Nr. 96. Donnerstag, 29. April 1909. 128. Jahrgang. MbacherWMmll All ^^^""UplliS: Mil Posthrrssüduna: nanziäliris, N0 li, Halbjahr«« N> K, Im ssontor: nanzjählin I ' ^'»lahnn n li, ssür dir ZusteNiinss !»« Hnu« gaxzjähiia 2 «. — InserNonSsstbühr i ssNr lleiür Iiiklatr I bi« zu 4 Zrilei, 5>0 »,, niösirrc prr Zcilr lit I,; bri olleren Wisdrrbownss,-» prr Zrile 8 l,. ^ Dir »llaibachrr «eilunn» ffschsiiil lässlich, mi! Nüenolimi' drr E"uc treuen Völker neuerlich zu qrön-Tics,"^ verpflichtet sind. (Stürmischer Beifall.) TtM^ 'N'iedensliebe der >trone und der leitenden üit "/'"uner qcsellte sich die aus der (^erechlig-spri.s ''^'"' ^luhe und Bescheidenheit unserer 5'ln-drs.^ ^ruhende Festigkeit und Folgerichtigkeit tch, 55 s '^ bei unserem Außennnnisterium. das Phas"^wnten ^nnte und unsere Politik in allen aeme ^"' ^nse als durchaus l'lar und dein all-licü ^'^ ''ü'chtsbe,vus'.tsein verständlich erscheinen Und'de^'' ^"'U'l'gc Politik des geraden Weges ^lssen ^,^"^^ konnte freilich nur ein Staat bc-^lcn U, <> "^^ gel,ug lr>ar, seiue gute Sache unter sei,, >.)i, ^, '^'u durchzusehen. Dieses >trasll'eN'us'.t-^Ntlm ^ '" unserer militärischen Stärke und im fM) ^"^ ""I unsere Bündnisse. (Lebhafter Vei-l'ttbr,^ .""ttsche Neich vor allen» ist uns in un-linftcr 3' -"' ^^'"U' <^'r Seite gestanden. sLeb-kalen ^'^^' ^loischenrufe bei deu Ezcchischradi-alZ ^ s"? deutsch österreichische Bündnis hat sich ^isch,., i!"'^'^ klangvolles Instrument im euro. "0 <^s'. ""Ml erwiesen und wird, wie es seit d'ch " .5" ?"' '"irksamste Friedensgarantie bildet, »vir ru, /^ '-""^ '" Zukunft erfülleil. So können ^stalt .^^'^"^''^ und Gewissens der weiteren Unserer N ^'"^ an der südöstlichell Greuze ^ Der m'"'?''' "'tgegensehen. Tnr^i . '^'"isterpräsident betonte, bezüglich der ^niss.' '."'^' neuerlich der Schauplatz ernster Er-der l?n,n ?7'^'" ^ entfalle für uns'jeder (wlnd 3Lun^""n chnng. Nie bisher, hegen wir den llmldil^^ "tlomanische Neich als'starkes, selb-^"'K b.'.^>"^?'"' äu sehen und alle politischen ''"''Nun' Ä'^ !"' '" d"u Bestreben/ die Er-'^u fördenl ^'sw-lung der Türkei nach Kräften Aus der verflossenen Kampagne scheiden wir ohne Groll gegen Serbien und Montenegro; im Gegenteil, wir hegen lebhafte Sympathien für Serbien, welches nur das Mögliche zu wollen braucht, um zu erfahren, welchen entgegenkommen-den Nachbarn es an uns haben kann. (Zwischenrufe.) Der Ministerpräsident hofft, daß trotz aller Schwierigkeiten die Handclsvertragsvcrhandlungen mit Serbien im Interesse beider Teile zu einen, entsprechenden Ergebnisse führen werden, und betont, die Monarchie null mit allen Baltanstaaten in Freundschaft und Frieden leben, sie hat nur den Ehrgeiz, sich auf dem Balkan alle Möglichkeiten einer kulturellen Vetätigung offen zu halten. Deshalb müssen wir zu einem befriedigenden System der Handelsverträge mit den Baltanstaaten gelangen (Lebhafte Zustimmung), selbst um den Preis von Opfern, welche jedenfalls unendlich weniger empfindlich sind als ein Krieg oder eine unausgesetzte Kriegsbereitschaft. Der Ministerpräsident konstatierte mit Genug» tuung den Abschlus; des Handelsvertrages mit Rumänien und erklärte, aus der jüngsten bewegten Epoche müssen wir vor allem die Lehre ziehen, daß nnr eine vollkommen gerüstete aus der Höhe der Zeit stehende Armee eine wirkliche Gewähr für die Erhaltung des Friedens ist (Beifall), weshalb jedes Opfer für eine sachgemäße Rüstung des Heeres durchaus eine Produktive Ausgabe ist. (Zustimmung, Zwischenrufe bei den Ezechischradikalen und Sozialdemokraten.) Der weltfremde Doktrinarismus der Antimilitaristcn ist hier an lebendiger Wirklichkeit zerschellt. (Stürmischer Beifall und Widerspruch der Czechischraditalen.) Die verbündeten mitteleuropäischen Heere sind und bleiben die besten Friedensbürgen. (Lebhafter Beifall.) In dieser schiclsnlsreichen Epoche zeigte sich aber auch, daß über alle Abgründe der Parteigegnerschafl hinweg eine Brücke geschlagen wurde, sobald der Kaiser rief und daS Vaterland in Gefahr schien. (Lebhafter Beifall.) In gleichmäßiger Entschlossenheit stellten sich beide Staaten der Monarchie an die Seite der Krone. In den Zeiten der hochgradigen nationalen Erreguug zeigte sich im österreichischen Abgeord-netenhause eiue hohe staatsmännische Auffassung, blieben die Parteimäßigen Erwägungen hinler dem Gebote des Patriotismus zurück und so mächtig zeigte sich dieser Aufschwung der Geister, daß dadurch selbst der Zwang des nationalen Partei Verbandes geschwächt werden konnte. Es wäre das größte Glück für Österreich, wenn dieses in ihm wurzelndeSolioaritätSgefühl auch im Werltagsleben der Völker uud Parteien Anwendung fände, auf daß nie wieder nnsere häuslichen Zerwürfnisse den Faktor in der Berechnung des Gegners zu bilden vermöchten. (Lebhafte Zustimmung.) Der Ministerpräsident betonte, daß die Regierung, getreu ihrer ehrlichen Absichl, einträchtig init dem 'Parlamente zusammenzuarbeiten, an das Haus appelliere, zunächst die mit der Annexion zu-sammenhängenden Angelegenheiten zu erledigen. Der Ministerpräsident hob die Notwendigkeit der Erledigung des Siaatsvoranschlages hervor, worauf er auf die Nichtigkeit und Dringlichkeit der Reform der Geschäftsordnung hinwies. Die Ab-schleisuug der nationalen sprachlichen Gegensätze erweist sich als eine Volks- und Reichsnotwendigleit. Eine ruhige inuerpolitische Entwicklung fordert ge-bieterifch die Auseinandersetzung der sprachlichen na lionalen Streitpunkte. Erst in der letzten Zeit ist es dank des Entgegenkommens der verhandelnden Parteien möglich gewesen, bezüglich des dalmatinischen Sprachenlonsliltes zu einem Kompromiß zu gelangen. Dies ist ein neuer Beweis dafür, daß wir an der Lösung der nationalen Streitigkeiten nicht verzweifeln dürfen. Es muß ungeachtet aller Enttäuschungen ein Anlaß zu einer Annäherung gegeben werden. Deshalb trat die Regieruug mit konkreten Vorschlägen für Böhmen an das Haus heran. Bei diesem Anlasse möchte der Ministerpräsident die Behauptung, als ob er ein Feind des böhmischen Voltes sei, mit aller Entschiedenheit zurückweisen. Der Ministerpräsident appellierte ein» dringlich an beide Voltsstämme in Böhmen, den zum Frieden mahnenden Worten Gehör zu schenken und sich die Vorteile einer nationalen Verständigung für beide Teile vor Augen zu halten, sich zu vergegenwärtigen, was diese beiden Völker wären, wenn es endlich gelänge, daß.sich zur Schlichtung der äußeren Wirren der innere Frieden gesellt. (Lebhafter Beifall.) Der Ministerpräsident gedachte der wichtigen Probleme, der Alters- und Invaliditälsversichcrung sowie der Sanierung der Landesfinanzen, sprach sein Bedauern aus, daß die Verhandlungen in der Vanlfrage, bei welcher die österreichische Negierung ohne jede Tendenz oder Voreingenommenheit eine beiderseits befriedigende Lösung herbeizuführen getrachtet habe, bisher lein positives Ergebnis