»Mu »l5w, ,M pr«I« vlis 1S0 es«ek«lnl In ^ftdo» «fvekutNe», »»«dOnm»! »In»e?,If«lNlek 8eksittl«lwng. V«r^»twng un6 Suekt>t» I^vekpokw dOlvttsg«^ I^r. 2L? IIIÄiKsek, ctsn 2S. LOptOmdOi' »W«s>w». «. li» ^le«v oi. 4 (V» i»>»w>A V««9«p,«»-: »«»»«. 2S Vii». ««tchll»« 24 oin. k»««« » VI», «k <>» aktiv« K«z«,ö mon»«. « Via. ela-Glaum««, H bi» » Volnljch-Ittauifche Derftandlgung Die Folgen des Sturzes Woldemaras! Nach der ersten Überraschung— den Rü.-l tritt der Negierung Woldemaras^ ist pwmpt die zlveite gefolgt: die Weigerung des ehemaligen Diktators, den Posten des Außenministers in der neuen Regierung an zunehmen und seine laut verkündete „un-unlstößliche" Absicht, sich völlig aus dem Ztaatsdienst zurückzuziehen. Es ist also wohl in der Tat mit der Diktatur Wolde-maras zu Ende. Auch die Geschicke der auswärtigen Politik Litauens werden nunmehr in andere Hände gelegt werden müssen. Der kleine energische Mann, der noch vor wenigen Tagen unerschütterlich dazustehen schien, ist auf dem besten Wege, für absehbare Zeit von der Politischen Baldsläche zu verschwinden. Seine Ankündigungen, t>af; er sich für inlmer zurückgezogen ha^, dürfen allerdings nicht voll genouimen werden. ES ivird wohl noch der Tag kommen, wv Litau-eil diesen seinen begabtesten Politiker noch sehr gebrauchen wird. Vielleicht ist dieser Tag sogar nicht mehr so »i>eit, wie es aus den ersten Blick erscheinen mag. Vor Ueberra« schungen auf den: neugeschaffenen nördlichen Balkan Europas ist man ja nie sicher. Die ^rise, die mit dem Sturz Woldema-ras ihren Anfang nahm, würde zu einer Wandlilng ausschliesslich auf innerpoliti« scheut Gebiet führen. Als direkte Ursache siir den «turz Woldeuiaras werden Meinungsverschiedenheiten inncrpolitischer Art angegeben. Es wird von dem Streit Wol-demaras mit dem Innenminister Musteikis gesprochen, ferner von den scharfen Aüsoi« nandersel^ungen zwischen Woldemaras und dem litauischen Ztaatspräiidenten Smetona. Als der größte Zankapfel, der den unmittelbaren Anlaß zunt Rücktritt Woldemaras ge geben haben sollte, wird der Universitätsstatus genannt, der, von Woldemaras persönlich verfaßt vom autokratischen Geist des Diktators allzuschr durchdrungen war und deswegen von dem Staatspräsidenten abgelehnt wurde. In diesem Universttätsstatns hat Voldemarns auch allzuscharf gegen den litauischen katholischen Klerus Stellung genommen, was zur Befriedung der inneren Lage in Litauen kaum beitragen könnte. Zlveilfellos waren viele andere Faktoren in-nerpolitischer Art ini Spiele, die zur Entscheidung fi'lihrten. Und doch kann kaum in Frage gestellt werden, daß auch -aus^enpoliti-sche Motive bei dem Sturz Woldeinaras :nl Spiele gewesen sind, und dasz nunmehr auch außenpolitische Folgen kaum ausbleiben werden. Das größte auszen^politische Probleui, das für Litauen von lebenswichtiger Bedeutung -ist, rst der Streit init Polen um die litauische Hauptstadt Wilna, die bekanntlich von Polet! im Jahre IV20 besetzt wurde. Alle versuche, den Wilnastreit friedlich zu lösen und die Polnisch-litauischen Beziehungen in irgendeiner Weise zu regeln, sind bis jetzt nrißlungen.' Woldemaras persönlich versäumte keine Gelegenlieit, um in Genf den polnisch-litauischen Konflikt aufzurollen' Ein pv'sitiver Erfolg dieser recht energischen Unternehmuldg konnte nie festgestellt »Verden. Einen Teil der Schuld trägt vielleicht Woldemaras selbst Seine 5>al>'">g war- Schumy gegen Gtreemwltz Londbandlerlsch-großdeutfche Vreßkamvagne gegen den Bundeskanzler Dor dtm Ausbruch der «ablnettsttife in Oesterreich RO. Wien, 24. Geptember. In der innenpolUischen Lage ist nun nach dem ersten verklingen der Serllchte über eine bevorstehende Demission de< Bundeskanzlers Streermvitz eine frappierende Wendung eingetreten. Das Blatt der Vrotzdeutschen, die „Deutfchöfterreichijche Tageszeitung", sowie das Organ deS Land bündes und des Vizekanzlers Gchumy, das „Neue Extrablatt", vervsfentlichten heute in ihren Nummern sast analoge Angrisse gegen den Bundeskanzler Dr. Streeruwitz. In beiden Aussätzen heißt es, die Heimat, treue Bevölkerung der Republik Oesterreich habe ihr Vertrauen in den gegenwärtigen Lenker der österreichischen Politik verloren. In einer Zeit, wo es sich darum handle, die größten oersallungSrechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Entscheidungen her beizusiihren, sei das Vertrauen in den Flihrer der Regierung die wichtigste Borbedingung. Es sei die Zeit gekommen, wo es gelte, die politische Situation mit allen Machtmitteln zu ergreisen . . . Streernwitz habe viele kostbare Augenblicke verloren und dabei den Beweis erbracht, daß er in den gegenwärtigen ernsten Zeitläusten nicht der Mann sei, die Geschicke Oesterreichs zu lenken. Die beiden Aussätze haben in den politischen Kreisen Sensation ausgelöst. Es wird allseits versichert, daß der Ausbruch der Kabinettskrise unabwendbar sei und daß diese Frage bereits in der ersten KabinettS-sitzung bereinigt werden müsse, wo der Bizekanzler Ähumy Gelegen^it haben werde, seine Illoyalität Streermvitz gegenüber zu rechtsertigen. Ranking in Nöten Ehi«esische DvrbehaNe bezilzlich »er Verha«dlm»ge» über die Mandlch«ret-Lah« Eine Aar«cha«» Das Gespenst de» LSr>«r»rieges RO. Schan g hei, L4. Septciul'er. Die Lage hinsichtlich deS russisch-chineji» schen Streites um die Ostchinesische Baiin ist noch immer unverändert. Die Rank ng Regierung beharrt noch immer bei ihre? Forderung nach Viederausnahme der Ver-handlungm, nnd zwar ohne Berlicksichti. gung der VertragsNauseln aus dem Jahre 19?4 und unter der Bedingung, daß von einer vorzeitigen Ernennung eines russischen Direktors der genannten^ Bah» st:,nd genommen «erde. Der russische Bevollmächtigte richtete an die chinesischen Behörden in Muktden die Mitteilutsg, die Gowjetregierung »verde in den näch^n Tagen die Vertragszonen der Ostchinesischen Bahn militärisch besetzen und solange besetzt halten, bis d^e Nanking- Regierung der Ernennung eines russischen Bahndirektors zustimmen werde. NO. Peking, 24. September. Der General Tschang Hat Kwai marschiert an der Spitze seiner Ausständischen Armee in der Richtung nach Süden und dürste bereits diestr Tage aus die crsten Porposten der regulären Ranking-Truppen stoßen. In Südchina herrscht mit Riicksicht darauf wahre Katastrophenstimmung, da «an den Ausbruch eines neuen Bürgerkrie ges befürehtet, der alles bisher Dagewesene in den Schotten stellen kitnnte. Die Kaus-leute in Kanton haben im Hinblick auf die alarmierenden Rachrichten über das Bor-dringen General Tschang Hat KwaiS die Lebensmittelpreise erWt. Weizmanne Sorderungen Macdonalds Entgegenkommen. — Vor «er Reorganisierung der Polizeittnppen in Pa. lästina. LM. London. 