^l^- Mittwch, 2«. März 1902. 12l. Jahrgang. kailmcher M Zeitma. 5Ü, daliiiHk ?' ^'^ Postderlcübunn: gan,j«I,r!« 3» lv, haldiiiyri« l5 X, Im Kontor: aanz-^^ initiate bil! ^ ^^ !i- "l!r dlo Züslellling inü Hauö ynnzlähr!« ü K, Insertlonönebübr: sslir Netne ^W^^^^ ^ ^> 4 Zeilm 5,) d, grüs^rr p« Zrile 12 lli lni üjlcnu Wlrdnhvwügr» per Zl'llr 0 t>, ^_______________________________________________________________________ T>le «Lalbacher Ze«!Mg. crschfinl tttaiich, mil Ausnahme bcr Ion«' und Feiertage, Die «ldmlnlftlotton besindtl sich Kongrckplaft Nr, !i, blc Nedaltlon Dalulatin« Gasse Nr, <:, Eprechstuubon der «edoMon von » bls lU Uhr vormitlagv, UofrniiNcrtc Uricss werde» nlch! angenommen, Manuftrtptc nlch< zurüllgestellt. « ,,, Vlit 1. April N u"" em neues Abonnement auf die ! , ^«,f°ll,acher Zeitung. ß ^lrg^"Uunieralions'Vedingun8en bleiben 8 8«»M^°"l»ndm,s: sUrKalbach: ß ^lbjilhli? ?! ^ ^ li «anzjähiig . . <» lX - k ß >>ähch' " ' ^ halbjährig . . " . - . 3 ^°t>atlich 7 . »« . vierteljährig . » . lw » ^ ^jj ll » »U » monatlich. . . » » »ll » P ^""Ne^t^"^ellung ins hnus fttr hiesige W v «^- ^ "" I°^ 2 Kronen. 3^ ll°s^i,n« ^ 'pränunteratwns - Vetr»ge wollen < lUgesrndrt werden. ^^^Ig. v. ßleinmayr se Fed. Zamberg. ^ Amtlicher Teil. ,1s Verordnung dcs Justizministeriums O ^"reff^^ , >""« l«. März 1^)2, ^ , ^'^ Vezeichnllng des Bezirksgerichtes ,l>,^ -^ ^ Foistritz in Krain. 1^ ^Nd^^...^^"-ksyoricht Feistritz im Sprengel des ^ ^'^^3''^ ^"'bttch hat die Bezeichm'ng „Illy- ^ '^tz zuführen. Spens m. p. ^ ^ "vldnung dcs k. k. Finanzministeriums ^' !>ut fin. . ""'" 2"' Vliirz 1902, D ?'»'nu w- V" ^""at "lpril 1902 das Aufgeld lt> ^"' zn> ) ^ ^"^^^ bei, Verwendung von Sllbcr- ^' ^ahlung der Z c> I l geb il l) re»: zu ent- lts ^ Älit N "^m ist. ^ . ^ai X" ""f Arti^l XIV des Gesetzes vom A ^chtnon ^' G. Vl. Nr. 47) wird im Ein- ^ >- ^N G^ ^m kgl. ung. Fmanzmimsterinin ^/ dl-n ^/"Ulasbercich des erwähnten Gesetzes und ^ ^>'"3ä l^ 'U'ril 1W2 festgesetzt, das; in den- iie ^"'^du, .''" solchen bei Zahlullg oon Zöllen und A u" stal s 'r!'""" l>" Sicherftellnnss dieser Ad- 7? ^"g tonn, ^^Nlldcn Sildergulden zur Verwen- 3^ ^'U l,ui)'^ "" Aufgeld von neunzehnemhalb !h '' /2 A)) in Silbei- zn entrichten ist, A "^^ Vöh m m, ,,, Den 22. März 1902 wurde in der l. l, H^ und Staats« drulteret das XX. Stuck des Neichsgesehblattes in deutscher Aus« gäbe ausgegeben und versendet. Den 22. März 1902 wurde in der l. l. Höft und StaatS-dructerei das III. Stuck der rumänischen und das Xlll. und XVIll. Stiick der lroatischen Ausgabe des Reichsgesehblattes ausgegeben und versendet. Pen 24. März 1902 würd« in der l. l. Hof« und Staats-druckerei das I.XII. Stück der ruthenischen Ausgabe des Reichs' geschblattes voin Jahre 1901, sowie das XI. Otüct der ruthe« nischen Ausgabe des NeichSgesehblattes vom Jahre 1902 aus' gegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 22. und 23. März 1902 (Nr. 68 nnd 69) wurde die Weiteroerbrettung folgender Preßerzeugnisse verboten: Nr. 11 .Deutsche Wacht int Wiener Wald» ddto. Baden, Ib. März 1902. Nr. 4b «II Nl«vs5liu» — «t.« I^v«U». Genf vom lb. März 1902. Nr. 51 «gupploinouto ,ottim»imlo »l ?«-olut»lio», Pola vom 16. März 1902. Nr. 12 «Der Scherer» vom 23. Lenz 2015 (März 1902). Nr. 99/40 «Pfeile aus der Eberuburg» vom 20. Hornuug und 5, Lenz 2015 (1902). Verschiedene, beim Hausierer Justin Neumann in Prag vorgefundene pornographische Druckerzeugnisse unbekannten Ursvrnnges. sk. 5 «Der freie Tozialist» vom 20. März 1902. Nr. 5 und es Schicksal gefunden. Das Wiederaufflackern der Cillier Frage werde nur von kurzer Daner bleiben. Unter den vielen Ueberresten aus der Epocl)e der heftigen nationalen Varteikä'mpfe tonne noch mancher Funke glimmen — aber das Haus kann er nicht mehr in Vrand stecken. Die „Nrue Freie Presse" gibt den bitteren Ge-fühlen Ausdruck, welche die Ablehnung der Resolution, bei den Deutfchen hervorgerufen hat, erachtet es aber für nüklich, daß eine Paufe der Nuhe und Ueber» leg:mg eingetreten ist, innerhalb welcher „die Erwägungen der Zweckmäßigkeit Zeit haben, über die leidenschaftlichen Regungen des verletzten Selbst und Nationalgefühlcs zn siegen." Während der Osterforien werde es ^eit sein, ,^u überlegen, ob die Resolution Slürgkh es wert ist, daß um ihretwillen die dentsäM Parteien sich neuerdings in eine Oftpositionssteüung begeben, die zu unabsehbaren Wiriinssen führen und alles für den verfassungsmäßigen Zustand Gewon-nein' wieder in Frage stellen kann, oder ob es nicht andere Wege gibt, den erlittenen Verlnst zn ersetzen. Daö .A'ene Wiener Tagblatt" wendet sich na« mentlich gegen die Italiener, die mit den Slovenen gegen die Deutschen stimmten. Es sei geradezu vn> bläffend, daß die Italiener, welche stets so bewegliche Klage erheben, daß die Südslaven sie bedränge»!, und fte verdrängen, sich mitten in die Reihen der slavischen Parteien stellten. Es sei denn doch nicht anzunehmen, daß die italienischen Abgeordneten ernstlich erhoffen, von den Czechcn, von den Polen und vor allem von den Slovene» Unterstützung ihrer nationalen For« derltngen im .Mstenlande und in Trwst zu erhalten! Die „Wiener Morgcnzeitung" führt aus, daß der Ausgang der Abstimmung faktisch nichts geändert habe. sowie auch die Annahme der Resolution nichts geändert hätte. Aber das kaum wiederhergestellte Vertrauen der Parteien zu einander habe dadurch einen argen Stoß erlitten. Auch da? „Deutsche Volksblatt" konstatiert, daß die Abstimmung der Italiener überrascht hat. Es sei unleugbar, daß die Deutschen eine Niederlage er^ litten. Die „Deutsche Zeitung" zieht ans der Absti,n< rmng den Schluß, daß die DeutsäM, da sie in nati» tz Feuilleton. A Der lomische August. ^ ^ ""usslizze von A. Zu -Plafsac. /> ^ ^!?l' s)j,... (Nachdruck verboten.) A Lib!'^ten s ^ ^''""tlin, der in allen größeren Pro- 3 ^f'^ ">,.> >, 6k und auf Woä>en Vorstellnngen A ^'^Nu "er k^, s^^. y^ Sobald die bunten A I^ ^rsy u,l."n den Mmiern zu lesen sind, sobald 5-' ^ ^ nllnlv, "" 6"ge dnrch die Straßen zieht, A < 'U wln,77"' "'Übel. Die ll'inssiggänger haben ^ ^ 'lrli^ '.' ^'^ u^ ^' artige Perhalten in den Zirkus ge° ^' ^s^ ">«chtia"^^"^ ^le Eltern bekommen dadurch A "3 an '!' ^nltor, mn die lieben Kleinen znr ? ^ ^iildV'^UU'n. ^ >l»,t^ d,„ 3"'^wn ini Zirkus gewesen?".....Gehen A w ^o ^"u^c>".....Wcm„ gehell Sie hin?" so ß' 'l,sj ^t d^ ^ ,'uome Gesprach.the.na. D ^l^ ^it ^. s "'M-ftellnng ist der Rmun — ein !^' ^'«! '^, ^V ^s!^'^' ^or Anfang bis auf den letzten A werden die Gasflammen, die l5- ^'l^ ^!«bl>^ ^arsamkeit lvegen nur niedrig ge^ A' ^> s^^ui„i/^^' ^"llen Höhe aufgedreht: das Or- U l ^,/^'tn >"wn Äc'arsch an, nnd bei seinen Klan- ^ ^li^'l Tilh" ^"Wid Stallknechte in blauer Uni- > '"q^sch ^^. l)croi^, Sie stellen sich in zwei Reihen ^!,^' die ü„?" dnrch dieses Spalier betritt Herr ^n Äisf""^' Direltor-ReitaeUo in w Hcmd Höchst luürdeuoll grüßt er nach allen vier Himmelsrichtungen und verbengt sich dankend bei dem Beifallsklatschen der Znschaner. Da kommen auch schon hinter dem Herrn und Gebiewr zwei Elown5 in die Arena gepurzelt, Zwi schendurch geben sie sich schallende Ohrfeigen oder stiere,: mit den mehlbeschmierten Gesichten! die Zu» fchauer an. Alles lacht, aber die Menge ist noch nicht befriedigt. Erst eine Stimme, dann zehn, dann hunöert lassen den Rnf ertönen: „August! Augnst!" Aber Angnst, der beliebte Elown, kommt noch nicht. Er weiß, daß sein Erscheinen doppolt gewürdigt wird, wenn er auf fich warten läßt. 31 Is l>in Stallknecht dann das erste Pferd in den Zirkus führt, erfaßt Au-gust den Schweif desselben und läßt sich auf dem Vanche liegend in den Raum fchleifen. Begeistertes „Bravo" empfängt ihn. Angust steht feierlich auf, klopft mit