Schnftleduna: ?»'-> »ich! deejicksichlig!. Bnttiatlgmtgcn bibiwi die Verwaltung tN« KVTiAcjr;! »er dilltg» Ittt-»e^evlen W^rtlHimi e»!gege». — fei Wiedertolunge» VrtH- » Schlag. S« .IraliiV BaSl" -rlchei»! ktrs MiliioS unk SantUg ode»»«. itft'tiiMf .»o»l» 30.>e«: Vierteljährig . . . K 3 30 A«Tkjifri$ . . . . K >!'«« hng . . . . K 18 HO Hilf 81111 alt .Hnflenuii II* Hau» ! M°i»iII„» . ... K 1-1« ZNeNelMrig . . . K 3 — H»I>>iä«rig . . . K «•— . . . . K u.— Mit IluJUti# ertzove» »le um die lioli ie» Siiizeleilei« flban ewe-l» seilen bil jiii HidrfteUmij. 33 Jahrgang. in Prag, wo das Standrecht verhängt worden ist, so manches, das durchaus nicht geeignet ist, die angesichts der gegnnvärtigen heiklen äußeren Lage unserer Monarchie so notwendige innere Ruhe und Festigung herbeizuführen. Es hat sich so manches ereignet, das seine tiefen Schatte» bis in dieses hohe Hans hineinwirft. Wohl tragen an diesen Ereignissen anch jene Elemente die Schuld, die sich jeder Perautwortung überhoben und ihr frivoles Treiben selbst in diesem hohen Hanse sortsetzen z» dürfen vermeinen, i» dem Hanse, wo doch nnr für gewissenhafte »nd ernste Arbeit im Interesse des Volkes und Staates Raum sein soll. (Sehr gut!) Sie mögen aber nicht vergessen, daß ihr frevleS Spiel im Falle einer ernsten Störung nur allzuleicht die Geduld der Besonnenen »nd Arbeitswilligen erschöpfen n. d diese zur Selbsthilfe führen könnte. Die jüngsten Ereignisse. Jawohl, meine Herren, an diesen bedauerlichen Zuständen sind jene Ereignisse schnld — und das läßt sich nicht wegleugne« —, dieerkennen lassen, daß man es ans die staatsgrnndgesetzlich gewährleistete« Rechte der Angehörigen jenes PolksstammeS abgesehen hat, oer — wie ich ganz ruhig zu behanpten wage — auch hente noch das Rückgrat dieses Staates bildet, Er-eignisse, welche aber auch Bestrcbuuge» erkennen lasse», die, wie dies der Herr Ministerpräsident heute zu» gestände» hat, mit den Traditionen dieses Staates in Widerspruch stehen nnd dnrch ihre staatsfeindlichen Tendenzen die zahlreichen Feinde »nd Neider unserer Monarchie in ihren Quertreibereien und heraus-sorderude« Unternehmungen nnr bestärken und er-munter». Heute, meine Herren können Sie es nicht mehr versuchen, es als bedeutungslos hinzustellen, ivenn hente in Prag und in Laibach „Hoch Serbien!", ..Hoch der König Peter!", „Hoch der Kronprinz von Serbien!" gerufen wird, nnd wenn am 2. Dezember das Bild des serbischen Kronprinzen anstatt eines anderen Bildes beleuchtet wurde. Derartige Rufe ohne jede Verbindung den Wortlaut zu übertragen, das Mädchen zum Singen einer gedachte» Melodie, zur Ausführung eines Gedankens, wie ans den Stuhl steige», zu bringen. Einen noch merkwürdigeren Erfolg erzielte Dr. tfotik mit einer ihm bekannte» jungen Dame, ^m Anfange bewegten sich diese Experimente in prinzipiell gleichen Bahnen, mit dem Unterschiede, daß >iotik selbst die beeiuflufsende Person war, und nicht allein Gehvrvorstcllnngen, sondern namentlich Gesichtseindrücke in vorzüglicher Weise nnd ohne Hypnose zu übertragen iKrmodste. Die Dame schrieb, während sie mit dem Arzte plauderte und scherzte, mit einer Art Planchette wie automatisch die Antworte» nieder, ohne zu wissen, wiio sie schrieb. Noch bemerkenswerter ist, daß öfter nicht nnr die Einzelheiten, aus die sich der Experi-nltntatvr konzentrierte, sondern auch Stimmungen und Gedanken übertragen wurden, die sich unbewußt mit den PorftellungSbildern verknüpften. So verblüffend diese Ergebnisse fiilb, sie werden i» den Schatten gestellt durch die Persuche in bezug aus das Hellsehen. Um hier jede Suggestion an?zuschließen, ließ sich Dr. Kotik Briefe schreibe«, deren Inhalt er selbst nicht kannte nnd übergab sie noch geschlossen der. juugeu Dame. Diese nahm sie, hielt ste ein bis zwei Minuten in der Hand, legte die rechte Hand auf die Planchette, nnd etwa fünf bis >0 Minuten nach Beginn des Perfnches begann sie dann langsam zu schreibe«. Die Antworten waren wieder von erstaunlicher Uebereinstimmung. Einigemal kamen Dinge herans, die mit dem Briefe »ich« daS Mindeste gemeinsam hatten, so zum Beispiele: „Morgen müssen Zinsen gezahlt werden." Der Schreiber des Briefes hatte nämlich, um nur dem an ihn gerichteten Wnnsche zu entsprechen, rasch nnd gedankenlos ein paar Zeilen hingeschrieben, während er daran dachte, daß er am nächsten Tage Zinsen bezahlen müsse, für die er noch nicht daS Geld beifaniineil habe. Das brachte Dr. «otik aus die Idee, daß sich auch Gedanken übertragen lassen müßten, ohue daß man deu Briefbogen beschreibe, wenn man ihn nur intensiv bedenke. Perschiedene Personen wurde» ersucht, leeres Briefpapier zu „bedenken" und dieses, in «nverts eingeschlossen, zu übergeben, sich selbst aber genau die Notizen zurück-zubehalte» über das was sie auf das Papier hin-gedacht hatten. Anch diese Versuche gelangen stet» vorzüglich. • • • Herr Professor Dessvir vou der Berliner Uni-versität, dessen Arbeiten aus diesem Grenzgebiete deS Seelenlebens große Bedeutung gewonnen haben, äußerte sich über die Mitteiluugeu Kotiks solgender-niaßeil: Im Prinzipe sind Fälle, wie die hier vor-geführten, der Wissenschaft längst bekannt. Mau hat dafür vor et Mi 20 Jahre» den Begriff der Telepathie, das heißt der Uebermittlung von Bor-stelliingen ohne Permittlnng der bekannte» Sinnes-organe eingesührt; allerdings als Hypothese. Die Fachliteratnr enthält anch eine große Anzahl von Fälle», die sich ähnlich wie die ge»a»nten zugetragen haben. Doch beweiskräftig ivarcn sie alle nicht, weil sie den ersten Anforderungen der exakten Forschung nicht genügen konnten. Sie waren nicht in genügender Sitte ~ Deutsche Macht Nunnvr 100 und Taten entspringen nicht einer momentanen tfiiu gebung, sondern sie deuten aus Stimmungen, die nicht vorübergehend sind, und die ihren Ausgang nehme» von der Politik jener, welche sich Führer nennen Wessen deren Herzen voll sind, dessen geht der Mund der breiteren Massen über. DaS sind die Folgen der Politik der Herren Kramarsch, Hribar und deren Genossen. Jene Ereignisse, das sind die im Norden und Süden an den Deutsche» verübten »iewalttätigkeiten, sind nicht nur Ausflüsse der Lust des Pöbels an brutalen Ausschreitungen, sonder» sie sind anch die Früchte jener großslavischen Bewegung, die im Norden und im Süden unserer Reichs hälite begeisterte Ber-treter und Anhänger besitzt. Daß aber derartige Früchte reis werden konnten, das ist ans eine dnrch mehr als 20 Jahre hindurch betriebene, duldsame Zauberpolitik, in der schwäch-liches Zögern, aber auch daS Schwinden der Staats-autorität eine bedeutsame Rolle spielen, zurückzuführen, aus eine Regieruugspolitik, die es nicht verstand, derartige Bewegungen zu erkennen, richtig einzuschätzen und demgemäß auch schon im »eime zu unterdrücken, wöbet ich Ioi>al feststellen möchte, daß die Lage der verschiedenen Regierungen im Lause der Zeiten selbstverständlich eine immer schwierigere geworden ist, weil ja doch jede spätere Regierung die Folgen der Fehler der früheren Regierungen als schwere Last mitschleppen n ußte. Die derzeitige Regierung. Als der Vertreter eines von diesen Ereignisse» u»d Vorfälle» in nationaler und wirtschaftlicher Be-ztehung stark i» Mitleidenschaft gezogenen Wahl-kreises fühle ich mich bewogen, z» diesen Ereignissen dos Wort z» ergreife» nnd meine sowie meiner Parteigenossen Stellung zur gegenwärtigen Lage überhaupt klarzulegen. Ich brauche wohl nicht erst zu betone», daß anch wir das gegenwärtige Regime um als ein Uebergangs-stadium, seine Berufung als einen Notansweg be-trachte», ans dem man zn einer dem demokratische» Zuge und Geiste unseres regenerierten Parlamentarismus entsprechenden Regierungsform, kurz gesagt, zu einer parlamentarischen Regierung gelangen will. Ob es und in welcher Form es gelingen wird, scheint mir nach den Anlßerungeu des Herr» Ministerpräsii-deuten die Frage der allernächsten Zukunft zu sein. Das Kind muß in absehbarer Zeit geboren werden, sonst versällt der Mutterleib, anS dem es hervor gehen soll. daS nene Vvlkshans. der Auflösung oder es wird, was alle gewiegten Politiker sagen, wenn die Koalition in dieser oder jener Form nicht zu-stände kommt, mit dem gegenwärtigen Regierungs-wagen weiter kutschiert »nd wenn auch dieses nicht geht, der Parlamentarismns anS- nnd der 1 -1 eingespannt. , Wäre dies zuträglich nnd insbesondere fnr uuS Deutsche von Porteil? Pielleicht könnten gerade wir diesen Zustand Menge zu verzeichnen; auch konnte man nicht immer die entsprechenden Vorsichtsmaßregeln anwenden, die ein einwandsreies Experiment zulassen könnten. Gewiß enthält unsere Literatur genug Htuweise au, derartige Ergebnisse Mau konnte also damit rechne», daß diese teiepathischen Vorgänge irgendein««! einwandfrei bewiesen werden konnten. Ob dies bet den Xvtik scheu Versuchen der Fall gewessen ist. kann tch nicht sagen. Dazu müßte ich die Experimente noch viel genauer kennen lerne», als es mir durch die Lektüre dieser Schilderung oder anch der Broschüre selbst möglich ist. Den Persnch mit der Tochter des bedanken-lesers halte ich für bedenklich, soweit die Möglichkeit in Betracht kommt, daß die Personen in demselben Raume sich nrständigen konnten. Die telepathische Korrespondenz durch die geschlossene Tür stellt aller-dingS eine völlig neue Erscheinung dar, wie sie tn der Fachliteratur bisher noch nicht verzeichnet worden ist. Sehr bedenklich erscheint mir allerdings die Sache mit den Papieren in verschlossenen >!uverts. Daß hier das Papier mit deu ganzen Vorstelliingen einer Person gewissermaßen imprägniert werden soll, ist so unwahrscheinlich, daß man auch den übrigen Angaben sehr skeptisch gcgcnübertreten muß. Wir können wohl die vielen Berichte über telepathische Phänome mit einer Art Telegraphie ohne Draht vergleichen, doch von wirklichen elektrischen Bor-gängen hier zu sprechen, wie es zur Erklärung dieses Falles getan worden ist, scheint mehr als gewagt. leichter ertragen als viele andere, die von der Er-starkung des Parlamentarismns sicherlich mehr Vor-teile für sich ableiten können als die Deutschen, denen die jüngste Ausgestaltung deS Parlamentarismus, die Schaffung des allgemeinen, gleichen nnd direkten Wahlrechtes, große Opfer auferlegt ha». Ich bitte, mich nicht mißznversteheit! Ich glan-be, meine Herren, daß der Grundsatz, daS Sichselbst-regieren, die Teilnahme an der Regierung sei immer besser als das