__________Samstag, 3. October 1896. Jahrgang 115. Mbacher ,H'uW"3"°"p"": Mlt Postverlendung: MlMhrlg ss, ,k, halbMr!«, ft, 7 bn. Im Comptoir-l?<». -5. '' hnlbjährl« fl. b b», ssiir dic Z,!stsll»na in« Hau« ssanzjahr!«, sl, ,, - InsertionsgtbUr: ssilr «e»»e Iiileratf b!« ^> 4 H<-!ie„ »5 l>,. gloker!» pcr Zelll 6 lr,- bf< «fteien Wiebrrholu»»!'» prr Zelle » lr Dlt »Laib. Zelt,» «scheint iästllch, mtt Uu«»ahme der Vonn» und Feitrtage, Die «b»<»lftr»Non befindet stch Vongressplah Nr. 2, die Uebnci Ministerial. Secretär Ernst Ritter Maurig e ^ n Sarnfeld das Ritterkreuz des Ordens der 5" öWschen Ehrenlegion, der Hof- und Ministerial-h°""plst erster Classe Dr. Hermann Ritter Mitscha e>.^ "iaerheim den kaiserlich russischen St.'Anna' lven dlilter Classe, ferner der Hof-und Ministerially ,Mt zweiter Classe Clemens Freiherr Erb von tik "lsfer und die Concepts-Praktikanten Dr. H^r Graf Szapäry von Szäpär. Mura-tz^^bat, Szechy - Sziget. Letenye und tz^le und Dr. Arpäd Trettina Edler von h^ llerstein den kaiserlich russischen St.°Stanislaus« ^ dritter Classe annehmen und tragen dürfen. ^»^" 1. October 189« wurde in der l. k. Hof- und ^ Druckerei das 1.VIII. Stück der italienischen, das I.XV. Stück tUthHuschen und das LXVIIl. Stück der böhmischen und bet>e„F"l Ausgabe des Reichsgesetzblatts ausgegeben und Nichtamtlicher Theil. Der Neichsrath. zllla Hinblick auf den vorgestern erfolgten Wieder. t>ie',^Nlentritt des Reichsraths verweist °n ^Mk' darauf, dass sich gestern der Tag jährte, danU - bie «Wiener Zeitung, die Allerhöchsten ^lium« w "' betreffend die Ernennung des Mini-'Dyz 5.Vadeni. veröffentlichte, und bemerkt wciter: ^onur^- ^ltt"«G' b>e Tradition der österreichischen tede bn^«"^^ Graf Vadeni in seiner Programmez ^ f" ^2. October v. I. als das Pivot seines Amtes; dieser ».^"^^ert werden, dass an der Fortdauer ^runii ü ""6 "°ch "'cht gezweifelt wurde. Die Re- ; lie lN es nocy yeute. Die Festigkeit der gegenwärtigen Regierung wurzelt in den ethischen Motiven der Ge« rechtigkeit gegen alle. Die Regierung bat keine Wand-lung zu verzeichnen; die Fädcn, die sie ergriffen, hat sie in der Hand behalten. . . . Das Parlament, das heute wieder zusammentritt, liefert in der stattlichen Reihe von Gesetzen, die es in dem 'Abschnitt «Ein Jahr Badmi» beschlossen, den Beweis der vitalen Kraft drs Ministeriums. Welches Parlament konnte sich bisher rühmen, im letzten Jahre seiner Lebens» dauer eine so große legislatorische Arbeit zu vollbringen, wie das unsere in diesem Jahre? Das Wahl-, resormgesetz ist vor kurzem publiciert worden. Die Steuerreform ist fast finalisiert. Die neue Civilprocess» ordnung ist Gesetz geworden. Die neue Executions-ordnung ist zu Ende berathen. Das Veamten-Pensions-gesetz ist eine Thatsache. Und dann eine schier endlose Reihe von Gesetzen: über den Verkehr mit Lebensmitteln, über den Ratenhandel, über das Urheberrecht, über die Berg'Inspectoren, über die Versorgung der Witwen und Waisen von Officieren, über die Revision der Erwerbs- und Wirtschafts-Genossenschasten, über die Revision des Grundstcuer-Catasters. über die Be-theilung der Stadt Wien aus dem Ertrage der Linien-Verzehrungssteuer, über die Zuckersteuer, über den Bau von Localbahnen u. s. w. Im Bewusstsein dieser Thaten mag das Parlament das Arbeitsprogramm wägen, das ihm noch zugemessen ist. Zunächst ist es seine naturgemäße Pflicht, den Haushalt des Staates zu regeln, geordnet zu übergeben dem neuen Hause, das nach ihm kommt. . . Es ist nur selbstverständlich, dass die Regierung in erster Linie Gewicht darauf legt, das Budget unter Dach zu bringen, die mühsam erzielte neue Ordnung in dem Termine der Budget« berathung und -Beschließimg aufrechtzuerhalten. Die Arbeilsfreudigkeit, die mit dem Cabinet Badeni in das Haus auf dem Franzensring einzog, kann noch nicht als erloschen bezeichnet werden; eS ist nicht anzunehmen, dass sich das Parlament die Todesschwäche suggerieren lassen wird.» — Das «Vaterland» schreibt zur Wiedereröffnung des Reichsraths: «Se. Majestät der Kaiser weilte soeben nach der Inauguration eines großen Werkes der Cultur im Osten, umgeben/von den Hul« digungen einer Bevölkerung, über welche er nur Einfluss hat durch die Erhabenheit seines Charakters und die überragende Macht unseres Staates. In einem solchen Momente ist es doppelte Pflicht jedes Patrioten, alles zu vermeiden, was als Symptom des inneren Zwistes das Ansehen unseres Staates schwächen kann. Nicht nur die inneren, auch die äußeren Verhältnisse der Monarchie fordern gerade jetzt nachdrücklichst das Zusammenwirken aller erhaltenden Kräfte.» Die Neise Seiner Majestät des Kaisers nach Rumänien. Anlässlich des Besuchs des Kaisers Franz Josef in Rumänien liegen zwei sehr beachtenswerte Mittheilungen vor. Der Berichterstatter der 'Presse» wurde vom Könige Carol empfangen. Nach dem hierüber veröffentlichten Berichte äußerte sich letzterer mit vollster Anerkennung über die Politik des k. und k. Ministers des Aeußern Grafen Goluchowski und betonte, dass er von derselben auch mit Bezug auf die wirtschaftlichen Beziehungen Rumäniens zu Ungarn in beiderseitigem Interesse das Beste erwarte. D?r König erklärte, dass die wirtschaftlichen Interessen Ungarns mit denen Rumäuims durchans nicht unausgleichbar seien. Er habe schon vor längerer Zeit auf die Mittel hin-gewiesen, wie ein dauernder Handelsvertrag abzuschließen wäre; es gäbe ja vielfache gemeinschaftliche Interessen, welche es ermöglichen, dass die beiden Nationen sich wirtschaftlich gut vertragen. Auf den Besuch des Kaisers Franz Josef in Rumänien übergehend, gab der König seiner Fr,ude und der seines Volkes über diesen so auszeichnenden Besuch des mächtigen Herrschers der benachbarten Monarchie Ausdruck. Aber nicht bloß für das rumänische Land und Voll, auch nach außen hin sei dieser Besuch eine Bekundung der Friedenspolitik, der sich Rumänien im eigensten Interesse anschließe. Schließlich berührte der König die Wirren im Orient und erklärte, Rumänien habe nur die friedlichsten Absichten. Der Sultan wisse, dass die Kutzowalachen sich dem agitatorischen Treiben anderer Volksstämme auf der Balkanhalbinsel nicht anschließen und ein Element der Ordnung bilden, auf das die Machthaber in der Türlei sich stützen sollten. Es sei aber schwierig, etwas Dauerndes bei der Pforte zu erreichen. Der Sultan, der gewiss die besten Absichten habe, behalte sich jede Verfügung vor, wodurch die Pforte jeder Macht entkleidet werde. Daraus entstünden viele Nach< theile. Ferner publiciert die «Neue Freie Presse» eine Unterredung ihres Berichterstatters mit einer «sehr hochstehenden Persönlichkeit Rumäniens», worin ausgeführt wird, ganz Rumänien sei von dem Bewusstsein Feuilleton. Der^Thaler. Von L. Kaber (Breslau). ^ lwch^"lerncht war zu Ende. Der Ordinarius, U°gen7n m "" "'^'s thuender Miene und hoch-. ""tag pi« ?".