Jlcutfdjc Pn4rt --o©ooo-- tir rttiül«' Wach»" rr(4ictpt jeden Sonntag and t»rai««tog i*n:srnß nnb tofirt iarmn: der Sonntaij^briUigf „Die ®übmart" für IiZ> «Bit ZusteSung In5 Kau« monatlich fl. —M, rierMiddttg st. l-SO, d-u»>a»rl« |.l—, DazitMrig st. #.—. Mit Postnerlendnn«: Dierlcllädllg st. hald>S5rtg st. I.KI, «ouit^drig st. MO. — ®itt.y*£lt< ;ihimm.:ni 7 Fr Unzeigen werden nach faci' KtfOnft. Sei Sfferci« SSlMft-doliinärn entspreche»»«! ItatuiU Kilt bebnitntden HnfimtHstung«' Jt njtflltsn 1*4 I«» und »u«nnt<* wj*im «neigen entgegen. Za »ollen solche »«im JSfTBMÜa *«rt „Deutsch«» SaiSt* Herrn ». CciM. üauptplai 4, ebenerdig abgegeben b toSertle Krl« : SHtbwch an» SmiHtag 10 Uhr Vormittag, SpiaSftimten dot 11—12 Hör nornltttag« irnb »on ü—t> a»r nachmittag, C chrtf I Ictt uni 6eII«jof»( «r. 2. Hochparterre. Lvrrchstunden Mt Herail«- " !Ui*nochme »on Mittwoch, Sa»»ta, UN» Soiniag). — Reclamatisne» sind «oe toll ei — «ertcht-, deren Zerfafser dem Red ' . .. ... ... stchrtgt werden, HirtfimfK »»erden »Itch In der Buchhandlung de« Herrn Ans Rasch bereitwilligst eiidei» fAert M Kitatleur« : II—12 Ubr oormitia«« (Mit ' Redacteur im besannt fbtb, ttnnen nicht brnii- Nr. 54. Cilli, Sonntag den 7. Juli 1895. XX. Jahrg. ^Vis zur äußersten parüunen-tarischen ^pposttion." E. T. Es war eine kluge und in ihrem nationalen Htstge stahlharte Rede, welche der Vertreter unserer Stadt im Reichsrathe, Dr. Foregger, im ZogeordnetenlMS hielt. Schritt um Schritt das hmruswachsen der so ängstlich, zuerst durch Todt-schweigen und dann durch Herablügen als bedeu-kigblos dem deutschösterreichischen Volke geschil-bcrtcn Cillier Frage aus der gesammten traurigen Lage des österreichisch«! DeutschthumS erklärend uni schneidig den Weg zeigend, welcher eine gmchle Lösung dieser Frage verbürgt, hat Dr. Karegger eine wahrhafte Proqrammrede gesprochen, dtmi eherner Grundton lautete: „ES ist selbst» «aständliche Pflicht aller deutschen Volksvertreter, »an cS die Erhaltung deutschen, nationalen Besitz» iranbci gilt, das Aeußerste zu wagen, um dem Kitschen Volke das zu erhalten, was ihm durch wsmdjöhrigen Besitz gehört!" Twch die äußerste parlamentarische Opposition «mögen die deutschen Abgeordneten den beabsichtigten vauptschlag gegen das Deutschlhum Unter-iiiermarks zu verhindern. Enthält das Budget die bosi .Cilli" — so muss es bedingungslos abgelehnt vaden. Und besteht die Gefahr, dass dann einfach auf dem Uederstimmungswege die slavophile Budget-M durchgebracht wird, so steht jenen deutschen Itgeordnclcn. welche die nöthige Ehrenhaftigkeit tentzen, um zu glauben, dass es feig und ehrlos ln. sich politische Ohrfeigen versetzen zu lassen, das Mittel der Obstruction zur Verfügung, um eine Durchpeitschung des Budgets für geraume Zeit gründlich zu verhindern. Die Jungtschechen und Wiener Antisemiten haben geringerer Dinge willen die parlamentarische Maschine gehemmt und dadurch, wie nun erficht-lich wurde, das Allermeiste zum Sturze der Coa-litionSregierung beigetragen. Auch dem Beamten-minnterium kann gezeigt werde»», dass es Hinder nifje gibt, über die man stürzen kann. Auch dem Beamtenministerium muss gesagt werden, dass eine Regierung, welche die Annahme einer Budgetpost von eminent deutschfeindlichen Charakter durch-setzen will, keine unparteiische ist und darum ebenso leidenschaftliche Widersacher finden wird, wie das prononcierteste Parteicabinet. Einem von nationalem Temperamente erfüllten Gedanken gab Dr. Foregger Ausdruck, als er die Bethätigung äußersten Radikalismus für eine heilige Pflicht erklärte, wenn es die Abwehr deutschfeindlicher Bestrebungen gilt. Es muss eine Grenze selbst für die zahmste Mäßigung geben-einen Moment, in dem sich dem Schwerbeleidigten unwillkürlich die Faust ballt und er nur mehr daran denkt, zuzuschlagen. Die antideutsche Politik der jüngstverflossenen Regierungen hat diese Stimmung in weiten Kreisen der deutschen Bevölkerung geweckt und die Abgeordneten, welche den Pfad der äußersten, der radikalsten Obstruction betreten wollen, können der begeistertsten Zustimmung sicher sein. In wenigen Tagen wird dies die Wählerschaft von Graz in einer großen Massenversammlung mit größter Entschiedenheit aussprechen und ganz Teutschösterreich wird ihr da folgen. Die Obstruction der national fühlenden Ver-treter des deutschen Volkes wird herbeizuführen vermögen, dass die Budgetmühlen leer klappern und die Räder wirkungslos in der Luft arbeiten. Den deutschen Druck wird die parlamentarische Maschine wahrscheinlich noch weniger auszuhalten vermögen als den jungtschechischen. Und ivenn man dann wirklich durch eine Auflösung desMichs-rathes versuchen sollte eine Änderung der Sach-läge herbeizuführen, so wird man nur zu bald Ge-legenheit haben, das Fruchtlose eines solchen Be-ginnens einzusehen. Denn Dr. Foregger hat sich als ein genauer Kenner der Stimmung unter den deutschen Wählerschaften gezeigt, als er sagte, dass die Männer der Neuwahlen den deutschen, nationalen Standpunkt viel energischer vertreten würden, als dies jetzt durch die Mehrheit der deutschen Abge-ordneten geschieht. Die zu erwartende Obstruction der Deutschen im Abgeordnelenhause wird gefahrdrohend und unzerbrechlich bleiben, solange das deutsche Volk in Oesterreich seine heiligsten Rechte gefährdet sieht. Damit ivird da» Beamtenministerium zu rechnen haben. _ Der Gillier chewerbeöund hat in seiner Vollversammlung im März 1895 eine Petition an den Landes-Ausschuso beschlossen. Er gieng dabei von der Ansicht aus, dass es einmal angezeigt fei, wenn die Gewerbetreibenden, welche Feuilleton. Abend. Ein SlimmuiMdild «on Mary Ottcnscn. Znngard trat ans Fenster und schaute so ge-Ifflim in den glühenden Abendbimmel hinein, als in der Tag. der sich jetzt zu Ende neigte, nicht ihr Hochzeitstag, und diese Stunde vielleicht die liste, die sie im Elternhaus« verbrachte. Da« schwere schimmernde Atlasgewand, die limlelnden Diamanten passten gut zu dieser hohen stattlichen Gestalt. Den feinen Spitzenschleier hat Ke zurilckge'cklagen; nur der Kranz, den sie so mchWg, ohne ihn eines Blickes zu würdigen, auf das Marmortischchen hingeworfen hat, fehlt pr Vollendung ihres brämlichen Schmuckes. Nur ein kleines Weilchen noch, da wird sie sich die grünen Myrten selbst ins Haar stecken und Iiiiumterschreiten in den kerzenhellen Saal, wo der irarnchme Bräutigam ihrer harrt, um sie an den Altar und dann hinaus in die weite Welt zu führen. Des alles war so programmäßig, so correct, »ie das ganze Leben des schönen vielgefeierten Mädchens. Armgard trug einen Namen, der ihr den Eintritt fai die ersten Kreise verschaffte. Sie war von früher Kindheit an von dem Nimbus umgeben, den der durch Fleiß und Thatkraft erworbene Reichthum stets feinen Besitzern sichert. Ihr Vater war einer jener Männer, ivelche. kraft ihres gewaltigen Geistes, dem Jahrhundert, in dem sie leben, ihr charakteristisches (Gepräge aufdrücken. Von ihm hatte Armgard den scharfen Verstand, die Lernbegierde geerbt. Doch was sollte sie, ein Mädchen, in den Salons mit diesen Gaben? Nur heimlich und so nebenbei durfte sie ihren Wissensdrang befriedigen, die Erfindungen auf dem Gebiete verfolgen, auf dem ihr Vater so Bedeutendes leistete. Ihre Geschwister, ihre Be-kannten schüttelten über die „Gelehrte" den Kopf, und um dem Spotte, den sie nicht ertragen konnte, zu entgehen, warf sie sich in den Strudel der Vergnügungen, wurde eine Weltdame, elegant, stolz, unnahbar. Es wunderte keinen, dass ihre weniger schönen unbedeutenden Schwestern vor ihr heirateten, und als endlich auch ihre Verlobungskarten circulierten, hieß es allgemein: „Ein Fürst! Ein Ausländer! Nun, darauf also hat sie gewartet!" War es der Fall? Gehörten diese edel-geschnittenen Züge, diese dunklen Augen, welche feurig und klug unter den feinen Brauen hervor-blitzten, wirklich einer kalten berechnenden Per-fönlichkeit, die nie dem Herzen daü Recht ein-geräumt hatte, ihr Thun und Lassen zu beein-flussen? Vielleicht legt sie sich selbst diese Fragen vor, wie sie so regungslos dasteht und den gelben Blättern nachschaut, welche, verlorenen Hoffnungen gleich, leise eines nach dem anderen zu Boden fallen. So waren auch die leuchtenden Träume bald ver-flogen, denen sie dereinst in diesen Räumen nach-gieng. Spöttisch lächeln hatte sie bald gelernt, die junge Erbin, als sie jenen Worte« lauschte, die man ihr