poZtnw, pkSsns V k!r,«t>?i»« ««ek,«,l (»it 6«r k'Aisrt«!«). 8el»kiktl«itiu»U l?el !>Ir. 2670). Vekv»I»uiiA u. vucl,äruek»e«i tl«l. ?ik. 20Z4) ktiridor. JorSiiev, ulic» 4. ^lsousltripte «f-rä«» ßlr. 264 «tGn 17. ^ovsmdsi^ Ia<«t»teo- u. ^!»oiu»vwll?lrelhe füx eine Bertiefung mld Berwirk-üchung der itallenisch-jugoslawischen Freund 'digungen gegen England ins Treffen brachte, richtet er diese Beschuldigungen — nachdem Mussolini England ein i^'l.'utleman agreement angeboten hatte — iicn Flanlreich. Alcssi bringt die Meinung xr verantwortlichen ziveise zum Ansdnick, ^'r schreibt, Frankreich sei gegen die 7untial'vi.' Mussolinis bezüglich der Neuge-^slallun Neali'^mus zwei Elemente der jugoila^ n''schon Ans'.enpolitik sind. Tiese Bedingungen sind unb.'riihrt ge lilieben. Italien und Iligoslawien könne" !^!ulte lest daraus I?offen, daß die Adria, a.". ^^ren Küsten sie sich heute bewaffnet gegen-?r^iestan.den haben, jenes Band sein wird, Nlilches einen gesunwn, vernünftigen und ^'.iierhasten Frieden gewährleisten wird. ?!eser Fi-ie^de wird nicht auf ökonomischen !>!id politischen, sondern auch auf kulturellen ?>ltcrcssen beruhen. Der im Jahre 1924 in '''ioin .^misch^n Italien und Jugoslawien ab l^ichlossene FreundschaftSipakt garantiert un »''derrnfl!<5^ die territoriale Integrität und '!i'?ntralitöt der lieiten vertragfchließenden Staaten nnd bestimmt gleich^itig die Gc-r.ie!nschast der polllis6)en ui^ militkrifche.'> "^ntcresien soiole die Aktionen zur Berteidi-lienisch-jngoslart'b! Rino ?llessi — ist nicht nur eine geeignete Tatsache, sondern eiligst besetzt »orden seien, nachdem es gelungen war, den Gegner aus seinen dortigen Posittonea Mlickzu«erft». N a b a t, 16. November. Radio Sevilla berichtet, daß die Nationalisten mit der Sau berung de» Terrains siidlich oo« Madrid be» schastigt find. Bei Carabanchel wurden drei rote Fl»»gze«ge abgeschosie«. Da die rote Offensive miMngen ist, beginnt die verteidi gung Madrids zu erlahme«. Den Slationn. listen ist aus diese We^e ein erfolgreicher «Aegenangrisf ermöglicht worden. Die Truppen der Madrider Regierung mutzten sich, diese« Dnttke weichend, bis Balleseas zu« rückziehe«. Die Nationalisten haben gestern bei der Toledobrücke in e^nem Gefecht zwei Tanks er obert. Den Truppe» des Generals Rade ist es gelungen, einen roten Panzerzug der ans der Richtung von ESeorial gekommen war, abzufangen und nach kurzem Gefecht zu erbeuten. T e n e r i f a, lii. November. Der hiesig».' Radia-Klub berichtet: General M i a j a, der Verteidiger Madrids, hat den Befehl ^n einer neuen Offensive gegen die Nationali-sten gegeben. Die Tanks und die Fliegrei sind wieder in die Aktion getreten. Der Stoß RaNo Sevilla gab um Mitternacht die. richtet sich hauptsächlich gegen die Streit-folgende Meldmtg aus: Nnsere Truppen ha krSfte General BarelaS. Den Nationalisten L l> n d o l«, 1v. Novelnber. U«S Madrid wird berichtet: Die rote verteidigungsjunta ertlört, es sei noch zu friih, der i^fentlichen Meinung das iKrgebniS der am vergangenen Freitag begonnene« L^sfenfive der Verteidiger Madeids mttzuteiüen, doch sei der Ge-s«ntewdr«< nicht ungünstig. «ach eiuer Depeiche der „Time s" aus Toled« habe« die Truppe» des nationalisti. scheu ivbersten Monastero die allge. «lei« Verwirrung in Madrid dazu ausge-«iltzt, de« «anzanareS zwischen der Prin-zessinnen'Vrücke und der Toledo-Brücke zu iiberschreiteu. Diese Aktion ist von den Trup pen des Obersten Casteisonin wirksa-melk Weise unterstützt worden. Es ist den Na tionalisten gelungen, in einige Stadtteile einzudringen und in denselben die Sciuber-ungöarbeit fortzusetzen. Wie ferner berit^t wird, hat Oberst C a-Peijon in der Casa del Eampo Lvvo N»t«itizler wuzingelt, die sich verzweifelt bemiihen, durch einen «ussall ans der Schlittge zu gehen. In der Casa del Campo Nnd erbitterte SSmpfe im Gange. Der Man zanares ist auch «och au einer anderen Stelle von den Nationalisten übersetzt w0c-den. ben in Madrid einen Durchbrmhsangriff un ternomme«, der geglückt ist. Die Truppen Franeos dringen in mehreren Kolonnen in die Stadt ein. General Ouiepo de Llano teilt im Rmtdfmtk mit, er habe soeben von General Z^ranfo die Mitteilung erhalten, daß grotze Teile des Südwestens von den Nationalisten gelang es jedoch, diesen Borftoß der Roten zum Scheitern zu bringen. Als Antwort aus die Tlktivität der roten Fliegerei sind auch die Nationalisten in dieser Ansicht zu stärkeren AngrisfSaktionen Übergegangen. N a b a t, M. November, ^r Zender voli Sevilla tierbreitete x^estern um die na6> stehend? Meldung: Wir haben die Gegen- Das Madrider Königsfchloß ossensive der Regierungotruppen cus Getaje sowie auf die Toledo- und Segoviabrückc zu rückgeschiage«, wobei der Gegner schm?rc Verluste erlitte« hat. V a l e n c i a, 16. November. Präsident Largo Caballero ertlärte gestern einer Anzahl französiselier Ionriicili-sten: „Der K^ieg beginnt eben erst jetzt. Erst jetzt verfüge« wir über die Miitcl. den Krieg ersolgreich weiterznsührcn. Selbst im Falle ewer Einnahme vo« Madrid ist d-r Krieg noch lange nicht zu Ende." lÄemeindewablen B e o g r a d. Ii). November, lieber d^e Gemeindewahlen. die -gestern iin ttün^nlaiid-fanat, im Cave^nat und einigen Geni<'in-den des Draubantas durchgefiihrt louröen. ist das nachstehende aintlickv Kemlnunicince veröffentlicht worden: Nach den bisher bekannten 5^!esultaten hat bei den t^emeindcwahlen im i'i st c n< l a n d b a n a t die Iiiq^^slawiick^ Radikale Union N (^enicinden. die ebenmlig^ Kroatische Bauernpartei mit ihrcn offiziell len und inoffiziellen Listen .'i? Gcineinden. die Bereinigte Opposition i/. die Iug^isla wische Nationalpartei 2 uiiö die Fortschrittlichen 2 (Gemeinden errungen. Todie'-a-s^irnp' > Pe 3. die Nichtorientierten 1. die Unabbän-aigen 1 nnd die Bürgerlichen 1 (Gemeinde. Das Resultat aus IS Gemeind<'n ist nock nicht bekannt. der die Aktionen der Rationalisten g-ge« dl-Hauptstadt Madrid leitete. (Asiociatod-M) Im westlichen Stadtgebiet von Madrid, ««weit des Manzanares, erhebt fich der gewaltige Bau des «önigSschlosseS. ES ist in den Jahren 1738 bis 1764 erbaut worden. In dem sildweftlichen Rebenflügel ist die berühmte Waffensammluug der spanische« Kö«ige ««iergebracht. (Scherl-Bilderdienst-M.) Zürich, 16. November. D e ^ i s e li ?^el'-. grab 10. Paris S0.S05. London 21.215. New vor? ^A4.6Z5, Mailand 22.925. Berliil 175. Wien 77.8S. Prag 15.40. sie ist eine historische Tatsache. Die Oeffent-Ilchkeit :n Jugoslawien hat dies sofort richtig begriffen in der Einsicht, daß dadurch die Lage an de^ Adria geklärt und m'ue Hoffnungen fiir die Zukunft ^um Entstehen ^rach.' werden. Jugoslawien betreibt jetzt eine Politik, die es erniöglicht, sein Ansehen zu festigen und sic^ für den Schutz seiner eignen Interesscil zn fsinimern." Zunl Schlus; stellt Nino Alessi fest, das; Frankreich jede Auktion in der A^a ver- loren habe. Indem clle Schäden und Miß-veistäildnisse, dle eine hogemonistische und ego.zentrisch^. Pclitik verursacht hät:en, be seitigt sind, können sich nunmehr die geschädigten Staaten inZ Einvernehmen setzen zu ihrem eigeiren Nutzen ii: der Weise, daß sie keine Freundschaft e'ngehen niit jenen, die 'die Forderung stellen, daß die Freundschaft ihnen gei^enilber durch ^^cmdschaft anderen gegenilber zum Auödru^ gebracht n>erdc. Todesfpmng kn den Dmnnen M a r i b 0 r, 16. November. In KpiLntl bei Sv. Jurij ob Pesnici hat sich die 42^ jährige Besitzerin Aloisie t e f e l i iZ in selbstmörderischer Absicht in den Brunnen gestürzt. Sie konnte nurnvhr als Leiche geborgen werdeil. * Bei Appetitlosigkeit und Darmnerstzp-fung bmvirkt ein Glas natnrltche; „l^ranz-Josef"-Bittevwasscr proinpte Belebung dcr darniederliegendtn Verdauung nnd 'licini gung dcs Darniüimils. 06 Mio »oc. oo>. »I»». rSr. S. dr. lS-.lkZ otigt gesehen, daß sie die im Versailler Bertrag ent-hÄltenen Bestimmungen über die auf deutschem Gebiet befindlichen Wafserstra^en und die auf diesen Äistimmungcn beruhenden tn-ternationalen Stromakte nicht mehr als für sich verbindlich anerkennt. Gleichzeitig teilt ^'e deutsche Regierung den betreffenden Ns-crungell mit: Die Schiffahrt anf den ."luf eutschem Gebiet befindlichen Wasserstraßen steht den Schiffen aller mit dem Deuts^ <'u Reiche in Frieden lebenden Staaten osscn. Es finden keine Unterschiede in der Bchand-lung deutsckier und fremder Schiffe statt. Dies gilt auch für die Frage der Schiffahrts-abg-abe. Dabei setzt die deutsche Regierung voraus, daß auf den Wafferstraszen der an deren S'aaten Gegenseitigkeit gewährt wird^ Die deutschen Wasserstras;enl>ehörden werd.