poZtnIn» pWLsns V ssvivvkB 76. Lr«ad«»oi RfVedchiitlivd «»«d,a»Ol twil 6er k'siertMze^. ZodriktlettauU fpel 2S7l)). VervitiuoG ». Liiel,äro»^»,«t fk«!. ^r. 2l)24) U»rÄ»<»», vlie, 4. ^»i»u»I»np»« Menl«» «t«!,! — ^lik»»5«o kvokpve^o l»«l!«O«». «»GN ». 19« Ii»««r»tei>» a. io K5»ri!»o?t Jariii»»» al. 4 (VerMsItuaA). ^^Iiolea rooiKt^ U 24 I^^v, ?vit 25 ^ ^ SK vä». Liilxlinim'»»? 1 SO m«I 2 vi». K»«i» otl» I SV Marioiirer Amma RovieveU Vlrbt für Panamerika —l— Der Genfer Bölkerbuild, tu seiner ^oee das Werk des amsrleantschen Präsiden ten Wilson, von den Bereinigten Staaten jLlbst aber nach ieinem Zustant>ekomm«n aü-kielehnt, ist durch sein offenbares Berjagön vor aller Welt diskreditiert. Hi« Zweifel an der Zweckmäßigkeit und der Wirksamkeit der Llgaorganlsation stammen n:ch: erst von heute und gestern, aber wenn sie wirtlich lr-ff^ndwo noch einiges Ansehen genoß, t>ann haben die jüngsten Ereignisse das volltom-inen zerstört. Nicht 'zulegt in Amerila, wo man an s:es ist, vor einigen Wochen seine Beteiligung an den anti-italigu.s^n Sanktionen aufkündigte. DaS war eine deut-lichc LoMsnng von der Völkerbundspolil k. eincr für die Geltung von Genf no-l) viel vernichtigenderen Form geschah das in dem seinerzeitigen Gran-Chaco-Streit zwischen Bolivien und Paraguay. Nachtiem dcv Völkerbund sich länger als ein J,»hr sonst bemüht hatte, t>en Krieg, dessen Ausbruch er nicht verhlndern konnte, zu beenden, nahmen die sMamerikanischen Gros^^ mächte die Liquidierung des Konfliktes selbst IN die Hand, und was Genf n,cht gelungen war, die Wiederherstellung des FriedenSzi'-standes. gelang ihnen binnen kurzer Fr?st. Schon damals war klar geivorden, datz Ame rika niemals wieder seine Streitigkelten vor den Völkerbund bringen wl^rde. Die beiden liröfiten selbständigen Staaten der amerlka« nischen K'ontinente, NSN und Brasilien, ge« hören d^m Genfer Bunde o^hnedies nicht an. "Die Zeit scheint nicht mehr fern zu sein, ii, der auch die übrigen amerikanischen Staa tcn ihm den Rücken kehren werden. Präsident Noosevekt hat einer interamerikanischen Konferenz nach Buenos Aires eingc^Ia-den. deren Aufgabe es sein soll, „den AluiZ-brnch von ?semdseligkeiten umLr den ameri-klinischen Nationen weniger wahrscheinlich" zn machen. Die Einladung ist von den !7 lateinamerikanischen Ländern sofort angenommen worden, und ein Ausschuß, dein ausser dl'n Vereinigten Staaten Argentinien, ^^'riko nnd (Yuatemala angek^Vren, ist im Augenblick damit bil'r an? der wesklich?n .'den,isp?öre ist so etwa? wie e'n neuer Völkerbund un Entstehen, der sicl> b'.'wus^t auS der einst nieliundiasiend gedachten l^enser Institution l^rauslöit und die anstattenden amer.ta. nis? uinniiieii. 'ii i n a das britische Dominion ini Mrt»eu der Ver- Großer Sieg der AbeWier in Ogaden Marschall Badoglio bereitet die Entscheidung vor A d d i s A li e b a, 24. April. Die abes-sinische Regierung hat gestern die nachstehende amtliche Mitteilung erlassen: In der zeit vsm 14. bis I7. Aptil tobte ans der Vgadenfront orden In Poris brachte eine neue Zchmackmod« „ScheidungSringe" auf. Sie stnd aus Platin — obwohl die Ehe aus recht weichen! Stoff gefügt war. Dvrle Z ü r i ch, 24. April. Devisen. Beo» grad 7, Paris 20.22, London 15.15, New« York M7.125. Mailand 24.15,, Berlin 12:^.40 Wien Prag I?.70. Um 2MI Dinar des Leben auls Spiel gesetzt. Be 0 gr a d, 24. April. Gestern l)at der beschäftigungslose Hilsarbeiter Slavko I v-k i 6 sein Leben im. wahrsten Sintie deitesttn Bevi^lker ungskreisen grösiter Sympathien, so das; e^ heute l^genstand zahlreicher Ekirungen i'i. Voftanwelfungsfaischer Sabec vor den Richtern Vor dem Dreierseuat des Kreisgei.tcht0 Dinar geschäd.g- hat. ^abec hatte einige (^;inlnasialklasseu n.id sodann die Militärschule in Wien besuch!, N'orauf er nach Ljubisana kam, wo er nv^ gen politischer Delikte AN'ei Jahre n d^'.-Zwangsanstalt verbrachte. Bor zwei Jahre»: befaßte er sich mit der Fälschung von Elnia-gebüchern der Postsparkasse. Im Dczenib'r sandte Zabec, der sich lange Zeit Benno A i-t e r nannte, von SuSak aus in Zeitschristen oder Bnckiern drei gefälschte Postanweisungen auf je .'»OVO Dinar nach Maribor, wo er den Betrag auch behob. Im Icinner ver-suchte er wieder zwei Anweisungen in Zeitungen einzuschmuggeln, diesmal ini BU rage von und 4«l8 Dinar. Die ^ehör)e legte ihm jedoch in Ptus eine Falle, in die der Mann pronrpt ging. Er wurde ftttgenom men und dem l^'richt eingeliefert. Der An» geplagte gibt die Tat gri^^tenteils zu, sucht jedoch diese'lbe zu besMnigen. Die Verhandlnng dauert zur Stunde norl, «an. einigten Staaten, gehlürt, wie di^' andercn sich selbst regierenden Teile des britischen Weltreiches, deul Genfer Völkerbund'' a-:. Auch wenn diese Dominien außrnpoliti^ai eine beträchtliche '^Bewegungsfreiheit erlnni'.t haben, sind ihnen durch Tradition und dnr^I: die Konstruktion deö Jmperiunts doch gewisse Grenzen der selbständigen Entschiichnng .ic-se^N, die es unwahrscheinlich.'rscheinen lassrii.. dasi i'tauada ilnter Absage an Gens stch d^'»' iln Entjtchen begri-fsencn amerllauische.'. Bunde anschließen kijnnte, solange Großbri« tannien der Liga angehi^rt. Das; aber nnt den von Washington aus eiugeieitcten Bestrebungen in Ottaiva stark stjmpathisicrt wird, zeigt ein Bericht der Londoner „Ti-Ines", nach dein Präsident R 0 0 > evelt im Verlaufe eines freundschaftlichen Brief-nx'chsels mit dem Generalgsiuverneur von ^iainida zn eineni ''-Z^snckie in fianada ''inge^ laden worden ist, der vorauösiristiich in der zweiten Juniwoche jtattsinden iwrd. Rooievelt hat in der Annahme d.e>^r Einladung zunächst noch einige Borbehalte gemacht, d e stch auf gewisse innerpolitis^i^il Boraussepungen — Schließung der Äongrcsj-session und die Lage des Wahlseldzn^es — beziehen ''Äalh.-''ck>einlich alxr will nian ^n Washington noch abwarten, wie icsanada sich schließlich zu dem bedanken der nter-anieritauchen .^'onkerenz stellen .oirk' Nllda isl ,'war nicht eingeladeli word.'n Da> n'ar Nicht out nlbgUch mit Rückjich: aus icuic „MarSlwer Aeiwng^ Nunmier SS. 2 5i'c>nlcrettz von «Buenos Aires in Otta-va nern^lgt .Verden, haben in Washington die Hnsfnung geweckt, daß sich irgend eine Forin '.Beteiligung Kanadas an der beal^ichtig-tLll gcsanitamerilanischen Regelung dech viel le!ct?t ermöglichen läßt. Unter U.mständen fmlnte in den Besprechungen, zu denen Rl^o-solK'lt in Ottawa (Gelegenheit hätte, der ^.luhstcin für eine löinigung init Kanada gelcqt werden. sie zustande, danll würd^: llvcr-idings der neue „amerikanische Völkerbund", selbst wenn Kanada trotzdem seine lG^'nie»-Mitgli^'dfchaft aufrecht erhalten sollte, die beanspruchte universale Geltung > der L'cga endgiiltig .zerstören, de,ul danu wi'irde auch ein Teil des Interesses Grokbritannic^rls von der i.eichlich lahm gewordenen Ge7.fcr EinriöUung abgezogen werden. Dak Zn>elfel der Londoner Regierung am Bc-l-terbunde recht groß und schwerwiegend geworden sind, kann man aus der letzten Rede Waldmins entnel^nreir. Es braucht si6>cll'ch incht mehr viel, uin dmen in Englaild Obcr wasier zu verschaffen, d'e schon seit langem dafür eintreten, daß inan sich aus «Gelif zurückzieht. Beroevon »erriffenen Äeltunlgen am Tage de< SmeraWeik« in Madrid Aus dem Minlfterrat Wichtige Beschlüsse des Kabinetts / Bericht des Innenministers über Kerestinec / Die „Phönix"-Versicherten sollen geschützt werden z«ei Jahre. 4. Der FimmMwister wirb bsabstragt, die zweite Tumche Zer «taatsbim» i« Betrage von 100 Mili«»ea TX«» zwecks M. mmzierung öffentlich« Arbeiten «mf Rech, Mtng des EinmMardenkrebits zu emittieren. ö. Ueber Vorschlag deS Forst- iwd «erg. baummifters wurde eine Berordmmg itber die Organisation des geuamite« Mwifteri-mnS und der ihm unterfteVten Die«stp«llen genehmigt. Räch der Sitzung erklärte Handelsmiui-fter Dr. B r b a n i v den Vertretern der Presse, daß morzeu das sinanzwirtfchaftliche Minifterlomitee jusammeutreteu «erde, um iL^r die Maßnahmen zu berate», die die Re gierung zum S«!^e der jugoslawischen Ver sicherten der „Phönix"-«.«, unternahmen wird. Der Minister versprach den »ertre tern der Presse, nach dem mor^n Mnister rat «eitere Ausklärungen dariiber gche» zu WSle. B e!i g r a d, 2^. Aprrl. (Aoala.) 'Heute um 1V Uhr trat der Ministerrat zusammen, dessen Beratungen bis 21 Uhr dauerten. Den Borsitz führte Ministerpräsident und Außenminister Milan Stojadlnovl«!. Zur Beratung standen die nachstehenden An gelegenheiten: 1. Der Innenminister und der interimistische Leiter des Iustizportefeuillts berichteten über die traurigm BorsWe von tleresti-nec und über die zur Ergreifung und Bestrafung der Schuldigen erlassenen Massnahmen. Bislang wurden 53 ^rsonen festgenommen, gegen die im Sinne des Gesetzes vorgegangen werden wird. In Kerestinee u. Umgebung herrscht ansonsten Ruhe und Ord nung. 2. Der Bertrag, den der Berkehrsminister bezüglich der Errichtung des Kais in Äi-brovnik unterbreitet hat, wurde genehmigt. 