feierlichem Ernst das Sägemehl von seinem Anzüge, sieht sich rings um, streckt die Znnge heraus und geht höchst geinessen, um sich hinter den Stallknechten aufzustellen. Das ist Augusts erster Effekt und der verfehlt seine Wirkung nie. Jeder- Zirkus hat seinen „August", aber der dev Franllin'schen war die, Perle der ganzen Zunft und im Bewußtsein dessen zahlt der Direktor ihm auch täglich fünf Franks. Eigentlich hich August — Josef Clxmwlot. Durch welche Wl'chsrlfälle de5 Lebens er Elown wmde? W" weiß es? Jedenfalls war Chamolet in seinem Fache vollkommen, und das ist ja die Hauptsache. Ganz meisterhaft wußte er bei großer Gewandt-heit und Kraft den Schwerfälligen und Ungefchickten zn markieren und dazu war ei' ein erfinderischer klopf; fast tcine Vorftellnng verlief, ohne daß or nicht irgendeinen neuen Spaß vorführte, der das Publikum jubeln ließ. Eines Tages fiel er mitten in der Bahn vor der Kunstreiterin auf die Knie und machte ihr in 3eichen> spräche eine glühende Liebeserklärung. Ein andermal fprang er mit einem Satze ins Publikum hinein, setzte sich auf einen leergebliebenen Platz zwischen zwei Iu-fckauer, sah sie ernsthaft an und wie in jähem Schreck über das, was er erblickt, kehrte er in tollen Purzel» bäumen in die Arena zurück. Es war zmn Krank-lachen! Gleich nach der Vorstellung pflegte Iofef Chamolet zu verschwinden und nie nahm er an den Gc» lagen der Kollegen teil. Diese nannten ihn eineil „guten Kerl," und ließen ihn lanfen, denn wer nick/t freiwillig zu ihnen hielt, der konnte es eben bleiben lassen. Da.s Ziel, wohin Josef eilte, war immer dasselbe: zu Weib und Kind, die er bei dem Wanderleben stets in irgendeinen! stillen Stadtteile so gnt wie möglich unterbrachte. Bei Beginn seiner „August^Lauflial),! hatte Josef in einen, Restaurant eine klmne Kellne-rin wmml su- ")'" ^"-ch l ir Laibacher Zeitung Nr. 69. 556 ____________ 26. Mä^l^. nalen Fragen dem Hause ihren Willen nicht aufzwin , ge7l können, ans deil >tompromißu>eg der Verträglich' teil angewiesen sind. Es heiße die kühle, klare Vernunft walten lassen und Klugheit und Besonnenheit bewahren in dieser schwierigen Lage. Hie „Reichswehr" erwartet, daß die jetzige Pause beruhigend auf die Gemüter wirken werde. Der Par» teiegoismus werde einen Faktor Zur Beruhigung bilden; denn es habe sich gezeigt, was aus parlamen tarischem Boden erreichbar, was unerreichbar ist. Die Teutschen müssen e^ aufgeben, die anderen Voller zu majorijierel», und da» gleiche Bestreben miissen die nichtdentschen Völker- den Dentschen gegeniiber betun den. Ta bleibe also schließlich doch nichts anderes alo die Verständiguug und nur diese übrig. Tie „Ostdeutsche Nnndschau" mißt den Klerikalen und der Negierung die Schuld bei, dnß die Deutschen Schlappen erlitten, und fordert das Volt zu rücksichtslosester Opposition auf. Da5 „Neue Wiener Journal" bestreitet, daß es sich bei der Abstimmung run Wesentliches gehandelt habe. Es sei weder zu Entrnstnng. noch znm Siegesjubel Anlaß. Hoffentlich werden die Osterferien ge« nügen, um ciue etwas kühlere Auffasslmg bei Wieder» aufnähme der parlamentarischen Tätigkeit zu ermöglichen. Die „Oesterreichische Volkszeituug" ist der Ansicht, daß den Deutschen ein nationales Unrecht der schlimm« sten Art zugefügt wurde, so daß sie nunmehr werden ernstlich mit der Möglichkeit rechnen müssen, ihre Taktik Verhältnissen anzupassen, über deren Bestand sie jetzt eine so derbe Aufklärung erhalten haben. Das „III. Wr. Extrablatt" envartet, daß die Erregung unter dm Deutschen einer beruhigteren Stimmung Plat) machen werde. Im Grunde genommen hätte ihnen auch die Annahme der Resolution keinen praktisclM Erfolg gebracht. An derlei unsichere Ergeb» nisfe knüpfe in der Negel eine ernste Partei keine schweren Konsequenzen. Die „Arbeiterzeitung" hält den Jubel der Rechten und die Wut der Deutschen für gleich sinnlos. Die Ro solution sei nichts als eine Demonstration gewesen, mit der den Slaven veranschaulicht werden sollte, daß nationale Eroberungen gegen die Deutsä^en in Oesterreich nicht mehr zu machen sind. Die Politik der nationalen Kränkungen sei aber unter allen Umständen eine falsche. Politische Uebersicht. Laibach, 24. März. Alls Prag, 23. d. M., wird gemeldet: „Narodni Ülsty" bringen an leitender Stelle emen längeren, von Prokop Gregr gezeichneten Artitel, welcher sich zegcn dm dor kurzem von der „Politik" veröffentlichten Sprach engeseh-Eutwurf wendet. Gregr, lvelcher bekanntlich dem jungczechischen Spra-chenlomitee angehört, bezeichnet diesen Entwurf als einen derjenigen Sprachengeseh Entwürfe, welche dem genannten Komitee zur Beratung vorlagen, nn5 spricht sich in entschiedener Weife gegen diesen Antrag und die in demselben enthaltenen Grundsätze aus, weil sich derselbe den Sprachenvorordnungen Gautschs . nähert und das Princip der Einsvrachigleit akzeptiert, ' welches eine Teilung de<> Bandes durch Schaffung von Sprachgebieten zur Folge bätte. Gregr führt drei Grundsätze an, von welchen bei Lösung der Sprachen-frage keine czechische politische Partei ablassen dürfe, und zwar 1.) jede Eingabe der Partei muß in der Sprache der Eingabe durchgeführt und erledigt wer» ! den' 2.) jeder Beamte im Königreiche Böhmen und in der Markgrafschaft Mähren muß beide Landessprachen kennen! A.) jedes Sprachengesey muß für alle Länder der böhmischen Krone Giltigkeit haben. Die ersten zwei Grundsätze ergeben sich m>5 den gesetzlichen Bestim» mungen, der dritte au? dem staatsrechtlichen Verhält-nifse der Länder der böhmischen Krone zum österreichi-schen Reiche. Als weiterer' Grundsatz der national-frei-sinnigen Partei müsse noch die Unteilbarkeit der Länder der böhmischen Krone gelten, Die Agitation gegen die Abtretung der däni» schen Antillen an die Vereinigten Staaten nimmt in Dänemark an Intensität immer zu, wodurch auf die erste klammer, die demnächst die Genehmigung de^> oänisch-ameritanifchen Vertrages vornehmen soll, ein nicht unbeträchtlicher Druck ausgeübt wird. Die erste Kammer scheint allerdings die Allgelegenheit in sehr langsamem Tempo behandeln zn wollen, so daß die Vorlage, welche von der zweiten Kammer mit weitaus überwiegender Mehrheit angenommen wurde, in der ersten Kanuner günstigsten Falles erst nach den Osterferien zur öffentlichen Verhandlung gelangen dürfte. Die Gegner der Vorlage beabsichtigen, im Ans-fchusse einen Vorschlag einzubringen, wonach die Angelegenheit erst dann zu entscheiden wäre, wenn das Repräsentantenhaus lu Washington den. Betrag von fünf Millionen Dollars zum Aukaufe der Inseln bewilligt haben wird. Dem gegenüber wird darauf hingewiesen, daß der amerikanische Senat den Vertrag bereits ratifiziert hat, fo daß das Haus der Nepräsen tanten zur Bewilligung der erforderlichen Summe moralisch verpflichtet sei. Von autoritativer amerikanischer Seite wird dagegen geltend gemacht, das Haus der Repräsentanten könne den Betrag für die Erwerbung eines Territoriums unmöglich eher bewilligen, als der diesbezügliche Vertrag von beiden kontrahierenden Parteien ratifiziert worden ist. Wie man im Berliner Auswärtigen Anüe über die russisch-französische Erklärung betreffs der chinesischen Politik denkt, ergibt sich aus einer inspirierten Berliner Mtteilung, weiche der „Münchener Allgemeinen ijeitung" zugekommen ist. Danach liegt die Bedeutung der Erklärung in der klaren Bestimmung, daß Frankreich die Aufgaben seines Bündnissen mit Rußland anch auf Asien aus» gedehnt wiffen will. So wie diefe Auffassung zur Zeit formuliert ist, bedeute sie leine Gefährdung des Friedens, sonderu nur eine Klärnng in der Gruppierung der Mächte bezüglich der oftasiatischen Politik. So^ lange von den politisch in Asien interessierten Mächten Rußland allein England nnd Japan gegenüberstand, war augenscheinlich die Möglichkeit eines kriegerischen Konfliktes eher gegeben als jetzt, wo Frankreich auch in dieser Frage an die Seite Rnßlands getreten ist. Dadurch, daß der europäische Zweibuud offen gegen den neuen Ziveibnnd steht, feien die ^^m ' .