24. Septpenlber. Gestern hatte der Zionistenführor Doktor W e i z m a n n eine lange Unterredung nlit dem Ministerpräsidenten A! a c Donald, die sich uul die Frage des Schutzes von Leben und Gut der jüdischen Kolonisten im .Heiligen Lande drehte. Bei dieser Gelegenheit soll Dr. Weizmann voui Premierminister gewisse Garantien gefordert haben. Wie nun in informierten Kreisen verlautet, soll Macdonald die Forderungen Weiziuanns angenommen haben. Inl Sinne ^dieses Uebereinkounnens werden die englischen Behörden in Palästina eine grundlegende Reforin der Polizei vorneh- men, in deren Dienst vor allem eine größere Anzahl von Juden gestellt werden soll. Gleichzeitig iverden die Berteidigungsgür-tel in Transjordanien, die das Bordringen der Beduinenstämme aus Arabien ver hindern sollen, eine bedeutende Verstärkung erfahren. Kurze Nachrichten LM. B e o g r a d, 24. Septeniber. Die Polizei hat die Verhaftung des ehemaligen EekretärS des Demokratischen Abgeordnetenklubs, Franjo I v k o v i 6 vorgenommen. LM. B e o g r a d, 24. September. Am W. d. M. tritt die neue Verordnung über die Reorganisierung des Jnnenmiui« steriunts in Kraft. Abgeschaift iverden im Sinne dieser Verordnung die bisherigen Sektionen für Slowenien und Dalmatien sowie Kroatien und Slawonien. Gleichzeitig werden Jnspektionsabteilung und die Kommisiion für innere Verwaltung abgeschafft. Die letztgenannten Mteilungen werden in den Kompetenzbereich der allgemeinen Verwaltungsabteilung übergehen. RO. Berlin, 24. September. Am 30. d. M. wird im Saale des Museums für Arbeiterfchntz die. vom Internationalen Arbeitsamt in Genf eingeslZtzte Unter-sektion für Unfallversicherung ihre Bera-un» gen beginnen. RO. Paris, 24. Eevkembe?. Berichten der Parifer Presse zufolge wird der «leue französische Staatsvoranschl?g den vorjährigen uni ganze 3 Milliardl.n Francs übersteigen. Für die Kriegsmarii'.o allein sind 600 Millionen mehr als im Borjahre in Aussicht genommen. Da« Schachturnier in RogaSka Slaltna R o g a di k a S l a t i n a, 24. Sept. Die heutige sechste Runde des in-ternationalen Schachturniers brachte einen herrlichetl Sieg Takacs über Rubinstein, Birkinann? über König und Hönlingers itber RoZi6. Die übrigen Partien wurden abgebrochen. stets äußerst unpersönlich. Er wußte allerdings, daß er dabei mit voller Unterstützung sämtlicher Kreie in der litauischen Bevöl^ kerung rechnen konnte. Wie in Deutschland in Bezug auf das Rheinland und das Saar gebiet, gibt es in Litauen in Bezug auf Milna nur eine einzige Meinung. Da auck) die Polen ihrerseits an die Rückgabe Wilnas nicht den'ken, schien der ^lnisch-litauische Streit für iminer in eine Sackgasie geraten zu sein. Indessen nmß dieser Zustmtd aus die Dauer als unhaltbar bezeichnet werden. Eine Lösung nniß gefunden lverden, falls dem Schlimmsten vorgebeugt iverden soll. Vielleicht könnte eine Einigung durch die Allsschaltung d<'s Mlnakomdle^'-s erzielt Iverden, wie dies in Genf schon wiederholt versucht wurde. Woldeinaras ivar Qber nicht der Mann, der sich aus solche ^Kompromisse einlassen könnte. Er war festgerannt — und konnte nicht zurück. Der Rücktritt Woldemaras eröffnet hier neue Möglichkeiten. Werden sie ausgenutzt tverdetl? Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß gerade jetzt auch in Polen AnzeiKeti für einen Kursivechsel sich mehren. Die Besprechungen, die der polnische Diktator Pilsudski in der letzten Zeit mit den Vertretern der Sejm-Parteien geführt hat, haben die Wiederherstellung des parla-tnentarischen Systems in Polen zum Gegenstand. Der Erfolg dieser Verhandlungen Börsenberichte Z ü r i ch, 24. September. Devisen; Be0-grad 8.12 sieben At^el, Paris 20.31, London 25.152d, Ncwyork 518.75, Mailand 27.1475. Prag 15..W5, Wien 72.98, Budapest 9i). 50, Berlin 123.(>3. Zagreb. 24. September. Devisent Wien 301.50, Budapest W3.61. Berlin 1355.25, Mailand 298.519, London 276.13, Newyork 56.83, Paris 2S3.d8, Prrig 108.88, Zürich 1097.40. — Essekten: Kriegs entschädigungsrente 405.5. würde eine innerpolitische Konsolidierung iu Polen bedeuten nnd auch außenpolitisch zu einer versöhnlicheren .Haltung der polnischen Regierung in vielen Streitfragen führen darunter vielleicht auch im Streit init Litauen. Es ist wohl N'oeimatdienst als solcher in anderen Ländern (z B. Wien) nicbt in Tätigkeit treten, ^rner wird die Hoffnung ausgesprochen,! daß das P a r l a ln e n t eine befriedi, gendeVerfassungsänderung zuftandebringe. „Wir Vorarlberger. heißt es weiter, haben kein Verständnis sür eine nl a r x i st ! s ch e D i k t a t u r, ebensowenig sehnen wir uns danach, die Vorarlberger Freiheit einer R e ck> tSd i k -t a t u r zu op5ern." Reprise in pirot Der erste Verhandl>ing»p««Kt festgesetzt — Die Zusammen-stellunz der bulgarischen Delegalion P i r ? t, 23. Septem^icr. Wie bertUS berichtet, ist die bulgarisch'? Delegation erst um 9 Uhr 30 aus Sofia hier eingetroffen. Die Bulgaren wurden am Bahn hos von den Vertretern der lololen Pehör» den und einigen jugoslawischen Dl-legations-Mitgliedern auf das freundlichste bcqrüht, woraus sie im Hotel „Nationvl" abstkcgen. Führer der bulgarische»^ Delegation ist der Generalstaböoberst P o p o v. Ferner gehL» re« der Delegation der ÄktionSches des Au-benministeriums KaradZov, Ministerialdirektor M a n i l o v und als Sekretü» der Bizedirektor des Pretzbiiros des Auhen-ministerium Henry L e v e n s o n an. P i r o t, 23. Septc'.uber. Die beiden D''s'''^<*tit»nen traten heute um 4 Uhr nachmittags im Sitzungssaal« der Stadtgemeinde zur ersten Sitzung der zwei-ten Piroter Konserenz zusammen. Nach zweistündiger Beratung wurde das nachstehende Kommunique herausgegeben: „Hente um 1K Uhr traten die beiden D legationen zu ihrer ersten Verhandlung zusamme,». Gleich nach erfolgter Begrüßung der beiden DelegationSstthrer wurde einriernehmlt.', der Beschluß ßtsaht, daß den ersten Punkt der Tagesordnung der morgigen Sitzung )ie Kollaudierung und definitive Redaktion der Statuten sür die Abwicklung cineS klaglosen Grenzregimes bilden