^U 226. Donnerslag am 3. LktMr l862 Die ^Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Gönn- und Feiertage, tüglich, und lostet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 si., tzalb» jlslsltg ü si. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 ss., Iialbj. 0 si. Filr die Zustellung in'« Haus siud hallij. 50 fr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., untn KrcnMid und gedruckter Adresse 15 si., halbj. ? si. 50 lr. Inserttonsgebühr für elne Garmond-SpaltenzrNe ober den Raum derselben, ist silr l malige Einschaltung Str., fllr 2m»lige8tr., fllr 3maligc l O lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions: Stempel per .lO kr, fllr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zn rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 si. 90 lr. sllr 2 Mal. 1 si. 40 kr. fllr 2 Mal und 90 tr. für l Mal (mit Inbegriff des Insertionßstempele). ^Mbacher Zeitung. Amtlicher Theil. I^r Staatsminisier hat über Vorschlag des Breslalier fürstbischöstichen Ordinariates den Kooperator in Schlalten. Weltpriester Johann Vitta. zum Reli-nioni?lehrer fur die vier uulercn Klassen des katholi. schen Gyiunasilim zil Teschcn eruaiint. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 1. Oktober. Die Einberufung dcs Laildlagcs für Siebcnbnr« gen, dic so oft in nahe Aussicht gestellt wurde, ist noch so entfernt, daß an cinc Beschickung dcs Reichs« rallicö in dieser Sitznngspcriodc nicht gedacht werden kann. A>n 2Ksten September versanimclten sich crst t^ie nengrwählten provisorischen Alioschüsse der Ko-nulale und Stühle zn ihrer ersten Bcralhnng; von ihrer Haltnng hängt es ad, ob die Wahlen znm Land° tage vorgenommen werden können oder niel't. Ganz Siebenbürgen blickt mit Spannnng ans die VersaniM' lung und allseitig hört man seit einigen Tagen be» reit^j die Fragc stellen: «Werden die nelizllsammcn' trctcndcu Komitatöali^schüssc s>cacn dic uuii der Rc^ ssicrlln^ ollroyirtc Vorschrist. wclcher ftc il?r Dascin verdanken, Protest erheben? — und wird dic RVgic» rnng im Falle ein solcher Protest wirklich stattfindet, die sich dnrch einen solchen Protest für nngesrtzlich er» klärenden Ausschüsse wirklich auflösen?" Wie man aus Klausenbnrg schreibt, ist das lei. der zn befürchten ^ denn es wnrdc von mancher Seite offen nnd doch vertranlich genng dahin gearbeitet, nm solche Proteste hcrvorznrnfen, nnd die Regicrnng hat anlässig der nnch ihr zngclommcnen Gerüchte von beabsichtigten Protesten fnr diesen Fall in einer an den Herrn Gouverneur crfiossenen, anch in dic Ocf^ fentlichkeit gelangten energischen Weisnng. ihren Ent< schlnst offen und mit Bestimmtheit angesprochen. — Ueber die Wendung in der preußischen Verfas« snngöfrage hat nns der Telegraph Ueberraschendes gemeldet. Die Erllärling des nenen Slaatoministers Herrn v. Bisiuark involvirt noch keinen Staatsstreich, den man befürchtete; sic ist nnr berechnet — Zeit zn gewinnen. Statt „mit gezogenem Schwerte" dic reni» tcnten Abgeordneten hinauszutrciben, naht er srennd« lich nnd bietet cineil mit der „Kreuzzeitungs"'Partei vereinbarlen Vermiltlnngsvorschlag, ans den cinzn-gehen das Abgcordnetenhans sich wohl hüten wird. Das Budget für l«lgtnwärtigen Kammer kaum etwas anderes als eine ^crwerfnng desselben zn erwarten. Zwar kann Hr. ^. Vismark sich für die Negiernngsvorlagc die Zn< lUmmnng des Herrenhauses verschaffen, wie er dieß "ut dem von den Abgeordneten verworfenen Vndget pw 1862 im Schilde führt, dann aber hat er doch noch iinnicr kein Gesetz, und ngiert er trotz alledem in seiner Weise fort. so regiert er eben mit Hilfe einer einseitigen Perf.ifflmgs-Intcrprelation ohne Mi° Üilärgesetze. obne Vndgct, nnd bewegt sich zwar lang. sanier nnd geräuschloser, aber deßhalb nicht weniger entschieden hinab anf der schiefen Ebene der Vcrfas. snngsbrnchs. Der Gegensatz zwischen der Ausnbnng der ver« fassnngsmäßigen Rechte der Volksvertretnng in Pren-ßcn, N'elches seit vierzehn Jahren sich repräsentativer Regiernngsformen crfrcnl. und zwischen der Ansübnng derselben in dem erst seit kurzem vcrfassnngsmäßig regierten Oesterreich liegt zn offen vor — sagt die „Presse" — als daß er nicht zn Actrachtungen an-regen sollle. Gewiß, in Oesterreich haben die Dinge einen glücklicheren Verlauf genommen. Dem Reichs» rath liegt bereits das Budget fnr ltttt^l vor, und die Regierung ist bemübt, seinen Strcichnngsbcschlüsscn gerecht zn werden. In Oesterreich liegt in der Ver-mindernng der Ausgaben das einzige Heil. und diese Erwägung erleichtert die Vehantlnng der Militärfrage im Rrichsrathc gan; mlßerordcntlich. Ans diesem Grunde fiößt uns auch die änperstc Reaktion in Prenßen geringere Vcsurgniß für die eigenen verfas« snngömäßigcn Znständc ein. denn Dank einer an sich dcklagcnöwrrlhcl,. aber iin Hinblick auf die Eülwick., lima d<-ö Vsls.,ss«»,,gsst«l,ic->, >;.'l"!ckllchc!, Uüginlst der Vcilmltiili'sl.', ist l., i», ^Dcstcrrcich sc/dst dl'll Rcaflio-nären klar geworden, daß nnr tnit den, liberalen Regime allein mehr dnrchznkommen ist. Die Nachrichten, welche lins bis jetzt von der Weimarer Versammlnng zugekommen sind, bieten kein großes Interesse dar. Die l«0 jetzige oder gc< wesenc Mitglieder repräsentativer Körperschaften verschiedener Staaten Dcnlschlands. welche sich in Wei-mar znsamincngefnnden, haben mit großer, an Ein. stimmigkrit grenzender Mehrheit gewisse politische