rücksichtslose Regiertwerden, sür alle änderet» Nationen mehr Bedeutttng hat als für die Deutschen, anf die man immer wieder wird zurück-kommen müssen, die ja trotz alledem, wie ich bereits gesagt habe, das Rückgrat dieses Staates bilden und immer bilden müssen, soll dieser Staat nicht zugrunde gehen. Immerhin wäre es, vom Standpunkte des Parlamentarismns ans betrachtet, unklug und un-verantwortlich, wenn das Parlament als solches — ich meine nicht die einzelnen führenden oder maß-gebenden Parteien — von dem ihm eingeränmten Rechte, dem Rechte, nicht nnr an der Gesetzgebung, souderit auch an der Regierung teilzunehmen, keinen Gebrauch mache» nnd dieses ihm angebotene Recht zurückweise» würde. Dies kann nattirlich nicht auch so ohne weiteres sür die einzelnen Parteien gelten, nnd was speziell die deutschfreiheitlichen Parteien anbelangt, so können sie meines Erachten» auch an einer parlamentarischen Regierung nur dauu teilnehmen, wenn ihnen die volle nnd sichere Gewähr dasür geboten wird, daß man es nicht, wie es geschehen, ungeachtet ihrer Teilnahme an der Regierung, versncht. das sreiheit« lichc Deutschtum in seinen nationalen und sreihnt-lichen Rechten zu verkürzen, zn schädigen nnd jeue gewisse Gier nach Machterweiteruug aus Losten des freiheitlichen Deutschtums nnd aus Kosten der Staats-antorität zu fordern »nd zn befriedigen, Mit einem Worte: die Dentschfreiheitlichen müsse» sich hüten, die — das hohe Hauö möge mir diese» Ausdruck verzeihe» — Äoalitionswurzeu abzugeben und allein die Kosten eines parlamentarischen Regi-mes zu bestreiten. Wir anerkennen die Bcmühnugcn des Herrn Ministerpräsidenten, ein anf Grundlage der Koalition anfgebantes Regime zu ermöglichen. Bisher hatten wir ein Regime, das anf dem Grundsätze der losen Koalition der in der Regierung sitzenden Pertreter der maßgebenden Parteien ausgebaut war. Sobald diese lose Koalition durchbrochen tvnrde — und dies war der Fall, als die beiden tschechischen „LaudSmannminister" Präses nnd Dr. Fiedler opponierten nnd demissionierte», — ging diesem Regime die Existeiizbedingnng verloren, es mußte anshören zn bestehen. Der Herr Ministerpräsident will nun mehr; er will eilt Regime auf Grundlage der Koalition der Parteien selbst ansbauen. Wie denkt er sich dieses? Er ist hente darans eingegangen. Wird eS ihm gelingen, nach den Reden eines UdrZal, eines Dr. Kramar und nach den Handlnngen eines Klofac, eines >>5hoc und Gc> nossen die Tschechen nnd die Deutsche", und wird es ihm gelingen, anch andere, nicht in nationaler, son» dem in anderer Richtnng einander gegensätzliche Elemente unter einen Hut zu bringen? Ich wünschte, ich hätte Unrecht, wenn ich trotz seines heutigen Appells der Befürchtung Ausdrnki verleihe, daß selbst das erstere, die Koalition der Deutschen und Tscheche», kaum gelingen wird. Der Herr Ministerpräsident scheut nicht die bisherigen Erfahrungen, die Mißerfolge der verschiedenen Regierungen ans diesem Gebiete; er hat den Mut, einen neuerlichen Persuch zu unternehmen. Also vorerst ei» Konzentrationsminifterium, für welches die Grundlage durch die vorläufige Ordnung der sprachlichen Verhältnisse, dnrch Schaffung eines Beharrnngsznstaudes ans diesem Gebiete, dann dnrch die Einsnhrnng und deu Ausbau der Kreisregierung geschaffen werden soll, ein KonzentrationSministerinm, das angesichts der erwähnten betrüblichen Ereignisse, der vielbesprochenen lokalen Revolutionen von allen Bürgern die Anerkennung des Grundsatzes der strengsten Gesetzlichkeit fordern werde. Möge der Mut des Herr» Miuisterpräsidenteu durch einen positive» Erfolg feiner Bemühungen wenigstens in dieser Etappe belohnt^ werde»! Hier möchte ich mir nur die bescheidene Frage erlauben, warum man in Prag so lange gezögert hat nnd in Laibach heute noch zögert, die Anerkennung des Grundsatzes der strengsten Gesetzlichkeit zu fordern? Warum hat man so lange in Prag die brutale Gewalt der Waffe, in Laibach auch noch den sana-tischeu TerroriSmuS der slowenischen Hetzpresse wüten lassen? Die Ereignisse in Laibach! Warum duldet man dies in Laibach heule noch, in Laibach, wo der Gemeinderat die Geschmack-losigkeit begehen dars, eine Straße als die straft«' des 20. September, das ist jener Tag, an welchem die Gewaltakte des aufgestachelten Pöbels zum Opfer zweier Menschenleben führten, zu taufen ? Ich möchte nur hiebei bescheiden feststellen, daß ja Ausschreitungen auch zu einer Zeit sich ereigneten, wo das Jubiläum noch nicht unmittelbar bevorstand, ja es eretgnen sich auch heute noch Ausschreitungen, sowohl im Norden als im Süden. Leider hat diese Politik des ZaudernS der Regierung zu dem Umstände geführt, daß gerade am Jubiläumstage in Prag das Standrecht verhängt werden mußte. Ich habe die feste Ueberzeugung, daß bei einem energischer Einschreiten, bei einem rechtzeitigen Eingreifen der Regierung es nicht zur Verhäuo>ung des Belagenmgs Zustandes in Prag und gewiß nicht zu jenen be dauerlichen Opfern in Laibach gekommen wäre, wo man mit einem energischen Auftrete» der Behörden selbstverständlich auch gegenüber der Laibacher Macht-haberschast, an deren Spitze der Gemeinderat mit seinem Bürgermeister steht und gegenüber der wahn witzig hetzeitden Presse den verbrecherischen Aus schreitntige» und Gewalttaten ge iß hätte vorbettgen können Auch ich bedauere es, daß eS in Prag zur Anwendung eines derartigen Mittels, wie der Ver hängung des Standrechtes, kommen mußte; allein wo die Argumente der Pernunft versagen und die Gewaltherrschaft des Pöbels sich in Permanenz erklärt, da kann nur wieder mit Gewalt geantwortet werden, eS sei den», daß Herr Dr. Adler ein anderes Mittel wüßte. Die Stellung der Sozialdemokraten. Herr Dr. Adler nennt die bürgerlichen Parteien unfähig mit Bezug auf di. bisher nicht geglückte Lösung der nationalen Frage, vergißt aber dabei ganz daraus, daß seine Partei die Lösung dieser schwierigen Frage zwar in ihr Programm aufge nommen, bisher aber zur gedeihlichen Perwirklichun.; dieses ihres Programmpnnktes gar nichts getan hat. (Zustimmung.) Die Führer dieser Partei wissen eben ganz gut, daß die tschechischen Genossen sosort absallen werden, wenn die Partei nicht in ihrem Sinne also nach dem Programme der übrigen tschechischen Parteien, die ja in dieser Richtttttg vollständig einig sind, die böhmische Frage lösen wollte. Dr. Adler nennt es anch einen Xnltnrskandal. wenn die deutschen Studenten die übrigen Studenten nicht mehr zur mensa academica zulassen. Ja, meine Herren, wenn man zu Gast geladen ist, muß man sich anch geziemend benehmen und es vermeiden, das Gastrecht in so empörender Weise zu verletzen, wie dies geschehen ist. Bedeut ;t das. was in Wien und Graz geschehen ist, nicht die herausforderte Verletzung des Gast rechtes? Mögen sich die jungen Herren, die sich im südslavische» Panslavismns zusammenfinden, sowie die jungen Revolverhelden italienischer Nation daran, besinne», daß auch in Wie», noch mehr aber in Gra; die Geduld auch anderer Elemente ein Ende finden könnte. Wenn ich früher sagte, daß wir Deutsche nii» hüten müssen, die Koalitionsivurzen zn spielen, so er-scheint dies vollans berechtigt. Wir brauchen unS nur zn vergegenwärtige», wie der Koalitionsgedanke von den Slaven in der Praxis aufgefaßt wird. Ich will mich, nm dies zu illustrieren, nur auf die Anführung einiger weniger Tatfachen und Bor kommutfse beschränken und einige Bilder vorführen. Also ein Bild: Während Deutsche mit Slaven gemütlich oder auch ungemütlich in der Koalitions laube beisammen sitzen, wird in Böhme» auf einem beliebten Wege — via sakti — die innere tschechische Amtssprache eingeführt. Und was im Lande des Herrn Dr. .ramar ge schieht, sindet im Lande des Herrn Hribar alsbaldige Nachahmung. In ttrain und auch schon in Untersteier mark hat man via sakti in manchen Belangen der Rechtspflege die innere sloveniche Amtssprache ein-geführt, wahrend doch wiederholt uud^ zuletzt mit der Iustizministerialerledignng vom 7. Februar 13?l. Z 239 , und vom 8. Oktober 1892, Z. 1516s», klar ausgesprochen und eingeschärft wurde, daß in dem ganzen Grazer Oberlandesgerichtssprengel, zu dem ja auch Krain und Untersteiermark gehören, die deutsche Sprache für den internen Dienst anzuwenden ist. Nummer 100 1 Die Pilgerfahrt nach Rußland. Ein weiteres Bild: Während Deutsche und Tschechen ihre Vertreter ,m KvalitilMSkabineN sitzen hakn, ,»andern die Herren Dr. «ramar, Hribar unb Hlibowizki nach Rußland, um dort Zwecken zu dienen und daS Wort zu reden, die mit dem nicht ganz übereinstimmen dürsten, was der Oeffentlichkeit gegenüber als Zweck der Reise bekanntgegeben wurde, öbzwar auch daS, was man als Zweck dieser Pilger-fahrt der Oeffentlichkeit gegenüber bezeichnet hat, schon hätte genügen sollen, um die Regierung zu größerer Vorsicht und Ansmerksamkeit zu veranlassen. Ich glaube kaum, daß Hm: Dr. «ramar mit Um russischen Äünisterpräsideut«! P. A. Stolipin am W -JJtni l. I. nnr für die Versöhnung der Russen -.tut» Polen Rosenkranz gebetet hat. Den Gegenstand dieser nnter vier Augen geführte« Unterredung dürste wohl auch ein bißchen unsere Süßere Politik, ins-besondere vielleicht die Dreilmudpolitik gebildet haben. UebrigeuS würde es sich empfehlen, wenn Herr Dr. «ramar seine BersöhuungSkunst, die er für die Polen und Russen verschwendet, lieber bei deu Tscheche» nnd Deutscheu erproben würde. Wenn es sich um diese VersöhuungSfraae handelt, da versagt seine Ver söhuungskunst oder, besser gesagt, Versöhnungslust vollständig, denn da führen ja heute schon die Herren Klosa!, Choe und Genossen daS große Wort. Und wo diese zn reden haben, da gibt es keine Versöhnung, denn sie leben von dem nationalen Hader, sie fristen ja ihre ganze politische Existenz von der Unversöhnlich-keit. (So ist es!) Wenn Herr Hribar, der zweite im Bunde, in der russischen Hauptstadt anregt, daß russische Baueru die landwirtschaftlich hoher entwickelten nichtslavi-schen Länder — dazu rechnet er offenbar auch Oesterreich — besuchen sollen, so klingt dies für -.msere Ohren ein wenig verdächtig. Wir danken sür einen derartigen Besuch. Diese Anregung erinnert mich an die an die „kroatischen Brüder jenseits der Sotla" gerichtete Einladung eines der klerikalen Richtung angehörigen Kollegen des Herrn Hribar, die deutsche Stadt Rann mit ihrem srenndlichen Besuch zu beehren. Wir danken schon deshalb für einen Besuch aus Osten, sei