Nr. 81 Dienstag, 10, April 1917. 136. Jahrgang Mbacher Mum P»Hnnn»„aN«n»pr»l»: MO Poslvrrlr »düng: „nnzjählig »n X, haidjnhlin »il ?lu«n«hmt del Eoim- ,md ^isrla«? lie A>«iniftr»««n l»k»>t>tl ix«! Millo^i^ftrnßs «l. !«; bis P»v«ktion Mislo^iöstroilt Nl, 1«. Tprschwüchf» brr Nsdnlüi'N uon « bi« I» Uhl Vormittage. Unsr,„s,sl<, Niilff wfs>ri! nichl llnaeüv^uisil, ««aioiillipls „ich! z„r„«lgtitlll!. Geiephsn-Pr. der Redaktion 52. Amtlicher Geil. Seine l. und k. Apostolische Majestät haben lain Merhöchsten Handschreibens vom 28. März d. I. dem k- l. Handelsminister Tr. Karl Urban und dein l. f. Mmiftei- Generalmajor Anton Höfcr die Würde eines Geheimen Rates taxfrei allergnädigst 5,1 verleihen geruht. Seine ?. und l Apostolische Majestät haben mil der Allerhöchsten Entschließung vom 27. Mälz d. I, den Seimtspräsidcntcn des Obersten (Berichts- und Cassations-hoses Geheimen Rate Franz Zohar und Gustav Echin delta taxfrei den Rittm'tand allergnadigst zu verleihen geruht. __________ Seine ?. und '. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung oom 2. April 0. I. ^eiu Se-natspräsidcutcn des Pcrwaltungsgerichlshofcv, Gchcilncu Rate Dr. Heinrich Ncissig taxfrei den Frciherrn^ stand allelgnädigst zu verleihen geruht. Nach dem Nmtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom tt. April 1917 (Nr, 7!>> wurde die Weiterverbreitung des folgenden Pich» erzeussnissrs verboten: Nummer 3 »Die Voilämpfpiin», Verlag: Genossenschafts' ormteiei in Zürich. Vrn 6. Nviil U)17 wurde in der Hof- und Staatsdruckerei das I^IV. Stück des Rrichsgeschblattcs in deutscher Ausgabe ausssestebeu und versendet. MchtctmtNcher Geil. Unse« «uftkämpfe im Nläiz I <.»lampf- und Velue-gnngsräume eingebracht und durch schneidige i'Iblvetir-fämpfe die <5rl>indunnstätigf<,'i< der mndlichc» Flicker ».'rrhiudcrl. Vk'r feindlich!,' lvlucMUnc imirdei, dl,i„ unseren Luft. fahrzeuaeü abgeschossen uud ^ur Landung hinter den feind' licheu Liuien nezwuugeu. Ilnicr den Helden der Luft fei vor allem Feldpilol Feldluebel Julius >luwaltczi'f hcrvorssehodcu, der im vcrgauneuen Mon«t sein zux'ite5 feindliches Flugzeug außer Gefecht geseht hat. Eiue glänzend hervortretcudc ^lugleistung vollbrachte das Flugzeug init .vauplmauu Alfred D'ahintcn als Feldftilot lind Leutnant in der Reserve Paul Mayerals Beobachter, anl 29. März. Nach längerem Luftlampfe nlit drei feindlichen Voisin-Äppa'rateu gelang es unserem schneidig gesteuerten Fahrzeug, eiin'n scindlichen Apparat ,^ur Streck» zu bringen. Unsere Verluste betragen im Monate März fünf Fahr-,^'uge. Hicvou enlfallen drei ailf den italienischen und zwei alif den russischen zlriegsscliauplx'ch. Die genannten Flugzeuge sind von Ertundungsflügen nicht mehr zurück« getthrt und muhten auf feindlichem Gebiet infolge Ve» wundung der tapferen Bemannung, zum größeren Teil aber durch Havarien, durch Treffer in den Moiorcn, not» landen. AIs charakteristisch muß lx'rvorgehoben werdeu, daß die feindlichen ^lugzen^e hinler den feindlichen Linien aligefchossen wurden, während unsere verlorenen Flug« .^cuge nicht über unseren Linien, sondern über den feindlichen abgeschossen wurden. Tiefer Umstand liefert ei> ncuert den Beweis, daß unsere opferwilligen und tapferen Fliegerkompauien den Feind aufsuchen, ivährend aii» derseilv die feindlichen, dor allem die italienischen Flieger c6 vorziehen, sich über unseren (^bieirn nichl znin dampfe, gll stellen, lind answcichen. Alls dem .^riegspresseqilartier wird ferner gemcldel: An der rumänischen Front hat eineö unserer Flugzeuge am 2. April aberilials cm schneidiges Pravoursrück allsge-führt. Mit Oberleutnant Richard Fitz als Beobachter nnd Korporal Josef Peiger als Pilot griff es beim Bahnhof Liteni in 15(1 Meter Hö!