, Ar. 23. Freitag. 29. Jänner 1904. 123. Jahrgang. ^ . , ___. . , ......_________.____ / "^^""l°nSpre^. Mt Postvcrscnbiinn: ssa»ziähr!g 3« li, hlllM,r!c> 15 X. Im Kontor: ganz-» Inl,^. , ""^'N " ^- "ür bic Zustellung ms Haus n, nrbherr per Zrile 12 l>,- lici ül»slcn Wicbrr^Iilnneil p>>r ^sill a >>. Di« «Lmbacher geitung» erscheint täglich, mit Ausnahme der Tonn. und Fciertosse. Dir Admiuistraiiun Iieftndet sich Koogreßplav Ar, 2, die Mrbaltion Dalinatingasse Nr. 3. Sprechstunden der Medallion von « bis iu Uhr vormiltolls, Nnfranlierte Ariefr warben nicht angenommen. Manuskripte nicht zurückgestellt. l Amtlicher Teil. ! bruz.^" 27. Jänner 1904 wurde in der l. l. Hof. und Staats. ' Aeich«"^ I-. II. und III. Stück der böhmischen Ausgabe des / ^ «Hetzblattes vom Jahre 1904 ausgegeben und versendet. ! »ei 19U bem Nmtsblatte »ur «Wiener Zeitung» vom 27. Jan» s^ elzeullni« ^"r. 21) wurde d,e Neiterverbreitung folgender Preß' . u»uift verboten: H ^' ^ '^«l»» vom 15. Jänner 19N4. ^ H«« «^""""' von: l4. Jänner 1904. l .""lsterium des Innern hat unterm 24. Jänner 1N04. ^ ^tbtit./ ' ^" in Berlin erscheinenden Zeitschrist: «Der freie us ^^. ber Berufung deö Herzogs von Avarna 1 'uie °j" lt"lienischen Votschafterposten in Wien wurde, A 'eiluna f, " 'Pol. Korr.. aus Rom zugehende Mit« 3 heri^ ^lint, eine glückliche, die Fortsetzung der bis« H vch"" .^litit Italiens gegenüber dem verbündten H 3 ^'^Ulchr hinsichtlich der internationalen ^ ^Ugunn ^ Vaterlandes von ausgesprochenen Urber. 3 ber z^" erfüllt, deren Kernpunkt die Erkenntnis V -^^wendigkit eines durchaus vertrauensvollen Verhältnisses zwischen Italien und Oesterreich-Ungarn und eines freundschaftlichen und loyalen Zusammengehens der beiden Mächte bilde. Man dürfe von ihm, als einem der wärmsten Anhänger des Dreibundes, die aufrichtigste Mitwirkung zur Pflege dieses Allianzverhältnisses und eine mit Cifer auf die Befestigung bester Beziehungen zwischen Rom und Wien gerichtete Tätigkeit erwarten. Es würde daher nicht bezweifelt, daß man in Wien, wo der Herzog von Avarna sich als Sekretär der italienischen Votschaft >m der Seite des Grafen Nigra einen günstigen Ruf erworben und ein freundliches Andenken hinterlassen hat, seine nunmehrige Berufung an die Spitze dieser Votschaft sehr willkommen heißt. Herzog G. Avarna, der 1843 in Palermo geboren wurde, trat 1866 in die diplomatische Karriere ein, kam in demselben Ichre als Attach« zur Botschaft nach Wien und 1869 nach Paris. 1833 wurde er erster Sekretär bei der Botschaft in London, von wo er 1866 nach Wien versetzt wurde. Hier war t'r, und zwar von 1891 an als Legationsrat, bis l894 tätig, worauf seine Ernennung zum Gesandten >n Belgrad erfolgte. 1896 übernahm er die Gesandt» ichaft in Athen und 1902 diejenige in Bern, welchen Posten er bisher bekleidete. Serbien und Mazedonien. Den andauernden Meldungen üb>r Vorkehrungen, die in Serbien im Sinne einer Beteiligung an den Aandenumtrieben in Mazedonien getroffen würdcn, bestreitet eine der «Pol. Korr.> aus Belgrad zugehende Mitteilung auf das bestimmteste die Berechtigung, Allerdings habe sich in gewissen Privatkreisen Neigung gezeigt, sich in der angedeuteten Weise zu betätigen. Inibesondere dem General Atanackovi<- scheine die Ab. ficht, eine ähnliche Rolle in Serbien zu spielen, wie der bekannte General Conöev in Bulgarien, nicht ganz ferne gelegen zu sein. Obwohl die enger begrenzten Mittel ihn zu einem weitaus bescheideneren Auftreten nötigten, soll er dennoch in der Umgebung von Vranja >m fünfzig bis fechzig in Serbien weilende Maze« donier Alimentationen gezahlt und mit ihnen heimliche Exerzitien getrieben haben. General Atanackovi« dürfte aber um fo weniger über die entfchiedene Ableh-imng und Verurteilung, welche jede derartige Propaganda feitens der serbischen Regierung erfährt, sich hinwegzusetzen gewillt fein, als er als eigens geladener Teilnehmer an einer kürzlich unter Vorsitz dcs Königs Peter in dieser Angelegenheit abgehaltenen Beratung sowohl von dieser Haltung der serbischen Regierung, als von den starken und überzeugenden Gründen, durch die sie bestimmt ist, offizielle Kenntnis erlangt hat. An dieser Beratung nahmen Ministerpräsident Scwa '3rui>'. der Minister des Aeuhern Andra Nikoliu, der Chef der mazedonischen Abteilung im Ministerium des A^ußern Sveta Simi6, die Generalkonsuln von Neslüb und Priätina Risti^ und Markovs, sowie der er« wähnte General Atanackovi«- teil. Die Konsuln sprachen sich auf das entschiedenste gegen die Organisierung serbischer Bniden aus, schon nml dadurch die serbische Bevölkerung im Vlajet Ueslüb furchtbare« Racheakten der Arnauten überantwortet würde. Die Beratung endete mit dem Beschlusse, daß Serbien seine Haltung derjenigen der Ententemächte anzu« passen habe, da aktives Eingreifen serbischer Elsin^nte «in die mazedonischen Wirren mit großen Gefahren, insbesondre für das ferbische Elem'nt m M izedonien, urbunden wäre, die patriotische Wicht somit die Ein« stellung aller diesbezüglichen Vorbereitungen geböte. Die diplomatischen Vertretungen Serbiens dürften in die Lage gefetzt sein, die R gieruna/n. bei denen sie beglaubigt sind, bei sich bietender Gelegenheit über die Stellung Serbiens im S nne des Voranstehenden zu informieren. ^ — > ^.....^ H Feuilleton. H Die Pomeranzenbäume. H Erzählung von A. Marc»ncsviö. j> (Schluß.) -- "der Al Haushofmeister verließ das Zimmer, blieb < ls h "«"schlössen hinter der Tür stehen. Man sah V '""lien i°^ ^ lMle dein alten Herrn etwas mitteilen 3 ^chden!!