^ 6 « Samstag am ». März »83». ^'e. f. k. apostolische Majestät haben unt Aller höchster Entschließung vom 2<». Februar d. I, der Nath des stciermärkisch'kärutnisch-kraiinschen Obcr^ Landesgmchts, Dr. Lnkas Lnschan, über sein Aiv suchen in den wohlverdienten Ruhestand zu versetzen, und demselben in Anerkennung seiner langjährigen trenen nnb ausgezeichneten Dienstleistung Allerhöchst-ihren Orden der eiserne»! Krone dritter Klasse taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. k. apostolische Majestät haben mit Aller« höchster Entschließung vom 22. Februar l. I. den Priester der (Iraner (^r;diö;ese, Dr. Georg S ch o ft« per. zum ordentlichen Pvl',i'ssor der Fundameutal° The^l^gie, nnd deil Prie'ler der Kaschaner Diözese Dr. Panl P a l l> st h l', ;ii!>l m'dcutlichen Professor der Moral'Theologie au der Peslher Uniucrsität aller' gnädigst ;u ernennen gernyl. Se. k. k. apostolische Majestät haben mit Aller-höchster (?!M'chli^nna, ^'>n ^'. Februar d. I. das erlediglc R's^cn^ial'^auonikar an, dcm 5koliegiatfapi-trl <>i >^. ^ul'l.l»i!, in ^z!ault!a dem Ehmlkanouikus dieses Capitels und Kap!au des Versorgungöhanses ln Mantua, Ioyaun Genuari, allcrgliädigst zu verleihen, geruht. Sc. k. k. apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung uoui w. Fcbrllar d. I. das an de,n skathedralkapitel in Coino erledigte 5wuoni< kat dem Pfarrer von Gcronico, Alois Cartosio, allergnädigst zu verleihen geruht. Hellte wird ausgegeben nnd versendet: das Lan< dcs.Ncgicrnngsblatt für das Herzogthum 5kraiu. Zweiter Theil. III. Stück, VII. Jahrgang 1863 Dasselbe enthält unter Nr. K. Kundmachung der k. k. Landcs-Negicrung für Krain vom 20. Dezember 1834, wegen Ausser-tignng der Waffenpasst ftit 30. Dezember 1864. Nr. 6. Kundmachung der k. k. Landes'Negierung für Krain vom 22. Dezember Mj4, womit das Ver« zeichniß derjenigen, in der mit dem hohen Erlasse des k. k. Ministeriums des Innern vom 20. Ok-tobcr 1384 (N.'G.-Vl. Nr. 27Ü) veröffentlichten neuen Ausgabe der ?lml'mnllüpün nu»lrlnon, Nlilio quilll», enthaltenen Arzneimittel bekannt gemacht wird, welche mit Rücksicht auf den allgemeinen Arzneibebarf nnd die Verschreibmig der Mehrzahl der Aerzte in allen Apotheken des Kronlandes Krain als sogenannte Mälcmmnn oblignln vorrä-thig sein müssen, N'r. ?. Kundmachung der k. k. Postdirektion für ätrain und das Küü Eiland, betreffend die Bestimmung des Ponlillgrideö. ^liibach am ^. Mär^ 1<^'i:i. Vom f. ?. Nedaktionö.Vnre^n Des i,'andes^Negiernng^ Blattes für Krain. Die Telegrapl'enlüiil- zwischen ft'Miwwltl und der Hauptstadt des Z'ürsteuihuiu^ Moldau ist Yerge« stellt, und seit 2l5. d.?.^. zur Millheilung der Hlaai^ uiiv Privai'Deoeschen zu bcnuyen. Wien den 27. Februar Itt^. Richtmnllichl'r Ajl'il. An die wohlthätigen ^lowohner dieser HauMadt. Nach dem bereits veröffentlichten Allerhöchsten Handbillctc Sr. ?. k. apost. Majestät vom N". Februar d. I. sollen alle, aus Aulast der bevorstehenden Entbindung Ihrer Majestät der Kaiserin beal'-sichtet gewesenen öffentlichen Feierlichkeiten unter- bleiben, und vielmehr die Wohlthätigkeit der vmnög» lichcrcn Bewohner dieser Stadt zur Linderung der, durch die gegenwärtige Theuerung crhöhcten Noth und Armuth der Bevölkerung benutzt werden, damit dieses erfreuliche Ereigniß auch ein Frcudentag für die Armnth sei. Damit dem schon so oft nnd so erfolgreich be< wiefencn Wohlthätkgkcitssinne der vermöglichern Bewohner Laibachs Gelegenheit an die Hand gegeben werbe, dem Allerhöchsten Wunsche Sr. k. k. apoftol. Majestät nachzukommen, und sich das edle Vcwußt> sein zu verschaffen, bei einem ganz Oesterreich be« glückenden Ereignisse auch das christliche Werk der Wohlthätigkeit geübt zn haben, ist die Vorkehrung getroffen, daß die betreffenden hochw. Herren Pfarr» nnd daun die Herren Bezirks < Vorsteher im geeigneten Wege diese Spenden mchcbcn und der bezeichneten Vestimmnng znführen werden. Der durch die gegenwärtigen Zeitucrhältnissc er» höhere Werth der Widmung dieser Gaben und der freudenvolle Anlaß ihrer Hcrvormfimg entheben jede fernere ssrörlcrung, und lassen an und fnr sich den gunstigsten Erfolg crwartm. ^aibach am 2. März ,MUi. Oesterreich. ' Nicü, 1. März. Aus Odessa, vom W. d.M., schreibt: die „Oest. Corr.«: Verläßliche Nach. richten ans dcr Krim v. 31. Jänner (12. Februar) melden, daü die Engländer theil>ocisc das Lager ver« lassen, nnd sich qegcn ValaNawa weudm. Die Fran« zoseu rücken in ihre Stellungen ein. Der Grund dieser Vewegnng ist unbekannt. " Dic „Ailstria" meldet aus Ancona im Fe« brllar: Während noch zu Anfang Dezembers v. I<, wo hier nnd in der Umgebung erst ciuigc sporadische (sh!.'lerafälle vorgekommen waren, von der hiesige» Saniiäwbchördc gegen alle Provenienzen aus Grlc« Feuilleton. Wasser. ^ (Schluß.) ^'iese Umstände maeben ,' ,-.'.sf^ ,n,f 12,N«,N ^,„»„ti 2te„, " " "'"' "^ d«ß m ?°,.„ v.« Vr.,c,,r« dll N«s,„,NaI,^ ,^ '« P«,« dc.sM,n, u„v„„.>I„uc„„ü«g w'„m, D< ^ yeu geraweu. ^ ^^ngcu- h'iue wiche Fabrik darf aber,.^ , > ministrationskostm verursachen, sondern es muß sowohl in der Anlage, als im Vctricbc und der Verwaltung alle mögliche Umsicht und Sparsamkeit herrschen. Wenn dic ssabrik in einer Gegend ang^ legt >mrd, wo oas Baumaterial billig lst, so könn'en d^' n.thigen Gebände mit 10.000 N. hergestellt den, wa. anch der Preis solch einer Fabrik in die nur gut und zweck. a^g sur diese Indilstric aus de,n Auslande be;oge.l den, kommen bei dem gegenwärtig boheu Nurs^ u nde eno aus 20,)0<) ft. ^ ,: also obne Ankaus '' la^ c.n Anlagekapi.al ,,n 30.000 fi. nöthiq, ^^ausg^in, da^ dic^abrik keiu Nolm- Hei'er '1' '^"'" "'ster dem Wächter u»d "'er' oder'""^ ^""" '"^'" und für den Eigenth.. 'N"derllch^!ird"' ^'" '"' ^"""" "^ ^'""'wi' ri^!,^!''^ s^'"^^ .'^N!ner ?!ack,ss!ro!' werden l'ei ^?.^s, l>.'v l...- - ^e:uiu'r ,>,iaä'v erbalien. Me uoeb kei^'s^^"' '" ^'^" "efen der-, 'mc ,el,n seinen ^aftrn, nnd ,nan darf. nc!nb,eUM zu täusche, niebl einen bö-^ '" ^ pr.^enmer in Nechm.ng lmngen. ^« konnte wohl eurgegnet werden, dall die Zenrral - ^achsgeselAM ,nn' :i., ft .'erkal.ft bat. D^ ,chemt ,edoch ^ein nachhaltiger Prci^, sondern lvaren Verkäufe i>n deinen, :vo niehr znm Verslich,' von den Spinnereien gekauft wurde, um dicsc neue Ware zu probireu, als daß es sich nm ein nachhal-tiges Geschäft handelte, zumal diese Anstalt noch nicht einmal im vollen Betriebe ist. Halten wir also ocn oben angeführten Preis von 30 fi. pr. Zentner fest, so liefert dcr Ertrag von 1920 Zentner Flachs -> 30 fi., wutlo........67.600 fi. dic Unkosten, welche von diesem Erlöse abzuzieben nnd, bestehen^ 1. Ankauf von 12000 Zentner Flachsstengel ü 3 st. . 