Schristiettimg: «oilXuiSflaffc Nr. 5. Kuiiif Ih. ri «»»,» tarn B-)laatn»t 6n ««»«. a. Knn-bgt »oa ll—l* u»t MTB V.oattrritea tcrbcn *llt ai«mrt«V BavKBltf« «a-aWt boMtlAtt«! <>!! jHjii jia rraanl iit ttetMtisa« »»,«> »tt ifiniji» fif jc-> >tc» (Mma. 9et OtrtctCcionjni M«U|. ilt . U rtVU «Teils (dMBI t 'lw* t«l!s.l iWst*. P»«s»»rk»>I» Wr- S».JOO vkkwaUlliq: »>alh^uSpas>c Skr. S S - r n « a I St. ti Sczmz. •frccitan l-mi die Pou AltHHI : «fctuinM* . . . i in . . . . K ««0 Vaiulütrtc. . . . K -.VW) Sllii ml .KBjSjfc.*» ärt 4>a ntt »lrttc?ia»ä# . . X 93» ftättiawii . . . . !I « 40 »omjiwrtz . S 12.»» KM Ce*!ast nfV3 ftch M» ji.P 'tiUiiir'i u# «W»t5•■?$ BerhandlungSorteS nach. — I« Mittelmeer 3£ 0 Tonnen versenkt. 11. Jä> Ju Jtalieu keine Ereigaisst von Belang. --- »er Westfront vergebliche englisch« Angriffe bei l in, Lambrai und Mark«:nA. Seit« 2 Eine Kundgebung des Grmrinderatrs von Rinn gegen die itautsfeindliche südslawische Hehe. Der GemcindeauSfchuß der Stadtgemeinde Rann an der Save hat in seiner Sitzung am 14. Dezem» ber 1917 folgende Entschließung einstimmig angenommen : Der GcmeindeauSfchuß der Stadt Rann an der Save erblickt in den auf Schaffung eine» füd» slavischen Reiche« gerichteten Bestrebungen eine ernste Gefahr sür den weiteren Fortbestand ber Monarchie und iljter wirtschaftliche» Weiterentwicklung, eine «rüste Bedrohung des deutschen Besitzstand«« verbunden mit d?r Entnationalisierung der in altherge-brachte?, unerschütterlicher Treue zu «aiser und Reich hallenden deutschen Sprachinseln, nicht minder eine willkürliche Zerreißung der Erblä«der in ihren Jahrhunderte alten Grenzen; er erblickt in der Un-teilbarkeit deS Herzogtumes Steiermark die einzige Gewähr für die weitere gedeihliche Fortentwicklung die?e< KronlandeS und ein wirtschaftliches Gedeihen der beiden das Kronland bewohnenden Nationen; er stellt an all« Abgeordneten deutscher Zange ohne Rücksicht auf ihre Parteizugehörigkeit und an alle, die den ungeteilten Fortbestand der Monarchie ernst nehmen, das ebenso dringend« alS nachhaltig« Er-suchen, den aus die Errichmng eine« fädflawiichen Reiche« gerichteten Bestrebungen mit allen Mitteln entgegenzutreten und sich mSbefo,dere für den un-geteilten Fortbestand deS Herzogtumes Steiermark innerhalb seiner althistorischen Grenzen einzusetzen. Eutschlichuug der Versammlung deutschösterreichischer Vaterlandsfreunde vom 4. Jänner 1918 zu Graz. Die deutschvsterreichische:« Vaterland» freunde volle»: 1. Einen baldigen, ehrenvollen, guten Frieden, »er un« und unseren Bundesgenossen dauernde mill-tärifche, politische und wirtschaftliche Sicherung, Ge» bietSerweiterung, soweit sie dazu nötig ist. und Ent-schädigung nach Maßgabe unserer Opfer und Er-folge bringt. 2. Eine Neuordnung Oesterreichs, welche unter Sonderstellung GalizienS dem Staate volle Kraft-«ntsaltnng nach innen und nach außen verbürgt und bei d«r die unentbehrliche deuifche Staatssprache fest-gelegt wird. 3. Volle Sitnung der Stellung, die dem deut-sehen Volke, als opferwilligem Träger des österrei-chifchen StaatSgedankenS, in politischer, nationaler und wirtschaftlicher Hinsicht gebührt, und Äewähr für eine gesund« Entwicklung unseres BolkStumS. 4 Ausgiebige Beschaffung und gerecht« Vrr-tiüung der LebenSmittel und Bedarfsgegenstand«. !>. Tatkräftiges vorgehen gegen alle unlautern E.nftüsse und gegen jederlei Ausbeutung deS Volkes. 6. Völlige Zurückstellung aller inneren Gegen-sätze der Deutschösterreicher in der gemeinsamen Ar« beit für diese Hochziele. 7. Bezüglich der ohue Einmischung Dritter (ali Neutraler. Schiedsrichter usw.) zu führenden FriedenSverhandlungen beharren die deutschösterrei-chiichen LaterlandSfreunde auf dem im 1. Absätze festgelegten Standpunkte. Sie erachten die in Brest LitowSk am 25. Dezember 1917 ausgesprochenen Friedensbedingungen bezüglich eines ..allgemeinen Friedens" mit den an deren kriegführenden Mächten außer Rußland als zu weitgehend und wegen der Zugeständnisse «ohne Annexionen" und „ohne Kriegsentschädigung" alS für die militärische und politische Sicherheit und für die wirtschasiliche Entwicklung der Mittelmächte gefahrvoll, überdies als den Schein der Schwäche erweckend. daher als bedenklich und kriegSverlän-zernd. Deshalb wäre die BeitrittSmöglichkeit für die andere» Mächte de« Vielverbandes über den 4. Jan-»er 1918 hinaus nicht zu erweitern. Als Grundlage für einen mit Rußland allein zu schließenden Frieden wären sie zwar ein überaus weite» Entgegenkommen, aber in diesem Falle wären Zugeständnisse eher zulässig, da Rußland der erste Maat, dem man ernstliche FriedenSabsichien zumuten kann, und der durch seinem Austritt aus dem K,«iS Deutsche Wacht der F inde eine große Lücke in den Ring deS Vie l verbandeS risse, wodurch unsere lange Ostfront ent» lastet würd« und dreh die Wiedererwerbung der alten devtschen OrdenSlande mit angrenzenden Gebieten durch Deutschland zn erwarten stünde. Unbedingt wäre festzulegen, daß der von nur einzelnen Staaten außer Rußland allfällig versuchte Beilritt zum Frieden nicht angenommen werden dürste, weil damit der Krieg in seiner Gänze eben noch nicht beendet wäre und die Mittelmächte sonst trotzdem außerordentliche Einbußen an besetztem Ge> biet und politischer und wirtschaftlicher Macht und an Ansehen erleiden würden. Dr. Alfred Gödel, RechtSanwalt in Graz, Vorsitzender. Alle, die gleichen Willens sind, wollen der Werbestelle deS Ausschusses d«utschisterreichischer VaterlandSfreunde zu Handen de« Obmannes Dr. Gödel, RechlSanwalteS in Graz, Hauptplatz 9, mit Postkarte nnter genauer Angabe ihrer Anschrift kurz mitteilen, daß sie sich den hier ausgesprochenen An-schauung?» anschließen. vie deutsche Grntlinschatt in Brsterreich. Ein Beweis dafür, wie sehr die Deutschen das unselige Parteiwesen schon satt haben, ist der oll gemein« Wunsch, die sür bestimmt« Zitle zusammen-zuschließende Wählerschaft nicht ^.Deutsche Partei", sondern „Deutsche Gemeinschaft in Oesterreich" zu heißen. In diese Gemeinschaft können sich alle jene einschrriben lassen — Ort und Zeit wird durch die Presse bekannt gegeben werden — die sich zum Deutschtum bekennrn und im Besitz« der politischen Rechte sind, insosern ans ihoen nicht der Vorwurf deS Volksverrates lastet, sowie alle sonstigen er-wachsen«« P.rsonen. Da eS sich um eine Zusammenfassung aller Wähler handelt, keine Partei aber einer anderen vorschreiben kann, wem sie als Mitglied ausnehmen darf, kommt in diesem Falle die Zudenfrag« über. Haupt nicht in Betracht, waS von führender deutsch-radikaler Persönlichst sür richtig befunden und selbst von ganz linksstehenden Politikern gutgeheißen wurde. ES hat also jeder, dem die Kräftigung der deutschen Stellung am Herzen liegt, Gelegenheit, durch Eintragung seines Namens in die Listen, die-sen seinen Herzenswunsch zu fördern. Und da es sich bei der Schaffung der „Deutschen Gemeinschaft" nur um „Burgfrieden und Zusammenschluß" (durch Versammlungen und Presse) und in weiterer Folge um die Stärkung der Stellung de« Verbände« der deutschen Reichvra Sabgeordneten und Herrenhaus-Mitglieder handelt — zu dem es doch notwendiger-weise kommen muß — und außerdem um eine Art von Aussicht, daß die« endlich geschieht und auch bleibt, haben auch jene, die auf die Demokratisiernng eiiigefchworen sind, also auch die deutsche» Sozial-bemokralen Gelegenheit, mit den übrigen Deuischen gemeinsam zu arbeiten. Diese Aussicht aber ist nicht nur wünschenswert, sondern sogar sehr notwendig und wird dann umso wirkungsvoller sein, je allge-meiner sie ist. Wenn die Herren Abgeordneten wis-sen werden, daß sich die Allgemeinheit wieder um die Vorgänge