„Mtz,«», «»tzlw». »»»,«, flr M.« ?t». S. So««tag, I V. JSuner tSSS. Hill Jahrgamg Die ^«arburger Zeitung." erscheint jeden Sonntag. Miitwoch nnd Freitag. Preise — für Marburg: ganzjährig 6 fl., halbjähilg 3 sl., vierteliührig I fl. 50 kr. für Sustellung ins Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendnng: ganzjährig 8fl., halbjährig 4fl., vierteljährig 2fl. Die ein Mal gespaltene Garmondzeile wird bei einmaliger Einschaltung mit Iv, bei zweimaliger mit IK. bei dreimaliger mit 2v kr. berechnet, wozu für jedesmalige Einschaltung 8V kr. Inseraten Etempelgebühr kommen. Zttr Zl'schichte i)es Tnge«;. Die Konferenz in Parit hat bis jttzt vier Sitzung,« gchalten. Rathlos. thatlos. wie die hohe Diplomatie drm Drange des Augenblicks geMÜber steht, zeigt sic neuerdings und auch zur Belehrung der Widerharrigften. daß ihre Zunft nicht mchr verdient, als zu den Todten geworfen zu werden. Das kleine verachtet, Griechenland nasführt die Weisen und Vertreter der Mächtig«», welche dem Antrage beigestimmt, sich zur Durchführung der Beschlüsse, die sie noch gar nicht gefaßt, nicht zu verpflichten. Und für die Hegun»^ einer solchen Diplomatie gibt es in den Großstaaten Geld, trotz aller Steuerlast und Schuldennoth Geld im Ueberfluß! Die Aufregung über dcn Rücktritt des Staatsanwalies Seguier wirkt noch immer in densranzKsischen Kreisennach. Man sieh», tvi« die Zeiten fich geändert, da begabte Persönlichkeiten sich vom Autterkorb der Regierung losreißen, um in der Unabhän-gitlkeit ihres bürgerlichen Berufs und ihrer politischen Ueberzeugung eine ihrem Ehraeiz vortheilhaftere nnd sichere Laufbahn zu suchen. Seguier hat dem Systeme eine schwere Wunde beigebracht. Die Polizeiseelen sind wüthend; sie vergltichen ihn mit einem berüchtigten Polizeiagenten, welcher nach seiner Entlastung sich rächte, tndem er die „Geheimniffe der Polizei" herausgab. So niederträchtige Bergleichungen geben den Maß» stab der guten Gesellschaft, in tvelcher das Kaiserthnm sich befindet. Die Karliften regen sich im Emverständniß mit Äsabella von Bourbon und — Napoleon. Die Mittheilungen. die man in amtlichen Kreisen erhält, stimmen mit Privatberichten voUkomtnen über,in. In Pampelona hört das Ab. und Zugrhen der Kallisien nicht auf; man tveiß. daß sie bedeutende Summen in Empfan»; genommen. Die Kührer. tvtlche den Aufstand l.iten sollen, harren an der Grenze und warten auf den Befehl, loszuschlagen Die L«hrergehalte ««d dt» GemeiNde« Marburg. 16. Jänner. <8ine Gemeinde nach der anderen besä)ästigt fich mit der Schnlfrage und ist es namentlich der Lebrergehalt. welcher der Ausbesserung dringend bedarf. Die Beschlüsse entspreche» nur seltkn der gelj^ten und berech-tiglen Erwartung. Wir rügen hier nicht die kleineren Gemeinden; denn Ivos dürfen wir von diesen verlangen, wenn die Stadt, welche das Haupt des Reiches ist und das Herz desselben skin joll. gar nicht ihrer Pflicht gedenkt — wenn Städte, die von schöner Zukunft, von Größe träumen, ihren Beruf nicht erkennen? Der Gemeind,ausschuß von Marburg hat in der letzten Sitznng über die Schulsrage verhandelt und beschloffen, den Gehalt des ersten Madchenlthrers auf 600 fi.. j»ntn des zweiten auf bVV fl. zu erhöhen; die Gehalte der beiden übrigen (je 400 fl.) bleiben unverändert. Marburg hat sich kein Beispiel genommen an Graz, deffen Ge-mrinderath bis zur endgiltigen Ordnung des Bolksschultvesens jedem Lehrer einen Gehalt von 600 fi. betvilligt und nach dem fünften, zehnten, fünfzehnten und zwanzigsten Dienstjahre fünfzig Gulden Zulage verheißt. An Wien bezieht ein Lehrer der untersten. Gehattstufe 300 fl.. ein Hilfslehrer nur 2ö0 fl. Hat der Gemeinderath der „Reichshaupt- und Residenzstadt", wie er so gerne sich nennt, bei Fassung dieses Beschlusses auch die Backen vollgeblasen? Ästs eine Ehre für die Stadt der Brat-öfen. daß sie die Lelzrer ihrer Jugend darben läßt? Ist's eine Ehre für diese Stadt, wenn sie, um einen Todten — ihren Bür^^lkmeifter gelinka feierlich zu begraben, gegen 5000 fl. aus der Gemeindekosse opfert