zeitigten, und erklärte schließlich, die jüngsten Gr-cignisse haben bewiesen, daß die Monarchie eine europäische Notwendigkeit ist und daß man uns zur Aufrechterhaltung des europäischen Gleichgewichtes braucht. Wir haben den bisherigen Kleinmut und die verzagte Selbstkritik in den letzten sechs Monaten von uns geworfen. Die Rolle eines Staates für Zwecke anderer lehnen wir dankend und endgültig ab. Wir haben gesehen, wie federleicht unsere inneren Schwierigkeiten wiegen, wenn der Ruf des großen Lebens erschallt. (Zustimmung.) Wir haben unseren ausgezeichneten militärischen Apparat sicher und geräuschlos arbeiten gesehen, haben gesehen, wie die Bevölkerung die schweren Lasten der Kriegs-vorbereitung mit bewuudernswerter Gelassenheit auf sich geuommen hat. Das Staats- und Selbstgefühl sind wieder gekräftigt. Wir haben unser altes Österreich neu entdeckt. Die Monarchie lebt. Das ist die befreiende Erkenntnis, das ist die erhebende Lehre aus der internationalen Krise. (Leb-hafler Beifall und Händeklatschen; der Ministerpräsident wird beglückwünscht.) Slavischer Kongreß. Der in Petersburg abgehaltene Slavische Kongreß, der am ^.'5. April seinen Abschluß fand, hat, wie man der „Pol. Korr." schreibt, im allgemeinen weder bei den Teilnehmern, noch in der Gesellschaft Befriedigung hervorgerufen. Die Debatten zwischen den Vertretern der beiden grundverschiedenen Richtungen des Alt. und Neuslavismus trugen einen sehr erregten Eharakter. Nenn man von einen, Resultat des Kongresses sprechen will, so kann man ein solches nur darin erblicken, daß die Versammlung vorher redigierte Thesen zu .Resolutionen erhob. Eine derselben, die Bosnien und die Hcrce-govina betraf, gipfelte in der Forderung einer weitgehenden Autonomie für die beiden Provinzen. Weitere Beschlüsse besagten: Zwischen Serbien und Bulgarien muß eine Annäherung zustande gebracht werden, um einen künftigen Baltanslaatcnbund zu schaffen, damit die Teilung der Interessensphären auf dein Balkan zwischen Österreich-Ungarn und Rußland, die eine Verständigung zwischen den Tüd-slaven verhindere, aufhöre. Alle slavischen Völker sind untereinander gleichberechtigte Teile des großen slavischen Stammes. Daher müßten auch die Polnisch-russischen Beziehungen in Rnßland und Gali-zicn einer gründlichen Revision unterworfen und seitens Rußlands dem Brudervolks- im Königreich Polen ländliche und städtische Selbstverwaltung (also nicht Autonomie, wie die Liberalen wünsche") gewährt werden. Das Bündnis mi< England und Frankreich, welches Rußland allen, "„""d ^e, fliner Aufgabe den Slaven gegcnubel gerecht zu we?den, ist beizubehalte:,. sDic Altslaven N"d be- Laibacher Zeitung Nr^w.____________________________________852____________________________________________29. April tanntlich für Annäherung an Deutschland.) Über die Teilnahme von Polen an den Veratungen des Kongresses verlautet nichts; es ist nach allem anzunehmen, das; weder unter den stimmberechtigten, noch unter den Gastteilnchmcrn sich Polen befinden. Tie Hauptredner auf dem Kongreß waren ausser Miljutov die Herren NartMin, karapov und Gurko. Alexander Alerejeviü NarlMn, der Präsident des Slavischen Kongresses ill Petersburg, war zu diesem als Delegierter der Slavischen Wohltätigkeitsgesellschaft abgeordnet; er ist Geheimrat, Mitglied des Reichsrates, Senator im 1. Departement des Senats und stellvertretender Vorsitzender der Slavischen Wohltätigkeitsgcscllschaft in Petersburg, ^arapov, einer der Referenten auf dem Kongresse, ist Schriftsteller in Moskau; den Verhandlungen des Kongresses wohnte er als Abgeordneter der Akfakovgescllschaft bei, ein Mandat, das, wie die jüngsten Meldungen besagen, durch ein Telegramm der Aksakovgesellschaft in letzter Stunde zurückgenommen wurde. Gurko ist Generalmajor im Gcncralstab und war voll der Petersburger „Russischen Versammlung" lRusloje Tobranje) zum Kongreß abgeordnet. Politische Uebersicht. Laibach, 28. April. Tie „Neue Freie Presse" führt aus, das; der neue Sessionsabschnitt des Neichsrates noch stark unter den Rückwirkungen der auswärtigen Politik stehen werde. Die Finanzfragc wird infolge der Lasten der kriegerischen Unruhen und Rüstungen ill den Vordergrund treten. Der Finanzvlan für den Staat und die Länder wird in den nächsten Tagen vorgelegt werden. Eine der wichtigsteil Reformen tritt an das Parlament heran, und bei diesem Punkte können sich die Interessen nur schwer national und parteimäßig scheiden. Das „Frcnidenblalt" führt aus, daß in der wichtigen Frage der Anerkennung des unabhängigen ilönigrciches Bulgarien eine einheitliche Stellungnahme der Dreibundmächte zutage trete, die nur dadurch ermöglicht wurde, das; das römische Kabinett auf die spezifischen Interessen seiner Bundesgenossen in dieser Angelegenheit dankenswerte Rücksicht nahm. Für die Mächte der Triple-Entente war die Allgelegenheit in dem Momente spruchreif, wo die ausschließlich zwischen der Türkei und Bulgarien schwebenden Differenzen bereinigt waren. Österreich-Ungarn und Deutschland mußten ihre Zustimmung voll der Befriedigung der Ansprüche der Orientbahnen abhängig machen. Nun sei auch dieses letzte Hindernis beseitigt und Österreich-Ungarn konnte mit einem Schritte vorgehen, der sich im übrigen als eine Konsequenz unserer traditionellen Politik gegenüber Bulgarien ergab und der jetzt mit voller und aufrichtiger Sympathie ausgeführt wird. Bulgarien tritt nunmehr definitiv in den neuen Abschnitt seiner Geschichte ein. Europa hat da einem Friedcnswcrte zugestimmt und darf sich zugleich zu der Befreiung voll einer Sorge beglückwünschen. Die friedliche Erledigung des bulgarisch-türkischen Konflikts ist für beide Länder gleich nützlich und erfreulich. Die Türkei bekommt durch die Tilgung eines unsicheren Postens aus der Rechnung ihrer auswärtigen Politik die Hände in einem Augenblicke frei, wo sie an dem schwierigsten Punkte ihres Regencrationswertes angelangt ist, und auch Bulgarien kann sich nunmehr in voller Ruhe der kulturellen und wirtschaftlicheil Entwicklung seines im Range erhöhten Staatswcsens widmen. Wie man aus Belgrad berichtet, wird die Anerkennung des Königreiches Bulgarien von der serbischen Presse sehr freundlich begrüßt. Mail gibt dabei der Hoffnung Ausdruck, daß das bulgarische Volk, welches nun ill jeder Hinsicht die Freiheit der Willensäußerung erlangt habe, aufrichtig für möglichst gute Beziehungen mit Serbien eintreteil lverde. Es herrscht überhaupt fast ill allen Politischen Kreisen eine bulgarenfrcundliche Stimmung, welche sich in der Glmtwunschdepcsche des Königs Peter an den König Ferdinand sowie in dem von der serbischen Regierung allläßlich der Anerkennung der Unabhängigkeit Bulgariens an die bulgarische Regierung gerichteten Vegrüßungstclegramm widerspiegelt. In Persien scheint sich eine Wendung zum Besseren vorzubereiten. Die deutsche