nur zu oft ins Ohr flüsterte. Von Anbetung, Verehrung war stets die Rede gewesen, allein der wahre Ton der echten Liebe, 5er auch in ihrem Herzen einen Wiederhall gefunden hätte, war noch nie an ihr Ohr gedrungen. Oder hatte sie sich geirrt, dem Argwohne Raum gegeben, wo er ein Unrecht, eine Sünde war? Da dringt eine Melodie durch die stille Herbst-luft. Sie schrickt empor und will zurücktreten. Dann öffnet sie hastig das Fenster. Noch einmal will sie diesen Tönen lauschen, die wider ihren Willen eine solche bannende Macht auf sie ausübten. Oder war es nicht ein Spiel, war es die Persönlichkeit dieses Mannes, die von erster Stund' an mit Zauber-gemalt ihre Seele umfangen hatte? Sie sah ihn noch, wie er, hoch und schlank, jeder Zoll ein Edel-mann, auf sie zutrat und sich ruhig und angemessen vor ihr verbeugte, als chn der Vater vorstellte: „Doctor v. Bergen — der neue Lehrer deiner Brüder!" Noch nie hatte sie jemand mit dieser Unbefangenheit auf ihre Studien angeredet, und ehe sie wusste, wie es gekommen, hatte sie ihm gegen-über den Schleier fallen lassen, mit dem sie fönst so ängstlich ihr Geheimnis zu verhüllen strebte. Er fand es nicht lächerlich, dass die Tochter des berühmten Mannes sich für die Fächer interessierte, welche durch diesen eine so weitgehende Bedeutung gewonnen hatten; und sie fand wiederum ein un- Ä 2 d«n Landtag noch nie in Anspruch genommen haben, an den Landtag herantreten würden, endlich einmal auch für den Gewerbestand etwa» zu thun, und da die steiermärkischen Abgeordneten doch zum größten Theile auch durch die Wahl von den Gewerbe-treibenden abhängen, so könnte durch einige» Zusammenwirken doch immerhin etwas erreicht iverden. wenn die Herren Abgeordneten aufgefordert werden, für die Gewerbetreibenden einzutreten. Die Petition wurde an die dem Cillier Gewerbe-bunde bekannten Genossenschaften versendet, damit sie ihre Abgeordneten ijiezu veranlassen. Es haben sich auch bereit» eine Anzahl von Genossenschaften in zustimmendem Sinne geäußert und eine allge-meine Versammlung in dieser Angelegenheit in Vor-schlag gebracht. Die Petition hat folgenden Wortlaut: „Hoher Landes-Ausschuss! Schon längst ist in sämmtlichen Schichten der Bevölkerung da» Bewusstsein erwacht, das» durch Arbeit und Thätigkeit im rüstigen Alter allein kein genügendes Capital erworben werden kann, um sich und allenfalls seiner Familie in alten Tagen, in den Jahren der Krankheit und des physischen Un-vermögen» zum Erwerbe Brot zu verschaffen. In gleicher Weise ist sich aber auch jedermann bewusst, dass er in den Tagen der Rüstigkeit ganz wohl und leicht imstande ist, einen Theil seines Verdienste» abzugeben, welcher für ihn verwahrt und verwaltet wird und die Bestimmung erhält, ihm in den Tagen, in welchen er sich selbst den Unterhalt zu verschaffen unvermögend ist, jene Unterstützung zu gewähren, welche ihn in den Stand setzt, seine allen Tage in Ruhe zu be* schließen. Dies ist der Gedanke der Altersversorgung, welcher bereits überall Eingang gefunden und Wurzel geschlagen hat und dessen Verwirklichung ein längst ersehnte» Ziel der Wünsche aller Staat»-bürger, insbesondere aber auch jener der Gewerbe-treibenden ist. E» ist wohl eine allbekannte Thatsache, dass der (Gewerbetreibende in den seltensten Fällen in der Lage ist, sich durch seine Arbeit und selbst bei Anwendung des größtmöglichsten Fleißes und bei allen seinen Mühen ein Ersparnis zu erzielen, welche» ihn befähigen könnte, ein sorgenfreie» Alter zu genießen: welche Entbehrungen mus» sich der Gewerbetreibende selbst in solchem glücklichen Falle auferlegen, um nur ein kleine« Scherflein für sein Alter ersammeln zu können; wie hemmend auf die Leistungsfähigkeit des Gewerbetreibenden wirkt das Bewusstsein, dass alle Mühe und alle» Streben vergeblich ist, sich eine sorgenfreie Zukunft zu verschaffen. welche Schaffensfreude aber muss die Ge- geahntes Vergnügen, einen Quell immer neuer Freuden darin, sich mit dem jungen Gelehrten über das alles auszusprechen, was ihren Geist so ganz be-schästigte. Wie anregend war seine Unterhaltung, wie verstand er es. sie zu ermuthigen. immer weiter auf der betretenen Bahn vorwärts zu schreiten! Leer und fade wie noch nie erschienen ihr daS Ge-plauder des Salon», die sich immer wiederholenden Vergnügungen der Saison. Es war eine schöne Zeit--- Bittend und schmeichelnd, dabei so sehnsüchtig weich klingt die Musik vom Seitenflügel zu ihr herüber ... Sie wirft den feinen Kopf trotzig zurück. Warum konnte es nicht so bleiben, warum musste er. der Untergeordnete, die Augen zu ihr er-heben? Warum die Natter in ihrem Herzen wecken, die Monate hindurch so friedlich geschlafen hatte und jetzt ihr giftige» Gezische! hören ließ: Berechnung war alle». Er kam in» Hau», um dich zu studieren, um unmerklich Macht über dich zu gewinnen. Dein Reichthum lockt den armen Edelmann, dein Vater soll dem Ehrgeizigen die gesellschaftliche Stellung verschaffen, die der Hau»-lehrer nicht durch eigene Kraft zu erringen ver« mag.... In tiefes Nachsinnen verloren, lauscht sie den milden Weisen, die jetzt so verzweifelnd, so tief-traurig wie die letzte Klage einer zu Tode verwundeten Seele dahinbrausen. Sie war sich selbst treu geblieben, hatte nicht auf diese süße lockende Rede gehört, die da sprach _..Deutsch- Wacht"_ wisüheit erzeugen, das» durch den Beitrag eines kleinen Theile» de» Verdienstes, welcher von dem einzelnen gar nicht gefühlt wird, eine Sicherheit dafür geschaffen wird, dass die Arbeit in jungen Jahren nicht nutzlos war, dass man sich durch dieselbe vielmehr wirklich ein sorgenfreies Alter zu bereiten in der Lage ist und nicht angewiesen bleibt, seiner Heimatsgemeinde als Armer zur Last zu fallen. Durch die Altersversorgung wird nicht nur einem einzelnen Hilfe zutheil, e» erstrecken sich vielmehr die Wirkungen derselben auch auf weitere Kreise. So haben insbesondere gegen den von der hohen Regierung eingebrachten Antrag auf Ab-änderung de» bestehenden Heimatsgesetzes vom I. December 1863 die Städte mit Rücksicht darauf Stellung genommen, das» Unbemittelte, welche in Sorge sind, das» sie bei seinerzeit ein-tretendem Alter keine entsprechende Versorgung haben werden, oder welche eine zahlreich« Familie zu versorgen haben, da» HeimatSrecht in einer Stadt zu erwerben trachten iverden, in welcher für Armenversorgung gute Einrechtungen besteben, oder welche ibnen als die vermögendste erscheint, das» infolge dessen der Zuzug der Bevölkerung au» den Landgenieinden in die Städte ein bedeutend größerer wird, dadurch aber einerseits eine Entvölkerung der Landgemeinden und anderseits eine Vermehrung der Lasten der Städte nicht nur hin-sichtlich der gewöhnlichen Verwaltungskosten, son-dern auch, und zwar insbesondere in Ansehung der Versorgung von Armen hervorgerufen wird. Durch eine Altersversorgung nun würde eine solche Befürchtung behoben werden können, da nicht nur den Bewohnern der Städte die Sicher-heit auf ein sorgenfreies Alter gewährt, sondern auch den Unbemittelten in einer Landgemeinde die Furcht und Unruhe wegen seiner Versorgung im Alter benommen werden würde und daher auch der von den Städten befürchtete Anlass der Ver-mehrung des Zuzuges und die weitere Befürchtung der Entvölkerung der Landgemeinden entfiele. Hilfe auf diesem Gebiete ist dringend geboten; nicht nur dem Bedürfnisse der einzelnen würde Befriedigung geschaffen werden, im Interesse der Allgemeinheit, im Interesse deS Landes und der einzelnen Gemeinden erscheint e» gelegen, die Be-seitigung des 'Nothstände» der erwerbsunfähigen Gewerbetreibenden zu ermöglichen: die Schaffung einer Altersversorgung würde nicht nur dem «in-zelnen Hilfe für sein Alter bringen, sie würde vielmehr auch den wohlthätigsten Einfluss auf die Armengesetzgebung und in weiterer Folge auf die Heimatsgesetzgebung üben. von einem trauten Heim, von dem Zusammenleben zweier Menschen, die für einander bestimmt waren. Sie, Armgard, eine Schullehrersfrau — aber nein, da» brauchte sie ja nicht. Im Besitze ihres Goldes konnte er ja jeglichen Beruf entbehren. Sie wusste kaum, wie ihr die bösen Worte über die Lippen gekommen waren. Sie wartete daraus, dass er sich demüthigen solle, sich vor ihr im Staube beugen, dann, ja. dann vielleicht — Er hatte sie aber angesehen, so verstört, so traurig, wie einer, dem plötzlich der Glauben an alles Gute, Wahre verloren