werde. Die nächste Sitzung findet morgen um V Uhr vozmittogs statt. Die heutige Sitzung leitete der en Beweis er».ringen, daß sie dem Kriege als einem Mittel dcr rn-tionalen Politik abgeschworen haben, 'im diesen Ge^nkkn noch mehr zu vertlejen, werde eine besondere Koinoiission gebildet werden, die mit der Aufgabe betraut werden soll, unsere weiteren Porschlage zu iiberprii-sen. Atnverfons Optimismus Die Nl Genser Bersammluns: ein Ernndstein internationaler Beziehan>en zwischen ten Bi^iltern — AGA nnterzeichnet anch die Falinitalivlilaaiel? London, 23. Sept^.iiber. schen Dominions den Beschluß gesaßt hätten, die Fakultativklausel hinsichtlich der obliga-toristhen Anrusung und Unterwersung unier den Haager internationalen SchiedögerichtS-hos zu unterzeichnen, habe diese Erllacvig aus die ganze Versammlung tiesstcn Eindruck gemacht. Die Folge dieser Erklärung werde sein, daß noch weitere 12 Staaten die Fa-kultatioklausel vor Beendigung der Bölke«'-b«ndtagung in Gens unterzeichne« wiirden. Mit ihren Unterschriften unter diese Klausel haben England, Frankreich, Deutschland und Italien die Berpslichtung übernommen, alle ihre Streitfälle dem Internationalen Schieds 'gerichtShos im Haag zu unterbreiten. Di-se Berpslichtung wird auch sür Brasili-n, Holland, Schweden, Norwegen, die Tschechoslowakei usw. Geltung haben. Ich hoffe, erklärte Henderson, daß diesem Z^isp cl noch andere Staaten folgen werden. In der Schie^gerichtSfrage wurde also ein großer Fortschritt erzielt, wiewohl es sich erst um den ersten Schritt handelt. Die jetzige Bölkerbund Versammlung wird zu den bedeutungsvollsten und ersolgreichsten gezählt werden müs- Außenminister Henderson, welcher abends aus Gens nach London zurückgekehrt ist, erklärte Journalisten gegenüber, er sei sest überzeugt, die 1v. Biilkerbundversamm-lung in t^ns sei ein Grundstein der internationalen Beziehungen zwischen den Völkern. Die englische Delegation habe im Lauss der Berhandlungen über daS Schiedsgerichts-und AbrüstungSoersahren ihren Standpunkt mit größter UeberzeugungSkrast vertreten. Als Mac Donald als Vertreter Englands erklärte, daß die Regierungen aller engli- Die enalssch-rufsischtn Derhanblunoen Dowgalewski in London. lSine Erkläumg Hendersons. London, 23. St'Plember. Der sowjetrusiische Botschafter i:» Paris, D o w g a l e w s k i, ist in Begleitung seines Privatsekretörs und eines Dolmetschers heute abends hier eingetrossen, um an der morgen beginnenden Aussprache mit He«!^ derson über die Wiederaufnahme dcr englisch-russischen Beziehungen tejlzuncl)uten. Außenminister H e n d e r s o n hat in einem Interview erklärt, die britische Siegie-rung habe die Sowjetregierung ausgefordert, bezüglich einiger zwischen beiden Mächten noch ungelöster Fragen in Verhandlungen treten zu wollen, in erster Linie zwecks Bereinigung der Frage der Sowjetpropa. ganda und edr englisch-russischen Schulden. G-sftnae die .önlinger nach und Flohr über König nach 35 Ziigen. Die Partie Sämisch-RoZiö mußte nach 69 ^'"'1?., unterbrochen werden. « Stand nach der 5. Runde: Rubinstein Flohr 3)^, Maroczy, Canal und Grüns..'ld 3, TakacS und Pirc 2^, Sämisch und Köllig 2, Brinckmann, Geiger, Hönlinqer und Prze-Piorka Jovan?ovi6 und Dr. Singer ^ und RoZiL v. W-! Das 8piel 6er ?riviessln Vareoslci Roman von Gerald Cumberland. 17 (Nachdruck verboten.) Ihre Ausführungen klingen zwar Plausibel, aber die Praxis bietet Schwierigkeiten, von denen Sie nichts geahnt haben." „Erlauben Sie bitte, die Sache ist bis ins Kleinste durchda6)t. Ich habe einen ganzen Tag damit zugebracht nun, ob Sie mir helfen wollen oder nicht — ich bin fest enr« schlössen, meinen Plan zur Durchführung zu bringen." „Wir können Sie freilich nicht von Ihrem Vorhaben zurückhalten, aber ich inuß Sie ?>ar auf aufmerksam machen, daß Sie alleinige volle Verantwortung tragen, sollte Ihnen ettvas zultosten. Rufen Sie unsere Hilfe an, werden'wir selbstverständlich zur Stelle sein. S'e können inzwischen Ihren Code Inspektor Raven auseinandersetzen." Mit einem Gefiikil der Erleichterung und voller Ungeduld kehrte Frank in seine Wo> nung zurück ^ erleiclüert. daß er sich endlich selbst fslr Irenes Rettung einsetzen konnte, ungeduldig weil cr fünf Tage verstreichen lassen mußte, er in P.iris auf dem iplatz dt.'r t^^rosten stand. Ain Montag würde er Irene dort war c,- der ob sie in London, vielleicht in nächster Nabe weilte — iver konnte es wissen? Als er in der Nacht iiber die Zukunft mit all ihren Möglichkeiten nachgrübelte, erreichten selbst seine klihnsten Phantcvsien nicht die Vorstellung des Schicksals, das ihm in naher Zeit bevorstand. Er ahnte nichts von der Leidenschaft, die schon in dem .Herzen einer exzentrischen abenteuerlichen Frau brannte. IV. Paris im Mai — nur wer einmal einen Pariser Frühling erlebt hat, vermag sich eine Borstellung von dem Inhalt dieses Begriffes zu machen. Ein jubelnder Akkord schwingt Tag und Nacht in der Atmosphäre der Weltstadt, ein übermütiges Lachen einer festlich geschmückten Frau. Am Tage rauschendes Leben, Blüten und darüber ein zarter Frühlingshimmel — des Nachts tausend Li6)ter auf den Boulevards und an den U-fern der Seine, aufsprühend wie die Lebenslust der nächtlichen Stadt. Frank Mitchell freilich stand nicht dcr Linn nach den Genüssen und Vergnügungen der strahlenden Stadt. Eine ernste Aufgabe stand ihm bevor, die ancb Gefal^ren in sich schlost. wie er sie noch nie zu bestehen gebabt hatte. Während er in der .^>alle des Hotels Bau machais seinen Kaffee naljin und ein«' Zigarette ranrlite, leendete er leinen Brief an Stansnroie. ..In einer halben Stunde," ^ schrieb er, „ilxrde ich den Opernplatz aufsn-chen, in zwei Stunden werde ich die Höhle des Löiven betreten — vergeht eine ^che oder mehr, ohne daß Du von mir Nachricht erhältst, so sei ohne Sorge. Ich bin meiner Aufgabe voll gewachsen und sür alle Mille vorbereitet. Möglich, daß ich noch in dieser Nacht Irene wiedersehe, und vielleicht auch Du — schon im Lause der nächsten achtundvierzig Stunden.. Er schloß den Brief, frankierte ihn und schlenderte durch die .Hotelhalle zum Briefkasten. Unmittelbar neben diesem stand c^in keiner Mann mit welken, krankhaften Gesichtszügen, der bei Franks Annäherung sofort versch^vand. Frank lächelte und den Brief in den Kasten gleiten lassend, faßte er einen schnellen Entschluß. Er folgte dem Mongolengostcht und l'cß sich im benachbarten Wintergarten unter einer großen Palme >an seiner Seite tiieder. „Verzeihung", sprach Frank ihn an, „ist diese Art von Beschästigung sür Sie neu?" „Wie bitte — ich verstehe nicht.. „Nicht doch, ich bin überzeugt, daß Sie mich sehr gut kennen." „Entsinne mich nicht jemals das Vergnügen gehabt zn haben. Kennen Sie mich etwa?" „Leider nicht so gnt, wie ich wünschte .. " „Sehr verbunden.