Kabclgramm-gcsellschaft meldet aus Teheran, daß der Schal) Friedeil mit Tä'bris geschlossen und eine Verfassung versprochen habe. Gegenwärtig finden ill Begeschah Besprechungeil statt. Der englische und der russische Gesandte wurden vom Schah empfangen. Auch die Petersburger Telcgraphenagentur berichtet, daß in Begeschah täglich Ministerberatungen abgehalten werden, in denen die Einzelheiten der Konstitution erörtert werden. Die Progressisten-Partci gewinne sichtlich an Erfolg. Bloß die Anhänger des Scheiks Festullah widersetzeil sich, doch verlieren sie gegen-wärlig an Einfluß. Tagesneuigteitm. — Mn Denkmal für Julius Cäsar.) Zu», (Erdacht. nis Julius Eäsars, der während seines Krieges geaen die Gallier auch kurze ^eit in Britannien weilte, >oll mu 12. Mai ein Denkmal an der Stelle, wo er die Themse überschritt, im Beisein des Herzogs vu» Norl« hnmberland enthüllt wndeu. Das Deulmal ist bei Brentford Fern) errichtet, wo man die Stelle des Über» gc.nges Cäsars gefunden zu haben glaubt, da die Themse hier sehr leicht zu überschreiten ist. Die ^age der User an diesem Punkte ermöglichte es deu Vrilen, sie durch Pfähle zu schuhen, und tatsächlich wurde lürzlich einer von diesen Pfählen aus dem Velte der Themse auf. gefischt uud dem Guildhall-Museum zugewiesen. — lTchwerer Uufall beim Kinderspiele.) (5in gräß. üches Unglück hat sich in Wien beim unbeanssichliglen Spiele mehrerer Kinder in einer Hernalser Snndstätle ereignet. Mehrere Knaben hatten sich mit eisernen Klammern ausgerüstet und beschlossen, mit diese» PU' miliven Werkzeugen eine Höhle in den Lehm zu qrabcn, um Räuber zu spielen. Das Loch im Erdreiche >m>M' immer größer. Plötzlich ging eine Erdlawi»e lmdcl-Während sich die anderen Jungen retten konnten, WM-den drei Knaben verschüttet. Ein Knabe konnte bmo geborgen werden. Er war anscheinend ganz mwerlclu-Die beiden anderen Knaben waren lief im Erdreich'' begraben. Um sie zu bergen, mußte Feuerwehrmann« schast ausrücken. Nacl) großer Anstrengung gelang ^ die beiden kleinen Leiber doch von den Lehmmassen zu befreie!,. Da zeigte sich, das; die Knaben sch"! ^ waren. Sie sind' erstickt und alle Wiederbelebung' versuche blieben erfolglos. — lDie ^fahren des Hnudedruckcs.) Wer künftig eine neue Vearbettung des „Faust" cms die Viu' bringt, unift die Worte Gretchens streichen: ,,Se»' Händedruck, und ach! sein Kuß!" Ans juristischen GriM' den, denn diese Worte legen dem Hörer das Delikt der Beihilfe zur Körperverletzung nahe. Das; der ^>^ lcbensgefährlich ist, wissen wir längst' das Verdien!' jedoch, cms die Gefahren des Händedrncles als Ersü'r hingewiesen zu habeu, gebührt einem Arzte, der, w>n'' über der „Gil Nlas" mit Recht erstaunt ist, nicht ?,,'' mal ein Amerikaner ist. Bei einem kräftigen Hcindc' druck werden durchschnittlich 80.0l)l» Mikrobe» a"! einem einzigen Quadralzeutimeter Haut ausgetauscht-Aber man muß uuterscheiden zwischen Händedruck '»^ Häudedrnck. Am gefährlichsten ist der Händedruck dc^ Arztes- dann folgen, so führt der übervorsichlige Äi^> weiter aus, die Händedrücke der Ammen, der Frisc'»"', der Fleischernieisier, der Gerber und der slieqeudl'» Vücherhändler. Einem Rechlsanlvalte, einem Bauer», einem Großgrundbesitzer oder gar einem Rentier tc>n» man schon ohne große Lebensgefahr die Hand reiche vmausgesetzt, daß er sie in historische» Zeiten gewaschn hat; geradezu als gesuudheitöso'rderud aber muß >»' Vergleich zu all diesen Händen die des Apothekers lX' zeichnet werden. — lDie Geschichte einer Perlcnnadel!, wird >M'"' ».'artig iil Paris viel besprochen. Eine Arbeiterfrau fc"n die Nadel anf dein Kieswege der Ehamps Elys^'s u>u zeigte sie einem Juwelier, der die Unkenntnis der F"N> cmsnützle und ihr zwei Franken bot, was angem'mnu'» wurde. Aber sehr viel schlauer war er selbst nicht, den» er verkaufte die Nadel eiuem Händler um 8« Ma", der sie seinerseits für 38l) Mark losschlug. Del» ncncn Käufer wurde es nicht schwer, für das Juwel von ?>"" fünften Person 8l,l, Mark zn erhalten, die nach Ll)»t"> reiste nnd die Perle dort bei einem Juwelier sür 1lU", Marl verlauste. Eines Tages nun sah ein Detektiv ^ Nadel im Lade» des Juweliers und erkannte sie.M" ' Sie war i» Paris entweder verloren oder gc'swhls' worden und halte einen Wert von 32.WO Mark. Sch" um Schrill verfolgte der Detektiv jel)< die Herl»"!' der Nadel, bis er bei der Arbeiterfrau cmgelaugl wcn-Hoffentlich hat diese wenigstens ihre zwei Franken lic< halten dürseu. -- lTchweizer Gemsen »ach Amerika.) Vm etl'ch" Tagen sind, dein „Luzerner ^aqblatl" znsolgc', s»'^ Berner Oberländer nach den Vereinigten Staate» ""-/. gewandert. Sie fahren über Basel, Hamburg, New»)"! nach dem National.Parl „Yellowstone" in'den ">-'"' Mo»»wi»s. Es sind süns Gemse» «zwei Böcke u»d ou Geiße»j, die der schweizerische Bundesrat der -^tt'' rung der Vereinigten Staaten, die einige Gemse» ^ FeuMewtt. Am Franzoscustein. Original»Roman von Erich Vbenftein. (k. Fortsetzung.) (Nachdruck uerbolen.) „Selbstverständlich. Da es ja gewiß gar keinen Schatz zu finden gab! Solche Schatzsagen haften fast an jedem alten Gemäuer und durch den zufällig zusammentreffenden jähen Tod der beiden Männer in bedrängter Zeit, wo jeder trachtete, seine Habe in Sicherheit zu bringen, mag der alte Volksglaube wohl wieder neue Nahrung gefunden haben." „So wird's auch sein. Und der jetzige Amcis-öder, dem das Wirtshaussitzcn allzeit lieber war als die Feldarbeit, und der drum bis an den Hals verschuldet ist, klammert sich nun an die alte Geschichte und hofft, vielleicht mit Hilfe des Schatzes sein Anwesen vor der Gant zu retten!" „Na — viel Glück dazu!" sagte Hans und stand auf, um im dunklen Zimmer auf und nieder zu wandern, während Barbara am Fenster blieb und in die Nacht hinaussah. „Eins möcht' ich noch wissen," begann Hans nach einer Weile, „was ist's mit diesem Bemühen des Vaters, die Herzogs um jeden Preis zu über. trumpfen? Ist das bloß Eitelkeit oder — haßt er sie?" „Das habe ich mich selbst schon oft im stillen gefragt, Hans. Und ich oring's nicht heraus! Eitelkeit? Im Grunde ist er gar nicht eitel. Zu Haus in seinen vier Wänden ist er derselbe einfache Mensch mit einfachen Gewohnheiten, der er immer war. Aber nach außen hin kann er sich nicht genug tun. Und immer ist sein Gedanke dabei: die Herzogs. Was sie dazu sageil? Ob sie sich ärgern darüber? Ob es ihnen imponiert? Und wenn sie was ärgert, dann ist er glücklich!" „Also Haß. Aber warum?" „Das wird wohl niemand je erfahren. Vielleicht liegt es ganz tief zurück in deines Vaters Jugend. Vielleicht stammt es aus jener Zeit, da er ill Peter Herzogs Diensten stand? Vielleicht auch reicht es zurück bis in der beiden Knabcnzcit? Dein Vater war lange Zeit Peters Spielkamerad. Da^ mals hat er eines Tages der Margarete Maikranz — Peters nachmaliger Frau — das Leben gerettet, als sie beinahe am Seebachcr Wehr ertrunken