^n gleichzeitig angewiesen, mit den anderen Anliegestaaten gegebenenfalls zweiseitige Per einbarungen zu treffen. Die deutsche Regierung hat dementsprechend beschlossen, die für den Rhein ain l. Mai getroffene vorläufige Vereinbarung nach Art. 3 Absatz 2 mit sofortiger Wirkung zu kündigen und von der Unterzeichnung der für die Elbe vorgesehenen Vereinbarung gleichen Charakters abzusehen. Damit entfällt — so heißt es amtlich — jede weitere Mitarbeit ^utschlands an den Versailler Stromkommifsionen. Die Vollmachten der bisherigen deutschen Delegierten sind erlo" schen. P a r i s, 15. Novenvber. Die sranMsche Regierung ist im Zusammenhange mit deni deutschen Schritt in der Frgae der Fluß-schi-ffahrtsregimes mit den betroffenen Regie rungen in Mhlung getreten. Sie hat ihrer Delegation in Straßburg Anweisungen zlir Aufkündigung des modus vivendi gegeben, der am 4. Mai 1936 im Rahmen der Zen-tral-Rheinkommission beschlossen wurde. Dieser modus vivendi hätte am 1. Jänner 1W7 in Kraft treten sollen. P a r i s, 15. November. (Avala) Die Agence Havas berichtet: Die diplomatischen Vertreter in den betroffenen Staaten erhielten die Anweisungen, mit den Regierungen, bei denen sie akkreditiert sind, in Fühlung zu treten zwecks Ueberprüfung der durch den deutWn Schritt geschaffenen Lage. Die franzöfifche Regierung glaubt an die Notwendigkeit eines genieinfamen Protestes in Berlin. Der definitive Beschluß wird sre> Vormarsch der Rationalen Am Wasftnstillstandstag^ der in London als großer Heldengedenktag begangen wird, legte Ki>mg Eduard am Cenotaph von Lmkdon einen großen Mohnblumenkranz nieder. Unser BUd zeigt ihn mit der Königinwitwe N!ary beim Verlassen des Cenotap^. Links Sir John Simon, (Scheri-Bilderdsenjt-M.) Trupprn aus dem Bormarsch aus der und Aladl!id. Msociated-^reßM.) Landstraße zwischen Getase ZlenSiafl, den ?7. November kHg6. ltch von der Fühluilgiicchme der französi-sckM, Diplomatie mit den betreffenden Regierungen abhängen. B e o g r a d, IS. November. Der beut-sche Gesandte von H e e r e n üb«rreichte am Samstag d«m Ministerpräsidenten und Außenminister Dr. StojadinoviL im Namen seiner Regierung die Note über di. Nufkündiflung der innationalen Pakte. Dr. Stozadinovii^ erklärte dem deutschen Gesandten, daß «r sich die AnWort auf die deutsche Note vorbehalte, Vis er sie studiert habe. .' - . Prag, lb. Nevember. (HM) Der deut-sche Gesandte Dr. Eisenlohr hat am SamStag dem AußenmmNer Dr. r o f« t a dis Erklärung der deutschen Regierung abgegeben, in der mitgeteilt wird, daß DeutMand nicht »mehr die Nestimmungen des Versailler Vertrages beIilqlich der In-ternationalisterung der Msse auf seinem Territorium anerkenne. London. 15. November, London ist der deutsche Schritt in maßgeblichen Kreisen ruh'g aufgenommen worden. Die Blätter verweisen auf die große Tragweite des deutschen !5chrittes und betonen, das die am meiswn tanqierten Lä»idc? die Tschechoslo, walei und ^^elen seien. Eualische Intevessen scien von dicsem Schritt nicht tangiert. Liebesdrama ans offener Straße Wio aus B L o g r a d berichtet wird, ereignete sich Samstag mittags im Mittelpunkt der Stadt vor dem NatiMltheater ein Mord, d<'r größtes Aufsehen erregte und viel besprochen wird. Der in Neograd und Ze-mun sehr bekannte Graf Anton O r s i ö wurde von seiner ^^-vcundin Marie Raab dnrch mehrere Dolchstiche getötet. Or«iS lebte niit Maria Raab, die er seinerzeit in Wien keun<'n lernte und die österreichische Staats-lnlracviu ist. 20 Jahre in geme'usamem Haus balt T'a sich in letzter Zeit die finanzielle Lage des Grafen merttich verschlechterte, i'tbersimlfte ilin Marie Raab ständig mit Bor wssrfen und hegten den Verdacht, daß er sein ^uur Teil für andere Frauen verwende. schc' Artilscrie und s^-Iiogerej bombardierten bis jei^^ auf ausdrückliche Weisung des <^;cncrals ^srauelZ nur militärische Oüsekte. Gleich zu Beginn der Kämpfe um Madrid ließ General ^ranco Flugblätter abwerfen, auf denen die nentra-len Zonen Madv'ds bezei6)net ivurden. Diese Zonen machten fast den grös^ten Teil Madrids aus. Es erhebt sich nun die Frage, ob die Stadt, deren Verteidiger ausgiebigsten Widerstand leisten, ohne vorher'ge regelrechte Beschießung wird eingenonnneil werden können. M a r s e i l l e. 15. Ni^'ovuib^r. Der nationalistische sMnische Kreuzer „C a n r iZ a S" hat am SamStag den spanischen .^^an delsdampfer „Manne l", der mit Proviant für Barcelona auf dem Mge n^r, ohne vorheriges Signalement torpcdi.?rt. Von 27 Mann an Bord konnten sich bloß 9 Mann retten. Der Dampfer ist in einigen Minuten untergegangen. Avila, 15. November. ^Avala). Die Agence Havas berichtet: Alle Eisenbanver-bindungen zwischen Madrid und Innerspcl-nien sind wieder in den Händen der Nationalisten. Bon sieben .'oaup^straßen. die nach Madrid führen, sind die Toledo-, die Aran- juez- nnd die Talavera-Strasze vollkmnmen in den Händer der Nationalisten. Die nach La Eoruna und Valencia führenden Straßen befinden sich unablässig in den Feuer-garben der nationalen Batterien. Für di.' B Balen cia führende Strafte. A!ier auch diese Strassen befinden sich sckion in der Neichnicite der Nationalisten. Der Verkehr Nlit Madrid kanll auf diesenl Sektor nur auf Seitenive-.^en bewältigt N'erden. Der L?b!.'n'nnlttelman gel in Madrid wird iinuier onipfindlichcr, ebenso der Mangel ai: Mulütion. M a dri d, lü. Noo^^n^ber. Die Agcnce 5^avas berickitet: Wie amtlich untgeteilt ivird, hat sich in den Stellilligen der lieiden (^)cgner aus der Madrider Froiu teine wesentliche Veränderung ereignet. Die Nationalist.'n stnd mit der Befestigung der -^ingenoniineneii Stellungen be-schiistigt. Einige ihrer wi(<)ert'iolten Augrifse bei des Toledobriicke wurden von den Verteidigern zuri'lckgeschlagen. An eini-jicn Abschnitten musUen sich die Nationalisten aiif entlegenere Positionen zurückziehen. Inl 'Zu den Madrids bereiten sich die NegiernngS-tvuppen ans ein Einkreisnngsmauöver vor. Die rote Fliegerei ist in voller Aktion und trägt zur Hebung der Moral d-er Vci-4ci.di-gung bei. Große ?lbteilnngen der Miliz werden zuin Aushebeil der neu^'n Stellungen beni'»t>t. ! i. Bischof Dr. .Meckel und Bischof Dr. Popp beim Ministerpräsidenten. Ministerpräsident Dr. Milan Stojadi noviS empfing am Freitag nachmittags Bisckps Dr. Thec--dor o ck e l, Leiter des Anßenamtes der Evangelischen Kirche in Berlin, Oberkirchenrat Dr. .^ns Wahl auS Berlin, Bischof iDr. Philipp Popp und den weltlic^n Präsidenten der Doutsch-Eva^dgelischeu Landeskirche im Wnigrsiche Jugoslawien. Der Empfang dauerte längere Zeit und war von herzlichem Borlauf. b. Schon var htindyrt Jahren lag die sneuzstichdecke auf dem Weihnachtstisch und anch in diesem Ia.hr und wiehex i« hundert Iahren wird sie zu den beliebtest«« Weih-nachts'.<^andarbeiten gslh.i^ren, denn-die j^suz' st chtechnik ist nun einmal sehr bevorzugt bei vielen Kranen. Eine große Auswahl enthÄt Bever'Band 287 „Kreuzstichstickersißn Volksknnstmnster" (Verlag Otto Bevev, Leip zig), z. V reizende Kissen, Tee- llnd .^ffoe-N'ärntor, neue Wchen- und Wssschkorb-Gar, nitnren (Großer ArbeitKbogen mit allen Mn« stcrn liegt dein .'oest bei. das fiir NM s.Ll> überall erhältlich ist. i. Ausjeichnung. Der G-^ueraldirektor der Iiugoslawlschen StaatSbahnen Ing. Dimi-^ trije N a il Nl o v i wurde mit dem Osfi-zierskrou^^ der franzi^stschen Ehrenlegion aus gezeichnet. i. Riicktritt des PtirMmeifters von Pa- raMn. Wie die Blätter berichten, niird Bürgermeister Dr. Vladko M i r k o v i e. der soeben seinen Urlaub angetreten hat, nicht mehr in sein Amt zurürkkohren. Das Rück-trittsmetiv soll Politischen Eharakter haben. i. Rlsue Leitung der Bereinigung Deutscht? Hochschtiler in Zagred. Die Bei^iuigllnq Deuts6)er Hochschittex in Zagreb hat auf il)^ rer letzteii Vollversammlung folgende neue Leitung gewählt; Obmann abs. iur. Igna, si^ohler allS Apatin, 'Obmannstellnertveter cand. med. vet. .^avl Kohl auZ BrbaD, lSchriftwart caich. med. Erich Steudte aus Muj, Bäckelwart stild. niod. vet. Andreas Röthlngar aus VrSac, Fiuch^xt ahs. iur. Toni Mahlberg aus Nova Topola, Bücherwart abs. Phil. Bruno Graf aus Bela Crkva. Das Heiul der Vereinigung befindet sicki unter Palmotiöeva zu>eiter Stock in Zagreb. Das >?>^im hat eine StudentenMö)e. i. Archäologisches. In Ustikolina bei FoLa i>l Bosnien wurden WN interessante Fnudo aus dem zweiten b?zw. drittel, Iahrliundert n. (5hr. gemacht: ein Grabdenkiiial und ein den l^ii^Utern Ternlinus utld Jupiter lieweih-ter Opfertisch. Die Fuude 'ivurden dem Lan desunlll'iims einverleibt. i. LM.WV Arheit«r zählt Iligoslatuien, lvie gelegentlich eiiler Tagung der Arbeiter? kaulniern in Novisai) aus Grnil^ von Sta^-tistiken festgestellt wurde, (^)emeint sind selbstverständlich nur die außerhalb her Land» Wirtschaft t/itigen Arbeiter, die ja den größten Teil der Arbeitersa»ische Polizisten in Sosia. Nacl) Sofia sind Vertreter der Polizei auS Beo' qrad, Zagreb und Lfubliana abgereist, um dort unter der Führung des Sektionscl)efö Vekoslav ^ e r ö o v a n an der Eröffnung ^ bulgarischen Oendarmeriewachschulc teilzunehmen. i. Der Tod auf dem Geleise. In Zagreb ging in der Nacht zun, Senntac? der ^Isäh-rige .Mfsarbeiter Lovro ^ o s am sogenannten „Livadarski odvosak" so unvernünftig über das l^eleise. daß er Po,i einer lier» anbrausenden Lokomotive erfaßt und in Stücke geriss«n wurde. i. Festnahme eines gefithrlichen Bankno. teitfälsihers. In Dubrava ber Noten. Es handelt sich uu, einen über aus raffinie,len Internationalen". i. LebenSmiide. 