es ans dem feruen Rußland oder dem nahe» Kroatien, weil wir fchon mit nnferen heimischen slavischen Brüder» vollauf zu tun haben und ihrer Liebenswürdigkeiten kaum erwehren können. (Zu-stimmuug und Heiterkeit.) Ich habe mich bemüßigt gefühlt, jener Pilger-sahn nach Rußland Erwähnung zu tun, weil bald daraus, also bald nach der Rückkehr des Herrn Hribar, und mit dem Uebergreifen deS südslavischen PanslavismnS auf nnsere Gebiete, die gegen dir unterländischen Deutschen schon längere Zeit betriebene nationale Hetze sich nunmehr zur Propa« gauda der Tat verdichtete nnd außerdem in einen mit allen Mitteln nnd aller Macht betriebenen wirt-Ichaftlichen Boykottkamps überging, bei dem einige Elemente gewiß anch mit ihrem persönlichen Profit rechnen. Die insbesondere vom .Slcvenski Na»oe »nd dn lange mißdeuteten Gednld unseres Staates Serbien und Montenegro gegenüber, wird den Uebermut nnd die Aspirationen des jnngttirkischeit Komitees nnd des von diesem geleiteten HamalS, die englischem und russischem Gelde gegenüber sich änßerst gefügig zeigen, nur noch weiter in einer der österreichischen Industrie sehr ungünstige» Weise nähren. Eine Trauerkundgebung für die Prager Tschechen in Belgrad. Für die »slavischen Opfer" der Prager Ereignisse wird eine Trauerkundgebimg abgehalten. Die Stiidente». schaft fordert die Bevölkerung aus, au diesem Tage Trauerfahne« zu hissen und ivähreud des Requiems die Geschäfte geschlossen zn halten. Nach dem Requiem findet eine Volksversammlung mit einer antiöster-reichischcn Demonstration statt. Man könnte es uicht siir möglich halten, daß die bravsten der österreichischen Patrioten (ich einer solchen Liebe aller Österreich seindlichen Hetzvölker erfreuen. Tu, leiix Ai.striu! Dom „Schorschi" aus Serbien. Sonderbare Nachricht?» kommen aus Belgrad: Das gesamte serbische OsfizierkorpS soll dem «ron-Prinzen in einem Memorandum den Antrag gestellt haben, a» die Spitze der Ar»,er zu trete». Zchvrschi soll bei seinem Vater erschienen sein nnd gefordert haben, daß er das Ministerium entlasse, da er sonst a» die Spitze eiiter Offiziersverschwörung treten müsse. Der König soll dem Ministerium davon Mitteilung gemacht haben, woraus die Minister er-klärt haben: Schorschi sei krank und müsse inter-liiert werden. Im Ministerrate wurde ferner be-schlösse», die verurteilten Verschwörerofsiziere zn amnestieren. An dir drutschrnA ituiljurr von CIUÜ Es naht das Weihnachtsfest und die Jahre»-wende, Zeiten, in denen jeder seinen Lieben eine Gabe beschert. Zeiten, in denen der Kanssbedarf der Bevölkerung im Jahre am größten ist. Gerade i» dieser Zeit macht sich die sür den heimischen Ge-werbs- »nd Geschäftsmann beschämende Tatsache am empfindlichsten geltend, daß so viele Volksge-nossen ihren Bedarf nicht in nnserer Stadt, sondern auswärts decken. Dieser traurigen Erscheinung liegt das Vor-urteil zu Grunde, daß das, um» man von aus« wärts bezieht, besser nnd billiger sei und daß der heimische Gewerbsmann an LeisttingSsähigkett zurückstehe. Jede dieser Annahmen ist salsch nnd der deutsche Gewerbestand der Stadt Cilli braucht nur aus die nnverhältnismäßig große Anzahl von Aus-Zeichnungen, die ihm bei der Grazer Haudwerker-anostcllniig zuteil geworden sind, hinweisen, um die übrigen» bekannte Tatsache zu erhärten, daß er mit seiner Leistungsfähigkeit auch den verwöhntesten An» sprüchen gerecht tverdett kann. Der Eillier dentsche Gewerbestand hat sich im Ernstsalle jederzeit als eine seste und treue Stütze der deutschen Stadt Eilli erwiesen und eS wäre eine Ungerechtigkeit, tvenn ihm siir diese Treue der Un> dank zuteil würde, daß die Volksgenossen ihn auf wirtschaftlichem Gebiete im Stiche lassen. Der Eillier deutsche Gewerbebund richtet daher an alle deutsche» Bewohner nnserer Stadt die herz-liche Bitte, bei den Weihnachts- und Nenjahrsein-käusen die Eillier deutsche» Gewerbetreibenden vor-zugsweise zu berücksichtigen und damit das Wort von der deutschen Gemeinbürgschast zu einem Wahr-worte zu machen. Der Cillier Deutsche Gewerbebund. Seiic 4 Aus Stadt und Land. Die Rede des Abgeordneten Marckhl. Die von dem Vertreter der Stadt Cilli am 9. Dezember l. I. gehaltene Rede im Abgeordnetenhaus« wird in der gesammten deutschen Presse gewürdigt. Die „Tagespost" schreibt darüber: Die Rede des Abgeordneten Marckhl war eiue Leidensgeschichte der Deutschen in den letzten Monaten und war aber auch ein Sündenregister, daS er der Regierung vor-hielt. Franz Krall, Marburg, Karl Möitl Cilli, Anton Steinklauber, Graz. Peter Url, Gra; Jeder dieser Männer liefert den vollen Be reis, daß er nicht nur die Gesamtinteressen des Gewerbe-standes, sondern auch die Interessen aller Gebiete deS 'tammeriprengrlS wirksam zu vertrete» vermag, denn keine Neulinge im öffentliche» Leben sind die-selben, sondern bewährte Glieder unseres Standes An sämtliche Genossenschaften und gewerbliche Uor porationen deS Kammersprengels ergeht die dringende Aufforderung dasür zu sorgen, daß alle Stimmzettel unterfertigt vom betreffenden Wähler (für Witwen muß der Geschästssührer unterzeichne») ohne Verzug an die Geschäftsstelle der Organisation, Graz Rauber-gaffe 13, 2. Stock ohne Verzug eingesendet werden Die Einsetzung der oben genannte» Kandidaten in die Stimmzettel wird, nm Irrtümer in den Gruppen zu verhindern, in Graz vorgenommen. Crttt Schuß ins Schwarze. Daß die Rede Marckhls, die wir an leitender Stelle zum Abdruck bringen, ins Schwarze getroffen hat, beweist nicht nur der langatmige und mühselige Widerlegnngsversnch des Abgeordneten Hribar (von dem allerding« niemand eine Widerlegung eines Abgeordneten Marckhl verlangen kann) sondern ganz besonders das komische Schauspiel, welches Sloveuski Narod mit seinen possierlichen Purzelbäumen uns bietet. Wir erteilen ihm zur Erheiterung unserer Leser das Wort; er führt den Abgeordneten Marckhl und die bösen Cillier Deutschen mit nachstehenden großartigen Argumenten ab: y» würde feiner Einführung voraussichtlich nur wenig Anerkennung zuteil und darum unjere Aktion nicht zum Stillstande bringen. Nach unserer Ansicht ist die beledigende Lösung der Frage schon jetzt durch daS Gesetz gegeben das nicht Sekretäre und Ad-junkten, nicht Assessoren und Amtsrichter, sonder» nur „Richter" kennt. DaS Staatsgrundgesetz über die richterliche Gewalt, der Zivil' und Strafprozeß, das bürgerliche und Strafrecht sprechen nur vom „Richter". In den vom Ministerium versaßte» For-mularien werden wir als Richter angeführt, dies ist auch die übliche Anrede in der Ve» Handlung, oie Ausschrist unserer Büros, die einzig sinngemäße Ve-zeichnung unserer Stellung, eS ist endlich ein Schritt zur Beseitigung unseres Rangklaffensystcms. Wenn das Gesetz uns so nennt, daS Ministerium uns in seinen For,> ularien so anfuhrt, dann kann wohl sür niemand ein Zweifel sei», daß wir berechtigt sind, den Titel Richter zu führen und uns auch in den Urteilsausfertigungen, sowie bei allen dienstliche» und außerdienstliche» Anläffen dieses Titels zu bedienen. Entschließen wir u»S, diesen Titel, den uns das Gesetz bereits verliehe» hat, zu führe» und die Titel-srage ist gelöi. In ganz ähnlicher Weise kann der unpassende Titel Staatsanwaltssubstitut, wie es heute im Verkehre schon geschieht, durch den Titel Staats anwalt ersetzt werden und braucht sür den oder die Chefs der Staatsanwaltschaft lediglich der Zusatz „erster", „zweiter" eingeführt zu werden." Die Richtervereinigung hat übrigens fchon früher folgende Abstufungen für den Richtertitel in Vorschlag ge-bracht: Hilfsrichter, Richter. Oberrichler und Odern-richter. Allen gemeinsam soll aber der Titel Richter sein. Der Gleisdorfer Beschluß betreffend die deutschen Gewerbetreibenden und Handwerker Untersteiermarks. Zahlreiche Bezirks»« bünde unb Gewerbegenossenschaften Steter-markS hielten am t». Dezember in Gleisdoif eine Protcstverfammlung ab, deren überaus guter Befuch die rege Teilnahme Aller an dem Gegenstande der Erörterung bekundete. ES handelte sich um den be-kannten das Gewet'b? schädigenden Antrag deS Lano tagSabgeordneten K r e n n. der die Herabdrückung der Intelligenz des GewerbestandeS bezwecke, sowie die Stellungnahme der Christlichsozialen gegen die Hebung der fachlichen Tüchtigkeit der Handwerks meister beinhalte, Nach viele» Wechselreden wurde folgende Entschließung einstimmig angenommen: „Die heute den 6. Dezember in Hierzers Gasthaus in Gleisdoif tagende Versammlung von Vertretern der sämtlichen gewerbliche» Körperschaften der Oststeier-mark erklärt sich mit dem Bau-, Maurer-, Zimmer», Steinmetz- und Brunnenmeistergewerbe solidarisch und schließt sich den von benannten Gewerben ge-faßten Resolutionen vollinhaltlich an und verlangt von der k. k, Statthalterei, daß den Bauhandwerkern ihr Recht werde." Ein Kaiserwort an den Klerus! Treffend und den jetzigen Verhältnissen gewiß an-zupasse» »nd die Worte unseres Kaiser» an den Klerus gelegentlich der Manöver in Arad im Jahre 1882. Da heißt eS: „Gerne empiange ich auch während der Manöner, die mich diesmal hieher führten, die durch die Männer der heiligen Kirche v:rtretene» Friedensapostel und mit Freuden wieder hole ich aus diesem Anlaffe, daß der katholisch« LleruS aus meine Gnade immer rechnen kann, wenn er im traditionellen Geiste ieineS heiligen und friedliche» Berufes vor den Leiden-schaften der politischen Bewegung sich verschließend unter seinen Gläubigen die reli- üßmarß. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. 5»u>»tagsbeilage der „Deutsche» Wacht" in giffi. Nr. 50 »Die öübmorf erscheint jeden Sonntag al» unentgeltliche Beilage für die Leser der »Teutschen Wacht". — Einzeln ist „Die Sadmarl" nicht iäuftich- I 1908 (19. Fortsetzung.) In den Akuten. Roman von Jenny Hirsch. iia&Pma tfrbiirn. „Wessen bedarf eS denn noch?