V MM prOw VW 1 SV IM»»fyONA «awl» «KM»0U. »lelick«!«,! kiwmd« »Ir. «»y: I» »«0GMW. o-Mj—,«« G IM. MD»4^ »s? 17S MIttWQe»,. 6ON 5. ^uli 1S2S Mariomr M>»»lWW»DW»WG I» ßD>?M>sst ul. « (V«5«»»iiung) «UG «««>. » «M«» 2« 0!n ^U5v»t k-a«, monstl. M W <»» owi« ««»»«. « vt» ' bl» S Vi,». » ««sW »I«K< riwM Dle britische «vdvnr OO Englands Haltung auf der Londoner ÄeltwirtschaftStonferenz hat diefentgen, die «ine einseitige angelsäWsche Orientierung des britischen Kabinetts erwartet haben, zum qröftten Teile enttäuscht, so sehr auch die Annahme verlockend schien, (mgland müsse schon mit Rücksicht auf die seiner Zeit erfolgte Abkehr t>om Goldstandard mit den Amerikanern gemeinsame Sache machen. Die Politik Englands, die heute vom Kabinett Macdonald-Baldwin formell zwar demokratisch, inhaltlich aber direktorial betrieben wird, gleicht einer Sphynx, die die letzte Fra ge üb^'r das Endziel alles dessen. waS in Downing Street ausgebrütet wird, verschweigt. In der Tat konnte sich der stille Beobachter der Londoner Konferenz nicht genug verwundern, wie eS den Engländern durch einige taktische Kniffe gelang, ihre Währungspolitik zu tarnen. Man erinnert stch noch an das englischamerikanische Tauziehen in der Frage der Provisorischen Festlegung der Dollar-Pfund KursdisparitSt vor einigen Wochen; in ganz geschickter Weise wurde den kontinentalen Regierungen ein Spiel geliefert, welches zwei Rivalen darstellen sollt«, in Wirklich' keit waren eS zwei Spieler gegen die Vold-lSnder, so wenig auch England äußerlich ^knlah zu dieser positiven Feststellung geben mochte. Um die Politik Englands einigermaßen verstehen zu können, muß man sich zunächst eine sohr wichtige ^tsac^ vor Augen halten: das Streben der beiden großen angel-sächsischen Nationen, angesichts deS Zusam-menbrnches der einstigen Weltwirtschaft fich auf die Linie des eigenen Bedarfes und der eigenen nationalen Wirtschaft zurückzuziehen. Nur so ist die Abkehr Englands vom Kolbe auszudeuten und der Ausfall aller 5)tnahme auf die Währungen der anderen Länder, die inmitten wirtschaftlicher und handelspolitischer Passivität lieber dem Siechtum entqegenvegetieren als daß sie sich zu einer radikalen llmstellung in den Fragen der WährunflSfnndamente zu entschlie-ßen vermöchten. England hat dem Goide nicht ohne Wissen und stiller Zustimmung der USA den Rücken gekehrt. Diese Tatsa^ bildet das Um und Auf in den neuesten Beziehungen zwischen London und Washington. Hoover war «S seinerzeit, der den Tiein der Reparationsliquidierung in« Rollen brachte. Gewisse Erscheinungen und Be. gleitumstände lie^n s«^n damals darauf schl!es;en. daß jenes Moratorium, welches die Beendigung des VolddevisentranSferS bedeutete, nicht ohne Wissen, vielleicht sogar unter stiller Zustimmung des Foreign Offi-co, in Kraft und Giltigkeit gesetzt wurde. Je niehr man die Zusammenhänge zwischen dem Washingtoner Staatsdepartement und der Downing Street zu prüfen beginnt, desto sicherer wird die Vermutung, daß England lind Amerika, deren Interessengemeinschaft zur Zeit der Jmperialkonferenz in Ottawa ganz unzlveideutig zum Vorschein kam. zwar getrennt marschieren» dabei aber und dasselbe Ziel verfolgen, wobei V r o i. b r i-tannien mehr an den p o l i t i s ch e n Rückwirkungen, USA hingegen mehr an den ökonomischen Erfolgen dieser ver-abred^'ten Aktion interessiert ist. l^tanz deutlich wurde diese Pi^litik Eng« iauds. als vor zwei Tagen die Front der Dle WeltwlNfchaftSkoiifemiz in der Agonie Die Amerikaner bereiten sich au f die Abreife vor, ebenso die übrigen Delegationen / Wie man Macdonald schonen WÄ / Die schwankende englische Regierung L o n d o n, 4. Juli. Die I»EN»leße»tze Mehrheit her Dele-DOtioe« HSlt «iDeftcht her ahl^ne«^ Haltmiß her a«erila«ische« NeßiermiG die Sartset«»ß »er «rheite» der tSelt« »irtfchoftSko»fere«t für ttherflShiß. Ma« glaubt, haß hie Konferenz noch heute ver tagt oher abgefchloffe« »erhen wirh. S«t-sprechende Antrüge Kege» he« Vüro her Konferenz, »elche« heute zusammentritt, —r. U« he« englische« Pre«ier«i«ifter Maehonalh als he« I«iti«itor her KO«ft-re«, tn fchonen, »irh eine Ssr-iel ge. W«hlt »erhen, hie hen «hhrnch her Kon. ferext «icht znr Gensation des Dige» ftenvelt. Vorgesehen ist hie Gchaftnng »on Neinen technische« Ko«nniffion^ hie nach her «hreise her Delegationen fich «it wichtigen VorfchlSgen Hefaffen folen. Anch hie a«eril^nifchm Delegierten finh her ««ficht, hah infolge her i^tnng des Prifidenten Noofenelt nnd der Ah. lehnnng feiner Votfchnft h«rch hie Vertreter der Voldlilnder pir die Vereinigten Gtanto« jede »eitere ?eU«ah«e an der Londoner Konferenz ilderfliiffig fei. Die A«ertta«er erNßre« i« diefe« An» fo«»enhange, dnh fie feldft fiir den Aal, daß die Konferenz fortgchtzt »erden »ilr. de, die «eo^ion der goltnrife nii^ nn> terftiiDen »ürde«. Die HaUn«g Englands ift nach »ie oor fch»ankend. Die Engländer kvnnm t»ischen der Rückkehr zur Goldparität u. der »ochahmnng des amerikanischen Vei. fpieles, welches insbesondere von der ta» nndifchen «egiernng enGfohl« »ird, «och inuner «icht die AntfcheWwg troffen. UhO«h»elain erkürte fogae, U«glanh fei nicht in her «nge, in hen Kemfrngon der Ko«fm«z eim offene «ad ll^ Giitfchllehimg «Kznteile«. N e w y o r k, 4. Juli. In den Bereinigten Staaten hat allent-halben starke KapitalSflncht ^gesetzt, die sich in Form von RohstoffkSufen durffentUcht. Diese Masumhine trifft die völlig unpolitische „Tagespost", die durch volle 13 Jahre hindurch fast sänttlich? christlichsozialen Kabinette unterstiitzt hat. In Grazer christlisozialen Kreisen hat dik1? einer reaktionären Organisatikonnte fest' genoimnen n>erden. Trauung Max Gchmeling — Anny Ondra. B e r l i n, A. Juli. Die Trauung des Box-Crweltmeisters Mar «chnieling nnt der Filmschauspielerin Tlnny Ondra findet am Juli im Rathaus von Cliarlottenburg statt. Später wird in Saarow, wo Mar Schmelling wohnt, die kirchliche' Trauun.i erfolgen. Börsenberichte Züri ch, 4. Juli. Devisen: Paris ^^ondon 17.5.'', Newyork Mailand Prag 15.4!, Wien bfi, Berlin L s u b l j a n a, ^ ^nli. Devisen: lin l»S0.14-1370.M. Ziirich lllS.SK, London Newnorl Scheck 43!g.W-4.l^t7.sU. Pari? . Prag I70.7'.i I7!.li.'