten schienen Eizelj und Bodeb die Richtung verloren zu haben und nur dank ihrer Umsicht überwältigten sie die gefährliche Passage, machten aber gleichzeitig die knapp hinter ihnen folgenden Kameraden auf die Gefahr aufmerk-sanr, die ihnen drohe. Lettner, der als g^'üb-ter Alpinist sich sofort zu helfe» wußte, wich von der Ztelle ab und Chatte raisch die gefährliche Stelle i'lberbrnckt. Gerade, >a>ls er '.lit der Sichcrunig beschäfigt war, versuchte To-nlieelj, l^r»eiberzukommcn. Dieses Borhai^ ivar jge Jostis Moönik mit dvm Heutrocknen beschäftigt. Mutter und Söhne kamen hiebei auf einen Gerichtsprozeß zu sprechen, den sie cmnml wog. einer Zivilangelegenheit gefü^hrt hatten Es entstand ein erregter Wortlvechscl, den Josef Moönik dadurch beschloß, daß er sich plötzlich auf seine Mutter stürzte und sic in den nebenan befindlichen Bach warf. Die Frau befand fich in höchster Gefahr. Als Moönik wahrnahm, daß die Mutter zi' ertrinken drohte, stürzte er sich selbst in den Bach. Zum Glück kamen die übrigen aus der Wiese beschästigten Leute herbei, die die Frau rasch hervorzogen und sie durch tünst-lich' Atmung wieder zu sich brachten. Jo^ Mein b!ona« MSrcken kiomsn von psul ^3>n ^ XönIksbrüLk (öe:-. I)re.'N'ärmten Zügen. — Bruchniädel — wie hell muß eiicr Spählei)auS sein, M'nn dein Blondkopf den gi-nzeu Tag drin tcuchlet" Peter atmet den Duft ihres Haares nnd uer'inkt in die bnnte trallmhafte Verworrenheit eines süßen Raujsches. „i^'iscl — schöne Lisel — ich glal>b^', ich töiinte dich sehr — sehr lieb haben." l^anz ofsen nnd blank und lhimmelblan ist il/r Blick ^.n ihn, ausgeschlagen. Der Traunl dies^'r Mittagsstunde, die sanfte Hin, l^n^ebenl^eit der Wiesen rinczsnnt, das ganze hsisit, da hä'ttcn im Dreißigjährigen Kriege tai'^r-liche Dragoner quartiert; es soll damals dort eine Höhle gc^'ben haben. Und von da ai»s sollen sie ihre Benteziige ul dic. umliegenden Dörfer nnternommen '^abcn. "^Ilber d^r Berg war wohl viel größer als Iiente." Peter lacht leise nnd zieht sie wieder an sich. „Äann schon stimnlen, Lisel. Vielleicht bin 'ch ein Nachkomme von jenen D.aljoner?!, wie? Ich Hab' mir ja auch ineine V.'nie von jenein Hügel ausg'.holt. War es gut, ttas; 'rh de.rt stand?" Lisel flüstert sehr leise: „Ja, es irar gut so, Peter." Und ihre Lippen schenken sich von nenem. Ter alte Weidenbanm über ihn^'n Innterl init seinen schmalen Blätt<.'rn im Wind, es raschelt, im Schilf, Kraut und Gras dn'ten iVlrtsensktz. unä äe8 Kultur!eden3 von /^sribor unä äez Mnterlan«le5 — 1'extillnäu-strie ^ Qeverde — Nanäel.— Qroöe k'euervekrsuzzteUune und d'euer» vekrlconsrev QroV« pklwteliztU 5c!i« Ausstellung unä !^arksndüi'5e — I^IIckvIrt8ckskt. !(äzerel. ^ein« bau Viv k'rsu !m VeinIcostprc>de --- Konxreise un:I Konzerte. vie M8rl. 6a5 scdönste öaersta:ch wurde der sogenannte „Schmugglerkönig der Murinsel" überwältigt und festgenommen. Bei ihm wurden mehrere Pakte mit Feuersteinen und Sacharin vorgefunden. m. «wneihmlg her «e«e Ueberfuhr. Die neue Ueberfuhr Wischen Kanmica und Stu-denci, di« dieser Tage in Betrieb gesetzt wur« de, wird am Sonntag, den 3. August um 9 Uhr feierlich eingeweiht und sodann offiziell eröffnet werden. m. A^nönik stiehlt weiter. Der noch immer flüchtige Ei Ivb rocher Johann A o n ö« n i k, der schon seit längerer Zeit das M,-slinja TÄl unsicher macht, verübte wisderuin einen Einbruch und zwar erbrach er in Pesje das Gaschaus M e l a n 8 e k, »vo er einen Radioapparat sowie eine Ziehharmo' nika im Gesamtwerte von über 10.V00 Di^ nar mit sich gehen ließ. Die Harmonika wurde von den Gendarmen später aus ei« nem Heuboden aufgefunden. * Dr. Z. MatiaiiL ort>sn. wieder re.