>> einen Eisenbahnzug an. Ilvci Bomben beschädigten den ^ug erheblich. Von den Treffern wurde eine photographische :' Meter Höhe erfolgreich mit Ma-schinengelvehreü. In der Traintolonnc entstand eine Pe-legte ein deutsches Tceflu«-^cschwadcl die in den Towns liegenden Schiffe sowie Säieinwerfer unt> Befestignnas-anlageil nordlucstlich voi, Ramsnaie ausgiebig und mit gutem Erfolg mit Bomben. Ter Chef des Admiral,'tabes ' der Marine. Nach einer Meldung deo Berner „Tagblalt" ist das italienische Linienschiff ,.l5onti di l5nvour" «^2.500 Ton. nen) gesuntel,. Die Pariser Ausgab der „?ail>, Mail" enthält die Meldung, daß der amerikanische Tampfer „Viissourian" l791^ Tonnen» im Mittclmecre vrrsrntt worden sei. In der Londoner „Pall Mall Gazelle" vom 2l>. März hcißi es- Die Übersicht über die wiiclieiitliclien Verluste durch die llnterseeboole zeigt eine besliludige schreckliche Abnahme unseres Schiffsraumes. Dazu lommen noch die Verluste »mg anhält, die furchtbarste (Yrfahr bedeutet, iixnn nicht unsere Wegenmaßrcgeln in weitestem Umfange mit der größten Energie, getroffen werden. Tie „Nation" vom 17. März schreibt: Die große Maschinerie des tlhamber-lainschcn Hilfsdienstes, loeun je eine solche da war. ist zusammcnncbrochrn. Te alls den »-reisen der gelernten Ai-bciter, hat sich gemeldet. Zwei Lranen. Romnu von V. v. d. Lancke«. (37. Fortsetzung.) sNachdr»Marie, sie reichten sich die Hände; sie sah das schöne Mädchen lächeln, sie sah das Aufleuchten in seineu Augen, sie sah, das; er die Hand der anderen länger als nötig in der seinen behielt. Ein furchtbarer, qualvoller Schmerz quoll in ihr uns — Eifersucht, entsetzlich« Eifersucht. — Sie wollt'c den Blick fortwenden, ihr sehlk HP Kraft und sie sah fort und fort hin mit brennenden Äu^ geil und klopfendem Herzen, und es regte sich etwas in ihr, das sich nicht zum Schweigen bringen lieh ^ das Bewußtsein, daß ihrem Recht hi^r ein Abbruch geschah. . Ihr gehörte dieser Mann, ihr Mein, und fie hatte allein ein Recht auf ihn, leine einzige der eleganten Frauen und Mädchen - nur sie, Norc Hcllwig, uno wenn sie jetzt hervortreten, und di.' .Hand in semen Arm legen und laut vor aller Welt es aussvrechen würde, „cr ist mein", dann war das nur ihr gutes, von ihm selbst ihr verliehenes Recht. Von ihm selbst — ja - er hatte sie gewählt, fvei-willik und aus Kiebc, und dies>-r Gedmrle erfüllte fte mit einem stolzen, seligen Glmkbcwußtsein, dies Bewußtsein überwog trotz allem Weh momentan Angst und Eifersucht, daß sie lächeln sonnte, lächeln, wahrend er mit Rose sprach; denn cr .gehörte ihr". Sich weiterschiebend durch die Menge, traf er dvnn auf Nore. ^, ., (Fortsetzung folgt.) Laibachcr Zeitung Nr.___________________________530__________ _________________________10. April 1917 Aus Ehristiania, <. April, wird berichtet- ..Verdens-a>illg" „leidet auc- London! Tic T^rpcdicruuacn i» den lchtcil Wochcil lmbcn gczcigt, daß die ernste Ln«c an-dnucrt, da sich die Verluste auf derselben Höhe lallen, ^n Christin,na wnrden a.ll 7. d. M. abends sieben norlocglsä)e Dampfer als vcrsentt gemeldet. Der „Sjöfacts Tidendc" zufolge find voin 21. bis 31. März 19 Schiffe mil ,-,u-sannne>» 22.470 und i» der letzten Woche bic' licnte' aclft-zehll norloegische Schiffe mit 28.5U1 Tonnen verscilkt worden. In (fnsslund in ein großer Mangel nn Vewachunas-fnhrzcuncn eingetreten. Eine Anzahl kleiilcrer Stül)pli,lktc für Bcn>achungsfahrzcliac lmirde dalx'r aufgegebeil. Tic Rülttchr der „Möve" hlit nicht nur in der üffcnlliä^ir Meiinillg England», sollderil auch in der englischen Admiralität große Verstimmuilg gegen d<^s Flottcntommando hervorgcrllfen. Eille Meldung der Petersliurger Telegraphellagen-tur lx'sagl folgendes- Am U. d. M. traf in der Duma cine Alwrduunn der attiueu Armee ein, dir durch Vermittlung des Abgcordncten i>idlovölij dcnl Vollzligsalis-schnffc dcr Tlima dic in, cincr Vcrsaillnllulvg dcr Sold^^ ten dcr ersten Armee gefaßten Elltschließung überreichte. Die Entschließung besagt n. a.- Nir sind tief betrübt, das; der Militärallöschliß uud dic Arbeiter- nnd Soldateilab-»icordneren ihrc Beschlüsse anf uirsere Arinee ausdelmen. ohne unsere ^listimmuilg lind ohne Billigung dcr provi-sorischcn Regierling, was zahlreiche-Mißverständnisse hervorruft. Wir alle hnbcn dic provisorische Regierling ancr-kailnt und ihr dcn Trcneid gclcistct. Wir wollcil lins anf dem Gcdietc dcr Refornlcn von ihr führen lassen und dic Reformen als bindend betrachten, ausgenommen die militärischen Anordnungen, Bestimmungen nnd Eiltscheid'.iN" gen, die von ihr ansuchen. — In der Sitzung uoin 0. April erklärten die militärischen Vertreter dcr Schlvarzen-Meer-flotte