Mei-nnngcn ansgrsprochen, welche weder neu sind, noch dnrch die ^,'äügc der Zeit. in der für dieselben gewirkt worc-en ist, an Macht nnd Ausführbarkeit merklich gewonnen zn haben scheinen, Da mit wenigen Ans» nahmen, welchen besondere Stellungen nnd Zwecke einzelner Personen znm Grnndc liegen, nnr Männer der gleichen Ansicht nach Weimar gegangen sind, so hat die Uebercinstimmnng natürlich nichts Ucberra-jchendes. Dic Versammlung ist s^ Parteiversamm. lnng. nnd ihre Anösprüchc siud Aeußerungen einer längst bekannten Parieiansicht. welä'e nicht die nnsre ist. Auf diese Vemerlnngen könnten wir uns be-schränken — sagt der «Botschafter" — wenn wir nicht in der Wcchseln'irlnng der Partciansichten nnd Parteibestrebnngcn eine Grundbedingung des Fort« schrilles erkennten. Wir bekennen es mit Gcung. thnnng. daß wir die Organisation der deutschen Na» tionalparlcicn in zwei großen Gruppen als einen unermeßlichen Forlschritt betrachten. Znm elften Male seit dem Untergange des Kaiserthnms gibt es in Deutschland zwei geschlossene Parteien, deren Ziele sich anf die Nation als Ganzes, anf cinc Wieder» Herstellung des Reiches beziehen, so verschieden auch der einen uno der anderen die Ansfl'chrnng crschci« uen mag, Sihung des Zausn z^ Abordneten vom 3l1. September. Präsident Dr- Hcin eröffnet die Sitznn^ um 9 Uhr 20 Min. Anf der Ministcrbank: Schmerling und Lasse r. Das Protokoll der letzten Sitznng wird vor« gelesen und als richtig anerkannt. Dr. P rächen skl) sncht um Verlängerung sri< neö Urlanbs auf 4 Wochen an. (Bewilligt.) Se. Eminenz Kardinal Ran scher ladet das Hans zn dem am 4. Oktober zn Ehren des a. l). Namenssestcs Sr. Majestät dcs Kaisers abzuhalten» den Hochamte ein. Der Sp.zialanswlis des Armeebndgcts für <8(>A wird an die Mitglieder des Hanses verlheilt. Bar. Tinti begründet seinen Antrag anf (5'i»> stellnng der Taggclder für die Mitglieder des Hanses in den Fällen der Benrlaubnngen nnd bei jenen Ver« tagnngcn. die länger als l4 Tage dauern. Er macht znnächst Sparsamkcit'rücksichteil geltend und hebt dic Unklarheit der bis jetzt im Hinblick anf die Einstel« lnng des Bezngcs dieser Gelder bestehenden Bestim« mnngen hervor. So wie bis jetzt der Usns gegolten hat. daß ein Mitglied des Hanfes, das Urlanb nimmt, keine Taggelder bezieht, so sollte auch bei längeren Vertagnngen, die doch einem allgemeinen Urlanb gleich kommen, dieselbe Gepflogenheit Platz greifen. Eine sehr große Anzahl von Abgeordneten hat bereits ihre Znstimmnng zn dem Antrage erklärt, weßwegen cinc längere Begründung nnnöthig erscheinen dürfte. Der Antrag wird abgelehnt, Brinz als Berichterstatter „über den im Herren-Hanse beschlossenln Enlwnrf eines Gesetzes über dic thcilweisc Anfhebnng des Lrhenbandes" beantragt, für den An^'chnß ans Zweckmäßlgkeitsrücksichten nnd na« mentlich in« Hinblick anf die Besitzer bäuerlicher Lehen iliitcr Waldung dcr lNlsgesvll'chl'licn Principien und in dcr Orwartnng. daß die Regicrnng ein Gcsep über dic zwangsweise Ablösung der noch übrigen l.'ehen in nächster Session vorlegen werde, sich mit den Zngc« ständnisscn dcs Herrenhauses für jetzt zn begnügen und in die Berathung und Schlußfassnng der dann anf linzclncn Punkten noch erübrigenden Differenzen zwischen den beiden Hänscrn einznttcten. N c ch b aucr spricht für dic Ablehnung der vom Hcrrenhausc vorgenommenen Modifikationen und für die Beibebaltnng des ursprünglichen Entwurfes des Abgrordnetcnhanscs, der imperative Lösung aller Lehrn verlangte. Der Grnnd, lnan werdc das Gesetz in dieser Session nicht mehr znr Erlcdignng bringen löhnen, sei nicht mehr stichhaltig, weil die Session vielleicht noch Monate dauern wcrdc. Van dcr Straß vertheidigt den Ausschuß-Antrag, tcr znm ursprünglichen Prinzip nicht im Widcrsprnch steht, sondern dasselbe nnr nicht' ganz vollständig realisirt. Nach der Replik dcs Berichterstatters wird d!c Spczialdebattc eröffnet. §. l verfügt nach der Fassnng des Herrenhan« ses dic Anflösnng aller Lehen im lombardisch^venetia-nischcn Königreiche liiid der Nnstisal» und Äentellelien. 'so wic dcr sonstigen ihrer Natur nach frei verkänfii« chcn uud vcrnblichcn Lehen; der Ledcnshcrr ist für sein Obclcigenthum von den Vasallen zn entschädigen. Die Errichtung ncner Lehen ist untersagt. Rcchbaucr will auch jene Lehen mit inbe-griffen wissen, deren Losung zwar angesncht werden mnß, aber mcht verweigert werden kann. (Unterstü^t) Der Bcrichtcrstaltcr ist mit dem Znsatzantrage Nechbaner einverstanden. Se. Erz. der Herr Minister v. Lasser erin-nert an die Bestimmungen der betreffenden Regie« rnngsvorlagc. von denen das Halls unr im H>'»bUck auf die Modalitäten der Ablösnna abgewichen ist. Er bellllchtet anch das Verhältniß der Besch!ü,!e des Herrenhauses znr Regierungsvorlage und d,e Grunde. d!«^,'^ F"'!" d'. Ocs^,clm,,, s.i »ich. .ncht voransznsetzen. »03 Dcr Titcl „Entwurf eines Gcsches über die thcilweisc Aufhebung des Lchcnbandcs, wirksain für die im eiigcrcn Ncichsrathc vertretenen Kronländer", ferner §. l werden angenommen, dcr Antrag Rech« l'aner abgelehnt §. 2 bleibt in Felge der Annahme des §. l weg. §. :i (jeht ^. 2) bandelt von den Rechten und Wichten dcr vasallitischcn Familien (angenommen); § 4 enthält einen Zusah zu den Bestimmungen be» hnfs dcr Beseitigung der Gcfährdnng dcr Sicherheit des Besihcs durch das Lehensverbältniß im lombar. disch-vcnctianischcn Königreiche (angenommen); §§, li bis 1!1 inklusive sehcn die Modalitäten der Entschä« dignng für das Obereigenthum fest; sie werden nach der Fassung des Hcrrcnbanscs mit einigen vom Ausschuß beantragten Zusähen angenommen; ebenso §. 