im Parlamente lümme-t, wird so manches nicht mehr vorkommen; sie werden auch in der Lage sein, unter Hinweis vorauf, der Regierung gegenüber viel kräftiger aufzutreten. Die „Deutsche Gemeinschaft" soll nicht sür, noch gegen «in« der bestehende» Parteien gegründet werden. Aus meinem „Vorschlage" vom 15. Oktober 19 l7 ist vielmehr zu ersehen, daß, was ich unter-dessen durch »lein Schreiben an die einzelnen Par-teien vom 29. Dezember 1917 getan habe, die deutichen Abgeordneten unsere national-politischen Wöniche vertreten und durchsetze» sollen. Sollte» sich diese trotz der große« Gefahr, die »nS droht, nicht zu einem großen Verband« zusainmtnschlicßen und darum ohne Einfluß bleibn«, dann allerdings müßte die Wählerschaft selbst Mittel und Wege find n, unser« Forderungen, die ja in der „Ostcr-begehrschrist" niedergelegt sind, nach entsprechenden, durch den Krieg und seine Folgen notwendig gewor. denen Abänderungen und Ergänzungen, zum Durch» bruche zu verhelfen. Die Führung der Geschäfte sollen bis auf wei-tercs in den einzelnen Kronländern jene Personen führen, di« den Vorstand der VolkSräte bilden, in denen ja bekanntlich alle Paneien vertreten find, Nummer 2 doch unabhängig von den VolkSräte«. die ja andere Aufgaben zu erfüllen haben. Der Deutsche Klub i» Wien, der derzeit di« ZentralarbeitSstrlle aller Volk«-rite ist, wäre auch bis auf weiter«« di« Mittelstelle sür all« Arbeittn und das Bindeglied zwischen Wählerschaft (und Gemeinschaft) und Abgeordnete» (Ber-band). So denke ich mir das Ganze. Trebnitz, 6. Jänner 1918. Tltta. « » » An alle deutschen Parteien des Abgeordneten haufeS, an di« Mitielpartei und die einzelnen Lau-deSporteileitungen hat Dr. Titta nachfolgende Zu-schrift gerichtet: Hochgeehrte Herren! Im Oktober erlaubt« ich mir bekannten „vor-schlag' der Oesfentlichkeit zu unterbreiten. Auf Grund dies«s Vorschlages v«rmeld«!en mir virle Tausend« Einzelpersonen ihre Zustimmungen mit dem Beden ten, daß Hunderttausend« deutscher BolkSgtnosien ebenso dächten. Auch eine sehr große Anzahl von Bezirks», Stadt- nnd Gemeindevertretungen gaben mir schriftlich ihre Zustimmung kund. In den vielen Zuschriften kam überall die Sorge zum Ausdruck, daß durch die große Zersplitterung der politischen Kräfte unseres Volkes jeder E nfluß gegenüber der Regierung und unseren nationalen Gegnern zuschan-den werde und daß die Deuischen Oesterreichs trotz der großen Opfer, die sie in der jetzigen schweren Zelt für Krone und Vaterland bringen, auch in der Zukunft zur Einflußlosigkeit verurteilt sein werden. Sehr geehrt« Herren I Sie alle, die Sie mitten in den politischen Parteikämpfen stehen, Sie merkeil vielleicht gar nicht, wie tief bekümmert alle gut dcutfchsühlenden Volksgenossen in Oesterreich ob die-dieser Zersplitterung in die Zukunft blicken. Auf Grund der ZustimmungSerklirunegn versichert ich Sie jedoch, daß die Unzufriedenheit mit den politl-scheu Parteiverhältnissen unter den Deutschen eine allgemeine ist und ich übermittle Ihnen darum — ich kann ruhig diesen Ausdruck gebrauch«» — die Forderung aller dieser Gutgesinnten nach Zurück-stellung Ihrer Parteiinterefsen und zum Zusammen schlusfe im Sinne meines beiliegenden Vorschlage«. Nicht Ehrgeiz ist e«, waS mich zu diesem Schritte anregt, sondern meine aus Grund beinahe Zvjähriger nationaler Arbeit mir erworbene Ver-trauensstellung nnd die Sorge nnd der Kummer, es könnt« die große Zeit vorübergehen, unserem Volke aber kein Erfolg beschieden fein. Ich hoffe darnm, daß Sie. sehr geehrte Her-ren, in der gleichen uneigennützigen Weise v«m Wunsche der deutschen Bevölkerung Rechnung tragen und sich endlich zusammenschließen werden: Zum Wohl« und zum Heil« unseres Volkes! Trebnitz, am 29. Dezember 1917. Mit trcudeutschem Gruße Ihr ergebener Dr. Titta. Aus Stadt und Land. Kriegsauszeichnungen. Das neuerliche Signum laudis mit den Schwertern wurde dem Hauplmann in der Reserve Franz Stindl, Bürger-fchullehrer in Cilli und dem Oderleuinant August Pacchiaffo (zum zweitenmale) verliehen Nach dem Heldentode ausgezeichnet. Der am 23. November auf dem südweillichen Krieg« schauplatze gefallene Sohn deS Leobener Agentur-Inhabers Josef Polanetz, Herr Viktor Pclanetz, wurde nach dem Helxntode mit der Silbernen Tap-ferkeitSmedaill« ausgezeichnet. Todesfall. Am 9. d. verschied nach langem, schweren Leiden die Gattin d«S FeilhaurrmeisterS und Hausbesitzer« Herrn Anton ^eebacher in G>i> berj«, Frau Katharina Se«bacher im 73. Lebensjahr«. Sie war eine stramm deutfchgesinnte Frau, welche sietS die Zniereffeu der deutschen Vereine wärm stens förderte. Heute EamStag wurde si: unter zahlreicher Beteiligung auf dem städtischen Fried-hose beigesetzt. Ehr« ihrem Andenken I vom politischen Dienste. Der Statihol-tereirat und Seiler der Bezirkehaupimannschafi Marburg, Dr. Adam Weiß von S' leußtnburg. wurde zur Dienstleistung im Ministerium für soziale Fürsorge einberufen. Ergebnis der 7. Kriegsanleihe. Nach den nunn-ehr fast vollständig vorliegenden Meldu »gen der Zeichenstellen sind auf die siebente Kriegsa» leihe 6.044,18..8u0 Ä gezeichnet worden. Von dieser Gesamtsumme entfallen nach einer vorläufigen Festste llung Nummer 2 aas bU vierjigjZhrig« amortisable Staatsanleihe 2.888,286.809 X und auf die StaatSschatzscheine '1.105,896.000 St. Die Zeichnungen der Armee im >>ld« sind »och nicht abgeschlossen und in der obigen Ziffer daher nur »um Teil enthalten. Der Ctllier Militär Beteranenoerein hielt am Sonnlag im Großzasthos »Zur Post" seine diesjährige Vollversammlung ab. Der Vorstand Herr Peter Dtrgan; gedachte in einer kurzen BegrüßungS-anspräche zunächst jener Mitglieder, die vor dem Feind« den Heldentod gesunden haben, sowie jener, die noch vor dem Feind kämpfen. Er brachte dann ein dieisacheS Hoch auf den Kaiser als obersten Kriegsherrn, au» die verbündeten Monarchen, sowie aus a le Ehren- und unterstützenden Mitglieder deS Vereines aus, in daS di« Anwesenden begeistert einstimmte». Ueber seinen Antrag beschloß di« Ber» sammlung, an den Kaiser eine HuIdigungSdrahtung folgenden Inhaltes zu senden: „Die heute tu ende Vollversammlung dcS Cillier Militär-Veteranenver-eines bringt Gr. Majestät dem Kaiser Karl I., dem erprobte» Heerführer und obersten Kriegsherrn seine untertänige Huldigung dar mit der Versicherung, daß die V.teraneu deS steirischen Un'er lande« stets freudig bereit sein werden, Gilt und Blut sür Kaiser nnd Vaterland zu »psern." Der Vorstand widmete den im Laus« des JahreS verstorbenen Mitgliedern des Vereines, den Herren Aittlej, Zöchling, Dremmel, Pelko und Nemtllchek einen warmen Nachruf und sonderte die Anwesenden aus, sich zum Zeichen der Trauer von den Sitzen z« erheben, was geschah. Von einer Ninwahi wurde wegen der zahlreichen Einrückungen abgesehen. Aus dem Kasfaberichte, welchen der Zahlmeister £urr Mathias Epeglusch erftatlete. entnehmen wir. vaß daS VtreinSvermögen eine erfreuliche Vermehrung erfahren hat. Der Verein zählte am schlusfe des VereinsjahrcS 4 Ehren-, 51 unterstützende und 127 ausübende Mitglieder. Dem Säckelwarte wurde unier Dankesworten sür seine Mühewaltung die Entlastung erteilt. Nach Erledigung einiger innerer VereinSangelegenheiten, wie Remunerationen, Unterstützungen usw. schloß der Vorsitzende mit der Aufforderung zu weiterer reger VereinStätigkeit die nach jeder Richtung hin einmütig und schön verlaufene Versammlung. Evangelische Gemeinde. Morgen Sonn-tag findet um 10 Uhr vormittags im Gemeindesaale d«J PsarrHauses ein öffentlicher Gottesdienst statt. Aus dem Landesdienste. Der Landes-auSschuß hat die Verwalter der LanteSlrarken« anstatt«» Siegmund Kügerl in Leoben, Raimund Zwirn in Marburg, Johann Hiebaum in Juden-bürg und Joses Temmerl in C>lli in die achte Rangslasse besorcert. RAbg. Malik, der bekanntlich bald nach AuSbruch des Weltkrieges «n russische Kriegsgefangenschaft geriet und um dessen ÄuStausch sich vrr-schieden«, insbesondere auch parlamentarische Kreise seit Jahren bemühten, ist nun endlich am Sonnlag in Hatsberg in Schweden mit 400 anderen AuS-lauschoffizieren eingetrosfe». An der russischen Grenze wurden den Äustauschoffiziereu wegen dcS in Ruß« land herrschenden KleidnmangelS die Kleidungsstücke abgenommen. Spende. Frau Baronin Müller-Hornstein spendete sür den Witwen« und Waifensond deS 87. Ins. Reg. den Betrag von 50 K. Waisenhaus Lehrlingsheim. Herr Gu-stav Etiger spendete sür das Waisenhaus Lehrlings-heim 1000 K; Herr gränz Mobmann 10g K. Die Eisenbahner - Silvesterfeier warf einen Reinertrag von 37-76 K ab. die dem Wit-wen» und Waisensonde deS Jaf.