^U 222. Dommstnss mn 27. 8Mmlller l8W Die „L^lbachcr Zlitung" erschciut. mit ?l»s>ial,m, dsr Tl'»»- ni,d Fiicvtlilil, täglich. «»P f^ssct s.nnüil dc» Aciiagc» im (loml'toir ga»^jc,l>riq ll ft., l> a l b j 5 l, ri g 5 ft. 50 sr.. »lit ,ss r ru ^ b.i » d >,» (5o>»v-toir qa»z,. 1i s!.. halbj, « ,1. Fiir die Zustellung in'« H.1,,6 si»o h albj, 5<»sr. mchr ziK-otrichtc». Mil dcr Post Port» src i ^a»zi.. untrr Ki^i^l'mid mit' Insert i on s ,i>' l' n h r für lineV^lmond-Tl'altsNt zeilt ol>er i>lü Nauni o,rssll'c», ist für liuali^e (5i»l schaltuxg tt fr., für Lmalige 8 kr., s»r 3>naligt ll> sr. u. s. w. Zil dies,» <Äel'il!>re» ist »l'ch del I»se>ti^»s^ I'lempsl l'cr ^iO lr, sür cinc jlt>es»ialigc (Hiiischa!t»»g hiiljl, zu rechne». IliserlUc bis ll» Znleli loste» l si. !)!> lr. ,ur :i 'Dial, l si. 40 lr. sur ' ! Mai ^„lll Iii'.',^l!ff p,'s )ns,rt!l'!ll'sie»lr>!^.) ^ H* PlllNNMtrlltisng - Anknlidlgung. Anf die „Laibacher Heitnua," nebst „Blotter aus Kraiu" wird fiir das vierte Huartal (vom R.Oktober bis Gnde Dezember l. I.) ein neues Abonnement eröffnet; der Preis fiir diese Aeit betragt: mit der Post franco zua/sendet . . . . 3 fl. 75 Nkr. ins Haus zugestellt 3 „ — „ im <5omptoir abge holt.....2 „ 75 „ detto uuter Adresse 3 „ — „ ^^c. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerbester Ents,1'lisßung vom 14. September d.I, Aller-döchstihren Hofkaplan den 5tö,nggräi)er bischöfiichcn Konsistoiialrath lind Dechant in El)!»met/. Iostf Cwach. zum Ebiendoinherrn an der Katbsdralrirche zn Köüiggray allergnädigll zu er»r»uen gcrubt. Der Miiusler für Kultus lind Unterricht h^it die Gymnasial-Lehrer Josef A m u f e r e r zn Pestb, Wi>. Helm Biebl und Il'sef Steg er z» Marburg, zu Lehrer» am Salzburger, lind die Gyinnasial.Snpp'len' ten Josef SchliMlH, >! ,;>.> Mn>ici nach jcder Richlmig din in ocisöhnlichster nnc, viick. sichlsuollsler Weise vorgegangen weiden sti. Er wolle jedoch die zn erw.utendc wichii^c D'^nssil'» nichl l'cimnln niid „,,,- l'sinnlen. d.iü nlierall der Grund, sap scst^elialtln worden sci. sich >» ds„ Schul.» ins-l>c,on!)cre .N'er in vsnjcnigl-n ni,dlrer «ailgoiie aerad. nnr drrjeni^n S^achc u> l'rdilnen. uon welchrr zn erwarten sei. daß dic Schüler s,e am l'csten UllNün. den. Hinsichllich der demsä'en Sprache sci nnr auf deren Studium nnd Pfl.-.ie ^schs». nicht adl,- dic-sellie als Vetlehlömilttl mit den Schülern einasführt worden. Was die uäudcr l'clrcffe, ln welchen mel>. rerc Sprachen mit einander rwalisiren. so ^dc cr gerne zu. daß ans diesem F.ldc noi, kline l'lftirdi. tiende l'ösnn,i ssefnnden wolden sti. Die Schwill,^ keilsn seien l^icl'ei auch außerordentlich groß. und da hal'e man den We^ einznschlagtn defnude,'. dic anö-Nelnldllste Sprache in dem l'ettcffcnden Distrikte auch hl'lslchtlich des Schllllmsens am ineiNen in den Vor-blrgruud ^^^,1 -l, lasst,,. Dcr Nedncr w,-nrcl sich inst,.sondere zn den Verhältnissen in Ostgalizien. wo die Schwierigkeit der Frage sich dadurch ungemein sisiglrr. weil das sprachliche Vsrl'altniü das, inui^lem Zusammenhange sich l>s. sinde. Da könnten lliworsichlt'ie Schrille grc'ße Auf' rrgnng heruorl'ringen. nud i»a l'^l», sich die Ne^>l. rung enischlossln. an d.'r l'iöl'lriqen Eoirichiung. »ei znfol,!e die denischc Sprache die Uulerri^t>>splachs an 0t» Gymnasien sti. su i^„^t „ich, zn rütteln, bis dic rntheniiche Sprache sich so weit l„rangel'!ll)et halie. um anch in dltjer Veziehnna an Stelle der denlschen lrcten zn können. Der Keiler des Fmanzministerilims bespricht l^cn Theil einer frnhtrcn 3iedc l>es Grafen V.nkocn) "der die statistischen Äcräffentlichungs» der .Austria", worin dic lepicren als absichtliche EiilstelwngsN l><< zsichnlt wurden. Er schildert die Kra»kn»g. welche diestr Ausdllick ans diejelli^el, lirroorOling,,! mußt,-, welche j,»e ArdcXen liefern. Er müise. so Il,ügc ni^yl der Bewcis fur jene Äehauplllng gslirsert werd,, die. sell'c fur unrichtig e;llarei'. Graf VarkocN) erwiedert, daL nach dem wei-teren Wortlamc der Nrdc nichl die Vcnchnnng stllisl alö verfälscht, sondern die Richtung, in welcher diesr 'Nrl,lilen geliefert worden seien, alö eine ganz il,lg< bezeichnet worden sei. und cö hicdei anch jcht »wch ucrdleiben müsse. Ncichöratl) v. Plcncr weist hingegen ans die Ausdrucke selbst bin. welche Graf Varkoczy gebranchl l)al'e. und unter denen sich sogar das Woit ^nae bcfiude. ^ Gl^' Spesen z,i^t. daß es nach den None» dlö Grastn Barkoc>!) nichl dessen Absicht gewesen sei irgenD Jemanden persönlich zn nahe z„ t.ele» - daß nbrigen^ der Porwmf einer »»richtige» Grnppi.nna "l Zff.rn znr U"lerstüpnng der einen oder anderen Mrinnug in allen i,'ä»d.rn nicht stiten uorfämr Graf Anorassy erwiedert a,,f die Worie dei> Grafen Thnn. nil0 findet diestll.en „ich, ganz im Ein« tlm'ge mit der nichl zu bestrcitent-si, Zln^sehuug dei unglnischen Sprache, wogegen Graf Thun i/de hier. "uf gerichtete Absicht iu Abrede strlil. Se. Eminenz Kardinal Rauscher crl'ält »nn o.'S Wort, nm. ans die Tage^rdnnng selbst über. gehend, sich über deren Gegenstand anzusprechen. E> gshe hierbci. sagt cr. von den Gruudsät).» aus an welchen fesjznhallen Se. M.,j»stät der Ka,ser bei seiner 'Ansprache dcm Reiche^tyc empfahl. Allerdings konnte mm, bti P.