^l. 46. Montag, 25. Februar 1889. 108. Jahrgang. Zeitung. "M^tt II ^?»v "til v°stv««,enbnn«: lianMli, fl. l», h»lbMl»« sl. 7,50. Im «°«pt«i«: ">"e Ini//«'.X..l°^l« sl.e,«, flu, bi« ^usteNun, in» Hau« ganzjlhll, N. i. - I»ser«l»»»<,«»»»l y«^ »^^ " »!« „ « i^,,^ ^ s^ ,f«hl« per i^lilt « lr., btl «st«en w!ld«holnn,»n p». Llill , t,. Die „valba«« i flele«»»? D<« «»»l»«st»»N„ befindet sich llongrellplah 2, ble «ti»tt»,« »ahnhosgasse »» Vplechstnnben b» «eboctton lliaKch »°n 10 b!« I» Uhi voimlttag».— llnlsanlielll «>->,<, »«be?! »lchl anz«^!'»««!'. und Vtannlcvipte nl^t,nrö«?Zefl«lll. Amtlicher Hheil. ^'tmM^^i^lftostlililche Majestät haben dem Paar k ^ "^anenregiments Nr. 1 Karl Grafen "Went« w Altmeister in der Reserve des Draqoner- den, 9;°,,^ ^ Milhlheim ^ „ h Vron »en und Plilll O. "" '" der Reserve des Dragonerregiments Eardai """ Savoyen Nr. 13 Joseph Grafen die Umm " ^""' Neuburg und Hohenstein geruht, ""^^de ^lfrei allerguädigst z>l verleihen Rerh^'- U"d t. Apostolische Majestät haben mit erster ClM "^elchnetem Diplome dem Haufttmanne ^tlich F^°^CorpzartiNerie Regiments Edler von dttn El»/»»' Wilhelm Salier den Adelstand mit llls. llll"^. «Edler, und dem Prädicate «Salz-°^rg>.ad,gst zu verleihen geruht. ^chs/'r'^. '.Apostolische Majestät haben mit °stttreichi I. ^lchll.ßung vom 29. Jänner d. I. dem °'^ da« I s>. "^^'^ehörigen Johann Tomich in ^^i°ft '.^"^/le Verdieusttreuz mit der Krone aller- qeruht___________________ Mchtamtlicher Hheil. Am ^^^svoranlchlag pro 1889. Q"le der V""/nen Freitag wu»de im Abgeordneten-^Lvora^s ^^ ^"^^" " Ausschusses über den ? veH> U"d da« Finanzgesetz für das Jahr 3"«"w , ' Der Bericht begründet zunächst die , "Waa^'""^e der Auischuss a., dem Staats ^ >n den 9l?°^' lührt die namhaft'ren Differen-n ^°ltuna«.w -^" °^ ^"dqels nach den einzelnen yd kommt ^."? '" vergleiche zum Vorjahre an H^ 188^: °^ Resultats das« der Erfolg des w?'". als ^^""^" um 24.051.419 fl. günstiger »n c. "nern ,?? "'""'Mich des Jahres 1888. welches k?"d dll«V°^e von 21.231360 fl, adschloss. W pl° ^^' wie dasselbe ans ""em uH' d'«^udgtt-Allsjchusses hervorgieng. A„«c^er Beri^ ^."^ "°" 2.820.059 fl. abschließt. an dieses Resultat folgende t"v diesmaligen «^lößei" ? °^l nicht wesentlich in der Summe ^^W^^geringeren Ueberschusses, er hängt auch nicht von den mehr oder minder zufälligen, eben angeführten außerordentlichen Zuflüssen ab. da ja auch ein Abgang in der berechneten Höhe mis die volle Befriedigung darüber zu nehmen nicht vermöchte, dass wir wie im Vorjahre so auch dirsmal zur Inanspruchnahme des Staatscredits zum Zwecke der D»ck,lng einrs Abganges nicht bemüssiqt sind. obzwar die ordentlichen und außerordenllichfn Erfordernisse des gemeinsamen Staatshaushalts, insbesondere die gesteigerten Bedürf-uisse der Heeresverwaltung, abermals größere Opfer erheischen. Dass aber im Gegensahe zum Vorgange d>s Vorjahres auch die Cassenbestände nicht weiter an« gegriffen werden, daiin liegt ein sehr beachtenswerter Fortschritt zum Besseren. Wenn wir aber die außerordentlichen transitori-schen Einnahmen besonders hervorgehoben haben, dann erscheint es nothwendig, ihnen auch jene außerordentlichen Ausgaben entgrgenzustrllen. die wir seit einer Reihe von Jahren bei Berechnung der Gebarungs-deficite in Rechnung gezogen haben. Es sind dies die Kosten der Bahnbautm im Betrage von fl. tt.124.710 uud die Triester Hafenbauten per st. 976000, von anderen gleichwertigen Ausgabsposten ganz abgesehen. Diese Summe von fl. 7.100.710 ergäbe nach' Abzug des oben angegebenen Abganges von fl. 278.841 einen Gebarungsiiberschuss von fl. 6.821.869. Nicht ohne Interesse ist die Vergleichllng der sämmtlichen ordent» lichen Ausgaben und Einnahmen unseres Stanls Voranschlages einerseits und der außerordentlichen Erc-dite andererseits. Das ordentliche Erfordernis beträgt fl. 490.972.737. die ordentliche Bedeckung beträgt st. 521.821.369. das Ordinarium des Budgets ergibt einen Ueberschuss von fl, 30,848.632. Das außerordent. tiche Erfordernis beträgt fl. 49.007.478. die außer-ordentliche Bedeckung beträgt fl. 20.978.905. das Extra-Ord'narium des Budgets ergibt einen Abgang von fl. 28,028.573. hieraus resultiert der schließliche Üeber-schus« von fl. 2,820.059. Wenn wir noch einmal die Differenzen in den Hauptsummen der Jahre 1888 und 1889 in Betracht ziehen, so gelangen wir zu der Ueberzeugung, dass die Steigerung der Einnahmen um die bedeutende Summe von ft. 25.504.706 hauptsächlich den in den letzten Jahren beschlossenen und durchgeführten gesetzlichen Maßuahmen im Bereiche der birecten und indirectcn Besteuerung, theilweis.' auch bloßen administrativen Maßregeln (Tabal). oder auf gesetzlicher Basis erfolgten Vereinbarungen (Rückzahlung von Garantie Vorschüssen) zu danken ist. Diesem bedeutenden An» wachsen der Einnahmen steht die Erhöhung der G^ sammlausgaben um die relativ nicht bedeutende Summe von fi. 1,453.287 gegenüber. Geht man nun die Er-fordelnisrubriken der einzelnen Verwallungszweige durch, bei dcncn höhere Anforderungen zum ziffermäßigen Aus-drucke gelangen, so wird man inne, dass dieselbe» zu> meist mit der Steigerung der adäquaten Einnahmen im Verhältnisse stehen, oder das« es productive Aus' lagen sind. die für die Zukunft nicht ohne Nutzen verausgabt erscheinen. Besonders hervorgehoben zu wer« den verdienen aber nachfolgende Positionen des Aus« gabenetats: Erhöhung der Ausgaben für die gemeinsamen Angelegenheiten fl. 2.504.093. Erhöhung der Ausgaben für die Landwehr (ohne Gendarmerie) fl. 2.546.338. Zinsenmehrerforderni« aus der zur Deckung des Antheils an dem 1888 bewilligten außer« ordentlichen Rüstungscredite erfolgten Notenemission fl. 1,054.565, zusammen fl. 6,104.996. Da die Erhöhung der Beitrag«leistung für die gemeinsamen Auslagen in erster Reihe auf die größeren Heereterfordernisse zurückzuführen ist. so repräsentiert die eben angeführte Summe von fl. 6,104,996 die Mehrbelastung unseres Staatsvoranschlages für die Zwecke der bewaffneten Macht. Mit ziemlicher Sicher» hcit lässt sich jedoch schon jetzt voraussehen, dass e« auch bei dieser bedeutenden Mehrbelastung nicht verbleiben, sondern dass dieselbe noch im Lause diese« Jahres infolge des neuen Wehrgesches. insbesondere durch die auf Grund desselben zu erfolgende Erhöhung des Präsenzstandes und die Vermehrung der abzurichtenden Mannschaft, nicht unerheblich vergrößert werden wird. In der Hand der Kriegsverwaltuug wird es auch fernerhin liegen, durch entsprechende administrative Maßregeln diese finanziellen Härten des neuen Gesetzes nach Möglichkeit zu mildern. Die Kosten der Neubewaffnung der Landwehr sind zudem in dem vorliegenden Staatsvor-anschlage nur zum geringsten Theile in Rechnung gezogen. Bezüglich der Veitragsleistung für die gemeinsamen Angelegenheiten wird in kurzem Folgendes bemerkt. Auf Erund der Allerhöchst sanctionierten Dele» gations-Veschlüsse wurden die Gesammt-Netto-Auslagen des gemeinsamen Staatshaushalls für das Jahr 1889 (1. Beschluss) mit fl. 136,224.880 festgesetzt. Für die im Occupalions-Grbiete stehenden Truppen (2. Beschluss) wurde der dem Vorjahre beinahe gleiche Betrag von fl. 4.423.000 eingestellt. Außerdem wurde (3. Beschluss) ein außerordentlicher Credit für militärische Maßnahmen im Betrage von fl. 47.300.000 und als Nachtrags- Feuilleton. Aoch^" ^llüuit-Fllll im Winter. übtt^M,!