7>n Za^irel^ s-..n sich die Bankdienersgattin Antonie P o d ^ n e r, die sei^ längerer Zeit nervenleidend '.var, mn >"1^ d. M. an einer Fenst'.'rklinke init^ einem Sclnl erüän^it. i. Errichtung von elektrischen SclsmelMen in Zenica. ^n Zenicci werd^'n eleNr^'che Schmelzi^fen '>ur Erzeugung dev l'est.'n -ta^i le? errics>let »n.-'rden. Selbstmord eines v;»imnasiaften. ^n Po /arevac hat sitt> der 1 iil'ilni-.i^' Quartaner Milan S t a ir i ?! i i' au'' ""Xttg'l vor den Eltern iln ^^inblick auf seii,e schlechten ?ch^il noten Näliber erschlugen Mann mit Aerten ,lnd nalnnen Dinar n,it. ?ie Behörden faljnden ^ieliers)aft na.'l^ den l>e st?alitchon Verbrauchern. ^ _ lu. Der Pfarrer und Schriftsteller ^ranz Fin/gar verabichiod'^te sich Sonniaq viin sei Nen Pfarrkindern, die er mehr als i5 7^al)n' in der Seelsorge geleitet hatte. Sanistag abends Nnirde ilnn zu Eliren vo,- den, P^arr Hanse in Trnovo i^'jlibljana) ein ^tänderanstaltet. Si^nntag zelebri^'rte er eiiien l^lottee^'iienst uird nahm in der Predi>i! von der Ve^viilkerung Abschied, wobei e^- it,r kür. die zahlreichen' Beqi^eise der Anhänglichkeit und der Lieb dankte. Der Altar war ukit roten Nelken überschüttet. Abends fand de», scheidenden Pfarrer '^n Ehren, der iinn'tt n seiner bisherigen Psarrkinder den '^'ebens-aliend in ^1!uhe l^eschließen wird, -'ine Aka deinie statt, in der die Verdien'ste Fin^gar>5 gewürdigt tnurden. ln Regimentsseier. Die ^anitätsgrupp^' in Slubliana ieie^te Sainsiag ihre traditio-.'lellc Neginu'ntsfeier. Unter de,, "^estqästen die von« Spitalstounnan'danten Ober'tleul-nant Dr. B i r «i a ,, i n be.grnß!' nnirden, 'ah rnan den Divisionär (^leneral Doli «' den Vizebanns Dr. aice n. s^^enera! V Pad i t?, Bi^ebürgeinneiiter Dr. N a v n h a r n. a. tu. Die orthodoxe tlirtii»? in ^^^jubljana N'ird dieser T^rge serliggeslell! uu.d iin, l. De '^lnber eingeivoibt u^erc^eu. Die ü irclie, derei, Baubeginn vier Jahre zurückliegt, l^'>stct anderthalb Millionen Dtnar und ist iin liizan-tiuischei, Stil ausgesührt. Die Plane entwarf Architekt Mosmir K 0 r u n 0 v i ans Veograd. Das neue l<^att''shnns stellt zu Be ginr. des TiNolipavk-^ uelien dein ^^karodni dam. lu. Das neue ^^elirliugsheim in i^inblsaua wurde Solintag ,'ormlltags von Fürstbisches Dr. N ^ n, a n feierlics> eingeweiht, N'or anf e>^ seiner Bchiinuinng übergeben nnirde. Amvesenlt» war u. a. au' und P o p a 'd i t!, Prof Brezuik fnx die Baiiatsvcrwaltui,g, der tschHchoflo^ warisck>e 5il>nsul M i n o v s k y, der franzS-si'cs^e i'tc'nsul Rcmcra n >d n. a. beiwohnten. c. ZV. lVeburtstag. ^»err Franz I c r i L, Tircktor dvr „Ljudska posojilnica" in Celje, feierte nni Sonntciq seinen ül^. Geburtstag Ter Jubilar hat sich um den Aufschwung des lienannten Geldinstituts, dem er seit denl Jahre als Beamter angehört, ^ro s;e Verdienste erworben. Direktor IeriL ist cls Clinger in Ccljc gut bekannt. Er ist der Obnlann des „Celjsfi zvon" und gleichzeitig dessen erster Tenorist. Cein Geburtsort ist Pelcnse. c. Wissen Sie schon, das^ morgen (Dienstag) ^oles und Paula M i« l l e r in der jiova?ka uliea sl^egenübcr Glanz-Martimi iln'en neuen Damen-^risiersalen „Paula" eröffnen werden'^ c. Auf dem Biehmarkt beftohlen. Biel Mi'lie hat es gekostet, bis der ^l^Mer Hans D e 2 e l a f ans Mari ja Gradec bci La-?to einen Stier gros; gezogen und ihn nun -'ndsich verkauft hat. Mit der ganzen Var--stbast im Betrage vcn ü4M Dinar ginq der Vauer ans den Martinsmarkt nach LaZko, NM dort ein Paar Ochsrn zu erstehen. Plötzlich nalnu er war. das^ ilun ein Taschendieb die ^^^iieftasche gezogen hatte. Die Gendar-inerie ist eifrig l^emüht, den Taschendieb aus znsorscheu. c. l5inbruch und versuchter Einbruch. In einer der vergangenen Nächte lvnrde in das Glists'^n^z des .'!)errn r o b e l n i k in EP. .^l^>udinin von bisher unbekannten Tätern eingebroelien. Sie entwendeten Wäsche, Ef^U'aren und alki^holische Getränke. Bei einem Cinliruchsversnch in? .<>anse des ^leisch--lninn'nleisters >d o le k in Gabevsc wurde «ein ^ahrc altc^r arbeitsloser Bergwerker ans Mirna vei^ itestgenommen. Dieser gestand. mit seinen: '^-reinche auch den (5-in-lirzich ini s^aitbau'? l^irobelnik dnvchgefi'lhrt j^u lmben. c. Tödlich verunglückt. .Wrzlich wurde der 5^ol^zarbeiter ^^osef P c s j a k in einem Walde bei Petrcvee beinl .'^lolzarbeitrn von einem rollenden .'s^olzbloch zn Boden gerissen. Der .ol^arbeiten in einenl Walde bei .^n^artno an .der Dreta verunglückte der .^olz arbeiter Iobann a g e / e n. Ein stürzender Banmstannn fiel auf d'.'n Unglücklichen und bra6> ilnn das '^grat. Der le-bensgesäln'lich Verleibte wurde ins Krankcn-lians nach Cclje gebracht. Montag, den tS. November V.Marworer Kunstausstellung Feierliche Eröffnung am gestrigen Sonntag im Union-Saal Der Mariborer Ä^nstlerklub „B r a z-Ä a", der die hier schaffenden bildenden Künstler eint, trat gestern schon zum fünften Male mit den besten und neuesten Schöpfungen seiner Mitglieder vor die Oeffentlich-keit. um Zeugnis abzulegen vom Stande nnii Fortschritt der bildenden jdunst in der Draustadt. Diesmal sind es sieben Jünger der Kunlst, die die Ausstellung mit ihren Werken beliefert haben, die Maler Prof. Lk' o s, Prof. I i r a k, M u ö i v, S l a p e r n i 7, S i r k und Trstcnjak sc^vie der Bildhauer S t o v i e e k. Wegen des Um-sculges der diesmaligen Veranstaltung mu^^ te nach einem gröfieren Raum Ausschau gehalten werden, und man entschlos; sich für den Weißen Union-Saal, in dem die Schöpfungen unserer Hoffnungsvossen Maler und die ^Skulpturen StoviLeks iu geschmackvoller, dem Charakter der Veranstaltung angepaj^-ten ernsten Aufmachung vorgefül^t werden. Trotz des ungünstigen Wetters fanden sich Zonntag um N Uhr vormittags im Ausstel-lnngH'saal zahlreiche Vertreter des öffentlichen und vor allem des Kiinstlebens sowie der Freunde der schönen Künste ein. Amve-send waren u. a. Bürgermeister Dr. I u-v a n, Bezirkshauptmann P o p o v i ö in Vertretung des Banns, die Domherren Dr. Mirt und Dr. O ist e r c für den Klerus, der Direktor der Nationalgalerie in Ljublja. na Zorman und der Präses des dortigen Vereines der bildenden Ktinstler Sloweniens Gojmir Kos. Das Wort «rgrtff der Obmann des Künstlerklubs „Bra^da" Notar Dr. § o r l i, um die erfchlenenen Festgäste zu begrüßen, worauf der Schriftsteller und Rodakteur R c« h a r die aktuellsten Probleme des ÄAnst- n. Kulturlebens der Draustadt behandelte und auf die Bestrebungen unserer Jünger d?r Kunist hinwies. Der Präses des Bereines der bildenden Künstler Sloweniens K o s beglückwünschte seine Marl'borer Kollogen ?.ur Ausstellung und lw-ünschte ihnen einen vollen Erfolg. Die Oeffentlichkeit bringt der Kunstausstellung großes Interesse entgegen, ivas schon der erste Tag hinreil^nd bewies. tlnveranNvortllcher Baumfrevel We:' die Straße nach Razvanje südlich des sürstbischöslichen Schlosses W'ndenau passiert dem wird es sicherlich sofort aufgefallen sein, daß fast alle zwischen den dortigen alten Alleebäumen neu gepflanztcn hochstämmigen Obstbänntchen in der Mitte gekn'ckt wurden und nnn mit ihren Kronen zum größten Teil in diesenl Zu/stande herabhängen. Mehr als zwanzig schöne Obstibäumchen wurden auf diese Weise Opfer eines Frevels, der sicherlich nicht auf bäeuerliche Menschen zu-rückzufit-hreu ist, sondern bestenfalls inutwjl'-ligen jngendlichen Elementen aus der Stadt zuzuschreiben sein dürfte. Der Mensch vom Lande tut so etwas nicht, es geschieht ein Baumfrevel in unseren Gegenden nicht ein-nral dann, wenn zwischen den Leuten .s)aß und Rachelust herrschen. Der Baum und die Rebe werden für unschuldig gehalten in den Beziehungen zwischen den Menschen. Nur iver ke'ne Beziehung zur Natur l)at, ist eines solchen Vorgehens gegen ihre Lchöpfnng fähig. Die geknickten Obstbäumchen in jener Allee sind ein trauriger Beweis für die „Kultur", mit der sich so ntancher zu brüsten versteht. Jetzt, wo sie zerstört sind, sollten sie auch entfernt werden, um nicht etwa bei Z^remden den Eindruck zu ev^vecken, daß solche Vorkommnifsc bei uns nicht nur möglich sind, sondern auch keine Rebellion der Her- zen zu entflammen vermögen. Es müßte die Sache eines jeden Ausflüglers sein, darauf zu achten, daß den Kulturen m der Umgebung unserer Stadt kein Schaden zugefügt wird. Gegen Frevler aber sollte in energi-schcher Weise vorgegangen werden. Umtausch der SNmbahnIegttimationm Wie der Verein der Staats- .und Selbst-vcnvaltungspensionisten in Maribor mitteilt, können die lKisenbahnlegitimationen neuen Formats auS technischen Gründen biZ Neujahr nicht eingeführt werden. Aus diesem Grunde werden auch für das Jahr IW7 Einlagekupone ausgegeben. Die Kupons für das Jahr 19U; gelten n'cht für das nächste Jahr. Die Legitimationen, deren Gültigkeit am 31. Dezember d. I. abläuft, sind ge.gen neue untzutauschen. Ueber Auftrag der Ge-neraldireklion der Ztaatsbahnen sind die .stu pone schon seht zn bestellen, nach Möglichkeit grnppünweiie, nm die Ausgabe zu ^schleunigen und die Bestellungen rechtzeitig durch-^^^n^ühren. Die Mitglieder iverden eingeladen, zwecks genieinsiZlner Bestellung der Kupone bis Ende November in der Vereinskanzlei vorzusprechen und die bisherige Legitimation vorzulegen, die nach Anfnaihme der Daten sofort re'ourniert