nnd dcr (>^iren nnd im Namen des Ruhmes des Vaterlandes ihr zu Hilfe kommen. Wir dürfen nichr die Augen vor dcr großen Tragweite unseres beträchtlichen Mißerfolges am Etochod verschließen; mög^ cr vielmehr der erste Mahnruf für dicjcnigen fein. die nicht ihre pcrsönliä?cn'Interessen bei Seite stellen wollclt. Vürgcr, alle ans Wert! Las;l alle Strcinqlcilen niken, d«,,K Vaterland ist in Gefahr. Tie bnlgarischo Tclcgrapl>enagentur meldet: O'gen-übcr Mcldlingcn der französischen Presse der Schlrxiz, betreffend angcl'lichc Verhnndluunc» zlvccks Herbeiführung er beiden Ttaatsgebietc dcr öslcl-rcichisch-unanrischcn Monarchie.) Bei der noch zur ^eit dcr Rcgicrung, Baiser Franz Ic>scphs ^. in, Jahre l!N7i erfolgten Regelung der Wappcnfraae lourdc zum ersten, mal der Name ..Österreich" auf Iislcithanicn, sohin allf die im Reichsrate vertretenen .^önigreiäie nnd Bänder, angelandet. Nun ist durch Zirtularverordnung des >lriegs-Nlinijteriuiuc' vom 1. April lU>7 lx'züglich der Bczeich-imnss Österreichs Ul,d Ungarns im schriftlichen Tienstver-kehr der Militärbehörden verfiigt und im Normalverord-nllngsblatte vom 7. April d. I. folgendes betanntgegeben worden.' Nach Mitteilung des t. l. nnd des t. u. Ministerpräsidenten lautet die Bezeichnung der beiden Staatsgebiete dcr österreichisch-ungarischen Monarchie: :> > für txrs österreichische Staatsgebiet! „Österreich" oder „die österreichischen Länder"; li) für das ungarischc Staatsgebiet.- „die Bänder dcr ungarisclicn hcUigcn ,^rmte". Diese Bezeichnlingcn l>aben von nil» an im schriftlichen Diensrvcrtehr allsschliestlich Anwendling zu finden. (Der Namenstag der Kaiserin.) In diesem Mo-nal, lind zllxir am 1^7., luird ,;um erstenmal dcr Namexo-« tag Ihrer Majestät dcr .slaiscrin ^ i l a begangen »oerdeil. Dcr 27. April ist dcr' (^dcnttag dcr l>ciligcn ^ita. ^ita ist lirsprüllglich die Abkürzung des latcinischcn „Taeita" und heiht die Schlveigendc, Stille. Dieser Name ist bei den Italienerinnen nur mehr im Lncchesischcn gebränch-lich, >ue» unsere Kaiserin vor '^5 Jahren in der Villa- Pia« nore bei dein bekannten, zur Provinz nnd Erzdiözese ^ucca gehörigen Seebad Viareggio dc^s Licht dcr Welt erblickte. Santa Zita ist eille der Tchutzhciligenl Luecas. Der be-scheidellcil, von der Bevölkerung innigst verehrten Santa Zita war nur ein Altar ill dcr 5nrche San Arediano geweiht. Bereits im Martyrologium vom Jahre 1K02, das zll, Ncgcnsbura, herailstam, wird gesagt: „Anl 27. April in Lucca in Italien die selige Iungfran Zita, merkwürdig durch den Ruf ihrer Tugenden und Wundertverle, deren Fest Papst Leo X- am 27. April zu feiern bestimmte." Zwischen dem Namcn unserer .Naiserin nnd ihrem begnadeten Walten und Wirken, das von wahrster Nächstenliebe erfüllt ist, besteht eine innere Beziehung. — (Regelung der Schulferien.) Seine Exzellenz der Minister für 5uiltns lind Unterricht l>at angeordnct. das; an dcn Mittelschnlcn, einschließlich dcr MädchenliMen. dann an dcn Lehrer- nnd Lehrerinnenbildungsanstaltcn sowie an kommerziellen und nautischen, Schulen der 4. November zur Feier des Namensfcstcs Seiner Maje« stät des Kaisers, der 27. April zur Feier' dcs Namens-festes Ihrer Majestät der Kaiserin und der !). Mai zur Feier dcs (^cburtsfcstes Ihrer Majestät der Kaiserin «Is Ferialtaae zn gelten haben. Dcr Mburtotag Seiner Majestät des Kaisers <17. August) fällt in dic Hauptferien. Für die Veranstaltung von Schnlferien -am 21. November (Todestag Seiner Majcstät Kaiscr Franz Josephs I.) nnd zur Erinnerung an die Thronbesteigung Seiner Ma-jcstät dcs Kaisers Karl blcibcn die Vcrfunnngcn vorbehalten. Von der Abhaltnna. von Schulfeiern am 2. Dezember (Regierungsantritt weiland Seiner Majestät kaiscr Franz Iosesshs I.) und am Namcnsfest weil. Ihrer Majestät dcr Kaiserin Elisabeth Ml. Novcml>er) wird Abstand genommen. — (Zeitweise Verschiebung der l5inrUlluna.