^ ^"^ ^ "'^ übers Herz bringen können. I ^peis^lch am Kinn zupfend, wollte er schon ins 3 ''H lvied - zurückkehren, aber plötzlich besann er » '»it hyss kl eines anderen, wandte sich um und ging » ^M ""ungslos resignierendem Kopfschütteln feines W ^. von^^ schritt inzwischen im Zimmer auf und < ^ ' "".s" Zeit auf die Tür blickend. Er fühlte ,?nja s^W'liche Aufregung; der Gedanke, wie blicke s°» ""' wie sie sich freuen werde, beim An-Oon a',, 5 Überraschung, ließ ihm kemc Ruhe. Jetzt "leude 's b " bas Vergnügen voraus, das ihre '"'ter h'M bereiten wird, wenn das junge Paar ? Gesck ^klttbten Bäumen auf dem Dioan sitzt und '^chte j? . ^'"^ Niebe hört. Freilich, diese Ge- < ^lin er f/'^ traurige und wehe wird es ihm tun, "euern l^n" Schmerz der nie geheilten Wunde er-^'hlten 9 i, ^ber die Erzählllng wird den Neuver- > ?"rr Leik ""b Achtung für die stummen Zcugen !>"'" sitze," eiliflößen. Mögen sie kommen und bei ^ scitiiap "^ ludern! Ihr Glück wild ihn an L?>eiibeit "'""ens, wird ihn in die schöne Äer- " >'l"ll>e v° ^"ckuersctzen. Sonecka wird ihu, seine Ü ''^ Iullen^^?'"""lgen, wie sie noch in der Blüte 8 1 Mr ""d Gesundheit stand. i "^s/ 3L ""^"Augenblick tauchte in ihm ein Zweifel V (^ '«ez, "'" 'hnen aber die Ueberraschung kein Ver-^ option ^«w'e dann? Es sind ja Leute der reuen ^ 'len. H. ^/ute mit neuen Anschauungen und Ve- "lkllelcht werden sie gar nicht verstehen können, was ihm da so teuer, so heilig sei. Doch bald überredete er sich, daß seine Bedenken, seine Befürchtungen so grundlos seien. Auf Sonja wenigstens konnte er ja jedenfalls zählen. Sie liebt, sie muß auch die Großmutter lieben, sie muß ihr Andenken in Ehren halten. Der Eintritt der jungen Leute machte allem Grübeln ein Ende. Man setzte sich an den Teetisch Die beiden erzählten in munterem Ton von den Reiseeindrücken, von den entzückenden Schönheiten der Natur; sie befragten Grohväterchen über feine Nachbarn — mit wem er bekannt sei, w?n er besuchte. Der Alte antwortete einsilbig, oft auch verlehrt; feine Gedanken waren eben nicht bei der Sache, sie beschäftigten sich mit dem bevorstehenden Feste. Die Aufregung verließ ihn keinen Augenblick. Bald runzelte er obne jeden Anlaß mürrisch die Stirn, bald strahlte sem Gesicht vor Freude, mit dem Lächeln eines gutherzigen Kindes. Einigemal stand er vom Tische auf und ging in tiefem Sinnen kreuz und quer durch das Zimmer, den Tee und die Anwesenden ganz vergessend. Endlich verkündete er, daß es Zeit sei, die Ueberraschung zu zeigen. «Die Ueberraschung!» rief Soneika, nden Kraft stieß er die ihn stützenden Gatten plötzlich zu« rück und riß mit rascher Handbewegung die angebundene Pomeranze herab, und dann eine zweite und eine dritte. Eine nach der andern fielen sie auf den Sandweg nieder, jede mit einem Endchen weißen Fadens. Plötzlich ertönte ein Schrei, der nichts Menfch« liches an sich hatte. Die jungen Leute stürzten zu dem Greise hin. Sein Zustand war unverkennbar: die weitgeöffneten, starr blickenden Augen rollten mit dem Ausdrucke eines wilden Schreckens rasch in ihren Höhlen; jede Muskel, jede Furche des Gesichtes zuckte in unsäglichem Wehe. «Großväterchen!» schrie Sonja verzweifelt, «wa5 ist Ihnen geschehen, Großuäterchen?. «O Gott! o Gott!» stammelte le'se der Alte o« Hand schüttelnd, wie Flügel schwenkt - und mit voller Wucht stürzte er plötzlich zu Boden. ,.,.<. ».- <5 ^ . Nikolai eilte hin und hielt chm die Hand aufs berz Es regte sich nicht mehr. Auch der Puls stand still. Nur das rechte Auge bewegte sich noch zwinkernd. Das liuke war mit dcm vollen Ausdruck der Furcht und des Hasses erstarrt. Der alte Mann war tot. . . Laibacher Zeitung Nr. 23. 174 29. Jänner 1904. Politische Uebersicht. Laib ach, 23. Jänner. Der Vudgetausschuh der österreichischen Delegation genehmigte heute zunächst den Bericht des Abgeordneten Dr. ßusteräiö über den Ollupations» kredit, writers das Marine-Budget. Aus Wien, 27. Jänner, wird gemeldet: Beim gestrigen Hofballe wurde während des Cercle auch der erste Vizepräsident des Abgeordnetenhauses Professor Kaiser von Seiner Majestät durch ein längeres Gespräch ausgezeichnet. Se. Majestät wandte sich an den Vizepräsidenten mit folgenden Worten: «Ich folge den Verhandlungen der Delegation mit großer Aufmerksamkeit und habe mit Freude wahrgenommen, daß die Debatten sachlich g führt werden und die Arbeiten einen raschen Fortgang nehmen. Ich lann aber nicht verstehen, warum die Deutschen über den Reservat-Erlaß des Kriegsministers sich beunruhigt fühlen.» Professor Kaiser: «Die Beunruhigung der Deutschen ist darauf zurückzuführen, daß in dieseni Reservat'Erlasse auch die Bestimmung enthalten i't, daß bei den Unteroffizieren die Kenntnis der deutschen Sprache nicht mehr unbedingt gefordert wird.» Seine Majestät: «Das war doch immer so, und läßt sich auch nicht leicht ändern.» Vizepräsident: «Es ist aber sehr zu befürchten, daß unter diesen Umständen auch die Reserve« und Landwehr« Offiziere sich nicht mehr die Kenntnis der deutschen Sprache aneignen werden.» Das Gespräch wendete sich nun wieder den Dele« gationsverhandlungen zu, wobei der Monarch der Hoffnung Ausdruck gab, daß die Arbeiten der Delegation zu einem befriedigenden Resultate führen werden. Professor Kaiser entgegnete: «Der Budget»Ausschuß wirb noch im Laufe dieser Woche seine Arbeiten beendigen. Der Beratung im Plenum steht dann nichts mehr im Wege.» Seine Majestät erwähnte noch, daß die Ungarn nächste Woche nach Wien kommen und bah er von Herzen wünsche, daß die Verhandlungen zu einem gedeihlichen Abschlüsse gelangen mögen. Damit war das Gespräch beendigt. Die «Politik» meldet aus Wien: Mit Rücksicht darauf, daß das diesjährige Retrutenkonti n gent vom Parlamente demnächst angesprochen werden muh, wird der Reichsrat spätestens in der ersten