üfiing deS St.'atShai.i'liallcs nicht per« mllden. t^ie Lebensfragen Oeste.re'cho sell'st z» l'trnl). ">'. Man erfülie nur eine Pftichz gegf,, ^iser und V.ilerl.ind. indem man die Ursacht„ ^r Finanzlage grimllich erforsche, lmt» sie freimmh^ darlege. Auch er sci dauoi, ül'e>zengt, daß die öste,reichlschen Staalö« linrichtnngeu einer Peilnss^rung dringend bedürfen. Der Rcdner berührt >n Knizem dis «nch nach seiner Aiisichl voihandens» Mängel der Vlrlv.iltnügelmaschins, rr sieln jldoch dere» Ursache hauptsächlich in dem wol'lwollenden Gcl-anl.n der Regierung, fein eiliges Interesft. so gering es auch sein möge. ibreö Schuhe sl'tbchreu zi, lasst:,. Hiedurch sei r.^ Gcschäfli!ga!>g schwerfällig, langsam, lostspiel,g geworden- die E»l' schlidiüig fiele meist'i's Mänulrn anheim, die sich auf Ich'Nlliche Berichte verlässt» mnßt'U. llüd die nnüber. »lhbare Reche der Veroidmmgen konnte die Thätig, kcil der Beamten nur hemmen, nichl söldein. Dir Uebtlzenguug dauon habe sich schon ^^r l< I»hren geltend geinachi. unt' sei Ursache gewesen, daß man dam.ilö im Gsmeiüdegssttu de», einzelndl sleinen ^ör« pl-rschafie» eiucn Wlilnugoklei« eingeläuml habe. dcm sls mcht gswachscn waren. Da sich ii>Iäi!fcrn völlig neu z» ge< »lallen. Dlcß sci jedoch natürlich nur mit den gwöten Hchwieligleits» verbunden gewesen. Die Majorität des Comites habe beschlossen, auf Einzelheiten der Art »nd Weise, wie il)r< Vorschläge auöznführcn wären, nicht ein^ngehen. nnd er Nimme Dem vollständig bei. Das Gelo sei glücklichcr Weise das Höchste nickt, aber doch immer außerordentlich wichtig. Am meisten aber bedürfe der moderne Staat, nnd jc lnebr die Enlwickümg ec^stlben fortschreite, oesto giößere Oeldopfer erfordere sie. Wolil sti mai, fern davon. js„,l, Begriff iu seiner qau;cn AuSdeh-iinng in OcNerrcich verwirklichen zn wollen, aber ^anz were-c man sich Dem doch nicht e»tsHlag,n können Eben sc» seien die außerordelillichs,, Militär.Auslaaeil fur Oesterreich nicht zu vermeiden, wenn cs nicht ni Grunde gehen wolle. Daß man also Geld. m.ac.min vlel Geld brauche, sei nicht zn bestreuen, uno eS komme nur darauf an. die Ausgaben zn vereinfachen l'tl welchen Dich oline Vrrlehnng der obersten Staats« rüchlchtel, geschcDen könne. Die erste Rücksicht sei jedoch die. die gemeinsamen Pftich,,,, gegr,, den Herr-,chsr. das Vaterland, ja ga»; Euiora ins Auq.- zu f.'sstn. Nnr als G>oßmachl könne O.Ittrreich seinen '^,ruf erfüllen. Allc Äestrebnngfii, welche anf d'sscn Beseitigung hinarbeiten, seien eben so geg,,, das ae. geuwärlige europäische Slaatensusttm gerichtet. Wahr sei es, daß Stimmungen nnd Ansichten, wenn sie ,in. mal allgemeiner gsworde», eine gewisse Macht seien ' eann müßten sie auch mit höchst.r Vorsicht behausllt werden, Iedt Regi.ruüg sei verpflichtet. die licrech. ligten Wünsche der Metirzabl der Vl-völkerung i» Er-füllung gehen zu lassen' alle Wünsche zu befriedigen, sei jedoch »nansfulnb.ir. Wenn aber der Slant von außen her bedrol't sei, da müßten sich rorihin ror Allem die Blicke wanden. Ishl sei Oesterreich vo„ außen bedroht, und da müsse es elilfnrchtgebietlnd da. stehen. Wer würde jenem Flil'uslilr in größerem Maßstabe, dcr Italien iu Verwirrung stürze, oder der Regierung, die. jene V.rwirrnng benutzend dieselbe mit Verlepnng der beillgsteii Nechle für sich ansbeul, u»d sich jeden Rechlsgefnhls bar erweis,, nicht daS Scheitern ihrer ve>breche,ischf,, P,.i„s wnusch,,, ? Um jene Plane aber ,'icht ^nr W.^hrbeit werde» zu lasst», müsse, wie eS die weitaus größle Mebrheit des östcr^ rcichischen VolkrS stlbst wünsche, die Macht dcS Mon« arcken „„velkümmcit erbalien werden. Er spreche sich .Ilse» wobl für thunlichNe Anlonomi, der ein^lnell .0'>!ä»dll a,,s. roch dürfe dadnrch die wabre Macht und Einheit des Haiselreiches »isgends auch „ur im Erlernteste» gcbe»,mt oder beeiiürächtigl rrcrdtn. Sie »ei weil über Oesterreich hinaus für Sitte und Nechl der leßle Ank,r. deßhalb müsse er auch hierauf vor Allem den Nachdruck legen. Graf Slockau ist im Allgemeinen m,t dem ^olnin der Ma,oiüat einverstanden, wünscht aber eine Vlieinigung derselben mit der Minoulät, und bean< tragl zu diesem Ende ei.en Zusap zum Eomik'berich.e. lvorm ausge,Pechen wurde, daß die Beibciln,», i ^.., »„ öl,.