Ar. 31. Dienstag, 9. Februar 1904. 123. Jahrgang. Uhlla w ^l'usp«ls: Mt P°ftt>cri,nd»!,l,: nanzjährh »« «. halbjährig^«. Im Kontor: „anz, Inltta?. W"N '^ « «ür die ijustellung ins Haus n!« zu ^ Zeile,, 50 1,, ^rohere per Zlile 12 k: bfi öfteren Wiebcrholunge» prr Zsilt l! l>. Die «Laibacher Zeitung» erscheint täglich, mit «»»nähme der Ionn^ »mb sfeierlage. Die Vlbmlnistra«!»» befindet sich ttongnhplah «r. 2, dir «tdallion Dalmalinnasse «r. 3. Gplechstüildc» der Reballivn von « l>is l« Uhr vormittag«. UnfranNtlte Vrlefe tverben nicht angenommen, Mamlslripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. drucket?>^/^"" ^^" wurde in der l. l. Hof- und Staats-^tllll d!/". s. ' ""^ ^^^ Stück der ruthenischen und das «XIX. IV03 s^. ""Nlschen Ausullbe des Neichsgesetzblattes vom Jahre bls Ne^c r^' U. mid III. Stück der italienischen Ausgabe '«>sse,ehblatteZ vom Jahre 1904 anSgegeben und versendet. ''<5t?^ ^ Nmtöblatte zur «Wieuer Zeitung, vom 8. und folgend/, m t ^^ ^^ ""b 30) n.urde die Weiterverbreitn,^, >°er Preßerzeugnisse verboten: tt. 9 «^ D^ ^ Llll.in. vom 30. Jänner 1904. Nr 3 '^«ä». vom 31. Jänner 1904. 3K 3«'^^"2. vom 1. Februar 1904. Nr 3 '"^l^ä» vom 1. Februar 1904. Die « '^'^'"°° '«tu, vom 1. Februar 1904. '^ol^. ' ^zernowih erscheinende nichtperiodische Vrusschrist' Nr 4 '^l^nin» für den Monat November 1903. T)a» l.'. "" paparnwi. vom 28. Jänner 1904, "tthaltenk °« Rudolf gech in Innsbruck gedruckte Flugblatt, 3^li ii!.° ""en Aufruf des Amando Endrizzi an «I I^vo-"ttsamws " «"<:i»U»ti ü' Innnklliok. zu einer öffentlichen Füllung a,„ 7. Februar 1904. Nr 3 '^""^»' vom 28. Iänuer 1904. z»ir ^ ', "' ro,)otnill27» vom 30. Jänner 1904. H '« '««nitx>l. vom 31. Jänner 1904. ^^° 'I»«K5«. vom M. Jänner 1904. Nichtamtlicher Teil. Die Delegationen. tu^^. "Fremdenblatt" verzeichnet mit Genug-qla^ ' ""?5 bie Erledigung des Marinebudgets habe >v ^^ N^angen sei. Zu diesem Resultate ^'Uval^ ^l.'scheide,lheit, deren sich unsere Marine-Lon l)«s, !I6 seit Jahren in allen ihren Forderun-^Mei, , ^^ beigetragen und nicht zuletzt die all-tiinq ^'^nntnis, daß die für die Ausgestal-^ui tu?^"' Kriegsmarine bewilligten Auslagen NnZ in/^/^^cil sind. Zwar war nian gerade bei für ^« ^^^usatze zu Ungarn von jeher geneigt, ^u. ali .^'-^s^runss der Kriegsmarine etwas zu ^u'ckt« ^ die neuerliche, von allen Rednern ausge-Uns^V. Impathie für diesen leider kleinsten Teil ^'iile i, ^^rmacht verdiene mit Rücksicht auf '^^^plomatische Bedeutung neuerdings her- vorgehoben zu werden. Das Vertrauen, welches auch diesmal wieder dem gegenwärtigen Leiter der Marinesektion, Freiherrn von Epauu, von allen Seiten bezeugt wurde, spreche dafür, das; seine Maßnahmen vollauf gebilligt werden. Es sci nur zu wünschen, daß sich hieran auch dann nichts ändern möge, wenn unsere Marineverwaltung endlich einmal in die Lage kommen wird, die Aereit-willigkcit der Delegation auch für größere Geldsummen, als es bisher der Fall war, in Anspruch zu nehmen. Die „Neue Freie Presse" sagt: In schlichter, klarer und entgegenkommender Weise gab der Marinekommandant, Freiherr von Spaun, jene sach-lichen Auseinandersetzungen, zu welchen der Verlauf der Debatte den Anlaß bot. Unter seinen Mitteilungen wurde die eine mit lebhaftem Bedauern ausgenommen, daß er im Begnffe stehe, sich in den Ruhestand zurückzuziehen. Das „Neue Wiener Tagblatt" schreibt: A^ miral Freiherr von Spann konnte hören, wie sehr feine Verdienste gerühmt werden, er konnte wahrnehmen, daß die Andeutung seiner Dienstmüdigkcit mit dem lebhaftesten Bedauern aufgenommen wurde. Auch darüber ist ja heute jeder informiert, daß unsere Kriegsmarine eine hohe wirtschaftliche' Bedeutung hat, daß unsere Flagge im Anslande unsere fernen Mitbürger schützt, unser Ansehen wahrt, unsere Handelsbeziehungen deckt. Das „Vaterland" konstatiert, das Marine-budget habe in der Reichsratsdelegation eine ausnehmend freundliche, fast herzliche Behandlung erfahren. Mazedonien. Aus den Berichten über die bisherige Tätigkeit der Zivilagenten ist zu entnehmen, baß der General-inspeltor Hilmi Pascha ihren Schritten betreffs der ihnen zukommenden Beschwerden über spezielle Mißbräuche m der Verwaltung und bei den Gerichten zu willfahren sucht, was auf die Bevölkerung einen guten Eindruck macht. Beispielsweise wurde auf Betreiben der Zivilagenten die Beschleunigung des bisher ver- schleppten Prozehverfahrens gegen den bulgarischen Kaufmann Surujieo, welcher der Teilnahme an den Salonilier Dynamit'Attcntaten beschuldigt ist, angeordnet. Der Gcneralinspcktor hat auch bereits verschiedene Zirkulare mit allgemeine», die Verwaltung betreffenden Befehlen und Verboten erlassen, und den Zivilagenten ein umfangreiches Material über die bisher durchgeführten Maßnahmen des Fcbruar-Neform-programmes unterbreitet, mit deren Prüfung die Zivilagenten beschäftigt sind. Diese dringen auch auf die Aufstellung der Budgets für die drei Vilajets. Die diesbezügliche« Vorlagen siud von türkischer Seite angeblich wegen Schwierigkeiten angesichts der besonderen Ausgaben für die seit dem vorigen Jahre bestehende außerordeutliche Truppenzusammenziehung, bisher nicht beigebracht, was neuerdings urgiert wurde. Auch das Mürzsteger Programm wurde beiderseits besprochen, wobei sich ergab, daß Generalinspektor Hilmi Pascha über eiuige Hauptpunkte noch ohue genügende Weisungen aus Konstantinopcl ist. Diesbezüglich werden von den Botschaften der Entente-Mächte bei der Pforte Schritte gemacht. Die Listen zur Durchführung der allgemeine« Amnestie in deu drei Vilajets sind den, General-iuspektor bereits zugekommen. Die Durchführung der Amnestie wurde bisher auf Weisung aus Konstan-tiuopel verzögert, werde aber, wie derzeit verlautet, bei dem Ende Februar stattfindenden Kurban-Beiram-Feste erfolgen. Nach Berichten des Generalinspektors Hilmi Pascha sind im Frühjahre Vaudcnbewegungen nicht zu erwarten, wenn nicht die Komitees von Bulgarien aus in aufreizendem Sinne wirken und persönliche sowie materielle Mittel beistellen. Nur im Gebiete von Peilepe, Veles und Istib seien innerhalb der bulgarischen Bevölkerung Ausstandskeime vorhanden, welche Hilmi Pascha zu vernichten suche. Nm die Erregung und Unterstützung der Bandenbewegung im Frühjahre zu verhindern, hat Hilmi Pascha im Vereine mit Militärs ein umfangreiches Projekt zum Schutze der Grenze ausgearbeitet. Die bulgarische Grenze soll durch in Entfernungen von 50 bis 100 Meter stehende Posten bewacht und hinter denselben sollen staffelweife genügende Ablösungs- und Reservetruppeu Feuilleton. ?i Ein Brieffragment. "" Türtischen des 0nell»kl - 22^ Hg», ^'l" ^inne ist das Streben eines frem-^l ik^ )^ »ollen von allen Wunden geheilt wer--^ ' Nelw" Mißbrauch ihuen zugefügt hat. ^NN) i, ^ Nmnyk Kemal, Mahmud Ekrem, ?t>rc ^ nd anderen Vorkämpfern für diese große ^k'n "ss Ouckaki - zadeHaIidZia, liess,, ' Uebeisehung folgende Novelle „Ein b" bei!.