- „O bitte sehr, es ist doch natürlich, daß ich einen Mann kennen lernen möchte, dZr sich für meine Angelegenheiten so lebhaft interessiert wie Sie. Sie fuhren gestern nlit mir im gleichen Zuge von London nach Folkestone — das kann schließlich Zufall sein. Ge bl^leiteten mich v. Folkestone nach Diepe, vvn Diepe nach Paris. Sie erwiesen mir die Aufmerksamkeit, nicht nur im glei-ck)en Hotel mit mir zu wohnen, sondern so gar ein Zimmer neben dem meinen zu nehmen, und den ganzen heutigen Ta^ sind Sie mir unaufdringlich und unauffällig gs« folgt." „Nun — und wenn schon — was dann?* „Ich habe allmählich gleichfalls Interesse an ^nen gewonnen. Da glau^be ich, Sie würden sich auch dafür interessieren, wie ich Ihre Beobachtungsarbeit beurteile. Sie ist —. um es ganz vsfen zu sagen ^ so plump und ungeschickt wie nur möglich. Will man jemand beobachten, fo muß ma:: doch 'zor allenl vermieden, fevbst beobachtet zu werden. In diesem Punkte haben Sie keine besondere Geschicklichkeit bewiesen, mein Lieber." „Das ist für mich auch völliff belanglos, Herr Michelle. Es genügt, daß ich Sie über Haupt beobachte." Frank lächelte. „Sie sind sehr offenherzig, Herr Perceval." ,.AH! Sie haben meinen Namen im Hotelbuch ausfindig gemacht. Ich hörte, dast Sie es sich geben ließen." M» (Fortsetzmlg folgt.) Mttwo'lb den .Marlbofer Ze!tung* Numme? 55^ Sin Nabloweaer erfunden Katastrophales Unwetter in Llnteritalien Sin Eisenbahnz>g in «inen Flnh gesMrzt — Zahlreiche Menschenopser o m, ^3. Zcptelnber. Erst heute Einzelheiten über die schweren Aollcnürü-che, die in ixr Bcrsilicata in der Nacht von' Lmnstag niedergegangen sind, vor ?chwer nntgenonlmen wurde besonders die l^.;q.!nd von Potenza, >vo die ninchtig angeschwollenen Aebirgsbl' aus «den Ufern g^tri^trir s'nd, die Landschaften iiberschwemmten, .'»Einser und Brürfcil zum Einsturz bracht,'««. Tie Cisenbahnstrecle Potettza-^??tapel is^ we^cn de>^ Einsturzes der eisernen Vriicl^ von Va-ragiano und des Tunnels bei Balvanl^ un-terbrocheu. Ebenso mußten die V?r^indttn« gen zwi'chen Potenza—Brindisi ui'd P^' tenza—Loggia eingestellt werden. Ein CiseN" bahnzug mit Hilfsarbeitern stisirzte in den E in der Provinz Vasilicata, sind infolge Einit'irzes eines Bauernhauses seäis Personen o 'ri''^'ilt« tet worden. Auch aus den Trilin'nern eines cinstestürzt o w, hat einen Zia« diowecker konstruiert, der an jede Funkanlage nugeschlosseu werden kann. Dird imlner rasender. Jedes Geschäft wird vereinfacht und vor allein beschleunigt, Zeit i!uis; gespart iverden, deun ,^eit ist (^eld. ,''^n Merilo ist man zu der Ueberzeuguug >i?lo!unlen, das; Scheidungsprozesse luit der .Vionfr^'illieriuig der l^>egtter inid mit dem ^chlkss tuiigsversuch nichts andere^) als eine iliinölijie und zeitraubeilde Zereinonie darstellten. Wenn ein Ehepaar das geineinschakt liche Leben satt hat, nmf;te eS doch genii» gen, diesen Entschluf; der betreffenden hi^rde durch eine Postkarte mitzuteilen. Ein derartig vereinfachtes Verfahren, bei dem man sozusagen, post^vendend geschieden wird, ist auch tatsächlich in Meriko einge-fi'llzrt. ^ogar Ausländer, d. h. Bürger der Vereinigten Staaten, können sich in Mexiko scheiden lassen, wodurch der Staatskasse reichliche Gelter zufließen können,""zumal eine Sche'dnng per Post nicht allzu billig ist und .')00 Dollar kostet. Ein Ehepaar aus Newnork jiab den Anstalt zu einer Flut von Ccheidilngspostkarten, die nach Mexiko strömen. Die erste Scheidung per Post ist vor kurzem vollzogen worden und die Behörden in 'li^ewtiork haben die Rechtskräftigkeit deS uierikanischen Zcheidungsurteils anerkannt. Der Prozesz, ivenn umn an^^sichts dieses Vereiiisachlingsverfahrens diese veraltete Be/ieichnung gebrauchen darf, hat nick)t uiehr ^^it in Anspruch geuoininen, als der ?^>eg eines Brieses von NeMork nach Meriko und zurück. So ireu und eigenartig dieses Verfahren auf deu ersten Blick auch erscheint, ist cS in Wirklichkeit doch garnicht so neu; denn es existiert seit Jahren in Sowjet-Rußland, wo unter Uuiständen ein schriftlicher Antrag an die Behörde, die sich nnt Si^iduugcn zu beschäftigeil hat, ge-ni'igt, uin die Scheidung der Ehe durchzu-ftihren. Dei^ Schauplatz der Heimwehrlundgebunytn in Wlkn L»rdolero»tl5n«t Serbien iu Betracht koinmt, der deutsche,t Sprache und der deutschen Stenographie soroie des Maischinschrei^ns mächtig, sür ein Fa-briksuiiternehmen in Maribor zunt mögliclist baldigen Antritt und bei guter Be^hlung gesucht. Au->fj>hrl. Anträge mit (vehaltsan-spriichen und Angab< des DienstantriUes unter El)iffre „Weltmarlen 193Y" an Pu^lici-tas d. d., Zaxireb, Gunduliileva ulica N. Sonan Doyle erntet Llnbank Conan Doyle hat sich, wi^ bekannt sein dslrfte, jaihrelang mit dem Fall des unschuldig verurteilten Oscar Slater beschäftigt. Slalcr ist vor zwanzig Jahren wegen Ermordung einer alten Frau zum Tode verurteilt ilild daun zu le!^nSlanglicheul Zuchthaus r>egnadigt worden. Conan Doyle war aber von der Unschuld Slaters fest überzeugt nlld leitcte mit bculörkenswerter Energie einen Pressefeldzug zur Befreilmg Slaters ein. Erst vor kurzem ist es dein lieriihmten eiig^ lischen Krlminalschriftsteller und Spiritisten gelungen, eine Revision des Prozesses durchzusetzen. Elater wurde freigesproche,l und be-kanl voni Staate einen Schadenersatz von Pfund. Nun I>ohauptct Conan Doyle inl Laufe der Jahre nicht wenig <^eld für die Sache Slaters ausgegeben zn haben. Er ichätzt seine Auslagen auf inindestens 1tXX> Pfitnd und möchte die Unkost^ geri,e zurückerstattet babcn. Als Conan Doyle sich an sei- nur 21. September, bei Velten das Prograiilul der .'