„,,ch>., 2.„.r,ss„, ,„„„ „„. ,:,! ' N„ wc, l.tt' ,ch,'„, „ltr „l,z„ !a„g, „ich, mW!,«»« .^ . ?^.^^^" b^ll sich zwar Nicht für l'erech-"gt binsich l.ch eines gcn.z neu solmul.r.e.. A.Xrages ,m Namen des Co.n,l..'s zn spreche»; ,r glaube j^.ch. daß der S.nn desstlbcn nnr den Absichle» der Majo. l'tat vollkommen entspreche »H« v. Mocsonyi gidt z». daß die ^.ige Oesterreichs eine sebr ernste sstoerwal!»»g b^Ite auch er fur uncrläölich; sle muss«? al'cr alls dem Giundiaße vollkommenster Glcichberechiigung aller Nalionalitäicu, nnd somit anf deren Verireiung nach ibrer Seeleuzahl in den bc-treffenden Koiporalionen. der Goneinde, der Landes-vllllelung, dem Reichsralbc beruhen. Politische, na« lionale. konfessioullle Gleichberechligung fur Alle; lie« ser Grllndsal) müsse d»kle betreffe, so dürfe eben so wenig mit den Rechten, welche vor dem Jahr 1648 bestanoen. als mit renjeuigen. welche seitdem entstanden, tnnula r».>n. mil den seither c»t-slaxdcncn Rechte» g»fnu0»'n wc'.den. Wen» nn» h>»< sichtlich eiüiger Eünichlllngc» das Recht noch foNlebc» möge. so sci doch die Form dcoselden nicht mehr an« mcnrbar, und Das g rem bäuerlichen Elcincnte e>»e ihrer Belheili^ng am Slaalsleben enlsplichendc Verlrelnog noihw^wlg eingerällmt werden inüssc. Anch der Reichsralh stehe ,nlf histolischcni Boden, er sei cnlimcklungsfähig. wen» cr auö den Wahlen der Berechtigten he>uorgeb,,n werde. Man habe ihn de» „Hchlußsteiu" genanni; ,r möchte ihn den Grundstein nennen, wlim man einen solchen an den Giebel» dcr Häuser anbrmgsn wütte. Mit Freude habe er die Ungarn in dieser Vcrsamn'lung begrüßt. u»d er hoffe, seit dem Au» geilblickc, in welchem Dieß zum etsten Male der Fall war. würde es immerdar heißen: «Emir für Alle uud Alle für Eincn." Die heilige F.choe deS Rech« tes. welche Oesterreich immer nach anßen gelragen, wird auch innen Alle unter sich Utr dcn, anscben. und als solcher sprechen werde. u. Mailalh beginnt mit dcr Vcrsichcrnn.i. er werde sich bestreben, den versöhnlichen Ton einzuhal-ten, der insbesondere aus deu Worten ocö Grafen Anersperg so schön hervorgeleuchtet habe. Dennoch könne es nicht vermieden werde», Manchem von Den» enlgcgcnzulrelc», was hicr vorgebracht wirren >ei, und da müsse er sich vor Alle,» a/gc» Herrn vo» Mocsu»li wenden, welcher sich auf einem Terrain befinde, welches in leßler Weise zur völligen Zcrs>hul>g ic^weder ftaallichtn Oldnuug führen müsse. Oesterreich, ivrlchcü tln Holl dcS liislorischc» Ncchllü nach Aüßru sci, müsse daS gleiche Pimzip auch l>„ Innern beiol-gcn. Jedoch alich hillin mussc man Maß hallc», nnd daher stimme er dcm Antrage des Grasen Slockau gerne bei. Was das Minoritälsvotlln, betreffe, so könne cr vorerst nicht umhin, auf die Worlc zu antworten, welche Dr. Hein uorgestein über die Erwünschiheil eiuer Verständigung gesprochen habe. Nach dessen Erläuterungen scheme sie >Ym i/ooch weiter entferlil zu sein alö je. Hr. v. Mailalh M'lciwirsl n»n die R.de. welche Dr. Hei» als Berichterstatter gehalten, einer ri'ügehendeu Kritik und sncht die in demselben vorgebrachten Bedeuten zu eutlräilt». Historisches Recht sei DaS. was im ganzen Volle znm Bewußt» scin gekommen sei uno liefe Wnrzcln gefaßt habe. Wo DaS nicht der Fall. könne man wohl von bisto-rlscher Thalsache, abcr nicht von historischem Rechte sprechen. Was aber historische Vorrechte betreffe, so denke Niemand daran, tvu gcsrhlich beseiliglen Zustand wieder auftcbe» zu machen. Was Adelöwirih. schasl. Indenvorrechlc :c. angehe, so lö»ne ma» mil solchen Worten wohl ein naiveS Gsmülh am Lech berücken, ein einstcö Urlheil abcr lasjc sich biedurch nicht täuschen. Prinzipiell verschieden sci die Auffassung des Begriffe« der R e i chs ei n b c i t. Wen» hiernn^ tcr die AllcS velwischei^c Ass>m»ilung jeder Vllschic. dcuartigkeil, wie sic sich seil z.Y» I«hrc» breit gc macht, verstanden werd,, so wcroe er diese, wie rr es immer gclhan, auch forian jederzeit bekämpfen. Wcder das österreichische Bcwuöls'i'l. uoch die deuische Kultur l'änen hicbei im mindlsicn gewonnen. Die Erfolge sprächen also unwidcrleglich dagegen. Jene Epoche, in welcher ras Nalionalilätö-Bcwuüiscin das lelchaft.ste gewesen, habe immer anch eincn Glanz, pnnlt im Staalölcbcn der Monarchie selbst gebildet. I„ di»es Rathes sciue Pfiicht gethan, die Ei'tschciouug stchc in Golics u»o oes Monarchen Hand. Nachdem v. Mocs<)N'.)i gege» cine Aenftsrnng oon Mail.Uh rcklamirt. crgrcifl Hr. Maagcr dao W»lt. Das dringendste Bedürfniß sei, so spricht er sich ans, die Verbesserung dcr Finanzlage; Dieß lön»e abcr »nr dnrch Wicoergewinnung des Verlranells herbeigeführt werden. Soll Vertrauen erzeugt werden, so müssc B'fricsigung in die Herzen zurückkehren, nnd der U»znfriede»blit gcstencrt werden. Da könne er denn nicht nml'in, insbesondtre von seincn Stammcsgcnossc» im rngeren Sinne zu spreche». Er schiert, wie wohl sich dic Siebenbürger Sachsen im Gennssc ihrer früheren Vtlf.