HMW! i >' - I», li>,'!!,P>»>r g>'»,j. halbj. s>„ l> Mil dcr Post ^l"'N> !>- ", >>'>l>,. fl. ?.5>>», Ml'Ut.^, 3. Illli onlellionsnebiih, l'i» IU Zeilen : lmal^tr., /,!N. X' s>. !!. s. >,,', I!!lcsl!l,'!,>^!!p^l irt^>»!. !!<>ls. l87l. Amtlicher Theil. Gesetz vom «5. Juni RH?< betreffend dic B«,N'illign»g von Stcucrfreiiahrcu bei Neu-, Um- und Zubantcn ii, den Jahren 1872 und 1873. Mit Znstimmling der beiden Häuser des Reichs ralhes finde Ich zu verordnen, wie folgt: H 1. Dic niit dem Gesetze vom 15). ^lovember 18tt7, R. G. Bl. Nr. 137. für die der Hauszinsstcucr unterliegenden Ortschaften nnd einzelnen Gcbändc. dan» die mit dcm Gosche vo.n 3, Mär; 1868, N. G. ^>l. Nr. 1<>, für die der Hauöllassenslencr l.nlcrlicgcndcn Ortschaften und einzelnen Gebäude rückfichtlich aller bib Ende des Jahres 1809 nach den bestehenden Verordnungen vollcndclen nnd bcnützl'ar geinachten )ieu-, Um-und Zubauten gewählte ausüahmsweise Steuerbefreiung von 15 Jahren bei Neubauten und von l2 Iahrcu bei Um- und Zubauten, welch? urt dem Gesetz vom 24. December 1809, R. G. Bl. Nr. 188, auf Baulichkeiten der Jahre 1870 >,»d 187! ausgedehnt wurde, hat auch noch für jene Gebäude zu gc lc:>, welche im ^aufc der Jahre l872 und 1,^73 nach den bestehenden Aauord-»ningeu vollendet und benutzbar gemacht werden. Art. 2. Der Finanzmiinstcr wird mil dem Boll-zngc dieses Gesetzt beauftragt. Schönbrunn, den 15. Iuui 1871. Fran; Ioscph ^n. ^). Hohcnwart n,. ^. HolMthan m. ,1. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben auf Grund eines v^in Reichskanzler, Viinislcr dcö kaiserlichen Hauses und dcö Aeußern, crstaitcten alleruntcrlhänigslcn Vortrages uiit Alleihöchstcr Entschließung von, 25). Inni d. I. cinc iu der Präsidlalsccliou dieses Ministeriums in Erledigung gekom-üenc systemisirte Scctionsralhi'stcllc dcm bisher uiit dcm Titel und Charakter cincS Scelions-rathcs bellcidcl gewesenen Karl Frcihcrrn v. Krans nüd eine ebendaselbst frei gewordene Hr,f- und Ministcrialscerc-' tärsstelle dem bisher mil dcm Titel und Charakter ei»eS Hofsecrelärs bethcilt gewesenen Rndolf Snlzbcck allcr-llnädigst zn verleihen geruht. Se. t. nnd l, Apostolifchc MajestiU habe» mil der Allerhöchsten Entschließung vom 25. Juni d. I. den ScnalspräsidcntlN des Obcrslen Gerichlehosec« und V^it glicd dee« Ncich^gcrichlic« Juan ssrcihcrrn u. Avfal tern zuin Stellvertreter dcS Präfidcnlcn dcS Reichs-gerichtcg nllera.nadia.st zll ernennen geruht. Hohenwart m. i>. Habietinck ni. ^. Sc. t. und t. Apostolische Majestät habcn mit Allerhöchster Enlschließimg vom 25). Juni d. I. den Obcr-lan^cilgericht^ralh i« ^rag Fedor ik r o n> c r znin Präsidenten des ikrcisgcrichteS il, O^cr allergüädigst zu cr^ ncnncu geruht. Habl'etl'llek in. ^». Se. f. und l. Nvustolischc Äl'ujcstät haben mit Aller-höchslcr i^ntschlicßnng vom 25>. Inni d. I. den mährisch schlcsischcn Oberlandc^gcrichlorath Ferdinand P r o l sch nnd dcn Bninncr Vandcc-gcricht^ralh Johann Chinclar z>l Kreisc,erichli>p>äsldc»tcu, und zwar Ersteren für Iglau und Vetztercn snr ^lenlilschein allergnädigst zu ernennen «."»hl. Habictinek ,u. ,>. Sc. l. und l. Apostolische Majestät hab.n mit Aller-höchste ^ntschl!cs;nu^ vom 25. Juni o. I. deu Brünncr ^andcsger!ch!i«rlllh Anlon Schwalm zum Nathe dct« mährisch schl^sischln OberlandecigerichteS allergnädigst zu crne»ncll ßcruht. ' Habietinck m-i). biichtaültlicher Theil. Politische Uebersicht. V"il'a.1>, 2 Inli. Die taiscrlichc A n t >v o r t an die schlcsi schc Deputation wird uom schlestschcll Vandci:dmstc ^^rnhigung cr-lheilcn. daß cS Niemand, und am aUcrwünasten Sr^ Majestät selbst, je in den Sinn gclommen sei, die Selbständigkeit Schlesiens ilgcndwic anzugreifen oder z in Frage zn stellen; die bänglichen Gelüchtc hätten, so ü'ic viele andere, offenbar nur ihre» Ursprung iu jeium ulipatriotischcn Thnlc der Presse, welcher jede Gelegenheit beni'we, Unsricdcn nnd Unrnhc zu säen, un somchr, als diese Presse nur hicum»' >ebe." Angesichts des glän;e»!)ln Resultats der franzö' fischen Anleihe (am 28. d.. halb 4 Uhr, waicn uier Milliarden gezeichnet) drücken alle Parteien ans Poliycr-Q»c>l!cr zu Fiücmzavraiigcmentl', welche die so-fortigc Verjngüng über dic (Ü'.iampllgv-c duri1,scl^en, cocn-lnell ohne Bibu'.arck'schc Gegcl,l,isli!Ngcn. Es heißt jetzt, dab die Kriegsgerichte von Versailles ihre Verhandlungen irsl nach den Wahlen eröffnen werden. Rochcsoit ist mit Rücksicht auf scinc angegriffene Gesundheit nah denl Hospital uon Versailles gebracht worden; wa,: ein Adcndblalt von feiner töntiueichlmg ane der Hast cr^ählle. gehört in das Gc-bict der Phantasie. Man meldet die Verhaftung zweier Individuen, welche unlcr der Comnnm.' eine hervorragende Rolle spklten. Daö eine ist ein gewisser BiUY, wclchlr die rechte Hand t>eü gefürchlitcn Billioiay war. Wie ein Corrcspondcnt der ..Köln. Ztg." millheilt, soll die bewaffnete Macht i?i Paris in Zukunft ans 70.0M Mann Vinic und 15,000 Poli^idicncrn und Gendarmen, im Ganzen also aus 85 000 Manu bestehen. Man glanbt damit Paris vollständig in, Zaum halten zn könne». Ungeachtet ocsfcn wird aber die Regicruug vorläufig in VnsailleS bleiben, da es so ziemlich sicher ist, daß der Antrag, wclchcr alle Ministerien von Paris nach der allen Königbsladt vcilegl habcn will, von der Nationalversammlung angenommen werden wild. Die „Opinionc" meldcl, ein Theil dcs hohen französischen Clcrus full dcn Papst gcbetcn haben, in Corsica cin Ajyl zu