^ fragte sie, sich um« schauend. „Ich bin hier, niemand wird an meiner Identität zweifeln, folglich kann ich nicht ermordet sein. Geben Sie Georg Eltester die Freiheit." „Nein !" ichiie da eine heisere Stimme, „es ist nicht wahr! Es ist ein schändlicher Betrug, Gertrud von Kauffel ist tot und begraben —* Er kam nicbt weit-r. Ter Konsul Bauer der zu seinem Siv zurückgekehrt war, drückte ihm die Hand auf den Mund und raunte ihm zu: „Schweigen Sie, Unglück-licher, merken Sie denn nicht, daß Sie sich da um den Hal» geredet babenf Gleichzeitig hatte sich Gertrud wieder erhoben Mit der einen Hand stützte sie sich auf die Lehne deS Stahle*, mit dem ausgestreckten Zeigefinger der anderen wie« sie aus Melnik und mit bebenden Lippen sagte sie: „Ich wollte ihn schonen nach allem Bisen, was er mir und meinem Verlobten zugefügt hat; noch jetzt, noch in dieser Stunde wollte ich sei« Beibrechen bemänteln, um meiner armen Schwester, um seiner unschuldigen Kinder willen. Ich sehe jetzt ein, daß da» der Selbstverniihtunq gleich-käme. So sei es denn gelagt: Lothar von Melnik hat mich in den Oben« gestoßen; wäie Georg Eltester nicht auf meinen Hilferuf herbeigekommen, hätte er mich nicht mit Gefahr des eigenen Leber« gerettet, so würde ich elend zugrunde gegangen sein." Sie sank wieder auf ihren Stuhl zurück. „Es ist nicht wahr! Höie» Sie mich!" ritt Melnik, aber der Aufdruck, den er in a'len Gesichtern las, belehrte ihn darüber, daß jedes Won, da» er zu seiner Berteidi-gnng spreche, überflüssig sei. „Alle«». aUe», wa» Georg Eltester und seine Mutter ausgesagt haben, ist buchstäblich wahr", fuhr Gertrud fort; nur über einen Punkt habe ich sie noch im unklaren gelassen: wie ich in den See gekommen war Ich mochte ihnen nicht erzählen, daß mein Schwager, der Mann meiner geliebten Schwester, mich in daS Wasser geschleudert hatte.' Nicht im Zorn, nicht nach einem Streit hat er es getan," subr sie fort; „sondern mit kalter Ueberlegung, nach wohlüberlegtem Plan. Er gesellte sich im Walde, au» einem Seitenwege kommend, zu mir, schritt plaudernd neben mir her und führte mich unvermerkt bi» an den See. Dort blieb er einige Schritte hinter mir zurück, i. — m- «•*.••• - • • « • hinein und eilte eilig davon. Ich war betäubt von dem Fall und dem Schnck, und selbst als ich fühlte, daß ich nicht ganz sank, weil mein «leid an einer Baumwurzel oder einem vorspringenden Stern festgehalten ward, wagte ich nicht, um Hilie zu rufen, au» Furcht, meinem Schwager dadurch zu verraten, daß sein Werk noch nicht vollständig gelungen sei Nun aber ergriff mich die Strömung, ich sank und die Todesangst täubte mir jede Ueberlegung. Ich rief; dann verließen mich die Sinne. Als ich zu mir kam, fand ich mich in GcorgS Armen; er war mein Retter, und nun wußte ich auch, daß alle», was man über ihn berichtet hatte, eine schändliche Lüge Melniks war, nur ersonnen, um uns zu trennen. Ich weiß nicht, was größer war, mein Abscheu gegen ihn o er meine Furcht vor ihm. Nie konnte ich in sein HariS zurückkehren. ich mochte ihn nicht ankia en, und doch wußte ich, d.iß ich neben ihm meines Lebens nicht sicher war. Haue er e» vorher mir auf mein Vermögen abgesehen gehabt, so mußte er sich jetzt der Anklägerin entledigen. Darum entwarf ich den Fluchtplaa; nur fort, fort unter dem Schutze meines Verlobten, weiter dachte ich ni>ht> das andere mußte sich später finden. Georg ging auf allei* ein, und feine Mutter auch, ohne mich mit Fragen zu quälen, weil sie errieten, was mich forttrieb. DaS andere wisse« Sie durch Georgs Auslagen', fügte sie matt hinzu. ..Warum schrieben Sie nicht, als Sie Ihren 8ir* lobten in Liverpool vergebens erwarteten ?" fragte der Präsident ..Weil ich —sie kam nicht weiter, ohnmächtig sank sie auf einen Stuhl zurück, jetzt hielt sich Georg nicht länger. Er eilte zu ihr, und niemand wehrte ihm. Unter seinen Liebkosungen schlug sie die Augen wieder auf, Konsul Bauer und Seraphine führten sie hinau^. „Komm, komm, mein Töchlerchen', flüsterte ihr jener zu. „Du hast hier nicht« mehr zu tun, nnd Georg folgt dir bald." Die weitere Schilderung von Gctttud» Erl.bnissen war für die weitere Verhandlung ohne Gelang, oder es konnte überhaupt von einer Verhandlung nicht mehr die Rede kein. Georg Eltester wurde sosort in Freiheit geletzt, und die Ironie de« Schicksal» wollte eS, daß Melnik In dieselbe Zelle geführt wurde, die jener al» Uvtersuchung«- z Er war nach der letzten Kraftanstrengung, zu der er sich aufgerafft, gänzlich gebrochen. Al» er wahrnahm, ban Dietel Vorsichtsmaßregeln getroffen hatte, um «inen etwaigen Fluchtversuch zu hindern, sagte er mit seinem allen ironischen Lächeln: „Seien Sie ganz unbesorgt, ick» wußte, daß ich va banqup spielte, aU ich zu der Schwur-genchtöverhandlung hierher kam. und ich habe verloren. Der verlierende bezahlt die Zeche, da» ist in allen Per-häUniisen dasselbe." AI« man ihn dmchsuchte und ihm mit seinem Taschen-buch, der Uhr und dem Portemonnaie auch da» Messer nadm, lachte er wieder und gab die Versicherung: „Be-fürchten Sie nicht, daß ich n>ich lötc ich küble mich noch ju g genug, um trotz aUezenr vom L ben ncti* tiauJ zu hoffen.' 16. Al» Bauer und Serapbine die waickcnd« «Scrtrud au? dem GerichtSgebäude führten, folgte iknen der Förster Dorn schnellen Schrittes und rief: .Ich besorge sogleich eiien Wagen.' „Wozu?" fragte Bauer, „das Viktoriahotel ist ja in wenigen Minuten zu erreichen, dorthin bringe ich mein Mündel " Aber mit einer Entschiedenheit, die im vollsten Gegen satz zu ihrer Schwäche stand, hatte Gertrud geantwortet: .Nein, ich wiU nach Segefeld, dort werde ich gefunden Ich mag nicht nach Hannover, wo — wo man mich begraben hat," filmte sie mit einem leichten Schauder binju. Da kam auch schon der Förster mit einem Wagen. „Fahren Sie mit Fräulein von Kauffel hinaus, Serapbine," sagte «r und machte schon Anstalt, den Damen beim Ein-steigen behilflich zu sein. Ich möchie auf Ihre Multer warten, dir schwerlich trüber vom Platze weiche» wird, a!S bis min ihr den Sohn mitgibt." Kuniul B^uer stand etwas bestürzt, als dicke Be-stimmungen 10 über feinen Kopf hinweg getroffen wurden, er fad jedoch ein, daß er am besten tun würve, sich zu fügen. ,.Wen» Sie mein Mündel nach Segeielv schicken, so müssen Sie mich auch schon mit in den Kauf nehmen, Herr Förster, ich werde sie so leicht nicht wieder aus den Augen lassen", hatte er gesagt und von Dorn die lachende Antwort erkalten: „Sehr gern, Herr Konsul, das Forst, bau» ist sehr geräumig, und hat noch für mehr Gäste Platz." In der nächsten Minute saß Bauer den beiden junaen Mädchen im Wagen gegenüber und ergötz!« sich an Sera-phinenS munterem Geplauder, während Gertrud schweigend in der Ecke lehnte und mit den jetzt unnatürlich groß aus dem ichmalen, bleichen Gesichte hervorschauenden Augen auf den Wald und die blitzenden Wasserflächen blickte, deren eine beinahe ihr Grad geworden war Nicht viele Wochen vergier-gen, feit sie an jenem Iulinachmiltag zum Spaziergang die Villa auf dem Godenberg verlassen halte, und welche Welt ven Ereignissen lag zwischen jenem Tage und dem heutigen. In Segeteld angekommen, trug Seraphine mit der ihr eigenen Umficht Sorge für die Gäste, wtlche sie mit-brachte, wie für die bald zu erwartenden lieben Hau»-genossen. Gertrud war mit einem leichten Imbiß und einem Gla« Wein erquickt ui:d dann in einem stillen, kühlen Zimmer sorglich gebettet. Während sie dort ruhte, schaffte Seraphine mit Hilfe der Magd, um aus den Vorräten, welch« sie in der Speisekammer gefunden, eine Mahlzeit zu bereiten, e« dem Konsul überlassend, sich, so gut eS geben wollte, sich zu unterhalten. ES war dieS dem Kon-ful nicht schwer Die Rosen der Försterin, die sich soeben zur zweiten Blüte eni falteten, ihr herrlicher Nelkenflor und die prachtvollen Verbenen nahmen feine ganze Auf Wirksamkeit gefangen, und mit einem Gefühl der Be-wund.rung, dem eine kleine Dosis Neid beigemischt war, gestand er der trefflichen Frau, alS sie endlich hereinkam, daß er in ihr seine Meisterin pefunden habe. Frau Eltester war sonst gar n>chl uncmpfiudlich gegen das Lob ihrer Gartenkunst, heute ging es aber spurlos an ihr vorüber. Ihre ganze Seele war erfüllt von dem »liick« den geliebten Sohn, den sie schon verloren gegeben hatte, frei, reingewaschen von aller gegen ib» erhobenen Anklage, wieder »eben sich zu feix», «> d d.iS Mädchen seiner Mahl ihre geliebt« Gertru uni-r idrem Dache zn wissen Zudem hatte die Gegenwrn des >k>?»sulS etwas Beunruhigende« für sie; war «r gekommen, um trotz aOe-dem den Bund, welchen diese beiden Herzen geschloffen halten, zu trennen? Die Mahlzeit, welche Seraphine bereitet halte, war verzehrt, Gertrud hatte gewünscht, daß der Tisch in dem Zimmer, wo sie ruhte, gerüstet würde und mit weichem, stillem Lächeln den Schmausenden zuzusehen. Als dann der Tikch abgeräumt war und ganz leise Dämmerung da» Gemach erfüll««, bat sie, „Setzt euch hier alle um mich herum, laßt uns beim letzten Schein« dieses denkwürdigsten Tages in meinem und GeorgS Leb n zujammeurücken und unlere Erlebnisse austauschen. E-S bleib! doch noch manche» zu berichlen und zu erklären." .Nicht heute Geliebte." bar Georg, ihre zarte blasse Ha>.d an seine Lippen drückend, ..du bist noch zu schwach, du sollst ruben " „Ich finde kein« Ruhe, b.S es nicht ganz klar zwischen unS geworden ist. und ich hab« ja w«»iger zu erzählen als zu hören," sagte sie. ES war nicht so; der Löwenanteil des Berichtes siel Gertrud zu, aber sie schien wirklich, während sie sprach, immer irischer zu werden. Es war, als wälze sie mit der Schilderung dessen, waS sie erduldet, auch die Schwäch« ab. die ibr von der Krankheit noch angehaflet hatte. „Lassen Sie mich so kurz wie möglich fcin^ begann sie. ..und erlassen Sie mir vor allen Dinge» das zu wiederholen waS ich heute im Gerrchissaal erzählt habe. Nur eine» will ich hinzufügen: eS war nicht weit her mit meinem viel berufenen Trotz und Starrsinn. Wohl hatte ich unter der Wucht der mir vorgelegten Beweise mit Georg gebrochen und ei war mir heiliger Ernst mit dem Gelübde, nie wieder mit ihm zu reden, ihm nie zu verzeihen, aber ich litt unsäglich dabei. Meine Seele schrie nach ihm. ich konnte sein Bild nicht au» meinem Herzen reißen und der Gedanke martert: mich od ich ihm nicht doch Unrecht getan habe. Melnik hätte ich vielleicht nicht lo u.lb dingl Glauben geschenkt aber er hatte das Zeugnis meine» Vormundes sür sich und den kannte ich als einen unbestechliche» Ehrenmann " „Armes, liebt» Kind", murmelte Bauer, .du dachtest nicht daran, daß auch dein Vormund getäuscht worden sein könnte durch eine Schurkerei, die noch ibr« Ausklärung finden wird." „Doch, ich dacht« daran." erwiderte Gertrud, „und ich ging aus in d«r Absicht, Georg zu begegnen und seine Verteidigung zu hören. Wenn ich ihn dann aber kommen sah, erhielten Trotz und Groll wieder die Oberhand, ich wandte ihm den Rücken, ich floh ihn, um mich, sobald ich seinem Gesichlskiei» entschwunden, zu Boden zu werfen und laut