^ Haltung des Frieden? eher vermehrt als vcr ^ Aus Petersburg wird gemeldet: ^acy ^ aus Afghanistan eingelaufenen ^?^^ der neue Emir Habit, UlIah die ^"^ ^ ssB gierung fest in den Händen. Der verstorben ^< war nicht fehr populär, während der j^'^.,'^^ Volksgunst trachtet. Er zieht die besten ^'^" hF Volkes heran, darunter sogar Gegner des vm ^ Emirs, die bisher in Verbannung lebten, ^ ^e die seinerzeit gegen England overierten. " ^ der Thronbesteigung ist eine englische ^s^ A^ bereits i>i Kabnl eingetroffen nnd ^.^/ Ml^', wünsche dargebracht. Der Emir foll sie fehl ^^! genonunen nnd geäußert haben, er werde.^ .^ seines Vaters fottsetzen und leine ruropä'!") ^ ernnaen zulassen. Es verlantet, der Emir n Ä ^i Sympathie für Nußland. Das wäre all^n^ ^/ nach dem Sinne des verstorbenen Einir^ ' ^sl^' Depntation der Muselmanen in RnsM^ >L trifft zur Gratulation bei der ThronbesteW'" ^ nächst in Kabul eiu. Die indischen Mu"^ >,? suchen auf die Gefahren anfmerksam Zu ^ ^L dadurch entstehen könnten, und raten von 0 fange der Deputation ab. . ^l^ Aus Newyork lvird berichtet: D,e " ^. freun d liche^Stimmun g in de> ^ einig ten Staaten nimmt sichtlich )"'. ^ ^ kratische Partei in Washington beschloß l>"^, stimmig, die Vurenfrage im Kongresse lwN ^po^ Die Resolution bekundet die amerikanische 5^ M für die Unabhängigkeitskämpfer nnd bci'")w ^ i'^ land, im Geiste der Humanität mit den H,„F Friedensverhandlungen einzutreten, währe'' -,^ 5. für eine strengere Durchführung der Neu" bisher sorgen sollte. . .^ Zl^' Aus Kwangsi wird beriäM, daß ^d'' K antschauin Kwangtung von den Au 1 > schen erobert wordon sei. ^--<^ Tagesneuigleiten. ^ — (190Gradttälte — 3000Gia d "w ,^, Im Wiener militärwissenschaftlichen und Kasin^. M) der Professor an der technischen Militäralciden ^ I. mann Franz Walter über Temperaturen von ^^e'"., — ^ 3000 Grab Celsius und demonstrierte h"^^ ^ von Experimenten, welche die praltische ^"'^" ^,lV Temperaturen Zeigten. Für die Vorführung ve ^^, Temperaturen wurde flüssige Luft in AerwendU'u^ ^ welche bei ihrem Verdampfen die Temperatur ^,^ Grad Celsius erzeugte. Hiebei wurde lo>'st"V^ v^',, Vewegungsfähigleit der einzelnen Teile der ^^M»^» bic, Einbuße erleibet. So wurde zum Veispiele ^ ^t, .i schlauch, das PrototW eines elastischen Körpers.'^ll, er, wie ein anderer spröder Körper, nnt bö'N < fM^, dein Amboß zertrümmert werden tonnte. SänN ^, Körper, inklusive Quecksilber, wurden zum F"e ^^ Eine zweite Neihe von Erscheinungen, welche > Ml , Luft vorgeführt wurden, besteht darin, daß sA ^fl^j Stehen dieses Liquidums der Stickstoff "'^tc't.^ l'nb infolgedessen eine fauerstosfreichere A"" ^uf ? il bleibt, so das; man nun alle Versuche in Vezuu^ ^,. erscheinung und Lichtwirtung demonstrieren.,^,il>^< reinen Sauerstoffgas. Ätifcht man ^ Unterhaltung entgangen. Nnr eine ^ ^ tt^ er noch vei'streichen, dann erhob er sich " . leicht ver-neigend, zu Herrn Möller b'"' sF>X,f „Gestatten Sie, daß ich mich zu Ihiw^^" Herr? Mein Name ist Schmöller, G"lg ,. Privatsekretär." «,np^,^ „Sehr angenehm! Julius Möller, ^^te"'^ ei widerte der andere selbstbewußt bn' "^ '" „Freut mich sehr, ein wenig GeM" ^ tommen!" ,,, i,i>eill^' Der andere ließ die Einladung '"")l ^,,^ sich ergehen: ohne weiteres ließ er l'^ "^^ deu vorhin das von ihm unablässig beova , jlinge Mädchen inne gehabt hatte, w^"' «^ „Ich unll mit dem, was ich ""I ^.,, ' ^y habe, durchaus nicht hinter dem Bergc y"^ ^orl.'^' cr ebenso ohne weiteres zuerst wieder oa-'^ ,^B/. will Ihnen vielmehr ganz offen sag", ' Fl^/ anreden ließ. Herr Äi^öller. Ich möchte l.' i^c ^ Sie richten und zwar die: Wer ist die so ^ ^, B Dame, mit der Sie hier offenbar verlM^ ^ soeben fortgingt" fa^^^>/ Liftig blinzelnd musterte der a"w" ^n ' dcte ältere Herr den ihm gegemiberny ^ Privatsekretär. ^. ^r ^ ^ „Ah, da hinaus wolleu Sie?" s^^gB"'" . dehnt. „Ja, wissen Sie, Herr, das w ^ ^ schäftsgeheilunis!" al^' / „Nun, Sie werdm doch nicht otw" " „l ..Daß Sie mir das Wild "b/aa^ v^ unterbrach ihn der Inchresario. »N^' ." at'iftl^! ^ch hfth<^ sie fch m,f si'Nf M^ ^3H^Zei.>«g Nr, «9,___________________________ 557 2«, MW 1302, <> M»!ei,s^ ^ ^^" >imn nach dem Entzünden einen i5 "'scht. erdü tt^ ^' """ '^"lete. Mit Kaltwasserstoff ge- ^ ^" ^plena ^°" ^" Sprengmittel Oxydiliquit. welches bei Ü? ^'>bunc, ,^"^" beim Simplontunnel ausgiebig zur An- ni: ^ 20l!) n?' ^ ^ derzeit höchst erreichbare Temperatur I bul»^^ "rad Celsius wirb entweder im eleltrischen Ne< ^ Agende /' . ^ ^^ HUfe des Thermit erreicht. Der Vor- ^ ^btt„„/ "e zunächst, welch hohe Temperatur durch das ^ u»d l)r^"^ ^M" Quantums Thermit erreicht werden ^ l'cibe. D^ ^"^ertc sodann Experiinente in größerem Mah- ^ ^^lplütte s "MMelzcn einer zehn Millimeter starten >i'i ^tt »^ ""nspruchte bloß eine halbe Minute. Es lcmn iil "^tt-Ut^ ^ werden, daß laum die kräftigst gebaute ,/ ^lstllnd i''"^"chss'chere ^^^^.. ^^ Wirkung des Thermit >! ^sorpllllt " ^""' ^ l), "^dtiegel zur Entzündung gebrachte Quantum ^ ^chi die^I'^ Zerleste Form zum Ausflusse gebracht. ^ ^ t,ils> 1"^'^'^"' ^""^ umhüllte, daß ein der Fuß- F ^lrauin » ^ ^formter .Hohlraum freiblieb. Dieser stillt wä^"^' ^""" ^"^ ^"" Aussige Thermiteisen aus- >l«i^' ^tend die Temperatur so lM stieg, daß ein voll- s, ?^al ^'>")weißen des Eisentlumpens mit der Schiene chla^ ist !^ ?" ^'^"l Prozesse als Abfall auftretende "^ llllogjs. ^., ")altnismähig reines Tonerdeoxyd, das mine- ^ ^ Echi«" Korund bezeichnet und als Schleifmittel statt !^ ^NclW^ s verwendet wird. Das Verschweißen der thi' °ahne» ^^ ^ einen außerordentlichen Wert für Strahen- U .8 das s' ^llnschein Betriebe, »veil die Schienenschwei- jl ^n ..vanllb >!^ ^'^^ 'ft' "'" das Entstehen der sogenann- ^ ^sserltitu ""^" Ströme", welche auf die Gas- und i!' ^N. him« I^"^l)c einen zerstörenden Einfluß aus- ' >^slellui,n s, l"'- ^"^ Thermit wirb ferner noch für die ^'spiel ^ 'kUener Metalle verwendet, und es lostet zum ^ ^l, ly^"^"n ganzes Kilogramm Chrom bloß fünf ^^ ^ sllh^ ^""° ^r einigen Jahren ein Gramm auf 20 fl. ^ ^"'kril^!'^ französische Nlih fahrt durch !'" Htmcick In ^^ glücklich beendete Blihfahrt des Prin- , Ustunc, h: ^^ ^^ Erinnerung an eine anl'ere große Neisc- '. !'"^,> >^//" Iralizost init eiwaä geringeren 'llnlosten — ? , °l,t Hot !> ^'"^ "'^ "'^^ ^°^" 'ö"p'" '" ^°ll- !-! '"- Haci^ ^ ^"'^ '" senlcnl Noman ^nloui- ^ll- ln ! ^scine b >" ""'"lick, der Held des Noinans Varbicane !tanonentlub. seinem erlauchtesten H ^ ^iicdia>. s^"' k'" Vantett zu geben — aber ein Van. 3' !°^ ^ l" Triuinphatoren, würdig des amerikanischen 5l ^gtt unk"m^ Farmen und Bedingungen, daß sämtliche ^ ^'"ei, ton . ^l)ner der Union unmittelbar daran teil- ^! ^^h>,» < "' ^"''llche .^opfstationen des amerilanischen ü? °^l l)erl, ^ würben durch fliegende Schienen untcrein- > ^l dei, qiei! '' ^""" wurden auf allen Vahnhöfen, die ^ ^liclt w» ^" flaggen, mit den gleichen Detorationen ge- >^ ^ ^'oisscn ^^^leichföimig 2^^^ ^"f^" aufgeschlagen, i/ ^ ^'e lüe^l» ^'^ "^ genau berechneten Stunden wur ^ > ^antett°?^"'^" ^" einzelnen Staaten eingeladen, an lF ^bitz «j <>,/^"feln Platz zu nehmen. Vier Tage lang, vom ill "Nin^ ^ '^"' »vurden die regelmäßigen Züge. wie es am >tl ^hl. ^." ^">l ist. cms allen Eisenbahnen der Union aus ii ^ibe ,„^ °"e Geleise lagen frei. Aloß eine einzige Loto- ^ ^^ betest ^^geschwindigteit. die einen Ehrenwagen zog, ^ ^'0l> ^//2'. nn diesen vier Tagen auf den Vahncn kr >' !