^xiinwehreu über die Verfassungsände', rung bekanntgegeben wurde, war der Hel- denplaj) vor der Burg. Än der Stadt Henry Fords Die lafterhasteste Skadk der Welk Der Brand, der in einem Nachtlokal von Detroit zahlreiche Menschenleben forderte, hat die liberraschende Tatsache enthüllt, das; diese erlverbsfleißige Stadt, in der sics) die riesigen Autoinobilfabriken Henry Fords befinden, auch eine der l a st e r h a s r e-st e n Z t ä d t e der Union ist. J,l wenigen eingeweihten jlrreisen Amerikas w!ls;!o man durch die Veröffentlichung eines Berichts der „Rockefeller Foundation", das; auch Detroit seine „Nnternvlt" hat; in der Oeffentlichkeit hat man wenig vder gar-nichts davon erfahren. „Jnnerl)<»lb eines Monats", so heißt es u. a. in diesem Bericht, „siild iir Detroit von drei unsereil Agenten mehr schwere (.Gesetzesübertretungen festgestellt worden, als diese nämlichen drei „investigators" innerhalb der letzten sechs Jahre in Newyork aufgespiürt haben." Das will etu>as heißen! Die „Rockefeller Foundatioil" unterhält eine Abteilung, die sich ulit der Bekänipfung des Verbrechens befaßt; sie hat sich der D!en ste der tüchtigsten Geheimagenten versichert, die geivöhnlich nicht mit der offiziellen Polizei zusainmenarbeiten. Aus guten Gri'in-den: in fast allen Städten, die von diesen Agenten „bearbeitet" wurden, hat es sich herausgestellt, daß die Polizeit inl Einoer- nen Schützling wanjdle, erwiderte ibin Sla-ter, daß er gar nicht daran denke, die Uiiko-sten Conan Doyles zu be^ahlcn. Conan Doy, le, so bchauptet er, hal>e an der Wiederausnahme des Prozesses Slaters schr viel verdient; denn seine Artikel in den besten eugli-scl)aben zur Folge gehabt, daß Dirnen und ihr männlicher Anhailg ailS alten Teilen des L^nde-.- nach Detroit strömen. Diesen Unterweltlypen ist Detroit eine Zi-flnchtsstätte geworden, iv-o sie offen ohue Furcht vor den Behörden ihren Lebenswandel führen könllen. Jin Umfange von einer Meile von« Cadillac Sauare, einein Stadtteil, in deni sich die größten Geschäfte be-fin^n. beher^rgt jedes HauS solche Dirnen." Allf den Bonlevnrds der unteren Stadt sieht niau zn allen Tageszeiten stadtbekannte Prostituierte in eleganten Wagen fahren und Männern zuwinkeu^ In den Abend- u. ??arbtstunden reden diese Personen die Män ner auf offener Etras;e ungescheut an. Polizisten sind selten zu sehen. Ist doch cinu»al ein Polizeit zur stelle, so Plaudert er gemütlich mit zlveien oder dreien dieier ..Da- men" vor eiueul der größten .Hotels der unteren Stadt. Es ist sogar vorgekommen, so sagt der Bericht, daß Dirnen Männer anlockten, ivährend sie mit einem Polizisten sprack)en! Die Polizeibeainten höheren Ranges nxr den von jenen Weibern und von den Besit, zern der Nachtlokale selbstverständlich ordentlich „geschmiert". Es sind ganz erkleckliche Summen, die so in die Taschen dieser Beainten mit größter Pünktlichkeit fließen. In gcmzisten Zeiträumen mnß die Polizei die gefetzlich vorgeschriebenen Streifen („raids") in den Quartieren der Prostituierten vornehinen. Die Polizeibehörden sor-gen aber dafür, daß Tag nnd Stnnde dieser Streifen den Dirnen rechtzeitig l'ekannt gegeben werden. Als besonders empörend ivird in dem Bericht das Verhalten der Polizei gegenüber den soffenannten „Polizei, studenten" bezeichnet. Es sind dies junge Leute, die als Volontäre tätig sind, um sich im Polizeiux'sen einzuarbeiten^ und die init besten! Willen und ehrlichein Eifer an ihren Beruf gehen. ?>ie bestocl)enen Polizeivrgane oerlegen ihnen aber, was die Bekämpfilng des Dirnentuins betrifft, systematisch den Weg, scl)icken sie z. B., wenn Streifen stattfinden sollen, auf Posten außerhalb der Stadt oder lveisen ihnen Recherchen über erfundene Verbrechen zu. „Es ist soweit gekonnnen," lautet eins Stelle in dem Bericht, „daß inan nur osn erstbesten Droschkenktttscf>er oder Hotelpagen zu fragen braucht, uin eine „Adresse" mitgeteilt zu erhalten. Gewöhnlich bekommt inan noch eine „note of introduction", ein Einführnngsschreiben, dazu". In der AutomvHllstadt Detroit ist daZ Automobil der beliebteste und am t)äufig-sten funktionierende „Zubringer" des Lasters. Namentlich bedienen sicih Jugendliche dieses Vehikels der Verführung. Aus Unterredungen mit Weibern der Untertvelt ergab sich, daß dreizehn von hundert Personen sich in eineln Automobil befanden, als sie den Pfad, der abtvärts führt, betraten". In den Schlußbemerkungen werden die Polizisten von Detroit als „geistig auf tiefer Stufe stehend und ganz außerordentlich unintelligent geschildert. C. A. Bratter. Meater«»»Kunst Dle Geburt be< Wiener Walzers Zum 8V. Geburtstag des „WalzerkönigS" Johann Straub' Bater. ' Von Dr. Paul Rohr. Es ist die erste Hälfte des lk. Jahrhunderts. Metternich, der allmächtige Kanzler regiert in Wien, inacht österreichisct)e und eilropäische Geschichte. Mit sorgen'iol-ler Vkiene gehen die Bürger umher. Plötz-lich fällt ihnen das Zauberwort eii:: „Heute fpielt Iohauu Strauß znnr Tanze auf". Mit einen. Mal ist Metternich, hohe Politik, die Sorgen deS Alltags, alles, alles, vergessen Und am Abend sitzen sie ^in: Sperl. Mildes Z^rzenlicl)t beleuchtet den langgestreckten Raum. Auf dem Podiulil steht an der Spitze seiner Kapelle, mit der (^ige in der .Hand, ein kleines, quecksilbernes Männchen, Johann Strauß' Vater. Der A^Izerkönig geigt, im Saal tanzt man . . . Der Tanz ist aiiS. Ein wahrer Jubelorkan durchbraust den Raunl. Und Strauß läßt von neuein seine Walzerme.lodien erklingen. Der Fortuna-Saal beim 'Sperl in der Leopoldstadt uvir die Wiege des Wiener Walzers und Johanii Strauß ti^ug die Weisen de? Wie» > H V!itlwo'ch 5en 26. ^epseinVce 19?'^ NU Walzers weit hinaus irr sein Land. Deutschlcmd, Frankreich, England spende-ten ihm Ruhm und Anerkennung. Vater Ctrautz fühlte sich aber recht eigentlich nur in semem geliebten Wien wohl. Dort war er wirllich volkstümlich. Ter Schusterbub lief durch die Strahen und pfiff seine Walzerweisen, daS Ladenmädchm tat dasselbe und wo man auch hinsaH, Riesenplakate vcr kündeten: „Heute spielt Strauß". Musik hängt nicht von Kleidern ab. Ciihr richtig. Der Walzer des alten Etrauß, anders getanzt wie im Altwiener Kostiim, nein, so etwas konnte man sick) ni6)t 'vorstellen. Johann Strauß' Sohn, der seinen Bater bald überragte, schaffte den Walzer und danrit Wiens Wcltruhm. Seine Walzer sind nicht nur Tanzmusik. Der junge Strauß Iiatte eS verstanden^ „Musik- zu machen", selbst dann, wenn diese Musik nicht zum Tanz diente. Er schuf „absolute" und nicht nur „angewandte" Musik. Johann Strauß der Aeltere war,.wcnil cr nuch nur Tanzmusik machte, dennoch groß. (5r schrick während seines leider nur kurzen Lebens _ er starb clS 45jähriger mn September 1849 — ein wahres Aalzerevan-gelium, insgesamt 25l) Werke und nanz Wien, ja gan^z Europa jubelte ihm zu. Die Kaiserstadt, daS Herz ihrer Einwohner, ge-. hörte U>m, dem Wolzerlönig. Seine !?''ll:bt' hcit war beispiellos. Eine reiche Wienerin starb.Ihr le^ter'Wille war: Man solte sie unter den Klängen Strauß'scher Walzermusik zu Grabe tragen. Jeder Bürger der Donaustadt fand diesen Wunsch selbstverständlich. Denn Wie.