wäre. Von diesem Tag an war die Freundschaft der beiden Knaben aus, kann sein, daß Peter, der schon damals ein Auge auf die Maitranz hatte — er war Ili oder 17 Jahre alt, gerade wie dein Vater auch — darob eifersüchtig wurde — aber das sind nur so Gedanken, vielleicht ist's auch Unsinn. Sagen werden sie's beide wohl nicht. Immerhin glaube ich, daß dein Vater dem alten Herzog innerlich scind ist und auch der Sabine." „Wie steht er mit Richard?'' „Eigentlich gar nicht. Er behandelt ihn wie einen dummen Jungen, weil Richard nicht viel vom Geschäft versteht. Feind ist er ihm nicht." „Was treibt denn Richard eigentlich, wenn er nichts iin Gewerk zu tun hat?" „O — er spielt eine Rolle in Winkel. Er hat eine Ortsfeuerwehr gegründet, deren Hauptmann er ist, und das Schulwesen liegt ganz auf seinen Schultern. Winkel verdankt ihm das neue Schulhaus und ein Armenhaus, das noch im Bau ist. Der Vezirtshauptmann, Baron Talcher, ist sein Duzfreund, er gibt großartige Gesellschaften, ver- anstaltet Jagden und bringt eine Menge Geld unt^ die Leute. Er ist auch ein sehr guter Mensch» „Und seine Frau?" fragte Halls leise. „Constanze ist einsach reizend. Ein so lieben^ würdig sonniges Wesen habe ich im Leben nie ^ sehen. Die Leute vergöttern sie, und mit ihr >)a auch dein Vater eine Art Freundschaft ausrecht- . besuchte sie zuweilen und gibt viel ans ihr Wou- „Mein Vater?" ^ .' Es lag so viel ungläubiges Erstaunen m P"'^ Stimme, daß Barbara leise auflachte. „I", 1" ^ dciil Vater! Er erklärt Konstanzc Herzog N'l ' Krone aller Frauen, und wenn er dir eimmu e Frau aussuchen wird, dann wird's wohl eine l müssen, die'ihr gleicht." . ,,-' „Aber wie vereint sich das mit seine"' V gegell die anderen Herzogs?" ^,i „Ganz gut. Constanze ist nämlich cden ^ Herzogs ein Dorn im Ange. Sie war ein l< ^ armes' Mädchen. Richard verliebte sich "^",,,^-Ttudent iil sie und sechs Jahre haben sie "lse''^ der gewartet, bis es ihm gelang, Herrn ^^ Widerstand zu brechen. Seitdem kommt ^er ^jn-noch seltener aus seinem Birengnt heraus nan) . ^. tel und Sabine hat alle Hände voll zn wu, ^,^ Schwägerin das Leben sauer zu machen. '^V WN-lanic unterstützt sie dabei nach Kräften. Aber > ^ stanze hat ein so glückliches Temperament. ^ Richard sie liebt, schüttelt sie alles andere >"" ^ von sich ab, und seit vor vier Jahren -^5" .'^«j„cN wurde und die Herzogschen Gewerle !^! ^ael-Erben haben, soll auch' Herr Peter der SM/" Z tochter ihre Armut verziehen haben. '.,'lc^ brennt Konstanzc schon darauf, dich kennen 't „Der Winter", Nr! 2<>/2l, veröfsellllicht Dottor >Uw,P r a sch nite r «Athen) einen interessanten Arti-cl über Skitouren in den Steiner Alpen, den wir lcli?'l" ^""" ^"nze reproduzieren. Dr. Praschnitcr ^, Wenn ich sage Steiner Alpen, so gilt dies eigent- ^^.'u>r im weiteren Sinn- denn der Hauptzug der n>,„ " ^llpen, den man mit seinen Wändeil nnd Zin- > vu» sommerlichen Tonren in lenchteuder Erinne» ^ "N hat, weiß sich anch sür den Winter seine, aller- W mich i,„ Somlner nicht zu oft gestörte Einsamkeit ^ wahvex. Dagegen sendet der .Hauptzug zu beiden >uel»i'"< ^''' ^lstriktales zwei Arme nach dem Süden- uicl) einen Zug, der sich beim Kantersattel von, ^«.Mock loslöst' Idem Fluren «2001 Meter), Krvavee ^ Meter), kri/.je «1647 Meter), Veliti Zoch «1964 3> , "1 angehüren >! östlich die gewaltigen Almen der "la Planina, die in Petelinjek nnd Konj Anschluß bo. s" ^"'tralslocl suchen. Wir sannten das Gebiet In Kümmerlichen Wanderungeil und sch>värn,ten schon ^ ^ ^'n einer Skitour in' diese Gegenden. Da alle dc,s s .'^""lich >">uie Zeit beanspruchen, ist jedeusalls G^,"^nnie»de Frühjahr die geeignetste Zeit, um das , l" aus Stiern lenneu zu lernen. 25 3"^' >"»teten die Glockeil Mittag, es war am ich m"D' ">s >vir, Dr. Milnsch, Vruder Lnssi und ^ .'Nict,acke uud Slier aufluden und uns auf den der Q. ^'"' bm-ch die Stadt Stein hindurch, dann ans drr ?n "^' W"l die Wallfahrtskirche Teinitz. Vevor cim,., ? '^''l z" dieser emporsührt, bogen wir rechts '^' das Gebirge in ein sanft ansteigendes Tal, das ^r v"".""^' der Verge hinleitet; daraus steil empör Vm ^" St. Ulrich «07^ Meter). Von h,er führt der Kli^ ""'1 den P^cmic.Graben gegen St. Ainbros. Die n "V"' ^"^"' '"'^' dil' Skier anlegen können. aela„„ s'chl'nmgeil des Mesners, das; ein Hinauf-dieser ^ .""^ ^' ^^'^a Planina «Grenzer Alm) zu "atiirl'^ ^''l ^'»snch uninöglich sei, konnten uns Aach, ?. ^''""' Moment aufhalten, eher fchon die su qr,/' ^"l; es oben auf der Almhütle lang nicht ^r al ! -^ !^'' w>> wir uns das vorgestellt hatten; rbe„ "'' >" '»berhaupt lein Holz vorhanden. Da tam's anZh ' ') den Nersuc!) an, eine Nacht ließ es sich wohl ^Mlell >''. ^" '"^^^bst sch»^'ll vorwärts, uul noch vor He» ^ ' ^'""»szulommel, lind .holz macheu zu lö»> oi,i',,"^' weitere Weg, größtenteils identisch »lit dem teil ;,. '^'U Almweg^ si'ihrt dnrch lichten Buchenloald ^Ich. ! ^^'^' Il'zerce «Eeealm) nnd von hier ohne Vlrte^ . - !"'de Steignng die Spitze Kri/.je -' Diilg ja ans. Vor allein muß-^U'rtels, ausschaufeln,' nnd das nahm die nächste die C^, ""' '" Anspruch. Endlich konnte ^ussi dnrch "»serei ' '" ^'^' '^'^' schliipse». lHr nieldete bald zu "ere ^,.^ ^',!^nehmen Überraschuug, daß auch ius In-^ndel,<> c- ' ^'^'^ Schnee eingewehl u,ld das vor» >">r ,,„„ 5' ^"»z gefroren sei. Das letzte Licht mußten ^chüee <^^^'uachen verwenden, was bei dem tiefen >>ch sl, ', " den, Mangel Paffender Werkzenge ein ziem-Nits i""'^. Stück Arbeit war. Dämmerung lag be-!Ndr>, j,,'^ °"' Hütte, uur die ^o^ulina glühte noch rinen, N^."' puaragdenen Abeudhimmel als jeder mit ^""udel H^i^ ^>>^^„ ^, Hütte zneilte. «'^Tiir, " ^ """' ^"ps Schnee in die H''^', dann ^lNlich '^ ^'^ !"ll 'uarui loerden. Doch das blieb bloßer "-'Mi » ^ ""^^' Kachelofen füllte nus die Stube ^ch ei»' ""' '^"l'sh, die Wärme ließ er abziehen. äi>'c>s ,. "'^"" der >locl),uaschi!,e gelieferten ^taclilmalil ^ärme Vl l '^ balle ich bald gefagt. Alles lvas '^' ^iis,, ?"' l"""' wird angelegt/ die ^inctsäcle über "»» tu,,.,. ^?"'' "^" driiber die Vatiftmäntel - und -"^ schli.>s>,'^'' Schlafen losgehen; der Rauch zwang chUrn "i, -h' das Fenster zn öffnen, und fchlaflos !>"liei. (s,^, ."' langem heraufdämmernden Morgen ""urei, , . "1 "'"a mich diefe '^'acht zn (tnde, wir "ullei, und v"> !'^' '^"' ^''"'' <^''le- hier verbringen zu ?'^uullte!> , .^"' demgeuiäß unser Program,,, ein! """» ln> i! ^ '" ^""vec nnd dann über den lange» c - ^ir ' '", "'f den Veliti Zvoh. ?"„>,, '^""^'."'""' >">d zogen dann in mehreren Y, ""»e dec-, > ""' ^"' l'iue kleiue Einfalllnng im sv b''ct au, c?"^"' ""', der fich ein wnndervoller ^'7"'s »oa ^.' "!