und darüber der Lebenden vergißt, welche doch ßetviß ein Recht haben auf die Mittel zum Leben? Möge Wien, das ja im Vergleich mit anderen Weltstädten am meisten und liebsten verdaut, bald lernen, die Wichtigkeit und Nothwendigkeit des Stoffwechsels auch für Lehrer zu würdige«. Ein Gehalt, wie Graz densellien festgesetzt, ist auch für einen Ort. wie Marburg, bei der allgemeinen Theueruna das Geringste, was ein Lehrer beanspruchen darf, der mit frischem Geist, mit gesundem Leibe Die Tochter des Fälschers. Bon K. htigti. (7. Aortsetzung.) Rur einer erfuhr am Abend noch die Abreise des Mädchens, denn das Begräbniß Günther s schien alle Rengier und Theilnahine erschöpft zu haben. Niemand bekümmerte sich nm die Waise. Niemand achtrte darauf, daß die genster beim Rendanten unerheUt blieben. Auch Doktor Michaelis, der sich als Borniund des verlassenen Mädchens dem Gerichte angeboten hatte, ging nicht loglcich nath dem Be» grabniß zu Amanda, sondern spazierte vom griedhof nach einer Hügel» kette, tvo zur Sommerszeit auf sandigem Grund herber Wein wuchs. Dort schlenderte er nachdenklich dahin, pfiff seinem Pudel, wenn dieser ein Väschen aufscheuchte, blieb stehen, stieß zornig seinen Rohrstock in den Schnee, setzte sich wieder in Betvegung und hielt im Gehen laute Monologe. „Recht geschieht mir! Wieder einmal sentimental gewesen, mich um andrer Leute Brei bekümmert! Hab' ich nicht an meinen Patienten genügt? Roch mehr Aeri»er und Plage und Undank? — He. HanS! her mir! (Hans hieß des Doktors Hund.) — Amanda ist zwar ein Prachtkind. gesund und frisch, ohne Heuchelei und brav! Ich wollte, sie wäre mein Kind! Aber warum will sie just den Pastor heiraten? Warum hat fi« keine andere Schtvieftermutter. als —--Hans! Bestie! hierher! Willst Du kommen! Wird eine nette Unterhaltung lverden, tvenn ich jetzt zu Reinhold's gehe! Ich sehe der alten Madame Augen. — Da läuft das Thier schon wieder davon! — Aber ausgesprochen und auS-getragen muß die Sache werden! Ohne Barmherzigkeit; heute noch." Unter diesen und ähnlichen Selbstgesprächen erreichte Michaelis die Stadt, wo er in das Pastorhaus trat. Reinhold kauerte, das schmerzende Haupt auf beide Hände gestützt, im Zwielicht einer Ecke, ivährend seine Mutter im vollen Lampenlicht aus dem Sopha saß' ungebeugt, starr, stolz wie immer. nachdem er der Witwe Vormundschaft über die „Sie hörten vielleicht," begann der Arzt. gegenüber Platz genommen hatte, „daß ich die verwaiste Günther angetreten habe?" „Wir hörten." erwiderte frostig die Superintendentin. „Dann errathen Sie ohne Zweifel, in welcher Angelegenheit ich zu Ihnen komme?" „Duraus nicht. Herr Doktor." sagte grau Reinhold. „Ich denke nur. daß es von Wichtigkeit sein muß. was Sie zu uns führt." „Ich komme in meiner Eigenschaft als Bormund. Güttther hat außer der unsicheren Aussicht aus den Gewinn einiger Lotterielooje Nichts hinterlafsen. Baares Vermögen ist nicht vorhanden, das Vrundeigeuthum belastet. Dem Kinde bleibt also nichts, und mir die Sorge, seine Zukunft zu sichern .. „Rur eine Frage also an Ihren Sohn", fuhr nach einer Pause Michaelis fort und wandte sich nach der dunkeln Ecke, wo der Prediger jaß. „Sie. Herr Pastor, gaben dem Mädchen daS Ehcversprechen. Sie zeigten sich auch der Welt gegenüber als ihr Verlobter. Sind Sie ge-sonnen, Ihr Wort zu halten?" „Halt!" rief die Superintendentin und schnitt ihrem Sohn jede Erwiderung ab. „Als Theodor in die Beziehungen zu Günthers trat — Beziehungen, tvelehe ich nicht leugne, obtvohl ich sie nie gebilligt habe! — lvar eine Heirath mit Amanda Günther, wenn auch kein Glück, doch keine Unmöglichkeit. Der Rendant galt für einen Elireilmann. und verwandt mit ihm zu lverden. für keine Schande. Nun aber haben sich die Verhältnisse so geändert, daß die Ehe mit eincr Günther für den Pastor Reinhold ein moralischer Selbstmord sein würde. Wenn also mein Sohn ein stillschweigendes Gelöbniß that. so eilauben ihm doch die letzten Vorfälle. eS ohne Sünde zurückzunelimen. Oder glauben Sie nicht, daß es dem HerodeS