aufzufdneien in bitterem, unsäglichem Web." »ine schwache Röt« färbte ihre Wangen, leise drückte fie die Lippen auf Georgs Hand, in der die ihre ruht«, dann uihr sie fort: „So war e» auch gewesen an jenem Ta,r«, an welchem er mich aus dem Obersee zog, in den mich eine mörderisch« Hand geschleudert hatte. D-malS sammeltet ihr, du, Georg, und du, gute Mutier, feurige Kehlen auf mein Haupt. Mir, die dich durch so schnöden Verdacht gekränkt hatte, schenktet ihr Vertraue», ich bat euch, mich nicht zu fragen, wie ich in die Fluten geraten sei und wethalb ich nicht zu meinen Angehörigen zurück-kehren woll»« nnd ihr ehrtet und schontet mein Geheimnis mit diu; lubwtifttu Zarlbeit." „Weil wir es so z'emlid» durchschauten," sagte Georg, »nd i«in« Mutter kü i« bü.zu: »Du hast «S in der Ver-st«i»t nicht iu u»vii gebracht, um uns gänzlich zu täuschen. Wenn auch dein Mund ichwieg, deine angstvolle» Blicke, eine ganz« Reihe unwillkürlicher Aeußerungen wurden zu Verrätern." „Wie, Sie wußt«»«, und Sie konnten schweigen, als man Sie selbst beschuldigte -" rief der Konsul. „Ich wußte nicht, ich ahnte, ich vermutete nur", erwiderte Georg; „durfte ich auf eine unbegründete Anklage mit einer anderen unbewiesenen antworten? Erinnern Sie sich nur, welche Entiüstun» «S heute noch hervorrief, als meine Mutter sich von ihrem Schmerze sortreißen ließ, e» zu tu»." »Wahr, wahr," murmelte der Konsul „aber warum mußtest du zu einem so abenteuerlichen Plan deine Zu-flucht nehme», liebe Gertruo? Lag eS nicht viel näher zu mir zu kommen?" Das jun^e Mädchen schlug die Augen nieder. .Sie wa en ein Gegner meiner Verbindung mit Georg —" „Ich bin cd nicht mehr!" fiel der Konsul ein. Georg eilte zu ihm und ergriff volt warmer Dank-barkeit seine Hand, Gertrud lohnte ihm mit einem glän-zenden Blick ihrer seelenvollen Augen, dann fuhr sie schnell fort: „Und ich hätte dock auch Ihnen nicht alles lagen können! Die Furcht vor Melnik beherrschte mich ganz; ich wollte ihn nicht verraten, mich aber gleichzeitig seinen Anschlägen entziehen, denn ich hatte Georg wieder, ich wollte leben und glücklich Wn." »So laß mich erst die Fenster schlitßen, die Nacht-luft wird kalt und könnte dir schaden," sagte Serapbine Nachdem sie dies getan und auch die schon bereitstehende Lampe angezündet hatte, nahm Gertrud wieder das Wort: „Die Furcht vor Melnik verändert« auch mein ganz«» Wesen und drückte meinem Tun den Stempel auf Die Vorstellung, ohne Georg von hier abreisen zu müssen, war mir »chsecklicb, noch ichrecklicher aber war mir aber die warten zu sollen, biö er sich frei gemacht haben würd« und der Gefahr ausgesetzt zu sein, hier entdeckt zu weidei'.. Auch sein?» Borschlag, ihn iu Hamburg zu er-warten, wie« ich zurück, ich hielt mich auch da nicht sür sicher und so entschloß ich mich d«nn, allein bis Liverpool vorauSzureiseu. .Wie mich Georg bis zur Station gebracht hat, das bat er bereits erzählt, ich füge deshalb nur noch binzu, daß meine Reife ohne Unfall von statten ging. AI$ ich englischen Loden betreten hatte fühlte ich mich sicherer, aber immer noch nicht aller Gefahr entronnen, deshalb setzte ich keine Vorsichtsmaßregeln außer Augen. So gern ich Georg und seiner Mutter meine glückliche Ankunft ge- meldet und «ine Antwort von ihnen erhalten hätte, unter» ließ ich eS doch, «in Telegramm abzusenden, aus Furcht, e» könne auf meine Spur leiten. Unter dem Name Gerat-dine von Irrn nahm ich in einem kleinen bescheidenen Hotel in Liverpool Wohnung und ging nur auS, um mir die notwendigsten Gegenstände für die Reife zu kaufen und mir einen Platz auf dem am 15. Juli absegelnden Schiffe der White Star-Linie — «» war die „Etruria" — zu besorgen. Wir hatten ja berechnet, daß G«org an diesem Tag« in Liverpool fein könne. „ES war ein feuchter, nebeliger Morgen, alS ich mit meinen geringen Habkeligkeitcn vom Hotel ruch dem Hafen fuhr. Ich hatte die ganze Nacht nicht geschlafen und bin wie im Fieber gelegen. Als mich jetzt die kalte, scharfe Luft umwehte, fuhr mir ein Schauer durch die Glieder, und ich sühlle mich sehr elend, ab» ich achleie nicht daraus. In wenigen Minuten hatte ich meinen B^ schüj)er neben mir, er erwartete mich gewiß schon, dann mußte sich alles, all«s wenden." „Ich hatte den Hasen erreicht, spähend überflog mein Auge die daselbst versammelten Gruppen, ich Hoffie, di« geliebte Gestglt zu erblicken. Georg war jedoch nicht da; e« war die erste Enttäuschung, aber sie entmutigte mich nicht! »Er wartet d«in«r auf dem Schiffe l" «röstete ich mich Ich bestieg eines der Schiffe, welche zur Ueber' führung der Reisenden nach d«r „Etruria" bereit lagen und ließ mich nach dem Schiffe rudern, gewiß, daß er mich ankommen sehen und mir enlgegeneilen werde Wir legten an, mit poch«nd«m Herzen und fliegenden Pulsen flog ich die Schiffstreppe hinauf — Georg war nicht da. „Ich durchlief alle den Passagieren zugänglichen Räume, ich blickte in die Kajüten, überall fremde Gesichter, die mich neugierig und verwundert anstarrten od«r sich gleichgiltig von mir abwandten. Den Heißersehnten fand ich nicht, und nun ergriff mich eine namenlose Angst. .Noch einmal ipra» ich mir Mut zu; «S war noch «in« Stunve Zeit, Georg konnte nock anlangen. Auf dem Verdeck stand ich uns beobachtete die von, Lande abstoßenden und ihren Kurs nach der „Etruria" nehmenden Booie; sie kamen eines nach dem andern, legten an der SchiffStreppe an, entledigten sich ihrer Insassen unv kehrten zum Hafen zurück. Mehr und m«hr füitte sich daS Schiff mit Reifenden; schon hatte sich .in Teil derselben in den Kajüten eingerichtet, voller und voller ward eS auf dem Verdeck, und daS einsam stehend«, der angstvoll gespannten Blick in die Fern« richtend« Mädchen ward mehr und mehr zum Gegenstand der Beobachtungen. „Jetzt kommt daS letzte Boot", hörte ich eine Stimme neben mir sagen. DaS letzte Boot — die letzte Hoffnung! Und da — da sah ich auch eine Gestalt, die aufrecht im Boote stand und mit dem Taschentuche winkte. Täuschte mich eine Aeh» lichtet», spiegelte m«in« «rr:gt« Phantast« mir vor, reu* ich zu s«h«n wünschte, od«r befand ich mich bereits in den ersten Stadien des Deliriums — ich glaubt«, Georg erblickt zu haben! Schleunigst verließ ich da« Deck und eilte den ankommenden entgegen. Grausame Täuschung! Fremd« Gesichter starrten mich an, er war nicht darunter, er war nicht gekommen! ^Fortsetzung solgt.) 4 Melehrendes, praktisches, Keiteres etc. Einem deutfchösterreichifchen Schutzbund. Ich grüße dich auf« neue, Ich grüße ernst und schlicht Dich, Bund der ManneStreue, Der schlimme Not einst bricht. Die Trommeln wirbeln munter, Die VolkSwehr zieht herbei, Nicht geht daS Deutschtum unter, Da« f,impft noch kühn und frei. Ob ring« der Herbst auch mahne, Bald wieder Frühling schafft; So folgt der allen Fahne, Sie hat noch Siegeskraft I Die Furchen stnd gezogen, Run streu 't die Wintersaat, Daß euch in gold'nen Wogen Entsprieße deutsche Tat! Karl Pröll. Albumblätter. Weisheit und Wissenschaft stnd Waffen gegen da« Laster; Du, ein gtwaffneter Mann, willst sein Gefangener fein? Irrt der Blinde, so zeigt mitleidig jeder den Weg ihm; Stürzet der Seher hinab, wild er von allen verlacht. Herder. Man tut gar wohl, daß man der Jugend Des Laster» Häßlichkeit entdeckt; Jedoch, man warne sie auch vor dem Schein der Tugend Und vor dem süßen Gift, da» in den Lasiern steckt; Sonst macht der falsche Glanz von diesen, Daß sie die Laster oft für Tugenden erkiesen. Schick' dich in die Welt hinein, Denn dein Kopf ist viel zu klein, Djß sich schick' die Welt hinein. Goethe. Farbe und Aroma deS Honig«. Jeder ersaht tut Bienenzüchter weiß, daß Farbe und Aroma de« Honig« nicht alle Jahr' gleich sind; Chemiker lehren überdies, daß auch die chemische Beschaffenheit de» Honig« wechselt. S« kann daher nicht ausfallet«, daß die bezüglichen Veröffentlichungen verschiedene Angaben enthalten. So heißt e« z. B : Honig von Frühobst-blüten ist weiß, von Kirschblüten gold gelb, von Raps wafferhell, von Linden gelb oder tiefgrün, hell oder irüb, von Akazien grünlich-weiß, »011 Wiesen- oder Feldblumen grüngelb und hellbraun, von Roiklee wafferhell, blaßstroh' bi« zitronengelb, von Tannen gelbbraun, grünlichgelb, von Buchweizen «iesbraun. Sind schon hier einer Anzahl von Ho nigen verschiedene Färbungen beigelegt, so daß diese als sichere« Kennzeichen der Herkunft nicht betrachtet werden können, so wächst diese Unsicherheit noch dadurch, daß der Einfluß der Jahrgänge manche A«nderung >,n den angegebenen Normalfarben herbeiführt. Neuere Forschungen begründen sogar, daß der Einfluß der Jahrgänge auch noch je nach den Bodenveihältnissen ein verschiedener ist, indem z. B. Klee-, Linden- uno verschiedene andere Blüten aus Kalkboden dem Honig eine cnt-schiede,» hellere Färbung geben, al« gleiche Blüten auf Sand- oder Lehm-boden. Ee ist daher nicht zu venvun-der«, wcnr der Honig von benachbarten, wesentlich gleich bewirtschasleten Bienen» ständen, von deren Bienen man sagen kann, daß ste gemeinsame Weide haben, dennech verschiedene Färbung hat, da die Bodenbeschaffenbeii namentlich in unebenem und wasserreichen Terrain oft in den kürzesten Abständen wechselt und den Gewächsen somit verschiedene Nahrung liefert. Gegen dunkelfarbigen Honig ist im honigliebenden Publikum vielfach da» Vorurteil verbreitet, er sei weniger sein, minder rein oder gar ge-fälscht Für manchen Bienenzüchter be» deutet dieses Vo> urteil eine schwere Schädigung. Sache de« einzelnen Pro-duzenten wie der Jmkervereine wird e« deshalb sein, die Honigkonsumenlen immer wieder dahin aufzuklären, daß die hellere oder dunklere Farbe de« Honig» sür dessen Reinbeit und Fein-heit gar nicht« bew.ist, fondern lediglich von den bonigipendenden Pflanzen abhängt, ja sogar von der Beschaffen' heil deS Voden«, aus dem diese Pflanzen gestanden haben. Au« der guten alten Zeit. Soldat (sich von der Patrouille zurück-meldend): „Hauptman»'. der Huber isch wieeer do." — Hauptmann: .Geh' noch emol zurück und meld' dich; daß du mir aber dann da« Wörtle „Herr" net vergißt! ' — Soldat. ^Hauptmann, der Herr Hub r isch wieder do!" Kleine« Gespräch. .Alle« für daS Kind ist bekanntlich die Devise für da» Jubiläumejahr: nun soll wie-der ein Jubiläum« - Erinnerungekrenz geschossen werden. Ist da» auch .Für da« Kind?" — Gewiß! <$« gibt eben viele Große, die stch kindisch freuen, wenn sie etwaS für« Knopfloch kriegen! Hempel und Krempel. Hem-pel: „WaS sagen S' denn zu dem Ordenregen vom 18. August? — Krempel ; ..No, jetzt haben wir sicher die ausgezeichnetste Armee der Welt! Herrschast noch einmal! Wenn man schon in einer gewöhnlichen Fünfer-Kuba Haarnadeln Drahtstifte, Sperrhakcn und ähnliches praktische« Z>-ug findet, da müssen ja in io einer .?