Hälfte des Monates März einberufen werden. Die Militärverwaltung legt natürlich großes Gewicht darauf, daß die Relrutenvorlage, wie alljährlich, auch diesmal rechtzeitig auf der Tagesordnung des Abgeordnetenhauses erscheint. Der Kriegsminister hat sich zwar redlich bemüht, durch seine Sprachenerlässe gute Dispositionen für eine ungehinderte Durchberatung der erwähnten Militärvorlage zu treffen, doch ist es sehr zweifelhaft, ob die Iungczechen überhaupt welche Regierungsvorlage immer von der Obstruktiv» ausschalten werden, da bekanntlich ihr Beschluß dahin lautet, die Obstruktion auf der ganzen Linie fortzusehen. Die «Wiener Allgemeine Zeitung» bemerkt, schon der Verlauf der ersten Sitzung des mährifchen NusgleichsausschusseS habe die hocherfreuliche Tatsache ergeben, daß es den Vertretern beider Teile durchaus ernst um die Sache sei. Aus den Erklärungen der einzelnen Redner habe es deutlich herausgellungrn, bah man auf beiden Seiten des unfruchtbaren Haders müde geworden. Wenn es gelinge, den kleinen mähri« chen Frieden zu perfektionieren, werde damit auch die Richtschnur für das Inangriffnehmen des großen Parlamentsfriedens gegeben sein. Man meldet aus Budapest: Von oppositionellen Abgeordneten und Blättern wiid der Gedanke irgend eines erst näher zu erörternden Paktes sämtlicher Parteien behufs Herstellung des Parlaments-friedenS lanciert. Den lebhaftesten Anklang findet dieser Gedanke bei der Qbstrultionsgruppe und deren verkappten Helfershelfern, was bezeichnend genug ist. Alldem gegenüber sei versichert, daß die Regierung derlei Plänen vollständig fernsteht. Die Verzögerungen und Erwägungen haben lange genug gedauert. Die Regierung wird die Taktik neuer Verschleppungen nicht fördern, sondern ihrer Wege geradeaus gehen und es der Opposition überlassen, die Konsequenzen für sich abzuleiten. In Dänemark stellen sich dem Zustandekommen zweier wichtiger Reformen, über die der Reichstag in dieser Session beschließen sollte, schwere Hindernisse entgegen. Wie der «Franks. Ztg.» aus Kopenhagen geschrieben wird, hat die Vorlage über die Erweiterung des Gemeindewahlrechtes das Landsthing einem Ausschusse überwiesen, nachdem so wohl die Rechte als die Frcikonservativen gegcn die Aufhebung der zwei Wählerllasseu entschieden protestiert hatten. Bezüglich der Gerichtsreform hat der Iustizminister erklärt, die Vorlage sei mit den Aen< derungen, die das Landsthing an dem Entwürfe vorgenommen hat, unausführbar. Die Streitpunkte beziehen sich auf folgende Fragen: Soll die Wahl der Jury-Mitglieder von der Bevölkerung vorgenommen werden, wie das Folkething, oder von den Behörden, wie das Landsthing verlangt; bei welchen Strafsachen soll das Iurysystem angewandt werden und zu welchem Zeitpunkte sollen die Angeklagten einen Verteidiger er« halten? Daß es im gemeinsamen Ausschusse gelingen sollte, die Meinungsverschiedenheiten auszugleichen, gilt als sehr zweifelhaft. Tagesneuigleiten. — (EinPavstbild aus SchmetterlingS-flügeln.) Mr. Fred Kempel, em in Milwaukee ansässiger Künstler, hat dem Papst Pws X. dessen aus Zchmetterlingsflügeln zusammengestelltes Porträt als Weihnachtsgeschenk übermittelt. Der Künstler hat zu diesem 36 Zoll hohen Bilde 5000 Schmetterlingsflügel verwendet. — (Kreuz und Halbmond.) Der Ober-bezirlsarzt von Mährisch-Schünberg, Dr. Ludwig Schwarz, erzählt in der «Wiener Meb. Wochenschr.» eine interessante Episode aus dem Okkupationsgebiet, die als Illustrierung dafür dienen kann, wie bei den Mohammedanern die Durchführung der Impfung auf Schwierigkeiten stieß Er schreibt: «Im Jahre 1883 war ich als Militär-arzt in Vlasenlca im östlichen Bosnien stationiert und hatte, da ein Zivilarzt im Bezirk nicht ansässig war. die Impfung der Zivllbevü kerung durchzuführen. Hierbei erschienen anfänglich ausschließlich christliche Impflinge, während sich die mohammedanischen Parteien fernhielten. Als ich mich bei den mohammedanischen Honoratioren nach dem Grunde ihrer Abneigung gegrn die Impfung erkundigte, erfuhr ich, daß fie ihren Kindern leine Kreuz« schnitte machen lassen wollten. Mein Vora.iina.cr hatte nämlich nach der Kreuzschnittmethode geimpft und ^ Türken witterten dahinter eine ihrem Glauben abtrat Praltik. Lachend entgegnete ich, daß ich auf M«^ bereit bin, Halbmondschnitte zu machen, und lud? Türken ein, zuzuschauen. Ich impfte nach der S l gewesen sein», erwiderte sie nach kurzem Veff ^ «länger war es gewiß nicht.» l ^^ibacher Zeitung Nr. 23._____________________________________175_____________________________________29. Iänner"1904. «'Mnen feiten hätte zurückversetzen tonnen. So verdarb «!> lim »U""^" ^^' ^^ drehte nämlich seine Peitsche ft üh,^'? ^''b einen der jungen Herren mit einem Hieb ^ e'n- ^^^ b°ni Gaul, versetzte dann seinen Pferden t Nä f. ^^^" H^^ ""b überritt auf ein Haar die junge ill n»i, !"' ""^ !° lam aus denl ganzen Anschlage nichts "«er heraus, als daß einer der jungen Räuber für alle " N" e,ne Narbe an der SNrne tragen wild. «l lerz?'^^ Leistungen eines Rechenkunst- li ^ ^"'^ "'^ berichtet: Vor etwa zehn nb s^ ^^ ^ "" bie verschiedenartigsten Rechnungen ^ nu« ^ ^ unglaublich komplizierte Rechenoperationen ^ ^M seigt ihm z. B. eln Quadrat mit fünf l^ dann ^ " likht es einen Augenblick an, wendet sich ^ allen °l »vle T"lel seines Gedächtnisses auf; er sieht sie, ,.. s„l<„." ^at, und nach einer Minute gibt er das Re- I c,'sckl«^^ bögern an. Auf dieselbe Weise, immer mit ftellin " ^"S.en. zieht er aus einer zehn- oder zwölf- s ^>leri5 ^ ^^ ^^ Quadratwurzel, Kubikwurzel und ? nach ^ "iel. Er hat einen Kalender zusammengestellt. « lvelH ' ^^" ^" entsprechenden Tag von gleichviel ^ zuniss. ^'"" angeben kann. vom Jahre 1700 bis ss ssale? ^^ Iahrhilnderts. und da er das Vild dieses sra°t. k. ^" l'ch trägt, so genügt es. daß man ihn vl »UN ^'l '^ "^" Tag fiel der 20. Februar 1811? A dilch^, ^ ^"l ein innerliches Ablesen in feinen, Ge- ««' irren ^ veranlassen, und er antwortet, ohne sich je zu II !'ch k l^ ^"^ ^^^ merkwürdigen Sitzung hatten ,nt >ve0en ^°^" "'^ 6"hlen bedeckt 'Um Ihnen zu be- , Ziffer ' "^ärte Diamandi. «daß ich j.