36.000 ff. 2. Imeresseu nnd Amortisation dcr Fabrik, Anlage von 30.000 fl. n,it 10"/^ . 3000 st. 3. Interessen de^ Betriebskapitals von 20.000 fi. :'l «°<. ......... 2400 fl. 4. Fabrikationskosten <'ss. pr. Zentner . 1t.!!20 fi. Snmma . . ^W^9M"'fi^ (s-s bleil'i also ein Oe>oiun von, 5000 st. in runder Summe. Wird das Flachsstroh mit 3^ fi. pr. Zentner bezahlt, so köuum nicht nur kein Gcwlnn, sondern Verlust Heralis. Bei den ist nnr ein l'mi!!'<'ml!ili-c angeuommen, dic oberste Leitung muss von Beamten geschehen, die anderseits noch beschäftigt und bezahlt sind, oder uom Eigen, thümer, dcun jede Besoldung gcht am reine» Gc> >mnn ab. ^'^ird aber cin Flachs erzeugt, der nur 2N fi. pr. Zeniuer werth ist. so bleiben nur N60 st. reiner Gewinn. KHtt chculand eillc nculttägigc Ko»tumaz verhangt wurde, um Mitte gcdachtelt Monats aber, wo die Seuche auch hier schon entschieden aufgetreten war, die Kon» tumaz als nutzlos zwar aufgehoben, jedoch noch im» mer einige Vorsichtönlaßregcln angeordnet woroeu «varen, siud seit Eiwc vorigen Mo, Stabsoffiziere derselben allergnäoigst anszndel'' ncn gernht, ivcnil es sich nämlich nm solche Reisen handelt, die mit eigenen Pferden nicht znrnckgelegt werden kömien. Ferner haben Se. k. k. apost. Maie» stät als Grundsatz znr Darnachachtnng allergnädigst zn genehmigen gernht, daß jene Dienstreisen, welche mit eigeucu Pferden bewirkt werden können, die also mit der Hin- »mb Rückfahrt nicht über acht Meilen betragen, keinen Ansprnch auf Vergütung gewahren; oaß aber alle auf weitere Strecken sich ausdehnenden und alle jene Dienstreisen, die auf der Eisenbahn oder oen Dmnpfschiffcn zurückgelegt werden müssm, vom Acrar zn vergüten seien, in sofern die Vetroffeue» nicht olmclnn schon Neisepauschalicn beziehe»« oder sic ilicht zur Bestreitung der Neifeauslagen besonders vcr> ftftichtet sind. Prag, 28. Februar. Ihre Majestäten der Kaiser Ferdinand und die Kaiserin Maria Anna haben gestern Nachmittags wieder die kaiserliche Hofburg, und zwar Se. Majestät der Kaiser Ferdinand die für Se. k. f. apostolische Majestät rcservi'rtcn, uud Ihre Maje° stät die Kaiserin Maria Anna die bisher voll Sr. Via» jestat dem Kaiser Ferdinand bewohnten Apartements bezogen. Prag, 25. Februar. Noch hält dcr stattge^ habte Vraud der königlichen Vurg Alles in Athem. Vei diesem Unglück hat sich ein Institut als ungcmein wacker bewährt, mit dessen Einbürgerung Prag allen Städten der Monarchie vorangegangen, Wir meinen die F e u e r w c h r. Vor 2 Jahren schon hat dlc Gemein,« RepräftlltauH diesen Gegenstand m's Auge gefaßt und bis zur Stunde, troh mcmchm Wioersprnches, beharr-lich und mit Glück venolgt. Zuerst sandte sie einen Veamten nach Verlin, der das Institut an Ort und Strlle studierte. Unter der Leitung desselben Mau« nes trat der erste einheimische Versuch iu einem ver< hältnistlnäßig kleinen Stadtthcilc Prags, der Klcm< seitc, in's Lcbcn. Man kombinirtc auf Vcrliner Art die Fcne r iv a ch e mit der Straßcnrciui g u n g, und schuf so einen nach doppelter Richtung gleich energisch wirkenden Körper. Die Sache bewährte sich fo, daß man das Institut von der Kleiuscite ans die weit volkreichere Alt» nnd Neustadt verlegte, und seither hat die ueuc Feuerwehr bei den verschiedensten Anlasseu so viele Probe» von Bravour «nd Tauglichkeit abgelegt, baß man nunmehr zu einer definitiven Organisirnng derselben fnr den ganzen Stadirayon so wie zur Kremmg einer Vrauomcisterstellc schreiten wird. Die Einführung der Feuerwehr in Prag dürfte leicht in andern Städten der Monarchie Inter« esse und Nachahmung erregen. Fangen doch die gro« Ücn Kommunen an, unter einander in eine Art Rapport zn irrten. oon einander Noti^ zu nehmen. So fm^t z. V. l'lieiio in r^r Kmcn Zcil ein Ansmnsel' oer Prällini-'.are und deo Jabn'vbudg^s ;>vlfchen rcr Präger ciner-, der Dresdner und ^'embngcr ^oin-nn'ie anoeniseits Swit. Dac, sind Ansänge, die i^ügl,eb komnlnnaler Instttntioneu nur förderlich wirken köu' neu. Ein Theil lernt von dem andern, macht sich das Gute des Nachbars zu Nutzen mW lernt verglei. chen. (Oesterr. Zt.) DeZitschlalld. München, 23. Februar. Die verwitwete Herzogin von Lenchtenberg, Großfürstin von Nnßland, kaiserl. Hoheit, hat nut einem Kapital von 20.NW st. ein Nenefizinm gestiftet., das uach einem heute a», den Magistrat gelangten Neskrkpt die landesherrliche Vestätlgnng erhalten hat. Die Ncntc des Vcnrfizla° tcn ist auf 600 fi. fcstgestM und das Präscutations' recht dem jeweiligen Mitglied der köuigl. Familie, welches VeHer des Leuchtc»berg'scheu Palastes bahier ist, elttgeranmt. In der Kapelle dieses Palastes w finden sich dic Herzen der verstorbenen Glieder des Leuchtcnbcrg'schen Hauses aufbewahrt. F r e i b u r g, i 7. Februar. Ein Rliildschreibc» der crzbffchöftichen Klirie hat de» katholischen -Kurat. geistlichen des Landes gestattet, in Stiftnngssachm mit dem exkommunizirten großherzoglichen katholischen Oberkirchenrath in Verbiildilng zu treten, jede anderweitige Kommunikation aber mit dieser Staatsbehörde untersagt. Der Redakteur der «Köln.Ztg.", welche in ssö'ln erscheint, ist vor dem Kreisgericht zu Minden wegen cmes Veilartifels unter der Anklage dl-r Sckina'. hnng von Anordnungen d>,-r 'Legierung zur Uniersn« chung ge^ogeu wl.".dcn. Die Vertbeidiguug bcssritt vor Nllcm die ^ompeteliz des Gerichts, indem sie aus» führte, Wie nur der Ort dcr nrsprnnglicheu Heraus. gäbe eines Tagsblattes das in Anspruch genommene ^l',nn «llHcii commiM für den Rcdakleur begründen könne uud das Vorum der Vcschlagnahme inir als ein Ansnahmcgertchtöstand für die in, Anslande er. scheinenden Vlätter betrachtet werden dürfe. Der Gerichtshof trat indeß dieseu Ausführungeu nicht bei. Er erließ zwar in der Sache selber ei» freisprechen' des Urtheil, hielt dagegen seine Kompetenz auf' recht. Die prenßischen Vlätter erblicken in diesem Vorgang eine außerordentliche Gefahr für die preußi" sche Presse. Ulm, A. Februar. Wie wir hören, soll heute Früh ein Armeebefehl vom Kricgsnnnisten'um dahier augelangt sein, welcher die Anordnung gibt, daß die ssmf crstc,n Infanterie',und die drei ersten, Kauallene regimentcr sich allsoglelch in Kriegsbereitschaft zn stel, leu haben. " A>n N). März d. I. findet die crstc General. Versammlung der Akziouarc der Eisenbahn, iu, ZMau Statt. Gegenstand der Vertzand' li!,i,g bildet dic Vcrathuug der bcrcits im, Entwmsc ausgegebenen Statuten und die Wahl von 6 Aus° schuft Mitgliedern. ES ist also hieraus ersichtlich, mit welcher Uni-ficht nnd Sparsamkeit bei Anlage einer solchen Fa-brik zu Werke gegangen werden muß, und daß sie erst einigermaßen gewinnbringend wird, wenn schon eine Veredlung dcr Flachskultur stattgefunden bat. da der gegenwärtige Flachsball durchschnittlich unr eine Ware liefert, die 28 fl. pr. Zentner werth ist. L i t e v a r « s ch e s. l. »NllgemeilZe Kulturwissenschaft" von!