Et. MelMMchste Naj stal verspteckelr, baß die Dekrete, wclche genen die Französi, sch?n UinellhanlN, die im Dienste Sr. Preus. fischen Majestät stehen, oder gestanden haben, erganoen sind , eden so, wie die zu Folge die« ser Dckrele ergangenen UrlheUssvlüche, ohne Wirkuliss verbleiben sollea. (Schluß wie oben.) Wechsel . Cours in Wie» am »8. Iuny l8l4. Augsburg, für >oo Gulden 7 2,7 »/2 M'^ c!mi. Gulden > 216 2 Mon. Conventionsmünze pr.Cto. 2,3 2/^ Intelligenz - Blatt zur Laibacher Zeitung. Nw. 50. Gubernial - VerlaMbarungen. Das Vice' Gnbernium in Fiume hat anher angezeigt, daß von elmgen Unbe« nannten, unv den Gemcmden ^Costrena, Novi, uud Castua zur Unterstützung der bleßircen österreich. Kricqer, und deren Wittwen und Waisen an milden Beytraget? 32 fi 15 kr Lonv. Mlinze, und ^ sl W. W. eingegangen seyen. ^ 0 wie nun dicft Wohllhati^leitsgabsn dcm bezielten Zwecke geniaß verwendet werden/ cbe,» so werden solche nebst der Zusicherung des besondern WohlgefaUenö von Seice diefts Gmlucrnememe hiemit zur öffenlUchen Kenntniß gebracht. Laibach am 17. Iuny 18 »4. Kurrende des k. k. proVisonschen General- Gouvernements in Illyricn. <^eme Majestät habc,^ gemäß hohen Hosdekrets vom 8. dieses bey den gegen» Vnng geänderten Zeicverhälm ssen mittelst allerhöchster Encschliesiung vom 22. May d. I. den durch d^s Zirkular vom l5). Iuny v. I. für den Kaffee festgesetzten Kon-fummo ^ Zoll von 62 ft. nebst dreyßig Prozent Kuschlag uuf 20 ft. ConventionH Münze für jeden Jemen Kaffee Netto herabzusetzen, und zuglelch als Maßstab zmn Behufe der Strafdemessung den mit dem erstgedachten Zirkular angenohmes ncn Wcuh dcä Kaffee von Einhundert fünfzig Gulden auf Einhundert Gulden, Conventions < Münze zu bestimmen geruhet. Da die Emhebung dieses geminderten Konsummo» Zolles mit ersten des fünf, eigen Monats Iuly d. I. in Wirksamkeit zu treten hat; so wird diese Bestinv mung hiem t zur allgemeinen Wissenschaft bekannt gemacht. Laibach am 20. Iuny 1814. ^».....»«........----------—-------------------------—-------------------' '" ' »^> Kurrende (2) des k. k. provisvlischen General. Gouvernements in Illyrie». Seine des k. k. beooNmächtiglen Herrn Hofkommissärs Grafen von Saurau Exzellenz habe» es den allerhöchsten Absichten Seiner Majestät entsprechend befunden, daß vo« isten des nächst kommenden Monats Iuly itens das in das k. k. ö'w'eichische unterm ,. November i?g6 bekannt gemachte bür«p gnlichl Gesehbul^ uen Thni Ztm H«uplM antgenphmene Ehepalenl vom i6len IHner ^ 5733 samml allen baranf Vezug nehMe^en Ellaulerungen, nnd btsoudern ohnehin bekanntey Aiwrdnungfn, wie ste bis z» dcm Zcitpu.-.kte der Adlrelung der Illyrischeu Provinzen im Jahre ,8a> crstoss^n !md, in allrn il'.yrischen und Prvvinzlheilen, in welchen dasselbe viS zu dem odm erlvädnlen Zeitpunkte gul!g war. wiedsl emgesührt, und sich rücfsichlllch aller was l,nln"s für Glaubensgenossen in diesen Proyinzcn vom ilenIuly an zuschließenden Ehen nur nach diesen so eben ausgesprochenen allerhöchsten Vorschriften benehmen werde. 