geht — einen Augenblick, und dann war er gegangen, stolz und hoch aufgerichtet, wie er dereinst vor sie hingetreten war. Sie weinte nicht, sie saß unbeweglich da. bis die hohe Gestalt zwischen den Bäumen de» Parke» verschwunden war. Wie konnte sie das. wie war es nur möglich, dass sie die Stimme Lügen strafte, die in ihrem Herzen laut rief: „Die wahre Liebe, du hast sie gefunden, um sie mit Füßen zu treten. So blickt, so handelt kein Unwürdiger!" Sie wartete täglich, stündlich auf ein Entgegen-kommen seinerseits. Er sah ihre flehenden Blicke nicht. Ruhig, al» wäre nicht» vorgefallen, gieng er seinen Pflichten nach. Nicht einmal ihre Nähe schien er zu meiden, so wenig er sie auch suchte. Da hatte der böse Dämon gewonnenes Spiel, der solange nach ihr seine Klauen ausstreckte: der vornehme Ausländer ließ sich in ihr Elternhaus einführen und hielt um ihre Hand an. Sie zögerte nicht, sie wollte ja nicht überlegen .... Als 1895 Die Verwirklichung der Altersversorgung, s« oft auch diese in Vorschlag gebracht worden ist, stößt jedoch auf ein Hindernis, dessen Besnligmiz zwar nicht unüberwindlich ist, welche» aber nicht von einem einzelnen, sondern nur durch die Kräne der Allgemeinheit behoben werden kann, und die* ist die Schaffung eines Fonds für die ersten ln< sänge. Soll das segensreiche Institut der Altersvrr-sorgung nicht schon im Beginne in sich zuscmmien-fallen, soll dasselb« vielmehr auch für die Zukui-n einen ivohlthätigen Einfluss auszuüben imstande fein, so muss es schon in den Anfängen ticrf genug sein, den an dasselbe herantretende« forderniffen vollkommen gerecht zu werden; « muss dem Institute ein Capital zur Verfiqmg i stehen, aus welchem schon im Beginne alle <& fülligen Bedürfnisse befriedigt werden können. Es wäre sicherlich ein hochherziger Act unser« Landesvertretung, wenn si« in Berücksichtig»»; der segensreichen Wirkungen einer Altersver'orgiwz für Gewerbetreibende, diese in die Lage verietza würd«, das Institut selbst ins Leben zu ruf«, den einzelnen Mitgliedern eine schwere Zorge iu benehmen und die vielfach traurige trostlos« Logt derstlben in den alten Tagen zu beheben. E» ist hier wohl nicht am Platze, die nähere» Details der Ausführung der bereits oft angeregt« Jd«e zum Ausdruck« zu bringen, es soll nur ruf die Möglichkeit der Durchführung derselben ze wiesen werden, und zwar durch Schaffung wie» Fonds im beiläufigen Betrage von 500.000 i und rücksichtlich Gewährung eines solchen gegen eine theilweise Rückzahlung in etwa 5V Jähret-raten, aus welchen, den Gewerbetreibenden, ob« Rücksicht auf da» Geschlecht, für den Fall da Jnvalidwerdung und b«i Erreichung einer be> stimmten Altersgrenze eine nach den Jahrerta« trägen sich richtende Rente zugewiesen wird. E» wäre gewiss ein würdiger Gedenkstein für die Jubelfeier unseres erhabenen mildthätig« Monarchen und seinen hochherzigen, von der Zar? um das Wohl seiner Unterthanen geleiteten Ke< sinnungen entsprechend, wenn die Sorge s» v«ler Staatsbürger um den Unterhalt im Alter be» hoben und künftigem Nothstand« derselben vsrzv beugt »verd«n würde, wozu e» nur der Gewähr^ eine» theilweisen rückzahlbaren Vorschusses betet. Welch schöneren Anlas» gebe e» zur Verwick-lichung de» so vielen tausend EinwoKnern dv Steiennark segenbringenden Plane» als da« ftni-zigjähriae Regierungs-Jubiläum unsere» erhabene» Monarchen, dem alle Steirer in Liebe und Tn« anhängen und den sie nicht besser und schöner z» Fürstin, bewundert und begehrt, wollte sie an id». dem Stolzen, vorüberschreite», in dieser 28eiit seinen Hochmuth strafen. Ach, sie machte sich'« nicht klar, dass sie damit ihr eigenes TodeSmI-ii aussprach und jetzt rettungslos dazu verdamm: war, ein unbefriedigtes Dasein zu führen.... Dies« Musik! O, wenn er doch aufhörn möchte! Es ist keine Klage mehr, nein, m herrische« Fordern, ein leidenschaftliche« Flehn» .. Freiheit, Flucht, selige» Alleinsein mit ihm ... I Sie beugt sich weit hinaus, ein Name schwebt aus ihren Lippen. Doch klagend fährt ein WmdM durch die Wipfel der Bäume. Der Ruf verhallt. Donnernd rollt ein Wagen durch den Thorweg. Wieder schrickt sie empor und starrt tobtrabtoH mit weit geöffneten Augen vor sich hin. Die bebenden Hände bemühen sich vergeblich, die tieft Falte von der sonst so marmorglatten Ztme wegzustreichen. Dann strecken sie sich mechanisch au«, den Kranz emporzuheben, der herunterfiel, al» das Fenster vorhin so hastig aufgerissen wurde. Die wappengeschmückte Equipage hält vor betn Portale, mit einer gellenden Dissonanz bricht da» Spiel jäh ab . . . Noch einmal flammt ein heller Schein im Weslen auf, dann senkt sich der Nachthimmel schmr und dunkel über den regungslosen Park mi! den welken Blättern. Die Sonne war untergegangen. 1895 „Deutsch- Macht" 3 ehren vermeinen, al» durch das Bestreben, den Nothleidenden Hilfe zu bringen. Wir glauben daher, dass wir an den hohen LcmdeS-AuSschusS nicht vergeblich die Bitte stellen wrben, im hohen Landtage den Antrag auf Ge-vähnmg eines in Raten rückzahlbaren Borschusses m beiläufigen Betrage von 500.000 fl. zur Schaffung eines Fonds für die Altersversorgung der Gewerbetreibenden beiderlei Geschlechtes des Landes Steiermark zu stellen und dadurch ein In« Kitut ins Leben zu rufen, welches nicht nur den Gewerbetreibenden Hilfe bringen, sondern auch in ««derer Beziehung einen segensreichen Einfluss zu üben vermag. killi, im Juni 1895. Michael Altziebler m. p. Cbminn. Wilhelm Higersberger m. p. Schriftführer. EMier chemeinderatö. Cilli, 5. Juli. Heute fand unter dem Vorsitze des Bürgermeister-Stellvertreters Herrn Julius Rakusch eine Ge-«tmderathssitzung statt. Vor Uebergang zur Tagesordnung wurde dem Pilizeiwachmaim Jakob Wran eine Krankenzulage von je 20 fl. für zwei Monate gewährt. Nomens der dritten Section berichtete sodann Ge-»einderath MatheS über die Verwendung der tolschek'schen Hausrealität. Nach dein Antrage der Sektion wurde beschlossen, eine genaue Planskizze »er Realität anfertigen zu lassen und den Gegenwand der gemeinsamen Berathung der dritten und »ietten Section behufs Einigung zu überweisen. Weitere referiert Gemeinderath MatheS »der das Ansuchen des Herrn Tcppei betreffs Be-Migung des Baues einer Gartenmauer und einer Veranda an seinem Hause in der Hermanns-gafic. An dieses Ansuchen schließt Herr Tcppei den Antrag, der lHemeinde dortselbst »0 Quadrat-«eter Grund ü 1 fl. für die nothwendige Straßen-rrgulienmg zu überlassen, wenn sich die Gemeinde zur Herstellung des Trottoirs verpflichten würde. 64 wird beschlossen, die Baubewilligung zu er-Heilen, die Angelegenheit der Grundablösung aber j» vertagen. Für die vierte (Finanz) Section referiert Ge-«eindeausschusü Ferjen über ein Ansuchen des Lachmannes Franz Vouschar um Anweisung eines Wohnungspauschales und es wird auch gemäß des Zectionsantrages die Anweisung beschlossen. Gemeinderath Ferjen referiert weiter über eine Eingabe des Herrn Apothekers Karl Gela um Befreiung des der Landesumlage nicht unterliegenden Spiritus von der Gemeinde-Umlage. (Wird ab-gelehnt.) Das Präliminare der Bürgerschule wird zemöß des von Gemeinderath Ferjen vertretenen Antrages der Finanzsection genehmigt. Die Abwägegebür für die KieSwägen der Ge-«ch'chaft Skofje wird, nachdem die Herren Ge-rnmiberäthe MatheS und Pallos gesprochen, ge-mäß des Antrages der Finanzsection, mit 1 kr. per Metercentner Bruttogewicht festgesetzt. Gemeinderath Bobisut erstattet hierauf den Bericht des Friedhof-Comit^S, betreffs der Fest-setzung eines neuen Tarifs für Leichen-destattungs- und Grabstellengebüren. Gemeinderath Bobisut führt aus, dass die Fried-hofScommisfton von der Festsetzung sogenannter Classensätze abgekommen sei, da die Bestattung noch Classen eine Gebühren - Controle erschwere. Es sei vielmehr beschlossen worden, einen genauen Tarif auszuarbeiten, der auch für die kleinste Äiftung die betreffende Gebür festsetze, so dass es jeder Partei leicht sein werde, bis auf den letzten Heller auszurechnen, was sie zu zahlen habe. Bei der Normierung der LeichenbestattungS-gebüren sei der Grundsatz festgehalten worden, auch minderbemittelten Leuten eine anständige und würdige Bestattung ihrer Angehörigen um ein ge° ringes Geld möglich zu machen. Es sei die An-schassung eines neuen Gala-LeichenwagenS in» Auge gefasst worden und werde in der nächsten Sitzung ein diesbezüglicher Antrag gestellt werden. Es