>>'. G, Klemm. Leipzig, I. A. Noniberg. ^.''i. In riesein Werke des rühm liebst bekannten Vmasser^, der in rer rieüzä!!'.i.^'N allgeiueiiu'!: Vcrs^inmlllllg dcc^ kraiuischeil biston>'chen Vereines ^um C>'hrenmi<. glieoe grwäblt ivoreen ist, begingen wir etn ebenso inieresscinteo al'5 lehrreiches Gesamunwerl', das einzig iu seiner Art dasteht, und in Vezug auf Ausdehnung. Behandlung,, Zusanunenstellullg und Ausstattung als ein nicht Dagewesenes bezeichnet werden muß. Dein großen Publikum wird ein neuer Lehrzweig, welcher durch ein tiefes Studium der Naturwissenschaften hervorgerufen wnrde, geböte«, uud die hie und da abgedruckten Bruchstücke aus diesem Werke haben die allgemeinste Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der erste Nnnd behandelt die materiellen Grund' lagen menschlicher Kultm, Werfzeuge und Waffeu, well'l^ unter ren ^i^'N Hanpnl^ileu: ,>Welches sind rie ältesten ^'crlzeuge de? Mem'^n? - und „die metallenen Werkzeuge" sl'.bwmirt erscheinen. Der ,3ttcl ^^^erkzeuge unc> Waffen" iü tbeilwcisc dahin oir,'ta^oen wov?!'» , "^ gebe dieser Vand eine Wettzcng. un^ ^^asse:>!'ine, U'as durchaus nicht be° absichlet ist, nnd e^ dürfte die Veliierkung nicht über-finssig sein, daL rie Kultur bei allen Völkern in der VeuuNnng oer Naturgegelistäi^e u^d in deren erst einfacher uni) dann volifoinnil'^ercr Bearbeitung ihren Anfang genonnnen bat. Die Mmcheu mußten sich erst Werkzeuge schaffen, um sich manche Natnrcrzclig-nisse dicnübar zn machen, um Väume zn fällen, den ^od.n zu bearbeiten, u!,d sehr bald wäre» Waffen nöil'ig, l,,n sich gegen wilde Thiere und ftiudliche NachblN-stälmne zll schükrn. Dic Gegenstände des täglichen Gebrauches zeigen selbst bei den rohesten Völkern schon sel'r frübe cincn hohen Grad von Gr° findu,ngvkraft des Menschen,; der sich dabei kundgebende Fleiß und dic Ausdauer sind ebenso wie der erwachende lind steigende Sinn für gefällige äußere Form ein sicheres Merkmal für den Knltnrgrab eines Volkes. Gleichwie wir ans den hinterlassenen Vauten ciucs Mlsgestorbmm Pulkes die ganze Geschichte desselben herauslese», ebenso gebe» uns die industriellen Erzeugnisse eines Volkes die Geschichte seiner Kultur, Obiges Werk hat in der That für jeden Gebildeten ein besonderes Interesse, es ist cine thatsächliche Erweiterung dcr Wisfenschaft, ein durchaus neuer Zweig der Geschichte, und wird sehr bald den trockenen Unterricht in derselben beleben. — Es ist keine kleine Aufgabe, eine durchaus uenc Idee iu einem Werke zur Geltung zu bringe»,, eine Idee, die Gemeingut der gesammtcu Intelligenz werden soll. Die vierzig Jahre, die dcr Verfasser den Vorarbeiten dieses Werkes widmete, sind ei» Vewels für die Sebwie-rigkcit des Unternehmens, und für die gründliche Verarbcitlmg des umfassenden Matcriales. Die Art der Behandlung ift änsicrst spannend nnd lehrreich, so daß wir in Verlegenheit bei der Wahl kämen, wollten wir Einzelheiten damuö eMr-viren, um sie uuserm Lehre» vorzuführen. — Die AuGattuug M elegant, lind der erste — bis jetzt erschienene — Vand bringt 342 feine Holzschnitte als Erklärung. In Anbetracht alles dessen ist der Preis von, 2 Thlr. ein geringer. Das kompletc Werk, worauf bei Klcinmayr ^' Vambcrg Vcstcllnngen angenommen werden, wird ü Vände umfassen, die bis Ende Juni l8W in den Händen der PrmnlMeranten sein werde». — Wir wünschen diesem wahrhaft mlsgezeichnttcu Werke die größte Verbreitung. Herr Hamnwnd, welcher zum Begleiter des Lord John Nusell nach Wien bestimmt war, ist in Verlin eingetroffen und am 2!>. d. M. von ^ord Vloomfield dem Minister'Prastdenten Freiherr!« von Manteuffel vorgestellt worden. Das ablehnende Votum der Kreditkommission der zweiten Kammer über die Negicrungsvorlage, welches, wie wir schon mittheilten, dnrch das Zusammenstimmen von Mitgliedern der rechten und linken Seite zu Stande kam, soll darin seine Erklärung finden, daß die Majorität den Kredit vorher auf die Bedürfnisse dos Jahres 18!^ beschränkt hatte. Die acht Mitglieder der Rechien slimnnm dann gegen den also amen« dineü EnNvurf. wei! sie die Vevwendnng des Kredits ^dui^ nnbediugi genebimgen wollten. ?eachrich:en, welche der „Gotba'scheuZcinmg" ;u-grgangcu sind, ineldcu von einen, bedalierlichei, Un° glück, welches am 2:i. d. M. Morgens auf der wen-pl'älifchen Eisenbahn iu der nächsten Nähe von Paderborn siel' ereignet hat. Auf dein Vabnbofe von Paderboul war eine Faschine zum Wagenschieben gebraucht worden, und dieselbe »rar nnter Anderm auch ein Mal ans dein Vabnbofe l'inausgcfabren, um eine Anzahl Kohlenwagen zu entfernen, als plö^Iich der Schnellzug im vollen Vaufe daherbmllst nnd mir sol> cher Geivali an die Kohlenwagen anstieß, daß mehrere Wagen des Zuges bedeutend beschädigt, ein Personenwagen fält ganz zertrümmert wurde, so dass die Decke des letaleren eingeschlagen N'erden mnßte, da-mit nur die Insassen desselben hervorgeholt werden konnten. Es sind bei diesem -Zusammenstoße viele schwere Verwundungen vorgekommen. cine Oesterreich um deu Segen des Himmels für das bevorstehende hoffnungsvolle Ereigniß des erhabenen Kais?rbanse>? schli.'^en uch allch in Nom gleiche Ge, suiuungcn und <^>'sül,'lc an. Zu riin'in einsprechenden Ansdrncke derselben wnrde in der deutschen Nationalkirchc S. Maria deli' Auima ein fticrlichcs Tridunm — vom 18.