2tc„s Äagl'gen werden t>ie fla^zöllschfn Ehegesche in eden dieftn Provinzen, namentlich lüdä« I^pol^an Zter T'lel r»oli des Ehe, und 6i»'r Titel von der Ehescheidung für alle von demlclocn ^>^gr an zu schliesscnden Ehen außer W?lkunss gesetzt. Zle-lö Von ebe'i diesem Tage an wird den Seeisorgern die gesetzliche Fuhrung der Ge» burls. Trau . und Hterdl.-giier nach dem Inhalt deS allerhöchsten PaleuleS vom 2o^H»rnung »784 üderlsagen, »no es werden 4tells von ebl'n dst»>m tag? an alle Civil» Standsbesm?? von der Führung dieser Re, glster und oon allcl, O'l'egenhclten enthoben, welche lhnen der (?oäo ^s^uleon diessalls im 2>en T'l'i aus>r!eql yal. La'bach den »4lcn Icltgewand, Epik^el, Tische, Kästen, Schreib» pulls Nl»d mehr mlüece Gegenstände qeqen qlei.t) baare B. Chyrurgische Gerechtsame ist aus freyer Hnnd hindanzugebcn, ^icdhader belieben sich des Weilern wegm lm Zeitungskompcoir zu melden, z^aibach den ,55. Iuny ,3^4. Weinsckanks b ll,gek von erster nnd bester Oualität Aus« GHnder-Weine, als Hl,!-q.,nt,.'r. H,rmitaa'. Bourdeaux, Champagner, Malaga zc. D'nn ^ «Nerley Woll. und Baumwoll. Waaren, Schreibpavie, und auch allerle» Mobilien um die billiasten Preise haben, mn dem Bemerken, daß t«HU nur yoo 8 Uhr slüt) bis 4 Uhr Nach-Mlltags osben^llnlc Sache» tlkausea kunn^ Feilbietungs » Cdikt. (2) ^ Von dem k. k. Szluiner Regiments Gericht wild bicmil bekannl gemacht: Es sey anf Ansuchen dcs ^N2tkä6 lw^Ucd 3it.w in die Feilbielnig dll iu diesem Regiments Nr. an den Fluß !Vl^e5nic2^, in e:uer Entfernung von » ,s4 Slund von Karlstadt, neben einander an der Zenggcr - ^l^sse liegenden, und aul ZZ ?L» fi. in Konoenzionsmünze gerichtlich ge» schätzt«« 2 Mahlmübien sammt den dazu gthöklge^ 4 I'4 Joch Äcker Grund > und is« Joch Obstgarten des ^n,Uilü3 liinkovic^ von Nnl)vnik.im Wege der Ezekulion gewilligel worden. Da nun hlczn drey 5ilnuue. und zwa, für den clsitn der 7te August, für den 2ten der 4te September, endllch nir den Zten der c>le Oclober l. I. mit dem Beijahe bestimmt wer« den, d^ß, wenn bltse 2 Mühlen weder bei t>rw »sien noch bei dem 2ten Termine um die Schätzung oder dülüder an Müun gebracht werden könnten, es bei dem Zlen auch unter der Schätzung oerkault «rerden würde, so haben alle diejenigen, welche diese 2 Mühlen an sich zu bringen gedenken, an den gröachlen Tägen Vormittag um ,0 Uhr früh in der Szluiner ^etziwlnl^üerichlofanzley zu erscheinen und chre Anbelhe zu Protokoll zu geben. Kiese 2 MÜ5,lcli und zwür die ertte hat 7 Gänge das Gebäude ist von soliden Matenale l Slsck hock. L)>? l^le val 6 Gänge eben von soliden Material? gebauct, beide Mühle« sind ll.it den nöthigen Wo)nzmu?,5rn und bliche! versehen, dabey besindei sich noH eine , St«ck hohe gemauerte i^ohunng nut 2 Ziemer e»l 20 Slück V>»t), et,-> auf gemauerten Pfeilern gebauter Schweinstall auf Io Stück und bei. dem Emga.'l, der Müb!c ist eine gen,6u?!le «no gewölbte Brücke. Die Bcdillgnisie des zu zahlenden Kausschillil:us können in ter genannten Kanzley einge« sehen werden. Kall>tadl den »4. Iuny 1^,4. Pr. k. k. Szluinet,Regiments »Gericht V e k a n n t m a ch ll n g (2) Von der k. k. provisorischen Bancai .Gelälicn. Admmlstration zu Laibach ist wiedef ^eZ in Km, scßkasttn 'ocn.duömaün GoNl;eb D^luel H^el lütter dc^n »o. May «ä»4. z- Z. Da terselbr >»aci) de»n l)on ^«iesicr Hauptzollainle enlb?gleisctcn Untersuchungs,Protokolle tcs t. k. Gräuzzollamtcs Optschina eil.gcstanden hat den mitgesührrcn Cambrcque oder Perc^ill Nlcht anz^mcldel zu hadcu; so wnd derselbe Kraft der Zollpatencs Absätzen dc anno »788. 