ura« Schii^N«»k»»U, v«»»atw»H SMOe»oa >M«» 4. TGi^phO» OK «D»w,, «»«MW » « N»-— tw- Aostmck: «««tlkb « « » KS'-» TmMw«!«» ...» I--. «. vGllogG. »chV » t« «»» n»«»»Wt»w»n Sil»!»«!»» t»» 'rn»et»«WLt»«<, «W»ch»A lSri«»v«t««Wa?^ >v?rd«>Wittchtt»»»FKly1 Igt i> MarlÄi» tii «» ckominfftrattm» de^^ZMMny: S»«»»v« ttlka 4 W bei »nd «atelie. i« Sov«b tz» Vl«tn»r u. Ätoiw, WMw» ^«traa',tn<2t « aSe« aSe« NilD»» Marwor, Dienstag, den 2S November ty24. R?. 270 ^ ü4. Iahrg. Gine große Rebe des Herrn Vribicevli. Landeskongreß der seibständigtn Nemokraten in Weskrad. Dl? Krise des Fascismus. Die opposttionells Hydra im Kampfe gegen Mussolini. Weh mrr, ich habc? gewinnen! Eo mast vielleicht der italienische Diktator MussoUni angesichts diZöVcrtvanenSvotums auSg^^rus'M ha-Ken, das ihm das Rumpfparlament ausgestellt hat. Der Saal von Montccitorio bietet ein eiszentiimliches Nrld; denn nur zwei Drittel der Vänke sind beseiU, nnd zniar von den slberzeucsten und lauen Anhängern M»'soli« nis, wahrend die Opposition die T.'ilnnhine an diesem nnparlamentarischen Plirlann'nt verweigert nnd auf dem Aventin tagt. Das Vertrauensvotunl ist mithin nur b.'dingter Natur, lind e'' ist nieiter dadur^i eingeschränkt, das; es sich lediglich auf die au^^wär-tige Politik de? Kabinett.' lie,;og und beispiels weise sei'-eus des Führers der !7^nvalid..'upar-tei ausdrücklich lietout nun de, das^ sie sich da«? Urteil üb^'r die Inueupolitil vorbehalte. Die ^'aunner l^esteht nu'Z M „Onorevoli". Wenn nur .'ii.", für die Regieruug, s» gegen sie stimmten und N sich der Abftimuun'g enthielten, so bedeutet dci«?, da div OWositivn uur-IW zählt, das^ sich 5)'» Abgeordnete der Negie-ruugöpartei vou der Mstimiuiiug gedriickt haben. i^chan da? ist ein verdächtige? ,Zeichen. Es gibt eben neben dem eigentlichen fascistischen eine ganze Zas'l van Mitläufern, ^'l'öe-rale, Konservntive, d'onibattenti lVeteranen) nnd Mutilati (Invaliden), die Mussi'lini für sick, in Anspruch ninnut, die aber sich seit emi-yer Zeit von deni fascistischen Terror abge-wandt baben, unter dem sie selbst schwer leiden. Was beispielsweise an? 4. Novein>lier zutage trlit, fils der Zug der Krieg'-'verstünnnel-ten vor dem l^^rcilie de? unbekannten Soldaten von den ?^aseisten überslislen wurde. Wie überhaupt sei^ den? Ma^leotti-Versire6)en auf allen Ceiten die Al^brockelung voin ^asciö-muS eingesetzt Hot. So ist es zweifellos von Bedeutung, daß sich letzt eine neue deniotralnche Oppositionspartei uuter dem ?!amen „llnioue Naziona-le" gebildet hnt, der untl'r nndereni der frühere Botschafter in BerlI'n Volsati, der elie-malige Ministerpräsident ^^^ououii. der frühere Minister des Aeukzeren ('^raf Sforza nnd der berühmte .?^'>istorifer k^^ugti^'lnlo '^er-rero augehören. Noch wichtige aber ist die soeben erfolgte .^t'anipfansage des frühereu jPren^i'ers (^^iotttti, der heute noch innner eine sehr einflus'.reiche Persöulichkeit ist uud der bisher Mussolini seiue Nuterstühu??g aelieheu. ihm vor allem geholfen hatte, die Wahlreform durchzubriugeu, der der Diktator ni'cht zuletzt seme Erfolge verdankt. Weun (^iolit-ti, der imuler eiue sehr gute Witterung hatte und stets mit den gegebe??en Machtfaktoren zu rechnen Nnlßte, jetzt Mussolini den ?vebde-handschuh binwirft, so nnls; er überzeugt sem, das^ in Italien ein Stininlungsinnschwnng zu nnguusten des?^aseisn' ' eii^'aesettt Hot. . Darüber kaun in der Tat kein Zweifel be-steben, und zwar sind es nicht zuletzt die Verbände der .^riegsterlliehmer und .'»triegsver-lehteu. die gegen den ?^asciSn?us rebellieren, weil sie nenerdingS besonders unter den 0je-walttaten der Cchwarzhen?den zu leide,: halben. Freilich verfügt Mussolini noch bis auf weiteres über die Macht, di? er rücksichtslos anwendet; hat er doch erst dieser Tage nnt aller Brutalität erklärt: „Wenn ich den Fa-scisten die Zügel schies^en liestc, würde es nnt ^der Opposition auS sein, die Äcttreter der ZM. Bsograd, ?!. November. ?ln der gestern nachmittags stattgefundenen Lande-Ikon-fersnz der selbständigen Demokraten i?u .^^0-tel ,.I?nperial", die drei Stunden dauerte, U'urde nach einer Nede. des .^^'^errn Pr^bii^evi^ die !>iand!dote?!frage ailfgero^it. »ltle Nrdner erklärten sich fiir eine Kooz??rot?on mit d?n! Nat^iknssts». der V 'rs^sung der I^^'ind'daten listen verlangte Milan Nal^il^ eine andere Zu-! san?u?enstellung der Liste. Prl'bi?evii5 stellte! I^'doch di^rauflnn die Vertraue?i''frage, woraus^ die ^u^ndii?at»)n!ifte der setosti^ndiZen Demokraten zur Annahme srclanst.t?. » ZM. Veogr^^d, S1. Noveuiber. !^>ei der gestern um 1s) Uhr vormittag? im großen ^^aale de." Nio^.??ops ,Lasino" aba.'b^-'>'^enen grossen ?)ersaunnlung der selbständigen Demokraten war der ^aal so überfüllt, dos; zohlreiche Per sonen auf den (^).'!ugen Ausstelsiing nahuil'n. Als Hauptredi'.er sprach Pribf-öenic«. <5r erklärte, die frühere Neg!?run^ habe sich besonders mit der Invalidsnfräste und dem Ramps qe:;en di? Korruption gedrüstct. l^-ibe nur cinen Gesetzentwurf nvcr die Jnvylld?nfrasie ansl^earbeitet. doch keine ??ööldi?.ittk:l dazu qe-snnÄen; auch 5?ahe sie d «? Korruptienisten auf Gxs:nd ^er ihr znr Bersi^unq stehend?« gesej^sich?n Mittel nic^t versolj^t. Dk^is fllciche Schtcisal erleid'? c?ttch Argument de!« .^errn Davids?»«'. se!n? ^Zeg^ernnq mar»: n!cht par-lamenrdneten, füsirte Pribi^'evi,^ nx'lter aus, d'c am ^^I^^er s^ewahlt m?cd5n, sei die. die d!?rch aroße Opse r?r?n>:ften CrrnnFe»?-schasten zu bewasirp!?. nn?'. kzrst dann an^ d'?re s^raam, se'^n sie noch s'i nichtig, denken. Unser Pro'iramm ist kttltnr?sler ;?'/'er/:-llsnrui?, sozialer ^Fortschritt soirie ste^atlich? und nationale l'lln Teil der Dr^ lid/)- rkr'-DemI?raten habe m^iderholt in sch'irser Meise di«' Politi? dcs .^?rrn y?r- nrtei'i. Dit'se Lks'!e I^alz?« nun at«s nns?re Seite aeschl^^xn. Es sei schnndlitsz. das» Da-vidov'.