suchen, um m den ersten Tagen dcS Äiouats Inli nicht in Rom anwesend zu fein. Der Papst foll dieS abgelehnt haben. Die feste Haltung Döllingcr's lastet schwer auf der (5ur>c. " Es werten allerlei Versuche gemacht, um den Qucrlopf minbc zn machen. So isl man jetzt - - wie der „Pr." aus Müücheu gcschricdcu wird — Gemuht, den geistigen Stro:n, welchen Döllingcr enlfrsfell hat, einzudämmen. Die schwierige Ausgabe, mit einer solchen Znmnlhung an Döllinger heranzutreten, fiel einem österreichischen Bischof zu. dem Sccretär dc? Lon cils. dcm Bischöfe ssehler vo! St. Polten. Vor ungefähr drei Wochen wnrdc Sr«tHU0 imtntmticlr" fci> tcüs des Papstes oder tnS Concils das Schema der Iu-fallibllität in die Reihe der sogenannten theologischen Docttmcn verletzt ulld dadurch feiner dogmatischen Bc dcutung v oll ko in inen verlnsl'g werden tö'ine; in diese« Richtung sollen sich, wie Bischof Fehler anefuh'tc, die Anschauung?» der großen Mehrheit der dentschcn nnd nnd vornämlich der Car dinal Ranscher bewegen. Nach dnseu einleitenden Äc-meilungcn riickle Äischos ^rhler mit dem Vo,schlage herans, I ölliu^cr lüü.ic, wenigstens so laoge dicic Frage uichl llilschicden sei, nicht die Fal),lc offenen Aüsilihrs gegen die Kirche, Concil und Papst auspflanzen, und die Kirche vor riner ucrhängnißvollen Spaltung bewahren, Ttistspiobst Oöllinaer büeb <-,bcr diesen Persnchen gegen über uncischulte»lich und Bischof Gehler reiste nnvcr-richtclcr Dinge heim. Aus Vondon wi,d offiziell gemeldet: Der Wa shingtoner Vertrag wnr^c nm 17. d. ralifieirl. Die französische Anleihe findet dort starte Theilnahme. Dem ,. Da>ly Teleg'aph" zufolge ficht der Bcsuch dcs Kronprinzen und der Kronprinzessin r>ui: Picuhcn bevor. Das Gerücht, daß Cngland Helgoland a» Oäncmart ablrctcn wolle, nu, die Ausgleichung der nordschlcslvig'schcn Frage zu erleichtern, culbehit jeder Begründung. Cssad Mascha lehrte von ,e!mr M,ssio>: aus ^''crl>>'. nach 6 oust ant in o pel zurück und übe, brachte ein eigenhändiges Schreiben des K.nscr? Wilhelm au den Lullan, das voll der nil,ri.bligsttn Ficundschafl^Ver^ sichcrungcu ist. Delegation drs ungarischen Neichslages. Wien, 28. Juni. Präsident Gras Majlalh eröffnet dic Sltzul'l, um 10 Uhr. Auf der Ministcibank: Sc. Excellenz der 5>rr Rcichsfinanznnnistcr v. Von y ay. Ferdinand Cbcr interpcllirt den gemeinsamen Mimster dcS Auswärligcn, ob scit der Vondoner (5on-scrcnz bereits Schritte gemacht wurden, um im Cm» vernehmen mit den inicicssirten Uferslaaten die Reguli^ rungsarbeiteu am Ciscioen Thore je früher aufzunehmei', und ob dic Regierung geneigt sei, die Donau-Commis-siun, welche bisher so ersprießlich gewillt, zu diesem Pr< Hufe zu cmpsehlcu. Folgt die Specialdeballe über dcu Bericht des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten. Titel I, ..Ccntrallcitung und Kosten für politische Informationen," im Vclragc von 260.00(1 fl., wird ohne Discussion bewilligt. Die außerordentlichen Ausgaben snr diesen Titel werden ebenfalls ohne Debatte bewilligt. Bei Titel 2. „Erfordernisse für die Diplomalic." macht Cd. Zsebenyi hinsichtlich des Bolschasterpostens iu Rom das Gedenken gellend, daß dieser nicht mehr in den Kreis der gemeinsamen Angelegenheiten gehöre ui'd folglich die Dolalion nicht in der Delegation voliit werden löune. Der Papst habe aufgehört, ein well' lichcr Herrscher zn sein, die Agenden deS Äolschaslers in Rom seien dcmnach tcinc politischen, sondern durch' aus religiöse, die religiösen Angelegenheiten gchcn aber die beiderseitigen Ministerien Ungarns und Oesterreichs an. Crzbischof Hajnald rechtfertigt zuerst gegenüber den gestrigen Ausführungen Zscdenyi's das Vorgehen dcs Reichskanzleio in letzterer Zeit ncgen daS Uufch!' barleilsdoMa ui,d bestrcittt dann die Richtigkeit der Vthauplung, als haben die römischen Angelcgenhcilei« bcrcits ausgchärt, gemeinsame Angelegenheiten der Mon< archie zn sein. Wenn bisher cin Botschafter in Rom erhalten wurde, so geschah dies > cwin nicht mit Rück-sicht auf die weltliche Macht des Papstes, dcnu diese war nicht von der Art, daß sie der Monarchie von Nutzen werden konnte. Wäre lediglich dieses Moment waß^ gebend, dann allerdings dürfte für den römischen Got-fchafterpostcn lein Kreuzer votirl werden. Aber maßgebend bci Cihallnl'g dcs römischen dip»-malischen Postens kam nie die weltliche Macht, sondern die Bedeutung dcs religiösen Momentes für das 3taats-lebcu in Rücksicht, dieses Moment aber müsse noch heute gewürdigt werden. Einsichtige Staatsmänner können die ^edcntung, welche die religiöi>sitllichtn Faclorcu für den Staat haben, nicht unlcrschätzm. Ein coi'crctcs Beispiel biete in dicscr Beziehung die so kleinlich scheinende Angelegenheit der Reslaurirnng einer Kirche in Jerusalem. Drei Großmachle stritten mit einander, wer das Rech! habcn foll, die Ncstaurirung vorzu« mhmcn, nnd die Sache wnrdc schließlich durch cincn Compromiß beigclcgt. Man müssc anerkennen, daß die rlligiös sittlichen Fragen zugleich weltliche seien, nnd wird dies zugegeben, so werde mau auch zugeben m»ssen, daß die Monarchic in Rom auch nach Ausholen der weltlichen Macht dcS Papstes wichlige Interessen zu wahren habe, daß demnach der Äolschllfttlpostcn aufrecht erhallen bleiben müsse, (schall.) Graf Szechen spricht ebenfalls für die Vcll>c-hallung dcs Bolschaslc,Postens. Scton die Nückstcht a»f Italien, welches offenbar großen Werth auf d'e <'lner-kcn.'ung der päpstlichen Eouvc,°i"l<ät