-l war damals das ,.tan« zende Wien" und Johann Strauß sein Wal-zerkönig. Johann Strauß war nicht nur Walzerkönig, Walzertyrann, cr war auch ein Heu^-tyrann. Als sein Sohn Johann x.ebo?en wurde, degrüßte cr ihn mit einem „Frcu-denrausch'Wvlzer" und dann sollte dcr so Begrüßte nie im LcScn Geige spielen dürien. So wollte es der Walzerkönig-Vater'h.ibsn. Und überraschte er einmal seinen Sohn beim Geigenspielen, so gab eS einen großen Krach. „Der Bub soll studieren," war deZ alten Strauß Wille, aber der Bub geigte unc» das war sein 5kummer. Draußen in der Stadt verbreitete der alte, no6) so junge Sirauf', mit seiner Geige Lust und Freude und zu Hause wollte er, daß man nach seiner Geige tanze, und widerspruchlos tanze. Un^ dieS war ^r größte Widerspruch seines LebeilS. Strauß, der Vater, und Lanner schuscn den Uebergang von dem alten gravit-'itischep Tanz der Rokoko-Zeit zu der neuen Tanz» form, die für die damaligen Begriffe voll bastigen, fiebrigen Lereits war. Gailz sinnlich war der alte Strauß und typisch niene« risch. Hunderttausende waren von seiner Musik hingerissen, und — das war auch typisch wienerisck) — cr wurde mit Ehr?n und Nuhm überhäuft und hatte^ dabei ^«'t und oft lnaterielle Sorgen. Doch was tuts? ..Der Strauß spielt". Diese drei Worte hörte man überall i« der ^adr, und all seine Sorgen und oll seinen Kummer zu Hause lassend, spielte „der Strauß". Er geigte beim Sperl» in llngcr? Easino im Hemals, beim „F-inger" in Dö'i« ling und an vielen anderen Platzen. Und der Wiener Walzcr ward berühmt. Seine Musik berauschte, war unwiderstehlich, bezaubernd liebenswürdig und dabei ure6)t, wenn sie Schmerz ausdrücken lvollte. Doch so was wollte ja der Dalzerkönig gar nicht. Der Wiener Wal^r soll- ja Freude, ?srvh-iinn, fröhliche Laune um sich heruiy vn^brei-ten. Denn das ^eben isr ernst, aber so hieß es damals, „das Leben, ein Tanz, der Tanz 2in Leben". Und Johann tvurde geboren unv der Wiener Walzer -zus der Taufe gehoben. Theateraolizev. Im Theater in der Josesstüdt in Wim gelangte die Aomödie „Große und kleine Welt" der Pariser Schriftsteller P. Armout und Marcel Ger-bidon, am Ungarischen Theater in Budapest das Lustspiel „Der Autsc^r der schönen Frau" von Sigmund Moricz, an der Pfälzischen Landesbühne in Bad Kreuznach das 'Schauspiel „Ewig Europa" von Roland Marwitz zur EestaufWrung. — Als Uraufführungen kündigen die Berliner Reinhardt- Bühnen für die erste Hälfte der Saison an: „Spuk" von Gerhart .Hiluptmann, „Die Kreatur" von Ferdinand Bruckner, „Phäa" von Fritz von Unruh. „Der Streit um den Sergeanten Grischa" von Ar,wld Zweig, „Grunewaldmarchen" von Stefan Großmann und „DaS häßliche lltädchen'' v?n Feli? ^vachimsohn. /IsZcalS M a r i b o r, 24. September. Äirku und Lederhandlung, Vetrinjska ulica 5; Ella Gränitz, WeinauSschank, Gosposka ulica' 7; Ludwig PolajZer, Rollfuhrunternehmung, Pöbreska cesta 7; Franz Klanjiiek, Gemischtwarenhandlung, Glavni trg 21; Leopold Pcrger, Sattler und Lackierer. Arbairo-va ulica 1; Aloisia KerLek, Näherin, Aleksan-drova cesta 67 a; Kunftek Sc Gaspari, Galanteriewarenhandlung en gros, Kralja Petra trg V; Vicel Elvira, KücheneinrichtungS-gegenstände, Glavni trg ü; Mira PeniL, Gemischtwarenhandlung, Vetrinjsta ulica v; Sofie Perc, Vtusikalienhandlung. GospoSka ul. 34; Johann Babie. Wäscheerzeuguna, Loeka ulica 5; Johann Pelikan (Mariborska kon.virva), Fisch, und Obstkonservierung, MikloSieeva ulica 6; Christine MlckuZ, Pa-pier- und Galanteriehandlung, SlomUov ^rg 4; Konrad Gselmann. Tischler, Mira 10. oktvbra ü; Johann Teichmeister, Kleinverschleiß. Motherjeva ul.; Jng. Peter KersiL, Automobil- und Motorradhandlung, Fran. eiökansla ul. 13; Srecko Ogrizek, Gemischtwarenhandlung. Betnavska c. 39; Franz Klinar, .Handelsagentur und -kommission, OroZnova ul. I; Berta Eurk, Holzhandlung, BojaSnikIa ul. v; Karl und Friedrich Jlger tFirma M. Jlgers Sohn), Uhrmacher, Go-spoSka ul. 15; Jvsef MiheliL. Schuhmacher, Aleksandrova c. 33; Josef MajdiL, Autotari. Grajski trg 4; Karl Rajöp, Hufbeschlag und Schmiedewerkstätte, Einspielerjeva ul. 19. Gelöscht wurden im vergangenen M?-nat folgende Gewerberechte: ^resia Zollen stein, Schuhmacherei, Slovensta ul. 15; Mar Gränitz, Weinhandlung, Gosposka ulica 7; Maria Zmoll, DamenÜeidererzeugung. Mai slrova ul. 14; Milan Kuitrin. Technische Artikel, Maschinen usw.; Jureiceva ulica V; Rudolf Novak, Riemer und Sattler, Grajskz ul. 2; Johann Proselc, Bäckerei, JezdarSka ul. ?^anz SkvarL, Husbeschlag, Einspiele? jeva ulica 1V. m. Trauungen. In den letzten Tagen wur den in Moribor getraut: Dr. Max Mente. Gymnasialprofessor in Krikevci, mit Frl. Marie Tarman, Kontoristin; Anton P 8 e n i L n: k mit Frl. Marie H e r« man; Josef K r « il a r mit Frl. Franziska B a u L a n; Josef PliberLek mit Frl. Anna 8 l o i f; Franz Pavalec mit Frau Rosa M e i e r, geb. Novak; Karl (z a k S mit Frl. Josefa Kok; An'on Ha l o L a n mit F^l. Marie B ru S; Kaspar Ogrizek nnt Frl. Rosa Stolz; Josef K a s ch a n mit Frl. Johanna O r-n i g; Max Zoffel mit Frl. Miroslava Kun st; Johann R a m o r, Zollbeamter, mit Frl. Veronika P e L o l e r; Ferdinand Krell mit Frl. Ludmilla W e i z l. m. Verstorbene kn Maribor. In den letzten Tagen sind in Maribor folgende Personen gestorben: Agnes W a l l a n d, Besitzers-gattin. 52 Jahre alt; Anna ?)! o 8 i c, Schlossermeisterswittve, 72 Jahre; Friedrich K o l e n A. StiefelputzerSsohn, 1 Tag; Johann S l e b i n g e r, Privatier, 72 Jahre; Josef Stern. Lokomotivführer i. R., K0 Jahre; Engelbert D e v e t a k, Hausbesitzer, 52 Jahre; Theresia L a d i h a, ArbeiterS-witwe, 82 Jahre; Maria S i t a r, Private, 70 Jahre; Johann K o r o « e c, Eisenbahn-helzer,.49 Jahre; Rosa O b e d, Private, 50 Jahre alt. IN. Die Feierstunde religiöser Kunst in Musik, Wort und BiW, bei der die ^^Lartburg-Filde-Mitglieder Pfarrer G oeh ling (Sprecher), Dr. C z a ch (Orgel), ,^rau Martha C z a ch (Gesang) und Vfacrer Teichmüller (Flöte) mitwirken, wi-d tWl 25. d. M. (Mittwoch) p ü n k t l i ch unt 20 Uhr beginnen. Um unliebsamen Stönin-gen vorzubeugen, werden die Besucher ge^--ten, schon vor 20 Uhr in d^r CljristuSk!rche zu erscheinen. Der Eintritt ist frei und jedermann ist herzlichst eingeladen. Beim Ausgang wird zur Deckung der Kosten ein^ Kollekte eingehoben werden. 