^ H"Ue Wald n»d Flur. hurn " schlump !"b schimmernde Schneedecke lagert pr°na ""d Grh?""den Saatfeldern, über den stillen ^>tt ^ ble oii„f ,^",' Im glitzernden Schncegewande Y U^kbiM^arunen Tannen - und Fichtenwälder ^Ht/"., bitten V?^""b mancher juuge Sprosse, der « ^t qelni^ "" im Wachsthum zuvorthun "'"">'' einsam '7" ^r schweren Wintcrlast. ^''Pter v"Ut schauen /?""kn. "' "^e« Krystall ^" Ü k?"' un? don b°chgebiwe«""l -ܰ^""l hagelt, und die ^. ch'v?"> die N«^l" mächtigen Firnfeldern; " l>i3 l"r den N"bl zu steil, die Äöichung zu ^ tz3 "ber urn ^"" kein Halt. Nichlödestoweni-^ eia?,> und <3 ^ 6"t unsere Gebirgsthäler viel kl, OMmlichez .^"werten. Das Bild ist eben ^ ei. Monaten ^ «"" Gelegenheit gefunden, in >>a^ Alpen zu durchwandern oder V'g .> gHnden Auisichtspuntt zu besuchen. ^ 7EüV M,t Vergnügen auf den g?oh- ben N°ch l°"f den N !!!."""' ^ Berg und Thal zur ' »"a^nge 5> -^schauer ausüben. ^ Sturm "°s es dort oben noch öde blei-"ag noch über die Gipfel dahin. brausen, bis sich neues Leben regt und wir wieder freudig mit dem Dichter rufen können: «In die Berne hinein, in das licbc Land, In der Verge dunlclschattige Wand! In die Vl'M hinein, in die schwarze Schlucht. Wo der Waldbach tos't in wilder Flucht! Hinauf zu der Matten warmbuftiaem Grün. Wo sie blich',,. L>ie rothen Alpenrosen!» Uud doch, wenn auch still uud bescheiden, kaum hörbar, klopft der liebe Frühling an die Thür. Ve. r, its hat der Kampf begonnen. Der höhere Stand der Soune hat an den günstig gelegenen Gehängen manch schneefreies Plätzchen geschaffen.' wo in stiller, verborgener Einsamkeit das fleischrothe Heidekraut seine Blüten zu entfalten beginnt. Ii, sonnigen Auen rohen sich die Zweige der Weiden, der Haselstrmich entwickelt seine Blutenkätzchen, und au sehr günstige» Waldstellen steckt bereits die schwarze Nleßwurz. dieses echte Winter-kind, ihre Blütenknospen neugierig durch di^ Schneehülle, uns den ersten Frühlingsgruß bringend. Um die Mittagszeit, wenn dir Sonne ihren belebenden Ein» fluss bemerkbar macht, rauschen die Büchlein in luUi geren. fröhlicheren Sprüngen durch den noch mit Schnee bedeckten Wiesenrand jubelnd uud singend: Bald. bald zieht der Frühling ins Land! An einem solchen freundlichen, lauwarmen Februartage war es, als ich in Begleitung des wackeren Führers Klaninik aus Moistrana dem Vratalhale zuwanderte in der Absicht, dem PericnitFallc eine Winter. Visite abzustatten. Der Weg in die Vrata war sehr gut gangbar. Am bekannt schönen Thaleingange begrüßte uns die herrliche Spitze des Steiner in ihrem Winter-lleibe. scharf und deutlich vom tiefblauen Hintergründe abstechend. Schon vom Wege aus waren an den den Fall umgebenden Felswänden einzelne Eisgebilde be< merkbar. Der Aufstieg zum Falle selbst musste mit Gewalt erzwungen werden, da dorthin lein Weg sührte. Beim Aufstieg machte sich öfter ein Getöse, wie der Knall abgefeuerter Flintenläufe, hörbar. Auf meine Frage bemalte Klancnit. dass das Eis am Periiml-Fall breche und in kurzer Zeit warmes Wetter zu erwarten wäre. Bald hatten wir das Gloriette erreicht. Was für ein Unterschied zwischen Sommer und jetzt! Die Umgebung ist ein Chaos von Eis uud Schnee. Prachtvolle Eisformsn umgaben die d»n Fall umrandenden Couglomerat-Wäude. Von der höchsten Höhe bis zu dem Bc'ckcn des Falles umg^b n sie denselben in allen erdenklichen Formen und Gestalten, in allen Schattie-ruugcu von blendend schneeweißer Farbe bis ins tlef'le Stahlblau. Um einen besseren Ueberblick zu gewinnen, war wohl ein Vordringen bis zur oberen Terrc^e nöthig und auch möglich. Eine weitere Annäherung, insbesondere auf der entgegengesetzten Selt.. wa.e nur mit Lebensgefahr verbunden gewesen. D" bereXS mach-tiqe Sonuenwärme löste .as E,s. lind w größten Stücke stürzten mit donnerähnlichem Gekrache m d e Tiefe. Auf der oberen Terrasse überblickt man erst im Detail die Eisbildungen. Der Fall selbst süh't nur ganz unbedeutend Wasser, welches sich erst um Mitlag durch die Sonnenwärme etwas dklyrößkrtt. DoN. wo Laibacher Zeitung Nr< 4l> .^68 85. Februar W». credit für verschiedene Bedürfnisse der gemeinsamen Verwaltung aus den Jahren 1887 und 1888 (4. Beschluss) der Vetrag von fl. 1.320.387 bewilligt. Die Gesammtsumme der in der Delegationssession des Jahres 1888 bewilligten Credite beträgt demnach fl. 189.268.267. Die den Beschlüssen I und II entsprechenden gesetzlichen Quoten werden im Capitel 6 unseres Staatsvoranschlages einbezogen; der auf Grund des III. Beschlusses die diesseitige Reichshälfte treffende Antheil wurde durch ein Specialanlehen gedeckt, und die aus dem IV. Beschlusse resultierende Ouote des Nachtragscreoites von fl. 905.786 ist bereits im Laufe des Jahres 1888 von der gemeinsamen Regierung beansprucht und durch die Finanzverwaltung aus den laufen« den Einnahmen, beziehungsweise aus den Cassebeständen abgestattet worden. Die seit den letzten Jahren rasch wachsenden Ausgaben für das gesammte Heereswesen, denen sich wieder» holt große Credite für außerordentliche militärische Maßnahmen anreihen, lassen trotz ihrer zweifellosen Unerlässlichkeit den berechtigten Wunsch nicht unterdrü-cken, dass auch in diesem Bereiche das Maß der Lei« stungsfähigleit der Bevölkerung nicht aus dem Auge gelassen und von den nun reicher fließenden Steuer« quellen nach Recht und Billigkeit bald ein Mehreres dahin geleitet werde, wo es, productiv wirkend, den materiellen und culturellen Bestrebungen des Voltes wirksamen Anreiz bieten, den Wohlstand und damit auch die