le«e, ged'ttc d.es. Daß die römisch", Ängclcgenheitc,' anfacliölt hcltlen, gc-mcinsaiuc zn sein, la.m er »ichl zugeben. Die HcmdclS-angclegenhcilcn z. B. bilden eine,, Zwelg ,cncr Agenden, welche dic beiden R^ierumicu ainichen. und dcm Umstände gegenüber wcrdcn sie doch von dcm gemeinsamen Mmisttr dcs Auswärtigen vertreten. Um wic viel eher müssen die löil'ischcn Angcl^cnheilcn nach wie vor als gemeinsame I,.handelt wcrdcn. Zsedenyi: Wenn vml den geistigen Iülerrsscn die Nebe war, welche zwischcn den Staaten und Rom bestehen solll". so muffe er doch fragen, ob all' das, lvlis in letzter Zeit in Rom geschehen, geeignet fei. die geistigen Inlcrcssm der Voller zu fördern? (Beifall.) Oas sei sicherlich nicht der Fall. nnd rs sei daher srlbjt „ach dcn An^sührungcn dcs Erzbischoss Hajnald kei« Gruud zur Beibehaltung des Volschafterpostens vorhanden. 1096 Trefort verwahrt sich gegen den Vorwurf Haj-naldS, als würde er den Einfluß giftiger Factorcn auf das Staalsleben unterschätzen. Regierungsoertrctcr Orczy theilt die Ansichten Hajnalds in Bezug auf die Interessen, welche die Monarchie in Noin zu wählen habe, Außerdem sei hinsichtlich der diplomatischen Verlrctungeu auch das Vorgehen der anderen Mächte nicht zu ignoriren und da die Übrigen Mächte ihre diplomatischen Vertretungen in Rom aufrecht erhalten, töunc Oesterreich-Ungarn leine Ausnahme machen. Ncdncr empfiehlt schlichlich die Annahme dcs be-treffenden Postens (Beifall) Bci der Abstimmung wird Titel 2 unverändert angenommen. Das Extraordina' rium für diesen Titel so wie die Bedeckung wird ohne Discussion angenommen. ^ Titel 3, ..Eonsulalsausgabeü", wird mit dem prä-Uminirtcn Ordinarium von 0 si. ohne Bemcr-lung votirt. Desgleichen wird das Präliminare des E^tra-ordinariums mit 16,000 ft. bewilligt. Ebenso wird die Bedeckung zu diesem Titel mit 127.000 fl. genehmigt. Titel 4, „Subventionen für uiontenegrinischc Flüchtlinge" wird anstandslos mit 12.000 si. bewilligt. Titel 5>, „Subvention für den öslerr. Lloyd... Ed. Fsedenyi bringt folgenden Befchlußantrag ein: „In Anbetracht, daß dic geschlossenen Verträge nur für die Zeit ihrer Dauer van bindender Kraft sind, die Ver-trags«it des österr. Lloyd aber mit Ende dicscs Jahres abläuft, mithin die garaxtirtc StaatSsubventiou am ^ltcn December 1871 aufhört: beschließt die Delegation, daß die als Subvention für den östcrr. Lloyd präliminirtc Summe von 1.700.000 fi. eine Aufgabe sei, deren Bc-williguu^, insolange dic Legislativen der beidcu Reichs-i hülsten in dieser Angelegenheit uicht verfügen, nicht in den Wirtungotrcis des auswärtigen Amtes aufgenommen werde." Graf Anton Szapary bringt den Beschlußan-trag ein. die Delegation möge die Subvention unter dein Vorbehalt votircn, daß dieselbe vom Parlamente gutgeheißen werde. Nug. Trcfort beantragt, diefe beiden Beschluß-antrage mögen in Druck gelegt und später in Verhandlung gezogen werden. Wird abgelehnt. Graf Szechen unleistützt Szapary's Aulrag. Der Einwand, daß der Reichstag eine von der Delegation votirle Summe nicht abändern sönne, sei nicht stichhältig. Denn allerdings könne der Reichstag in dcm Falle die Entscheidung treffen, wo die Delegation selber den Antrag auf Bewilligung stellt. Nach längerer Discussion wurde der Antrag Zsedc» nyi's angenommen. Schluß der Sitzung halb 1 Uhr. Aus dcm Ncichsrathc. Abgeordnetenhaus. Wien, 28. Juni. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde die Debatte über die Grundbuchsoidnung beendet. Es wird sodann noch eine Reihe von Gesetzen erledigt. Das Gesetz betreffs Regelung der Pensionen und Gehalte der Beamten an den Universitätsbibliotheken wird ohne Debatte angenommen. In derselben Weise wird die Regierungsvorlage, betreffend die Veranstaltung eines LotterieanlchcnS f^ ^e Landeshauptstadt Innsbruck genehmigt. ES gelangt daS Gesetz über die Aufhebung der außerordentlichen Revision in Straffachen zur Discussion. Der Ausschuß, vertreten durch Dr. Glaser, l'eanlragl verschiedene Modificationen an dem vom Hcrrcnhausc beschlossenen Gesetze. Das Gesetz n,ird mit dcn beantragten Modificationen in zweiter u^d dritter Lesung angenommen. Nächster Gegenstand der Vcralhuug ist das Gesetz über die Bedingungen uud Zugeständnisse an die Rudolss-bahn für den Bau der Zweigbahn Hieflau-Eisenerz. Oasfelbe wird genehmigt, desgleichen jenes bezüglich der Bahn Lieboch Wics. Nächst.' Sitzung: Frcuag, .W. Juni. Dic neue Maß- und Vmicht5ordnung. Das Abgeordnetenhaus hat bekanntlich in seiner Sitzung vom 22, Juni l. I. einen Gesetzentwurf, betreffend die Einführung cincr neuen Maß- imd Gcwichls-ordnung, angenommen. Wegen einiger Differenzen mit der vom Hcrrcnhausc beschlossenen Fassung d^s erwähnten Entwurfes wird derselbe noch einmal Gegenstand der Berathung in der zweiten Kammer des Rcichsrathcs werden. Die Erfahrungen anf voltswirthschafllichem Gebiete, sowie dic Wissenschaft sprechen für ein einheitliches Maß- und Gcwich < ssystem als Gcnningut aller civilisirlen Staaten. Man zählt 142 Millionen Menschen auf dem ganzen Erdkreise, welche ein solches einheitliches System sich adoptirl haben, und auch an Oesterreich tritt die Aufgabe heran, sich iu dieser Beziehung dcn audcrc>i Staaten anzuschließen. Das metrische Maß- und G'wichtssyslcm ist in Frankreich, Belgien, in Theilen der Schweif Spanien, Por« tun.al, Ilalieii, den Niedcrllmden, Schweden, in der Türkei, Mexico, Ehili, Brasilien, Neugrcmada u. s. w. angenommen, und tritt im norddeutschen Bunde am 1. Jänner i872 iu Wirksamkeit. Für dic im Reichs-rathc vertretene« Länder ist der 1. Jänner 1870 als Tag der Einführung dicscs einheitlichen Maß- und Oc-wichtssystcmö bestimmt, und cs wäre höchst wünschens-werth, daß auch dcr Pester Reichstag cinen gleichen Termin für das Inslebcnlr.