.. Iri.'st österr. Schilling (Privalcll.'arin>i 8.Sb. M ll, «achte heute eine lldermlS wichtige Mittellmig, iiiGew er^ -rtlSrte, »«m Pr«»d«»te» »«s««» «w» «Vi^We«. Botschaft «rhÄI«» z« Hobe», »>« dl« «tel» wngnahme zum Aörperproblem der gegenwärtigen Situation enthalte. Die VOtschaft Roosevelts wmde mit Rücksicht daraus, datz sie die Stellungnahme der amerikanische« Iiegierung gegenüber den «»rgeschlagene« w ßernationalen WÄl^nngsmahnahmen ent» hält, mit großer Spannung ermartet. I« dieser Mitteilung lehnt der Präsident der USA jede, wenn anch provisorische oder künstliche Stabilisieruug der Währung ab. In der Botschast de» Präsidenten «oosevelt heitzt es: „Ich werde es als ewe lkatasttophe, die einer Welttragödie gleichkommt, betrachten, ivenn die grohe Konserenz der Nationen, die einbentsen worden ist, nm eine reellere und ständige sinanzielle Stabilität und eine gröbere Wohlfahrt sttr die Mafien aller Nationen her^izusühren, dnrch Vorschläge rein künstlicher und vorübergehender «xperi-mente, die den Währungskurs nur einiger Nationen berühren, abgelehnt werden sollte, bevor sie ernstlithe Vemühnnge» zum Studium dieser PrMeme mai^. Tße Welt würde sich nicht lange in der Scheinillusion wiegen, eine vorübergehende und wahrschein lich tiinftliche Stabilität in den Wechselknr-sen von seiten nur einiger grohen Rationen zu erzielen. Die innere Gesundung des Wrt schastssnstems einer Ration ist ein größerer Faktor in ihrem Wohlstand als der «urS seiner Devise und die Wechselkurse der Devisen linderer Rationeu. AuS diesem Grunde sind die aus entsprechende staatliche Vinküns-te beschränkten StaatSanSgaben und die Aäh igkeit, den StaatSschuldendienst zn decken, allesamt so wichtig sür die schließliche Sta-bilität. vtestatten Sie mir sreimütig zu sein, indem ich sage, datz die Bereinigten Staaten eine Art von Dollar suchen, der nach einer Ge-neration dieselbe Kauskrast und Zahlkrast haben wird wie der Wert des Dollars, den wir in nächster Zeit zu erzielen hassen. Die-ses Ziel wird mehr zum Wohle der anderen Rationen beUragen als ein sester Satz sÜr einen oder zwei Monate in Psund oder Franken Sobald die Welt eine einvernehm-liche Politik ausarbeitet und die Mehrheit der Rationen ausgeglichene Budgets ausweist und diese Staaten nicht mehr auswenden, als sie können, dann werden wir in angemessener Weise von dem Wert und der Verteilung der Mltreserven an Gold und Gilber sprechen können, die als Grundlagen der Reserven nationaler Devisen dienen sollen Die Wiederherst lluug deS Welthandels ist ein wichtiger Partner bei den Mitteln und Die vrreGWiG mar W de« RachmittagS-st»nde« überaus gros^ Die Delegierten tr«-ten sofott in Telchho«»erdind«ng mit ihr« Megier»«gen, «« «e« J«ß»«rtionen ent» für de« Abdrnch der Lo«d«>>r Berha«»-lnngen gewachsen. In de« Velegiertenkrei-sen der «oldländer »ird die beschleunigte Liquidierung der Sonserenz angeregt. MttagS traten die Dele^erten der Goldländer t« ei«r SiiM«D t«s«m«en, w »elcher betont nmrde, bah die beteiligten Delegationen nach wie vor sür die Erhaltung der Goldbasis i^er Währungo« ei«treten würden. L o n d o n, Z. Juli. Die VeltmirtschastSkonserenz befindet sich im Zustand der Agonie, die in den Abend-stnnden eingetreten ist. Die Franzosen haben sich ans der Snbkmnmiffio« für Valuten zurückgezogen, da ihre weitere Teilnahme angeblich bedeutungslos geworden sei. Die MabilißerungSbemühnnge« seie« gescheitert, eS habe also Iei«e« Wert, sich in «eitere theoretische DiSknfiionen ei«z«lafien. Den gleichen Schritt mit derselben Begründung ««termchinen die Jt«lie«er. Da- mit ist die wichtigste »o««ission der »o«ft-re«z ««Sgescholtet. Der Versuch der AvS«r-beitmW einer onSsührliche« Resolution dnrch die MrtschOftSkonunifiio« ist ftaglich ge-worde«. L o n d o n, 3. Juli, llm IS Uhr 30 traten die sranMschen, italienischen, belgischen, schweiz^chen, polnischen und holländischen Del^erten zusam «en, um die nachstehende gemeinsanie Vr-klärimg z« erlaffen: Die nnterzeichneten Staaten sind überzeugt, daß die Erhaltung ihrer Währuugen ans de« gegenwärtigen Rivean eine «esent-li^ Vedingung siir die wirtslhastliche und sinanzielle Emeuerung der Welt darstellt, sür die Rückkehr des Vertrauens n«d die Erhaltung des in chren Grenzen erzielte« sozwlen Fortschritte, «ie kläre« hier«M ihre« fonnellen Wille«, die sreie F«nktio« des Goldsta«dardS in ihre« Staate« «ach der bisherigen Parität im «ahmen der bestehenden Währungsgesetze aufrecht zu er-haUe«. Sie verlangen daher von ihren Amis sionSbanktn, daß sie in e«gste« »o«takt verbleibe«, NM dies« vrNärunG den grSßtmög-lichm Rachheu» z« verleihe«. Satt« gestorben Hltlees Bestich bei Htndenbnrg Ein Bild vom Besuch des Reichskanzlers in Reudeck in Ostpreußen, wo tz i t l e r als Gast auf dem Gute HindenburgS weilte u. wichtige Besprechungen mit Reichs-lprSsidenten über die neue innerPoMifche Lage führte. Die ArbetwIofllMt - »in KrteoSiußand SriÄmWeii, »od sevelt eiiMsej^ WirtschastSdiktator, General H u g h I o h n s o n, hat sich mit einem durch Pr^e unid Riundfunk über das ganze Land verbreiteten Auf^f «rn das amerikanische Voll gewandt. Er verglich die fle^nwärtige Lage nüt ewem Kriegszustand und forderte daher eine ollgomeine wirtschaftliche Mobilmachung gegen die Krise. Arbeitgeber und Ar^it^mer müßten dabei Hand in Hand arbeit>^ und von allen Seiten zugleich anpacken. Wenn auch das Programm der öffentlichen Arbeiten nicht vollständig vorliesst, so sin!d doch wichtige Ansätze bei der Reorsttm^tening des Visenitahnmesens und der LandiwirtschastShilfe bereits gemacht. Bei den verschiedemn Jitdustriezweigen iverden verschiedme Methoden des Wieder-cvufbaues angewandt. Doch liegt i!hnen ein gemeinsames Prinzip zu Grun^. Wo jetzt ein Mmrn arbeitet, sollen zwei angebt« ^veriden. Alle forcierte NrbertSleiistung, der Waren zu verhältniiAnviltzig niedrigen Preisen erzeugt we^n, ist auszus6)en Soldaten und Bürger. ^ Si«e Berßch«>r«ng der Mosko, witer in Uidbulgarien. S o f i a, 3. J^li. Der Mlitär-KafsÄionsgerichtshof hat eine ganze Rerhe von Todesurteilen bestätigt, die im Prozeß gegen Soldaten und Bürger vor den zuständigen Militiirlreisgerichten gefällt worden waren. Die Todesurteile sind dem König zur Tntscheidung unterbreitet worden. Mslang hat König Boris fast immer vom Begnadigungsre<^ Gebrauch ge-macht, sodaß die ^tscheidung der Krone mit Spannung erwartet wird. S o f i a, 3. Juli. „PvazniLne ^^iesti" veröffentlichen einen Ber^ aus Philipoppel, wonach die Behörden dort einer umfangreichen kommunistischen BerschiniSvuny auf die Spur getonrmen Das Zentrum der Berfk!