3. Der Ministerrat gMehmigte das Ab« kommen mit den ausländischen Besitzern jugoslawischer Staatsanleihen betreffend die Auszahlung der ltupons fiir die kommende« Oesterreichs Bundeskanzler befichtiate dle LuftfireßtVrafte Madrid wurde unerwartet ein General Itrei? durchgeführt, der für 2-1 stunden das Ll^t»en der Stadt tti)llig lahmlegte. Tu' gc-iamte Bevölkerung stand unter denr Terror der streikenden. Verschiedentlich lam es aucti zu Zusammenstoszen. In dem sonst, verödeten Ttraß.:nleben waren besonders aufsagend ril?sigc; Ben^e von zerrissenen '^cilun-gen und Propagandazettcln, die die schlies^lw» lastwagenlweije sortichasfen mnßic. (E cherl-P ild l'rd i en.st-M.) M Auf dem ^^lugplaj^ in Asiperli bei Wicu fand in Anwesenheit des i>sterreichischeu Bun deskanzlers Dr. Schuschnigg eine große Flugzeugparade statt. Hier sieht man BundcZ-'tanzler 'Dr. S 6) u s ch n i g g der Besichtigung eines AlugMgss oer Luft-.streitiräftc. (Pvesse-B>sd-Zentrale-.N.) Der englische Fragebogen Zehn Fragen, die die englische Regierung angeblich an Deutschland stellen wird / Der Inhalt noch nicht antorisiert L o u d o n, ?3. April. Tic cngllsä)e Regierung beschäftigt sich im Wege des Foreign Office mit den F-ragen, die zwecks Aufklärung über gewisse Einzelheiten des Friedens Erstes Mid von dem italienischen Sewaiimorsch auf Defiie In s«!ct)s Tagen legten die Italiener in (^Gewaltmärschen die ungehl!urc strecke von tonieter bi'^ nach Dessie zurüct. Da der N^t6)s6)ub auf dem Landwcgc nicht mi)glich nxi'.'. wurde er durch Ftng'eug oorg^nonnnui. Man .sieht hier auf diesem Bilde, da? an- deui Luft»i:t:ge von Mnmra nach Europa luin, tulienische Soldaten bei ihrem l>ejchw<'rlich^.u B or iura ich. rl-Ä il.derdie n M) planes Hitlers der deutfckien Regierung vorgelegt werden sollen. Nack) Gerüchten, die aber amtlich noch keineswegs bestimmt sind, wird der Fragebogen die nachstehenden zehn Fragen enthalten: 1. (brachtet sich Deutschland an den eigenen Friedensplan defiititiv gebunden oder will es noä) nxiiter seiile eigenen Wege gehen unter denl Schutze seiner eigenen deut-selben Interessen? 2. Betraä^tet sich Deutschland imch im« >n.cr für nicht gleichberechtigt unter de,: übrigen Völkern!!' Verlangt der deutsche Borschlag für die endgiltige Regelung der internationalen La ge anch andere Besäiränkungen, wie z. B. jene, die sich auf die deutschen Minderheiten in den benachbartell Staaten beziehen? 4. Ist die deuts6)e Negierung bereit, ausdrückliche 'Zusicherung darüber zu geben, dalz das Rheinland für die Zeitdauer der Perhandlungen nicht befestigt wird? i"). Wird Deuts6)land die Autorität deS internationalen Gerichtshofes anerlennen u. ist es bereit, im Falle eines Ltonfliktes, der Deutschland ailgeht, seine Entscheidung anzunehmen? 6. Ninnnt die deutsche Regierung für die Zeit, die noch bestimmt »Verden soll, den ter« vitorialen status quo an? 7. Was bedeutet der deutsche Vorschlag bezüglich der Beschränkung der Rüstungen, insbesondere aber hinsichtlich der Aufrüstung znr Luft? ^st die deutsche Regierung bereit, der Unterstützung der nationalsozialistiscl)en Kco paganda in Oesterreich und in den l»enach-harten Staaten zu entsagen? 9. Welche Mfichten hegt Deutschland r.i bezug auf Tanzig und das Mem<^l«<^eb!et'^ 10. Welche Forderungen stellt Deutschland in der Frage der Kolonien, Die englische Regierung wird ferner Auj-klarung darüber verlangen, Vie sich Deutsch-laick Bilateralverträge vo:^tellt und wie di^'-se BilateralvertrÄge deip System l^er kollektiven Sicherheit angepaßt werden könnten. Gesandter v. Stohrer gerettet K a i r o, 23. April. Der vermißte deutsche Gesaitdte v. S t o h r e r und sein Chauffeur sind von den britischen Flugzeugen bei Baharia heute um 9 Uhr 30 Min, lokaler Zeit wohlbehalten ausgefunden worden. K a i r o, 23. 'Zlpril. Ein englischer Flieger war der erste, der Idas Auto des Gesandten v. S t o h r c r, niit einem weißell Tuch bedeckt, nicht weit von der Oase «Baharia bemerkte. Der Flieger landete bei d<'tN Aulc«, dessen Chauffeur leicht deliriert^'. Gesandter Stohrer erzählte, daß sie vl>n dem Wasser des Kühlers ihres Autos, das sie zuni lochen brelchten, ihr Leben fristeten. Bei chrer Auffindung waren nur mehr einige Tropfen Wasser übrig. Der Gesandte erklärte lveiter, das Auto habe aufgehört zu funktionieren und die Pneus seien auf dem Sandboden zerrissen lvorden. Auf dem Mugfeld von Kairo hatten sich bei der Rückkehr der Vermieten zahlreiche Menischen eitt^unden. Met)-rere Persönlichkeiten begrüßten den Gesan?'»-tcn Stohrer bei seiner Mkunft. Blottronsfufion mit Leichenblut. M oska u, 23. ?lpril. Nach einem Äc-richt des Gesundheitskvnnnissariates wu:d:n in den MoÄauer KrarÄenhäusern im vergan genen Jahr rund 30lX> Wuttransfusionell erfolgreich durchgeführt. .Hisvon wurden in 1^ Fällen zu den BluttranSfustonen Blut voll Leichen entnommen, die naä) Clnem besonderen Verfahren bchandelr worden sind. Prc>fessor Spaskirkotski sührt derzeit in seinem Laboratorium Bessuche durch, u.il die Möglichkeit zu studieren, bei Katastrophen sder in einem i^^ieg ^S Blut Toter zu Transfusionen in größereitt Maßstab z^i verlvenden, da in sol^n Fällen nicht genügend Blutspender zur Verfügung stehi-n. Das llach diesem Vevsahreil behandelte Wut Toter bleibe bis zum !(i. Tag nach denl Tode für die Vornahme von Bluttrailsfusionen verwendbar. Die englische Krone wird mnAeardeitet. Niäit jede Ä^rone paßt, so wie sie ist und sich durch die Jahrhunderte forterbte, haargenau auf das Haupt,ihres Trägers. Die englische Ärone zum Beispiel hat sich schon niehrere Uniark^itungen gefallen lassen Nlüsseil. Als die Königin Viktoria die englische Krone trug, hatte sie eine ziemlich ltie-drige Form. König Eduard der Siebente und Georg der Fünfte habeli dann die Krone etwas ändern lassen, uln sio ihrer eige-nvn Statur besser anzupassen. Sie wurde in der Fornl eili wenig higher. Jetzt verlautet, dasj auch König Eduard der Achte, des-sieu feierliche Krönung für den Coinmer des nächsten Jahres bevorsteht, oic Königs-krolle wahrscheinlich etwas umal'beiteil und ihr durch Kürzung der Linien wieder eine etwas andere Gestalt geben will. Wie lnan erfährt, wird König Eduard der Achte die nächste Parlanlentssitzulig in Uniform eröffnen. Da die Krönung zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht vollzogen ist, hat er lloch nicht das Recht, den Kö-nigSmantel zu tragen. ?amStaff, den 55. April ISgK. Minorer ,^tung" Nummer KDjlW'e« stimmt wMlM Die Dardanellenbefestigung stößt diplomatisch nirgends auf Schwierigkeiten / Der Generalsekretär des türkischen Außenamtes in Beograd Ä e o g r a b. 23. April. Die türktsaiiz Rc-gicrung hat den Generalsekretär deS Außen ininisttriums in Ankara, N u m a n R t-f a d, nach Beograd entsandt^ um die An« sichten d^n ttlrk!-schen Sonderbotschafter Äuch^^^ini Mitbag-mahl behielt, an dem die Minister Stankouiä,'E v ^1k o v. i.e'und K o-'/ n l, femer der türkls<^ Msandte A l : a i d a r. der schwedische Gesandte T o r-st e n U A d e n. der Mensche Gesandte S a k ei.l .a r p l y S.vd«r. Gehilse des Außenmi^nisters Vlada M, a ri t,i n a c. Gesandter Dr. -B o Ä i ltub andei^ hohe Perlön lichkeiten teilnahmen. Äbeichs gab der 1l>r neva^sekretärs Nuniau Rif^ ein Souper. ^Nach den nachmittags geführten Besprechungen empfing Ministerpräsident un-d Au* ßßnminister Dr. S t o j a d t n o v i 6 die Vertreter der Presse und teilte ihnen, seme Befriedigung dariiber mit, daß es ihm vergönnt war, den Mgesandtsn. eines so b?« frsundeten unld verendeten Staates enip-fangen zu können, mit dem er seine Gedanken srber alle aktuellen Fragen der auswärtigen Politik getauscht habe. Bei dieser Ge, legenheit betonte der Ministerpräsident die neuerliche volle Uebereinstimmung in den Ansichten der türkischen^ und der jugoslawischen Regierung. Die jugoslawisch.^ ?lt'.lwort auf die türkische Note vom 11. April d. I .. betreffend die Remilitarisierung und Lese-stigung der Meerengen, werde daher cinc günstige sein. Der türkische Diplomat ist.nunmehr auf dem Wege nach Bukarest, mrd zwar in der gleichen Mission. Wie aus Ankara derichtet wird, ist der dortige runränische Gesandlc Filotti in diesem Zusammenhange be- kische Gesandte Ali Hatdar zu Ehren des Ge I reits'^nach Gi;iarest abgereist Aus Widerstand geftWn ! Abessinien wehrt sich mit dem Aufgebot der letzten Kräfte / Die Italiener angebUch im Räume Addis Abeba-Dessie im Nachtkampfe geschlagen Pari s, 33. April. Die Agenturen Radio. und United Preß melden gleichzeitig, daß sich die Abessinier entschlossen hätten, bis zum letzten und Aeußersten zu kämpfen. Auch die ausländischen Mtlitärfachleute sind «der Ansicht, daß die bislang von den Abes. s iniern unternommenen Abwehrmaßnah-men durchaus ernst zu nehmen sind. Die Abessinier haben jetzt Stellungen bezogen, in denen sie von den Italienern nur mlt schwerster MÜlie und nach schweren Blutop-fcrn werden überwältigen werden können. Die italienischen Luftstreitkräfte sin. . - Lond o n, 23. April.'Wie der Reuter-Korrespondent aus'Addis Abeba-, lierichtet, hat die Ankunft hes Dhronsolgers Asfgo Mosen in der Hau.ptstadt neue Beruhigung gebracht und in der Tat war beim heutigen Abgang des Zuges nach Djtbutt bei weitem eine geringere ^Anzahl von Passagieren zu sehen. Ueber eine nächtliche Schlacht, in der die Italiener zurückgeworfen wurden, verlauten die nachstehendeti Einzelheiten: Die Italiener führteir mehrere Sturmangriffe auf den Tarmiabir dnrch, einen Gebirgszug, der sich zwischen Dessie und Ad. ldis Abeba erstreckt. Die unter dem Befehl des Thronfolgers stehen'den Gardeformationen warfen den Gegner dreimal zurück und brachten im schwere Verluste bei. Als vollständige Nacht hereinbraä), glitten die Abessinier in aller .