-lcn dcs metrischen Maßes in dcn Ländern dcr nngarisä.cü Kiunc festsetze, damit ganz Oesterreich zu einer un>) derselben Zeit sich diesem uivellirendcn Zuge der Eivilislilion abschließe. Mit der Einführung einer neueu Maß- uud Gewichlsordumig wird mit allen Gewohnheiten und Gepflogenheiten gebrochen werden, und man muß sich im Vorhinein mit dem Gedanken vertraut machen, daß Bequemlichkeit und Vorurtheil dieser Reform manchen Widerstand bereiten werden, namentlich wenn man bedenkt, daß man im kleinen täglichen Verkehre mit der neuen fremdartigen Nomenclatur sich schwer befreunden wird, Der Werth und die praktischen Vortheile eines einheitlichen Systems werden jedoch in allen Schichten dcr Bevöllernng zur Würdigung gelangen, wenn der bis zur obligatorischeu Einführung bestimmte Zeitraum von nahezu fünf Jahren zu gemeinverständlichen Aufklärungen benutzt, und wenn rechtzeitig in den Volksschulen in gleicher Richtung gewirkt wird. Die Majorität dcs Ausschusses, dcr sich mit dcr Vorberathuug dcs in Rede stehenden Gesetzentwurfes befaßt hat, als auch die Majorität des Abgeordnetenhauses entschieden sich für die fremdartige No> mcnclatur der einzelnen Maße und Gewichte, währeud eine Minorität im Ausschüsse uud im Hause mit den, Vorschlage dcr Bcnenuuug dcr Maßcinhcilcn in deutscher Sprache hervortrat, um dieselben dcm Volte verstand' lichcr zu macheu. Wir nchmcn leinen Anstand, zu erklären, daß es leichter fällt, im alltäglichen Verkehre sich des Wortes „Dritlclzoll" statt Ccutimetcr, „Strich" statt Millimeter, „Ncumaß" statt Litcr. „Faß" statt Hectoliter, „Doppelpfund" statt Kilogramm, „Halb- loth" statt Decas,,amm u. f. w. zu bedienen. Dagc^'n bietet di: frcmdaitige Nomenclatur, abgesehen von sein wichtigen Umstände, daß dieselbe in allen Ländern und Staaten dcm metrischen Maß- und Gcwichtssystcmc ;g»el werden, -da dic In'crcssen dritter Personen gefährdet wa^i, wcon Per Kloster!) of. 1374—1869. Eine Novelle aus Krain. 2. „Der Tturm." (Fortsetzung.) Nachdem ich meinem Freunde die Lage der Dinge auseinandergesetzt, war er foglcich bereit, fchnallte schwei. gend seinen Säbel um, und wir schritten eilig nachdem Dorfe; ich wollte dem Pfarrer von meinen Äefürchtuugeu Nachricht geben, ob er, der den größten Eiufluß auf die Gemüther hätte, nicht sein Möglichstes thun wollte in dieser Angelegenheit. Leider war er uicht zu Hause, sondern zu einem Amtsbruder nach dem nahen Bezirksstädtchen gefahren, indessen schon früh am Nachmittage. Vor dem Thore des Gemeiudchauses standen die Bauern in einzelnen Gruppen und sprachen lebhaft mit einander; unter der Linde waren die jungen But scheu versammelt, dcr Krug giug von Hand zn Hand. abcr Alles war. wie die anderen Sonntage auch uud nichts Verdächtiges zu bemerken. Am Ende dcr Dorfgassc näherte sich uns ein Bursche, der mich mit einem Wägelchen von der Eisenbahnstation abgeholt hatte vor einigen Wochen; dcr gute Junge schien verlegen; als ich fragte, was vorginge, versicherte er, es sei nichts, und ob ich nicht den Abend zu ihnen kommen wollte, seine Schwester, Aemichen die ich doch auch kenne, sei von Laibach zurück, ich solle ihn besuchen. Ich sagte: vielleicht! Dann bogen wir von der Straße ab, zwischen Gärten und Häusern durch, über die Wieseu iu dcu Wald hinein, denn wir mußten einen tüchtigen Umweg machen, wollten wir unbemerkt nach dem „Klosterhofc" gelangen. Eine Stunde mochten wir fo rüstig gewandert sein, als uns aus der Feine ein Gejohle und Gcjauchze, seltsam widerhallend, an's Ohr schlug. Wir spannten alle unsere Kräfte an. um rechtzeitig einzutreffen, wir wußten wohl, was Aberglauben, und dcr Haß gegen Vornehme, so tief eingewurzelt im Leben dcs Landmanns, vermochten. Endlich erreichten wir die Höhe uud traten unter deu Bäume» hervor; es war schou duukcl, ohne daß wir im dichten W^ldbc» stände dessen gewahr worden würcn. Unten aber im Thalgrnnde um das Schloß wogte und summte es, wie um cinen Bienenstock, und der Glanz unzähliger zlinn-fackeln. die die Bauern trugen, spiegelte sich im Teich, uud warf grelle Lichter auf die Mcngc. die lärmend nach dem Freiherrn rief. „Heraus soll er, der Heide! heraus! Wir wollen ihn haben dcn Hexenmeister!" ..Die Felder und das Korn hat er zernichtet!" „Dann zahlen wir ihn für die Mühc. Heraus mit ihm!" Uud Steine flogen nach den Feustcru, daß die Scheibeu uiedertlirrten. „Und die juuge Hexenbrut!" „Dcu Italiener! dcn Italiener! Dcn giftigen, gelben, watschen Hahn! wir wollen ihn braten." Entschlossen trat ich unter dic Lauolcutc. „Mäuncr! was woll! Ihr hier und mit dem Frci-hcrrn? Seid nicht wie das Thier, das unvernünftig handelt, ohne Ueberlegung! Gedenkt die Fulgcn, sie treffen Euch, wie diejenigen, dic Euch irregeführt, oderauch Euch allein! Was hat Euch dcr Hcrr gethan?" ..Was, dcn Teufel, scheert Euch das?' troh'c ein Vurschc, cin baumlanger Kerl, seinen üiiuütel schwingend; ..geht Eurcr Wcgc, oder woll! Ihr a»ch clwas a»f den Kopf, was lein Hutmacher in seinem Vadeu führt?" „Laß ihn immer," sprang da einer aus dlr Menge, „bei Gott, Franzl! oder es geht Dir übel, hörst Du?" Ich erkannte Andres, den Bruder Acnnchens, dcr sich zu mir stellte, kaum, denn sic Alle halle» geschmär;. männchcn, sah heute aus, wie der Teufel, uud' mac^lc Sprünge mit scincu krummen Veinchcn, wic cin LaM" frosch. „Hche!" schrie er tn dcn höchsten Töucu, „blcü't wcg hculc, wcg! sage ich Euch, ich! odcr cs wird .,i.I,t gut, sage ich!" — Ich war bis an's Thor zurückgewichen, das ich mit meinem Vcibe deckte. Keiner von dcu .sluechlcn 5es Frcihcrrn ließ sich blicken, sie wann wahrscheinlich selbst 1097 das Ornndbnchsgericht lediglich die unconl, olirbaren Angaben d>r T,^bularurku.,^>n m >,'>' oie Zn^i,öri^>,!t lince Trc>ü,s:nckes zur G!nndl>-,v. seincrAnllshandulncjen n>a l.c.