Steuerfähigkeit erhalten und heben könnte. So dankenswert übrigens die Initiative der Regierung in der Reform einzelner direclen und indirecten Steuer« gattungen und so lohnend der Erfolg war. inwiefern er sich gegenwärtig überlicken lässt, so bleibt auf diesem Gebiete noch manches zu thun übrig. Die ausständige Revision der Gesetze über die Erwerb- und Einkommensteuer dürfte nun nicht länger mehr auf fich warten lassen, da schon lange die Ueberzeugung eine allgemeine ist, dass die bestehenden, auf veralteten Prin» cipien beruhenden, mit dem Zuschlagswesen behafteten Gesetze zeitgemäßen Anordnungen zu weichen haben. Dass der erwartete höhere Ertrag einer rationellen Einkommensteuer vor allem die Einbußen zu ersehen hätte, welche durch Aufhebung oder Herabminderung anderer unverhältnismäßig harter Abgaben, insbeson« dere der Gebäudesteuer, der Staatscasse verursacht wär« den, kann wohl als eine allgemeine und berechtigte Er» Wartung hingestellt werden. Von anderen reformbedürs« tigen Steuergesetzen wollen wir hier nur das die Liniensteuer betreffende, welches sich im Stadium der Vorberathung befindet, und die Vorschrift über die Mautgebüren. insbesondere die obsolete Wassermaut, hervorheben. In dem angeschlossenen Voranschlage wird bei d"M Münzverluste das Goldagio mit 25 Procent (die Devise London mit 126'/,) nach den Ansätzen der Regierung berechnet. Der Vudgetausschuss hat hierin trotz der bedeutenden Differenz gegenüber den gegenwärtig giltigen Sähen keine Aenderung eintreten lassen, weil jene Annahme auch dem gemeinsamen Voranschlage zu« gründe gelegt wurde. Wenn es auch diesmal die Verhältnisse der Vertretungskörper nicht zuließen, das Fi-nanzgesetz vor Beginn des Verwaltungsjahres wirksam werden zu lassen, so sei hier doch der Hoffnung Raum gegeben, dass es dem einträchtigen Streben der Regierung und der Volksvertretung endlich gelingen werde, schon in der nächsten Zukunft auch in dieser Beziehung die erwünschte Ordnung herzustellen. im Sommer das Wasser des Falles in einem ziemlich großen und tiefgelegenen Becken gesammelt wird. um dann seinen Lauf zwischen gewaltigen Steinblöcken, die nun von blendend weißen Schneekuppeln überwölbt sind und riesig großen Schneeballen gleichen, zur Fei» ftritz fortzusehen, ist jetzt eine zuckerhutähnliche, 4 bis 5 Klafter hohe Eispyramide entstanden, die in ihrem oberen Theil, krattrformig ausgehöhlt, das spärliche Wasser aufnimmt. Links vom Fall, unweit der oberen Terrasse, hat sich bis zu den höchsten Felswänden eine mächtige Eiswand aufgebaut. Die Fortsetzung derselben bildet ein prachtvoller Spitzenvorhang, an dessen beiden Seiten Eiszapfen in den zierlichsten Bildungen und in einer Länge von 2 bis 3 Klafter entstanden sind. Auf der gegenüberliegenden Wand treten zwar keine Massengebilde, wohl aber einzelne prachtvolle Formen in Gestalt von Eisbändern, Draperien, Mu-scheln. Zacken, Spitzen u. s. w. auf. Einen der schönsten Anblicke bilden die in allen Schattierungen, vom reinsten Hellblau bis zum tiefsten Dunkelgrün, gebildeten mächtigen Eissäulen, welche die den Fall umgebende Felsenhöhle, welche im Sommer den Durchgang hinter dem Fall gestattet, ausfüllen. Ueber alles das aber wölbt sich dunkelblauer Himmel, alles badet sich im glänzenden Lichte. Millionen Krystalle leuchten und «flectieren im Sonnen» schein, eil» Glitzern und Flimmern ohlie Ende. Wunder des Hochgebirges! Eine Aoelsberaer Grotte im Sonnenlichte '. . .. B. Lergetporer. Bei der Berathung des F'manzgesehes ist darauf hingewiesen worden, dass durch die bisher übliche Fas. sung des Artikels 2 das der Regierung zugestandene Virement in einzelnen Theilen des Staatsvoranschlages infolge der materiellen Umgestaltung desselben über die einst gedachten Grenzen ausgedehnt worden ist. Außerdem gelangte der Wunsch zu mehrseitigem Ausdrucke, dass in Hinkunft die Vorlage über die Erstreckung der Credite (Artikel 6) mit einer die bisher thatsächlich verausgabten Theilbeträge nachweisenden Erläuterung versehen werden möge. Diese Anregungen werden von der Regierung zur eingehenden Erwägung entgegengenommen. Politische Ueberficht. (Verhandlungen des Reichsrathes.) Wie schon telegraphisch berichtet worden, gelangte in der Freitag«Sitzung des Abgeordnetenhausts auch das Brudettadengesetz zur Verhandlung. Abg. Bärnreither erklärte, die Verhältnisse der Bruderladen können nicht plötzlich, sondern nur durch jahrelange Verwaltung geregelt werden. Die wichtigste Frage sei die Gleichstellung der Bergarbeiter mit den industriellen Arbeitern, beziehungsweise die Frage der Mindestleistung. Der Redner befürwortete die Oleichstellung der Invalidität ohne Rücksicht auf die Ursachen derselben, weil die Cassm dadurch weniger belastet werden, er bemängelte aber die Vorschläge über die äußere Organisation der Bruderladen. Bruderladen mit kleiner Mitgliederzahl können als Krankencassen, nicht als Invaliden-Unterstützungscassen nützlicher wirkn. AckerbauMinister Graf Falkenhayn machte auf die gründlichen Vorerhebungen und die Verhandlungen der Special - Enquete aufmerksam, auf Grund deren die Regierung ihre Vorlage ausgearbeitet habe. Im Hinweise auf dieselben stellte der Minister mehrere Auslassungen des Vorredners richtig, und sprach die Hoffnung aus, dass nicht etwa so viele Veränderungen beantragt und angenommen würden, dass es am Ende nothwendig würde, das Gesetz an den Ausschuss zurückzuleiten. Er empfahl die Annahme der Vorlage. (Beifall.) Abg. Szczepanowsti polemisierte gegen den Abg. Barn-reicher. Der Nusschuss habe ganz recht gehabt, leine neuen Organisationen zu schaffen, sondern sich an die schon bestehenden zu halten. Denn in leiner anderen Branche hängen die Arbeiter mit so viel Liebe, Ehrgefühl und poetischer Hingebung an ihrem speciellen Werke, als gerade beim Bergbau. Die traditionellen Organisationen dürfe man daher nicht stören und solle nicht zwangsmäßig größere Verbindungen zustande bringen wollen. Wenn es nothwendig werden sollte, werden die kleineren Vruderladen schon von selbst und freiwillig Vereinigungen bilden, welche auf jede Weise zu fördern feien. Abg, Mauthner erklärt sich mit dem vom Ausschusse vorgeschlagenen Sanierungsplane nicht ein« verstanden und plaidiert, in Uebereinstimmung mit Abg. Bärnreither, für die Errichtung von Revier-Bruder» laden für dieInvaliditäts.Unterstützung. Abg. Dr. Krofta ist im großen Ganzen mit den Ausschussanträgen einverstanden, nur