ötermine.) Bekanntlich sind die bei dcn in Österreich stattgefundenen Musterungen, geeignet liefundenen österreichischen und un° garisä^n Landsturmpflichtigen der «ebnrtsjahrgänge 1891 bis einschließlich 1872, lind zwar die in den Jahren 1891 bis einschließlich 1878 Geborenen für den Ili. April 1917, die in den Jahren 1877 bis einschlichlich 1872 Gcborcncn für den 2. Mai 1917 einberufen worden. Da sich im heurigen Jahre infolge der bisherigeil Witterungsvcrhält-nifse der Frühjahrsanbau verzögert, ist eine wenigstens teiltlxnse Verschiebung obiger Einrückungsierminc für die Landwirtschaft zur Notwelüngkeit geworden. Entsprechend dcm Grundsahe, wirtschaftlich begründete Momente im Rahmen der militärischen Bedürfnisse wcitestgehcnd zu berücksichtigen, trägt die Militärverwaltung, angesichts der besonderen Bedeutung der Sichcrstcllung des AnbaneS für die Gesamtwirtschaft des Staates diesem Verhältnis, soweit es die militärischen Interessen angängig erscheinen lassen, tunlichst Rechnung, indem sie verfilgl hat, oaß von den in den Jahren 1891 bis einschließlich 1872 <5>eborenen bci dcn Mnstcrnngen znm Landsturmdicnsl mit der Waffe geeignet befundenen Landsturmpflichtigen mir dic in den Jahren 1891, 1890. 1889. 1888 und 188? (^borenen am 1«. April 1917, die in den Jahren 188(> bis einschließlich 1872 Gcborenen aber erst am 14. Mai U»l7 einHurnclen haben. Die sonstigen Bestimmungen der mit tt/1 bezeichneten Eiubcrufnngstlmdmachung, so insbesondere über die Stunde der Einrückung, das Kommando, zu dcm die Ein-rücknngspflichtigcn einzurücken l)abcn. bleiben anfrcchl. Sowcit Einrücknngspflichtigc, sei es, wcil sie zu spät von dcr Verschiebung der Einrücknng in kenntms gelangt sind, sei es. weil sie lnfolgc Anfgebcns ihrcr Stellung odcr dcrgleicl)en ohne Versorgung sind, obgleich sie nach dcn nllnmehrigen Bestimmungen erst am 11. Mai 1917 einzurückcn hätten, schon frülfer einrücken, sind über ihren Wunsch in dcr attivcn, Dienstleistimg zu belassen. Anderseits werden zn den ursprünglich verlaulliarteii Terminen Eingerückte der (^eburlsjahrgänge 188ei der Präsentierliug zn Bewachungsdien-steil geloidlnetell odcr znm Landsturmdicnst ohne Waffe geeignet klassifizierte!! am l1? znr Elnrückung gelangenlX'n Landstucmpflichligen dcr ^burtc'iahrgäilge l89l bis einschließlich ,887. »oclche selbständige Landlvirle sind, luerden besmidere Anordnungen getroffen. — (Kricnsnus.icichllunn.) Seine Majestät dcr Kai fcr lM dem Landslurmingenieurlentnanl Milan von 5 nkl je. im Zivil Professor der StaalsgewerbeschuU- in Lail»ach, sowie deni Landsturmoberleulnant Moritz Te-desto beim hiesigen (^ar!iiso»!?spltale dat denl Oberärzte im Vcrliältnissc der Evidenz Dr. 2ivlo Lapajnc beim LstEB 507 das Rittcrtrenz des Franz Joseph-Ordens mit dcr Kricgsdekoration und dcn Schlvertern verliehen. — (Kneffsauszeichnnng.) Wie wir cmcm Feldpost-liriefe entnehmen, wurden unlängst über 4l) Pioniere der osterreichischlingarischcn Kompanie, die an dem bm'lhm ten Donallübergnnge Macl:nscns bei Sistov m'ttgewirtt halten, durch Taftfertcilomuhaille,, ausssezcichncr. Unter d«>l Telmnerten bchuld sich auch ein Sohn ocs Herrn Laibacher Primararztes Dr. Gressori.-, Fähnrich Fedm (^ r c> ss o,r i, <-,, dcr di? Silberne TapferkeilsmeoaM zweiter Masse erhielt. — (Auszeichnunnen vonl iliotcn Kreuze., Scinc Majestät dcr Kaiser HM dein Kanzleiossizial Anton Iaqodic und dem Rcchunnqü-reui'.ocnten Ferdinand Stau dach er, beide» in ^iaibach, in Ancrtcnnung be^ sonders verdienstvollen Wirkens in der Ostcrnichischen Ocsellschaft vom, Rotcn Kreuze das ftricssskrcuz für ,^> vllvcrdienste dölUer blasse verliehen. -- (MilitärifcheK.) Dic Fähnriche dcs Landwchr-insantericregiments Nr. 2? Michael Baloh und Ado Fettich-Franfheim, Absolventen dcs hiesigen Ersten Staatsghmnasinms, wurden zcu Lclilnantcn befördcrt. — >as derzeitige Rathaus aufgeführt wurde, lvar schon im Iahve 1484 das erste, von. anderen Häusern vollkommen isolierte Stadtl>ans erstanden, das jedoch im Laufe der Zeit bau» fällig geworden lvar und im Jahre 1717 abgetragen werden mußte. Das gegenwärtige Rathans soll in, dcr nächsten, Zeit entsprechend restauriert und dieses prächtige Wahrzeichen der Landeshauptstadt Laibach noch unseren Nachkommen erhalten bleiben. ^ (Dem Deutschen ztrietMuaisenschah) habm ferner in der letzten Zeit Beiträge gespendet: der Verrm der Deutschen aus Gottschee in Wien w K; Herr Ober-inspcttor Franz Grundner 10 K; die Frauenortsgruppe dcs Teutschen Schlilvcrcines in Laitiach ans dcm Erträgnisse des Wohltätinlcitsabends am 11. Februar 70U Kronen; die erste Klasse des Swatsssymnasiums mit deutscher Unterrichtssprache in Laibach 25 5k; anstatt Kranzspenden für Verstorbene und «Is GedächtnissfteN' den haben gewidmet: Herr (5. I. Haumnn 1'.') K; Herr Mcdizinalrat Dr. Robert Pwssinag^ 25 K; Herr und Frau Gustav Eaer ^0 .tt; Herr Lentnant Hans Ritter von Schoeppl .'