-Rkg. 87 nnd des Zchützen-Reg. 26 zugewendet wurden. Neujahrsenthebungskarten hat ge löst Hans Kilian 2 K. Soldatenbegräbnis. H«ut« um 3 Uhr nachmittags wurde der Jnj. Jerucy Gorfat des ZR. 87, welcher am lO. d. gestorben ist, aus dem städtischen Heldensriedhose beigesetzt. Geschworenenauslosung. Für di« nächste Tagung der Cillier Schwurgerichtes wurden folgende Geschworenen ausgelost: l. Hauptgtfchwonne: Franz Ban, Gastwirt in Bidem, HundSdors, Markus Ka-lie, Gastwirt in Gaberje; Franz MikuS. Groß-grundbesitzer in Donati, St. Georgen; BlasinS Re-zadek, Fister in Oberpristova; Melchior Zager, Schunde,meister in Loschnitz; Greogor Zahojnik, Besitzer in Slopnik; Franz Plevcak, Gastwirt in Gaberje; Anton Vodenik, Kaufmann in Pletrowitsch; Dominik, Besitzer in Slatina; Johann Krulc, Tast-Wirt in Brüchl; Dr. AloiS Rakun, Advokat in Lichtenivald; Rudolf Micheljak, Gastwirt i» " > ; Joses Podqorsek, Besiyer in Wr'sovo. : >nd Gabron, Gastwirt iu St. Petr bei icönigsbccg; Deutsch» Wacht_ Mathias Krajnc, Besitzer in Oberburg; AloiS Wre« sonnig, Schlossermeister in Gonsbitz: Georg Em«k, Besitzer in Schleinitz; Josef Polzer, Lagerverwalter in Eilli; Johann Eernoga, Kaufmann in Zdole AloiS Schmidt, Großgrundbesitzer inMarov; Franz Kuznik, Fleischer in Bidem; Joses Strasek, Groß grundbesitzer in Gaj; Jakob Sribar, Gastwirk ia Dobova; Peter Lauk, Gastwirt in St. Jshann bei Windischgraz; Michael Loparnik, Gastwirt in Tüf-ser; Rudolf Dtrgan, Kaufmann in Tüffer; Jakob Gajsek, Besitz r in Unterkötting; Andreas Hndover-nik, Besitzer in Wöllan; HunS Schauperl, Kauf-mann in Doberna; Konrad Ristl, Horelpächier in Rohisch Lauerbrunn; Jakob Sem, Kaufmann in Lausen ; Nikolaus Zdolsek, Besitzer in Trennenberg; Johann Trettler, Kammacher in Windischgraz; Jo-hann Suppan, Fleifchhauermeistcr in Cilli; Franz Piap'.olnik, Oberlehrer i. R. in Praßberg ; Jguaz Fludernik, Besitzer in Lausen. 2. Ergänzungsgeschworene: Joh«nn Rischner, G?» schäsileiter in Cilli; Georg Zaversnik, Besitzer in St. Peter i. S.; Adolf Peresfich, Fotograf in Eilli; Johaun Planiin. k, Besitzer inMölag; Karl Teppcy, Kais. Rat und Holchäudler; Johann Svetec, Besitzer in Lubecno ^ Adolf Klarer, Tapezierer in Eilli: Fritz Hofmann, Sparkafsebeamte in Cilli; Joses Rebov, Besitzer in Tlchret. Christbescherung. Die Hrastnigger Glas-fabrik mit dem um alles Gute und Edle hochver-dienten Herrn Direktor Wieltschnig ist selbst in die-sen schweren KriegStagen bedacht, die Weihnacht» freude der Kleine« im Kinderzarten nicht zu min-dern. Zu diesem Zweck gab sie einen namhaften Be-trag zur Anschaffung von Holzschuhen, die Dank der Vermittlung deS Herrn Sekretär Muchitsch anlangte». Unterm Christbaum ausgebreitet, erregten sie daS Enlzücktn der Kinder. Es herrschte eine selige Weihnachisstimmung. Der Glasfabrik, dem Herrn Direktor Wieltschnig nnd dem Herrn Sekre-tür Muchitsch sei auj diesem Wege innigst Dank gesagt, Miige ihnin die Freude beglückt ausjauch-zender Kinderherzeu reicher Lohn ihrer Wohltätig-feit sein. Violinkonzert. Am 35. d. M. gibt die Vilinviitnosin Nlves Luzzatio im hiesigen Stadt-theater ein Konzert. Die Künstlerin hätte schon zwischen Weihnachten und Neujahr kommen sollen, war jedoch damals verhindert. Nunmehr ist der 25. Jänner als endgiliiger Konzerttag bestimmt. Wir können unserem kunstsinnigen Publikum zu unserer Freude wieder einen erstllassigen Genuß versprechen. Der Kartenvorverkauf findet in der Kanzlei deS RechtSanwalteS Dr. Fritz Zangger, Bahnhofgasse 1, statt und beginnt DienStag den 15. d. M. De für daS Konzert Pick Fürth gelösten Karten sind cklich sür daS Konzert Luz» heißt weilerzeldte» 251.761 (38.925) Stück eingeschriebene Briefe, 192.016 (123.675) Fahrpostsendungen und (12.448) Telegramme. Jnternrbane Fernsrrechverbiz-düngen wurden hergest'llt 30.741 (9925), Verbindung gen im Sladtnetz 263400(129.750). Psstirertjtichen wurden verbraucht um 300 928 (163.197) Kronen. Der gesamte Geldve, kehr betrug98,903.736(28.803. VdO) Kronen. vorläufige Einstellung des Kriegs-gefangenen - Poftanweisungs - Verkehres nach und aus Rußland. Laut telegraphischen Erlasses deS Handelsministeriums vom 2. d. winde der KriegSgefangenen-PostanweisungSverkchr nach und auS Rußland vorläufig eingestellt. Fettversorgung. DaS Ämt sur Volksernäh-rung hat einheitlich eine Wochenkovsquote an Fett-stoffen von 30 Gramm für die auf eine Fettkarte Anspruch habenden Konsumenten festgesetzt. E» ent-fällt daher künftighin der Unterschied zwischen ^e-wöhnlichen Verbrauchern, zwischen Kindern von etwa ein bi» zu drei Jahren und zwischen Schwerarbei-trat. Zwanzig Prozent der n »mehr gebührenden vorerwähnten Wochenkops>u>ote an Fettstoffen, das ist also 6 Gramm, werden in Butter, dec Aest, daS ist also 24 Granim, in Schweinefett und Krieg!-marine honoriert. Mit der gleichen Bntlermenge, das ist also mit 6 Gramm pro Kopf und Woche, werden auch diejenigen honoriert, welche lediglich auj eine Butterkarte Anspruch haben. Die Beliese-runz der Ware besorgt die steiermarkische Landes-einkaussstelle in Graz nach den Weisungen deS Landeswirtschastsamtes, Abteilung l. Di« Lebcne-miilelabgabcstcllen für Eisenbahner und der Krieg»-verband werden gleichwie die politischen Lezirksbe-höiden unmittelbar durch die st-iermärkische Landes-einkaussstelle mit Fettstosf.il belikfert. Die politischen Bezirksbehörden haben die weitere Verteilung der Fettstoffe vorzunehmen und ist es daher künftighin ganz zwecklos, wenn Einzelpersonen usw. wegen Zuweisung von Fettstoffen an die Statthalter« herantreten. DaS Amt für Volksernährung wird nun» mehr der Statthalter« für einen bestimmten Zeit-räum gewisse Fetlmengen liefern. Es ist klar, daß die Statthaltcrei die in Betracht kommenden Ztellen erst nach Erhalt der voreiwähnten Fettmengm be-teile» kann. Da jedoch das Amt für Volksernährung aufmerksam gemacht hat, dab Verzögerungen >m Transporte der War« nicht ausgeschlossen sind, da diele erst aus Ungar» einlangen muh, muß leider mit Berspälungen in der Lieferung gerechnet wer-den. Die neuerliche Verkürzung der Fellguote ist ist durch di» außerordentlichen Fettmangel bedingt. Die Wochenkopsquot: ist nunmehr in allen Krön-ländern gleich. Musterungen im Bezirke Eilli. Die Musterung der im Jahre 1990 geborenen Land-sturmpslichtigen des politischen Bezirkes Eilli findet an folgenden Tagen und in nachstehender Weise statt: 1. 3» G'iberje, Gasthaus Plevcak. I. Am Montag den 14. Jänner um 2 Uhr Nachmittag sür die Ge-mcinden Bischvsdors, Cilli Umgebung nnd Doberna. 2. Am Dienstag den 15. Jiinner um 8 Uhr früh sür die Gemeinden St. Georgen Markt, St. Geocgen Umgebung, Greis, Grob-Pireschiy, ' Gulendors, St. Paul. Hochenegg und Sl.Lorenzen. 