^"' ^""'" und Grmtavec darbot. " >"'w des .'"''' '"'s 'U'ch rechts »Itichlung Nord» "'"'Ug ansteigende,, Rückens - - »»»mehr schon in dicke», Nebel. Als wir den Gipfel des Krva-vcc erreichten «1-^ Stunden von der Hütte), tonnte man nicht mehr zehn Meter weit sehen. Also hieß es warten; denn in dem dichten Nebel konnten wir uns den, stark überwächteten Kamm, der zum Vcliti Zvoh hinüberführt, nicht anvertrauen. Nach '^stündigcr Rast gaben wir das Warten auf. In vier Minnten waren wir wieder bei der Hütte — ein Saus in dem Pracht» vollen Pulverschnee, von wenigen Serpentinen unter» brochen. Nachmittags dann bestiegen wir den südlich der Hütte gelegenen Kri5je «1647 Meter) und halten von ihn, eine prächtige Abfahrt zur Alpe Iezeree; von dort durch den lichten Vuchenwald in rafcher, bogcnreicher ^abrl nicht ohne Stürze zur Kirche St. Am'bros; der Scynee war auch hier vortrefflich gewesen, erst beim Verlassen des Waldes spürten wir ein Schlechterwcrden. Immer zahlreicher wurden die aperen Stellen. Schmut» zig und rnßig lamcn wir am Abend nach Hause, Milusch „och dazu in ziemlich niedergedrückter Stii». mnng, das letzte Fleckchen Schnee halle ihm einen Ski gekostet. Dazu lam noch, daß das Wetter nicht sehr zusr,ede»stelle»d war. Bis tief herunter hatten sich die Berge in dichte Woltenschleicr gehüllt. Um so inehr überrascht waren wir, als am nach» slen Morgen ein stahlblauer Himmel sich über den hart und' scharf m ihrer blendenden Winterpracht emporragenden Nergen wölbte. Inzwischen hatte anch der „Wagner Franz!" Mitusch' Sti tadellos repariert. Um 2 Uhr sichren wir nach Stahovica ab «6 Kilometer von Stein gegen die Verge). Eiligst lnden wir die Nnck» sacke und Vretteln auf und leuchten in den dicken Ludeutleidern — die ^rühlinassonne meinte es fehr gut mit uns — schwitzend nach St. Primus hinauf, ^ünf Minuteu vor der Kirche bogen wir nach lints ab, folg. ten einem kleinen Stciglein eine steile Waldwiese hin-aus und trafen bei 8(»<> Meter den ersten Schnee. Immer steil führt der Weg in dem Grabeu, der durch deu ^elsvorspruug vou St. Primns nnd den Kamm der Pasja Pe?, gebildet wird, hinan. Vald standen wir ansatmend ans dem Kamme und genossen von dem wundervollen Plätzchen den herrlichen Ausblick gegen die Westhälfte der Hauptkette. Nun hieß es den Weilerweg finden. Wir mußten ilgend wie auf den Sattel Kisavee gelangen, der den Vorberg Pasja Pe,Mhen ^ands-mannministeriums fort. Der erstc' ^'l des Antrages wege» Abschafsuug des gal,z>,chen ^andsmannmm,-steriums wurde von den Antragstellern zurückgezogen.! Es sprachen die Abg. S t r a n s l y , Dr. Renner, S t ä r l, 5 ilingcr , Haj u m,d H u dee, woran, in der folgenden Abstimmung die Drmgllchteil des An. lrages abgelehnt wurde, für welche nur d,e Rutheneu »nd die So^ialdemotralen geflnnmt halten. Das .v)ans ging sodann in die Tagesordmmg eu, und verhandelte den Bericht des voltslnirlschastlichen Ansschufses ü'ber die Arbeitszeit in, Ha»delSgewerbe. Nachdem Abgeord-»eter !^ i ch l sein Referat erstattet hatte, wnrde die Verhandlung abgebrochen uud d,e Sitzung um halb 7 Uhr abends geschlossen. Nächste Sitzung Freitag nm I I Uhr vormittags. — lPcrsoualnachrichicn.» Seine Exzellenz der Herr Generaltavallerieinspeklor Rudolf von Bruder, mann ist gestern abends in Begleitung des .Herrn Generalmajors Sagburg zu Pfeffers, ^ehensegg, Gößlhe,mb nnd Gallo d, Escalnda, mit de», Regimenlslommandanlen des 5). Dragouerregiuieuts uud mchrereu Stabsoffizieren hier angekommen »nd im Hotel „Union" abgestiegen. ^» Ehre» des hohe» Gastes IPielte beim Souper ,m Eilbersaale des Hotels „Union" rme Mnsitabteilung des 27. Infanterieregiments. Indernn.qcn i", Bcrcchtl.qunqcwcscn der Mittel-schulen j Die im' vorigen Jahre bego»ne»e Miltelschul. reform ift von Seiner Ezzellenz dem Minister sür Klillns »nd Unterricht Grafen ^lnrgfh unnmehr dnrch die Regelung des Nerechlignngswesens der neue» Mittelschulen furtgcfeht uud zu>» vorläufige» Ab» sä)luß gebracht ».'orden. Die nun erfolgte Regelung läßt sich in Kürze dahin trnnzeichnen, daß die Zeug. uisse der neuen Mittelschulen mit gewissen Einschrän» lnngen als gleichwertig mit denen der Gymnasien und Realschulen anerkannt werden. Die Absolventen des Realgymnasiums werde» zu den juristische!,, mcdizi» nischen nnd zu gewissen philosophischen Ttudien und Prüfungen bedingungslos zugelassen. Zur Lehramts, prüfnng alls Philosophie, klassischer Philologie sowie aus der Fachgruppe Latein und französisch, ferner aus Geschichte und zu den entsprechenden Rigorose» ist ei»e Eigänz»»gsprüs»»g ans Griechisch spätestens zwei Jahre vor Abschliis; der Studien vorgeschrieben. Außer» dem wird den Juristen und Medizinern sowie den Hörern der anderen humanistischen Dächer an der philosophischen Fakultät das Studium des Griechischen nachdrücklichst empfohlen. Hinsichtlich des Zutrittes zum Studium der Rheologie wird ciue besondere Nerfi«. gnng nachfolge». A» die technischen und tierärztlichen Hochschulen sowie an die Hochschule für Bodentullur werde» die Absolveuten bcdinguugslos zugelassen. Die Absolvierung der sechsten Klasse berechtigt zum pharma. zeutischen Slndium. ^ast das gleiche wie für das Real» gymnasium gill sür das ReforM'Realglimnasium, nnr haben die Absolventen beim Eintrilte in die Technische Hochschule ihre T^ertigtcit im geometrischen Zeichnen uster^i<> zum provisorischen Lehrer und Leiter, an der neuerrichteten Volksschule in Drenov Gli<"- die bisherige provisorische Lehrerin in Horjulj Fiäulei» Juliana Kobul und an der neuerrichtrte» Volksschule in NIatna Nrezovica die absolvierte Lehr» amlstandidalin Fränlein Marie Smolil zu provi» sorischen Lehrerinnel, und Leiterinnen ernannt. —1°. " slfrlcdiffte Lehrstellen an der t. u. l. Tchifss» jxnsscnschulc in Tcbenico.j Wie uns initgeteilt wird, g(lange» a» der t. u. l. Schiffsjungeuschule iil Sebe-»ico iiiit 1. September l. I. vier Lehrstelle», und zwar zunächst provisorisch, zur Besetznng. Für diese Anstel. lünge» tonnen n»r Lehrer ledigen Sta»des in Betracht tonime». Sie müssen der deutsche!, uud der serbotroa. tischen Sprache mächtig sein; einer hievon ,»uß über» dies die ungarische Sprache volltomme» beherrschen. Diese Sprachlenntnissc sind durch Prüfungszeugnisse »achzuweisen. Finden sich nicht genng Lehrer, welche die serbokroatische Sprache beherrschen, so werden auch solche mit Kenntnis irgend einer anderen gebrauch-licheu slavischen Sprache berücksichtigt; sie müssen sich jedoch im Gesuche verpflichte», die serbolroatische Sprache binnen Jahresfrist zu erlernen. Uuler sonst gleichen Umständen erhalten Vewerber, die eine Lehr-besähigung für Bürgerschulen nnchweifeu u»d die sich im Gesuche verpflichten, mindestens zwei Jahre auf diesem Posten zn verbleiben, den Vorzng. Die Lehrer an diesen Schule» gehören zum Staude der Marine-bea.nten sür das Lehrfach, stehe» erst <" ^r 5^,, e» Rm.gsllasse uud tonnen mit zwölf Jahre», vo» de»e» zehn '» der . uF a,, n ugebrach. wurde», in die .neu» e ''^ ' " ^ , erworbene» ^ehrbesähigung N" B.,lgei>(h»l(» »ach ^l- Laibacher Zeitung Nr. 96 854 29. April 1909. halt der 5. Tieustalterszulage in dir achte Rangsklasse befördert werden. Sie beziehen in der zehnten Rangs» klasse ein Iahresgehalt von 2200 X, in der nennten und achten Rangsklasse 2400 Iv und haben Anspruch auf sechs Quinqlienilalznlagen, von denen die ersten zwei mit je 300 !