^ in ssine? ??rsa?nmlunqsrrde c'llärt»', seit sech) Ia?)ren werde eine ge- fi'hrt. Nicht nur er, Prilnceni^', s?'i m'^hrend d!''s«'r Zeit ^nnenminis er flfmejeu, sondern auch cmdsre 's?ar? '^.l^nnd? üe^ Dani- dovi^, wie ^ und ?ie^- land Dri^kovi«'. Die Nations^litiit''!«po^itik d?6 .^l'rrn mi'sse a?ttis!aat»!ch nnd müsse der Aussnrnch .^crrn , i!<^ ,inriickz^?wicsen n?erden, K^nig M^ss'n in ö'ne^n Wiener Hotel s»cstorben. l^ine solche Drcljung sci le'^r. siönig im Auslände sterben, n^eil sich seine PoLilit im i.^s;icnsat^ AU d?n Idealen d?5 gi:ftesst hatte. bestellen zn??i politische Lager. Vir haben auch die ?l.terst^'?>''.nmg a/wat!^, w>e s-j zmscr epischer Oe' "vrrick l^nizist. Be.^tiglich de? Polit»? der d?maksf!tikchen Partei hcd Pribieeviö das Manifest des weiland Dra^kcwi^'; noch ?^^'!>nlmluug unl 'U ll'.^r gros;britantt!''u der Ablebnung des 7. Puukies. b'teesseuo deu Cch'.:!) der fremden Interessen. unk'rnel/u?en wei-de. Allen?'!) ford^'rt, das^ die Zah!??ug der halben Million Pfund Sterling lns in^'rgen nk'ttags erfolge W.^iB. London, 2". Nove?uber. (Wolfs.) Das ^-oreig?? Oifiee reröske??tlichle zw.'i Mlt-leil???!iiei?, die Lord ?lt?c?!?b>i der ägvptisch'n Negieniug ge?uacht habe. Iu der erste?i fordert die e??glische Neg!er?lng: Anläs;lich der Er?nordilug des Tirdear hat div ägv!'tiiche Negierl???g eiue weitgeheude Eutschuldigu?lg für das Verbrechen, nachdrücklichste Dnrchsüb ruug der Ausforschuug der Urbeber des ^Verbrechens, gebührende Abstrafung der Oppostti'ou weuden sich um Tchut; an Ulich." Auf der a>?dereu Seite freilich wird es 5ierrn Mussolini selbst bange vor de?n sascistischen Terror, uud mau ^igt ihm nach, das; er i?u Gruude gar uicht so abgeueigt wäre, dein jetzigen ai?s;erparla???entarischen Zilstaud ei^i E?lde zu bereiteu uud die (^^eschäfte a>?f ein liberal-uotionales t^esckciftSkalmlett ülZerz??-leite??, ?vei?n er uicht selber Äugst vor „sei-Fascisten l)ätte. Jedeitsalls kaiut !^itt Ziveifel darüber bestebe??, das', der ^a'.ui'f der Oppvsitl'on gegen deu 'vasciomus al?s der ga?i-zeu Lluie e?:tbrau?!t ist; aber sein Ausaaug tvird nicht zulettt davon obl'"il?gen, rb der Diktator Ml?ssolii?i dabei osf^n oder doch ii?i stille?? die .^'^al?d z??r Eindii????uuug d'? fasci'' stischen Terrors bietet. Mit dem es ib'?? er--geht, ?v>e deu? ('»oetliesche?? Za?ll!er!l''.>.t!ua-„Die Not ist gren. die ich rief, di.' Gei'- >. w^ld' ich ulul !uu)l breche?', Verbot von Politischen De?nonstrat'o neu, e??ergische U??terdrückl?ng d^'rselven, so. fortige Zal?li?ug einer Vi?ne von einer holben Milli'o?! Pf?lud Sterling, serner bi??n.:n 24 St?!ude?l die Auorduu??g der Zurückzieh?lN;'^ der ägvlischei? Lssiziere und der rein ägyptische?» Einheile?? der äg»)ptischen Ar?ne^' aus dein Siidau solnie die Er?ueiter??i?g des zn be?uässer??de?? f^ebrl'fl's vo?k l^'ezireh von .^00 ,veddaus, de??? Bedorf e??tsprechend bis zu un-begre??ztei?i U?usonge. Jede Oppositio?? gegen die W'insche der englischen ''l'.egieri.'ng betr.'s-feud deu Sch?i<.^ der a??s?närfigen Iu?pressen :u Aeg??pten habe zi? unterbleiben. Wenn den ?!'orderunge?? nicht nnnl'i'züalich staflgeg-chen würde, ?oerde die e??glische Nl'gieru?:g sofort eine ange?ne'se??e Aktion .',???1^ Sch?kbe der In-tere"e?? ii? A.al?pteu ??i?d i'?n Si^dan ??i?ter-ne')'.!?n?. Die 'lU'.eÜe M-'tteil?!?'g kündigte die Z?iss""?ne?!^assung der sndo??. fischen Ei^beiten der äal'ivtifchen Ar???ee zu ei??er sudanesischen Defensintrnppe uziter den? Oberbeielil des ^e-??eralg5uner??e'?rs de? Sudan an. ?verne? soll die ägvptWe Negieri?na die öaNvlischen Ratgeber a?!srechterbal!en, ilire Machtb^'fngniise u??d Privilegie?? sck?ütu'?? son'>!e di?' Stell?'??g ul?d de?? a'i^tnärtia.'n b'baralter des europäi-silje?? Devarlenn'i'.^s d'>5 Mi?listeri?nns des I?!??ern resvektieren. l^'^ihralt-r. "^-oveiuber. f5^e??ter.) s^'i?? V'ilnislon e'-^'!^'lt die Weisung, sich bereit z?k i?ach Aeavvte?? abzu- gcl^e??. W.li V. ??ar?-i, 2.'^. 'ven?bei-. f^^avas.) Wi? d'r ,^^^l?o?rt, wird ?l'l'iitipten die ?n!ltln??a des ?'o^^e/s'.n??des anr??fen. Eng-!o??d b.^be 5)e??e"e>l Alsen^b») ?,ubeschrän?te ^'^llniai^hten erteilt. .^a.70^ ?'i^ien?ber. s.^'>avas.) Die ägsi'.'tisch^ Neoi''rung b-u die Armee zur Ver-füi"ina des üionnnandanten der Polizei gestellt. W!!)". Zk^a^rf», ?'ove?nber. Der (^ouver??eur von ?^nii?si!rob hat die Ansveit« scl?i?nq eii?er Au'.--l?! Nisi??lss'sta??teu augeord-??et. I'ie .^iundgc'iin?leie?: baben a??sgehört. ^ .aair,^. 2^^. ?l.'nen?ber. f.'^-^anas.) ?.'''i.'raeu vor?nit!fi.''s U'ivd i''? Alerandi-iei' ei« ue Nev??e d.'r e??glischen Mari?^e!r?ipven statt-fi??deu. W^iV. London. 2.'^. Noven?ber. s.^''avas.) Wie verlautet, ivird die Negierung d?e'seite??s A.'g??pte?l zu ^able??de ^^'us',e vou einer balben Million Pf???id Ste?-lchg z,?r Entsckädigung der .'oii?terbliebene?? der Opfer des A??schla-aec' ?illd zi? ^>.!^rk-.'l? der Wohltätigkeit i?n Zu-dl^il veruiei:de?i. Ein nener srailzösischer Gesandter in Wien. Wien, 2.''.. ?!oven?'ier. Iu ber'.licher Weise hat sich be??te V?i??!^'l'>:vräsi'deut Dr. .v)ai??isch von I?? ireiuzi^^s'.'ll.e?? l^>esa??^ten Monsiei?? Lesev'.e Po,?tol'.' reral'schiedet, der hente Wi.'u verläset ?ind zu dauer??de?i? A?l.feuthalt i'!ich Pari-^ über sied.'!!. Sei?? Nachfolger, .^^-^err '^v'.'???iuarchai,' lvisfl Mitle Iäuner in Wien ei??. Niesendiebstahl. WöiB. London. Nov<'n?l^^r. (Wolfs). N.^cb ei?ler Blätteri!?.eldi?ng ist ei?;e von Süd.^frika nach Lou>>ou bestiiu!?lte Se?l'^'>ung vo?l l^'>o^>b.n-reu i??i Werte vou 1?) ')^!illionen P'?i?'d Sterling geüo^vle?? loorden. Die Goldbarren sind durch Äleibarrcu erseht worden. Wö5ft«berichl Ziirich, 2l. Nove?uber. Paris 27.-1.'i, Beo-grcd 7.5,!^, ^'oudo?? Prag l.i.l».'). Neto- Wien Brüjjel ^Mat!»»»eget Zeitung^ , ,e'o/i^l7Z6nta^^ ^-^c?/?7'6/ömorsc?/ki^6, ^2^6//?v67'^au//rc/D. ^^/SOA. NU/' A2c)v6/7S/ic^a ll7/oa ?, 76^. ^oo. II prall war ziemlich h<'ftiq, so daß der "it au-z tem (^'lcis<; c^ehoHen wurdl.' iu:d sich ülvn'tslrzte. Auch ^die Pcrs0!i'en^^UIöll>ko.nio-t. Die Arbeiten nm bürc^erliclien Gesetchu» ^ tine und zwei Pevseneilw.ist^'n wurden bcscl)<1- di,gt. ?ca.