3. Am Mitt» woch den 16. Jänner um 8 Uhr srüh sür die Ge-merndtn Kalobje, Neukirchen, St. Peter i. S., Pletro-witsch, St. Martin i. R., Sachsen selb, Ster.istein, Sv.tina, Trennenberg, Tüchern und Weixeldorf. 4 Am DonnerStag den 17. Jänner um 8 Uhr früh für die Gemeinden Gairach, St. Kristos, Laak, Lt. Leonhard, Mariagraz, St. Ruperti und Tüffer. 5. Am Freitag den l 8. Iiinner um 8 Uhr früh iür «eUt 4 IMft* Wacht Nnmwvr 2 *2 H.'meinden 8urgb«rf, Zranz. Praßherz. Fraßlau, Sl Georgen«.?.. Gomileko, Heilenstein, St. H^ronimi, Mariarick und Prekop. II. Ja Lausen. Gasthau« lidiebrf. 1. Am SamSlaz den 19. Jänner um >! Uhr Bormittag für dir Gemeinden Laufen, Leutsch, ?!,ust-s!. Oberburz und Sulzbach. III. In Praß-bug, Ga«thauS Strms.k. 1. Am Sonntag den '#). Jänner um V Uhr früh für die Gemeinden Praßberg Warft, Praßberg. Umgebung, Kokarje, ÜH'ietz und Hjotschna. IV. In St Marein beiErlach-st^.n 1 «in Dienstag den 22. Jänner um 8 Uhr früh sür die Gemeinden St. Hemma.Lemberg, NeSwitsch, S:. Peter i. B t., Ponigl, RoginSkagorca, Schleiniy, S'bika. St. Slcsan, Süßenberg, Süßenheim, TinSlo an» St. L«il. '■!. Am Mittwoch den 23. Jänner um hi'.b 8 Uhr früh für die Gemeinden St. Marein Mark: und St. Marein-Umzebung. V. In Trifail, Gasthaus „Forte"^ 1. Am Donnerstag den 24.Jänner um Uhr früh sindet die Musterung der heimischen u«a fremden Landsturuchflichtigen deS eingang«er> wähnte« GeburlSjahrgavge« u.zw. ohne Unterschied, vd sie bei den Kohlen-nnd Bergwerken Hrastnigg— Trisail beschäftigt sind oder nicht, statt. Auch der-malen stad'd e decideleuj Kohlen- und WerkSarbeiter v.i» Erscheinen zu dieser Musterung durch den Herrn lKeme.nhevorsteher oder dessen Stellvertreter zu ver< ständige». Die vorgesührten Landsturmpflichtizen müsse» rein gewaschen und in vollkommen nüchieenem Zustande zur Musterung erscheinen und die betres. senden Legitimationsblätter mitbringen. Gegen die» jenigen Landsturmpstichtigen, welche von der Musterung ungerecht'ertigt ausbleiben, wird die Strafanzeige an das nächste Landwehrgericht erstattet. Aus dem slowenischen Parteileben. Die slowenische VolkSpartei, deren Auflösung von der Mehrbeit dc» Exekutivkomitee» unter Vorsitz ihre? ge> weinen Obmannes, de« Landeshauptmannes Dr. Schusterschitsch, beschlossen worden war. hatte für den '27. Dezember eine Vertiauensmännerversammlung nach L^'iach einbcrusen, um über den Fortbestand der Par tti Beschluß zu fassen. Der Versammlung die sehr zahlreich besucht war, saßen Prälat Kalan und Reichs ratsabgeordneter Ritter von Pogaenik vor Nach einem eingehenden Referate de» Sbz. Jarc wurde einstimmig eine Entschließung angenommen, die die Bildung eines südslawischen Klub« im ReichSrate b lligt und den Abgeordneten Dr. Schusterschitsch und Jaklic wegen ihres AuStrttteS auS dem Klub da» Mißtrauen der Partei «»»spricht. Abg. Dr. L Pogacnik berichtete über die »om südslawischen Klub in der Al'geoidnetenhautsitzung vom J>0. "Mai abgegebene Deklaration und bekämpfte von Schusterschitsch abgegebene Erklärung, „daß die DeNarati»» unser Maximalprogramm sei". Der Red «er sagte: „Wir geben uns nicht der Hoffnung hin, daß unsere Forderungen über Nacht verwiiklicht werden. Ich bin jedoch überzeugt, daß der Wildbach un-serer Forderungen zu einem mächtigen Strom anwach» sen wird, der wohl repuliert, aber nicht aufgehalten werden kann." Die Versammlung nabm weiter eine Entschließung an, wonach die ReichSralS- und Land lazSabgesrdnelen Dr. Schusterschitsch, Iaklic, Dr. Lampe, Dr. P-gan und Dr. Zajc als die Hauptschuldige», die die Slowenische VolkSpartei zeitrümmern wollten, auf. gnordert werden, ihre von der Partei erhaltenen Man-date sofort niederzulegen, Zum Obmann der Partei wurde an Stelle des aus der VolkSpartei ausgetretenen Atz. Dr. Schusterschitsch Prälat Andrea» Katan, zu dessen Stellvertreter Abg Josef Ritter von Pogacnik gewählt. Der Parteileitung gehören auch sämtliche Ncichkrat»- und LandtagSabgeordneien der Slowenischen VolkSpartei an. — Im Anschlüsse an die Vertrauen»-männerversammlung der Slowenischen Volkepaitei hielt die .Auslowcnisch« VolkSpartei" eine Vollversammlung ab, ia der die Wahl eines neuen Exekutivkomitees vor-»enommen wurde An Stelle dc» Abg. Dr. Schuster-kchitlch wurde nunmehr der ReichsratSabzevtdnei» Dr. Korosec zum Obmann der A'llloweniichen Volkspartei gewählt. AlS Vertreter der Steiermark wurden in daS Exekutivkomitee der Partei gewählt Prof. Dr. Hvhnj^c in Maiburg und ReichSralS- und Landtagsabgeordneter Franz Pisek; al« Bei treter KärnienS Abg Graiena»ttr und Redakteur Smvdej in Klage, fürt. Da« neugewählte Exekutivkomitee der Allflowentichen Vclkepntei hat in seiner ersten Sitzung beschlossen, mit allen Parteien, die auf dem Standpunkte der südstawiichen Deklaration stehen, wegen Errichtung eine» slowenischen National-rate« in Verhandlungen zu treten. Slowenische Gehässigkeit. Die Ostdeutsche Rundschau erhielt folgende Zeilen: Soeben höre ich von einer Dame, die au» dem steiriichen Süden nach vraz fuhr, wie sie in einem Waggon erster «lass« Zeugin eine» Gespräche» slowenischer Politiker war. E» waren zwei ältere Herren, die in slowenischer Sprache auf das angelegentlichst« politisierten. Der eine war ein slowenische« Abgeordneter, der, wie au» dem »-sprach hervor,ugehen schien, unter der Anklage we-gen Hochverrate» stand. Er fuhr nach Wien, um die letzten Schwierigkeiten hinwegzuräumen und äußert« sich lehr ger!ngschät,ig über die leeren Förmlichkeiten, die ihm noch bevorstünden. „Jetzt sind ja die Zeiten für uns bester geworden." meinte fein Gegenüber, „aber früher, da mußte man sich hüten, ein unbedachte» Weit zu sprechen." Und nun mengte sich auch noch ein Südbahnbeamter in« Gespräch und mit Feuereifer schimpstcu die drei weidlich über da» deutsche Militär, wie e« in Italien Haus« — der slowenische Politiker, der so glimpflich dem HochverratSprozeß entgangen war, fein Gegenüber, der vordem so sehr auf der Hut sein mußte und der Bahnbeamte, der auf da» großserbisch-südslawische Ct-atSrecht schwört. Deutschösterreicher! Kannst du auch nur eine» Augenblick tm Zweifel fein, »c bei einer solch haßgeborenen Schimpferei^ dein Platz ist? KriegerheimstLtten-Lotterie des Der eines ..Südmark". Mit der Ausgabe der Lose der zweiten Kriegerheimstätten - Lotterie deS Vercine« .. Südmark" wurde bereit» begonnen. Mehrere von OitSgruppen haben die Lose bereits erhalten, zahlreiche Ortsgruppen hingegen auf die Einladung. Le'e zu übernehmen, noch nicht geantwortet. Wenn da« Unier« nehmen schönen Erfolg sür de» edlen Zweck erzielen soll, ist die Mitarbeit aller Ortsgruppen notwendig. Aber nicht bloß die Ortsgruppen. sondern auch alle Freunde de« VereiueS „Südmark" werden dringendst gebeten, sich um den Vertrieb von Südmark. Losen zu bemühen. Ein LoS koste« 1 Kione. Bestellungen sind an die Leitung der Lotterie, Wien 8., Schlvsselgasse l l, zu richten. Die Musterung der Achtzehnjährigen. Die Musterung du im Jahre 1900 geborenen Landsturmpstichtigen findet in Steiermark an folgen» den Tagen de« Jänner statt: Stadt Graz am 20. biä einschließlich 24., Cilli (Stadt) am 14, 15., 16., 17. und 18. Jänner, Cilli-Umgebung, u. zw. in Laufen am 1!)