^ ^>l z>2""' s'e war für den Präsidenten Varbicane. »< ^den^s^f " ^ticholl und für Michel Ardau reserviert. ,,j ^fen belN b>, ^ Maschinisten, unter Hurrah- und Hip-hip-^^ ^ 'U der Zug den Valtimorer Vahnhof, Er fuhr im ^,'ei, sz ^ Meilen in der Stunde. Innerhalb vier Tagen ^ ^3-^^'""ben. dak die Vereiniaten Staaten von Norb- ^' T^ ^^'"' ^ mt^'ssim-t inich ai,ch nur, lveil ich ^ '^llut f'^' ^"Uloil ^laubo," versetzte Schnwtter, ' ' "b sw v^^^nd. „Wonu Iie »nir nur sagen Uwll- ^ ^. ^'N'Hanlduraerin ist'c'" i > ..^a^"^^.""" schien überzeugt. ! i^^' ^riviV""^'^ "'^ gemeint!" sc^Ne er dreitnnlri^. ^ '^k qs, "^"hältnissl' ineiner Tainen A'hen mich jn ^ ^doi"' ^""" '^ "^'^ ^'" "g^ntlicheo Geheini-. l^u, ^^ ,^anli Ihnen also immerhin Austunft ^ ^lo,,."^ U'nqo Danio ist ein Fräulein Karen von '^ " lttri^ ""l ich wmf;, iu Schweden geboren, ,swnn ',' ^' bl^/ "^Mben, habe ihre Papiere bei mir." '. ^^ ^""'"l' in ,Vim'.- Brieftasche, ohne darauf ^n z< b^^'l A glühende Ungeduld und Spannung ^ ^Nlu,.^"^ ^^' jungen Mannes, die seine Hand- B ch>, ^'l seh °"6'!" fi^l Schmöller eifrig ein, „Ich wäre ,'l ^ciX'N i,' >"^'"^' "eiin Sie mir sagen könnten. l,„ "Ti^s.^"lt!!lsscn die Goelen nwinentan lebt?" ^ ^ luull^ ^'^,^'ü' "ne Kirchenmaus. Hier in Ham« ^Nlst ^s"ugostunden erteilen, bekam aber ^NNnm. und so ist si5 denn allmählich d^' amerila, an einer einzigen riesigen Vanktt^Tafel sitzend, sie zur gleichen Zeit und aus einem Munde mit dem nämlichen Hurrahgeschrei begrüßt hatten! So »oeit dies Erzeugnis blühender Phantasie. Wenn man sie richtig benützt, tann man die schönsten Neisen mit ihr machen. — (Der Präsident als N i n g t ä mp f e r.) Telegramme aus Mwyorl vom 19. d. M. melden: Präsident Roosevelt setzt infolge der sitzenden Lebensweise, die er im Weihen Hause führen muß, Fett an, und er hat, um dies drohende Unheil zu verhüten, Mr. I. I. O'Brien aus Boston lommen lasfen, mit dem er seit Sonntag jeden Morgen und Abend Ringlämpfe ausführt. So hofft er. sein Gewicht bald wieber auf den normalen Status herabzudrücken. Mister O'Arien ist klein aber breitschultrig. Er ist viel kleiner und kichtcr als der Präsident, aber seine Geschiälichleit gleicht die Größe seines Gegners aus. Seine Arbeit wird ihm intxs durchaus nicht leicht gemacht; denn d „Aber Sie sind doch wohl nicht verpflichtet, mich mit Eis zu versehen." — «Das Eis gehörte der Eisenbahnverwaltung, also kann ich dafür nichts beanspruchen." — „Es gehört aber nicht zu Ihren Dienstobliegenheiten. Krankenpfleger umsonst zu sein." — „Das Reglement verpflichtet uns. den Reisenden in jeder Hinsicht und soweit wir es vermögt!', uns gefällig zu erweisen." Da steckte der Reisende das Gelb wieber ein. „Aber mein lieber Schaffner, eine Zigarre nehmen Sie doch wohl an? Vitte!" und er reichte sie ihm. „Danle sehr. das ist erlaubt." — „Und nehmen Sie, bitte, die Zigarrentasche als ein tleines Andenken." — „Danke, aber das verbietet mir das Reglement." Sie schieden mit einem kräftigen Hcnrdschlage, denn einen Händedruck durste der Schaffner annehmen. - (Das Schnupfen wieber mobern.) Das Schnnpfen ist. wie aus London berichtet wird, an hoher Stelle wieder in Aufnahme gekommen: König Eduard wird als leidenschaftlicher Anhänger des Schnupfens genannt. Die besten Autoritäten auf diesem Gebiete in London sind wahrscheinlich die Vertreter der Firma Fribourg and Frayen, die scit fast zweihundert Jahren den meisten Schnupftabak ge-lilfert hat, der von dem englischen Adel derbraucht wurde. Von ihnen erfährt man. daß zum Schlüsse der georgischen Zeit die Gewohnheit viel von ihrer Beliebtheit verlor und daß unter der Regierung der Königin Viktoria die Nachfrage nach „Old Paris". „Vureau". Etienne". und nach den übrigen berühmten Sorten sehr fiel. Zur Zeit ber Regentschaft und noch früher war bie Gewohnheit des Schnupfens unter dun Abel des Landes sehr verbreitet. Aus den Büchern d«s Jahres l?04 ist bas große Geschäft in Schnupftabak zu ersehen. Unter ben regelmäßigen Kunden jener Zeit findet man die Name» von Lord Spencer. Lord Ancram. Lady Suffoll, Lorb Percival. Lady Shrewsbury, die Herzogin von Graf-ton, Lord Veauclerl und vieler anderer. Jetzt gehört Lord Rcsebery zu den regelmäßigen Kunden, und auch Lord Ruffel of Killowen schnupfte bis zu feinem Tode regelmäßig. Neuerdings steigt nun die Nachfrage nach Schnupftabal, »oas man dem Umstände zuschreibt, dah er in Fällen von Influenza ein Linderungsmittel sein soll. bitterste» Not anheimgefallen. Sie wohnt bei meiner Wäscherin, im I V". Stocte. Hinterhaus Nr. 12 in der P—slraße, St. Pauli. Al5 ich vorige Woche einmal oben war, um meine Nechmmg zu bezahleu, hörte ich s,e siugen. Ihre Stimme nnd überhaupt die ganze Er-scheinung gefiel mir und ich machte ihr den Vorschlag, al5 ,Aedersä'ugerin aufzutreten. Querst wollte sie nimt recht daran, aber nachher begann sie zu überlegen. Na. und hellte habe ich sie fest verpflichtet. Montag wird sie zum erstenmale in dm t'schen Singspielhallen an der Langenreihe austreten. Im Jänner- mache ich mit meiner Elitetruppe, der ich die Goelen einreihen werde, eine Tournee durch die Provinzen. Sie schemen sich sehr für da5 rcizende .^lind zu mteressiereu —" Schmöller mübte sich vergebens, seinem Gesichte l.inen gleichgültigen Aufdruck zu geben. „Ich tann nicht lengnen, das; Ihre Mitteilungen mich im höchsten Grade interessieren," sagte er. „Ich lann es nicht fassen, daß die Gcelen in so schlechten Verhältnissen lebt, da sie, wenn ich nicht irre, doch ans sehr guter und sogar reicher Familie stammt." Herr Möller znckte die Achseln. Ein mißtrauischer >zug setzte sich in seinem roten, glattrasierten Gesichte fest. „Das geht mich nichts cm," sprach er. „Ich be-lümmere mich, wie gesagt, nicht mn die Privatverhält, nisse und die Vergangenheit meiner Mnstlerinnen. Tie Goelen hat sich mir auf fünf Jahre verpflichtet, Taran ist nicht)» rütteln, junger Herr!" Lotal- und Prolimzial-Nachrichtcn. Kardinal Fürsterzbischof Dr. Jakob Missia. Wie bereits gemeldet, ist am 24. b. M. lurz nach Mitternacht der Metropolit ber illyrischen Kirchenprovinz, Seine Eminenz der Kardinal Fürsterzbischof Dr. Jakob Missia, an Herzlähmung gestorben. Kardinal Missm hatte sich schon im vorigen Jahre auf einer Visitationsreise tin Leiden zugezogen, das ihn verhinderte, an den vorjährigen Herbstlonferenzen des bischöflichen Komitees und an der darauf gefolgten allgemeinen Äischofstonferenz sich zu beteiligen. Der Kardinal, welcher in der Behandlung des Primararztes Dr. Pontoni stand, litt insbesondere dcsNachts an schweren Herzbeklemmungen. Tagsüber arbeitsfähig, mußte er sich jedoch große Schonung auferlegen und konnte in letzterer Zeit nur selten zelebrieren. Kardinal Missia war am 16. Dezember 1838 in d« Pfaru Heiligenlreuz bei Luttenberg geboren, studierte in Graz und wurde vom Fürstbischöfe Ottolar Grafen Attems zur weiteren Ausbildung im Jahre 1858 nach Nom geschickt, wo er im (^oilc^iutn (^rnlanl^o-IIunAaricuin bis 1864 verblieb, um den Philosophischen und theologischen Studien zu obliegen. Am !'0. März 1863 empfing er zu N?m dieWeihe zum Priester ber Diözese Seckau. Nach Steier-marl zurückgelehrt, wirkte er alö Professor uub Präfelt am Knabenseminar inGraz, woselbst er Philologie unb Geschichte lchlte. Im Jahre 1866 würbe Dr. Missia Hoftaplan d.'Z Fürstbischofs Zwerger, 1676 Ordinariatslanzler unb Pro-synobal-Examinator, 187^» Domherr bes Seckcmer Domkapitels i im Juni 1884 wurde er zum Fürstbischöfe vo>.