wird. Ani 21. d. eröffnet der Pensioniftenver- eiu eine Kianzlei im BorAimmer der Kreditgenossenschaft am RotovSki trg K, !. Stock, Zugang von der Rücklseite, wo die Mitglieder jeden Samstag Kwischen 1ü und II, Uhr vorsprechen können. In dringenden, unauf-fchiobbaren Fällen kann nian sich auch weiterhin an das Sekretariat, Vrbanova ul. 59, wenden, wo der Sekretär den Mitgliedern an Werktagen von 10 bis 11 Uhr zur Verfügung steht. Es wird ersucht, diese Ordnung einAu^lten, um StSrüngen zu vermeiden und einen glatten Veraluf der Agendenab-Wicklungen zu gewährleisten. Martini Die traditionelle Maxtinifeier wurde Heuer, teils auch infolge des unwirtlichen Wetters, in ziemlich bescheidenem Umfange begangen. Zu Martini beginnt man bei?annt-lich den neuen Wein, der zu dieser Zeit trinkbar wird, auszus^nken. Heuer war es mit der Weinernte sehr schlecht bestellt und auch die Qualität^läßt in vielen Gegenden zu wünschen übrig. Diesmal gab es nur Mnige Martinifeiern und auch diese wiesen einen geringeren Besuch auf. Uebrigens verlieren die Mar--tinifeiern immer mehr an Bedeutung. Seinerzeit hatte fast jeder Vereine eine solche Feier in feinenr Iahresprogramm und zählte nebst der Nikolo-, der Silvester- und der Faschingsfeier zum stätÄ>igen Veranstaltungsrepertoire einer leden größeren Organisation. Nur in einigen Gasthöfeir wurden aus diefem Anlaß Heuer Martin'.feiern abgehalten. größtenteils in der Umgebung. In diesen Orten feierte man den Namestag des Schutzpatron es in würdiger, ivenn auch schlichter Wei.se. In Kamnica büßte auch die gestrige .Kirchweih viel von ihrem einstigen Glanz ein. In den sch)veren Zeiten, die wir durchzumachen haben, bleibt fi'rr Unterhaltungen wenig oder kein Geld übrig. Besonders animiert verlief die tra'ditionelle Martinifeier unserer Bergfreunde in der „Mariborska koöa", die trotz >des wenig einladenden Wetters von zahlreichen Touristen aufgesucht wurde. Allein aus Zagreb kanien nicht »veniger als 4A begeisterte Bachernfreunde mit dem Obmann des Bergsteiger-Vereines „Slseme" Dn^an I a k i 5 an der Spitze herbeigeeilt. Das städtische Autobus-nnternehmen stellte zwei der neuen Diesel-Autobusse zur Verfügung, die trotz des anf-gewe'chten Bodens glatt die Bachcrnstraße bewältigten ilnd neuerdings ihre Zuverlässigkeit bestätigten. In der „Mari-borska ko^a" selbst herrschte den ganzen Samstag-Abend nnd Sonntag eine gehobene Stimmung, zn-mal auch die Hüttenwirbin Mara nichts unterließ, um den Wünschen eines jeden einzelnen gerecht zu werden. Den zahlreichem ______ Violinkonzert ÄvLica Kalc Ant il. Novembcr l)at sich 'm Rahmen c.neö voni Verein „J^dran" ini Saale der Volksuniversität veranstalteten Konzertes ^-rl. Joxica K a l c, Schülerin des bekannten Pädagogen und Violinvirtuosen Prof. Jankovi? aus Triest, unserem Publikum vor gc-itellt. Mozarts Violinkonzert in A-Dur s)at sie sich zur „Feuertaufe" auscrsehen. Es war keine sehr glückliche Mahl. .!)cozart fordert n seinen .Kompositionen nich: nur oir-tuoses technisches .^tönnen, ^venn man ihnen au6? nur annähernd gerecht werden will, sondern noch oiel mehr, insbesondere das, was sich schwer lernen und nur bis zu einem gewissen Grade, nie aber restlos erler" nen lässt: profunde Mm'ikalität. Technisches .Ä'onnen kann man Frl. .^kalc nicht absprechen. Im Gegenteil; Es war ein erlesener Genuß, ihr reines Spiel zu hören und die dvrchems .Mcckmäs^ge Behandlung der verschiedenen 'Stricharten zu sehen. Alle Achtung gebot d-ie em'ktc! Ausführirng von Doppelgriffen und Dreiklängen, das tärrzelnde Selbst in den schwierigsten Läufen, die sich bei Mozart finden, gab es nur wenige Noten, die nicht so gebracht wnrden, wie wir es erwarteten. Allein diese den Durchschnitt beruflichen Könnens jedenfalls beträckitlich überschreitende technische Ausbildung konnte nicht die für das richtige Erfassen Mozart-lscher Musik noch nicht genügend gereifte mulsikalisck)e Auffafsung ergänzen, geschweige denn ersetzen. Äis ewig Schöne, welches d'e Musik Mozarts, wie der holde bermlschende Duft einen blüten-belasteten Maibmlm, um-fost, wird nur lebendig, »venn man z,l ihm die richtige, »innere Einstellung findet. Das ist nicht immer leicht, vielen gelingt es ^^ie. Vr Spiel macht dann, auch wenn es tech-uisck) sauber ausgeführt wird, immer einen beklemmenden, ja langweiligen Eindruck, es blei^bt ein Gerüst, das den Bau verdeckt, seine vielleicht künstleriisch hochwertigen Formen nicht zur Geltung kommen läs;t, ein wenn auch noch so Prachtvolles Gefäß ohne entsprechenden und seiner Kostbarkeit würdigen Inhalt. Diese Ausfühningell dürfen nicht so gedeutet nierden, als ob wir Frl. Äalc zur Gruppe jener Klinstler zählen würden, denen die richtige Einstellung zu den Meisterwerken unserer Tonkunst gänzlich fehlt oder die ivenig Aussicht haben, sie ie zu sinden. Damit würde man der talentvol-^ M^reKt tun. Dotz der- zeit die richtige Einstellung, insbesondere zu Mozarts Ähaffen. noch nicht vors)anden ist, läßt sich leider nicht vevschweigeit, ohne unsere Kl:itLk dem berechtigten Porwurf mangelnder Sachlichkeit auszusetzen. Wie es derzeit damit bei Frl. Kalc bestellt ist, kann für ihre Zu'kunft jedoch nicht entscheidend sein. Ihre Jugend ist ein unernleszliches Reservoir schlummernder Anlagen, die der Zeiten Lauf zur Entwicklung bringen muß. Wie diese ?lnlagen bcs6)affen sind, läßt stch heute schon deutlich erkennen, ihrer Prüfung ist kein Geringerer als Joihann Sebastian Bach, der große Bach, der Urquell unserer heuti-^n Milsik, das N!eer ihrer zahllosen lÄgüs-^e, er, bei dem alles beginnt und alles endet, ^te gestanden. Was wir «bei Mozart noch oermißten (i.nsbesondere im Adagio), war in weit reicherem Maße aus der berühm ten Bach-Ehayonne, die Fräulein Kalc zum Vortrag brachte, zu entnehmen. Klar und eindrucksvoll entwickelte die hoffnungsvolle Kunftleriu die meisterhafte Thematik, klug zögernd, wo es ihr technische Schwierigkeiten geboten, ohne sie dain^ch zu zerreißen oder ihrem Aufbau das strasse Gefüge zu nehmen. Wt einem Wort eine Moisterlei.-stung, die bli^lichtart'ig die muifikalifchiM Fähigkeiten der Vortragenden zur Erkenntnis brachte und auch Ansätze ihrer Weiterent-wicll^g außzsigte^ d« d!ie güvGgtze Pro». gnose für ihre Künstlerlaufbahil zu rechtser-tigen vermögen. Der zweite Teil des Abends brachte klei-ne und dankbare Piecen der Violiuliteratur, die (außer Beethovens Romanze) mehr technische Artigkeit als im Innenleben wnrzeln-de Konzentrabion gei-stiger, schöpferisch eingestellter Kräfte beanspruchen. Diese Tatsache erklärt auch den glänzenden Erfolg, den sich die Vorträge beim Publikuni errangen. Brahms reizender Wslzer op. 39 Nr. l5 uud Dvoraks bekannte Hunioreske ivaren auch Prachtle^swngeu, die die stärkste Seite 'ihres technischen Könnens: das großartige Doppelgriffspiel, ausgiebigst in den Vordergrund rückten nnd dadurch fast nichts ver-mifsen Ueßen. Es ivar das ersteilml, daß wir Frl. Kalc hörten, es wird hossentlich nicht das letztemal gewesen sein. Wir sind fest ü>berzeugt, daß sich Frl. Mlc bald zu einer K^ünstlerin von respektablen! Format entwickeln kann, ivenn ihre vorhandenen Anlagen mit Fleiß und von der das Seelenleben jedes Menschen beeinflussenden Zeit geforntt^ ausgebaut uitd geläutert worden sind. Prof. Vasilj M ir k besorgte in der ihm eigenen Bescheidenheit, die sich geduldig und taktvoll den gegebenen Notivendigfeiten unterordnet, die Klavierbegleitung. Dr. E. B. M«nStag, den November 19gK. .MnM«er Bergfreuitden entbot am Abent» im Namen des Slow. Alpenvereines Jng. Urch. I e-l e n e c den Willkommgruß, der in erster Linie den Zagrebern galt, die in solch stattlicher Gruppe erschienen waren. Tag^r-auf begrüßte noch Ä:. B«rgoödie Gäste und übermittelte allen Trägern des Namens des hl. Martin die GliUkwünsche der Maribo rer Bcrgsteigergilde. Begeisterte Worte spra chen daraufhin noch OberlandeSgerichtsrat Dr. Sensor und DuZan Iaksiö, worauf der Bachernpoct Ludwig Z o r z u t zu Worte lam. doch jagte ihn diesmal d«r witzi-auptmann GnuS an der Spitze. 275 Jahre Familie Kasel Das Maurstrats Vuzenica festlegte. Interessant ist daß das Maurergollxrbe iil der Familie Kasel erblich ist und schon 137 Jahre ununterbrochen ausgeübt wird. Noch heute übt ein junger Maurermeister dieser Familie sein Handwer? aus und baut gegenwärtig in seinem Geburtsort ein Haus. Nach weisbar wurde die Bewilligung, das Maurer siandiverk auszuüben, im Jahre 1799 den Vorfahren deS jungen Meisters Th>omas und Maria z^afel. fleb. Baumann erteilt. Tod auf der Sifenbadnfchlene In der Bahnstadion Store ereignete sich Sonntag vormittags ein tödlicher Nnsasl. Der Eisenbahner Alois I v a n o v i k?, der dem Begleitpersonal des Mariborer Lattzn-qes Nr. ükl zu.geteilt ivar, glitt in der Bahn station. während der Zug verschob, auf dein nassen Bahngeleise derart unglückl.6) au?, das; <'r mit voller Wucht mit der Schläfe aus der Schiene aufschlug und alis der Stelle tot I>icgen blieb. ui. Vermählung« In der Pfarrkirche zu Dov'/e bei Slovenjgrad^'c wurde heute der Direktor ides Hotels „Orel" Herr Poldi a n d e k nlit Frl. Josefine (Z a s, Tochter des Kaufmannes und Großgrundbesitzers -t'as iil Dov?