(Heimlichkeit auf ungangbaren Pfaden an den Gegner heran und überfielen ihn rückliisgs, wobei er in die Flucht geschlagen wur^. Die Abessinier machten gute Beute. Die gröfktr Esperanto-Bibliothek der Welt. Das Gebäude dei: Oesterreichischen Nationalbibliothek. in Wien beherbergt u. a. auch das Jt^ternationlile Esperanto-Museum. Dieses wird jetzt eine bedeutungsvolle Er-lveiterung erfahren durch die Zulveisung k>cr großen, 800 Bücher umfassenden Bibliothek des Esperanto-Weltbundes (Universal« Espe-ranto-Asocieto). Der Weltbimd hat in seiner letzten Sitzung in Genf beschlossen, die gesamte Bibliothek sowie das außerordentlich wertvolle Esperanto-Archiv dem Internationalen Esperanto-Museum in Wien einzuverleiben.-Dieses wird dadurch zur größten derartigen Sammlung der ganzen Welt. MltWchMerverschwömng in Dillach 56 Swdenten als nationalsozialistische Agenten / Der Sohn des Polizeichefs hat Sellistmord begangen V i l l a ch, 23. April. In Billach hat dlc' Polizei in der vergangenen - Woche nl den Qbertlassen der Mittelschulei» W Zöglinge verhaftet, die sich renitent gegen ihre Professoren benahlnen, die Propagairda ini Dic.. ste des heutigen Regimes betreiben. Da die Studierenden, die für den Nationalsozialismus eintreten, täglich gegen ihre Lehrer de-monstrierten, wurden die Verhältnisse 'un.^ haltbar; die Mittelschulen mußten für clnc Zeitlang gesperrt werden. Die fiihrelideu Studenten wurden verhaftet, während gegen einen Teil der Professoren die Diszi-plinaruntersuchung verhängt wurde, da uian sie beschuldigt, mit den Studenteli un-ter einer Decke gesteckt zu haben. Den Quintaner K o l l m a n n, den Sohn des V'l' lacher Polizeichefs, beschuldigten die Mil-schüler, im Spitzeldienste des Vaters ileslan" den zu haben. Diese unbegründete Beschul- digung nahm sich der junge Kollmann derart zu 5>-'rzen, daß er sich erschoß. Bei der am Samstag erfolgten Beisetzung verlangten die Schüler und die Eltern der verhafteit!.! Schüler stürmisch von Kollmann, er möge sie freilassen, »vas er ablehnte. Es kam zll wilden Denionstrationen, die sich in i>en Straßen der Stadt fortsetzten. Tie Demonstranten stießen hiebei Nieder-Ruse auf die Regierung, auf die .^bsburj?er und gegen die in Villah lebeilden italienischen Kaus-leute aus. Vor i>er italienischen Volksschule in Villach schrien die Denronstranten: „Gebt lieber den Slowenen Schulen!" Aehnliche Vorfälle ereigneten sich auch am Benekdilii-nergymnasium in Ä. Paul im Lavailttal, wo ebenfalls mehrere Ttudenten verhaftet wurden, insoiveit sie nicht über die Grenze flüchteten. polnischer Staatsbesuch in Budapest Ministerpräsident Koscialkowski in der ungarischen Hauptstadt feierlich empfangen / Die Pariser „Oeuvre" führt Klage Budapest, 23. April. Wie bereits berichtet, ist der Besuch des polnischen Mini, sterpräsidenten Koscialkowski ill-kolge der innerpolitischen Krisenlage in Polen um einige Tage aufgeschoben worden u. nun wider Erwarten doch erfolgt. Ministerpräsident ^koscialkowski ist in Begleitung des Staatsfekretärs für Ackerbau und ntehivrer führender Beamten deS Auß?n ministerinnls heute nnttags in Budapest ein getroffen. Am Bahnhof hatten sier Regierung mit denr Ministerpräsidenten G ö m b ö s an der Spitze eing<'funden. Eine riesige Menschenmenge bereitete dem polnischen Erstmi nister stürnlische Ovationen, die anch der Pol tiisch ungarischen Verbrüderung galten. Von? Bahnhof begab sick) Ministerpräsident .koscialkowski zum Denkmal des llnt^-kannten Soldaten nnd legte dort einen ^s^n^ ?n polnischen Partien nieder. Morgen beginnen wichtige politische und wirtsitter-5 treu geblieben, er bemüht sich auch getreulich, alle Verbindungen zu zerreißen, d'.e Frankreich gegen die aggressive Politik de-heutigen Deutschlands aufgebaut hat. Die polnischen Minister sind den: dentswen schafter zur Verfügung gestellt. Der poluls''')" Außenlnlnister fährt je nachdem, wie cc- die deutsche Politik benötigt, im Ausland h.!ruiu. So war er kurz vor der Besetzung des Rhe n landes durch deutsche Truppen in Brüssel. Beck und seine Freunde in der von li begründeten Obersten-Gruppe sind 7ncu!!-dc der Front Deutschland-Polen-Nng.i.il gegeil Frankreich, Rußland nnd die ^,ch.'-choslowakei. Wir haben den Polen s^Zelo ge-liehen und ihnen Kanoneil g?lieferl, ha-' ben ein Recht, zu erfahren, ^^ege»! w^ünn die Mündungen im Falle eines Üriiiges gerich^ tet lvi'rden. Wir lverden unser ganze? P.e stige in Osteuropa und ani Balkan vcrliecru, ivenu mir gestatten werden, .^as; Herr Veel uns noch längcr an der Nase flihren w,rd." i. Srzbischof Dr. Hauer am zweiten Ohr operiert. ^ Erzbischof Dr. B a ll e r, an dessen rechten Ohr infolge der Mittelohrentzündung eine OMation durchgeführt wurde, nun noch auf dem linken Ohr erkrank te, mußte auch an diesen! Ohr eine Operation unternommen werden. Der Zustand des Patienten ist befriedigend. i. Der Zagreber städtische Boranschlag angenommen. Wie aus Beograd beri6)tet wird, hat der Finanzminister, der in dieser Angelegenheit auch den Zagreber Stadtpräsi-denteil Erber enipfing, den Voranschlag der Ttadtgemeil»de Zagreb genehniigt. i. Käthe Kollwitz wird in Zagreb ausstellen. Der Klub bildender Künstler in Zagrcv hat die berühmte deutsche Graphilerin Käthe K o ll lv i tz elngeladen, ihre Werfe in Zagreb auszustellen. Die Alisstellung wird am Mai im Zagreber Kunstpavillon er i^ffnet werden. i. „Die jugoslawische Patriarchalität". So betitelt sich ein Vortrag, den der berül^inte deutsche Äawist und Professor der deutschen .Hochschule in Prag, Dr. Gerhard G e-s c m a n n, anl d. an der 'Zagreber Volkshochschule halten wird. Einleitung u. Resümee wird der Vortragende in kroati-scher Sprache halten. i. Rumänische Opernsolisten in Zagreb. Aln S-1. und -'5. d. treten die Solisten der rumänischen königlichen Oper in Bukarest. Frau D. M a fs i n i und die Herren B o-descu und T a si l a n, in den Haupt-Partien der Opern „A,da" und „Faust" im Zagreber Nationaltheater ans. Als Gas^' getreten. Der Verein hat einen Alisruf an die Oeffentlichkeit gerichtet, der zur Beschleuni-gung der ganze,« Aktion auffordert. i. Eine Barke von einem italienischen Dampfer zum Kentern gebracht. In .^ibenik hat dn- italienische Dampfer „Francesco RiSinondo" auf der Fahrt nach Skrakiin eilten derart Holsen Wellengails^ erzeikgt. das', die Barke ei,»es ^»andwirto. pie voll inil Ä^in beladen lvar, kenterte. Der Bauer, als ,M«ribv«r Zeitmig" Nu««« Sb. SamDtsg, de« 3k. AprS 1SW. (Ligentümer der Barte erlitt einen Schoden von Ü0M Dinar, Menschenleben fft keines zu b«!flaqen. i Eine FalschmiinzerVertftätte a«sGeh0' ben. Die Zagreber Polizei h und Franz Vrbnjak von Mciinn'chkanntlich 10 kle! nei'<' sri'lhcre Gemeinden vereinigt sind, in drei l^iemeinden, und zwar Poljtane, Ztn-. denice und Laporje. zu trennen. Nun kam aus dem Innenministerium die Entsch-i. dung, dlis; die l^zros^c^meinde in der jetzigen ,vornl bestet>en tileibt. po. Ans den Bereinen. T'e Filiale des hiesigen Alpenvereins hält ihre diesfährige artmr seine Bollversammlung ab, die ziemlich gut besucht ivar. Na6) eingehenden Berichten der einzelnen Funktionäre aus nielchen die ersprießliche Vereines im abgelaufenen ^hrc Gl ersehen ivar, fanden die Nemvahlen statt, die kol-genl^s Ergebnis zeitigten: Vorsitzender: A. ^uer, Stellvertreter L. Vi^intin. Kassier P. Pristonik. Sekretär I. MesariL, dar übrige Ansschus'. setzt sich aus 'Schwelz. Mi-Hurko, Mcchorit" und Bodeni? zusammen. ^ Befjtzwechfel. Den bekannten (^sthos Hartner i>at der Fleischhauer M. ^umer käuf lisigen FremdenvertehrHverbandes werden als Vertreter der Stadtgemeinde dit^ Stadträte Bize'bürgermeister e b o t und Direktor S t a b e j, in den Aufsichisans-schns^ dagegen Industrieller R o g l i enl^ sandt. — Die Rechnungsabschlüsse der Stadt gemeinde für die ersten drei Mouate de-^ laufenden Ävlenderjahres sind fertiggestellt und werden von den Stadträten Direktor PogaKnik und Dr. Li o v ae c ül>cr' prüft werden. — Das schon baufällig gewordene Wetterhäuschen am Slom-skov trq wird wieder hergerichtet werden Für den ersten Ansfchnk l>erichtetc l^tadi.