besser gewesen lväre. wenn er seinen Schivur —" „Denken Sie über Herodes. wie Sie wollen!" unterbrach sie Michaelis geruzt. „Ich bin da. um mir von Jl^rem Herrn Sohn selbst ein kurzes Ja oder Nein zu erbitten." Reinhold erhob sein Antlitz, das vom inneren Kamps ein unge-Heucheltes Jeugniß gal». sei«er schwierigen Aufgabe genügt« soll. Der Vemeiudeausschu^ von Marbmg hat fü» den Amtsdientr im Boranschlage gS0 fl bestimmt. Vir gönnen dem sleißigen Manne l^iese Bezahlung, wir wünschcn ihm sogar noch eine Slhöhung derselbtn; allein wir sragen jeden Bertrelcr und jeden Angehörjgln der Gemeinde, ob die Leistung deS Lehrers von jener drs Amtsdiener» so wenig fich unterscheide, daß ersterem nur ein Mehrbetrag von S0 fl. »'.ebührt? Die ötadtgemeinde» stehen in Oesterreich an der Spitze der Bewe-gung ; sie muffen mm Wot»! Aller Sitze der Bildung und des Aort-schrittes bleiben. Die Volksschule ist die Grundlage der geistige» Eni-Wicklung, der Cbarastersestigung — das stärkste Bollwerk gegen BerduM' m«ng und Seistetknechtichast und müssen wir die Lehrer bei diesem Kampfe im ersten Glied finden, oder Staat und Volk sind verloren. Dem fälligen, getvissenhaften Arbeiter gebührt Anerkennung auch in wirth-schastlichee Beziehung. Die Gemeinden haben vor Gott und dt? Welt die Pflicht, die billigen Ansprüche der Lehrer zu befriedigen, und nue dann, wenn die Forderung ihre «rüste übersteigt, find sie berechtigt, vor den Staat hinzutreten und Hilfe zu begehren, der fle leisten muß — leisten wird, da es um der Selbsterhaltung willen in seinem dringendsten Äktereffe liegt, sich ein denkendes und thätiges Volk zu erziehen vermischte Rachrichten. (Arauenrechte in grantreich.) In einer der letzten Frauen Versammlungen in Paris hat eine Dame für die Frauen alle gesellschaftlichen Rechte in Anspruch genommen, die politischen daz^egen Utrückgewiesen und in der Begründung dieser Ansicht sich an die in der« selben auwesenden Männer mit folgenden Worten gewandt, „Ihr habt es selbst auf Eure Kosten erfahren, was dabei herauskommt, tvenn man diese gesäheliche Waffe handhabt, ohne dazu durch vorhergehent'en Unter richt vorbereitet zu jein; denn es ist im Herzen Eurer Freunde. Eurer Kiuder. daß Euch diese Waffe getroffen hat. jedesmal, wo ste in Euren ungeschickten Händen eLplodirte. Gebt also zunächst den Frauen Unter« richt und tragt vorläufig allein die Berantwortlichkeit für die bedauerliche politische Unfähigkeit, die Ihr bisher bewiesen habt. 3m Angesichte dieser Unfähigkeit und der traurigen Folgen, die ste gehabt, ist eS unserer-seits keine Vermessenheit. zu behaupten, daß die Frauen Befferes geleistet habe» würden ,»ud eS liegt ein großer Zrost darin, zu denken, daß wir es wenigstens aus kein'n Fall schlechter hätten machen können." Diese Worte wurden von der Versammlung vernünstiger Weise mtt Beifall aufgenommen, obgleich die Männer in derselben die große Mehrzahl bildeten. (Italien.) Nach einer Berechnung, welche die ,Gazz'tta di To-ri»o" anstellt, dürfte die Eiuführung der Mahlsteuer dem Staate süns-uudzwanzig Millionen kosten und dann wäre erst noch fraglich, ob sie überhaupt einzuführen ist. Diese Steuer würde also das Schicksal er-leiden, daß ste fich selber aufesten muß. (Der Rat!, eines Z e s ui t e n.) Der ,^Vote sür Tirol und Vorarlberg" erzählt: Jakob Prandl im Dorfe Schönna bei Meran. W-wer und naber Fünfziger, bemühte fich schon seit geraumer Zeit um eiue politische Heiratslizenz. erhielt aber stets von der Gemeinde und zuletzt auch von der Slatthalterci einen abschlägigen Bescheid. Am 2 Jänner «ach 8 Uhr Abends erschirn nun Z. P. mit seiner lange Ersehnten nebst zwei Zeuge« ««angemeldet plötzlich vor dem Pfarrer, wo im nämlichen Augenblicke Verde sich zu ehelichen erklärten uud dann wieder den Pfarrhof verließen. ^ Ob der Seelsorger davon eine Ahnung hatte, wird sich wohl schtver ermitteln lassen. Derselbe soll wenigstens behaupten. ahnungS. los überrascht ivorden zu sein. Rur verlautet daß der dortige Klerus schon lange eine endliche eheliche