^rung wurde in Pliilipioppel seW aufged^t. Ein Dorf, in dem sich däe meisten Z^rschwörer befanden, von der Polizei blockiert werden. In Philipoppel und Um^gcbim^ wurden zahlrevc!^ Verhaftungen vorgenominen. Der amerikanische Filmstar, der bekannte Komiker des stummen Films, starb in New» York im Alter von bS Jahren. Genteindennchle« i« VrdaS-Ba«at. Banjal'uka, 3. Juki. Auf Grund des Gemeindegesetzes und der Ermächtigung deS Innenministeriums hat der Banus des Brbas-Banats die die Gemeindewahlen im BrbaS-Banat auf den 6. August d. I. anberaumt. TsaSariS erlitt w Galonili eine Riederlage. Athen, 3. Juli. Die Agenee dMheuee berichtet: Die Aste der Oppchtionsparteien errang bei der gestrigen Nachtragswahl in Saloniki die rela^ tive MehrhÄt, da die Kommunisten en bloc für die Opposition stimmten, um auf diese Weise die R^erung in Verlegenheit zu brwgen. Die Regierung ist jedoch entschlos-^u, ungeachtet dieses Wahlttgebnifses ihre PoMik fortzusetzen. Gras Zichy gegen «öo«S. Budapest, 3. Juli. Der Führer der chrisllichsazialen schastspartei Graf Zichy hielt in einer Versammlung eine Rede, in deren Verlaufe er die schärfste Opposition gegen die Regierung GömVi^ ankündigte. Graf Zichy erklärte u. a., er betrachte die Berliner Reise des Ministerpräsidenten als ein Gpiel mit dem Feuer. Seiner Meinung nach wäre es für Ungarn viel besser, daS kleine Oesterreich in dem Kampse gegen Deutsthland kräftigst zu unterstützen. VO^dkrnWAk« im stmtMMHi« Kabi«!^ Paris, 3. Juli. Der GiaatSsedMr im KriegSminifterimn, H u l l i n, hat sein RücktrittSgesuch unterbreitet. WWWsMDe Amch? i« Tripolis, 3. Juli. Unwert vv« Sciara Geia wurde eine christliche Gräber-Mte aus dem fünften JaH^undert n. Ehr. freigelegt. Die Gräber, insgesamt Mi^lf, tragen griechische und laboinis^ Inschriften. »oaftchb«« Der öesterreichische Bundeskanzler' beim (Gottesdienst anlaf^ig der großen nationalen Lundjzebung in ^nsbruci. MWwiöW. G. IMG. »Maribovk? )^tunq^ Tkumme? i^. Wer wird Vrlninemadl von Hollands Prinzessin Juliana mm Holland ist in-ll>gnlto nach England gefahren, um dort verwandte zu besuchen. Diese Reise wird wie alles, was die holländische Thronfolgerin tut oder unterläßt, eifriq »cm ihren zukünftigen Nnteranen ^prochen. Besonderes Interesse bekunden die Niederländer für die ^eiratSplSne ihrer ..Iuliaantfe". wie sie dle einzifle Tochter der K'öniffin Wilhelmina mit Vorliebe zu n^nrnen Pflegen. Wenn Julian« nämlich keinen Erbe,i hinterläßt, so wäre der hoslcilldische Thron nach il^em Tode verwaist, da die Crbanspriiche preußischen Königshauses, die vor dem ttriege noch qalten, durch ein M-esetz der Königin Wll-helmina ausser Kraft qesehlt wurden. Prinzessin Iuliana wurde schon seit ihrer frühesten Kindheit darauf vorbereitet, einmal den holländischen Thron zu besteigen. Bor kurzc'in hat sie ihr Studium auf der Universität Leyden beendet und zum Dr. Phil, pro-mooiert. Sie studierte dort unter angenommenem Namen, weil sie nicht bevorzugt behandelt werden sollte. Die setzt 24jährige Prinzeirat mit einem deutfrli?« Misten, dem Prinzen von Stolberg geredet, den die Prinzessin schon feit ihrer Kindheit kennt. Im Januar dieses Jahres gab Prinz von Stolberg a-ber überraschenderweise seine Verlobung mit einer Nlirgerlichen, der .?>auStockter des Vürgermeister? van Magde» bürg, bekannt. Die .Holländer vermuten, daß die Neise nach England mit den .?>eiratS-vl^nen der Tbronfoscvrin zusammenhängt. Das Tagesgesvräch bildet die ?^age. wer zum Prinzgemahl anSersehen ist. Bei ?^»chias erfolgt auf ein Tlas natllrlicheS „Z^ranz'?hofes"'Bitterwasier. früh nüchtern genommen. beschwerdelos auSgiebige Darmentlee» cun«. an die sich ein behagliche? Gefühl der Ar-leichterunq anzuschließen pflegt. Aerztliche Fachzeitschriften erwähnen, daß da« Ztzranz-Issef-Wasser auch qegen Kongestionen nach der Leber und dem Mastdarm, sowie bei Hämorrhoiden, Prostataleiden und Blasenkatarrh sicher und angenehm wirkt. Ausgrabuno ves Srieden. Diese ?lusgrabungen haben aber oem Kunsdl>erk nur Schaden zugefügt, denn 'l^i diesen Gelegenheiten sind Teile des Marm5.r reliefs unsanft vom Ban entfernt worden. IA)I ging man erneut an die Ausgrabung heran und erst bei dieser Gelegenheit wurden die Schwierigkeiten' festgestellt, die der Wiedererrichtung des Altars an einer anderen Stelle im Weg stehen. Man entdeckte, daß die unterirdiicht'n Ueberreste des Altars als Fundament von zlvei .Häusern dienen, und daß sie von Grundwasser schon dainals erheblik!^ Beschädigungen davongetragen hatten. Um den Altar herum wurden zur Abspaltung des l^rund)l>assers Schutznm?^-nahmen errichtet, dann wurden aber die Arbeiten eingestellt. Der s^riedensaltar ist aus Tuff, einem Porösen Stein, erbaut und kuttstvoll mit Marnwrplatten verkleidet gewesen. Teile dieser Marmorverkleidung sind k»ei früheren Ansarastunaen „entführt" .Vörden und es besteht die Gefahr, daß man andere Teile planmäßig vernichtet hat. Denn 19l)A fand man neben dem FriedenSaltar altertümliche K'alkbvenner. mit denen man im Mittelalter aus Marmor Kalk und Mörtel herstellte. Man^vr M'''r'"!)rbau deö Altertuni'- i't >ius dieje Weise vom Erdboden veviVKivunden« Das Milwphon im Klassen- Zimmer Me das neue Mädchmgymnastum in Beograd ausgestattet ist / Eigenes Bad, Büffet und Mtnik / Diensthabender Schularzt stets im Hause / Die modernste Schule in Südosteuropa Das DirettionSzinuner befitzt einen eigenen Warteraum, ebenso auch das große Professorenzimmer. Anschließend daran liegt das Zimmer für den diensthabenden Arzt und die Schulambulanz mit Mrteräumlich-keiten. Am Untergeschoß liegt das vollko.n-men modern eingerichtete Schulbad, abseits davon die Bibliothek für Schüler und die Bibliothek für das Lehrpersonal. Damit der Schuldirektor in der Lage ist, dem Unterricht zu folgen, ohne ihn durch persönliche Am^enheit zu irritieren, ist jedes Klassenzimmer mit einem Mikrophon «msgestattet, dessen Leitnng im Divektions-zimmer mündet. Tin solches Abhörspftem ist bisher in den Schtveizer Schulen eingeführt und zeigte außerordentliche Borteile. Das Beogradn Mädchengt,mnasimn ist die erste Schule am