0lGN»ßDS »ßlNW«ck «. 5ve!^der i^sterrcichisckM Grenzgemeinde Soboth bis zur Bahnstation in Vuzenica sowie eineS Jndustriegeleis?S in dieser Station. nl. Billiges Fleisch. Mittwoch, den 2^. d. M. um 8 Uhr gelangt am Freistande neben der städtischen Schlachthalle eine Partt«: von 250 Kilogramm Rindfleisch zum Preise von 10 Dinar per Kilogramm zum Verkauf. Bezugsberechtigt sind nur Konsumenten, imd zwar erhält jeder Käufer nur 1 bis 2 !iilo. nt. Bei der Pfandleihanstalt in Maribor gelangen 3. Oktober um 15 Uhr. m. An der gastgewerblichen FortbUdungß« schule in Maribor findet die Einschreibung in alle drei Klassen DiönStag, den 1. Oktober von 17 bis 19 Uhr an der HandelSa'ade-mie, Zimmer 31, statt. Jeder Lchcling (Lehrmädchen) hat daS letzte Schulzeugnis und eine Bestätigung der Gastwirtzgenos-senschast mitzubringen sowie die Einschreibe-gebühr von 50 Dinar zu erlegen. Dis Wiederholungsprüfungen werden am 2. uttd 3. Oktober unl 15 Uhr abgehalten. Der regelmäßige Unterricht beginnt am 4. Oktober um 17 Uhr. Alle Dienstherren werdeir dar-auf errn Svengali. * S. K. Zielezniear.Tanzschule. Mit 1. Ok« tober eröffnet der S. K. 2elezniLar in l^er GambrinuSlialle seinen allseits beliebten TanzkurS. Tanzabende finden jeden Dienstag und k^reitag statt. Anmeldungen werden int Geschäft V. K o s i am Kralja Petra trg entgegengenommen. 8ln«I (!ls besten 8cliulie! ^MarlVoret ,<^eiiung^ 25?. Aus Vtul p.Die Bolksbibliothek der „Rarodna Li» talnlca" in Pluj ist jeden Dienstag und ??rei tag von 17 bis 11) Uhr im Narodni dom, 1. Stock, geöffnet. Jedermann, der sich genil-gend anSlveisen kann, erhält nach Wunsch slolvenische, sez^bokroatisckie oder deutsche Bit« cher. In letzter Zeit wurden zahlreiche Neu-anschafsttimen vorgenommen und sind die neuesten Werke der Weltliteratur in Ortgi, nal oder Uebersetzung erhältlich. p. Kindesmörderim Die Gendarnicrie verhaftete die 31 jährige Magd Apollonia I a-kobanec aus MoSkanjci wegen KindcS-Mordes. Tie wurde dem Bezirksgericht eingeliefert. p. Ein Z^ahrrad verschwunden. Deui Bejit-zer Alois Dolene aus der Umgebung von Cirkovci wurde von cinenl unbekannten Tä ter ein s^ahrrad im Werte von LsM Dinar entwendet. p. Einbruch. In Trdobojci wurde ^isser Tage in das Wohnhaus des Besitzers Sebastian Iellen eingebrochen. Der Dieb entwendete einen Betrag von 1500 Dinar sowie verschiedene Kleidungsstiicke inl Werte von Dinar. De? Einbrüche.^ 'st ein 'ür lich in Maribor entlassener Sträfling dringend "^"-^äcbtig. p. Glück im Unglück. Der bekani^te hiesige GeflsiFelhändler Herr Ernst Majhenie wollte Samstag frühmorgens nl't ^i?kerd-.n und Wagen zwecks Einkäufe mit der lieber-fuhr bei Sv. Jan2 die Drau pnsj,eren. Als jedoch das Fuhrwerk auf der ZufabrlSürürke angelangt war, brach diese Mtzl'ch ein» so dah der Knecht Andreas 2 iro v n"!'? s>:-wie Pferde und Wagen in die arinerie fahndet nun nach den beiden Rohlingen. c Amtstage des Handelsgremiums jtir den Bezirk lNornjl grab. DciS HandelSg'en'ium in Celje hält Mitbwoch, »den 25. d. M. v^n U bis 12 Uhr itt Gornji grad lm Gastha-ise Ver8nik um von 14 bis 1s1 Uhr ln Mo^/r'.e iin Hotel „P-ost" AnitStage ab. c. Ein neuer Zahnarzt in Eelje. .Herr Tr. Etane Arhovoc, Zahnarzt in Voju'k, übersiedelt am 1. Oktober nach Celje. c. Haliestelle in Tremerje. Wie verlaut::^, beabsichtigt die Eisenbahnverwaltung. in Tremerje. zwischen Celje und LaSko, «ine Haltestli^e, zu-errichten. Dadurch, soll, einem l-angjShckgen Wunsche der dorti^n Einwohner Rechnung getragen werden. c. Zwe! Haupioersammlungen. «m Frei. tag, den 27. d. M. um >^7 Uhr abends fin-det im Klubziinmer im Rarodni dvm eine ordentliche Hauptversammlung des Cercl« fran^ais in 5elje, am 9. Oktober um 20 Uhr aber im Narodni dom (1. Stock) eine Hauptversammlung des hiesigen Muifitver-eines (Godbeno dru8tvv) statt. c. Sine gefälschte 1.Di»ar.Mü»ze über- gab der Polizei i)er Baumeister Herr Ka-liSnik. Die Münze hat einen dumpfen Klang, ist aber gut nachgeahmt, nur bei ^er Jahreszahl 1925 sind die Ziffern 2 und ü verwischt. t. Drei Diebstähle. Der Rähcrin Z^'aria L i p i ö n i k in Gaberje wurde vom Dachboden ein eiserner Ofen im Werte von 2W Tinar, dem Friseur Herrn M. B u t o v« öan vor seinem Friseurladen in der AiZnig Pcterstrafie in «der Nach» von: 22. auf den 23. d. M. ein Firmenschild inl Werte von 280 Diilar, dem Gastwirt und Fleischhauer Herrn Joses Gorenjak aber am 22. d. M. aus dem Flur seines Gasthauses auf der König Peterstraße ein Fahrrad im Werte von 890 Dinar entwendet. c. Ein Schwarzfahrer. Am Sonntag, den 2lZ. d. M. um 15 Uhr wurde der 58jährige Auszügler Franz 2. aus NezbiSe am htön-gen Bahnhof in trunkenem Zustande festlzc-no-minen, weil er mit dem Zuge ohne Karte fuhr. Als er inl Polizeiarrest seinen Rausch ausschlief und der Bahnverwal'Ung den Schaden vergütete, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. c. Das Ende eines HundeS. Am Samötag, den 21. d. M. gegen halb U Uhc abends er-sck^ien in den Gasthäusern „Nranibor^ und „Ielen" anf der Ki>nig Pcterstraße ein heulender Wolfshund. Er lief wie tollwütig Tisch zu ?isch, bis man ihn vertrieb. Hierauf lief er vor das Geschäft des Herrn Norman und rannte mit dem Kopf so lang«' gegen die Tür, bis er zusaimmenbrach und ve»» enÄcte. Der Hund gehörte dem Bäckermeister Herrn Franz ^'esjak ani Nikolaiberg. Tr stieß entweder mit dem Kopf gegen ein Auto oder aber wurde er von jemandem vergiftet. c. Wichtig für Hopsenproduzente«. Die Bezirkshauptmannschaft in Celje hat an alle Hopfen.produzenten im Bezirke folgende Kundmachung gerichtet: 'Verschiedene gs-wissenlose Agenten, Spekulanten und Hochstapler verbreiten in der les^ten Zeit Nachrichten, daß im Hopfen m unseren Gegenden eine Ueberproduktion herrscht und daß die Hopfenbauer am besten tun, ivenn sie den heurigen Hopfenertrag auf den Misthaufen Wersen bezw. verbrennen, da er kei». nen Preis habe. Diese Nachrichten verbreiten sie in der Absicht, den Hopfen zu möglichst niederen Preisen einkaufen und mit Gewinn in