3. ,Z, ^6^ und lu., sammc dcsjeil «^chälzlingswerthe per F4 fi. 32 kr. h.emlt als verfallen er, kennt. Iedock, Mro deun'elbcn ftc^gesiellt in Zea von 84 Tagen a äi« der Nazwns Zustel«-llum entweder dea Wcg der Gnade lnimitce^lbar bey dieser Administration einzuschlagen oder ober im Rechtswege den k. k Fisttis aufzulodern. Dieses wieder den Gottlob Daniel Wetzel geschöpfte Verfalls-Erkenütniß wird demsel« ben hlcnnt zu dem Ende bckamn gemacht, daß er selbes in Zeit von drey Monathen vom Tage der gegenwärtigen Kmidmachlmg gerechnet um so gewisser bey dem k. k. Hauplzollamte zu Trieft erheben solle, als er nach fruchtlosen Verlauf dieser Zeitsrist nicht mehr gehöret «erden wird. K. K. Hauptzollamt. Laibach am 20. Iuny ^4. Nachricht. Das m der Wiener Hofzeitung auf Subskription angekündigte Denkbuch för Fürst und Vaterland, welches eine genaue Beschreibung, aller in der Monarchie statt gehabten Friedens und Freudenfeste, Beleuchtungen, und den dabey vorkommenden Smnbildnn, Inschriften :c. enthalten wird, gibt Unterfertigtem Gelegenheit, in hiesigen Gegenden mit Beseitigung alles Gewinns die Subscrip-tion zu eröffnen; da der Preis noch nicht bestimmt werden kann. Mögen sich ein hoher Adel, die k. k. Hrn. Beamten, und die Bewohner der Stadt und des Landes ^ zahlreich vormerken lassen, da der Ertrag dieser Unternehmung ganz zur Unter-U siützung der bey Kulm und Töpliz durch den Krieg verunglückten Einwohner gewid-W met ist. Wilhelm Heinrich Korn. Verlaß . Abhandlung. (2) Von dem Friedensgerichte der Hauptstadt Lalbach intia m.iilxi8 als höhern Orts äele-ßirter Abhandlungsinstanz wird hiemil öffentlich bekannt gemacht: ES habe ftch das t. s. provisorische Fiskalaml im Natnen der bcttliegerigen kranken Ar» wen zu dem gesammlen Anton Kaulschilschischen Nachlasse aus dem Testamente vom ,. Oll. !8»3. cnm den^iiclo le^ig 6<^ Inv^ntaiii erdselklälet, und vereint mit dem Testamente» Exekutor Herrn Dr. LukaS Ruß gebeten, eine AnmeldungSlagsahung für diejenigen «uszu» schreiben, welche 6ui)H».i0cun<^6 titulo auf diesen Verlaß einen Anspruch, oder Kodeturig haben mögen. Zu dieser Anmeldung wird demnach der 2Zle Iuly des laufenden Jahrs Vormittags um 9 Uhr bei diesem FriedenSgerichle, welches seine Funkne«?!, in dem Hause Nr. 206. ia der Stadt Laibach hält, bestimmt, und hiezu alle diejenigen, welche auf den Nachlaß deS verstorbenen Herrn Bischofs zu Laibach Anton Kautschilsch einen Anspruch, oder Federung-aus was immer vor Nechtsgrunde zu haben vermeine,,, sogew'ß ju llscheiuen vosgcladen^ als sonst die Nachlassenschafl ohne weilers dcn legilimirlen, Erben e»ngeanlwvtlel werden w llde. Laidach den iF. Iunp l8»4. Gerichtliche Versteigerung eines HauseS nebst der dazu gehörigen halben Hübe. (2) DieseS HauS und halbe Hübe ist zu Sasniz