< und die weiteren vier mit je 400 Iv bemessen werden. Für die Zuerkennung der Oliin» quenualzulageii wird auch die nach erlangter Lehr» befähignng in der Eigenschaft eines provisorischen Leh» rers, Unlerlehrers, Snppleilleil, Assistenten, Aushilfs» und Nebelllehrers zugebrachte Dienstzeit bis zum Höchstausmaße von acht Jahren eingerechnet. Diese Marinelehrer stehen ferner im Genusse eines Natural» qnarticres oder des entsprechenden Geldäquivalentes, das derzeit für die zehnte Rangsklaffe mit 464 K, für die neunte Rangsklafse mit 68<» l< und für die achte Rangsllasse mit 912 K jährlich bemessen ist. Die für Bürgerschulen befähigten Lehrer der zehnten Rangs» tlasse erhalteil überdies eine in die Pension nicht ein» rcchenbare Znlage von jährlichen 200 K. Die Lehr-Verpflichtung ist die eines Übungsschullehrers. Die gehö» rig belegte», au das k. u. k. Reichskriegsministerium n Unfall vorliege, sonnte dermalen nicht festgestellt wer/ den. Die Verunglückte soll einigermaße» dem Trume ergeben und zuweilen etwas ablwrmal gewesen se^' Sie wurde mit den« Rettungswagen ins Krankenhaus überführt. An ihrem Aufkomme» wird gezweifelt. — lErholung der Wintersaaten.) Bei Antritt des heurigen Frühjahres hegte der Ober» nnd der Untcl' trainer Landmann wenig Hossnnng ans das Gedeihe" der durch Wiulersrost und Kälte arg hergeiiommem'" Wintersaalen. Der günstige Wellerumschlag im Mar.1 und insbesondere die verhällniSmäßig hohe ^M' ratur brachte» es nnn mit sich, daß sich die Saaten s^ hoffnungsvoll erhallen. Man sieht d,es deutlich auf dc" Feldern in der Kraiuburger Ebene und es bestäNs^ dies auch die eiugelangten Berichte. Der eben ein^ lreteue Regen wird uuu auch deu Graswuchs stark lie> schleunigen; in einigen Orten wurde» bereits Klasse» über eiugetreleue Dürre laut. ^ " lTanitärcö.» Wie ma» u»s mitteilt, smd "" kurzem i» de» Ortschaften Jane/.evo Brdo, Bilinjl' /" , Kühle»berg, polilischer Bezirk Adelsberg, die Mase^ epidemisch ausgetreten. Erkrankt sind im ganze» ^ Kinder; von diesen sind 33 genese», 4 gestorben >"" 13 Kinder verbliebeil noch in ärztlicher' BehandN'»^ Behufs Hintanhallnng der Krankheit wnrden !">l>ta''' polizeiliche Vorkehrungen getroffen. — Die in den ^^ meiüde» Winkel n»d Semi^, Bezirk Tschernembl, heU' schend gewesene Masernepidemie ist erloschen. "^''^ - <"ln',"'!^ Maurer hier an, von denen 200 in Laibach verbiß / während 50 Mann nach Goltschee und 150 Man» ,"^ Wien abgingen. Vorgestern sind wieder 43 Kra» ' 12 Kroate» nnd 16 Mazedonier »ach Amerika "'-gewcmderl. .^ " iVerloren) wurde- eiu goldenes "lrmbaxb, , Nrillaiitohrrilig, eine silberne Taschenuhr >"^'!^?,.',i dener Kette, eiue Zeh»krone».^'ole, ein Ge!dt» ! cher Keile. Theater, Kunst nnd Literatur. — ^lammermusikabcnd im „Narodni ^ ^„„ Gestern abends nm 8 Uhr versammelte der M'> ' ^ .„ verdienstvollen Leiter des Orchester der Slooe» > ,^,. Philharmonie Herrn V. Tali ch arrangierte K'"«' ^„c musitabeild im kleinen Saale des „Narodm Dow ., zahlreiche Kuustgemeiude. Das vo»i den Herren ,^ zel, K u .' e r a', T a l i ch , Bilel nnd T r o p ' ^. gesanglicher Mil»virkn»g des Fränleins ^""^ch' p a » c absolvierte Kal»merlo»zerl halle eim'» ^^^>jil' schlagende» Erfolg, der sich würdig n» die ">t^, "'" Vera»stall»»g anreihte. Der Beifall war »'al>'"w ^„ Schlnfse niiter der zündenden Wirt»»g des lN"'^.,^ Tvorakschen l^Wr-Quartettes, desseu tei»ln>!l'^,^^>i,i holuug erzwungen wurde, ein frenetischer. /5 ^ Mira Zupanc erhielt zwei prächtige Aulelispl'" Eiu näherer Bericht solgt. <„,< d^ 4. Nummer- 1.) Franz Mil <' inski: Über o^ ,,^i ein für Kinderschntz und Jugendfürsorge I"" A" dessen Tätigkeit in Laibach. 2.j M. Kabaj. ^. ^-horsau, als Quelle des Glückes. 3.) Der H"'ks.,s!" Kinderkrankheiten). 4.) Bilder aus der Erzichu.'^z l! I' Onkel Landarzte). 5.) Fenilielon n„>Ii!!lq iibl'r dr>. Thrlinl^cchscl iV Nl'schliissr^ I.mll'll Dirnslnq ci.n 27. April " 1U um halb 7 Uhr .nc!, und Dcpllticrlcil zusainincn' .stieylo Nali^„al0l'rsa>l>»lllinq ».101» dl'n dcidcn ill do» u""' Scheich »I Islam oerlcseiu'ii ,!„d mtter.^ichnelen wttua eiUhalll'nrn Arten einstimmig die Enllhrmmna, "Utssc^qe!!. Inflilqedessen N'ird Abdn! Hamid N. deo , ""'l'ichen Kalifates >md des ottmnanische» Slilln-uns snr verlnstiq erllärt nnd der leqitime 3hrl,nisl,'Iqer "eynied Rescl,ad.(5fendi i»m Kalifen nnd Snltan mit """ Namen Snllan Mehmed V. pr^tlamierl. «onstantinopel. 28. April. Addnl 5>m»id »mirde ^ "u> nachts mit einem (^lraznqe, der nm 1 Uhr sriih ""glnq, „ach Cal^nichi nderqe'fnhrl. z« , "onstantinopcl, 28. April. Wie die türlischen ^'"ller melden, hat der neue Snltan das Palais "lMabaMche, in dem er schl.ni bisher ein Seilen, .^'mide beui^hnte, zur Residenz qe'vählt. ^,.,^°nstantinopcl, 28. April. Die türkische Presse V^gt dein nenen Snltan nnd erhofft glückliche Ära. .'^m^zetta" feiert Mehmed V. als den ersten Ver-^ w'n^,nllan. Die Erbittern»^ qeqen Addnl Ham id "N)t s,ch i,^ ^^.^ ,,^ Schrift in der allerhesliftflen ">e «nst. Die henliqei, liirlischen Blatter veröffent-^'irn der,chiedene Ansspriiche des Snllans. Vein, «Hin-lwsi 'm^^" Salon, un' die Schwnrzerenwnie stattfand, liclw ^"'b'M'd V. qesaqt, er sei stolz, der erste wirl-^^"!"l)"lspadischah zn sein. Nach der Schwnrzere- ">e >aqte erl „Mein Ziel ist das Mmt der Elation." Ova»' ^"llan ^us seinen qestrigen Fahrten bereiteten Nack >>'"" "U'iderle er mit 'einem Hoch ans die Nation, er- cv"' Verehrung des Mantels des Propheten saqle ' "M b,n ein Diener der Nation." !u,,^"''«tantinopel, 28. April. Die Thronbesteigung Ausl ^ ^^"pl)'!ä) allen diplomatischen Missionen im tlrfs, '"^ "^'"' P^'^'nzen mitgeteilt. Seil gestern tan v "'"Zuhast «ralnlalionsdepeschen an den Snl-»lnlo^^ .-^lionaloersnlnmlnng, das Oberfononando der f°la<> s !l""li""l"l, 28. April. Vlällermeldnngen z». rdllss' ^ ^"'' ^"binelt deinissioniert. Der Snltan habe bleib. ^"binett gel'eten. vorlänsig im Amte ,'.» ^>sz ^""swntinopel, 28. April. Der gegenwärtige «roß. Rat,!,', .sl'wfls.Pascha, >st mit der Vildnng des nenen "'nelts betrant worden. Brände. Neich,,"'"'' ^- ^lpril. Die Äläller melden ans Kor-Nicwcn^' ^^' '^ ^^' inorgens brach in dein grofzen rin V)^'/' bl'-' Eisenbahn- und Telegraphenregilnenls lo!i^,V/""nder Brand ans, der das Magazin nnd .^ ^'n A». w'Idlelegrapheneqnipagen nnd eine Anzahl Drr (^.'""!"' f"r drahtlose Telegraphie vernichtete, wird ans iiber eine Million Kronen das M' ,^ "lischnngsdllion >var änßersl schunerig, da >"c,r l"^'!' »l'l leiclil brennbarem Material gefüllt Ulite,--^ ^"'^ Vrandlegnng oermulel. l^ine strenge Mung N'nrde sofort eingeleitet. Salden '""'""«"' "^' "lpril.