^ ""art hatte, dass er übermorgen, UelmHi"« ^misches Specimen über sämmtliche un-^turner. " ^lba dictieren würde, verließ das Schul- !^"benden^"°"" brachen sofort in einen ohren-^""lich i^"" °"' in einen Lärm, wie er all-^lt zHsl?"er nur ewmal. nämlich Sonnabends !« Die ^„.. ^' 'n dlesem Raume gehört wurde. 2' "der?" c'^"- 'Hurrah, morgen ist Sonn-doch <^oer wenn sie es nicht riefen, so dachten sie's ^^mch^'r^^^^^ °"f den Gesichtern der ^. kürzten nn>>^"' d" Klugen und der Dummen. °uf dem kürzesten, aber ^and n^n Wege über die Bänke hinweg nach y'eng. «n. wo an den Kleiderrechen die Garderobe lL". Nube und Mantel, mit z«°' "'n ?mch/^^ °"l der Treppe erst be- ill^ den veN/""a"' °ls durchaus nothwendig. Msen ^°l"en Wen vier Kalkwänden weilen ^'^ tür g2e? "Ü".?. st« die Schar in das "" großen und kleinen Gymnasiasten, die aus den übrigen Classen herausströmten, um draußen auf dem freien Platze vor dem Schulgebäube nach allen Richtungen auseinander zu laufen. Draußen in dem Schwärm wartete der dicke Quartaner Paul Liebig auf seine Mitschüler Fritz Horn und Franz Schneider. Er hatte ihnen schon während der letzten Zwischenpause Mm einzeln ins Ohr ge« raunt: «Du, hab' dir was zu sagen .... nachher um Zwölfe erwart' ich dich an der Ecke .... verstanden?» Nun traten auch die beiden anderen hinzu. Gravi. tätisch erklärte der dicke Paul, nachdem er sich vor-sichtig umgeschaut, ob auch ia kem Unberufener ihn hörte: ^ , «Nämlich. Kinder, heute nachmittags woll'n wir uns 'mal schneidig amüsieren.» Fritz und Franz machten lange Hälse. Sie steckten die Köpfe zusammen. Würdig, mit Gönnermiene, fuhr Paul fort: Zunahme der Unternehmungen und Beschäftigungen zurückzuführen. In der gestrigen Sitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses theilte der Präsident das Nuntium des Beschlusses des Magnatenhauses über den Gesetzentwurf, betreffend die Curialgerichtsbarkeit, mit und beantragte die Zuweisung desselben an die betreffende Commission. Abg. Horanszky erklärte dies für überflüssig, da Baron Vansfy die Auflösung des Reichstags angekündigt habe, und fragte, warum dies im Magnatenhause geschehen sei. Ministerpräsident Baron Banffy erklärte, es sei durch Zufall so gekommen. Obzwar die Regierung die Garantie hatte, dass insbesondere das Budget vom Hanse erledigt werden lönne, so wolle sie doch volle Beruhigung haben, weshalb sie der Krone die Auflösung des Hauses vorschlug. Er hoffe, in den nächsten Tagen die kaiserliche Ermächtigung hiezu zu erhalten. Gegen den Abg. Ugron polemisierend, constatierte der Ministerpräsident, dass Ugron dieselben Stellen aus dem Gesetzentwurf eliminiert wissen wollte, welche vorgestern im Magnatenhause gestrichen wurden. Gegenüber dem Abg. Polonyi wies der Ministerpräsident entschieden die Behauptung zurück, als ob die Krone die Eliminierung der ß§ 169 und 170 gewünscht hätte. Er erklärte, die Krone sei von den constitutionellen Gefühlen vollständig durchdrungen, und es könne nicht im geringsten Zweifel gehegt werden, dass die Vorlagen, zu deren Einbringung die Krone die Einwilligung ertheilt hat, nicht sanctioniert würden. Es sei jetzt, wo die Krone mit der Nation das Jubiläum feiere, überhaupt nicht am Platze, die Krone in einen gewissen Gegensatz zur Nation stellen zu wollen. Hierauf wurde beschlossen, das Nuntium in Druck zu legen und den Acten beizuschliehm. Die Interpellation der Abg. Konyratly, Apponyi und Ugron, betreffend die Feier am Eisernen Thor, beantwortend, erklärte der Ministerpräsident, es sei ttn-zutreffend, dass der ungarische Charakter der Feier nicht genügend zur Geltung gekommen sei. Dadurch, dass die Feier in den Nahmen der Millenniums-Festlich leiten aufgenommen wurden und die ungarische Regierung Einladungen versandte, war der national - unaarische Charakter des Festes ausgesprochen. Sowohl auf dem Kaiserschiffe als in Orsova w^r die ungarische Fahne gehisst. Auf dem Schiffe waren neben den Farben des Kaisers diejenigen der erlauchten Gäste angebracht-Das Programm entwarf der Handelsminister, für den Text der Kaiserrede, welche mit Rücksicht auf dtt fremden Souveräne französisch gesprochen wurde, übernehme der Redner die Verantwortung. Der Minister-Präsident verweist auf die ausländischen Pressstinnuen, worin bei Besprechung der Eisernen-Thor-Feste überall hervorgehoben werde, dass Ungarn dieses Werk voll' führte. Die Interpellanten erklärten sich von der Antwort nicht befriedigt. — Die nächste Sitzung find" Samstag statt. Aus Berlin wird gemeldet: Bestem Vernehmen nach ist die von mehreren Blättern gebrachte Meldung, dass eine litt hauische Deputation in Theer-bude von Kaiser Wilhelm in Audieuz empfangen wurde, unrichtig. Ein solcher Empfang hat thatsächllH nicht stattgefunden. Am 28. September war der auf 28 Jahre ge' schlossene Handelsvertrag zwischen Italien uno Tunis abgelaufen, nachdem Frankreich ihn vor einiger Zeit im Namen von Tunis gekündigt hatte-Ueber diefen Vertrag, seine Giltigkeit und seine Ersetzung schwebte zwischen Frankreich und Italien lange ein diplomatischer Streit, dessen Kern darin lag, da!» Frankreich das Protectorat über Tunis ausübt und '»' folge dessen auch die Oberaussicht über alle auswärtige" Beziehungen Tunesiens beansprucht, während Itall^ das Protectorat bisher nicht anerkannt hat. Nnn '!»' wie telegraphisch gemeldet worden, diesertage in P^l von dem italienischen Botschafter Grafen Tornielli uiw dem französischen Minister des Aeußern Hanotaux e» zwischen Italien und Tuuis neu abgeschlossener Vert"« unterzeichnet worden, welchen die meisten Pariser Io" nale mit Freuden begrüßen, wobei sie die Hoff""^ aussprecheu, dass durch diesen Vertrag eine endguW Annäherung zwischen Frankreich und 3^ ^.