., Praßberg am 20., St. Maretn am 22. und LA., Trifail am 24.. dann in Rann am 2t5., Drachenburg am 28., Schönstem am 14, Windischgra; am 15., Mahrenberg am 16., Lutten-b-rg am 18, Stadt Peltau am 20., 21. und 23., Frieda» am 23, Rohitsch om 25 , Gonobitz am 27., Nadkeröburg am 23., Marburg (Umgebung) am 24. und 25., St. Leonhard am 26., Windisch-seistritz am 27. und Stadt Marburg am 28. — Wie das Telegraphknkorrtspotidtnzhnreau ersährl, hat der UnlerrichlSminister in einem an alle Landes-schulbehörden ergangenc» Erlaß angeordnet, daß aus die Schüler deS im Jänner zur Musterung kom-mendcn Jahrganges 1900 an den Mitleljchulen, Lehrerbildungsanstalten, kommerziellen und nautisch,» Schulen alle zugunsten d>r landslurmpflichtigen «chüler früher erlassenen Ausnohmsbestimmungen in Anwendung zu kommen haben. Die bei der Musterung geeignet befundenen Schüler werden da her vi>c ihrer Eiiirücknng das JahieSzeugnis über ihre Klasse erhalten und die Schüler der lctzlen Klasse werden zur vorzeitigen Äbiegung der Reise-Prüfung zugelassen werden. Schiller, die zur Eilan-gung des envgiltigen Einjährig FreiwilligenrechteS die ErgätizungSprüfung ablegen wollen, können schon siüher zur B'rbereitung vom Unterrichte in ihrer Klasse beurlaubt werden. Auslassung von Haltestellen der Staatsbahn. Bon der StaatSbahndireklion Bil lach wird mitgeteilt: Mit lö. d. werden nachstehende Hallestellen sür den Gesauitverkehr vorübergehend geschlossen: Strecke Zeltiveg-Cilli: Naderwirt. Piiel, St. Johann ob Untcrdrauburg, Stadt Windijchzraz. St. Martin bei Windischgra,, Paak. Sclle. Preise beim Handel mit lebenden und geschlachteten Schweinen. Die steier-märkische Slattbalterei hat mit Giltigkeit vom 1. d. au solgende Höchstpreise für den Handel mit Schweinen p,o tg Lebendgewicht bezw für gcschlachtete Schweine festgek.tzt: sür Ferkel, Jungschweine, Rutzschweine für wirtschaftliche Gebrauchszwecke 8 K da» kg lebend; für Schlachlschwelne: a) Schlachleber lebend pi» kg 7 K, gestochen 9 K, b) übrige Schlachtschweine pro kg 6 K, geftoäicn 10 K; für Rasseschiveine aller «IterSktassen und beideilei ÄeschlechteS, die aus reinrassigen, hoch-wertigen Etammzutten stammen, ist kein Höchstpreis vorgeschrieben Dte Preise gelte» ab UebernahinSort, bezw. Aufgabestation, wobei der Verkäufer für die Zu-fuhrSkosten, WSgckosten, Trinkgelder, FülterungS- und TränkungSkosten usw. aufzukommen hat. Bei Wäguug binnen 2 Stunden nach der letzten Fütterung sind 8 % vom Gewichte abzuziehen. Diese Preiebestimmun-gen gelten auch für den Veikauf von Siall zu Stall, welcher ungehindert zur Deckuug der landwirtschaftlichen Bedürfutsse der Landwirte vor sich gehen kann unter der Voraussetzung daß die angrkauften Schweine we- nigstcn« zwei Monate »»m Ankäufer in feine» Sied lungen gehalten werden. Gegenseitige Begaunerung. I« z«hre 1911 geriet der slowenisch klerikale Venossenschakl««'. band „Zadruzna zvez,', deffen Obmann der »aflocfen« Abg. Dr. Kreck war, infolge der damaligen allgemeinen Geldkrise ia Verlegenheit. Um ihm ,u helfen, letzte» die Parteigenossen de» Dr. «reck in dem von thne« be herrschten krainiichen Landtage den Beschluß durch, fca| da« Land Kral» der ..Zadruzna zveza" den fitr die Errichtung einer slowenischen Universität angesamrnei ten Fond Von 700.00l) K al« unverzinsliche« Darlehen überläßt, falls sich »Zadruzna zveza" der «tont-lichtn Revision durch da« LandeSgenostenschaflSamt *■< terwirft und dem Laude«au«fchuste einen «ntscheitzender! E'nfluß auf die Erneun»»» der LerdandSrev'sore« ein geräumt. Der EeiiossenschaftSverband der „Zabruzn., zveza* nahm nun zwar den UniversttätS^nd an. hielt sich jedoch nicht an die gestellten Bedingungen, wa» der Landeshauptmann Dr. Schusterschitsch nach^seiaem Aer würfni« mit den Anhängern de« Dr. Kreck al« will-kommenen Anlaß benüsle, um mit Hilfe de« il>« ergebene» LandeSauaschusseS daS gegebene unverzinsliche Darlehen von 700000 K zurückzufordern. Die Leiter der „Zadruzna zveza sind darvb begreiflicherweise nicht wenig eibost. Und um dem Landeshauptmann eue« auszuwischen, machte nun in der am 27. Dezember' abgehaltenen Hauptvtrfammlung der „Zadruzna zve»«* der Reichsratsabgcordnete Jarr — der übrigen» leiner zeit im Landlage die mit der .Zadruzna zveza" wcgeu Uebertastung des Uaiversilät«fondeS zu schließende «lcr-einbarung nebst aZ'n Bedingungen al« Ber!chterst»tter vertreten hatt« — die Mitteilung, daß der Abg. Dr. tirek im Klub der flowenisch'klerlkalen Abgeordaeleu sich talkräftig dagegen gewehit habe, daß dem Lande«-auSschuise da' Recht eingeräumt werde, die Bücher der „Zadruzna zveza" zu überpiüfen, und daß der Klub auch i» der Tat pro foro interuo einstimmig beschlossen habe, die ^Zadruzna zvega" habe den Unt»er> sitätSfond bedingungslos erhalten. Jetzt aber berufe sich d«r Landesausschuß darauf, >aß nur daS gilt, was im Landtage beschlossen worden ist, womit der Abge ordnete Jarc durchaus nicht einverstanden ist. Dieser Vorfall beweist, welcher Moral die katholischen sl»we-nischen Abgeordneten im krainischen Landtage, an deren Spitze ein Piofessor der Moralibeologie stand, huldig-ten. Im Landtage wurden, um die Regierung und die Oeffentlichkeit zu läuichea, schöne Beschlüsse geraßt, während gleichzeitig die Absicht feststand, sie nicht ein-zuhatten. Und der Abg. Jarc melkt in feiner llnsch«ld wahrscheinlich gar nicht, waS für eine Dummheit er niil der PreiSgibe des kostbaren ParteigeheimnisseS begangen hat. Von der Schuhabteilung der Statt halterei Hauptkanzlei in Graz, Annen strafte 31. Seit dem Inkrafttreten der Ministcrial Verordnung vom 13. Dezember 1917 dürfen Schuh: an Verbraucher nur mehr gegen Bedarf«bescheiuiguag abgegeb'n werden. In besonder« berückfichligungSwürdi ge» Fällen steht der LandeöbekleidungSstelle für Steter-marck lGraz, Burggasse 13) da» Recht zu, für Sch»' len, Perbraucherv-reinl.ungen, groß^ Betriebe, Zlustat ten, Aemter un» dergleichen andere Körperschaften, die sich nicht gewerbsmäßig mit der Beräußeruig von Schuhen befassen, allgemei,»« BezugSvewilligungeu zu erteilen Die Hauplkanzlei ersucht daher die Schul-leiiungtn, von nun an bei SchuhbesteUungen gleichzeitig die ii^edarfsbeschcinigungen mitzuschicken oder im Falle eine» größeren Bedarfes voiher bei der Landes-bekleidungSstelle eine allgemeine BezugSdewilligung an zusprechen und diese einzusenden. Im le»te,tn FaiZe sind die Besteller verpflichte», von den einzelnen Ab nehmern die BedarfSscheine einzufordern und diese re> gelniäßig Ende deS Monates an die Landesbekteiduuz»-stelle nach Graz abzuliefern. Die Bevarf»scheine werde., von den B.darsSprüfungSstellen auSgest.llt und könaen auch schriftlich eingebolt «erden. Zum Schutze der heimischen Dieh bestände hat die BezirkSvertretuiig Mährender^ auf Antrag deS Herrn Gewerken Otto Erber am 5. d einen Beschluß gesaßt, in welchem die Statt-halterei um Schutz ihrer ohnehin ftaef zusammen geschwolzene» Viehdestünde, die iusolge der bevor-stehenden Futterrrquierung gänzlich zu verschwinden drohen, gebeten wiid. Schon heu!e besteht arge Fuiteruot, die viele Bauern zum Be»kause ihrer Viehbestände und zur Noischlachlung ihrer ittiadcr zwingt. AlleS schwere Zugvieh haben die Bauern im Bezirke au« Futternvl freiwillig abgegeben und eö werden Heuer infolge der verringerten Btehhe« stände auch weil verringerte Anbauflächen in B -nützung genommen werden müssen. Zum Schlüsse wird gebeten, taS ohnehin aus dem Durchhunge-rungSstande angelangte vorhandene Futler für den Äuaima * hiesigen Bezirk zu belasset und jede Fultereuteig-NAvg einzusteveo. Der Verkehr mit vbstmoft und Obst. mostefsig. Sendungen von Obstmost und Obst--Massig dürfen von Eisenbahnen nur bann zur Be ftrderung «ngenommca werden, wenn den Fracht« S»tttw««Uru sür jede S^nduag «ine Trausportbeschei-id.jun«) der äkm&fc» uub ObstlanbeSstelle in Graz fe?is|«aeb steh«a bletben und TranSportscheine für die Berf ach-tun« nach auswill« grundsätzlich nicht erteilt ».'den. Die Grundregeln der Stallmistbe Handlung warfen in einem Maueranschlage kurz zus^ntmengesaßt, um weiteste Kreise der lanbwirt-schastlichen B-völk-runz damit vertraut zu machen. Duick unzweckmäßige Dünger- und Jauchebeljanb-litr.ii gehe» der Lanswirtschast alljährliche viele Äil-Uci ea Kronen verlöten. Genannter Maueranschlag wrrv vom t'andeskultitrinspekiorat der k. f. Statt-hallcrei in Graz unentgeltlich an jeden zugesenbel, der bie Absicht hat, ihn in seinem Orte öffentlich anzuschlazeu. Ebenso wirb er. aus Wunsch gerne den Gastwirten und Kaufleuten "zum Aushängen im Ge-schatte übermittelt. Nuchßanökung Mitz Nasch Rathaus »» ♦ • Rathaus. Hasst I . . Sft ml . . _ggffc_l_ Schrifttum. Willy Burmester, 8 Lieder für Ge-sang und Klavier. Willy Bnimester, der «robe G< g«nmeiU«r, ist seit kurzer Zeit unter die Tondichter geq' igen, Zwei entzückende kleine Dinge für Geige (»Gavotte" und «Serenade ), deren anmutsvoller Geist 8*nz i« Burmester« Geigenkunst wurzelt, waren da« Erfie. was er uns schenkte. Dem folgten nun 8 Lieder. 