-s? '.^XstilndMr Veifp^tiniss fonittc che. nil?n aii'^ sstitttnterritl)let^'n jttreiü'n crnichtt, werden iin Instizuiinistt'rium dic Nrlkcitcn 'd?r v'.iv^-itrechtlichv'n ^ektinn 'c>^S ständigen »lesetui^ lieiiden 'l.'^.u^'ielinne') nn der ?lil'?arbeltunc^ deö '^eileö über dfi>? twnorocht des l>nrt^erlichen s^?e!<'kl^iches sort-(^esetzt. Tie Tätiq'keit nn dieseni Teile wiro vis dieses Moimk's fertig sein. t. Eine Telejiation von Rescrvcossizieren und L^ricgern beim 5lricq?minister. Ter ttiieg'-^iniinister (^»enerlil Tn.^an Trisnnovi«^ eiin^p^sinl^ veri^l^iiel.eiien eine ''^ll'ord- nnn'g d<'s ^^-^'iSnild^'s der )>veserveossi^',iere nud .^'t-rieger, ivelck^' ihnl die Wlinsch-e des ^.!'er-li>ii'.><'^es l'e^ii^lich einer Verbesseviuui der nn-sereir Lat ri<'l->eimnister versprach, dcn ^^^^^i"initl)<'n des 5>erl)and<'s ent^^el^en^nki.munen. t. Selbstmord dreier junqer Mndnien. Tein „Ala.^ar Ors;a«ios Tndosito" w'^rd aus '2zat-mar gemeldet: V.'rtianqeuen Tonnerstag wnrdc hier der 2elbstMi.nd dreier Mädchen der besseren l^esellschast enldeät. Tie Schwestern: die l.'i»ji!!,ri^ie Maria, die !.^:;jäl)ri;ie ^^n-lia und die I!)jäl?riiie (slisabelh Osvatl) l)atten sich ert)äutit. Ter Vater derUngliicklicheu war iin vorr^^en !^^al)re «lestorlien. Die Ätädchen, von denen das eine ein Lehrerinneudiplain erwavb, batten daS ?.ti"lrschner;^ewerbe erlernt. Als iin Tezeinber des voric^en Jahres anch die Mntter der Mädchen starb, beciannen diese ein völliq zuriickq'^'zoiienes ^^eben.zu si'iliren. Eic hatten seither ihren bekannten liesieniiber wi'^'derholt erwähnt, das? ihre Mutter ihnen auf dein Tatenliette ,',nij'irschner, der fiestern in ihre Wohnnnq em-treten nwlsie, l'lickte, nachdem er verqedlich fje-pocht hatte, durch das i^ehliisselloch und sah inl Ziunner die drei ^'eichen häiuien. (5r ver-ständisite sofort die Poli.zei, die d v ''I^^ohniinsis-ti'ir nnfl>rechen lies?. Tie ^'eichen der Mädchen trilc^en Trauerlleider und sch.narze .'^iand-schnhe. Nach ^eststellnnss dec poli.zeilichen .^lonunission dürfte d?e ver^'.weifelte Tat schon lwr uiehreren Tacken ersollit sein. In eineni qemeinsainen Zurief lieben die Mädchen die Ursache ihres i^elbstinordes an und nersiigen dezi'iqlich ihrer !!.>^estattlliui. Cie wiinschen in einem qeineii^sanien Metallsarsi beerdigst zn werden. Das tragische (5nde der Mädchen hat die gan.ze Stadt in ?lusrelinnsi versetU. t. Dns erste (5iscnbahnunqli!ck nuf der neueröffneten Strecke Ormox—Murska Sobota. Schon ow erstei: regi'lrechteii Perlehrstassc ereisinete sich auf der ri<'neröffu<'!en l5isen-ba'Iinitreckc Orinv/—Murska 5obota ciu (si-s<'nl>a!l)nnnali'uk, n^elchi's ^;ivar keine Men-schenli'lx'n forderte, c^x'r einen beden- >d<'r Zng die Fcchit wieder fortiei^en. Tie neue strecke l^^t -also auch in 'tieser Hinisicht ihrc Taufe crhalten. t. Bau zweier englischer Riesenlustsä^isfc. Tenl Ung. Tel.->>torr.-Vilro wird alis ^'on-don qenieldet: Iiii ^'atife der vergangenen Äloche unterfertigte die danials noch mutierende Macdouald-Regieruug einen i^tontrakt ini't der englischen ^irina Vickers bezüglich des Pane'^ von .^nx'i Niesenlustsch'^fen. Peide sollen zu'eiinal so groß sein als der kürzlieh fertiggestellte Zeppelin R. Z", der snngst die ^ahrt nach Äinerika nuternahin. Jedes der beiden i.^nftschifse weist folgende Ti'men-fionen auf: ^^änge 7l)<) Fuß, Raunifläche ü Millionen .^inbiksnß, Minimalgefchwiudigkeit 7s^ Meileu Pro Stuude bei einer .^>öhe von Fuß, Tragfähi'gkeit l5)t) Passagiere, .1lan seht voraus, daß diefe Lust schisse die Zeitdauer einer Reise nach Amerika auf zU'.ei und nach Indien auf vier Tage herabsetzen nu'rden. t. Schwerwiegende (bedanken. In Rom hat uian kürzlich eine Statistik n'ber das (^ehirn-geivicht verstorbener (Größen verliffeutlicht, die leider etwas nuvollkonnuen ift, da verhältnismäßig nienig Bernhnitheiten die stan-nende ^^lachnielt in die Lage versehen, über das (^^euncht der Zentrale, ans der all i'hre t^)röße hervorging, zn urteilen. Iinmerhin stehen folgende (^ennchte fest: Tante !47!) s^iramin, Petrarca Volta 15)05), der heilige Äiubrofins lsi'0, Naffael Der ?la-turnnssenschaftler hat alfo ain nieisten, der himmlische Etanzenmaler aul wenigsten (^>e-hi^usnbstanz besessen. Andererseits i'st es ganz in der Ordnnng, daß der Dichter der „l^litt-lichen .^tomödie" niit stärkerem .^.^irnMaterial arbeitete, als der .^iotlege, der die Sonette an tenden Malterialschall'en anrichtete. Ter erste ^ Laura dichtete. Im übrigen wird di'e Statistik fMrplaninäßige Perfoneiizng, Uielcher uiu! jet.^t uin ein neues interessantes Datunl ver-5.10 von Orino?. abfährt, geriet iu der Sta- nu'hrt werden, da nian bekanntlich das (^e-liou VerXej infolge einer falschen ?^'eich?nstel-^ Hirn von ''Aanatole France präpariert hat. lnng auf ein verstelltes (^'»eleise un'd stieß in . Ter Arzt, der diese Arbeit vornahin, hat zahl-dcn dort stehendi'n Leuchtgasivaggon. Ter > reichen Interviewern erklärt, die Beschäfti- gung nn^ dieseni Gehirn, dem so linendlich viel Grosjes entstannnte, gehöre zu seinen schönsten nnd erhabensten (Erinnerungen. Wenigstens nian verzichtet, den Arzt bei seiner schauerlichen Beschäftigung zn — filmen, sicher zum Mißvergnügen der jtinofirmen. Steht cs doch fest, dasj ein F'.'lmoperateur, der zwischen einem Dutzend Reportern den langen To-deskanipf des Ticliters abwartete, von der n'eltbekaunten Filmgesellschaft, der er dient, das grotesk entsetzliche Telegrannn erhalten hat: „FilmetAgonie." Womit Ben Akiba endgültig widerlegt sein dürfte . . « t. Der unbezwungene Msunt Everest. Tas Scheitern der letzten englischen Mount-Vve-rcst-(srpediti'on hat jet^t ancl) den Chrgeiz der übrigen Nationen wachgerufen. Wie verlautet, will ein amerikanischer Fliegeroffizier ver-sucs?en, den Gipfel des Ganrifankar iin Aero-plan zu errei'cheu. Gleichzeitig