^ inül'Ue. Wenn dic Oerichlc daher pc>n dem Gestoben gc-leitet sl!'d. dic fnihe^ dlirch die Thcilnnsisb.willigung ge-liefert'.- Bescheini^urg j hl i» an^erei Weise eis yen zu lassen, so kann diesein Bestreben g^wiß > icht cülgcgcn-gelreleil werden, und cs muß in gleicher Wcisc anH gc-ditligl werden, unnn dic Gerichte sich uon dcm gleichen Gttanlcii auch in jcncn Fällcn leiten lassen, in welchen ciuc Grundzerstücknng r>o» der Th^ilnll^obcwilligung cinc: politischen Nchm'dc frnhcr ni!t abhängig war. Ueber dies.s Ziel sind abcr offenbar j.'ne Ocrichtc hinansgcgan' ßen, welche sich mit cincr ^eschcinignng nicht begnügen, u»o vielmehr ^^^> vollen ^eiocis der Znsigleil dcs Trcnnslückes ^ii o.m Htumni^utc vcrlangeii, Wenn dic Gerichlc zur Ueberzeugung gelangcn, daß bei dcr Beurtheilung eines O'undlrcnn'.iüszs^csnches dic Znqehörigteit ^cs Tr^nüs'.ück.s zn dem Slamm,i>Ue nnr bescheinigt zn werden branch! nnd strenge glnoinmcn «inch mir bescheinigt werden kann, dann wird sich auch eine gleiehzörmigerc Pui^s weit leichter he!aniei gleichaltigcn Verhältnissen wird auch da« richterliche Ermessen zu denselben Ncsn! latcn führen. Das Inslizministcrinin weist schließlich aus ciuc neneslc principielle Enlschcidnng des l. l. Obersten Gc« richtc Hofes hin. ? iesc höchflc richterliche Bcho'rdc hat nämlich, nachdem ibr die Mannigfaltigkeit dcr gcricht lichen Praxis dnrch daö Instizministcrin»! ^nr Kclmt-riß gebracht worden war, einen Plemnbeschlnß gefaßt, dnrch welchen folgender Satz für die tünsligc Indicatnr des l. l. Obersten Gerichtshofs als leiten«) anerkannt wnrd:: ,,In den fällen der nach dem Gcsctzr vom <) ang(snchtcn Evösfünng cincl nenen biicher-lichen Einlage fnr cincn Theil von einem in dcn öffentlichen Büchern eingelilMncn Gute oder der Zuschreibnng desselben zu einer anderen bnchcrlichcn Einlage genügt zn der für die Bewilligung d.s Gesuches erforderlichen Vcschcinigung dcr w,der ans dcm öffentlichen Anchc selbst ersichtlichen, nuch dnrch voll beweisende Urkunden fcstgcslelllcn Zugehörigkeit dcS Trennstnckcs zn dcm Stammgnte d,e Vorlage des nnitlich bca.lanliia.tcn, diese Zugehörigkeit erbebenden Anl<;ngeS ans dcm Kataster und ucbstbei 5eö vom Ocmeilideamte des Bc^irkcs der Etammrcalität anellicsicllt.u Zeugnisses, daß daS Trenn« stiick ^nr Zeit bei dem SlamllMtte bewirthschaftet und beslcncrl wird." Das Instizininistcrium ist selbslversländlich N'cit danon entfernt, dcr Sclbsländusi.'it des gerichtlichen Urtheiles nahelrctcn z>, woUcn, ftlanbt jedoch, daß cinc reifliche Erivässnn^ dcr in seinem Erlasse gegebenen Dar-st^llnna. da^ll beüraqen lünne, ans die gerichtliche Prax!s cincn I'erichli^cndcn Einflnß i,,! ü!nn und zugleich die cr-liünichlc Oleichfmmi^elt uud Slaligtcil der Indicatnr auch iu den unteren Instanzen zu fördern. Oagesneuigkeitm. -- (Militärisches.) Wie nach dem Kriege von 186L, so werden cmch jctzt in Berlin Znsammcnstcllnngcn Über die ans mililänschcm Gebiete gemachten «Hrfahrnua/n und Wahruchmnngcn angeordnet und znu, Gegenstand einer Konferenz höherer Officicre, der Oencralstäbe wie dcr verschiedenen Ncgimcnler nnd Wasfcn gemacht. (5ö winde sich dabei nm dic Frage handeln, inwieweit die Cinsnhrnnq unter der Mcngc. Mcin Frcnnd, dcr Doctor, rcdcle cincm andern Haufen zu, dcr sich um daö Gedändc hernm ge;ogcn; aber durt wic bei mir brummten sie und schntlelten Köftfc und Fäuste, cs wogtc drängend her und hin. Plötzlich erschollen dnmpfc Schläge; sie woll-! ten sjchcr das Hintctthor, das auf dcn Hof führte, erstürmen; schon gab dcr Valtcnvcrschlaa., dcr diesen gegen den Part absperrte, krachend nach, cS war dcr höchste Augenblick: ich schwang mich in ein Fcxstcr b/nanf. das clwa einc Klafter über dc", Oodcn znr Seite des Thores angebvacht war nnd sprang hinein. Dichte Finsterniß umgab mich, unr das Branscn. daö Uum andern Ende dcs l^urridors — denn in einem solchen mnßte ich mich ueslndcn — zu kommen schien, wies mir dcn Weg. Dort land ich Nenata; das Vicht «uö dcr Olastngcl einer "Mftc, das durch die osfcnc Thinc des Zimmcis N.«' ^^ "^ ihr Msicht, das bleich wic dcr antrat ^'"^ leicht anf, da ich an sie hcr- .«s'..."