-ht alle diese ül schloßf,/""^°be, werde ich sie Ihnen aufzählen.» Cr ck ^ten ^, ^ Augen und sagte lächelnd eine nach der an- ^ sie « s öahlen her, genau in der Reihenfolge, in der ^ Etuni, ^ebkn warcn. Die' Sitzung, die kaum eine l,l eine» bauertc, machte natürlich auf die Zufchauer ^! " «rohen Eindruck. ^ Lonbl^ ^pser des Londoner Nebels.) Aus st »ich ^ '"^'^ berichtet: Der starke Nebel von Freitag i' bie ??°6 hat zwar die Hospitäler mit Leuten gefüllt, o aber s!,"'^^"" wurden oder fönst Schaden erlitten. ^ zahlr,,°s "n Unglücksfälle waren glücklicherweise weniger '^ der G °^ b" solchen Gelegenheiten üblich ist. Auf ,^^^'^t Wrstkrn Railway wurde ein Vahnbeamter vo>' F ^rüb'e?^" ^ während Ihres Dortfeins jemand ^ '5aw0hl.^" ,l^ seine's?"^'^'^ nef der Detektive, fast unfähig, ' ^"aung zu bemeistern. 'w.'^wohl.. wiederholte Lallie mit Nachdruck. ^Ü .^ wünfchen Sie das zu wissen?. ändern l ^rund lassen Sie sich nicht lümmern, ß die N,^"2en Sie mir lieber, nach welcher Richtung !' ^^Mbe.cvll " ^°UeSacker zu, und sie kam von ^ Aing sie rasch?> ^ wir d?«./^" .lch'e" in großer Eile zu sein, das ist ,el "emllch erinnerlich,. ,zt kenn^^r es ein Fremder oder jemand, den Sie ^ 'D""'d. den ich kenne.. ^ ^"Nn a?'? S«e dessen ganz sicher, gnädiges Fräulein? el ,W ^^ k"n Zweifel darüber obwalten?. .^ ^bend ^ ^" leiseste. Es war ein ganz heller ?' '^gan'l? " ^"l^ so nahe an mir vorüber, daß ich 'VN-»- ^ ^^' ""lh aber hat er nicht bemerkt.» Il wiHt "lrllich? Und könnten Sie, wenn es sein e' drü^'^uf seme Identität einen Eid ablegen? Ich ichtvel5,;H etwas s^k aus, weil die Sache von >1 <^3"?" Bedeutung ist, sehen Sie.. i» "Nd sZi,^hl, ich könnte darauf schwören! rief Lallie ^hlr a l '" ^" ^ l^ packenbm Erregung vom einem Zuge, den er nicht sah, getötet. In Gceenwich stieg der Kapitän eines Segelschiffes an der vom Kai herunterführenden Treppe vorbei und fchlug so fest auf das Deck feines Schiffes auf, daß er nach wenigen Mi' nuten starb. Ferner liefen zwei Arbeiter in das Wasser und ertranken. Ein Tisenbahnzug, der von London Vridge mit Verspätung abfuhr, wurde von einem Zuge von Vik» torla angerannt. Zwei Damen erlitten schwere Verletzungen. Auch bei Elapham Junction uild auf einer Station der London und North Western Railway kam es zu Zusammenstößen von PassagierHgen. In allen Fällen liefen diese Zusammenstöße ohne große Verluste ab, da bei starkem Nebel die Fahrgeschwindigkeit der Züge natürlich sehr vermindert wird. — (Menschenfresserei im Lager des Mullah ) Ueberläufer aus dem Lager des Mullah haben in Obbia, Galadi, Bohotle und Burao erzählt, daß im Lager des Mullah Menschenfresserei nm sich greife. Man glaubte anfangs, diesen Erzählungen leine Bedeutung beimessen zu sollen. Sie wiederholten sich aber mit einer so genauen Schilderung der Einzelheiten, daß an der Tatsache nicht mehr zu zweifeln ist. Eln Somali namens Hugeli war auf Befehl des Mullah hingerichtet worden, und die Troßlnechte des Mullah aßen die Leiche. Der Mullah glaubte, die Greueltat dadurch zu bestrafen und auf die Menschenfresser abschreckend zu wirken, daß er verschiedene Weiber, die sich bei der Menschenfresserei be« sonders heroorgetan hatten, ergreifen und köpfen ließ. Dies wirkte aber keineswegs abschreckend, sondern die Troß« knechte lochten diese Weiber und verzehrten sie ebenfalls. — (Eine heitere Gefchichte) erlebte kürzlich eine Firma in München. Niese sandle vor einiger Zeit an einen größeren Grundbesitzer in der Provwz ein Probefläschch-n «Marsöl», das bekanntlich vielfach sür Zchnhe und Lederzeug verwendet wirb, um es geschmeidig und wasserdicht zu machen. Auf die spätere Anfrage hui, wie das Oel enlfprochen habe, erwiderte der Biedere wörtlich: «Das gefandte Marsöl hat mir fehr zugesagt, noch nie vorher hat der n betreffenden Produzenten gerne an den Käufer gebracht würdeu. — Um den Keller möglichst hell zu beleuchten und den Lampenrauch zu vermeiden, sah man sich genötigt, das elektrische Licht einzuführen. Es funktioniert ladellos. —m— — (Der erste Hausbesitzerverein in Laibach) hält morgen abends halb 8 Uhr im kleinen Saale des «Mestni Dom» seine ordentliche Hauptversammlung ab. Die Vereinsmitglieder werden darauf aufmerksam gemacht. «Und nun fagen Sie mir nur noch, wer der Herr war!» «Mr. Tollemache, ein Freund meines zweiten Bruders, den ich aber gar nicht leiden kann.» — Lea faß allein daheim in ihrer Küche. Es war schon spät, und die Frau, welche des Nachts bei ihr blieb, war bereits schlafen gegangen. Eine Reihe von Tagen war seit dem zweiten Besuche de« Detektives auf Coombe-Hall verflossen. Auf dem Rückwege von dort hatte er in der Cattaqe-Farm vorgesprochen und Lea von der wichtigen Mitteilung, die er von Miß Varchefter erhalten, unterrichtet und ihr auch gleich-zeitig gesagt, daß er auf unbestimmte Heit, möglicherweise lange, von Coombe abwesend sem werde; bei seiner Rückkehr werde er sie aber unverzüglich aufsuchen. Am heutigen Abend, hatte er sie brieflich benachrichtigt, möchte sie ihn erwarten. Das Glück wäre ihm in seinen Nachforschungen wider Erwarten gllnstig gewesen, so daß er früher, als er gehofft, zurückkommen könnte. Mit auf dem Schoße gefalteten Händen saß Lea regungslos in Gedanken versunken