daS Ausland verkaufen zu können. Deshalb tverden alle Hopfenproduzen« ten aufmerksam gemacht, daß die Hopsenpreise Heuer noch nicht stabilisiert sind und daß sie derartigen Lügen und Intrigen nicht aufsitzen, sondern die Verbreiter von solchen Nachrichten, seien eS bestochene oder naive heimische Leute, seien 'es fremde Agenten und Zwischenhändler, sofort der nächsten Gendarmeriestation anzeigen sollen, woraus die Bezirkshauptmannschast solche Leute exemplarisch bestrafen und fremde Staatsbürger für immer aus Jugoslawien ausweisen wird. Radio Mitwochs 25. September. L j u b l j a n a, 12.30 Uhr: Reproduzierte Musik. — 13: Zeitangabe, reproduzierte Musik und Börsenberichte. — 13.30: Tagesnachrichten. — 17: NachmitdagÄon-zert. — 19: Kinderstunde. — 19.30: Literaturstunde. — 20: Kammermusik. — 21: Orchesterkonzert. — R: Nachrichten und Zeitangabe. — 22.15: Leichte Musik. — B e o-g r a d, 12.45: Mittagskonzert. — 17.30: Schallplattenmusik. —.20.30: Konzert. — 21.45: Massars und VorkourS Komödie „Mein Kamerad Armand". — 22.30: Tsch-ii kowsky-Stunde. — Wien, 16: Nachmit-tagSkonzert. ^ 18: Märchen für groß und klein.-— 18.30: Der volkstümliche Reger. — W: N. Billingers Schauspiel „Rosse". — Anschliessend: Leichte Abendmusik. — BreS lau, 19.05: Kammermusik. — 20.30: Ät- V U Lllc!» jeäe 5tunä« Oreme mscbt msttunäslslbiuterzleictu Z!iä»(^oläcre»mef« KSlt äie^aut veict^ und z^e5<^mei<1izs. vor 8onaenI>lAn6. Wiener Tänze. ^ B r n n, 20.55: Or-chesterfonzert. — Daventry, 13.45: Klavierkonzert. — 22.50: . Tanzmusik. — Stuttgart, 20: Frankfurter Uebertra-gung. 21: Populäres Konzert. — 22: Neue Musik. — Frankfurt, 19.20: Französisch. — 21: Blaskonzert. — B e r« l i n, 17: Unterhaltungskonzert. — 18.50: Lieder. — 20: M. GretryS konusche Oper „Die beiden Geizigen". — Anschließend: F. Mallpieres Musikdrama „Philomena und ihr Narr". — Hierauf: Tanzmusik. 24.30 Nachtkonzert. — Langenberg, 17.35: Vesperkonzert. — S0: Abendmusik. — 21: Die deutsche Symphonie. — Anschließend: Konzertübertragung. — Prag, 17.45: Deutschs Sendung. — 19.05: Konzert. ^ 20.55: Brünner Uebertragung. — Mailand, 16.30: Kinderlieder. — 17: Nirh-mittagSkonzert. — 22.10: Varieteemusik. — M ü -n ch.e n, 16: Nachmittagskonzert. — 17.05: Kinderswnde. — 19.30: Klavierkonzert. — 20: I. Pohls heitere Dorfkomödie „Wer zuletzt lacht...". — 21.30: Abend-tonzert. ^ 22.45: Funktabarett. — Budapest, 17.10: Zigeunermusil. — 19.30: Opernvorstellung. — 22.35: Abendkonzert. — Warschau, 18: Populäres Konzert. — 20.30: Solistenkonzert. — 23: Tanzniu-— Pari s. 20.A): Symphoniekonzert. : Mitteilung des M. O. Sonntag, den 29. d. gelangen folgende Meisterschaftsspiele zur Austragung: Uni 10 Uhr „Rapid"—„Svo-boda" auf denl „Rapid"-Platze, unl 1!>.I0 Uhr „Maribor"-Rcserve—„^leznii-ar "-Neser ve am „M«ribor"-Platz und um 15.30 Uhr „Maribor"—„j^elezniöar" auf d?,« .,V'ari-bor"-Platze. Äe Platzinspektion besorgt vr.r-mittags Herr N e r a t u. nachmittag Herr A m o n. „Svoboda" wird von der A'lZiva-gung der Reservemeisterschastsspiele be'reit. Alle übrigen Vereine haben mit den N^s-cve-mannschaftcn daS Vorspiel zu jedem 5.w2i. gen Meisterschaftsspiel auszutragen. : S. A. Zelezniöar (Handballfektion). Die Handballer Mahainc, Marussig, Eisen bann, Soukup, UrbanLiL, Horvat, Habec, Drobniö, Jnkret, Kositer, Kohout und An-totiLiS baben sich morgen. Mittwoch, um 16L0 Uhr zwecks Training und Besprechung zuverlässig am Sportplatz einzufins den. : Wieder ein schöner Erfolg der Tennis. Mannschaft des S. K. öakovee. Die in letzs ter Zeit so überaus erfolgreiche Tennis« niannschaft des S. K. Öakovec konnte vergangenen Sonntag einen herrlichen t^:1-Sieg über den Zagreber .HaSk feiern. Tie Resultate waren KovaLiL-Benak 0:2, 0 3; Nyiri-Dr. FrancuSki 6:0, 6:2; Legenstein-Altstätter 6:3, 6:3; Dr. Franetoviö-LantoZ 6:1, 6:3; Kopjar-Lantoö 7:5, 3:6, 6:4; Nyiri-Kovaöie gegen Dr. Francuski-Benzk 6:2, 6:3 und LantoS-Altstätter gegen Dr. Franetoviö-Legenstein 6:3, 7:5. : Baratdin schlägt Qakovee. Vergangenen Sonntag gelangte in VaraLdin ein Freund schaftsspiel zwischen den alten Rivalen „Varaidin" und „Öakovec" zur Austragung, welches diesmal mit einer überraschenden 3:05Niederlage des Provinzmei^ sters „öaVovec" endete, „('akovec" war ncin: lich gezwungen mit nicht weniger als. 6 Reserven den Kampf aufzunehmen. Das Spiel artete gegen Schluß wegen des un-' möglichen Schiedsrichters aus. Das Puüli«. kum drang auf den Spielplatz ein und insultierte die Spieler aus Vatovcc. - Witz und Humor Zerstreut. Dienstmädchen: „Herr Prosessor, draußen stcht ein Mann mit Holzbeinen." Professor: „Sagen Sie ihm, wi? brauchen keine." » Als Heinrich Heine, Bürger der Stadt Pa« riS eine Reise nach Deutschland machte, wurde sein Gepläck an der Gränze auf daS sorgsamste viisitiert. „Aber, waS suchen Sie denn eigentlich?' fragt er den Zollbeamtcn, der in seiner Wäsche hermnwühlt. „Verbotene Bücher." „Warum haben Sie denn daS nick)t gleich gesagt!? Ich führe mehrere mit mir." „Wo? Wo?" ^r Dichter zeigt lächelnd mit dein Fin« ger auf seine Stirne. „Hier!^ Dr. H. Aieland. . .^^Zar'lvorer Zeiüuch* MMMk 55?« ^ 'DÄttw'oP ?en! K. iKeWnVet I?2er nw. ernen Literatur an «der Hand des wnÄiqen Vera, ters ulnd Führers „Veltstkmmen" »der Welt bücher in Umrissen zu betreten. Inhalt dieses 5xftes: Der Mtiver; Ferd-in. Lasalle; Blunck: Wei'bSmtMe; Strac^h: Wab^ch und Essez: Kyber: PuPipenspiel; Martin duTard; Dte TMault«: wichtige lkriegZ« bücher der Westmächte. Franckh'sche Der« laHshandlung, E^luttgart. Joden Monat ein .Heft, 90 M. b. ldoS»oS. Heft 9. Inhalt des reichillu« strierten Septenibechestes: Brock: Die Well der Tiere; Gurlitt: Auf den Inseln der Ana nas; Schmitt: Spinner und Webe? bei dcn Tieren; Vo>tyt: Die Feuersteine des norddeutschen Flachlandes: Venzmer: Lelbstve?« stttnnnelung bei Mr^ltieren; Stjler: Der tönende Film; Vosseler: Me sich die Vö.icl zu helfen wissen. Mit diesem .Heft gelaii^ diie Buchbeilage deS 3. 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WIMIMI (ttoilunäerdeeren) ksutt jeäes ()ua»tuitt /^«tsldett Süsel, vrsnntvslndrennerel f1»rldor. icorotk» e»»«» IS lL44t e.t>esre«I»llteur ouil filr lll« l^vilulttloii VGNwtWvrlUeli: U60 K/^ZPLkt. »». Drocil äer »i^uridnrskg tl8lt»rna« in /Nsridor. »» ?llr ävv tlersuLLvder o0ll äeo vruelt versot- MortUedr vlrslltor Stmcko VLILl^ V«iö» UoImd»V w A^«rN»or