3« 5 Liedern gab der begabte Grazer Lyriker Juli»? Franz Schütz den Wortlaut («Lied" — „Am abend* — DaS dunkle Ziel" — . Abschied" — „Süße Er-warlung*). Zwei von der, vertonten Gedichten sind von Heine (»Du bist wie eine Blume" und „Kluge 3)!5»ch folge ve-brecherifch betätigt haben. Wenn man da? Buch aus der Hand legt, g'andt man einen bösen Traum erlebt zu haben und kann es zunächst nicht fassen, daß die Dinge, mit denen Dr. W chtl den ^.'efer bekannt macht, wirkliches, ge-schichlltcheS Geschehen sind, kann es kaum begreifen, wie die österreichischen Behörden von all dem ohue Kenntnis blieben und daß sie im Gegenteil vielfach den Dr. Kramar als-ihren Vertrauensmann aage» sehen und behandelt haben. Wesen und Bedeutung 2 ler Tatsachen w rd erst kla-, wenn mau die Zu-samnienhänge ersaht, wie sie der Versasser aufzeigt. So wird bis Buch Dr. Wichtl« denjenigen, bie sich »och immer der tschechischen Gefahr unbewußt blie-den, weil sie nicht Geltgenheil hatten, die Taten beS Dr. Kramar und seiner Mitschuldigen kennen zu Iciucn, gewiß die notwendige «ujkiärung bringen, ben Kennern der tschechischen Politik aber in feiner Vollständigkeit einen Qu'llrnnachweis bicteu, dessen Wert erst in spätem Zeit voll zur Geltung kommen wird. Sehr erleichtert wird der Gebrauch des Ba« chtS als Nachschlagewerk durch ein umfassendes Sach-regikter, das die Auffindung aller besprochenen Er-eignisfe, Aktenstück« und Personen ermöglicht. Vom «tandpunkte der Volksaasktärung wär« eS auf jeden Fall fehr wünschenswert, wenn der Verfasser den forlsetztingSweisen Abdruck seines BncheS in der Tagespreise gestatten würde. Nur nebenbei sei be-melkt, daß die erste öOoO etili umfassende Auflage b»reits binnen »veniger Tage vergriffen war. ein deutlicher Beweis ,ür das grobe Interesse, dem die Arbeit Dr. Wichils überall vegegnel In den näch-st'li Tagen erscheint eine neue Auflage, die auch im Buchhandel erhältlich fein wird. Unseren Lesern sei daS ernste und gedankenreiche Werk Dr. Wichils nachdrücklichst empfohlen. (.Pol. Tag.*) Gerte 5 Schaubühnr. Der Kilometersresser. Allzuviel ist ungesund. Das »olle sich die sonst sehr gute und sehr beliebte Bühnenleiumg bieSmal gesagt fein lassen. Wenn wir Cillier auch immerhin bescheidene Provinzler sind und unS hie unb da auch an Gal-leriespässen erheitern und nicht böse darüber werden, so gibt eS doch einen — und diesmal ben gröberen Teil ber Zufeher — die über daS Theaterstück (?) „Der Kilometersresser" redlich empört waren. Ist unsere deutsch« Literatur auch schon leiber an guten Lustspielen ziemlich arm, so seh t eS doch nicht an unterhaltenden, nicht geradezu ganz blödsinnigen Stücken nicht. Im Gegenteil, da ist bie Auswahl sehr groß unb leicht. Warum man in ernster Zeit gerade auf eine Posse ärgster Natur, die vielleicht nur eine etwas nicht ganz nüchterne FaschingSlaune halbwegs zu entschuldigen vermag, verfällt, ist ganz rätselhaft. Man darf nicht mit dem Theaierhunger bes Krieges rechnen; auch er kaun durch solche Kost, wenn sie öfters geboten wird, sich m weiterer Ent-■ fagting hüten. Und schließlich ist es schabe, Schau-spieler, wie Sichra, Freda Borke» usw. mit einem derartigen Rollenstudium zu belästigen. Gespielt wurde ja ganz gut. stellenweise sogar sehr gut. Außer den beiden Genannten mühten sich Rasch Emdacher, Steiner, Sarolte und Wols um ein Gelingen, das nur vom hohen Olympe aus dank-baren Beifall fanb, aber es ist doch schade um eine Arbeit, die aus Besseres verwendet werden könnte. Unsere Bühne hat Schauspieler, mit denen sie arbeiten kann, die gewiß Gutes z"standebringen, aber man soll nicht mehr mit Stücken wie „Die Werber' oder „Der Kilometersresser" kommen Wir vetlangen ja auch nicht Bühueustücke wie den „Blaufuchs" — der übrigens auch nur soso ist — wir würden uns mit guten Lustspielen älteren Datums begnügen. „Die beiden «lingSberg", „Der König»-leutuant", „Die Journalisten", „Zopf und Lchwert", ein paar ausführbare Sachen von Kotzebue, wennS schon sein muß, oder Blumenlhal, nur nicht „Die goldene Eva", und Kadelburg „Der B'bliothekar", kurz, man könnte eine Unmenge Stücke in einem Athem auszählen, die sich einer Aufführung lohnten. Stücke aber, wie „Der Kilometerfrefler" lehnen wir ein- sür allemal ab. T h e a t e r m n s i k. Unser Kino ist bereits mehr als ein Jahr alt. Die anfänglichen Kinderkiankheiten sind überwunden — wir erinnern nur an die Mühen der Musik. Aber unser kleines KriegSorchester hält sich j tzt ganz wacker. ES gibt sogar Musikstücke, d«r?n Wiedergab« man sehr gerne zuhört, wie Teile auS „Hvffmannä Erzählungen", auS „Cavaleria rusticatia", die lieblichen „Waldteufel"-Walzer. Aber ein Fehler befiehl doch noch, auf den aufmerksam gemacht werden muß. Wcr öfter daS Kino besucht — und deren gibt eS Viele — ben werben einige Melobien geradezu verfolgen. Warum? Weil merk-wurdigerweise seit Bestehen deS KinoS bie Musik immer bie gleichen Musikstücke zur Verfügung und diese werden bis zur Bewußilosigkeit heruntergespielt. Daß die Musiker selber daran schuld sind, ist kaum glaublich, den» jedem Spieler muß es ein Grauen sein, 300 und ellitemate immer dieselben Musikstücke zu spielen, unter denen. eS sei auch gesagt, ein große Anzahl der greulichsten Dinge sich befinden. Warum der Musik keine neuen Noten, bie Ad-wechielung in das Spiel bringen könnten, zur Ver-fügung gestellt werden, ist ein Rätsel. Es sollte doch darauf gesehen werden, daß auch hier, wie beim restlichen Kinobetriebe, immer neue Fortschritte gemacht werden. Schließlich würden sich die Zufeher auch {freuen, wenn sie mal neue Musikstück« hör«! könnten. Wo die Schuld liegt, wissen wir nicht, aber es wäre Zeit, daß da eine Aenderung einträte. Eotmtille für deu Wonat Äovcmßer Georg Skrtec, 50 I., d. Retabl.-Stat. Eilli. Maria Sporn, 65 I., Inwohnerin. Johann Eduard Pick, 68 I., Fabriksdirektor. Johann Marek, 17 M., WäscherinnenStind. Käthe Henzet, AI I., Majors-gatlin au» Ciili. Karl Tomazin, 6 t I., Arbeiter. — Im Allgemeinen öffentlichen SraukenhauS: Frau-ziSka Maiinko, .'!3 I., Mag-zinSarbeiterSwitwe au» GreiS. Maria tkügler, 47 I., BcsttzerSgattin auS St. Martin i. R. Mrria Grobelnik, 25 I, BerguiannS-tochler aus Buchberg. Maria Pozlep, 70 I , Tagtöh uetin aus St. Gertraud. Valentin Petck, 64 Jahre, Tazlöhncr aus Lehndorf. Georg Petv:an, 75 Jahr«, Gemeindeämter a»S Gonobitz. Hardmuth Kukovle, 14 Jahre, Klelnkeuschler^ söhn auS Kalobje. Anna Lorger. 