—20. Fe» bruar — veranstaltet. — Am erste!, Tage hielt Se. Erzcllenz der hochwürdigste Herr Fürsterzbischof von Wien ein Pontisikalamt, verrichtete hieraus vor den, ausgesehen Allevheiligsten die für diesen Zioeck bestimmten Gebete, uud gab mit de,n Sakramente oen Segen. Diese lehtnen ^nnkiionen vollzog am zwci-tcn nnd dritten Tage Se. Eminenz Zü'.sl Schwaizeu. berg nach der Zelebrirung ciuer stillen Messe unler Orgelbeglektung. indem eiu Kardinal, olmc besondere Genehmigung Sr. Heiligkeit, zn Nom mir in seiner Titularkirche pontifizircu darf. Zur würdigen Vcdiennng und nächsten Umgebung der heiligen Handlung wnrdeu die fi'iis Pn^'k-r der Anstalt von zahlreichen Alumnen aus dem,< "l>^ gium-ttunFlll'icum (36), aus deu römischen Scmiua< rien S. Apollinar nnd Eaplanica freundlichst nn< tcrstüht. Der Feierlichkeit wohnten verhältnißmäßig viele Notabilitäten bei: der hochw. Fürsterzbischof v. Nau> scher- der bochw. Bischof von Verona: Monsignor Hylocsni, Dekau der Rota, Präses d^r Anstalt; 'IVon-signor ^'ichnow^tl, !'>'i,illl!«> !!^>l'-! Sr. Hcilig' keit- Monsignor Ecoli ous -Maillind; ?tit der hochw. P. Pierling S. I., dnitscher Assisten;; die deutschen bochw. Konsultoren dlr Nedenwtoristcn ' oer hochwnrdige deutsäie Geileriil Definitor des Kapuziner-^ Ordeus. ^ Die meisten dieser Herren verrichteten in dersel« ben Kirche im Geiste des Triduums das b. Meßopfer, w^s auch, ungeachtet des gev.ide obliegenden strengen Dienstes bel Sr. Heiligkeit, vom Mousigiwrc Fürst Hohcnlohe geschah. An der Spitze der Notabilitäten vom weltlichen Stande erschien Se. Efzellenz Graf von Estcrhazy. k. k. Gesan,dter, n,it Ihrer Erzelleuz dcr Frau, Grä» sin; Ihre Exzellenzen Graf und Gräfin von Lüßow. Au der Seite der Ocstcrrcicher sah man nicht nur Deutsche aus verschiedenen Ländern, sonder» auch zahl» reiche Italiener. Daß die Veuölkermig Roms für das österreichische Kaiserhaus uud insbesondere für die glückliche Erfüllnug des Wunsches und der Hoffnung, aus denen das festliche Triolium entsprang, nicht ohne Smupmbie ist. erhclli schon «uls dem Gcrnchte, wsl> i-bes ,>li riiii-g?» T.igl'!! bicr umläusi, in Wien sei ein blübcuder Kronprinz gel'^rrn. Schweiz. Gin Antwortschreiben des P nndrcrat y e s au die Vcrnev Regierung billig! die von dieser angeordnete strenge Handbabnng des Werbverbotö um so inebr. als dlese Verengung in oollkommenstcr Neber« cinstimmung mit dem vom Äundesrath scit Ende Jänner d. ,V gefasttcu Veschllisse«, sonne mit den Ein-l^onilgeu stel'e, welche das eidgenössische Justiz- nnd Polizeideparlemcnt an die Polizeibehörden derjenigen Kantone erlassen, in welchen man Anwerbungen für ^rboleneu Dienst vorauszusehen Ursache liabe. ifraukreich. Ein Korrespoudcnr der „Köln. Ztg." ans Paris >vlU wieoerum niittheilen können, die Reise, des Kai- sers sei nicht aufgegeben. Der Gnfluß sowohl der englischen als auch der französischen Minister habe siel, als obnmächtig erwiesen, ilni oon ftinem einmal gcasileü Ausschlüsse abzubringen. .,So!ln 0er eigenen und des Landes Achtung heral'geseht hä'ttc. Herrn Vright versichert er, daß oic Regierung an den Es ist bereits m, ,^> ^^ ^'^ b^^illendr hingewiesen ivor^n; doch bätt^''' "'"''"" '^"'teu PM't, einein derartigen/ vm, der'^^^ '" "'^^ nalinik einstiunuig hervorgehobenen "7"'^ ^"'° ^ Plaite wieoerbolt nnstre Auf.ncttsan.^^ ^"""''^'"' - Die Zeitschrift ^m,st.^ bai sich ,i ^""^"'' ^elcl.rnug inid U»:erl'alinug gssl^/ '"^"^ ^"-des Wissens und Forschens weroen'in p^i""'"' faßlichcu Darstellungen rorgefübrt; oe.n Grbali"d!'^ Gegenstandes soll eine edle, gefällige t^are ^ ^ das freundliche Kleid sein. ^bsl der Reichbal^^il cs Inhaltes M es in einen, Iahrc 72 Kunstl^ lageu nngen bei deren Auswahl uud Anfertigung Herr Reg. Nath A. Aue., Direktor der .reltbc N'hmtm k. k,. Hof. und Sma^ruckerei ^ u ww Erfinder des,Fiawr^,bst,,,^ 7, ^^ wI u^^'^k .^' wa. s,ch^.!^^ de ^ ß ""' amtMnde Bürgschaft bietet. vorlief e v!" ^'"" '" ^an. ^ Aus den ,,r»,s uomegeiwe» vu'r Nummern -. n,n.^.<^, „ > zwei mit stchs Kunstbeilagm '^ ^"'^ Vergnügen, daß in M an ^/^^' "°'' "" ^ '")r anettemuswmhcr Weise der vorgeseme Plail zur ^ittlichlm wird. Es kann mcht nn,ne Absicht scin, u.ls in eiue Zergliederung , uud cmgchendc Veutthcillmg der zahlreichen Aufsähe > dieses Journale einzulassen^ >viv können nur im Mgemcmen un,? daln» aussvr^hm, daß mebr g^.o-teil wird, als versprochen i^rden, ioas gewiß höchu »clteu der Fall m. Der ^reuud der Natur.oisseu-Ichafteu, der Bänder-und Völlerlun^e, der Geschichie,, der Novellen -- I^ev nud^t da,i:i gediegene, ge^ !»»de ^'al'niliq iü'- smien Geiü, uild die reiche ^mungf.uiiglVit, die dao Vlau bietet, ist zugleich cm klarer Vl'iveis für den Takt lind die Unmcht des '^'dak:eu»^ unseres ^aud^niauneo Kerm Leopold ^l'rdl-,,1^ oer sich H,cwtt5 dnrch die Herausgabe mit ^"'"o^i" Verdienste erioorbeu l»at, die wir "ollcz""?""^" "ncrkeiliiei,, und die ilun einen ebrcn-sichern "^ ^' ^^ ^iteraturgeschlchte von Kram fixden ,>^, ^^'""' den Milarbeiteru des ,,'Zanst" ^^sterrci' "^^'"^^ ^^' '^'^ 'Utl'erlM' der Grcnzen begiü^',/'" "^^^ 6"^" Klang baben, uud n'ir "WM, nich^b^ U"erneh.neu eines der bedeu. «"'doutHer Sprach^^^^' l'""' ^'^"'" <.,.,^""^ ^^"derc Aufm^imkeit verdienen die KmlUmlagen. b^, ,^ ^^,,,„,„i bringt, und dle unbedingt dieses Journal über aUe ähm llche Unternel/mzlngcil erheben. Die Kupfer« und Ilahlstichc, Galvanographicu, Grauirungen, Glnlio« chirungeu ll. s. w., vor Allem die Natul' und selbst drücke die großartige Eisiudung Auer'ö, sind c'ben so aufgezeichnet als wenbooll sür Künstler und Kunstt'mmde, alö auch gan^ geeignet zu Zim-m^verzierlmgcn. Erwägt uian nun, daß dieses prachtvoll aus< gestaltete Journal, nebst 24 Nummern trefflichen ' Tertes, noch zwei und sie ben zig große Kunst bei» ' lagen alljährlich bringt; so ist die Prämuneration mit 14 st. — (bei freier Postversendnng) wahrlich staunend billig. Die gan^jäbrigen Pränlimeranten erl'alten ,^ideui noch Heckel's „Dic AusN'andcrer," eiu P ra ^I) re > einpIar- ^ ta h l st i ch. Die Pränumeralionsgelder wollen adressirt wer' den ! ,-Au die Erpedition der poligraphllch« illustlincn Zeitschrift ,vaust iu Wicu, Mariahilf, große Stift« gaffe Nr. "';." H^ir einpiel'len dieses großartige, österreichische Unl.'iuelnnen allcn Familicu anf's Wärmste, und bel'alteu es uns vor, in der Folge wiederholt darauf zurück zu kommen. l'r. V. F. Klun. Ass uon ^ord Abcrdecn gcliehiNigtcn Frieoensbedingungcr festhalte und nicht darüber binansgche. Diese Vcdin gungen sind es, welche sein cdlcr Frcnnd dcm russi schcn Bevollmächtigten in Wien nochmals anbieten wird. Zugleich mussc er sagen, oaß die Regierung dem Vaterlande nur cinc unheilvolle Zukunft bcvet' ten würde, wenn sie rillen 'Frieden annähme, dcr die Ursachen dcr icßigen Gefahr fortbestehen ließe. Wenn ein mit den Interessen Europas verträglicher