da. In drei Tagen wurden die Schwurgerichtisihnngen eröffnet, und der Detektive hatte sich in seinem Schreiben da« hin ausgesprochen, Lord Barchester werde sich, wenn Tollemoches Schuld schließlich auch erkannt werden würde, doch der Schmach eines öffentlichen Verhöres unterwerfen mllssen. (Fortsetzung folg!.) — (Gefchworencnauslofung.) Gestern fand beim l. k. Landesgerichte Laibach die Auslosung der Geschworenen statt. Hauptgeschworene sind die Herren: Valentin Accetto, Maurer und Besitzer in Laibach; August Agnola, Glaser in Laibach; Josef Böhm, Spar-kasseadjunkt in Laibach; Johann t^erne, Fln^chhauer und Besitzer in Laibach; Johann (^e^nik. Handlungskompagnon in Laibach; Lonnz (^ ßnovar, Gastwirt und Besitzer in Lalbach; Franz Celestlna. Holzhändler in Medija (Littai ; Johann Dachs, Gastwirt und Vesiher in Lalbach; Josef Dellcva, Besitzer in Adel-berg; August Drular, Notariatskandidat in Laibnch; Heinrich Grabrijan, Besitzer in Wippach; Karl Hribar. Fabrikant und Besitzer in Laibach; Anton Hrovatin. Besitzer in Wippach; Bariholomäus Ian5a. Vesiher in Laibach: Johann Ianüa, Gastwirt in Vigaun bei Radmannsdorf; Egidius Iegliö, Kaufmann und Besitzer in Selo bci Radmannödo:f; Johann Nregar, Gürtl'.r in Laibach; Philipp Kavöiö, Gastwirt und Besitzer in Präwald; Franz Krenner, Privatier in Kcainburg ; Johann Kanc. Besitzer in Podsmrek bei Laib,ch; Karl Lapajne, Kaufmann in Idria; Franz Mally, Fibrikant und Besitzer in Lalbach; Andreas Mauer. Vesiher in Sagor; Jakob Martinöiö, Schlosser und Besitzer in Laibach; Johann Mihevc, Spediteur und Besitzer in <)eoica (Loitsch); Franz Modic, Besitzer in Lahovo (Bezirk Laas); Alois Perschi», Kaufmann in Laibach; Ferdinand Pollak, Handelsmann in Kralnburq; Franz Perko, Flei'chhaaer, Wirt und Besitzer in Neumarlll; Josef Pozaönik, Schneider und Beiher in Radmannsdorf; Jakob Prem-rov, Oberkondulleur i. R. w Moste bei Laibach; Anton Poo8e, Besitzer in Unter.äiska; Paul Seemann, Fabrikant in Laibach; Alois Slatnar, Vuchdruck-reibesitzer in stein; Franz Stupica, Kaufmann in Lalbach, und Johann Terpinc, Gastwirt nnd Hausbesitzer in Stein. — Ergänzungsgeschworene sind die Herren : Franz Cotman, Besitzer; Franz Kavöiö, Eisenbahnkondulteur i. R. und Besitzer; Franz L vstil, Besitzer; Franz Lov8?. Fleischhauer; Johann Mrzel, Besitzer; Simon Praprotntl, Tischler und Besitzer; Jakob Sonc, Besitzer; Johann Taborsli, Besitzer; Anton Teiak, Gastwirt und Besitzer — alle in Laibach. !. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Bezirke Adelsberg (41.912 Einwohner) wurden im IV. Quartale des abgelaufenen Jahres 5? Ehen geschlossen. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 375, jene der Verstorbenen ans 222, darunter 86 Kinder im Alter von der Geburt bis zu 5 Jahren. Gin Alter von 50 bis 70 Jahren erreichten 39, über 70 Jahren 48 Personen. Todesursachen waren bei 23 an-geborene Lebensschwäche, bei 28 Tuberkulose, bei 13 Lungenentzündung, bei ? Diphtherie, bei 5 Typhus, bei 6 Gehirnschlagstuß, bei 10 organische H?r,fchler, bei allen übrigen fonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind auf verschiedene Weife b Personen. Cs ereignete sich ein Selbstmord, dagegen kein Mord ober Totschlag. — Im ganzen Jahre 1903 fanden in diesem Bezirke 263 Eheschließungen statt Die Zahl bcr Geborenen belief sich auf 1558, die der Verstorbenen auf 998. —o. — (Ueber die Erziehung und Don VoSco.) Anläßlich des Festtages des heil. Franz von Sales, des Patrons der salefianischen Gesellschaft, wird der aus Mm hier neu eingetroffene Pater Josef Schrohe 8. ^. Sonntag, den 31. d. M. um halb 4 Uhr nachmittag in der Ursullnerinnenkrche eine Konferenz über die Erzichung und drn Gründer der salesianischen Gesellschaft, Don Vosco, halten. Bet dieser Konferenz werden auch mittelst Buchst milde Gaben für die salesianische Anstalt in K^oiseneck zur Rettung und Erziehung verwahrloster Knaben abgesammelt und in der Sakristei Abonnements auf die in Turin erscheinenden «Zalesianischen Nachrichten» (deutsche Ausgabe) entgegen-g »ommen werden. — (Faschingschronik.) Die Handwerker von Sagor und Umgebung veranstalten Sonntag, den 31. d. M.. abends 7 Uhr im Gasthause der Frau Maria Medved in Sagor ein Handwerkerkränzchen, bei welchem die heimische Strelchlaptlle die Musik besorM wlrd. Eintrittsgeblihr per Person 40 ll, sür Familien 80 k — Die freiwillige Feuerwehr in Littai veranstaltet ihr obligate« Faschingskränzchen am 1. Februar im Gasthause «Zur Post» in Grazdorf bei Liltal. Die Tanzmusik besorgt da« Salonorchcher von Sagor. Beginn 8 Uhr abends. -'«. — («Im Alpenparadiese..) Unttr diesem Titel veranstaltet die öitalnica in Stein am 2. Februar um 8 Uhr abends im Vereinssaale eln Maslen^t zu welchem sich bereits verschiedene Engel. Nolenlce uno Berggeister aber auch irdische Nach^'varmer gemeldet haben. Um Mitternacht bringt B^raaeiNern eine eiaens fiir daS Nlpenp2radl?s verfaßte Komv i. n zum Vo trage; hieraus erfolgt der Masken-,ua D^ wirb vom Orchester der StMkapM besorgt werden. — EintriltSgebühr für maskierte Mitglieder 60 I», filr maskierte NichtMitglieder 1 k; unmaslierte Besucher zahlen nebst der Cintrittsgebühr eine Strafe von 40 t». - Karten find bei Herrn Ivo Kojelj sowie abends an der Kasse zu haben. Laibacher Zeitung Nr. 23. 