„ auf landwirtschaftlichem Gebiete herbeigeführt weror möge. . . r Wie man aus Belgrad meldet, sind 'N ",^ letzten Zeit keine Armenier aus Coustantinopel Serbien eingetroffen, weshalb lein Grund von U' irgend welche administrative Verfügung, betreffend Aufenthalt von aus der Türkei eingewa^oel Armeniern, zu treffen. Die entgegengesetzten Nach"") entbehren der Begründung. ^. „, Nach einer Meldung der «Times« aus ^" stantinopel übersteigt das Deficit des laicht Jahres nach dem Anschlage des Vudgetconntes eine Million türkischer Pfund. Die Die Agence Havas meldet aus Athen: „ osficiöse «Proia. ertheilt den armenischen FlMU^ Unerbittlich Gericht. Roman von F. Klinck. (5. Fortsetzung.) Walther Friedemann konnte sich dem Einflüsse dieser angenehmen Stimme nicht entziehen, die sein Interesse für den Sprecher erhöhte. Dieser selbst war ein Mann, von dem man kaum hätte sagen können, dass irgend etwas ihn vor anderen Seinesgleichen aus« zeichn^, wcnn es nicht der rubige, klare Blick aus ungewöhnlich großen, grauen Augen war. Herbert Grüner war kein schöner Mann. Die in der Mitte etwas gedrückte Stirne war zum Theile von schlichtem, dunklem Haar bedeckt; die Backenknochen traten stark hervor; der Mund war groß, die Nase leicht gebogen und die Gesichtsfarbe bleich. Walther Friedemann dachte, dass er sich den Mann, der Friedrich Hartner seit einiger Zeit durch geschäft' liche Beziehungen sehr nahe gestanden, anders vorgestellt hatte. Eine Viertelstunde etwa vergieug in flüchtigem Gespräch über Dinge, die fernab von dem lagen, was Walther Friedemann Hieher führte. Die kleine Lora hatte sich zärtlich an ihren Beschützer geschmiegt, der den Unten Arm um die Kindergestalt geschlungen hatte, während er mit der rechten Hand ab und zu zärtlich über da« weiche Muzende Haar seines Schützlings suhr seinen Besuch bald zu erneuern, aber zugleich auch mit dem Bewusstsein, dass die Gattin seines verstorbenen Freundes seiner nicht mehr bedürfen werde, sondern in Herbert Grüner eine starke Stütze gefunden habe. Dieser kehrte, nachdem er den Gast bis an die Thüre des Hauses geleitet und sich hier von ihm verabschiedet hatte, auf die Veranda zu Frau Marie zurück. Lora war ihm gefolgt, und er führte sie auch jetzt wieder an der Hand. Ein wehmüthiges Lächeln umspielte die Lippen der Mutter, als sie ihr Kind die Hand ihres väterlichen Freundes streicheln sah. «Ich meine, Herr Grüner, Lora sollte jetzt wieder hier im Hause bleiben,» sagte sie. «Ich kann mich eines leisen Druckes bei dem Gedanken an die Umwälzung, welche das Kind in Ihren ruhigen kleinen Hausstand gebracht haben muss, nicht erwehren. Vielleicht ist es auch gar besser für mich, wenn ich erst wieder etwas zu versorgen habe!» «Nur dieser Nothstand könnte mich bestimmen, Ihr Anerbieten, das Kind in Ihrer Nähe zu behalten, als ein ernstgemeintes zu betrachten,» entgegnete er. «Sie wissen es, wie ich das kleine Ding liebe. Seit dem Tode meiner Gattin ist mir in meinem einsamen Hause nicht wieder so wohl gewesen, und nur der Gedanke an das große Unglück, dem ich dieses Wohlbefinden danke, legt sich bisweilen drückend auf das Bewusstsein, dass noch nicht auf immer alles Glück von mir genommen und ein Ersatz mir gewährt ist.» «Sie haben sich ein schweres Opfer auferlegt, indem Sie auf die Gegenwart Ihres einzigen Kindes Verzicht leisteten,» meinte Frau Hartner. «Es ist lein Opfer!» entgegnete er. «Was .^ ein Vater dem Sohne sein? Nehmen S»e a"-^ wollte ihm folgen, seine Studien überwachen; wie ^ würde es dauern und ich stände abermals "^ h'^as wird die Universität beziehen, sie wechseln. U ^ >H dann? Er wird sich eine Existenz gründen- ^ ^ic-etwas suchen, was ich naturgemäß bald wleo ^ lieren muss? Dann aber — die Fabrik lan^ ^ von einem Fremden geleitet werden. H^" , ke>" darf für mich, feinen Freund und Compagno^^e Grund fein, sie preiszugeben, auch wenn Sle, ^s Frau, ihren Ertrag entbehren können. IK hr "^ Vormnnd, ich kenne meine Pflichten. ^" r ve^ Gott helfe, joll sie nie den treusorgenden "" missen!» „-„ All"' In Herbert Gruners Augen leuchtete " ^^ welches mehr als Worte zur BekrMguM Absichten dienen konnte. _, .^.^e ^/ Frau Gertrud blickte mit dem ^"«l" ^ ,e gefühlter Dankbarkeit zu ihm auf, «nd " " MA ihren Liebling gerne wieder in ihrer vcay ^M hätte, war es ihr doch unmöglich, an f> e, Ada^' noch ein Wort zu äußern, das ihm A ^r«, " verrathen konnte. So ließ sie es zu, U ^r "g seiner Hand die Villa wieder verlieh; '' n«' " schlössen, sich noch einige Tage zu getn ll>^^^^„e., der Güte willen, die dieser Mann chr, 0" und dem Kinde erwiesen hatte. (Fortschuug folgt.) ^aibachrr Zeitung Nr. 227._________________________________________1951 3. October 1896. ''"> iirengcn ^erwels und räth lhnen, sich icder ^wegung. welche die Beziehungen Griechenlands zu "en oenachbarten Staaten stören lönnte. zu enthalten. wl> ^" ^" ^^" ^"^" !" Macedonien eyrere Kämpfe statt, darunter ein bedeutenderer bei s, Outers Office wird aus Simla gemeldet: In-> ße der hohen Kornpreife, welche durch anhaltende u.?" veranlasst wurden, fanden in Agra, Cawnpur °°/lagpur Volksaufläufe statt. Dieselben trugen iu ^"^'e'nen ernsten Charakter, fo dafs das Militär wla ^ erhielt, sich bereit zu halten. Die Presse bel 3v ^ ^ Regierung den Armen unverzüglich lein, - ^iaatseinkünfte des vergangenen Vierteljahrs ^ d«.?,^ Abnahme von 365.129 Pfd. St. gegenüber! 2^n Vierteljahr 1895. Die Verminderung trifft ^UWchllch Nccise und Zölle. »M< '^ "°" ber «Pol. Corr.. aus Teheran bt2 ^ ^" ?^°^ beschlossen, eine weitere Kosaken» einem 3' "lichtn und das Commando derselben vern Ulsstschen Oberst zu übertragen. Die bereits vom Wordenen Schah Nasr-Eddin errichtete Brigade sowie du C ö" errichtende werden zu einer Art Garde lNllnen»^- ^^ Herrschers formiert werden, welches per-tzz,^ ln der Hauptstadt garnisonieren wird. Der> Ne^ beabsichtigt eine gründliche Umgestaltung der tin""wng vorzunehmen und wird zu diesem Vchufe sieden ^ ^".zahl bewährter Beamten von den ver-^^en europäischen Neaierunaen erbeten werden. Tagesneuigleiten. ^e. Majestät der Kaiser in Rumänien. llaise ^'^Ptember abends hat Se. Majestät der llbschi»^. ''^ von dem rumänischen Königspaare ver> i 3" und die Rückreise in seine Staaten angetreten. N^ben U ^" leimen Soiröe im Schlosse Pelesch be-!°tvle ^ ^" Kaiser Franz Josef und König Ca.ol N<»^" rumänische Thronfolger Prinz Ferdinand zu l°lz!en ^ ^ ^" Bahnhöfe. In einem zweiten Wagen dir °" Minister de« Aeußern Graf Goluchowsli und schloss ""^lsche Ministerpräsident Slurbza; an dieses Unk ^. ^ die Wagen mit dcm Gefolge des Kaisers warty », ^"^. Die Höhen der umliegenden Verge ^h>. ^ ^^^ern, welche brennende Fackeln trugen, ^el,^ Fahrstraße „,ar durch bengalisches Feuer er« >^^l^ Bahnhof war in glänzender Wcise mit ""'lnim ^^' ^mpions und venetianischen Lämpchen ^" ftttb"° ^°lg.° sowie Graf Voluchowski und WM^aftdent Pemeter Sturdza im Bahnhöfe ein. ^°VliM °"kten bereit« die Ankunft der Majestäten: "lldlft^ "" Etatesco, Canlacuzene, Poni und General ^ Cchml ^lolojan, Stolcescu, Pallade u. a. ^"gt,, "°" lerne lündete Musik die Ankunft der l^ teich!lü°"' "°^^ den Perron unter den Klängen der Mille,, U" ^"llshymne betraten. Die Monarchen ^t.Hat^ ^" Ehrencomftagnie. welche das dritte ^°Nean° """ dem Vommando de« Majors "lle. ah ^ des Hauptmanns Ionesco beigestellt vierte 3" ^^ zahlreich angesammelte Publicum ° ^ 3ran. c.