Berbindnng der Beiden gerne gesehen hntte. Die Gemeindevorstehung. natürlich höchst alterirt über diese Um« gehung ihres Eheverbots, zeigte den Fall allsobald bei der Bezirkshauptmannschaft an. Man ist nun gkspannt aus den Ausgang der Sache. Bor dem politischen Gesetze ist diese Ehe ungiltig oder eigentlich gar keine Ehe und hat die Gemeinde daS Recht, die aus diese Weise Geehe-lichten zu trennen. Nach dem kirchlichen Gesetze aber — so behaupten hier Theologen — sei diese Ehe, wenn auch nicht erlaubt, doch giltig und eine sakramentalische Ehe. Der Heiratslustige befragt, wer ihn auf diesen Einfall gebracht, soll geantwortet haben? Ein Jesuit. (Oest er reich ische E i sen b a h n I n j pek to ren.) Das Handelsministerium hat bekanntlich beschloffen, eine größere Anzahl von Generalinspektoren liei den rinzelnen Eisenbahnen anzustellen, welche daß staatliche OberausnchtSrecht auSilben tverden. Um sich durch die hiemit verbundenen Auslagen nicht zu belasten, ivurde an sämmtliche Eisenbahn-gesellschasten die Aufforderung gerichtet, einen entsprechenden Veitrag zu ocn Kosten zu leistkN. Obivohl von mehreren Seiten anfangs gegen dicse neueste Steuerform lebhafter Widerstand erhoben wurde, haben fich dennoch schließlich alle Gesellschaften dem Verlangen des Ministeriums gefügt. — Die „Reue Fr. Presse^' bemerkt zu dieser Nachricht: „Wir schweigen über die Gegentonzeffionen. tvelche einigen der größten Unter-nehmungtn sür ihre Gefügigkeit in Aufficht gestellt tvorden sein sollen niid sehen nun der Aktivirung der dringend uöthigen Generalinspettoren entgegen. " Wir dagegen schiveigen nicht blos übkr diese Gegenkonzeffionen, da ivir von denselben ebensoiveuig wissen, als die „R. Fr. Pr." — mittheilen ivill. sondern »vir schiveigen sogar über diese „Generalinspettoren" selbst, da ivir dieselben sür eine sehr überflüssige Neuerung halten. Ein Genernlinspektor hakt dem andern die Augen nicht aus. (Zur österreichischen Slaa tS ivi rthschast) Die ganze Welt und mit ihr die Kreditanstalt und daS Finanzministerium haben geglaubt, daß daS ganze Eisenerzrevier zu Znnerberg gehöre und die Kreditanstalt meinte da» Ganze zu kauseu. Nur Eilten Mensche« gab es. der von dem sonderbaren Geheimnisse ivußte, daß nicht dos ganze Revier von dem derzeitigen Besitzer, d. i denl Aerar belehnt »var. Er erklärte demnach ein Gebiet von ungefähr zwei Geviertmeilen sosort belehnen zu wollen. Ganz verdutzt schaute der Beamte in seine Mappe und siehe da! das angrgcbene Gebiet war nicht mappirt und es mußte die Belehuuug anstandslos angenommen werden. Die Kredilansiatt. die ganz Jnnerberg zu kaufen glaubtr. rnuß NUN die traurige Entdeckung machen, daß zwei Geviertmeilen mit dem schönsten Erze in andern Händen find, aus ivelchen sie nur die Lappalie für die Ablösuu^; des WiesengrundeS erhält. Der wohlunterrichtkte Mann aber ist mit der Bildung einer Aktien« gesellschast b,schästigt und wir «verden demnächst von deren Konstitnirung hören Was sag,n die Aktionäre der Innerberge r Gesellschast dazu? Mlirbtlrger Berichte. (Aus Hilfskasse.) In der letzten Hauptversammlung tvnrde die Iahresrechnung genehmigt ; die Einnahmen betrugen Sö.083 ß. 14 kr. (Kassarelt vom Iai)re 1867 ; 2ü0 fl. 47 kr.. Einlagen der Mitglieder SSS4 fl. 7S kr., zurückgezahlte Darleihen 18.1S0 fl.. GrnndtaLen der neuein,ietretenen Mitglieder 44 fl.. (Zinlagsbüchlein 2 fl. 2V kr.. Zinsen für Darleihen 712 fl. 68 kr.) Die Ausgaben beliefen sich auf 2b.74b fl. 38 kr und ztvar: Darleihen 19.1l)b fl., Rückzahlung der Einlagen „Ja oder nein l" sagte er bitter. „Wie rasch, wie kalt Sie das fordern l Uud doch hängt von diesem Entscheidnngsivort das Glück zweier Menschenleben ab In jede Schale Hab' ich hundert Gründe zu legen ; «ein Herz zieht die eine, mein Verstand, meine AmtSehre uud Pflicht die andere. Denken Sie sich doch, bevor Sie lo kurzweg einen Entschluß »erlangen, in meine Lage l" .Verstand, Herz. Ehre." sprach der Doktor ärgerlich, ivozn diese Unterscheidungen? Ich in Ihrer Lage »vürde als Mensch recht zu l)andel« suchen, ohne Furcht, meinem Amt dadurch zu nahe zu treten." „Gestatten Sie mir eine Bemerkung," entgegnete die Mutter, und ihre Augen funkelten. „Das Amt meines Sohnes mißt stch nicht an alltäglichem Bernf. sondern ist göttlichen Ursprungs. Dreimal mehr Wehe, als Andern, dem Priester, de? ein Aergerniß giebt!" „Was ist ein giößeres Aergerniß. ei«e Unschuldige zeitlebens sür das Vergehen ihres Vaters büßen zu lassen, oder Geschehenes mit dem Mantel der christlichen Liebe zu bedrcken und sich und Andere glücklich zu mache« ?