hätte er gewünscht, dass die zu sanierenden Vruderladen nach Territorien vereinigt würden. Nach dem Schlussworte des Referenten Bilinsti wurde das Eingehen in die Specialdebatte beschlossen. Die Abg. Vergani und Genossen beantragten die Gleich» stellung der Beamten der k. k. Versatzämter in Rücksicht ihrer Bezüge mit den übrigen Staatsbeamten. Die nächste Sitzung findet Montag statt. (Katholikentag.) Die zweite österreichische Katholiken-Versammlung. deren Vertagung im November so viel böses Blut gemacht hat. ist nun für den Mai d. I. in neue Aussicht genommen. Sie soll vom 6. bis 9. Mai abgehalten werden. (Hausier. Gesetzentwurf.) Heute tritt im Handelsministerium eine Conferenz von Delegierten der betheiligten Ministerien zusammen, um den revidierten Entwurf eines Hausiergesetzes, welcher auch das Agen-tenwesen und die Thätigkeit der Handlungsreisenden umfasst, in Berathung zu ziehen. Nach erfolgter end-giltiger Rediqierung wird der Entwurf im Sinne des bestehenden Zoll« und Handelsbünduisses der ungarischen Regierung übermittelt werden. Nach eingelangter Aeußerung dieser letzteren soll sodann der Entwurf dem Reichsrathe unterbreitet werden. Man hofft, dass es möglich fein werde, dies schon bei Beginn des nächsten Sessionsabschnittes, im Herbste laufenden Jahres, durch« zuführen. (Aus Czernowitz) wird berichtet: Der akademische Senat relegierte 7 Studenten auf ein bis vier Semester und ertheilte einem Studenten das ^onnilium al)6un6i. Veranlassung hiezu boten die Vorgänge bei dem Trauercommers, der anlässlich des Todes des Kronprinzen abgehalten wurde. (Nusschuss für Nrbeiterkammern.) In der Donnerstag Sitzung des Ausschusses für Arbeiter-tammern wurde über die Berufung von weiteren Experten in die vorgestern begonnene Enquete verhandelt und schließlich der Antrag Pleners auf Berufung des Ob- mannes des Vereines der Manufactur-Arbeiter in AM'"' Prokop. und der Antrag Exner« anf EinvernehM"» des Obmannes des Vereines der HandlunMeM«. Axmann, angenommen. Schon früher wurde die ^ berufung eines Ttiestiner Arbeiters genehmigt (Das k. k. Ministerium für Cult''« und Unterricht) hat einen Gesehentwurf, °"m send die Erziehung«' und Unterrichteanstalten fur "u^ stumme und blinde Kinder ausarbeiten lassen, umy den Landesschulräthen zur Begutachtung überm'"" worden ist. , (Das Ministerium Tisza) hat^elnen^ deutenden Erfolg zu verzeichnen. Der vlelveilrw 8 14 der Wehrvorlage, an welchen die Oppose °« ihre Hebel angesetzt hatte, ist in der von Tlsza ^ modificierten Fassung fast einstimmig angenommen w den. Auch hat Tisza durch seine große Rede st'« H sehen im Parlamente, das Apponyi ihm abspreche"!°' sehr gehoben. Tisza kann jetzt den weiteren Scyl" der Opposition mit Oemüthsruhe entgegensehen. (Russland) wahrt sich. wie seine Blätter 1^ Tag aufs neue erklären, seine Actionsfreiheit. unv>'^ Blicke sind auf gewisse Punkte der Balkanchalv''^ gerichtet. Eigenthümlicherweise hört es auf diesen'p^ ten nicht auf, zu brodeln; vielleicht haben die »«» des nordischen Kolosses etwas von der magne"'^ Kraft des Mondes, der das Meer zu Flut und«, zwingt. Seit der russische Botschafter in Constant 2 wieder auf Bezahlung der alten Kriegsschulden oi"« ist die Haltung der Pforte an der bulgarischen "l ° feindseliger geworden. Cankov sitzt mit reichen «^ der «Wohllhätigkeits-Gesellschaft. in Odessa, '» A. cedonien rühren sich mit den Frühlingsblumen tne , gaten Unruhestifter, in Rumänien wird eine « liche Anklage gegen Bratiano in der Kammer v"^ delt. in Serbien sieht es auch bunt genug ""^ilie Russland muss bei seinem Schauen durchaus ^ Langeweile empfinden, und man glaubt es den V ^, burger Federn, dass dem russischen Reiche d,e «'" nische Angelegenheit vorläufig nicht gerade lleo li». (Das neue französische Ministers Tirard begegnet auf gar keiner Seite, bei gF ^ Partei einer besonders sympathischen Aufnahmt' ^, die conservative« und boulangistischen Kreise p") ^ selben gegenüber unverhohlen feindselig verya^ ^, in ihren Blättern das neue Cabinet auf das ^ heftigste angreifen lassen, ist selbstverständlich; .B war vorauszusehen, dass die Radicalen wcht Vei" sein werden, ein Ministerium ihrer Partei b,Hl^ opportunistische« Cabinet aufgelöst zu sehen- " .M schend ist jedoch, dass auch das leitende oopo""' ^l Blatt, die «Vttpublique Franyaise», und das ^ ^5 des De'bat«. dieses Cabinet ablehnen. Uevel ^ß Actionsplan verlautet noch nicht«. Auf lell"" g,ec wird e« längere Zeit mit der gegenwärtigen " ^ld arbeiten können; es muss entweder diese be F auflösen oder wenigsten« von dem verfasjuW^ch gen Vertagungsrechte bis zum Aeußersten " machen. . cw,ldlll^ (Aus Berlin) wird gemeldet: Me ^" ^ verschiedener Blätter über den Wiederbeginn "^^ narsitzungen des deutschen Reichstages s^" ^ch^ Combinationen; Bestimmungen darüber ^ ^ch^ getroffen. Auch gieng dem Bundesrathe derH^gst etat noch nicht zu. Die Commission des ^ ^M zur Vorberathung der Invaliditäts-Verfiche"lN8 ^ B tritt am 7. März wieder zusammen und beg der zweiten Berathung der Vorlage. . M^ (Bulgarien und die Türkei.) T'^O erhielt durch ihren Agenten in Sofia dlt ^^ dass die bulgarische Oppositionspartei dem.^g, Ferdinand den Rath gegeben hätte, das Cabll" ^ bulov zu entlassen, ein neues Ministermm z ^ H und Philippopel zur Hauptstadt von ?" "9^'?. machen. Auf der hohen Pforte erregte dle,e ^ß großes Aufsehen. Herr Vulloviö. vezier Kiamil Pascha berufen wurde, erklär ^ ^ dung jedoch als vollständig falsch und <^te, ,^ fünf gegen das Eingehen in die Specials ^l verlangt die Verschiebung der Berathung. ^jiB'" dem Ministerium das Vertrauen. Dtt ^ erfolgt morgen. ,, ^be" "g,it (P 0 rtuga l.) Wie aus Lissabon gM^e''^ hat die portugiesische Regierung im ^. Hfrila ^i, den anderen europäischen Mächten, die M >.^ W nien besitzen, die Einstellung des Ha"?"» ^rs^ „ und Munition bei der Douane von Tlwo ^, (Der amerikanische Ep'slop?ch^Klht gleichfalls eine Adresse an den Papst S"Hn ^M sich für die Wiederherstellung der wel"'"^ des Papste« ausspricht und abfällige AeM Italien enthält. __________________________________________^________________________________________________.5. Februar ,.