>', getraut. Uirsero herzlichsten (^lüclwünscl)e! lll. Personalnachricht. Staatsanwalt Dr. Ivan .<1^1 ojnik mußte sich dieser Tage im ^krankenhaule einer schweren Operation nn" tcr?,iehen. Der Patient befindet sich bereits anf dem Wege der Genesung. m. Aus dem ZMdienstc. Der Beamte des hiesigen .Hauptzollamles Pladiulir M a j-st o r o v i ü hat in Beograd die ^kontrollor« Prüfung mit sehr gutem Erfolg bestanden. ul. RegimentKfeier. Das Mariborer Infanterieregiment Nr. 45 begeht am 32. d. seine tvaditwnlle Rogimentsseier. Um halb 11 Uhr wird aus diesem Anlaß im Hof der Konig-Alexander--Kaserne in Melje eine lirchliche Zeremonie abgehalten, der sich die Soldatenfeier anschließen wird. ttl. Der Slowenische Alpenverein hielt am Sonnbag in Lljublsana seine Jahreshaupt' Versammlung ab. Nach Erstattung der Berichte ivurde liber Antrag des Obmannes der Filiale ?)!av!bor Jng. ^ l a i in e r deni liisherigen Ausschuß das Absolutorium erteilt. Zum Präses 'wurde abermals der Han-dclskanlmersekretär Dr. P r e t n a r wählt. Erster Vizeobmann ist Dr. ra » ovec (Celje) und zweiter Bizeprä-sirent Vinzenz Z o r. Der neuen Leitung ge hören u. a. an Oberkontrollor BoZidar G a j ö c k (Maribor), I. G r nl v v Ae? (Slo-venjgradec) uivd ?)tartin Ule (MeZioa). UI. Wichtig für nichtlibernommene Reser-veofsizlere. Uo^r Auftrag des Militärkreis-kommandos in Maribor haben alle in das jttgo^lawische Heer n-iKt itbernommenen Reserveoffiziere vom Geiburtsjahrgang 1863 an um den Militärpaß anzusuchen. Sie iver den deshalb aufgefordert, sobald als miiglich im stüdti!schen Militäramt (SlomZkov trg) vorzulsprechen, das den Militärpaß erwirken wird. Mitzu-bringnl sind ein Lichtbild in der Größe 3X4 cm sowie ein i^-Dinar-Stempel für das Gesuch. m. Aus dem MSnnergefangverein. l^xute, Moiitag gemischte Probe. m. Der «ampf auf den K4 FeUtern. Jnl Wettbewerb der 'Zchachklubs uln die Meisterschaft von Sloiwenien brachten gestern nachmittags die Vertreter des Schach-, klubs ill e?rna und des Sport^klubs „^elezni-ear" ihr Revanchematch zun: Austrag. Die heimischen Spieler behielten auch diesmal mit 5^^ : 2!^ die Oberhand. (5s sicgtcn Ba« bl gegen Obretan. AlbaneZe ge^xen Soröan, Vidovie gegen Kuhar und Kovan gegen Meh. Remis schlössen die Partien Fischer— Pnhan, Regorse?-^wvav und FerenzSak— Skrinjar, iMreild MohorLii? gegen Ztopajn ie? nnterlegen war. nl. Die altkatholische Kirchengemeinde in. Maribor wurde von der Behörde verboten. Als Grund wird ein Formfehler angegeben. nl. Der polnische Rationaltag wurde auch in Maribor gefeiert. Im Saale der Bolks-universität veranstalteten die Schüler des hiefigeu ttassi-schen Gymnasiums Samst.^^ nachmittags eine Feier, in der die Schüler K o tni k und Dorn l k über die Geschichte Polens und die Polnische Literatur sprachen. Professor 8 e Ä i v y hielt an .Hand von Lichtbildern einen Bortrag über das Land nnd Leute Polens. n,. Bolksuniversität in Maribor. Heute, Montag Punkt 20 Uhr spricht Universitätsprofessor Dr. Maklecov aus Ljublsana über „Die Frau und Familie im heutigen Rußland". ul. Schadenfeuer. In der elektrisch betriebenen Hausmül)le des Großgrundbesitzers Josef Kuhn in Razvanie brach in der Nacht zum Senntag aus bisher unbekannter Ursache ein Brand aus, der glücklicherweise bald gcll>scht werden konnte. Immerhin beträgt der Schnlden gegen 15.000 Dinar. m. Schüsse im Dunkel. In der Plinarni-Zk.a nlica wurden in der Nacht zum Sonntag an einer schlechtbeleuchtetcn Stelle Plötzlich drei Srlinsse abgegeben. Als einige Passanten zur Stelle eilten, um Nachschau zu halten, sahen sie einen Mann liegen die Ka-ciianerieva ulica zu slüchten. Die Polize. stellte Nachforschungen nach dem unbekannten Revolverhelden an, aber anch nach der Person, der die Schüsse galten. Es ist unbekannt, ob die Kugeln trafen. m. Blutige Rauferei. In Sv. Troiica in den Slowenischen Büheln gerieten Samstag mehrere Bnr^schen aneinander in die Haare, wobei der Besitzerssohn Matthias D v o r- a k mit einem Pfahl schwere Schlax^e auf den Kopf erhielt. Die Geudarmerie schritt ein und machte der Rauferei ein Ende. _ Auch in Sv. Anton entstand zwischen Hitz- köpfen eine Auseinandersetzung, wobei der Arbeiter Erich Mcndas mehrere Messerstiche davontrug und ms Spital nach Ma-ribcr überführt iverden mußte. Die Angelegenheit wird vor den Richtern ihr Nach' spiel haben. m. Geldstmordversmh im Polizeiarreft. Jnl Hotel „Graf" gab es wieder einen aufregenden Zwischenfall. Samstaa nachmittags wurde die ivegen Diebstahls schon vorbestrafte Martha L. ini öffentlichen Anstands-ort in der Aleksandrova cesta abermals sest-genommen und in den Polizeiarrest gebracht. In der Nacht versuchte sich die Inhaftierte nüt einen! Gürtel aufzuhängen, doch konnte sie rechtzeitig daran gehin^dert werden. m. ZwSlfköpfige Zigeunerbandc festge-nommen. In Skoke ar.l Dranfeld wurde von der Gendarnierie eine zwcilfföpfige Zigeu-nerbande angehalten, die im Verdachte steht, in letzter Zeit mehrere Diebstähle und Einbrüche in unseren Gegenden verübt zn haben. Obgleich die Zigeuner jede Schnld iil Abrede stellten, wurden alle zusammen hinter Schlcß und Riec^el gesteckt. b. E'n paar Wochen vor Weihnachten füngt es an, da klapperil dcs Abends die Stricknadeln, dn rollen die bunten Wollknäuel über den Tepsiich und ein ?tück nach dem andern entsicht. Für da'Z 5chnlmädel i.^leid, Jacke und Müt^,c, für den Schuljungen Pullover, Westen und Anzüge und alles, lvas sonst noch Jungen und Mädel im 5chul alter an Äestrickt'enl und Gehäkeltem gebrauchen können. Vorzüglickie Vorlagen in reicher Auswahl bietet Beyer'Band 293 „Wollene Schulkleidung fi'ir Knaben und Mädchen" (Verlag Otto Beyer, LeipAiq). der!ür RM 1.— überall erl)ältlich ist. schnitte sänltlichcn Modellen, vielerlei Arbcitspro'.ien, sowie leichtfas^liche Anleitung^^n erleichtern die Arbeit und bieten GeMhr für gutes Gelangen. p. Die Exlurfion der Gastwirte aus Kranj nach Ptuj und die damit verbinidene Wein-kostprobe, die für den 1. d. vorgesehen waren, mnßten ans technischen Gründen aus einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. p. Im Tonkwo gelangt Mittiwoch und Donnerstag der channante Schla^erfilm „Madame Pompadour" init .^tätHe >von ?!a--gy, Willy Eichberger n. Leo Slezal' zur Vorführung. p. Mternversanlmlung. Der Verein „Schu le nnd Heinl" beruft für Sonntag, den 22. d. Ak. i) Uhr am hiesigen Realgynlnasium eine Eltenversammlung ein. p. Betriebsstrom für die Hauswirtschast. Wie man in Erfahrung bringt, beabsicht^-it die hieisige Elektrizitälsgenossenschaft^ den Preis des Betriebsstromes für Wirtschaftszwecke (Bügeln, lochen, Haartrockner. Staub sauger usw.) herabzusetzen, zn ir^lchem Zweck besondere ^hler eingeführt werden sollen. Dle größte Brllcke der Welt eingeweiht VI» «Vit «t«, »«-»«t,» g«>«n »»« Sek»n»«W»n ^n«»nc« 8. >». Xs. Repertoire: Montag, 17ta^i vis einschliesslich Donnerstag imrt> an' alll^e-nleinen Wunsch das unlverges'.liche ').^>eisr^r-wer? „MÄMrka" mit Pola N.>^ri w'ederh.'ll. Der Film >wird dannt zmn letzten Male in Maribor -gezeigt. — T'emnächst folgt ^'ehars bezaubernde Operette „Wo die Lerche singt" einer der allerbesten 5)tarh"a-Eggerth--F!liNe. Noch nie Hai Martha Egl^ert se> schön ge'NN" gen und lroch nie >^>^-rr sie so entznckenv! h. Rüldsrippen mtt Porree gedünstet. "'0 Telaxiranlnl nicht zu fe!le Nini)'!' ,>pen ^ Iverden in erhitzten! ,'^et: von beiden 5(itze ! weich godätnpft. Zeitdauer lnigefähr - ^tnn ^ den. Das Fleisch wird geschneiten, die Por-' reewnrzeln herunigelegk, der renliche s dari'lber gestrichen und nlil jiebratenen i'ior j toffeln nmlegt. h. Bayrisches Kraut. lMiltiNis iül abends ! vorbereiten, abends ini Nohr überbacken). In Tekagramnl ^chnial,^ werden unter j ^iühren l bis 2 Esilösfel Llanbzncker ge-i bräunt, Kilogranitti tleingeschnitlenes , Sauerkraut hineingegeben, dar^n gedünstet. . Eine Schale Reis nne l^ewöhiltich ge-I dünstet und 1.'» Dekagraniiii c^eko^Nes 5elch< j sleii'ch faschiert. Eine "Xuslausschüssvl w^rd '.nit Butter anMstrichen, niit '-I^röseln ausj^e streut^ diese drei dachen schictitenimise hin 'ingegeben. Als niiteche ilnd i^berste !.^aqe 1^bt man ^^traut. ?tbends wird über das ^ .^''anze '/.< ^'iter ^»iahin gegossen, Broieln dan'ilvr gestreut nnd to Minuten im Rohr überl'acken. Gedenket der ÄutltuberkMsett-Liga! ,Äariborer Zeitims" Numme? »ö4. Dienstag, den 17. November Natftfroam aus dem Auslände Auslandinteresse für jugoslawische Produtte s)a8 ^xpvrtivräei'Ul^LiiMZtitut des clelsminiZterlums erklelt ^ieöes einv l^eNzL van k^sekkraxen aus äem >^u8!anä. clie die ^ai'eliolnkuki' sus ^uxvzlav/ien ^um Oesei^stAncZv ksdon. vsz Institut 8iin,me!t äiez« ^nkrsxen auk (Zruncl vc)n ^nkrc^Len. öie ikm aus ävm ^uslancl Ivommen. Die tnlAnä^sekon Exporteure >verclen cr.'ZuctU, cZem kxpcrtsüräerunez^ institut mit cler ^nfraxe Lleiekrettie Kon-I^n?ebc)t ^ussicln auk Lrkvl« besitzet. >^uk (Zruncl Uer LUnstiLSN Otterte >vlrvllN8eI^t. >vird das ^neebot in einem bezondorsn kZuIIetili veröfkentliekt, da» ausiündi» scken Interessenten unentxeltlic!» Ziuxv' stellt xvjrd. !