werde dann möglich sein, den Leichenwagen 1. Classe statt des ganz unverhältnismäßig hohen Betrages von 30 fl. mit 20 fl. abzulassen und den Leichenwagen 2. Classe vielleicht gar nur mit 5 fl. Die Tarife müssten freilich noch einer Schlussredaction unterzogen werden, und es ivird dann auch der Tarifentwurf vervielfältigt und an die Herren Gemeinderäthe vertheilt werden. Eine der nächsten GemeinderathS-Sitzungen würde dann ent-scheidend« Beschlüsse fassen. Referent Gemeinderath Bobisut erwähnt gleich-zeitig auch, dos» für die Herstellung eines genauen Fricdhofplanes Sorge getragen werden müsse, da die vorhandene, vom städtischen Oekonomen ge-zeichnete Skizze nicht genüge. Eine Zuschrift der Bezirkshauptmannschaft Cilli in Friedhofsangelegenheiten wird behufs Requirierung eines wichtigen Actes vertagt. Für das Mautabfindungs-Comit« referiert Ge-meinderath Pallov über ein Ansuchen der Brauerei Göß. welche eine Absindungagebür für ihre Maut-Verpflichtung bieten will. Es wird über diesen sowie über einen gleichen Antrag der Gräsin D z i d u z i s k i in ablehnendem Sinne mit der Motivierung be-schlössen, dass die Gemeinde principiell Mautab-findungsbeträge nur für ein Kalenderjahr, nicht aber während des Jahres abschließt. Mom Sannttjakr Hopfen. Von einem bedeutenden Hopfenbauer im Sann-thale erhalten wir folgenden Bericht: Die Hopfenfelder im Sann- und Drauthale stehen in befriedigender Entwickelung und sind frei von jedem Ungeziefer. JnSbefonders schön und reich an Blütenansatz präsentieren sich die Früh-Hopfengärten, die inSüdsteiermark gerne ver-sagen und nur alle zwei oder drei Jahre ein gutes Erträgnis geben. Die Frühhopfenernte dürfte mit 20. Juli beginnen. Aus Saaz und den größeren böhmischen Hopfen-productionSgebieten wird die Zunahme von Fliegen und Mehlthau — besonders in feuchten Niederungen und Gebirgslagen — gemeldet, die der Pflanze so stark zusetzen, dass man mitunter die Hoffnung aufgibt, eine Hopfenernte erwarten zu dürfen. Es ist hkiier deshalb rathsam. sich mit d«n Vorverkäufen reservierter zu halten, da sich die Entwicklung des Hopfens in Saaz und andernorts noch ungünstiger gestalten könnte und dann der Sannthaler Hopfen in feine Rechte tritt, da derselbe infolge seiner vorzüglichen Qualität gerne in Saaz gekauft wird. Ja noch mehr, es wurde Sannthaler Hopfen auch öfters schon als Saazer verkauft und wenn unsere steirischen Brau-Herren Lust hätten, zur Zeit der Hopfenernte sich ins Sannthal zu begeben, so würden sie hier ein wahres Gewimmel von Saazer Hopfenhändlern finden. Wäre es nicht wahrhaftig an der Zeit, dass auch die steirischen Brauereien steirischen Hopfen kaufen würden? Die« ließe sich mit wenig Spesen bewerkstelligen, da ja die größten Grazer Brauereien auch ihre Verschleiß-De-pots in Cilli haben. Diese Brauereien setzen in Cilli und Umgebung sehr viel Bier ab, und so wäre es zu wünschen, dass die südsteirisch« Hopfencultur in den steirischen Brauereien, was bisher beinahe nicht der Fall >var, Förderer finden würde. Ein steirischer Brauherr versicherte unS übrigens, er braue zumeist Sannthaler Hopfen und sei sehr zufrieden. Der Sannthaler Hopfen eigne sich auch vorzüglich zur Erzeugung feiner Lagerbiere. Auch Wien rechnet das hopfenbauende Sannthal bereits zu seiner Kunde. Es sind in den letzten Jahren schon größere Quantitäten Hopfen nach Wien abgesetzt worden. Hoffentlich finden sich diese großen Kunden auch heuer wieder ein. AM" v IX 2- ihfflPlIRfT mrittm des lilirr Stall* W virivimu» nfrsdjinffumo ■ Brrriirs, irr and) dir hirinflr stadr bonhlrorU annimmt. Aus Stadt und Land. Die Unwahrheiten Waffilko's. Man be- schäftigt sich jetzt lebhast mit dem Abgeordneten Wassilko, welcher die, gegen die Grazer deutsche Studentenschaft gerichteten Verleumdunoen eines demokratisch-deutschfeindlichen Wiener Blatte» im Abgeordnetenhause vertrat und sich dadurch eine energische Zurückweisung von Seite des allgemein beliebten RectorS der Grazer Universität, Hofrath Professor Rollett fand. Her? Professor Rollett kann dessen gewiss sein, das« ganz Steiermark ihm die vollsten Sympathien entgegenbringt. Wraz in Wort und Bild. Die in Wien erscheinende „Dillinger'a Reise- und Fremden-zeitung" bringt in Nr. 19 einen mit zahlreichen Illustrationen versehenen Artikel von Ernst Keiter über die schöne steirisch« Landeshauptstadt Graz. Auch sonst zeigt sich dieses von hervorragenden Schriftstellern geleitete Fachblatt in seiner neuesten Nummer aus der Höhe der Situation. Artikel und bildliche Darstellungen aus dem Leben verschiedener Völkerschaften wechseln mit Notizen aus den Gebieten der Kunst und des Verkehre». Casino - Berein. Sonntag, 11 Uhr vor-mittags, findet im Lesezimmer des Casinos die ZeitungSlicitation für das 2. Semester statt. tyeneralversammlung des (Ytimnasial Unterstntzungsvercines. Die Generalversammlung ves Wymnasial-UnterstützungSvereineS wurde am 30. Juni abgehalten. Dem Berichte des CassierS Professors Fietz entnehmen wir Folgendes: DaS Vereinsvermögen umsajst ein Sparcasse-Capital von 2464 fl. 46 kr. und 3 Staatslose (ä 163 fl.) im Werte von 489 fl.. zusammen 295,3 fl. 46 kr. In barein waren am Schlüsse des VereinsjahreS 1894 vorhanden 19 fl. 1 l kr., die Einnahme deS Jahres 1895 betrug 34 l fi. 20 kr. Diese Summe von 360 fl. 31 kr. wurde in folgender Weise verwendet: für Schul-biichet 14 fl. 77 kr., für Beschuhung <39 Paar Stiefletten) 195 fl., für Bekleidung 7l fl., für Unter-stützunyen in barem 13 fl., diverse Ausgaben 95 kr., dem 'Acreinsdiener 10 fl,, in die Sparkasse eingelegt 9 fl., zuiammen 313 fl. 72 kr. Es bleibt sonach ein Lästerest von 46 fl. 59 kr. Der Bericht de« CassierS wurde mit Befriedigung zur Kenntnis genommen und demselben das Absolutorium ertheilt. — Im AuSschus« traten einige Veränderungen ein. An Stelle deS Herrn Josef Rakusch wurde Herr Professor Karl Duffek, der bisher Ersatzmann war, in den AuSschusS berufen; für letzteren wurde Herr Oberst i. R. Bernhard R. von Vahlkamps als Ersatzmann gewählt. Als Ersatzmann wurde ferner an Stelle des »ach Graz übersetzten Ober-landetgerichtSratheS Herrn Lulek Herr LandeSgerichtS-rath Jojef Reitter gewählt. Brände im Unterlande. Am 30. Juni, circa zwei Uhr nachmittags, kam in der Getteide-harpfe des Realitätenbesitzer» Andreas JaneSiö in Präkop, Gemeinde Franz, auf eine bisher noch unbekannte Weife Feuer zum Auübruche, welches dieselbe sammt den darin aufbewahrten Hau«- und Feldgeräthen, dann den Dachstuhl der nebenstehenden Keusche Nr. 5, endlich das circa vierzig Schritte von beiden erwähnten Objecten entfernte, theil» au» Mauerwerk, theils au« Holz konstruierte, mit Stroh gedeckte Wirtschaftsgebäude einäscherte. Andrea» JaneÄc hat hiedurch einen Schaden von 3000 fl. erlitten, welcher durch die Versicherungssummen theilweise wenigstens gedeckt ist. Ein Verlust an Menschenleben ist nicht zu beklagen und auch die Hausthiere konnten noch recht-zeitig in» Freie gebracht werden. An den Rettung»-arbeiten hat sich die Freiwillige Feuerwehr de« Marktes Franz in hervorragender Weise betheiligt. Der Bürgermeister von Franz, Karl Schwentner, und die Mannschaft des k. k. Gendarmerie-Postens Franz sorgten für die Aufrechthaltung der Ordnung am Brandplatze. — Viel bedeutenderen Schaden richtete da» Feuer an, welches am 1. Juli, nachmittags, im Wirtschaftsgebäude des Gastwirtes Franz Warletz in Rann zum Ausbruche kam und das Wohnhaus, das Wirtschaft»- und Stallgebäude in kurzer Zeit vollkommen einäscherte, wobei auch neun Stück Schweine und drei Stück Jungvieh in den Flammen umgekommen sind. Trotzdem die Freiwillige Feuer-wehr von Rann sofort am Brandplatze erschienen war und auch die gesammte Bevölkerung thatkräftig eingegriffen hatte, verbreitete sich das Feuer, durch 4 Deutsche Wacht' 189S ben heftigen Sübitrttid begünstigt, mit furchtbarer Geschivindigkett auf dar. itedcnliegende Wohnhaus b»r Agnes ^ idan, von hier auf das Wirtschaft» gtbäube, Werkstätte, Magazin und Wohnhaus des Lederermeisters Karl Leiter, welche Objecte mit Ausnahme be» Wohnhauses der Agnes Sidan total niederbrannten. Soweit cü bis jetzt sich constatieren lässt, dürfte bor Schaden über 15.000 Gulden betragen. Blitzschläge im Uutcrlande. Am 28. Juni wurden in der Gemeinde Oberschivarza die beiden am Felde beschäftigten Taglöhner Franz Lieb mann unb Franz T oppler von einem Blitzschläge tödlich getroffen. Auch eine Kuh fiel dem-selben zum Opfer. — Am 21. Juni um halb 5 Uhr früh, kam in ber Winzerci de» Grundbesitzer» Anton Tischler in Grabschinzen der Gemeinde Galbuschak Feuer zum Auöbruche, welche» bie mit Stroh gebeckte Winzerci nebst den Stallungen und der Weinpresse einäscherte. Die Winzerci war mit 200 fl. bei der Versicherungsgesellschaft „Franco-Hongroise" in Graz versichert; ver Schaden beträgt jedoch 500 fl. Wir durch die k. k. Gendarmerie erhoben, wurde dieser Brand durch einen Blitzschlag verursachl. Liedertafel des Männer - Gesangver-eines .