>ssu»g beflindc». und wie stt gcladc da ibre Alibängl'chlcit an das Kaiserbaus und das Oesammtvaterland oftmals glänze,>d bcwäbit, halten. Wen» cr diesc» Pli»kl alllin ins Auge fasse, ml'lsse er sich unbedingt für daö M>>jl'r!täls llinft sei es. welche zu betrachte» komm,, und darum schließe eine eigene I„st,t»t>on «rc'lle. Schon als die Velf.,ssil»g vom 4. März 18^9 ertlieill woroen, sei die sächsische Nation bereit gewesen, von ibren alt,» Rechten so viel aufzugeben, als ci»c GcsamnilvcrfassnNll nolbwenoig mache. A hülichcs lö»»te sie anch jie Umwaodlnng O.st.r-rcichS in einen Rcpcäscntativstaat dringend noibwcn-eig. Er stelle jedoch leinen Antrag hierauf. w>il ihm >)on maßgebender Seite bcdcntet worden sci, daß Dttß die Ergreifung einer Iniliative wäre, nnd die Kompelen; der Versammlung überschreiten würde. Bischof Koriz mits erklärt sich für das Ma-jorilälsoolum; die wahre Einbcit der Monarchie sei nach seiner Ueberzeugung nicht neu; die nene Einheit. wie sic in n»sern T^gen formnlirt weroc. sei hingegen nicht wahr. Die pragm.uische S'nklio» ssgle nicht nur das Sükztssionörccht des KaiscchlNlseS, sie bestimme nicht bloß oie Unzertrennbaikcit des 3tei^ ch.s, sondern sie sichere Ung.nn auch die Autonomie. Kurfürst Kall Albrecht V0l> B.uern nnd 5ioil l. oäilell s.mll Zcil trfc» größte» Werth darauf, daß o,r Reichstag »,ög-lichst tinmüihig aufircic. nud er werde nach Kiäflen Dahin zl! wirken sich bestreben. Alle seien ja von der Nothwendigkeit tief eingreifender, prinzipieller Heilung o»vchDln»gc»; Alle wollten einerseits Anionomie und Glcichstcllnl'g aller Länder zngleich mit der festesten Bnkitlnilg der Provinzen nnter elnaliocr. Kein prin» zipieller Dualismus. gl»ich,S Recht, gleiche Pfi'cht für alle Länder. Nationalitäten u>ld Stämme; DaS allein wolle die Majl'riläl; ce begreife dal>er nicht, warum sich nicht Icocr derselben anschließe. Da lö,'»e ocr Grnno nnr iu dcm Unterschiede der Alisfassllng ?cs EiühcilSbcgriffcs liegen. Die Mlnoriiät snchc dicse Einheit danptsächlich »urch äußere StaalseinrichlUüg zu sichern; wogegen o>e Majorität den gröüleil Werth auf das moralische Vano lege, welches lie prinzipielle Gl.ichstellni'g nn« alle Länder schlingen wcrde und müsse. Wer i» dcn llüzelnen Ländern nicht anch den Wunsch und das Bedürfniß der Zlistnnmengcho.igktit zn mdnen vermöge, der werde dicsclbc dlllch die Einrichtnngcn allein niemals lebensfähig zu machen im Stande sci". Iü dem eigenthümlichen Charakter der Klonläildel liege eben sowohl die Kraft, als, wenn derselbe gs/ w.iltsam vcrleht weiden sollte, der Keim dcr Aufi«^ sung des Staales. Statt das prinzipielle Lcl'l» "' seiner günstigen Entwicklung zn fördern, habe '"">' sich immer bestreb». eS zn paralysiren. und wo es !>^ gellend machlc. habe man ,s geraoezn bekämpft E^l Das. worauf auch das monarchische Prinz'P l'""^ daS legilime Recht der Länder und ihr legitimer u,e 805 stand wuroe jciun vergeblichen Versuchen hiu^eorfcrt. Ebe» darn'», wci! oiescr Zust>'»d Nicmaod u»bela»»t sei. dmsc mau auch a» der (iinigun^ über die Mü-tel zuc Heiluug »icht ocrzwtifcl». So la»gc das i». llere Siechthum nicht a/l'oben wird. köllue in einem Augenblicke, in welchem alle Hilfönlillel nur auS dem Innen« der Monarchie geholt werden könnten, über den einzuschlagende» Weg kein Zwrifcl mehr übrig siin. Ebe» das seit Jahren systematisch bekämpfte Gcfüh! biete jei)t das Mittel zur Ncllnuq. Das lan,i entbehrte Gefühl der Vefriedigling werde jenen Aufschwuua, erzeugen, welcher die Monarchic gegeu jeden Feind, wo» l)er er auch lominen möge, uncrschüllerlich alifrecht zll hallen im Stanoe sein. Wird das Rechlöbc-wnölsein der Zander, das Selbslliewußlseiu der Völ-kir zur Thatkraft erweckt, dann fti an eiucr glücklichen i.'