2l) l'is 28 inklusive, in denen von den Durchfüh« ruugsbcstimmnngen die Nedc ist. Das Hans schreitet znr Wahl des Ausschusses für Revision des Kawstralgesches. O r ü n w a I d erklärt i,ü Hinblick auf die jüngst vom Abg. Wieser als - Gcncralrcdüer abgegebene Erklärllng. daß er und seine Gesinnungsgenossen sich an dcr Ansschnßwabl nicht belheiligcn iverden, Nächste Sihung Donnerstag. 9 Uhr. Tagesordnung : Finanzausschnßbcricht über den Staats« voranseblag für das Jahr 1802. Schluß dcr Sipung 12^ Uhr. Oesterreich. Wien, 2!) Sept. Drei volle Stnnden debat-tirtc heute dcr Finanzansschuß über die Frage, ob die 80 Millioueu. welche die Äank dem Staate als Darlebcn zu machen babe, mit zwei Perzcnt verzinst werden sollen oder nicht; endlich wnrdc dcr erste Sah des Szabel'schen Antrages: Das Darlehen der Vank wird von dem Zeitpunkte an, wo sie die Barzahlnn» gen aufnimmt, mit zwei Pcrzent verzinst. Der zweite Znsah. daß diese Verzinsung wieder aufhört, sobald auf dem Wege der Gcsehgebnng eine neue Suspension der Bavzablungcn angeordnet werden sollte, wnrdc abgclclmt. offciü'ar, weil man den Teufel uicht an Wand malen mochte. Dagegen wurde dcr andere Znsah, daß für die Rcstschuld des Staates (oon dcr der lchtc Vetrag llU>0 zahlbar ist) leine Verzinsung zu zahlen ist, angenommen. Die Majorität war eine sehr große, nach dem langen zähen dampfe, dcr übcr dicsc zwcipcrzcntigrn Zinsen sich entsponnen hatte, sogar eine überraschend große. Hiczu bat das Schlnß. Rcsunn'' des Berichterstatters Professor Herbst an, meisten beigetragen. Die dialektische Kunst, mit wcl-cher derselbe dem Gegenstände, der doch schon so er» schöpft nnd abgedroschen schien, plötzlich eine ganz neue Seite abgewann, machte ans die Versammlung einen bedeutenden Eindrnck. Die Sihung wurde hier» auf unterbrochen. In einer späteren Fortslhnng derselben unrdrn noch einige weniger bcdcnlendc Para« grapbc dcs Uebercinkominens votirt. — Für die Novelle znm Strafgesehe soll nach einer Korrespondenz des M. E. in der zur Verein» bannig dcr zwischen dem Abgeordneten« und Herren» hausc obschwcbcnocn Differenzen nlcdcrgesehtcn ge. mischten Kommission Geneigtheit vorhandtii sein. den Forderungen des Herrenhanses nachzngebcn, denen zlikolge die Vestiininung dcr Rcgicrungsvorlagc, daß Ehrcnbrlcidigiülgcn an Reichsrätheu, Veantten und Militärs anch von Amtswcgen verfolgt werden tön» ueu. aufrechlerhalten würde. AIs Motiv dessen wird angegeben, daß das Znstanrckommcn dcs neucn Preß« gesehrs in der laufenden Session auf anderem Wege nicht zn ermöglichen sei. Prass, 28. September. Einem Gerüchte zu-folge soll das in dem Prcßprozesse der »Nar. ^." über Dr. Orcger gefällte Urtheil dcr zweiten Instanz anch vom obersten Gerichtshof bereits bestätigt, die zebnlnonatliche Kcrkerstrafc jedoch in eine achtmonal-lichc umgewandelt ivordcn sein. Der Bruder des gegenwärtigen Redakteurs genannten Blattes. Herr Mcd. Dr. Eduard Gregcr, soll anch bereits zur Ueber» nähme dcs Eigcnthumsrechtcs und der verantwort, lichen Redaklion dcr „Rar, My" die oberste behördliche Bewilligung erhalten haben. Vom Karste. 27. September, säircibt man der «O, D. P.« : Bci cincm Ansfingc nach uuscrcm steinigcn Karste hat man Gclrgcnhcit. sich die angenehme Ucbcrzcngnng zu verschaffen, daß oie Karstbc>< waldllng und Kultur in den lehtcn Jahren große Fortschritte gcinacht hat. In dieser Bczielmng dürftc auch die Eisenbahn einen wobllbätigcu Einstnß gc. liabt baben, denn in flühcren Zeiten suchte sich der Karstbcwohner als Schlittler und Fuhrmann sein Brot und Gclo zu verdienen. Da dieß aufgehört hat. so muß er sich bequemen, den undankbaren Boden, auf den ihn das Schicksal gcscht hat, zu bebauen. So aanz undankbar ist nun aber auch dcr Boden nicht, Dic' unzä'bligcn Oasen, die mau durch Hmwcgrau< mung der Steine, ans denen man gleichzeitig die Um-wallung dcr Aecker bildet, gewonnen hat, aMi, kein schlechtes Erlrägniß. Bäume siud, besonders in einl< gen Gegenden, sehr vicle gepflanzt worden, und in dicscr Hinsicht haben sich einige Geistliche schr große Verdienste erworben. Doch scheint diese Kultur cbcu uicht die ersprießlichste hier zu sciu. Zweckmäßiger wäre cs wohl, Gestrüppe und Stränchcr zu pflanzen, wcil dicsc den Boden bcsscr gegen die Wuth dcr Bora schuhen, mchr Feuchtigkeit gcbcn und mit dcr Zeit mehr Humns erzeugen. Ucberhaupt wären in dicscr Bczichung noch schr nühliche Sluoicn zu nia» chcn und dcr Gründer uud Verbreiter ciucs rural« ökonomischen Systems für den Karst würde sich ein uustcrblichcs Verdienst um diese arme Gegend erwerben. Eine große Unzukommlichkcit ist auch der Was» sermangcl auf dem Karste, doch könnte anch diesem durch zweckmäßige Einrichtungen abgebofen wcrdrn. Es ist noch srhr wenig für die Anfsammluug des Re-gcnwasscrs, das im Herbst und Frühling so reichlich vom Himmel fällt, für Einführung großer Wasserbehälter u. s. w. geschehen. Ich kann nicht umhin, bei dieser Gelegenheit der größeren Wirthschaft zn crwah« nen, welche dcr Oberst in dcr Armcc, Hcrr Fraurl von Wcißenthurm auf dem Karste nut«vielen» Erfolge gegründet. Er hat den Beweis hergestellt, daß auch die schwierigsteu Gewächse anf diesem