^'.! ^"'bc!' mnrmclle sie und erhob ihr Cw un^elo'^^7^^ c. ,. .""'," ^ Hi'xmcls willn, schießen Sic nicht, 3>an c.n! oder . II. Was dic einzelnen Zweige der Bergwerkspro-dnclion betrifft, so zeigt uns den mächtigsten Aufschwung in den drei Jahren 1807—1869 das Quecksilber in Folge des vcnragömäßig gercgcllcu Produclcnabsatzeö. Es slicg die Erzgewinnung von A05.725 02 Clr. im Sie klammerte sich an mich. „Nein, ncin! ich kann nicht! in dieser sinchlcr-lichen Herzensangst, o mein Ootl!" Schluchzen erstickte ihre Stimme, sic schlu,) sich bcide Hände nur das Gesicht. ! „Renata!" Wildes Nnfeu nnd Schreien nnd schwere Fnßtriltc .nahten. „Sie habcn Recht! sagte sie uinthig aufblickend, ja! o eilen Gic!" — Ich flog den Gang hinunter, dic nächstc Treppe, die mich ein gütiger Znsall finden ließ, zum Thurme empor. Die Rolle war ans der anderen Seite in das Gemach dcS Freihcrrn cingcbrochcu. Der Tisch, woran cr gesessen, m.t dcn aslroliomischen Instrnmcntcn nnd dcn Sternlailen war umqcstürzt, das Oel dcr Lainpc halte sich crgosscn nnd das sscncr, das der glimmende Docht entfacht, schlng hell auf. Mit erhobenem Vcilc aber stand vor dcr hohen Gestalt dcs Frcihcrrn cin jnn-gcr Bauer, wic ein Eichc!',stllmm. „Da ift cr inmitten seincs Teufelszeuge?!" „Nicdcr mit ihm!' scholl cs durcheinander. Ich sprang mitten in das Gedränge nnd riß dcn Kerl mit dcm Beile znrück: „Frecher Bubc! Was willsl Du hier!" „Nun, da hast Dn cs!" schrie jcncr wüthend, der Schlag sanstc nieder, ich wich z»r Seite ans. aber daS Eiscn slrcislc mein Schläfe und ich si",k blsinnuiigs-los znslnnm n. lsrtz,l,!g fc>Ig>.) Werthe pr. 225.107'59 im Jahre 1ft«6, auf 441.899^2 im Werlhe pl 752,448 ft, in, Jahre 1809. Die Quecksilderprodüeti rn ilü ^ihrc 1809 b^ trug 5054 11 Clr. im Werthe pr. 054,031'75 (Mttel< preis 116 fl. 20 kr.); das höchste Ergebniß seit dcm Jahre 1801. Ma» hofft noch eine Eleigerung desselben aus Grund der mil Orfl'u verschiedener Construction gemaä''cn Bersuche und der dabei gewonnenen Erfahrung«. Auf dem Gebiete der Eisenindustrie zcigt sich cin auhaltcuder Fortschritt. Ungcachlcl von 13 Eisenbahnhochöseu dieses Landes, wic im Vorjahre, 4 kalt gestanden sind, hob sich dic An zahl der Aetricbswochcn von 108 auf 171'/2 und im Ver^ Hältnisse zu der längereu Arbeilödauer und den vortheilhas^ ter sich stellenden Preisen, auch der Werth der Producle vou 333.420 fl. 88'/^ kr. auf 360.468 fl. 0 kr. Die Roheifenproduction belief sich auf 92.51O5 Pfund, somit um 734'9 Pfund höher als im Jahre 1808 und der Mchrwerth derselben auf 27.038 fl. 17'^ kr. Dies.' Zunahme kann auf Rechnung der günstigeren Preise gesetzt werden. Leider tritt einerseits dcr Mangel an Arbeite,» — iu Qbcrklain besonders durch die neue, den Abfluß vermin tclude Eisenbahnverbindung, — anderseits die Unzulänglichkeit dcs verfügbaren Brennstoffes einer weiteren Erhöhung der Producliou in den Weg. Mehr noch als die Roheisenerzeugung hat im Jahre 1869 die Eisenst ein gew innun g zugenommen; die Mehrcrzcugung dcs Jahres 1809 betrug'24940 Pfund mit 14.790 fl. 86 kr. Werth. Die hoheu Erzpreise, der immer kostspieligere Bezug von Holzkohle und dcr Mangel eines ciuhcitlichen Vorgehens hiebei von Seile der Gewerke» bilden die Haupt-ursachcn, weshalb uugeachtct der besonders günstigen Absatz-Verhältnisse dcr letzten Jahre die trainische Elscnindustric doch uicht jene Productionözisfcru erreichen konnte, welche sie bcrcitö in den Iahreu 1802 und 1803 nachgewiesen. Ob besonders für die Eisenwerte Oberkrains durch die bereits cröffiiclc Eisenbcchustrecke Laibach - Tarvis jener Vorlheil sich ergcbeu werde, wie derselbe im Vorhinein berechnet wurde, wird die Erfahrung der nächsten Zukunft lchreu. Zu bcforgeu ist, dciß ungeachtet des leichlcrcn Bezuges vou Breunstoss aus culferntcren Gegenden, durch die gleichzeitige Erleichterung dcr Einfuhr wohlfeileren Roheisens aus deu Nachbarländern den Hochofenbesitzeru iu Oberlrain cine Concurrcnz erwachsen werde, welche um so vcrhäugnißvollcr sich gestallcn dürfte, wenn nicht der Geist der Association sich regt und der Gegner nicht mit den-selben Wassen bekämpft wird, welchen er seine Hauplüber-legenhelt verdankt. Als eine höchst erfreuliche Thatsache kann daher die Vereinigung der sreihcrrlich v. Zois'schen Eiseuwcrlc in der Hand der neugebildeten trainischcn Industriegescllschaft angeführt werden, und cs ^ steht zu crwarlcn, daß diefcs Beispiel im weitcreu Umfange Nachahmung siuden werde. Als cin nicht unbedeutender Fortschritt, welcher sich aus die Weiterverarbeitung des Rohproductcs bezieht, ver-^ dient noch die bei dcm Victor Ruard'schen Eisenwerke in Sava erfolgte Herstellung cincs Gaspuddlingsofcns für Stahlerzeugung erwähnt zu werden, fowie auch das Streben der Eifcnwcrke Hof und Gradaz in Unterkrain, aus dem Gebiete dcs Mafchiucu- und Munilionsgufses mit jedem Jahre Vorzüglicheres zu leisten. Die Kupfererzeugung wird in Krain blos in dem im Nezirle Lack in der Nähe des go'rzerischen Ortes Kirchhcim gelegenen gewerkschaftlichen Kupferwert Skosje betrieben. Kaum cin Icchrzchcul im geregelten Betriebe, hat sich dieses junge Montanwerk ungeachtet der vielen Hindernisse, mit dcncn cs zu länipsc» hnüc, cmcn ehrenvollen Platz in dcr Reihe der österreichische» Kupfcrwerte crrnngru, wofür schon dessen Erzeugung in den Jahren 1801 bis 1809 spricht, welche sich von 46 Ctr. Rosetlenkupfer im Geldwerlhc pr 3220fl. auf 1563 Ctr. im Geldwerthe von 77.371 fl. hob. - (Fraucnverein.) Bei der am 22. Juni l. I. abgehaltenen General < Versammlung dcs Laibacher Fraucnvcrcines zur Hilfeleistung für venoundete und tranlc Krieger, dann Unterstützung dcr invalid gewordenen Sol< ^M dalcn und deren Witwen und Waisen wurden der Rccheu- ^ schaflsberichl dcs Ausschusses, die Magazinscffectcn-Schluß-rechnung uud Kassercchnnng für das Vercinsjahr 1670/1, dann der Voranschlag sür 'das Pereinsjahr 1871/2 vorgetragen, genehmig und deren Drucklegung bcschloj en Zelters wurde beschlossen, in dcr kommenden Wmtersalson zum Besten des Vcrcinssondcs cinc öffeullichc Production zu