ösnng nicht ^ii zweifeln, da»n werde Se. M.ij. der ^ais.i. durch die Ve^islerung l>»o dic Oof'lbe-reilwillialsü von li^ Millionen u»lelslül)t, m>t U»wi' derstchlichleit dort auflrele» können, wo Eyre und Ilecht es fordern. KcincS dcr Interlsscn der Gesammtheit sei im Majoritatöuolum außer Acht gelassen; Nichts sei darin vergesse», was znr 3teorga»is>ttiou der Monarchie, zu Aufrcchlhaltnng ihre« unauflösliche» Vcr^n>deö noth-wendig sri. Deßhalb hoffe er noch auf die Veistlm-mung Jener. w.Ichc schon durch die Gemm'.samleit so lanqandaueruder und so gew,ssenhaft vollbrachter Arbeit ocr Milgl'eder der Majorität so nahe a/kommm selru. Wohl liege dem Volum der Majorität der Wunsch z» Grunde, Ungarn seiuc frühere staatsrechtliche Sitllllu^ wieder zu geben: daß die Mehrheit Das beabsichtige, häitc slc jedock niemals verfeblt zu sagen. Mau babc bicro, ei» Oespeust zu erl'lickeu gemeint, wie Dieß überall acschehe. wo daS historische Recht dcn 'Alieirstaub uon sich schult,lt nnd der Scheiu-todie frisch il»o lräftig zum »lue» Lebe» erwacht, ' Wer lö»ne jehl noch ein freicg und kräfiigeö Oester» reich sich renken, wcnn Ungarn. Kroatien, Sieliendür« gen durch Nichlbefriedi^ung ihrer Wünsche Demselben feiudselig wäre»? Nur im Nechtc könne die ssr^ft be-stehen; wer Ungarn gerecht wird. fördert das Heil der Monarchie. So habe die gerechte Würdi^ui'g der u». ganschen Frage aus dem Munde des Grafen Clam nur wohlthuend berühre» und für ei» lana/s Mi^ kennen zum Trost,» gereiche» müssen. E,»s Ärfriedi-s>ii»g der berechtigen Wünsche der Ungaru sichere dcn ül'lig.'n rändern nur dieselben Rechte, iudem eine Gleill'stellung aller Provinzen als Glllndpriu^ip der neuen Eiurichtllüli Oesterreichs gellen mi'lsse. Erfolgt aber jrne Vcfriedigung. so wird Uügarn zil den grölen iDpfern frcxdig bereit sein, lim den Gcsammlve>ba»d der Kronläüdcr linter sich nach jcder Seile l)iu auf-recht zli erhalte». Wenu der Ncichsrath wolle, daß seine Slimme „ach oben und llnteu. nach inuc» wie nach außen von Gewicht sei, wenn er dic Beschlußfassung des Kaisers »nchl erschweren, sondern erleichtern wolle, daun möge er sich einstimmig dem Volum dlr Majorität anschließe». Rcichsralh u, T ov e rc z c r daukt vorerst dem Graseu Aueröperg fnr seille hochherzigen Worte nnd erwiedert sie mil denjenigen eines U',gars, der gleichfalls rin hochbegabler Staaismauu und Dichler ge< weseu sei mio dic Verbindung Oc^crrcichs mit Ungarn als cinc ^'ebensbsdi»gu»g für Beide bezeichnet habe. Der Redner wendet sich hierauf gegen Herrn v. Mocl<»iyi. u»d glaubt nicht, daß dessen Worte die Ausdrücke der Wimschc der Woiwodina scien. Sonil crklmt er sich in längerer Rede. iil welcher insbesou. dere dic ungarischen Gcsichlspunlte eingebend erörtert werden, für das Gntachtru der Majorität. Freilierr u. Herbert erklärt, uicht für die Ma< jorität stlnlmen zu köuncu. Or set für die Vlrttltung dcr Interessen, uud müsse hierin anch cinc historische Vasiö erkennen. Gl'e» so scheiuc ihm der Begriff dci RcichslinDcit. wie die M.'jorüät ihn auffasse, ei>, sehi verschiedener uou der Ausicht. welche er darüber l>ge, Eudlich komme auch ihm dcr Majoriläisaulra^ allzu lmbestimml uor. lt'ü'drcnd ihm das Minomäisootum c>Uc berechtigten Wü,!schc zu erfüllen schciue. Weni, dcr Reichöralh sich zu einer wirllichtil Repräsentanz der berechneten Inicrcssen ausdedne. u»d in dei Unlcr^ c>rdnung unt.r dcrsclbcll die Ve.Mtuu^eu del eiu^I-„cit Grönländer über dereu spezielle Angclegenhcileii berathen: Di.ß erscheine ihm als die wüusch.-ua. werlbeste Gliederung des lünfiigen Slaatslcbcns ir Oesterreich. Nachem dieser Redner geendigt hatte, elklä'le,, Se. üns. Hohctt die Siyung für geschlossen. Vesterrei ch. Trieft, 2li. Ssptcmbcr. Gestern Abend« 7 Uh, hat dcr sardiuische Kriegsdampfer «Gousrnolo- die hiesige Nlic^c ucrlasscu. — Vergangene Nacht ist hisl r>" k. k. Kanonendampsdoot alö HafcN'Wachlschiff an. lllkoinmcn. — Dsr Dampfer lins )ilskandricn mit dc, '"bische,, und chinesischen Post ist hcllte Nachmilta.^ eingetroffen. — AuS Pola wird geschrieben, das ______ Groü der österreichischen Flotte, mit Emschluü Sr. M>'i>'slä't ^'ini'Njchiffs „«aiftr-. l'tfinoe sichert. Die ^rsgallc ..Nooara" wndc auZglinstit. (Trteit. Z) — Am 18. d. M. h»ll. wic der «P. ^!." melori. der ueugewähltt Oberkulalor dcö reformirtcu DistrillS jeuscits der Donau. Graf Julius Teleki. slineu f.icl!ichcn Einzug in ztomoru. Am Rosalill,. plape w.n ciu schmuckes berilttucö Herrcnbandcrinm aufgestelll, und die zahne, welche daselbst fiatlerlc. war ein Geschenk «der katholischen graue!, des Udoardcr Vezukeo," Deutschland. Berlin, 22. Septbr. Nie in di^lom.Uisehell greisen verlautet — schreibt die „'U. u. H. Z" ^-Hal die französische Regierung dem Wiener Habioete nc Auzeigc zligeden Ii>ssei.. daß vcl Htaiscr sich ^'N-anlapl sehc, Angssichls dcr Wcnduug