^"^ dem Rechte der Frau einerseits, ""der!,' /^l lmo Unverletzlichfeit des Ehebandes Dc^ F""'dmet ist. ^'ttri, 4 !?^ und Einfache, das wir in diesen "' (5i„^ ""'' ^ die beste Gewährleistung für .'"Nut auf das Volt, dem sie geweiht sind. ^" cm.? 6^ den Frieden und ich empfange ihn i"N ^f^- ^cogc der Gott des Friedens alle Her- '"Uen", sagte einst Mohammed '. den Gc- sandten Serbiens und Venedigs; dieser Geist, der der modernen Zeit uud ihrer Kultur so entsprechend wäre, sollte auch heute alle Herzen durch-weheu. Er erfüllt auch die genannten Männer, die des Friedens für ihr großes Werk so nötig bedürfen! Leider kommen die Verhältnisse ihren Bestrebungen nicht entgegen. Dennoch sehen sie ihrer Verwirklichung mutig entgegen, und aus über-zeugungstreuer Brust dringt Emins Kampflied im griechisch-türkischen Kriege: «Ich bin ein Türke, mein Glaube und mein Geschlecht sind erhaben, Mein Herz, meine Brust der Flamme der Begeisterung voll !» To haben wir am heutigen Tage auf der kurzen Fahrt nach unserem Ziele, beim Anblicke des lichtumstrahlten Minaretts so manches gefühlt, das uns auch aus unserer Heimat hinüberklang. Und morgen ziehen wir wieder weiter nach dem Osten. . . . Ein Vricffragmeut. Das Bedürfnis nach Freunden, die ihn lieben, erfaßt den Menschen mächtiger als je, wenn ihn ein Unglück getroffen. So drängt es mich, dir ,'iU schreiben, indessen ich bis heute nur in Gedanken bei dir weilte. Ich will einen Teil der Last mei-nes Herzens diesen Blättern in der Zuversicht anvertrauen, daß ich die Leiden meines Lebens dann leichter tragen, daß ich Trost finden werbe, wenn dich dieser Brief mit ihnen vertraut macht. Freude belebt mich, da ich die Feder ergreife, um dir dieses Leben von einigen wenigen Jahren mit seinem Kummer Zu schildern — Freude, als hätte ich bei dem Gedanken, diese Zeilen werden die Verteidigung gegen das Unglück sein, eine unerwartete Hoffnung gefunden. Und doch werde ich, ist der Brief einmal vollendet und ins Kuvert gesteckt, wieder wie ein armes, gescheitertes Schiff ohne Schutz und Hilfe gegen die Stürme des Lebens-ozcans sein. Du erinnerst dich noch daran, wie mich nach dem Tode meiner Mutter die Frau Direktorin, die wegen der Hilflosigkeit meiner fünfzehn Jahre und meiner gänzlichen Verlassenheit in Sorge schien, in ihr Zimmer berief und mir sagte: „Mein Mädchen, du hast jetzt nach dem Tode deiner Mutter niemanden, der dich beschützte; wenn du einverstanden bist, so behalte ich dich in der schule zurück, und dn kannst in den niederen Klassen Unterricht erteilen." Da konnte ich vor Freude nichts antworten, kniete vor ihr nieder, küßte ihre Hände und weinte. Als ich hinunterkam, wartetest du beim Ausgaug der Stiege uud warst schon voller Ungeduld und Nengierde zu erfahreu, warum mich die Direktorin zu sich berufen hatte. Als m, dich mit der Nachricht erfreute, umarmtest du mich, küßtest mich halb weinend, halb lachend. W" liev hattest du mich damals! Und jetzt mich.noch, mch wahr? Ach, wie bedarf ich jetzt oemer Liebe! Wüßte ich, daß du mit mir fühlen wnst -- welch ein Trost wäre es fiir mich! ^ . , . , ^ch erinnere mich mcht mehr, wie lange ich Unterricht erteilt hatte, als mich die Direktorin eines Tages wieder einlud, iu ihr Zimmer zu kommen. Du warst wieder mit mir lind harrtest auf mich: „Komm schnell, komm schnell und dring mir Nachricht" sagtest du mir ungeduldig, als ich mich trennte. (Forlsehuna folgl.) Laibacher Zeitung Nr. 31.________________________________________246 _______________________________________________9. Februar 190^ aufgestellt werden. Das Projekt soll, sobald es genehmigt ist, die finanziellen Mittel beschafft sind, und die Jahreszeit besser geworden ist, durchgeführt werden. Diese berechtigten Projekte der Pforte bezüglich des Schutzes der Grenze sind keineswegs als Kriegsvorbereitungen zu betrachten. Die Erklärungen des Ministers des Aeußern Grafen Goluchowski in der ungarischen Delegation bezüglich des vollen Einverständnisses mit Rußland auch für alle künftigen Eventualitäten haben im Mdiz und auf der Pforte eineu großen Eindruck gemacht. Die neuerliche Zusicherung bezüglich der Erhaltung des »taw» hna und der Beruhigung der Balkanstaaten hat sehr befriedigt. Politische Uebersicht. Laib ach, 8. Februar. Aus Wien wird gemeldet: Beim heutigen Hof diner zog, wie die «Slav. Korresp.» meldet, Seine Majestät der Kaiser den zweiten Vizepräsidenten des Abgeordnetenhauses, Dr. ^aöek, ins Gespräch und gab der Hoffnung Ausdruck, dah sich die Deutschen und die Czechen, die ja schon durch so viele Jahrhunderte zusammenleben und auch weiter zu« sammenleben müssen, endlich vertragen werden. Zur serbischen Kabinettskrise wird aus Belgrad gemeldet: Die unabhängigen Radikalen setzen ihre Politik der Obstruktion fort und sie machen durch ihre immer negativen Antworten jede Kombination unmöglich. Es scheint, daß es ihnen tat« sächlich darum zu tun ist, die Auflösung der Skupfchtina herbeizuführen, da sie hoffen, daß ihnen die nächsten Wahlen die Mehrheit sichern werden. Diese Erwartung wird sich aber kaum erfüllen, da das ganze Voll ihre Haltung, welche die Ursache der bisherigen Krisen war, verurteilt. Jedenfalls haben sie die Situation so verwickelt, daß man wieder einmal das neue Budget nicht votieren und daS alte auch für das laufende Jahr gelten laffen muh. Nun« mehr ist es schon das vierte Jahr, daß immer dasselbe Budget mit allen seinen Lücken und mit allen großen Mängeln, die es sür das Voll unerträglich machen, Geltung'hat. Die Budgetfrage ist es in erst.r Linie, wegen deren die ernsten Politiker gegen die Berufung eines Ministeriums PaZik und gegen die Auflösung der Skupschtina Stellung nehmen. Dennoch wird die Krise nach der Meinung fast der ganzen Slupschtina nur auf diese Weise enden können. In die Reihe der angekündigten Maßregeln be« Hufs Ersparungen in den päpstlichen Finanzen gehört, wie mau aus Rom schreibt, auch die soeben erlassene Verfügung, durch welche die Kongregation der Ablässe aufgehoben und der