^"""^" in überaus lebhafter Welse. Mtt unl> -^^ ^ien von dem warmen Empfange !""lt is) ,,^"hte nach allen Seiten in huldvoller Weise. ^ Kaiser """bschiedelen sich die beiden Monarchen, ««n ss.^"""""e dreimal den König, fodann den A."N" d/« """ und bestieg den Waggon, gefolgt vom 3"°"ten a. ?bern «rasen Goluchowsli, dem General-!?^' l»ar°» «"ü V°"' dem Chef des Oeneralstabs °I..I"hl,siM^ w""o der Suite. Das Publlcum brach V°l!s Gp«?^. "^ °us. Graf Goluchowsli. welcher ?/'" d«z 3^ """ von Ovationen war, dankte vom »! " setzte N?l^"^ °"^' Unter stürmischen Hurrah-z°>en be a. «^"° ln Biegung. Der König von Cmpfangsfalon zurück und , ^sprgch ""'"gfter Weis« verschiedene Persönlichkeiten ^>^u^ ^,^ ^^^ ^^ ^^ ?°" hüben !"' """ tanzend illuminiert, dK" von "«n?' ^"PZen beleuchtet. Um 10 Uhr ^ "'< grünen W?7 ^" ^"hof "on Predeal ^," "Nd farbig"«", ^"""t war und in elel-^ "it rum/n s " ^ erstrahlte. Die Pfeiler l'°3^" »schmückt ^"'« bfterreichischen und ungarischen ^'" Hen i,r« "" ^m Nahnhofee gegenüber-^ ^> h°ll e b 7"" große Holzfeuer, welche die '<>" der C ^ ^"'^°st 1000 Personen mit ^d '!" d^n 3 "l' und Militärbehörden von Prebeal ^^"^""wer^,? ^"lelbe signalisiert wurde, ^d ^«ullinb ' ° ^"""; bie im Bahnhöfe auf^ ^H Slati^^"°e.. die österreichische V°Mhymnl. ^" ausgenN ^c! rumänische Zug gegen den l u welyl,lt. Als der kaiserliche Jug die außerordentlich schön gefchmilckte und beleuchtete Grenzstation passierte, präsentierten die Grenzfunclionäre das Gewehr. — (Feuers brun st im Conce rtsaal.) Aus Aberdeen wirb vom 1. October gemeldet: Bei einer Fcuersbrunst im Concertsaale während der gestrigen Vorstellung wurden 3 Personen gelöolel und 40 verwunde», darunter 13 schwer. Man befürchtet, dafs sich noch Weitere Leichen unter den Trümmern befinden. — (Von der Riviera.) Man meldet der «Neuen Freien Presse» aus Pari«: Ihre Majestät Kaiserin Elisabeth dürste den ganzen Winter an der Riviera auf Cap Martin verbringen; die französischm Blätter melden, dass die Hotel°Appartemenls bereits für November gemietet wurden. — (Tod infolge Schlangenbisses.) Wie aus Oloöac geschrieben wird, wurde der in Dobra wohnhast gewesene Bauer Ivan Rajlov! — (Schöner Titel.) Der Emir von «fgha-nistan hat seinen bisherigen Titeln einen neuen hinzu« gefügt. Der jüngste heißt: «2iu-o1-Nit,»tinn(1oen» («Licht der Einigkeit und Religion»). Der Emir nahm den Titel auf die Aufforderung einer großen Versammlung von Muhamedanern aus allen Theilen Afghanistans an, die von den Mollahs zu blefem Zwecke aufgeboten worden war. — (Tumult.) Die «Evening New«» meldet aus Belfast: Eine Volksmenge von 2000 Köpfen begleitete eine Truppenabtheilung, welche nach dem Sudan avgeb/n follte, und rief einen Tumult hervor, wobei Steine gc« schleudert wurden. Zwei Soldaten, welche in den Fluss sprangen oder aber hineingestoßen wurden, sind von der Polizei herausgezogen worden. Die Polizei schritt ein und machte der Ruhestörung ein Ende. Ein Polizei« Sergeant wurde hlebei verwundet. — (Verheerende Stürme.) Ein heftiger Sturm verheerte am 29. v. M. die Staaten an der Küste des Atlantischen Ocean«. Die Stadt Savannah lilt besonders. Daselbst sind 10 Personen ums Leben gekommen. Der Schaden beträgt 1 Million Dollar«. In Bcunswik sind 4 Personen ums Leben gekommen. Der Schaden daselbst wird aus eine halbe Million Dollars gefchätzt. Die Eisenbahnbrücke über den Susquehanna wurde fast ganz zerstört. Auch in Wafhlngton und an-deren Städten wurde beträchtlicher Schaden angerichtet. Der Telegraphmverlehr nach dem Süden ist vielfach unterbrochen. — (Vrand'Kataftrophe.) Reuter« Office meldet au« Tanger: In Fez ist da« Juden. Viertel niedergebrannt. Verschiedene Bewohner fielen den Flammen zum Opfer, viele wurden schwer verletzt. 500 Menschen, nolhbürstig bekleidet, haben sich auss freie Feld geflüchtet. _____ Local- und Prouinzial-Nachrichten. Das Allerhöchste Uamenofest Seiner Majestät des Kaisers. Der liebevollsten Verehrung und tiefsten Dankbarkeit beredten Ausdruck zu verleihen, bietet den getreuen Völkern Oesterreichs der morgige Festtag hochwilllommene Gelegenheit. ^,.. ^. ... Mit huldigender Bewunderung blickt auch die kaiser», treue VcvMeruna Kcains zu ihrem erhabenen Herrscher, empor, dessen glorreiche Regierung mit reichem S'gen das, Land beglückt, der da« leuchtendste Vorbild aller edlen Eigenschaften des Geistes und Herzens seinen Unttr-lhanen ist. Innige, heiße Gebete werben von Tausend?« und Abertausenden mit der stehendsten Bitte zum Himmel emporsteigen: Gott erhalte, Gott beschütze unseren geliebten Kaiser Franz Josef I. Am 4. October, als dem Tage des Allerhöchsten Namensfestes Sr. l. und k. Apostolischen Majestät des Kaisers wird für Allerhöchstdenselben in der Domlirche um 10 Uhr vormittags ein feierliches Hochamt celebriert, dem die Spitzen der Bchikoen anwohnen werden. In der Ursulinenlirche wird aus dem gleichen Anlasse für die Garnison ein Festgoltesdienft um 9 Uhr vormittags celebriert werden. — (Entscheidung) Der oberste Gerichts- und Cafsationshos hat in Erledigung einer von der General« Procuralur zur Wahrung de« Gesetze« erhobenen Nichtig» leitsbeschwerde zu Recht erkannt, dass die Slrasbeftimmung d^s 8 431 St. G. auch auf Radfahrer anwendbar ist, und es gelangt somit, wenn mit dem schnellen, unbehul-sarnen Fahren (ober Reiten) concrete Gefahr sür Leben, Gesundheit oder körperliche Sicherheit von Menschen verbunden war, nicht ß 427, sondern ß 431 St. G. zur Anwendung. —0. — (Personalnachricht.) Regierungsrath Dr. A. Valenta Edler von Marchthurn ist vo>, seiner Urlaubsreife zurückgelehrt und hat seine Thätigkeit wieder ausgenommen. *(Die Straßen und Gehsteige in der Stadt.) Der Zustand der meisten Straßen und Gehsteige spottet gegenwärtig jeder Beschreibung und mus« ohne Uebertreibung als scanbalös bezeichnet werden. Auf den Straßen lagert ein wahre« Kolhmeer und auf den Geh« steigen bilden sich Tümpel und Pfiltzm; am ärgsten sieht es aber in der Umgebung aller Neubauten aus, wo regel» rechte Seen entstanden sind und eine breiartige Masse ein Durchwaten beinahe unmöglich macht. Welche Aussichten sich da, wenn nicht sosort und ausgiebige Abhilfe geschaffen Wird, den armen Fußgängern im Winter er. öffnen, daran wollen wir heute gar nicht denken. Unbedingt und ohne jeden Aufschub miifs.n vorderhand Übergänge durch den Kuthbrei hergestellt und die Bauführer verhalten werden, die Umgebung der Bauplätze in gangbaren Zustand herzustellen, insbesondere für entsprechende Passagen zu sorgen. Das sind doch gewis« sehr bescheidene Wünsche, die jeder, der gezwungen ist, seinen