Mairie Alilaak, Canton Laak, Distrikt taibach 8ub Nr. Z/. gelegen, ohne Schild und wird vom ?iin^ns und 3^ella It,>U6N2 als Eigenthum benützet. Es wurde denen Eheleulen ?ii^ns und 3pSU^ leilen^ durch den Nkt deS Huissier Herrn Joseph Samassa den 6. Mao d. I. aus Änsisheu des Zi^8iu6 I^s^nkn Grundöc» ßtzer und wohnhaft zu Ehrengrnbcn 3ir. 6. obiger Mairre und Canlon im Beschlug gcnohmen. Eilit Abschrift des Beschlagnehmullgs - Ailes ist dem GerichlSschre'bcr des Friedensge» lichts von Laak, und eine andere dcm Herrn Demschcr ersten Adjunkten der Wairte Alllaak^ Mitgetheilt worden. Dlese Bcschlagnehmung wurde auf Vcr Hypothesen-Kammer zu Taibach den in. M'y Register 1. Nro. 30. so wte auch auf der Kanzley dcs ersten Instanzgerichls zu Lawach dcn 20. May 18»4. eingetragen. D»e erste llmiomachung der Vlrkaufocdingnisse wird in der öffentlichen Sitzung des bs» sagten Tritts den ,, Juli 18l^. stall haben. Herr Sachwalter Ma!hi,s Orenig wohnhaft zu Laibach in der Kapuziner»Vorstadt Nr. i8. wird silr den Bcschlagnehmer auftreten. Laibach am 17. Iuny >8l4. Anzeige verschiedene» In,.lumfnle. (2) Usiterzelchneler nbr sich di? Ehre hieaiil anzuze gen, daß er mit einem großen Sorli« «en^t von a>u 1 "".'stkalls^.-'« Insir-menlen versehen ist; nähmlich: Waldhörner, Trompeten, und Po6hosn, sammt Bögen und Aussah, Fagots, Clarmells von allen Galtungen, Flöten N,il ,mo ohne Eyliider mit em^r biS auf stcben Klappen, FlagevlelS, Tcrzet. Flageolels, Ezakan. Piccole, Sarpan, Englisch. Horn, Oboe, Octao. Dboe, ordinaire, millelfe,ne Ul.y ganz feine VioNns,wic auch von aller Gattung Violin. Sailen; Violinbögen von aller Gatlung, ge!ch''i°din>'n, un sich selbst zu klistiren, lollo. oder sogenannte Dombvlaspiel, sanunl Carlen ni»ö Zugehör, alle Gattungen Tabackvseife» und Taball^öhle^ des lais. königl. österreichisch provisorischen Generat' Guberniums in Illyricn. Womit die Französisch' Myrischö Zoll- Verfassung aufgehoben, und däöÖtMeichischtZoö' System eingeführt wird. ^2eine b. V Majestät haben allergnadigst zu entschließen geruhet, daß die den IU^ischen Provinzen sö sehr als dett österreichischen wandern schädliche französische Zollverfasstmg^ ganzlich aufgehöbM/ die österreichische 3ollordnung eingeführt, und der freve verkehr zwischen dem alten österretchischen Staatskörper und IU^rien hergestellt werde > um hiedurch den Handel aus denen österreichischen Staaten in die fremden Bänder, dann aus denen fremden Tandem in biß österreichischen Staaten wieder zu beleben. Die Haftn in dem Ü»ittorale treten in ihre vormahligen Vorrechte zurück / und so werden Trieft und Fiums wie vor deren Abtretung vollständig als Freihafen behan' delt werden. Diese allerhöchste Lntschtießnng wird mit dem i. des Monats April 1814 in die Ausführung gebracht werden, vott welchem Tage an die rechtliche Wirkung ansangt. ll^aibach dm lg. März 1814. X^^ "^ wirklicher Geheimer« und Hofiriegsrath, des mu titiirischett y/aria Thetssielidtdöns Niceer, Ge. Nerql < Feldzeugmeister, Inhaber eines Illfantcries Regiments, dann Civil«und Militär - GoUverneus in IUytiett Freyherr v. Lattermann. AuffcrorbeiMches Extra blatt. Augsburg den 17. März 18^4» -!