Kongregation der Riten einverleibt wird. Weitere Anordnungen dieser Art werden wahrscheinlich bald folgen. Der Papst ist entschlossen, die zahlreichen Mißbrauche zu unterdrücken, die sich in die Verwaltung der römischen Kongregationen eingeschlichen haben, und namhafte Reduktionen bei den Gehalten der päpstlichen Beamten eintreten zu lassen. Dieses Vorgehen sei eine lFolge der finanziellen Lage des Heiligen Stuhles, welche, wie gemeldet, durch Verminderung des Peterspfennigs ungünstig geworden ist. Aus Paris wird gemeldet: Man glaubt, daß die Revision des Dreyfuß-Prozesses be- reits am 25. d. vor dem Kassationshofe zur Verhandlung gelangen werde. Der italienischen Kammer wurde von der Regierung eine Reihe größerer Vorlagen unterbreitet, deren Erledigung noch in diesem Sessionsabschnilte erfolgen foll. Vor allem ist das Volks schul-gesetz zu erwähnen, das die Durchführung der fchon bestehenden Schulpflicht in weiterem Umfange sichern urd dem Lehrpersonal eine besfere Aezahluug zuwenden will, nämlich Mindestgehälter von 900 bis 1500 Lire für Stadt«, vou 750 bis 950 Lire für Landlehrer, beziehungsweife -Lehrerinnen. Der gesehgebende Rat in Pretoria hat den Gesetzentwurf über die Einführung mongolischer Minenarbeiter angenommen. Die treibende Kraft hiebei scheint neben den Randminemnagnateu Lord Milner gespielt zu haben. Dem eben jetzt wiid in London ein Blaubuch ausgegeben, worin Miluer sehr warm für diese Bereicherun« des südafrikanischen Arbeitsmarktes mit Chinesen eintritt. Er sagt ferner: Die gedrückte Geschäftslage verschlimmere sich mit jedem Tage, die Einkünfte verrmgern sich und die Bevölkerung sei ohne Arbeit. Wenn die Lage sich nicht bald ändere, sei eine Auswanderung der Weihen unvermeidlich. Im vorigen Jahre würde der Vorschlag wenig Unterstützung gefunden haben, aber gegenwärtig habe sich das Blatt gewendet und man sei entschieden für die Einführung von fremden Ar° beitern. Tagesnemgleiten. — (Ueber ein bemerkenswertes hypnotisches Experiment) wird aus Paris berichtet: Jules Janet, der bedeutende Chirurg, hat das Leben einer Patientin dadurch gerettet, daß er sie durch Hypnose gewissermaßen in eine andere Perltinlichleit verwandelte. Ein Mädchen, da« infolge hochgradiger Hysterie nicht imstande war, die Nahrung zu assimilieren, war augenscheinlich dem Tode geweiht. Ianot führte einen hypnotischen Zustand herbet. Die Patientin genas sofort, war fähig. Nahrung zu sich zu nehmen, nahm zu und wurde Physisch ein ganz anderes Wesen, ebenso wie sie es anscheinend geistig geworden war. Um das Wieder» lehren der Hysterie bei der schwindenden Wirkung der «iliiiusncL» zu verhindern, wurde sie vom neuem hypnotisiert. Jedesmal, wenn sie wieder zu sich kam, hatte sie keinerlei Erinnerung an irgend rtwas, das sich zwischen den einzelnen Stadim ihrer normalen Existenz zugetragen hatte. Nach ihrer Genesung wußte sie das Datum des Monats und das Jahr, war aber verwundert, einige Veränderungen in Bezug auf ihr Haus zn bemerken und erkannte nicht Personen, mit denen sie während des hypnotisierten Zustandes bekannt geworden war. Uls Dr. Janet die "'. Runde, das sehr giftig ist; es heißt, daß alle die ^ trinken, wahnsinnig werden. Es sind schon vieles sende, die sich zum Durchqueren der Wüste aufin^ nicht zurückgelehrt; doch ist dies größte Anzahl' ^ gleichzeitig umgekommen ist. Die Leichen wurden der Erde gefunden, einige waren zum Teile von " ^ und Geiern zerfleischt und ihre Knochen bleichte« ^ Heiheu Sonne. Einer hatte seinen Kameraden zun> I, im Sande begraben, aber er starb, bevor er die "^ zu Ende führen konnte, und sein Leichnam lag '". Nähe. Die Wüste kaun zu einigen Jahreszeit^ Gefahr durchquert w.rden; aber oft führen heiße ^, Sandwollen mit sich, die Reisende begraben, bev» ein Obdach finden können. ,^ — (Ein Zeitbild.) In Newport, M'^ kam kürzlich ein« 72jährige Frau dnrch eine erwartete Erbschaft in den Besitz eines stattliches mügens. Mr. Carson, so ist der Name der Frau, .^ bisher in den ärmlichen Verhältnissen gelebt, ^ vor einigen Wochen die Nachricht erhielt, dah "". Jahrzehnten verschollener Bruder in San FwnM°l storben wäre und ihr das ansehnliche Erbe von ^, Dollar hinterlassen habe. Seit dem Bekanntwerden ° Tatsache ist das alte Mütterchen von Freiern >° lagert, daß sie sich entschlossen hat, auf ihre alten ^ noch ihren Wohnsitz zu wechseln und nach einel fernten Stadt zu ziehen, um den Belästigungen >' zahlreichen Verehrer zu entgehen. ^ — (Humor in der Schule.) Eine ^ gogische Zeitschrift teilt folgende Vchulhumoristlla , Aus Aufsahhesten: «Das Schaf erfreut uns aus ^ dem Tode noch durch den lieblichen Klang sein^ därme.» — «Früher sind die Leute in hohe'" ? gestorben, denn mit der ärztlichen Kunst w.n es . nicht weit her.. — «Walfische zeichnen sich d»<^ unhandliches Format aus.» — «Lessings Oca»" ,, den Tod seiner Frau war ein so tiefer, baß el , Haupt nach Italien gehen mußte, um die M"" heilen, die ihm feine Frau geschlagen hatte.» 5 — (Aus dem Literaturaufsatz"^ höheren Tochter: «Wenn min die Literaturgeschich^ , schlägt, so fällt einem zuerst Goethe entgegen, «nb l mit Schiller zusammen.» LolaI- und Provinzial-Nachrichtell'j, Die Oeversee«Feier deS Infanterie-Regiments ^ (Schluß.) ^ Seine Exzellenz der Herr Divifionär fühl^A in ergreifenden Worten vor, in welch ruhmvoller > das Regiment König der Belgier vor 40 Iah"^ Entscheidung — den Sieg — bei Oeversee geg"! ,' zähen und numerisch überlegenen Feind herbeiaeM.^. gedachte der Tapferkeit der Offiziere und der Ma""^ die an die Heldentaten des nlythologischen Alt^ erinnere, und gab der Ueberzeugung Ausdruck, baß . heroische Geist, der vor 40 Jahren das Regi"^, seelte, auch heute in demselben lebe. Seine Cxze"^ hob sein Glas auf das Wohl des an ehre" Erinnerungen so reichen Regiments. tea. Roman von E. G. Sanderson. Auwtisinte Ueberjetzung aus dem Englischen von N. Vraun 8. (86. Fortsetzung.) (Nachbrus verdottN.) Bei ihrer Ankunft in Portsmouth führte Know-les feine Begleiterin nach der Landungsbrücke, wo ein Dampfer zur Abfahrt bereit lag. Sie eilten an Bord und stiegen eine halbe Stunde später bei Ryde aus, wo der Detektive abermals einen Wagen nahu^ «Wo geht denu jetzt die Reise hin?» fragte Lea. «Nach einem Oertcheu namens Fair View, ungefähr anderthalb Stunden von hier. Nur frifch und heiter fein. Miß Morröi,» fetzte er mit einem ermutigenden Blick auf ihr bleiches Antlitz mit den erschlafften Zügen mahnend hinzu. «Wir