^el-mäßig an Wochentagm 10—12; 4—6, lylav nl trg 4, 2. Stl^, Maribor. "776 ApoiveKnnachtdienft Montag: Sv. Areh-Apotheke lMag. Vidmcir) und Magdalenm-Apotheke (Mag. Saiost). Dienstag: Mohren^Apotheke (Mag. Maver) und <^utzengel-Apot!he?e (Mag. Baupcl). „Mariborer Zeiwng" Nummer l7l). Wie Isnge? o«» istnlekt ^«b«n»aekv! Totschlag ln Kamntca In der Nacht aus Sonntag ereignete sich in Kammoa ^ blutiges Oesche^, l'em ein Mnschen^eben zum Opfer siel. Gegen Mend fanden sich im Hause des Winzers Jakob Perne? mehrere Verwandte und Bekannte zur NamenSt^Sfeier des ^nannten ein. Alle sprachen !dem Wein stark zu und da auch fleiißig getanzt wurde, ließ die Stiinmung nichts zu wünschen übrig. Nur die beiiden Hilfsarbeiter Anton ^ raS und Friedrich L e s n i k, die sich unter den Gästen befanden, blieben zunächst zurücklM-tend, tauten aber bald nach Mtternacht auf Vilrz darauf geriet Fras mit einiqen Burschen in Streit, in den sich auch LeSmk einmengt«, der gleichzeitig ab^ sein Messer Zog und es dem ersten, der ihm entgegenkam es war der S^ährige Arbeiter Joihann BrunLiL — in den Hals stieß. Die Verletzung war tMich; BrunÄL gab wenige Mi nuten darauf seimn Geist auf. LeSnik fuchtel te aber dessen ungeachtet weiter mit dem Messer herum und verletzte hiebet die 23jäh-riste Besitzerstochter Mog^lene KmetiiS an der Brulst und am linken Arm sowie den Arbeiter Johann Z o r k o. der einen Brilst-stich davontrug. LeSnik stellte sich gestern sel!^t der Mariborer Wndarmerie. «hrNch. „Wie alt mag Frau Bille sein?" »nag ga7 nicht alt sein!" ^euptssekv ist «der erst verleikt llv«? Ilaut 6e>i »oliLnen l»r»Q»ei» W>rlrt »n^enelu» er-kri«ek«»6, Mena 5ie »lel» »» IleiLen m»tt iwä mL6e kllUen. I»>go»I»v. p. v«I«k««io»t Lo. «>. D^»rld»r Stmelndetagung Der Stadtrat von Celjc hielt am 24. Juli abends eine Sitzung ab. Konservator Dr. Stele in Ljubljana hat das bisherige Armenhaus iii Celjc für die Unterbringung Union-Tonkino. Premiere: Die Sportsensation des Jahres „Max Gchmeling ______ ________................ Mi^t Joe LouiS". Die einzigexistierenden des "Michums als sehr g^ignet"!^funden° Tonfilmaufnahmen von säintlichen 13 Ritn doch niüssen vorher noch die Räumlichkeiten d«n, vom ersten Gongschlag bis zur end- entsprechend hergerichtet lverden. Da der Bau des Justizpalastes in (5elje aktuell gen>ovden ist, wurde ein besonderer gültigen Niederlage Joe Louis. Als zweites Ereignis „Die kanadischen Fllnfllnge" Baugruni. M Sensationsfilm „Der Rabe" mit Boris Karlvff. Dieses großstädtische Doppelprogramm wird zu niedrigen Sommerpceisen gezeigt und soll niemand diese seltene Gelegenheit versäumen. Vnrg'Tonkino. Reprise des glänzenden LustspieVschlagers „Herbstmaniiver" mit Leo Slezak, Hans SRMker, Susi Lanner und Ida Wüst in den Hauptrollen. Der Film, der jung und alt mitreißen wird, wird mir zwei TaM gezeigt. — Es folgt am Mittwoch der Kriminalfilm „Am -lektris6)en Stuhl" (Manhattan-Mlodrama). In der Hanptrolle Clarf Gable und Mrna Loy. Eine aufregen de Affäre aus dem nächtlichen Neivyork und seiner Unterwelt sowie aus dem brennenden Rumpf eines Ozeanriesen. — In Vorberei-tnng „Das Mllionenbaby" init Shirley Temple in der Titelrolle. Gutes Andenken. „Zum Abschi'd, Fräulein Gretchen, habe ich nur . die eine Bitte, daß Sie mir wenigstens ein gutes Andenken benmhren " — „Gern, g<'^n Sie es nur her!" den Justizpalast auszusuchen und einen bezüglichen Antrag für di« Justiz Verwaltung sowie auch einen Antrag auszuarbeiten, unter welchen Bedingungen die Stadtgemeinde von der Staatsverwaltung das alte Kreisgerichtsgebäude übernehmen würde, das für den Bau des Justizpalaises nicht in Betracht kommt. Die kausmännische Vereinigung für die Stadt Colje wird die kaufmännische Fortbildungsschule übernehmen, die Stadtgemeinde wird aber noch fernerhin im bisherigen Maße zur Erhaltung der Schulen beisteuern. Die Zentralverwaltung der Arbeiterbörse in. Beograd hat der Stadtgemelnde eine Anleihe im Betrage von 1,ÄX).lX)0 Dinar für den Bau des Arbeiterasyls in Celje bewilligt. Da aber die Summe nicht ausreicht, wird die Gemeinde um eine nachträgliche Anleihe von 500.citzte Oberlehrer Herr O. Größlinger. — Wir gratulieren! m. Todesfall. Sonntag nachmittags ist im hiesigen Krankenhause der fÄhere Kaufmann Herr Franz StarLiL ein Iii, Schlagansall erlegen. T^r Verblichen«, der im SS. Lebensjahr stand, wird morgen, Dienstag, um 16 Uhr am Friedhofe in Pobreije zur letzten Ruhe gelegt werden. Friede seiner Asche! Den schwergetrofsvnen Hinterbliebenen unser innigstes Betleid! m. Schwerer Unfall eines Radfahrers. Auf der Heimfahrt nach Sv. TomaS bei OrmoZK stieß der 31Mrige Tischler Hans Heber nächst Sv. MiflavL in der Dunkelheit mit seinem Fahrrad in einer unübersehbaren Kurve gegen ^e Pserde eines entgegenkommenden Gefährts. Heber, der hiebei bedenkliche Verletzungen am