^rz!eu«nl8sv der fc>r»tHvlrt»vk»!l. Nllile :^atd2: Sperr- und?ansel. pl^ltten. — 126Z l'etscUen (Isckeckoslo-xv.tkei): I^iiaumenrundkoi?. — l^64 Montevideo: VertretunL tiir Laudol^ und Vau-inutt.'riul. — 1^5 Saloniki: Lauiiolzi. l?li6 I^.eosia (^>^pern).' nacd dem k^npins. ' l)rt)^elj kreo^otiertes I^undko!?, 9 ^oter^ I^tiiL, UN der Spitze I'j kiis 16 ein Durcll-^ nl<.sser, fern'^r s^ol^dänder iiir OrsnAen^j I:^ic)nilVe'n. Oörrpkiaumen und undei>: llnzsmittei. — lZ7Z Kriinn: Vi^rlr^tuli^l,^ für k^Usse, handeln und an-dere^i Oi)st. Viek-uokt. >Vttd. 1^75 I^ind^'l^'uerL (Deutscliland): Käse I^ün^'nluier /^rt. -- 1276 I^ondon: Xuid-und klirsLiiliünte. 1^78 IZrUssel: Xüse. l^uttLr. — 1279 I^iniadelpida Lok- ienleder. ^iexen- und Nirsckled'sr. Versekivdones. >^80 Ltl)LlsIa>vi->>(.'111.' Exporteurs daraut »tufnierksam, dalZ :ili- die >^u8fu1ir nacl? der 'sUrkei deson- foii.'ende Artikel in LetrueW kommen: l.edervvüren «Zeld- und Nandta-.^ciien. I'utteruie. ÄKsr^ttenetuis usv.). l'extiixvuren (>VoII-. ksum^voll- und 3»?!-dcni^t^'.vede und 8pit^ön). Lelireid-, !5ei-ciieu- und l^ösclipapier, ^ypierservistten. Herren- und l)amenkUte. Waseli- und 's'oiietten^eise, Kinderspiel^-Luxe; Vertretung: llir den dortitcen l^arkt an?et>oten. /^umvrkunLvn. l ^oflu: t^irmi» tZuelU Vvrbindunxen ^vvecli.'! iiexuLL^ von diuuom ^olni. 2 Svclnev: Vertretunsi ?iir ütlwrisoiio Ole »'l'-^'U iiiii« und »^terilin« t^esueiit, — Z 'I'riei»t: t^irmu ^viinseit.^ Korliv evesn ju-L'osiuxviSLdö ^i-tii^ei !^u»?ufii1iren. — 4 NulndurL: i'.il'rrüder u^nd Ne?^t'uultoile iUl' ^uLosIuxvjs» ud/ui»vl^eu tLvsuvItt. -- 5 Lolombo: flrms S. Ta^ab Vko^" Oo.. Oc»k>mderden. X !YNr den War»ndeA«y aus Hoklantz ist nach Mitteilungen des .tzaildelsn^inisteriums auch nach den l-^tzthin abgeschlossenen neuen Vereinbarungen zwischen den beiden Staaten die rechtzeitige Einbringung der Importbewilligung und die Devisenbeschaffung nöiig, u. zw. vor der Warenbestellung. Die entsprechenden Pewllli^ungsn mtissen d. Va- renseiütung beigeschlos'.:» lverd'-ll, un-drigen-falls die Zollämter die Abfertigung der Ware ablehnen müssen. X Ind« Frage der Phiwiz-Versicherten hat der Handelsminister für den l8. d. nach Beagrad eine Konferenz der interessierten Kreise einberufen, >lm einen Gedankenaustausch zu Pflegen uild Anregungen zur Regelung dieser heiklen Angelegenheit vorzubringen. X JnsOloenzen. Bestätigt wurde der Aus « l e t ch. den der Gemischtwarenhändler Ferdinand S k o f -n Gtrota bei tzlovenj-gradec mit seinen Gläubigern abgeschlossen hatte: di« Quote betrögt 8VX, zahlbar in 6 Quartalsraten. — Die GlSubigerversamP-lunH der in Konkurs geratenen Druckere: „B a n o n i j a " in Muvska Sobota ist sür den 18. d. beim dortigen Bezirksgericht angesetzt. X UrbeitSvergebung. Die Staatsbahndirek tion in Ljubljmia vergibt die Arbeiten zur Ausliesserung einer Par'ie von schadhaften Willterpelzen für das Bahnpersonal. Dke AngebiZtc sind bis d. einzusenden. X Berkavf von Abfällen. In der Werk-stätte dcs Draudivifionskommandos in Ljub-liana wird am 24. d. eine Partie von (R'sen-, Blech-, Stahl- und Drahtabfällen verkauft werden X Die Bewrdnung ltber die Sanieruns des Weinbaues ist nach Beograder Nachrich ten i,n Entwurf anSgearbeitet. Darnach dür sen für die Dauer eines Jahres nach 5^n-krafttreien derselben die Weingärten ohne Bewillianng n'cht vergrößert werden. Weingärten in n'cht entsprechender Lage «erden mit einer besonderen Abgabe belegt. X Zkttnszvl^y neue Hochöfen kn der Türtet. Un'erstaatssekretär Knrtoglu hat bekanlttge. geben, daß demnächst in der Ätrkei mit dsr Err'ch'ung von fünfzehn Hochi^fen begonnen n^rde, von denen zwftlf im Erzbecken von ^onguldak stohen sollen. Die Oefen werden von England und Holland geliefert. X Auch Argentiniens Vaumwollausfuyr steigt. In den ersten tteun Monaten srrsich, tg die BaumwollanS-fuhr Argentiniens 41.300 Tonnen im Wer e von 3S.4 Millionen Poso^. womit die Ergebnisse aller früheren Jahre idvertrofsen wurden. X Eröffnung der ersten ttirkifchen Papler fabri?. Bor einigen Tagen »vurde in Isinit die erste türkische Papierfabrik feierlich eröffnet. Diese Fabrik ist das siebente gro^e Unternehmen, welches im Nahmen des S'ebenjahrplanes epbaut wurde. Für den Ausbau und die Einrichtung der Fabrik n^urden I^lXX).<)t)v türkische Pfund aufl^w^'n-det. Die Iahreskapazttät beträgt '2.^00.000 Pfund bzw. IZ.90Y Tonnen. Man will mit der Zeit d^e Produktionskosten verringern und die Erzeugung ocrgrötzeru. ^aut Erklärung de» türkischen BolkswirtschaftsministerZ wird letzt an den Ausbau einer Zellnlc-fefabr ! k geschritten, die das Rohmakc-rial für die Papierfabrik herzustellen haben wird. Für diesen Zweck sind bereits 2 Villi c nen Pfund sichergestellt. X 7S0.Y00 A^tslosk in Deutschlnsd we. Niger als im Vsetahr. Ende Oktober -nur-den bei den deutschen Arbeitsämtern Millionen ArbeitSlc^e gezählt gegen 1,.'j.'> Millionen Ende September und 1,8» Millionen zur gleichen VorinhrSzeit. Ans lt>.l>s)s> Einwohner entfielen nur noch 1NZ Arbeit lose gegen 277 im Vorjahr. ' - LräSl» imä Lr»kuoäs In L^ossrn. Sei den liekboiiruneen in der Gemeinde M1c8z:e1e im Komitsto Neves >vurdeli. vie die »lueo-presselcorresponden?« aus Budapest erkskrt, petroleumsfluren «ekunden. die nack ^nsickt der Saciiver-stSnälxvn auf dedeutende Vorkommen scklieken lassen. IZei den probedoi^run-xen xvurden auek Silber- und I^anxan-erz:e «ekunden. X I?fliükuns dor vnLikeken (isrnprsi» »«. Die I.anesskiro Lotton Lorp. kat be-seklossen. eine v^eltere LrilÜliune der tiArnprel8o vorzxunekmen. In einer ^rlilli-run? >vlrd darauf kin?exvlesen, dalZ diese !^AInakme anxeslclits der stei^^enden Ko sten notvendi? sei. Oleled^eiti? lial?en die ^Virlcxarne herstellenden Spinnerei-en besclilossen, die Verlmndlunxen iiizei' neue IViindestpreise nielit abi-uxvarten. sondern ikre ?reisL sofort ^n erlittiien. X LUderpreis In Oostvrrvleli nvuerllek «estlezen. Im Wiener Ldelmetallimndel wurde der VerlcaulLprels Mr Silber jetxt von Auk lIV.30 Sckillink und der Linlösepreis von 94 auf 98 Selniiin? Mr das Kiloeramm kein erltölit. Katltta-KeaKtttt--- Äugoflawlkns Heilkräuter auf dem Weltmarkt ?)«» kinssmmvln von pllkNÄiek'SN ?on in .Iuixy8l«vl»n iikt in dvn lvt«tvn ^akrvn Äulzoroi^ds^ntliek «ULsnvmmsn. vAs d^f »rdvlUm pwpkik^nd^Mt «icvlt dgr Lxportkirmvn «itsuseiiroiden ist. lnßhe-sondHkH ii^t «vkr vivl zur ^ufkISrun« dvr NeiloklsnZi^nsÄMwlvr div l?ro8ei»lirs dsl? k'irms ^.luxoksrmsetis ^.0.« in ?A«fyh dst«yt>'««sn. vklsys Suvk ist ein vodoli. dyf ttiZi srstys in kryAtissktzf Sprache mit un«Mkr lw kildvrn dsr in «rüöyron ^Hnllvn vvfkommvnd^n Nvilpflknrvn sr-scitlHnsn ist. lueoslkvisn jHt keuttz au! dem ^Vslt" Markts Auel, sviwn in pfl»m!lo1tvn Vrv' Lön fivlir ^tarj^ veftrsttzn. denn vlnselnv >vi« «. ö. l^ind«nb1iitvn. ?oiikik-selleilt-lZlttttvr u»t«I -Wurseln. SeilloüoN' I?övryn. f^nx!sn>vuf»v1n, InsoktönliMtsn, SkU,hiIziüttvr. skUßondLuklynkfaut, Xn» millenlilüten usv.. werden scdon als aus-kösflrocilenv juxoslawiscliv l^rosen xS" Kkndölt. >Vükrynd in deiN kriilioren ren der Sammler sied Iceine ^tiko «es«-1w?> iiut. die elNssL'-Tinuneiteu l sort^füItiL manipuli<>ren und Icsins k'ayklHute dia prosuitt'sn kontroUlyrten. so dall «« vorkam, dslj dsr AuzlÄndiscks Küusqi' niktit nur di« dsstyllty ttvilpklW" i^e. .«iondsrn «uÄi l^siskürnsf. ilttknvkke. dyrn, ?>vivdv!«vkslyn und sndviseks Vrosv K^t itvuto auf dom Wyltmarkty vinsn vdvnso «Uten dlttmsn Witz die l^ry^yn »u» den wostliodsn l^onkurrvnslSnd^rn. ^n»o»la-Wien delivkort seixenwärti« don «smen Kontinmit. aiZvl^ nuei, dis Ukvr»so?ts»t.2n in nsfkotlsolisn vrokSti wlH Yylladonna. ^Vv«eismi, Lylekteum usv« und dis ^us-kudr der NH!lflk!kn?on bydvuiHt vins siom-Nvit erI^nde w.?fden diy klvilpklkNISN von den ürmsten' Kevttlkerunessctiledten ein-se^nmmslt und es L!I)t t^amllion, dis >väli-rvnd der Sammsl^eit ii»rvn Unt«rliait aus-seldiölllieli durcli das i^insammoln tinden. s. il^skariö. Dienstag, 17. November. Ljubljana, is ^unkorchester. 15.40 Vvr-trag. 19 Nachr. 19.30 Vortvrag. S0 ^Nlude des Komponisten LeSkoviö. — Beograd, 18 Tanzmusik. IV.Iy Bortrag. 20 Biol nkon-zert. Paris, 19 Kammernmiik. „Werther", Oper. — Droitwlch, 1V.K0 tl.i^ Viersoli. A).4b „Manon", Oper. London, lv.M ^ranz. Chormusik. L2 Tan.^nnisik. ^ Mailand, 17.15 Tanzmusik. S<).40 „Manon", Oper. ^ Rom, 10 Schallpl. L0.40 Lustsp l'l. ^ Aiirlch, 10.30 Sinfomkonzert. 20..^i0 Chor kcnzert. ^ Prag, Itt.lO Overeltenniusit. 17.A) .1l> Bunte Musik. 21.20 Funkorchester. Budapest, M.50 Sd). 21.ZH Zigcunermusik. — Wen, 7.Ib Frühkonzert. II Mittalist'onzert. lS,A> ütt'inderstunde. 1«.0ü Zchallplatlen. 18 Vortrag. 1ht.S5 ,'^ran.zösiich. 181)0 Neues am Himtt'el. 10.10. Reportage aus einer Neporta-i^e. Unterhaltunx^skonzert. — Deutschlondsender, IS L ed r. 10 .^ion , ri. A).10 Musik im i!eutschen 5>eim. — Velken, 18 Kcnzevt. 10 Deutsche .'Hausmusik, Hörspiel. ^ Weslau, 17 Konzert. 1!) spiel. 20 Konzert, ^ Leipzigs 18 .^lonz?rt. 10 Deutsche Hausmusik. 20 Konzert. — Miinchen, 18 Konzert. 10 Zum T(il^ der dc!n! schen Hausmusik. 