^ rat Dr. M i l e r. Zunächst wurde das Reglement iib«r das Pressereserat, das in« Schöße der Stadtgemeinde bereils einige Monate besteht, angenommen. Diese Institution hat sich nicht nur in Ljubljana, sondern auch in anderen größeren Städten gut k>ewährt und wird immer mehr ausge-Tätigkeit des! haut. Zweck des Referats, das als Bindeglied zwischen der Stadtgemeinde und der Presse angesehen werden kann, ist, die iiDef». sentlichkeit Wer alle wichtigen Begebenheiten inl Gemeindeleben richtig und objektiv zu informieren und de»» Standpunkt der öf« fentlichen Meinung an zuständiger Stelle richtig zu deuten. Eine Gruppe von Viehhändlern aus i>er Umgebung beschwerte sich gegen die Bemessung der städtischen Kinfuhrsteuer, da sie sich auf den Standpunkt stellt, daß da) im Schlachchof geschlachtete Bi^ an üie Fleisch'hauer verkau'ft und dadurch den sumenten zugeführt wird. Ihre Beschwerde wurde abgelehnt, da die Befreiung von der Einfuhrsteuer nur jene Let?A Wahrung der Nachtruhe der Beschlus; gesaßt, daß zwischen A und 6 Uhr im ^'schbilde der Stadt die Automobile keine Hupensignale geben dürfen, sondern sich nur der Lichtfignale zu bedienen haben. Desgleichen dürfen die M o t o r r äd e r kein lautes Geräusch verursachen. Die Bestimmungen darüber, daß in der Stadt nicht mlt offenem Auspuff gefahren werden darf, siiÄ» zu verschärfen. Nach Erledigung einiger ParzeMerungs-sragen wurde in den bricht des vierten Ausschusses (Referent S a b o t h y) emgegangen. Im Voranschlag ist eine Post von 75,.lX)0 Dinar für d,e Unterstützung der Mtltur-, Schüler, und FremdenverkehrS-organisatio«e«, vorgesehen, tvovon die verschiedenen Kui-turvereine 4V.O0V, die Institutionen zur Unterstützung armer Schüler 15.000 und oie FremdenverlehrSorganisationen 20.000 Dinar echalten. Äe Verteilung dieser Summen wird, wie bisher, der Berwaltungsausschuß vornchmkn. Die TvorniSka cesta wtrd wnali fiert werden, jedoch »uir in dem der Gemeinde gß!^örenden TeU, ^vogegen der Staäi-s ärar für die Arbeiten in dem ihm gehörenden ^il diefsr Stritße zu sorgen ha:. Di? Arbeiten werden rund 130.000 Dinar erfordern. Desgleichen wird die K a m n i r a cesta reguliert und kanalisiert werden: hier sind die Kosten auf 10d.000 Dinar veranschlagt. In beiden Fällen werden teilweise auch die Mittel der HiVfsaktion in Anspruch genommen werden. Die «ulegUNg der Gehsteige wird, was die Begleichung der Kosten dur00, belin Magdalenenpark dagegen 300 bzw. 1l)00 Dinar eingehoben. — Einige.P arzellen wurden unter den üblichen Bedingungen Interessmten abgetreten. Der fünfte Ausschuß (Referent BiziKür-germeifter Z^ebot) hatte nur.über einige Uebertragungen von Tewerber^ten für Gasthäuser und Rollfuhra^r entschieden hatte, den Autobusve^fehr nicht auS der Ha-nd zu geben, mußten Mittel und Wege gefunden wer den, um denselben «»uf eine gründe Grundlage zu stellen. Die zu diesenl BeHufe unternommenen Schritte zeitigten be^its einen vollen Erfolg. In erster Linie lvird der Be trieb «ms Gasöl als Treibstvff umgestellt, wodurch große Ersparnisse Set gleich^i'^r Erneuerung des Wagen-Park? erzielt werden. Im Autobusverkl^r werden im Auslände die Wagen immer mel»r statt mit Ben>,zin- mit Dieselmotoren ausgestattet, was sich w jeder Beziehung bewährt hat. In Maribor wurden bereits zwei größere W a g e n für den Fernverkohr mvch Eelje angechafft. die nach Fertigstellung der 'Karosserien Ende Mai ihre Fahrten aufneh'nen »v-rden. Wie groß die Vripaemise ÄuiMq, dm ZV. ?WK sind, welche si6) aus der lleberführung aus den neuen Triebstoff «gehen, zeigt «in Vergleich der beiden Triebmittel. Bei einer Au-rücklegung von 14.000 Kilometern stellen fich die ^triebskosten für zwei mit Benzinmotoren'versehenen Wagen auf insgesamt 518.000, mit Dieselmotoren dagegen auf nur 152.000 Dinar, sodaß sich eine Ersparnis von 366.000 Dinar ergibt. Die Chassien der beiden neugeschaffenen Wagen kosten 252.000 und die ^rofserien 130.000 Dinar, zusam» nt^l lomit 372.000 Dinar. Sieht man vom Zoll ab, der sich auf etwa 100.000 Dinar stellt, erhält die Gemeinde sonlit die beiden Autobuffe umsonst, da 'chre Anschaffung aus den Ersparniffen gedeckt wird. Ucberdies wird die Beschaf^ng dadurch erleichtert, daß die C^ssien in 15 Monaten ohne Verzugszinsen b^lichen. werden. u. zw. eben aus den durch die Umstellung auf Gasölbetrieb sich ergebenden Ersparnissen. Aur Grund der im Auslm^? gemachten Erfahrungen und der in Maribor an>^^st?ll-ten Berechnungen werde» vier Weiter« Vag« mit Dieselmotoren allgesck)afft. die den Lokal- und den Berl^hr lmt der nahen Umegbnng bestreitcri sollen, Dadurch werden ivcitere Ersparnisse erzielt die'Kumindest weitere Verluste verhindern lverden. Diese Wagen sMen in /^wei Monaten geliefert tlxzrden. Naich der öfsrntlichen folgte ein« geheime Sitzung, in der eine Reih« von Petenten in den 5)0'.-inatsverband aufgenommen wurdeil oder die die Zusicherung der späteren Aufnahme er-hvlteil. Ferner rückte ei,t« Reih.' von meindeangestellten in höhere Beziige vor. Auf Antrag des Stadtrates Ang. I elenec wurde der Straßenteil zwischen dein Hauptplatz und denl Bodnik-ov trg in die Jerovsk»«» «lka umbenannt, loährend die ÄoroSka cestv, für idvren Erhallung bekanntlich das Banat zu sorjM hat, fortan erst am Botmitov trg beginnt. Jnl Schohe des Stadtrates wurde ei,i Ausschuß eingos«cht, der sich n?it der Nmbe' nennung einiger Gassen befassen wird und den Vertreter des Bauanltes sowie Fachleute des Geschichtsforschcrvereinv^ und einiger an< derer Institutionen bilden. ztvel Bkünbt bti Raäe )n nächster Umgebung von brach gestern Na^ bereits der vierte Bmnd in dieser Woche aus. Diesmal ging in Sp)dni-a Äorica dos Wirtschaisgebäude des Besitzers Mton Roberin Flammen auf wobei au6) die Stroh, und Heuvorräte verntckM wur-d»n. Der Schaden beläuft sich auf 22.000 D.-nar. Kober hatte erst vor kurzem eine ^keuer-Versicherung in der H5he von 27.000 D'nnr abgeschlossen. Ein zweiter Brand wird auS St. Ilj berichtet, wo das Wirtschaftsobjett des Lanü-wirtes Johann D o l s ak» abgek»rallnt ist. Doljaö hat «ine» Schaden »on 15.000 Dinar zu beklagen. IN. AAs dem S^Iervß. Der Provisor di'r Pfarre Sv. Pavel pri Preboldu ernannt. Holzmann wurde Aum Pfarrer enmnut ^ Der bisherige Pfarrer in Brezn» o. D. H. M. S a g a j wurde mit der Leitung der Pfarre Sv. Pavel pri Preboldu oniont. ln. Seinen siebzigsten Gewrtstag feiert heute, Freitag, in dem romantisch gelegenen Marija v puSLavi der dortige Großgrundbesitzer und allseits gen Reihen unserer iveidgercchten Nimrod?. >5ein sprühender Humor und sein nie versiegender Sinn fiir die Geselligkeit scharten unzählige Freunde unl ihn und wenn daS Jagdhorn verstummte llnd der „letzte Trieb" begann, niar es nicchl für jeden ein unvergeßliches Erlebnis, einlnal mit Freund Wi!)--mann beisammen gewesen»^^n se'n. Zuni schienen LebenSjubiläun, unsere her.^ichsten Weidmannsgriiße! ni. Vermählung. Ljubljana wurde die ser Tage der bekannte Mari.borer Spezialist flir innere Krankheiten und Leiter der internen Abteilung des Allgemeiilen Krank-en-lmnsvs Dr. Stane L u t m a n Ntit Frl. Tlavica ^'^a n getraut. Denl neuverniählten das PK auch in hiesigen Cportkrej^il 25 Äihre Mariborer Efperantovereln Der Mariborer Esperantoverein, der Heuer sein 25. Nereinsjahr vollendet, hielt ge-stenr abends im Hotel „Orel" seine ordentliche Jahreshauptversammlung ab. In stnn^ vollen, von glühender Liebe zun: Esperanto durchdrungenen Ausführungen hob die Borsitzende Frau Viktoria L i ch t e.n -w a ll n e r die Bedeuwng des Esperantos als Welthilfssprache hervor und verwies mit besonderem Ansdrurk auf die erfolgreiche Geltendmachung des Esperantos in der ganzen Welt. In China, hob die Rednerilt hervor, gibt es 50 Gruppen mit iilehr als I0.000 Esperantoanhängern, in Schweden hielt die Kulturunion allein inl Vorjahre gegen .^00 Kurse ab, in Rußland werden Prospekte und Kataloge int Esperanto her-ausg?gsben, in Budapest besitzt die Italienisch-ungarische Bank eine Esperantokorrespondenzabteilung u. s. w. Ganz besondere Bedeutung hat das ^peranto durch seine Friedensidoe erlangt, deim, während überall nur vom Frieden g e s P r o ch e il wird, betonte die Vorsitzende, a r b e i t e n die Esperantisten für den Frieden. In das Wir- ken des Mariborer Esperailtovereines gewährte sod«nn die Schriftführerin Frl. Rastfa R n t n i k Einblick. Der Est?änder Birg und der Javaner Hadschi Raden Mustafa hielten in Maribor Vorträge. Obfrau Lichtenwallner veranstaltete inr Laufe des Jahres zwei Lehrkurse, ivährend Prof. Ra-kuSa mit mehreren Vorlesungen den Weg in das klangvolle Esperanto wies. Die weiteren Berichte erstatteten Kassier Arlatti und die Bi^liotliekarin Frl. Vera Kautzner, worauf das voni Rechmlngsprüfer B r a t o 6 in Vorschlag gebrachte Absoln-torium ai'genonlmeil wurde. Bei den N e n-Wahlen wurde die biSherigc überaus verdienstvolle Obfrau Viktoria Lichtenwallner wiedergewählt, tvährend sich der i'lbrige Ansschus; aus den .Herren Arla t -t i, l a j n e k, Prebil und Habe r-m a n n znsannncnsetzt; Ersatzmänner sind Prof. R a k u » a und Pelikan und Mchnungspri'ifer B ratns und Frl. Marie U n ga r. Während der heurigen Fest-wo6?e beabsichtigt der Verein eine große Espe rantoansstellnng .^u veranstalten. Äahrestaguna der Reserveoffi-ziersvereinlgung in Maribor ^hlreich versammelt, hiiclteir g-^stern abends im Saal des Hotels „Nooi svet" die Mariborer R e s e r v e o f f i z i e r c und Kriegerdie Iahreshauptversannnluni^ -h rer Bereinigung ab. Der Tagung, deren Vor sitz der langjährige u?ld überaui' v^rdicnt^ Präses Kaufinann Perhauec fiihrte, wohn ten auch Stadtkommandant General >-lenkoviö, GarnisonSkomniandant Oberst leutnant N i k o l i e. der .NonlMandant des 45. Infanterieregiments Oberst B o z o s L sowie der Borsitzen1>e des Nntcransscki.'