Unterleib erlitt, brach bewustlos zusammen und mußte ins Krankenhaus überführt werden. m. Der tschechoslowakische Innenminister in Maribor. Auf der Reise nach Bled ist Älms-tag spätabends in Maribor der tschechoslowa-kisckie Jnnennlinister H. e e r n Y eingetroffen und in, Hotel „Novi svet" (Povodnik) abgestiegen. Am nächsten Tage besuchte der Minister die Stadt und setzte dann seine Reis<' wieder fort. m. Ausregende Jagd nach dem Schmuggler. könia der Murinsel. Unweit von Palovec aM > der Murinsel-wurde der tvegen Schmuggels Hier begeben sich die Mitglieder der rumänischen Abordnung in ihren mal-^uichen schon lange verfolgte Johann S e r n c von Volkstrachten zu der Werkgemeinschas^ssdunde im Grasbrooker Gaswerk, die im Nahiilen Gendarmen überrascht, als er eben auf einem i des Welt^kongresses für Freizeit und Echo lung in Hamburg stattfand. (Scherl.B.-M.) sind 31.<100 Dinar notwendig. Das städtische Schlachthaus hat inl abgelau senen ersten Halbjahr 4457 Stück Vieh geschlachtet und 53.352 Kilogramm Fleisch und Flerschwaren eingesührt. „Sroßftabwettehr" Celj Zl. Juli. Heute verstieg ich mich in meiner Neugier so toeit, die an der „Ljndska posoiilnica" vor beifahrenden Fahrzeuge zu zählen, und so ließ ich nlich denn auf einem der herrliche!^ Balikone dieses Gebäudes nieder und begann mit der Zählung un: 1.15 Uhr.. Da hatte ich aber meine liebe Not! Als Rilhe-ständler des Schreibens ungewohnt, nlusite ich aus mein Notizblatt Slpalten einzeichnen und — nnt i'a recht gewissenhaft uich genail zählen zu können — mit den Buchstaben F, A. M mrd P bezeichnen: Fahrräider, An-tos, Motorräder. Plerde^vagen. Das Zählen ha^ ich gerade noch nicht verlernt und so machte ich Strich ans Strich in die einzelnen Spalten: manchesmal jedoch ii>aren die Fahrenden ganz besonders boshaft nnd kennen in ganzen Rudeln, alle Fahrzenge dicht hin^-ter- und nebeneinander, so, als ot^ sie sich zn einer wicht^igen Ver^aimmlnng bl'stellt hatten. So andauernd und geistig so an.^e-strengt habe ich schon lange nicht niehr <,e-arbeitet. Die Neugievde auf das Ergeü.liS trieb mich immer wietiex an, wa-r wie mit einer Peitsche hinter mir, und unl Uhr — genau nach einer Stunde — stellte ich meine ebenso mnhvolle als segenSiviche Tätigkeit ein. Und nnn b<'gann ich zn snuiniie-ren, wur^de aber zum Glück — ich bronchle dringend wieder einmal einen Erholungsurlaub — vom Freund Scharfenan gestört. Nach Beendigung meiner ErholungSreis<', wol'ei wir von einem in dieser genntter- u. regenarmen Zeit mit Selmsucht herbeigewünschten Regen erfreut und nas; wurden — dieSnml nlrr answendig, inn>endig Ovaren wir ausnahm Zwei se trocken geblieben — schritt ich zur Beendigung meines hervzrrl?-gen^en Werkes. Das Ergebnis will ^ch in der Annahme, daß es anch andere Nen- und Wißbegierige nleiner Art gibt, der Oeffent-lichkeit nich vorenthalten nnd so gebe ^ ich denn die Ziffern an: Automcbile li.'i,'Mot'or-räder 9, Psevde^vagen 50 und Fabrräd^r 5>54. Großstiaidtverkehr; x "i). c. Ernennung. Herr Gottfried Z d o l -ki e k , Direktor der kaufmännische?« Fortbildungsschule in Eelje, ist znm Vorstand der Prüfungskommission bei der Vereini-gung der Schneider nnd Schneiderinnen ernannt worden. Diesl» Ernennung gilt für die Dauer von drei Iahren. e. In Petrovöe ist vorübergehend ein nen-er Gemeinderat mit dem Besitzer .Herrn Stan-ko JelovSek an der Spitze ernannt worden. c. Promotion. Vor Tagen wurde an der Karl Franzens-Universltät zu Graz Hcrr Oberlmnrat Ing. Eduard Fluck zum Toktor der Philosophie Promoviert. Dieser Pro!no-tion kommt umso gri^ßerx; Bedeutung zu, als Herr Dr. Jng. Flnck das 60. Lebens, ihr bereits überschritten hat. Wir beglückivüloschen den geistig regen nnd schafsenSsrohen Mann, der bis zum Umsturz als Vo'rsl.lnd der BahnerhaltnngSsektion in Eelje lobte und hier auch heute noch in bester Erinner- ..Mariborer Zeitung" Nummer 170. DwiAtag. den 28. Juk 1936. ttNli steht. seimr ZchwieHei^söhn^', Injj. (Göttlich, ist am Sonnabend in Celjs einge-trofsen, NM hier im Auftrage des MariSo-rer Bauunternehmers Nassimbeni d«n zM.n-t?n Teil der Sannrogulinunq zu leiten. c „Der König des Montblanc". Unsere Cinsiihruni? lvenig FllmkTitik" unter den „Nachrichten aus C^lje" (siehe „Mari-borer Zeitung" vom Juli) hat sehr vlel Anklang gefunden. Aas unsere Leser unc ^Unokvsuchl^r im Jusamnienhang mi« dem „D^^r ^tönig !