176_____________________^___^^^ 29. Jänner IM^ — (Frühjahrs-Waffenübungen.) Jene Mannschaft des Heeres, lezw. der Landwehr, welche heuer waffenübungspflichtig ist und zu den Frühjahrs-Waffenübungen einzurücken wilnscht, wird darauf auf-merlfam gemacht, daß fie ehebaldigst darum bittlich wird, da fpäter einlangende Gesuche feitens der betreffenden Kommandos nicht berücksichtigt werden könnten. —ik. — (Kroatische Akademiker in Laibach.) Nlr «halten nachstehende Mitteilung: Am 3. Februar tnssen kroatische Akademiker und sonstige Gäste in Lai-bach ein. Für den Empfang derselben wurde vorläufig folgendes Programm festgesetzt: Am 3. Februar um halb 1 Uhr nachmittags Empfang seitens der natio» nalen Vereine am Südbahnhofe. Nach Ankunft des Zuges ein Vortrag der vereinigten Gesangvereine, hierauf die üblichen Willkommsgrüße, dann Abfahrt der Kroaten mit Wagen in die ihnen zur Verfügung ge« stellten Wohnungen. Um 2 Uhr nachmittags gemein« fames Essen der betm Abendlonzert Mitwirkenden in der Restauration des «Narodni Tom». Abends unter dem Protektorate der «Glaebena Matica> ein Konzert mit Tanz im großen Saale des «Narodni Dom». — Sollte es den kroatischen Gästen möglich sein, ihren Aufenthalt in Laibach noch auf den nächsten Tag zu er« strecken — worüber fie sich bisher noch nicht bestimmt äußer« konnten — so findet abends ihnen zu Ehren tine Theatervorstellung statt. Tagsüber unter Führung der slooenischen Akademiker Besichtigung der Sehenswürdigkeiten unserer Stadt. — (EinKonzert zuGunsten desCyrlll-und Methodvereines) wlrd unter dem Protekto-rate der «Oländeua Uütiek» und des Cyrill- und Methodvereines am 3 Februar, 8 Uhr abends, im großen kaale des «Aaroäm vom» von dem Gesangs- und Tamburaschenllub der kroatischen Akademiker «NlaäoZt» aus Agram veranstaltet werden. Programm: 1.) F. Hofbauer: «Vni2 p0 mu,tu8kö po Vol^ö», Gesamtchor. 2.) Lisinski.Pcochüzla : Auszug aus der Oper «koi-in», Tamburaschenchor. 3.) H. Strainicky: «voäji -lato», für Klavier, Harmonium und Cello, kleiner Chor mit Tenvtsolo (»W6. iur. Herr Ivmiimir I ere tin) u'.id Baritonsolo (8wä. pbni-in. Herr Lav. Vodvaska). 4.) Smetana-Machaä: «validor», Tamburaschcnchor. b») N. Rosenberg-Ruii Horvat: «8Iov6nso in Ili vat» (Vollelieder und Chöre), Tamburaschenchor. ?.) A. Foerster: «8lovo», Gesamtchor. — Hierauf Tanz. — Eintrittskarten zu 4, 8, 2 und 1 X sind bei Herrn I. Lozar am Rathausplahe und vor dem Konzerte an der Kasse erhältlich. — (Berichtigung.) Die gestrige Notiz «Ver-sehung in den Ruhestand» berichtigen wir dahin, daß der l. k. Nezirkstierarzt Herr Rudolf Salloker in den zeitlichen Ruhestand verseht wurde. — (Im Hotel Elefant) findet übermorgen abends ein einmaliges Gastspiel der Ronacherlräfte Franz Maier und Minna Walter statt. Eintrittsgebuhr 80 d. "(Ein unredlicher Handlungsgehilfe.) Die städtische Polizei verhaftete gestern nachmittags den bei der Firma Michael Kastner am Vurgplahe bedien-steten Handlungsgehilfen Ignaz V. Er hatle der Firma im Laufe feiner Dienstzeit einen größeren Geldbetrag entwendet. Der Verhaftete wurde dem Landesgerichte eingeliefert. — (Maslenfeft des «Slavec»). Der Kartenvorverlauf findet in den Handlungen des Herrn Fr. Euden, Preserengafse und Rathansplah, sowie in der Trafik des Herrn Sesark, Schellenburggafse, statt. Wie lm Vorjahre hat der Ausschuh auch heuer von persönlichen Einladungen der Honoratioren abgesehen. — Für das Maskenfest herrscht leb-Haftes Interesse, so daß sich dasselbe zu einem veritable« Maslenjahrmarkte gestalten dürfte. Unter den angemeldeten Gruppen find insbefondere ein großer . Zirkus mit einem dressierten Esel und einer eigenen Musikkapelle, Weilers savoyische Bärentreiber und Marlt-besucher in Nationaltracht hervorzuheben. In verschiedenen Buden werden Spielsachen und Marktwaren, in den Marltfchenken die besten Erfrischungen erhältlich sein. Der ganze Saal soll in einen großen Marktplatz mit einem Musikpavillon umgestaltet werden. — (Der Turnverein Sokol in 6i3la) hält Sonntag um 10 Uhr vormittags im Vereinsturnsaale seine zweite Hauptversammlung ab. — (Vodnil-Feier inLiila.) Die Citalnica in Unter-8iska veranstaltet am 2. Februar in Koslers Vlerhalle ihre traditionelle Vodnik-Feier, bei welcher die hiesige Militärkapelle mitwirkt. Auf dem Programme stehen ein Prolog, Männerchöre, das Singspiel «Vinnkn poiikuSnja», endlich ein Tanzkränzchen. — Anfang 8 Uhr abends, Eintrittsgebühr für Mitglieder frei, für NichtMitglieder 1 K. — (Die freiwilligeFeuerwehr in Ober-lalbach) veranstaltet am 2. Februar in den Lokalitäten der dortigen Litalnica eine Unterhaltung mit folgendem Programm: 1.) A Hajdrih: ^aärnnsko morjs. 2.) F Ferjankik: Vensc uln'oänili pogiui. 3.) I N Vartl: ^08. 4.) «2rnq3uj»VH naä 2M»^ einer warmen Stube 1 bis 3 Tage stehen läßt. ^ noch nicht ganz flaschenreifen Weinen tritt in d>< Zeit sowohl eine Farben- als auch eine GeschO änderung ein. ^ Einen stets klar bleibenden Wein, der auch ^ Versenden oder bei langer Ausbewahrung in verschieb Räumen leine Veränderung erfährt, der also flasche» ist, kann man nur durch eine rationelle Manipula^ gewinnen, was bei einer künstlichen Behandlung in ^ elnhalb bis zwei Jahren, bei einer gewöhnlichen A gegen erst in zweieinhalb bis vier Jahren erreicht ^ den kann. ^ Die gewöhnliche Manipulation besteht darin, ^ man die Weiie nicht mit Klärmitteln, wie Oela>" Hausenblase, Eiweiß n. dgl. öfter behandelt oder filtt^ sondern sie nur oft mit der Luft in Berührung bll"> d. h. vom Fasse ins Faß abzi«ht, was die Reifes iungm Weines sehr beschleunigt. Nach jedem so^ regelrecht vorgenomimnen Abzüge wird d.r Wein ll« und in der Farbe gelblicher. Die künstlich gealt^ Weine werden außer dem mehrmaligen Abziehen ^ zwei« bis dreimal mit den genannten Klärmittel" ^ schönt oder filtriert. In allen Fällen müssen die j»^ Weine im ersten Jahre wenigstens dreimal, im z^'. Ichre wenigstens zweimal, und im dritten Jahre lv^ stens einmal, in Iwischcnräumen von je drei, beziehü^ w?lse sechs und zwölf Monaten, abgezogen