.ssc? in Ptuj Dr. Zalamu n bei. Vor Ueber-gang zur Tagesorndnung niurde an S. König Peter eine Huldigungs- und an Kriegs NlinisterGeneral MariL eine Bogriißnngsdc-pcsche abgesandt, nwrauf Präses einen Rückblick aus die Ereignisse des letzten Vereinsjahres warf. Redner verwies ,'ci. nen Ausführungen u. a. auch auf die Lage im ZeiltralouSschnß, die niehr denn je c Aeilderung erheischt. Neber die interna Ge' schäftsfi'chru?lg berichtete Sekretär K o r-b a r, der einen Rückfall der M'.tglledschast feststellte. Gegenwärtig gehören d"? Organisation A49 Mitglieder an. Von den Äera:;-staltungen des Berob ' r den beachtens werten Vortrag des Industriellen T^'^^nie« hervor. In Abwesent?eit des Kass'.erS Lov^in brachte Schriftführer Korbar anch den Kassa-bericht zur Verlesung. Nach einstimunger l^e nehmigung des Absolutoriums n>nrde Sinne der Statuten die Neulvahl de? durch das Los ausgeschiedenen Drittels der Aus-schußniitglieder vorgenomnien, wobei be-treifenden Mitglieder, und zwar Rechtsai:-»valt Dr. R a p o t e c, Recht^nlU^alr Dr. a p U's, Direktor Barle und Fachlet)r2r B e r t o n c e l j unedergeivählt .vurd^n. ferner nnirdeir die .'berren M i k e c und S k a z a znni Ersatzmann bzw. Mitglied des Allfsichtsrate» gewählt. größter Wertschätzung erfreut, unsere h<'rz-lichsten Glückwünsche! ul. Evangelisches. Somrtag, den N. d. nnl l<> Uhr wird in der Ehristuskirchc ein Ge--nl«indegotteÄienst stattsinden. Anichließt!nd daran versammelt sich die Schillingend zun; .^tindergottesdienst. ui. In die AnsnahmSkommission der deutschen Minderheltsschvle in Maribor n^urdeil von der Banatsverwaltung in Ljnbli'il. i d e Herren Rechtsanivalt Dr. B r a n d st e t-ter nnd Industrieller Felder als Eltern verdreter entsandt. m. Rene Gemeinde. Ini Siime ei ms Erlasses des Ilmenminisftrs ivird die biSli''ri-ge Großgemeinde R a k! e in die Genleinden Flivnica und Raöe geteilt. Die neue Gemeinde S l i vn i e a bildeli die Orle Hreta, Dc>brovce, H'otinja v«s. Ovelfvva Na^dizel. Skoke und Slivnioa. NI. Ans der Adooilatm. DeinäckK eröf'M't Rechtsantvalt Dr. Wlan K i j a n e : ans Maribor in Ssutomer die Advokatur'^prari?. m. Ein ärztlicher Demonstrationsabend findet heute, Freitag, um I7 Uhr ini hiesigen Allgemeiimi ^ankenhaus statt. nl. Afrikavortrag an der BoltSnniverfttät. An der Volksuniversität wird heute, F r ei-ta g, uul 20 Uhr Prof. Dr. K n i f i c seine Fahrten rund unl Afrika schildern und cim Reih<^ von prachtvollen skioptischen Bildern zeigen. NI. Dilettanten vam Lande lassen sich seheil. Morgen, Samstag, den 25. d. M. abends findet im hiesigen Theater d'.s Äus-fiihrung der Bauernposse „Das Viiidcl braucht einen Mann" statt. Die Posse stammt aus der Feder des l»äuerlichcn Dichters n zenz K 0 r 2 e aus Cirkovci. ?l7s Darstl-ll.:r treten ausschließlick) Mitq'lieder de: Dilet-tantensettwn der Feuerwehr in Tivtsoci Für die Vorstellung herrscht starkes Interesse. NI. Gemeinderatssitzung in Stndenei. Der neugewählte Gemeinderat in Studenci hält heute, Freitag, seine zweite ordentliäie Sitzung ab. Ans der Tagesordnnng steht n. a. auch die Konstitniernm^ der einzelnen Ausschüsse. NI. Gchachwetttamps gegen Graz. Der Ma- riboivr Schachklub bringt aui 10. Mai ein Scliachniatch gegen die Vertreter der Grazer „Hakoak" zuni Austrag. Die Käuipse werden in Maribor stattfinden. IN. Ans der Straße znsammengebrochen ist Diestern in der Gosposka ulica der schon längere '^eil beschäftigungslose 2iiiährige Arbei. ter Loren>; G 0 f k e r. Dl'r Mann, der sich lvim Aufprall auf das Steiupslaster eine sch'.vere Verletunig anl Kopfe zuzog, gab an. dl^s; er sckwn durch niehivl? Tage hindurch hungere. Er umrde iirs .Krm'cken'hauS über-si'ihrt. nt. Zwei Uebersällc. Im Walde bei den Drei Teichen fielen über ^e Eheleute Iakvb und Anna Geiger zivei Arbeiter l^'r und fügten berden empfindlicln' Verletzungen )«. Die Frau lvnrde hieb^'j über eine abschüssifie Stelle gestoßen. wl>b<'l sie bewußtlos l'eg'n blieb. — Wählend der Arbeit wnr4>e der Schlossergehtlfc Josef Wei nge rl von ei-n?ni Lehrsnngen niit einer Eisenftange attak-kiert; er wnr^^ ani .^kopfe schn'er verlcht. Nl. Wetterbericht voni 2^. April. ^ Uhr: Feuchtigkeitsmesser —19, Barometerstand 740 ^iperatur 7, Windrichtung NS, Bewöl-kuug ganz. ^Niederschlag 0. Nepertoir»^ Freitag, 24. April: Gefchtosfen. Samstag, 25. )lpril uin 20 Uhr: Mädel brancht einen Mann". Gastspiel der Liebhaberbühne der Fiviioilligen ^uer-ivehr in Cirkovee. Sonntag, 26. Hpril uui ^ Uhr: „Der gn-tige Antonius". Ermäßigte Preise. Le^te RachmittagSvorftelmlg. — Unl Uh „Ball im Savoi^^. Ernm^ig^e P.rei>'. Union-Tonkino. Die Prennere des hervor-ragenden Liebes- und Abeliteuer-Fillns „Der rote Reiter" (Das Doppelie'beil dcS Rittn>ci-sters Otto v. Wcllisch) nach denl gleichnanu-gen Roman von Franz A'av-.'r Kappus, d<'r als Ullsteinroman sich einen großen kreis schuf. Ein Schicksal der Nachikrietic'zt;;:. Ein F-ilm der fesselt und ergreift. Der Filni ist von herr>liÄ)er Zigeunerniusik begleitet und voll wunderschöner Naturausnahnien. Die .Hauptrollen verkörpern Svetijlav Pe-trovio, .Kamilla Horn und Oskar Sima. Ein herrliches Ballett in F'nvben-Photograizh!.' bildet eine besondere 'Sensation des Filnies In Borbereitung die bozanbernd!s6)öne Volti-operette „Mart^" (Letzte Mse). Ein Gl sangs- und UntevhattungUilm, 1»^' nion nur selten sieht. Burg-Tonkino. Rur noch heute, Freiwji wird der charnrante Säugerfilnr „LiebeOied" init Alessandro Ziliani. Paul Hörbigex nnii Carola Höhn vorgefnhrt. Ein Rausch lnu'i kctbischer Dirrbietungeir vom uiodernen i^lie.n son bis zur klassischen Arie. v0ln wirbeln-di'n Step bis zur neapolitanischl^n S^^rena-de. vom lustigell .^'ylophon-Goxtrott lns ',uln seligen Liebeslied. — Samstag Erstan'^i'i>> rung des neuesten Hans Albers-Gros^filn»'-' S^voy-Hotel 21?". Drei Frauen sind .'7, die dem Leben des Andrej Antononnlsch tin — .^ns Albi'i-s — eine jähe, überraschende Wendung gelten: die leidensichaftl'Ä. c. Evangelischer Gottesdienft. Sonnta;^. den 2t;. April, sindet der (>^meindegottec' dienst nnl l0 lll»r vormittags, der Kinder-gottesdienst ilnl 9 Ut)r in der l^lnisln^kirck,^' ^tatt. c. Schachmeister Dr. Atjechin ist atich anl Donnerstag nicht nach Eelje getommen. Sct)achgrößeu von solcheni Forn»at habeu's nicht l^eicht. loenn sie auf Turnier-Reisen sind, aber sMeßli6) treff^ni sie eines schönen Tag<'s doch ein. Dl'r Srtstichklub Eelje teilt uns mit, daß das groß^' Simultanspiel in Eelje unwiderruslich Dien^^'txig. den 2»>. April stattfindet. Beginn Uhr abends iin Hotel „Europa". c. Todessall. Ini lfiesij^en .^t^rali^ei^hanie starben Frau Ts)ereie .>) a li p t m a n. Be-sitzerill nnd Stmßenineistersgattin aus Bat« no bei Eelje, in? Alter von .'i? Ial)ren. s^-n^ie das !'>jÄ?rjg(> Söhnchen Franz dt's Pen-sioniei'ten Strer^anfsehei? K o ! e k in Lis<'e l^i Eelje. c. Enthiillnng einer Gedenttasel. Ain Sonntag nmrde ili Tel>d«n Tagen der Im-fttng ferngeblieben waren, findet ebendort acht Tage später, also am 11. und 12. Mai, zur selben Zeit statt. Jmpfpslichtig sind alle ini Jahre NW geborenen Kinder sowie alle jene, die bei der vorjährigen oder einer frühe ren Impfling aus irgendwelchen Gründen nicht zugegen waren. Entschuldigungen für das s^ernbleilben von der Impfung sowie Bestätigungen für jene Kinder, die bereits von Privatärzten geimpft wurden, nimmt der Amtsarzt an den Impfungstagen und an den Tagen der Untersuchung ebendort entgegen. c. Tödliche Brandwunden. Im Krankenhaus Celje starb das fünfjährige Ti^chterchen Anna des Bauern- Georg Berleöiö in Li-boje an den Folgen erlittener Brandwun-dcn. Das Kind war am Montag beim Spielen in der Küche dem Herde zu nahe gekommen. Die Kleider fingen Feuer. c. Gprung ins Wasser. Der 10 Jahre alte Nanes'fangkehrergehilfe Karl Game aus Nadece b«i Zidani most ist tatsächlich, wie nun ein Augenzeuge meldet, von einem Fels vorsprnng in Dvor in die Save gesprungen und ertrunken. Was den beliebten und sympathischen Bu'sckien zu der Tat veranlajzt hat. ist nicht geklärt. Die Leiche wurde noch nicht geborgen. Wer kommt ins Mnale? Vor der letzten Entscheidung der Fußballmeisterschaft in der Gruppe Nord Sonntag nachmittags wird im alten Volks garten, am Sportplatz des SSK. ?