!0 K; Frau Renate nnd Fräulein Edith Vock 40 K; die Familien Schmidt und Smole 20 K; Laibllchcr Zeitung Nr. 81_______________ ________531_______________ 10. April 1917 Fmu Celma Terdina 20 K; Fra» (5ril>a Tchustcr 20 «: die Familie Tschech 20 .^t; Herr Julius Elberl 20 5t; die .Herren Ferdinand und Dr. Joses Slandachcr 5i0 K; Herr Bantoirettov Josef Luckmann 50 K; Hcl, Dr. Ferdinand Egcr 20 K; Herr Lcoftuld Burner .jl> K; .Herr Dirctlor Ferdinand Schiillcr (Cammlnng) ll0 51; Herr nnd Fra,» Franz Galle ->0 K; Herr Alber' Samassa l'0 ze, zusammen N5)5 K. Mit deil ,l,ioher ausgewiesenen 10. lM K' beträgt das bisherig Ergebnis der Tnnnn' lung 41.45)8 Ü. »eneralstal,i'0l>ersi Larisch leiden Herr lind ,^-ra» Peler dosier !!<> >>. und >xrr und ,^rali Dr. ^ritz luckmann 20 ,<,t. fiir den ^abedienst gespendel. ^Klanznl'lösunqen.) Frau Eugenic ?1l n s p i hat ansla.lt einer Wumcnspcnde für die verstorbene Frau Pmllinc V>nrgstaller den Betrag von W 5t wciter^ Herr und Frali Apotheker Richard Su^nit anstatt eines Kranzes snr die verslorbeiic Frau Major Kkw ^ag^ir "on Tannval dcu Beiiag oo» '.<> ,^l dein (5!,sal,'eth-5ti» ^'rspil.il geN'idnict. ^ i(5rrichtulln einco ^rirtt^n'li!,enni»<^.> Tpall.>,,al dec> ^in,;en,',vereincc' in ^aibach dnl in ^l- Vrii ol> ^ailxich ci,, cinslöckigec' Wobnlianc- slnnl l^nr-ll'>> tiinflich orworde» und wird dorlsclbst noch im valise des lmnmenden ^omlucrs dli<> ersle ,^r!egi'>0lnslN!is»l des ^i>>,',('»,',^^x'i>>c^ eröffne». (Die Vcrpartuuss der Feldvoslpateic.» Trotz der »vicderholte» Einschärfn»«, der einfchlägigcn Bestimm»» >'l'N wilden noch immer seicht verderbliche Lcl'cnsmiücl i'i Fcldftostpnlct^n versendet. Dcm Publilum wird den, nach nrucrdiu^s im eigene» ^nleresfe die Befolgung der bezüglichen Voi16)listc» nnheqele^l. Vc, diesem ^>l,«lasse il^ird »och l'csoudel^ darauf anfmerlsom ^emachl, das; auch die Verpaclnng der Feldftoslpatcle uleistcuc? uichl enl sprich! und zur Vc^poctunsl noch inuaer niinderwerlisie ll,»hnllliunen idünncs Papiev odcr Zeilunqvpapier) oder viel zu schwache Holzlislchr» vrrn'endel weroeu, Ta so illaugelhnjl vl,i,pllcttc Tcndunnc» wahrend der Vesur dcrnn^. leichl axsnrrissen oder ein^cdrüctt «ucrden nnd in sul,icdessen Iühallölinl'isl.!» iu besonderem Muße cm^ s,e>ehl sind, wittd ^,H Pul>l!t!nm aüsiicfordcil, die de stelirli^en Vliftacknnl^Hoorschlislen lü>s d>av <>!ewisscn huslesle einzuhalten. Milcht vorschrisismäfti»-, uerpattle Fcldposiftatclc werdcil v»n Puslämlern lmn^lisichuich von der Annahme aus^cschloffen w.'i!>«,<>. ^Paleturrkhr nnch dem ^l»<>>ln»de.» Von mm an nmfi jedem Pateie (Poslftatcle oder Posismchliliiclc) nach dcm Mölande eine resoildere Vcssleitadrcsse licin,e^cl>en werden. Tic Versendung mehrerer Palrlc in einer Vc llleiladrcsse ist üis aus weitelee' nicht a,csl>atlrt, — iZur Veftcllnn^ der Frül,ial)rofel0nrbeitrn.» Ler ^andcsschulrat für ^trniu hat angeordnet, das; auch heuer alle erforderlichen (5rleichl<'l',i!MN im Schnldesuchc in der Zeit der Frühjahrg und spalten landN'irlichasllich.'n ''lrlxiten gewährt werden sollen. Die Ort^schullälc sind l^eiechl,!^, für landn'irtschaslliäic Arbeit.u seeeigncle Schüler vom Cchnlli^snche zu besteicu,, ersorocrlichen sails den Täiulunlcrrichl nl»zntiiizcn nnd znr ,'^'il drin ttcnder Arbeiten, d^n Uilterricht nl»erhaupl ei,izuslcllcu. Die Lehrer an Vollb und Bürgerschule» habei, die nol >r!.'nd^cn Arbeiten tunlichst z» föld?ni und lxi den (5ln^cfo!nm,i sfioin'n ciilspi echend miizmvnscn. Ebcnso l'nben die DircNioncn der Mittelschulen fiir oic Zeit der biingendslen lmldnnrtsäiafllichen ^lch«ilcn dic Schiller ^om Tchulbcsuche zu befreien, damit sie zu Hause lie! drr Verlichlung von landwirtsä)ast/ichcn Arbeiten mit' helfen tnimcn. i>,r,;igilihristec' ^nbilänl,, iin Mitlelschnldienste li» den 3li'l-<>innmsien in ^i!!,'. ^ai^ nach lind ^tndolfc>>>.x'rl. — (Vl>m ^ultoschnldicnfte.» T^r l. l. V Znicr Martha R e i 6) znr Snpftlenti» an der Volto-schule >» Lnsttal bestellt. - «Au«? der Lail'nchcr Diözese.! Tein Tpiritnal lx'i den llrsnüneriiinen in Bischösset. Herrn >larl (Ic r i n, wnrdc lX'r Tik'I fürstlnschöflicher g<'istliä>er Na! verliehen. - lSccho Söhne im Felde.) Der Besitzer Thomas U l, a r in GöMä) bei Vc',sschn.uplä!.le» besmde». ei der Zen-lratlommission um AnsMic von neue» Brollarlcn vor i»il der Begründung, das; ihnen die Vrottmlc» in Verlust gcralcn seien. Tatsache ist, oaß fich die Parteien ,»eijl nur deshalb oiefer Ausrede bedienen, um auf Willige Weise die doppelte Anzahl von Vroilmten zu er-yaUen. Tolchc Ätnnipulalionen siud streng zu venntei len. Vo» »un an gelange» leine neuen Narlc» »lehr zur '.'lus^ale, snllü eine Partei u»> solche mit der obigen AilSrcdc ansuchen sollte. ^ Die stüdlischc Äpprooisionie-rung nxirzix in dic Lag? 'onsctzl', alich in dc» restlichen Bezirke» Hcidenmchl »äz>u^bc». Die Abgnbc erfolgt in der nächslen Brotwochc. - Infolge Intervention des Pi!isid,n:»s der städtischen Aftftrovisioniernng sind acht Waggons >.loch»!ehl (^»crslcniehl) an. Layer, die le,cht z>vci»ml zur Verteilung gelangen. — Im März wurden vo» der Äpprovisioincrung 1(>0.000 iKler verteilt. Vor riitig sind noch über 100.000 Stuck, die diese Woche in allen MicgsverlmlfÖstellcn adgcscyl werden. Der Vcr-teilüngsplan befindet sich an anderer TleUe. -^ Die Versorgung Laibnchö nut Zchlachwieh gcstavichl vcUoren Hut. Deshalb i>ch sich die ^lpplouHonierxng bemüssigzl, i» den (Gasthäusern den Verbrauch a» Nindj^isch beträchtlich einznschränten. Änch bcii» .^albsleiscl) ist die Nachfrage stcls gröfirr als die Vonäle. Vom Marllinspellorute wurde verfügt, daß der Flcischmarlt in der Tchulallee crft von 8 Uhr an geöffnet ist. Bis duhin lMcn die Fleischhauer ihr Fleisch für den Ktleinvkrlauf bereitstellen. Strenge wird auch darauf gcsche», daß da^ Kalbfleisch im Dclallvertauf s.bigcgcben nnrd. Die Gastwirte erhalte» kio zur Behebung des jetzigen Mangels lein Kalbfleisch; sie tonnen jedoch ans besondere Änwcisnngen in der Appro--vi^lonicl>.inaös''.>?is!chbant 3chwcineslei.sch beziehen. — Tlatt macht sich der Milchmangcl füyllmr. — Von der Applovisionicning wurden in den ersten Tagen dieses Monats an 1)00 arM Fainilien zu bedeutend ermäßigten Preisen größere Lcbensmitlclmrngen uerabsolgl, und zwar ll>09 Kilo Hirsebrei, 1540 Kilo Flsolen. 7000 Eier, 'ik? .Uilo Fett, .^5) Kilo Talg, 4«? KUo «Heselch-tes und 477 K :").^ H bezahlt, so daß aus de», Appromsioniernngssonds für arine Voltöfchichten der Actrag von l^.825 K Ul H entnommen werden mußte. lc—. - (('icruerteilllllstilplan.) Tic stiidlischc Äpprovijiome-rung wird im X!»r!<'gsl»erttriensver. lanfsftclle am Alten Marttc. Dienstag vormitiags !:>ir. ^. »»riensrx'rta»f6stellc Nömerstraße Nr. 5>. Ticns-<, nochmiltags Nr. 17-Donncrswg vorinitwas Nr. 1K. — Fünfter Nczirl: Kriegs' Verkaufsstelle Maria Theresienstrahc. Dinistay vormil. tags Nr. 10, nachmittags Nr. ^'-. Mittwoch vormittags Nr. 21, nachmitlaas ^-. ^> li,ib 2!i. - Techster ^zirt: >triegsvertalifsst»ri<'gsvertaufsstMe in Nntcr-5i5la. Celov^la cesta ! niichst der »irche,. Tienslag vormittags Nr. 2f», nachmülciaS Nr. ,^s>- Mitlioocli vorniitla^ Nr. A1. nachminags Nr. ,^2-Tonnerslaa, oornuttli^ Nr. :'/>. - '.'lchlc'i- ^-.zirtl ^ries,^-verfaufsftelle in der Schulallec im Mahrfchen >>anse. Millwoch vormillngs Nr. :ii. nachmiltaas Nr. :<'>; Toi,' ner^iag vormiltags Nr. lil», nachinillags Nr. .^7; ^reiw^ vormillags Nr. !