slr.24l. Freitag, 19, October 1»«8. lU?. Jahrgang. «»u,il.h.i"?^°»«pltl«: t>i>! Po^utsjenbun,, : «anzliihli« fi, 1», halbzayr», Il.7.b0. Im «omptotr: ^ !lein« „', ^ balbjähri« sl. s.,»n, Fül die Zustellung in« H»u« «an»!»hlig^l. l. — I»<«r!« 5 Ii, B Die ,,L»lba<>« ><«ltuug ' »llcheinl ligllch mtt il^»l,ah»>c d«i Sonn» und ,!^,-i!.i.i, 2>>r Administration btNndel sich Vahnbesgasse lb. bit vlevactlon Vlennstraßl lb, Splechftunben b« deduction täglich von 10 bi« 12 Uhr vormittag«, — Nnlranlilrl« <1i!t»? »tr> ?n nichl 2nzcnrmm«l! und Vl»nu<«ipte nicht zuriil»gtstlll< ^lmllicher tzheil'. stehc,,^'"Nd k- Apostolische Majestät haben das nach-Pläsil,,,. ""höchste Handschreiben au den Minister. "len allergnädigst zu erlassen geruht: ^^b"Graf Taaffe! Ich finde Mich bestimmt, O'lf dc,, 9l"V sur Wiederaufnahme seiner Thätigkeit ^>e, bi„ ' ^lvber h. I. einzuberufen lind beanstrage ^',c>ch das Weitere zn veranlassen. "'"' am IN. October 1888. Franz Joseph m. ,>. Taaffe m. i> lllltth^s/' und k. Apostolische Majestät haben mit ^l,OÄ" Entschlichnng wm 12. October d. I. d<>,n Mer ^'^sgerichts Präside.,te>, in Lemberg Jakob ^s t' s . " v " owicz d^ Wilrde eines geheimen zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Weil H Frankreich. i" ttse ei>, f- ^°"archisten und Republikaner!, aller ^ ^deri, ? .^"den, dass man sie im monarchistischen. 3"e lim^,s?^ '"an sie im unbegrenzt demokratischen > drr A 7"' milsse. Man müsse doch endlich den ^ Illhrln,'^' ^'ben, welchen man vergeblich seit l^ '"deck«' "'lnche. "'"^ doch endlich diejenige ^ ^" lrh^ ' ^^^ es dem Volke ermögliche, glück->eich sr t .^'"' der zwölf Verfassungen, welche sich gegeben hat. habe ^ "" tlz.is.« ,'^l; auch die gegenwärtige zwölfte H> vtt^, "'" Revision von 1885 nicht, welche so ^ ^'l"2' "°^"' ""' ^'"^ dreizehnte sei un« Ie5 ^rsich^. "^!'densein eines Präsidenten der Repu-t>.?3 dez«. d'/ ^adicalen, ist eine dauernde Ver« e>^>L b°Mellsgefühlc«; das Vorhandensein eines ^herabs^^ulte Stiinmr.cht gewählten Senates ist Stimmrechtes, welches Feuilleton. ^ Vz«r l,„ Kater-Studicu. «!! die "zw! "'^l ^ lieblichen Töne, die in Mm "llch?"eli^ x^"' "'f den Dächern oder im Hofe ^len^utte .?"''"' cntgegensingen! Wenn wir '^ .?' ahnr» ^ kennen, welche 'diese Melodien Mt Undei! G,s """ wir die Schnsuchl. die den '° Hc!s1 ^lich d? ^' lo eindringlichen Klagen hin-!""d n.>'e ^ umwvlbene Schöne einstimmt m ^tcj^'sch d.r^^''"l1 ""kündet, und der Hos- ^? lH/". seinem Unverstände bezeichnet ,> i> nd ^""Werbung mit dem Namen ^3'nr sH'. lenes Gefühl oder den Zustand "Obigen G'""sse gei° ^eV^'t Nicht ?^" "'"" deren Reinheit und löl,. ^ m^gt. """ allen Fweifel erhaben sind, A" Sehnsucht nach Er- 3^ G M"'" a s >.?""e. das unseren Kopf be> V ^ieb '"" P 1 ^"' 'in unsichlbarer Kater in ll> dz^u^di n^?/''''nmen und ersülle nun mit ^ e.^' bie a n'ss ^«zes Sein. Je nach der "br Äesii^ "°sl'"c" Getränkes steigert sich l"n dllmpfem Vrnmmcn im einer Ueberwachung nicht bedürfe. Wende niemand ein. > das allgemeine Stimmrecht spreche sich znzeiten so , lebhaft gegen die Republik ans, dass eiilc Corrector des- , sllben gerade den Republikanern erwünscht jrin müsse. , Das allgemeine Stimmrccht ist unfehlbar, und die Re- ^ publit ist unantastbar; wenn sich jenes zeitweise gegen ! diese erklärt, so kommt dies daher, dass die Republik i nicht genügend republikanisch, dass die Verfassung nicht ! hinreichend revidiert ist. Man revidiere, man schaffe den ' Präsidenten ab und den Senat, und alle Wähler, mit Ausnahme der böswilligen, norden sich der Republik freudig anschließen. Dies ist der Gedankengang der Na- > d-callN. jener Partei, aus welcher Ministerpräsident Fwquet hervorgegangen ist. Einige Optimisten, der Gnlpp' ungehörig, welche zwischen Radicalen und Gr. mäßigten z,i ucimilteln sncht. halten die Hoffuung ge-näl),t, er werde, einmal mit der Verantwortung des Regierenden beladen, sein altes Glaubensbekenntnis anfa/ben. Das hätte er nicht thun können, ohne die Unterstützung seiner Freunde zu verlieren, und die Meinung war daher vorherrschend, dass er irgend einen abgeschwächten Nevisionsantrag einbringen werde. Der Antrag aber. den er Dirnstag der Kammer vorlegte, wirkte überraschend und erschreckend auf alle Nlcht'Revisionisten. Es gibt zwar Personen, die be« Häupten, Floquet selbst werde recht zufrieden s.'in, wrnn der Senat seine Zustimmung znr Eröffnung des Re-visiouswerkes verweigere; er werde dann seine Pflicht als radicaler Ministerpräsident gethan haben und die Vemutwortnng für das Scheitern dem Senate zuschieben können. Es sei ihm gar nicht ernst um seinen eigenen Antr.ig. Schmeichelhaft ist diese Vertheidigung allerdiugs nicht. Denn sie muthet ihm zu, er wolle um eines vorübergehenden leeren Effectes willen den Hass der Nadicalen gegen den Senat vermehren und die Zwietracht innerhalb der Republik schüren; sie muthet ihm zu, er wolle eine gefährliche Komödie spielen, denn schließlich ist es ja nicht ganz ausgeschlossen, dass seine feurige Beredsamkeit denn doch im Senate die nöthige Stimmenanzahl für Umänderung der Verfassung gewinne; und sie muthet ihm endlich zu, dass er sich wissentlich bloßstellen wolle, denn das von ihm vorgeschlagene System ist so phantastisch, dass jemand, der nicht mit voller Seele daran glaubt, einer großen Uu-cmpftndlichleit gegen Spott bedarf, nm es zu vertheidigen. Dieses System setzt sich znr Aufgabe, die häufigen Miuisterkrisen abzuschaffen, zugleich dem allgemeinen Stilmnrccht die Herrschaft zu sichern nnd die Senatoren sowie den Präsidenten der Republik zwar bri> znbehalten. aber zu vollständig machtlosen Personen Schädel bis zum ausgesprochensten Jammer einer Le» gion tollgewordcner Kater, das dam, den ganzen Orga« nismus aufwühlt und zu Menschenhass und Verzweif. lung führt, odrr uur in Stille und Einsamkeit Mil-dernng findet, wobei kühlende Umschläge auf den Kopf lindernd wirken. Ekel vor jeder Nahrung, unendlicher Durst, sie find die Folgen dieses traurigen Zustandes, der oft hartnäckig einige Tage danert, bls leider die Unmäßig« leit des verderbten Menschen wieder von neuem zum Becher greift und