>> Heller-KoronaS' mindestens Fe dermefferln, Ubiketten und Bruftf.icpfel darinnen sein. InderKlemme. Sauer: »Sakra Gestern hab' i dem Pfarrer versprochen, nimmer z' raff'n, und heunt wähl'n P rni zum Vü« stand vom Vergnügung?-verein !" Arzt: „Machen Sie sich keine Sorge; das ist weiter nichts wie akuter Schnupfen." — Herr Vemmchen: ,A kuter Schnupfen! Nee härnse. drS ist a beeser Schnupfen!' Schmu«. Dattelkern kommt von der Straße in« Zimmer seiner Frau und sagt: „Schwül i> draußen." — Da ruft die Fruu: „Nu, soll er herein kommen!* .'!ummer 100 giöse Sittlichkeit die brüderliche Eintracht und die Achtung vor dem Gesetze pflegen und dieselben von den nationalen Reibungen erhalten wird." Diese Mahnung de« Kaisers ließ wohl an Deutlich-feit nichts zu wünschen übrig. Die Geistlichen sollen den bürgerlichen Frieden nicht stören, sie sollen ihr Amt nicht dazu mißbrauchen, um politische Leiden-schalten auizurege», sondern sie solle» Eintracht und Liebe, religiöse Sittlchkeit predigen. Das ist der Wunsch deS Kaisers! Fragen wir uns nun. ob denn dieser Wunsch auch ersüllt wird?! Wir be-zweifeln dies. Wintersport. Zn Vclde.i am Wörthersee finden in der Saison 1908/09 folgende Veranstaltungen statt: Am 26. Dezember Rodelkonkurrenzen, darunter Zweisitzermeisterschaft von Körnten sür 1908. Am 27. Dezember Skikonkurrenzen und zwar Junior-abfahrt und Jägerrennen. Am 3. Jänner, Rodel-konkurrenzen, Göriacher, Kirchtag. Vom 10 bis 17. Jänner Preis-EiSschießen. Am 7. Jänner EiS-laufkonkurrenzen auf dem See. Näheres durch den Wintersportklnb in Beiden am Wörthersee. Landesverband für Fremdenverkehr. Um den Fremden die Reize unseres schönen Heimatlandes unablässig vor Augen zu führen, werden Geschäftssinnen und Private, die mit dem Auslande in schriftlichem Verkehre stehen ersucht, die beim Landesverband für Fremdenverkehr in Steiermark Graz, Hauptplatz 3, aufliegende» Siegelmarken eifrigst zu verwenden. Festspiele in München 1S09. Im Prinz-regrnten-Theater in München kommen im Sommer 1909 folgende Werke Richard Wagner's zur Aus-'ührung: „Ring des Nibelungen" (dreimal: 16. mit 21. August, 27. August mit !. September, 8. mit 13. September). „Die Meistersinger von Nürnberg" «dreimal: am 10. August. 23. August und 4. Sep-tember). „Tristan und Isolde" (dreimal am: 12. August, 25. August und 6 September) ,Tannhäuser" (zweimal: am 14. August und 6. September). Im Vgl. Residenz Theater finden wiederum Festvor-stellungen Mozart'fcher Werke statt und zwar: „Figaro'S Hochzril" (zweimal: am 31 Juli und 6. August) „Don Giovanni" (zweimal: am 2. August und 7. August). „Die Entführung auS dem Serail" (am 3. August). „Eofi fan tutte" (ani 8. August). — Anfragen wegen genauer Programme, Billet-Vorverkauf und -Versand nach Auswärts sind zu richten an die General Agentur der Richard Wagner-und Mozart-Festspiele: Bayenschrs Reisebureau Schenker nnd Co, München, Promenadeplatz 10. 300 neue Schuoereinsortsgruppen im heurigen Jahre. Vor einer Woche fand in Mohleis (Südmähre») die Gründung der 300. unii» SchulvereinsorlSgruppe seit Neujahr 19 Sparkaffegebäudes. Ausgabe unserer Berichterstattung kann eS nicht fei», sich ein-gehend mit der Geschichte der Sparkasse zu befassen, doch wollen wir die wichtigsten Augenblicke auS der Festschrist entnehmen. Unter dem Vorsitze deS Herrn Karl von Formacher wurde am 12. Juni 1867 in der Vollversammlung der BezirkSvertetung vom Herrn Dr Michael Detitscheg der Antrag ge-stellt, daß im Bezirke Windisch-Feistritz durch dessen Vertretung eine Sparkasse gegründet werde, welcher Antrag mit Stimmeneinhelligkeit angenommen wurde. Bon den Gründern ist ei nur mehr Herrn Vinzenz Sternberger in Windisch-Feistritz vom Schicksal de-schieden, den 40. Gedenktag unserer Anstalt zu er-leben und sich a» der Feier zu erfreue», welche auS Anlaß des 40. jährigen Bestandes der Anstalt festlich begangen wurde. Mit Erlaß des Ministerums des Innern vom 3. Juni 1^68. Ll. 7497, und Statt-haltereierlaß vom l9.Juni 1868, Zl.8743, erhielten die Satzungen der LezirkS-Sparkaffe die Bestätigung. Die Eröffnung erfolgte am 3. Dez. 1868 und war diese die 22. in unserem Kronlande gegründete Sparkasse. Im Laufe von 40 Jahren wurden 10,525.057 als Einlagen angenommen, ein Beweis, welches Ver-trauen die Sparkasse in der Bevölkerung besitzt. Die Höhe der Spareinlagen erstens beweist, daß es der Sparkasse gelungen ist den Sparsinn der Bevöl-kerung zu fördern, während sie andererseits in der Lage war, dem Darlehensbcdürfnisse in ausgiebiger Weife zu entsprechen. Es war ihr möglich einen namhaften Deckungsschatz anzusammeln, der in Ver-bindung mit beding» sicheren Grundpfanddarlehen, und sonstigen Darlehen die vollste Gewähr, bietet daß die bei der Sparkasse angelegten Gelder vor jedweder Gefahr gesichert sind. Wen» es galt Not und Elend zu lindern, versagte die hilfreich« Hand der Sparkasse nie und hat sür wohltätige und ge-meinnützige Zwecke im Bezirke Windisch-Feistritz dank des günstigen Geschästseigebnisses K 108.329 21 zu-gewendet. Wenn man nach 40 Jahren das Walte« und Wirke» der Beziiks-Sparkasse Windisch Feistritz ihre geschäftliche und humanitäre Tätigkeit betrachtet, könne» wir mit wohl begründeter Freude und Ge-nugtuuug sagen, daß sie die volkswirtschaftliche Aus-gäbe, die den Gründern einst vorschwebten, glücklich gelüst und dem Grundgedanken, den Mindeibc-mitteilen Gelegenheit zu bieten, den Sparsinn zu be» tätigen, ihre Ersparnisse sicher aufzubewahren, treu geblieben ist. Die Bezirks Sparkasse Windisch-Feistitz möge sich auch in Hinkunst wie bisher in aufsteigender Linie bewege», sich eines immerwährenden Aufschwunges und kräftsgen Gedeihens erfreuen, daß dieselbe auch durch fernere Jahre immer schöner und immer kräf-tiger blühe, wachst uud gedeihe zum Nutzen und Frommen deS Bezirkes Windisch-Feistritz. Rohitsch, am 11. Dez. ISO«. Schulfeier am 2. Dez. 1908. Die Jubiläumsfeier der Rohit-scher Marktschule fand am 2. Dez. in erhebender Weise im festlich geschmückten Turnsaale statt, wo zwischen Blattflanzen und Fichten eine Kaiserbüste aufgestellt war. Der Zudrang der Fest äste war so groß, daß sie der geräumige Saal nicht fassen konnte und viele in den Gängen verbleiben mußten. Zum Vortrage gelangten passende zweistimmige Ge-sänge mit Harmoniumbegleilung, sowie einige sinnige Festgedichte, die auf den kaiserlichen Jubilar Bezug hatten und Ad. Frankl's liebl chcs Festspiel ..Huldigung der Jugend". Sämmtliche Borträge fanden lebhaften Beifall. Die minder sänge» allerliebst mit peinlicher genauer Aussprache und t>ugen die Festgedicht- und das Huldigung» estspiel so natürlich vor, daß die Zuhörer gerührt wurden. Das Huldigungs-sestspiel wurde von der Frau Schulleiter besonders g»t eingeübt uud geleitet, die auch die Trachte» hiezu in geschmackvoller Ar« traf Als ad r des Schulleiters fünfjähriges Töchtcrchen das Gedicht „des lindes ttaiserlied", welches es unter der Anleitung der Mutter so rührend schön er leinte, mit bühnenreifer Gewandtheit sprach, herrschte vollkommene Stille und kein Auge blieb trocken. Reichen Beifall er»-tete das kleine Kind. In herzlicher Ansprache schil-derte der Schulleiter Karl Wretzl eingehend die Bedeutung des Tages, machte ans die großen Verdienste und "achahmenswerlen Tugenden unseres erhobenen Monarchen ausmeikjain und brachte ein dreifaches „Hoch' auf denselben, worauf die Volkshymne mit Begeisterung gesungen wurde. Nachdem das Pro-gramm erschöpft war, richtete der Schulleiter noch an die Kinder die Mahnung, auch in Zukunft die Lieb« zum Kaiser im Herzen zu bewahren nnd bat die Seit« 6 Eltern, dem Lehrkörper auch weiterhin wie bisher, in Schulsachen zu unterstützen. Die Harmonium-begleitung besorgte Lehrer Ferner, die Lieder leitete Lehrer Pavalec und die Gedichte Lehrerin Bodspintz. Die Bewirtung der Schulkinder nahm Frau Schul leiter selbst vor, jedes Schulkind bekam ein Würstel. Brot und Aepsel und als Festgabe das Jubiläums-Küchlein „60 Jahre aus dem Kaiserthrone". Mit Stolz erfüllt diese glanzvolle würdige Feier die Rohitscher Bürgerschaft, die der wackeren Lehrerschaft hiefür gewiß Dank wissen wird. Rohitsch, am II. Dez. 1S08. Schul-spenden: Zur Bewirtung der Schüler bei der Kaiser-feier spendeten noch die Herren Ign. Brezinschek 10 K und Kösm. Rakufch 2 K, wofür auch hier bestens gedankt wird. Deutsche Volksgenossen! Nach jahrrlanger freudig geleisteter Arbeit und Dank der opferwilligsten Beihilfe national bewußter Volksgenossen ist der Bau des Deutschen Hauses bis zur Vollendung gediehen. Die prächtigen Räume des stolzen Baues find ihrer Bestimmung ll bergeben worden. ^reige»ule«, frische«, völkische« Leben ist in das Haus ein-gezogen, das für da» ganze deutsche Cilli und alle Freunde dieser Stadt, für die deutschen Bereine, für olle Echichien der deutsche» Bevölkerung bestimmt ist, als Heimstatt deut-ichen geistigen Streben« und deutscher Lebensfreude. ali Pflegestätte deutschen Wesen» in den Eüdmarken des deut-ichen Gebietes. Da» Hau» ist erstanden durch rüdmenSwerte Leistungen an Geld und Gut und Arbeit, bei denen deutsche Einig-feit und Brüderlichkeit herrlich zu Tage traten. Jetzt gilt es da» Geschaffene zu erhalten alv stolze« Bild völkischen Leben», a'S Sammelpunkl aller Teutschen au» nah und fern, so daß jeder deutsche Volksgenosse mit ausrichtiger Freude und mit Begeisterung die herrlichen Hallen betritt. Tas Deutsche Hau« so zu erhalten, daß es unser aller Stolz und Freude ist. das Leben im Deutschen Hause so zu gestalte», daß eS da» völkische und wirtsäaftliche Gedeihe» Deutsch Cilli» in b,deutung»vollein Maße fördert, das ist eine Ehrenausgabe für die Deutschen Cilli» und aller Deutschen, die treu zu Cilli stehen! In erster Linie obliegt diese Ehrenpflicht den deutscher Bewohnern Cilli». ES gibt wenige Städte aus deutschen Erde, in welchen die nationale Opserwilligkeit so sehr die Gesamtbeit beseelt, wie unser kampsumtosteS, allezeit sieg-reiche» Cilli, wo in bewunderungswürdiger 'J>:eije arm und rech, hoch und nieder freudig die schwersten Lvfer bringt am Altare de» deutschen Bolksium« und auch sür da» Teutsche Hau» Opfer gebracht wur>en, die der Bewun drrung und dauernden Dankes wett sind. Deutsche Cilli«! An diese bewährte Opserwilligkeit. die unserer Stadt so viel Segen gebracht und ihr in allen deutschen Landen einen ehrenvollen Namen gemacht hat. appellieren wir Da« Deutsche Hau» bebars bringend Euerer Opfer, ei stellt an Eure Leistungsfähigkeit, an Eure Heimatliete und Euren gesunden nationalen Sinn hohe Anforderungen, höhere, als sie je an Euch herangetreten sind. Wahret und heget Euer schönstes Kleinod: Da« Deutsche Haus! Seid in diesem hehren Ziele ein einig Volk von Brflden»! Trage jeder nach feinen Kräften sein Scherslein hin zum Deutschen Hause. Werbet Mitglieder, Gründer, Stifter d»S Vereine» Deutsches Hau», strömt in Scharen in die schönen Räume — kurz vereinigt Euch in liebender Sorg« um diese» stolze Weik, da» unserer Stadt uad dem ganzen Vaterland« zur Zierde und zur Ehre «ereicht. Jeder tu« >«ine Pflicht, keiner bleibe zurück I Heil Cilli immerdar! Der Ausschuß d«S Vereine« Deutsches Hau«, t?illi. Anmerkung: Spenden und Beitritt-erklärungen werden vom Zahlmeister Herrn Joses Jarmer entgegengenommen. Vermischtes. 