^, ilachuiiilaas Nr. ,'^j nnd ^l». — N<ün^ lev Bl',',irt: ,^riegsvert,n>sstelle am Allen Mart!. ?on>,!nl»»,c nuf dr», Mornslr.» ^n ixn l^h' >!,!! Taacn »'nr!x' l>ei den Besitzern ans dem Moorgrnnde vml jemandem die Milclxinfnahme mil dein Bemerten vorgenommen, das; von lilermonlng an die „Mlelarsta ^ve^n v Ljnbljani" die vorrätige Milch linftmifen n,'erd^', lrx'ö. halb die Besitzer die Milch^nfnhr in die Tladl einstlllei» solle». Ter fraglicht' Fall wurde von der städlisctien ^'lppll) l'isioniernng linlcrsllcht nnd ddlx'i feslgeslelll, dai; die na»pl nicht gepllnll. Tie ^' sitzrr mögell txrl^r ihlc Milch uueutwegl auch lernerhin ihren bunden in ^aibach ins Hans stellen. te . - iTie (^cnofscnfchllft der Echneidel, Tchneiderin-ucn, Kürschner und Hnndfchulimnchcr i« Malbuch) hält Tonnlag tX'n Iü. d. M. lim U! lll>r vulinilla^l, iin Saale deo „^!otodels5i dom". >lo>ncnst»)glisse, ihre ordenllicho ,s>invlversamml»ng al>. - <<^ewelbcbewenunq >n ^aibach.» Im März wur> den !2 Betriebe angemeldel und t7 Vellicbe aufgelassc», bezw. anheimgesagi. Angemeldet wurden folgende Bc-liilde: 5iarl Fischcr, Gemischtwarenhandlung, Hcssel-s!iaße l; Martin Nuzno^nil, Hanbelsaacntur, Slom^el gnsse 7; Johann ^usler^i-', Landee>prodllllen nno Schweinchnndel, Ilovica I.j; Maria Vindi^ar, Handel mit kllämer, Kurz- uno Galanlerieiuare», Älter Muitt' Nr. l5>; Frnnzisw lommifsio», Prc^erem.afse N>, lj; H»go Uhlir, Verlag von Ansichslnricn ll»d Bii ste», Gcrichtsgafse 5. - Abgemeldet wurden folgende Betriebe: August ^lof, Tchuhmacheiei, Nönierstraßc !i; Franz Seunig, Handelsagentur, Muricnplatz 2; uVid Bratov/, Handel mit Möbeln, koffern und Kleider», Älter Martt 4; Primus Cusfermann, Schneiderei, III' dcngafsc ^-. Joses Matzen, Handel mit Mm?ral'ölpil>-tmlien und Putzstoffcn cn gros, Tndbahnstrnß'- 7- ^; ! Von heule 10. bis v* M ^^tfk I ¦ Donnerstag 12.: 1107 IwlQTlTI ™ 1 {¦--i----------^ UC1 1U(U111 . r----------1-^ L?!??J.B.?[J a m „— L?lüLLdMi 8 ^^mtmm I I ^h ^^ I || J^ || ^W Aus der berühmten amerika- ¦ I W^HS UVlJ wk * ^f^wU nischen Serie mit | i p^y ________ Robert Warwick I Laibacher Zeitung Nr. 81 532 _______________________10. April 1917 Hugo Uhlir, Verlag von Kunstcmsichts karten und Büsten, Gerichtsgasse 5; Pauline Necknagel, Kunstblumenhandel, Nathausplatz 3; Angela Ruprecht, Mo<>isungcwcrl>c, NöiMrsN'lltze 7; Pauline RecknaOel, Mod ist,inge>v erbe, Rathausplatz 3: Andreas Kokalj, Tischlerei ^Parlettcu-legerei), Maria Theresienstraße 13; Franz Thoman, Pcrgoldergewei'lic, Valuasorplal^ l; Maria (5url ^ Ka-loline .Nodelja, Obstverlauf, Wiener Straße l'>; Ka^ roline Kodclja, vcrchel. Senü^, ztastanienrösterei und -ucrfauf, Wicnerstraßc 15>: Amalia Iane^ir, uerchcl. Trobee, Obstuertmif, PogM-arplatz; Johann Ielar, Wagiicrci, Römerslraße 11; Josef Palend, Ichneidere',, Seminargassc 4; Georg 5tml 3zell, Tcbließ^ und Wach-Gesellschaft am Südbnhnhofc, Tüdbahnstraße 1. — , u.a. auch bei Tt. Peter in Laibach, dann als Pfarrer in Tobrava bci ,^ropp lind in Ästling geluirtl, bic! er schließlich, in den Rul>eftand .getreteil, dauernd in >trainburg niederlief;. ?as Leichen« begängnis iuird ül>er,norgen nni Ixill' II Uhr vormittags stattfinden. — «Plötzlich gestorben.) Am ^stersonnlag gege» halb 7 Uhr abends stürzte an der Ecle der Mitlo^i^strasie lind der Talmatingasse der im Jahre 1>>58 in (^,örz gedorene. lveitbelannte Obst und >3üdfrüchtenhändler Marino Tore lli, zuletzt wohnl^fl in Lailiach, plötzlich ohnmächtig znsainincn. Er wurde in eineil mihen Hunöslnr gebrach!, >uo ma» ihm die erstc Hilfe'zuteil lverden lieft. T'och verblieben alle Wiederbelebungsverfliche vergeblich und zwei herlx'igerufcne, Ärzte tonnten nur mehr den infolge (^. hirnschlageo eingelreteiien, Tod feststellen. — »Teltchmordurlsuch einer Lnibattierin.» ^ln Fiume l>at die aus Laibach gelnirtigc ^ ^ahre alte Barbara M c -jttc, die schon seit längerer ^eit an einer unheilbaren .Urailthcit leidet, einen Telbstmordverslich verübt. Tie sties; sich ein scharfes Messer in die Brust. Tie Verletzung ist ztvar schier, doch dürfte die ^ebensül'erdriissige a'n Lilien erliallen bleiben. Dno „i>'entrnl" .^inll >,n Laudesthenlcr bringt diese Woche zlvei hochinteressant,,' ^l'eliigseilen: l>elile begil,,il dl^>? (^a'stspiel der berühinlen zvilmtragödin Mnlia (5aim> iin ergreifeilden Traina „Tic Hichterin uuf Tuluin«) Holm". Freitag ist Premiere des nlos,c» ^liseu ^il,»,..,: Terje Vi«en, ,mch dem gleichnamigen (Gedichte von Heni.il Ibsen. Der Film wurde von der I'lordisl-Film^omp. ausgeführt. Nlüx'll Warwick, der neue itinostar, die Sympathie der Kinobesucher, echält im Filin „Der Ätnnn dcs Ta-flco" eine neue Parnderolle. Dieser Fil>n wird von heule bis Domieröwa, i»i .