siegreich zwa» für den Moment die bösen Geister bekämpft, welche dann in verstiilltem Maße wiederkehren ohne Rast nnd Ruh. Die uüch-lernen Gelehrten haben dafür einen abscheulichen Namen gesunden, sie nennen es Folgen der Alkohol» Vergiftung. Der Katzl-ujammcr oder Kater lässt slch ln erster Linie nach dem Getränke benennen, das die Veranlassung zu seiner Eutstehung bot. Der häufigst vorkommende dürfte wohl der weit verbreitete Bier Kater sein, von welchem es jedoch eine große Zahl vm, Varietäten aibt die von dem Erzeugungsorte oder Lande nähere Bezeichnung führen. Ein Special)6tuum 5ta.diIoKater (cat,u3 okronioun), der bei Nachtschwärmern und Lebemännern ein wohl-gepflegtes Dasein führt. Reichhaltig ist die Bencnnuug der verschiedenen Kater nach dcr Aeußerung ihres Vorhandenseins. Wir kennen den grollenden, den bellenden und den krakeh« lenden. Eine sehr verbreitete Form ist die unter dem Namen Brummschädel oft beobachtete Varietät, die man eigentlich nicht unter die ausgewachsenen Kater rechnen sollte, obgleich die Wirkungen jenen eines ordentlichen Katers wenig nachstehen. Eine sehr gefährliche Specialität bildet der Lall Kater, auch Zongenschlager genannt, dessen öftere Wiederkehr sehr zu meiden ist. Für den Besitzer eines Katers ist cs peinlich, wenn «r diesen nichts weniger als srendig constatierten Erwerb ver^lml.chen muss. l^ ndcr« z. B. am Muntaq Mor- Sonn^ «^""^lil "^ d"n fröhlich durchlebten oder G^chästzlocal oder die Majorität bei der letzten Lesung des Gesetzes über die Vermittlungsämter, entgegen der Bestimmung der Geschäftsordnung, noch eine meritorische Aenderung vornehmen wollte, während die Geschäftsordnung bei der letzten Lesung nur stylistische Aeuderungeu zulässt. Da die Geschäftsordnung die einzige Schutzwchr der Minorität bildet, verließ diese bei der Abstimmung den Sitzungssaal u»d machte hiedurch den Landtag beschloss' unfähig, (Dem Versicher ungsbeirathe) ist seitens des Ministeriums des Junen, eine Darstellung der Be-rechuungsart der Uufalloersicherung3>Prämie vorgelegt worden. Grundlage derselben bildet eine mit aller wünschenswerten Genauigkeit e> mittelbare Durchschuittsprä-mie, welche noch nicht eudgiltigscstg. stellt ist. aber nicht unter 13 nnd nicht über i'5 Proceut vom Lohne betragen wird. Diese Durchschnittsprämie wird seitens der Staatsverwaltung nach Gefahren-Kategorien abgestuft werden, während die Einreihnng der Betriebe in die einzelnen Procentsätze dieser Kategorien den Ver^ sicherungs Axstalten überlassen bleibt, die hiebei entsprechende Rücksicht auf deu Wert der von den einzelnen Betrieben getroffenen Unfallverhntungs-Mahregeln zu uehmen haben werden. (Vom österreichischen Katholikentage.) Das vorgestrige «Vaterland» erklärt, von maßgebender Seite zu der Erklärung ermächtigt zu sein, dass von k.iner Seite der Versuch gemacht worden sei. die Ver-handlungsgeqenstände am Katholikentage irgendwie zu beschränken. Ein Gerücht wollte l,ekanntlich wissen, dass den Unternehmern des Katholikentages von Seite der Regierung verwehrt worden sei, Verhandlungen über die confessionelle Schnle, die Bewegung gegeu capita« listische Ausbeutung und die Lage des päpstlichen Stnhles zuzulassen. (Aus Kroatien.) Den «Narodni Listy» wird aus Agram gemeldet, dass in einer Conferenz der ge« mäßigten Opposition diejenige Fraction, welche sich mit der Aufrechterhaltung uud strengen Durchführung des Ausgleiches mit Ungarn als Parteiprogramm begnügen wollte, in der Minorität geblieben ist. und dass sich die Majorität unter Führung des Abgeordneten Am-rusch für die Revision des Ausgleiches anlgespro« chen hat. (Deutschland) Nach Königsberger Meldungen ist der Gedanke der feierlichen Krönung des Kaisers Wilhelm keineswegs als aufgegeben zu betrachten. Die Krönung würde eventuell am 18. Jänner 1889 statt» finden. — Aufsehen erregt die Münchener Meldung, wonach der Kaiser geäußert habe. bei der Affaire Geffcken werde mit Rücksicht auf höhere Interessen nicht viel herauskommen. (Der Conflict von Vcirut.) An dem Tage, wo die russischen Großfürsten Sergius und Paul in Beirut ans Land gestiegen sind, trug sich folgender Fall zwischen dem Gerenten des französischen Con-sulats und einem türkischen Officier zu: Der letztere befehligte eine Abtheilung Infanterie, die bestimmt war, längs des Weges, welchen die Großfürsten in die Stadt nahmen, Spalier zu bilden. Der französische Consular« Agent, welcher sich in großer Uniform auf den Landungsplatz begeben wollte, um dort gemeinsam mit seinen College« die Großfürsten zu begrüßen, sah plötz« lich seinen Weg von den türkischen Soldaten versperrt, und es bedürfte eiues dringenden Ersuchens von seiner Seite, auf dass ihn endlich ein Officier durch dieTrup p^nlinie gehen ließ. nicht ohne ihm einige wenig hös- gar an den Schreibtisch ruft. Da treibt dann der unter-drückte Kater seiu tolles Spiel »nd hindert die Arbeit, und nicht selten verwandelte er sich in die g,fürchtete Wasserperle, die peinlich die Arbeit hindert und dem legitimen Besitzer qualvolle Stunden verursacht. Uud so ließe sich diese Terminologie noch unendlich fortfctzen, insbesondere wenn auch die übrigen, be. sonders die tropischen und entfernten Länder durchforscht und dcren Getränke oder Genussmittel in Betracht gezogen würden, deren Gcnuss den Bewohnern Berauschung und dann folgenden Kater bereitet. Allein die Mutter Natur hat in ihrer Fürfurge dem scheinbar allgebietenden Kater einen gefährlichen Feind erschaffen, der mit Erfolg dessen Besitz anzugreisen vermag und häufig siegreich den Platz behauptet. Der stille Harung. a/salzen in seiner Brühe, vertreibt den Kater, und heuleud entflieht der Unhold, wenn des Sodawassers Fluten dem Häringe zu schwimmen er« tauben. Tausende fanden damit Erlösung, Tausende scheuchten damit den greuliche» Gast von sich und priesen erfreut die Fortschritte der Wissenschaft, die den Härinq. M!t Sodawasser vereint, der leidenden Mensch» heit als Hilfsmittel boten. Wenn jemals den Leser das Unglück trifft, einen der viclbcnaunten Kater des Morqens sein eigen zu nennen, dann greife er zu dieser Panacee, falls