^. Tllgesnemgleiten. V^ ^aM der Kaiser haben, wie die >u 5>p/ Akltllng» meldet, de» Fellerwehren in Nim- > 50 N "Z' Altendorf. Lippau. Landshut und Zdounek !tltt°, »^ . Feuerwehr in Weißstätten 80 fl.. dem Ran "'"l in Oubiiow 50 fi.. den Gemeinden Ntttl. ^" Anschaffung von Löschqerätheu 50 fi., h zu 3,^"ichtung einer Feuerwehr 50 fi.. Frain-itzih Rundung einer Feuerwehr 50 si. und Hau-'enben gerM ^"^"^ """ Feuerspritze 80 fl. zu Hi^'^iestät der Kaiser haben, wie der «Vote ^ in A"? Vorarlberg» meldet, der Kirchenverwal. er ss>^ ??° i«r inneren und äußeren Restaurierung ^ "0 fi. zu spenden geruht. 3ien^?°s Werl des Kronprinzen.) Aus 'l bdto N l"^ berichtet: Seine Majestät der Kaiser on ell«« ^' 16, Februar, eine Allerhöchste Resolu-^-''' selche die Bestimmung enthält, dass das 'Hoit ?"!' «Die österreichisch-ungarische Monarchie ejttzt „ .""° Vild. nach dem festgesetzten Plane fort« «l! dizs °^", 6nde geführt werden soll. Gleichzeitig ent-lhts l«,js,1^lution die allergnädigste Bewilligung, dass M. '""He Hoheit die Frau Kronprinzessin - Witwe ^nsche np ?>^s°"ie. dem von Höchstihr geäußerten Hin«. F"uß. das Protectorat über dieses Werl über-er e^"3 Ausübung Höchstihres Protectorates hat sich °>!G.. ^onschef im Ministerium des Aeußern, Herr ^prinl^ ^' Ihrer kaiserlichen Hoheit der Frau ^ !°ine N"°?^e ^r Verfügung zu stellen. Ferner ""Wenden?" ^" bestimmen geruht, dass die bisher " verbal.. . ^"eure und Comitis in ihren Stellungen ^'ÜL ttl.'" H6lslichleitspreis.)Nach den Schön-mis ^^"^""^en in London. Spaa, Turin und ^ixelle ^? "n amerikanischer Impresario aus die Me„. Dz, ^""e Häfslichkeits - Concurrenz zu veran-^" Geli^ ""isgelrönte, das ist jene junge Dame, ^"" wo^ °^ ^" hässlichste und abstoßendste an-Mlten un!" '^' ^ll einen Preis von 5000 Dollars ?^vt!rät ' ""^rdem soll dafür gesorgt werden, dass ! Maaten" °^" illustrierten Journalen der Vereinigen tvi, ^bffentlicht werde. Wir sind begierig, zu ^"z '„,.,. ^"^ Theilnehmerinnen sich zu dieser Eon-, ^ "°en werden. > serhÄ" Wien) erfolgt demnächst die Erbauung «Nth 'Mn Kirche und der Neubau der rufsifchen ^t^^'n Geständnis auf dem Todten» ,? hieher° -l"a» "'"b telegraphiert: Aus Karlsbad > «i^ U'^eldet, dass in der nahen Ortschaft Espen-?.?" einen m> ^"aer auf dem Todtenbette gestand, in Obiger, d ^""bt zu haben, wegen dessen ein lie. "zllt H "^ der^gert wurde, dass Medicamente Um nun diesem Uebelstande ab. ^uhelfen, hat das Präsidium drs Abgeordnelenhauses, :iner Anregung des Abgeordneten Dr. Steidl folgend, m Abgeordlielenhause eine Hausapotheke errichten lassen. l)a das Abgeordnetenhaus überdies sieben Aerzte (Engel, Kr zahlen.» — «Aber das haben Sie vorigen Monat auck schon gesagt.» — «Nun, und habe ich vielleicht meir Wort nicht gehalten?»_______________________ Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Concert der philharmonischen Ge> sellschaft.) Im gestrigen dritten Concerte der Phil harmonischen Gesellschaft führte unS letztere einen Gast Fräulein Karoline von Radio, aus Wien vor. Die junge Dame, von einer einnehmenden äußeren Erscheinung begünstigt, spielte Schumanns «Scenen aus Carnaval», Chopins Ballade ^-6ur. Dom. Scarlatti's «Serenade» und Moczkowski's«Tarantella», welchen Piecen sie zum Schlüsse infolge wiederholter stürmischer Hervorrufe noch eine Ta« rantella von Fischhof zugab. Fräulein vo» Radio, eine Schülerin Professor Doors in Wien, führte sich bei unserem Publicum mit Glück und glänzendem äußeren Erfolge ein. Sie überraschte uns durch eine brillante Technik, eine bei einer jungen Dame seltene Kraft, schönen Anschlag und ein verständnisvolles Spiel. Eine in der Schu-mann'schen Scene merkliche Befangenheit verlor sich bald, und so steigerte sich Spiel und Erfolg von Nummer zu Nummer. Herr C. Lasner, der sich jüngst als tüchtiger Kammercellist eingeführt hatte, bewährte sich gestern als Meister auf seinem Instrumente. In Goltermanns Andante aus dem II-muü-Concerte war es die edle Cantilene, das durchgeistigte Gefühl, die elegante Bogenführung, in Poppers Concert-polonaife die für einen jungen Mann fo sehr vorgeschrittene Technik, die Sicherheit bei Durchführung von Passagen, Doppelgriffen u. s. w,, in beiden die Schönheit des breiten Tones und die Reinheit der Intonation, die uns für den jungen Künstler sofort einnahmen. Herr LaSner hat sich nach dem Gesagten als eine außerordentliche Acquisition für die Gesellschaft bewährt, sein gestriges Auftreten gewann ihm die Gunst des Publicums im ersten Anlauf, denn stürmischer Beifall und vielfache Hervor-rufe folgten feinem distinguierten Spiele. Das Streich' orchester fpielte eine Serenade von H, Hofmann und eine Suite von Grimm. In ersterem war es die Gavotte und der Schlusssah, der uns besonders gefiel. Die Grimm'sche Suite ist eine frische, geistvolle Arbeit, das Andante (ein Quartett für Violine, Viola, Cello und Bass)ist reizend und wurde ganz wunderbar gespielt, ebenso ist der Schlusssatz von frischem Rhythmus, von energischer Bewegung und schön gearbeiteter Thematik. Der Beifall, ben das Or-chestcr fand, stand nicht im Verhältnis zu seiner Leistung, denn es wurde rein, sicher und gut nuanciert gespielt. — (Arbeiterlammern.) Aus Wien berichtet man uns unterm Vorgestrigen: Der Ausschuss des Abgeordnetenhauses für Arbeiterlammern hörte heute 25 Arbeiter Experten aller Nationen an. Die Experten gaben ihr Gutachten in deutscher, polnischer, böhmischer und italienischer Sprache unter Zuhilsenahme von Dolmetschen ab. Ueber den ersten Fragepunlt, ob die Ar-beiterlammern in der vorgeschlagenen Form die richtige wünschenswerte Vertretung der wirtschaftlichen und politischen Interessen der arbeitenden Classe bieten, sprachen alle zugezogenen Experten, sich dabei überwiegend für die Errichtung von Arbeiterlammern erklärend, unter Voraussetzung der Erlheilung des Wahlrechtes ins Abgeordnetenhaus an dieselben. Fast alle Redner recla-mierten die Einführung des allgemeinen birecten Stimmrechtes, indem die Arbeiterlammern höchstens als vorläufiger Behelf mit Rücksicht auf das in Oesterreich factifch bestehende System der Interessenvertretung anzusehen seien. Experte Kunc aus Laibach drückte seine Ueberraschung darüber auS, dass der Antrag des Subcomitis keine Rücksicht daraus genommen habe, dass die Wahlordnung geändert und den Arbeiterkammern das Wahlrecht für die Reichsverlretung ertheilt werde. Durch die Schaffung von Arbeiterlammern würden nur die Hilfsarbeiter eine h H,. »«»»ruck »«bott». '"'-«dn 2^" "nd «Heiden. wnser Gesellschaft von F. du Voi»aobeh. 'Aber 5. ^' Fortsetzung.) ^Ganz'? Wohnt sie?. Ut sie U von hier. auf dem Quai Voltaire, ^Mrez'm""" dort.» ^ 3v ' lebt nV"„"""erten s'5 b'« «r . H°rau^ a"""?' wiederholte er. 5. die Folgerungen, Mie. ^.' s°at/?"