der Diug.' m Ital c» dic AllfsteUung ciurö Hosps iu S^"0l)tu au-zlioldnen. Hinzugefügt ist die Vclsichc'Ui.a.. daß jeue Mafticgel leiüln andern Zweck habe, als für vielleicht nicht wahischciullche. aber immeryül mögliche (iuen-lualiläteu zum Schuhe der französischen Illl.resscil ans ocr Stelle üb^r eine entsprecheuoe Macht ucrfügeu zu köouei!' zur Zeit weniglllns have zranlreich noch leine Veranlassung, sich ps„ Erei^lissiN j.nsclts lei' ner Grclizeu gegennver anders als beobachtend z» ucrhallen. und jede M'ßdeulung snuil Ausstelluiig werde um so gewisser ausgeschlossen s.in. als nach übercinstlillmludcl, Nachrichten auS Oesterreich an sei« neu gegeu Italien gel,a/„eu Grt»;eu eine giößere Truppcn-Kol,zeutrirl!ug bereits angeordnet habe. Frankfurt a. Vt., 22. Sept. Arlhur Scho-pcuhaucr. der belaniile Philosoph, ist gestern nach läugcrer Kraukheil in Folge eines hiuzugelllteueu Schlaganfalls sanft uud ruhig verschieden. (5r war "ln 22. F.bruar 1788 geboren, uno lebte seil l83l als Prloalmautl, uuo nur mit sei»,n wissenschaftlichen Forschungen l'eschäfligt. i» »uselcr Stadt. Italienische Ttaaten. Turin, 24. Sept. Bci Capua hat ein Gefcchl zwischen Garib.'ldiaucru u»d neapolitanischer Reiterei st.'ligefundeu, wclch ltytcre mehrere Oarilmloiauer zn Glfaugeilen machte. Vizeadmiral 5!e Varvier de Tiuau Hal de» Of» fizicrru seines uor Neapel liegendeil Geschwaders streng v psangcn oder mit ihnen am Lande in Beziehung zu lreten. Belgien. Brüssel. Der neuernalinle t. k. österr. Gesandte am kgl. belgischen Hofe. Baron u. Hü.jtl. hatte am 20. die Ehre. Sr. M. dem Könige Leopold ln feierlicher Au^leuz seiu Veglaubigungöschreiben zu überreichen. Großbritannien. Nach dem „Court Journal" ,st eiue Petition der Drusen au die ^önigi» Viktoria um Schuß gegeu Unterdrückung uno partci'scheö Gericht uxtelwegs. begleitet von eme,n Tagebuche aller Ereignisse. dic sich in den lepteu Moualen im Libanon degebeu h.'ben. Vermischte stachrichren. Alerauder DnnuiS, Vater, ist zlnu Direktor b,r Museeu in Neapel nnd AllSgrabun^en iu Pompeji und Heiculauum ernanut ivordc» ; auch hat er Auf» trag vom Diktator erhallen, eiu großes iUustrirles Werk über Neapel herausgegeben. — Der reicht Man» m Nsw.Yoik. neben Hrn. Ästor, ist znr Zeit ein Herr A. T. Stewart. Der, sell'e isl snue 20 Millionen Dollars „werth", uud k"M im Jahre 1820 nach Amerika als eiu armer Schnlmcil'l.r. Also eine glanzlndr Aus»ayn,e vou der lu>-l)u »l^illi! gi-nmmlNlcmum ! Neueste Nachrichlcn und Telegramme. NZien, 26. Sept. I" der glstiigen Neichs» lalhsstpu»^ spraye» >4 Ncduer. davon l l für das M.'jorilätögnt.lchM!. Glaf H^rt,^ findet br Zeit uud Vlut losteu wird. als uo» Neggio n^ch Neapel. Garibaldi erließ unterm 19. September i» N,apel eine Proklamalio». woriu es heißt: Unsere Brüder bekämpfen bereits im Herz,» Iialiens die zremoen. Wlr wolle» m:S in Nom ihoeu anschlie-gn, uuo daun vereint Venelttll befrei.». Cialdiui ließ die Leiche deö Generals Pimodau eiubalsamireu und durch dc», Priuzen de Ligue und Adjutanten des Vtrstorbencu an desslN Witwe nach zrankrtich lcl>d.n. Perussgia, 2^. Sept. Die Piemonlesen sind m Civita-Castellana uud Cornelo eiuglrückl. welcheS die Franzosen, sich nach Cimla.VecHia zurückzieheud, ver-lassen halicu. Zandels- und Eeschastsberichle. 2Vien, 24. Sept, Eii:el„ of^iell. u Aliöweis über die österreichische Seeschiff-Fahrt ,,,, ersteu Scincstlr diese.; I.,hr,ö eutu hmeu wir. dag i» dicsem Zeilabschuill ill d.» Häfen der östrrr. Seelüstc 20.209 österreichische. 191^ fremde be.junsligle uuo ^8 fremde nichlbl'güustigtc Fahrzeuge eingelaufen, von welchen zusammen a» Tonnengebühren 6^,0^3 ft. eingehobel, worden slud. Verglichen mit dcn Ergeb-nissll, des ersten Semesters des vorige» Jahres, zeigt oer SchifffabrlSrierkebr ,inc „icht gan, »luerhebliche Abnahme. Erläulerud fügen wir hinzu, daß z» den »ichlbea.NuNia.ieu österreichisch,» Flagge» nur noch die französische, spanische uud portugiesische gebore» ' diese zahleu a» Toillien^ebühr 1 ft. 5 kr, per Tc»»ue. wäd-rend die l»egü»stigten fremde» F'hrzeuge. gleich den österreichische», bis 60 To»ue» 3^/, Ncukleuz,r. vo» 50 biS 100 To»»c„ 7 Neukreuzer. ül»,r 100 Tonue» !0'/, Neukreuzer z» entiichten hc,ben. Von d>l ^ail>ach am 26, September l^8>. Marktpreise Magazin«- Preise Gi» Wiener Metzett ___ ____ in öfterr. Währ. ^............. ,..........,,, ?7 . kr. l ?^^^ Wei,,n........ 5 »« « ^"., ss^n........ — — 3 nz»/,, lHllll,........ — — I 22'/,« Hafer........ l tt4 2 'il> Halbiluchi....... — — 4 ?>,, Hri!>c»........ ' ^ 3 ü?'