>es Montblanc" noch be-svnder') snter^'sfieren ivird, ist die Tctsc-che, daß die Oerren Andrino ttopinkiek u. ^ranz '^.iiu^^^er jun. ans (5eije soivi« das 5chn>e-sterirpaar Mohl>ri^i5 aus Liul?ljien Teil der Filmarbeitcn Dr. 'Braucks sclbst mit.'rlebt haben. D-e genannten Daiuen und .^'»erren haben damals mit ?epp )Iiist, Brigitte Horney, Hans Crtl lind den niel^n anderen am Filine Beteilig ten wnndcrschi^ne Tage verbracht. Bon Glet scher-Ltnlissen in diesem Filme darf also keiin' Rede sein. Brrgansnahmen wurden an Ort u. Ltellc qemacht. Ueber 3l Ta-l^e verbrachten die tvackeren Filmlsute auf der Ballot-^'^iltte in ^^^iner Höhe von M^'ler. Zn m-eist arbeiteten sie in einer he von bis Meter, also öeleitS l^nf dein s^ipfelteil nnd b.'kamcn daher noch nie slezeil^te Binder und ^timmunklen. Ei-iK'n sian^;en Tag lanl^ haben sie die lieill.' l^cdreszt. Unc^laubliche körp.'rlich-c ?ei-stinu^e» wurden dabei vollbracht, er.^ählt >>err Uopin-^ek, denn es heif,t schon etwav, IN dieser Instdünnen Höhe eim' Apparatur von insciesanit NO Kilogramm hernuizu-schlepv^'n. Auf den Mann lanien rund L5 >tilo(iramm. auch 5epp Rift mus;te eine sol che Last schleppen. Herr Wpinüe? e.-zahlz Ux'iter, das', er uiit denselben Filulleubcn bereits lin Jahre 1i)3v auf der Ballot-^iUle beisainuien nmr. Danials wnrd.' dort oben der ?^il!n „-tiirme über dem Montblanc" qedieht. An Ttesle von Brigitte Horney war dainal.? ^^cni Niesenstahl dabei. Und nnch eines wird uns:'re Leser interessieren: !i)ans (5rtl^ der i,n Februar des Boriahres inr l>!e-listen üiinosaal des Hotels T^toberne i'^ber die Internationale Hinmlaja-Expedition sprach, ist inl Film „Der König des Montblanc" nnter andevem auch jener Darsteller, der von Jacques Bcrlmat sSelip Rist) ans der Wirlsstube treppabwci'rts in die Iaucheni^rube qeworfen wird. c. Ein Kind als Berkehrsapser. In Pol-zela n'nrde das 2 Jnhre alte Töchterchen eines Maschinisten Ner Textilfabrik von ei-neul Fllhrwerk überfahren, wo-durch es schwere Berletzungen am ganzen Leibe erlitt. Das .^tind wurde in das Kransenliaus in Celje qcbracht. Dieser Umall ist eine dringende Mahnnns^ an die Eltern: Achtet auf die Kinder nnd belehrt sie iiber die (^efaljren der Zlras^e! Die Ttrasjen sind keine Tummelplätze fi'lr spieleirde Kinder. voucivikiic«»/? Nacksrogen aus dem Auslande Auslandinteresse für jugoslawische ProdlMe Das Exportförderungsinstitut des Handelsministeriums erhielt wieder eine Reihe von Nachfragen aus dem Ausland, die die Wareneinfuhr aus Jugoslawien zum Gegenstande haben. Das Institut sammelt diese Anfragen auf Grund von Anfragen, d,e 'hm aus dem Ausland zukommen. Die inländischen Exporteure werden ersucht, dem Evportförderungsinstitut mit der Anfrage gleichzeitig konkrete, nach Möglichkeit bemusterte Angebote samt den nötigen Lieferungsbedingungen einzusenden, wobei die Nummer der hier angefiihrten Anfrage zu vermerken ist. Das Jirstitut ist oft schon auf Grund dieser Angaben imstande, dem Interessenten mitzuteilen, ob sein Angebot Aussicht auf Erfolg besitzt. Auf Grund der günstigen Offerte wird dann der Exporteur mit dem ausländischen Interessenten in Verbindung gebra6)t. Bei der Mitteilung der Adressen übernimmt die Anstalt keine Gewähr für die Bonität des ausländischen Interessenten. Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten für die Plazierung ihre? Waren in^ Auslände n>nnscht, wird das Angebot in einem besonderen Bulletin veröf-fentllcht, das ausländischen Interessenten un entzeltli^) zugestellt wird. Forst' und Holzindustrie: 7^«: Halle: Sperrholz. — 747 Halle a. d. Baale: Alle Holzarten. — 748 Hanlburg: Holzwolle. — 749 Tcl-Aviv: .Holzkohle. —-75V Schlcsivig: Rohr. — 7Äl Beograd: Fässer aus Kasdanienholz. — 752 Tel-Avtv: Vertreter für Holz und N!