Frieden nicht zu Stande kommt, so werde die Schuld nicht an der englischen Regierung Ucgen. In diesen ungliick-lichen FaUe wurde sie sich behufs einer t'rästtgen Krieg-fuhrung mit Vertrauen an die Hochherzigkeit ocs Par-laments nnd dco Bandes wenden, ^asse sich sine aii-dere, dcm Volke willt'oinincncrc Ncglernng bllocn, ^o wurden cr und seine Frcnnde ohne Bedenken zurneb trcteil; armselige Aemttrsuchl sei e^ uicht, was sie be-stinlinc, nbcr ehe das Hauo ihncu sein Vettmn^il enl> zicht, wurdcl/sic ihrcn Posten gewiß nichl verlassen. Die „London Gazette" vciössenllicht folgciwe Dc> pcsche ^ord Raglail's ^ Vor Scbastopol, 1l). Februar. Wylord Herzog! Ich habe Eu. Gnaden nichts Wesentliches oder Wichtiges zu berichten, seit ich Iynen unterm U. schrieb. Gestern und vorgestern war Negenwcttcr und in der vorigen Nacht hat es stark geschneit. Der Schnee bleibt liegen, allein cs friert nicht und dcr Boden ist wiederum mit Feuchtigkeit geschwängert. Es wird von der Front gemeldet, daß m der Stadt und im Hafen von Scdastopol große Rührigkeit herrscht. Man hat große Convois, dein Anscheine nach ans Kränkelt bestehend, sich aus der Festung hinaus, und zahlreiche Karren mit einem Pferde sich hinein bewegen gcschcn,. Dcr Feind scheint in der Arsmal-Vucht Schiffsrümpfe zn zerstören und das Material zu Geschützbettungen mW zu spanischen Reitern für die Mastbastion zu ucr« wenden. Die Urminmg unserer Werke auf dem rechten Flügel schreitet fort. Die Gesundheit dcr Trnp-pm fährt fort, stch in geringelt». Grabe zu verbessern. Sie siuo reichlich mil warmen Klciocrn und mit ^ro< vlant versehen. Es fehlt uns nur noch an Futter, und dieß liegt hauptsächlich daran, daß dcr General' kommissär nicht die Hensendnng aus England erhallen hat, auf welche er rechnete. R a g l a n. Belgien. In der Kirche zu Baisy.Thy wird auf Staatskosten dem Andenken Gottfr. u. Vonillons, des glorreichen Anführers im ersten Krmzzngc, ein Mo> nument gesetzt werden. Türkei. Konstant in op cl, 12. Febrnar. Das «Ioin> nal be Eonstantinople" nieldr« ^ .^ni verfiosstnen Donncröia^ tt., begab sich Se. E,rz. der k. k. öfter-reichtsche Intcruuntius, Freiherr v. Vrnck, begleitet von seinem Gcsandtschaftspersonalc, in das kaiserliche ! Palais von Nä'cmgan und nnlrde l>ier in ciner Ab-' srlucd^auoicnz voil Sr. Mujcstäl oein Sliltan einpfan-gen. Der Herr Intcrnnmins drückte Sr. Z)iaiestäl dao Vedanern ans, einen Posten zn verlassen, aus welchem er so vlcl Wohlwolleu niw Sympaihic von Seite des Souverams dieses Reiches und der großyerr-licheil :^'cgicrung gcflUtden habe. Der Sultan bezeigte 'o großer Loyalität der V^bevrscher Oesterreichs leisie der gerechten Sache, die er und seine edlen Verbün-oeten gegen Rnüland verlbeii?igen. Der Empsang. ivel-chen der Sultan dem Herrn ^»tmumtins >i»gedeihe» ließ, wa?. voll seliener ^eulscligl'eit. Der Mimster des Aeußern und der Einsührer der Gesandten wohnten dcr Andienz l»ci. — An demselben Tage begann Herr Baron u. Brnck seine Besuche bei den Psorten-nünistern inld den Chefs der übrigen Gesandtschaften, welche sich mit deren Gnuieoerung beeilten nnd ihn; das aufrichtigste Bedauern, dezcigte«, in, ihm durch seine Abreise einen Diplomalm nnd Kollegen zu verlieren, mit welchem sie stets im besten Einvernehmen warm, das sich auf die tiefste Achtung für eine seltene Geisteskraft nnd einen eolm Charakter gründet. Das Diplom nnd die Insignicn des kaiserlichen Mod-schidj' Ordens erster Klasse, welchen, der Sultan ihm verlieh, dürften ihm heute (12.) von, dcm Minister dcs Aenßcrn übergeben werden." Am l4,., erzählt das »Immi,. de Const." ferner, wird im Saalc des Theater Naum ein Viasteubai! für die Armcn nnter dcni Patronat dcs Frecherm v. Vruck stattsindcn, welcher scinm Abschied vo,l Kon-stantmopcl nicht besscr bezeichn,cn 'tonnte, als indem cr dieses Nohlthätigtcitsioerl unter seinen Schnß nahn». Der Winter ist rauh und alle Gegenstände der ^eb^wbedürfuisse l^ibeu cineil »bermDigen Pleiv erreicht, mit andereil Worleu, oie V,cl0en der Armen haben sich verdoppelt und die Wohlthätigkeit muß gleichen Schviil hallcn. nm da'.- Eleiw ^u mildern. Hav „^ouril. dc ^onü/' hälr sich deßhalb dcs günstigsten Erfolges im Vorans versichert. Die natio-naic Kolonie bereiiet ebeinall^ Abschieo^fcicrlichkcilru, auch die o!l^rreichische ^oloni^ jn Salor.la, hat cilte Deputation yieycr geschickt, nm eine Aoressc ndenei-cheu ;n lassen, Den bereits Sr. Erz. dcm Hrn. In-lmnlittiuc gcgcbcncn Abschiedsdiner^ schließr sich noch beute eine Soir,'e im französischm Palais an und morgen ein diplomM'hcs Dincr beim Minister des Auswärtigen, Ali, Pascha. Die letzte SoiBe im österreichischen Palais, vorigen Montag, war nbcrans zahlreich von der Elite aller Nationalitäten bcmcht, (Tricjl. Ztg.) Griechenland. Athen, 24. Februar. Gestern Nachts kam Frei-Herr v. Vrnck, von i?onstantmopel kommend, im Hafen von Piräns an und bcgab sich Morgens nach Athen, wo er die Ehre hatte, von Sr. Majestät oem Könige m einer Andicnz empfangen zn werden, welche gegen zwei Stunden dauerte. Vom Palais kehrte cr sogleich wieder an Vord scincö Schisse« zurück nno verlieft nm 3^ Ubr gestern Nachmittags den H^ftn. Die f^lizöflsche Artillerie, etwa «00 M. stark, welche noch im Pyräns lag, ist eingeschifft worden, und hnt sich nach dcr Krim begeben. Es ist dcmnacb nnr noch ein Vataillon Marincsold.iten in Pyräns. Das englische Negiim-ni steht ebenfalls bereit,' und envartcl nnr cm Bataillon Schonen, Nekrntcn, die es ablösen und die m Pyräus cincxcrzirt werden sollen. Die Nachrichten cincs Wiener Blattes, daß Ihre Majestät die Königin in knrzer Zeit nach Deutschland gehen und in Wien einen klirzen Ausenthalt nehmen werde,, hat hier einstweilen, keinen Glauben gefunden. Die Witternng ist sehr mild, warme Frühlings' tage wechseln mit laum Regentagen — daher der Frühling m seiner vollen Entfaltung. Telegraphische Depeschen. " H a a g, Mittwoch. Dcr MinMer des Nnchern, öie Interpellation erwiedernd, sagte: die Niederlanoc hatten offenherzige, strenge Neutralitätspolitik. Krin äußerer Druck finde Statt. ' Paris, 28. Februar. Nach dcm „Moni« tcur" lvird der General Nicls nach der Kriin zurück» kehren. ' Trieft, 28. Februar, Abends 10 Uhr. Dcr k. k. Intmutntius Varon Vrnck ist hier angekommen. " T r i e st, 28. Dcr k. k. Internuntins Frei« Herr von Brück ist heute Abends 10 Uhr hier ange» kommen, und reiset morgen nach Laibach, um den Schncllzng von Freitag zu erreichen. ^ Die «Oest. Corr." erhalt cinc tclcgraphischc Depesche mit Nachrichten dcr Ländpost aus Kon stau« tinopel vom 22. u. Ms. Die Aufhebung der Donnudlokade wurde dort offiziell notifizirt. Die Ge> treideausfnhr ans türkischen Provinzen soll wieder vw boten werden. Herr Varon Koller hatte am 22. Febr. Audlmz bei dc»n Sultan in Tschcragan. Vcrli'n, 1. März. Lord Nusscll, gestern Mit« tags hier eingetroffen, hatte bereits gcstem Nachmiv tag eine lanac Konferenz mit dem Herrn Ministerprlb sidenten, und hcutc Mittags, im Veiscin des Herrn Ministcrpräsidcitteu, eine lange Audienz bei Sr. Maj. dem Könige. Die Grotten nnd Höhlen von Adels-berg, ^nest, Planina nnd Laas. Von Or. Hdolf Kchmidi. Mit Vc,tta>^il vcü l>r. ?Ill'is Pokorny. Di-. I. '?t„v. ^chii^r und Nilhl'lm Zivvc Mit einem Heft Tssscw in -^>o. Auf .