Boden fortkommen, aber cs gehört Mühe und Ansdancr dazn uud die hat uicht Iedermanu. Das lchtc Trie« ster Mnnizipium hat auch für die Karstbcwohncr so viel wie uichts gethan uud uicht die geringste Initia» live für die Verbesserung dcr Kultur auf dcm Karst-gcbirge Triest's ergriffen. Die Weinlese anf dein Karste war heuer nicht so schlecht, und es ist besonders die Qualität dcr Tranbcn cine schr gule. Trieft. Dem Vernehmen nach hat die k. l. Statthaltern an den Herrn Podcstü v. Conti einen Erlaß gerichtet, worin dcmsclbcn mitgetheilt wild. daß die erbetene Genehmigung dcr Ernennnng dcs ^eh» körpeis am hirsigru ilalirnischen Konununal'Gymna' silim nicht crlheilt weroen löilne, indein der Fall drin« gcndcr Nothwendigkeit, wrlchcr solche Beschlüsse dcs städtischen Ausschusses, ohne Mitwirkung des Stadt, rathes. begründeil könne, nicht vorliege und übcroieß die gesehlichc Frist von drei Monaten, welche zwischen dcr Ankündigung dcr Eröffnung eines Kommunal» Gymnasiums und der wirklichen Eröffnnng verstreichen müsse, nicht eingehalten sei. Venedig, Ende Septbr. Die einst um dicsc Zeit so delcdtc ^aguncnNadt ist zicmlich todt — uno still. Zu lchtcrcm' hat die As'sane von Aspromontc nicht wcnig beigetragen. Auf dic Nachricht von de,n Fel^zugc, wclchcn Garibaldi mit eincm so kühnen uno Anfalls erfolgreichen Anlauf unternommen, schwollen die Hoffnungen unserer Italianissiini maßloß an, man las in ihren Gesichtern die Hoffnung — Rom uud Venedig müßten ebenso leicht fallen —wie Palermo nnd Neapel! Aspromontc machte ihnen aber eincn gewaltigen Strich durch die Rechnung. Unsere Eraltados sind seitdem wie umgewandelt, ihr ^ieb> lingokaffchhaus und Tummclplah ist lecr und stille geworden -- Mauchc hadeii si^ alls",) ^'and gcfiüch» let. odcr sind nach Mailand und Florenz gegangen nm neue Inspirationen zu holcu. Fremde lonnnen hcncr wenigc, nnd diese halten sich nur so lange anf. b>ö sie das Interrssautcstc gesehen haben, dcnn die Unterhaltungen, das keltere ungezwungene ^cben. >rclchcö sie einst hier fcsscltc, die Frcöko's, Regatten, die ^idofcste u. dgl. — cristircn uicht mehr. Dieß ist dic Physiogoonuc der inneren Staot. In dcn Vor< städtcn >st es l,icht so. Das Volk, wclchcs sich ohne» hin nur bci außerordentlichen Gelegenheiten bis zum Marlusplahc wagte, folgt seiucn angcborncn Rcigun-gen znr Fröhlichkeit. Die traditionellen Hcrbstbelu-stigungen voil Santa Marta und dcm ^ido, welche Tansendc von Menschen hinauslocktcn. finden zwar nicht Statt, dagegen hat sich das Volk eine Art von Festlichkeiten geschaffen, welche alle Montage im öffentlichen Garten in EastcUo abgehalten werden. Hier herrscht reges, frohes ^cben uud mitunter ausgelassene Heiterkeit. Eine einfache Musik gcuügt, um die Tanz. lust dcr ^cutc zu erregen, die Mädchen ans den Glas» fabrilcn von Castcllo und Canarcggio singen artige «Violette" uud andere Volkslieder und crgöhcn sich mit fröhlichen Spielen. Seit einiger Zcii haben die Explosionen, welche darauf berechnet waren, das Volk einzuschüchtern uud in fortwähreuder Bangigkeit zu erhalteu. gauzlich aufgehört. Sollten keine nencn Ereignisse eintreten, so dürften wir doch einem etwas belebten Winter entgegensehen. — Aus Venedig schreibt man der „A.A.Z.". daß dort Msgr. Nardi. l^lilorl'
  • n Napoleon für die bcrcdtc Vertheidigung der Eiuheitssachc im Senate. Er sagte, der Prinz liebe I:alicn wie ein zweites Vaterland. Er lobte schließlich Turin, welches seine Hauplstadlskrouc auf deu Altar des Vaterlandes zu Gunsten der nationalen Sache niedelzulegen bereit sci. — Die Vermälung dcr Prinzessin Pia mit dem Könige von Portugal wuroc p^r Procnra am 27. in Turin vollzogen. Der Bräutigam war von dem Prinzen von Savoyen'Carigüan vcrtrctcn. Dcr kirch« liche Segen wurde vom Erzbisehof von Genua in Anwesenheit der Bischöfe von Pinerolo. Biella. (5^. inona und Alifc ertheilt, Dcr Zeremonie wolmtcn Viklor Emanucl mit dcr gcsammlen königl. Familie, der Prinz Napoleon, dic Prinzessinnen Elotiloc und Mathilde bei. — Zur Mobil.sirung der Nationalgardc im Kö< nigrcich beider Sicilicn werden die nöthigen Vorbe« reitlln,zcn getroffen. Es sind nicht weniger als 220 Bataillone zn M»0 Man», welche organisiit, bcwaffnet und cingenl't werdcil sollen. Mchr 'noch als der Bri< gaittagqio in Süoitalicn. welchev allerdings auch eint Untcrslühung dcr Truppcn dnrch dic Nalionalgardc wünschcusivcrth niacht. ist cs wahrscheinlich dic ganze uichls weniger als gesichert erscheinende politische ^agc dcs Königreichs, welche dic Regierung jcht endlich zn dieser nngcrn ergriffenen, bisbcr stets nntcr allerlei Vorwänden hinausgeschobenen Maßregrl bewegt. Ueber dic Waffenlieferungen für die neu zu bildende mo« bile Nationalgardc sind mit dcn französischcn Fabriken Kontrakte geschlossen worden. Turin, 20. Sept, Dcr Doktor Zanlchclli, dcr anS Venedig uach Picmont ausgewandert, sich An« fangs in Tnrin niedergelassen hattc. lind heute iu Mailand domiziürt. hatte sich cinigc Ausfälle gegen das Ministemim Ratazzi erlaubt. Üin ibm eine Lektion zn erlheilen, und ihn znr Mäßignng zn veranlassen, ließ man bei ihm eine Haussuchung halteu. Auf seinem Schreibtisch wurde ein Brief saisirt. den er an cincn Tnrincr Abgeordneten richtete, niid dcr mit diesen Wl-rtcn begann: Ich bin vollkommen cr-nüchtert nnd bin so weit gckoinmen zn sagcn: Eö lebc Oestcrrcich! Die Regiernng der Kroaten ist