« L a ib a ch ernannt, womit sein Eintritt ins Herrenhaus vcibunden war. Auf diesen» Posten verblieb Dr. Missia. ber im Jahre 188!) von Seiner Majestät dem Kaiser durch die Verleihung der Würde eines Geheimen Nates auögezeich net worden war, bis er durch Allerhöchste Entschließung vom 12. Dezember 1897 nach dem Tode des Fürsterzbischofs Dr. Zorn zum Fürsterzdischofe und Metropoliten von Gö'rz ernannt wurde. Seine Erl?ebnng zum Kardinalate mit ber Titeltirchc St. SteplMi in Monte Coelio erfolgte am 19. Juni 1899, unb wenige Tage darnach, am 27. Juni, n urde ihm von Seiner t. und t. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzoge Franz Ferdinand von O e st e r » r c i ch - E st e a!s dem Stellvertreter Seiner Majestät bes Kaisers in der Wiener Hofbingpfarrrirche daö Kardi-nalsbare^t feierlich erteilt. Seine Eminenz war Nuler des Ordens der eisernen Krone I. Klasse. Mitglied des Herrenhauses und des Landtages von Görz-Grabista und Ehrenbürger von 12 Gemeinden Krains. Dr. Missia zeichnete sich durch tiefe wissenschaftliche Bildung aus und war dadurch eine Zierde bes östen-eichischen Episkopates. Er wurde in allen schwierigen kirchlichen Fragen zu Nate gezogen und war als ständiges Mitglied desNischofs-Komitees besonders tätig. Die Trauertunde von dem jähen Ableben bes Kirchenfürsten hat dal>er nicht nur in Krain, woselbst er eine Neil)< von Jahren hinburch als Fürstbischof in seinen Vcrufspflichten aufging, unb in ber Görzer Diözese, für welche sein Tod einen schweren Verlust bedeutet, sondern in ganz Oesterreich tiefen Eindruck gemacht und lebhaftes Bedauern hervorgerufen. Aus Görz wird gemeldet: Anläßlich bes Ablebens des Kardinal - Fürsterzbischofs Missia hat Seine Majestät ber Kaiser durch die Kabinetts-Kanzlei dem Metropolitan-Kapitel sein Beileib ausdrücken lassen. Ferner kamen bem Kapitel Kondolenzen seitens des Statthalters Grafen Goöß. i'ehrerer Kirchenfürsten und zahlreicher Notabilitäten zu. Der Tag der Leichenfeier ist noch nicht bestimmt. Unterrichts^ minister Hartel hat den Statthalter Grafen Goöß mit seiner Vertretung beim Leichenbegängnisse beauftragt. Das fürstbischöfliche Ordinariat in Laibach hat an alle Vorsteher bei Kurat- unb Klosterkirchen ein Schreiben gerichtet, demzufolge die Tranerlunbe in allen .Kirchen durch eine halbe Stunde mit bem Läuten der großen Glocke bekannt zu geben ist. In ber hiesigen Domtirche wirb ber hoch^ würdige Herr Fürstbischof Dr. Iegli i» am 8. April eine feierliche Seelemncsse zelebrieren: in allen Kirchen der Diözese wurde für drei Tage hindurch, scnveit dies infolge b« (sKarwoche möglich erscheint, das übliche Geläute angeordnet: am 8. April (beziehungsweise im Verhinderungsfalle am 9. April) soll eine feierliche heil. Messe für das Seelenheil des Verblichenen gelesen weiden. — (P e r s o n a l n a ch r i cht.) Seine Exzellenz ber Herr Landespiäsibent Barcn He in und Frau Baronin Hein sind gestern abends aus Tirol nach Laibach zurück, g.'lehrt. — (Eine Konferenz ber lrainischen Ne -z i rl s s chu l i n s p e t t o r e n) fand vorgestern unter bem Vorsitze bes Herrn Landesschulinspcttors H n b a d statt. Sie betraf lediglich didaktisch-pädagogische Fragen, — (L a n d e s - H i l f s v e r e i n vom Noten Kreuze.) Die auf den 22. b. M. festgesetzte Generalversammlung bes Lanbes-Hilfsvereines vom Noten Kreuze für Krain konnte wegen nicht genügender Anzahl der Erschienenen nicht abgehalten werden. Die zweite Generalversammlung wurde mit der gleichen Tagesordnung auf heute um 6 Uhr abends einberufen und ohne Niictsicht auf die Anzahl der Anwesenden im Nibliothelszimmer der t. t. Landes, reaieruna, 11. Stock, Vlciweisstraße. abgehalten »v"d"i- Laibacher Zeitung Nr. 69. 558 26. Märzl90^ — (H a n d e l s - und Gewerbetammer für K r a i n.) Gestern vormittags wurde da- Slrutinimn für die am vergangenen Samstag stattgefundenen Neuwahlen der Handels- und Gewerbelammer für Kram statt. Dem Strutinium unterzogen wurden 4738 Stimmen, wovon 526 als ungültig erklärt wurden. Gewählt wurden, und zwar in der Kategorie Großhandel: die Kandidaten der fortschritt-lichen Nationulpartei Bürgermeister Ivan Hrioar und Handelsmann Franz K o I l m a n >i, beide in Laibach, mit je 37 Stimmen, wahrend je 15 Stimmen auf die deutschen Kandidaten entfielen; in der Kategorie Handel: die Kandidaten der fortschrittlichen Nationalpcirtei Handelsmann Franz Hren , Johann Mej a 5 . öffentlicher Gesellschafter der Firma Griöar H Mejaö, Handelsmann Viktor Rohr -mann und Handelsmann Felix Urbanc — sämtliche iu Laibach —mit 243 Stimmen während 70 Stimmen auf die Kandidaten der katholisch-nationalen Partei entfielen. Auch in der Kategorie Kleinhandel wurden mit 365 Stimmen die Kandidaten der fortschrittlichen Nationalpartei gewählt, und zwur Handelsmann Anton D i t r i ch in Adclsberg. Handelsmann Leopold Fürfager in Radmannüdorf, Handelsmann Cyrill Pirc in Krainburg und Handelsmann Josef Medved in Rudolfswert; die Kandidaten der katholisch-nationalen Partei blieben mit 283 Stinanen in der Minorität. In der Kategorie Großindustrie der Getoerbesektion wurden die deutschen Kandidaten »lit je 42 Stimmen gewählt, und zwar Fabrikant Johann Baum gart n er ill Laibach und Fabrikant Andreas Gähnei in Neumarltl, desgleichen in der Montantalegorie mit je 10 Stimmen der Direktor der lrainischen Industrie-Gesellschaft Karl Luck -mann und der Großindustrielle Gustav T ö n n i e s. In der Kategorie Gewerbe wurden mit 1767 Stimmen 9 Kandidaten der fortschrittlichen Nationalpartei und 1 Kandidat der katholisch-nationalen Partei mit 1332 Stimmen gewählt, und zwar: Schneidermeister Franz K r a i g h e r in Laibach, Fabrikant Josef Lenariiiö in Oberlaibach, Fabrikant Vinzcnz M a j d i c- in Krainburg, Kartonagefabrilant Joses P e t r i <> in Laibach. Fabrikant Ivan N a l o v e c in ldrain-burg. Bäckermeister Jean Schrey in Laibach, Baumeister Philipp Z u p a n 5 i <'- in Laibach. Schuhmachermeister Johann Zamljen in Laibach und endlich der Kandidat der katholisch-nationalen Partei, Gürtler Johann Kregar in Laibach. Gastwirt Josef Maöet erhielt 1284 Stimmen, während 573 Stimmen auf Franz Maoet lauteten: infolge dieses Umstandcs erscheint Gürtler Kregar. auf welchen 1332 Stimmen entfielen, gewählt. — (Todesfall.) Vorgestern nachmittags starb im hiesigen Garnisonsspitale der der Pulverfabrik in Stein zugeteilt gewesene Oberleutnant Josef Url des Korps-Artillerie-Rtgiments Nr. 7. Das Leichenbegängnis findet heute um 3 Uhr nachmittags vom Garnisonsspitale aus statt. * (Vortrag des N o r d Po l f a h r e r s Dr. I. N. v. P a ye r.) Ueber Einladung der Sektion Krain des Deutschen und Oesterreichischen Alpenbereines hielt gestern der berühmte Nurbvolfcihrer, Alpinist und staler Herr Dr. Julius Ritter von Payer im kleinen Saale der Tonhalle einen Vortrag, zu dem sich ein ansehnliches, distinguiertes Publitum eingefunden hatte. Herr Dr. v. Payer ist uns ein lieber Gast, dessen seinerzeitiger Besuch jedermann in angenehmster Erinnerung verblieb. Der Zauber, der von feiner liebenswürdigen Persönlichkeit ausgeht, die bescheidene, tleuherzige und schlichte Art seiner Schilderungen aus den Erlebnissen der weltberühmten Forschungsreise, bei der er als Held der Wissenschaft eine leitende Nolle gespielt, die längst den ruhmvollen Blattern der Geschichte angehört, bietet so viel Anziehendes, Fesselndes, daß man mit dem größten Vergnügen und Interesse seinem allgemein verstand' lichen Vortrage folgt. Von besonderem Werte erscheinen seine auf Grund eigener Erfahrungen niedergelegten Anschauungen über das laum zweifelhafte Schicksal Audioes, stine Vergleiche mit den Forschungen in der hocharttischen Region voll einst und jetzt, seine Voraussagungen über dip Zutunft der Forschungsreisen. Interessant nxnen auch die Mitteilungen vom wechselvollen Schicksale einzelner Mit^ glieder der seinerzritigen Expedition. Den breitesten Raum nahmen die mit köstlichem Humor gewürzten Schilde rungen vom Jagd- und Ticrleben in