siud nun bald am Ziele unserer Reise, und dann soll es eine gute Mahlzeit geben! Ich habe schlecht für Bewirtung gesorgt, hätte schon längst etwas zu essen bestellen müssen!» «Nicht doch,» widersprach Lea, 'das ist wohl weniger die Ursache meiner Abspannung, sondern weit eher das Ungewohnte des Reifens.» Ihn über die wirkliche Ursache ihrer Niedergeschlagenheit aufzuklären, hielt sie nicht für nötig. Was war wohl für ein gesundes junges Mädchen wie sie, die gewohnt war, in ihrer Landwirtschaft zuHaufe von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang tätig zu sein, eine Tagereise? Der Detektive sagte dem Kutscher, sie nach dem besten Gasthause in Fair Biew zu bringen. Dortlikß er rasch ein gutes Mahl austragen und bestellte auch für sich ein Zimmer mit Bett für die Nacht. Für Lea wollte er fuchen, bei einer anständigen Frau im Orte eine Unterkunft zu erhalten, da er ganz richtig vermutete, daß ein derartiges Arrangement ihr besser passen würde, als im Dorfwirtshaufe zu über. nachten. Nach beendeter Mahlzeit standen sie vom Tische auf. Lea fetzte sich auf einen Korbfeffel in der Fenster, nische, wo sie die Ausficht aufs Meer hatte. «Ich möchte mir gern eine Zigarre gönnen,' meinte der Detektive, indem er zu Lea hinüber ging. «Doch erst die Pflicht und dann das Vergnügen, das wisfeu Sie doch! Ich kann hier nicht weilen, muß gleich wieder fort. Wollen Sie mich begleiten oder ziehen Sie vor, auf meine Rückkehr zu warten?» «Ich werde mitkommen,» erklärte Lea lebhaft, und aus ihrem Auge strahlte wieder lichter Glauz, und die Mattigkeit, die den ganzen Tag auf ihr ge-legcn hatte, verfchwand wie durch Zauber aus ihrer Stimme und dem ganzen Wesen. Ja, fie wollte mit ihm gehen; vielleicht konnte sie ihm zu Barchesters Wohle irgend einen Dienst erweisen. Mit Gottes Hilfe würde der Lord bald frei weiden und mit der Frau feiner Liebe sich verbinden; dann würbe sie Zeit genug haben, gegen ihre eigenen Gefühle den Kampf zu führen. «Wo führt denn unfer Weg uns zuerst hin?» fragte sie beim Ueberfchreiten der Schwelle. «Ins Pfarrhaus,' erklärte ihr Begleiter, als sie zusammen die Straße hinabgingen. «Werden Sie mir zürnen, Miß, wenn ich Sie ersuche, so lauge draußen zu warten, bis ich mit dem Geistlichen Riiäsp genommen habe?» «Durchaus nicht.» >^ Der Fahrweg führte bis ans Tor, aber A daran stand auf der Innenseite im Schatten ^ großen Kastanienbaumes mit üppigem LaubuM ^ Gartenbank, und auf diefer nahm Lea Platz b" Rückkehr deS Polizisten. . i Länger als eine halbe Stunde hatte " ^ gesessen und machte sich schon Gedanken üb^ langes Ausbleiben, als der Detektive plötzlich ^ erschien. ^ «Miß Morris,» sagte er mit ungenM'^ Hast, «würden Sie die Güte haben, mit h^ kommen zum Herrn Pastor? Es liegt mir viel" dah der Herr Sie sieht und spricht.» ^ Lea zauderte einen Augenblick. In ihrer ^ wattigen Stimmung fürchtete sie sich fa? Fremden. «Ist es nötig?» , f «Ich würde Ihnen die Notwendigkeit w^./ machen können, ohne mich ein Langes und ^/ über cinen gewissen Punkt auszulasseu; ich sage ^ daher nur, dah es sehr wünschenswert ist » «Ich folge.» p «Lange will ich Sie ja nicht aufhalle'^ merkte Knowles, als sie vor der Haustür >!< ^' «Schellen Sie nicht! Reverend Mr. Henne lve'^ ich, seinem Wunsche nachkommend, herausg^ bin, Sie zu holen,» (Fortsetzung folgt.) —^wZeitung Nr. 31._________________________________247_____________________________________ 9. Februar 1904. ' l un^ , ^""ter des Regiments dankte Seine ! schönt 5"^" dem Herrn Divisional für die danl/e >, treffenden, das Regiment ehrenden Worte, übri., °em Herrn Generalmajor Höftler sowie den für i5r « Gästen, den Mitkämpfern von Oeversee N^s,^. ^'Feinen, durch welches sie in ganz besonderer »edachte ^/K verschönert haben. Der Herr Erzherzog , lich ««, ^ "brigen, teils durch Krankheit, teils dienst. benen 6l'chelnen verhinderten Oeverseehelden. Aus dem l unk /"" '^"' einz?lnen Belgiers sprach Seine «las l.°M' "^ " °uf die ^.^ Ehrengäste sein . Lchanl^n n' ?^ ^"N "^ ^ug dem Feinde gegenüber, erntet ki,^"^eeren für ihre heldenmütigen Taten ge-nient w.nn"V°^«" h"e" ""sprach, daß sich das Regi-bassel^ " ^^^ bes allerhöchsten Kriegsherrn an < Vas «"^lliert, ihrer Taten würdig erweisen werde, lllisttli^ begeistert aufgenommene «Hurrah!» des l>, h° ^" Prinzen gab ein beredtes Zeugnis dafür, Neaim- . ^"o" ^eise dle ruhmvollen Veteranendes , dtrwun>! U^i werden. Es war daher auch nicht zu , sich im 3"/ ^ ^'^ ^^" Veteranen des Regiments, die zeichen "2k gegen Dänemark hohe kriegerische Au«. - Hürde« """ben hatten, von Rührung übermannt "griff 5^"""" ^" anwesenden Helden von Oeversee "arliae Generalmajor Höpler das Wort. In Nl»r i«,^ ^" b"^n gehenden Worten erwähnte er, daß schi^?f/venige der Kampfgenossen von Oeversee daS » leicht <>? ^^ 40jährigen Gedenktages an das rühm-wtglmen? '""nmchen ^^^ ^^. .^.^^ 2^ wie das Mb«-« ' ^^"" dem Wahlspruche der edlen Gaöterin ! loz unk"!""" M"ia, Königin beider Sizilien) «Furcht« seiner n.^""'' "" ^^ Jahren zum Siege zo^; er gab < ebenso w, ^"gung Ausdruck, daß jeder Belgier heute ' Uekn f? «" ^^ Jahren bereit sein werde. Vlut und - Genera l ^" ""^ Vaterland zu opfern. Der Herr > Wer ! ^""^' ^ sei ein besondere Glanz der Fest. l°lnnil>^ ? ^r. 14 und des Feldjäger-Nataillons Nr. 9. V^eti/'^^n Negimentslommandanten Obersten Stephan 8ra^^ ^"nd des Diners langten unendlich viele Tele-? Tizian . / ^^^ Majestät Maria. Königin beider , d»^ ^' lelegraphierte: «Tief gerührt durch die Pietät-'' deinen ;."""» des Regiments, fprcche ich demselben i ^s Nea, ^^" ^ank aus.» Außerdem beglückwünschten l ll"ltschL?"' ^kine Exzellenz der Kriegsminister Feld-» llorftzl "'"utnant ^°" Pittreich, Seine Exzellenz der ! ^lnpf^. Mandant Feldzeugmeifter v. Succooaty, die Mit-! d, H °°" Oversee Ee, Exzellenz Feldmarschall^L^utnant ' ^lsich ^v ^e Generalmajore Guggenbergcr und Iva« ^'ldenf ^ ^"f Attems als Präsident des Württem-^ ^"len '"alkomitees, die ehemaligen Regimentslomman-! ^aff^""° viele gewesene Belgier - Offiziere, dann die Ganter m "°" ^" schwarz-gelben Brigade: das Nr. 9 '^-Aegiment Nr. 14 und das Feldjäger-Bataillon e gleich ^^s fand ein Kränzchen der Feldwebel und ' "«^.'lkuten des Regiments in b?n oberen Räumen ^chli V'"ereines statt. Seine t. u. k. Hoheit der durch. °l« int r H?.^"herzog Josef Ferdinand geruhte ^sherr« '^" Negimentslommandant die Rolle des senden"«,«« übernehmen, und dank höchstseiner ent-^ez ali>« ^^"^igleit erfreute sich die Vcraustaltuna. "nnig ^nden Erfolges. Schon das äußere Bild deutete > 2rlinen G«,?"