bes> scr als die unsrigc! . . . . Herr Zachinclli ist vcr^ haftet worden; er vcrlangt nach Venedig zurück-zlllchrcn. (Ost-D. P) " Ails Turin wird geschrieben, daß Prinz Na< poleou sich dcm König und Rattazzi gegenüber für absolule Amnestie dcr Besiegten von Aspromontc ans« gesprochen habe. uu» daß diese Erklärung dcs Prinzen von Erfolg bcglcitet sein dürfte. — Das in Genua erscheinende Movimcnto bringt über Garibaldi folgende Einzelheiten: «Der General liegt aufrecht anf seinem ^ager. den Rücken anf ^lift« kisscn gestüht. Das rechte verwundete Bein rubt auf cincr Vorrichtung von Bandagen u dgl. und ist scbr abgemagert. Die Wnnde, welche am innern Knöchel dcs Fußgclcnkcs schwärzlich erscheint, ist ungefähr so lief wie die zwei Glicdcr dcs kleinen Fingers und in fortwährender Eiterung begriffen, Der obere Theil dcs Fnßgelcnkcs ist noch gcschwolleii, allcin dcr Umfang und dic Farbe der Geschwulst zeugen von cincr fortschrcitcndcn Abnahmc dcrsclbcn. Dcr Gcncral hat fortwährend sein rothes Hemd an, das er in Aspromontc lrng. Die Gcsichtszügc des Generals sind, anßer einiger Abmagerung an dcn Scliläfcn nnd ciner allgcmcincn Blässe, nicht wesentlich verändert, 'An cmcm ncbcnstchcndcn Stnhl fand ich dic Annalen des Tacitus liegen, worin dcr Gcncral häufig licst, und andercrscits cincn Flicgcnwcdcl. In der vorigen Nacht konnle der General cln wcnig" schlafen. Um scinc ^'age etwas verändern und sich Erlcichtcrung oer» »03 schaffen zu können, hängt cinc starke Schnur von der Decke dcs Alcovens, in welchem er liegt, und dieß ist die einzige Bewegung, die cr sich zu ver> schaffen im Stande ift. Seine Frelindc sieht cr sehr gern um sich. ab-r Höftielikcitsbesuche sind ihm zu« wider, so wie mich anderweitige Vcsnchc fremder Aerzte. «Habe ich nicht mcinc Aerzte", sagte er, «lind kann ich nickt deren andere rnfen lasseit, wenn ich will?" — Die Wunde Garibaldi's ist immerhin sehr bedeutend, und jede Gefabr ist noch nicht als beseitigt zu betrachten. indeL ist doch in den leNten Tagen cinc merkliche Besserung eingetreten. Die .«nr wird jedenfalls lange dauern. sel>r lange, doch wird sein peiterer Sinn und dic sorgsame Pflege scinc7 mit ihm gefangenen Aerzte vieles zu deren Heilung bei-tragen. Die Opfcrwilligkcit Dr. Prandina's verdient hier besonders hervorgehoben zn werden. Als er nämlich von dem verwundeten General berufen worden war, verließ cr seine ausgebreitete Praxis in Chiavari, um sich ganz dem berühmten Kranken widmen zu können, was er mit sicher i!iebc nnd Hingebung thut. daß man ihn in Varignano nnr dic «Vorsehung" nennt. Er fährt täglich zwei« bis drei Mal den K Meilen langen Weg von Varignano nach Spezzia. desorgt alles, und'macht selbst zuweilen den Koch. Der General istt sehr wenig, das Liebste und Zu« träglichste sind ihm Schnepfen, lind darum geht Dr. Prandina auch täglich anf die Schnepfenjagd, um den General daniit zu versehen. Donaufürstettthümer. Vukarest, 20. Sept. Dcu 20. d. M. fcirrt die biesigc ^deutsche Liedertafel" ihr Stiftungsfest, das sie dießmal znm zehnten Male ^— so viele. Jahre nämlich besteht sie bereits — begehen wird. Daß dic hier ansässigen Deutschen enthusiastische Anhänger dieses deutschen Vereines sind. versteht sich von selbst; viel aber bedeutet es, daü dieser Verein die Sym-patl'ien der anderen Nationen in seltenem Maße slch erobert hat. Vei zahlreichen Anlässen konnte man dieß wahrnebmeu, und es wird hier keine hervorra» gcnde, offizielle oder nichtoffiziellc, ja selbst orthodox« religiöse Feierlichkeit veranstaltet, zn der man sich nicht vorerst die Mitwirkung unserer deutschen Lieder« tasel erbeten hätte. So war dieß der Fall, als kürzlich mit allem nnr aufzubietenden Pompe der Grundstein gelegt wnrdc zu dein durch Initiative der Fürstin gegründeten Waisenbause. und ein im „Mo< »ilornl officialn" veröffentlichtes Handschreibens Cnsa's sprach in seinem und seiner Gcmalin Namen dem dcntschcn Pcreinc den tiefgefühlteste,! Dank für ihre Vl'thcili'alMH aus. St. Petersburg, 23. Sept. Dic heutigen ^itungrn füllen ibre Spalten mit Veschrcibuugcn der Festfcier in Nowgorod, die in der That großartig gewesen ist. Die eigentliche Feier begann mit cincm Gottesdienst in der Kirche, aus welcher sich dann der feierliche Zng nach dem Monnmcnt begab, dessen V<-rI'üIlung unterdessen gefallen war. Hier wurde der Ambrosianisliic Lobgesang angestimmt, und dann sin von dem Metropoliten Philaret verfaßtes Gebet für die bisherigen Herrscher und Helden des Reichs und für seine Zukunft gesprochen. Dann wurden die beiligeu Vilder in feierlichem Huge wieder in die Kirche gebracht, und nachdem der Kaiser zn dein Mo» numente zurückgekel'rt war, begann das Desiliren der Truppen (über !2,00(1 Mann). Den ersten großen Zng l'atte der Kaiscr zu Pferd an der Spitze seines Gcneralstabs geführt (in welchem sich auch der Feld« marschall Fürst Varialinski und der preußische Militär« Bevollmächtigte Oberst Lo«'N befanden), während die Kaiserin an der Hand des Thronfolgers bei dein Zuge der Geistlichkeit ging Nach der Beendigung dcr Feier« lichkeit bemerltc dcr Kaiser den Erfinder' des Denk» mals, Herrn Mileschin, mid stalte ihn dcr Kaiserin vor. Der Künstler soll das Wladimirkrcnz und eine kaiserliche Pension erhalten haben. Nach dem Feste fand cinc Speisung der Truppen Statt, und gegen Abend ein Diner von 350 Gedecken, bei welchem dcr Kaiser einen