Balkan fund in Südosteuropa), die mit einer solchen Einrichtung versehen ist. In der Halle befindet sich daS hygienische Büffet für Schüler und im Souterrain die Räumlichkeiten für die Schülermensa. Bei diesem Gebäude ist auch kein einziger Faktor übersehen worden, der den Unterricht praktisch vereinfachen und die Aufsiclit siber die Schillerinnen erleichtern könnte. Die Möbeleinrichtung ist in modernem. bt)gieni-schem Stil vorgesehen und wird, wie man erfährt, sus ^n Mitteln ang^chafft. die beim Bau dieses riesigen ObsekteS erspart wurden. . Das neue Schulgebände steht knaipp vor der s^rtigstellung und i"ird im komn^end^n Schuljahr schon in Betrieb genommen werden. In kurzer Zeit ivird in Beograd die modernste Schule «m ganM Balkan fertiggestellt. Das R?esengebävde. ivelcheS als Mäöchengymnasium gedocht ist, ist mit allem Komfort der Neuzeit ausgestattet und wird alle jene Räumlichkeiten beinhalteit, die zum engeren t»nd weiteren Schnlbi»trieb gehören. Die Schulsäle — eS »Verden etwa 20 vorhanden sein — sind zur Aufnahme von je 50 Schülerinnen eingerichtet. Durch große und breite Fenster fließt viel Licht in die ,^immer, die erst betreten werden können, livnn man in einer besonderen l^r-derobe die lleberkleider abgelegt hat. Interessant sind hier die Nobenräumlich-keiten. Zwei große Spezialsäle dienen Borträgen über Mysik und Cheulie, je ein umfangreicher Saal der Botanik und ,^oolo-gie und ihnen schließt sich der Saal für Naturkunde an. Tin besonders uiodern eingerichteter Saal dient der Gymnastik, sin Kweiter, hell durchleuchteter Raum deui Zeichenunterricht und unniittelbar nebenan befindet sich das akustische Aimimer für den Gesangunterricht. Der große Tunrsaal ist. ulit einigen Hand-griffen in ein Tonkino ulnzuwandeln, dessen Apt^ratur nach nepestem Stisteiu gebaut ist. Für diesen Fall sind Plätze für sM Personen vorhanden. Im Zentrum des großen Gebäudes liegt de? Festsaäl. Er faßt über kausend Personen, nicht gerechnet die Plätze auf den Galerien. Die eine Wand de? Saales ist beweglich. Wird sie zur Seite geschoben, dann verwandelt sich der Festsaal in eine Kirche, weil sich hinter dieser Wand ein großer Altar befindet. 0»5 ksver lersui 1« m»55zeden«Il Olm« 6ie«e 8edutrm»rke gibt O» kei» ecktes pyrs-w!6oo» u»6 oklle eckte» ?^»wl6ov lreme g»r»n-ti«rt lekneUe Leseiti-»ller Xoptgekwer^eo «a6 Vertretung .luxets lr. 6. ^sxreb. (ZaZev^ 32. Annonce res. unter S. S48Z od Zl. V. ISZZ. Dit !Nagvdlt von Solymar Neun von elf verschütteten Bergleuten gerettet / Dramatische Einzelheiten B u d a P.e st, 3. Juli. Nach'LS stündiger «nuiiterbrochener mühevoller Arbeit, gelang e< den Rettungsmannschaften endlich, von den in der Kohlen grübe von Solymar eingeschlossenen Berg-leuten neun zu retten. Jn^ der Nacht zun» Sonntag gegen 1 Uhr erreichten die Ret-tungSmalmschaften die UnglüÄstelle. Bon den elf Bergleuten, an deren Rettung man in Sachverständigenkreisen schon nicht mehr glaubte, wurden wie durch ein Wunder sieben noch bei vollem Bewußtsein vorgesunden, lvährend zwei iveitere bewußtlos waren, aber in der Spitalspflege bald wieder die Besinnung erlangten. Die glücklich Geretteten erzählten, daß sie unmittelbar nach dem Unglück, als sie die Klopf.^ichen der Rettungsmannschaften hörten, sich an die Arbeit geniacht hätten, um nach dieser Richtung den Weg frei zu machen. Da sie aber keine Werkzeuge zur Ber-sügung hatten, mußten sie mit den Händen mühselig die ErdMassen ivegräumen, was trotz größter Anstrengung naturgemäß nur unendlich langstm vonstatten ging. Gleich' wohl verzweifelten sie nicht und lösten einan der in ihrer Arbeit ständig ab. ' Alle Geretteten befinden sich gegenwärtig Z in Spitalspflege, da sie von den Entbehrun-z gen und Anstrengungen und dem ausgestandenen Schrecken volltomlnen erschöpft sind. Vermißt »Verden zwei Bergleute, die z»veifel- i ioS als Leichen unter den Erdmassen liegen. Budapest,». Juli. Die geretteten Arbeiter erzählten drama-tisckx Einzelheiten ihrer viertägigen unter^ irdischen Gefangensc^st. Als am 28. Juni gegen Mittag die Schlammassen in die Stollen drangen und l^n Arbeitern den Ausweg versperrten, hatte einer der Bergleute noch soviel Geistesgegentvart, die acht ttameraden um sich zu samlneln uild raschest noch vor dem Eindrigen der Schlammassen eine geschütztere Stelle zu suchen, wo sie nach seiner Schätzung leichter von den Rettungs-inannschaften erreicht werden und der Außenwelt Klopfzeihen geben konnten. Dieser Bergmann, ein junger Sportler, hat die .Hoffnung seiner Kameraden vier volle Tage lvachzuhalten vermocht. Wie sich heute herausgestellt hat, war seine Vermutung richtig, daß die Rettungsexpedition in der Näl»e des von ihm ausgesuchten geschützten Platzes ihre Arbeiten in Angriff nehmen wird. Die Stigmatisierten Jugostawiens (Schluß.) Ueber die zweite anscheinend echte Stigmatisierte berichtet Hicinger in einem Aufsatze „Einiges über die Verzückten^' in der slowenischen Zeitschrift „Danica", Jahrgang 18b1, Seite 192. Ein fromeS Bauernmädchen immens I e-rica, wohnhaft zu s. R. in Unterkrain. litt lange Jahre an Epilepsie und einer schlve-ren ttnochenerkrankung. Etwa um das Jahr !848 stellten sich bei ihr an Freitagen und Feiertage»» Ekstasen mit Blutschwitze»» ui»d Blutungen aus den b Wundmalen Christ» ein. Der s^rtspfarrer riet den Angehl'rigen während der Extajen Zuschauer vom tzauje fernzuhalten u. empfahl der Kranken selbst, Gott zu bitten, die sichtbaren Male von ihr zu nehmen und nur innerlich an den ge^ heiligten Tagen daS Leiden Christi mitzuerleben. Bald darauf versiegten die Blutun^ gen, verschwanden die Male und die Kranke empfand nur noch Schmerzen in denselben „von innen nach außen". Außer diesen echten Stigmatisierten, fand ich in der Literatur noch drei »veitere Fälle aus unseren Gegenden, von denen zwei eben falls zweifellos slowenischer Nationalität waren, während bezüglich der BolkSzugehi^-rigkeit des dritten Falles in der Chronik nicht berichtet wird. Bon den zwei slowenischen Stigmatisierten erwieS sich eine später als unzweifelhafte Bertrügerin, »nährend sich die andere scheinbar in einem ver« wirrten Zustande die Wundmale selbst zu-gefügt hatte, also als Autofarkt zu bezeich' nen wär« Diese letztere lvar ein Bauerninädchei' namens Ieriö aus Zibika in er von RogaLka Slatina. Aus denOBerichten v^^n Trib»»nsll und Pllff (Graz, Styria. l^ l l, 2. Jahrgang und 184.