^?r so eben hier durchgecilte k. k. Kabinetskourier, Anton von Kemperle, welcher am ,4. d. aus dem Hauptquartier Chaumont abgegangen war, hat von Gr. D. dem Fürst Metternich den Auftrag erhalten, folgendes in französischer Sprache gedruckte von der großen alliirten Armee bey seiner Durch« reise zur allgemeinen Kenntniß zu bringen. Bullet in. Ein glänzender Erfolg hat so eben die Wa,fen der allntten Mäckte verherrlicht. Der Gras (5t. Priest, General« Adiutanr S>-. Maiestät des Kaisers a.ur Reussen, hat die Sta^t Nheims am 12. Mäl-z um 6 Ukr Morgens m.t St^lr'N erobert. D»e feo.dliche Cavallerte, d.c ezneu Theil der Garnison ausmachte, und sich durchhaue» wollte, isi gänzlich oermchtet. 2^00 Gefangene, unter welchen sich der General Lacoste, der Olmst Regn:er Ui.d eine Menge ONciers befinden, sind Mit »u Kanonen in unsere Häude gelauen. Unser Verlust war lucht beträchtlich, weil der Angriff mit beyspiellosen Muth ausgeführt wurde. In diesem Augenblick erhielt man die positive Nachricht, daß dle sraiizösische Armee, unter per-söhnlichen Commando des Ka.scrs Napoleon, am 9. d- vom 2t Blücher bey i.aon geschlagen wurde, und sich nach Soissons zurückzog, das 6. Armee »Corps, unter M. Marmont ist abgeschnitten, und gänzlich aufgerleden, blos ein Theil der Eavallerie hatte noch Zeit sich durch die Flacht zu retten, aber die ganze feindliche Infanterie fiel mit 50 Kanonen in die Hände der Sieger« Ferner thellte oblger k. k. Kabinetskourier auf Befehl seiner Durchlaucht des Fürsten Metternich in Eile noch folgende Nachrichten mit: Ein am l4. aus Nogent angekommener Courier des F. M. Fürsten von Schwarzeuberg brachte die Nachricht, daß F. M. Blücher den kaljer Napoleon am ,H. bey Soisson gänzlich in die Flucht ge, schlagen, und 6i Kanone« erobert habe. Napoleon soll mit den Resten seiner Kavallerie die Strasse nach Bretagne eingeschlagen haben. Ein zu gleicher Zeit vom General Vianchi eingetrossener Courier meldete, daß dieser General im Marschall Augereau bey Macon gäuzlich geschlagen, und d.e ganze Artillerie erobert habe. Die alliirte Armee ist in der Veriolgung des Feindes l6 Stunden über Paris hinaus. In Folge dieses Sieges war der General-Lieutenant Gras v. Bubna in Lyon eingerückt, und hatte sich mit einem Theil seines Corps mit Lord Wellington vereinigt. Die Freude, welche diese glänzende« Nachrichten lm Hauptquartier verbreiteten, ist unbeschreiblich. Die Niederlage des Feindes, ist mit jener bey Leipjig zu vergleichen. Unter den eingebrachten Tro yhäen soll auch me von Ihrer Maicsiät der franz. Kaiserinn elge.chändig gestickte Hahne sich pennden. M^E xlrablatt. ^ ^M Dijon den Zo. März. l8l4. um 2 Uhr Morgens. > ^in so eben aus dem Hauptquartier des F. M. Fürsten v. Schwarzenberg , zu Tressaux, vom 27. ^ März angelangter Courier, bringt die höchst erfreuliche Nachricht vonewem großen und entscheiden» ten Siege, welchen die Hauptarmee, unter persönlicher Anführung dieses Feldmarschalls, am 25. März über die Corps der Marschälle Oudinot, Victor und Macdonald, bey Fere Champenoise erfochten hat. Gegen ton