^ l« arg enttäuschen. ^«' die nack N^^^.b^"'bet sich eine junge l'«lV"in ,» 3 V°"s gekommen ist. um ihr als ?2,^ aus ^"n. D°s Mädchen ist sehr schön. "h N ^klllnnt ?."^ "° der Name ihres Vaters , ,My.. '"' br war Poet und Maler und !>'l " «ine«' N"h°lle MoulirreL. «Vitale Vi- Vl>^°ln, „°^s am Ufer des «rno ermordet Me?, er das Theatro della Pergola ver- >t» ^ lind j<, ... V'^ll,^.vesser unterrichtet als ich. Woher ., .tzX °Is er 's,^'^lheiten? Waren Sie denn elites. daLh^'larb?. " sich !"M in ^ ?.""!' stammelte Moulicrel. -Ich l»'t '^ch b ^. "'en. und der Mord machte viel ^t^'sich?"Si^?°? gebort. Doch weshalb ver- ^ e"?>ne 3l°nst so ruhig war. bedürfte Se-,^lch. "Biegung zu verbergen; dann aber ' " "le gesehen, doch vermuthlich dürs. ten Vle mcht wlyen, oa^s zener Mann der Erste ge-Wesen ist, den Bianca Monti geliebt hat. Sie halte damals mit großem Erfolg debütiert und war im Ve-griff, sich mit Vitellio zu verheiraten, als dieser auf der Straße meuchlings ermordet wurde, wahrscheinlich durch einen Rivalen.» «Das ist ja ein wahrhaftes Drama, welches aller-dings meine Cousine nicht nöthig gefunden hat, mir mitzutheilen,» bemerkte die Marquise von Marjevols lächelnd. «Ihrem Gemahl aber hat sie dasselbe nicht vor-enthalten, Listrac legte der Sache jedoch leine weitere Wichtigkeit bei.» «Daran erkenne ich den Grafen Listrac und seinen Leichtsinn.» sprach die Marquise. «Wenn ich seine Frau wiedersehe, werde ich sie über diese Angelegenheit befragen, wie auch noch über eins. Sie hat neulich einige Worte fallen lassen, die darauf hinzuweifen schienen, dass sie die Absicht hege, die Bühne wieder zu betreten.» «Sie brauchen das nicht zu befürchten; eine verheiratete Frau kann nach französischem Gesetz keinen qiltigen Contract schließen ohne die Autorisation ihrcs Gatten. Ich werde übrigens mit Listrac darüber sprechen.» «Ja, thun Sie das.» versetzte die Marquise. «Sagen Sie ihm auch. dass. wenn er das zugäbe, er' in meinen Augen den letzten Rest von Ehre verliere. Hätte er. statt sich jmer Person, der Baronin von, Benserrade, in die Arme zu werfen, sich sogleich an mich gewandt, als seine Frau ihn verlieh, so würde ich bereitwillig den Versuch gemacht haben, ihn mit derselben zu versöhnen, freilich unter gewissen Bedm« gungen. Aber er ist nicht gekommen, und ich habe meine Langmuth trotzdem so weit getrieben, dass ich ihn vor der Welt vertheidigte. Er ist mir nun einmal verwandt, und Bianca Monti hat sich sehr gegen meinen Wunsch und Willen in unsere Familie eingedrängt. Trotzdem kann ich nicht umhin, einzusehen, auf wessen Seite in dieser ganzen Angelegenheit das Recht steht. Meine Anschauungen darüber lassen sich nicht ändern. Wie die Dinge nun einmal liegen, hat Georges nichts von mir zu erwarten, so lange er auf dem beschrittenen Wege weiter geht nnd sich nicht von jener Frau lossaqt. d,e ihn in den unwürdigen Banden hält. Nur eine Wieder-Vereinigung mit seiner Gattin könnte mich mit ihm aussöhnen!» «Ich werde nicht ermangeln. Georges das alles mitzutheilen.» sprach Moulicres. sich erhebend. «WaS an mir liegt, soll geschehen. Ich muss mich für jetzt aber verabschieden; es drängt mich, Listrac aufzusuchl n, und die Stunde, zu welcher man ihn im Club findet, hat geschlagen.» «Natürlich findet man ihn nur am Spieltisch!» rief die Marquise lebhaft. «Sagen Sie ihm, dass ich ihm von Herzen wünsche, er möge heute mehr v^rlierm, als er zu bezahlen imstande ist. Früher oder später wird dieser Zeitpunkt ja doch eintreten, und je fnihlr. desto besser; man zähmt die wilden Thiere, wenn man ihnen die Nahrung verweigert. Je eher es ihm am Allernothwendigsten gebricht, desto eher wird er zur Vernunft kommen.» Moulicres. der sich nicht wenig auf seine Manieren einbildete, zog die dürre Hand, welche die Mar« quise ihm reichte, ehrerbietig an seine Lippen und si,l< fernte sich dann, nicht wenig 5,on dem Besuche befriedigt; hatte er doch vieles gehört, was er lwch nicht wusste und woraus Vortheil ziehen zu tönmn ihm sehr angenehm war. (Fortsetzung folgt.) Mbacher Fettung Nl. 46. 370 25. Februar iM. Vertretung ihrer politischen Interessen erhalten. Mit einer solchen einseitigen Vertretung wäre aber keinesfalls geholfen und würden mir neue und zwecklose Kämpfe verursacht. Die Einführung von Arbeiterkammern könnte aber überhaupt ohne Ertheilung des Wahlrechtes für den Reichsrath nicht befürwortet werden, denn dieselben wären dann bloß, wie zum Beispiel die Genossenschaften, berathende Körperschaften. Mit der Berathung allein sei aber nichts gethan. Einige Experten wünschten eine Erweiterung der Com» petenz der Arbeiterkammern; mehrere legten den Hauptaccent auf die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage des Ar-beiterstandes. Ueber die Frage der Einbeziehung des Kleingewerbes sprachen sich die Expeten zumeist ablehnend aus. Einzelne brachten Klagen über mangelhafte Handhabung der gesetzlichen Bestimmungen betreffend den Normalarbeitstag, die Frauen« und Kinderarbeit vor und führten diese auf die allzugeringe Anzahl von Gewerbe« Inspectoren zurück. Auch die Wünsche nach vollständiger Redefreiheit und Versammlungsfreiheit, Beschränkung der Polizei'Ingerenz und Aehnliches wurde geäußert. Bezüglich des zweiten Fragepunltes, ob die beabsichtigte Uebereinstimmung der Zahl und des Gebietsumfanges der Arbeiterkammern mit den Handels» und Gewerbekammern empfehlenswert sei, wünschten die Experten zumeist eine Vermehrung der Zahl der Arbeiterkammern und eine Verkleinerung des Gebietsumfanges, wobei einige auf die Einhaltung der Grenzen der Kronländer Wert legten. Die Expertise wird heute abends fortgesetzt. — (Slovenische Volksmelodien im Auslande.) Wir haben wieberholt auf das bevorstehende Cc-scheinen von heimatlichen Liedern mit deutschem Text vom Redacteur Germonil, derzeit Obmann des Grillparzer-Vereines in Wien, aufmerksam gemacht. Nun liegen uns fünf solcher Piecen in schöner, eleganter Notenstichausgabe vor, und zwar: «Seelied von Veldes», «Unter der Linde», «Gute Nacht!», «Meine Lieder» und «Lebens« wege». Alle diese Lieder sind gleich den vorhergehenden (Minla, Trinklied und Ständchen), von Ludwig Nudri, für Männerchor mit und ohne Soli eingerichtet, bei Johann Andrö in Offenbach am Main erschienen. Wie wir schon erwähnten, find die slovenischen Melodien in Deutschland sehr beliebt «nd werden in dortigen