^ler der Veranstaltung an. Auf dem mit ' ^tipysjp chfcn eingerahmten Stiegenaufgange waren l jungen,« historischen Uniformen postiert und ein b Cckl^^^^ Wandbild der fchünen Murstadt mit ^^n- D» ^ dickte anheimelnd dem Besucher ent- l^utiae V>,^^tigen Saal füllten in anfehnlicher Zahl ^ten. ^ .^chen und Frauen in geschmackvollen Toi- M"e t>' ' !'ch die schmucke Uniform der strammen l 3" lheasel^ ^"" Steiermark harmonisch anschmiegte. ^ ^leutn "N ^' ^- "' l- Hoheit war Kammervorfteher ' " zeicht" Ireihcrr von Weber erschienen, und gellen. ? ^as Fest durch ihren Besuch aus: Selne !?^lin S^^spräsident Freiherr von He in mit Ge- ' u^" d'a n ^ "^ ^zcllenz Divisionskommandant Edler von ! ^ril^ ^ nilt Gemahlin, die Vrlgadelommandanten ' t ^ rh ^" v°nManussi sammt Gemahlin und von ^lNdo^s, ^l^' als Ehrengäste die Teilnehmer an dcm . die ^.""dznge Hcrr Generalmajor Theodor Hüpler . b dvn^"" berste Justus Knorz, von Riedl i ^Hasfer, weiters Herr Oberst Schmid, die Herren Oberstleutnante Brauner, Busch, Kri-vanek und v. Riedlinger, der Generalstabschef Herr Major von Lau in gen, sowie die Herren Major von ttastl, Schmidt und Vrixy, Herr Oberstabsarzt Svoboda, Herr Stabsarzt Hirtenhuber, Herr Perpst^gsvrrwalter Nöhm, Herr Intendant Nlechin-ger, sämtliche Offiziere beS 27. Infanterieregiments und zahlreiche Offiziere fremder Regimenter sowie viele Osfiziersframn und Damen aus Zioillreisen, ferner Hono-ratioren aus Zlviltrelsen, darunter Herr Landesausschuh Dr. Schaffer, der Direlior des Kasinovereines, Herr O. Vamberg, Handelsichuldirellor A.Mahr, Ver-treter deutfcher Vereine u. a. m. Se. l. u. l. Hoheit geruhten den Ball mit der Nechnungs.Unteroffiziersgattin Frau A.Ferner zu eröffnen, und es wurde fooann bei den fröhlichen Weisen einer Abteilung der Regiments-kapelle mit aller Hingebung und Ausdauer dem Tanz« vergnügen gehuldigt. Bei den Quadrillen, die Herr Ober-leutnllnt Bückhel mit Erfindungsgeist und Geschmack leitete, zählten wir gegen 60 Paare. Ein hübsches Angebinde ward den Damen in Form einer eleganten Tanzordnung gewidmet, die auf der ersten Seite die »holographische Abbildung des denkwürdigen Momentes enthielt, als Feldmarschall-Leutnant Gablenz das zum Sturme bei Oeversee am 6. Februar 1664 vorgehende Velgierregiment begrüßte. — Den, Komitee, das wohl mit gerechtem Stolze auf die schöne Veranstaltung zurückblicken kann, gehörten folgende Her:en an: Oberleutnant Bückhel. die Leutnante Basel, Plähling und Lanzenauer, Rechnungsunteroffizier Ferner, Feldwebel Nomahi sowie die Rechnungsuntcroffiziere Gaiswinller, Weber und Schmidt, endlich Feldwebel Siegl. — Die beiden von auswärts gekommenen Ehrengäste, G.newlmajor Höftler und Oberst Knorz, verliehen vorgestern Laibach. - Srine t. und f. Hoheit und sämtliche Offiziere begleiteleil die beiden Herren zur Bahn Als der Eilzug die beid?n Helden entführte, brachte Seine k. und k. Hoheit auf diefelben noch ein begeistert auf-genommenes Hoch als letzten Nbschiedsgcuh aus. ^ (Fremdenverkehr.) Während der vorjährigen Frühjahrs- und Sommerszeit sind in K r a i n b u r g 584 Fremde angekommen, von denen die meisten als Durchreisende nur bis zu 3 Tagen dortselbst verweilten; 11 Personen verblieben bis ? Tage, 3 bis 14 Tage und eine durch lj Wochen. Von diesen Fremden waren 264 aus Krain selbst, 274 aus anderen österreichischen Provinzen, 3l1 aus den Län dern der ungarischen Krone, li aus Bosnien und der Herzegovina, 5 aus dem Deutschen Reiche, 4 aus Italien, 4 aus verschiedenen auswärtigen Staaten. —l). — (Sanitäres.) Ueber das Erlöschen der Vlatternepidemie in Birnbaum geht uns die ergän-zende Nachricht zu, dah im gangen sieben mazedonische Arbeiter ertrankt waren, von denen vicr geimpfte genesen und drei ungeimpfte gestorben sind. —o. (Bienenwirtfckaftliche s.) Der „Zentralverein für Bienenzucht in Oesterreich" vermittelt ab 1. d. M. seinen Mitgliedern und den Abonnenten des Verems'Organes um den Betrag von nur 40 I» jährlich eine gemeinschaftliche Versicherung gegen Feuer, Haftpflicht, Diebstahl und Einbruch auf Bienenstände mit Untcrstühungs-Fond ge-A'n Faulbrut und Vlementarschäden durch Wasser. Lawinen oder Erdbeben. Um diesen geringen Betrag ist der ganze Bienenstand versichert, wenn die Ver-sichernngsgebiihr mit dem Mitglieds^ oder Avon-ncmentsbetrage bis Ende März an den Verein bc° zahlt wird. — Nähere Auskünfte über diese allen österreichischen Bienenzüchtern zugängliche, äuherst vorteilhafte Versicherung sind in der Vereinskanzlei, Wien. I., Schauflergasse 6, erhältlich. — (Leichenbegängnis.) Wie bereits mitgeteilt, starb am 4. d. M. in Natschach bei Steinbrück der dortige Lehrer Herr Leopold Potreb'in nach längerer Krankheit. Das Leichenbegängnis des Verstorbenen, der auf dem Gebiete der Musik erfolgreich tätig war und die Musikkapellen in Landstraß und Steinbrück ins Leben gerufen hatte, fand am verflossenen Samstag statt. Dazu hatte sich eine un-gewöhnlich große Anzahl von Leidtragenden aus Natschach und Umgebung cingcfunden. Auch die Ge» sangsvcreine von Littai und St. Martin bei Littai, woselbst der Verstorbene geboren wurde, nahmen korporativ an» Leichenbegängnisse teil und besorgten den üblichen Trauergcsang vor dcm Trauerhause und am offenen Grabe. -—ilc. — (D e r V e r c i n f ü r k a t h o I i s ch e I ü n g-l i ng c) veranstaltete vorgestern abends im Hand-werlerheimc in der Komcnskygasic einen Unterhal-tungsabcnd mit drei Gesangsnummern, einigen Tamburicavorträgcn sowie zwei Lustspielen. Die ganze Vortragsordnung erbrachte den Beweis von fleißigen! Studium und erhielt verdienten, warmen Beifa, der namentlich auch den braven Leistungen der Darsteller in beiden Theaterstücken galt. — Die Veranstaltung beehrte unter anderem der hochwür digste Herr Fürstbischof Dr. IegIlö mit seinem Besuche. .. , ... , - (Beim Poilers chießen verunglück t.) In Sittichsdorf, Gcrichtsbezirk Krainburg, wurde am 3. d. M. eine Heiratsausstattung überführt. Zwei Knaben im Alter von 9 Jahren luden aus diesem Anlasse einen Mörser, wie er mitunter beim Stampfen von Obst usw. benützt wird, mit Pulver und zündeten dieses an. Dem einen Knaben, namens KrniLar, der den Mörser hicbei in der Hand hielt, wurde durch den losgehendcn Schuß der Daumen an der Wurzel abgetrennt- überdies erlitt er im Gesichte nicht unerhebliche Verletzungen. ^1. — (Kindesmord.) Dem Bezirksgerichte