Toast auf deu Adel ausbrachte. Abends war dic Stadt glänzend illummirt, und nachdem der Kaiser sich die Illumination angesehen batte. ful,r er zu Wasser nach Gorodistschc (oder Nnrikouo. wo der Sage nach Nurik gewohnt l'abcn soll). Hier war riu ländliches Festmahl bereitet, nnd die Bauern zeigten ibreu Entbnsiasmus. indem sie den etwas fcnchtcn Weg. anf welchem der Kaiser gehen mußte, mit ibreu Kaftaneu bedeckten. Am folgenden Tage, dem Geburtstage des Thronfolgers (der znm General eruanin ist), folgte eine Festlichkeit der andern; auch empfing der Kaiscr am Morgen anf dem Platze vor dein Palast die Panern, welche er vor falschen Gerüchten über weitere Konzessionen warnte, und drin« 'silnd ermähnte die Auseinandersetzung mit den Gnts> l'csitzern schleunig zu Ende zu fübren. Gestern verließ ^'e kaiserliche Familie die Stadt und traf Abends in T'.N'v'kojc - Selo ein. Amerika. Durch zahlreiche Dcpescheu ist konslallrt. daß dlc Unious'Truppcu unter General M'Clcllan die Sezcs-sionisten bei Hagcrstown anf's Haupt geschlagen und über den Potomae zurückgeworfen haben. Unterm U;. September berichtet M'(5lcllan: «Franllin hat einen vollständigen Sieg erfochten und eine große Anzahl Konfödcrirtcr gefangr», gciwmmcn. Dcr Feind zog sich während dcr Nacht znrück, und wir rückeu noch vor. Nach Aussage dcs Generals Hooker schlägt dcr von einem panischen Schrecken ergriffene Fcino dcu Weg nach dcm Flusse ein. Hookcr schätzt die Zahl dcrcr. welche cr gcfangrn genommen hat. auf 1000. Gcrüchtwlisc verlautct, General Lee sei verwundet. Den Perlust dcr Konfödcrirtcn veranschlage ich anf lü.000. Wir verfolgen sie rasch." Eine unerwartete und fürchterliche Konscguenz hat sich aus dcm uordamcrikanischen Bürgerkrieg er» geben. Die Entblößung des Westens von Bundes» Truppen und waffenfähigen Männern, welche in Folge dcs Kampfes der Union mit dcu Südstaatcn eingetreten, hat die Nothhäute gelockt, mordend und plündernd in den meist von deulschen Einwanderern bewohnten Staat Minnesota, westlich von Iowa, ein-zufallen. Dic Minnesota-Staalszcitung und die Illi. nois>Staatszettung euthaltcn Mittheilungen über dic entsetzlichen Ereignisse, deren Schauplatz'das westliche Minnesota geworden. Tagesbericht. Wie«, l. Oktober. Der Herr Erbprinz Maximilian von Thurn uud Taxis und dessen Gcmalin Prinzessin Helene, Schwe« ster Ihrer Maj. der Kaiserin, sind gestern früh li Ul'r hier eingetroffen, wurden von Sr. Maj. dcm Kaiscr im Bahnhöfe empfangen und uach Schönbrunu bc. gleitet, wo Prinzessin Helene kurze Zeit zum Besuche dcr Kaiserin verweilen, der Erbprinz aber Se. Maj. den Kaiscr uach Ischl begleiten wird, wo dann große Hofjagdcn abgehalten werden. Zu denselben werden mehrere Fürsten und Herzoge, darunter auch der Herzog vou Nassau in Ischl erwartet, — Der Kronprinz Albert von Sachsen ist gc» stern Früh hier eingetroffen, wurde von Sr. Maj im Bahnhöfe empfangen und uach Schönbrunn begleitet, von wo sich derselbe gleichfalls uach Ischl begibt. — Dcr Hslr Haodelsmimster Graf v. Wickel,-l'ln-a, ist uoil sriilcr Reise ,mch ^oudou acstcril Mends zurückgekehrt. — Der Herr Malinemiiiistcr Freiherr v. Burger wird nächste Woche vou Trieft l)icr ein« treffen. — Der k. l. Vnndespräsioial'Gcsandte Freiherr v. Kübeck ist vorgestern Abends von Frankfnrt hier eingetroffen und hatte gestern Vormittags eine län« gerc Besprechung mit dem Minister deS Acußern Herrn Grafen v. Rechberg. — Dr. Miklosich hat, wie dcr „Wanderer" vernimmt, in Anbetracht des Umstandes, daß er durch seine mehrfache Stellung als Professor der slavischen Philologie, Reichsrath. Schriftsteller und Skriptor der Hofbibliothck zu sehr iu Anspruch genommen wird, dcu Entschluß gefaßt, auf scinc letzterwähnlc Anstel« lung in der Hofbibliothek noch vor dem Beginn des nächstkommenden Schuljahres zu verzichten. Es dürfte somit das Fach eines Slavistcu in dcr Hofbibliothcl vakant werden. — Zwei neue Blätter werden heute in's Leben treten, bei^e dem Verkehr in, wahren Sinne dcs Wortes gewidmet. Das eine: «Kaufmannshalle", vom Vereine dieses Namens herausgegeben, bezweckt dem Kaufmannsstande, namentlich deu Produkten Händlern, die verläßlichsten Handelsberichte zu bieten uuo wird außer dicscu auch belehrende Anfsätze aus dem Gesammtgcbiete der National Oelonomie enthal» ten. Das zweite Blatt «Mcrcur" genannt, wiro in zwangsloscn Listen alle Verlosungen in genauen Vrr zeichnisscn uach jedesmaliger Ziehung dcr Staats- und Privat-Obligationen mittheilen. Wir wüuschcu bci> den nützlichen UnlernehlUllugeil den besten Erfolg Nachtrag. Prag. 29. September. (Nachts). In dcr heute stattgrfundeneu EnqiK'te dcs Vereins österreichische! Industriellen erklärten sich die anwesenden Vertrete, dcr Baumwollspinncrci, der Weberei und Kattnn druckerri der Mehrzahl uach tkeils bedingt, theils un bedingt für den Eintritt Oesterreichs in den Zoll. Verein. Die Repräsentanten dcr Eisen-Industrie übergaben ciu motivirtes Gutachten, worin dargelegt wirr>, daß eine erweiterte Konkurrenz unter deu dcrmaligel' Verl'ältnissen für ihre Branchc nicht zulässig sei. N'ncstc Rachrichlclt und Telc^rammc. Weimar, 29. Sept. (Abends), Dcr Abgcord« nctcntag wurde glschlossen. Anwesend waren 2lA Mitglieder. Bei Erörterung der Zollvcrcinsfrage wurde die Olündnng eines Bundcsstaates auch in handelspolitischer Bezielinng als erstes Bedürfniß Deutschlands anerkannt. Bis