^, 3. Jahrg.) ist zu entnehmen, daß sie am 4. Dezeuiber geboren wurde und die Galie deS HellsehenS und Wahrsagens besaß. Im „niagnetischen" Zustand predigte sie dem Volke und hielt ihm „seine Schlechtigkeit und l^c'ichtsnutzig-keit" vor und warnte die Menschen vor „Betrug und andere»! Missetate»»". Durch ibr Auftreten er»varb sie sich unter der kerung großes Ansehen und einen mächtigen Einfluß. Ein Teil der ultranwntanen Presse wollte ihr sogar .Helm und Schmers verleihen und ihr die Mission einer slowenischen Jeanne d' Are erteilen. Der ander? Teil l)!l'lt sie aber für eine abgefeiinte Betrügerin. Der Zustand des .Hellsehens dauerte bei ihr nur kurze Zeit. In den ersten Ta-gen des März 184.') durchbohrte sie sich mit eii»e»n Messer beide Hände und ^nste und hosste durch dieses Opfer an? keninienden Karfreitag die Geißelung Christi am eigenen Leibe erleben zu dürfeii. T'ieses Ereignis stellte sich sedoch nicht ein. Nun kroch die Un-glückliche am Ostersonntag in Abwesenheit ibrer Angehörigen in einen stark gebeizten Backl'''en, wo sie einige Zeit bernach .zumr noch lebend jedoch durch entsetzliche wunden entstellt aufgefunden wurde, .^snr^e Zeit darauf erlag sie den Persetun?gen. diesem Falle dürse es sich nin eine schwere .Hysterikerin gehandelt baben, die in ein-'in Anfall von religiösen Waln^sinn die ^at, die zu il?re»n Tode führte, beging. Den zweiten ^all aus Slowenien betrifft wiederuin ein Bauernmadchen, die beinalic eine .^"^eiligc geworden wäre, schliesslich aber als Betrügerin entlarvt, in den Kerker worfen wurde. Sie war unter >eni 'canien „Johanna aus Vodice" weit über die (^^re?^-zen ihres Heimatdorfes bekannt nnd Inef; Johanna IerovKek. Sie wurde am l. I"«' zember l895i zu Repinj in Oberkriin, nord östlich von Ljlibljana, geboren. Sie sil?t!e zwei Schwestern, deren eine ^^enediktinerin in Sttklak »var. Im Jas?re übersiedelte sie zu ihr i»»s Kloster, wo sie angeblich sv ',,'. taue Blutu»lgen ans den Wnndinalen (>bri sti bekam. Sie wurde niit dem ?^inibit? der .Heiligkeit »lmgeben. Einige Zei! bernack, sowohl i»l SuSak, als auch in» ^l'farrb'.'s non Vodice, wohin sie später iibersiedelte siinn lierte sie Blutungen nnd Ertalen. Hunderte von Gläubigen pilgerten .^nm Pnirrliaus, uin sich lvu»ldertätiges Blut ^ii t'^erschaffen. Einige Jahre später wurde sie wabrend ei ner Extase von ei,iem Salesianermönch Dr. Valiavee e»ktlarvt. der iln' die ^Z^ettdecke un» verhofft »»'egzog. Zu» gri's^len Ueberraschiing fand sich i,n Bette eine mit .^fall'sbliil ge filllte Flasche, eine Schere »nd l-ine ffette Mit der Schere ^^rschnitt '!e »ill, Henid nn!^ Strümpfe an den StkAßA .Ikaridovtt Asttu»g^ l». 4 Mittwoch, den S. Juli IvS». ien Stigmen, die Seite benichte sie M Er- teugung lünjUicher Abdrütle «f der Haut. Mit Hilfe von blitzschnell« Vewegmyen u. Wendungen deS ltörperS ««ter der U» zum Knopfe hinaufgezogenen Decke, Qualen vortäuschend, beftv^ sie die entbN^ten Körperstellen mit Blut. Am 3. Jüvner 1Tl4 wurde sie vom Gerichte in Ljubljmm wegen öffentlichen Betruges und Gntlockung von Geld zu 10 Monaten Kerker verurteilt. Ueber den letzte» Fall berichtet der KSrnt-ner Chronist Johannes von Mctring^) wörtlich wie folgt: „In dieser Zeit (13Ä)) lebte in Kärnten eine Herumstreicherw namens Katharina, welche durch ZauberWnste, nämlich wie es heißt durch Kraft gewisser Wurzln an den Mßen und Händen Wundmale aufwies, wodurch sie edle Frauen auf dem Schlosse und einfältige Weiber in Städten und Dörfern hinterging, indem m^rere Nlut in Mengen aus ihren Gliedern auSströ men zu sehen glaubten. Als sie aber in Hand haÄung ihrer betrügerischen Listen ergriffen wurde, weil sie im Finstern ihr Er-flöhen hatte und behauptete, ihr werden die Speisen vom Himmel gesandt, auch weil sie geistliche Personen mied — denn wer slbel handelt, scheut das Licht — entfloh s^c schliesslich und fortan zeigte sich in dieser Gegend das Bild jeneS TiereS des Antichrist nicht mehr". Aus dem ungenauen und tendenziös ge-hnltenen Bericht können wir unS keine klare Vorstellung über die Stigmatisation bei die-ser Frau machen. Doch wäre es immerhin nlöglich, daß es sich in diesem Falle ebensowohl um eine echte Stigmatisation wie um einen plumpen Schwwdel gehandelt ha-sien könnte. Schliesslich führte ich noch an, daß nach Nyloff') in den mittelalterlichen Hexenpro-zessen, die in jzen österreichischen AlpenlSn-kern geführt wurden, fast regelmäßig die Stigmatisierung durch den Teufel eine wichtige Rolle gespielt hatte. Der Teufel mit seiner Krallenhand sollte der Hexe ein ficht-klares ^^eichcn eingedrückt haben, nach welchem bei den Hexenprozessen eifrig gefahndet wurde, um dasselbe als Beweismittel der .Hexerei zu verwenden. Nach dem Glauben jener Zeit gelten diese Stigmen als un, empfindlich und sollen nach Einstich mit nner Nadel nicht geblutet haben. Bei diesen Fällen könnte es sich um Phänomene handeln, die durch Suggestion er-^^eugt wurden, analog der, heutigentags von Aerzten und Hypnotiseuren bei hysterischen und sensitiven Personen wiMrlich hervor-sicrufe::en Hauterscheinungen. Die vorangehenden ZeUen waren den echten und falschen Stigmatisierten Sloweniens gewidmet.' Un, nnch über das Vorkommen von Stigmatisationen in den übrigen Teilen Jugoslawiens zu orientieren, wandte ich mich mit kmer Anfrage an das erzbischöfliche, bezw. bis6>öfliche Ordinariat in Aagwb und Savi-jevo und an die oberste griechisch^orchodoxe 5^ll)cnbel>örd<'. Der Bes^id war negativ, so das; wir zur Annchme berechtigt find, daß es «lveder unter der katholischen Bevöl-kerung von Kroatien, Slawonien und Bosnien, noch unter den Anhängern des grie-chiscZ^orthodoren Glaubens in Serbien, Aosnien ultd örna gova Stigmatisierte gibt l4>er ge««r. — Viel AK« «» «tchtt. - itttchea« «-cht «itzt. - Der FisPil Md-t. Im Rahmen des gestrigen Abends stellten sich der sympathische Franzose und der Polnische Kraftmensch OrsKowski als routtnierte Freistilringer vor. Ganz unerwartet nahm der Kampf einen heiteren Verlauf und auch der Gang ließ nichts zu wtw-schen übrig. Catcheau war auch diesmal der w^t flinkere Kämpfer und wartete neuer-dwgs mit einer ganzen Reihe von fintenreichen Griffen auf. vrszowski operierte mehr mit