^aribor, die letzte Entscheidung in den Gruppenkämp fen um die LDP-Meisterschaft fallen. Als Gegner werden sich uns der SSK. Maribor un.d die „A t h l e t i k e r" aus Celje vorstellen, dmlen diesmal die gewichtige Rolle zufällt, nun endlich die Frage des zwei-ten Teilnehnlers an den Finalkämpfen zu bereinigen. Während die „Athletiker" die^fe letzte Chanze von acht Tagen vergeben hatten, bietet sich jetzt dem SSK. Maribor wohl in letzter Stund« die AuSstcht, sich denpoch ins Finale durchzuringen. Di« conditio sine qua non lautet diesmal 7:0 gewinnen, ansonsten der SK. Vakovec in Äe Bresche springen würde. Die Aufgabe, die diesmal die heimischen Fußballer zu erfüllen haben, ist gewiß verzwickt, doch besteht dennoch Hoffnung, daß sie der schwierigen Situation Herr werden. Jedenfalls ist der Einsatz derart groß, daß man eine Sonder-leiftung erwarten tiarf! In Marseille hat eine hysterische Schneidersehefrau nach einem Streit mit ihrem Manne ihren Trauring verschluckt. Der Ring lx'rnl'sachte eine Plinddarm^nt'undung, die eine Operation der Unvorsichtigen zur Folge hatte. Upothe?enna«htdienft Freitag: Mariahilf-Apothcke (Mag. nig) und Stadtapotheke (Mag. Minas-ik). Samstag: St. Antonius-?lpothe?e (Mag. Al-banete) nnd Mohren-Apotheke lMag. Ma ver). : Sensationelles Semifinale beim Präger Tennisturnier. Beim Prager Tennisturnier wurde gestern das Semifinale bestritten, die mit großen Uoberraschungen enoelen. Hecht gelang es, M e n z e l in drci glat ten Sätzen 6:^, 7:5, 6:2 zu-schlagen. Im .zweiten Spiel lieferte Siba dem Weitmeister P e r r y einen heroischen Kampf, roo--bei er auch zwei Matchbällc hatte. Perrt) siegte dennoch 6:4, 6:2, 7:V, 4:6, 9:7, sodaß das Finale Siba und Perrt) al? Geg^ ner sehen wird. : Der Radfnhrerklub in Studenei, der bereits über eine stattliche Mitgliedcrzahl verfügt, hielt dieser Tage seine JahveShau^tve'r iammlung ab, in der folgender Ausschuß gewählt wurde: Obmann FerliL, Obmailil-stcllvertreter Pctroviö. Schriftführer Slaju-ko, Kassier Baumkirchner; ^fusschusMitglic-der: LeZnik und Kuhar sowie Frau Stajuko. : Englands Autzballelf gege« Oesterreich. Für den Fußball-Länderkampf Oesterreichs England a»n 6. Mai in Wien hat der englische Fußballverband folgende Mannschast aufgestellt: Tor: Sagar (Everton); Vertc.di' ger: Male und Hapgood (beide Arsenal): Läufer: Craston (Arsenal), Barker (Derby County), (5oPPing (Arsenal); Stürmer: l5rooks (Derby), Bowden (Arsenal), Cam-sell (MiddleSbrough), Bastin (Arsenal), Hob-bis (Eharlton). Ersatz: Barkas (M. City), Ioy (Casnals) und Cunliffe (Everton). : Fußballweltmeisterschatt 1938 in Paris. Der sranzi)sische Fußballverban-d wurde von FJF^k (Fuszballverband) mit der Veranstal-wng der nächsten Fußballw?ltmeisterschaft betraut. Diese wird in Paris stattfinden. Samstag. 25. April. Ljiubljana, 1? Schalsplatten. 18 Auni Kochenende (Funkorchester). 18.40 Außenpolitische Ereignisse. IS Nachr. 19.30 Nac'-onale Stunde. 20 Jstrianischer Abend. — Veogrod 18.30 Klavierkonzert. 19.30 Stunde der Na-tion. 20 Serbisch.'r Abend. — B«romllnfter^ 18 Gchallplatten. Ä0 Eine Stund- . Sport. Film v^d Mod^.-So bringt auch dieses' Mal die Rundfunlzeit^ schrift „Naö val" ein .Höchstmaß von Abwechslung und wird allen Lesern einige in-teressane und unterhaltsame St.,nk>.n bereiten. Verlag in Liubliana, Kna^lie,ia lil. ü Jnl Monats^zug.12 Din. b. N. S.-Funk. Ausführlick^^ Progrm-ime aller Sender, eintg« Bill>bcrlchte. der übliche Frauenfunk, ein spannender Roman und eine gelungene.Humorseite. Erscheint wöchentlich. Preis 20 Pfg. Verlag Frz. Eher Nachf.. München. b. Reue I. Z. Alle Ereignisse der ZNelt l^ringt die „Neue Illiistrkerte Zeitung" ?n schönen Kupferdruckbildern und erfreut aikch durch ihre Vielseitigkeit im Te-tteil. Äu^er den Bildberichten bringt die „Neue I. " auch gute belletristi'che Texte, eine Se:te Mode und Neues über Sport. Lkunst und Technik. Verlag: Berlin. Einzelpreis L0 Pf. b. Ein schweigsamer Held. Roman'von James Hilton. Verlag Benziger, Einsiedeln. In Ganzleinen Mk. 4.25. Ein merkwürdiges Buch. Der Roman eines englischen Geheimagenten. Die vorwiegende, stark empfundene und klar geschaute Landschaft des Romans i.st das weite Rußland. Das Chaos der Ereignisse verläuft in den Kämpfen der Revolution, der Vor- und Nachzeit. Wundervolle Typen russischer Prägung tauchen vor den Hauptgestalten auf. Gegen diese Welt ist der Leb^nskreis des Westens geschaut, in einer Gegenüberstellung von eindringlicher Wirkung. Zwischen der Svan-nung des Buches liegt viel menschliche Tiefe und Männer un^ Frauen werden es uiit Anteilnahme lesen. b. Wisse« und Fortschritt. Pcpuläre Mo-natSschrift für Technik und Wissen! hast. Ber lag Brönner, Frankfurt a. M. Einzelpreis M? 1—. Di« letzt« Nummer befaß: sich mit den Fortschritten der Pbotograph'c au^ allen Gebieten. Der Bericht „Neues ^ion der Photc-Messe" gibt einen interessants.i Qucr schnitt über die rasche Eutwicklung der neuzeitlichen Photo-Technik und der Anfnahnle-gerät« wichvr. Eine ganze Reih' weiterer aktueller Beiträge runden das Avrllhost ab. das durch die Fülle, seines Inklaltes wie den Reichtum seines Bilderschmuckes wiederum eine vorbildliche Leistung tm Zinne volkstümlicher Darstellung technischer Probleme bedeutet. viLveci k»' !l!« »>! < " Z! ^encl«, als unser tlelä «eraäe auk äom l2L. und lausclite. tivrte er jn kier za in lneinvrn vi^enen tluuii! leti din l'rsu l5yNÄ-eieux!« ».^usxcexLiclniet! ^ui ^uck kstien >vir i!.e-«e>vgrtot!- lautete die «l'c»ke >vc)rt. In, d'^rtktinitn aui die Keine, tie- tuiil s^I^etiet soitte drei Kaiiierudc-n HU l,o-erUt nacti sckaew Dosoa. stürste Wie oto Sturm die "I'reppe tiinuntor und dvrnerte scüon einljie ^uxeiikliclle später mit jxroken k'iiusten kn die tiaustllr der fsmIUe Lona-cieux. Diese vurde xleick autiremaLlit und mit «e^oeet^em vexen sttirmte er ins Äm-mer. l)je ersclireekten I'^iiickbarn liürtou eln iurLlitI?are8 Ltampten uli?e Kr»-lien sitkvn »US. Olch^OtrGlt« ln SIeks5kO>t gsdrackt Ls ein Iviektor Lisr iÄr Ä'^artilxnsn Levesen, und als frau öonicieux mit einem be?sudernden l.äckeln kür ttrre I^ettunx dan» I(vn vollts, vorbeugte vr siek «bvvUreud. »>Va8 voiltsn dock diese l.eute nur von nur? — I-Ind ^vo ist docti mein I^ann?« »Onüdille k'rau!« saete d'^^rtarinsn oiine xu üüxern, »es >varon Kpi^?vl dos Xardinsl«. lii-,l)N !Vli,nn lnlt man vnr einigen ssixen in die ljastiile Le>!!?ei'rt. vnrlicr über liekäni icli Hilles tleruus, vviis !»wli uut Itire «^eenv füIirunL dsndelt.« I^un erzAdIts !km die mnxe k'ra.u, vv^e sie den Mnden iiirer- >VSct,ter entlVenn ^tlios sucii gerade niclit ru tisuse vvKr. war sie liier dvcli vcnIiiukiL in Kictieri^eit. ZamStag, den 2k. April ISM. „Mnrrbvver Rumnier s»S. ÄablungskontroNe der Warmelnfuhr Beim Warenb^ug aus Deutschland und Frankreich / Er-läMerungen des Ministerialerlaffes über die Anmeldung der Zahlungsweise beim Import Dieser Dagtz bvachteil wir ausAUgsweijc eineil Erlaß des Finanzminffters ^lber d'e Zahluligs-kontrolle der ab 20. d. aus Deutsch land oder Frankreich eingeführten Warell, d:c als erster Schritt für die bereits ordncte allgemeine Kontrolle der Wareneul-flchr aus denl Ausland« anzusehen ^ nachfolgenden veröffentlichen wir die jetzt von der Nationalbank erfolgte,i Trläurcrnn-gen dieses Erlasses und die entsprechenden Weisungen. 1. Bei jeder Zahlung für die aus Deutschland und Frankreich eingeführten Waren bsAw. die Waren deutjcheil o!^r französischen Ilr^prungs ist der Importeur verpflichtet, bei der hierzu ermächtigten Geldanstalt ein Duplikat der Erklärung einzureichen, !>'e e" dcul Zollamte bei der Berzollunq der Wa?^e abzugeben lMt. Diese Pflicht zur Nnreichung des Tupli-kates der genannten Erklärung bezieht sich auf die BeMhlung der Waren, die nach dein 20. Upril d. I. eingefi'chrt worden sind. 2. Müäßlich der Rechtfertigung der Zahlungsverpflichtung de'Z Importeurs, die bei einer Borausbezahlung der Ware der er-niächtigten '(^eldanstalt abgegeben wird, nluß vonl Jlnporteur das Duplikat der genannten Erklärung, die stets vo« den: Zollamt beglaubigt sein mutz, verlangen, lvenn aus der Zolldeklaration zu ersehen ist, daß d'e Ware nack) dem .?O. April d. I. eingeführt worden ist. 3. Me Erklärungen, welche die Geldanstalten vom Importeur bei Zalhlungeil ciuf i1?re Rechnung echatten, noch am selben Tag in einem besonderen Brief dn-Nationalbank libersandt werden. 4. der Importeur nicht den ganze?, Wert der Aaren nach den einzelnen Anniel-düngen linf einmal zahlt, werden die Geld-anstalteu die Duplikate der Erklärung übiir die Wareneinfuhr behalten und die ?iat'onal bank nur davon benachrichtigen, daß ^':c Erklärung abgegeben worden ist, wobei sie die Nummer und das Datum mitteilen müssen, die vom Zollamt auf die Erklärung angefiihrt find. Die zurückgehaltenen Duplikate müsssn der Nationalbank gelegentlich ldes Berichtes über die Zahlung der letzten Rate eingesandt werden, die sich auf den betreffenden Einzelfall bezieht. 5. Die Geldaii'stalten sind verpflichtet, aus eine geeignete Art die Importeure (ihre Klienten) über den Inhalt dieses Beschlusses zu benachrichtigen und ihnen die ent-sprei^nden Weisungen zu gelten. Außerdem inußten sie die Importeure bis län^st^nZ A). d. auffordern, der Nationalbank )en Stand ihrer Schulden anzumelden, die aus Grund der Wareneinfuhr ges^enüber (^ilan-bigern in Deutschland oder Frankreich gegebenensolls in dritten Staaten, we.l.i es sich UNI Waren deutschen oder französi'clien Ursprung«? handelt — entstanden sind. D'.e Anmeldung hat den Tchuldenstaud ..,n 20. April 193t» zu elith^lten. 6. Die Formulare für die Erklärungen der Importeure sind ini Finanznliil'sterlnin (Banken- und Balntenabteilnngi ^ind bei allen Zollän^tern erhältlich. lukrative ^schtisi loirtlich nichi die nvt wendigen Millionen inl Inlande i?olchais! werden? X Eine Zintchmelzerej in Rumänien. Die Rimma, in deren Rahnien der staatlick)e Besitz an diesen siebenbürgischeu M'ncn- lind Metalltverken >;nsaninlensiesakt ist, hat mit der Zchlesiiche,! Mineng^iellschaft in Äatto-witz einen PeNrag znr Errichlunq l.iner Zinkschmelzerci i,, Rnlnältien abgeschlosse»!. Dieser Vertrac, sieht die Belieferung der zu errichtenden Schnielzerei ni-t '^iukkeczen vor. die der neuen Untnnehulillig lN Ial^^e hindurch zu besonderen Vorzugspreisen abgegeben werden sollen. Als bietienleistung ist s^ür die Zeit nach Ablauf dieser Frist die Uebergabe de.5 liene», Indnstri..nverkes an die Rinima vereinbart. Wenn nl«u auf^rdenl die zahlreichen Namen bedeutv-nder österreichischer und aus ländlicher StaatsmÄnrier, Dichlor uii^ Künstler liest, so steht nian tatsäcklich vor einem ho^ästen des votels bewlindert wevdeN. Bvttenberichte LjMljana, 23. d. D e v i s c n: Berlin 1754.20 bis 1768.08, Zürich 14Ä.22 bis 1431.2l>. London 21ö.23 bis .217.29, New-t)orj! 4336.79 bis 4372.11, Paris 2^7.92 bis ^9.36, Prag 189.47 bis 181.58; i>st<:rreich. Schilling (Privatclearing) 0.17, engl. Pfund 250, deutsche Clearingschecks 13.98. Zagreb, den 23. April. S t a a t s w e r-te: Krregsschaden 356.50—357, per Apvil —J«ni 0—358, 4°/« Agrar 47.50—48, 6^ Begluk K5.5N—l>. 