«iostcn drl. f^is^lichni Nkademi« dcr Msscnscha,l.n i,^ 'A'lcn, <«.^> 5. In Kum»' Mission bci Wilhelm Braumülsfr. Vlii und 3Ui El'itci,, 15 Taftln. Wir haben ein Werk vor un<, desscn ftenesis gc^ wisscrmaßcn die „Wiener Zeitnng" ") cuthält, indem der Verfasser in dcm „Abendblatt" jedn'vit den l^ang seiner HöhlrnwlNii'l'rililgcn von Ort und Stelle au^ mitgetheilt httt. Wer j^ne umnittelbaren Relsebilrrr mit Interesse gelesen hat, dcr "wiro gcrnc das oben genannte Werk zuv Hand ncbüici^, von welchem man sich nunmehr die Resultate vicrjähngcr nnibevoller und gcfäbrlcchcr Untcrfnchnilgcn versprechen darf. Man wiw evfvcni, in der Vorrcoe (Pl'ü'- >') zu lcscn, daß das Werk nur darauf Anspruch macbc, alo Vorarbeit zn einem nmfasstndcn Wcrkc ^u erscheinen; cs licfcri nämlich eine genauere Tooo^rapl'ic dcr genannten Krotten und Höblen init „allgemeinen Mitthei' lungen aus dcn namrwisscnschastlichcn Fachgcbicteii." Oiil folgender Vand soll nnn gleichermaßen die weiteren Grotten d^ Karstes schildern, nnd cin lenlcr ^) Ebenso die „Laibachrr Intimg." Vand dann die allgemeine Uebersicht des Karstes nno seiner Hoblcnsl'stemc erhalten. Der Verfasser hat sich in diesem Werke bemüht, dcm jchigcn Standpunkte der Erdkunde im Sinne Ritter's zn einsprechen. ^'^ ist keineswegs eine lm« frnchtbarc einseitige ,^opographic, die wir vor uns babcn, sondern emc vollständige Monographie, ein Fragment Erol-'unoc, mochten wir sligcn. wie unser Vaterland in dicscr Anlage llnd Anssnhrung nur änßcrst wenige auszuweisen bm. Dcr Iül'all zerfällt eigentlich in I Haupttheile: 1. den geschichilMn nn? liicrarischcn, 2. deu topographischen, A. den natilrwissenschastlichen. Daß der geschichtliche 'Theil nicht reicher ansgl'sMcn ist, kann nlchi dcm Verfasser angerechnet werden cr gab was eben zn sindcu war, An derlei Arbeiicn sicht man erst :'ccht. wic wi'nig die österreichischen Spczml-gcschichtcn Nl.vi! bearbeitet sind. Da>^ es de>n V>.'r fasscr Evnst ,ni! dcm Qucllcnstndinm war, beweist seine (^rö'rterllng der dnrstigcn Noli;cn dcr .^lassircr nber dicse ^egcndcn. Uas die üternrischen ?>'o!i^en betrifft, so durste dcr Verfiisscr nichl leicht cinc nnr crwas bcdcntcndcre Abhandlung in inländischen Zcit-schrlsten übcrscben haben. Die eigentliche ^opograplnc ivar kcinc klcinc Aufgabe; es war keine kleine Ansgabc, sich dnrch die zahllose», am Ende doch eigentlich monotonen Höh- lciGencrien durchzuwinden, ohne langweilig zu werden.. Durch eine große Anzahl, mitunter recht pikanter Notizen weiß cr ein belehrender, ja selbst cin nntcr-haltender Führer zu sein. Zu den anziehendsten Beschreibungen gehören die dcs Kalvaricnberges, der Adelsbergcr Grotte und des Tropfstcinparadieses der Plmüna - Höhle. Dcr Verfasser hätte unbedenklich m dcn Noten zum Tcrt dcr näheren Umstände seiner unterirdischen Gntdeckungsfahrtelt erwähnen können,, der Veschwcr-den und selbst Gefahren dabei und der zeitraubenden Vorkehrungen. Man muß sich das Nllcs vergegenwärtigen nnd die dem Verfasser jedesmal nnr kurz ulgemcsscne Zeit berücksichtigen, um nicht ein Paar ducken ihm zum Vorwürfe zu machen; jedenfalls sollte cr ;. V. dic Autopsie dcs Tartarus in, dcr A^cl^er^ Grottc nachholn«. Dcr wichtigste Abschnitt findet sich S. <89 bis 2li!» nmcr dcr Uebcrschrift „Allgemeines," den wir licb^l' vorangestellt hätten, nm den Lcser iu dcr Höhlcnwelt nberhanpt zu oricntircn. (Schluß folgt.) ^°Druck......und^Merlag^vossH. V,.'.....Mei»m«,Wr H-'F.' V«nml,<>rss'tn'I>>, '/. Mt. ^nvichen. Nlnstridaül —. - Augsburg 126'/, Vrirf. — Franlsur ,27'/, Brief. — Hamburg i)4'/.- — «wonio <24 Brief. -London 12 27 Vrief. — Mailand 12«'/^. — Paris «9'/«- Etaatsschulbverschreibmlgen zlt 5 7. 8^ '/^ -»l "/, ^ detto v. 3. ^8Z0 mit Mch. ^ 7« Ü2 '/,-°»2 '/, bctto l8b2 ., ., 4"/.. !»l'/,-91°/. detto „ ., 2'/.,«/, W'/^W'^ Orulidl'ntlafi.-Obllg. 3t. Oestn. zu 5.«/« 8^-8! V. betto anderer KronlÜübcr 72'/, —? Fr. Ü79-.MN ^r Kaistr Ferdi'nands.Nvrdl'ahn s«« 18«'/ Prcßbnrg-Tyrn. Oisenb. 1. Emission AI—M detto 2, „ mitPrim'it 32—38 DmnMGAMni 532-Ü34 betto '12. Emiffioil Ü28-53« detto des Lloyb 54«'5Zl» Wimer-DmnpsmichlMtim N3^^^ Lloyd Prior. Oblig. (in Silber) 5 7«, M^94 '/, Nordl'ahn ' det,lo 5°/,. 5 6-8? Gloggnißer detto s»°/, «1-82 Donau. Dampfschiff- Oblig. ü 7° 84— »ö Como« Rcnlscheine 13 - 1H '/, Efterh.izy Ä0 fl,. «oft gz ^^„,«2 '/ Wlndischgräh-Lose z«) ^Z«) ' - - ^H 3< 7/8 Touvrainsd^r " - - < . u.Zg ^.^ ssriedrichsd'or " - - > . l7.ga ^'z; P"ußische„ ^ ' ' ' ' ".lst ^y'ß Nngi. ^ovcreigns ^ - . . W.40 ^,> z^ Ruß. Iiupttiale ' - - . . 12.M ,2zZ Do^'Pic ....'..''-- U»,,I ^'^2 S"bewgio .... ' ' ' ' 38 t/A 38^/2 —--------->_^________^^. ' ' ' 27I/'z 27^2 K. K. Lottoziehungcu. ^ «8. 5. 4. 5^ Dit' nackste Ziehun« mi,^ 'M5.n Graz gehatten'w'^,"" ">' März (Z-Laib. M. Nr, öl v. 3. März l8Sg.) In W'-l, am 28. Februar W55 : 89. w. ??. 23. 4«. Die nächste Ziehung wird am Itt. März 1855 >n Wie>, gehalltn werdcn. Frelndeli-Wzeige der hier Angekommenen «ud Abgereisten. Del! I. März ,855. Hr. Fürst Trubezky, kais. nissisch^r Gardc.Obesst, — m>d Hl. A.tto» Zaccai-ia, Handelsmam,, von ^7Ö^i5''!5^^'-^"'^apPe, k. k.Eis^ ^ ^ ^^ ' °" ^"" ""b Venedig. ^ H... Ehri^ sto^«mch. ..,ch Hr,.Iostf Babar°yich/Schiffs. Tn .5^^ l "°" ^"^ ""ch Wie.. -. Hr. Eduard ^ tto^?""'"' "" Wie« «ach Mailand,., - Vnzeichniß der hier VerstorbelttT Den 22. Februar 1855. .' ^ 3"^' "' ^' Timau..Vo,>stadt N. 12, an dei- Mundspen'e. De» 23. Dem Johann Suchadobmg, Wirth. >^u Ku,d Cazilia, alt ,0 Woche», in der Stadt .'cr. l«3, am ^chlfieber. — Maria Ioschte, Zim-melüiaiinskind, alt 2 Jahre, im Zivil-Spital ^Nl', l, an der Allszehl'uilg. Den 24. Magdalena Drobnitsch, Taglöhncrö-ochter alt 7 Iah.e, im ZioileEpital Nr. /, am Tirnau/Vo-stad '^?