- „Der Herr sucht die Sünden der Bäter an den Kindern heim bis ins dritte und vi»rte Glied! Mit von Gott Geschlagenen sollen die Hüter der Vundeslade nicht verkehren ! Schlagen Sie diese beiden Stellen in der Bibel nach, wen» Sie eine besitzen! Mein Sohn muß. als Seelenhirt, rein dastehen vor der Gemeinde; kein Schatten darf auf seinen Weg fallen; kein Makel an ihm. eben so wenig an seinem Weibe haften, den« dies Weib »vird Fleisch von seinem Fleisch und Blut von seinem Blut." „An Amanda —" begaiin Michaelis, aber Frau Rcinhold unter brach ihn. „Der Herr sucht der Bäter Sünden an den Kindern heim," sagte sie ungeduldig; „muß ich es Ihnen noch einmal ins Gedächtniß rufen f" „Und wenn Sie mir zehnmal eS tviederholen. „rief der Doktor. „Sie bekehren mich nicht zu Ihrer Auffassung Ich gestehe Herrn Reinhold durchaus keine andern Ehr,ngesetze zu. weil er zufällig Pastor ist." „Zufällig?" rief die Greisin außer sich und sprang empor. „Was Sie zusällig nennen, Herr Doktor, hält mein Sohn und ich für ein köstliches Geschenk des Himmels. Jahrhunderte hindurch, in de« Stürmen des dreißigjährigen Krieges, wie später in der Pestzeit der Revolu« tion haben die Reinhold'S, deren Namen auch ich schon vor meiner Ehe trug, fronlm uud tugendhast und unentweiht als Wächter deS heiligen Amtes dagestanden. Es war kein Mann, noch ein Weib in unserer Familie, deren Leben und Abkunft nicht vor den Augen Gottes wie der Welt das strengste Gericht bestehen konnte. DaS Andenken an die Eltern und Großeltern wurde sür Jeden der schönste Sporn, der reinste L^uell hoher Krast und Vegeister»»«g. Und so soll es bleiben, so lange der Name Reinhold genannt wird. Wenn mein Sohn die Günther zum Welbe nimmt, wird ein trankes ReiS auf den gesunden Stamm gepfropft Was wird der Vater seinen Kindern erwidern, wenn ste nach ihrem Großvater sragen? WaS tverden die Kinder, heranwachsend, von der Welt erfahren? Herr Doktor! Wir abergläubischen, wir nnausgeklärten, dunklen Leute, wir lassen uns nun einmal nicht beschwatze«, daß die Abkunft von einer streng sittlichen, untadelhaften Familie kein Glück, kein wohlznverwahrendes Gottesgut. sondern ein bloßer Zusall sei. Und Gott sei Dank, das Volk ist noch ebenso abergläubisch, so uuausgeklärt uud dunkel wie Mei« Sohn hat mit diesem Volke, nicht mit den Gelehrten und Philosophen zu Verkehren. Sein Weib muß ihn in der lebendigsten Gemeinschaft mit seinen Psarrkinder« unterstützen, nicht hemmen; sie muß sogar in hundert Füllen die Vermittlerin lei« zwischen dem göttlichen Amt und der menschlichen Familie. DaS abergläubische, unaufgeklärte, dunkle Volk aber. Herr Doktor, würde für die Vermittlung einer grau danken, deren Vater dies Volk betrogen nnd bestohlen hat. deren Bater ehrlos gestorben lst. Du. mein Sohn, sagtest vorhin, daß Dein Herz die eine Wage ziehe, nun denn — in die andere lverf' ich zum Vermächtniß Deiner Väter und zur Meinung der Welt den Segen Deiner Mutter!" Nach dieser langen Rede ließ fich die Superintendentin wieder auf dem Sopha nieder. Der Arzt sah fragend auf Reinhold. Diefcr schwieg. Michaelis stieß uniiiillig seinen Stock aus die Erde und erhob stch. „So ivären ivir denn zu Ende." Pastor ikeinhold. im höchsten Seelenkamps. vertrat ihm den Weg. S4Z2 st. 72 kr., üinsenvergütung 20 st. 9S kr.. Stempel. Drucksachen... 1S1 st. 81 kr. Än der Kaste blieben 237 st. 76 kr. Der Verein zählt 173 Mitglieder. 