>aterial wie >itr son stiges Baumaterial «rmpfiehlt sich. Landwirtschaftliche Erzeugnisse: 753 .Hamburg: Weizen, Weizenkleic und Mais — 7i'»4 Istambul: Doxtrin und Kar-tosfelme'!)l. — 755 Zagreb: Mais, gedörrtes Gemüse und Gencksekonserven, getrocknete Schwamm«. — 756 Wien: .HülsengemÄle, Tonraten uslv. — 757 Halle a. d. Saal«: Gemüse. Obstbau: 756 Halle a. d. saiaile: Obst (frisches und gedörrtes) und Weine. — 75V Zagreb: Dörr obst und Obstkonserven, Dörrpslaninen. ^ 7S0 Wien: Trauben. Aepfel, frische und gedarrte Pflaumvit. Bergbau: 7^ Nottingham: Granit. — 765 T«l-Aviv: Vertreter für Zement empfiehlt sich. — 7K<; Hamburg: Bauxit. Vieh-, Eesliigel- und Fischzucht: 7vl Hamburg: Vertreterfirma enipfiehlt sich für ro^he und getrocknete Häute (schaf, Lamm und Ziegen), halbvevarbeitete Tcha'-und Ziegeichäute sowie Leder, Leimleder und Gelatine. — 762 Hamburg: Tieerhaare, Huf eisen, Klanen, Hörner, Äkimleder. - 7K3 Hamburg: W^e, Tier^r« und L«d«r. Iut^i>»rt»»G«isi,. 767 Hamburg: Schaufeln in verschiedenen Größen. — 7W Valencia: Ammo-niumschive-fel Stickstoffgchalt). — 76g Tel- Aviv: Ämitäts-, koSmvtis^ und pharmazeu tische Ware. — 770 Zagreb: Heilpflanzen. 772 Tel-Aviv: Vertreterfirma interessiert sich für NahrungAmittsl (Kartioffel, Weizen, Mvhl, Obst, Geflüqel, Rinder unid ähnliche landwirtse^fblil^ Erzeugnisse), Baumatzri«! (Holz, Zement usw.); technische Erzeugnisse. — 73 Marseille: Emailgeschirr. Glas-vare, Hutistroh, Sechenstrümpfe, Blaulstein. — 774 Ba gdad: Dextiilware, Wen- und Metall Iva-ren, SchokolÄ»e und Kannten, Samen, Papier. — 775 Sf^x: gemahlener Paprika, Fen sterschei-ben, Rotationspai^er und Nägel. — 776 ?lmsterdam: Vertreter für Gumnrtbän-der. Hosenträger, Strumpfhalter, Galanterie artikel, Papierwaren, Zui^ör für Lederarti-btl wie für alle Neuheiten empfiehlt sich. Eine jugoflawi'sche Firma in der Türkei sJstambul) bietet 20.000 kg Bwnze. 5000 kg Mp?er und Nickel zum Belauf an. ^s jugoslawisch Konsulat in Balona stellt Verbindung mit albanischen Zitronen-Ausfuhrhändlern iher. Äuoollowten« Sanbelsbllan» im ersten Halbjahr tvZS Sin Passivum W der Hiche »O« SVV S Mil» lio«ei». Was die Ergebnisse des jugoslaivischen Au-ßerchandels im erst«m Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zu denjenigen im ersten Halhjahr des Vorjahres a>nbe!^ngt, so werden diese durch folgend« Ueberficht veranschau licht: Einfuhr: l. Halbiahr 1936: 479.442 Tonnen, 2000 7 Millionen Dinar; 1. Halbjahr 1935: 441.179 Tonnen, 1746.8 Mill.; Unterschied gegenüber dem Ijcchre 1985 -i- 38.SSS oder 8.S7 v. H.; -s- S54.4 Mill. Dinar oder 14.57 v. H. AuDfuhr: I. .Halbsahr 19S6: 1,112.178 Tonnen, 1631.5 Millionen Dinar; 1. Halbsahr 1985: 1M52S Tonnen, 1775.0 Mill. Dinar. Un'er schied gegenüber dem Jahre 1935: — 4V3.S15 Tonnen od::? 29.63 v. H., — 143.5 Millionen Mnar oder 8.08 v. H. Die jugoslawiische Eimuhr mar al>fo im ersten Halbjahr d. I. uiu 143.5 Millionen Dinar oder um 8.08 v. H. geringer als ln derselben Zeitspamle des Vorjahres, während di« Einfuhr um 2»4.4 Millionen Dinar größer war. Der Saldo des jugoslmvischen Aukejchau-dels im ersten 19SV schloh demnach mtt einem Pativum in Höhe von 36!>.2 Millionen Dinar ab. Im Vorjahr ergl^b sich ein Aktivsaldo in HSHe von SS.7 Mill. Dinar. X Jtalienisi^ Textilien wieder aus dem j«ßOflOWischo« Mar«. — Beograd. — italienische Textilindustrie interessiert sich bereits wieder sür den jugoslawischen Markt und bietet Baumwollgarne, Kunstseide garne und Baumwollwaren, besonders aber bedruckte BaumwoNware an. Es ist auch scliolr zu Abschlüssen in tre das Amt des Theaterkritikers der „Dö'.ciis" übernommen und eröffnete seine Tätigkeit mit einer Kritik der .^uptwprvse-des „i5y-rano de Bergerae", wobei er das Stück den größten Schi^fungen des antiken Theaters glei^tellte. Lemcvitre »var darüber ^inig^r-maßLn erstaunt: „Mein lieber Fagute, glauben Sie nicht, daß Sie ein ganz klein weni-g ltbertreiben?" — „Das i,st wohl aber man muß doch die.Dichter ernttüigen/ zog sich Faguet aus der Asfäre. Der Uetrrsriss. „Mein lLhauffeur nimmt sich wirklich zu liel Freiheiten htvavS. Er raucht meilie Zigarren, trinkt meinen Likör, und jeht fänjZt er auch noch an, mein Dielchmädchen zu ki'i ^n1" Lise. Am Postichalter. „Ist ein Brief da unter .1000 Küsse'?" „Nein, aber einer unter ,1004 KÄsse ". „T^nn ist's schon der Richtige; denn mein Bräutigam ist Handlungsgehilse und gibt immer etwas zu." „Lied«" aus „Haben". „Gnädiges Fräulein h«ben ein Herz von Eis." „Oh — dieses Eis kann auch schn,elz'^ii!" „Bei welcher Wärme?" „Bei 18 z^rat!" Astonbladet. itrsahrung. „Ae