er nicht zu dem heroischeren Mittel schreitet, den Kater wieder zu ersäufen, denn glücklicherweise lelit nur selten der Kater längere Zeit, und wenn dies d>>r Fall, dann sei allen unglücklichen Besitzern unser herzlichstes Beileid dara/brncht. >>p. >, l» liche Worte zuzurufen. Ali Pascha, der Val, vo»V" und ehemalige Botschafter in Paris, ließ ^^l lk zösijchen Diplomaten, nachdem er von dem "^ ^ Kenntnis erhalten, sein Bedauern ausdrücken ""°^. sprach, die Schuldigen zur Rechenschaft zu zM^ ^ wohl dies als hinreichende Genugthuung ya»^ trachtet werden können, so glaubte doch Minister V verlangen zu sollen, dass sich der Gouucrnellr ,^ Beirut auf das französische Consulat begebe, un^ aller Form seine Entschuldigung uorzubrmqen. Pforte verweigerte dies jedoch, so dass der LonN'" ° Stunde noch nicht ausgetragen ist. g„z (Serbien.) Wie man der «P°l-6°" B Belgrad meldet, hat bisher kein Mitglied des ^a° ^ Kristic seine Demission eingereicht. Ein Eab»'^ ^ gilt im gegenwärtigen Augenblicke selbst für t> ^ dass vereinzelte Demlssiouselnreichungeu doch > " ^ folgeu sollten, für bestimmt ausgeschlossen. n'or>' Cabinetschef Herr Kristic und die Mehrzahl der ^^ wattigen Cabinetsmitglieder, gelragcn vom sor den Vertraue» der Krone, auf ihre» Pone" harren entschlossen sind. «.-ick) 'll (Zwischen Italien und 3"«"'^ eine neue Differenz entstanden, und zwar iv u ^^ italienischen Schulen in Tunis. Dort hatte m ^ französischem Protectorate stehende N^M'""^^ ^ eine Verordnung über die Inspection d»'r GH ^ lass..n, und nuu heißt rs, dass der italMNM >. Aoerio iu Tunis den Vorstchru der dortige» ' ^, , schcn Lehranstalten die Weisuug ertheilt h°^'. M j" spectoren der tuuefischeu Regierung de» ^ ^ verwehren. Einige Pariser Morgcnblätter suy heftigste Sprache gegen Italien. , ^ dc^ (Die italienische Kammer) yai h^ Schlüsse der Sommersession das neue St"I^^ durchberathen und angeuommeu. welches '^ ^MiB, Senate zugieng. Dieser übergab es einer ^n Etwelche mm ihre Vorberathung beendet und ^hat. glieder mit der Abfassung des Berichtes beansi " ^ (Aus Ostafrika.) In Berlin tressen ^ deutschen Colonisten in Ostafrila soltwchren" ^ stige Nachrichten ein. Nach einer neuerlich a^, ^r-Depesche ist die Statiou Madimola am Kmg" ^tt" gebrannt worden. Die Bcamtengesellschasten " F-Kinganistationen haben sich nach Dar-Es-S"«" ziehen müssen. _______-""^ Tagesncuigleiten. ^, Se. Majestät derKaiser haben, wie d" « ^ furler Zeitung, meldet, für die in der ^ ^„^ tschig durch Hochwasser Geschädigten ^ /Wff"» wie die «Brünner Zeitung, mittheilt, z" " ^t'«"" einer neuen Orgel für die Pfarrkirche zn >"' 100 fl. zn spenden geruht. ----------------. ^ ^F -(Küsset die Kinder ''ichW ^^ nnd rauhe Jahreszeit und der schnelle Wecy^ ,^ ^ run« habcn ersahrungsmäßig zahlreiche lal ^ kraukuna.cn der Schleimhäute der Nase, dcs '^ Oc<"" Luftröhre u. f. w. im Gefolge. Im Inte"^ ^ss e heit der Kinder wollen wir daran e""^ H^" . großer Theil dcr sogenannten Erkältung"" z,llu kleinen Lieblinge auf die tadelnswerte Gew^ ^ K'"^ zuführen ist, dass die erwachsenen Angeho"» ylE ^ diese auf den Mund küssen. Es ist eu'e ^ ^„e 1^ kannte Thatsache, dass so mancher H"''"^rgeht. °.e< ernste Gefahr an einem Erwachsenen """ ,.ß >^^ Uebertragen auf noch unentwickelte, ""l" s jllig,^^ abgehärtete, daher minder widerstalidsfay 8 A,tzD^ fchöpfe bci diefen durch weiter fortgepflaH Hl"^^ gen nach denn inneren Organen, ""'""^. ^nsilte ^, gefährlichsten Formen annehme» kann-/^ ,,«^ B> ^ Mensche», ihre Liebe zu Kindern d"ra). ' ^ l>e' i" Mund zu documenticre», veranlasst ""1"^ hie ' beträchtlichen Anzahl von Kindern KrantY ^ Lebensgefahr fetzen können. e <.^„«!' - (Ein brennender Postw"f„ M^ Straße zwischen Vobrau und MoraweV ..^,, 1^!c i rietr, ein Postwagen in Brand. Der ^ u"d ^ die Pferde ans, zerschlug den Gepäck« "^. ^d mit Noth die Postbeutel nnd einige Gcp° . ^r ^ Gepäcksstücke sowie der Wagen sind """" ^cht ist durch Entzündung eines als P"" ^. ^ benen Petroleumgefäßes entstanden. ,) ^Flo"'' - (Vevöllerung Russlan ^hl'e,^>e' schluss des Oroßsürstenthums 3'""^ ^ OH ^ im Jahre 1866 im ganzen 1"^. ' i,539-^ Der Zuwachs in diesem Jahre betrug ^ We". ,.^-Lottel'HrlH - (Einc eigenthüml, ch ^^cte "F in Adrianopel lebende ungarische DaM ^^gl- "s^ V> ein gehörig instruiertes Gesuch an da ^jtc ^ Finanzministerium um Bewilligung c^. de he> Dame will 100,000 Lose -., 1 st- ^g' de"f"^ß^ Gewim'gcgenstand ist die Dame selbst. ^ M fl i' raten will, der ih» gewinnt. Von s,l)M z/ , U0,l)00 fl. sind 40.000 fl. als «'ft' a^ "' Deckung dcr Kosten und zn wohlthätige" » jacher Zeitung Nr. 241. 2049 19. October I888. und "> ""l Männer kaufen dürfen, die älter als 20 Gtsu5 -" "ls 40 Jahre find. Sobald der Minister das l'Ü "" ^"""^ bewilligt, will die Dame ihr Bild He °?' b°"'t der Realisierung des Planes nichts im Off^l ^' D°2 Ministerium hat über das merkwürdige "" noch nicht entschieden. ^anm^^ Eiffel-Thurm) in Paris, welcher auislell ^" Hauptanziehungspunkt der Pariser Welt-Müe ^ ^^^" ^"' 'st verschiedenen Zeitungsberichten llranc« ^" "«er Actiengefellschaft um 5 Millionen lich l^?"lt worden. Ingenieur Eiffel verpflichtete iüA zu . ^>k Summe den Thurm der Gefellfchaft bis Actien^?^ ^" Ausstellung fertig zu übergeben. Das 3r»W . ^lrägt 5,100.000 Francs, wovon 100.000 °>s Betriebscapital verwendet werden follen. ^W^> ! tentat gegen eine Greisi n.) In der Vit^ ° 'N Budapest wurde vorgestern nachts die hieben ,?.," San dor '" ihrer Wohnung mit Beil-t>!e 19 °s ."H verwundet. Es scheint, dass der Mörder blblchaA« ^^" "'cht eines taubes, sondern einer >Nte °. ""Gelegenheit wegen aus der Welt schaffen ^""Thäter ist noch nicht bekannt, schloss!' ^Die Witwe.) Herr: Sie haben sich ent-schij.ie 'zm?^ ö" heiraten? — Dame: Ja, dieses lassen! "brecht wollte ich mir nicht entgehen socal- und Promnzml-siachrichtcn. ^ullilnums-LandeoobstauosteUung. ^ie^"'' um 11 Uhr vormittags hat in dem alten ^ ? ^baude die feierliche Eröffnung der Iubilaums-^^''°usstellung in wahrhast glänzender Weise statt- ^ 2' y". We.,,, wir uns an die im Jahre 1874 ^'chcn n "°^nls bestandenen Gartenbauvereine in den ^"" lnu!