der Polarwelt ein, von düsterem Eindruck erschienen die erschütterten Erzählungen der Leiben und Drangsale der todesmutigen Schar, der er ei,, treuer uufovfernder Führer jederzeit war. begleitet. — Reicher Aeifall lohnte dir fesselnde Schilderung. Hoffentlich wird Herr Dr. v. Payer uns in nicht allzuferner Zeit wieder mit seinem Besuche erfreuen. ^. —- (S t e l I n n g s e r g e b n i s i m Gerichts-bezirle Littai.) Zur diesjährigen, am 18., 20. und 21. d. M. in Littai stattgefundencn Hauptstellung für den Gerichtsbezirl Littai find von 425) zur Stellung berufenen Jünglingen aller drei Altersklassen 383 zur Stellung erschie nen. Von d läuft sich auf 30 7 A. ""0> — (Ein Wirtschaftsgebiiudc abge-hrannt.) Am LH. d,. M. nachmAa^ brnch m d,m höl- zernen, mit Stroy grdectten Weinteller des Keuschlertz Alois Baznit in Golet ein Feuer aus, welches den Keller sowie die unter dem nämlichen Dache situierte Dreschtenne, weiteis den Vieh' und Tchweincstall des Obgenanntcn einäscherte. Das Feuer vernichtete mehrere landwirtschaftliche Geräte und Felofrüchte, darunter 25 Eimer Wein. Der Gesamtschadeu dürfte sich auf 1270 X belaufeu. DenWeinleller haben höchstwahrscheinlich die Kinder des Alois Baznil, welche bei den abgebrannten Objekten aufsichtslos spielten, angezündet, -c?. — (W a l o u ra n d.) Am 21. d. M. vormittags begann es in der dem Besitzer I. Zupan^i'5 in Odrga gehörigeu, mit jrugen Fichtcnstämmen bepflanzten Waldung unterhalb des Dorfes Repöe, Gem. Treffen, zu brennen. Da der schon mel,-nre Tage heftig gehende Wind das den Waldboden bedeckende Gras und die zwischen den Fichten zahlreich wachsenden Gebüsche start ausgetrocknet hatte, breitete sich das Feuer schnell aus. und es ist nur dem energischeil Vorgehen der Treffener Gendarmerie und einigen dieselbe unterstützenden Besitzern zu danken, daß der Brand nach ungefähr drei Stunden unterdrückt wurde. Gegen zehn Ar Waldung fielen dem Element« zum Opfer; der Schaden beträgt ungefähr 200 X. — Die Entstehungsursache ist unbekannt. 8. " (Nrandlegun g.) Am 13. d. M. abends kam in der dem Besitzer Johann Udom- in Maunitz. politischer Bc-zirl Loitsch, gehörigen und mit Grumt gefüllten Doppelharfe ein Feuer zum Ausbruche, welches jedoch noch rechtzeitig bemerkt und im Keime erstickt wurde. Das Feuer war gelegt worden; der mutmaßliche Täter befindet sich bereits in Haft. — (Effeltentom bola.) Dem Vereine Xuw1,'5ko cll'U8tv0 rolcoäolsliill pornoönilcov in Bischoflack wurde die Bewilligung erteilt, im laufenden Jahre zu Vereinszwecken eine Effeltentom'bola bei Ausschluß von Gewinsten in Geld. Geldeffetten und Monopolgegenständen zu veranstalten. -«. — (Uebcrfall auf ei n e n Genbarme n.) Am 19. d. M. gegen 11 Uhr nachts wurde der Tiiular-Posten-führer Fr. Iereb auf der Neichsstraße in Präwald von etwa zehn Burschen angefallen und so schwer verletzt, daß er das Bewußtsein verlor. Auch wurde ihm der Säbel entrisjen. Iereb befindet sich derzeit im Laibacher Garnisonsspitale in Pflege, zwei von ihm erkannte Angreifer wurden verhaftet. -1. " (V e r e i n 5 b i l bu n g.) Nie man uns aus Kandia bei Rudolfswert mitteilt, wurde dortselbst der Verein lti-ulnu n. (1. — (N a u b.) Der 25 Jahre alte. aus Unter-Schischta gebürtige Vergwerlsarbeiter Franz Hlrjanec wurde zu Leoben in Steiermart verhaftet, weil er des Nachts auf der Straße einen gewissen Arandstätter um 20 X beraubt hat. (.,;. — (Erdbeben.) In der Nacht vom Sonntag wurde um 3 Uhr morgens in Görz ein ziemlich heftiger Erdstoß verspürt. Theater, Kunst und Literatur. — (Geistliches Konzert in der evangelischen Kirche in L a i b a ch.) Am 4. April um 8 Uhr abends findet ein Konzert des berühmten Leipziger Solo-q^artetts für Kirchengesang statt, dessen gesamter Ertrag wohltätigen Zwecken gewidmet wird, denn das Quartett stellt sich in uneigennütziger Weise in den Dienst der Wohltätigkeit. Das Programm lautet: Das geistliche Volkslied. Alt-deutsch: 1.) „Ein alt Lob- und Freudenlied" aus dem XII. Jahrhundert. 2.) „Engelspicl" von Heinr, v. Laufenberg. 1421. 3.) „Gottes Edelknabe" aus dem XV. Jahrhundert. — Reformatorisch: 4.) ..Eine feste Burg" von Dr. Martin Luther. 15)29. 5.) „O Welt. ich muß dich lassen". Satz von Heinr. Isaal. 1500. 6.) „O Haupt voll Vlut und Wunden". Satz vcn L. Hasler (1554). I. Crüger (1662) und Eeb. Bach (1750). — Böhmisch-mährisch: 7.) „Feldgesang der Ta-boriten" aus dem XV. Jahrhundert. 8.) „Lobpreis auf Christum"! 9.) „Mahnung an die Gläubigen" (aus dem Gesangbuche der böhmisch mährischen Brüder, 1531—1616). — Neu-deutschi 10.) „Die gülbne Sonne" von G. Ebeling. 1666. 11.) „Einladung zum Lobe Gottes". Melodie von A. E. Kopp. 1717. 12.) „Die Seele vor der Himmelstür" aus dem XVIII. Jahrhundert. — (Die neue Orthographie) durch Ministe' ricl'Verordnung vom Schuljahre 1902/1903 an obligat. Mlimdttt die Schreibweise sehr häufig gtbrauchtcr Wörter in ei,»schneidender Mti.se. Ein socbcn bei Monz Perles. l. u. l. Hosuuchhanolung in Wien, 1., Teilrrgasse 4, ^A^> Werk: „Ausführliches orthographisches Wörterbuch ^ ,: schrn Sprache", unter Mitwirkung von Philipp?l" !b Oberlehrer in Wien. herausgegeben von Julius ^ ^ dritte, ganz umgearbeitete und vermehrte Auflage, ^ » vom t.'l. Ministerium für Kultus und Unterricht'"^ > vno deni tönigl. preußischen Kultusministerium '" ^l? l fchgestellten Rechtschreibung, broschiert 160 K, la ^ 1 80 X, gebunden in Leinen 2 X, enthält gege" ^.l Schlagwörtcr nach d>,-r neuen Schreibweise und in < speziell diese,» Buch woyl niemals vergebens uinin^t Illusio» »»or» iri 5er Fomkivchs. ^« Gründonnerstag, den 27. März, ^ tifilalamt um 8 Uhr: Messe () <.'1«n«>n8 von Dr. M ^! (Orgel nur zum Gloria). Graduate ^kri^tu^ ta" und Qffertorium 11<>xwi-i» voinini von A. Foeri ^ Geschüstszeituntt. ^ — Ausstellung in Osala.) In der Ä"^ 1. März bis 31. Juli 1903 findet in der Hafenstavl der kommerziell wichtigsten Stadt Japans, die M'^: nesische National-Industric-AussteUung statt, ^M^ c.,ich ausländische Erzeugnisse, jedoch unter ^"^,?? Ml vomPreisbeweroe. zugelassen werben. Für diese "" ^^ ^, Ausstellungsobjekte wirb eine eigene Halle errichtet. ^ betreffenden Ausstellern werden keinerlei G^iH"^^ hoben. Anmeldungen sind bis spätestens 30. Iuw ^n« den General-Kommissär der fünften Industrie-AU»' p! im tais. japanischen Ministerium für Ackerbau unv ,^ iii Tokio zu richten. Diese Ausstellung wird von "< ^ nischen Regierung zunächst in der Absicht veranM ' ^ den japanischen Fabrikanten Gelegenheit zu ^ ^i,K' neuesten Einrichtungen und Erfindungen des ^, hj^ behufs Verbesserung ihrer eigenen Erzeugnisse z« > ^: Für die Ausländer aber dürfte sich bei disem Änlasl^ ^, hin Gelegenheit zur Anbahnung von Elport-Vez> ^jl ergeben. Die wichtigsten Ausstellungsobjekte aus ^! ^ wären: Artikel der Elektrotechnik. Druckpresse"'^' ^: bearbeitungsmaschinen, Briickenmaterial, ^"^'f^ 3l^ Erzeugung von Tafelglas (Plateglas), Maschinen,'"^ ^ zucker- und Raffinade-Erzeugung, Wertzeugmasch" ' >F lomoliven. Farben aller Art, Vaumwoll-, Schafw ^,^,i Halbwollwarcn, Hohlglaswarcn. Gablonzer Artitel« ^ ^ und Stahlwaren, Fahrräder ?c. Die Firma Heller ^i> Yokohama und Wien (I. Werdertorgasse 4) h^ 'AMssi erklärt, den etwa auf die Beteiligung an dieser ^" i fl reslettierenden österreichischen Industriellen jede »)> ^j forderliche Auskunft zu erteilen und deren Inter«! am Orte der Ausstellung zu vertreten. . ^„ ^ — (Iahrmarlt in S e i s e n b e r g.) "UI ^^V<" 22. d. M. in Seisenberg abgehaltenen Iahrinart' ^ bei 500 Rinder aufgetrieben. Der Handel gestaltete ^ viele Händler erschienen waren, und das Vieh zu ^ ssM' Preisen auftauften, sehr lebhaft. Es wurden trotz de ^ Zeit an 20 Kitze auf den Markt gebracht: dieselb" ^i>' trotz der