Geschäften nachzugehen, ohne Rückhalt vorbringen kann. Pflicht der berufenen Ocgane ist es aber zweifellos, rasch Ordnung zu schaffen. — (Tabalverschleiß-Magazine.) Da» I. k. Finanzministerium hat bekanntgegeben, dass auf Grund Allerhöchster Ermächtigung vom 9. Juli d. I. die Leitung der mit der Nulgabe von Tabalmaterial an Verleger und Trafikanten betrauten Armter (der Tabak-Verschleiß-Magazine, dann der Tabaloerschleiß'Niederlag-in Wien) aus dem Wirkungskreise der leitenden Finanz-behörben ausgeschieden und jenem der Oeneraldirection der Tabalregie zugewiesen wird. Hinsichtlich der Bestellung und Beaufsichtigung der Tabalverschleiß» Olgane (Tabak-Verleger und Trafikanten), dann bezüglich der Einhebung und Verrechnung der Tabalverschlelßgelder bleiben die dermaligen Vorschriften in Geltung. Die Unterstellung de» Tabal'Hauptmagazins in Wien, des Tabakoerschleiß-Magazins in Prag und der Tabaloerschleih-Niederlage in Wien unter die Leitung der Generaldirection der Tabak-regie erfolgt mit 1. Jänner 1697, die Ueberroeisung der übrigen Tabalverschleiß-Magazine wirb nach Reorganisierung des von denselben bisher mitbesorgten anderweitigen Ek-sällsdicnstes erfolgen. Bis zur formellen Uebergabe des Inventars und der Vorräthe bleiben die Finanz-Landss-und Finanz. Bezirlsbehörden für die Geschäjteleitung der in ihren Amtsbezirken gelegenen Tabaloerschleiß-Magazine verantwortlich. — (FeierlicheEröffnung des «Narobni Dom».) Am 10. und 11. October find?» die Feierlich' leiten aus Änlass der Eröffnung des 'Narobni Dom» statt. Am 10. October wird abends eine Feftvorstellung im Theater, nach derselben ein Concert in den unteren Localitälen des «Narobni Dom. veranstaltet. Am II. October versammelt sich der Verein im großen Sanle des «Narobnl Dom» zu einer Festsitzung. Um 2 Uhc nachmittag« folgt ein Ganlctt im Turnjaale. Die Feier schließt mit einem Festball im großm Saale ab, der um 6 Uhr abends beginnt und zu dem nur geladene Gäste Zutritt haben. — (Nus Gotischer.) Die feierliche Eröffnung des Wasser- und Elellriciiätswerls der Siadt Oottsch?e ist auf den 21. October festgesetzt, bis zu welchem Termine man mit der Hauptfache fertig zu werden hoffs. Es lässt sich nicht leugnen, dass die Arbeiten einen langsamen Verlauf mhmen, woran inbeS größtenteils die ungünstigen Witterungsverhältnisse schuld sind, die heuer jedes Unternehmen verzögern oder lahmlegen. Da« Programm der Festlichkeiten, welches demnächst zur Vcr» senbung gelangt, weist folgende Zusammenstellung auf: 20. October abends: Zapfenstreich; 21, October 6 Uhr früh: Weckruf; 9 Uhr 20 Minuten vormittags: Empfang der Feftgäfte aus dem Bahnhof 11 Uhr vormMayl: Fahrt zur Werksanlage, feierliche Einweihung und Eröffnung, hieraus Besichtigung der V^ammtanlag«; l Uhr 9,a,'na<5er Neituna Nr. 227. 1952 3. October" 1896. nachmittags: Festmahl im Hotel «Stadt Trieft»; 3 Uhr abends: Feftconcert im Saale des Hotels «Stadt Trieft». Die Subscription zum Bezüge von elektrischem Lichte zur Beleuchtung von Wohn- und Geschäftsräumen nimmt cinen erfreulichen Verlauf, so dass die Annahme begründet erscheint, die Stadtgemeinde werde damit einen großen Theil der Vetriebsloften decken können. — (Aus Veldes.) Se. Excellenz Feldmarschall-Lieutenant von Pinter ist auf der Durchreise nach Lussin Piccolo in Veldes eingetroffen. Ferner ist General von Hu ebner mit Gemahlin zu längerem Aufenthalle in Veldes eingetroffen und im Hotel Mallner abgestiegen. * (Deutsches Theater.) Die reizvoll zier« liche Komödie von dem Comtesschen, das so lieb, gut und lustig aus den Guckjensterln ihres anschlägigen Köpfchens in die Welt hinausguckt, fand gestern neuerlich eine sehr beifällige Aufnahme. Fräulein Grete Pichler stellte ihre künstlerischen Vorzüge wieder ins beste Licht, indem ihre herzliche und lebensvolle Natürlichkeit das Publicum zu warmer Anerkennung hinrifs, die auch ihrem braven Partmr Herrn Müller zutheil ward. Dem Lobe und Tadel, so wir bei der ersten Aufführung dcs amüfanten Lustspiels ausgesprochen, haben wir nichts beizufügen. Wir können jedoch die Bemerkung nicht unterdrücken, dass es den H?rren Darstellern recht sehr zum Vortheile gereichen möchte, wenn fie die wohlmeinenden Rathschläge der Kritik besser befolgen würben. Die Rolle dcs gemüthlichen alten Hofraths war, und zwar nicht zu ihrem Vortheile, diesmal mit Herrn Trautmann besetzt. Während es Herrn Felix gelang, die liebenswürdige Behaglichkeit des alten Herrn mit discreter Komik annähernd zu treffen, und dieser Künstler auch den Wiener Dialect gut zum Ausdrucke brachte, schuf Herr Trautmann eine derbe Possenftgur, sprach einen unmöglichen Dialect und wusste überhaupt mit der dankbaren Figur gar nichts anzufangen. Zu Lustspielfiguren hat daher Herr Trautmann leine Eignung, während er in drastisch-komischen Rollen ganz gut am Platze zu sein scheint. Hierüber wird übrigens die Operette und Posse erst Aufschluss geben. Herr Äirbaum wird als Charakterdarsteller kaum genügen, und über das Können der übrigen Darsteller müssen weitere Rollen aufklären. Der Schwank «In Civil» erzielte den gewohnten Heiterkeltserfolg. Das Haus war gut besucht. 1. — (Vom Theater.) Zur Vorfeier des Namens-lcste« Seiner Majestät des Kaisers findet die heutige Vorstellung bei festlicher Beleuchtung des äußeren Schauplatze« statt und wird durch eine Festouverlure eingeleitet. Zur Ausführung gelangt sodann als Premise die reizende hinterlassene Operette von Supps «Das Modell». * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 1. auf den 2. d. M. wurden zwei Verhaftungen vorgenommen, und zwar eine »v^gen Wachebeleidigung und eine wcgen Trunkenheit und Unterstandslofigleit. Der Reservist Andreas K^sail von St. Leonhard, Bezirk Krainburg, wurde wegen Beleidigung einer Amtsperson, begangen an dem Personencassier der Südbahn Johann Vranc«c, verHaftel und dcm hiesigen städt.