dabin sci die Anftösung dcs für Deutschland uncutbchrlichen Zollvereins zn ver« mcidcn; bci Erneuerung desselben jedoch die Verbesserung seiner Verfassung unerläßlich. Diese Resolutionen wurden einstimnug angenommen. Der Ausschuß hat sich vorläufig konstituirt aus: Sybel. Loewe. Cetto. Volk. Braier. Cichorius. Planck. Seegcr. Probst, Nebellhau und Häusscr. New-Vork, 20. Sept. Das Resultat der am <7. stattgefnndenen Schlacht ist lcm entscheidendes. Dcr Verlust der Bundcstrnppeu beträgt zwischen (lU00 bls 10.000 Mann. Drcizebn Generale wurden ver-wnndet, cincr gctödtet. Die ganze Konfödliirten-Armee ist über dcn Potomac znrückgcgangcn. Die aus Bundcstrnppcn bestandene Garnison von Mon-fordsville. in der Zabl von ^."00 >1^ann, bat sich an, >7. ergeben. Die Konföoerirten haben sich gegen Winchester gewendet. Die bei Goldsborough konzen« lrirtcn Kouföderirten haben die Absicht Newbura. in Nord - Karolina anzngreifcn. Vlew-Zjork, 22. Sept, Die Unionistcu schätzen dcn Verlust der Konfödcrirten auf 20.000 Mann. Burnsidc hat Harpers Ferry besetzt, hernach deu Potomac überschritte!,, und unterstützt M'Clellan. Die Konföderirten befinden sich in Macht am virginischeu Ufcr dcs Potomac. Die Bundcstruppen gchcn bci Shcppardstown und Williamspoint übcr dru Potoiuae. Dic auf heute angekündigte Versammlung des histor. Vereinö für Krain findet, eines unvorhergesehenen Hindernisses wegen, morgen, Freitag, im Gymnasial Konferenzzimmer, Schulgebaude '>. Stock, N Uhr Nachm., Statt. Programm: Herr Obcraims-Dircktor Dr. H. Costa: „Zur Gcschichlc dcr slovcnischeu Lerikographie. Hcrr Dr. E, H, Costa-. 1. Troyon's Eutdck-klii^gen über ein vorgeschichtliches Urvolk der Schweiz. 2. Ucber „ljll»li"llu< l» lil«ll)lil:n nn^lii juvi^, von A. Pl'tthast. Herr Leln anils ' Kandidat K osiua : ^nr Ge> schichte dcS Klosters P l c t r i a ch. Herr Pcter v. Na dies: Archäologisches aus G o t t s eh e e. Herr Lehramts» Kandidat Alfons Müll n er: Ueber cinige bisher nicht bekannte römische Iu-schriftcn und einen mittelalterlichen Grabstein ln Lack. Sekretär A. Di »nitz : Ueber FML. Gebler's «Geschichte des Herzogthumö S t c i e rm a r k," Laibach, :w. September 18U2. Vetreidr-Durchschnitto-Preise in Laibach am l. Oktober 1862. Marktpreise Magazinöpi-rise (sin Metzen in üslerr. Währ. ,_......._^_^_^ ' ^ - I^III^I'IIsi^sll^II Wcizeu..... 4 ! 3« N ü0 Koru..... :t l^ 8 27 Gerste..... -. , — 3 32 Hafer..... l 90 2 22 Halbfrucht ....—.— ^ lt2 Heiden..... — — 3 32 Hirse..... — — 3 4.'j Kukurutz .... — — 4 3li Theater. Heute, znm ersten Male: Gin Siebenuud-vierziger nnd ein (5inundsechziger, Posse mit Ocsang von Bittncr. Morgen, bci Bcleuchtung dco Schauplatzes zur Vorfeier dcs Namrnsfesles Sr, Majestät dcs Kaisers, zum ersteu Male: Gräsin Höckerchen, Lustspiel ln l Aufzug, vou Görner. Hieraus znm l'.^.l w l "lkt von Wolmntb. Hieram: Hwet Io?o enen. 3!."' Schlug.. <5in ^auskreu,, ^nstspi'l in , M. von lV'^riä'. Druck lu:d Verlag von Ignaz v.Kleinmayr st Fcdor Vamberg. - Vcrautwortlichcr Redakteur: Ignaz v. Klelnmayr. Anhang zur Laibacher Zeitung. Nnl'll'Nlll'l'il^s Wien, 30, Stpttn,l',r. (Mittags 1'/. Uhr.)(Wi-. Zt^ Abdbl.) V'ch5'tt Srtlnl^i^nspapiert schlisßlich u»tü Einstussc lll.ichtrrt,r Oeldvnhältnlss^ ^Ul^Ull^l»U)l. nicht unbldeutcnd h^hfr als im Acginxe. Mltalliqucs O'Italic»,!, besser l>,^l,lt ; 1860.r^»,'s,v N^ü^lial-Anlchen ,i»d Baitt-Mi,« ^nirr, v,llosl>.nt Äaulpfaüddricsc unv südliche St.iatsciftnbah!i'!)lltl>n fester Fremde Valnte» anfangs zu dcu gistrig,'l!(iI«Ä!,lehr!i mil Iauucr-^rupono . „ ü'/» 82.60 8270 3l<,lic!uU -Aullhen mit April-Cuuponö . . „ 5 „ 82 85 83,— M.t^i>iuls . . . . „ 5 „ 71.10 7l,20 dctto mit Mai-Coup. „5., 71.30 7140 d.tto ...... 4i>, «^2,75) 63 — mit A.il^»»g v. Ial re 1«3l» 135>.50 I3»i — „ „ 185)4 i»0, N»5)0 „ « I860 zu 500 fl. . i>0,— 90 20 „ , zu100fl, i)15i0 ll<'. 17 ^!0 17 60 li. der ürouländer (für 100 ti ) O!l!»d.nlI^MlN,,6,OI'lig>,ti!,'!!s!!. Yiie^r-Oc'^cncia' , , M 5'/, 85 50 86 5>0 ! 0',>c> H^l.iie Ob.'Oest. und Salzli. zi, 5'/, 86.— 86 50 Bdhmcü ..... 5„ 86,— 8650 Sltinmats..... 5 „ 85 — 86,— Mährt» ». Schltsicl, . 5 ., 88,-. 8<> — Uuqali,...... 5 „ 7150 72 50 Tnu. Ulai,. Klo. u Slav. 5 . 70 50 71, ^ilijien..... 5 „ 71.50 71 75 Siebe»!', u, Vulow. . . 5 ^ 6!».40 69W Vcn,tia»isches Aul. 1859 5 ., 95. - 95,50 Aktie» (pr. Slücl), Nütional^llf......789,— 791,— Kr.dit^n,1alt ,,,l 200 fl, ü. W. 217,70 217.80 !1l. ö (5..'m.-Gts. z, 5>0<) fl. ü W. 624 — 625,— H. F.rd »^ordb.z. 1000 ft. CÜ'i. 1914.- 19l6 — St^Us-Cis.-Äes. zu 200 fl. liVi. oder 500 Fr......245.50 34650 Kais. (ll!ls,-!val)u zu200fl,(l'1'.. 151,— 151,50 S»o,-iu'rdd.Verb.-Ä.200„ „ 123,25 12.150 Süd, Staats-, lomb, ven. n. Eeulr. ital. ^is. 200 fl. ö. W 500 ,^r, m 180 fl. i<)0"/,) «zi>,zol,l!,n^ 2t<1.— 282.- Gali^.ssasl-Lildw.-Vcibn z. 200 sl. (5M. m. 180 si. (90"„) ^in;. 2^750 2^8,- O.!'l. D^i.-Dampssch-G.s. «^^ 4l1,— 413,— Olsterreich. ^!o'.)d i» Tri.s! 8 ^ 225.— 228 — Wi.'llerDa,»m»i.-Äst.-Ocs.^W !i80,- 385,- fester Kltteilbructc» .... 405.— 410 — Aöhlu. Wtslbahn zu 200 si. . 169.50 170 -Th.!s!bal,!!-Äftie„ 200 fl C. M. m. 140 fl. (707») 6inzcchluns. 147.— 147.-Pfandbriefe (für 100 fl.) Nalionalij6j5h.v.).1857z 5'/, 103.- 103,50 banl auf 10 „ drtlo 5 „-------100.- (5. M. ^ ^'lllosbar, 5 „ W— 86.50 >>latil)naIb.aufl'.W "erloSb.5 „ 83 80 83 90 ^os.,' (per Stm5.) Kred.