bolverben fich also für den Posten als Heringspacker — haben Sie denn Brai:-chenlkenntnifse?" ,Mwiß — ich tvar fridher Ztrc^s^cnbiihn-schaffner!" AnsiverS. Der Läufer mit dem Olympischen Feuer iu Atheu lMWWWW-WWW V T?r ^rs^? arohe Etczppc des Olym^ j iZ::rki.!laujes mar d?e Hauptstadt Griechenlauds, Athen, ws der Läuser unter dem Jubel der Bevölkerung die Feckel einbrachte. Auf dem Wege zur Atro^lis lies der Slajjelläujer durch ei« Spalier der Sozonen. Im Hintergrund hie alte lll^echisthe Stermoarte, Liniks die Wethe des Feuers im Parthenon. Dienstag, den 28. Juv 19SS. ^00» ^o««taa Das Olympia-Feuer durch Zugoflawlen Weihestunde am Könlgsgrab / Beograd in Erwartung der Fackelläufer Der in^osante Fackellauf von Olympia nach Berlin nimmt planmäßig seinen Fortgang. Sonntag Nacht um l.«5 Uhr lauchtL der letzte bulgarische Läufer an t>er Ttaats grenze bei Caribrod auf, wo die Fackel der erste Turnwart des So?ol Dr. Alfred P i ch-l e r in Empfang nahm. Der feierlichen Uebernahme wohnten die Vertreter öes ju-goslawif^j^n Olympiaausschusses be:, wich-rend eine fast un.ii'bersehbare Mnschenmeilge trotz der späten Nachstünde die Straße umsäumte. Um 2.55 Uhr traf die Fackel in Pi-rot ein, wo ebenfalls die Läufer ein herzlicher Empfang erwartete. Um 5.21 Uhr wur^ de Palanka erreicht und um 8.52 Uhr traf der erste Läufer in M8 ein. Das ganze dortige Olympisl^ Komitee hatte sich an der Stadtgrenze eingefunden, um die Läufer zu huldigen. In Ni8 wurde mit der Fackel ein Leuchtturm angefacht, ivährend eine Musikkapelle die Olympische Hymne spielte. Nach einstündigem Ausenthalt setzten die Läufu ihren Weg fort. Schon um 21.25 Uhr wurde Sonntag abends Kiiagusevac passik^rt Auch hier entzündete der Läufer eine Lanipe vor dem Denkmal Äönig Alexanders. Um 1.49 Uhr traf heute, Montag, dic Olympiafackel in Topola ein, wo sie von' den Vertretern der Gemeinde, der Sport'^er-bände und des Sokol empfangl?n wilr'oc. Daraufhin begaben sich die Läufer sowic !)>« übrigen Vertreter :rach Oplenac- ws mit dem olympischen Feuer eine Ampel ain Grab weiland König Alexanders entzilndet .wurde, Die Versammelten verblieben sodann einige Zeit in tiefstem Schweigen, worauf 'die Läufer wiederunl die Fackel in Bcsth nahmen und den Wog gegen Beograd e'..l-schlugen. In Boograd werden für den l5tt:p-fang besoivders große Vorbereitungen vor-getroffen. Tennistumler in NogaZka Glatlna Eliteveranstaltimg des SSK. Maribor im Rahmen der Anna- Feier Im Rahmen des Anma-Festes in RogaSka ölatina, d«s auch in t^iesem Jahre in herkömmlicher Prachtenhfaltung gefeiert wurde, vemnswltete der SSK. Mari^bor ein angelegtes Tennisturnier, das Spieler aus Maribor, Liubljana, Eelje, Zagreb, Krapim», Najöperk und Beograd in drei Konkurrenzen vereinigte. Die Organisation, für die sich die Herren 8 e p e c, Professor Sevnik und Kranjc verdient gemacht hatten, klappte in allen Details, so^ die Kämpfe in allen Konkurrenzen — bis auf daS Herrendoppel, das in Maribor entschiet^n werden wird ^ noch am selben Abend unter Dach und Fach gebracht werden konnten. Das Herveneinzel sah den noch vielverspre-chenden AlbaneSe (Maribor) als Gnd-sieger, der sich immer mehr als der zukünftige Meister entpuppt. Im Finale schlug er PaLur aus Celse 6:3, 6:2, der den zweiten Platz in Anspruch nahm. Dritte wurden 8 k a-p i n und Korenean (beide Maribor), die sich auch diesmal tapfer hielten. Zkapin schaltete zuvor Siroki 6:1, 6:1 und SerdeliL aus, unterlag aber dann gegen Al-baneZe 7:2, 6:2. KorenLan liefert« gegen den älteren Pa-Sur ein Dauermatch und sicherte sich mit 5:7 6:4, 7:5 den Sieg, doch mußte er sich dann vom jüngeren ^iur eine Niederlage mit 9:7,6:4 aufzwingen lassen. Weitere beachtens. werte Kämpfe waren: 8iroki sBeograd)—Bo-riL (Maribor) 7:5, 6:1, AlbaneZe—BoM sKrapina) 6:3, 6:0, DernovSek—S. Mikulec 7:0, 6:2, MbaneZe—Nerat 6:0, 6:4, PaZur-^ Bigele 6:4, 7:5, KorenLan—Klein (Zagreb) s,:0, 6:2. In der Damenmeisterschaft sicherte sich Frau Voglar den Sieg. Im Finale schlug sie Frau B o r i ö 7:4, 6:0, doch mußte sie wohl hart kämpfen, um der im ersten Satz ausgezeichnet spielenden Gegnerin deck Sah noch abzugewinnen. Frau Boriö, die den zwei ten Preis errang, hatte zuvor s^rau Pod -v i n e c aus Zagreb nach brillantem Spiel ausgeschaltet. Die Zagveberin, die eine ausgezeichnete Klasse darstellt, kämpfte verzweifelt um den Sieg, doch konnte sie gegen die in Hochform kämpfenden Frau BoriL nicht auf kommen. Mit 6:1. 