veranstalten, uud zur Vermehrung des Vcremssondcs von dcn Vcrcinsmi.glicdcru freiwillige Iahreswlrage emzuhe-dcn Hierauf 'vurden für daS to.ulucude Vcrcmsjahr nach-benannte zwölf Damen in den Ausschuß gewählt: Frau Therese Gräfin Aucrsperg. Frau Carolme ^leiweis, Frau Antonie Baronin Codelli-Schmidburg, Frau Thcrcse Lufchiu, Frau Rosa Mahr, Frau Fürstin Metternich, Frau Baronin Rcchbach, ssrau Allna Echasser, Frau Cölestine Schiffer, Frau Auguste Vessel, Frau Marie von Wurzbach und Frau Marianne Äaroniu Zois. — Dieselben wählten unter sich die Frau Baronin Eodelli-Schmidburg als Vorsteherin, dann die Frauen Marie von Wurzbach und Thcrcsc Luschin als Stellvcnrcleriuncn. Endlich wurde einstimmig beschlossen, dcn Herrn Änlon Baron Codelli-Fahncnfeld um die Uebernahme des Ehrenamtes eines Protectors und Vermögens-curators des Vereines zu ersuchen. 1098 — (Epende.) Zur Gründung des Krantenunter« stlitzungs- und Veerdiguu^vereinö der ^aibacher freiwilligen Feuerwehr spendete Herr Franz Tvderleth 10 sl. — (Aahn L er oola-^'ack.) In der Sitzung des Triester Stadtrathes vom verflossenen Freitag e» stattete Herr Hermct den Eommissionödericht üder die Angelegenheit der Vahn Servola-Vack, fiir deren näheres Studium ein Vaida-cher (^onsortiuul dcn Slcidtrach um einen Beitrag von U).000 Gulden ersucht halte. Der Bericht sucht den Nachweis zu sichren, daß diese 'l.'iuie der PrediNiuic vorzuziehen sei, und beantragt die Bewilligung des angesprochenen Veitragcs unter gewissen Bedingungen, Unlcr Auderm soll dem Consov^ tium eine Anzahl Triester Mitglieder beigegeden werden. Herr Dr. NMc brachle die Schrlite der Handelskammer in Elinuerung, welche im !>intlauge ulii früheren Beschlüssen des Municlpiumö deu i>lutzcu und die Nothwendigkeit der Predilliuie hervorgehoben hade, und schlug vor, die Angelegenheit noch durch eine andere Autorität prüfen ^u lassen, vis dahin nder die Beschlußfassung zu vertagen. Nach einigen Bemerlungen von Seile der Herren VaUon und Stad-ler, welcher letztere u. Ä. sagte, daß der an der Spitze des Konsortiums stehende ^'aidacher Handelskammcrpräsident wohl seine Giimde gehabt haden werde, warum er sich nicht an die Triester Handelskammer waudte, und nach einem Schlußworte des Herrn Hermet, der eine Linie mit einem vom neuen Hafen, den er das Grab des freien Handels von Trieft nannte, entfernten Bahnhöfe empfahl, wurde der (sommisslouöbericht augenommcu. (finsscsendct. Die delicate Heilnahrung !l«, i,:!',! ,!,> Ill,,!'v licseiligt all»,' Äranltieitel», die der Medici» loidcrstcheu; nämlich Magen-, Nerven-, Brnst-, Vnngen-. ^'edev, Drüsen', Schleimhaut-, A>hem-, Blasen- und Niere,ileideu, Tubereulos.', Diarrhöen, Schwindsucht. Asthma, v»ste>i. llnuerd»i,!>!chl>i!. V^rstopsuüg, Fieber, Schwindel, Plntanjsttia/n, Ohrent!rin,se», llebclleit uud lisicateu üli.'r Oeiiesnngen, die aller Htediciu getrotzt: Ccrlisieat Nr. ««471. Prnnetl^ (bl'i Mondoui), den 20. October I8«9. Mein Herr! Ich lanli Sie uersicheru, das; seil ich lwn der N'nndcruolleu 1i<>valc?8ci<'!r<:ol. uud Pfarrer zu Prunctto, vereis MoudoUi. vtahrhafter alö Fleisch, erspart die Il,^ro bei Erwach-scncu und ilindern 5»» Mal ihren Preis in Arzneien. In Blechliiichslli von > Pf,md ft 1.50, 1 Pfund ft 2.50, 2 Pfund ft. 4.50. 5 Psnnd ft. 10, 12 Pfund si. 20, 24 Pfund sl. 3«. Il.>v,!ll>8,',!,!i,! <^!n»<'o>,,l<'<' in Pnlucr und in Tabletten filr 12 Tassen st. 1.5,0. 24 Tassen st, 2 50, 48 Tassen ft. 45<>, in Pnluer für 120 Tassen ft. 10, siir 2«« Tassen ft. 20. fiir 57«; Tassen fl. 3«. Zn beziehen dnrch Varry dnBarrh H Comp. ill ^Vi«n, ^VHi1Ü80l»8all8« III». 2, in I.2.idack Cd M a h r, in Marbmg F. ^tollelnig, in HUagcnfurt P. Birnbachcr. in Graz Gebrüder Ol'crra nzmayr, in Inuöbrnck D icchtl ^ Fr ant, iu ^iuz Haselma l,cr, ill Pest Töröl, in Prag I. Fürst, in Brunn F. Eder, sowie in allen Städten bei guten Apuiheleru >'nd Specereihäudlcru; auch velsendel das Wiener Hans »ach allen Gegenden gcgei, Postanweisung odcr Nachnahme Wir machen hierdurch auf die im heutigen Vlattc stehende Annonce der Herren 2 >3tci»decker i> (!»v. in Hnmlinrss deionderö aufmerksam. Eö handelt sich hier um Original-Vose zu rincr so reich!,ch mit Hanftt-Gewinnen ausgestatteten Verlosung, daß sich auch iu unserer Gegend eiuc sehr lebhafte Betheiligung uorcmöscheu läßt. Dieses Nmcruehmcn verdient um so mehr oao uolle Perlrancu, indem die bcstcu Staatsgaraniieu geboten sind nnd auch vorbenauittcs Hans dnrch ein stclö streng rccllrö Handeln und Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits liclaiiut ist. Neueste M." (^nginal-Telegramme der „Laibackcr Zeitung.") Num. 2. Juli. Der Koni,, ist hier eingetroffen und wurde von den Ministern, den (Gesandten und zahlreichen Deputationen ano den» Volke enthusiastisch bcssriiftt. Ve^euwrtter. Paris, «.Juli. Das Gerücht des Vlück tritts Jules Havre's wird d^nientirt. Karlsruhe, H. III. Bas Minist» rinln des Aeusiern wurde aufgehoben und dessen Agenden dem Finan;>ninisteriu»n überwiesen. Wie». 2. Juli. Sc. l. lmd l. Apostolische Ma< lchäl sind licstclü, den 1. d. M., Abrndi« nach Ischl abgciciel. Wicn, l, Juli. Neillic!l'a!l)?i)cl^ati5l!, ^^'ncral-)el,atle üder das Gndzct de>' Aiiuislnium^ dcs Acoßcrli. Oeltz aneileliitt dic Berdicusic ^cc» Ncichskm^lcre! um die ^licdelisliclflcll»!!