seiner Kmft. Biel Heiterkeit erweckten die gegenseitigen Massagen, wobei Hände und Mße mitwirkten. Catcheau ging auch aus diesem Kampfe als Sieger he^r. Auf die Matte traten hierauf Mrna und B o g n a r. Der Tscheche ließ wieder den wütenden Löwen heworkehren und attackierte hie und da r^t unsanft den geschmeidigen Ungarn. Bognar wartete mit seinen bekannten Paraden auf, Schließlich machte ihm ein kräftiger Untergriff Mrnas den GarauS. Unbesiegt sind somit nm noch Mrna und C a t ch e a u, die sich im Schlußkampfe gegenüberstehen werden. Um den dritten Preis werden Bognar undOrszow-s k i ringen. Dieser letzte Kampfabend geht M i t t w o ch, den b. d. in Szene, da heute, Dienstag, wegen des Rapid-Ä^stspiels keine Wmpfe stattfinden. : F«ch»jaßd der Permi.Motorradfahrer. Die Motosektion des Radfahrerklubs „Pe-run" veranstaltet S o n n t a g, dm 9. d. «>. Die Knabenvolksschule hatte zu Ende des Schulsahres 303 Schulbesuchende, und zwar 274 ^aben in den slowenischen Klassen und in der deutschen Abteilung 18 Knaben und 11 Mädchen. Die Klassen haben 273 absolviert, d. i. 90». Nach ihrer Nationalität waren eS 2Sd Slowenen, 4 Kroaten, 7 Serben und 27 Deutsche, nach dem Glau-bensbekennwisse 287 Katholiken, 8 Prawo-slawe und 8 Evangelische. — Die Mä d-chenschule hatte 287 Schülerinnen. Zum Uebertritt in die höhere Klasse waren 274 Mädchen, d. i. 9b?t befähigt. Nach der Rationalität waren 273 Sloweninnen, 4 Kroatinnen, 4 Serbinnen und 6 Deutsche, nach dem Glaubensbekenntnisse dagegen 27« Katholikinnen, 3 Prawoslawe, « Evang^ische und 2 Israelitinnen. e. Die 40. Jahreshauptimesimmilog des pevsko drustvs" fand im „Narodni dom" statt. Im kommenden Jahre wird der Berein seine Vierzigjahrfeier «ckhalten und bei dieser Gelegenheit ein grohes Kon^rt des Jpavie-SängergaueS in Maribor veran-statten, wobei dem Komponisten Benjamin Jpavec eine GÄ>enktafel enthüllt wird. Zum Obmann wurde Herr Professor Konrad Fink gewühlt, Stellvertreterin ist Frau Mila Stojan, erster Sekretär Herr Franz K r a m a r, zweiter Sekretär Ferdo Kocu » » KW« errn Zaloinik, BezirkShauptmanlnschaftsgebäude, einzirsen-dm und können auch nründlich erfolgen. m. Der vlmützer SSngerchor „Sepnaet-ka" trifft auf seiner Tournee durch Jugoslawien Samstag, den 8. d. in Maribor ein und wird abends im Kasino-Saal ein Konzert geben. Da dieser, aus ltt Sängern bestehende Chor den besten Ruf genießt, herrscht für das Konzert großes Interesse. m. Aerzteeichirsi»« nach Dodrna. Der Ma riborer Aerzteverein veranstaltet am lk. d. gemewsamen mit dem Aerzteverein in Lsub-ljana eine Exkusion seiner Mitglieder und deren Familien nach Dobrna. Anmeldungen find bis spätestens 11. d. an den Aerztever ein in Maribor zu richten. m. Uedersiedlnui des VnrßkwoS. Durch den Verkauf des Bürg an die Äaotgemeinde wird die Ueversiedlung deS Burg-^nos bedingt. Das Kino ist gegenwärtig im großen SaÄe untergebracht, der jedoch künftighin vom städtischen Gemeinderat als Sitzung? saal k^üht werden wird. Wie man in Er fahrung ^ingt, gedenkt der Kinobesitzer Herr GuStin im Hofe des Gasthofes „Ko-sovo^' in der Betrinsska ulica einen Bau aufzuführen, in dem das Kino untergebracht werden wird. Das Lichtspieltheater wird wsi terhin die Bezeichnung „Burg-Tonkino^ sühren. m. Der Gängerchor der „Glasbena Mati ea" hat, wie uns mitgeteilt wird, im ver gangenen Bereinsjahr auSerhaVb Maribor nur ein einziges selbständiges Konzert, näm lich in Marenberg, veranstaltet. In Mari bor dagegen wurden mehrere Konzerte ge geben, darunter ein großes Kirchenkonzert. Neue Sänger werden, um den Gang der Bereinsarbeit nicht zu beeinträchtigen, nur im Laufe des Monates September aufgenom mm, Sänger mit großer Routine können jedoch jederzeit beitretm. beiterverein „Detoljub" u. vom Zmtraloer-ein der Holzverarbeiter und verwandter Fächer in Martbor. — Die Antituberkulosen-liga spricht allen edlen Spendern den wärm-stm ^nt aus! m. Ew ltnahenrock wurde gestern im Stadtpark verloren. Der ehrliche Finder möge denselben gegen Belohnung in der Redaktion der „Mariborer Zeitung" abgeben. m. Uedstahl. Aus dem versperrten Schlaf zimmer in der ^idoiiska ulica wohnhaftm Priraten Margarethe Kotbauer kanr gestern eine Handtasche abhanden, in der sich eine silbern? Zigarettendose im Werte von 4lX) Dinar befand. m. Vetterbericht vam 4. Julli, 8 Uhr? Feuchtigkeitsmesser -^24, Barometerstand 741, Temperatur -i-19, Windrichtung WO mit westlichem Wolkenzug, Bewölkung teilweise, Niederschlag 0, Bachern in Wolken gehüllt. * „Werde ich gefallen? — das ist die Fra-ge, mit der jede Frau ihre Ankleidezimmer verläßt. Noch einen letzten Blick in den Spiegel .. . charmant, wie das Haar des Bubikopfes schmiegsam sällt, entzückend der geheimnisvolle Glanz und die duftige Fülle des Haares . . . Und dabei doch ganz leicht zu erzielm: Jede Woche eine Waschung mit Pixavon sichert den Erfolg"^ WOhlbeleibt» Mensche» können durch gevifivn« hasten Gebrauch des natürlichen Bitterwassers auSgiebige» Etuhlganq ohne An« sttengung erziele». Zahlreiche fachärztliche ve-richte b^Stigen. daß auch Nieren« und Ticht-leidende. Rheumatiker, Stein- und Zuckerkranke mit der kvivkuna deS ltzra«z-5^'WafierS stbr zufriedm find. m. Hochherzige Gyender. Der BMe der Antituberkulosenliga in Maribor ihren Fond zur Errichtung eines Asyls für Tuberkulose zu stärken, sind in letzer Zeit nachstehende Spender nachgekommen: Hausbesitzerverein in Maribor und Ortsausschuß des Roten Kreuzes in Studenci je 2M Dinar; OrtS gruppe ^la deS Bevbanges der technischen Privatbeamten 199; Berein der StaatSpen-sionisten. für Slowenien, Antituberkulosenliga in RuSe, Apotherkerklub. Ortsausschuß der „Jadranska StraZa", AnschassungSge-nossens<^ft der Staatsbediensteten, Wein- u. Obstbauverein, Filiale Maribor, Sektion Maribor deS Automobilklubs, Slowenischer Kansleuteverein und Berein „Zadruinost-in Maribor je 199 Dinar; Binko Breznik, Pfarrer in Ru«e 69 Dinar; Sammlung des Stadtpht)sikatS anläßlich der Impfung üg.7li; Firma Steiner StSöhne in Slovensgradec, Verband der Militärgagisten d. R., Ludmilla Jost in Sv. Urban, ^tholischer Frauenbund in Maribor, Stefan RenSelj in Po-breZje Hausbesitzerverein in Studenci, Sektion Maribor des Privatangestelltenverbandes, Filiale deS Cyrill, und Methc>dius-Bec-eines in Kamnica und „Merkur". Handelsund Privatangestelltenverein in Maribor je 59 Dinar. Kleinere Beträge liefen ein von den Herren bzw. Firmm und Organisationen: Karl Rosnik (Slovensgradec), Viktor Grahor (Fala), Ge^üder A^har (Slovensgradec), Gymnasial-Unterstützungsverein in Maribor, Johann Ka^jak (Sv. Lovrenc), Jo Hann Bauman (Strihovec), die Lehrerschast von Slovensgradec, Gemeindeamt Sladki vrb, MoiS Schicker (Sv. Marjeta a. d. P.), Sokolverein Sv. Lmart, Radsahrerklub „Po-Stela" (Radvanje), Berein der Privat- 'ind «itonomen Angestellten. Feuerivehi Sn. Leuart, Gesangverein „Pn^tni rog", verband au d« ÜchrerbildungSanswlt, Ar- Au« VWI Der Blaue Aug eingetwffm Der landwirtschaftlichen Wanderausstellung, die Montag um 8 Uhr in Ptuj eintraf, wmde auch in unserer Draustadt ein feierlicher Empsang bereitet. Mit dem Präsidium des Ausstellungsausschusses und der Musikkapelle an der Spitze begab sich die Bewohnerschaft auf den Bahnhof, wo fich auch die Spitzm der Behörden eingefunden hat^ ten. Anwesend waren u. a. Bürgerme^ter I e r S e, Bezirkshauptmann Dr. V r a -tina mit seinem Stellvertreter Levis, n i k, der Obmann des Bezirks-Landwirt-schastsausschusses Oberlehrer u n k o v i ö, Stadtkommandant Oberstleutnant Sarae und Gendarmerlemajor C v e t k o v i ö. Um 8 Uhr traf der aus 22 blau gestrichenen Wagen bestehende Zug mit der Ausstellung ein. Das Wort ergriff zunächst Bürgermeister I e r g e, der in einer längereu Ansprache die Bedeutung der Ausstellung darlegte und hervorhob, daß Seine Majestät der König der Schöpfer dieser Jnstiwtion ist. Nachdem die Stadtkapelle die StaatS-F)ymne intoniert hatte, erklärte Obmann ^ unkoviSdie Wichtigkeit landwirtschast-Ucher Einrichtungen für unser Land. Der Leiter der Ausstellung Jng. Sadar dankte beiden Rednern, worauf die Ausstellung eröffnet wurde. Bis zum Abmd besuchten gegm 4999 Personen den Ausstellungszug, in deul alle Zwek ge der Landwirtschaft untergebracht siiü». Im Stadtkino sowie am Bahnhosperron wurden gestem lehrreiche Filme vorgeführt und Vorträge gehalten Heute früh setzte der Blaue Zug die Fahrt nach OrmoL fort. p. Die AusnahmSprßstmgen in die erste Klasse des «ealgymnafinmS wurden von 72 Schillern abgelegt. 5 Mnder wurden zurückgewiesen. p. Hochschnlnachricht. Herr Karl P a » v e l k a aus Ptuj, hat an der philosophischen Fakultät der Universität in Ljubljana die Diplomprüfung abgelegt. — Wir gratulieren! p. VolkSbewegnng. Im zweitm Viertel« jähr d. I. sind im Bereiche der Stadtpfarre Ptuj 39 Personm gestorben, während Kinder geboren wurden. Trauungen gab eS 8. In der Peter-Paulpfarre waren SK Todesfälle, 43 Geburten und 8 Trauungen zu verzeichnen. P. Todesfall. In Hajdina ist im ALder von 74 Jahren die Besitzerin Frau Marie C v i k e l, die Mutter des hiesigen Kaufmannes Herrn Cvikel, gestorben. R. i. p.! p. Storch auf der Straße. Die Besi^rs-tochter R. K. wurde bei Breg auf der Straße plötzlich von Geburtswehen besallen. Ehe Hilfe zugegen war, erdlickte ein neuer Erdenbürger das Licht der Welt. Mutter und Kind wurden ins .'ii'rankenhaus überführt. Saison. „^Du verbrhtkO>ti«Ke«te Ner ansehen und anhören soll und muß. vir Rs»g in ilsii »»II«» 7»» Roman von Helma von Hellermann Lopz^rllkt dzf ^euel«tv»nivr. N»Nv Sie sehen, meine verehrten Herrschaften, daß wir Schaffenden stets auf der Hut sein und uns unsere Rechte wehren müssen. Man lernt so allerlei im Leben!" Er sprach in leichtem, liebenswürdigeui Konversationston, ein Lächeln um den energischen Mund, das jedoch die kalt und scharf blickenden Augen Lügen straften. Einen Moment herrschte Schweigen. Der junge Regnier, der mit gerötetem Gesicht eifrig an dem Weinfleck auf seiner Manschette rieb, brach es zuerst. „Das war aber ein großes Glück für Sie, Monfieur Steinherr!" Ein etwas gezwungenes Sachen. kann mir Ihre Gefühle so lebhaft vorstellen! Die - - wie sagten Ne so gut! Wißbegierigen werden jetzt wohl ihre Hände von Ihren Geheimnissen lassen — oder es in Zukunft geschickter anfangen." „Sie iverden unS vorbereitet finden, Monfieur." Die Blicke der s^eiden Männer ?'.euzten sich lÄchelnd, wie zwei ftinklelnde Klin- 41 Lebrun, der starr auf seinen Teller ge-sehen, hob den Kopf, bedauerte die Aufregung, die ein derartiges „Malheur" seinem verehrten Gastgeber verursacht haben muhte. „Aber eS lvar ja gar kein Malheur," widersprach der große Mann an !^r Spitze der Tafel heiter. „Bielmehr ein Glück, dem wir mit Ihrer gütigen Erlaubnis dieses GlaS," den eben gefüllten Sektkelch hebend, „weihen wollen. Frau Maloreen — meine Herren . . Nach und nach kam die Unterhaltung, von Steinherr geführt, wieder in Flu^ Aber bald erhoben fich die Fremden, bedauerten lebhaft, fich verabschieden zu müssen. Der alte Meilhac, der anscheinend von nichts wußte, bat seinen Gastgeber um eine vertrauliche Unterredung für den nächsten Tag; vielleicht ließen sich die angenehmen persönlich^ Beziehungen ge. schäftlich weiterspinnen? Steinherr behielt fich Tag und Swnde vor; man könne fich darüber noch verstäl,. dts«, nicht Wich?? Auch uad aupecht ^d er an der Schivelle des Empfangszimmers, drückte ledem Gast fest die Hand und dankte für das seinem Werk bewiesene gütige Interesse. „Es war auch mir ein unvergeßlicher Tag, Messieurs. Sie, liebe Freundin" — das Wort, leicht betonend ^ „darf ich wohl in meinem Wagen zurück in die Stadt fahren? Ihr Chauffeur ist bereits fort; er muß Ihre Weisung, zu warten, mißverstanden haben." Einen Augenblick stand die Frau, in jeder Muskel gespannt, ihm gegenüber. Dann neigte fie daS Haupt. Stumm, blaß, aber sehr ruhig saß fie neben Steinherr, der mtt undur^ringlichem Gestcht geradeaus blickte. Erst als fie sich der Stadt näherten, sprach sie. „Wohin fahren Sie mich?" Er hob die Brauen. „Nach der Bendlerstraße!" „Und was dann?" „Sie haben bis Mitternacht Deutschland zu verlassen," kam die kurze ?lntwort. ^ „Ueber Ihren« Partner Regnier entscheidet die Polizei." „Ah, die beiden Direktoren, nicht wahr, die mit ihnen fahren? Aber man wird nichts nachweisen können," bemerkte die Maloreen gelasien. „Menschen wie wir lernen Borficht üben im Beruf." „Trotzdem wurden sie erkannt." Sie sah schnell aus. La. da» Mrke ich.. Es würde mich sehr interessieren, zu erfahren, wann das geschah," erwiderte sie, als ginge es um unpersönliche Dinge, „in London