-Anstalt sür Hantel u Gew. zu 100 sl. ö,l. W. . . . 131.50 13 l 75 Dc'u.-Da»N'ls.-G. zu100fl. ^M. 93 50 94 — Stadtgem. iDfci, ., 40 « H. M. 36.50 37.--Wcrhazy „ 40 „ „ 94.50 95 — salm ,40sl,6stW, 37,- 37.50 Veld W.ne ^alff») z,l40fi. (5M. . 36.— 36 25 C!.ily „40., „ . 35.— 3550 st 0,.!!l'!>, „ 40 „ „ . .'!5 50 36.^- Windischgr^ „ 20 ., „ . 22.25 22.75 W^biiem „ 20 „ „ . 21.50 22 — Keglevich ..10. .. .15- 1525 Wechsel. 3 Monat,. Gcld Vriese ?l»qsbulg für 100 sl. südd. W. 105,15 105,50 Frai, fürt a. M. detto 105,30 105.75 Hamburg sür 100 Matt Vanlo ;» eriaK . 10 ., 27 „ 10 „ 28 .. Vcsliu.'thalcr . . 1 „ 85 „ 1 „ 86*., „ 25 „ 123 .. 55 ., Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Vvrse in Wien ! Den 1. Olwdcr 1862. Effeltcn. ^ Wechsel. 5>7« Mtalliquls 71.80 ,i Silber.....123.25 5)°/.. Nat ,?lul. 82 «5 ! Loud n .... 124.80 lUankaflicn . . . 794. - K.l.Dulatrn. . 5 99 .itaslieu . . 218.20 >! I^tMrorelnunff 0l>r Züge der k. k. ^udhafiit-^eseslschnst von» l. «»1 1S02 blu »ul ^V«lt«ro». ") Zügc zwischcil Lai bach mid Wien. Hn der Vichlung nach V.>itu. Laibach Abfahrt Nachm. 1 Uhr 9 M. u. Nach!« 12 Uhr 57 M Etcinbrllcl „ 3 „ 26 „ „ Früh 3 „ 12 „ Cilli „ 4 „ 16 „ „ ,, 4 „ 1 „ Pragn-Hof „ 5 ,. 54 „ „ „ 5 ,. 39 „ Vlarburg „ 6 „ 50 „ „ „ 6 „ 15 „ Gra; Abend« « „ 55 „ „ „ 8 „ 34 „ Br»^ a. M. „ 10 .. 4^ „ „ ,. 10 „ 23 „ Ncnswdt FrNh 3 „ :l4 ,. „ ^lnchm. >l „ !t4 „ Win, Aülunst „ 5 „ 17 „ ,. « 5 „ 24 „ In der Uichtung uou Wien. Wien Abfahrt Vorm. 9 Uhr 30 M. u. AbmdS 9 Uhr 30 M. Neustadt „ 11 ,. 27 „ „ „ 11 „ 28 „ Bnict ci. M. Nachni. 4 „ 38 „ „ Frlih 4 „ 23 „ Eraz „ <) „ 31 ,. „ „ „ 54 „ 3' vem d e «l - 2l nz e ig e. Den 30. Septtmber <662. Hs. Ncdtcul'acher, k. k. Vev^Konlmlss^l. — Hl. Naicich. Schiff^k^püm,. u»n Fiüinr. — Hr. Gei,r. ÄpoNiikcl. von Fsldliichcu. — Die Herren: Elia^'k. u»b — Tusche?. Rcalschlillcl'ler. von'Tricst. — Hr. Mrlü'. ^lNifmaiul. vo» Kld^lüfurt. — Hr. Sprenger. Vnchhändler. vo„ Delmeuforsi. — H,-. Mliroer Spedillur. von Marburg. —Hr. Berber. Ingenienr' v^n Ofen. ^. i^ld ^)) ?lr. 4600 ^ Edikt. Von dem k. k. Vczillsamtc ^'aas. als Gnicht. wild dem deceit linl'ck.,»»t ivo blfiliriichtn Marii» Palü'lzh ».'^n Vcchiiik lilermil lril'llert. d«ü ihm als T^llliNglcnchiger znr Vlllrclnnss l'li^der Feill'ictm.g l.ni' McistDolSoerllieilnn^ t>er Realüat des Maldias P.lil'ich rc»> Vcrhnil, Url'. Nr. ll)3 »6 Gr»..dl'..ch ^nVi'afl Schmcl).-r^ Hcrr Karl Hojsar von i^i5 alö ^..raior am'gtsllUt wordln sei. nn5 dlt ZustcUlin-geil für chl, a,i ditscn erfol„en wilden. K. l. Bezirksamt Lans. alö Gericht, NM »7 Eeplemdtl l8ü2. Dcn l. d. M. um 12 Uhr verflog sich eine Turteltaube aus dem Fenster des P erme'schen Hauses, Spitalgasse; sie ist an den Flügeln ct>vaö gestutzt. Der redliche Bringer möge d,es>ll.'e im 2, Stock dieses Hauses gegen eine Belohnung adgeden. Z. ,9l3. (2) AM" Am dcutschcu Platz im GastlMtsc zur Stadt Agram, wird gute ilost ill» n„d aus dem H.nift. zn mö^ lich l'llll^sllN Prlisen ^sge^eil. auch werdt» gllle Ulilllsr^niler. Möllllilger Wclne »nd gntcö Virr «Ul^geschänkt. 3- 19l4. (2) Zur ftgleichcn Verpachtung wird angetragen: Ei„ auögezeichi'ltcr Ackei^rnnd uon cil-cl» !l Joch, im Ganzen pdcr i>> 3 M'll'eillmqtn, in Stadt Pomerio, sse» ,,s„ l'illi.^» ^dä'lzlüiz. Die AiiSkimfl erthsill I. A. Schlillcr z»l ^.iil.'.,ä'. Pol^ina-. VovstaDt Nl'. 7l. .ilil^s. Agent, oder auch die Vesincrin ans der P!?!an<,^Vc>lstlidt Nr. 0li. Z?193^"(2) AttGG fl. n»d ge,',cn pl!pillal!l>äi)i,^c Sicherhlil n»d k"„ V>r< jiilsnng allüzüleihln. Nähere Auskunft ii» dcr z^niziti deö Al'pol'«'»?,, Dr. P»ngral). Hclrng.'sse Nr. 2l4, 1. Slock. Z. 1924. (2) K. k. priv. Südblllin-Gcsrllschast. Fahrplan für die gemischten Persanen;üge „us »,r emit Nteliilirttck-Sissek, G,Il!ü vom 1. Oktober 18N2 l'is anf WtileieS. Nichtnl'^ Steiubriick'Tissek ............ .......S^j'M. Aüschlüsse i» Tteinbriisk Aus Mien dlr von dorl j^rn Dinstag. Doni'siNa^ niid S'Nl'sla^ mn^ 0 N 30 M. Arnl) al'ael'cxdr^ Nachm, Eil^.g Nr. 2 ... A»l., 4 13 n n trr von kort täglich lim 9 u.! 30 M. Äl'cnrs c,l'g.l,'snde Pcs!» Vi)r„li't. z»g Nr. ^iclilliliv^l!)....... . « z !>, 'l 3ienl'nrq ......... 6 3« PirlNl.Glirkfllo .....-» ö 4l Nanu..........» 6 l Zaprr^ic.........« 6' 37 7, («ns. 6 69 Assram.........^)^f 7 i^ Gr^ß-Gorica ........ ^ 4ll ^eklnk........ . « » '» Sissek ......... Alis. ! 8 4b j Abends Nichlnng Tissek'Tteillbriick "........ ' .................I Sl,! M/ Früli Sissek . . . '.....Adf. « 30 ^fk.ü>k.........« « .°>« Glcü Gouca.......« 7 36 A.,ra».......<" «l '! Zaprc.M........n 8 4N N.nin.........„ 9 IN Videm.Glnkfeld......« 9 37 gccichenl'nr^.......« 9 43 Vichlcnwlild.......« 1V, 17 Tteiubriick.......Anl. !0^ 50 Vormitt. Anschluss? in Tteinbrüek N.'ch ÄVien an dcn jci>en Dinstag. Don-ncrsla^ n»d SamN,'^ nm 9 U. !i4M.Al)dS.d.isfll'sl an. Mittags la.'^cndsn Eilzu^ Nr. < Abf. 12 17 » « an den täglich lim i> U. 17 M. Frül) dasllbN anlan-! Naehmit. glnden Postznq Nr. 3 Abf. I 26 » Trlest an dcn nm 8 U. l2 M Abcndö dastll'st anlan^e-i. Volmlll. den Post^ug Nr. U Alif., ll 32 Die Betriebs-Direktion. Z. 1923. (2) Bei I. Giontini, Buch-, Kunst- und Musikalienhändler in Laibach sind stets vorräthig: Me Lehr- mu1 liis^hilcher fur Hjmmijml-, Rcal- llni) Norlnal-8chMl,. Zugleich empfehle ich mein großes Lager von Maler- und Zcichnenrequisitett zu den billigsten Preisen und sehe geneigten Aufträgen entgegen.