'Erlebnisse eines Totgesagte n.) In Berlin W. hat sich eine Geschichte abgespielt, deren Held ein praktischer Arzt war. Es war am frühen Vormittag. Der Herr Doktor hatte feine Sprech-stunde nvch gar nicht begonnen, da rollte ei» Kranken-wagen vor; der Führer des Wagens klingelte an der Tür des Arztes und erkundigte sich mit einer Stimme, der das Mitleid jede berufsmäßige Strenge nahm, nach dem schwerkranken Herrn Doktor, den er ins Krankenhans fahren sollte. — Großes Entsetzen in der Familie des Arztes . . . Gottlob, der Doktor war gesund, »nd da ein Mißverständnis nach der Aussage des Krankenivagenkutfchers aus-geschlossen war, so stand man vor einem Rätsel. Das war der Anfang. Eine halbe Stunde später klingelte es aufs neue nnd eine Krankenschwester stellte sich vor: sie sei von ihrem Institut beorder» Seite 6 Rummer 100 HerbabnyS Unterphosphorigsaurer * Kalk-Eisen-Sirup. Seit 99 Iakren ärztlich erprobt und empfohlener Brustsirup. Wirkt schleimlösend, liustenstitlend. appetitanregend. B förbir» Verdauung im» Ernährung und ist vorzüglich geeignet für Blut' und Änochenbildung. , Preis einer Flasche 2 K 60 l>, p>> Post 40 I, mehr für Packung Alleinige Erzeugung und Hiupt»ersudsUlle: Dr. llellumitn'M (H< TepoiS bei den Herren Avothetern in t5illi, Tentsch-LandSberg, Feldbach, lj Feist ar eAt mit u»te«fted. Na<^nhm»k7si wttd rbabnys Nachfolger) A p lonoliilf, Graz, »in^herc ritz, Wnidischgraj. Wolf« .Herbat'Ny» Aromatische-Kssenz. 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Wege« Mittag aber, ehe sich noch die Unruhe iiber die mysteriöse Geschichte gelegt, wurde über die HanStreppe ein schwerer eichener Sarg geschleppt. Angestellte eines bekannten EargmmwzinS brachte» ihn sür den eben verstorbene» Herrn <^oktor. Neue Verzweiflung und helles Entsetzen! Und prompt in der sonst so ruhigen BeSperstunde meldet sich der Barbier. Seine Stimme zitterte vor Rührung; er sei geschickt, die Leiche zn rasieren! Der Herr Doktor saßte sich an den Kopf, seiner Gattin standen die Tränen in den Augen. Aber ehe eS noch dunkelte, brachte der Bote eines der bekanntesten Hofschlächter-meister für — 50 Mark Belag und „ff Aufschnitt" für die Trauergesellschast. Die Geduld hatte ein Ende, und ein wenig unhöftich wurde dem ahuungs-losen Geschäftsgesandten klar gemacht, daß im.Hause gar keine „Leiche" sei. Der Arzt war einem bösen Bubenstreich zum Opfer gefallen; schließlich siegte aber doch sein Humor und als sich der Tag zu Ende neigte, srente er sich nach so viele» „Leichen-besuchen" doppelt seines Daseins, Die Ermittelung ergab, daß alle auf den angeblich schwer erkrankten und verstorbenen Herrn Doktor X. bezüglichen Be-stellnnge» den betreffenden Instituten und Geschäfte» wahrscheinlich von einem schlechten Freunde des Arztes telephonisch zugegangen waren. Der also .Totgesagte" nahm von einer Anzeige bei der Kriminalpolizei Abstand und ist jetzt, nachdem sich die erste Ausregung gelegt, dem Spaßmacher für den ereigniSoollen Tag dankbar. iDer König von Siam« besitzt unter den viele» Titeln auch noch die nachstehenden: Bruder der Sonne, Halbbruder des Mvndes, Schiedsrichter zwischen Flut uud Ebbe, Besitzer von 24 goldenen Regenschirmen. Warum Steiermark keine Wüste ist) hat Bischof Schuster geoffenbart. Er war, so be« richtet das „Grazer Tagblatt", in der Augusthitze mit ein paar hundert armen Teufeln, die ihr für daS Alter zurückgelegte Geld dabei verbrauchten, nach Palästina gezogen. Zurückgekehrt, hat er an die übrige» Steirer Grüße aus dem Heiligt» Land durch das „Grazer BolkSblatt" übermittelt und dabei ihnen knnd nnd zu wissen getan, daß Steiermark seine Fruchtbarkeit nicht de» Wasserverhältnissen, seinen Niederschlägt» und seinem Klima, sonder» einzig — dem römisch-katholischen Glaube» seiner Bewohner zu verdanken hätte Ohne dieses Glaubens-bckeuutuis wäre Steiermark hoch vom Dachstein an bis zum Bett der Save — Sahara Nr. 2! — Ja, ja, die Sonnenhitze! 'Was die Damen nie ei »gest ehe».) Eö gibt Dinge, die eine Dame »ie eingesteht, sie mag uuu alt oder jung, häßlich oder hübsch, groß oder klein, mager oder stark sein. Sie gibt nie zu, daß sie sich zu sehr geschnürt hat; daß die Schuhe, welche sie trägt, viel zu eug sind; daß sie jemals ans dem Balle eher müde war als ihr Tänzer; daß sie gerade so alt aussieht, als sie wirklich ist; daß sie mehr als höchstens zehn Minuten zum An-ziehen gebraucht; daß sie jemals habe auf sich warten lassen; daß sie etwas gegen ihre Ueberzeugung ausspricht; daß sie ein wenig Klatscherei nicht ungern hat; daß sie, die Unverheiratete, sehr gern heiraten möchte; daß sie sich nicht mehr »leider wünscht, als ihre beste Freundin hat; daß ihre Geduld recht oft zerreist — mit einem Worte — daß sie überhaupt wirklich unrecht haben kann, ohne einen triftigen Gruud dafür zu haben. Was soll man da machen!) Passierte einem ReligionSlehrer folgendes: Er erzählte von der Berjuchiing Jesu durch den Teufel. Wie dieser den Heiland ans einen hohen Berg führte uud ihm alle Reiche der Erde gezeigt habe. Ein Knabe meldet sich und widerspricht »nd fragt, ivie man von einem Berge alle Reiche der Erde sehen könne, da doch die Erde eine Kugel sei? Wäre es darum nicht besser, diesen Kram von unnützem Wissen, wie ihn die Geographie lehrt, von den Schnlen wegzulassen und die Kinder dadurch vor Zweifeln zn bewahren, die für ihr späteres Leben sogar von Schaden sein können, denn die Kirche duldet keinen Zweifel?! (N«n ist L? e st e r r e i ch g e r e 11 e t ?!) In Prag wurde ein ISjährigeS Dienstmädchen, das vet den Exzesse» in den königlichen Weinbergen „Nieder mit Oesterreich!" nnd „Hoch Serbien!" gerufen hatte aiiSgesorscht und wegen Hochverrats dem Straf-geeichte eingelieser». Und Klosac nnd Konsorten?! »r /irvÄ\„.,b.a des ..Teotschcil Schu!' Gedenkt! Dmine^ Unb unseres schutzveremes „Sudmarl" bei Spiele« unb Wetten, bei Festlichkeiten n. Testamenten sowie bei ullverhoffteo Gewüluftea! ..Höchste Auszeichnung." Auf der Kaiser-Jubiläum« Ausstellung Steyr 1908 wurde der bekannten und ältesten Nihmaschinenfabrik Singer Co Nähmaschinen Act. GcS. hiesige Filiale Bahnhosgasse 3 für ausgestellte Nähmaschinen sowohl für Hausgebrauch, als auch gewerbliche Zwecke die höchste Auszeichnung, die silberne Etaatsmedaille, verliehen; auf der Kaiser-JubiläumS-AuSstellung Wel« 1908 die große goldene Medaille. Ein bewährtes Hustenmittel. Mr mackxn unsre« geehrten Leser aus fierbabnn« Unterphosphorig.auren Xall-Eisen Sirup aufmerksam. Dieser seit 39 Jadren von zahl-reichen und Hervonagenden Aerzten erprobt« und empsohlene Brusiiiruo wirft bufttnftiUend und schleimlösend sowie apvetit- und verdauunasanregend! durch seinen Gehalt an Eil»» und löslichen Ph»»pbor «alk-Sal;«n ist er llberdie» sür d« Blut- und Knotenbildung sehr nützlich, verbabnv« KalkEiien-Sirup wird seines Wohlgeschmackes wegen sehr gerne genomMn und selbst von den zartesten Kindern voe-Möglich »ertrage». Derselbe wird nur in Dr. Hellmarn» Apotheke „zur Barmherzigkeit" in Wien VII. er zeugt, ist jedoch in allen gröberen Apotheken vorrätig. FfilIZ fj&ÜbH, simiubb, CILLI. i Schrifttum. Der photographifche Apparat hat sich mit Recht nnen Ehrenplatz aus dem Weihnachtstische aller Grbildetcn erworbtn, seit tmin den eminent erzieh lichtn und ebenso unterhaltenden Wert der Lichtbildnerei allgemein erkannt hat. Im Interesse dieser schönen Sache ist es daher nnr umsomehr zu bedauern, daß daS Sprichwort: „Dnrch Schaden ivird man klug" auch hier so oft zur Geltung kommt, denn viel Minderwertige« wird in marktschreierischer Weise zum Nachteile der Käufer ange> boten, die selbstverständlich nicht immer ein eigene» fachmännisches Urteil haben können. In richtiger Erkenntnis dieser, der gedeihlichen Ausbreitung ver Photoindustrie widerstrebenden Tatsache haben e» nun erstklassige Hänser der Branche sich zur Pflicht gemacht ihre Kunden vor Schaden zu bewahren, indem sie ihnen bei Ankauf photographischer Artikel mit Nat und Tat in uneigennütziger Weise an Hand gehen. Ist es solchen Hänsern doch nicht »m das einmalige Geschäft, als vielmehr um eine dauernd zufriedene Kunde zu tun. So erteilt die NUN seit bald 100 Jahren bestehende Firma R. Lech-uer (Wilh. Müller), I., Graben 30 und 31, stets zuverlässigen Rat und maiiiigt in ihrer Weihnacht»-ausst llnng alle Typen renommierter Apparate, Prismengläser, StercoSkopkasten :c. mit ihren ei-genen Präzisionskameras, musterhaften Proiektion*-apparaten und sämtlichen photographischen Utensil« zu bequemer vergleichender Auswahl. Auch gai»z wohlfeile Apparate, durchaus brauchbr, natürlich aber einfach ausgestattet, steht» daselbst zur Per» sügung. Nochmals betonen wir daher: Einen Apparat kauft man nicht täglich; man überliefere si-h daher nur vertrauenswürdigen Händen! Ein neues vollständiges Feftzugs-album. Längst ist zwar der Hnldigungsfestziig verrauscht, aber die Erinnerung an daS farbenprächtige, unvergeßlich schöne Schauspiel ist geblieben. ist daher gewiß dankbar und freudigst zu begrüßen, daß die Firma R. Lcchner (Wilh. Müller), Wien, l. Bezirk. Graben 31, cS nnternommen hat, neben den bereit» Ausweis über die im städl. Schlachthaus in der Woche vom 3>>. November bis >! Dezember 1908 vorgenommenen Schlachtungen, sowie die Menge unb Gattung dcö eingeführten Fleisches. N ame d t Fleischers Äutichel Jatvd . Tetschmann. . . Grenta Johann . Manschet Mariin «IneS..... Kosiär Ludwig . ^«»löschet Jakob . Payer Samuel . Planinz Franz . Plestlchat.... Pteiersty Rebeulchegg Josef -ellak Franz . . öeutschnigg Anton -telzer..... Uinegg Rudoij ■Tollgrub« Franz Ottftiofite Pn«ote .Es u In Otlck.» 