durchschnittlich hohen Preise (6 X per Stucl/^e» den Absatz. Auch der übrige Handel mit VMualie", ^ und Schnittwaren ließ nichts zu wünschen übrig- Der Krieg iu Siidasrila. < „Reuters Office" meldet aus Pretoria: Die ^s^l. der Transvualregierung, Schalt-Aurger, Reitz, Lula» ^ Krcgh und Vanderwalt. sind aus Middelburg w^ftü Sonberzuge unter der Parlamentärflagge hier ""^^l>" Im englischen Unterhaus« teilte Kriegsminister ^ auf eine Anfrage Folgendes mit: Vor 14 ^M^,, Schall-Burger den Wunsch kund. daß ihm Lord -'^„i' freicöGeleite durch unsere Linien und zurück ^wähl' ^ Elejn die Möglichkeit von Friedensvorschlagen zu ^ ^-Lcrb Kitchener willfahrte mit Zustimmung drr ^ " ^ dieser Bitte. — In« Hinblicke auf diese ^rllalU^F bilucrt man. daß die Gewährung der Erlaubnis d> ^ <^ gung für die sofortige Freilassung Methuens 9^sch^ Anderseits mußte anfangs März ein ausführlich^^ l« licher Bericht der europäischen Burendelcgaiion ^ Scheitern der holländischen Interventionsversuche " Burger eingetroffen sein. ^ e^, , Dein „Neuter'schen Bureau" zufolge lehne e^ ^ lischc Regierung ab, irgendwelche Auskunft "l^ des Besuches der Äurenführer in Pretoria zu g" ,„,/' In Berliner Kreisen lvird darauf aufmcrls"'" " ^„, ^ Ausdruck „Die Regierung von Transvaal" gebra .^ a" „.it die Fiktion, daß ein Transvaalstaat nicht ex'l ^ gegeben ist. ,ld.'^! Wie aus der Umgebunn Krügers versickert lv ^,'st Meldung. Krüger sei burch^die Nachricht von de^^ ^, Mitglieder der Transvaalregierung peinlich "^I:j v^<,il den, unwahr. Krüger sei bereits vor längerer " h^ .j Absichten der Transvaalregierung unterricht^ tv ^il.^ Situation ist heute derart.' daß König Eduard ä ^ V^ sionen geneigt ist. Lord Wolseley erhielt weitg"^^^,,. n.achten, mit der Vureniegiernng direkt zu ^^iim^ Hievon hängt es ab, ob bereits nächste Woche d,e " ^gl leiten eingestellt werben. — Krüger bezeig hhM^ Friebeusbedingungen als annehmbar: Innere/^jl^,.? teit ilnter englischer Oberhoheit: Amnestie für b>e ^te Nü.tnahmc der Verbannung»- und Konfiskation» Entschädigung für die zerstörten Farmen. —25!$fVafitiinö 9?r. 69. 559 26. ÜWirj 1902. -_________________-_______________ 5 ^. Telegramme j ,.^ '"'« Aegrapiien.Gorressi..Ourenu5. ^ ^ V»., "oloman Tisza 1'. ! ^ !^n,e fa°^lt. 25. März. Unter überaus großer A>' ^ Hulie İ ^"^ nachmittags die Einsegnung der sterb-w'll Mndcn- ^^ ^"' Im Triuerhause hatten sich u. a. aatl / ^tsch^r ^' Vertretung Seiner Majestät desKaisers ' ^'NeiteZ unt ^ ^ublviss Apponyi. sämtliche Minister des !? ^eoid„,i Führung Sz<'lls. die meisten Mitglieder '^'tn, ^^ "^' nnd des Magnatenhauses mit ihren Prä- ^ ^!°>nen ^' !'""^"änister ttallay in Vertretung der ge-^ Z" >var '/6'"""9 u. s. w. Nachdem die Einsegnung voll-M, "^''cit deg s>^ ^"f Stephan TiZza dem Vertreter Sr. e.'l !i ^lnift^^^'sers. sowie dcm Ministerpräsidenten und ^ ^Mnye n.« , '^" Teilnahme und geleitete sie bis zum ^ F°hnhuf " ""lb 7 Uhr abends wnrde der Sarg auf dcn ^ bG.^ . °u't. von wo er mittelst Separatzuges nach ^z^^U werden wird. < " e. U^^ a r z. Matlhä»s Vel^'v, rl), Inwohner, «.«l I„ Ä ^ "'«1° ^"' <«°rnisonsspitale. dü V' """^! ''^ ^^"dor H^icty, G.'sllltsolka!. 32 I., '"^ ^mH' ^^^- Johann Eppich. Pilbner, 4<' I.. G-- ^ K,. ""' 20 ^ ^'" ölviljpilalk: '"^ ^'l,r<>.. ^z- M.ria Z.vnit, T.glöh.ler. 59 I. ^ >^^^i,'^'Uz. Iohani.Meglit, T^!öhnel. 5: I, ett" ^ ,2°ttoziehuug vom 22. März. ,. -Erlest; 4!l 84 2 U 72 '" ^^"llijchr Beobachtungen in öaibach. ^ ^ ^ ^^Wt) 2 m. Mull Luftdruck 7AN'O mm. '3 - l^i^---------------------- ^ Ni« ^ ^..3 2 «W.Mß.l, Regm '" ' ^ 78^3 ^^ ^lO. schwach ! halb bewö'llt ^ " . H>'D ?^ ^ ^ ^i SW. zml. start halb bewültt' 20 « ^ '^z^ 7"!'^6^W.s^ ^stbkwötttl ^ ^>Tc> '^'^ N."mäßs^ ! bewM' s^0 0 ,,^. ^'^tag"sÄ''t-l der Temp.'raom Montag 3 ii' und .,,1 "^^ ~ .^' Normale ü ^«, beziehungsweije 5 4°. "' ein^ be°G^"^Uche Spezialität. Magenleidenden cm ^ ? 'Molls Seidlih.Pulver- ''e ^^ttdl,,,',..^ ,H"usulittcls von den Magen lräfiia/noer '^ ")Mch!^l l( !>"""'.al"t nachhallig steigernder Wirlung. ,^"t>i ^thrl^. " Tuglichcr Versandt gegen Postn.^chnahnie "' i^'ich „?n dn A, °'!' ^ " l. b°slie^rant. Wim. Tuch^ vl, "ij, ^ "loi,^ '' "vo,^.^„ h^. ^j^^^ uerlmige man au?« ^ ^laparat mit dcssen Schlchinar'e nud llnter- MU" Menage. "^, Soeben brginnt zu erscheinen f)aul Heyse Romane ulld Novellen wohlfcile UnsMde i„ Lirferunge»« » 48 Heller und ist dadurch j'derman» Gelegenheit g.bole», die bisher so teuren Pände nun gegni ein billiges Entgelt sulzessive anzuschaffen und leliebe man sich des nnscnr heutigen Nonimer beigelegten Piospeltes zu bedienen. (N28) Antikatarrhalische Pastillen des I Apothekers Ficcoli in Laibach wnrdon nnp*-wen(iet l>ei katarrhalischen AnVctionen : der Athmuiigsornane. Husten und Heiserkeit. 1 Schachtel 60 h, 10 Schachteln 4 K. I Auswärtige Aufträge werden prompt gegen Nachnahme des Betrages effectuiert. (4013) 21 Panorama International im bürgerl. Spitalsgebäude. Eingang vom Obstmarkt (Pogacar - Platz). Laibacher Kunstausstellung I. Ranges. 1065 Photoplaetische Rundreisen duroh die ganze Welt, Heute Mittwoch, den 26. März, letzte Ausstellung der Prachtserle: Das taM. Schloss Sciim mit seinen interessanten Gemächern und der malerischen Semmeringpartie u. s. w. SoDDtag, den 30. März, bis Inklusive 5. April Eine Reise nach Habana und St. Sebastiano. P9~ Von OonnerHtag, den 27., bis inkl. Samstag «len 29. Mür«, bleibt das Panorama geschlossen. Täglich geöffnet von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends. ! Unentbehrlich für jcöermann I ------------------------------------------- | Wörterbuch für die tue üeinsclie HecHreMi Mit kurzen Wort- und Sacherkläruugen, Verdeutschungen der Fremdwörter und Rechtschreibregeln. Naoh den seit 1802 für das Deutsohe Reloh, Oesterreloh und die Sohwelz amtlloh gültigen Regeln. Bearbeitet von Dr. Johann Weyde. Enthaltend 36.000 Sohlagwörter. Preis elog. geb. 1 K 80 h, mit Postzusendung 2 K 10 h. Zu beziehen durch (891) 10-6 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. > Frau «nna Kurzthaler gibt im eigenen ^ > und im Namen ihrer Kinder Panla und Haus ^^ W sowie ihr > Vaters, Bruders und Onkels, Herrn W> > Alois Kurtthaler > W großherzoglich toslanischen Hollieferanten, Fabrits« ^» W und Realilätenbesitzerö ^D D welcher heute nachts nm halb 12 Uhr nach lurz?ui ^D « Leiden in seinem 58, Lebensjahre in ein besseres ^> W Jenseits al'berufen wurde. ^W W Die irdische Hülle des teuren Verblichenen wird > Donnerstag, den 27. d. M., um 7 Uhr früh vom M > Tran^rhanje, Domschale Nr. 2, auf den Friebhof ^ > zu ^iaunöburg überführt und daselbst im Familien« >W > glabe beigesetzt. >> > Die heillgm Seelenmessen werden in der Pfarr- W > lirche zu MannSburg gelesen werden. W » Domschale am 24. März 1902. W > Danksagung. W W Für die zahlreichen Abweise inniger sreund^ « W schaftlicher Teilnahme anläßlich der Krankheit und « W des TodeS unserer geliebten Mutter spricht seinen W W aufrichtigel! Dans aus D Kina«zrat Vr. Johann Vlral M W im Namen aller Angehörigen. ^W > llaibach am 2«. März 1W2. W \ Fahrrärlprl Luxus-Model11902 nur 85 fL #* I i^; linilllflll^l " un!es einjähriger Garantie, offeriert, solange der Vorrat reicht h:«m ¦ 5 ^**lll I miUI . Oi SchlnWlg Nachfolger, CIUL | ! jj Vermögen i ; h'r>e"n8^ll20K Verdienst, durch' " ^5Ul.Ha^ von Hildebrluds1 Reisender mit Kaulion, für Mittrlsteiermark. wird gesucht. Anträge unter J. L poste restante Marburg (1181) ft^fc Potheker Thierry (Adolf) LIMITED tQte Centisolien Zagsalbe tist die kräftigste Zugsalbo, übt durch gründliche Reinigung f'ne schmerzstillende, rasch heilende Wirkung bei noch so aUcn Wunden, befroit durch Erweichung von eingedrungenen '"n-nidkürpern aller Art. Erhältlich in den Apotheken. Per Post franko 2 Tiegel 3 Kronen 50 Heller. Apotheker Thierry (Adolf) LIMITED In Pregrada bei Rohltsoh-Sauerbrunn. (1080) 1 Mao meide Imitationen und achte auf obige, auf jedem "^Sfc^. Tiegel eingebrannte Schutzmarke und Firma, lÄ44) ' ".......