°b7''a, " 4 Wochen, .., der I,ch,^,",.'Z,,^^a.,« ^,,m.h, T.„sh.,/,!," „. «, KaP.>z..,^Vo,stadt N>. 24, am Zeh.sicber - Ger ^>ndli^"al/'^s^' ^"°'b Bresovar. Laibacker ^ ^r /^ !^ un Zivil^Pital Nr. l. a„ !, /?^ ^ ^ ^'"'and Strom, Hausn.Merm A.,me^u.g. Im Monatc Feb,.ar 1855 sind i,ö Personen gestorben. - Z. 1 ? i 2. (8)'" ^......."^.....' "^ "---------^ Doktor sZ5^^MZ Koch's ^^r<:.^7^lla'r^^a^i^N^ Ergebenste Anzeige. und Hlnd^s^'^^atl' Bildhailci-', Maler.,, Vcrqoldcr.-verrhrten ^.' "''"''Handlung empsichlt dem hoch """ veischieden z« '^ woh,c,ssor,ittcZ Warenlager weichem Hol,. ''. ^'ldhauerarl'eiten auS hartem und bwnzitten Y?y^^ liroße Auswahl von weißen und und Büsten w 6"""' Lonsols, kleinen Statucts p'ne-Gegenständig'^ feilen '""^lrt, Dr. allen Gatt«," ^ satter. Q.asten u,,,b AnfMe, lisch und ^I.t e T^ ^. ""d Ooidradm.n, blon^e^ a, ,^ ^., I / ^n s ^ """ b e H u s w a l, t v v „ Spiel a ä> e» ^F'^,5^' Mach, «,, s, .,, sm dic^achsme fugend ,uw K.nderj endlich empfchlm wir uns zu i alien in diescs Fach einschl.i.qcnden ^esteUun.q^ 'Arbeilc,!, für Vlnamente in Kitchcn und Sälc», sowohl für das Neumachen als anch Resiauriren der Altäre, Tabernakel, Kanzeln, Talttkastei,, Sichler, Kanontafeln, heil. Gräber, Prc^essioll- und Feld-kreuze, die wir auf das Beste n„d Billigste über^ nehmen. Brüdcr H?. A. (HöHl, Indeng.^sse 9?r. 2.^^. ^. ö<13. (3) Kunst'Anzeige. Einem geehrten ?. '!'. Publikum mache die ergebene Anzeige, daß ich gesonnen bm, bei immer Durchreise nach Mailand, allch am hiesigen Otte meine Ausstellung von aus Glas gesponnenen Gegenständen, als:, Teppiche, Hüte, Haube», Manchettm, Neglige-Mutzen u. dgl. m., zu produ. ziren. Hauptsächlich aber erlaube ich mir, ein geehrtes l>. 'l. Publikum auf ein zur Pari se r Indt, stri e-Ausstellung angefertigtes und scho», in künftiger Woche dahil, abgehendes voNständigeZ Taufgewand, bestehend in kinem Kleide nebst Polster und Häubchen , ganz aus gesponnenem Glase, auf-! merksam zu machen. Bei den vielen Anerkennungen, deren sich meine Kunst-Ausstellung, selbst der höchsten Herrschaften, wie Ihrer Majestät der Kaiserin von Oesterreich, Sf. Majestät des Kaisers von Rußland, der Majestäten von Naiern, Preußen und Holland zu erfreuen hatte, hoffe lch auch ein hiesiges geehrtes I'. 1'. Publikum zu überraschen und zu befriedigen. Die AilsstMlng besinvtt sich im Kau s'schen Haufe, Klosterfraumgasse, ersten Stock, Thüre links, und ist Morgens von w bis l Uhr und Nachmittags von 3 bis 6 Uhr geöffnet. Enlr^e pr, Person 20 kr., Kinder die Hälfte. G. l». Vnmfant. ,VM^5tundmachung/^MHl^ Ergebenst Gefertigte erlaube mjr^ ven geehrten Damen anzuzeigen, daß ich alle Gattungen Stroh hü te zum Putzen und Modernisiren übernehme/ und solche nach Wien zur AusfeMguna jede Woche schicke, Daher ersuche ich die geehrten Da-m e n, sich mit den dazu bestimmten Hüten noch dieses Monat zu beeilen, da ich Anfangs April selbst nach Wien um neueste S trotz h ü te und P u tz^ Waren relsc, wo ich dort alles aufbieten werde, um die geehrten Damen bei meinem Retour kommen mit den m odernifirt e n so wie neuesten Hüten und P utz - W a-ren zu überraschen. Auch werden briefliche Kommissionen jeoer Art angenommen und billig und schnell zur vollkommensten Zufriedenheit ausgeführt. Ceni Wellunscheg, in dcr Stt'ln.-ANee im Malli'schenHause Nr. 24. An t o n Wellunscheg. Z. 26^t. (2) Unterzeichneter erlaubt sich, ein geehrtes I'. 'l'. Pubilkum hierdurch auf sein äußerst reichhaltiges Lager französischer und i ra i ien ische r Gebetbücher aufmerksam zu maclvn, und empfiehlt ftleichzeitig zur lM'an« nahcnden Fastcnzelt nachstehend«', bei ihm vor« räthige Gebetbücher: Allstemeioes Faste«l,b«lch» für katholische Christen. Gebunden Preis t st, H.'. Daim. Der weinende Heiland. l E>n Fastcnbuch in Bttracl tungen und Gcbe- t^n für katholische Ehrlstcu aller Stände. In Leder g'd. mit Goldschnitt und Stahlschloß, M«»l' ISP^R M«H««. In gewöhnl. Eiobanb 15 kr., m Leder geb. 86 kr. und mit Gold-sckln'tt 50 kr,, mW 8l<'^.', po^w. Pre-k, in >, al>l>der qeb, 2^ kr., i>, ^^er 4U kr. und mit Goldschnitt I fl. Laibuch, >m Febrllar «855» ^ Buch , Km.st- !l"d Musikal.elitMdlkl'. 224 3. 8^. n (2) Nr. 52. Kundmachung. Ueb^r die Besatzung cilu'6 krain,-ständischen Btif' tuagsplatzes für die niedern M>litär-Blldu,ngs- Anstalt''n. Zufolgt' ciinr Eröffnung dcs hohen k. k. Miiust^riums des Iannn vom 5». v. M., Z. 2879l, H.N ^'iner der dr^i krain.chändtschn, Stlftlmgsplä'tze in dcn n'tt'd^'n, Milit.-^ildungs-Anstalt.ti M!t Beginne d^'s Gchllljahres I85l^ti zur Bes.hung zu kommen. Auf diese Plätze haben im ?lllgewei»cn die Anordnungen, wclche für die Akadnniestiftungcn bestehen, ihre ?l,nvci!dl>ng, und cö ist bei den Vorschlagen für dieselben vorzüglich aus Söl)ne -minder besoldeter Staats-«„nid stardischcr Beamten , welche Bedacht zu nchmrn. ?llle Icne, w'lche sich um den zu bescher den Stiftungsplatz z" bewerben beabsichtigen, werden hi^mit aufgefordert, ihre dleßfäMgen Gesuche bis ^. April l. I. bei dieser ständisch Verordneten - Scelle zu überreichen. Diese Gesuche haben zu enthalten: u) D>e Angabe der Anzahl der Geschwister des Kandidaten, dann ob und welche von ihnen versorgt sind, oder cincn Stiftungsplatz oder Stipendium ftenicsien. d) Die N,,chw,'lsung mittelst deö Taufscheines, daß dcr Aspirant M't Ende September 1855, das II. Lebensjahr erreicht und das 12 nicht überschritten haben wird. «)'Die Rachwelsung iibcr die mit gutem Erfolge zurückgelegte 3. Normal ° Klasse oder über ab-solvirte höhere Klassen und ü'ver eine untadel-hafte Moralität, mittelst der Studien ^ Zeug-liifse von d,n letzten Semestern, l!) Das ärztliche Zeugoiß über gute Gesundheit, und über die m«t guttm Erfolg« überstandene Impfung. «) Daü von eincm Stabs- oder Regimentsarzte auö^feMgtt Certifikat über die physische Tauglichkeit des Kandidaten Hur Aufnahme in «in > f)>Dic, Erklärung der Eltern oder Vormünder, daß sie bereit sind, für den Fall dn' Erlangung des erbetenen Etiftungsplatzcs die zur Unterbringung des Kandidaten allenfalls noch nöthigen Auslagcn zu tragen. ^) Den nachstehenden, von den Eltern oder von den Vormündern ausgestellten Revers: „Ich Endcögeftrtigtt'r^ verpflichte mlch, mei-»nen Sohn N.N. (Mündel N. N.) dcm k. k. „Militär zu widmen, ftllö er in eine Mlli-„tar-BllhlMgö-Anstalt aufgenommen wird, so ^wie auch denselben unter keinem Borwanbe »zurück zu verlangen." ^l) Ein glaubwürdig.