22 find im verstofsenen Jahre beigetreten. Der Bor-sitzende. Herr Bürflermeifter Bancalari. tlitüte in der Hauptversammlung mit. dat der Berel» seit dem Tage seinrr Gründung — 1. Juli 1864 an bV3 Mitglieder L2.7VV st. ausgeliehen, daß noch kein Verlust zu bc-klagen sei. Der Redner ersuchte, bei Areuuden und Bekannten thätig zu sein, t^aß sich die galil der Mltgliedkr vermelire und sprnch seinen Wunsch aus. daß olle Geschäftsleute der Stadt od,? doch wenigstens die große Mehrheit derselben dem Verein beitreten möchten: nur durch rifrigeS Zusammenwirken könne die Anstalt gedeihen und den Gclobedürstij^en schnelle Hilfe bringen. Pünktliche Rückzahlung oder rechtzeitig«s Verlan-grrn der Wechsel sa unbedingt nottzwendig. Nack dem Antrage deS Herrn Dr. Radey wird der Verein untelslützende Mitglieder nicht mehr ausnehmen. An die Stelle der austretenden Ausschlußmitglieder, nämlich der Herren: Johann Girslmayr. Joseph Wundsam. Ml,rko. L. Ludivig und Lhomas Götz, so ivie des verstorbenen Hr. Andreas T'ppeiner wurden gewählt: die Herren: Jallas. Simon Wolf. Utrich. Matzl. Schnurer und Pirchan. Dem ObmanN'Stellvertretrr Herrn Franz Bindlechner. sowie dem Kasfier Herrn Pichs dankte die Versammlung einstimmig für die Leitung der Geschäfte und letzterem noch besonders für die unentgelt liche Ueberlastung der Amtsstube. Einstimmig wurde beschlossen, dem Gemeindebeamlen Herrn granz Schalupek für die bisherige Besorgung der Schreibgeschäste 70 st. (die Zinsen des Reservefonds) zu widmen Da die Herren: Bürgermeister Banealari (Obmavn), Franz Bind lechner tObMann. Stellverterter) und Pichs ^.Kaffier) erklärten, diese Gtellen nicht mehr annehmen zu wolle«, so wurde Herr Dr. Radey zum Obmann. Herr Ulrich zum Stellvertreter und Herr Pirchan zum Kaffier gewählt. Herr Franz Bindlcchner stellte den Antrag, einen Bicreraus schuß (Zensoren) zu «vählen. der in ziveifelhaften Fällen über die Bewll ligung von Darleihen entscheiden soll. Die Versammlung stimmte bei und bilden NU« die Herren: Franz Bindlechner. PtchS. Jallas iind L Albensberg diesen Ausschuß. Die Amtstage (Freitag von 10 iiis 12 Uhr Bormittag) tverden auch künftig im Hause deS Herrn Pichs abgehalten. (Tanzprüfung.) Am Donnerstag wurde von Herrn Eichler d. j.. diplomirtem Tanzlehrer im hiesigen Kadettenstift, die erste Tanz Prüfung seiner Stodtschüler abgehalten, wozu der slovenische Lejcverein die geräumigen Säle in der Gambrinushalle überlassen. Die Prüfung begann um 8 Uhr Abends. Der glößere Saal ivar mit natürliche» Blumen aus dem Garten der Freifrau von Lannoy. mit Basen und Statuen festlich geschmückt. Außer den Tänzern und Tänzerinnen — zwanzig Paare — waren auch geladene Gäste, größtentheils Ältern und Berwandte derselben anwesend. Das Programm des Abcnds enthiel achtzehn Rummern. Die Eröffnung des Tanzes überraschte durch präch ivünschen. 5n der nächsten Fastenzeit soll ein Tanzkurs für Kinder tattsinden. ^ efsen tlicher Bortrag.) Der erste Bortrag, welchen Herr Proseffor Dr. Ludivig Eckardt am Freitag Abends im großen Speise-aale des Kasino gehalten, fand ein sehr ^^ewähltes. aufmerksames Publikum. Der Redner sprach über „Börne und Hein e. ein Leitbild." Nach einer span nenden Einleitung, die bei Schiller und Vöthe anknüpfte, entivarf Herr Zckardt ein überaus geluiwenes Bild beider Gestalten, die so mächtig in das Leben des deutschen Volkes eingegriffen. Die ehmals Unterdrückten haben die Forderung der unbedingte» religiösen und politischen Freiheit ausgefteltt — Börne der weinende — Heine der lachende Prophet. Börne, der Feldprediger der Revolution, habe gleichwohl nicht die Eman-tipation der Juden gefordert, lveil 's? befürchtet, die Reichen dieses Stammes lvürden sich mit den Fürsten Verbünden—er habe die Germanifirung der Juden verlangt. Börne, »velcher. um den Plackereien der Polizei in Deutschland zu entfliehen, sich nach Paris gewendet, habe dort die zweite kleinere Hälfte seines Lebens zugebracht. Setne Briefe anS Paris spiegeln die damalige Stimmung Frankreichs wieder. Börne habe die Zeitgenossen und Landsleute gegeißelt, um sie einporzurütteln; er habe das freie