Kanonen, »20 Pulverwagen, über 6000 Gefangene, worunter die Divisions»Generäle Pacthod und Amcy, die Brigadegeneräle Delort und Thonvenot, und noch 4 andere sich befanden, en Befehlshabern der entgcgeMehendm (Zrrettkrasre gehörig auttorch«/folgeude Arrikel fkiigcsctzt und unterzeichnet: ^. Art. Die Corps der Marschälle, Herzoge von Trcviso Wd Ragusa werden die Stadt Paris den Zi. ( 19.) März um 7 Uhr in der Frühe räumen. ' ^ 2. Arr. Sie werden die Kriegsgcräthe ihrer Corps mit sich nehmen. Z. Art: Die Femdseligkettei, dürfen erst zwey Stunden nach der Räumung der Stadt, das ist den Zi. März, um 9 Uhr früh wieder anfangen. 4. Art. Alle Arsenale, Wcrrstätte und Etablissements,und Militär-Magazine bleiben in dem Zusian. be, in dem sie waren, ehevor ine gegenwartige Capitulcmon zur Fra«e kam. 5. Art. Die National oder Stadtgarde bleibt gänzlich gclrennt vun den Linientruppen; diese wird bey« beHallen oder entwaffnet oder entlassen werden, nach der Dlsposttioa der aüurten Mächte. 6. Art. Die Corps der Munizipalitats Gendarmerie wcrdcn mit der National-Garde cin und dasselbe Schicksal haben. 7. Art. Die nach 7 Stunden in Paris zurückgebliebenen Blessirten und Marodeurs sind kriegsgesangen. . 8. Art. Die Stadt Paris wird der Großmuth der hohen allnnen Mächte empfohlen. Zu Paris den Fi. (,9.) März ig^4 um 2 Uhr Morgens. MM Unterzeichnet: M Oberst Orloff, Adjutant S, M, des Kaisers aller Reusscn. ^ M Oberst Graf Paar, Adjutant Sr. Durchlaucht dcS F. M. Fürsten V>. M Schwarzenberg. M Oberst Baron Fadrier / Staabsofizier Sr. Erz. des Herzogs v. Ragusa. M Oberst Denys erst-r Adjutant Sr. Exz. des Marschalls Herzogs v. Ragusa, DM c. Erklärung. M Die Truppen der verbündeten Monarchen haben die Hauptstadt des französischen Reichs- besetzt, die Müien Souverams nehmen den Wunsch der französischen Nation an. Sie erklären: . .< :'i^ ., . Daß , wem, die FrledenSbedlnHlllsse Vle stärkste Gurulllle un hallfn sottlell, da es dar.' VM zu thun ist, Bonapartes Ehrgeltz zu fesseln, sie giwstiftßx seyn müssen, wenn Frankreich lelbst durch die Zurückkehr zu einer weisen Negierung die- Versiyerung zum Frieden anbiethet) wird. In Folge dessen beschließen die alliirtsn Souverams folgendes: Daß sie sich nicht mehr in eine Umerhandluna. weder mit Napoleon Vonaparte, noch mit jemand seiner Familie einlassen werden. Das; sie die Iategritit des alten Frankreichs, wie sie uncer seinen rechtmäßigen Köl'.igen war, rejpektiren- Sie könnm autb mehreres thun, weil sie den Grundsatz haben, daß Frankreich z'i Europens Wohl groß und machtict sey. Sie erkennen und garantiren dic Conftitmion die sich Frankreich sMst giebt In Folge dieß laden sie den Senat ein, daß er eine provisorische Regierung aufstelle, um ders selben Bedürfnisse zu besorgen, und die Einleitung zu einer CynstitMion zu treffen, die dem französischen Volke augemessen ist. < ^. - Die Meinungen, welche ich Ihnen zu erkennen UMen habe, ssnh meine-^nd dis Meinungen der gesttmmcen aum«n ^tna)te. ^ A l e^ a n d ^ p. » Im Nahmen Oemer Ka'jerlichen Majestät, Der Staats - Sekmar W! Graf v. Resselrode. ^M Parls den 31. März um 3 Uhr Nachmittags,