20 llnterhaltunli'^konzert. Mit» «nb ^«mor Wer lacht da? Zwischen Mthö und ihreul Verlobiell hat es wohl einen Krach ges^eben?'' „Stimmt. Sie hatte ihn NliliUich gebeten, er n»k6)'te raten, wie alt sie ist." „Na un>d?^^ ,.Das hat er auch »letan!" „Haben Tie schon l^ehört, die ^i)e voll Professor Meier soll ja vecl>t iin>ilücklich sein?" „K'oin Wunder! Lchliessiich ist er ^vi^ithema tiker un'd sie eben eiiie nnl'euchonbare FranZ'' Ein Echlauer. Batsr: „s^uin Pserderenucn solltest du n^cht gel)en. Was nian ani ersten T-age gewinnt, verliert man ani zweiten!" — John: „Ich gehe immer nur an! evsten 5a-a«' hin!" Die Hoffnung. ,/^>>lädiges ^sräulein, fra-jien Sie Ihr Herz, ob Tie uiich lieben!" — „Ich srnjie lieber nn'in Geh rn, und das sag' nein!" „Und darf ick ans keine !^e-l)ixtterweichu>tg bei ^l)nen liosfeitV" Dienstag, den 17. November IM Mlrrwlner Nummer Nj. Zweimai gegen „Sloviw „Zelezniöars" Jungmannen erobern den Tivar-Pokal / 2:4- Niederlage des Herbmeisters (Vara^-dln) LaiZ alldauerndc Regenwetter beeinträchtige Festern in ganz besonderem Maße die Doppelveranstaltung inl elezniLa r" Stadion. Trotz alldem stellte sich uns die Ba raLdiner „S l a v i s a" mit Met Mannschaften in recht gefälliger W^ise vor uw) nian mn^te eingestehen, daß uns die Gäste in den letzten Jahren im Fußballsport glatt übe'holt haben. Schon im ersten 'T'picl der Junioren, die da's zweite Finalspiel uni den Tivar-Pokal zum AiUstrag brachten, fiel idas fliississe und exakt durchgeführte Kombinationsspiel der jungen l^ä'st'e auf. All'rdiuqS blieb auch „'^e-lezni^arS" Nachwuchs ln keiner Beziehunfi zurillk und brachte i'lbeMes etwas noch niehr Durchschlagskraft auf, was schlieijlich fiir den i5rfolg ausschlaggebend war. Lange stani» ^die Pardie 1:l, als es den HeinLisi Austrag verzichtet und beide Punkte dem SSK Maribor P. f. überlassen hatten. Die Rangordnung der Herbstmeisterschaft gestaltet sich somit wie folgt: 1. SK ttlezniear 8 Pmitte, Score 2V ; 3. 2. GGK Maribor 8 Punkte, Score U : S. 3. GK Celje v Punkte, Score 12 : V. 4. GK eakovec 5 Punkte, Gcare 13 : 10. 5. SK Rapib 3 Punkte. Score 11 :14. v. Athletik-Sportklub ohne Punkt, Score o : 27. , In der Gruppe Ljubljana der 1l. B.-Meisterschaft ging als Sieger der Herbftsp.ele d?'' Sportklub .,A m a t e u r" aus Trbovlje hervor. Da noch zahlreiche freie Terniine zur ' Verfügung standen, einigte nian sich dafür,' einige Spiele der Frühialirssaison vorzuverlegen. Gestern brachten die Spiele folgende Resultate: „Hernies"—„Amateur" 3 : 1, „Korotan"—„Reka" und „Olymp"— „Slovan" 4 : 4. sich w'e 1. N^lenn'ner sDentschsand>: ?. Nnvolari i'^tal'e,7^: (saracciola lD-'nt^chsand'»: 4. Parn ''Itali-''n)^ 5. St"<''k s^'^eut'^isand'»: si. De^-ns ^^^entschl-^nd^s 7. k?. Ma- rina sItalien'1; s). F'-'aoli s?^talien'^' 1t) ^adini (?iltali''nV ?llle diei" 'Vab''er knl'ren entweder ans Anto-Uuion, Mercedes-Benz odrr Alfa Romeo. Dmtfchland-Ätallen 2:2 Vor 100.000 Zuschauern trafen gestern 'm Berliner Olympia-^Stadion die Fußballmann schaften Deut>slanski" in England ausgezeichnet gefallen konitte, geht auch daraus her-iwr, daß kurz nach dem lTpiel in Liverpool die meisteil Spieler de^ Mannschaft schmeichelhafte Angebote erhielten, in lZngland xu bleiben. Die Zagreber wavm nicht wenig verdutzt, als ihnen die Höhe d. Engagements suin'men be?almtgogeben wurde. Für den Tor Hüter Nrch. der der Held des „Gradjanski"-Teams in Liveupool war, bot man nicht weniger als 8000 Pflnnd, also nahezu 2 MiMo-neu Dinar! Hügel ul^d KotoviS wurde auf I,50l1.000 Millionen eingeschätzt^ während inan für die übrigen fast durchwegs eine Million zu zahlen bereit ist. Und da soll ei-nenl armen Fußballer nicht der Verstand stehen bleiben? Eurovaranallfte der Tmnis-fpleler Der K'aptän des Deutsch.^u Tennisverbandes Dr. K l e i n s 6) r o t t hat eine Rang listie >der besten Tennisspieler Europas herausgegeben, in der er auch Punöec und Pallada anführt und beiden beachtens werte Plätze einräumt. Die Liste lautet: 1. Perry, ?. Cramm, 3. Austili, 1. Henkel, 5. Punöec, K.Palmieri, 7. Pallada, 8. Metaxa, 9. de Stefani, 10. Marlin. Jugoslawiens internattoncles Fußballprogramm IS37. Der INS hat folgende Fuszball-Ländcr-tämpfe abgefchlofsen: Am 9. -Mai spielt Ju- Frsuenw^^sir-ford im .s?«fielktyßen. In Libau stellte die lettlündische Leichtathletin Smiltenek einen neuen Weltrekord inl beidarm'gen .'»tngelftoßen für Frauen ?uit einer Lcistuug von 21.(V Metcr alif. Bisherige Rekordinhaberin war die Deutsche Jungkunz mit 21.47. Senfs vor Mostenbrve?. Zum erstenmal seit den olympischen Spielen trafen die holländischen Rnckenschwim-merinnen Senff und Masteitbro<'k über 1tt0 Me^er Rücken inl .Haag zusaininen. Senff l'r-wies sich neuerlich als die bessere. Sie belegte in 1:15.8 den ersten Platz, während Mastenbroek 1:17 benötigte. Ueber 100 Meter Freistil siegte Willy den Ondeu in 1:05.8 Kämpfe um den Königspokal. Hugban und van Swol bilden das hol-ländische Team, das ini Kampf gegen den Mr.-M.-Pokal gal der „Amateure". In Zagreb trafen gestern der TaVelleu-moister und der Letzte aufeinander. „l5 o u-c o r d i a" lief diesmal zu einer ungeahnten Glmizsorm auf und rang die Gäste aus Sarajevo überlegen nieder. Schon das Resultat von 5 : 1 (3 : y zeigt, in welch ausgezeichneter Verfassung sich die Zagreber befanden. Die Gäfte dominierten zwar in den erfben Minnten nnd erzielten auch in diesem Abschnitt den Ehrent-reffer. ?lber schon in der 20. Miimte egalisierten die Zagveber den Vorsprung und ließen dann bis znnl Schlns; nicht mehr locker. Das dritte Match, das in Split vor sich ging, sah den dortigen „H a jd u l" uitd die O s i j e k e r „S l a v i j a" als Gegner. Die Dalmatiner benötigten lange, bis sie sich zilrechtfanden. Schließlich behielten sie zienilich glatt mit 4 : 2 fl : N die Oberhand. „Slavija" (Sarajevo) niußte nun die Füh rung in der T a b e l r e an den MlS.'li' übergeben, worauf „Slavija" (Sarajevo) „Hajduk", „c^radianski", BSK. „Ljubljana" „Ingoslavija". .HMK", „Slavija" (Osijek) und „Concordia" folgen. meau unverändert. Die Begegnung zwischen Deutschland und Dänemark findet nicht in Bremen, sondern vom 27. bis November in .^^openhagen statt. Deutschland stellt wi?:-derum Dr. Dessart, Bcuthner, Deitmer und Bartkowiak, Dänemarks Mannschaft setzt sich aus Ulricki, Plougman und Pciilf.cr zusammen. 5V kcnadisch^ Eishockeyspieler nach Europa? Aus Montreal wird gelneldet, das^ sich in der letzten Zeit w'eder 5)0 kanadische l5is-Hockeyspieler nach (Europa eingeschifft haben: die Mehrzahl von ihnen will in England Boscl)äftigung finden. Sonstige Sußballfpiele Novi Sab: Jngoslavija—Boi'ved'na 5:0. Paris: Paris—Ändapcst 2:i. Prag: Pilsen—'Sparta 2:.2. Slavia—Vit-toriaPilsen 5:1, Prof;nit.-.^?v dcnice 5:0, Nci-chod—Vl^ktoria ^i'^kov liiO, i»tladno—Rnsv !i:0, Bratislava—Moravska Slavia 3:1. Wlen: Adniira—Wacker Rap'd—Li" bertas 5:3, FE. Wien—.'^>akoah I:s>, Austria —Favoritner AL'. 7:1. Picnna-.FA(5 2:2, Sportklub—Postsport 3:1. Budapest: Phi)bus—speist 3:2, Szeqed— Vndai 2:1, 3. Bezirk—Saroksar 2:0, Bl?cs-kai—Budafok 6:0. Dle längste »r«»e der Welt In den Vereinigten Staaten von Amerika ist soeben die längste Brücke der Welt den, Perkehr nbcr.gcb.'n worden. Sie führt in zn>ei gewalligen Spannen, nur in der Mitte durch die ?)erba Buena-Insel unterstiitzt, ^n einer (Gesamtlänge von 12.8 Kilometern über die Bucht von San Franeiöko un<> ver bindet Oasland mit San Francisko. Die Brücke ist zweistöckig. Das untere Stockwerk d?ent dem Eisenbahn- und Lastkraftwagenverkehr, das obere enthält fimf Fahrbahnen sj'ir den Schnellverkehr mit Autmnobilen. Zwischen San Francisko und ^js)crl)a Bue-na ist die Brilcke als Hängebrücke erbaut. Die Türuie, die all beiden Ufern die K'on-strnktion trns.cn, steigen bis zu einer .vöhe von 158 Metern über den Wasserspiegel em-'por. und '.hr Fundauiciii^^ das in den selsi-gen Gru'.'d eingelassen wordeil ist, reicht 7! Meter tief. Die ^kabc!. die die Brückenbahn tragen, yabcn einen Durchmesser von 71 Zentilnetern. Un? sie herzustellen, wurden 12S0.000 Ltilometcr Stahldraht verwandt. Zwischen der 's.erba Buena-^nsel und Oak-land ist die Brück» nicht als .Hängebrücke', sonderil als Trägerbrücke konstruiert, mit einer Spannweite von '127 Metern. Sie nimmt damit den dritten Plat^ unter den Trägerbrücken der V.'-'lt ein. Die über den lSt. LaN'rence-Stronl bcl Quebeck ist 54l^ Me !er lang, ^.