wird bekaunt, daß ein ehemaliger österreichischer Hauptmann eine deutsche Expedition nach dein Mouut Everest ausrüsten möchte, und auch in der Schweiz, denl Bergsteigerlaud Par ei'cel-lence, sollen ähnliche Pläne bestehen. Dabei ist jedoch zu 'bedenken, daß sich solchen Plänen schon gewiffe polrtifche Schlvierigkeiten entgegenstellen, denn von allem anderen abgefehen, ist die Voraussehung für die Ueberfchreitung der tibetanischen Grenze die Erlaubnis des Talaih Lama in Lhassa; und selbst wennn diese zu erhalten wäre, würden vernmtlich die Engländer dem Unternehmen .Hi'ndernisse machen, nachdem sie in vorbereitenden Erpeditionen sich in ihren Augen gewissermaßen ein Vorzugsrecht erworben haben. R^KlMe« lMS Marwor. Marl bor, November. Doikszühlang Z« Martbor. (Verlautbarnnq des Polizcikommisfariates in Maribor). Avecks Erneuerllng des Meldunlgsalultes d<'s k<^l. PMzcikonrnttssariates und des Kon-siriptionsamtes des Stadtmagistrate's firi>oet in der Sta'dt Maribor eine Volkszählung nach deni Stande vom I. Dezember statt. Hicbei ist!t>ie gesamte Bevölikcruug, also anch die mlf kurze Zeit cibwesenden Personen zn berüclsichtigen, I^zw. mitzuzählen. I'Nl Sinne der Verordnnng voin 15). Juni 15^)7, RGB. ist der Wohnungs'geber verpflichtet, seinen Mieter bei der Polizeibehörde an- und abznnielven. Ta dies in vielen Fällen unterlassen wurde, ist eiu z'!veinml so viel Woh-nnngsinlswcise, als iin betreffenden .s'^aiise Wolsinnngen sind. Tie Hansbögen iverden zu ?, die Wo!hnlmgsauswei.se ziu 1 Dinar das Stück abgegeben. Die Koisten für die Hausbogen hat der Hausbesitzer zu tra.g<'n, während er nilr >oie Vergiltunig für die Woh- nungsausiveise von den Parteien vi^langen sanu. Tie ^an??.?^en und die Wöhnuns^?'?s-weise sind genau (mit der Tinte geschrieben!) nach dem Stande vom l. Dezember 19S4 auszufüllen, wobei die aus der Rückseite der Bögen abgedruckten Anweisungen zu beachten sind. Bis spätestens 4. Dezember sind die aus« gestillten Bögen bei der zuständigen Wachstube abzugeben. Nachträglich werden Polizei-organe mr Ort uns Stelle die Eiutragungen überpri'lfen. Gegen alle, nx'lche unrichtige Angaben nlaclM würden, wird das Strafverfahren n>egen Irreführnng der Behörde eingeleitet. Ebenso wird das verspät'tte Abgeben der ausgefi'lllten Bögen nach leer Mini-sterialverordnung vom Z0. September 185)7 mit Geldstrafe bis zu 1000 Dinar beziv. 14 Tagen Arrest bestraft. Außerdein wird die ^lusif'üllung von Polizeiorgan^-'n vorgenommen uud haben die Säumigen auch diese Kosten zu trag<)n. Kgl. Palizeitommisiariat ln MariSor. Ter Polizeikoniniissär: KerSevan m. p., Oberpolizeirat. nl. Obergespan Dr. Pirkmayer verreist. Wie uns nntgeteilt wird, ist Herr Oberge-s'pan Dr. O. Pirönmycr verreist und entfallen daher bis Samstag alle Empfange. m. „Paris einst und jetzt", lauter das Thema, über welches heute Montag un» halb >0 Uhr im Ltasinofaale im Rahmen s?r Volls-nniversität ein Vortrag niit ski.il'Uicii.n Bildern gehalten wird. m. Zur Frage der Verpachtung des Stadtkinos. Bekanntlich trägt sich unsere Stadtge-uleinde schon längere Zeit mit loer Absicht, das städtische Kino zu verpachten, mn unserer Gemeinde aiu!f diese Weise eine ständige Einualhinie sicherzustellen. Wie nun verlautet, bemüht sich die Zagreber Filiusirma „Bvsna", das ^llnounternehnien in ihre Hanlj) zu belmnulen. Wie wir aber aus zn-verläßiger Quelle erfahren, gibt eS für idaS Stadtkino anch heimifche Interessenten, die zuittind<'st dieselben Bod'ingnngen zu erfüllen bereit siud, als die oben oern daher die kompetenten Faktoren auf, bei der Verpachtung des Stadtkinos in erster Lime die heimischen Interessenten iil Betracht zu ziehen. Selbstverständlich gilt dies nnr für den Fall, als die Zagreber Firma die heimischen Gesuchsteller bezüglich der Pacht'bedl^gnngen tlicht überbietet. IN. Mehr Pünktlichkeit! Wir erhielten fol« gen'te Zuschrift: Die Pünktlichkeit ist eine äußerst lobenÄverte Eigenschast, welche speziell bei der Eisenl^iihn eine große Rolle spielt Unzählige Unglücksfälle siick schon wetr Trimi. Ttn Roman ans Norwegen von Anny Wothe. A«ertkantlcheS Copyright 1912 bij Anny Wothe, Leipzig. 30 (Nachdruck verboten.) Stunden niochtcu dahingegangen sein. An weisM Gletschern vorüber, di«^' tief in das Meer gingen, waren sie dnrch deii l')retsuiid in den Langsjord gelangt nnd iiiin lameil sie nach Finkrolen. Wie eiii Riesenivächter ragte der Ulsstiiid am Eingaiige des Ulfsfjord, der sich parallel dein Lingenfiord in seinem blauen Licht weit i'n das Land hinein erstreckte. Und Terje Moe dachte, das miisse Borghild unbedingt st'hen, mit ii)!n aenn'insaiu geiiie-szen. So schön nnd ivild ivar das Meer und alles glühte in seltsam goldenen Heröstesfar-ben! Der Wiiid blies zwar kräftig und ^er „Dracheil" erzitterte, alier dein l^tapitän v)ar es, als hätte er die blaiien, dunklen Fjorde, durch die sie fuhren, iioch iiie in eiueni solchen Glanz nnd Dnft gesehen. Nun tauchten anch schon die schnee- und gletscherbedeckten Berge der Lyiigeuhalbinsel anf. Da schritt er die Brüclentreppe hinab und dabei entdeckte er an einer geschüt'ten Stelle auj dein Overdecl Esta in eiueiu bequeuieu Stuhl, lang allsgestreckt und sorglich zugedeckt, die Augen ivie eine Tote geschlossen. Sic schi'en zn schlafen, lleberzart erschien ihin das junge Gesicht, von den roten Lockeil uinumllt, init denen troh des Schleiers, der sie gefesselt hielt, der Wiiid spielte. Nicht weit davon hockte aiif eiiie>ii Feldstuhl G^'sli Brömdal. Er schien Estas Schlnininer zil ben'lachen. ^Als er den .^tapitän gewahrte, erhob er sich hastig iuid verlegen, uud dauii sagte er, stramiu stehend, uiit eiiieni Blict auf Esta: „Ich glaube, sie ist todkrank, die Arine, 5^err !