-deleg. l. k. Bezirksgerichte überstellt. —r. — (Geflügelte Räuber.) Die «Triefter Zeitung» fchreibt: Gin Fallenpaar, das angeblich schon seit einigen Tagen in der ^tadt gefehen wird, hat am 1. d. M. in den Taubennestern am Ralhhause groß' Verheerungen angerichtet. Den geflügelten Räubern, die seit den Morgenstunden ununterbro en bei ihrem Mord» werle find, sehen dichte Menschengruppen vom Großen Platze aus zu. Die alten Tauben haben sich auf das Gebäude des Hotel Delorme geflüchtet. Sonntag den 4. October (Rosenkranz-fest) Namenstag Sr. Majestät des Kaisers Vontificalamt in derDomlircheum 10Uhr: Instrumentalmesse in v-äur von Karl Greith; Graduate von A. Foerster; Offertorium von Heinrich Oberhoffer. In der Stadtpfarrlirche St. Iatob am 4. October Hochamt um 9 Uhr: Nisg^ knivo lio^in^, Preismesse von G. E. Stehle; Graduale von N. Foerster; Offerlorium von Anton Trepal. Zum Schlüsse die Volkshymne. Neueste Nachrichten. Parlamentarisches. (Original-Telegramme.) Wien, 2. October. Der Club der katholischen Volkspartei beschloss in feiner heute vormittags abgehaltenen Sitzung, gegen die Dringlichllitsanträge dcr Abg. Pergelt und Herold zu stimmen, die Dringlichteitsanträge der Abg. Kaltenegger und Adamek zu unterstützen. Der Elub sprach sich für die rasche Berathung und Erledigung des Staats' vma^chwg« aus, damit das neue Haus nicht durch »^^""^^"°"'""5 von anderen sachlichen Arbeiten Die Blätter melden: Der conservative Club be« fchloss ebenfalls, auf die Erledigung des Budgets in der laufenden Session zu dringen. In der heutigen Sitzung des Polenclubs wurde ein Telegramm Zaleskis verlefen, wonach derselbe wegen eines fchweren Ohrenleidens die Obmannftelle des Clubs niederlegt. Der Polenclub befchloss, sich für die Erledigung des Budgets in der noch laufenden Session mit allen Kräften einzusetzen. Arbeiter-Dewegung. (Original-Telegramme.) Prag. 2.October, halb 11 Uhr volmittags. Im Strike-Gebiete ist im Laufe der Nacht und bis zur gegenwärtigen Stunde die Ruhe nirgends gestört worden. Die Vorkehrungen, welche durch die Truppen-dislocationen getroffen worden sind, haben sich bewährt und eine einfchüchternde Wirkung auf die Terroristen geübt. Dux, 2. October. Die verflossene Nacht und der heutige Tag sind ruhig verlaufen. Es wurden fünf Verhaftungen vorgenommen. Weitere Verhaftungen stehen bevor. Im ganzen striken auf den 35 Schächten im hiesigen Gebiete von 8989 normal beschäftigten Arbeitern 3585. Auf sieben Schächten sind voll 1740 Mann bei der Arbeit und auf fünf Schächten 760. Brüx, 2. October. Die Nacht und der heutige Tag sind ruhig verlaufen. Auf den 26 Schächten striken bloß 3000 Mann von 7469 normal beschäftigten Arbeitern. Komotau, 2. October. Das Seestadtler Gebiet ist vollkommen ruhig. Die dahin ausgerückte Militärassistenz hat eine beruhigende Wirkung ausgeübt. Auf vier Schächten striken von 600 Mann bloß 200 derselben. __________ Die Vorgänge in der Türkei. (Original-Telegramme.) Constantinopel, 2. October. Nach Angabe von türkischer Seite sei das Dorf Pingan im Vilajet Sivas von den Armeniern angezündet worden. In Depeschen der Consul« wird diese Nachricht bestrilten. Die französische Zeitung «Stambul», welche ein Bild Gladstones gebracht hatte, erhielt eine Verwarnungs' Ccnsur. Genua, 2. October. Der amerikanische Kceuzer «Mineapolis» ist heute nach Constantinopel abgegangen. Paris, 2. October. Das «Journal des Debars» erhält von einem Franzosen, welcher am Sonntag eine längere Audienz beim Sultan hatte, ein Refund der Aeußerungen des Sultans über die armenische Frage. Der Sultan habe erklärt, seine Negierung werde sich bemühen, allmählig alle wünschenswerten Reformen einzuführen. Sein Wille fei, alle durch den Berliner Ver« trag übernommenen Verpflichtungen tadellos zu halten, obwohl gewisse, den Türken günstige C^anseln vergessen worden seien. In Europa übersehe man zu häusia, die materiellen Schwierigkeiten, welche die Wirkungen seines guten Willens verlangsamen. Die armenischen Notabeln von Constantinopel hätten ihm eine Adresse überreicht, worin sie erklärten, dass sie wohl wussten, welche geringe Stütze ihre Sache in Europa habe, und daher auch von seiner Großmuth ihre Ruhe und das Beste fiir ihre Religion erhoffen. Der Correspondent des «Journal des Debats» bemerkt am Schlüsse, die Aeußerung des Sultans zeigte vom tiefgefühlten Wunsche, die allgemeine Ruhe hergestellt zu sehen, sowie vom Willen, hiezu beizutragen. Gelegratnine. Wien, 2. October. (Orig.-Tel.) In dir Ver< sammlung der strikenden Arbeiter der Staatseisenbahu-Gefellschaft wurde berichtet, die Direction sei bereit, binnen drei Monaten die Regulierung der Accordlöhne durchzuführen, unter der Bedingung, dafs die Arbeit wieder aufgenommen werde. Die Verfammlung beschloss einhellig, im Strike auszuharren, bis positive Resultate erzielt sind. Das Zugspersonale der Staats-eisenbahn-Gesellschaft richtete an die Direction das Ansuchen um eine 30procentige Lohnerhöhung. Wien, 3. October. (Orig.-Tel. — «Wiener Zeitung.) Der Iustizminister ernannte den Bezirkslichter in Gottschee, Josef Hauffen, zum Raths-secretär beim Landesgerichte in Laibach, den Gerichts-adjuncten in Cilli Dr. Hermann Schäftlein zum Bezirkslichter in Gottschee. Linz, 2. October. (Orig.-Tel.) Bei den heutigen LandtagLwahlen in der Curie des Großgrundbesitzes wurden einstimmig 8 Conservative und 2 Verfassungstreue gewählt. Tinaia, 2. October. (Orig.«Tel.) Durch ein in huldvollen Worten abgefasstes Handschreiben vom 29. September, dem Tage der Trnppenrevue, ernannt«: Se. Majestät Kaiser Franz Josef den Prinzen Ferdinand zum Obersten des 6. ungarischen Infanterie-Regiments, dessen Inhaber König Karl ist. Gelegentlich des Ausflugs Ihrer Majestäten des Kaisers Franz Josef, des Königs Karl und der Königin Elisabeth ins Gebirge richtete König Karl bei dem Felfeu Stima an den Kaiser folgende Worte: «Um für die Zukunft einH bares Angedenken an diesen schönen, unvergessM" Tag, an dem wir die Freude des Besuchs Mw Majestät hatten, zu bewahren, bitte ich Euere MaM". zu gestatten, diesen Felsen, der die Aussicht auf Sinaw UM auf das Thal von Prahova. die Ollerer Majestät so ^ gefallen haben, gewährt, den Namen >Franz-5M, Felsen' zu geben.» Ministerpräsident Sturdza vray hiebei in den Ruf aus: «Es lebe Seine Majestät MP Franz Josef! Der König, die Königin, der P""z Thronfolger und seine Gemahlin, der Herzog v" Sachsen-Coburg-Gotha sowie Graf Goluchowsll "n das Gefolge wiederholten diefe Rufe. Se. Majest" w Kaifer war freudig bewegt und überrafcht und dr"« in herzlichen Worten seinen Dank aus. — S?. Malei». Kaiser Franz Josef verlieh dem Kriegsminister Gene" Vudisteanu den Orden der eisernen Kcone erster ^a,'. Budapest, 2. October. (Orig.-Tel.) In p°"°"" tarischen Kreisen wird allgemein angenommen, l der Reichstag am Montage mit einer Thronrede u schlössen werden wird. ^ ^ Budapest, 2. October. (Orig-Tel.) D,e Man" factur« und Teppichsirma Johann Iuvelier in Ano^ > ist insolvent. Sie schuldet 200.000 fl. und bietet W' 25 Procent. ^ Kattowitz, 2. October. (Orig.