^ Nestern früh brach im sich i„sV'!")-" -^'ohonez nnd Lela ein Ärand ans, der ^ Uln ., Ü ^''' Slnrmwindes rasch ausbreitete. Um ho>,r^,'^'N'llags brannten 400 Joch Wald. Die Na° In ^... ,/,"'"'lfpgegend gleicht einen, ^lammenmeere. blilns, "'"''"llnng ooil ^ela übertrug sich die Feuers-rs ^>, "/'' °u> WaldlUlgeii des Fürsten Eszierhazl), ioo z>, l)!'!^," . ^'"^'^ l'inzndämmen nnd alls !4 Jod, ">ua 4< <>"""/' ^'l' die Forstinspeltion feststellt, sind '^'l».0l»(, ,^">) Wald abgebrannt. Der Schadei, betrag! Ein Zusammenstoß auf hoher See. Eresc! i'si"'/' ^- ^Pril. Der Da.npser „Salona" dei 1 Uhr "3 < ^^^'llschasl Ungaro-lLroala fties; hente nm ^»i cn,/^ ', !''"! Stnildel, von Venedig entfernt, mit ^l-lw^ ä'l'o, »"(h Penedig fahrenden, mit Phos->""»nen ^""' Ualienischen Segler „Santa Croze" zu-drei Sf,',.^" Segler geriet in Brand »nd sans i,ach "uniiu, ' .'"' ^'^ ""s sieden Personen bestehende Be-"ü An. !„ ?'^^' ^'N'tlet. Ans der „Salona" entstand w^bei n,' ! ^''' ^"!""'>nenstos;es großer Schrecken, >>es »,^ s/"" ^er,oile» oerletzl »onrden. Die „Salona" ^'"' Nieln " ^'^'^ ^^'^!p"tllng in den hiesigen Hafen ^' ^llsm.^ ' ')'"lMäslM Kronen beziffert. Die "" 80.«)^)^' '^'^' ",it ihrer Ladung einen Wert ^"tu^7vf.^i ^"'« D" bnlgarisshe Telegraphen-,^bu„u" >,' V, die Meldnng des Belgrader Nlalles s?^mi,n'ni , ^?''''"chst an der serbischen Grenze eine ^finden N'"'.^'''^ ^t" ""d König Ferdinand ^-----^^l^NM^ich „nbegründei. ----- -T-" »^-« -^ • -^» ¦'^* »^» »^-» -T-» 'Tl ¦¦y» *T» "V» «T^» *^>» China-Wein mit Eisen Hygienische Ausstellung Wien 1006: Staatspreis und Ehrendiplom zur goldenen Medaille. ^P Appetitanregendes, nerven-W stärkendes und blutverbes-¦l sernde8 Mittel für ^B^ Rekonvaleszenten == M^^^^ ' und Blutarme jPPPJII von ärztlichen Autoritäten W*ßSi bestens empfohlen. E^rfgM Vorzüglicher Geschmack. K«Lauou(*Sf Vielfach prämiiert. W- -W über 6000 ärztllohe Gutaobten. J. SERRAVALLO, k.u.k. Hoflieferant, Trieste. An.qckommcne Fremde. Hotel Elefant. Am 26. April v. Pavich. k, l, Statthallerei-Vizeprä. sidmt; Dr. Vlodig, l. t, Ocwerbeinstruttor, Trieft. — Pehacel, l, u, l. Militärmtendaut, Oraz. Slosiö, Besitzer. Privoz. — ttores, »fm,, Agram. - Esser, Fabrilsbcsitzer. Eisnern. — Schollmeyrr, ssorst^ und Domcineiidireltor. Schnecbcrg. - ! ». Nirdliuacr, t. l, Gendcumciicobcrst, s. Familie, Loco. — Schrcr, Prwat, s, ssainilic, Arnlcls. — Dr. Neubauer, Privat; Snnrler, Ingenieur; ssrant, <,tfm., Vlannheim. - Douli, Eisen, bahnlommissär, Mostar. -- Todrj, Vesifter; Kuio, Privat, Her-pelje. Grm. Gutsbesitzer, Schloh Wcinhof. - Corbari, Kfm,, Novercto. - Woditzla. Haas. Dcu, Dral,, Vcrgrr. Kah. Gold-Hammer, Filandral, Schmidt, .«ltermisch, Reich. Scheut, Apfel» grün, Werner, Nfltc,. Wien. Am 2 7. April. Goll, l. l. Mimstciialrat; Körbcr, t. ». l. Nittmeister; Stadlcr, Olajz, Vanr. Koppel. Eisenhammer, Lichtmann. Karpfen. Ditrich, Oblasscr. Kfltc. Wien, — Kostevc. Xfm.; Schubert. Schauspielerin. Graz. Pollal, Nsd., itönigl, Weinberssc. — Dentsch, ttfm. Gl, Kanizsa. — V»aa.neux, Kfu,., Nenchatel. — Saitz. Arztensgattin, Tarvis. — Hütner, l. u. l, Hauptmanns Gattin, Lschcrnembl. — Nrauu, Schausteller, s^ Familie. Budapest. — Kerner, Kfni.. Klagcnfurt. — Schlnidlin. Kfm,, Agrom, — Kcbat, Kfm,. Gürz, — Mahylta. Zuzel, s. Sohn, Instenicurc, Prag, Nährende Mütter finden die Milch verstärkt und bereichert bei Einnahme von SCOTTS EMULSION. (1377) Die Mattigkeit short auf, das Kind wird rosiger und vergnügter denn je zuvor. SCOTTS EMULSION gibt in allen Krisen der Mutterschaft Kraft, erhöht den Mut und ist dabei angenehm im Geschmack und leicht verdaulich. Auch im Sommer mit Echt nur mit dieser bestem Erfolge zu nehmen. Marke —dem Fischer . . -aiBGarantiezeichen Preis der Onginalfla8che 2 K 50 h. dog SU »TTschen Verfahrens! In allen Apotheken käuflich. Verstorbene. Am 27. April. Maria Savcnc, Tischlerstochter, 14 Mon., Karuugasse 4, Lungenentzündung. A m 2 «. APril. Slavla Zajec, Schriftseherstochter, 7 Mon., Pctersstraße 5,6, lirnneliitiZ »icce. — Valentin Mayer, Agent, 49 I,, Äahnhofgassc bei Nr. 4A, Tuberkulose. Im Zivilspitale: Am 2ti. April. Anna Doles, Inwohnerin, 59 I., Ve-monti», 8«nili8. Am 27. April. Andreas Goja. Arbeiter. 62 I., En. teritis. -- Josef Osredlar. Maurerssohn. I I., Diphthcritis. Vielseitige Anwendung:. Kb gibt wohl kein Hausmittel vielseitigerer Verwendbarkeit als „Molls Franzbrantweln und Balz", der ebensowohl als schmerzstillende Kinreibung bei Gliederreißen, als Beiner muskel- und nervorstärkenden Wirkung wegen als Zusatz zu Kadern etc. mit Erfolg gebraucht wird. Eino Flaöche K 1-90. Täglicher Vorsand gegen Nachnahme durch Apotheker A. Moll, k. u. k Hoflieferant, Wien, I., Tuchlauben 9. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit deßsen Schutzmarke und Unterschrift. (2366 h) 6 Meteorologische Veobachtunyen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruil 736 0 mm. ^Nl u. N. !7ij4'5'"M7^ÖNÖ7 schwach Negen^"^ " " 9U. Ab. 38« 10 ij NW. schwach bewölkt ! 29.> 7 U. F. 40-X 8 0 . ^ Nebel ,5 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 12 3«, Nor» male N 7°. Wettervoraussage für den 29. April. Für Steier. mark, Kärnten und Krain: Meist trübe mit zeitweisen Nieder» schlagen, lokale Winde, lühl, veränderlich und allmählich besser; für das Küstenland: Meist trüb, anhaltende Winde, mäßig warm. anhaltend. Teismische Vcrichte und Beobachtungen der Laibacher Erbbebenwarte ssi'Ni imdsl uu» t» r H>a>!,, Spllslnsjl !««?), (Ort: Gebäude der l. l. Staats-Oberrealschule.) Glisse: Nürdl.Breite 46" 03': vstl.Läusse von Greenwich 14° 3l'. Beben berichte:* Am 25, April gegen 1 Uhr 15 Minuten Erschütterung in S. Venerina lCatania); geqen 15, Uhr 45 Minuten Erdstoß III. Grades in Messina. Vobenunruhe unverändert. ** T>>s i^ilnl'nnbsü bszirlir» sich n>>! »!!>!s!s»!l'pä!>ch<' ftsü not> w»'N>,>, »'»,! M>!l^,!llchl bis Mi!ls,„ack! l> lllir bi« ü< Ubl N'^'illlt. Moü« versenäe ick gratis uncl franko. Reparaturen nverclen billigst un schlafen ist. Die Leiche wird in St. Peter eingesegnet, so. bann nach Laibach überführt und Freitag am 30. April um '/, 4 Uhr nach abermaliger Einse«. nung vom Südbahnhose aus auf dem Friedhofe zum Heil. Kreuz zur letzten Ruhe beigesetzt. St. Peter.Laibach, am 28. April 190!). Julie «ndre geb Schissrer, Gattin - e«o> pold «lndre, Nrstaurateur in Nabresina; «u» dolf Andre, Nankbeamtcr. «rüder. — Kannh und Anna Undre, Schwägerinnen. — Kranz Vreaant. l, l, Latldeszahlamtsassistrnt, Schwieaer. söhn - «nioniette »«gant. «doptivtochter. - Sämtliche Knlel nnd Gulelinnen. Ullibacher Zeitung Nr, 96. 856 29, April 130», Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 28. April 1909. Tic notierte» Kurse verstehen sich in Kronenwähruug, Tie Notierung sämtlicher Altie» »nd der «Divers«» Lose» versteht sich p«r Stück, Gelb ^Ware Allgemeine Staatsschuld. ! Einheitliche Rente: 4"/« lonver, steuerfrei, Kronen (Mai «°v ) per Kasse . . 