656 dalniatinische Agrar 61.50—0, 7?Ä Investitionsanleihe 81—82, 7^ Blair 0—72.50, 8«/o Blair 82—82.25; Agrarbank. 2.39-242. X Die angekitndigte Verordnung iiber die Agrarkammern ist bereits in Arbeit genom-nien worden. Im Schosse des Landwirtschafts Ministeriums wurde eine Komniissioil nlit der Ausarbeitung derselben betraut. Die Ber« ovdnung dürfte demnächst erscheilien und sofort in Kraft treten. X Erhöhte Garneinsuhr aus Deutschland. Der Umstand, daß die Tschechoslowakei die l^ruauSfuhr kontingentiert l)at, zeigt sich bereits darin, da^ Iugoslawieli im Siime der Zagreber Konferenzbeschlüsse seinen Garn lwdarf sonn^it als ini^glich in Deutschland dek.' ken wird. Dadurch wird es auch iniiglich sein, den großen Elearingisaldo zugunsten Jugoslawiens abzubauen. X Wieder auslündijche Erzexploitierung. Die iil sranzösischen Händen befindliche Berg iverksunternehmung „^umadrja", deren Sitz sich ili Paris befindet, grülldete jetzt in Beo-grad unter der Bezeichnung „Magnezit-Su-lnadija" eine Aktiengesellschaft, die sich mit ider Exploitierung der Eisenbergwerke und deT' Erzverhiittung befassen wird. X Die Schönheiten Gloweniens in der Za grober Mustermesse. Wie bereits erwähnt, veranstalteil die Fremdellverkehrsverbände von Maribor uivd Ljubljana in der diesjährigen Zagreber Mustermesse eine besondere Frenrdenverkehrsausstellung, in der die Schönheiten Sloweliiens den Besuchern an-schauliich vorgeführt werden sollen. Die Aus- stellung wird vor Ment den Bachern und Oberkrain aufzeigen, wobei au6) die übrigen turistischen Gegenden des Dranbanats nicht vernachlässigt werden. X Galderzslmd. In Parg^mc de; <)ajniö (Bosnien) fanden Ingenieure, '.oetchi' die neue Eienbahnstrecke Nstiprasa—Foea tra^-fierten, ein ziemlich bedeutendes Lager von Golderz. Jetzt entsteht die Frage. wcl'i?otels Lacher, dessen Geschichte eng nrit der historischen Ent Wicklung der Ttadt Wien verknüpft ist. Das berühmte historische Gästebuch des .tatharina Schratt bewog, auch seinen Namen in das vielseitige Tischtuch oirlzuzeichneu. Danll liest man noch die Na-nlen der Äönige Milan und Alfonso. außerdem die der Prinzen von Wales. König Edilard der siebente und Eduard der Achte, der jetzige ellglische .Eönig, haben sich beide ans dem Sacher-Tischtuch nnt ihrem Namen als Prinz von Wales verelvigt. — Romeo und Julia im Wei^n Haus«. Eill Liebesronnin genau nach dem Borbild voll Romeo und Julia spielt sich al«-genblicklick) iin .vame des Präsidenten der Bereinigten Ztaateu ab. Seit Iahren schon besteht zwischen deni anierikanischt'n Staats oberhaupt Roosevelt und den« GroßindusN'j-elleil Dupont. deni bekannten Wassensabri-tanten eine erbitterte l^eindschast. Tie be-käulpften einander nnt Wort niid Schrist. lnld lnail kann sich uwhl denken, welche tiefe Enlpörnng sich beider benmchtigte. als sie entdeckten, daß ihre beiderseitigen ^kinder leidenschaftlich lieb^.'ir. D<'r ?ohn Roosen^lls s)at eine liefe Zuneigung zn der bildschönen Ethel Dnpont gesaßt, die eb^'nso l)erzlich erwidert wird. Die beiden jungen Leute sind durchaus nicht gesonnen, ^'ich dnrch den ewi gen Streit ihrer Väter ihr Lebensgli'ick zer stören zu las^n. Und sie habtn'. Di'.'ier Mai'.'i gebürdete sich be^lrder'^ anigereg!. ,.5le be leidigen nüch!", schrie er sein (^>'gennlx'r an „aber das wird Ilnien jeirer zu stehen koni^ nlen, Herr! Ick» bin der sekretär des Nesü's, verstehen Zie'i' Und niein lwl>er l^'oleter wird jede >Veschiinvsung, die seiiiein VeamU!» widet'fährt, i>i bllltiger Weise räcl^nl" D^' der Skandal gefährlich nx'vdell dr^ilit?. brachte man den „Lekretär de-i' Neguc" zld'' Polizei. (5? stellte sich herails, das; der Ma:nl offensichtlich etwa.? geistesgesti>rt ivar. brachte ihn zur n>ei! Schiff „Exeelnrr" nach (5urupa. iiu '''in käuie zu tätigeu. seine l>5.0lX> D^'llai' steckie er in eine Brieftasche, die Briestaic:',^ in d>»' Hosentasche (!). Al.? er sich i^l>er B-'rH l,enli-te, da er seekrank geworden lvur, verschlang das Meer nicht nur seinen Magenlondern alrch seinen kostbaren Hosenta^'ninbiils. ^e' he-ransgerirticht n>ar. Eille Nichte Churchills, Fräulein Honor Sir 0 n g, heiratete in diesen Tag^'n einen 21. jährigen einsacheli Londoller Polizeibeamielr. Fräulein Strong, vie als eiire reiche Crbiu ejl >?s sich unr eine angesprochene Lisbsshet^lt Handelns. d. Vindehautflltarrh ist .ine ^ntziin^unt'. der 'Schleinrt>ant der AnntNilide". 'Qii die Bindehaut vielen TchädliM'iten sStanb. Kanch, Ruß, Wind, Sonne usw.) an-^g.'?etz! ist, koniint diese .Krankheit okt voBei (5nt zündnngen ist die Schleinlhaut gerietet geschqvollen. Es bestehen vreinlende ?kalte UnischlÜge und Borwasser nnrken schmerzlindernd. Abel-außerdenl lnuß das kranke? Auge ärztlich liandelt Vierden, nm ein Tief'':gre!f^'n. der (5'nlzündnng zn verliindern. We,in di_' Ti-tnid lichkeiten (Stanb ln?d Ranch) lange einwn-ken, bildet sich ein chronischer Bindehanita tarrh, woran viele MoMdter leiden gibt Menschen, die häufig im Frnlijal,r aii '-l^indehantkalarrh erkrankeli. Man findet bei ihnen an der Ände'haut des unteren .'l.i geulides kleine .Knötchen llud spricht uon Frichjahrskatarlch. Eine schtvere Entzündung der Bindehaut rst die sogenannte agnvtische Augcn^rainlVheit oder das Trachvni. 155 iil eine ansteckende Augenkran-kheit, die iir Iiprnnglich imr im Orient vorkam, jetzt aber ^uK in Eurow veLkwitet ist. Äe „Maribover Zeitung" Nummer 9i SamStag, de« SS. April IS« kung erfolgt durch Bciiühunq des gleichen Waschgeschtrres oder Handtuches mit cinem Äranken. Zunächst bilden sich auf der -Bindehaut kleine Körner, d-abei tränen, brennen und schmerzen dt? Augen. Das Leiden kann auf die Hornhou. de» Auges überlgehen. Es bilden sich schliesslich Narben auf der dehant und Hornhaut, die anch zur Srdlin-dunj^ fühlen können, wenn nicht rechtz<'itiH är^^tlickx' Hilfe in Anspruch qenommen n'ird. d. i^wcck und Zusammensetzung des Spet. chels. Der wirksamste Teil des SpSlchels iN Ptt)lilin. Das P yalin ist ein zuclerspal-teildes Ferment. Unter Fermente oder Eu-riittie »ersteht inan organische Ztvste. die komplizierte Verbindungen in einfache ^;ccle-Es qentix^t dazu eine sehr <^cri.'ge Men-c^e von Ferment. Es gib: lierschiodene Atten von Fermenten: zuin Beispiel zut^cr-, sett-, stärke- nnd ciivoiszs^altende Fermente. Das Ptyalin verwandelt Stärke in Tra «benzu ker Zuifolge seines Ptyalingeh-altes bildet aUo der Zpeichel aus der in der Nahrunii enthal. tenen Ttärke Traubenzucker. Ein weiterer Bestandteil des Tpeichels ist das Tteapsin, das hauptsächlich in der B:iuchs>peichi?ldri'lse vorkommt und eiii fetispaltendes Fer>nenr ist. Die Fette werden zu Fettsäuren nnigc-bildct und dann durch den ^rm ausgesaugt, wobei die Galle mithilft. Ein drittes Ferment ist das Pepsin, das der Eiwi'ihspallung dient. Pepsin findet sich im Magen, Darm und in der Bauchspeii^ldrüse. Die E'iveiß« spaltung geht aber nur vc»r wenn genl^' gend Salzsäure im Magen vorhanden «st. Das Pepsin vermag aber nicht das Eiweiß vollkommen zu spalten, sondern erst zimi an dere Fermenle. das Trypsin und das Vre-psin, zerlegen dos Eiweiß in die einfachsten Verbindungen. Das Trti^psin stammt aus der Bauchspeici^ldriise, daS Ereplsin aus dem Darm. d. Heilwirkung des Speichels. Daf, Bakterien mit frischem Spei^l getökct werden, habe ich unzählige Male an mir 'elbst erfa^ ren und dieses Heilmittel ondere,, Personen geraten und mit Erfolg erprobt. Hautabschürfungen und kleine Schnit e lieilen 'n 1 bis 3 Tagen. Aber auch bei Bienenstichen hat sich der Speichel beehrt. D<'r Stachel wird mit dem Fingernagel vorsichtig weq-gekratzt und sogleich ein Tropfen Speichel auf der Wunde verrieben. Der Tchnierz hört ^ast momentan auf und Geschwulst triit nig oder gar nicht ein. Man bat dieses Heilmittel immer bei sich und es wirkt sicherer als Salmiakgeist und dergleickM Mittel. Bei Wespenstichen muß man mehrere Trop. fen verreiben. O. F. (Za5tiINii /^sanlll 2!U jeäer l'a-IZ^lckilencieln, iirima I^ckreer /Viuskatelier un6 I?l. Iii'selxvein. 7 mit selir ^'rolZeni OartLn iUr (liirtnerel /wecke so^vie l^aupIÜt^o 8eiir >:i'lil8tik ?u voriilluien. ^n?ukr. IVc>ii Zentrum .'^aridor. not^vencllx Ni«. Niliislis 8. I^risLur. ^213 tisuL mit Z >Vc»Imun«xen. >Virt zcliciftseebäuäe. xrolZem ttnä demliseearten, aued tiir dlolxlitincllunL zzieeien.. «-ilouer frei, verkklute um 96.N0Y Vin. /^nzukraxon: Krsljg ul. lO, ?tuciencl I?e! ^aribor. 