>iapitäii — tönnte man ihr doch hel-feii!" Terje Akoe sah seinem Ossizier prüfeiid iii das von der ?ouue gebrä"nte, jug'iidliche Aiitli't^. Dann tlopfte er ihiu niit eineni leifen Lächeln anf die Schulter: „N'a, das habeii Sie sich »oohl auch nicht träniueu lassen, Brömdal, als ivir da oben iiioiiatelaiig in Packeis eingekeilt sestsaßeii, daß der „Drachen" noch eininal so ivnnderfeme Ladung mit N'-b führen ivürde über das Meer, das ja recht ungebärdig zu werden fcbeiut. 5)esfenkl!''' tut Ihrem Schk'ltüiug da die Fahrt gut, uud die .<>ileii!e erholt sich ein wenig. Iin übrigen haben Sie recht. Auch inir erschei'nt sie scl?'.'.^erkrauk niid ich U'ünschte wohl, U)ir hätten sie erst glücklich in Haiiiiiiersest." „Also bis .^^'^aiiiNiersest iverdeii uns die Da-iiien begleitend" fragte der junge Seeiuanii. erstaunter Blick traf deii Fragenden, dem jäh das Blul in^^' Gesicht stieg. Noch ei- iien Blick warf Gisli auf die liebliche Schlä-feriu, daun schritt er nach respektvollein Gruß gegeil deu ^tapitäu rasch von dauneu. j>topfschüttelnd sah ihln dieser nach. „Nanil" ,dachte er, „der Kerl hat doch nicht etiva schon Feuer gefaugeil? Das wolle ein gütiger Gott verhiUen." Laugfaul schritt er delu Achterdeck zu. Da sah er Borghild au der Reelilig steheil mld träumeiid über das Wasser blicke«. Sie trug ein graues, bequeines Neisekleid. Ihre Füs;e steckten in hellen, gelben L.''oerstiefeln uild das blonde Haar hatte sie lnit einem fchlvarzen Schle?er uiuwuiideil, illlter denl sich eiliige goldene Löckcheil hervorstah-leil. Ein Lächeln lag aiif ihrein blühenden Gesicht, als sie dein^tapitän freudig entgegen-schaiite nnd lebhaft ailsrief: „Wie ist das wundersain, Terje! Ach, daß ich das alles wieder seheil kann! An ineiiiem Einsegnungstage fiihr ?ch niit Vater iiach 5^aiUinerfest, aber der Tag leuchtet noch ivie ein goldeiier Lebeiis.jUell in meiiler Eriiine-ruug." „Tu liebst auch das Meer, Borghild?" fragte der ^lapitän leife, zn ihr an die Neeling tretend nnd in di'c' Ferne schan'.'nd. „Ulibefchreiblich," gab sie zurück. „Ich köiiii-te iininer, iininer in die Wogen schauen niid tauseud Wunderdinge in den grüueu Wellen-täleril entdecken. Wo sind wir seht, Terje?" „Tas ist die kleine Insel klarste. Ta drü-beil öffuet sich der Fnglesund nach dem sreieu Ersiueer. Sieh llur, wie die Sonne blutigrot und uilbeweglich da hinter den Wolkeu steht und wie blaugelb-silbern das Meer schillert. Das ist einer von den schönen Tagen, Borghild, von denen wir nleineil, daß sie nur ein Trauin gewesen." Sie sah dein .^tapitän ruhig uiid erust in das versouueue Gesicht. Ein verklärter Glauz lag in ihren Augell, als sie erwiderte: „Mir ist die Felseilinsel da drilben, von der Sonne beschienen uud meeruiul'raust, iul-iiler wie die Iusel der Seligen erschienen." „ES ist Fngle," ergänzte der Kapitän. „Sie eriiiiiert in ihren Unirissen an Eapri iin ser-neil Südeil, wo ich auch eiilst blaue Träuine spanil." „Und nichts ist davou zurückl-' '^'''!"beu, Terje?" sragte Borghild. uud ein fast schelinisches Lächeln übersollute ihr Gesicht. Terje hatte seiue schöne Schwägerin nie so gesehen. Wie ein Wunder starrte er sie au uiid die rote Flamiue lohte wieder verräterisch über seiiier Stiru. Er drückte div Faust dagegen, als köiine er die Flaiinue ersticken. „Nein." antwortete er dann hart, „die Träniiie der Jugend siud imividerbriuglich dahin. Weißt d'^, waS ich getränint, wie ich als ariner Schisssjuilge auf Eapri mi'ch streckte nnd in die Sonne blinzelte? Eininal iioch wollte ich die .'oeiinat iviedersehen nnd darin eine blonde Frail, niie du, Borghild, denn xh habe einst deiile! Vl'tter gekaiiitt. die d'c^ ans ihrein Schöße wiegte." ?om ??o5einvcr iv!l»tv«rset gelkutzg»/ D?i/- 3. . ,77'tumMato?'"-Kso/-snmaso/-lns. ^2^etnvS7'/^au/ KW. /^^K/S0K, nuT- S^ov6n.?/sQ ultoa 7. ?'s^7^Ö7 spätu'.lc'zc'n der B-c^hnvonixiltunq nicht stcrc:ö^ zur (5>n'e «^sreichcn, benutzen di<'sen vielc und Privatocainte, die nuf ihren Til'ust!p?'-i.'n sahren und auch vick' mckcre !.'cnt.', welche vom Milch und andere i^'cbenc'mittel l)olen. ?'ntjnlich l^nutzen olle die'e ^'eute den nächsten .^ur Riicksahrt. der tiber versninncn sie lie't.?5!)nlicl) den »vodurch ihuen oft ein nicht a>erin.7.'r 5cha!den entsteht. Es iväve i'5il)er NM Plah'.', wenn die B'^chimerwc.Itnnl^ si'lr ^een fcchrpliinuliilii,7.'n Perkehr der ZiiM inehr tr'.i^<'n N'-iirde. ni. Ciaa-lkchs ?lrl!eitsbLrse in Maribor. Boni li). bl!.' 2-. Novem'ber l. I. waren bei ^'--er !nesi,^en Börse 87 freie Di<'n»tp!nke ange-P/rsoneu suchten ')lrb^'it und iil Tsäll^'n vermittelte die B>ör>e ulit (^rfol^^. Arb-'i-clos..' sind au'^ dem WirluN'iskreise nn'serer Börse ab'iereist. — Vom l. Jänner bi',' 'l(0.i.Ml'er l. I. waren freie Dicuftvlät'.e >lin.^<'!meldet, !>W Perfrl:<^n suchten Ärbeit uu>d in Fällen vermillx'lte dl.' Börse mit Crfolii. in. Wöc^'^lLusr^cis ü'^cr d?n Stand tcr nnsl^tkcn^ctt LiranN^eilen in Maribor. Tl^S sti^^Nische P'hysikat veröffentlicht sür ^vie ^eit vom Ul. bis ?2. November folsienden An'?-wei'^ j'lrer den Ttcnid der aicheekenden Krauk-l/eitcu in Mliribor: Bauchty)X)Nv: ver5l!(^ben ?, sieuev^-'n l, verbleibt l; Scl)>-irlach: verblieben nenerkrankt 1, genesen 2, verbleiben 5); ^yp'!?t<'rie: verblielvn ?, qenesen !, veröleit^t 9. verblieben 2, gen<'sen 1, ver- bleibt l. ui. Nersch',7?>sne E^uürttchödic^Z'L'ihle. Filarie BrunieZ, uws)^ihaft Ob lirodu 'i, hlirle «Vflern nachnlittei.iv n dunkler Neckst . . , Unsere (?tadk-väter wollen >val)rscheinlich daö s'is''risch^' An'?sehen der alten Stadt ani linken T:rau< Ufer nicht zersti.ne!l und liesjen dort dirl^er auch keine Lampeu anbriuqen, so das; izi senl Teile bei Nacht vollkoninn'ne -^I'üst.'rnic' herrscht. Diese Finsternis aber n-urde der !^ohanna P. in der Splavarsüli ulica znui ^^erl)änquis. Äls sie näuilich qeft'rn abend:, ttllein durch diese (^)asse liinq, svran'.ien niis den? dorlij^en f^Zasllianse Safari'^ >,N'e':' iiin-X' Bnrfchen ans sie zu nnd be.iauu'.'u fi.' mit ihren Fänften zn bearbeiten, ^'"^hre '<^etcne-riinlien, das; sie nnfch'ildifs sei, s.in.i^'n ?'.'i!