-Tel.) Der > gericht verurtheilte den Redacteur der «H^^»! Nachrichten», Knoll, wegen Beleidigung des KM"« Alfred Veit in Süd-Afrika durch den Abdrw ^ Privatbriefen zn 20 Mark Geldstrafe. In der ^ scheidung wird ausgeführt, dass die incriminierten , drücke schon dem Sinne nach beleidigend seien, "A,lI mildernd wird jedoch angesehen, dass Aeit beim ^ ' ^ Dr. Jamesons eine sehr bedenkliche Rolle gesp'e ^, dass der Einfall ein ganz nichtswürdiger ^c ^ wesen sei und dass Veit als Deutscher M^. die patriotischen Interessen seinen pecuniären y gestellt habe. , „. l. Darmstadt, 2. October. (Orig-Tel.) Ih« l^e Hoheit die durchlauchtigste Fran Kronprinze-W^ch Stefanie ist vom'Jagdschlösse Wolfsgartt" Dresden abgereist. ylaeB" Rom, 2. October. (Orig.-Tel.) Die «"^l-Stefani. erklärt, dafs die Nachrichten, nwnaa? .^< schafter Ferrero in London mit einer auf ^ ,jjchcil angelegenheit bezüglichen Mifsion bei der eng Regierung betraut sei, jeder Grundlage entbehre. ^ Paris, 2. October. (Orig.-Tel.) Während " ^d Wesenheit des Kaisers von Russland in P"'" „„d die Pariser Garnison um 8000 Mann 3"fa" sA he» 1600 Mann Cavallerie vermehrt werden, WH^ benachbarten Armeecorps entnommen werden! .^. a„- Paris, 2 October. Mit Rücksicht ""/,.",F^ lässlich der Anwesenheit des Zaren veranstalt" ^ ^ lichkeiten bleibt die Productenbörse am 5" 7. d. M. geschloffen. ^< Paris, 2. October. (Orig.-Tel.) Das ^ eil" Ministerium hat bisher keine Nachricht beM'" ^i>o Angriffes gegen General Galieni bei "> erhalten. ca^sit»^.! Paris, 2. October. (Ocig.-Tel.) Die ? ^ s'^ des Senats und der Kammer haben beschlo,' ^« zum Empfange des russischen Kaisers nach zu begeben. ^ P^ Rambouillet, L.October. (Orig.-Tel.) ".^v dent der Republik, Faure, überreichte .^'ZchiU c Großcordou des Ordens der Ehrenlegion- ^l« nnd dcr Minister des Aeußern, H^W^ ersteren begleitet hatte, kehrten um halb i" .^ nach Paris zurück. ^r ^ Balmoral, 2. October. (Orig.-Tel.) " Mv von Russland und der Herzog von EoN'Mttg^^M sich heute'früh auf "A Der Herzog und die Herzogin von C? "? '^s ^' die russischen Majestäten bei ihrer AbMI«- .^ mouth begleiten. ^ , > Del ^;jt, Kopenhagen, 2. October. (Orig""l. ^l von Griechenland ist abends nach H°""" ^ '^a»z' London, 2. October. (Orig.-Fel.) ^Fl",^ sagt bei Besprechung des gestrigen Elpo>^ Ministers Vilinsti, der Minister Me v s' ^M .5 er den Thatsachen die Stirne biete " n v, ^, dass das Deficit bereits seit eimg" H.^ H^, Seine Enthüllungen werden wahrM ^,, erHä'l' friedenstellende Regelung der Staatsftn"'«^ V" ^ Havanna, 2. October. (Orig^ ' z die A^ bischen griffen unter Führung M"" ,,nd ^ < bei Mantua mit vier Geich"^/^/ l.' zurückgeschlagen. Die Spanier ha"«« '^ ZM ^ 40 Verwundete, die Nufstä'ldifchen ^ ^r ">d< zahlreiche Verwundete. Es geht 0" oldie Insurgenten über Artillerie v", amerilanifcher Provenienz fei« duri»» Laibacher Zeitung Nr. 227. 1953 3, October 1896. Ziterarisches. K, .^^ ^^ Quartal der im Verlage uon Karl Orilninger in ^lUthart crschcineuden «N cucu M u s i l. Z r i t u n g» bringt ^")rere musüpäbagogischc und musitgeschichlliche Aussähe, darunter län ^""^" "" '^^^ Schumann uud Tschailow^ly und einen ei,-? »A ^°^' ^^'" wertvolle Elavieretüden von Dr. Haase und l ' s.."°h°ndlunss über moderne deutsche Lieder im Hause und "^onccrtsaale von W, Maule, Vricfe über da5 Musikleben der Ms?" '''"^ niehrcren Grußstädlcn Europas, Berichte über lick/w!^ "'^ Instrumente in Gewerbeausstellungeu, ausfiihr» ^ -vesprechunssrn von Büchern tonlüustlerischrn Inhalts nnd c^.,^u erschienenen Milsilalien, Bildnisse und Biographien von A "2 ^tockhansrn, Commerzieurath it'arl Oriiniliger, Christian Nar ^"'"""" ^ltler. Negina dc Sales, Milada Czeiweuta, Giuw , ^^' ^""l" Helbling sowie zwei schiin ausgeführte große l)t,!>r, ^°" englischru Mesaugsklästcn uud ungarischen ^„"""'ponisten, scrner Novellen uud Humureslcn von Peter VulU"; D. Saul, C. Haaß uud E. Eysell. schließlich Ui Seiten und? , ^"' bestehend aus vier Llavierstücken von C»rill ttistlcr illlll, m c,^"'nurer, riueu, Duo für Clavier und Violine von Weiser /^V ""^ "^"' "°" ^""' H^^ ^' Thomas und Aug. ^lllif ^, ^ vierteljährliche Abouuemcntspreis beträgt «nr eine vttsend f ^"'"^^liaudluuss vou Karl (Nriiuiugcr iu Etuttgart der si. ^^ Verlangen au jedermann Oratis.Probenummcrn, M z ^"""etlicuts wessen einsehen will.) Vucklw >., " ^'^^' Nubril Besprochene kaun durch die hiesige be^n,°"°'"''» IN. von Klcinliiayr H Fed. Va in berg ^tt^l" werden. Aligclommene Fremde. Hl»tcl Stadt Wien. Celulii m ^"ber. Praöuilar, k. u. k. Major, Klageusur:. — arz, ^r. ^ ' ^ "' ^ Hn"p>le»te; von Wolf, l. u. l. Regiment.-, Nlerlens ^'^"' Konzertmeister. Tricst. — Steiner, l. l. Hosrath; Galla n .^ """' Slrehlilow, Geister, Haas. Pucker. Voller, Ldb. Veil.'2f ". Povpelbaum, Kfltr: Meißel, Professor, Wien, -h°lM„Ä"' ^'sstt. - Nurst, Private. Villach. — Grando, ^ Nerni, >- "'"bur«. — Caßassranda, Privat, Montaqnana. Unlove, 'n.^'^"^' ^llli. — Friedrich. Kfm., Schiinlindc. — °". Veamtens.Gattin, s. Tochter, Idria. Aw o H°t" ^loyd. ^rlstadt "' ^°ber. Mohär, Arztens.Oattin; Ielcnc, Private, ^"rbula ^ ^"ljanc. Private. Idria. — Flncher, Cassieriu, Vest.^.^' ^ Hans und Josef Ranth. l. u. l. Licutenauts, Vuda-^nwvjz «chl. l. t. Notar. Seiscnbcrq. — Colaric, l. u. l. Lieut., ^ Rani ^ .^luil, Pfarrer, Tschcm chcnil. - Karls, Opeiua. ^^I^vatier, Billich^raz. Verstorbene. ^I c?! !' October. Anna Mihler, Schuhmachers.^attin, ^I,'^ "N"sN' IN, Tul'erculose. — Joses Plantar, Arbeiter, ^<^Mb!>ättttllssc «, Tubcrculose. --.^««logische Ve»b»cht!!»ge« in Lmillch. ^ ^8>^ D^ de« Himmel« HpZ V^'Äb ?^^ 16^7 O. schwach bewM ^l slsH?-^ _'() 1^8 NO. schwach Regen ^ Das 5! 735 - 7 , 1»^ 4 OW. schwach, ' ^bewültt ,'0-8 ^lber ^.°Nesmittcl der gestrigen Tempera» ur 14 1°, um ^^-^^!?!°le. "U'cher Nedacteur- Julius Ohm.Ianuschowsl», Nitt<-r von Vissehrab Fanöestheater in Aaibach. 5. Vorstellung. Außer Abouucment. Ungerader Tag. Samstag den !i. October Fcstvorstcllung ?>ur Vorfeier des Namenöfestcs Seiner Majestät des Kaisers Kranz Josef I. Fest-Ouvcrturr ausgefühlt von der Musiltapellc des l. u. f. Inftr.« Ngls. Nr 27 itönig der Belgier. Dperetten«3leuheit l Repertoirestück des l. t. priv. Karltheaters in Wien, Das Modell. Operette in drei Acten von Victor Leon und Ludwig Held. Musil von Franz v. Suppe. Nufang halb 8 Uhr. ___________ Ende gegen 10 Uhr. 6. Vorstellung. Nußer Abonnement. Oerader Tag. Montag drn 5 October __________Das Modell.______^^ MU- Meicage.^HN ^52) Der heuligcu «Laibacher Zeitung» liegt für die?. I. Stadt-Abonnenten ein Prospect bei über iüllllmg AllMgmbers Gesammelte Werke. Zu beziehe» durch die Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr ^ Fed. Zamberg in Laibach. Congressplah. W UN» >^^_?^^I V»nilät»b«dörtll«b n«p»üft nn> «»-««Ä^^ll«. ^ """"""""^. . . von nun »n lll«»V Vnlll»llll«n royl- «U8t0N»t!»«N!l> lNNLl-lio», UNll «t^jl't» Llonuti- tiuzz«,!!