31 I., Taglöhnerin au« Süßenberg. Karl Krajne, 31 I., BesitzerSsohn au« St. Mar'.ln i. R. Josef «*tt< 6 Deutsche Wacht Nuw»k? 2 ItoW, 69 I, ötratinbearmcr au« Groß > Pireschitz. Jlefa Äolar, 55 I., Rmfchltrljattin au« Lt. Georgen Umgebung. Ioscf Schloffer, 61 I., Schneider aut Msch»fdorf. Leopold Eerkovnik, 4 I.. FabrikSarbtiterS-klnd auS Savodna. Maria Ku?o»!c, 2! I., AeuschlerS« iochter au» «alobje. Josef« Hribernik, 75 I., Tag-löhnerin au» Polule. Juliane Tajar, 17 M., Fabrik»-schloffertkind au» Dreschendorf. August Dolenc, I l I., KeuschlerSsohn au» Koschnitz. Stefanie Ojstersek, 15 Jahre. Franz Kooac, 73 I., Temelnd>!armcr au» Grei«. Josesa Plausteiner, 33 I., Bedienerin au» Tüchern. Antonia Arecar, 58 I.. Taglöhnerin au» Et. Peter im Sanntal,. Maria OreSnik, 34 I, Bierdepositeur»' gattin au» Trifail. Georg Gajsek, 79 I, Gemeinde-armer au« St. Lorenzen. Jakob Skoflek. 65 I., Tag-löhner au» Weixeldorf. Zäjilia SvaS, 39 I , Maurer»-gattin au« Gaberje. Aloi» Dolenc, 81/, I., Besitzer«-fohn au» «oschnit. Malhia» Malic, 57 I., TaglShner au» Praßberg. Jolcf KaNor, 27 I., Jnf. b. JR. 62. Franj Triukau«, 66 I., TaglShner aus Grei». — ff. u. k. Sarnison»spital Nr. 9 Triest: Luka Gajnci,, 49 I., Ulane d. UlR. 8. Ivan Juric, 29 I., flan. b. GAR. 16. Leopold Rujicka, 31 I., Kan. de» ZffR. 10. Stanoje Gjuric, 22 I., Jnf. b. bo»n her,. Reg. 3/21/32 M ff. Joses ffufcsr, 27 I.. Trainsoldat b. TraiwDiv. 3. Johann Langer, 42 I., Gefr. b. LdstJR 39. Stefan Blaczuk, 44 I, Trainsolbat dc« JR. 30. W-syl StolenSki, 46 I. Tratnfolbat ber Train Div. l0.^Iosef ffropf, 35 I.. Sappeur b. Sapx.> Baon». 5/6. Hassiin Halilovlc. 22 I, Jnf. b. do»n.< hcrj. JR. 1. — ff. u. k. Reserveivilal: Ferbinanb Jurasovic, 26 I. — ff. u. f. Notreservespital: Fran, ärtaTjef, 32 I.. Jnf. b. LbstJR, AK. 153/24. Pro kop Salo, 44 I., Jnf. b. JR. 15. Mete Eernjac, 41 I., Jnf., b San,AM. 24 zuget. Andrea» Koren, 1.9 Z,, Trainsolbat h. Train-T>iy 5, Pasil ®cgu», 44 I., Ins. d. JR. 55. Josef Lazar, 45 I., Honv.-Jnf. d. HJR. 18. Josef Jeromel, 46 I., Jnf. de» JR. 87. Josef Koblij-k, 19 I.. Jrf, d JR. 93. Karl Wcinhold, -16 I., Kan. d. F«R. 12. Ivan Krrsic, 18 I, Tragtierfübrer d. Retadl.Stat FGArt. Fran» Z?lenka, 42 I, Jnf. d. JR. 21. Wally Lesjik, 25 I., Armeeschwesier. Emilie Barloö, 35 I, Ins. d. JR. 87. Mustofa Gjulc. 47 I., Jnf. d. Ldst..Arb.-Abt. 153/24. Rikolaj Polanyczka, 45 I., Schütze de» SchR. 18. Anton Grubic. 44 I, Ins d. HJR. 26. Johann Wanjo, 24 I , Jnf. d JR. 10. Franz Langer, 44 I., Pionier d. Telezr.-Ers.Baon. 2 6. Franz Resch, 33 I.. Zugisühier d. GAR. 4. Totentifle sür den Monat Dezemöer. Therese Hifler. 73 I., Private. Auguste Tengcl, 35 I., Riltmeistei»gattin. Mathilde Svetanovic, 54 I., TapezierermeisterSgattin. Angela Voluscek, 21 I., Dienstbote. Fabian Remetsch-k, 81 I., Postunterbeam-ter i R. Maria Naprudnik, 61 I., Private. Michael Antlej, 56 I., Bäckermeister und Hautbesttzer. Zäzilia Iiendl, 78 I., Armenbeteilte. Franz Tiberio, 53 I., städt. Sicherheitswachmann au» Görj. — Allgemeine» öffentliche« Krankenhau»: Maria Pausic, 11 Stunden, Äkndarmerielvachime'sterökind au« Tüchern. Urba» Plunk, 47 I, Holzmeister au» Weitenstein. Viktoria Ehersomani, 37 I., Flüchtling au» Heilenstein. Walter Mlaker, 4 I., KanzleioffiziantenSkind au» Eilli. Jokef Glavnik, 54 I., Werkelmann au« St. Loren,en ob Proschin. Agne» Gorjak, 51 I., Magd au» Weilen-stein. Johann Ojstersek, 7 I., MaschinistenSsohn au» Tüffer Vasa Paunovic, 72 I, Geschäftsreisender au» ©3rj. Georg Verbcvc, 28 I., Taglöhner au? Ponigl. Josef Wotke, Werksleiter au« Süßenheim. Simon Geigl, 60 I., Hilfsarbeiter au» Unterköiting. Antcnla Einsiedler, 23 I, Taglöhnerin au» Burgdorf. Maria Pere, 1 I., Taglöhnertkind au« ffoschnitz Maria Toplisek, 66 I., Taglöhnerin au» Dren^korebro. Franz Macuh, 46 I., Schueidergehilse au« Gaberje. Fran-zi^ka Puchjr, 35 I.. KSchin au» Silli. Anna Rabej, 39 I.. Fabrikarbeiterin aus Eilli. Helene Herzog, 55 I, Taglöhnerin au» St. Lorenzen ob Proschin. Johanna Goriiek, 52 I, Taglöhnerin au« Cilli. Justine Lopan, 20 I., Magd au6 Cilli. Josef Kladnik, Depotleiter au« Cilli. Josef Ojstersek. II I., au» Tüffer. Othilbe Koprionik, 69 I., WerkbeamtenSwitwe au» Pletrowitsch. Christine Brrcko, 15 I., Magd au» St. Peter im Sannial. Johann Tecej. 36 I., Auf. seher au» Steinbrück. Andrea» Zurej. 71 I., Schuster au« Umgebung Eilli. — K. u k. GarnisonSspital Nr. 9: Jakob Zilmur.d, 25 I., Jnf. d. JR. 87. Fähnrich Fritz Pichl.r, 19 I. Simon Maschera, 36 Jahre, Jnf. d. JR. 87. — K. u. k. Reservespital: Josef Werhnjak, 48 I.. Jnf. d. JR. 87. Rudolf Polaischer, 22 I. Gesr. Tit.-Äorp d. JR. 87. Bela Wawzvnlcc, 42 I, Jnf. d. JR 13. Wenzel Maßel, 18 I.. Kan. b. FAR. 10. — K. k. Notreservespital: Josef Mudra, 46 I., Jnf. b. JR. 63. Johann Gla-vac, 30 I, Schütze b. SchR 17. Valentin Kasiac.», 26 I., Ins. b. JR. 56. Filipp Genzic, 27 I, Kan d. Res.-FAR. 62. Wenzel SpUka, 19 I., Jnf. de» Eleklr.-Ers -Baon. Anton Krizanovic, 48 I., Jnf. de» JR. 2. Jano« «utal, 38 I.. Kan. d. GAR. 19. Franz Pinteric. 20 I.. Ins. d. JR. 87. Johann Kilich, 25 I., Trainsoldat d. Traia Div. 7. Muflo Melkic, 35 I., Jnf. d. bh. JR. 3. Anlon Lesar, 24 I., Schütze d. SchR. 6 Nikita Didenko, 33 I. rnil kriegSgef. Jnf. d. ruff. JR. 27. Johann Madca, 26 I, Pionier d. JR. 32. Sachu« Werk, 43 I., Jnf. d. JR. 87. Matthias Kieker. 39 I., San-Soldat d. San.Abt. 9. Martin Rogelsek, 19 I.. Schütze d. GSchR. 1. Josef Michel. 15 I., Jnf. d. JR. 42. Wiches, wach auf! Bei Spielfeld »cOen fl« errichten SUdslawien« Grrnze fest und stark; Bei Spielfeld sei im Süb die Grenze de? neuen 5-»« de» Steiermark. Uud all die Bürger dort im Süden, die laug« Ich?» da» Land betreu'» Und all die wackren Südmarkbauer», die sollen nun verloren fefn ? Da» IS§( selbst Michel nicht geschehen; er ruft da» „Nein" gar fest und stark: vom Dachstein bi» zum Saveufer untrennbar b.'ciftt die Steiermark. Schon hat die Südmnk anzefiedelt deutsch Baucrnvolk im Kendenland, Hat manchen deutschen Ort gerettet vom Bacheiu t:S zum Savestrand. Spielfeld ist nicht mehr deutsche Grenze, denn baft ist Marburg schon erreich:. De» Slawen freche» Tun und Sinnen bat ihm >um Schaden nur gereicht. Denn nun wird jeder echte Teutsche, der noch der Südmark ferne blieb, Parleienunterschied ver^esfeu unb feiger, teutschen Her- zen«trirb Er wird die Südmark unterstützen, mit Rat nnd tat; mit Herz und Hand, Dadurch dem deutschen Volke nützen, zugleich dein lctt« ren Vaterland. Karl Melcher, Jnk.-RtS. E.-F.-Zug«kührer. MATTONTS EINZiQ IN SEINER ANALYTISCHEN BESCHAFFENHEIT, ALTBEWÄHR FAMILIEN-GETRÄNK. u m Grösstes Spezialgescliäfl Cillis in Fahrrädern und Nähmaschinen. ieglTPiiilep, l^iicBiräder, H afTenrüifler Fahrräder von AllH»«*erU»*»r! iiirlnvrrhans! 120 K aufwiirtH. Grosse Reparaturwerkstätte. Singer-Rähmascbinen Ton 65 K aufwärts. Anton N&H&ITi Mechaniker, Cilli, Herrengasse 2 Skmtlic'>e Be»t«ndtAil«. Lnftachläuciie, M intt-l, Süttel, Peilnlr, Laternen, Ketten, Lager. Preilanfnabea, Alte Fahrräder Pompe». Schlüssel, Ventilscbläuch«, «risse. Brpni»(tnnimi, LeukütAnireu, Glocken. werden eingetauscht «"nimilii?nu5, Honenhait^r. Oei. Kugeln II. !, W. ElektrNcho Taschenlampen und Batterien. ItmoiimhiMiig . . ■ ■ »^. •'* . . Jl Jk J. JL dl* .i. j. .f. • «]• ... ... »j» »j, . . », . . ... .mHL X X X J. xU ' *' ' ' '* ' '* ' ' ' ' *.