/,, Virsl ....... t l »2 III Kuluruh....... — — 3 ?5 Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. 2 Nch">, ^27. ly 4-l7.l , ht'ttr ^V. sin,l 0 ^ ______ ,n " ^l^.-^.—^-^___^__^tl1I^!—^^________^°_^,__^"'^^ scl'wach __________ 2 Nehm. 325. N2 ^-,7.0 „ ha!»hf>t,r «;8w. schwach 3 . 0i >s» " Abd. ">25,^^ ^.l«.^ »________Regt» 3. d,tlo Druck mW Verlag von Ignaz v. «tleinmayr st F. Bamberg in ^albaH. — ^cramworil^l.l ^rranrur: H. Vamver«. ^«1»'!t»n!Hl»»'»«^^ ^lcll, (/Il'itt.iqs l lll,r ) lWr. Z'n^cl an Nciil^cit.'ü; die,ss,isse ^.-q.l, qcst,'rü fass »nvsvändcrt; St.ialopapicre qefragl ^i!^^»l V^»U/». 25», Slpll,'. in jlill^c.l A>ih,ie>i äilßcrst w.uiqc Nnis.itz, ; Dcuiscn li»d Gold ,lwas billil)cr. Gcld i»> (tzfomptc schv lü^pp, i», ^^m^sai.ift!,' »msliüst. i^effelltlillie Hchuld. l ^^'^ '^"'' ^r,d War. (^.lo War, > d« ^la.),c« s siir ,NN ^1 > A„d2,-Or^-,lt5ll ssiscul'. und Aerqb.- (5lary „ ^0 „ „ . -j5, - ^i.-> ^'^o Wan ,^l<^.. ,, ,^.,,^ sO.Ü Do!!,'2^,N',,'ch-^ls, ^^ .'; 7.- .^,^!).—Windischgl^ « 20 „ ., .22.-21.-In üstcn. Wübnmg . zu 5'/, «'».!<) ,. ss? ^ NO,- !.i0.-W.lss.ci» ^ 2N I I . 24- 25.-'Ail.zd.^.it^iial-Aulch.'!! ., 5 ,, 7^>.«<> 7H2l)9l.itiol!^I^nil...... „ ,0 „ . ,z__ ,^ — ^'l'^"6 .....5 «3.75 <:»,-Kndit-'.'l.^.s.H.mclu. Gc'.v, zu Pfaudbvi'.'fe (sür lN0 ff) Wechsel. m.t i>?^rlo,.,»g V. I l^i . .1^0- 120 ä<» N. c'. (5sc..,.-Gc,, . ,)<)!> 1 Ü. W. .',,^.- .^i7,- ^'t..""il< N «h, »I, ».,7;,,, /, .3.7^ l< « -~ ^ ^ ^^. . „ .,18^. . »«.- .^,.W,,t,^,.'i^b ,,,'!,'<") fl.ttM. l7c<(>. l7«i,^l'a"f,..s U dctto .,..., ^..N " " ?l,,^c'»ri, sm 'N0 fl. sudd, W. . 1>!l'.»»l^-Ccmc-N.,,t.nsch. z.i V2 I.. l,,,.lr. !'., l.'),'i<> ,!>>r .',0'» ,^r......24N/,0 2.^«> s> ^"'"'^' j < ^''wmitl.ch „ .)., l<1'.-l'>, dcr ^ro»l,iud^r iftr NX) .1 ^ ""s. ^li,>^,h„ ^u 2l>0 st. l,;. M. ^?!',7.'. l5.),2.'. "" "^ '^ l «^ ^arc <, «...7. «,..- ^„„^„, ^.. ,^ ,^>, ^^,^ , ,;.^ .... ..^ ^. ° ".. . ' ^, V"" '^' 3i,s-,n',dd,«.rl',.^ ".'«>., .. lll.- lll,.N Vo,e(PnHt»ck) '^ni^sin 1"<»F>a»le> . . . 52 ^> 5.".,0 ,»N»U.!,I..'!!,,,^^I>!^u,l,n>!!. 5,^^ ^,, .^),»,, (,fM,„„'t ,,,l) ,1. ,ss,.,h ,'.>l,,ss^.t s,n- HandtlII.Gcw, l?ours der Geldsovtcu. Nic^r'Olstnv. >! —9',- (..!>«/,) (siu^ihliun) .... 1^7,— >^7,— 5» !<>,» ,1.5,1. W. .... l<»',.s»l> ><>«.- l^cl» «z.'.are ttn.,anl....... . ,^.7', i;.')s,O TndI,Tt.,>itc<'.!>,',»b.-vc!i u. (5cnt. 5> n,-D.n»Pis.-V ,, ittO si. 6M, l>3 — '.»4.—K, Mmiz-Dillatin N ^, .'l^l ?lfr. «i^. ^^ Nkr. Tcm.Baii,, ,'iri,'.u. Slliv, ., 5> „ 62 .iO <»!..':U it^I, ltis. 200 ft ö. W. 5>0>, ,vl. Hl..dlzj,!!l. O,l^i>,1.ö, W. . 37 7^» A«,—Klmuil . . . l8 „ 50 „ l« , s»3 Gali^inl.....„ ä „ «,!,7.^ Ui,- m. ! ,!. (^)°/.) ^iuz.U)l!i!,g 1^4.— N4 .)0 ^,'lcr!,^'.) „ ^0 ., O'^l. . «>.— 8l 50 N>N'^lco»G^,j K'Nl-^lidN',-Ä.ih!^!i20s>ss. Za.'ül „ ^il) ., „ . ^ss, - 37, - Riiss Impcria'c . <0 .. «.i „ 10 »tl Effekten- uüd N'echl'el.^nrl'e an der f. k. öffentlichen Vürse in N3ien DlN 26. LspicilidlV l^lii). (sssette,,. 2Uechse!. ü°/. M.U^!l!.i»ss N,2.» i'/.'.'i.tt.-Aül. 74,80 ^^ii>^, . . <;j,!'.7 Knditaltiiil . !N7.«a , 7v r emdeu )l uzeiste. Hr. Crotta. k. k. Major, uon Trieft. — Die Herren Pmcnla, Dollor rcr Mcoizili. luid — Fcrroli, Hcniorlöm^lu«. uol> Trilst. — Hr. u. Coilralhö, ViciNicr uo!> Coin c>^i1t. — Hr. Vl)gl, Kmlfmmm, ^0» Vc>ilö-bllg. — Jr. u. Slciüc'cr^. PriUtNe. rc»i» Fimlls. — Fr. Soccll, Pri»lNc. uo» Vclll-rig. Z. l^4. (!) Nr. 3205. Edikt. Johann Bradizl) von Skofic, derzeit unbekanlltcn Auf^nth^ltcö, wird in» Sinne dcr äicroronung dcr hoycn k. k. Sreucrdireklion ddo. 2i». Juli l^5»U, Z 5,Ni',, aufgefordert, binnen 4 Wochcn vom Tage der dritten Einschaltung dicscö Edikts in das Amtsblatt dcr Laibachcr Zcitung an gerechnet, sich hieramts zu meloen nnd seinen Erwerbstener-Rückstand sammt Umlagen im Betrage von 7 fl. l^l'/, kl. zu berichtigen, widrigcns die Böschung seineö Gclver^cs ohne weiters veranlaßt werden wird. K. k. Bezirksamt Lack am 7. Sept. !«M>. Z7»3U7V(2) Knudmachuug. Das Schuljahr ld""/;, wird an der hiesigen Nolmalhauptschule und an der damit verbundenen Musikschule und dem Lehramtsknrse mit dem heil. Gcistanue am l. Oktober eröffnet werden. Die Anmeldungen der neu eintretenden Schüler behufs der 'Aufnahme haben an den nächst vorangehenden Tagen in der Kanzlei der ge-fertigen Direktion zu geschehen. K. k. Normal - Hauptschul - Direktion. Laibach am 2l. September lkiiO. Z. I6W. (3) An die Gläubiger >er Sigm. Schnciicr'schcn VerglcichMlljsa. Im Nachhange zu dem Edikte vom lll. Mai d. I. werden die Gläubiger des protokol-luten Handelsmannes Hrn. Sigm und Schnei der in Laidach mit Bezug auf den H. 2U der hohen Munstcrial'Verordnung vom »N. Mai l«',9 hicmit aufgefordert, zur Vergleichsver^ Handlung am 3U. Oktober l. I. früh l) Uhr in der Notariatskanzlei dcs gefertigten Gerichts-kommissärö, Stadt Nr. l«1 , persönlich oder durch einen gehörig ausgewiesenen Machthaber zu erscheinen. Laibach am 18. September !86N. Der Gerichtskommissär und Verssleichöleitor: k. k. Notar. Z 170^. (2) Nr. 2?l)3.' Kundmachuttg. Ueber Ansuchen des Hrn. Eduard Heiden, Glaöfabriksbesitzer in Gairach, nun in Hrastniq, ist die freiwillige Versteigerung' seiner Realitäten und Modilarien im Orte Gairach, bestehend: li) cniü dcm grobcil ^lliniucltcu, 1 Slock hohcn. >nil Z'lgcl» ciiigcdccktsu Wohuh.iuse, mit 8 glraulMHcu Wl.'l)!'zi!