«^ " inscenierte Obstausstellung erinnern, ^ jchiae ,,^ss gerade durch diese Ausstellung der be« Meil i5"°"'lhutt der Obstbaumzucht in Krain in den ""Lew!» 7^"n am besten documentiert wird. Das bttrn G? ber Ausstelluug, vom Gescllschaftssecrctär We^ ^"''^ Pirc besorgt, ist ein im übrigen muster-l" Obstzz °"^"chcn leider der Menge des ausgestell« ^ltnittp ^ der übrigen Gegenstände nicht die Raum- ?llelluna 3, !"r heule nur eine flüchtige Slizze der ?°Wnalie ' ^""^ ^em Schießstattgebäude ist eine ! °"i^st ll!" ^" Deichs-, ^""bes- und städtischen Far. > ' s° bem ,^'" "'"" "ber die Stiege in den Vor-"^ ztuar r^. '""" ^'" ^""^st die Weinkostlogcn. ?' ^tudol^? ""'" Eingänge die Logen der Weine auS >lsxes ^""tcr Vezirke, daneben die Weine des Güter« i^ sitr C,"^ Freiherr v. Aftfaltrern), dann die Meltau), ^"vagner aus Aeftfelmost (Firma Hin he h^uUse'ld,' 7u^"'E'''gange die Logen für die Weine »d^'^nen n ^"^' filr die Wippacher und für die di, einen i«ü ^""er Weine. Der zweite Saal ge« h""Ng jft mposanten Anblick. In vorzüglicher Grup. ^ster ift " verfchiedenes Obst ausgestellt. Vor dem welche dic Büste Sr. ^an^/ Aande des Ml«tes. ^n> Englischen von Vlaz v. Weißenlhurn. h^l sie ^^^e mich die junge Dame fortbringen, dti. "'^ llk^'?^"^^,!! erwacht und begreifen lernt, ,>lich Mehen ist., bat Hugo jetzt nochmals ein» sie " "«ben ^r^!"' ""d leine fünf Minuten sftätcr ^ ^ az ^ Ohnmächtigen in dem Wagcn, welcher ^^ ^«Nn Elmer bringen sollte. — — __ __ __ __ __ __ __ es mochte beinahe ein dtttn 'Her in, m Kammerdiener des Grafen West« llllz ^ ^ttte k..."z"nmer ""l die Rückkehr seines bef<^ " halb^l l ^"es Klingeln an der Thür ""d "'^schlaf aufgeweckt, m welchem er sich ^ ,<> >chrech c^ s>'^ti>lte es'^9 er auf und rieb sich die Augen, Der Mann sagte sich in-<''?'?' ab!^ beruhigte den braven Diener eim- ? s^u in N darauf wich er bestürzt zurück. "' 'oll /^" Ac"3" ;ttleidete.. junqcn Mann vor '^"^ VNoK^ ^'"'U's flegle für "^'' nrf der Kamnmdicmr cut- Majestät des Kaisers, umgeben von exotischen Pflanzen, ziert, ihr gegenüber ist der geschmackvolle Kasten der l. l. trainischm Üandwirtschafts-Gesellschaft, rechts und links die Ausstellungsobjecte der Aussteller: Varon Apfal» trern, der Landes-Ackerbauschule. der Herrfchaftsbcfitzcr Ianko und Bertha Kersnil aus Egg. H. Mallner aus Veldes. Dr. Eisl aus Laibach, der Firma Tfchinkl (candierte Früchte), der fürstbischüflichen Küche (eingesottene Früchte). Rudolf Kirbifch (ebenfalls eingesottene Früchte), Victor Rohrmann u. s. w. Auch auf der Gallerte, im Rauchzimmer, in den anstoßenden Buffetzimmcrn nächst der Gallerie ist Obst ausgestellt, selbst die Zugänge zur Gallerte von der Mchenseitc sind mit den herrlichsten Obstsorten gefüllt. Vom zweiten Saale gelangt man über zwei aus Holz solid hergestellte Treppen in den Rann, für die Ausstellmia. der landwutschaftliche,, Maschinen und Ge-rälhe, welcher recht hübsch mit Fahnen decoriert ist und i>, welchem die hirsigen Handelsleute mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die Herren Druslovik, Dettcr, Tercet u. s. ni., ihlc Gegenstände ausgestellt haben. Rächst dieser aus Brütern a/zimmerte» Halle hat die lrai-nischc Landlvirtschafle'Gesellschasl die Resultate ihrer vierjährigen Thätialeit in der Obstbanmschule und der Veredelung der Obstbäume zur Ausstellung gebracht, gu bcmcrlen haben wir noch. dass die in den sonst gewöhnlich bei Bällen zur Damengardcrobe benutzten Lo-calitäten die in den Schulgärten erzielten Resultate der Pflanzung und Veredelung von Obstbäumen ausgestellt find; dieselben weise» einen für den Fachmann sowohl wie sür den Laien interessante,, Fortschritt auf. Hiemit haben wir ein lleinrs Bild der Jubiläums-Ausstellung gegeben, ohne im mindesten auf Vollständig-ll'it irgendwie Anspruch zu machen, sondern lediglich zu dem Zwecke, um unser Publicum zum zahlreichen Besuche dirser sehenswerten Ausstellung aufzumuntern. Eine detailliertere Schilderung der ausgestellten Objecte wird in den nächsten Nummern folgen. Lange vor 11 Uhr schon begann die Auffahrt der mit Ehrenkarten geladenen Gäste zur Eröffnung der Ausstellung. Es waren erschienen der hochwürdiastc Herr Fürstbischof Dr. Miffia mit dem Domcapitel und seinen Hoflaplänen, Se. Excellenz FML. Ritter von Keil, GM. Schilchawsky Edler von Vanh brück und eine große Anzahl von Stabs- und Oberofsiciere» der hiesigen Garnison, des 17. Infanterie - Regimentes, des hiesigen Landwehr- und des hier garnisonierenden Artillerie- und des Uhlanen-Regimentes, Landeshauptmann Dr. Poklular mit fast fämmtlichen Landtagsabgeordneten, mehrere Reichs-ralhsabgeordnete, die Beamtenschaft der k. k. Landes« regicrung unter Führung des l. l. Statthaltereirathes Schemerl, Landesgcrichtspräsident Kocevar. Finanz, director Plachly, Finanzprocurator Dr. R acic, Handels-lammerpräsident Kusar mit zahlreichen Mitgliedern der Handelskammer, Bürgermeister Grasselli mit den Mitgliedern des Gemeindcrathes und den Magistratsräthen Voncina und Zamida , der gcsammte Centralausschuss d?r l. k. Landmirtschasts - Gesellschaft unter Führung des Viccpräsidenten der Gesellschaft, Herrn I, F. Seunig, sowie zahlreiche Mitglieder des lrainischen Adels. Auf der Gallcrie hatte sich ein zahlreiches, im Feststaate erschienenes Damenpublicum der hervorragendsten Gesell-schastslrcise cingesunden. rüstet. «Welche Unverschämtheit, zu nachtschlafender Zeit an dem Hause eines Edelmannes zu klingeln und die Niche der Bewohner zu stören! Wenn Ihr Euch nicht sputet, fortzukommen, so werde ich die Polizei um Hilfe anrufen!» rief der Diensteifrige, indem er das Fenster heftig zuschlug. In diesem Augenblicke war es. als auch Hugo von Westland sich seinem Hause näherte. Er qimg langsam, in Gedanken versunken. Er hatte Karoline der Obhut seiner Schwester übergeben und hatte, sich mm gleichsam völlig zerschlagen fühlend durch die Vor> gange dieses inhaltsreichen Taa.es. es vorgezogen, den Weg nach seinem Hause zu Fuß zurückzulegen. Er musste >mausgej.tzt an Mary denken, die in Fiebcr-phmitasien darmederlag und beständig nach Richard