werden. ^, geschönten Weine find außerdem in ein bis vler ss^, nach jeder Schönung abzuziehen, damit sie von den» ^ in dieser Zeit absehenden Trüb befreit werden, Vel^ trierten Weinen entfällt der letztgenannte Abzug, ^ die trüben Teile schon im Filter, besonders bei den n^ Asbestfillern. zurückbleiben._____________(SchlußfH Telegramme des k. k. Telegraphen-Kurrespondenz-Zurea^ Die Lage in Ostasien. , Petersburg, 28. Jänner. Die russisches grafthenagentur meldet: Unter dem Vorsitze des O^ surften Alexandrowitsch fand heute vormittags ei«e^, ratung über die den fernen Osten betreffenden !, gelegenheiten statt. Zweck der Beratung war, E, zur friedlichen Beilegung des Streites zwifchen ^ land und Japan zu suchen. Man kann anneh^ dah die Antwort Rußlands auf die letzte japaü'" Note in der nächsten Zeit erfolgen wird. ^ London, 28. Jänner. Die «Times» nl^ aus Tokio: Die Regierung beschloß, eine Kriegs ^ durch Verdoppelung der Land- und Einkommens zu erheben. Die Staatseinkünfte werden dadurch 44 Millionen Jen vermehrt. ,. London. 28. Jänner. Die «Times» »'^ aus Soeul: Der japanische Konsul beklagte sich. dem Minister des Aeußern über Diebstähle, die all! Eisenbahi'strecke Socul-Tusan begangen wurden, ^ drohte mit verschiedenen Mahnahmen, wenn ^ unfähig sein sollte, dem Räuberunwesen ein linde machen. London, 29. Jänner. Nach einer PÄ depesche aus Petersburg fand gestern unter dem " sitze des Zaren ein anderthalbstündiger Mnis^, statt, welcher die Antwort auf die japanische ^ feststellte. Die Antwort dürfte nicht vor Sa"" abgehen. Deutsch.Siiowestafrila. ^ Berlin, 28. Jänner. Nach einem tel^ phische,! Benchle des Generalkonsuls in Kapst"^ dort von einer gefährlichen Lage und von ^ taten im Gebiete von Kletmanshop nichts bel", Nach einem in Kapstadt vorliegenden Teleg^ dauert der Waffenstillstand mit den Voudelzwaarts > -^^cher Zeitung Nr. 23. 177 29. Jänner 1904. adiu^.^b' 28. Jänner. D.'r erste Fli!gel-M,, ^ ^ ^^lülls, Oberstleutnant Dragetevii, begibt . bes.-? ^ ^'"le. um dem Fürsten Nikolaus die Thron-'MlM'g dss ^^ z„ ^tisizieren. ^uti^ ^ ^ ' ^- Jänner. Das Sobranje hat in seiner diit „'n r '^""""^sihung d.is neue Preßgesctz in ^">ung angenommen. ^ lwck ^ " c!"' ^' Jänner. Die Regierung beabsichtigt, des „ ! ^" Sessiol! des Sobranje. welcke wegen . Nlo^n Ardeitsmaterials wahrscheinlich über den laae 3".'"« "' ^!' verlängert werden dürste, eine Vor-^.'^l^ffend einen weiteren außerordentlichen Kredit de ^V"usig einer halben Million zur Unterstützung Mchtlmge einzubringen. ' ^o.^^' 28. Jänner. Die «Nordd. Mg. Ztg. ^, .°us Aalewnd: Es herrscht nirgends dumpfe " lw3»'?""^' vielmehr macht sich bereits eine hoff-^ ha^ U.e Stimmung blmerkbar. Die Abbrändler ! tw^ "'lder Obdach gefunden. Von 13.000 Ein-'I Eck^"" ^" ^^l) die Nachbarorte aufgesucht. Der ' Avn s,"" Nationalvermögen wird mit 17.000.000 l Angekommene fremde. ^ «m ^^ cv H"kl Elefant. 5 Lauf» w ^ Jänner. Wellisch. Ianmitz, Wolf, Vraun, ^ > ', "laischalovsly, Eisenberg. Me.; Mayer. Veer, Fuchs, <» "" -»----------------.-------------------------------------------------- Trautmailn, Lustig, Fischer R., Kohn. Reisende, Wien. — Wischnowöly, Ing.; Blum, ltfm,, Budapest. — Heselberger, Aglar, Reisende; Dr. Wolf, Hireltor, f. Bruder, Graz. — Gustiu, Üful.. Agram, — Deutsch, ttfm.. Warasdin. - Mally, Fabrikant, s. Familie, Neumarltl. — Wolf, Ina., Pilsen. — Komposch, Vergdirektor, Gottschee. — Dr. Inidarsic, l. l. Notar, Unterlrain. — Fabian, Kftn., s. Frau. Aßling. — Hausbrandt, Kern. Kflte., Trieft. Am 2 6. Jänner. Wagenführer, Ina..; Morassa, Ober« iuspeltor; Fränll, Wolf, Schuster, Jach, «site.; Vlun, Franl, Weilier, Manheimer. Görner, Pollal, Schenl. Stein. Geiser. Weisloftf, Epstein, Pam, Rosenberg. Pollal, Neurath, Schwein» bürg, Fischer, Rotter, Schiovsly. Schacher!, Reisender, Wien. — v. Mühler, Privat, s. Frau. Nemscheid. — Glück, Nfm., Kanizsa. - Stein, Reisender, Budapest. — Buchwald, Privat, Fabara. — Rojlevii, Pfarrer, Grahovo. — Morgenstern, Kfm,, Trieft. — Schulein, Nfm., Nürnberg. — Dr. Benedit, Nessi» mentsarzt, Sarajevo. — Schaller, Inspektor, Villach. — Pollal, Reisender, Csakaturn. — Freund, Reisender, Prag. Verstorbene. Am 87. Jänner. Maria Knez, Inwohnerin, 78 I., Iimmerergasse 3, Ollroiunnm utsii. — Franzisla Svetlin, Inlassistensgattin, 29 I., Ravnikargasse 9, 'lubei-eul. pulm. Am 28. Jänner. Franz Kastrun, Arbeiter, 48 I., Kralauergasse 27, Lungentuberkulose nach Pleuritis. Im Iivilspitale: Am 25. Jänner. Maria Elerbinc, Inwohnerin, 80 I., l<»r««mu» »snili». Landestheater in Laibach. 71, Borstellung. Ungerader Tag, Morgen Samstag, den 30. Zlilnncr Münchner Kind'ln. Lustspiel in vier Alten von Heinrich Stobiher. Anfang um halb 8 Uhr. Ende lim 10 Uhr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ^j__Z^^Z^_______! !'^^" ^__'_^_^ö^-3 ?! NO. fchwach____bewülkt^______ /9.l?U.F. j 743-4j-4"8, SW.fchwach ^ bewüttt 0 0^ Pas Tagesmittel der gestrigen Temperatur —3 2°, Normale: —19". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Kurse an der Wiener Börse vom 28. Jänner 1904. ^« °em °ffiMe» kurm«^ Die notierten Kurse verstehe» slch in Kroncnwährnnss, Die Notierung sämtlicher «lltien und der »Diversen üuse. vecheht sich per Ltttck. «ll ''MMelnt Ztlllllüschuld. Gelb Ware '^ LTb?"''in N°.'.' " Vi, /U "'K'^' 'N0-N5 1^105. I"" !««!,^. "-lnalslose 25» sl. 3'2"'„ ,85--! .-- l" >. " 'W sl, . . 257--^!!-^ i "'"'"." ßümgreiche ' ^ei,, "Nl> Klinder. ^ >>Hb""''s'N''. lW st,. ^. ^^«°s!"'""k"w«lir..stfr,. ^ "" i^al,7'''"""!»Nt!tte.stfl." ^ >,,,^w,^5'Nalin in Silber "! ^h. n, ^ - 5'^ 129-70 ,3<,'7<. t w^ueifi^' ,'" Kronenwähr, ^ ^er b l,".,^^ ' ^ 1W.W 101-30 l»> ''t>lerfi"°°^milrm,enwähr. si! St.) Silb., 4"/»..... 