>m>ci!i. 2 Sprisgewölbru i>»o sonsligrn Vc» hällüifsen mW dc» d^u gchm'igcn 2 Gcmüscgänc!,, > dan» 8 Joch 47^ QiKidralkwsttc Ackcr, Wirsc und ^ Weid,-»; ! l^) (Niö l cl'eiltldi^eii W^hnbaus!.' mit 2 großen Zim» mcrü, 1 Pfcrrcsl^Il mlf 8 Pfcrlc u»c? l Wagen« rcims?' <) aliö 2 gsnmllcrtcn Klllllgcl'ällden u»d Mci^lizil!''!,, l 5llll'stallt' fur chcmgraben; >') ans der Vauerlircalität in tcr Ortschaft Gorllzk. dcslchruv c>uö 2(i Joch ^28 Qlla0l'l ^lit klllliuirtel Acclcr. Wiesen. Wci»a"l«fn ln,o Wl,l. ' dlmgrii, dliüil Wol'»' und Wirlvsä'afti'gel'änvcu; l) alls ullschi'pencil lo^t uno Icden^l'ü F^rülsslii, nls: l2 Wäglü. Schlilllii, (> Pferocu, g>oi3c und klrinc Wciufäffcr und oerschicdriiru soüstigen H.niö > u»d ZünmcrrilN'ichlnng^sli'lckc» lind Wirthschaftogcrälycu. licnn'IIigct werdcn. Tie Verslcigcruug wird am !). und 10. Oktli> der 1860 Vormiilag ul)n!) l'i^! 12 Ul>r uno Nachnultag uon 2 bis .'i lll)c in ocr Ait mn-g/nommcn, d^L am 9, Oliol'l-r 1860 Volmilt^g um U Ul>r oic Nalicru' relUiiät <) in Gorclzc Url). Nr. l80 .,c! Gairaä». und Nachmittag uon 2 bis ll Uhr die dasrllisi ^ffiiilllchcu Flchrnlssc jeoer G^ttnug. am 10. Oliobcr l«00 Vor> mlltlig ulin 9 bis 12 Uln dic Nralttät unllr u. l>. l) uod 6 M>r al»cr alle dcidci kcfindllchen toet und lcl'cndcn ^ahroissc jcder Glittuug ucrstti' gert wtldcn. Dissc Ns.ililät.u sind lin der gut konscruiltsu Gairachcr Vc^irksstiaße lind m, dem mit stcccm M^s. ser Ukrscycnen Grcischelschlmche s,clcgcu. und cigncu sich zu jedlr indusllillen Untlruchmumi u,n so mehr. alH sich iu uumiltelbarer Nähe die grl.'iwr!igln Herrschaft GlUrachll und sonstige Waldungen l'cfindcn. Eöil>lll?l,l dal'er^auftnNige zur zal'Ireichen Elschei» m ng mit dem '^cislledil,glmge» für die Ncaliimeu, welche >ch hier eingcseyel, werlcu lönür» . sehr l'illig gislrllt smd. Der Meisldot für die F.'lilnisse nn,ß Mr glcich gezahlt werren. und es beträgt 0.1S Vadium für die Realität nnier li. !> uno o ^jl)0 fi,. für dlc Nealiiät linler ll !00 fl. mid für die Realität unter o 190 ft, K, k. Vcznköclmt Tüffer. ain 2l. Scpieml'cr 1860. Z. 1736. (1) Friedrich Kcegllcher, korrespoudirendes Mitglied der (Gesellschaft der Aerzte in Wien, bisher deutscher Arzt in Venedig, gedenkt seine ärztliche Kunst in öaibach aus« zuüben und bringt diesj dem I'. 'IV Publikum zur Kenntniß, Ordinationsstunde von l2—l Uhr Mittags. Für Arme unentgeltlich. Wohnung: Schusterbrücke Nr. 2il^ im Heimann'schen Hause, ll. Stock. 3. 1737. (,) ^ Ergebenste Anzeige. Grdbohruu^cn auf trinkbare Quellen lzur Verbesserung und Verwahrung des Trinkwassero), auf artesische Brunnen, Steinsalz, Steinkohlen, Braunkohlen, Mineralien, Mineralquellen :c., übernimmt der Ingenieurs. Witt mit seiner patentirten Erd-bohrmaschine. Die erprobte Sicherheit, mit der die Maschine arbeitet, macht eü dem Erfinder möglich, jedwede Bohrung in Akkord zu übernehmen. Auskunft, sei es über den Ankauf der Maschine oder Uebertragung eines Vohrunter-nehmens an den Erfinder, ertheilt auf fran-kirte Anfragen Herr Hiftersperger in ^Kettau, Üntersteiermark. ' Z 1720, (2) Meinen verehrten Kunden für die bisherige Abnahme verbindlichst dankend, zeige hiermit meine Wohnungsveränderung an, da ich mit Michaeli am alten Markt Nr. 4li, nächst der St. Florianskirche übersiedeln werde. Das Kornbrot, das nur bei mir zu bekommen ist, wird zur größern Bequemlichkeit des Publikums beim hiesigen Wildpret-händler im gräfi. Stubenberg'schen Hause Nr. '^1, A. Miklauzhizh, zu bekommen sein, und empfehle mich zu fernerer geneigter Abnahme. Ahg^ PMM, Bäckermeister, diöher in der ^inger^.issc. Die nächste Ziehung der Ofenn AnlehenZ-Lose Die Gewinnstsumme von fi. 4,tt7ft.<»7H östcrr. Währ. ist in Treffer von fi. 4«b«>««5 — HOMett — H«NV«N :c. vertheilt. Der geringste Gewinn, welcher ohne Ausnahme auf ein jedes dieser Lose «, ft. 4O fallen MNß, beträgt fi. O<^, 7«>, 7H, ^i« öst. W. Lose sind zu haben bei