9b 80 9« — detto (I2nn,-Iuli) per ssasse 9b 70 9ü 90 4'2«/„ «, W, Noten (F«br,Nug.) per Kasse......99 8b 99 55 4 2«/« ö, W, Silber (Npril-ON.) per Nasse......9» 40 99 60 I8«0er Staatslose 500 fl. 4"/„ ,b« — 1«)-1860er „ 100 fl. 4"/„ 2lb90 219 9« 1864« „ 100 fl. , . 278-^284- 18S4« ., 50 fl. . .278 — 284 — Dom, Pfanbbr. il 120 fl, 5°/, »8»— 29l, - Staatsschuld der i« Reichsrate vertretenen Königreiche uud Länder. Oesterr. Goldrente steuerst., Gold per »asse .... 4"/„ n« 5b 116 7b Oesterr. Rente in Kronenwäh»,. steuerfrei, per Kasse . 4 9b"?0 9b 7« Oest. Investition« Rente, fteuer- frei, Kr, per Kasse 3»/,«/, 8« — 8« 20 Eisenbahn» Etaatsschnlduerschreibunge«. «llisabeth-Vahn i, O,, steuerfrei. zu 10,000 fl. , , . 4"/<> 11b 90 116 90 Franz Ioseph-Vahn, in Silber (div. St.) . . . b'/."/« 118-15 119 Ib Valizische />arl Ludwig-Bahn j (div. St, Kronen , 4"/<> 95 70 96 70 Rudolf Vahn, in Kronenwähr. steuerfrei. badN'Altien. ltlisabethVahn, 200 fl, K.-M. 5»/<°/„ von 400 Kronen . 454 50 458 5« detto Linz-Vudweis 200 fl. ö. W. in Bilder, b'/<"/<> - 423 — 42b -detto Oalzburg-Tirol 200 fl. ö. W. in Silber, b"/n . .»21—423 50 Nremstal-Vahn 200 md 2000 Kronen. 4"/„.....193 —>19b — ! Gelb Na» Vom Gtaatc zur Zahlung ! übernommene Eisenbahn» PrloritälS.Obligationen. Vöhm. Weftbah» /,°/n ««' — 89— Vorarlberaer >,Bahn detto per Ultimo 1>L «0 112 «« 4"/, unff. Rente in Kronenwähr., steuerfrei, per Kasse . . 92 9b 9» 15 4°/„ detto per Ultimo 92 9» !>3'I0 3'/,"/» delto per Kasse . 83 Lv 83 40 Ung. Prämienanleihe k 100 fl. 199 — 203— betto k 50 fl. 199 — 203 - Theih.-Neg.-Lose 4°/n, . . . 148 Lb «4?üb 4°/, ung. Grund"'tl.-vblia.. . 98 90 94 90 4"/„ tioat. u. slllv. Erunbentl. Obligationen , . . , 9»b0 94bu Andere öffentl. Anlehen. Vosn, Laüdesanlehen (div.) 4°/„ 9250 93 b« Vosn-Herceg, Eisenb-liandeK- «nlehen sbiv.) 4'/,"/<, , . 99 1b 100 Ib 5°/n Donau Reg.-Nnlehen 1878 103 20 — — Wiener Verlehrsanlehen 4°/„ . 9« 3« 97^30 detlo lU00 4"/y !)U 25 9725 Anlehen der Stadt Wien . . 1')1'1<»!iU2 10 detto sS. oder O.) 1874 120 90 121 9o betto (1894)..... 94'ib 9b'1b detto (Gas) V. I. ,898 . 95 50 9« 50 dettll (Eleltr.) v. I. 1U00 95 4b W 45 de«v (Inv.«>v. I. 1902 96 10 97 10 delto V I. 1908 . . . 95 10 9S 10 Börsenbau Nnlehen verlosb. 4«/n 96— 97 — Russische Staatsanl. v. I. 1N0S f. ,00 X per Kasse . 5"/» - - — - detto per Ultimo 5"/„ 9«»0 9925 Vulg, Staats Hlipotlielaranlehen 1892......S"/n 122-— 122 — Gelb Ware Vulg. S>aat«.«olbanleihe 190? f. 100 Kronen . , 4>/2"/« »l»'4N 90 40 Pfandbriefe usw. Vobeolredit, alln östcrr,, in 50 Jahren verlotzbar . 4"/« S4 40 üb 40 V0hn>. Hnputhelcnb., uerl, 4"/„ 97 70 98 70 Zcntral. Bod,.Nrcd,.Vl.,üsterr,, 4b Jahre Verl. . 4'/i"/n !01 20 «0l b0 elto «5 I, Verl. . , 4°/« 97 — U6 -kred..I,!st,,österr,,f.Verl'.-Un», u. öffrittlArb, Nat, >V 4"/„ 94 90 95 90 Landesb, d, nönia.1, Galizien u, Lobom,, ü?'/2Irüclz, 4"/„ 94-50 9550 Mähr, Hnpolhelenb,, verl, 4"/« 9«-4i) 97 !0 N, üsteir,La»bee-Hyp, Anst, 4"/,, 97— W- detto inN. 2"/,Vr. verl, »'/,«>« ««^5 8!'2b detto tt.Schulbsch. veil, 3>/l"/n »»'25 «>'25 dettu veil.....4°/„ 9S-75 97 7b Oesterr.uxg. Nanl, Ü0 Jahre Verl., 4°/n SW. , . . 98-80 99 35 delto 4°/„ Kronen W. , , 9850 »9 b0 Spar!,. Llsteöst,,6u I, verl. 4"/„ 99 45 100 45 Eisenbahn-Prioritäts-Obligationen. Oesserr «ordwestbahn 200 fl, S. 104 - ll>b — Staatsbah» 500 Fr..... 403- 4<'7- Südbahn k 3°/„ Jänner Juli 50« Fl. iper St., . . . 272 2b 27425 Siidbahn l^ 5"/„ 200 jl. S,o,G. 11« b0 llü 50 Diverse Lose. ,Per stück.) «rrzlnSllche Lose. 3°/„ BodenllebitLoie .-Präm.-Obllg. 400 Fr. per Kass? . , , 18525 ,8« 2ü ditto per Ml^iu . . , !l«f>' i««-— <»cld Wa« Wiener Komm-Lusc v, I, 1874 498— 508 — Vew, Lch b, 3"/„ Pram, Schuld, d, Äodeulr,-Anst. Em. 1889 ?47b 7»7b Aktien. Tranöportunternehmunnen. Aussia-TsplilM Eilenb. 500 fl. 22«b — 2290- WlMischl' siordlillhu 150 fl. . 40b" 406 ,<> Vuschtlclirader00fl,K,'M, 277l> — 279'» — delto achcrEiscnb.400Kr. 580— .'»»b-- sscr'bluand« «loidb. lWNsIKVl. 5360 — 5400-Kajchali - Oderl>ers>cr (tüeilbahn 200 !I. S....... 3b9— 361- Lemb, Lzern-IassN-ltislNbahn- Gescllschast, 200 sl. T. . bb9'— 559 5« Lloyb, üstcrr.. 400 Kronen . . 433— 436 — Oeslerr.Norbwes>l>llh!l,20«fl,S. 46<»-— 461 — detlo l,,üst,.20Nfl, 540— 54b — Kreditanstalt für Haodel unb Gcw,, 320 Nr., per Kasse . 63875 — — deüo per Ultimo «4» 63!»-7b »reditbanl, u»n. allg., 200 Kr. 751— 752- Deposits»!«,»!, ally, 20« sl. . 4b2'5U 45275 (tölumptc - Mcscllschasl, nieder- üstcrreichiichr, 400 Kronen 608— «07 — lyiio- u. Kassen«.. Wr.. 20» sl. 456— 4W50 Hypothelenbl. öst, 20NKr, 5"/„ 287— 290 — Länberbanl, öst.200 fl„p, »asse 443 2b 444 25 detlo per Ultimo 443— 44l — «Merlur», Nechselstub, «ltieii- Gesellschaft, 200 fl. . . . 6»3'— 60« - Oeslerr. »nn.Va»!, i4«0Kronen 1770— 178» - UnionbanI, 20« sl..... 544- 545- Unlunbaul, blllimische. 100 fl. . 24450 2 45 5,0 Verleyrübanl, allg., 140 fl, . 32!»- - 340 Geld k»>e Induftrieunteineymungcn. Vaugesrllschast, allgem, üslerr,, 100 sl........ Kl?— l71 — Nrüxer Nohlenbergbau Gesellsch, 100 sl........ 705 - 7<> - (tise»I'ah»vcrlehrs Nnst,, öfterr,, 10« f,........ 411— <>4 " usl, 379- »»l - Llellr, Ges,, iuler»,, 20« sl. . —— -^ ' ltlcltr-Nllicn Ges., bereinigte . 223— >«5'-Hinterberger Patr.-, ^ilndh.- u. Mel,-Fadril. 400 Krourn , 105,0— 10l>k " Licsingcr Brauerei 10« fl, , , 218- - «"" VlontanGes, öst, alpine. 100 fl, 670»b «?l'w «Poldi-Hüüe., Tienc!g»f,stal,l. F,.«ll,Wtlellschasl. 200 sl, "^ Salao-Tarj, Stcintul,lc» 100 II. 577 — »63 " »Schlögelmül,!.,Papiers.. 200fl. 300— »2«"^ «Echodnica.. N.-G. sNr Petrol.. , Industrie, 500 Kronen . 430—^3''" »Sieyrernluhl», Paplerjabril u, ^, Verlagsgelellschaft . . . 432 - «^ Trisailer «uhlenw, Ges, 70 sl, 275— L7S-" Türl, Tabalregienes, 20« Fr, per Kasse ,,,.... - - --^ detto per Ultimo 384 - »"b« Waffens.Grs.. üfterr.. 100 fl, , 644 - «8— Wiener VaugeleNschnst, 100 sl. Ibb'— lb?"' Wirneilirrger Siegels. «ll,-Ges, 717- 72»' ' Devisen. Nurze Sichten und Schecks. Amsterdam....... !98ü0 1»»^ Deutsche Äanlplähe . , , , 11710 !l>7»" Italienische «anlpläke . . . 94 bü i »^'". London........ 23!» 50 28?»« Pari«......... 95 20 "n»° Sl, Petersburg...... 25175 2b-'»" Mrich unb Vase!..... 95-17' 95'« Valuten. Dulaten........ 1183 ''^ 20-FranlcnStNcte..... 1903 ^»^ 20.WarlL,!>cle...... 2345 23" Teutsche Reichsbanlnoten . .1I7N?^N?^ Italienische «anlnolen . . . 9450 l «^ i«ubcl Nolc»....... 2'b2" ! «"' »M Cvo« RentenE/np,aUnndbr,CerfenrfPr,or,tatcn, QJ. C. Mayer n Privat-Depots (Safe-DepOSitj) I Aktien, Losen etc., Devisen und Valuten. -*>- Barili- und WechslerceschÄft A~ untcr eigenem Verichlufl der Part«!- I Los-Versicherung. I^ilh>noVi, StHtnrynMMo,___________^ Verzinsung von Birelnlifti im Kinti-Kirreat und aul 6lri-Knt». _|