^ vc>in^^ al'cr nicht dcsscn deluhi-^cntell Elllänmgcn ;u glauben. Der Ncd»c> «erweist .mf dic G>,fal)l^>, w^lchc von Deulscklaxd, Ilallen, Nnßlaltd und del' iiilermUicmaleli OcscUschast drohen, oellan^t eine bessere Presse, tadelt das Vorg'hcu Äeusl's lieMlich dcs Papstes. Dic Ocnevald^attc wurde a,c-schlofscu. Neichötanzler Benft erklärt dic Auffassung, daß wit mis jetzt nur aus Nulhwcudigleit iu tue Fric-ocuipolitit fugcn, als unnchli^. Schvii dlc fiühcre Politik der freien Hand war eine Friedmepolilit'; durch WcMllc,, dcs Htrcitobjcclci ist ein fscuudfchnstlicheS cdcül'ürti^cs Vo^chcu mit Dc»!schlaud üwglisl) Wvmdcu. ^utilauo begrüßte mit lcdhaster Äefricdigima. dic An- ^ uühcruug Deutschlands uud Oesterreichs. , Dcr Rcichslauzlcr ist ül^rzellcit, dic Be^ichuussen! zu Rußland wcrdcn sich ;u gutcu flcstaltci,. Frankreich wird in uns emcn ailfiichti^-li ,^rcul>d crtetNtcl,, Italien weiß iiuscre Freundschaft zu würdigen, indem nur der NichtiutcrucntionSpolilil trcu bleiben, dabci abcr dcn (Hcwissen dcr ttalholllcu alle Schuuuuss augcdtihcn lassen. Dic Äezichlnisscn zür Tinkci s.'icu glcich freundlich, durch dic Puntllöconfcreliz scicn O^ncrreichss Iutcrfsc" nicht a,cfchädla.t. Der Rcichslaiill^r schlicht damit, daß die Friedenspolitik Oesterreich - Uiiaarus cin fcslgchrlltcs System ist. Nach turzcr Debatte nnnde die Erhöhung dcs DiS-pofiliousfondes auf 2l>0.000 fl. genehmigt, hierauf sämmtliche T'tcl des Ministe iums dcö Aeußeru. so wie oic ^llrai!schlä.i.' dcs gemeil.samel, Finanzmiuistctiums und dcs obersten Rechnungshofes ohne Debatte angenommen. Wien. 1. Ilili. Dcr Finanzausschuß der uugari-schcn Delegation verhandelte über die Vorluge Votiyay's über die Koslcu dcr Crcditopctaiiou für 1872 im Be^ lragc vou t')77.202 Gulden uiio beschloß, oicsclbcn, als nicht i» dcn Kreis öcr gcmcmsamcn Angtlegruheiteli gehörig, an deu gcmcinsamcn Finatizministcr mit der Aufforderung znlück;uwciscn, dicse Angelcg'nheit beiden Mi-uisterien zur verfassungsmäßigen Äehanolung zu übermitteln. Paris, 30. Juni. Die Bank hat beschlossen, dic W-Francs-Noten cinzuzichel'. In dcn Äclalhungen beim Kricgsmit'istclillm, dcucn ThierS beiwohnte, wnrdc be-schlosstu, füv dic Armee das preußische Lystem anzu-m'hmcl!. Taö Kriegsbudget wurde nm mehr als 39 Millionen licimchrt (!), das Äiarincbudgct dagegen nm 15) Mill, vermindert. Paris. 1. Juli. Das Amtsblatt sagt mit Hinweis auf dcn Erfolg dcs AnlchcnS und die Truppen-rcvuc: Frankreich, seit dcn durch das Kaiserreich ange-hänftcn lluglucksschlägen des Glückes entwöhnt, beginnt sich wiederzuerkennen und zu fühlen. — AUc Journale constatircn die schöne Haltung dcr Truppen bei der Revue. Ein Schreiben Hausmanns (dcs früheren Smie-präfeclen) erklärt, er gehöre leiner Partei au, er sei ein ergebener Diener des Bandes. Die „Patrie" bezeichnet das Gerücht von einer Annäherung Oesterreichs an Rußland als unrichtig. Oesterreich gab dicsfalls dem französischen Vertreter in Wien positive Versicherungen. Oesterreich will gute Beziehungen zn Berlin nnd Petersburg, aber keine seinen Iotcrcssen schädliche Tripelallianz, die cine indirect^ Feindseligkeit gegen Frankreich wäre. Versailles. 2!). Juni. Der Proceß von Roche-fort und Assy wurdc bis nach den Wahlen vertagt. Telegraphischer Mechselconr« vllm 1. Inli. 5pcrc. Melalliqm» 59 40. — 5»perc Metalliquee nlit H^i-,uid Noueiuher-Zinscu 5)040. — 5perc, Nlltioual-Anleheu «8,l»0 - 1«d,l. Actien 285.30, — London IL3.I0. - Silber 121,10. — K. l, Vtllm-Ducateu 5.K4. — Napoleoud'or 9.84. Handel und M'kswirtyschastliches. Verlosungen. (Credi t-^'o sc,) Bn dcr am I,Iuli sla»^eha!>N,0M» fl. siel anf Srlie l2l2 ?lv./<5»; der zweite Treffer mit /«<».<><><» fl. anf Serie ll279 ^Ilr. 27 nnd dcr dritte Tr.ffer mit 2<».0<)? Nr. 97i je 1000 si. S. -12!, Nr. 74. S. 50l Nr. 1« nnd 7^. S. 1301 Nr. 42 „ud Nr. 76. S, 3<». 1814 N>. s>«, 59 und 9<;, Nr. 1815 Nr. 2 und 29, S. 195,; Nr. 12. 15. 34, '. 30, S. 32?',» Nr. 43. S 37^9 Nr. 34, S 4032 Nr. !'..,. 7^ und Nr. !^ nnd S. "1088 Nr. 14. Nns alle lldrigeu, in de» odi^en Seri,» euthallenen Nnmmern entfällt dcr >i!'r!i!l,slr Gewinnst von je l80sl. üslcrr. Währ. (18 54er Sta a tsl o fe.) Vei der am 1. Ixli vorgeüoiN' mcnen 34. Verlosnun. dcr Serien des uicrperceuliqeu ^laalök'lleri,'? '»lnlehenö von, Jahre 1854 per 50.000,000 sl CM, wnrd^n nach stehend ucrzeichnele 25 I!:»2'l2«1 14,^0 1?5l! 1842 2027 22l2 2331 ^3«l 2442 2^27 293! 3429 317« 3541 3550 3.'9^ nnd Nr, 3912, Die Pcrlosnuci der in de» ubi^n 2« Serien enlhnlleucu Gennuu^Nulnmern der Schu!dverschre,l'U!,gen wird am 1, October 1871 liora,M0Mmcu wcidcu. Die nächste Serirn zlehuug dieses Anlcheus fiudcl am 2. Januar 1872 stalt. Vaiiach, 1. Inli. Ans ^>„ henii^e., MaUle sind c<^ schicucu: 8 Wagen mit («clrcidc, 7 Wa^eu mit Heu und ölr, l, (Heu «5 Ctr.. Stroh 29 Clr.), 25 Waacn u»d 4 Schiffe (25 itlaftcr) mit Holz, ___ Durchschnills-^reise. lMt't.< O?^z^ 1/ttt7"Ml,' ?. lr. sl. ?., ft. ,s si. ^ci^.!i v>. Mchru 5 90! «37 ^üll.l pr. Pjilüü 38 —! Korn-Saat „ 4 —l 4 .'» ^>e, ;>l, Hlucl — 1! , berste .. 3 20 3 25 Milch pr. Mast -10 ^afer „ 2 20 2 3« 51iu^sle,jch l>r Pft> ii3 .. Ha!b!>'nch! „ — — 4 80 «aidfleisch „ .. z^ — . , Heiden „ 3 20 3 37 Schweiliesteisch,, 27—^ Hirse „ 3 40 3 50 Echl'ps,nsleisch „ -17 — itulurntz „ 4 -- 4 8 Hichudl! pr. Stillt .. ii2 Erdäpfel „ 2 20------- Tau'ofil .. ,«„_! ^iufcu „ « -------- Hnl ;>r Etr., altes! , 40 . . Vrbse'i ,. 5------- Stnih ,. 130..^ Fisulnl „ 5 50, — ,— H.'',^l)l>'.l..;'rjlls!, ... 's-^ , Nindsschmal,, Pjd - 48 - - weiches 22" ,. ,. 5, ! Schweineschmalz „ — 4