verlangte. Richard, ja. wo war Richard? Wie sollte man ihn entdecken? Jeder Moment, welcher vergieng. ohne dass etwas geschah, dünkte ihn eine Ewigkeit. Llble der Aermste noch? Konnte er noch in seine Rechte eingesetzt werden? Unter diesen bangen Fragen erreichte er. ehe er es dachte, sein Haus. Ueberrascht aufblickend, gewahrte er in demfelben Moment zu seiner lwch größeren Verwunderung auf der Treppe, die an dic Hausthür führte, eine männliche Gestalt, die offen« bar Einlass zu begehren schien. Der Graf beschien» „igle seine Schritte, denn die Ereignisse des Tages hallen ihn so sehr aufgeregt, dass er in allem Außer« aewöhnliches witterte. Aber was war denn das? Welche elende Erscheinung war das nur. der die Lumpen schlotternd um den hagern Körper hiengen? Hugo wollte rben auf den jungen Menschen zutreten, als derselbe ihm zuvorkam und, ehe er sich dessen versah, lebhaft bewegt seine Hände erfasste, nm dieselben krampfhaft mit Punkt 11 Uhr erschien der Herr Landespräsident Baron Winller in seiner Staatsuniform und wurde beim Entree vom Vicepräsidenten der k. k. Landwirt« schafls Gesellschaft, Herrn I. F. Seunig, sowie vom Obmanne des Ausstelluugscomitcs, laislrl. Rath Herrn Murnil, und dem Secretär Herrn Pirc in ehrsurchts» vollster Weise begrüßt und zur Estrade geleitet. Hierauf ergriff Herr laiscrl. Rath Murnik, als Obmann des Ausstellungscomilcs, das Wort zu folgender Ansprache: Hochwohlgeborner, hochverehrter Herr Landespräsident! Hochverehrte Versammlung! Denkwürdige Familienereignisse werden von jeher in einzelnen Familien gefeiert, seit Jahrhunderten aber werden denkwürdige Tage der Herrscherhäuser festlich begangen. Unseres Kaiserreiches Bewohner halten seit jeher an dieser schönen Gewohnheit fest und erinnern sich stets dankbarst ihres milden Herrschers. Gilt es das Geburtsfest oder das Namenssest unseres weisen Monarchen zu feiern, dann gibt es wohl leinen Ort in unserem weiten Reiche, wo dasselbe nicht festlich begangen würbe. Umfo gerechtfertigter ist aber die Feier außerordentlicher Ereignisse, unter welche wohl die des 40jal)rigcn Jubiläums der Regierung unseres aller-gnädigsten Kaisers Franz Josef I. einzureihen ist. Die Landesvertretungen, die Stadt« und Landgemeinden wetteifern, wie sie in entsprechendster Form dieses freudige Ereignis feiern follen, und mit Recht kann man es betonen, dass es in unserem lieben Vaterlandc lein Dörflein gibt. welches das 40jährige Jubiläum Sr. Majestät nicht in erhebender Weise gefeiert halle oder noch feiern wird. In den Kreis derselben ist auch die l. k. lrainische Landwirtschafts-Gesellschaft getreten, welche in ihrer letzten Generalversammlung beschloss, zur Verherrlichung des 40jähria.cu Rrgierungs-Jubiläums Sr. Majestät eine Landes-Obstausstellung zu veranstalten. (Deutsch:) In Ausführung dieses Beschlusses der Generalversammlung hat der Centralausschuss der l. l. Land-wirtschasts'Gesellschaft in diesen Localitälen eine Landes« Obstausstellung in Verbinduug mit einer Weinlostprobe und der Ausstellung von Schulgärten veranstaltet. Da sich an derselben Aussteller aus allen Landeslheilen ve-thciligten, so kann man mit Bestimmtheit behaupten, dass alle Arten unseres Winterobstes vorhanden sind und dass auch der Zweck der Ausstellung, der in der Hebung der Obstzucht und in der Hebung unserer heimischen Wein« production, unseres heimischen Weinhandels liegt, erreicht werden wird. (Slovenisch fortfahrend:) Dass aber unsere Landes-Ausstellung so schön geordnet vor uns da steht, das danken wir in erster Linie dem stets fortschreitenden Unterrichte in der Obst» und Weinbauzucht. Für diesen Unterricht haben wir in erster Linie unserem allergnädig-sten Kaiser und Herrn zu danken, welcher der größte Wohlthäter der Landwirtschaft, der erste und größte För« derer des landwirtschaftlichen Unterrichtes in allen Fächern ist. Ich bin überzeugt, dass ich nur den Gedanken und Wünschen der verehrten Versammlung Ausdruck gebe, wenn ich ausrufe: «Gott erhalte viele, viele Jahre zum Wohle Oesterreichs unseren allergnädigsten Kaiser Franz Josef 1.» (Deutsch sortfahrend:) Und zum Beweife dessen bitte ich die hochgeehrte Versammlung, unserem allgeliebten Monarchen ein dreimaliges Slava und Hoch auszubringen. Die Musikkapelle des Infanterie-Regiments Nr. 17 intonierte unter allgemeinen begeisterten Hoch- und Slava» rufen der Anwesenden die Vollshymnc, welche unter fortgesetzten Acclamalionen entblößten Hauptes angehört wurde. den seinen zu umschließen, unfähig, nur ein Wort über feine bebenden Lippen zu bringen. Secuuden verstrichen, ehe der fremde junge Mann die Sprache zu erlangen imstande war. «Um dich zu finden, bin ich hierher gekommen,» rief er dann bewegt aus. «denn ach — ich kann ja meinem eigenen Vater nicht trauen!» Ein Schrei durchlönte die Stille der Nacht. «Richard!» rief Hugo, den bettelhaft gekleideten jungen Mann freudestrahlend in seine Arme schließend. «Bist du es denn wirklich, Richard?» «Ja, ich bin es wirklich und wahrhaftig,» lautete die erregt gegebene Antwort. «Aber eh» ich irgrud etwa« erkläre, sage mir, wo — wo ist Ma>y?» «Sie ist bei meiner Schwester, wie auch Karoline! Komm, ich habe dir sehr viel zu sagen!» antwortete der Graf erregt. «Auch ich HM viel zu erzählen,» rief Richard geprefsten Tones. «Volt sei Danl, dass meine Schwestern in Sicherheit sind. O Hugo, man wild mir kaum Glauben schenken, wenn ich erzähle, dass mein Vater selbst mich auf hinterlistige Weise nach Rio de Janeiro befördern ließ; die Rückreise habe ich mir als Matrose erarbeitet!» «Dein eigener Vater würde es auch niemals ge« than haben. Richard,, versetzte Hugo ernst, «doch der Mann. welcher diesen Titel usurpierte, ist aller Schänd» lichlcit fähig, welche du ih».. znmuthest. Wir haben eine große Entdeckung gemacht, ein Räthsel gelöst, durch welches jahrelang alle Welt sich täuschen lieh! Dieser Mann ist qar nicht dein Vater!» Richard griff mit beiden Händen nach seiner Stirn. (Fortsetzung folgt.) Lllibachcr Zeitung Nr. 341. 