ö Zcugniß über die Mittel^ losigkeit der Eltern deü Kandidaten. Unvollständig instruntv ^>ld sich im Jahre 1855 alle vier Wochen ein Mal ergeben, Die bezüglichen Dampfschiffe werden von Bremen nach New-Volk abgehen: am 23. Fchruar, am M. August, „ 2». März, „ 7. E.'ptcmber, „ 20. April, „ 5. Dktobcr, „ <8. Mai, „ 2. November, „ 55». Juni,,, „ 3G. dto. „ l«. Iul«, „ 28. Dezember. Dich wird zu Folge hohen Handels' Mini-stcrial-Erlasscs ll. IX. Februar «855, Zahl Ä3I4j5)25 ul,,d mit N«'zie!)ung auf d«c h. o Kuudmachnng mmu'n Kenntniß g>bracht. K. k. Post^Dlrcklwn Triest dcn 22. F<' bl'uar W55. Z.'96. ^,'ft) ^ ^ Nr. 475. Kundmachung. Laut Konkmö« Kundmachung der k. k, Post-Direktion in Linz vom M. Februar l,655, äahl 715», ist im Bereiche derselben eine Postamts-<'icclssistcnstelle mit dem Gehalte von 3W ft. und dcr Vcrpsiichtung zu ciiur Küntionöleistung von 4O<> st. zu bcletzen. Bcwerber, welche im Gtaatsdii'nste stehen, haben ihre Gesuche im N^c ihrer vorgesetzten Behörde, sonst aber unmittelbar bei der genannten Post-Direktwn bis längstens ltt. Mä'rz I85»5» einzubringen, und barin die erworbene Vorbildung, chre Eprachkentttnisse, dus Alter, die kölperlichc Gesundheit, dat> sittliche Vnhal. ten und ihre bisherige Verwendung legal nachzuweisen. K. k. Post« Direktion Trieft am M. Februar »855,. ,Z?°3l3. (Y ^°^^ 3tr. 9«4. E d i e t. Das k. k. Landcsgericht i!aibach gibt dem Herrn Johann Huber, dessen Aufenthaltsott hier- amtö nicht bekannt ist,, hiemit zu wiffcn, daß die Rublik des Gesuches deö Mathias Klemcnz mit der Bewilligung dcl Umschreibung de6 Ackers Rekt. 9ir. Mtt, auf dessen Namen dem unter Einem bestellten ^lü'awr :,^llcü,rn Herrn v>-, Lindncr zugestellt worden ist. K. k. Landesgericht Laibach am W. Februar 1855- Z, 278. ^8) ^^'^ Nr. 270. E d i f t. z^on dem gefertigten k. k. Bezirksgerichte wird die lxetutiuc Fcilbictung der, dem Jakob PotozhM gehörigen, im Grundbuche der Hm'schast Lack sub Urb. ^Ilr, 2002 vorkommenden, auf I000 fi. gcschätz ten Hude Halls.'Nr. 19 zu Unt. Luscha, wegen dem Jakob Stanonig uon Gabelskagola cius oem Urlheile V, 29. November »853, Z. 5924 , schuldig« 200 ft c. 5, c., in der Gerichtskanzlci an, 2N. März, am «6. April und am 7. Mai l, I , jedesmal um 9 Uhl Vormittags abgehalten, und wild diese Neall'tal nur bei dcr dritten Feilbictungstagsatzung allenfalls auch unter dem Scyätzungswcrthe an den Meistbic' tenden hintangegeden. Dcr Grunobuchsextrakt, b^s Schä'tzungsproto-koll und die ÜizitationZbedingnisse crlicgcn hiergerichls zur Einsicht. K. l. ^'czi-.l''gc>l^t L^nk ain ^I.I.ulner l655 Z. 256, (3) Nr. 6263. Edikt. Vo» dem k. k. Nkzittsgmchte Feistlitz wirb hicmit bekannt gemacht: Es fti über Einschreiten des Herrn Anton Tchnidcrschitz ans Fcistritz, widcr Andreas Gch^. bctz oon ^agxrje, nüt Neschcide vom hclitigen in bic exetutive Fellbietung der, dem Letztern gehöri,. gcn, im GrllNdbuche dcr Herrschaft Pr«m «ub Urd, Nr. 50 vorkommcndcn, gerichtlich auf 3005 si, 80 kr. btwerlhctlli Halbhube, wegen schuldigen j lss fi 50 iv. glwilln^cl, und cs scien hü'zu ri^ T^g>,ltznn> <^'li ..ul re:i',l. Jänner, 12. H.'bnl^7 ü-'d >2. Ä/arz 1^55, icdlöin^l Vosmin.1^ voi, ii l)is i2 Uhr in der ^crichlcranzlci mit dcm Anhänge «n--geordnet, tciß d,e Realität, wenn selbc be: d.ii b.i. den rrsitn Fcildlltungen nicht wcnig^ciic; i,üi ^n S^^ungslvnl!) an Mann c,cll^chl U^llen Il'iüUe, bci ^r drittt'l ^.lldittuna auch lünel drm Schä'z-zluigsbetr^gc hilttangcgebcn werden wild. Das Schn^nlia>,'plotok0ll, dcr neueste Grund-l)llchi'exlratt und die ^l^ttation^dcdinginsic rönnen laglic!) hilrg.'lchls cmgk,el'sn werde,'.. FcistiiiZ am 13. Ottober l«54. Nr. 800. Ztachdem zu der ersten uad zweiten Fnlbielung lein Kauflustiger erschienetr ist, so wird zu der auf den 12. März I. I. angtordnetcn dritten Fnlbiettmgstagsatzung geschritten. K. t. Mizirksg^lcht Feist'itz am !2. Februar 1855. I. 308, (2) Schützenvereins - Anzeige. Die Direktion des hierortigen bür-gerlicheli Schützen-Vereines bnngt Zur Kelintlnß, daß am /;. und >8 Maiz, dann am ä. April d. I die aewöhnli' chen AbcnounterHaltungen, mir Spiel in den ^okalltälen des Gchießstatt-Gebäu-oes stattfinden werden. Der Anfang ist um tt Ubr Abends. Lmbach am l. Vlarz itM- —-— — . »«.^ «__.. ^ »«., Aus dem Modemagazin, in der Iu- dengaffe, wird den werthen Damen bekannt gegeben, daß die Unterfertigte alle Gattungen Stroh-, Roßhaar- und echte Basthüte zum Putzen und Modermsiren übernimmt. Da jedoch die erste Sendung, bis 25. März nach Wien zu diesem Zwecke abgeht, um solche bts ,5. April fertig zurück zu erhalten, so erlaubt sich Unterfertigte die Bitte, mit der Einsendung der lhr anzuvertrauenden, zum Modern,siren bestimmten Hüte sich gefälligst zu beeilen Für schöne Formen und feine Zurichtung wird gebürgt, und oa ich' stets eines sehr zahlreichen Zuspruchs mich erfreuen durfte, jo werde ich auch nicht ermangeln, die werthen Damen auf das Beste und Eleganteste^ wie auch zu den billigsten Preisen zu bedienen. Dcw Ergebenste Katharina Tröscher R Hudovernist. Z. 301. (3) Dienst- Antrag. Ein Marquttender,der des Lesens und Schreibens der deutschen, italienischen und kramischsn Sprache kündig ist, und eme Kaution von 100 fi. zu leisten im Stande ist, dann ein Hausknecht und ein Lehrling werden sogleich aufgenommen. Näheres erfahrt man im Bäckergewölbe im Coliseum zu Laidach. 3.' 228. (3,) Zwei Gassengewölbe und zwei Keller sind m der Stadt Haus-Nr. 19 und W zu Georgt 18ZZ zu vermiethen. Näheres im ersten Stocke allda. Z. 3l2. (I) In der Stadt Mötlling in Unterkram ist das Haus Nr. 107, sammt Stall für 12 Pferde,, zum Einkehr-Wirthshaus ganz geeignet, weil es knapp an der nach Karlstadt führenden Poststraße liegt,, nnt 1. September 1855 zu verpachten. Llebha-dcr wollen sich in frankirtcn Bue-fen an den f. k. Postadnnnistrator zu Möttllng wenden. Möttlmg am i. März 185Z. 3. 184. (7) des gut assortirten Warenlagers in der dcs in Laib ach findet aus folgendem Grunde Statt: Da ich mem Tuch- und Schnittwarengeschäft gänzlich auflösen weroe, so dln ick entschlossen/ mcin sämmtliches Warenlager bedeutend unter meinem Einkaufspreise anzubieten, und empfehle mich einem geneigten Zlisprucke Hochachtungsvoll Carl Wann isch.