begann es sthon." «Jawohl. Obschon der Nebel sein Bestes tat, Ihnen beizustehen." „Damals?! Aber wie kamen Sie — ^ ach, lassen wir daS, es ist geschehen." Ein tiefer Seufzer. Müde sank die Frau zurück in die Wagenecke. Wieder lastete Schweigen in drükender Schwere zwischen ihnen. Dann wandte sich Steinherr seiner Begleiterin zu: „Darf ich fragen, ob Monfieur Regnier-Traillon Ihr Gatte ist?" Sie war beim Nennen deS letzten NamenS leicht zusammengezuckt. Auch daS wußte er? Ein mattes Lächeln verzog ihre Lippen. „Nein, wir find nicht verheiratet. Ich bin seit zehn Jahren die Witwe eines in Holland ansässig gewesenen Schweden namens Maloreen. Tr erschoß fich, als er von meinen Beziehungen zum ausländischen Nachrichtendienst erfuhr — von deren Bezahlung er sehr angenehm mitgelebt hatte. Ich sagte Ihnen schon einmal, daß ich in meinem Leben mehr Unheil als Glück brachte." Steinherr furchte finster die Stirn. „Konnte eine Frau von Ihrer hohen Intelligenz stch keine edlere Aufgabe stellen «S« die der Spionage?" Kortjetzung jolgt^ »Maribover Aeitung^ N»tmn,n I8S. Au» Volsiam Po. Die wirchhsftliche Wa»»kr.««Ast»l. l»ng desuchte ÄlmStag, den l. Juli auch unseren Ort und erregte hier, wie überall das denkbar größte Jitteresse. Die HÄuser des Ortes hatten reichen Fahnenschmuck an-k^clegt und auch der Platz am Bahnhofe war festlich geschmückt. Ein zahlreiches Puttikum hatte sich schon um )48 Uhr früh zum Empfange des Zuges eingefunden und als der Extrazug aus Konjice um 8 Uhr ankam, herrschte am Bahnhof ein dichtes Gedränge. Unter den Anweftnden sah man den Bezirkshauptmann Herrn M a k a r, den Be« zirkshauptmann von Konjice Herm Doktor Suha , den Abcicordneten Herrn G a j-^ c k, Herrn I er e b, Herrn Rechtsanwalt Dr. M e j a k, zahlreiche Vürger-mcister der Ungebungsgemeinden, Abordnungen des Sokol, des Ähützenvereines, die Feuerlvehr in Uniform usw. Zuerst begrüßte die Ausstellung Herr BezirkS^uptmann M a k a r, hob deren Bedeutung hervor und schloß seine Rede mit Hochrufen auf S. M. den Mnig, als Protektor der Ausstellung. Im ähn!ic!^n Sinne sprachen die tveiteren .Nedner und zwar Herr Abgeordneter G a j-« c k, dann der Vorsitzende des Bezirksland-wirtschaftsansschusses Herr K l a s i n c, und Herr N^^tar I c r e b. Der Leiter der Zlusftessunq Herr Ing. Sadar bedankte siä) den Rednern, ^grüßte benfalls die zahlreich Erschienenen, worauf aus dem Zug die Staatshymne ertönte. Zuerst besichtigten die Ausstrllung die Vertreter der Behörden, die sich auch in das Erinnerungsbuch eintrugen, sodann aber begann ein lebhafter An- id«mg bis in die Abendstunden, da speziell viele Umegbungsschulen die Ausstellung besichtigten. Auf der Durchreise durch Polj-öane benützte Herr BanuS Dr. MaruSiL die Gelegenheit und ließ sich die Bürgermeister der Umgebungsgemeinden vorstellen, die an diesem Tage in großer Zahl in unserem Orte weilten. Der Zug setzte am Sonntag seine Reise nach Pragersko fort. Po. Die vo« hiesißen Gsksl am Sonntag, den 2. d. veranstalteten turnerischen Borführungen, die zur Gänze sehr gut gelungen sind, besuchten auch der Bezirkshauptmann Herr Ma ? ar und der Abgeordnete Herr Direktor K r e j L i. Das zahlreich erschienene Publikum zollte den Veranstaltern reichen Beifall. Po. Franz Gkale f. Wie schon berichtet, verunglückte vor kurzem der Ü^tzer Franz S I a l e in Makole bei PoljLane beiin Anschirren einer Stute. Trotz Z^r sofort geleisteten ärztlichen Hilfe gelang es nicht mehr, den Bedauernswerten am Leben zu erhalten. Herr Skale verschied Eonntag nachnlit-tags. Menstag fand unter riesige? Teilnahme der BevSkkemng da» Leiche^gängnis statt. Beim Trauerhause verabschiedete sich in liebevollen Worten vom Toten dessen Freund und Kttmerad Herr F. E r k e r. Am Ortsfriedhofe sprach Herr Pfarrer 8 e-gula ergreifende Worte unid als noch ein Männer- und ein gemischter Chor zwei Lieder zum Bortrage brachten, blieb wohl kein Auge trocken. Po. ««henwffShtMg i« Die SchÄler der Volksschule in Studemce zeigten wl^er, daß sie Theater spielen können. Diesmal lenkten sie mit der Auffüihrung des MitrchensPieleS „Die Wu:Ä>ergeige„ die Auf^ merksllmseit der großen und kleinen Zuhörer aus sich. Die der Ausführung vorangegan-g«ien Deklamationen imirden ebenfalls sehr lboifällig aufgenontnien und verdient der agile und eifrige Lehrer.Herr A. Stefa^-eioza, der sich für die Veranstaltung verdient gemacht hat, besonderes Lob. Po. Ae Rache des Bettlers. Bor kurzeni brannte das Wohn- uitd Wirtschaftsgebäude des Besitzers Franz Ur^iL in Koöno vollständig beiter, d^r das Maschinen siewehr l'e" diente und eben daraus einiqie SMsie abgeben sollte, an. Der Vkann ersä^rack un> riß in seiner Verwirrung den MMinen-gelvehrlauf derart um, daß er geqen dc'n König und sein Nefvlge gerichtet war. Ein Fa^briVsdirektor bemerkte die <^falir, spran.? zum Maschinengeiivehr nnd schob den Lauf ^iseite. Inzwischen wurden bereits einic^e SlWsse aus den: Maschinengewehr abgefeuert und eine K^gel bv>hrte sich zwei Schritte vor dem König in den Boden. Hierauf übernahm der gesch?iftSführende Direkti)? sel>bst die Vorführung de? Waffe. Mathematik. „Wenn ich dir sechs Dinar^in die Hosei<^ tasche stecke, dein guter Vater sieben un^> deine Mutter acht, wieviel hast du dann?" — „Nichts — ich habe ein Loch in der Hosentas^." Sauner. „Willst du für mich ein Wort kei mekn?» Braut sprechen?" _ „Gern. Wo denn?" — „Auf dem Standesamt." Kleiner /^meiaer /^nsi^gvn MltztWQssy sinck D m>»»r in öfies-marken dvi?ulegvn, cla ansonsten cliv /^(jmlnlsttation nivkt in dsi' !.scje 1st/6 Ie»ite ^eerd«t» M» 24'-. Z440 - (»roü« l»«i 'ü.!^ M A UM. llNlli Isl! ^ür einwitchentlill» Motorrad, tour durch Oesterreich suche iiliiqcn Mitsr'rfin1. »e Rechnuldg. Adr. Verw. 8M. «II«»»»»»»»»»»»»»», »>UP«r»eIe «. Vbftgarte», Elke Oro-^ttova ulid Smetanova uilica zu oertaufen. Anz. ^i, devSka 8, ZtdanSek. 812^. Be»I>aus« »eue Villa mit 4 Vvynungen in Dtaribor. 5 Ml-«Uten vom Bahnhof. Adr. in der Verw. _ VauP^tz, Stadtnahe, gegen Sparkals<,buch der Mcitna vra-nilnica und etlvcis Bargeld billig zu verkauifen. Antr. unter „Günstig" an die Berw. 81(12. vckh«»»» zweistSckiq. Stadtnahe, gut vereinst, mit bequemen Wohnungen, wird tauschen gesucht gegen kleineres Objekt in Maribor. 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