* -*'* * Die behördlich konzessionierte Vermittlung für Realitätenverkehr der Stadtgemeinde Cilli besorgt alle Vermittlungen von Realitäten sowie Tauschgeschäften zu den günstigsten Bedingungen. Bei derselben sind gegenwärtig mehrere Stadthäuser, Landwirtschaften und Realitäten aller Art und in allen Preislagen vorgemerkt und es werden Anmeldungen und Aufträge auf Ankäufe und Verkäufe entgegengenommen. Auskünfte werden im Stadtamte erteilt. «tlJISH« 2 *le*isdie Wachi 3r Stailtkassf gegen die betretende Gebühr und eine Ausfertigungsgebflhr von vm'tcren 20 Hellern verabfolgt. Sämtliche im Stadtgebiet« gehaltenen Hunde sind bis 15. Februar 1918 bei der Sicherheitswache anzumelden und es muss auch die Tötung, der Verkauf oder Verlust eines Hundes daselbst bekannt {jsgoben werden. Jede Uebertretung dieser Vorschriften, sofern sie nicht eine durch da« Strafgesetz zu bestrafende Handlung darstellt, wird im Sinne des | 47 des Gemoindostatutes für die Stadt Cilli mit einer Geldstrafe von 2 bis 80 Kronen zugunsten des Gemeindeartnenfondes, im Nichteinbrin-gnvgsfalle mit den entsprechenden Arreststraft-n bestraft. Stadtamt Cilli, am 28. Nezember 1917. Der Bürgermeister: Dr. Heinrich v. Jabornegg. Gaschof-Uebernahme. N?ir gestatten uns den geehrten Bewohnern von £iUi und Umgebung v. "gebenfte Mitteilung zu machen, daß wir den .. f „zum schwarzen Adler" in Cillt :: am Kaiser (gegenüber der Burgkasente) käuflich erworben haben und denselben uu. 'er dem Namen Gaschof v^1 m MWiri u ab Sonntag den ^Z. Jänner weiterführen werden. <£s wird unsere stet? Aufgabe sein, unseren verehrten Gästen derzeit das Bestmöglichste j» bieten und besonders vorzügliche Weine und gute Küche zu mäßigen Tagespreisen zu verabreichen. Die beste und aufmerksamste Bedienung zusichernd, bitten wir, unser Unternehmen wohlwollend zu fördern und uns mit recht zahlreichem Besuche freundlichst zu beehren. hochachtungsvoll L)eter und tudmilla Bratschitsch. \lC 18 5K I Nelira lll IKI« Musikinstrumentenmacher Kaiser Wilhelm»trasse Nr. 14 ■ Cilli - Kaiser Wilhelmstrasse Nr. 14 Reichhaltiges Lager in Violinen. Gitarren, Zithern, Mandolinen, Mund- und Ziehharmonikas, Violinkästen und dergleichen Goldklang-Lauten Bestandteile für sämtliche Musikinstrumente. Beste Violin- und Zithersaiten S&Y ' ' '.A^57* Einkauf von Hadern ah Jute Neutuehabfalle Ivnoehen Schweineborsten Pferd esch weife Koi ke neue und gebrauchte kaufen gegen bare Bezahlung jede» Quantum zu den besten Preisen. M. Thorinek & Co. Neugasse 8. Hausierer und Händler werden besonders berücksichtigt. Ausweis über die im stftbl. Schlachthanse in der Woche vom 31. Dezember 1917 bis 6. Jänner 1918 vorgenommenen Schlachtungen sowie die Menge und Gattung des eingeführten Fleisches. Name des Fleischers ty eailcSlunqcn -- B Ct sö '§ ja g B 1 Ü : « •e •©■ sr w «s l «Z Bracic Peter . . . Anednch Johann . Junqer Ludwig . . xossär Ludwu, . . PlevSot Aran^ . . Nedeuickegg Fran» . Saivodnig Andna« SeUat Franz . . . Eielzer Joief . . . Suppa» Johann . Zany Bitior . . . Gaslwiile Private 40 l« 10 36 18 £ Ä E E =o *3 TingesührteS Fleisch tn Kilogramm .s Ä »c ~ V SS U> Q et • I 'S i E , <ö s a a> 'S , =3 , •© # .» « « tö iß at) 114 210 Bau-Geschäftseröffnung. Mit Gegenwärtigem gestatte ich mir den geehrten Fabriksbesitzern, Hauseigentümern und anderen die Eröffnung meines Baugeschäftes unter der Firma Bauunternehmung Karl Jezernik, Stadtbaumeister Cilli, Rathausgasse Nr. 5, II. Stock höflichst bekannt zu geben. Die langjährige Praxis in den verschiedenen Städten und grösseren Baufirmen setzen mich in die angenehme Lage, in allen einschlägigen Fragen die besten Ratschläge zu erteilen. Ich übernehme die Herstellung aller Beton-, Eisenbeton-, Hoch- und Tiefbauten, Renovierungen, Adaptierungen und Reparaturen in solider Ausführung und werde auch den kleinsten Aufträgen die grössto Aufmerksamkeit widmen. Kostenvoranschläge und Pläne auf Wunsch bereitwilligst. Gleichzeitig ersuche ich mir Vertrauen zu schenken und mich reichlich mit Aufträgen zu beehren, welchen ich bestens zu entsprechen hoffe. Hochachtungsvoll ciiii, am i. Jänner 1918. Karl Jezernik, Stadtbaumeister, Rathaos^asse 5, II. Stock. €»itt 8 Deutsche Macht -JtaatfKv 2 Sonntag den 13. Jänner „Zur Kahnfahrt" in Savodna Gissest mit Musik Schöne Eislaufbahn. Beginn 2 Uhr nachm. Eintritt 50 Heller. Hieza ladet höflichst ein ____, Der Gastwirt Franz Knes. Zahl 1018/1917 Mob. Kundmachung. Es wird hiemit bekannt gemacht, das» die Landsturm-musterung der im Jahre 1900 geborenen in der Stadt Cilli hoimatsberechtigten und in der Stadt Cilli wohnhaften fremdzuetändigen Landsturmpflichtigen am Montag den 14. Jänner im Grossgasthofe „Deutsches Haus" stattfindet. Beginn 8 Uhr früh. Die Landsturmlegitimationsblättere V sind mitzubringen. Stadtamt Cilli, am 9. Jänner 1918. Der Bürgermeister: Dr. Heinrich v. Jabornegg. Aufforderung der Militärtaxpflichtigen zur Meldung. Auf Giuud des Gesetzes Tom 10. Februar 1907, lt.-G.-BI. Nr. 30, haben sich alle Militiirtaxpflicbtigm bis zum Erlöschm ihrer Militäitax-pflicht alljährlich im Monat Jänner hei jener Gemein!» zu melden, in welcher sie am 1. Jäuner dieses Jahies ihren Wohnsitz haben. Die wegen eines 1600 K nicht übersteigenden Einkommens oder »us anderen Gründen zu gewäitigpnde oder im Vorjibre eingetretene Befreiung von der Personaleinkommensteuer od-r von der DJenstersfttztaie enthebt nicht von der Verpflichtung zur Meldung. Die Meldung kann entweder schriftlich oder mündlich geschehen. Schriftliche Meldungen haben durch Einsendung zweier in allerj Rubriken mit leserlicher Schrift vollständig und wahrheitsgetreu ausgefällter Meldeformulare an die Gemeinde zu erfolgen. Meldeformulare sind bei der k. k. Bezirkshauptmannschaft und bei der Gemeindevorstehung unentgeltlich erhältlich. Die Einsendung der Meldungen geniesst in den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern die Portofreiheit. Die Meldeformulare sind derart eingerichtet, dass sie, zusammengefaltet und adressiert, ohne Verwendung eines besonderen Umschlages der Post fibergeben werden können. Mündliche Meldungen werden von der Gemeinde in beide Meldeformulare eingetragen. Meldungen, welche durch eine Mittelsperson erstattet werden, ent-heben den Meldepflichtigen nicht von der Verantwortung für die Erfüllung der ihm obliegenden Verpflichtung. Meldepflichtige, welche die vorgeschriebene Meldung nicht rechtzeitig oder in wesentlichen Punkten unvollständig erstatten, können mit Geldstrafe bis 50 K belegt werden. Militärtazpflichtige, welche sich in ihren Meldungen wissentlich Verschweigungen oder unwahrer Angaben schuldig machen, verfallen — insofern die Handlung nicht den Tatbestand e ner nach dem allgemeinen Strafgesetze zu ahndenden strafbaren Handlung begründet — in Geldstrafen bis 500 K, bei Vorhandensein besonders erschwerender Umstände bis IOiO K. Die verhängten Geldstrafen w den im Falle ihrer Uneinbringlichkeit in Arreststrafen verwandelt. Ueberdies steht es im Falle nicht rechtzeitig oder unvoils ilu-lig erstatteter Meldung der politischen Behörde frei, auf Grund der bek u:i oder von Amts wegen zu erhebenden Daten die Veranlagung der M> ir-taie ©hneweiters vorzunehmen. Stadtamt Cilli, am 9. Dezember 1917. Der Bürgermeister: Dr. Heinrich v. Jabort sg. Gott« heiliger Wille hat es beschlossen, unseren siebling nach kurzem schweren seiden im Aller oon 5 ]ahren zu sich zu berufen. Cilli—Pola, am 10. Jänner 1018. Max Kooa; K. u. k, Rrf.-Zcugsdbcrdffizict] Rnnle Kooaf (Item Sophie, milsl. £ma, Vera ÖMchwistcr Rnrtd Hutter, Grossmuttcr I9BHEjkS prudtsorten Verrinsbnchdrulker liefert |u «ützigen Preisen jjwflvjd »> !. Wohnung zwei Zimmer, Küche und Speis an kinderloses Ehepaar ab 15. März oder 1. April zu vermieten. Anzufragen Hauptplatz 4 im Geschäft. Möbl. Zimmer geräumig, nicht nordseitig, mit Fiühstück und womöglich auch mit ganzer Verpflegung wird gesucht von einem stabilen Herrn. Anträge mit Preisangabe erbeten an die Verwaltung d. Bl. unter 23524. Reine nette Wohnung 2—« Zimmer, Kücho und Zubihör, wird von ruhigen Mieter zum ehesten Bezüge gesucht. Anträge an die Verwaltung d. Bl. 2S508 Gashängelampe zu verkaufen. Anzufragen Herreugasse 26, I. Stock. 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