Männer-Gesangvereinen gern gesungen. — (Deutsches T h e a t e r.) Herr Hans Rieger ist wohl der tüchtigste Schauspieler der Gesellschaft Dorn. Ehrliches Streben, Fleiß und wahre Begeisterung zeichnen ihn in besonderem Grade aus. Cr lebt sich in jede seiner Rollen hinein, darum stießt seine Darstellung immer aus vollem Gusse. Das Publicum erwies hiefür seine Anerkennung in der vorgestrigen Benefiz - Vorstellung durch zahlreiches Erscheinen und überraschte Herrn Rieger mit einem Kranze und einer Spende. Gespielt wurde der überaus heitere Schwank: «Die Reise nach dem Heilsatz» ober «Mit Vergnügen» von Moser und Girndt, ein Stück, das sich auf den tollsten Verwicklungen und Missverständ» nissen aufbaut, das auch kühne und wahrscheinliche Mittel nicht scheut, aber wider Willen zum Lachen zwingt. Neben Herrn Rieger (Emil Jonas), der seine Rolle als Liebhaber wieder in gewandter Weise besorgte, boten alle übrigen Schauspieler durchwegs gute Leistungen. Besonders die größte Rolle des Hypochonder Schwarzkopf war bei Herrn Weiß in sehr guten Händen. —u. — (Vom Vodnik'Vall.) Der Vobnik«Vall, welcher vorgestern in den Räumen der hiesigen Aitalnica abgehalten wurde, bestätigte zwar neuerdings seinen Ruf als Eliteball, doch war der Befuch ungewöhnlich schwach. Die erste Quadrille wurde von 24 Paaren getanzt. — (Spende.) Die Herren Gor up und Ka-lister haben zugunsten der Abbrändler von Hrastje den Betrag von 200 fl. gespendet. — (Lebensmüde.) Samstag nachmittags gegen 5 Uhr wurde von einem Studenten an einer Hecke hinter dem Hafnersteig ein Leichnam aufgefunden. Die sofort auf den Thatort abgegangene Commission constatierte, dass der Selbstmörder mit dem 28 Jahre alten Schlosser Josef Kosec aus Laibach identisch sei. Im Selbstmörder scheint im kritischen Augenblicke neuerlich Lebenslust erwacht zu sein, denn beide Hände waren zwischen Strick und Hals geklemmt. Der Kopf des Selbstmörders war bereits von Vögeln angefressen. Josef Kosec hatte sich in trüber Stimmung bereits am 17. Februar vom Hause entfernt, ohne wieder gefehen worden zu fein, dürfte also am genannten Tage den Selbstmord ausgeführt haben. — (Vom Pericnil.Fall.) Photographische Aufnahmen des Pericnik'Falles und der einzelnen Eisgebilde, welche Herr Lergetporer an anderer Stelle in so anziehender Weise schildert, werden diesertage in der Buchhandlung Jg. von Kleinmayr K Fed. Bamberg und in der Buchhandlung Karl Till in Laibach erscheinen. — (Bicyclisten-Kränzchen.)An dem Kränz, chen des slovenischen Bicyclisten-Clubs in Laibach werden auch Deputationen des Agramer und des Krainburger Radfahrerrlubs in Vereinsuniformen theilnehmen, — (Arretierung eines excessiven Diebes.) Am 18. d. M. entwendete der 39 Jahre alte, wegen Verbrechen schon mehrfach abgestrafte Josef Varl von Steinbüchel in der Fleischbank des Anton Hrovat in Kropp ein etwa zwei Kilo schweres Stück Rindfleisch. Ul« Hrovat von dem Diebstahle erfuhr, eilte er dem in der Richtung gegen Steinbüchel entwichenen Thäter nach, holte ihn auch ein, konnte jedoch das gestohlene Gut nicht herausbekommen. Ueber die sofort erstattete Anzeige begab sich nun eine Patrouille des Gendarmeriepostens in Kröpft nach Steinbüchel, um Varl festzunehmen. Dort wurde dem als äußerst rabiat bekannten Diebe die Arretierung im Beifein des Gemeindevorstehers angekündigt, und versuchten die Gendarmen dem Varl Handschellen anzulegen. Dieser jedoch widersehte sich der Arretierung trotz Zuredens von Seite des Gemeindevorstehers in bestimmtester Weise und begann mit Händen und Füßen wie rasend um sich zu schlagen. Nachdem der Excedent zu wiederholtenmalen aufgefordert worden war, sich zu ergeben und demselben auch mit der Anwendung von Waffengewalt gedroht worden, derselbe jedoch sich der Arretierung und Abführung unter fortwährendem Schimpfen und Fluchen zu entziehen suchte, sah sich schließlich Gendarmerie-Postensührer Ignaz Radin bemüssigt, von der Waffe Gebrauch zu machen und versetzte dem Varl einen Bajonettstich in den linken Oberschenkel, worauf derselbe sich ergab. Varl wurde nach Anlegung eines Nothverbandes an der anscheinend nicht bedeutenden Wunde mittelst Vorspann dem Bezirksgerichte Radmannsdocf eingeliefert. — (Kellner- und Marque ur«Kränz-chen.) Wie in früheren Jahren veranstalten die Kellner und Marqueure von Laibach auch heuer ein Kränzchen, welches voraussichtlich fehr flott verlaufen dürfte. Dasfelbe findet am 28. Februar im Salon des Hotels «Stadt Wien» statt. Anfang um 6 Uhr abends. Entrse 50 kr. — (Der Verein der Aerzte in Krain) hält Mittwoch, den 27. Februar, eine außerordentliche Generalversammlung mit folgender Tagesordnung ab: ä.. Innere Angelegenheiten, darunter Verleihung der Löschner.Stiftung; N. Vorträge: 1.) Primarius Dr. Fux: «chirurgifche Demonstrationen»; 2.) Prof. Dr. Valenta: «über Sterilität». Nach der Sitzung findet eine gesellige Zusammenkunft im «Hotel Elefant» statt. — (Eintragung in die Adoocatenliste.) Herr Dr. Jakob Oegula wurde als Advocat mit dem Wohnsitze in Klagenfurt in die Advocatenliste des lärnt« nerischen Kammerfprengels eingetragen. — (Aus Gurlfeld.) Der Leseverein in Gurl-feld veranstaltet am 27. Februar eine VereinSunterhal» tung mit Musik, Gesang und Tanz. Anfang um 8 Uhr abends. Die Musik besorgt der dortige Musilclub im Vereine mit dem Musilrlub von Landstraß. — (Cilli.) Der Legitimationsausschuss beschloss bezüglich der Wahl For egg ers, es seien neue Er-Hebungen vorzunehmen, dahingehend, ob Cilli eine Stadt mit gemischter Bevölkerung sei. — (Milder Winter.) Die Gegend um Raibl wird gewöhnlich das Sibirien Kärntens genannt, hatte aber heuer einen so milden Winter, wie ein solcher dort seit fünfzig Jahren nicht mehr erlebt worden ist. — (Vom Wetter.) Da über ganz Nord-Europa noch sehr hoher Barometerstand ausgebreitet ist und gegen Süden der Druck abnimmt, ist auch in den nächsten Tagen in unseren Gegenden noch Frostwetter bei zeit» weisen Schneefällen voraussichtlich. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 24. Februar. Die nächste Sitzung des Herrenhauses findet am 1. März statt. Auf der Tages« ordnung stehen die erste Lesung des Lagerhausgesehes und die zweite Lesung des Gesetzes über die Erbthei. lung von Bauerngütern. Wien, 24. Februar. Die «Neue freie Presse, meldet in bestimmter Form die Vermählung deS Prinzen Alexander von Baltenberg mit Fräulein Loisinger, Sängerin am Darmstädter Hoftheater, einer gebürtigen Pragerin. Prag, 24. Februar. «Narodni Listy. theilen mit, dass viele Czechen. welche hoffnungsfreudig nach Russland auswandern, enttäuscht zurückkehren und das große Slavenreich verurtheilen. Selbst die wärmsten Freunde Russlands werden erbittert durch die Ehicanen schon gleich beim Grenzübertritte. Budapest, 23. Februar. Das Abgeordnetenhaus verwarf bei namentlicher Abstimmung init 162 gegen 104 Stimmen das von Fejervary bekämpfte Amende-ment Eörgey's zu tz 21 des Wehrgesehes auf Verthei-lnng der Stiftunasplätze der Militäranstalten im Verhältnisse des österreichischen und ungarischen Rekruten-contingents und genehmigte ein Amendement. welches Bolgar beantragte und womit Fejervary sich einverstan. den erklärte. Darnach ,ft die Dienstzeit der Zöglinge der Ludovica Akademie »m activen Landwehrdienste nach denselben Normen zu regeln wie in der gemeinsamen Armee. Die Resolution Czirers betreffs der Errichtung einer höheren ungarischen Militär-Akademie wurde von Fejervary und Tisza bekämpft und abgelehnt Berlin, 24. Februar. Die «Nationalzeit'una. bestätigt die Entsendung des Schulgeschwaders nach Samoa. Die Züchtigung Matafaa's werde die Veziehunaen zu England und Nordamerika nicht berühren. Niemand lnstritt das Recht Deutschlands, einzuschreiten Paris, 24. Februar. Die in der Kammer "nb^ Senate verlesene ministerielle Erklärung bezeichn"^ die Hauptaufgaben der derzeitigen Legislative die tierun« des Budgets und die Sicherung des M» ^ der Weltausstellung durch eine tolerante, kluge ^ während die Hauptaufgabe der Regierung A. ^ Terrain für eine gemeinsame, kräftige und ^'^ ^. Action vorzubereiten zur Vertheidigung und ""^^ eines Regimes des Friedens, der Gerechtiglelt "«" Fortschrittes. Die Regierung verspricht den llw ^ Institutionen treu zu bleiben. Der Senat ""A^i Erklärung beifälliger als die Kammer auf. Das -"' ^ bleibt unverändert. Die Kammer wählt DleM°8^ neues Budgetcomitö; die Verhandlung der In" V tioi, Andrieux wegen Touting erfolgt Donnerstag. Belgrad, 24. Februar. ' Wie heute verlaute. Nikola Kristic sich von dem König bewegen la^n.,^ Demissionsgesuch zurückzuziehen, und Ristic, "^ cr eingesehen, srlbst kein Cabinet bilden zu lö'""". qfsaqt, das (labinet Kristin zu unterstützen. ^^ Vcrst»rdtnc, ^ ^ Den 2 l. Fel' ruar. Josef Lutesch, pension. »""' Oberrevident, «2 I., Herrengasse II, Marasmus. ^ I„ Dcn 2 2. Februar. Joses Saman, Sch"!'"' Petersstrafze 13. Tuberculose. «a c> K Den 2 3. Februar. Iofes Kosec. Schlosser, ^° " <,„,. wurde am Schlossberge hinter Nr. 10, Hasnerstelg, "y" gesunden. «.ls.Tochl"' Den2 4. Februar. Flora Fortuna, Schlos!"' 4 Mon., Reber 9, LebenSschwäche. Im Spitale: ...« 565> Den 21. Februar. Johann Subelj, InwoY""' chron. Darmtatarrh. ^ . .« 40 5" Den 22. Februar. Ursula Zalolar, Arbeite"", ^pz Tuberculose. — Paul Kastelic. Arbeiters'Sohn, 3 ^. univer82,li8 pn»t sxantlikmam. ____^.—"^ Lottoziehungcn vom 23. Februar. Trieft: 34 85 58 90 A Linz: 81 13 37 40^^^-- Meteorologische Beobachtungenm^^ 71l7Mg 729-6 - ss-L^NOTWwW' H«t^ 0^ 23.2 . N. ! 728 5 — 16 O. schwach hei" . 9 . Ab. 730-9 - 7-4 O. schwach ^Ws^^, 7U.Mg, 732 7 -15 0 NO. schwach Ab" g'll« 24 2 . N. 731 6 - 2 4 NO. schwach he'" 9 » Nb. 733-0 — 7 6 O. schwach h"ttt ^. F Den 23. und 24. herrliche, sonnige Wintertage, «e^ ^ aens Nebel. Das TageSmittel der Temperatur ""5.3"" Tagen —5-4° und —63", beziehungsweise «"» ^ 8-6" unter dem Normale. ^—"-^""" ^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naa^^-^ Flur Va«ve. ^ BA Eine Person, welche durch ein einfaches Mittel ,^ ^' rigl-l Taubheit und Ohrengeräuschen geheilt wur^^jü^,, eine Beschreibung desselben in deutscher Sprache « Aie^g aratis zu übersenden. Adresse: I. h. Nichol^H lo^^ Kolingassc 4.____________ » Danksagung. ^ W Für die so überaus zahlreichen Vewe^chei' W vollster und ehrendster Theilnahme bei delnv^h< M den unseres innigstgelieblei, Gatten. Aalei", W Vaters und Schwiegervaters, des Herrn > Josef Lulcsch ^ W l. k. Oberrechnunas.Revidenten '- "' > für die schönen Kranzspenden und ?»« .H be" M Geleite zur lehten Ruhestätte sagen w»r «"> » tiesstaMhlten Danl. meM "<,d W Dicse aufrichtigen Kundgebungen, »" Ae", !"' M wahrhaft rührender Weise dargebracht >"" M uns ein Trost in unserem tiefen Schmerze- Laibach am 25. Februar 1889. > Vie lrauernllen ilullerllll «^ > Danksagung. ^, W Die Gefertigten sehen sich verpflichtet." e i^ M die sich so zahlreich an, Leichcnbegang'M^^ ^1 M nigstgeliebten Gattin, bezichungswcije " > Anna Potoönik M betheiligten, sowie den Spendern der A Heü M hiermit ihren herzlichsten Dank aUözM W D 0 mschale, 23. Februar 1669- > > Johann Potoenik samnU^^^ 371 Course an der Wiener Börse vom 23. Februar 1889. «^ dm, ^eum 20^°.,. 2,...,«. Veld Wa« «^Aente wNclen «3«, 83 70 ^?" ' ' Ullnzr 5<«) n 140 90 141 40 " slaat««,?"""«! 100 si. 14« 50 ,47 50 . «°i«l«,t , ,^,^ ^^,^ .^ <», . "^^«Nfi. . 15440 155- !l^ ""'^"'s< l»»4 93 50 9450 U"»^"t>,,/^.' - ^ - l»l'?5 101 !)5 ^L^ " « N?^"'^ '45 «0 146- tit!l^°, ! 3^2 ''^- l2?.-188-. ^"-Lose^ ""-»-«. I»?-,»?-«. Veld War, Grundtntl.-Oblilllltionen (sNr l0U si, M.). ü«/„ gllllzische..... 104-80 lO5 — 5"/„ mührisch,...... 10S-— «3» 75 b°/u Klllln unb Kilsttnlanb . . 10» —-------- b°/„ nledtl0sterirlchilche . , . 109 — 11« — b«/,, steliischc...... lO4-?b — — b"/u troattschf und slavonische . lOb — IOS — b°/<, Ncbenbllrnische .... 1U^ 75 »05 10 5°/n Icmescr Vana« .... IU4 ?b lN5 IN ü"/„ ungailsche...... 10475 »05 10 Andere össentl. Anlehen. DllNllU-Äeg.'Lllst 5°/« iW st- > !L2'?i lL«'25 dlo. «lnlelhe l»7» . , 106.— 107 - «lnleben der Etad! Vü« . . »10 - — — Nnlehrn d, Ttablstemeinbe Wir» IN5 50 105 90 Prüm,'«»l, d, Llabtgem, Wirn »44 L5 14475 GUlsenbmiVlnlthen verlo«, 5»/, »5'- W- Pfandbriefe (für loo st,), «odtncl. all«, »st. 4°/„ E. , , 122 — 12» - dt«. » 4>///, . , . 100'UO >u« 20 bto, ' 4°/„ , . . 88 40 98 90 bto, PlHm. lLchulbverschl, 3°/« «U4 75 105 «5 Ost, Hypo<«'«»hn /,°/« . l00« 100 l»0 «eld Ware Orsterr, Noidwestbahn , . . lo? zw 107 «o Tlaatsbahn....... 199 — ? ^ 5"/...... ,2l»75 12125 Ung.lUlllli Vahn..... 10? «0 101 — Diverse Lofe (ptr Etücl), «rcdltlost 100 fi...... 1,4.75 i^.z? «llary Lose 40 st...... zz.zh gz _ , 4"/y Donau DllMpfsch, 100 fl. . izg______ Lalbachsl Prnm, Vlnlrh. 20 fi, zI-h» 24^ Offner Lose 40 si. , . . ^, ^ Palssl, L°se 40 st...... g,.^ gz ,, «ochtü»"««,. 0st, Wes. »., I0fl. 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