2050 lil. October 1M< Nachdem die patriotische Ovation geendet, sprach der Ob mann des Ausstellungssomite's, Herr kaiserlicher Rath Murnik, in dcutscher nnd slovenischer Sprache: Im Namen des Centralausschusses der t. t Landwirtschafts-gesellschaft bitte ich Euer Hochwohlgeboreu, Herr Landespräsident, ergebenst, die Landes-Iubiläumsausstellung zu eröffnen. Landespräsident Varon Winkler: Verehrte Ver« sammlung! Durch die von dem Herrn Obmanne des Ausstellungscomites an mich gerichtete freundliche Einladung, die von der k. k. trainischen Laudwirtschafts» Gesellschaft veranstaltete Obstausstellung zu eröffnen, fühle ich mich sehr geehrt, und ich werde derselben bereitwillig nachkommen. Die verehrte krainische Landwirtschasts-Gesellschaft war während ihres nahezu 100jährigen Ve-standes nicht nur stets redlich bemüht, die agrarischen Interessen des Landes zu fördern, sie hat auch jede Gelegenheit wahrgenommen, um ihre patriotischen Gefühle und ihre Anhänglichkeit an das Allerhöchste Kaiserhaus zu bethätigen. Und so konnte es keinem Zweifel unterliegen, dass, als anlässlich des vierzigjährigen Jubiläums der glorreichen Regierung unseres allergnädigsten Kaisers in allen Theilen des Landes Krain die Gesinnungen der Loyalilät in erhebender Weise zum Ausdrucke kamen, diese Kundgebungen auch im Schoße der krainischen Landwirtschafts Gesellfchaft freudigen Wiederhall finden wer» den. Ich beglückwünsche die Landwirtschafts«Gesellschaft zu ihrem patriotischen Feste und spreche derselben namens der Regierung hiefür meinen verbindlichsten Dank aus. (Slovenisch:) Ich zweifle nicht, dass die Obstausstellung, welche die Landwirtschafts-Gesellschaft bei einer fo schönen Gelegenheit veranstaltet hat, einen neuen Fortschritt des Landes Krain auf dem Gebiete der Obstzucht bedeute und dafs dieselbe einen wohlthätigen Einfluss auf die weitere Entwicklung dieses landwirtschaftlichen Zweiges haben werde, welcher gewiss auch eine nicht unbedeutende Quelle des Wohlstandes der Bevölkerung bildet. Indem ich der Laudwirtschafts-Gescll' schaft noch fernerhin eine erfolgreiche Thätigkeit römische und hoffe, dass dieser mein Wunsch sich erfüllen werde, erkläre ich die Obstausstellung für eröffnet. Nach der Rede des Herrn Landespräsidenten spielte die Musikkapelle verschiedene Musikstücke, während die Honoratioren und die geladenen Gäste die Ausstellungs-objectc besichtigten, wubei der Gesellschaftssecretär Herr Pirc, kaiserlicher Rath Murnit »>id Director Povse in liebenswürdiger Weise die nöthigen Aufklärungen gaben. Sowohl der Herr üandespräsident Baron Winkl? r als auch die anderen Honoratioren waren voll des Lobes über die ausgestellten Objecte und sprachen den einzelnen an» wesenden Ausstellern ihre Anerkennung aus. Nach dem Vesuche der Obstausstellung in allen ihren Theilen begaben sich die Festgäste in die Ausstellung der landwirtschaft» lichen Maschinen, welche gleichfalls allseitige Anerkennung fand. Sosort, nachdem die Festgäste die Ausstellungs-localitäten verlassen, strömten die Besucher, zumeist Besitzer vom Lande, in erster Linie Geistliche, in die Ausstellung. Den ganzen Nachmittag herrschte die lebhafteste Bewegung in der Ausstellung. Den Höhepunkt aber erreichte dieselbe um 7 Uhr abends, als die Ausstellungsräume durch die hier vertretene Firma Ditmar (Herr Kollmann) im Strahle von zweinnddreißig Nlihlampen erhellt wurden, welche tageshelles Licht in alle Räumlichkeiten verbreiteten. Die ausgestellten Objecte zeigten sich bei diesem Lichte ganz vortrefflich. Die Ausstellung war im Laufe des gestrigen Tages, insbefondere aber abends, massenhaft besucht. Abends gegen 9 Uhr staute sich fast die große Menge der Besucher, hatten doch außer den mehr als 300 Personen, welchen Ehrenkarten zugestellt worden waren und die vollzählig erschienen sind, am gestrigen Tage über 15 00 Personen Eintrittskarten gelöst. Die Bewegung in allen Theilen der Ausstellungsräume war bis 11 Uhr, der Stunde ihres Abschlusses, eine ungemein lebhafte; die Weinkostlanben wurden förmlich belagert, die Stimmung des zahlreich anwesenden Publicums war eine sehr animierte. Allgemein war das Lob über die vorzüglich gelungene Jubiläums - Ausstellung, Für Kostweinproben wurden 10.000 Marken k, 5 kr. gelöst, wohl der beste Beweis, dass durchwegs nur guter Wein zur Probe kam. — Die Ordnung war während der ganzen Zeit eine musterhafte. — (König Milan in Wien.) Aus Wien berichtet man uns unterm Gestrigen: Heute nachmittags nm 2 Uhr fuhr Se. Majestät der Kaiser beim «Hotel Imperial» vor, um König Milan einen Besuch abzustatten. Der Kaiser verblieb eine halbe Stunde bei dem König und fuhr sodann wieder in die Hofburg zurück. Eine Viertelstunde später begab sich König Milan, welcher die Obersten-Uniform feines österreichischen Regiments trug, in die Hofburg, um dem Kaiser eine Abschiedsvisite zu machrn. Der König verblieb eine Viertelstunde beim Kaiser und lehrte sodann wieder in das Hotel zurück. Um halb 4 Uhr unternahm der König im Civilanzuge eine Spazierfahrt. König Milan und Kronprinz Alexander relsen heute abends um hall, 11 Uhr nach Belgrad zurück >-m. " ^/"i"^ch«r Landtag.) lSch'lu^ Abg. M « v .,., ^chi<.e ^ die Emreihnna de? v°n Velde« nach Asp führenden Gemeindestraße in die Kategorie der Bezirksstraßen, welchem Antrage vom Hause die Zustimmung ertheilt wurde. Der Lehrerswitwe Anna I u h wurde über Antrag des Referenten Suklje die bisherige G»a« dengabe jährlicher 50 fl. auf drei Jahre verlängert. Sodann referierte Abg. Suklje über verschiedene Petitionen um Aufhebung der Landesauflage auf Vrantwein. Ueber d 2 des Landesyesches vom 5. August 1887, L. G. Vl. Nr. 24, betreffend die Einführung einer selbständigen Landesanflage anf den Verbrauch von gebrannten geistigen Getränken, abgeändert wird, nnd über mehrere diesbezügliche Petitionen, Der betreffende Gesetzentwurf lautet: Gesrtz vom....., mit welchem H 2 des Landcs- gesches vom 5. August 1887, L. G. Bl. Nr. 24. abgeändert wird. Ueber Antrag des Landtages Meines Herzogthums Kram finde Ich auzuordncu wie folgt: Artikel I. § 2 des Gesetzes vom 5. August 1887, L. G. Äl. Nr. 24, tritt in seiner gegenwärtigen Fassung außer Wirksamkeit und wird ersetzt durch folgende