in Illyrisch-Feistritz wurde die Magd Maria Batista aus Ober-Zemon eingeliefert, die in der Nacht vom 22. auf den 23. v. M. ihr neugeborenes uneheliches Kind durch Verhinderung des Zutrittes der atmo-sphärischen Luft zu den Atmungsorganen getötet hatte. —I. -- (Der Freiwillige Feuerwehr? vereininAltlack) wählte iu seiner am 2. d. M. abgehaltenen Hauptversammlung folgende Herren in den Ausschuß: Franz Dolenc (Feucrwehrhaupt-mann), Johann Svolikak (dessen Stellvertreter). Johann Beröiö, Matthias Dolenc, Josef 2agar, Thomas Dolenc, Johann Fojkar, weitcrs Franz Sink (Schriftführer). Anton Ritter von Strahl (Kassier) und Nikolaus Pokorn. — (Die Neumarttler Jäger) veranstalten am 13. d. M. ein Kränzchen in den Lokalitäten des Herrn A. Pcrul. Eintrittsgcbühr 2 K, eine Dame frei. — Erwünscht sind Iägerkostüme oder Salonanzug. Die Musik besorgt die KraiN' burger bürgerliche Kapelle. Ein allfälliger Ueber-schuh wird zu wohltätigen Zwecken verwendet werden. —»6. — (Vereinsbildung.) In Planina bei Wippach wird der Verein „Lalnljzko ulov«u»l!<, iüodi'üievliluo di-uktvo", mit dcm Sitze in PIa° nina, gebildet werden. Die VercinZsatzungcn erliegen bereits bei der Landesstellc. —r. — (Faschi n g s veranstaI tu n g e n in Idria.) Von einem gelegentlichen Berichterstatter erhalten wir folgende Zufchrift: Der Mitgliederunterhaltungsabend des Kasinos in Idria am 5. d. erfreute sich eines zahlreichen Besuches. So wurde die Quadrille von etwa 2N Paaren getanzt und das Tanzvergnügen, welches außer den modernen Tänzen „Utttil'luil'nill'", „I'a,» 6' Unpa^ut»", „I>g.u schiebungen der Uebersendung der russischen Note veranlaßt worden sei und infolge des versöhnlichen Charakters der Note vielleicht eine Aenderung er-fahren habe. Petersburg, 8. Februar. Hier und in Moskau herrscht ernste, ruhige Stimmung. Die Ne-sidenzblätter charakterisieren die Handlungsweise Japans als unverantwortlich und betonen, dah hier leine chauvinistische Strömung, wohl aber ein jetzt zunehmender patriotischer Aufschwung zu bemerken sei. Der Ton der Blätter ist ein durchaus würdiger. Die „Petersburgskija Vjcdomosti" betonen. ^ land liegen kriegerische Wallungen ferne. Del^ bluch der diplomatischen Beziehungen sei noch '^ Krieg, doch bleibe ein schwacher Hoffnungsstrahl eine friedliche Lösung. ^ Paris, 7. Februar. Das „Journal des bats" schreibt: Mit Rücksicht darauf, daß M^ die Landung der japanischen Truppen in Korea ' leicht nicht als nmu« w>I!i ansehe, bestehe eim allerdings sehr schwache - Möglichkeit, daß der l> den erhalten bleiben könnte. ,.i London, 8. Fcbrnar. Nach aus Tokio N troffenen Berichten schreiben die dortigen M" Japan ziehe sehr widerwillig das Schwert, do«, habe teinc andere Wahl. — „Daily chronicle '" die Verantwortung für den Krieg falle nicht "h dingt auf denjenigen, der ihn beginnt. - ^5 fonderem Nachdrnck tritt die Londoner P"'^ Hoffnung entgegen, daß das Aeußerste Ml ^' vermeiden lassen. > London, 8. Februar. „Staudard" meld? Tokio: In Japan herrsche eine rührige 5tM^ die Eisenbahnen schaffen mit großer Äeschlcu"^ Truppen in die Eiuschiffungshäfen. Die StA der Hauptstädte wimmeln von Soldaten. Wie ,>^. Mail" meldet, werden der russische Gesandte '<., Gesandtschaftspersonal, sowie der russische Oc>"', konsul in Yokohama Freitag abreisen. S^ fand in Tokio eine lange, außerordentliche ^/< des Kabinetts statt. Der rufsische Gefandte s<^, feiner Abreise vom Kaiser nochmals in «u> ^ empfangen werden. Wie verlautet, hätten />n' fischen Truppen bereits die Grenzen überschritt^ London, 8. Februar. Die „Morin^ hält an der Auffafsung seft, daß die Sitnati^ England crnft fei und erklärt, England müsse!'^> reit halten, in den Krieg einzugreifen, wen» ^ land eine befreundete Macht crfuchen sollte, stand zu leisten. ^ Berlin, 8. Februar. Der „LokalaNs^ meldet aus Petersburg: Nußland ist volllo^ vorbereitet, die Waffen zu ergreifen. Kriegs"" ^ Kuropatlin wird den Oberbefehl über die T.lA perfönlich führen, während Statthalter Alerei^ Oberbefehl über die Marine erhält, sich jedocl, z mit dem Admiral Skridlov teilen wird, der 3"^' reise bereit ist. Das erste und das zweite tw ^ nische Armeekorps werden sofort mobilisier.^, gehen an die koreanische Grenze ab. Ein Man^ , das Volk ist fertig und wird, fobald die s"^ Kriegserklärung erfolgt ist, unverzügliai öffentlicht. .? Paris, 8. Februar. Der hiesige japa'Mv, sandte hat gestern einem Mitarbeiter des ,., Paris. 7. Februar. Im Ministeriu"^ Aeußern hatte man nicht erwartet, daß der "l ^ der diplomatischen Beziehungen noch vor Uc^ chung der russischen Antwort erfolgen werde^ verhehle sich nicht den großen Ernst dieses ,! nisses, sehe es jedoch nicht als durchaus irrcp^« an, insofcrne als, trotz alledcm, dank der,^,' Dienste dritter Mächte, die Verhandlungen t^ fortgesetzt werden könnten. .:,ft Chartin, 8. Februar. Unter den S Japanern herrscht Panik. Sie eilen nach Vlal" ^ und Inlau, wo für sie Schiffe bereit steh^F' russische Bevölkerung auf dem Territorium der ^ schen Bahn sieht den kommenden Ereignisse entgegen. Vrandungliick in Baltimore. > t Baltimore, 8. Februar. Heute bra" jl in einem Stadtteile, in welchem sich groß^ nufaltunvarenhäuser vefindeu, eine Feu^/ aus, welche drei Lagerhäufer und zwei ^ gebtiude einäfcherte. Menschen sind nich^« unglückt. Der Schaden wird auf etwa 15 ^'" Dollars gefchätzt. ^ Baltimore, 8. Februar. In den ^ Morgenstunden wittete das Feuer noch ! 5 20 Häuferblocks des Gefchäftsviertels sind zerst^? unter mehrere öffentliche Gebäude. Der V^ eine der größten Katastrophen, die das 2aN"H gefucht haben. Der bis Mitternacht ang^ Schaden wird auf mehr als 40 Millionen ^ . geschätzt. ^ Baltimore, 8 Februar. (Abends.) ^' ist es noch nicht gelungen, das Feuer in< ^ ! hausviertel zu löfcheu. Die Feuerwehr venn"g ^ gegen deu gewaltigen Brand. Man untern^ jetzt, die zunächst bedrohten Baulichkeiten A;/ " mit in die Luft zu fprengen, um der 2^ , breitung Einhalt zu tun. _^ Baltimore, 8. Februar. Da das 3^' den Vormittagsstunden sich auf den östlich^ ^ teil auszudehnen drohte, flieht die Beoölle""^ diesem Stadtteile. Die Verwaltungsgebäude VF timore und Ohi>Nahn und der Pennsylval" sind niedergebrannt. ^ ^H^cherZeitung Nr. 31. 249 9. Februar 1904. Foulard-Seide «ta — bis st. 3-70 per Meter — sowie stets daS Neueste in schwarzer, weißer «nd farbiger „Henneberg, Seide" von 60 Kreuz, bis si. 11 35 per Meter — glatt, gestreift, larriert, aemustert, Damaste:c. 8e>. 