«!, «lllimyrillüloncl unll ßN- ilUl»» jrdcl!! ^liijchchen mi! siüs, siil>el!,en Knp!el ucl!chlc,sse„ ist, onzo!" ln psyzr»«!« eiün'präql ist, nut, we»» jeers s>la!chche» mit rii^r grüne» ll,lq,!eül! U!>rlsl>s» is!, mil der qa», sslricht» Cchoh-n'»« n»«!n «t«,,e» Vnls«,»» werd«« vo» »ir axs «rund d»» Mass,«» sr»,l!V««s«y»» s«r»n,» n»rlch,lc» l. ^Nüdsillc,,!,'!,,»,, <^,5,?«^ll, «ltt», Iiewsst laü! u,!nl>,,i!chtm V«'s,i,,d, das, !>,si» Pin^nln» l»>i„el>f! <,>r>l>o!t»s odrr dcr <"ll,i»d!,cit !chiil>lic Slnfse s»,i!l, llvo f»<» Tepo» »,«!»»» »allom« »r0»tL>!« m»n «llsnol un!« 8l>dutl«nzl>!.^pc»t!,«!lN lt8vll-8»uosl»-unn. " Henri Nestli's Mndernährmehl. Während immer wieder neue Präparaie iu den Handel gebracht werden, welche cineu Ersah für die Ammeumilch abgebcu sollen, dabei aber, da sie diesem Zwecke nichl dienen, wieder bald verschwinden und vergessen werden, hat H. Neste's Aindermehl bereits eine 2lijä'hrige erfolgreiche Vergangenheit fiir sich. Nicht bloß gesunde Kinder lünncn auf dirfe Weise volllommen ernährt werden, auch mit acutcr uub chronischer Dyspepsie und Darmlntarrhen behaftete Säuglinge genesen, wenn man ihnen dieses Nährmehl in ratio» nrller Weise verabreicht, in lurzer Znt und gedeihen sodann auf das prächtigste. Aus echter Alpenmilch, Weizenmehl und Zucker erzeugt, g,bt dieses Kindcrnährmehl eine reine und gesunde kost ab, die rasch bereitet werden lann, und wegen ihres geringen Erstchungsprrises jedermann leicht zugänglich ist, da eiuc Dose für fünf bis acht Tage ausreicht. Erste Kindcrärzte des In° und Auslandes empfehlen dieses Nahrmittel als vollen Ersah der Muttermilch, nnd dessen Verbrauch ist darum auch ein außer» ordentlich großer. Umsomehr ist es Pflicht der Eltern, daraus zu achten, dass man allen ähnlichen Präparaten, die in marlt» schrcirrischcr Weise angelündigt werden, sorgfältig aus dem Wege gehe, da dieselben nicht nur nicht nützen, sondern in den meisten Fällen nur schaden. Hauptdcpüt für Oestcrreich I. Stook. (4262) 3—1 W*u verkaufen: ° Ehrbar In Wien *S. res >" der Administration d.eser ^^^^^^^ (4261) 2-1 Heirats-Antrag. Dr. jur., Beamter, auswärts, suchtLebens-^cfälirtir» von nicht über 25 Jahren. Geist und Gemüth Hauptsache. Nur ernstgemeinte An frage, unter Beischluss der Photographie, welche unverzüglich retourniert wird, sub «Famlllenglliok> an die Administration dieser Zeitung bis 10. October 1. J. (4257) 2-1 Zitherlehrer •JoNef l*etritz wohnt (4251) 2—1 Theatergasse Nr. I, II. Stock. E;Avis für Damen! P ehl«mreicher Auswahl das J|yj lier-Möil-li Grabkränzen ^¦^M und jorlcr Art ' aUSWar's werden sofort u„d genau ausgeführt. ' 2—1 Achtungsvoll Das in der Elefantengasse Nr. 52 befindliche Gasthaus habe ich käuflich von Herrn Paulin an mich gebracht und die Leitung desselben dem Restaurateur Herrn August Weber übertragen. Bei billigst gehaltenen Preisen werden vorzügliche Weine sowie das bekannte (4260) 4-i Oberlaibacher Märzenbier zum Ausschanke gebracht, die Speisen aus meiner Küohe des Restaurants «Hotel Elefant> bei ermässigten Preisen verabreicht. Von Sonntag den 4. October an jeden Donnerstag und Sonntag „Salvator-Abend" sowohl im «Restaurant Elefant» wie im Gasthause Elefanlengasse Nr. 52; hiebei kommt das nach Münchner Art ä la Salvator eingebraute Bier aus Fröhlichs Brauerei in Oberlaibach zum I Ausschanke. Unter einem erlaube ich mir höflichst mitzutheilen, dass ich das Depot der Oberlaibacher Brauerei nach wie vor habe, und empfehle den Bezug von Fass- sowie von gut abgelagertem, anerkannt vorzüglichem, im Brauhaus gelulltem Flaschenbier in plombierten Flaschen. Hochachtend ' Johann Mayr I Restaurateur des «Hotel Elefant». Laiwchei Zeitimg Nr, 227, 1954 3, October I«»«, Heinrich Kenda, Laibach grösstes Lager und Sortiment aller Cravatten-Specialitäten. (3188) 11 Fortwährend Cravatten - Neuheiten. |). f. Wein retd) illustriertes Journal öon auf' gcputjtcu $101'4« 101 60 l»54er 4° „ Olaatsllllk. »50 ft. 1144 25 145 25 l860er 5° 0 ,, aanz« 50«! fi. 144^50 145 li5 l««0ei 5"> ,, Fllnftel 1»«4ei Etaatslose , , 100 fi. 1»U — 181 — dt», „ . . 5« N. 19U- - !191 — i" „ T«N -HfObl. K »«» fl, . 156 70 15? 70 »»/„ vest, »olbiente, steueifiet 1»2 «0 1»8 — ^« „ vest. Nllltnrente. stcuerfre! — — —>- V/« dto, Rente in ltronenwähr., »euerfrei für««» Kronen Nom. 101 «t» 101 4« dto, bln, ucr UMmn . , 101'l0 101-40 « fill 100 fl. G, 4"/„ >1»1-— 12!,--fv.?^° Joseph-Vahn <» Nilbei! ',Tt,)! I0«fi, Mm. 5'//'. 12485 125 8K l-, <"/„ «ud°lvy-V. i. E. 0» ss. f. 100 fl. Nom. —-— — — »"/»bto, ln Krunenm szeueii.,400 u. Ä!«'!) Kr, f. lw<> Kr, «om. . S9'50 100 50 tjn Gt»»tsschnldv«rschrelb»N' ,en abgtftc«v.lkifeub.>Uttien. tli!llhctl,bat>n!i<»<» ft, fl, ü, W. vr, Stücl . «55'— 259'— »to. LinzMldwe!« 200 fl, «, W, 5l//„ .......838'—240- !>t«, salzb, ^lr. 2<>0 st. ö, W,»"/., 230'-- LS2--^^l!vN>l'l!!>>dm,'!!<,«!,» ft CM ^218 50 21950 «eld W»« s'o» staalt zur ^»ylung i»berno»«ene «lb?tl,blll,n «»<> u, ÄN0N Vl. für 2>'N «i. 4" „..... 116'So li? 60 >»!!iabetl,bahn. 4„<» i>.!i<»0N M, 2U0 M. 4« „..... 121 10 122 10 ss'anz'Ialwh.A., Em, ,»84, 4°/, 89 »0 100 60 Halizische Karl Ludwig. Bahn, tzm. 1881, 30 «, «, S9'»5 100-25 llng «oldrente 4°/„ p«r «äffe 121 95,122 15 d/,°/., 122'—!123 — d!o, dto. Hüber 10») fl., 4'/,",, 10120 102'20 bio. ZtllTll-Obli«. ln,4>/,°«Echllnlre«2l.«lbl.-Obl, 100-— 100 90 dlo. Vräm-ttnl. 5 100 fl. ü, U, 155 25 15« 25 btll. dlo. il 5»fi. 0, W, 153-75 154 75 Ihe!f,.«eg,'L°<<' 4°/, 100 fi. , 188'.. 139 — Htundllltl.' Vbligllllon»« lftr 10!! st, «M,!, 4"/„ lroatifche und slllv,»>!sche . 9750 98 — 4"/, 'MssnrNche ll»<> fl, ü, W.) . 97-15 »815 Hnder« Zssentl. Anl»h»n. 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Nurdwestb. 20« st, T, , 27475 27575 dln, dto. llit, U) 200 st. V. 28025>280'50 Prag T>»i<:r 9z >. !2lallt««i!enbal,>! ' fl. E. . , 8«? 9»!868 40 Eüdbahn !i00 fl. K..... 10175 I02i!5 Eüdnorbd. W«b.-Ä. 2„<, fl. — _.— ---------------------------------------------Gllb ««" ll»mw»y,««!., «eile Wi..Pr<«>> ,<,«- r«tät».«ctien 100 ft. . . . ll» T' »,50 Ul!„..galiz. «ijen!,. 2«n, . gz^ !» Wien 10» ». . - - - .?3.^u«^ «ilenbllünm.-Utiha., «rN«, »«st. l^» '^zn „lilbemühl", Papiers, u.«. «. "°z ^lb'l Litstnger <»ra»tlti 100 st. . > ^"«° ^,,0 M°nt2l,.«eselIIch., 0e«..«,lv!n« .°'^ «7»."- P«««r «i,en.Inb..«e,. «na fi. "°.^^,?»<> 3alll°.Iarj. Vteinlohle» »« f>- A«,_D'^ ..Vteyrer-.».", Vaplerf. u. «.'<». A^. .z,,- Tlifalle^ ltol»«!»».' «es. 70 ft. l" ,.. WassenI..«.,O«.!n W»''». l«'ft. ^'" ««st.......' - "" «s- Wr. «au«e!ell,ch<,ft ,00 fi.. - '^ ^ «ienerbera« Zlta«l'«ct!en-»«l. «"^ Dlvls«». gzl° Dtutfche «l«he. ..... ,fg.7°«°7 Pari«........' .^ ^ Tt. 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