^iedertraiiz". Der sehr rührige Männer-Gesangverein „Liederkranz" hält am 20. d. M. seine Sommer-Liederlasel unter Mitwirkung der städtischen Musikvereins - Kapelle im Hotel „Goldener Löwe" ab. Hiebei wird der ausge-zeichnete Opernsänger Herr Karl Koß au» Graz mitwirken. DaS geschickt gewählte Programm so-wie die anerkannte Vortrefflichkeit des wackeren Gesangvereine» versprechen einen wohlgelungenen Abend. Wefnndene (Gegenstände. Beim Stabt-amte in Cilli erliegen mehrere als gefunben ab-gegebene Gegenstände, »velche gegen Nachweisung de« Eigenthumrcchte» behoben werden können. Hierauf wird im allgemeinen Interesse mit der weiteren Mitteilung aufmerksam geinacht, das» erst in jüngster Zeit ein Paket mit Schnittwaren sowie ein goldener Fingerring von nicht unbedeutendem Werte deponiert wurden. Diebstahl. Dem Sattlermeister Herrn Anton Kapla wurde vor etlichen Tagen au» seiner Wohnung eine silberne Ankeruhr sammt goldener Uhrkette, 47 fl. wert, gestohlen. Die Umstänbe sprechen dafür, dass der Dieb mit ben Localver-hältnisien auf ba» genaueste vertraut war, und man glaubt demselben aus der Spur zu sein. Maturitätsprüfung. Die Maturitätsprüfung am hiesigen Gymnasium beginnt am 17. Juli. Wind.-Landsberg. Giscnbahnprojeet. Man schreibt uns aus dem genannten Ort«: Von dem Dränge beseelt, unsere sonst so stille Stadt in das Eisenbahnnetz einzubeziehen, hat sich hier ein Comite gebildet, welches, den Wünschen der Bevölkerung Rechnung tragend, die nöthigen Schritte bereits unternahm, um höheren Orte» die Concession behufs Vornahme ber Vorarbeiten zum Baue einer Schmalspurbahn M ö st i n ^Zigeuner-wirt)—Wind.-Lanbsbtrg als Anschluss-bahn der demnächst zu erbauenden Strecke Gro belno—Sauerbrunn—Krapina zu er-langen. Bei bem Umstände, dass burch das Zustandekommen der Bahn da« ganze Sottlathal in wirtschaftlicher Hinsicht einen großen Aufschwung erhalten würd«, außerdem die bereit« ausgeschlossenen Kohlenflöze zu Vierowetz und Lastnic der Bahn einen ergiebigen Frachtenzuschus» sichern würden, erscheint e» dringend geboten, bas» ber vom Comite für Donnerstag ben 11. Juli, 10 Uhr vormittags, in ben Gasthauslocalitäten des Hrn. Nikol. Staroveski in Wind.-Landsberg einberufene Eisenbahntag recht zahlreich seitens aller Interessenten besucht werbe. Der Zweck des EisenbahntageS ist: bie Berichterstattung seitens des Comites an die Interessenten über die Schritte, welch« bereits unternommen wurden, sowie die Zeichnung d«r Beträge, »velche laut steiermärkisches Landes-Eisenbahngesetz seitens der Interessenten aufgebracht werden müssen. Die angestrebte Schmalspurbahn, welche eine Länge von 101/« km erhalten würde, dürste beiläufig 340.000 fl. kosten. Ein großer Theil d«r Frachten, welche in den Stationen Pöltschach und St. Georgen verladen und abgegeben werden, kommt au» dem Sottlathal und dürfte ko ziemlich der zu garantierenden Frachten Auf- und Abgabe entsprechen, sowie auch die bichte Bevölkerung unserer Gegend einen regen Personenverkehr garantiert. Die Bahnlinie Möstin— Wind -Landsberg würde als sogenannte Zuzug-strecke fungieren, da sonst bie Waren, welche aus dem unteren Soltlathale verfrachtet werden, wie trat Gewissheit anzunehmen ist, nicht an eine Station der strecke Grobrlno—Sauerbrunn -Krapina, sondern nach wie vor direct an die Südbahnstation Pöltschach gerichtet werden möchten. — Wir werden Über ben Verlauf ber Versammlung am 11. Juli in ausführlicher Weise Bericht erstatten. Herr Dragotin Hribar, der es so vor-trefflich versteht, die verschiedensten Dinge (natürlich nur solche, die ihm von „verleumderischen" Deutschen vorgeworfen werden) einzustecken, ist bekanntlich ein großer Agitator. Vor kurzem erzählten wir, wie dieser edle Herr, welcher seinem geliebten Lubljana aus unbekannten Gründen den Rücken gekehrt hat, anlässlich einer windisch-clericalen Ver anstaltung lebhaft unter deutschen Schulkindern agitierte. Und einige Tage früher hatte er in Körnten Bauern von den Segnungen der Kutten-Herrschaft zu überzeugen gesucht — freilich mit ziemlich schlechtem Erfolg. Jetzt hat sich Herr Hribar entschlossen, statt der Cillier Schulkinder die Luttenberger mit seiner Agitaiionakraft bekannt zu machen. Er und das putzige Dr. Dttschko'l werden in einer am 14. d. M. in Luttenberg stattfindenden windischen Versammlung sprechen und der unermüdlich« Luttenberger Wühler, Dr. Rosina, arbeitet denn auch bereits rastlos, um die nöthige Zahl Schaft für diese freiheitsfeindliche Veranstaltung zusammenzubringen. Herr Hribar wird über die wirtschaftlichen und gewerbliche Fortschritte der Ilovenen sprechen und hoffentlich beim Anschlagen bieses socialen Themas seinen 11 Lehrbuben, welche er, in sinniger Weise bein österreichischen Gewerdegesetz ein Schnippchen schlagend, hält, nicht vergeffen. Den deutschen Luttenbergern aber wäre verdoppelte Wachsamkeit angesichts dieser windischen Wühloersuch« zu «m-pfehlen. Das Dentfchthnm in Krain. In Ferlach in Kärnten fand am 23. v. M. die gründend« Versammlung einer Ortsgruppe der „Südinark" statt, bei welcher ber unermüdliche und verdienst-volle Vorkämpfer des DeutschthumS in Krain, Herr Werksdirecter S. Rieger aus St. Anna, über die Lage der krainischen Deutschen sprach. Al» Obmann der Ortsgruppe Neumarktl betonte ber Redner, dass ein Irrthum in der Annahme liege, das Deulschthum höre jenseits ber Kara-wanken auf. D i e D e u t s ch e n K r a i n s wären bei geschicktem Vorgehen noch stark genug, so manche wichtige Position im Interesse ber eigenen Nation unb des Staates zu vertheidigen. Das find Worte, welche unsere krainischen Stammcogenossen sehr beachten sollten! „Die Grasmahd vor dem Kreisgerichts-gebäude." Wir erhalten folgende humorvolle Zuschrift: An die löbliche Schriftleitung ber „Deutschen Wacht" in Cilli! Wir bitten um gefällige Beantwortung nachstehender Ansrage: Wann findet die öffentliche Versteigerung der Gras-mahd vor dem k. k. KreiSgerichtSgebäube in Cilli statt?" Hochachtungsvoll (Folgen brei Unterschriften.) Die landschaftliche Rohitscher Tempel quelle, seit ziveihunbert Jahren als gehaltvollster und vorzüglichster Säuerling Steiermark» nach allen Weltgegenden versendet, ist laut Aeußerung der hervorragendsten medicinischen Autoritäten der Monarchie von vor-züglichem Erfolg bei Magenleiden und als Tafel-getränk das sicherste Präservativmittel bei Epidemie-krankheiten. Mehrere im Quellengebiete bes Ro hitscher Bezirks austretenb« und sich im Privat-besitz befindliche einfache Natron-Säuerlinge, welche unter dem Namen Rohitscher , in den Handel gebracht werden, sind so w e s e n t l i ch in ihren mineralischen Bestandtheilen mit denen der landschaftlichen Rohitscher T«m-pclquelle, daher auch in ihren Wirkungen verschieden, dass die Consumenten darauf auf merksam gemacht werden, bei Bestellungen an bet Verkaufsstellen in Restaurationen nur landschast-liche Rohitscher Tempelquellt ;u verlangen. Die Cillier Peteranen in Marburg. In Marburg wird heute Sonntag eine frch Feier stattfinden. Der dortige Militär-Veteranen verein „Erzherzog Friedrich" begeht ln ftMe.' Weist da» Jubiläum seine» 20jährigen Bestandes und von nah und fern iverden alle die Aruder-vereint herbeiströmen, um an einem möglichst glan^ vollen Verlaufe der Feier mitzuwirken. Auch der Cillier Vetevanenverein Arthur Traf Menadorff-Pouilly wird in ansehnlich« Stärke an dem Ehrentage seines strammdeutsch« Bruderoereines theilnehmen. Sonntags srüh, um 6 Uhr 25 Minuten werden die Cillier Veteran» in der Stärke 50 Mann unter Führung ihre» «7-dicnstvollcn Hauptmannes Franz Dirn berge? I mittels Personenzug und un-sere ausgezeichnet« Musikvereinskapelle mit sichnehmend, nach Marburg begeben. Am Bahnhofe in Marburg wirb den Äiiko«. menden ein festlicher Empfang bereitet werden. Um '/,11 Uhr erfolgt der