^ l^eliör. '!)ll'^' die beiden sehlies;li5) on ibr ab-lief;en. ei'lte sie auf die Wachftnb.? uud erilal--tete die Anzei.ie. Freilich liat sie lein.' Al'-nunq, von wem ibr ein solcher ''5i'.ivsanq bereitet wurde und dürfte sie dies !::al)rfchein^ lich auch nie erfahren. (5rbittert gl'uq sie nach 5>anse ,lnd dachte: „Na, wäre dl,'.? nii,- t iku"-der Stadtväter Passiert, vielleicht be^äuu'n unr dann auch u,ieniqsten.^ eine einz!.^» bei Nacht brennende l^a-^laternel" Und man -ann ?hr solche s^edauken l^ar uicht übel n'.lin?eu. n?. T'.^ Tepiiichausstellttng im Porlios der hiesiizcn Möbei- nnd Tckorationssirma Er-ncst 5!elsla ulica 5», bildet einen dau- erndeil Anziehnnqspnntt nichr uur für ^u-teressenten unserer Ciadt, sondern auch darüber l)iuaus. Zahlreiche erufte Refleltauleu l'efichliqteu die Prächtil^e Äuöstelluuq und auch die j>taujlust i'st recht erfreulich. Tie>) ist auch erklärlich. Tie '^oeihuacht-.'feiertaqe ua-hen heran und schon jetzt zerbricht sich 'nan-cher deu I^iopf nnt l^^edaukeu darüber, wie er trod der heutiiieu t^^eldteuer-iu,^ seiue Lieben luit eiuenl niertvolleil inid l^keichzei'tici uüt'lichen Gefcheikt überraschen töuule. Ist dazu eiu reizvoller Persetteppich uicht nne gefchasfenV (5r ziert das .<^eim, verleiht ihul ein «leiuütlivbes und ''-'haliliches Interieur «lestaltet e^? sileiclizeitiq vornehm. Die qe-ss?7iIoärt i e efchafsuuqsinölilichke! t eiu e elttsprechetideu Weiliuachi.^siefchenles iu der ,vl)rnl eines Teppichs bietet fiir aar inaucheu el'uen siln'-llicheu Anstvesi aus feiiler Verb." l^euheit. Wir uiöchteu auch anf das dl'Z^e-ziuiliche Inserat iu unserer heutigen Nl'ui-u?er veruieifen. m. Cm? imdc!'^chte Drohunq. f^est'.'ru k>-m em ! ".!äl)r!^ie'' .'^tn^.'ber fast ateiulos iu eine Wachslllbe uud erzählte, feine Mntt<'r v'i.>lse sich ai^f^^äui^en. (5in nlit d^.'m Buben entsandter ?^'ach!ilalni iand 'oie MiUier t^esu?ld und beis iu ihrer '^^^ohnuna. Wi<' es sich herans-sk'slte, hl^tte die ^?'utter dem .'.timben ssedroht, sich l^ufzuhän^lien, wenn er nicht brav feiu iveri'o. ^^'r !>tne.be uei^u? diese unbedachten '7^lirte so erust, das; er so'ort auf >ze W-^ch-ftube lii'f und die Än'^^eis.c erst^tttete. m. Einen Hansierer b^swhlen. Ueber ^er« lancien des Hausierers Marijan iitovan wnre<' ein gewisser !^ioloman lv,j. ans Prelniarle verhaftet. Während einer Unterredung am Glavni trg entwendete er ^l'en? 5'^eusierer 'ine ?hr und ein Taschenux'sser, 'mvs.lhl sich eili'gft nnd verfchloand. D-'r Dieb unir-de aber gleich daran' a>'c>d-uüg Novak, Razlagova ulica 2'). 1'.:. sslpots'^ksnna^tdiül'sl. In der uächsten Woche versieht die Stadiapotheke Prüll aui Glavui trg deu?lachtdie!'sl. lil. Weitcrkericht. Maribor, 2-^t. Noveniber 8 Uhr srnh. ^'n.stdr'icl: 7!2; Barouieterftaiid: 7.')1: T!'/ern:?>''ydr>0'fkeP: -j- 1^: Tenweratnr: -i- l (5; ).)(ai-i^inalteln>x'rlitnr: l); Mininuil-teinperat'.ir: — 1 (5- Tunsidrnel: 5>.ü; Wind: SW; Be^tvölku^Nl-i: Niederschlag ii. Mcisch'>)aiclZer „Ta'eNcrcunc" lIustine !'!e'.n), Sloven'jia uliea 9, 1. ^!oa. Tie herr-llch'ten Niiolo- und Wels'nachic- '.eicheule an^ der 5pe;i>.^lwer!stäite iür se!U<' Dainen< uud ^t'iuder.väsclu' und nioderue 5'^^in^.^art^ei.en. 1l-l2'. - > W>!IIl!»»1lIIIM! IW»W HI >1!»«! !l »>!> >!i ! I!l I! I> !» EWY55. von ?e!ten sc^lwnen eclüen ilamnwf mekre^^e mlis?5!le Sliicke >,, dm I^ünmsii lies jVIükclIi Zinses Es wurde still zwischen den beiden. Nur da? Meer rauschte und schäumte und tiefer sank die Sonne. Der Lyngenfjord nn't seinen uieis;en l^il't-schern laq im uiatten Rosenlicht uud färbte sich daun tiefviolett, als dunkle Wolken über die Schueeberge fchatteten. Wohlgerüche wür^^-ten die Luft, als dufteten noch Taufeud.' vou Rofen im Lhngeuseid, und eS nwr doch .«^^erbst genwrden und die Nofen iul Tal wareu lanqe verblüht. Uud der Ürailne Seeuiann und die blonde, stille Frau, sie sprachen beide von ihrer -vei'-niat, die ihnen ans Herz gewachsen, sie spr,lachen von Esta, nnd Nne es uiöalich lväre, !hr Los zu l'ndern, nur von sich nnd von Henrik Flage und seiner Mutter sprachen sie nicht. — Dunkel lag die Erinnernng au all das Un-hei'lvolle, das sie dnrchlM, hinter ih?"-^. Sie aber fuhren uut gefchwellteu Segelu glncles-jauchz.'ud — fie uuls;ten eS selber nicht wariin, >- der schiu?u!'"-nden Ferne eiltgegen. Uud weun sie auch schon heute Nacht ihr Ziel, die uördlichste Stadt Europas, erreichten, der Tag geborte noch ihnen nud jeder Souueustrahl, der durch die Wolken brach, war eiu 0^efchenk für sie — eiu köstliches i^ilei-nod! — D?e Sonne breitete ein goldenes Netz über das Meer. — (Fortsetzung folgt.) ^vt^Iiun? in2tl2t ei!i2 II .'2ie vLZiclUi^un^ ''vn ?—20 I^i^r 0N7le „Heiniat", I''i^'ns „>X'dda l^'aoler" und „Puvpeul?eiui". — ?lni 2!>. Noveinber ivnrd^' in ^i.>lailoud der erste Fnturisteutongres; er-öjsuet. T. T. Mar.'uetti erlies; au die Futuristen Italiens einen '?lufrus. Darin sn;n't er einen ^Ausspruch Beuedetto (.'''roces an. der den Tas c.-stS fsrns in Der .'/ail^^nis (Paris) stc'tiete verganaei's'u it? ''oriissi'a l'-^^^erlin) se.neu vaiiche-bef'.ich iu '^'erlin ab uud '.vi'.rde von d".? ungefähr lli.tjs/l) '^ufcliaue i: fehr frein'dl'ch be» arüf;t. Das vem Holli-uder B-'c.s felir gut geleitete Spiel sal) die Berliner int Vorteil, welche schlief'.liu; ni'.'t .'>:1 siegreich blieben. Teui Wettkam'/fe wolniten ancti Vertreter der frau.'.ös'.fcheu l^^efandtfchast iu Verliu bei. : Ctädteknmvs Hnn-lbnrg—B?rl'.n !':1. Das traditionelle SIädtespiel .V> an, burg—Berlin gelaugte vergangenen Mittivoch zur ^^lli-i'tra-gnug und sah die Hanibu'.g''r niit !'.:l als Sieger. -lH- Letzte Nachrichten. Re!onstru>tivn des KadineM u??d Wahworvzrett'mgrn. Wt. Bc^?ar!^d, 2!. Nove^nlb<'r. Heute vor-nnttags erschien Mi^nsterprässdent Pa.^i(^ lehr früh iu seiuenl i^labiuett. Ini Laufe des Vor-niittngs konferierten in? Miniiterprändinm n'eln'er^' ''.^i.bgeordN''te nuo d^iignierte Listen-trä^'^er, Minister nnd Partei',euude über die Aus^'telsni'g der ^^.tandidaturen. Vornutdags trar in Bee^^ra!'' alich Dr. M>arkl^i Drinkovi<< ein, der iicll zu Pa?oli(^ uud ?.