4212 13rtllsnt-öouton» veräen von privaten ?u Kauken xesuekt. ^usciir. erbeten unter »Qele» xeni^eltskauk« an äie Vorv. 4214 .?Un»srvi, braves vlrc! aukirenommon. lZoZtiln» »k^t tovou«. LK. 4Zt6 kiirlickes, fleilZ. Studvomiiä-eliva mit .lalires^euLnisgen in Lutes !1au8 per sokort xe-suckt. Vortust, von 8—9 o«Ier 13—14 vlir. Ver>v. 4226 VvrlMlcksi' vleil»r mit lane-jSkrlesn erstillassison Z^euti-niS8Sn. mit Sorvier-. Xoek. u. OArtnerkenntnissen vlrä itir k'rvvlnx xesucilt. ^nt>ote mit ^euknisabsciirlkten unci ^n-sprüeiion unter I^r. 159« an 6ie Vervv._____^4229 k'rlssurln. eute un6 8eIt)5tAn-äike ^rlieiterili. erkÄlt stän-ä'üen Posten. I"'. ^amlL. ^le-ksanärova 51^_ 42M k'iir 8«l80n«vSLkjitt. Psn8ion am I^eer. jVlakarska. sucbe einen Portier, velciier ^lelek zieitix^ KtlNZ?ieI(!IeN5t ?u VSk-selien Iist. veiters einen l^odn ciiener sowie ein Ltubenmiiä-eben mit ^eut?!ciien Lpracli-Kenntnissen un6 Kaution, ^n ausrasen von 1.^18 lliir im Lakö »I^otov?«. sirsjzotin Dul^ 4231 _ ÄllMel ke! k(rsn?sbIÜ»en Vertie ^ben unci Si^nlicken ^nlSsse' ^er /^ntltvderkulosenll«» >' ^ariborl Zpenäen über nimmt aucb <1ie »l^srtdore 3vnosstv«ftsl«d irik.)ugo»I»v,Ian: > ttrug., ^dt. k'Sssumssi». Vom tiefen 8ekmerT« erliillt, zekeo rli« livter-»«ioliaeton 6i« t?»uzixO k^»okiiekt von «iem ^kieken >l»r«r iomx,t^vliedt«v I^uttsi', (ZroÜmutter, lliFroümutter ua6 LekH»i»qo»mritt«?. ?e»u ^sris ?idl»riL Hvelek« »m l)«»ni»«r»t»zs, «1»n 2I. um ti>IK 20 lliir, vsiBeli«« Mit rien kvi! Lt«rb«»atrt^»m«nten »»ntt ent-«el>l»kei» ist. D»s l^iekoakesäilssm» rt»r teuren kintivt a«i» 25. ^pril um tiali? 1b Ultl' Hon rtsr I^iebsvk»!!» eis» »i^^tiseken I^rie6i>ot«> ia l^obrvtjv au« Di« Iieil. Leelsnme»»« wirci ö^ovtax, rivn 27. ^»rii um 6 (Ikr in rivr Lt. ^»x6»I«n»teirvkv z« «»«n «serclea. ^«lildor, On». Vi»»» >m 24. ^pnl 1926. 4253 Vt» v»»Oe«s«» Kll»t«ri^U«d«a«i» !«»I»! «M t! .IM« Ulis! fröulolli 5uciit Kabinett samt Verpilekrunx. ^ntröjxo unter k'räulein« an ciie Ver;v. 4221 Äs tVk^iIßß^ßt >^ut« kulell. 6 l-imonsl-iie, vvenix xesabren. In taäe!-lcisem ^ustancle. yieiswert verkaufen, ^cir. Verv. 4142 l^iir imnier k»t uns unser kerzensxuter V»ter» (JiDkvatvr, Kruävr un6 LekHlfALsvi-, I-lsrn VIs«I>>r>tr I>»ZS«>HßstT l!«iioi»eo>!«l»»t»>r«vl»o»» V«v«tiun«»r»t 6«r prlvtlsAlskt«» At«6tUG»Gl»6« >«rtdor, Vor»litLeock«r il«> il«r 8tH6ö«eI»»n Sp»r>ra»»« li» l»e I»«r 6», At 3. Xl. >«»»lo äo» V«tAe» ^6l«ro»6«n» 4. 5. XI im 55. l^ekensjadr, vsrsellen niit 6en 1'röstunxen 6er ke!l. kvlixion, verlsssen. Dü8 öexräkni» 6ss unverxeKl eiivn Verstorbenen kinclet Lamstax, 6en 25. ^vr!I um 17 vom 8terizeksusv, l^ilcloZieeva uliea 2 aus, sut 8eiien k^rivrttiok in ^ovrvije ststt. Die keil. Leelvnmesse vii-^ ^ontaZ, 6en 27. ^pril um 9 in 6er Dom- un6 8t»6tpkarr> Icireiie in /^aridoi' xvlesen ver6en. Die I^smilien 4^20 ^^klöOK, 6en 24. >^pril 1936 puSeajsk» KvpaNc, Ii»6oUe» vr. Nttiö» Sterl« un6 Lern«. Liebe wandert übers Meer Noman von,^rit; Metzner Ur!iodesseckt!5clmt2: ^ul'^vSi'tz Verlar lZ. m. d. N.. lZorlln.VVIImorgdoi'i. 44 Er trug nicht mehr die Tuchschi'nze m't der Mess.ngkette hinten wie einst, sondern ein leichtes, dunkles Lüsterjack't, in dem er einen adretten und fast wiirdigen Eindruck nlachte. S-'ine ganze Aufmerksamkeit war dein Ttubonuiägelch^'N ^usiewendet. das er in drollic^ er noch ein? feine Tüllgardine i'ib'ir den Wligen, ehe er sich endll5) zum Gehen an-'chickte. ^n der Tür kam ihm seine Fran entgi'gen. „Na. schlafen unsere großen Töchter n?ch, '-^^orta?" Berta lächelte. .,^a, Fr<,nz! I5i habe eben nml gelauscht. Nnn. Mai.'got wird wohl noch düchtig mi'i^e sein. Tie hat sa gestern etwas geleistet. Und ?!ietlind? !^ch denke, sie will, die Ankregun-gen des Termins doch bnld überivunden ba-i'en. Ich si'eue Nlich, dasi sie endlich wieder ein bistchen Färb? kr>egt. sie will heute nn-siedingt mitbelfen." „Nichts gibt's! Air sind Menschen genug. )Vkag sich i,^ den Faulenzer legen, das arme >>ascherl. Ich hatte in den leisten Wock^en nmncknnal verdammte Angst nnt sie. Der gan^'e Prozes', mit seineln Drum nnd Dran k^^t sie noch einnml mächtig viel ?^vvenkvast iiekostet. Sie ist doch zu zart und ihre Sehnsucht ist, glaube ich. nn-ch oft noch lehr zehrend." „Ja . . . ." Berta nickte voll tiefen Ver» ständnisses. „Sag lnal, Franz, warum hast du nicht eher nial an den Herrn Dokbor geschrieben?" „Ich durfte nicht. Jetzt a'bex sah ich ernste (^>?fahr. Der Arzt selber riet es mir. Nun habe ich so gehandelt, wie ich mnßte. Dock wir wellen slaffee trinken, üt-omm, uns-re Dietlind wird wohl eingeschlafen sein." Oben in ihrem Zimmer stand um ^'iese ^eit Margot auf. Die Pflickit, die sie früher nie gekannt hatte, weckt? sie mit den ersten Sonnenstvohlen. ?<'ise erhob sie sich. Draußen schlug «'i'« 'iwf Uhr. „Schlaf weiter, Dietliichl" sagte siz leise zu Dietlind hin. Diese aber war bereits bei den ersten Bewegungen der Schivester envacht und lächelte. „Nein, Dietlind schläft nicht", sagte si< scherzend, während sie sich die ?luqen rieb. „.Heute darf i6) ab.'r endlich ans Bilkett — ja? Il)r seid zu streng mit mir!" „Streng. SckMesterc^n? Schlaf nur! Die Arbeit kommt unS zu. Du sollst nur ruhen schone deine Gesundheit! .^eutc ist ein ljerr-licher Tag. Ich nierde dir t>en Liegestuhl hinten in den Marten setzen. Ganz hinten an i>!n Wald. Da lM du die meiste Ruhe und merkst nichts von dem Betrieb. Aber seht lnschlo dich, bis ich mit dent Kaffee koinme." Margot wusch sich lange nnd grlindlich in dem eiskalten Wasier und beschaute im Spip gel ihr frisches, blilhendes M'sicht. Wie Herr-lich verstingten do6> Arbeit und Pflicht!, dachte sk und mußte zuritickdenken an die frühere Zeit hier. Widerw?»rtig kam ihr jetzt ihr damaliges L<'ben vor. Jetzt kannte sie den Reiz der Arbeit, ber allein die wundervolle. tiefe Miidigkeit geben konnte. heute abend machen wir mit Franz wieder einen Rundgang. I^aä Cr 'reut sich doch imnier daranf. Bist dn mit dcib<'i?" Äetlind lachte. Ach. sie wus^te ja, es «l^r nur die Sorge unt sie, die das alles hieran- laßte. Täglich nahnl sie gerührt wahr, wie Margot stch eifrig in die Arbeit stiirzte. di« ihr doch anfangs so schivergefalleil war. „Ja, ich freue mich auch darauf — aber laßt mich doch mitarbeiten." „Unsinn, Dietchen! Ich komme gleich niie-der", beendete die energisch? Margot das spräch. Da schrillte unten das Tele!>ho>i. Die Schivestern horchten auf. Währenddessen ging ^ranz Nicht»?? unten seelenruhig an den ?lpp>irat. Er konnte sich kaum edwas denken, das ihn ans de», Aleicli gewicht schütteln konnte. Da musjte eS 'chon stark kommen. „Der LKn'enwtrt ist hier. Richter", kam es vmn anderen Ende des Drah'e?. wollte dir nur sagen: (Gestern waren Herren hier, ganz frenide. die nach dir fragten. Sie waren erstaunt, daß du verkauft hattest. Du sollst einmal in dem .Hotel in der Stad: an* rufen. Du wüßtest schon, wo. Ral^ sollst du verlangen. . . „Wen? Wen?" Aber der Li^wenwirt laite schon angehängt. Keine Tilbe des Dankts. Nichti». Mit großen Sätzen stiirmte er hinau» in den Garten. „Oerta — Berta . . „Na. was ist denn. So r«d« doch!" „Reden?" Franz prustete. „Der Afrikaner ist da ... Ich soll anrufen, Berta!" Franz fiel seiner Frau um den Hals nnd kNßte sie wie ein Junge. „Unser Doktor. Unser Doktor — oh, icht müßt« Dietlind . . . Nein, lieiber Gott. . . Was mache ich nur? Ich muß doch . Ach, O"atsch! Ich rufe an! I^tzt gleich. Die Mädchen schlafen noch . . Ganz aufgellest stand FvMlz am Apparat, verlangte die Nummer. Und dann klang eine fremde, noch gatrz verschlafene Stimme? „Wen? Ach. so. dort ^ft der »Waldktter l II^ einen Angenblick. bitte, ich verbinde mit .Herrn Generaldirektor Ramloii> . . „Der Bater ist mit, der Bater . . . Ävrta, .->1! schnell, meinen Sonntagsanzug! Zi< dich auch schnell um. SchnellI" Inzwischen war die Verbindung lierge-stellt. „Ja, hier der .Waldkater'. .Herr Ä^'nerai. direktor haben mlch im .Goldetlon L>oen' zu erreichen versucht? Ich habe aber nzmi' schen von Fräulein Dürrenberg de,, -Wald-kater' gepachtet. Seit einigen Wochen er^t. Ja. Bitte..." ' „Well, lieber Richter! Wir kommen gl^'.äi, Ein Farmer schläft nicht bis in die Puppen.' Well, in einer Stunde — nichts verraten. Schluß!" Fiel denn nur die Welt «in? Hatte der Doktor denn schon Franz Richter) Ausgeschlossen. Die Post ging doch eintg? Wochen, und die Fahrt dauerte doch auch viele Wochen. Mit einem Male wurd^' es in aller Friiiie im „Waldkater" lebendig. Mit der beschaulichen Morgenrulle war eS fiir heute vorbei. Tlür«n schlugen, Fenster wurden aui.ierissen. Franz Richter bemühte siä), den .fragen rich ii^ umzubekommen. Diese Arbeit iiel ilin! >ni mer am schwersten. Mit hochrotem Gesichi stand er endlich keuchend und verlegen vor Margot. „Fräulein Margot, würden Sie nur eine» Gefallen tun?" Margot schaute ihn verwundert un^ tra« gend an. «Ich — ich dachte, Gie ki^nnten mir mal einen Weg abnehmen. Hm, nach der vladt! Zur Bank. Aber dann müßten ^ip l^Ieich — ich — ich dachte mit Fräulein Dietlind -es würde ihr gut tun . . „Aber, lieder Franz, da brausest dn nicht so zu stottern? .Hast du denn so dr n« gende Bankschulden abzudet-ken?" ..Nun ja. rä) habe doch Schulden^ und — die Einnahme der beidi'n letzten Tage ist noch nicht dort. Am besten — ja. am i^sten loäre freilich. Sie könnten gleich ialiren. -W"nn die Banken qei>ffnet werden, sind Sie daim gleich t>a . . ." t'^f-tre^uliteiur iiu^<»r»Iif!n I^isin — Di-uoit »ir-r »>snril»k,r',l«a Usl^arna« in l^nritior. --- kür 6vu Kerausgeker u. 6ea Druelc verLlltvvortiicii öeillv votluIiaLt in l^gril»or.