-e iiber den Firth of Förth 521 Meter. Schon vor hundert Iahren hat man das <^'te Mal den Plan gcfasit, die San Fran-tisko-Bnch. zu überbrücken, aber Technik und Iilgenlenrwissenschaft waren dmnals noch nicht weil genu^ fortgeschrüten, nnl eine so gewaltige Aufgabe lösen zn können. Die CinweihnngSseierlichkeiten fanden in genwart einer ungeheuren Menschenmenge statt. Mehr als 30l).0fO Personen zogen nach d^-r Eröffnung :n langeni Zuge iibe^. di' ne>le Brücke. Kostluszkos Vlstole Von allen Ehrungen, die Polens neuem Marschall Ryd z - 'S ,nigl jetzt ^^nteil geworden sind, hat das (^ieschenk der l^i^rau-denzer Kavallerie-Offiziersschule ihn nach seinen eigenen Worten ganz besonders er-fteut. Die (^raudenzer Osfiziere haben nänl-lich ihrem oberstell Befehlshaber eine Pistole geschenkt, die der Polnische National-held Tadeusz 0 s c i n s z k 0 in Anierika geführt hat. Ein Polnischer .Rnctnianderer hat sie ill Amerika erworben nnd der (^ran-dellzer Ofiziersl'chule jibereignet. ^losciuszko ist für Polell der Iilbegriff Polnischer Freiheitsliebe und Tapferkeit. Er war 171l> geboren, hatte seine militärische Ausbildung',n Versailles genossen ilnd nahnl von 1778 bis 1783 anl novdamerikanischen Unabs>tingig-keitskrieg als Adjutant Washingtons teil. Mit 43 Jahren wurde er polnischer 0k'neral und echob sich 1791 gegen dix' Russen. Als Diktator Polens schlug er die Russen bei Raclawice, nnd zwang die Preußen zur Auf Hebung der Belagerung Warschaus, er unterlag jedoch airv 10. Oktober 1701 der dreisa- ,MarGmrer N«««er 9S Dienstag, den l?. November IM cheu rlchiichen Uebemmcht und geriet in Ge-fangens^ft. l5r ist spüter «och ei»«al 'n Amerika gewesen, seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Arantreich und w der Schweiz, Vo er lSl? in So^churn gestorben ist. Se ne Leiche wurde l9l6 im Dom mm ^t,kau beigesetzt, wa sich auch PUsudsttS Ictzte Ruhestätte befindet. Alles, nxis uszf» c^ehörte, gilt als kostbare nationale Reliquie. Man kann deshalib verstehen, saß Marschall Rydz-Sm gly über das Geschenk dcr koscinszko-Pistole besondert beglückt ist. Eine Btbetabmvichuna Ein es)cmaliger amerikanischer Kriegstcl-iiehmer, der seit Kriegsende nicht mehr in seine Heimatstadt zurückgekehrt war, erhielt dieser Tage den Besuch seiner alten Multer. 'Zie kanl, um mal ein Äßchen nach dem Rech ien zu sehen, benutzte die Geleg^eit. nnl seine Änzilge, seine Wüsche und seine sonst»-^cz 05X)^i? i^eis'rek. wei?o>^u Sie belzati sich ins C's^iulmer und wartete t.^iucinsani mit der Mutter aus Gerd. Aber da meldete ihnen der Diener, daß der Herr Doktor bereits ans seinem Zimmer gespeist l)abc. Der >>crr Doktor hätte gleich wieder fortgenncht Muller und Tochtcr sahen sich an. Aber teine sagte ein Wort. — Diese AuseiMndersetzung brachte es m'.t sich, daß die nächsten Wochen still und friedlich verliefen. Gerd, darauf bedacht, von dieser nun einmal bestehenden Ehe zu retten, was noÄ) zu retten war, kam seiner Frau nu6, entgegen. Und so schien es, als ob doch noch ein gutes Einvernehmen miteinander nlöglich sei. — Dr. Hoser hatte den Grasen Sponzi aus-qesncht. Der ivar zusammengezuckt, als man chm die starte überbrachte. Dann gab er sich .Hal. tung, ging dem Besucher entgegen und ivies nochlässig auf einen Swhl. „Bitte recht sehr, stehe zur Verfügung." Setzte sich selber in einen bequemen Sessel, schlu.x^ die Beine übereinander, langte nach den Z'garetten. Der Besucher kam der Ausforderung, Platz zu nehmen, nicht nach. ,.Ich wollte Ihnen nur sagen, de Quarra, das; man hier ^veist, wer nnd ivas Sie in Wirklichkeit sind. Da nieine Frau leider mit Ihnen und Ihrer angeblichen Schwester zu« samnien geschen worden ist, will ich jedeö ?lnssl^hen vermieden wissen. Darum kam ich her. Sie t)aben also Zeit, stch nach einem an-idereil Betätigungsfeld umzusehen." Damit ^sandte fich Doktor Hofer ab und >glng hinaus. De Quarra. der bleich im Sessel lehnte, blickte ihm verblüfft nach. Allmählich geivanu der Abenteurer die ruhige Ileberlegung wieder. Das also ivar der Großindustrielle, den er halte berauben wollen? Nein, dieses Vorhaben wäre wohl nie geglückt. Er hatte sich diesen Mann ganz anders vorbestellt, hatte geglaubt, leichtes Spiel zu haben. Und die eigene Frau die''<'s Mannes hätte helfen sollen, ungeheure Summen herbeizusc^ffen. Aus al^o! Und das Geld ivar auch ausgegangen. Was nun? So schnell als möglick) fort. Irgendwo anders hin. In deul verfluchten ^ulschland konnte man nicht bleiben. Hier hatte man kein Glück. Das wer schon daS zweite Mal, daß eineul ein gewalt ger Strich durch die Rechnung gemacht wurde. Also in die Schweiz. Und wenn man erst wieder bci Geld war. konnte man von dort aus nach Paris gehen. ES war schon e'nige Jahre her, daß man nicht mehr dort gewesen war. Freilich, das elende Geld! Langte denn das noch für die Fahrt? Da trat eine schlanke, dunkeläugige Fran ins Zimmer. „Fernande, ich habe alles Mt angehört. Du sorgst dich nun wohl? Beruhige dich! Ich habe den Schmuck abgeholt, den Frau Doktor Hofer neulich mit mir zusammen zur Umarbeitung gab. Der Juwelier kannte mich gle'ch wieder und händigte mir den Schmuck aus. Er ist gut seine zwölftausend Mark wett Einzelnummer 3 Schw. Franken. Mit herrlichen Abbildungen auf jkunstdruckpapier. b. P. Fr. Nessel SZ.: „»«nft d«. liebst h> «k« heivg» Meche?« 88 Seiten. Sarton. S 1.70, RM l^. Das Büchlein will den Lindern der katholischen Kirche zeigen, welch hohes Gttt sie an der heiligen Airc^ haben: es will dazu beitragen, daß sie die Kirche um so höher schützen und lieben, je mehr sie geschmäht und gelästert wird. Es will aber auch jenen, die auf dem Wege zur Kirche sind oder in unserer Zeit des Abfalles wan-tend geworden sind, ein Wegweiser sem in der Lehre über die Kirche und die E^iuwen-dungen beantworten, d^s gegen die Kirche gemacht werden. Beziehbar: Buchhandlung V. H e I n z, Maribor. 1193t. (»tt »»«< Z Vl», b«l«AG»», «»««ch«» M» V«v«It»»T i» »Kapsel«, ätz ckeutsede l)us-IitStL.8oIirv!d«»»vdino in S Xuskiidruneea kUr öüro uaä keise. öezte« wo- ckerastv Xooitruktion. (Zar»l,-tle. snsenel,me Paten. Xlela-älen8t ^ Poseh. i^aridor, ^lztcsanä^va rtv«5 kiir 8»ei sUlte« Säuern-krot. Vackdauz kodsus k'«acd kolxer. KonoSka e. l(SeU» Wss >U«» tu kleiner ,«>»edln«« sinä äeutsedv Oualitätser-zieulkMLse — seit 186Z iük-renä unä allen voran, ldsin. äienst 6^ poscti. I^larikor, ^lekssnärova "14. l?^7 l'ücktixe lalMvtvvrla mit dläklconntntssen. ZV .latirs »It, zuekt Posten in besserem (Zatdaus. Xckr. Verv. 12259 kinjiksiLiv deleirte Saaaen^C'' Av ist ZIU verkaufen, k^'r. (irick I?u8e 77._12258 lo6»atl»rei» Vorksazstokte neue lauster ftlarldor. vosposka ul. U. lZsileaket Äer OutZ Nsllsmaanskost. t'ruti- stück. iVlittaeessen. !> ttialil Din. l0. bekommt m.^n 'ii cter /^uskockvrei Koro^ica cesta ^-l. 13176 »«rviGr.Iu»«?.» «»tN». 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Der Iulvelier ivar furchtbar erschrocken, aber sein Gesicht klärte sich schnell auf, als Frau Doktor Hoser sagte, daß ihre Freund n ihr nur habe den Weg abnehmen wollen. Sie sei sicher schon inzwischen bei ihr daheim, denn sie '^tt« ihren Besuch für heute vormittag angesagt. Annemarie gestand ihrem Manne sosort die Wahrheit. Der lächelte bitter. „Daran stehst du wenigstens, was deine Freunde wert n?«r«n." Damit war die Angelegenheit erledigt. — ^Annemarie beschloß, sich mehr dem i^'unde zu widmen. Aber sie war immer sehr froh, wenn ste wieder aus dem Kinderzimmer fort konnte. Der Kleine bl'eb scheu, ja er stieß sie man--cheSmal sogar weg, und das entsachte ihren Zorn immer w'eder aufs neue. D^ Gerd gegenüber ließ sie sick) ilichts anmerken. Eines Tages.mußte Doktor .Hofer in ei' ner dringenden Angelegenheit nach Kiel reisen. > Es traf sich, daß er gerade während einer großen Ruderregatta dort weitte. Er wurde von Kvpitänleutnant Derlemer eiisgeladen, den er seit vielen Iahren kannte. ,»Das klappt gros^rtig", meinte der Kapitänleutnant erfreut. „Sie kennen doch den Baron ttellbcrg? Denken Sie mal, der ist auch hier. Mit seiner Frau. Es ist eine Kusine von mir. Tja, zu nett, wenn sich alte Freunde alle auf einem Haufen so fröhlich wiederfinden. Äelltergs stnd bereits eingetroffen. Warten Sie, ich dringe Ihnen die beiden her." Schon Ivar der gemütliche lmlge Derlemer fort und ließ Gerd Hofer mit unbeschreiblichen Gefühlen zurück. Dani; Er würde Dani wiedersehen, die Arel Kell bergs Frau geworden war! Gerd Hofers Goftalt straffte sich. Ein hartes Lächeln grub sich um seinen Mund. Diese Begegnung hatte der Zufall gewollt. , » Quer durch den Festsaal des Schisfes, alis dem das Bankett gegeben wurde, kam 5ka-pitänleutnant Derlemer mit Kelll^ng und einer schlanken, hübschen Fvau auf ihn zn. „Guten Tag, lieber Gerd", grüßte der Baron herzlich. „Darf ich dir meinen Freund vorstellen, Grete? T^ktor Hoser — meine Frau!" Die Hände der beiden Männer la^en fest ineinander. Eine alte gute Freundicha't erwachte wieder. Dr. .Hcser küßte die ^'aud der schlanken ?!srau, die mit glücklichcu Augen neben Kell!^rg stand. Dabei raste der Gedanke durch sein Hiriu Das ist Kellbergs Frau?! Und — — wo ist Dani?! Man setzte sich, der .^lapitönleutnani I-is'. Sekt bringen. „Das müssen «wir feiern, daß wir uns alle hier so gemütlich getroffen liaben im al -.'u, sij^nen Kiel." Die Hauptseier war vorbei, und so konnte man gut ein bißckien sür sich bleiben. Der Blick ^lcllbergs ruhte immer weder auf Hosers ernstem, fast harten, Gesicht. Frau Grete meinte munter: „Vetter ^turt, zeige mir doch mal die K'.i'.n mandobrücke, ich interesiiere mich mächtg dafür. Und die zwei alten Freunde haben sich vielleicht doch manches zu erzählen, -vo-bei wir be^de überfliissig stnd." Ldekro^alcteur uvä kiir 6»e keäeictinn — Vrnek «ier in l^arii»or.- k'iir rien tteransx«l>er u. «i?iv Vrvelc »^»utv^vrtliei» Direktor — üvicko ^vltQiiakt üi i^ariisor»