^irm. 75 ' Eingetrngen wnrde in das Register fiir Cinzelfirmell: Adelsberg mit ZweigniVd rlassimgm in St. Peter u"d Zagorje, A. Vols. Gemischtwürelchcnldlumi Inhaber: An-lo» Vole'. — Laibach. l 8. III. 1902. (1127) 23/2. Oklie. Zoper 1.) Anlona Ungar iz Ljub-ljane; 2.) Frana Kozin iz Staj, ka-terih bivali&èe je neznaio, sta .se ipodali pri c. kr. okrajni sodniji v Ljubljani po ad 1) Josi;>u Pukelstein iz Ljubljane, ad 2.) Mestni hranilnioi v Ljubljani tožbi ad 1.) zaradi pri-znanja »astararya terjatve na zem- Ijišèu vlož. st. 122 kai. obè. Sv. Petra predmestje v znesku 328 K 44 h ; ad 2.) zaradi 39(5 K 44 h, 395 K 09 h in 396 K 34 h. Na podstavi teh tožb doloèil se je rok za ustno sporno razpravo in sicer za ložbo ad 1.) na dan 1. aprila in ad 2.) na dan 27. marca 1902, dopoldne ob 9. uri. V obrambo pravic loženih se po-stavlja kuratorjem sub I.) g. Edvard (Jratzer; sub 2.) g. dr. Kitpus v Ljubljani. Ta skrbntka bodeta zastopala to>ena v oznamenjeni pravni sfvari na njuno nevarnost in strecke, do~ kler se sama ne oglasita pri sodniji ali ne imenujeta pooblaSöenca. G kr. okrajno sodiäöe v Ljubljani' due 20. marca 1902. Laibacher Zeitung Ni, «9, 560 28, V«l^^> Kurse an der Wieuer Börse uom 24. März ll)02. M«».»»n««»««»"«" Dle notierten Kurse verstehen sich in «ronenwährung. Die Notierung sämmtliche, Vlliien u»b der «Diuersen L°!e» versteht slch per Llilcl. ^^-^'^' Allgemein. z»»al»sch,.Id. «"' «««" »tilch,itl «enle tn Noten Mai- Moember p, lt. 4 2°/,.. . , iu«-?0 101 90 !<»Nl»< l^ebl>Hu«.pr,tl 4 8"/^ 101 80 INI 80 „E>ilb IÜ<>,IuIl pr,»f,4 2"/„ i»1 55 i01 7Ü „ „ «piiI..Ocl,pr,lt,4 2«/., ini 55 1"1 75 1554« t?l«üt«Il)1k 250 sl, 2 2"/„ 194 25 196 25 ««Oll ,, !>00 sl. 4"/„ ,54-— »55 — I860« ,, »00 sl. !»'7u 18Uücil85 50 i»U4,r ,, l<»> !l. , , 24? — 250 — dto. .. Ü0 sl. . , «4?'- 220 — Dum-Pfandbr k 12» sl, 5°/„ , 299 — 30L — Slaaivschuld der im Ktich«- llltt ylllretenen Königreiche und jänder. vesterr, Golbrente, stfr,, 100 sl., pe« Kasle.....4"/, 120?a iLN-W dlo. «enle inttronenwllhr,, stsr., per Kasse.....4°/« gg-go 99 50 dlu. bl«. dtu. per Ultimo . 4°/n « 9940 Oesterr.InvesiitionsMentc.stfr,, per ttasfc , , . . »'/»"/o «l — 9120 Eisenbahn. Staatsschuld, verschrelbnngen. «tlüllbtthlilllii, in E., steuerfrei, zu 20.000 Krone» . . 4°/° H9 — 11975 Franz Iofef-«ahn in Silber (blv. Et,) .... ü'/<"/<> i2ü'5N »26 50 »iudolfsbaw» ln Nronenwühr. slcucrfrel (bir>. Et.) . . 4"/<> g» — 100 — Vorarlbergbahn i» Nronenwähr. steuerfr,, 4U0 lfronen . 4"/« gg'W l00'— Zu Ttaatöschulbverfchrelbnn' gen ablltftemp.Glstnb.'Nltten. «tlisabelhbah» «««sl. «Vt. ü'/.°/° von LUC sl.......49S'— eo»- blo, iltnzÄubw, «oa sl. b.W. E. b'/.°/°.....W. . 459 — 462 — dto. Elllzb.-Tir, «°/».........44? — 451 — «al. Karl Lubw, V. L00 fl. EM. 5«/<> von «w sl......482 60 43» ?ü «eld Wore Vom staate znr Zahlung übnnowmene Vlsenb.'Vrlor« Oblluationen. E!i!übell»bal,n «oa u. »llllü Vl. 4"/« ab It)"/»...... liü-75 »1U'?ü Ellsabethbahn, 40« ». ÜU0O M, 4"/„......... It« IU NUN» Hraiiz Joses-B-, Em. 1»»4 (biv. Lt.! Gilb,, 4°/u..... »925100^ «alizische Karl Ludwig-Vahn (biv, El.) Eilb. 4°/„ . . . U«»u 99 5l) Volarlberuer Bah», Em. l»«4 (b!v. Tt.) S!,t». 4°/„ . . . »9— »««(' Staatoschuld der Mndel der ungarischen Krone. 4°/„ u»!,, Vulbreiite per Nasse , 119 85 120 U5 dto. bto. per Ultimo .... 119 «5 180 U5 4°/» dtu. Rente in Kroiienwälil., steuersrei, per Kasse . , . 97'ü» 9? 70 4"/l> dto. dto. dto. per Ultimo . «7'45 9? l>5 Ung. St.-Eis,-Aiil. Gold 1UU fl, 120-25 121 25 bto. bto, Silber lUO sl..... ino 60 101 >',0 dto. Etaals-Oblig. (Ung. Ostb,) t>. I. 1U7U....... 120'LU 121'2U dto. Echantregal, .»lblüs.-Oblia. 1U0 LU 101 «0 bto. PräM.-«, n. 100 sl, -- LA, K 201 — UU»'— bto. bto, i^ bv fl.-ivo li W1-2U3- lheiß.«eg.^o>e 4°/„ .... i<>4-— 1«U ^ 4°/„ ungar, «ninbentl.' Obll«. ß?20 9» 20 4"/» lroat. und slnvon. detto 9? — —-^ Hnder« »ssentl. Anlehen. z°/<> HonaU'Uea.'Nnltihe 187» . 10«— - — «nlehtn der Stadt Vbrz . . 99 10 9» 75 «nlehen der Vtadt Wien . . . 105-60 lou-v« dto. blo, lTilbcrob.«old) 12360 124«) bto. bto, (1894). . . . VS-U0 97-00 dto. dto. (1898). . . . S8 »0 99 20 »«rsebau'Nnlehen, verlosb. b"/, 100 50 10ii!5 4°/l> »ralner Lande«-«nlehen . V6— 97 — weid Ware Psandbrieft etl. Äoblr, aN»,üst,tn50I,velI,4'>/° 9?l>alill«pliorltälll« Nurbl>al,i, !i>n, 18W 10>- 101 ?!,, Ocsterr, Nmbweslbaliii . . , IWlU 1U9 — EtaatHbal)»....... 4»»-—j4»8 - Lüdl'ahil ü. ZVnverz. Ja»», Juli «l« uä »14 ül> dlo, tt 5"/o...... 119 4!» »UO'40 Uüg-galiz. Bah»..... 10« 2» 109 — 4°/x Uülerlralner Vahnei, . . vu-zo 100 — Divers« Los» (per Stücl). Verzinsliche Lose. 3°/° Vudcnlredit Lose Vm, i»«N 271-—274-— 3"/o ,, ,, l!>», l««9 2!,l-5<» 2 Donau Negul,-Lose , , , 2^4- - 29?'— NnverzillSliche i.'ose. «ndap.'Gaslllca (Nombau) b sl. 19-40 20-40 ltteditlose 100 fl...... 428 — 442 — Clary Lose 40 fl. CM. . . . 170 — 173 — vfener Lose 40 sl..... 21?-— 219 — Palssy-Lose 40 fl. CM. , . , 168 — 192 — Rotenltteuz, Oest. Ves..v, 10 N. 5N 50 5? K0 ,, „ UNg. „ ,, bfl, 20 50 3150 RubuIf'Losc 10 fl...... 78— «l- EllI,« Loje 40 fl..... 235 — 240 — Et.-Geiwiö.Luse 40 sl. . . . »70 — 280 — Wiener Cünml,'Lose v. I. 1874 428 — 422 — Gewlnstsch. d, 2°/„ Pr. -Schuldv. d. Vubenlrebitaüst., Em. 1889 c2— NU — Llllbachei Lose..... 70 — ?«-— Gelb W.„e «ltleu. Tlanbpull'^lnler« nlhmungen. «u>si«Ieftl, (illeob, ü-!i!.'t)« ei, lü, s!ä>», Hllusn'ül,, in Wie» lit, >V , 2x? 25 L8X 25 blu, blu, blo. !il, II , s!» 25, 2«4 ^i. Vöwn, Nurdbahn 15«! sl, . . 412 50 4>5 5>l> V»fchli>'hwder l> sl. ,»M. 25- «»^U dtu. blo. (lit. l<) 2»«> sl. »W- i»94 3>unan'Dan>pflch!,1c>hr><> Gesell. Oesterr,, 500 sl. «M, . , . «N0 - ««^ Düi'Vobeübacher l'lb!»ande Norob, 100« fl. !»rM. 56U0 56»0 Leml,. Czrriww, I^sii, Ciseilb. Gejl-Uschast 200 f>, 2, . . , 5Ü5- 5N7 — Lloyd,l)es!,, Trieft, 500 sl.KM, 838 — 843 — Oesterr, Nurd!ors!l>^I':> 200 fl. E. 46«-— 46? 50 dto. bto. (lit. lj)200sl,E, 471-50 4725U Prag Diixer Eifenb. W0sl,aligl<. 19250 ,S4 5>- Ltaalueijeübahn 200 sl. 2,, . »>?5-25 ,!7>> liä Eüdbah» 200 sl, S..... 6U 50 «j? 50 Sübnordb, Verb.-«. 200 fl. EM. 393 — 397— Ivamway-Ges,, NeueWr,,Prio< rilütS-Attien 100 fl. . . . ino-— 188 — Un^.-galiz, Eifcnb, 200 fl. Lilber 430 — 43H - Ung.Westl>,(Ra«l> Graz)2WfI,Z. 432 — 434-— Wiener Lulalbalmen All Oes. . — — —-— Kanken. Anglo-Ocst. Vlliil 120 sl. . . 287- <8« — Äanlverein, Wiener, 200 sl. . 4Lü 50 463 50 Äobtr,-«nst,, Oest,. 200 sl.S. . 9<ü- - Y4?- -ttldl.-Anst. s, Hand. u. G. 1'.0fl. ->— — — bto. bto, per Ultimo . . L97-50 69850 Kreditbank, Mg, nng., 200 fl. , 709—7,1 — Dcpositenbanl, billig,, 200 fl. . 42U-—426 - EölumpleOs!,, Ndros!., 500 sl. 490 — 431 — Viru>u,zlnsse»l!,, Wiener 200 sl. 470 — 475 — Hyvothell,,, vest.. 200fl.30«/,E. 192 — 195 — Lllnberl,,,nl. vest,, 2"0 st, - ' ^, ^. Orstril.llngar Äanl, «<" >' z«z- ,., Unionl>ai,l i!0«l Ixdulkie.Mes« »ehüiuiigeii. .,. ÄMM,., ^lllg, üsl. l00 fl. - ^ ' ,, Egljdier liife» n,w ->, , - -,' i?li"^' (!il.-!!l>.,h»w. Leih»,,Eiste, l»^ „^^,. ..llI!>e!„!,I,I". Papierf, »^« "^ F>^' Liel!lln,'r >'> »" !'- '^,1 ,95"^' Prager ltise» I„d, Ge,, ^«" ,^,-^ Halgo-Iarj, Hl.'iüwhlen »" ' ^-^' „Lchlöglmlllil", Pap^rf ^"'^ ,zg^^> ,,Strnrerm,", Papiers, »-*!,',,' <ü»^^" Trifailer Nohlenw, Äefell,," - „e-^ Wasscnf.-G,Oest,!»Wie»,l"0 ' ^-Waggun'Lelhnnst,ÄUg„ ln <"!', ,«z"^' 400 li . , . . - - ' ' iÄ-,^ Wiener «augesellfchafl 10« N- , ,,< ^ Meneibergeigieuel^l'«"'"" Devisen. 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