1138 8L!ll«n L2ltIc!«l. g gll — Ü.4N5 Ns2Ui8«!lll, . 6ll llsnu?, — ll. 1N5 s«u>2s. 3 ?ll blou«n 8«Ill« » Lll llseu?. — l>. 1135 per Meter franlo und schon verzollt ins HauS. Muster umgehend. — Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. (1b) 6—1 Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. "". H'^m^' Februar. Slupil. Private; Desauer. ^ ^sfizial ^ Puvat; Pogatfchnig, l.l. 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Puschinjag, Infanger, Lübl, Nanai, r- drosch w^tem, Kflte.: Hladig, Porjes, Groß, Meißner^ , ^ Hal. Kile? ^ 'i Iungrutlmayer, Beiger. Schwadron, Som. l,!' 3°t>en l,.i ^' ^^li, Ingenieur, Wien — Schmidt, Ingenieur, ^ ^"lXlPlst "^ Varosch, Reisend«; Rozsa, Vrod, Ksite., Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ^7M7N7^M^^^M87schwäch" "^lwM I " ' 9 . Ab. 729 - b 68 N. mäßig bewöllt________ 9> 7 U. F. i 722^3 j 6 9> NÖ. mähig ! Regen > 3 7 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 5-7°, No» male: —09«. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. MM- Meilage. ""Wtz Unserer heutigen Nummer (Gesamtauflage) liegt ein Prospelt iiber das soeben zu erscheinen beginnende Lieferung«» werk Meise um die Oröe bei und empfehlen wir den Prospelt einer gefälligen genauen Durchsicht; man wolle sich angehängter Postkarte bedienen. Jg. v. Kleinmahr H Fed. Vamberg Buchhandlung in Laibach. (518) Verstorbene. Im givilspitale: Am 4. Februar. Johann Flegar, Tischler, 63 I>, 'lunwr vlluieÄy, Oedom». W Daulsagmig. ^ ^> Schmerzlichst getroffen durch den unfagbar ^W ^» schweren Verlust meiner einzigen, innigstgeliebten W Schwester, des Fräuleins ^W > Marie Knerler > W Private ^ ^ danke ich aus tiefstem Herzen allen werten Freun- ^ den und Bekannten für oie warmen Trostworte, ^ für die schönen Kranzspenden und die ehrende Be» teiligung an dem Leichenbegängnisse der unvergrh-lichen Verewigten im eigenen und im Namen der W» ^ Verwandten. W! W Laib ach am 8. Februar 1901. W Kurse an der Wiener Börse vom 8. Februar 19l)4. m^ dem offMen Kurm«««. 2le notleitcn Kurse verstehen sich !n Krunrnwäyrung, Die «otlerunu sämtlicher «Men und d« .Diversen Lost, versteht sich per Stück,_________________________________________ ^"""Nt StaalLschuld. «elb W°re Hmb?""wN°tenMai. "r, u ILu st. 5^ 2Y» 70 2»9 70 ^lN^d,limKeich«-""",nz2nigreiche '' t!"'»°s!° °"°"währ., ftsl," p" ftasst '"U°n«.«,Mt,M-' ^, ' - - »'///» 92'8L 9205 ^,„h 'Leibungen. ^'U'U^n «,. steuerfrei. U ^o'es^" .' ' 4"" 119'- N9 75 »!u^ ^t) ">" '« Silber ,°'b»gb«h,,-.7^- - 4«/« 100 1b 101-15 5« «l»«.. ""' ' ^° ««'20 101-20 ^ir^ ^"",.^^^.^ .^.^. 47«-480- Oelb Ware Vom Ttaate zur Zahlung übernommene (tisenb.»Prlor. Obligationen. (tlisabelhbahn 600 u, 300« Vl. 4°/„ ab 10"/«...... 115-40 11« 40 «lisabethbohn, 40« u. 2000 M, 4"/u......... 119 «5 1L0'l»5 Franz Joses,'»,, '35 101 35 Galizische Karl Ludwig »Bahn (biv. St,) Silb, 4«/» . - . «00-15 101-15 «ornrlberger Nahn, Lm. >884 (dw, Tt.) Nllb. 4"/u . . - 100-30 I0I30 Slaalaschuld der Länder d« ungarischen Krone. 4»/^ unn, Oolbrente per Kasse . 11755 11775 dt°. bto. per Ultimo .... 11750117-70 4"/,, dlo, Nenle in Kronenwähr,, steuerfrei, per Nasse . . . 9815 98-35 4"/„ bto, dto, dlo, per Ultimo . 9805 982l Ung, Tt..Tis.^lnl, Void 1«0 fl. —-— —-— dto. dlo, Silber 100 sl. . . > — — —'— dto. Staats-Vblig, (Ung. Ostb,) v, I, 1876....... —'— —'— dto, Schnnlregal.Ablüs..Oblla. —-— —-- dto. Präm,.A, k 1UN sl. — 2UN K 20S-50 20950 dto. btu, il 50Iig, 9830 99llU 4«/, lroat,.»nd slavon, detto 9925 - — Andere üssentl. Anlthen. 5"/., Do»llU-Rrg-«»leihe 1878 . 107-25 108 25 «illehcn der Stadt Görz . . — —j —'- Anlehen der Stadt Wien . . . 104-80,105 20 bto. dto, (Silber od. «,ll>) 1L255 124 55 bt«, bto. (1894). . . . 99-15 100-15 dto. dto, (l«98). . . . 100-^101-35 Vörsebau-Anlehen, verlosb. 5°/„ 98-?bj 99-75 4"/„ Krainer Landfs.NnIchrn , —'—> —'— Geld Nare Pfandbritse etc. Vlldlr. alia,Ust.in50I,verl,4"/<, 9930 100-80 «,.os«err,Lllndeep.'N»st,4°/u l00«0 101 30 veft..una. «anl 40>/»jahr. Verl. 4°/_......... 100 00 101 «0 bto bto. «ijHhr, verl. 4°/« 10060 101 »0 Sparlasse, I.öst.,«oI,,veil,4°/u 101 30 10« 30 Eiftnbahn'prioritätü« Obligation»«. sserbinands'Nordbah» - - .^'^ -^'-^ 5°/« Nonllu.«tgul,.2ost . . - ««»-- »83- Unveizlnsliche Los«. Vudllp.«Vllsttlca (Dombau) 5sl. 2140 2240 Kreditlose 100 fl...... «2 - "2 - Clary-Lose 40 sl. KM. . > - '«»'-1?»- Qsener «ose 40 sl..... 165-- i?5- Plllfiy-Lost 40 ,l. KV, . - - "7-177- Roten Kreuz, 0est.Ves,,vl« ft- »450 55 50 UNg. „ >> bft. »8 50 29 50 Nubolf.Losc 10 sl...... ?l>-^ 73- Salm.Lose 40 sl...... »»« — «»«'- Et.Genoi»Lose 40 fl. . - - ^- — — Wiener Lomm.-Lose u. I. l»?4 508- 518--cw!»stsch. b, 3°/« Pr..Schuldv. b.B°benlrebit°nst,.Em. !»»» "»'^ W- Laibacher Lose...... ^'— ^ — V«ld Ware Nltien. zraunpurl^nter« nehmungen. «lusslg.Tepl. «lisrnb. 500 sl, . . 2290' 2300-Vau° u. Velriebö Ves. für stäbt. Ttrnhcnb, in Wien lit 4 . —— —-— bto. blo, dto. !!t. U . -— —-— Bvbm. Nordbahn 150 fl. . . 3SU — 8s2- Vuschtichrader ltis. 5i>«sl.KM. 242» 2450- dto. dto, l>>t ll) 200 fl. 990- 1000' Donau'Dampsschiffalirt«. Gesell. Oesterr., 500 sl, KM. , . . 845 — 853 — Du^Vobenbacker «t.'V. 400 li 4N4 —499 — Ferdinand!» Novbb. woo sl.KM, 54N0' 5480-iienlb.» llzeriww,' Iassn - Eisrnb.- Gejellschllfl ^0» fl. S. . . . b?8 — 581 — Llohb, Oeft., Irieft, 500 sl. KM. 712 — 71t,- - Orstcrr. Nordwestliahn 200 fl. S. 484 — 426— dto. dto. t. U) «00 fl. 3. 411—413 — Prag,Dnxer üi,f!ib, K'U sl.abgst. 2un- - 200 50 Etaatöeisenbah» 200 fl. S. . . »40 «5 <>4?-25 OÜdbahn 200 ll. S..... 80-25 8125 Vübiwidd. Verb .«, 200 fl. KM. 40820 409 — Iramwal,.Ee!,, NcueWr., Prio« ritül« Allirn 100 fl, . . . 17— 19 — Unll,'Nalij, Tiseob. 200fl. Silber 402 — 40350 Unl,.Westb,(Naab.Vraz>»00ll.T. 404'- —-— Wiener Lolalbahncn.Ult.Ges. . 95— --- Aanken. Nnaso^tst. VllNl 120 fl. . . 279 — 281 — Nanlverein, Wiener, 200 fl, . 50» 50 50450 «obir.-«Inft.,Ocsl,,200ll. 8. . 928—980 — «rdt..«lnst.s. Hand. u.G. 160 fl. —-— —-— bto. bto. per Ultimo . . S47 5U 648 50 Kredltbanl, «lllg. !lng,,200fl. . ?5l—!?52 — Neposttenbani, «III,,, 200 fl. . 432'—!43> — «»lompleGes., Nbrüst., 400 li 51650 517 50 Glroenu., Wiener 200 fl. 445 —450- Hypotb>lb..Otft.,20«fl.30"/«, 185,0 1800- Snlao.Iali, Cteiüiuhle» ,00 fl. l>U3 ^ 5L? — ,,SchIönlm>iIil", Papiers, «00 fl, 235-- 245 — „Steyrerm,", Papierf. u, V,-G, 3»'.»-— 402'— Irifailer «ohlrnw, «elell. 70 fl, 8«N- 388 — Wassenf, V,.Oest, 20ffranleN'S!llcke..... 