3:6. 6:2 gewann Frau Boris in iiberzeugender Manier. Auch Frl. 8 e-P e c. die sich neben Frau Podvinec den dritten Preis sicherte, zeigte ein« vielver!^ißende Spielanlage, weshalb es doppelt schade ist, daß sie so selten unter die Tunrierspielerin-nen tritt. Der Erfolg würde gewiß nicht ausbleiben. Frl. Seper traf mit i?rau Voglar in der Match erst nach kräftiger Gegenwehr mit 6:2, 6:3 ab. Im Herreildoppel dominierten die Maribo-rer Junioren A l H a n e Zi e—8 kapin DernovSV k—K o r e n L a n, die sich auch ins Finale placierten. Das Spiel wird im Laufe der Woche in Maribor zum Austrag kommen. Betde Paare hatten schwer zu kämv fen, um sich den Eintritt in die Schlußrunde zu ebnen. AlbaneZe—8kapin überrumpelten trotz geringer Chancen zu Beginn die Kombination BoZiL—PaSur 1. mit 3:ii, 6:3, 6:4, während DernovSek—KorenLan in einem Katz- und Mausspiel R. Mikulec—Klein nlit 6:2. 6:4 das Nachsehen gaben. B o r i e fand in seinem Partner S e r d e l i L aus —KorenLan gegen Paiur 2. —Siroki 2. 6:3, ti:2 und AlbaneZe—3kapin gegen Mikulec— .^irokl 1. Die Sieger wurden mit schönen Ehrenpreisen bedacht. Tas Turnier wurde mit S-Pencer-Moul-ton-Bällen gespielt. Davtt «Luv England führt 2:0 gegen Australien. Der Heraussorderungskampf um den Besitz des Davis-Cup brachte anl ersten Taa" eine Riesenüberraschung, denn sowohl Crawford als «auch Q u i st wurden qlatt geschlagen. Tl u st i n besiegte Crai^vsord 4'6, 6:1, 6:1 und Perry erledigte Ouist lnit 6:1, 4:6, 7:5, 6:2. England führt somit mit 2:0 uild hat se L e G r e v e s in der ersten und ^r Be^er S. M a e s in der zweiten Hailbewippe als Sieger hervor. Dltt erste Mnalfpiel der lugo-slawischen Sußballmei^chaft In Sarajevo wurde gestern das erste Fi-nalspiel der Fußball-Staatsmeisterschaft ausgetragen.. BSK trat nicht in seiner besten Aufstellung an und erzielt gegen die sich verzweifelt wehrende „Slavija" nur ein 1:0. Das zweite Endspiel wird nächsten Sonntag in Beograd zur Erledigung kommen, sodaß Staatsmeister BSK auch in diesem Jahre als jugoslawischer Fußballmeister angerochen werden kann. : SK. Repid. Die Mitgliod-^r der Vereins-leitung sowie sämtlicher 5ekticl,en finden sich niorgen, Dienstag nm halb 16 Uhr >a.nl Friedhof in Pobre^je zum Leich-.!nd'.'gnngni<' unseres so tragisch verl'chiedenen Egon ein. Dienstag, 28. Juli. LjMjaHa, 12 Schallplatten. 13.15 H»r-monikiatvnzert. 18L0 Natinoailvortrag. 19 Bon Wien__Beograd, 17.50 Orchestcrkon- zert. 18.30 Die Stunde der Nation, lg.50 Schallplatten. 20 Russische Ehöre. — Wien, ^.25 Frühkonzert. 10.50 Bauerninnsik. 11.25 Stunde der FrMt. 12 Mittagskonzert. Kinderistunde. 15.40 Bortrag. 16.05 Nach-mittagÄonzert. 17 Sport. 17.20 l^tarrl^s>.>l^ muisik. 17.45 Klavier. 18 Reisevortraa. Salzburger Aeistspiele 1936. — Deut^lMl^ f-nder und alle Reichsfeuder (außer Berlii») 16 Bunter Nmhmittag. 18 TanKnrusik. lÄ Schallplatten. 20 Konzert. — Berlin, 1/> Bunter Nachmittag. 18 Kleines Äonzert. 1,9 schallplattcn. 20 Sommerliche Abendmusik. Poris, 18.30 Konzert. 20.45 Tle Zeitung von Wonwmrtre. _ Mailand, 19 Unter- lMungslonzert. 20.45 Symphoniekonzert. — Rom. 19 Konzert. 20.40 Äomödie. Be. romiinfter, ig Orgelkonzert. 20 Lustspiel. — 16.50 Klavierkonzert. 18 T^'nlsche Sendung. Iv Bon Wien. — Drottwich, 10 Tanzjnrusik. 20 Bunte Stund-e. — London, 20.40 Balleltmusiken. .21.30 Buntes !>t'0llzerr. — Budapest, 19 Konzert. i?0.30 ?l'nknnft der Fackelstafette in Budapest. Reportage. Auto vom Wind fortgeweht. Ein Heftier Sturinwind über Wien brachte es dieser Tage ferdig, daß ein Ant.