Abmarsch zum Zch gotteSbienste in die Domkirche, nach dessen O«iu digung eine Defilierung abgehalten wird. Vormittag» werben dabei die Kapelle des <Äraz«r-Militär-Veteranen-Corps „Erzherzog Heinrich" « Gasthause „zur alten Bierquelle", die Cillier Stadtkapelle vormittags von V,9 bis 12 Uhr im Götz'schen Bräuhausgarten unb die Kapelle in Leibnitzer Militär-Veteranen - Vereine« im Hotei Mohr unb ferner bie SüdbahnnxrkstäUenkapckt. concertieren Um 3 Uhr beginnt da» Fest im Volksgartu. Abends findet ein großes Concert unsere ausgezeichneten, einen klangvollen Namen genießenden Musikvereinükapelle unter der Leitung des Kapellmeisters Herrn D i« ß l im G ö|'< schen Bräuhausgarten statt Man wird in Marburg sicherlich Gelegeich«! haben zu constatieren, dass der gute Ruf, ivticha der Name unserer Musikoereinokapelle, insbesondere seit ihrem großen Erfolg« bei der Grazer Jndusm«-Ausstellung besitzt, ein wohlv«rbienter ist. Äie wir hören, wird die Musikoereinokapelle ein ad-wechslungsreiches, sorgfältig gewähltes Programm bieten. Es ist wohl selbstverständlich, das» auch Cillier, weicht nicht zur Veteranenfahne geschworen haben, du fvH-liche Spritzfahrt nach Marburg mitmachen werd», und so bürste denn das Veteranenfest in der kern-deutschen Draustadt eine angenehme (5rmnmioz für viele werden. Ein Keind der Deutschen. (Ilu4 bfflt „Wraj« Extrablatt.) Von Cilli der Abt heißt Ogradi, Der nmcht iimncr viel Sponponadi, Die Deutschen thut er secieren, D' Slovenen allein protegieren; Bringt er noch so viel windische Bauern, Gar lang kann der Spass nit mehr dauern. Das passiert, 'ü is leicht zu errathen. Nur alle» durch Hohenwart's Gnaden, Durch dessen (^esinnungSverivandte Unb leider auch deutsche Bekannte! Herr Abt, stimmen S' um, die G'schicht wird im» schon z' dumm. Schaun S', dass Sie zu Nutz und Fromme» Von Cilli bald weiter kommen. Aereinsnachrichten. Berein „Iiidmark". Die akademische Cttt> gruppe „Graz" deS Vereines „Südmark" erlässt #ie Einladung zur Hauptverjaminlung und zur qründendni Versammlung der akademisch.technischen CrtSgTUw, welche am 4. Juli um 6 Uhr, bezro. 7 Uhr a&enM im Höriaale Nr. 2 der alten Universität stattfinde». — Samstag den fl. b. um 8 Uhr abends findet im Gasthofe „Mohr" zu Leoben die Jihre«versamm> Sonntagsbeilage zur „Deutschen Wacht" in Cilli. Ar. 27. IH. 1895. SeMgeopfert. Roman aus dem Lcb«n einer Kroßstad». Bon E. Friedrich. „Sie haben mich erwartet? DaS ist sehr freundlich von Ihnen. Doch vor allem, nehmen wir Platz!" fuhr fie fort, ih» einladend, sich neben ihr auf den Divan niederzulassen. „Es ist in der That kine lange Zeit, seit mir die Ehre Ihres Besuches zuletzt zutheil ward. Lassen Sie mich einmal nachrechnen! Führwahr, ich glaube, es sind fast zwei Monate verstrichen, seit wir uns hier einander gegenübersaßen. Nein, nein," wehrte sie ab, eifrig ihren Fächer, den sie entfaltet hatte, in Bewegung setzend und so den belustigten Ausdruck, den seine offenbare Ungeduld in ihren Zügen hervorrief, verdeckend, „nein, vertheidigen Sie sich nicht. Sie sind natürlich von vorn herein entschuldigt. Jedenfalls haben Sie mich nicht vermisst. $ch war auf dem Bazar im S.'schen Etablissement, doch nicht allein. Ich hatte Frau Giesenau beredet, mit mir im Verein Frau de Courcy, iwldje ihre Tochter wie ein EerberuS hütet, zu bewegen, uns das junge Mädchen begleiten zu lassen. Ein EntschlusS gefasst und ausgeführt, ist, wie Sie wissen, meine Parole. Auf dem Bazar angelangt, gesellt sich, natürlich ganz von ungefähr" — fügte sie vielsagend ein — „der junge Herr Hermann Giesenau zu uns und nimmt allsogleich von unserer jungen Begleiterin Beschlag. Auf einmal bemerke ich, dass die jungen Leute, welche uns folgten, verschwunden sind. Ich fasse sofort Verdacht und, was denken Sie, — die Portiere zu einem Salon hebend, welcher in einen Wintergarten verwandelt ist, sehe ich —" t Sie hielt berechnend inne und ihr scharfer Blick entdeckte die Angst in seinen Augen. „Nun, Sie sahen — ?" fragte er gespannt. „Ich sah, was sich auf der Bühne alle,na l sehr effectvoll, im wirklichen Leben aber stets höchst komisch ausnimmt, nämlich — Fräulein de Courcy wie eine glutroth« Rose und ihr zu Füßen, seine Liebe betheuernd. Herrn Hermann Giesenau!" „Hölle und Teufel!" Die Worte waren ihm entschlüpft, ehe er es wusste, aber im selben Moment sah er auch den diabolischen Blick der schönen Satanella an seiner Seite und mit Macht überkam ihn der Gedanke: Das war ihr Werk! Ihr Werk I S«ine Händc krampften sich unwillkürlich zusammen und die Lippen fest auf-einander gepresst, maß er feine frohlockend lächelnde Gegnerin mit zornsprühenden Augen. „Aber, mou eher," nahm Signonna Torelli mit gut gespieltem Erstaunen von neuem da» Wort. „Ihr wenig genug salonmäßiger Ausruf lässt auf eine Vermuthung schließen, welche für die Erzählerin nicht eb«n schmeichelhafter Art sein kann." Er hatte sich gesammelt und begegnete ihrem herausfordernden Blick jetzt mit Festigkeit. „Auf welche Vermuthung ?" fragte er mit heiserer Stimme. „Weshalb sprechen Sie es nicht klar aus, was Sie denken, Signonna ?" Sie lachte leicht auf, doch war eine gewisse Gereiztheit in diesem Lachen unverkennbar. „Sie sollten am allerletzten so fragen, der Sie nur zu wohl wiffen, dass man mit der Wahrheit nicht immer gelegen kommt", versetzte sie in dem ironischen Ton. der ihr eigenthümlich war. „Indes — warum soll ich Ihnen einen Hehl daraus machen? Als eine wahre Freundin bin ich vielleicht gar dazu verpflichtet, damit nicht hinter dem Berge zu halten. Nun denn. Ihr Ausruf verräth nichts Geringeres, als dass Sie selbst die Thorheit begangen hab«n müssen, sich in die ja ganz passable kleine Mademoiselle Valentine zu verlieben." Seine Augen hatten sich, während sie sprach, erwitert und forschend sah er sie jetzt an. In-stinctiv fühlte er, dass sie mit ihm spielte. Die s letzte Unterredung, welche er mit ihr gehalten, als er ihr in eben diesem selben Raum gegenüber gesessen, trat mit einer Lebhaftigkeit, als hätte sie erst gestern stattgefunden, in der Erinnerung ihm vor die Seele. „Signorina, Sie belieben mit mir ein grau» sames Spiel zu treiben —" „Oder Sie mit mit, mein Herr!" unterbrach Bianka ihn mit flammenden Blicken. „Leugnen Sie es doch, was ich Ihnen zur Last legte, wenn Sie es können!" „Was Sie mir zur Last legten?" wiederholte er befremdet. „Run. ich sehe nicht, wa» am Ende Strafbares darin läge, wenn ich doruv dächte, einem liebenswürdigen, schönen, jungen Mädchen im Ernste den Hof zu machen, um mir ein eigenes Heim zu gründen. Ich bin. denke ich, in den Jahren, wo man anfängt, sich derartigen Actrachtungen hinzugeben, und ich wusste in der That nicht, was mich daran hindern sollte--" Er hielt inne, erschreckt vor dem dämoniscl>cn Ausdruck ihrer Augen, mit ivelchem sie sich ihm zuneigte. „Sie wissen es nicht?" zischte sie mehr, als dass sie es sprach, zwischen den Zähnen hervor, „Ihr Gedächtnis hat während der zwei Monate, welche darüber vergangen, sich nicht daran erinnert? Und Sie sind auf dem besten Wege, um die Liebe einer anderen zu werben, nachdem Sie mir —" Er unterbrach sie und in der nächsten Minute bereits wusste sie ihm Dank für seine unbewusate Hilfe, die er ihr geleistet, denn fast hätte sie sich ihm verrathen. Nein, noch war nicht der Moment de» Triumphes, den sie ersehnte mit allen Fiebern ihres Herzens, gekommen. „Ach. schöne Bianka, bitte, werden Sie nicht lannoyant," unterbrach er sie mit belustigtem Spott, es nicht beachtend, dass ihre Augen Blitz« schössen, die ihn tödlich hätten treffen müssen, wenn sie die Macht dazu besessen haben würden. „Sie sind wirklich daü Muster aller Frauen; die Zeit, als wir uns zuerst sahen, war sehr interessant. ab«r wollen Sie mir einen Vorwurf der Unb«-ständigkeit machen? Waren Sie es lveniger als ich? Wollen Sie mir einreden, dass von allen denen, w«lche sich in Ihren Salons zum Glücks- spiel versammeln, Ihnen noch keiner ein Schmeichel-wort, wenn nicht mehr, gesagt hat —" „Mein Herr, Sie werden verletzend!" fuhr die Signorina auf und wie die Rachegöttin stand sie vor dem Mann, der uneingeschüchtert seinen Platz behauptete, — ganz der Sohn seines Vaters, — der selber nur Komödie spielt« und daher auch alles von anderen für nichts als Komödie hielt. „Ich weigere mich, weiter mit Ihnen zu sprechen, und stelle nur noch die Frage, welcher Beweggrund