Bater-land gesucht, aber doch die Freiheit höher gestellt als die Nationalität. Börne habe die s. g. Tugenden des deutschen BolkeS. die Gemüthlichkeit. die Tiefe, namentlich die Geduld gegeißelt. l>m dasselbe zur Ungeduld zu mahnen, zur Zhat aufzurufln; seine vaterlandischen Ziele seien gemäßigt gewesen: ein konstitutionell monarchisches Deutschland und die Republik nur dann, wenn die Fürsten dem Volke nicht gerecht werden wollen. Der Redner hob hervor, wie Börne durch seinen festen Charakter geglänzt, wie er der erste politische Charakter Deutschlands gewesen — ein tragischer Charakter, ein Sprecher der Minderheit, der sein Baterland geliebt, wie die altjüdijchen Propheten d,iö ilire. Die zürnende Liebe, mit welcher er über das deutsche Volk geschrieben, habe seine Gesundheit zerrüttet und in fremder Erde daS Grali bereitet, an dem aber Deutsche und Franzosen einträchtig gestanden, weil es das Grab eines der reinsten Cliaraktere. eines der muthigsten Freiheitskämpfer war. — Nicht so ernst wie Börne habe der Dichter Heine es mit der Revolution genommen. Heine s Dichter-werke, die bei ihrem Erscheinen dns größte Aufsehen erregt, haben den vermeint-lichen Größen jeder Art den Krieg erklärt und sie alle zu Falle gebracht. Eigentlich politische Gesinnung habe Heine nie gehabt und die Freiheit nur als Romantiker geliebt. Heine danken wir die Vollbringung einer großen, kulturgeschichtlichen Tliat die Vernichtung dcc falschen Gefühle, der falschen Poesie. Die glänzendste Seite Heines sei das deutsche Lied, deffen wundersamste Weisen er verkündet; berühmt gemacht haben den Dichtet aber nur die bissonirenden Lieder. Schade sei es. das Heine gar keine Achtuug vor dem Ideal gehabt; bei all' seinem blendenden Geiste, bei seiner Phantasie, bei der Macht des Wortes habe es ihm doch an ___________________... ____________________^ innerer Harmortie gefeblt. Heine sei ein Denkmal seiner Zeit, aber einer tige Beleuchtung uud Gruppirung: die Tänzerinnen. Fräulein von sechzehn! tranken Zeit, ein Märtyrer derselben, der gleichfalls in fremder Erde bis achtzehn Zähren, einige in rosensarbigem Gewände, die meisten in weißem Kleide mit rotheu oder blauen Bändern und Schleifen, das Haar in einfacher Schöue geordnet, erfreuten das Auge durch die Anmuth der Erscheinung — die Tänzer tvaren durchwegs jugend-ftische Gestalten, im kleidsamen schwarzen Rocke, in schwarzen oder weißen Beinteidern. Die Aussührung des Programms (Polka. Mazur. Quadrille, Kotillon, Kör und Czardas in paffender Abwechslung) zeigte, daß Lehrer und Schüler den Tanz aufgefaßt als die Idee des Schönen in Haltung und Bewegung des LeibeS. Herr Eichler» der nur zwei Monate lang, wöchentlich zwei bis drei Stunden diesen Unterricht ertheilt hatte, darf sich zu seinem ersten Prüfungstage Glück „Gehen Sie nicht so!" stehte er. „Ich kann Amanda nicht so verlassen! lvielleicht--Geben Sie mir Bedenkzeit!" „Rein." cntgignete Jener bestimmt. „Wozu Bedenkzeit? Ich kann sie im Interesse deö armen Mädchens nicht gestatten Soll es sich Wochen-lang ln der Qnal der Ungewißheit, in Sehnsucht. Furcht und Hoffnung aufreiben, u« endlich und aller Wahrscheinlichkeit nach zu erfahren, daß sie entsagen müste?!" „O." warf Reinhold's Mütter ein. „Amanda ist keine so tiefe Natur! Sie weiß gar Nicht, was Kummer ist. Sie wird auch diesen sortsingen und sortlachen." (Fortsetzting folgt.) Vom Mcherlisch. He»»z«r Ab»iß der stm nach dem Tode seines Oheims Kaspar Schill? am l9. Jänner 1819 das Haus Nr. 9 (Bnrgplay) und das fragliche Geschäft, welchem er die ganze lange Zeit vorstand, unberührt von allen Wirren und Wandlungen d-S gewerblichen Lebens. Herr Marb betreibt noch heute sein Geschäft, nicht etwa bloS anordnend und leitend, sondern auch selbstthätig — ein seltenes und merkivürdiges Beispiel in Marburg, wie im großen volkSwirthschast-lich gefährdeten Oesterreich. daS mehr Jubelfeste von Bureautraten und Prälaten. alS von GewerbSleuten zählt. Letzte Pvst. Die Stegierung hat im Abgeordnetenhaus erklärt, daß fie hinfichtttch