100^0 101 N0 Gallische Karl Ludwig-Bahn sdil', Lt.) Silb, 4"/ü . . , 1N!>'60 INI-N« Vurarlberner Vayn. 8«4 ! ^biv. St,) Silb. 4'/» > , . !NN'5N 101-50 Staatsschuld dtr z'ändel der ungarischen Krone. 4"/„ UN«. Golbrenle per Kasse . «19-05 118-25 dto. bto. per Mtimu .... !li» - ns 2N 4"/,, dtu, Nenie in «ronenwälir., sieuersrci, per Kasse . . . 99 — 99-2« 4"/„ dto. dtll, bto, per Ultimo . 98'9U S9'lO U»a, St.-Eis.-AiU, Gold 1U0 fl. —-— —>— dto. bto. Silber 10« sl. . . . —— —-— dto. Staats-Oblil,. (Ung. Ostb,) v. I. 187«....... —-— —-— dtu, Schlli!lrea.al°Abl°'!.>ObIia. — — —-— btll. PräM.-?l, ll 10N j>. — 20« ll 208 — 2lN'— dtu. bto. » üNfl, —100« 20«-—!l!10'— Theik Ress.'Lose 4"/« . . - , IN3 50 ,«5 50 4"/„ ungar. Orunbeiitl,-Oblig. 98 60 «9 55 4«/u lroat, u»d slllvon, delto 99 L5 — — Andere üssentl. Anlehen. 5°/<,Dona>l°«ea,.'3lnleihe 1«?« , 10? 25 «!»-25 Anlehrn ber Stadt Gürz . . — —! —'— Änlrhen der Stadt Wien . . . 105-40 1W-40 blo. bto, (VUber od. Gold) 124-—125-— dto, dto. (1894). . . . 99-20 100-20 bto. dto. (1898). . . . 100-35 101-35 Borscbau-Anlchen, uerlosb. 5"/., < 9920 100 20 icxi-co N.'üsterr, La»desHyp..Aiist,4"/u 1N0-Y0 10130 llest.-img. «anl 40>/^c>hr. verl. 4"/,......... 100-85 101-80 bto. bto. 5NMr. verl. 4'/'o 100-85 10180 Eparlasse, 1,0st,, üOI,, verl,4"/« iui-20 i!,2^ EisenbahN'Pnolitäl«' Gbligaliantn. sserbinanbs-Norbbahn (lil, 188ft 10l-i5 102-15 Oestcrr, Nurbwcstbahn . , , 10« 20 — — Staatsbahn....... 427- 429-- Sübbahn k 3"/„ verz. Iünn.'IuIl 30485 30« «5 dtll. il5"/„...... 1»4-l!0^125-N0 Ung.-galiz, Bahn..... 11075 ill 75 4"/., Unterlrainer Vahnen . . — — -.-— Diverse Kose (pcr Stllct). Verzinsliche ^ose. 3°/<, Bodenlrebit Lose Tm. I8»N 894>— 800 — »°/n „ .. Vm, 1889 288 —291- 4-/., Nonau-Nampssch, ION fl. . —— — — 5°/« Donau»Nen»1,'Lose . . , 281—28«-— Unverzinsliche Lose. Bubap,-Basilica (Dombllii) 5 sl. 2l«5 2L-S5 Kreditlose 100 sl...... 4«5 — 475 — Llary Lose 40 fl, KM, , , - 1N5 — l?5 — Ofener Lule 40 fl..... 1L4-— 174-— PalSchulbl,. b.Vodenlreditnnst,, Ein. 1»«» 98'— gy — Laibacher Lose...... -»'^ — — «Veld ware Nltien. Zranoporl-Mel-nthmungen. Änssln-Tepl. Einub. 500 sl. . . 2290 2300-Bau- ». Betriebs Ges. für stübt, Straßenb. in Wien lit. ä. . —-— —'— bto. dtu, dto. lit. U . --— —-— Vöhm. Norbbali» 150 sl, . . »U2 —3«4-^ Vnschtlehrader Eis. 500 fl, KM. 24Ü0- .24«5,' dto. bto, llii, L)2N0sl. 1024- 1029" DonauHainpIichissahrtl!» Vesell. llesterr.. 500 s>, NM. , , . 871 — »77 — Tux Äodenbachl'r E. V. 4W lt 498 — 501 — sserdiuaüds Novbv. lOOO fl, KM, 547.',' 5500-Lenib.dzeruow ,^assli ltiscnb» Wesellschaft ^<>,' fl, S. . , , 58050 581-— Lloyd, lüest,, In,st, 500 sl. NM. 740 — 748'— Oesterr. «ordw^stbahn 200 sl. S. 424 — 42N-- dtll. dto, (!>t. L) 200 sl. V. 416-—418 — Prass'Duxer, 200fl, Vilbcr 402 75 40375 Una,Westb (Raab Vraz^200sl,S. 404'— — — Wiener Lolaldc,l,ne„'Alt,Ves. . 95— — — Kanken. An«?o>Oesl. Vaul 120 fl. , . 281-25 282 25 Bankverein. Wiener, 200 sl. . 520-50 52150 Boblr,°3lnst.,O!-s!,,200sl,S, . 945 — 949 — ikrbt.-Nnst. f. Hand. u. V.INO fl. —-— —-— bto, dto, per Ultimo . . 6?2'25 «7325 Kreditbank. Alla ung,,20«fl, - 769—,770-- Tepositcnbanl, Ma,,. 200 fl, . 438-—'439- Eslompte-Vcl., «brüst., 400 K 529 —'531 — Giro- u. Kas,e»v.. Wiener 200 sl. 433—437- - Hypothclb., vest., 200sl.30"/uC. 20«-—I — — Geld Warf Lcinberbank, Vest., 200 sl, . . 44150 442 50 Oesterr,-unaai. Äanl, «00 fl. . 1000- 1LI5- Unioudaul 200 fl..... 542 50 543'50 Verlcyrsbant, «Ng, 140 fl. . 3U3 — 370'— Industrie^»!«» nehmungen. Vausses,. «lla. l!st., 100 fl. . . 148- 150'-lHgybter Eisen« »nb Stahl-Iub. in Wien 100 sl.....—- - —'— Eilenbahnw-Leihss.Crste. INOfl. 2W-50 209- ,,ltlbemülil". Papiers, n. V.-G, 125— i»o-— Liesinaer Nraucrei 100 fl. . . 330- 334 — Montan wesellsch,, Oest. alpine. 4W75 <21?5 Prasser llisen I,,b, Ges. 20!» fl. I9l5- 1925- Salao Tarj, NteiülMru 100 kl. >^!«-— 573'-- „Sctilüglniülil", Papiers, 200 sl. 245'— 255 — ..Nteyrerm", Papiers, n, Ä-G. 400 — 403-— Irifniler Kohlenw-^eseN. 70 sl. 390-— 3S4 — Wllffenf.M,,Oest,inWicn,100sl, 473-— 47N 50 Waggon-Leihanst,, «Ng. in Pest, 400 «. . . . . . . . 720 — 730 — Wiener Vauaesellschast 100 fl. . 158-159 — Wienerberger iliegel-AlticiiOes. 77? - 77S-— Devisen. Kurze Gichten. Amsterdam....... 198 «0 19865 Deutsche Platze...... 1170« 117-U2 London........ 239-65 L3S-85 Paris.........»5-2? 95 »7 St, Petersburg ...... —'— - - Daluten. Dulaten........11-3« 11-40 2oFranleu°StN5e.....1905 1908 Deutsche Meichsbaulnolm . . H?' - 117-20 Italienische Banlnotcn - - - 9525 9545 Rubel-Noten......2-52>„ 2 53,, v»n ¦< 321».- -u.ri.c3. "Verlccx-u-f K«*ni«u, l>luu«llirleseu, I'rlorlHUen, Aktien, (5j^g, 1jO«om «ic, »nlira uiul Vuluten. ^^^^^^^^^ Los-Versicherung. •B. C5- Mayer Ban]c- -o.ia.a. TT^eclxsler-O-esclxä-ft Lai bitch, SpitalgriHHa. Privat-Depots (Safe - Deposits) VLXi.t*x slgenom "Voroclil-u.a» dar Faxtel. I Varziitung von Bir-Elnligen In Kcnto-Korrent- und auf Biro-Kinto. | F '"Ä,"° ^es Verfahrens zur Todes- ^ "Ilarung der Ursula Laufer. . '"be. !^° ^ufer. geboren am 2l.Ol> F ^r ^5 zu Viarburg, als Tochter tck lilan,. ^^"^ 3«tob Laufer, Zimmer, 'p 3ts ^ " Marburg, Kärntnervorstadt j ^ biz' ,' und der Adolfina Iehrni^ war . n, d°""^ Dezember 1874 Arbeiterin F ' ^abalhauptfabrit zu Laibach. ^ blich^'^ bieser Zeit ist sie unbekannt ge- ,^ ^sk^iH^m ^ ""Zunehmen ist. daß die > des Todes im treten 'k 8 ^' ö-2. a. b. G. B. ein- ^' ^l°b L?^.' ^". ?"f Ansuchen dks t dberrots?"' H«usbe itzers in Marburg. 5 s"hrcn ^"""strahe Nr. 5, das Ver- l' '"Kten e"/,?^^lärung der Ver- H allgew>i^ Ä'"" 6« wird demnach die "^