Sie nach so langer Abwesenheit zu mir geführt hat?" „Und wenn ich Ihnen nun antworte," entgegnete er mit spöttischein Lachen, „dass kein anderer Grund, als der, Sie zu sehen, die Triebfeder zu meinem Kommen war? Wenn ich Ihnen antworte, dass Sehnsucht nach Ihrer geistreichen Unterhaltung allein —" „Nicht,veiter — noch einmal!" siel die Signorina ihm von neuem ins Wort. „Und wenn Sie mir das tausendmal sagten, so würde ich Ihnen eben-sovielemale nicht glauben. Sie sind ein Elender, doch v«rgeblich bemühen 3ie sich, das Herz des Mädchens, deren Beschützerin ich von dieser Stunde an sein werde, zu bestricken. Ich werde sie warnen. >venn da» überhaupt noch nöthig ist, denn täuscht mich nicht alles, so können hinsichtlich der V«rlobung deü jungen Paares nur noch Tage in Frage kommen!" Sie hatte das Thema mit Geschick auf den ersten Theil der Unterhaltung zurückgelenkt und sah, wie sein Gesicht von neuem fahle Blässe überzog. „Sie werden das nicht thun. Signorina," sprach er mit nur gewaltsam behaupteter Ruhe, „Sie werden mich nicht zu Ihrem Feinde haben wollen!" „Ich fürchte Ihre Feindschaft nicht!" versetzte sie mit Zurückweisung. „Was wollen Sie thun?" Ein teuflischer Zug überglitt sein Gesicht. „Nun, vielleicht zu mitternächtiger Stund« einen unliebsamen Besuch hier veranlassen!" entgegnete er mit vielsagender Betonung eines jeden Wortes. „Ich denke, Sie verstehen mich —" „Ist! ich versteh« Sie," erwiderte sie mit Härte, „und es wär« ein Werk, Ihrer wert. Doch der Pfeil, den Sie abschießen wollten, entbehrt mit dieser offenkundigen Aussprach« Ihrer Absicht der Spitze. Der unliebsame Besuch, den Sie mir ansagen, wird mich nicht hindern. Valentine Ihren wahren Charakter bloßzustellen und sie zu warnen." Er lächelte mit einer Bosheit, welche sie stutzig machte. „Thun Sie das immerhin, Signorina", er-widerte er. „Ich werde desgleichen thun, wa» ich für gut befinde. Unsere Wege trennen sich, wie ich sehe. Ich kam, um in Ihnen eine Verbündete für eine kleine Affaire zu sinden, — ich scheide von Ihnen als von einer Feindin, welche ich nicht fürchte!" ,,Aber die Sie fürchten lernen sollen! Das gelobe ich Ihnen!" rief sie mit erhobener Stimme. Die Portiöre bewegte sich leise. Guiseppe, der alles gehört hatte, zog sich lautlos zurück. Keiner von beiden beachtete es. Ein Sturm raste in jedem von ihnen mit entfesselter Gewalt und ließ sie ihre ganze Fassung benöthigen, um äußerlich ruhig zu erscheinen. „Ihre dunklen Drohungen schrecken mich nicht!" versetzte er kalt. „Besäßen Sie in Wirklichkeit eine Wisse wider mich, so würden Sie, ich bin dessen sicher, sie nicht verbergen und sich nicht damit begnügen, gegen mich zu intriguieren, was Ihrer übrigens ganz und gar würdig ist, Signorina. Gestalten Sie denn, dass ich Ihnen ein Lebewohl auf immer sage!" „Und gestatten Sie mir, dass ich dieses Ab-schiedSwort in ein Lebewohl auf Wiedersehen für immer!' verivandle!" versetzte die Signorina mit beißender Satire. Einen Augenblick noch stand er. aufs neue von einer unwillkürlichen Bestürzung erfasst, doch eben so jäh, wie er daraus verschwunden, kehrte der spöttische Ausdruck auf seine Züge zurück und sich tief verneigend, verließ Robert den Salon, welcher wieder einmal der Schauplatz einer Kampfscene im eleganten Stil gewesen war. Kaum dass er das Haus verlassen hatte, zog die Signorina mit Heftigkeit die Glocke. Guiseppe betrat hastig das Gemach, so hastig, dass er un-möglich fern gewesen sein konnte. Doch seine Herrin beachtete da» nicht. Ganz andere Gedanken be-schästigten sie. „Guiseppe", sprach sie mit einer Aufregung, welche sie in Robert'S Gegenwart nur mit An-strengung unterdrückt hatte, um sie jetzt dem Diener gegenüber jedoch nicht mehr in Schranken einzudämmen. „Sie werden die Ihnen anbefohlene Wachsamkeit verdoppeln müssen. Die schärfste Be> obachtung ist nöthig. Es ist irgend etwa» im Werk und es darf uns nicht» entgehen!" „Signorina sollen mit Ihrem Diener zufrieden sein. Meine Spione sind auf ihrem Posten!" „Es ist gut; geben Sie scharf acht und ein Er-folg wird bald erreicht sein!" Guiseppe verneigte sich und gieng. Signorina Torelli sank auf den Ruhesessel vor dem Kamin nieder, in dem sie stets zu träumen pflegte, wenn sie über etwas nachzudenken hatte. „Rein", murmelte sie nach einer Pause vor sich hin. „Vor morgen kann ich es nicht unternehmen. Es würde Auffallen erregen. Aber morgen muss es geschehen. Er soll die Feindin, die er missachtet, kennen und fürchten lernen. Er soll e» sehen, da» Damoklesschwert, welche« über seinem Haupte schwebt!" XXVI. „Fräulein Hofmeister, die alte Frau CarstenS wünscht das Fräulein zu sprechen," meldete das Mädchen an der Thür ihres Zimmer», wo Helene eben beschäftig ivar, die verschiedensten Gegen-stände auf einem Tische zusammenzulegen, al» be-abfichtige sie eine Reise, zu der sie sich mit dem Nöthigen versehen wollte. Wie au» einem Traume schreckten die Worte der Dienerin sie auf. „Die alte Frau Carsten»!" wiederholte sie mechanisch. „Lassen Sie sie hereinkommen. Nina." setzte sie nach einer kurzen Ucberlegung hinzu, um sich dann mit automatischen Bewegungen ihrer Aufgabe wieder zu unterziehen. Seit Helene an jenem verhängnisvollen Januar-abend das Haus des nach Millionen zählenden Herrn Nikolaus Kolbe nach dem heftigen Auftritt mit demselben verlassen, hatte sie mit der Furcht, mit ivelcher der zum Tod« Verurtheilte den Tag der Vollstreckung des über ihn gefällten Spruches erwartet, auf die Stunde geharrt, in welcher der unerbittlich« Mann, der ihren Vater in» Unglück gestürzt und aus der Heimat getrieben hatte, er-scheinen würde, um sie aus dem Hause, in dem de Wiege ihrer Kindheit gestanden, hinauszuweisen in die Welt — wohin? Sie wusste es nicht. Kaum legte sie sich die Frage vor. Was lag ihr noch am Leben mit der gebrochenen Seele, mit dem 4 zerstörten Klauben und Vertrauen, daran sie wie on einer Felsenlast trug? Und der Zeitpunkt kam, der gesürchtete Moment, der das Recht, das unantastbare Recht, welche« der Dämon ihres Vaters sich über dessen Hab und Gut in vorausberechnender Absicht gesichert hatte, feststellte und sie zu einer Hilf- und Heimat-losen machte. Alle Kreise der Stadt beschäftigte schon da» Eine, Ungeheuerliche von dem Sturz eines Hauses, welches alle Welt für eines der reichsten und an-gesehensten gehalten hatte. Gleichwie der Neubau am Eingang der g—strafte am Silvesterabend zusammenstürzte, so war auch das stolze Haus Hofmeister in sich selbst zerfallen, ohne donnernden Krach, ohne zerbrochenes Gebälk und Mauerwerk, aber darum nicht weniger er-schütternd als der Hauseinsturz, nur dass jener allein Luft und Erde erbeben ließ, während dieser Haussturz Menschenherzen zertrümmerte. Nun stand sie, zusammensuchend, tvas sie an ihre theure Mutler, welche längst im Grabe ruhte und die Jugend ihrer Tochter nur kurze Zeit hatte lenken können, erinnerte. Ihre Hand glitt schlaff ihr zur Seite nieder, als die Thür geöffnet ward und eine alte Frau im schlichten Kleide die Schwelle überschritt. „Mein Himmel, Fräulein Hofmeister, ist es denn wahr, was man sich erzählt ?" war ihre erste Begrüßung. „Ihr Herr Vater ist fort und auch Sie stehen im Begriff, dieses Haus zu ver-lassen, dieses prächtige Haus, aus dem ich arme alte Frau mir so manchen Thaler an frohen Festen abholte! Ach, liebes Fräulein, sagen Sie mir, dass es nur ein böser Traum ist und dass Sie uns nicht verlasien werden!" Helene bedeckte das Gesicht minutenlang mit der Rechten, dann sprach sie und Thränen er» stickten ihr fast die Simme: „Ich kann Ihnen das nicht sagen, gute Frau, ivas Sie hören möchten. Es ist die Wahrheit. Mein Vater hat durch fehlgeschlagene Spekulationen alles verloren und ist — Gott allein weiß, wohin gegangen. Meines Bleibens aber ist hier auch nicht länger. Nur noch Stunden und ich werde, eine Obdachlose, auf der Straße stehen!" „Es ist nicht möglich!" rief die alte Frau aus. „Es kann nicht alle» verloren sein!" „Und dennoch ist eS Thatsache!" versetzte Helene tonlos. „Meine Mutter brachte kein Vennögen mit in die Ehe. Es scheint, dass die Tochter das Schicksal der Mutter zu theilen bestimmt ist. Durch die Heirat mit meinem Vater ward ihre Familie einzig vor dem öffentlichen Bankerott bewahrt!" (Fortsetzung folgt.» Keiteres. S o nn tag s- Na chmitt ag. A.: „Wie kommst du denit hier in den Straßengraben?" — B.: „Ich bin