Dalmatiens nie eine andere Rechtsgrundlage anerkennen Verde, als die bestehende Berfafsnng. Die preußische Regiernngspreffe mildert ihre Sprache gegen Oesterreich Nach einer Verfichernng der englischen Regierung will die Konferenz mit oder ohne Griechenland den Frieden sicher stellen. Eingesandt. In der letzten Sitzung deS GemeindeausschuffeS wurde die Zuschrift der Südbahndirektion verlesen, welche bekannt gibt, duß der Bau der Ar beiterhäuser und des Schnlhanses bereits in Angriss genommen sei und daher ein Drausteg für die Gesellschaft kein Interesse mehr habe. Der Ausgang in dieser Angelegenheit kain ntiö nicht unerwartet; die löbliche Gemeindevertretung hat ja den Gegeiist^^nd so in die Länge gezogen und solche Forderungen geftellt^^>daß dnS Projekt sicherlich fallen mußte. — Gottlob! daß die Funktion dicser Vertretung, die ohne alle Rück-ficht aus die öffentliche Meinung und nur nach ihrer eigenen Aiischanung waltet, bald zu Ende geht. Wir sagen allen jcncn ^Herren, welche sich für das Zustandebringen dcS StegeS intereffirt Hachen, öffentlich unser» herzlichen Dank; mit de» Gegnern aber wcrden wir am Tage der Wahl abrechnen. Mehrere Bürger der Kärntner-Vorstadt und Käintner Gaffe. Geschäftsberichte. Marburg, 16. Jänner. (WochenmarktAbericht.) Veiten fi. 4.Sö, Korn si. ».15. Serste si. 0.—. Hafer fi 1.90, Kukurutz ft. 8.—, Heiden fl. 3.05, Hirsebrei« si. 4.40, Erdäpfel si. 0.95 pr. Metzen. Rindfleisch 26 tr., Kalbfleisch 28 tr.. Schwein-sieisch ittng 28 tr. pr. Pfund. Holz, hart 86" si. 0.-, 18" fl. 4.65, detto weich 30" si. 0.—, 18? fl. 8.50 pr. Älafter. Holztol>len hart ft. 0.70, weich si. 0.50 pr. Metzen. Heu fl. 1.20, Stroh, Lnger. fl. 1.20, Streu- fl. 0.70 pr. Centner. Pettan, 15. Jännrr. (Wochenmarkttbericht.) Weizen fl. 4.—, Aorn fl 3.10 Gerste fl. 3.20. Hafer fl. 1.80, Kuturutz fl. 2.80, Heiden fl. 2.70, Hirsebrein fl. 5.15, Erdäpfel fl. 1.— pr. Metzeu. Rindfleisch ohne Zuwage 25, Kalbfleisch ohne Zuwage 26, Lchweittfleisch jung 24 kr. pr. Pf. Holz 36" hart fl. 11.—, detto weich si. L.— pr. Klafter. Holzkohlen hart fl. 0.80, detto weich fl. 0.60 pr. Metzen. Heu fl. l.10, Stroh Lager- fl. 0.80. Streu« fl. 0.65 pr. Centner. Verstorbene in Marburg. Am 9. Jänner: Maria Rerat, Inwohnerin, 73 3. alt, an Vassersucht. —^ Alex Lipner, Inwohner, 30 I. alt, an Schlagfluß. — Am 11.: Maria Aechner, Tischler-meister»tochter, 8 I. alt, brand. Bräune. — Am 14: Elisabeth Knechtl, Inwohnerin, 70 Z. alt,. Altersschwäche. Die A»ß-K«»iz«n emptieklt »kre auL ckvu bostsu Osrvslivn vreou^on ?r06ulctv Lur KeuviKten (783 M>eSerI»S« W^. WtvIIetntU. Eine geschickte Frifeurin ^ Zu erfragen bei Friseur, Herrmgaffe. Caf6 Pich» gegenüber. 8. V«llim»nn'ij pllotot?r»pl>j«e>ivr 8»l«n in ZNarkurg (8tichl8 Zarten) ist von NUN an geöffnet und eS finde» die Aufnahmen ununterbrochen von V Uhr Früh bis S Uhr Nachmittags statt. (IS viUilil» »arbirs. Di-nStag de« I». JSnner t««»: N K l. Anfang 8 Uhr. EillllldlNlg zur Sfftlltlichtll Vnsammlvig, welche Sonntag den 17. Zänner 18K9 Vormittags 10 Uhr im Saale dcS Gasthofes „zum Erzherzog Johann" stattfindet. Gegenstand: Grün-dnng eines Vereins zur Förderung deS WeinverkehrS. 4V MtHmti I. Adolf KiPstischiM wollen gefälligst ihren Aufenthaltsort mir bekannt geben. 45 I.. NittGrGUUOr» Marburg. Herrn vr. K. popp, pralctise!»er m ^isn, Ltaät, LoxuergaZsv Xr. 2. 3«onürv, 25. 1868. Luvr ^odlesdoran! lol» ßsobr»uo1»v »viton seit mskrorsa .k»drvi» Idr dv» IlANNtei» ^imtkvrln mit dvAtem LrfolAe» äood virä >«Ibv8 80 violskvl» n»odgsvm»odt Ullä vorkä1»o1»t, ä«»8 iok miod svt8lzk!o8sen um vivo vvkt« »u ord»1toll, äiroot »n Luvr ^okl^sdorvn mit «Ivr Vitts miob su vovüsn, mir por ?08tv»ok' 4 k'lttokvu ^vktkvriu bluväva88sr uQ<1 2 3od»«zl»tv!n 2!akupu1vor ?o»t »u«u8su6sn. — Inäsm iol» msivo Litt« uoodm»l8 ^iväsrkols, ivivdno iol» miok mit z^rö88tsr lloodkodtuux vrgsvdovitvr Ic. Ve»irlc8»r-t. 2u Itkdvn in: I^arbure bvi Hsrrn Lano»!ari, Xpotdvicsr uvä m Vsuokmkvm I!ua8tkanälullgs; Villi bei ^potdolls; V^iu^igcli-ttra? in ./^nlUQ«rb»