^ ouch-stäblich fortgeweht wnrde. Der Wageil stand anf einenr Parkplatz auf denr Kahli^nbeig, wurde vonl Winde vorn>ärtsgeschoben geqen die Böschung Nlld stürzte hier etwa '.',n'>ölf Meter tief ab. Dem Besitzer des Wagens -gelang es nicht, das Äuto wieder flott' zu ina-chen. Erst nachdeni die Fenern^.'hr mi! Fla-schenzüaen angeviickt war, gelan.g cö, dt!n Wagen wieder auf die Straße heranfzuzie-hen. Major W. E. Long auf der Wohnungssuche. Er hat es nicht so einfach wie wir, wenn wir Wohnung suchen, der Major Lon^^ vo'i den 4. britischen Königshusaven. Er hat seinen Abschied genommen u,id hat es sich in den Kopf gesetzt, in den Iahn'n, die ihm noch geblieben sind, dauernd zur See zu sah ren und keinen Fuß mehr auf festes Lalid zn setzen. Geit elf Monaten ist er dauernd -Solschen Großbritannien und Australien unterwegs. Der Dampfer „P. öc O. Barrabool". den er bisher benutzte, wird aber jetzt aus dem Verkehr gezogen und aufgelegt. A.'aicn Long muß sich also ein neues Qäiartier su-« chen. Das ist einigermaszen schmerzlich für ihn, denn er hatte sich auf dem Dampser schon eingelebt, hatte immer wieder dieselbe Kabine, die cr sich init seinen eigenen Möbeln und Bildern wohnlich eingerichlet hatte. Der Umzug wird also nicht ganz einfach seill. Der Major Long läßt sich aber nicht ab schrecken, denn er ist der Meinung, ein Pen-si^onierter Offizier, der sich nun in irgend eins der kleinen hübschen englischen chen zurückzieht, um seinen Lebensabend zn beschließen, sei seines einstigen Berufes nicht würdig. Wozu zu bemerken tvare, das; niaii auf deii großen englischen !^zeandanip^ern wahrhaftig auch nicht schlecht lebt . . . ^Maribover Jeiwng^' Nummer I70. « Dienstag, d«n 28. Juli 1936. llI > ?Z»0 »« QvlvIMkOK «» »...^------^ «nm l »«»». «.v» wM »k. n ««" I.,»» l«,. ä», v«»a»,«^KG U»»I«, »» l^eeseiliieckD»« Mn-IMMM t.eden. Aovvnsil» 6 im ^ol. lur I-lckt- unä !(raitan» laxen. küli7e am l^xer äauer-Iiakte Ulülilampen. Öeleucli-tullLsklii-per 7U tconkurren^-losen ?rej5en. 7^87 X>vei nette klorrsn ver<1vn ak I. ^uxust jn 8an2e Ver-pklekunj? genommen. licti Lv Vin. pro Person. — ^n^ukl-. I'rstenjakova ul. ?0. l'art. reclits. 7779 lZastksus petr. Lelnlea 0. Or. >Vb 1. ^uLust veräen 80m-mei-^risckler autxenommsn. Pension tüLlieli 30 VUi.. auck xanlLe l'^amilion. ??kdner k)a-^eort. jcleale I^see. 7778 l'slvsrsmm! I^iokt nur. f'rei-tu?. ijonc!ern aucl> Iieute Lce-Levoli. Llioin-krj iiiitj klciiio l^'lsLtle. IiauL ViLej. I^otovölci tr? 8. 7787 f'amillenIi-iuLer. (karten von l^.W0: Obst-, VVellliesrtvnde-üiltziun«sn nückst A/Wribor von .jO.lXX)! Villen. AnskLusvr v. 50.sX)l) Oin. aukvürts. 8edloL» ^sl6«Utor. ciastliüuser verkauft I^ealitätenki,n/1ei jVts-ribnr. Slovenska ul. 26. 771L Vier vsupISt^e setir xiin?tiL ::u verkaufen, ^nkr. Ltuäsn-ci. Obre^na ul. 79. 7788 (Kv8eIiött»ti»U8 in lnäuLtrie-. 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' !> lMMW»««'' l«>>> WM l' >> !> !ll' !^ödelde»etiis»e, let»t« k'teulielten, Spirltu», vssserliell, Äkellaclc Ooldmsrke, liscnler» leim veiü. prima l-vuiölkirnis. vraktstitlen. l^üd«l5edia»»er und Lelirauben, kautea Lie 5olir »an»ti» bel der I. )^k<0«^Sie. 6465 Hek «rseküttert xeiZen Hvir un»vreo öäitKlisclern m»ci k'rvunclen die trswizv Kunde, clAÜ l^err Lgon ^sNns? V»p0st»K»«lGM>kO? SM 25. ^uli 1936 einem tr»zslsclien Un^lüeicAksII in »ten und treu-esten Lporticsmeraden» dem ivir stets ein ekreade» ^nz^edenleen beV^sI»rvn Hverden. lÜAnbor, SM 26. ^uli 1936. VIG VO?Oin»>GttuNg «>O» S. X. ..«Kpw" 8ei>mer«kküIIt xeden ^ir allen Ver^/Andten und k'reuaden die e?se^ütternde rielit» dsü uns unser Lvnnenset^ein» unser üt>er alles xeliekter 8ol»n, Lructer, Lel»!^»xer» l>Ieike und l^usin» l'Ierr WM «m6. vom. durell ein traxisetzes I^nxlüclc in den Lerzen, in der t)!ülienden ^ug^end von 19 ^s^ren. am Lonntax den 25. ^uli 1936, entrissen vurde. Oas öexrslznis unseres l^ielzlinxs kndet Oienstax, den 28. ^uli 1936 um 16.45 Ukr (dreiviertel 5 Ut»r nackmittazs) von der stsdtisclien l^eickendalle in ?odre?je aus statt. Das lieilixe Üequiem Mrd UittVvoek, den 29. ^uli in der ?ran7i»le»aerleireke um 8 Ulzr Zelebriert Hverden. ^>»^l;lk0l?, den 27. >li 1936 tian» Leorz^ l.ettaer, Industrieller und UMNRiwö I.vtiner Lttvrn LIse Lvklenvil, Ina» V»Ue, luxe I^ttver ^ivluzrd !.eti»vr» Dr. iians l-ettoer (-escttvister Ikl« VsUe ^ieltte un6 ssmtliel^v Vorvsniite Viktori» l.etß»vr» Lckitl» l^ttver Mo-s V»Ide. 0r. Valtvr Leklevek 5vl»HvLxer 7784 jV^öbi. Ummer, separ.. rein. 2U vormieten, ^dr. Verv. 7791_____________ iLtiekroilalLtenr »»6 tiir die k^edalctio? versutvortiieli: Illlo ^^8?k!k. — Drnelc der »Alarikorsica tisicsros« In ^ridor.^ kÜr 6vv NersusKeder u. 6eQ Druoi^ versntvortliei» Direlttvr Ltanlco —- Leid« in Asarldot,