Bestimmung: Z 2. Die Befreiung von der Entrichtung der Landesaustage aus den Verbrauch von gebrannten geistigen Flüssigleiten findet statt für den aus nachbenannten selbstgewonnenen Stoffen, als: Wein, Weinlager, Trcstern, Obst, Beerenfrüchten, erzeugten Vrantwein, insoferne der» selbe nur zum eigenen Hausbedarfe verwendet wird. Dagegen unterliegt der aus diesen Stoffen erzeugte Brant-wein der Landesaustage, sobald derselbe ausgeschänkt oder im kleinen (d. h. in Mengen von weniger als 1 Hektoliter) verschleißt wird. Desgleichen tritt die Befreiung von der Landesaustage in allen jenen Fällen und unter denselben Bedingungen und Vorsichten ein, unter welchen die Steuerfreiheit von der staatlichen Consumabgabe für denjenigen Nrantwein gewährt wird, welcher zu gewerblichen Zwecken, einschließlich der Essigbereitung, zum Kochen, Heizen, Putzen und zur Beleuchtung, zu heil- und wissenschaftlichen Zwecken verwendet wird. lH 6 des Gesetzes vom 20. Juni 1883, R. G. Bl. Nr. 95.) Artitel ll. Dieses Gesetz tritt mit 1. Jänner 1689 in Wirksamkeit. — Ueber Antrag des Abg. Varon Schwegel wurde H 2 dahin abgeändert, dass auch den aus heimischen Beerenfrüchten, Wacholder» und Heidelbeeren gebrannten Flüssigkeiten dieselbe Begünstigung bei der Landesaustage eingeräumt werd?, wie solche die Staatsstcuer gewährt, und sodann der Gesetzentwurf auch in dritter Lesung angenommen. Hierauf schloss der Vorsitzende um V<2 Uhr nachmittags die Sitzung. — (Todesfall.) Der hochw. Herr Pfarrer i. R. Ignaz Tavcar ist gestern in Laibach gestorben. — (Zur Landtagssession.) Der lrainische Landtag, welcher nun täglich Plenarsitzungen hält, wird Montag, eventuell Dienstag geschlossen werden. — (In St. Georgen bei Krainburg) wird am 22. und 23. d. M. das 40jährige RegierungsIubi-läum Sr. Majestät des Kaisers festlich begangen werden. Bei diesem Anlasse wird auch das neue Schulgebäude feierlich eingeweiht werden. — (Selbstmord eines angeblichen Bank-beamten.) Aus Karlstadt wird uns berichtet: Ein junger Mann, Namens Adolf Heim, der sich als Agent einer nicht existierenden Brünner Baut ausgab und auf diese Weise mehreren Personen Geldbeträge entlockte, bann, zur Polizei vorgeladen, sich nicht legitimieren tonnte und hier verhaftet wurde, hat durch einen Sturz vom Dachboden des Magistratsgebäudes einen Selbstmord verübt. Er blieb sofort todt. — (Weißes Eichhörnchen.) Das natur» historische Landesmuseum in Klagenfurt erhielt von Herrn Forstmeister God eh in Unterdrauburg ein ganz weißes Eichhörnchen, welche Farbenänderung nach Brehm sehr selten ist. Dasselbe wurde dem Thierpräparator Anton Zifferer zum Ausstopfen übergeben. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Orlsgemcinde Suchor im politischen Bezirke Tschernembl wurden gewählt, und zwar: szum Gemeindevorsteher Johann Ambrozic von Ae< rettcnsdorf, zu Gemeinderäthen Joses Petric von Dra-gomelsdorf, Franz Kenda von Suchor und Martin Ribic von Verettcnsdorf. — (Vocls Nnch »on, gesunden und lranlcn Menschen, Verlag von Ernst Keils Nachfolger in Leipzig, Vierzehnte, neu umgearbeitete Auslage. .Kein populär-wissenschas!» lichee Buch der Gegenwart darf sich einer so groften Beliebtheit und Pcrbreitnng rühmen, wie V o cl >? Vnch vom gesunden n»d lranlen Menschen, welches im Lause der Jahrzehnte in Hundert» tmlsenden von Exemplaren über alle Länder verbreitet wurde. Dr. .Mrl Ernst Voct, weiland Proscssur der pathologischen Ana-wmie an der Universität Leipzig, nehültc zu jenen Männern, die. wie Vrchm, Roßinäsjlcr u. a,, ans populärnatürwissenschaf» liche» nnd medicinischcm (Gebiete bahnbrechend wultcn. Nocl wimdtc sich in erster Linie gegen den Cliipfuschcrschwindel, den er mit allen« Nachdrucke belämpsle, nnd um das Laicnpublicum in den Stand,;u sehen, zwischen dem gebildeten Ärzte und eincm gewissenlosen Curpfüscher unteischeiden zu lönneu, schrieb er das Buch vom gründen und lranlcn Menschen. Es ist zum wahren Hausjchcih aus ssesundheitlichem Msl'ielc geworden, und bereits vierzrhnmal war es erforderlich, neue Auflagen herauWg , Seit Bocks Tod ruht die Redaction des Werles in H°"^" ,.^ Dr. M. v. Zimmcrmann. einem Schiller Bocks, '"d "^ war mit seltenem Geschicke bestrebt, die neuesten F°rtlchr>m , Wissenschaft dem Weile anzupassen. Die neueste Auflage zcw)' sich nicht allein durch eine vermehrte illustrative Ausstattung ' sondern anch dnrch die Erwriternng der für weiteste men wichtigen Capitel über die häusliche' KranlenpflM und o,e > Hilfe bei plötzlichen Unglückslällen. Das Wert erscheint u"M' » in 20 Lieferungen zum Preise von 50 Pfennig in ij""'" räumen von 14 Tagen. Wir lonnrn Bocks Buch "«>"" "^ anf das wärmste empfehlen: es ist mit vollem »^chle, >' ^ zcit bewährter Rathgeber in gesunden Tagen und ein Helfer in der Noth» genannt worden. ^. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher ZtN>' Wien, 18. October. Der Kaiser genehmigte ' selbst erbetene Versehnng in den Ruhestand des ^ schafters beim päpstlichen Stuhle Grafen Paar m Verleihung des Gwhkreuzes des Heute vormittags legten die nenernannteu ^n, Ritter v. Zaleski und Graf Schönborn den Eld m , Hände des Kaisers ab. wobei der Obristkämmerer"" Trauttmannsdorst und Ministerpräsident Gras " > intervenierten. ^§t Wien, 18. October. Das «Fremdenblatt» '§ energisch die Agitation jungczechischcr Organe geg. ^ Vün'dnis mit Deutschland zurück und fügt HU"' M auch die altczechischen Organe schließlich bie, ^"»^ tung haben, gegen ein solches mwfrantwortllche» bcn ernstlich und nachdrücklich aufzutreten. ^.g Budapest, 18. October. Ministerpräsident v.^^ als Finanzminister legte das Ändget pro 1«^ ^ welches mit einem Deficit von 77.« MlU'""" ,i schließt; demnach ist das Deficit um 5'/,.. """ grringer als das im Jahre 1888 prälimimerte. ^ Berlin, 18. October. Die «National.Zeltung' ^ eine Erklärung von Virchow und Waldeyer, '!' ^i, dieselben die Anschuldigung Mackenzie's z""^' ^ dass Dr. Bergmann einen falschen Weq 0"".^ Luftröhre machte, wodurch der Tod des Kalsers t) rich beschli'llniqt worden sei. .. zM Budeu-Vaden, 18. October. Die HerM"^e Hamilton, geborene Prinzessin von Baden, »i gchorben. . ^, in Nom, 18. October. Die Monarchen be ^ll 6 Uhr abends hier ein. Unterwegs wurden!" lebhaft acclamiert. Nn»^' Neapel. 