^larko IuriiZ a!'s. Iu Velili'' ^iikinda bielt Niuei«' eine gropi-e Verseiunünug a^b. C^Zesteru wurde in Vr^'-ac eine g^^iueinfame i^toufereuz 'der Davi-devii'-Deulotraten, Deutlichen und Rnmänen über die W^hliooperation abgehalten. Der .''treisli'teutväsier so!k eiu Demokrat sein, u.äbreud die Tenisl.)eu uud )!,'>nuäuen zwei der itäristen ^trei^^bezirke iiu süÄIicl'.eu Banat erli^.lten sollen. Die Persoueu sollen iu eiuer Tounersta^ iu Pa?i5evo stattsinDeuden Kon-seveuz ueunnicrt werdeu. Sljj. NationaUhentcr in Maribor. Montag, den 2l. Noveml>er: (^!<'srl)losseu. Diei?sla.g, den 2!^'. Novenioer: ,.Unl ^liilier-^ Futurisiuus deu geistigen Uraeb^r des Fafcis- uacht". G^üftpiel des Varn^diner Inti-lnen-Theaters. 'Mittivoch, dcn 2(;. Novenillx'r: l^'eschs.'>ssen. Donnerstag, den 27. N'oveniber: „Troubadour". Premiere. Freitag, 'eeu 2<^. No'.?eutöer: „Ter Venustempel". ^lb. A. Sanistag, den 29. N'oveniber: „Troubadour" Ä b.' T. Scnlutag, den Novenrber: „Ter Veuns-teuipel". Ao. C. I Die Premiere von Perdl.? ^j^er „Der Troubadkur" findet walirschenilicl? fchou an? Donnerstag statt. Der Rilf der Verdi'schen Musik, das ^^ieuounuee dieser Oper selbst, die roinautische Haudlung, die neu anges.hassten historischen Uostünir sowie die äus;erst sorg^ fälti'ge Vorbereitung dieses Wertes iu d.r be-niälirteu Haud unseres Operudirektors Herrn Mitroviö verbürgen uus ein nnis'lciratuali-schec' Ereignis ersteu Nauges. -s- S!unstuachrichten aus Italien. Irma l^^rammatiea, die bedeutendste italienische Schauspielerin, hatte sich vor einigen Iahren von der Bühne znrücigezogen. Vor kurzen? wandle sie sicl) wieder der Bühue zu. In der Zeit vonl 2l. bis Noveuiber gl'bt sie uut ihrer bk'fellschaft eiu kurzes (^jastfpiel aui Triester Stadttheater „Verdi". Hiebei tverdeu .linter auderen? aufgeführt: Euderiltn>ll?s nius ueuilt. Beid^ häUeu geuieiufann die (^iit-fchiedeuheit der 5tras'.e, das '.'lufdränge?? des eigeneu Wi'Ileus, das 'undftopfen, leiue Scheu vor Tl>n??llten lind Prügeleien. Tnrft nach Nei?eni. die (^^!nt, niit den? Äiten zu dre-cheu, die Verherrlichuug der Ingeud. - N'ach der ersten Äuffülnilng des „Neroue" iu ^^.'tai-laud hatte der (>',enu'iudeaucscl)ns; beschlossen, dem .'»tapelluieister Toscauiui elue goldene Medaille zu verelireu. Sie uuirde ihn? nuu voui Bürgeruuüster überreicht. T>e Uraus-führuug il? Italien von Lehars neuester Operette „Paganiui" dürste il? Italieu stattsin-deu. -lü- Dtv^r-th?nöe DecssKnung NttT!t-7N!Msoiini. Becsj't^d, 2l. N'ovenrber. Neuf;erun» gen Aiihcnministers SÜni^i^- zufolge ist die ^^uslznttuenlunst Ninöi^ -T!u»jo!lni prinzipiell sesig?se^;t n.^or'^cn. Tnsi und Ort der ^ittsl?mmcnkunft ist noch nicht lie'tilnmt und ?.::rd?n die beiden Stantsmänucr entweder in Noni oder Benedig zusammentreffen. ?. Burg-jiliuo. '?lb heute :^.^l'outag bis e:n-schll'es;lich Mitttvoch deu 20. d. geiaugl da>> herrlich geluligeue Llia-Mara-Liisispiel „')!el-ltl, die Braut ohue Mauu", iu zläu'.eud^u ^^lttei? zur Borführling. Ter Na?ne dieses Z^ti-uolieblil?gs sagt uus alles. 7^i!.ne, die niit Lva Äl'ara gedreht werden, sii'd inuner erst klassigf bringe?? nX' EiNtänfchiingeu, ^ eni' Lya Mara ist die beste (^'arantie ür einen guten Filln. " ','lb Tonnerslag rollt iüi ^'I'urg-.^iino das grösite Luf'.fpiel der Saison: „Mar als ^^irtuskönig", u'N dein Stern oer .Uoiu^'ler, Mar Liuder, ii? der Hauptrolle über die Lein^.'aud. '>> II ??rsVliO mir, das, Du nun secs'S Wochen lang V) reseiiiuivig S^uwtcöu, nchineil wirft. das altbewährte. durcl> mcbr als ärzt-lici)c (:>utaä^lcu empfohlene ^iörpci kfäsiic'unc's- u.7^c!".'ct.näh7tniitel votthcchslen>7lahr»?!:f!u.lc!t>?i:stc» Verdaulichkeit. Prodc iind Druclischlis! über Ecmcllogcn als ttraffitiunsömiiiel s'^v ?t<'rveulcid.'i'.de, ' lv ?.'^!clgcn- uud ?^<4rm?r^inke, 'grauen- und .^Nndcr, 'ur ^i.'i.^ctnievinucn, 'oci Btei(>suct't nnd Blutarmut, t'ci ^'rnntnin'.isstb: ungeu, vci S''t'?vicd^'.^usl^indol> attcr^irt, auf Munsci> kostenlos uud poi'lfrei durcl) ^>aucr ^ic., Berlin Fnedrictifue. . Sanale^i'^'n ist in dcletnntee iu üllen Bpvthckcn niid Tr^^etcricn ert)ältlicl^. .......ulec LIO vom 55. No?esn^c?r li)^5 ^Denustempel." Z»r Ausführung im hiesigen ?!ati»'lal-' theater. , M a r i b o?, ?Z. Nov<'mbcr. Dicses Etück, daS Donncrstciq den 2t). ?t0-dembcr zum ersten Male in Mari't'ov aufgeführt wurde, war eine schliinme Entqleisunq. Es geht nicht an, iil solcher Weise auf die breiteren Massen zu wirken, solche geistige Nahrung deni intellektuellen Teil de^s Publikums zu bieten. Ich biil nicht im cierinc^-sten gegen die Äusfiltirung von Operetten cingenonlmen, denn sie sind manchem tags-über arbeitenden Zuschauer eiue N'illkonlnie-nc Erheiterung, ^^l'ur muß uuin in der Wahl derselbeil höchste Porsicht walten lassen. Es gibt auch künstlerisch hochstehende Operetten und Tingspiele, deren sich der Spielplan keines Theaters sckänsen braucht. In der twrigen .-arsou sahen wir ein paar solche. Eine Operette aber mit solchem Libretto, wie ihn der „VeuuStempel^ aufweist, uiüs'»te n Priori abgelehnt Vierden, mich wenn unser Parma die Münk dazu geschrieben hat. Jeder Operettentert muß doch etwas enthalten, woukit er ans das (^emiit des Zuschauers einwirken kann, iveui-gitens ein ^iornchen des l^ikten, und darf nicht nnr aus die 5inne aufstachelud wirken. Eine? solchen Einuen-reizes bedarf es in der jetngen Zeit wohl Tiicht. Wohl aber nnlst man deul Täu^mer-zustand des breiteren Publilum^ erst Blendstöße versetzen, ehe man i'hiu niit der eigentlichen Erziehung kouimen darf. ?9enn nun alles dies fehlt, inüs^te doch etwas vorhanden sein, was man doch fiiglich mit Recht von eineul „iu?u?erhin„ Oper: ten-tei.'t verlangen könnte, eine erakte Zeichnung der Charaktere oder doch wenigstens eine Handlung. Dem Theaterzettel nach l^abcn an dem Li-bretto zwei „Dichter" aearbeiiet, aber man gewinnt den Eindruck, als eb iinn- destenZ ein Duhend Dichterlinge bci der Arbeit gewes<'n wäre; jeder ohne Kenntnis und Zttsanlmenhang mit der Arbeit des anderen und als l>b der dreizehnte .