3 - ~ « <3 -<3 ot <* 0« ü — 1 1 - l> 8 3 3 I - 2 - - I -I. >4 I - 2r !■_' «!-8 — eingeführtes Fleisch in Kilogramm C - | g .C ? r E Hg .— V I !<3 I .— 00 . <» ! W | OC5 C £ "6 3 <3 H) Q «s et ~ « « «S I» . IS — ! — - — 3» — — h — — : - - > - cc * «j - n iM 317 dtummcr 100 Semlche *^ttf I h ihrem Kcrtage erschiene» Heimen Albums nun »och eine vollständige Gesamlan«gal>e des Festznges zu wohlsnlem Preise hernuszugeben. Gerade recht für den Weihnachtstisch kommt dieses reizende, kleine Prachtwerk, dessen künstlerisch ausgeführter Einband in den habsbnrgischen Farben gehalten ist. In 240 klaren, ans feinstem Knns'druckpapier »ach eigenen photographischeu Aufnahm» hergestellten Bildern zieht der ganze Festzug in der Reihenfolge, wie die Gruppen das >iaiserzelt passierten, an unserem Ange vorüber, nnd manch' liebe Erinnerung wird beim Beschauen dieser prächtigen Aufnahmen wachgerufen. Den Bildern voran geht ein interessanter Text, der in kurzen Zügen ein Historismus Bild des Festznges entrollt, eine Erklärung «nd Schilderung aller seiner Gruppen bietet und anch die Namen vieler Gruppen« Teilnehmer, aller Künstler sowie der Moiniteemitglieber enthält. vVde« einzelne Bild ist außerdem mit genauer, erklärender Unterschrift versehen. Der Preis dieses wirklich vornehm anSgeswttete» Albums, welches er. Exzellenz Grasn, Hans Wilezek gewidmet ist, beträgt nur l() .tt nnd ist bei der BerlagShandlung nnd durch alle Buchhandlungen zu beziehen. 'Auch die von der Firma Rechner, aus ihrer ca. 300 Ori-ginalaufnahmen umfassenden Sammlung, zusammen-gestellten Prachtalbums vom Festzug, die in zwei Teilen 70, beziehungsweise 120 oorziigiche Photographien enthalten und 70 V. bezieh»ngSweise 120 ft kokten, erfreuen sich der lebhafteste» Sympathien nnd stndni ebenso große Verbreitung wie die Sammlung von >20 Stereosokpaufnahnicu. Der „Lcherer". 2. Kilbhart-(Oktober.).Heft In Bild nnd Wort kennzeichnet der „Schern" m dieser Folge die legten Borgänge in Böhmen, die Uebergriffe und (ttewaltätigkeiten der Tschechen in der an ihm gewohnten kräftigen, treffenden Weise, »nd fordert die Deutschen Oesterreichs zum Abwehrkampse gegen die Tschechen anch ans wirtschaftlichem Gebiete auf. Der „ Schern", der durch jede Postanstalt, Buchhandlung und Tabaktrafik wie auch durch die Berwaltung selbst, Wie» 7/3, Rcustistzajse 78, bezogen wer de» kann, kostet vierteljährig 3K - 3 Mark. Der getreue Eckart, ^l'onatsschrift für die Gesamtinteressen deutscher Schularbeit. Inhalts ver-zeichnis: Wilhelm Heiurz: Drei kroatische Ansikplnitgen iu Südmähren (samt Sprachenkärtchen). — Professor Dr, Franz Zblar: Der Nationalfeiertag in Graz. — Eine wahre Geschichte. — Bom deutschen Bolks-tnm nnd seinen Gegnern. —Allgemeines. —Böhmen. — Mähren. — Schlesien. — Niederösterreich. — Steiermark. — Küstenland. — Galizien — Bukowina. — Ans der Werkstatt deutscher Schutzarbeit: ArbeitS-kaleuder für den Monat Dezember. — F. O. N. Völkische Weihiiachtsgabni. - F. O. N. Was können wir für die Verbreitung nnserer Monatsschrift „Der getreue Eckart" tun. — F. C. N. Die Amatenr-photogravhie im Dienste deutscher Schutzarbeit. — Dr Otto Wenzelides: Feiert die deutche» Gedenk» tage. — F. O. N. Die Verteilung unserer Wand-kalender. — F. C. N. Der Deutsche Schulverein und die deutschen Gemeindevertretungen, — Franz Otto Nowotny: Die Bedeutung der Gane sür die Ausgestaltung der Schutztätigkeit de» Deutschen Schul-Vereines. — Bortragsstofs für OrtSgruppenabende. — Franz Floth: Au meinen Heimatort. — Hans R, «reibich: Wir müssen kämpfe» und siegen. — A.Paudler: Zungen' Deutschtum. — Aus den Schutz-vereinen: Bom Deutschen Schnlvereine: Auszug ans den Sitzungsberichten vom 24. September bis 28. Oktober 1908. — Der Bereinsleitung des Deutschen SchulvereiueS: — Zum Tode Dinnreichers. — SchulvereinStischgesellschaftcn. — Der Wiener Männergesaugverein für den Deutschen Schulvereiu. SchulvereinSgan ..Särnten". — Nordböhmischer Lchnlvereinsga» (X). — Alldeutscher Verband. — Süd mark. — Bund der Deutschen NordmährenS (XX. Tätigkeitsbericht,. — Nordmark. — Bnud der christlichen Deutschen in der Bukowina. —Deutscher Volksrat für Kärnten. — Berein zur Erhaltung des Deutschtums in Ungarn (Bericht über das' erste BereinSjahr 1907). — Eine BolkStumSweckfahrt. — Bom tschechischen Schulvereine. — Tschechisieruugs. verein für Südwestmähre». — Der Tschechisieruugs-verein für Ostmähren. — Der slovenische Schnl-verein. — An unsere Ortsgruppe«! Unsere Schul« vereinSbleististe. — Alle Sammler vo» Jubiläums-marken für den Deutschen Schulvereiu. — Eine zweite Auflage des deutschen Schulvereinskalenders für das Jahr 1909. — Die Hauptleitung hat eine neue Drucksache etngeführt: . . . — Schöne Weih-nachtegeschenke. — Zur Erinnerung an die jüngsten slovenische» Borstöße ... — Die Bilder zweier neuer Wehrschatzmarken. — Zwei neue BerlagS-gegenstände des Deutschen Schulvereines: Schul-verewsbriespapier. — Ein Taschennotizkalender. — Eine Sammlung für Bohrn. Schumburg. — Deutsche Schule tu Arco. — Für einen bedrängten Ort. — Berichtigung. — Herausgeber: Deutscher Schulvereiu, Wien, 1. Bezirk. Bräunerstraße 9. Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. August R. v. Wotawa, Wien, 1. Bezirk, Bräunerstraße 9. rt. Jahrgang 1U03. Dezember-Heft. Preis £ Eingesendet. ®i« verdorbenes Weihna«t,t»f»st bedeutet es immer, wenn Kinder oder erwachsene ^amilienmitgliedn an (lefältungen leiden, wie sie im Winkn dclufig find. Nun gibt es ja gegen Srtältungrn keinen absolut fiteren Schutz, immerhin tan,, man wirksam vorbeugen und vorbandene Erkältungen sicher belämpse», wenn man stet« Fon's cichle Toden« Minnalpastillen zur Hand hak. Der Wert der Pastillen ergibt sich auS der Tatsache, daß fie die Salze dn Sodener Heilquelle» enthalten, und darum werden die Pastille» mit Recht allgemein geschätzt. SARG, WIEN Roll Qmrlo *• »«Anita Rtonko Ddll'Ot/lUt/ »»> •«'•» reraollt in» 5»»« iKlic'n:. fitt»« WufmouloMiii umgeben». Nrldrn-Fabrlkl. Hrnneb«rc, Zftrleh. Bei ARektionen des Hals««» uml Rächer«, bei Katarrhen, Husten onotliel4i» Wien, II/8. Ei*hener Ftineral Pastillen aber enlhalten alle die wirtsamen Bestandteile dieser Quellen in ton^eniriertrr ^orm ^ür jeden denkenden Menschen ergibt sich daran«, daß die Pastillen wirklich in akuten und chronischen Fällen brillanie Tienfte tun müsi n, Nicht wahr? Also kaufen Sie. wenn Sie erkältet sind oder wenn Ihnen bei der Atmung nicht alle« r chtig scheint, Fay4 echte Sodener. Die Schachtel kostet nur ,7. Bai KINDERKÜ&UkKEITEN mit Vorliebe Pmofohien M^toni; C4rtrt4twr klHiiiidier gegen ?'m iiiiecUoss-b&Bkheiten; dem reines OracitfelsMi einspringet! Bet ririon Epld^ausn glätaend bewahrt Vorsicht? Kuij vor Weihnachien ist ti in den großen Geschäsien beim besten Willen unmöglich, den Wünschen der einzelnen Kunden die Beachtunq ,u schenken, die besonder» beim Sinkaus eine« Anker. Sternbaukastent nötig ist. iii ist deshalb allen Mültern dringend ju raten, sich möglichst losoit eine der neuen Paukasten-Preislisten mit genauer Beschreibung der verschiedenen Kastengrößen und Anqabe der billigsten Fabrikpreise von F. Ad. Richter » Tie , Königl. hos- und Kammerlieftranien in Wien. k. Operngaffe 16, kommen zu lassen, um danach den passendsten Kasten in aller Ruh« autsuchen zu können. M't der Preisliste in der fand können sie dann sehr leicht auch bei dem stärksten rubel den richtigen Kasten auswählen! denn sie wissen ia schon vorher ganj grnau, welchen Kasten s.e wollen, Sie brauchen nur nach der Nummer des verabreichten Kasten» und der Schutzmarke Anker zu sehen: stimmt das, dann ist e« lichlici und jede Uebervorteiluwi ausgeschlossen. Darum gleich die fünf Heller sür eine Korresvonden»tarte daran gewendet! In der hübschen illustrierten Preisliste findet man auch näheres über die guten Richterschen Imveratm-Mufti-und Sprech-Apparate errav China-Wein mit Eisen. HjfJta. AtJ»i«llu( Wl.» 1904: Rualapraia »4.1 djplom iv ruld»nen M»4alU*. KrUU(ia(iinitt«l ftir Sebwüchliehe, Blut-arme nnd Rekonv*l«*us.-»te«. — Appetit anregende«, nerrenstarkendM, blntver-be»*eindei» Mittel. TniWakar Omkaut. D«k« HM IntllatlMukl «. J. SF.KRAVA M.O, TrlMtoKareolk. Otlkk In 4ea ApoUoHe« >» r:u». Richter's Apotheke zu Prag erzeugte I-rnim-nt. Caz,»ici co np mit „Anker (Ersatz für .Ankn-Pain Sspeller") die erste Stelle ein Der Prers ist billig: 80 Heller. K 1.4" und 2.— die Alulche! jede Alasch» besindri fich in eleganter Schachtel und rft kenntlich an dem bekannten Anker. Anerkannt vorzügliche Photopphische Apparate eigener nnd fremder Konstruktion Kndaha von K 6 W an. auch mit beehren Objektiven, Projektionsapparate fftr Schile und Haus Trocken-platten, Kopierpapiere nnd all*- Chemi-k. o. k. Hof- kalk'n in «tet* frischer Qualität. Manufaktur ffir DC Wer einen Apparat wählen Photographie, will, wende sieh vorder vert anen». 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Der ▼«nuckelten Form »rgen werden sie selbsi von Kindern geri e genommen. Eine Schachtel, 15 Pillen enthaltend, kostet 30 h, eine Rolle, die 8 Schachteln, demnach 120 Pillen enthSlt. kostet nur 2 K, bei Voreinsendung von K 2.45 franko. Vor Nachahmungen wird dringend gewarnt. fite II MW 1 • WWI ♦ ^ »Heil Leopold Unsere handel gezeichnet »ein. Warnung . Man verlange, Philipp Xeusteins abführende Pillen". Kur echt, wenn jede Schachtel and Anweisung mit unsrer gesetzlich protokollierten Schutzmarke in rot schwarzem Druck und Unterschrift Philipp Neunteln, Apotheke, versehen ist. Unsere handelsgcricbtlich geschützten Einbailagen müssen mit unserer Firma Philipp Nensteins Apotheke zu» „Heiligen Leopold", Wien, i„ Plaakengasse Depot iu Cilli: M. Bnuaoher, 147!»» Germania" O©* Echt rassische Galoschen Sternmarke" «l««I die besten. Die Fabrik „Prowniluik" Riga, garantiert fSr Haltbarkeit 14794 Nur echt mit Stern-Mark« Niederlage: lfruiiz Kr ick, C'llll. tteberraschende Erfolge sichert . 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