eben vom Pferde gefallen!" — A.: „S.eh' da, ich wusste gar nicht, dass du reiten kannst!" Entweder — oder. Sergeant (zum Ein-jährigen, der sehr schlecht zu Pferde sitzt): „Donnerwetter, Einjähriger, entschließen Sie sich tvenigstens, ob Sie oben bleiben oder runter wollen!" Unsere Kino er. „Aber Fritzchen, fahr' mir doch nicht mit dem Kamme durch die Haare. Du reißt sie mir ja alle auü!" — „Ach. Mimache», das schadet ja nichts, du hast ja noch 'ne Menge im Kasten liegen!" Steigerung. Baronin: „Jean, pfeifen Sie doch nicht so abscheulich und dazu noch solche Gas-senhauer." — Jean: „Aber gnä' Frau, beim Stiefelputzen können S' doch keine Rhapsodie von LiSzt verlangen, die kommt später, ivemn ich'S Silber putz'!" Der moderne Kunstjünger. Mama: „. . . Und hast du deine schönen Malereien schon hergezeigt?" — Wunderkind: „Der Tante schon — aber dem Onkel zeige ich sie nicht!" — Mama: „Warum nicht, Engelchen?" — Wunderkind: „Weil ... der Onkel immer gleich wissen will, was es vorstellt!" Selbstsüchtig. A.: „Lieben Sie das Rad-fahren?" — B.: „O ja, sehr sogar!" — A.: „Sie sind wohl Radfahrer?" — B.: „Rein, Wundarzt!" Unangenehmer Fall. Feldwebel: „Müller, Sie sind doch gewiss der Dümmste in der ganzen Compagnie. Haben Sie eigentlich noch Ge-schwister?" — Müller: „Ja, einen Bruder, Herr Feldwebel." — Feldwebel: „So? Ra ist er denn auch so dumm, wie Sie?" — Müller: „Der ist noch dümmer als ich. Herr Feldwebel." — Feldwebel : „So, was ist er denn ?" — Müller: „Der ist Feldwebel, Herr Feldwebel!" Berlaz: Verwaltung der „Deutschen «acht" in — jX'-aaSgrb.-r und oerantwartlich.'r R.daeteur «mit DllUnger. Buchdruckern tt. Wjthalm k t>o.. Graz. 1895 ..Deutsche Wacht" 5 lung bn dortigen „Südmark"-OrtSzruppe statt. In Xiibfttacbt der hohen Bedeutung dieser Ctlägtuppe wird die VereinSleitung einen Vertreter zu dieser Ver« siunmlunz entsenden; eS wäre sehr zu wünschen, dos» sich diesem recht viele Graz« anschlössen und dast aut die Rachbor-LrtSyruppen ihre Vertreter noch l'robrn entsendeten. — Die Beremsleitung ist von der Ortsgruppen-leitung in Mohrenberg wie auch von der dortigen Enn rinde? ertretung aus daS wärmste und herzlichste nngeladen worden, die heurige Hauptversammlung »««selbst abzuhalten. Diese Einladung ist freudigst iezrvßt worden. Der Tag der Hauptversammlung ■ist demnächst festgesetzt werden. Im Lauf« de« SRonatS Juni sind neue Ortsgruppen gegründet norden in Wiener-Neustadt (grauenortSgruppe) am 8.. » llorneuburg om 15.. in Echottwien (Ortsgruppe .tzemmering") am 22. und in Ferlach am 23. Alle »iest versprechen eine kräftige Entwickelung und einen tavernden Bestand. — Die Aememden Brück an der Mur und Spital om Scmmering sind dem ZKrni» als Gründer beigetrrten. — Lehrplätze werden jksocht für 5 Schlosser und 1 Fleischer oder Solcher. 7. Tpcndenvcrzcichnis. Für die durch das Erdbeben betroffenen Volksgenossen in Krain haben weiln gespendet: Ignaz Leitoschegg in Pettau ILommelergebniS) 16 fl. 30 kr., Benno Schober 9 Volfsberg (Sammelergebni«) 6 fl.. die Ortsgruppe Liener-Reustadt (EommelergedniS) 7 fl. Mit ta> in dem 6. Verzeichnisie ausgewiesenen 4070 fl. 1 kr find bisher durch die „Südmark" 40SV fl. 33 kr, linjegangm. Weitere Gaben werden von der BereniS» lntimz gerne entgegen genommen und ihrer Bestim« riwz zugeführt. vermischtes. Die Ren» Horker Handelskammer über-Kdet der „Deutschen Wacht" folgend« Zuschrift: Die New - Norker Handelskammer warn! Hiemit mederholt Buchhalter, Handlungsgehilfen «nd änliche Stellensuchende vor der Auswanderung »«b Nordamerika, ohne vorheriges festes En« pzement. Es gibt in diesen Branchen gegen-nötig hunderttausend Stellenlose und auf bessere Zwiicht ist in nächster Zeit nicht zu hoffen. Von «mkanischen Firmen werden uns dagegen sehr WO Adressen von Personen als Agenten und lkrtreter in allen Branchen für Deutschland, Oesterreich. Schweiz ;c. verlangt, und ist das Sekretariat: Room 79, Whitehall Str. 15, Nero* Scrf, gerne bereit, an Reflectanten die Lifte dieser Kmm und nähere Details kostenlos mitzutheilen. HanS im (Slück. In einen, Zuge aus Liver-Mi, der in Creive einlief, fuhr kürzlich ein Herr ml dem Kopfe durchs Fenster und zerschnitt sich tabri den Kopf aufs grässlichste. Er wurde blut-iterörömt nach dem Spital geschafft, w« er an-ub, er habe auf dem Nennen beim „Grand Storni" 200.000 Mark gewonnen, dadurch vor ilchrgung „ganz den Kopf verloren" und das Zncherglas übersehen! Da der Mann Glück hat, mrJ seine.Kopfarbeit" — die erste, derer er ich vielleicht überhaupt rühmen kann — wohl keine iik "Folgen haben. (sin Wagen voll Kinder, die von einem iusilug zurückkehrten, wurde in Ferriscowles bei Staftrnrn (in der englischen Grafschaft Lancaster) » Montag durch das Scheuwerden eine» Pferdes i mgeworfm. gerade als der Wagen die Brücke itber den 40 Fuß darunter stiebenden Darwen passierte. Sechs Kinder wurden in den Fluss ge-schleudert, eines blieb sofort todt, die übrigen sind wjs schwerste verletzt. Mein Reich ist nicht von dieser Welt. ?« Papst, der sonst immer eindringlich vor der Zogt nach irdischen Gütern warnt, führte einen ktschaslsprocess gegen die Verwandten der vor leerer Zeit verstorbenen Marquise de PlesfiS-Mter^ welche dem Papste ein Sümmchen ver-■achte. Der heilige Vater verlor aber den Process »d inafo jetzt noch die Gerichtskosten bezahlen. Hinr »e»e Bierart. Die „M. N. N." streike»: „Eine gewisse Mode hat bekanntlich auch tm dem GetNlsS von Grtränken, von Wein und ?i». sich geltend gemacht. So ist seit längerer Zeit «ben unserem in der ganzen Welt beliebten Münchener Bier das Pilsen«: Bier als Rivale aufgetreten. Der Import von Pilsener und anderen böhmischen Bieren nach Deutschland nahm stetig Si und hat eine große Bedeulmig erlangt. ngesicht« dieser augenscheinlichen Erfolge musste man auf die Frage kommen, ob es denn nöthig fei, auf dieses Bier aus dem Auslande angewiesen zu sein und ob nicht feine Erzeugung im Inland« möglich wäre. Die Münchener Brauerei „Zum Spaten' hat schon im Vorjahre Proben gemacht, welche in dem Bierausschank von Ronacher in Hamburg und auch anderwärts verzapft wurden und sich von Anfang einer großen Beliebtheit erfreuten. Durch diese günstigen Erfolge war nun die Brauerei veranlasst, die Herstellung des hellen Münchener Lagerbieres im großen zu bemerk-stelligen. Von heute ab wird dasselbe in einer Anzahl von Restaurationen (u. a. „Hoftheater," „Jsarlust") und Gastwirthschaften abgegeben. Das helle Münchener Bier entspricht in der Farbe dem Pilsener vollständig (?) und hat ein vorzügliches Hopfenaroma, ist fein im Geschmack und wird vermöge der erfrischenden Wirkung, insbesondere in d«r vorgeschrittenen Jahreszeit, eine angenehme Abwechslung bieten. uns«. Farbe» D-jsm» it.). Porto- und •Uuerfrel Im Hain. — Stuftet umgehend JDoppeltrt Briefporto nach der 11—S Seiden-Fabriken 6. Henneberg uamente u. Wappen au« Schmiedeeise«, (Karten und tÄrabgitter, Heu- u. Wein-Pressen, Tiefbrunnen, auch Pumpen, Ewschlagbrunne«, sowie Wagenwinden, solid und billigst. 19-52 Preblauer Sauerbrunnen reinster alkalischer SlpensSuerling von ausgezeichneter Wirkung bei chronischen Katarrhen, insbesondere bei Harnsäurebildung, chronischem Katarrh der Blase, Blasen- und Nierenstein-bildung und W Bright'stber Ni^enkrankheit. 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Stock, mit dem Beisatze angeordnet worden, dass die feilzubietend« RealM bei derselben nur um oder über den AuSrusöpreia per 7600 fl. hinM gegeben werde, dass jeder Licitant ein Vadium von 760 fl. zu erlege» Hai, dass das vom Ersteher erlegte Vadium nach der Feilbietung dem frein Dr. Sajovic nomine (Gabriele ©räch auszufolgen und weitere 1240 ü. vom Kaufschillinge sofort zu zahlen find, und dass der Ersleher der Amu Svstschnig d«s von derselben im Hause 9fr. 6 bewohnte Zimmer jur unentgeltlichen Benützung bis zu ihrem Ableben zu belassen hat. Grundbuchs-^tract und Licitations-Bedingnisie können ljiergtnfcs eingesehen werden. ft. (AreieactricCit Eitti 493-3 MN 21. Juni 1895. ^Seit «ber50 Jahren anerkannt beste Waschseife! POLLO- l E1FL Mürecht mit ubiy^r Prägung. Vor Nachahmung wird gewarnt. 1895 „Deutsche Wacht" 7 HT-Clt jed.en Tisclx! wird augenblicklich aberoacueud und trtfln mit Füi jed.e 1^-ä.ch.ol in VSSdMB »oo 46 Kreuzer an laaüanSpBxawi- tuadDeKI HORS CONCOURS a. d. 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