^>eld mit Unge-schii^ das stanze notdurfti^g zusaunnengefügt hätte. Man kann ailch bei sorgfältiger Prüfung keinen Ansbau und keine Gliederung eines primitivsten -Traums im Libretto erkennen. Obendrein wird alles Sagbare iin ersten Aulauf gesagt, von den ersten ^-zenen des 'Anfanges bis zuu, Ende wird die „Dichtung" immer wesenloser, nian hilft jich mit banalen, obendrein noch vorsintflutlichen Witzen und ganz unzweckml'ni'^en Eouplets. Zur Krone ^es (Manzen noch der ^''i'uter-grund der 5>andlultg, Paris, aber uicht das kunstsisniig«', sondern dli«? lasterhafte, nnt seiner laren Moral, den Bacchanalen und Pariser Nächten, obendrein in einer Darbietung, welche diskrete rseiu könnte. Znm Glück wirkte sie aber anscheinend doch sehr wenig auf das durch Langeweile abge-ftuuipfte Piibliknu?, trotz der uiehr als notwendig „reduzierten" j^leidung einiger Mit-nnrkender. Die Zituatronskounk, die bei einer Operette heiteren Genres doch Vorbedingung ist, fehlt vollständig. Ebenso verfängt auch die Darftellungskoniik trost besten Willel:s der Echaiispieler nicht, n>eil sie sich eben nicht aus den Ll'tttationen ergeben kann. — Weiters ist der Tert noch mit allen Unmöglichkeiten vollgepfropft. ^chon die Czenc des zuieiten und dritten Aktes, wie fie das Li'kiretto befiehlt, ist an und für fich ein Unding. Die leicht-befri'edigte Polizei, die naturechte t^esangs--Prnfung siud iin Verein mit vielen: anderen Stilblüten für fich. Zu diefein ganz nninöglichen Tert liat nnn .'^^>err Parula eine Musik geschrieben, die zwar nicht im entferntesten an seine besten ?9erke genlahnt, die aber doch stellenweise ganz hübsche Momente aufweist, welche .^>err Par- nia mit .^>ilfe des ziemlich vollzähligen Orchesters isogar die .Harfe mangelte nicht) gut zur Geltung brachte. An .Herrn Parma als Dirigenten und ltavellmeister schätze ich besonders die genaue Ausarbei'tung der Nhtith-Nlik und Dynaunk. Tie Musik dieses Stückes rulit zumeist aus Tauzrhvthmeu, die e'-ne niehr oder weniger scharspointierte ^^oreo-graphische Aui'deutung verlangen. Dieselbe war .Herrn .HarastoviL anvertraut, welcher sich um sie wi'rklik'si redlich ^be-mühte nud stelleuweise ganz hübsche Augen-effekte herftellt.'. Nur sah nian an alleui die alte Ballettschule, die doch die Duncan schon längst zu s^all gebracht hatte. Der moderne Ehoreograph denkt daran, daß der Tanz die Verkörperung des niusikalischen Rhythmus, ein Gefichlsausdruct ist, welcher mit .Hilse der Musik iu jilörperplastik umgestaltet wird. Mi't stereottipen, obgleich graziösen Bein- u. Arnlbewegungen drückt luan weuig aus. Frei lich muß auch die Musik aus- und nachdrücklicher sein. Die Regie hatte Herr ^eleznik inne, der sie ernst nahm und sich auch ehrlich bemühte, n>enigstens etnms aus dem Stück zn'machen. Mit den eingeschobenen, ganz unzei'tgemästen Eouplets ging er aber an der Richtnng der Versli'ssiguug, der Verdäunnerung vorbei, statt die ohnehiu gauz lose und zersplitterte .Handlnng zu konzentrieren und zu vereinfachen. Mit ihnen hatte er einen cmpfi'ndlichen Mis^griff getan, trotz der lobenswerten Absicht, die .Handlung damit zu beleben. Anch darf in einer modernen Operette nur der zur Handlung passende Te^t der Musik unterlegt werden. In einer Op!?rette älteren Stils, wie es diese ist, niüssen solche vei'lleicht schon in: Urtert befindliche Vouplets ohne Rücksicht ausgeu^erzt und nicht noch aus dem Stegreif dazugedichtet n'erden. Auch nwchte ich an dieser Stelle beinerken, daß wir die Zeit schon hinler uus habeu, in der man den Beifall des Publikums direkt herausforderte — durch Verschwinden und Weglausen. Solches Treiben gehört nicht auf die nioderne Bühne. In den meist recht undankbaren Rollen uü'lhten sich unsere Darsteller, die noch als einzige das Stück aufrecht erhielte«. In der Rolle der Mdme. Nana versuchte sich Frän-lein KovaLi^ zum erstenmal in der Operette. Das Spiel war ja gnt, das Stimmchen klingt aber recht dünn und es würde ihm auch Schulung nicht viel helfen. — .Hier möchte ich ganz bescheiden fragen, warnm diese Rolle niäit mit Frau Mitroviv besetzt worden war? Jede Rolle muf; doch die beste zur Verfügung stehende, für die N^>lte paffendste Perfönlichkeit verkörpern. Da darf einem das Operettenfach nicht zn gering sein, besonders wenn man anfangs doch nur für dieses verpflichtet worden war. — .Herr Urva-lek bot eine gediegene Leiftnng. recht synipa-thisch im Spiel und Gesang wie immer. — .Herr Ianko fühlte sich in der Rolle des Don Juan vonl Lande anfcheinend recht wohl. Nur ließ ihm die nmngelhafte Textzeichnnng seinen Typ nicht ansarbei'ten. Der gefängliche Teil war gut. — Sehr gut gefiel Fräulein Lubej als Elaire. Das sympathische Aeu-ßere im Verein mit der guten Stimme, die sich zusehends stärkt, machen aus ihr eine gute Stütze unserer Operette. — In den übri^ gen Rollen waren Mitglieder des dramatischen Ensembles beschäftigt uud befriedigten vollauf. .Hervorzuheben wären die .Herren ^eleznik und .Haraftovi«^. fowie die Damen .^sralj, Savin und Gabrijelöiö. Da? Publi'kum verhielt sich diesmal mu« ftergültig u:^d bewies, daß es doch noch guten Geschmack besitzt. Ganz klipp und klar lehnte es das Stück ab, zwar nicht durch Pfeifen, dazu ist es zu wohlerzogen und wohlwollend, sondern nnr durch kühle Reserve. Der spärliche Applaus galt ausschließlich den Darstellern. IIn «sieotkipn?. Kselner AnzeM A-alWken Einstöckiges Haus in der Ctndt, Wohnküche und G^'srl>,'ift'5vknl so-glcicl) liei^iehliar, preiswert ver-jäuflich. Anfr. Verw. I« ka«sen gesucht aUE» Gvlö-, Sttbe»-«»»zoFKEMetn« alich salsktze gDtzae.«. JIg«r. Ahrmach«» 5S9 2 Ein zttsamm<'nl'-li' "7s Eisenbett zu kmiken aeiurlit. Anträge an d. 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