18. October. Die Monarchen, ^ ^ Ministerpräsident Crispi und der Präfect «'» ^ 8 Uhr morgens nach Pompeji ab nnd wurden ß,n Volksmenge enthusiastisch begrüßt. 3" ?en ^ d" bildeten die Truppen Spalier, während die -A^o^ am Bahnhofe aufgestellten Ehrencompagnie tne ^ ^ M Hymne intonierte. Die Majestäten lehren "^huh^ 35 Minuten Hieher zurück, empfangen "" "gH'"" die Behörden nnd reisen sodann nach R^n z die Ankunft um 6 Uhr abends erfolgt. ^M' Brüssel, 18. October. Ein Erlass der ^ ^ bischen Regierung verfügt die Verschärfung ^'i, regeln, betreffend'die Verbreitung französischer o in Elsaß-Lothringen. . ......he a"f" Sofia, 18. October. Das Cobras "l" 27. October einberufen. ^^-<^^ Angekommene Fremde. ' "m 17. October. ^gla"^,, Hotel Stadt Wien. Nofall sammt D.enerscha'^ ^d '^ Wrany. Warnsdorf. - Wilhclmine Wcmy" h„ v"^. Pichler, Lcoben. - Pcigcl. Tancer. Hanal, " Fi'l, Kraus. Popper, Krappe und Volter, KauMi^' ,,, l, sender, und Lazar. Wien. — Dr. sson, Mzi, ^i"a,t">K Hotel Elefant. Hitler, Hmisbrsiher, und Mil"", ^l", D,' Graz. — Laner. Tuchfabrilant, Teltsch. ^ F ^n- c,<,a»^' thal. - Siegfrid. ssranlsurt. -/lopst^. ^ Hci«'' bergcr, Velinler, Kostner und Schwab, A" M)d'"" Forstcandidat. Hammerstiel. — Vratlchcv'cy. ^„z. s. ssrau. Trieft, 5'aibacli- 7^, , Hotcl Sildbahnhof. Iurovic, Handelsmann, ^sst'"s"'^ :.il. Lees. — Povse. Gercar und Geli"^' H. ^ > Ollsthof Kaiser von Oesterreich. M.ndic, " St. Veit. ___________------ berswrbcnc. ^lcrs^' Den 1 7. October. Rudolf K^ela. 7,, 5, 7 Tage, Polanastrasze 15, Dcn 1«. Oct 0 ber. Helena S^- ", ^ ^,, v ssloriansgasse!1, Luugencmphyscm. — I")""" ^-?<^ 24 I., Schwarzdorf 3 i'unacnlahmm'll.___^-^^!. ^ Meteorologische BeolmchtmMl^^^ ----------------------------^--------------------------"^ sZß r Z^ ^^^___^ ^-M"7 0<^ " ?1l M 737 ^" » l>'" NO. schwas f,alb h^ ^ 9.M. 7N-9 «>4 O. schwa« pages'"' Ziemlich heiter, windig. Abrndroth, ^ ^^ ^ Wärme 10 1", um 10° unter dem ^orm°^,^ Verantwortlicher Redacteur: 3- 2051 Course an der Wiener Börse vom 18. October 1888. N°« ^m ^e^ C°usb.ue «llllts'AnlthtN. k«/» Tcmeser Vanat . . . . l>,4 4010b-- Z^'e....... «,.. „.,, ö°/« ungarische...... 1,4 5.0 105-2° L:<^.^«l°ie„0 s,- .7;^ ,^. ändere öffentl. Anlehen. "«!.. .,' «an;e 500 I4N- 140 ^ ^enau.Nca.-Vole b"/« i»0 sl. . »2° 75 121 «5 H,1.. i: ° »linste! ,00 !4° ?'. ,4, 2'. "°- «nlcihc I«?«, steuersrei 10« - ,0« 70 >»«,t, ""^loie , ,«o " „,.7!; i7>,.,^ Än,<>l!l» b. Slablneniiinbc Vic» >0s> «>> '«« 25 50 " 17,.7!; 172 2<^ ?!n!, d. k!ab>grm«inbe Wien _^. ^ " ' el »nd »^l'ld) , , . . —-- — — «'/«i>» «, " ^r.,mi«'!>'.ÄnI,d,S<>,dtn«m,W«l ?l Kl^!» '^"t. ^«"^' Neuersrei . 109 9N Nl»,» Uis«,,»,»,^»«, . - ., ,«Ü! !<„> !>,) ^»?°lb«Nlt <"/ Aodcnct, allg. östcil <<>/„ Gold . !!w'2» I28'2s> ' v'p'«rient, »°,' ' ' ioi ,« 101 5!. t>lo. in ko „ ^ <>/,"/» '01 — I0! ^b,.U„, °/« - '_- "»0 »2'l> dtl>, >n K0 „ , <«/o . 8«'20 »8 70 ' ^dahn.P^"^. '"^- '"-'«? 50 b<°, ^äm,en Schuttve>l«br»"/° 103 - 103 »0 ' ^"".0d, ,n! ?>«^ "'^ "«'^ ocftödrotyelenban, >u>. »',,''/» l°l-- -'. ch!«n"^''< ^>n°s?«m ^"''°" "!°, «4«/, ,.,c»«-,°0 4° "°ii!1v° " ^' Prioriillts-Oblil,ationen "°z°V ' . ' . , .«»-«> — «lür.W sl.. l°'"«'!> UN», »!« ' - >0«-«<> W4 40 Elisabeth Wcftbnh» ,. «tmilston ^-— —-— !»/°ührijKi .""'land . l«l>^0 — — sse,b<,,ni,b<<.Nordbahn i,, «ill,« »»'5^,100 — z«/?"dttoß„f„^,^ - ^ - 108 b° -- Fran^Iuses.»..!,»..... --- -.- v°"e>ril^"""'"»iche . , iu«.«5 iou-75 Oali,,'»'»' ' ' ^ l<">" ^'^ «M. 18«, »<»« sl. S. 4'/,"/° - »» »U I00-80 ^^nh,^ !'"" Uavonischc ,04.- lo«>— Oesterr. Noldweftbah» . , . ,ou 2s> lu <0ai> «tlb «Kaie Vtaatsbahn i. «mission . . l9«'5o,i»7 5o Actien von Transport- 2"' "" : N ' '. ! '. '. j^.75 '.;:^> Ullternehmunnen. U,,<,..ga«,. »ahn..... 9» 99,? ,per eti1s>, ^..^ , _, «lblechl.Vabn »<)<» sl. S>Il>« . — — — - Vlvrrsc Lose «lsoib.FwmVabn2U0sl.Slid, lb525.1«Lbl! (Pel Elull), llussig'lcpl. «iiscnb. loo sl, «iM. —- -- «llcdillose loo fl..... I8l'i»o i»2 — Viid»! slordb^bn n,u si, , , . l»4 50 ix« K0 cdsnd<>«» sl, «Vl. — — — i!asbachcr Pläm!cn>«nleh.»osi. »4 bo 2« 2^ „ «lit, «> 2>w fl, . «9» — 301 - OslNtl Lose 40 sl..... b» 7!i S0"oN,S. l77 —'78 — i«udolf«i!«>le 10 Elisabelh'Vabn !i»0 fl, - 43 75 > Sl^b-IirlllE, l«?,20<»sl V, —'— — — Winbischgräh.öosc 2y sl, . , z5 h« b» — sscldinanbo.iliordl', i»<>0 »I. LVl. »4»0 54«0 «, , l« ^. Nlan,.3o!^»al»n üOO N. Silber — — — - VaNl-AltlcN Minftilchcn.Vasslrlsiszlooslb. —- —- (Per Stiis). GllIi,.«ar!'i'ildw>g.Ä,i!<>u ?K Kablcnl'tlg I<.nl'abn loo — —> «dncr.<>«nft,,oft,i!0Uf!.0,40«/, z«z Ik «03 7l> »ascbaU'Oderb, Lisend.Zvciil. V. —>— —-- srdt.'Nnfl, s, Hand,u,<5,,»o fl. ^»i» 1? »»«üo ^cmvcvn.^^rnrwitz.^assft.V^cN' sreditbanl, All,,, Unss, !«<>o sl. 3o?'2» »o? 7«, r><>dn., W. »8 — »1» — Dcposittnbanl, «ll«, »<«» si. . ,«, — ,82 — lüovt'. l'st.«unn.,Tlicft f>l»<. HUM. 4li4 — 45« — «iscompte V, NieberöN 5n<>sl. «k—K,4— Ocftevr, «ordweftb, «»0 fl. Sill«. ,««-.,e«bO Hhpolhclenb., l>st.2<)ofI.2l,»/,H, «»b 2» I9b «» känderb, öst,200fl, O.50«^E, ,,» 2!> »23 75. ^r»n50tt. Silb. 8»— >3 — Oesterr.'Ung. Vans . . . . »7, - 874 - Nlldols.^hn 200 si, Eilb,:» . li»i>25 l»2— Unionbanl 20l» fl. . . . gig,,,« 212 75 Sicbe,!l'!irlic> itiscnl', 200 sl . »..^ _— Vttlebrsbanl. «l!a., ,n ,si2 »(> Etaal'cisrnbahn 2uu fl. ö. W, , 24!»'.',» l4«-5>0 Silbbahn »00 fl Silber . . . los »o iol 8l» VübVlorbb..!»erb..«.200fl.«M. 1« « ib4 ?» Iramwah'^es, wr, I70sl, K,V. 22« Ü0 »2? — „ Wr.. neu 200 fl. — — — — Iransporl-Gefellschllfl loo sl. . — — —> — Unss.',,Hliz, 74 2>^ »74 75 Nng. Virrbofll'^bn ^uo N, Cilbrr l»3—,63 50 Uu>,,W^N!>.Maat,.Gra,»»00sl.V. ,71 bc 172 — Induftric-Nclleu (per Ktüll). «lgybi und Hi»bl'«rc>, Eisen» und Stählend, in Wien 100 sl. . — — —— LallloTan (tilenrafs »00 sl. . IS« — I »5 — waffenf,»» .OeN. in«0 lov sl. . »70 — »7» — Devisen. HeuUKe Pllitzc...... «<.» ^970 t'onbon......... »17» l« 5l l«ari»......... ,»0». 48 !<, Valuten. 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