190» 19-07 Deutsche «eiäManlnolen . . llll»5 11715 Italienische Äanlnoten . . . »5 05^ 95 25 «übel'Nuten...... 2 52^2 5»,, I**11' »*iai»clbrl«l«n, 1'rlorlliUen, Akll«»n, 6ii*9) ¦"»••» etc., l)fvli«Mi and Vnlulen. ^^^^^^^^^IiQB -Ve ralcherung. II Ba.aa.3i:- -u-adL "Wec:h.slex-a-oaolxÄ,ft ____________________Latbaeh, SpltalgaMge. ^ Privat-Depots (Safe-Depositn) vixxt«x •lg'*33.*]Qa. 'V»r»ciiliu.»i <5L«r PaitsL. VtrtliiURg »oi Bar-Elnligto Im Koato-Korrent- und auf Öiro-Konti. ' —l A, 147/3 6. Oklic a^lm se kitte dediè, èigar ? Ckbiva^ejene2nan; * n***ani\ a,krajno sodiSèe v ViSnjigori 19°3 ttL> ? *l Umrla d™ 4. avgusta ; ^ «vS 1Je V0lJ°' vkaterijevo- ?>riki } ^ 8edaJ neznano kje v f ku 60 L J°èemu sinu Martinu ^ Sl&k Ül 8OdiSÖU *?ivališèe Martina f no' pozivlju ae taisti, da «e j« 0(1 8 v enem letu f°di^dtv-m-enovaneea dne Pri tem -' v 8e sicJ1 m z^lasi z* dedièa, ker J M **Wv&iL?*puWina obravnavala le (460) 2—1 P. 5/4 Oklic. i Marijana Cimperman, posestnica v Luèah ät. 1, postavila ae je vsled sodno dognane blaznosti pod kuratelo. Kuratorjera se imenuje gospod Janez Dremelj v Luèah. C. kr. okrajna sodnija v Viänjigori, odd. I, dne 1. sveèana 1904. (Hochparterre), bestehend aus drei Zimmern, Küche, Voraimmer, Dienstboteneimmer, Keller und Dachraum, ist zum Maitermin, eventuell auch früh«r, BleiweinstraUe Nr. 13, gegenüber dem Reg-ierungsgeb&ude, (628) 3- 1 zu vermiesen. Anzufragen im 1. Stock rechts. (522) C. II. 121/4 Oklic. Zoper gosp. Franceta Isaac, za-sebnika in imetnika premogokopa v Ljubljani, Resljeva cesta St. 30 (biva-lisöe je neznano), se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Ljubljani po gosp. Primožu Cassermann, krojaä-kemu raojstru v Ljubljani, tožba za-radi 423 K. Na podstavi tožbe do-loèa 8e narok za ustno sporuo r»z-pravo na dan 10. sveèanti l^Of' ob 9. uri dopoldne, pri tem Sodišèu, v izbi St. 50. _ V obrambo pravic gosp. Franceta Isaac se postovlja «a sk.-bn.ka gospod dr. M. Hudnik, odvetnik v Ljubljani. Ta skrbnik bo zastopal toženca y oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in stroäke, dokler se ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje po-oblaööenca. C. kr. okrajna sodnija v Ljubljani, odd. II, dne 5. Bveèana 1904. Gebe dem löblichen P. T. Publikum höflichst bekannt, dass ich vom Pwtersdamm auf die Wiener»trasse Nr. 18 in das Hans der Kmetska posojilnica übersiedelt bin. Ich danke hieöiit für das mir bia nua entgegengebrachte Vertraaen nnd empfehle mich auch für künftighin. Ich verfertige Kleider aller Art nach modernstem Schnitt und zu roüssigen Preisen. (621) 2—1 Zu zahlreichen Auftrügen mich empfehlend, hochachtungsvoll J. N. POTOÈNIK, Schneidermeister Laibach, Wienerstrasse Nr. 18. Laibacher Zcilimg Nr. .^1. 250 - 9; Februar 190^ (513) I. 2829. Kundmachung. Her auf Grund der laiferl. Verordnung vom 15. September 1800, N. G. Vl. Nr. 154 fß 3 ») und der Ministerial°Verordnllng vom 18. September 1900, R. G. Vl. Nr. 155, be« treffend die Abwehr und Tilgung der Tchweine» Veft, ermittelte, in Laibach im Monate Jänner 1904 bestandene durchschnittliche Marltpreis für geschlachtete (ausgeweidete) Schweine aller Qualitäten, welcher im Monate Februar l. I. in Krain als Grundlage der Entschädigungslierechnuna, für anläßlich der Durchführung obiger Verordnungen getutete Gchlachtschwcine zu dienen hat, beträgt per Kilogramm vl> HeUer. Nies wird hiemit verlautbart. ss. l. Landesregierung filr Krain. Laibach am 7. Februar 1904. St. 2829. Razglas. Na podstavi ce&arskega ukaza z dne 15. eeptembra 1900, drž. zak. St. 164 (§ 3 a) in niinistrskega ukaza a dne 18. septombra 1900, drž. zak. fit. 165, o odvra&inju in zatoru «Tinjske knge izraènnjena, v Ljubljani meseca januarja 1904 plaèevana popreün» trJna cena »a zaklano prašièe (brez drobü) vseh vrst, ki ima biti meseca sehruarju t. 1. na HrunJHkciu za podstavo pri zahtevanju •dftkodnine za praaièo za klanje, ki ne z.'ikoljejo ob izvrfievanju zgoraj navedonih dveh ukiizuv, xnnAa OO li za kilogram. To se daje na oböno znanje. C. kr. dežclna vlada za Kranjsko. V Ljubljani, dno 7. februarja 1904. (52b) Z. 2728. Kundmachung. Laut Erlasses beS l, k. Ministeriums des Innern vom 4. Februar 1904, I. 4662, hat die lönigl. Landesregierung in Ugram mit der Kundmachung vom 29. Jänner 1904, Z. 7834, lvegen des Bestandes der Schweinepest die Einfuhr von Schweinen ans den Grenz« bezirken Gotischer, Loltsch, NudolfSwert und Tlchernembl verboten. Dies wird hiemit verlautbart. K. l. Landesregierung für Krain. Laibach, am 6. Februar IiM. Razglas. Velcd razpisa c. kr. ministrfitva za no-tranjo Btvari z dne 4. februarja 1904, fit, 4662, je kraljeva deželna vlada v Zagrebu z raz-flasora % dne 29. januarja 1904, St. 7834, za-radi svlnJHke knge prepovedala nva-lati prauièe h mejnili okrajev Kotievje, Logutec, Itndoliovo in ÈrnoiiielJ. To tie dajo na javno znanje. 0. kr. deželna rlada za Kranjsko. V Ljubljani, dne 6. febru&rja 1904. (Oil) 3—1 6t. 268 d. D. Razglas. V »raisin § 58. zakona z dne 25. oktobra 1896, drž. zak. St. 220, se javno ravglaša, da •o pridobninski vpisniki, obsezajoöi pripadnike davönih druftb III. in IV. razreda priredbenega okraja Èrnomelj dugotovljeni, ter da bodo po-üen§i z dnem 16. februnrjem 1904 skozi 14 dni rsaki dan ob navadnih uradnih urah pri pod-pisanem davènem oblastvu, pisarna fit. 1, raz-grnjeni na vpogled vaakerou pridobninskemu zavewincu. C. kr. okrajno glavaratro C'rnomelj, dne b. februarja 1904. «r. R. Kundmachung. Im Grunde der Bestimmungen des § 58 des Gesetzes vom 25. Oltober 1896, N. G. Bl. Nr. 220, wird zur allgemeinen Kenntnis ge» bracht, daß die Erwerbsteuerregister, enthaltend die Angehörigen der Steuergesellschaften Hl. und lV.Klasse des Veranlagungsliezirles Tschernemdl fertiggestellt sind und vom 16. Februar 1804 an durch 14 Tage täglich während der gewöhnlichen Amtsstuuden bei der gefertigten Steuer-behürde, Kanzlei Nr. 1 zur Einsicht jedes Er-werbsteuerpslichtigen aufliegen werden. K. l. Vezirlshauptmannschaft Tschernembl, «m b. Februar 1904. Donone, trookene Wohnung bestellend aua vier Zimmern, Vorzimmer, Dienst-botensimmer, KUclie, Dach- und Kellerraiini, mit eingeführtem elektrischen Licht, ist in •inem neueren, eleganten Hauae sofort oder tür deu Malteruiiu zu vermieten. Wo? tagt die Administration dieser Zei-tvxg. (327) 3 Tee-Agent in Laibach und Umgebung gut eingeführt; wird von eiueai ersten Wiener Importbaase gesucht. 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