^i,»li ^oeal zur AuffiihruiN) gelan-gen. Tie betcmntc bcsle Qualität aller bisher gezeigten Filme der großen aincrita'uscheu Eerie sichert auch die-sein Film unbestrittenen ürfolg. — Freitag großer 3ou. .dcralxnd mit dem ausgezeichneten Film „Die Frage ,,„ t>ao Schicksal". — Samstag „Homunluluo (5»oc". Theater, Kunst und Literatur. — Kaiser Frnn,; Iojcplj Iul'ilnum?tl,cntcr.> „'-'N^ Wien", Operette von 0>. »adelbnrg und 7>. ^ildelni. ^iu-sil nach Motiven von Ioft'f Lanner von ^,nil Tler». — 2chon der Name „Alt-Wi^n" wcctl liel'liche und verlraule Bilder aus der Oiritlparzcr- und Tchubcrt^eil, wie sie sonderl'arerwcise in unserer nervöseil ^eit wieder Mode n.'ird. (5s ist <,'M>as aichcimelnd VXinüiliches, dessen roinan« lisch<'in '>niber i>: ^icuxind und Ton man sich nichl lricht entzieht, loenn eo nur aut v^-rwcnlX't wird. />n diesem ,>UW ist die Verlegung der .'dandlung in die ^<.'it von 1^40 allerdings kaum !.»egründ<'t. doch gibt dies belegen-l>.'!t, cinige Motive, ja den ganzen Sünbrunnernxilzerein,;nziehen, »ucs-^'lb dl^s Stück tühn und stolz „eine Operette von Ioftf Lanner" genQnnt wird. Sonst tann dic Musit ^u den ^or-spiele»! und im Gcsang tauin Anspruch auf grosse Originalität und prickl.'Indcu :)leiz (.rhcben. Manche Süllen Wirten geradezu ermüdend. Toch nx'is^ das tolle Turchcin-ander am Ende dcs zivilen ^lltes, gelungene Bühnenbilder und eine ftotl,.' Tarbictung. dics alles wieder gut zu inachen. Häufige Aufführu>lgc,i liud zahlreiche Proben Ix--Wirten ciil sicheres und anregendes ^usammenspiel, cin bühuenfüllender Chor, dessen Stimmen freilich gelegentlich etwas hart tlangen. bringt Lebcn in die Bude. Tie Darstellung am 6. d. M. war flüssig und von g»!em Humor getragn. Ti^ gräfllcl>eu Geschwister, der jovial.', g^mülli^, dabei aber doch adelöstolzc ^iraf uon Tukiug l.v> lvaren init gulell Strichen wirtung^ voll gczeichnct. Comtesse Fclizilao (Frl. Filsen, er. freute durch ihre angenehme Ziimine und guten (''.esang^ vortrag. Sie bildet auch menschlich den Ul«rgang z>i der derberen Aollopartci, als deren gelungensten darstellet sann '^erlreter wir Herrn Spielleiter Olschinsti nennen müssen. Er war in Mäste. Spiel, Tanz und Vovt in jede», ^uge tomisch, einheitlich und echl. Tabei lulirde er anch von der derb gezeichneten Tali-Tant lFräulein Sappe> wirtsam unlersti'cht. ^as „rührende" (Gegenstück bot der „l)(Uschcte" Stöckel des Herrn S ichra. ^um Schlüsse, aber nicht znlctzt sei des fröhlichen Tchwälbleins. der Lim Stöckl gedacht. Frl. T i r sch stattete diese allerdings an sich sehr dantbare .Nolle init viel Temperament nnd Farbe aus, war beweglich und anmutig in Spiel nnd Tanz und erfreute durch eine wohlgcbildete, umfangreiche, und kräftige Stimme, '.'luch der deutlichen Aussprache sei lobend Erlvähnung getmi. v,hr ^»cgcnspieler, der flolle Slelzer »Herr Oberrcnnerj erfreute durch gute Darstellung und eine sehr warme, klangreiche Tlimme. Manchmal freilich wirlten diese Stimnu.'!!, auch im (5hor, fiir das Baiser Franz Ioseph-^ubilmimstheater etir^s .',u start und laut. Man sieht, dasz i>ie TarfteNer an eine grö-szere Vnhne und andere ^iaunuoirlung geiuöhnl sind, doch wird sich die ^n^iassung <1» iX'n hiejigen liescheideüeren )1iaum Niohl l>«Ud finden. Tas Orchester unter Herrn Fnn ten st eins musitcnischer Leilimg halle, zum Teile ans einheimischen Kräften bestehend, die schwere Ausgabe, sich in ein bereits eingeübtes ^nsainmenspiel einzusügen, luas schoir im ersten versuch N'oh! gelungen 1st. Tac' volle ,H sendete reichlichen, verdienten Beifall. T lll^". i,li.,ilich fast um 11 llhr, zu Ende. Eine mög>lichst genaue ','lngiibe des^ Endes wäre im Interesse txr Wartenden sehr er-lmlnschl. 2r. Ganter. Der Krieg. Telegramme des N. N. Helegraphen - Aorre spondenz Murenuo. Oesterreich-Ungarn. Von den Kriegsschauplätzen. Wien, 7. April. Amlllch luild be»laulbarll 7. ^,'lpril. Ostlicher MicnosclMiftlal).' 7>„ fteu ^nldllnpatl,e»l »md südlich uun Tlaniolnil slirsnil russische Anitliwm^nl!' tcilunnen vcrneblich «r«",, „.lscic V,nil!» vor. ^'ln vielen Ztcllc,» ^orfeldgeplnnlel. ^wlieni,chcr »>w südösl licher ztriegöschaupla^: Kcine l>esondercn (vreiffnissc. Der Stellvertreter des Chefs des Henerülstabeö: von Höfer, FML. Wien, 8. April. Amtlich noird ucrslaulbart: 8. April. Östlicher ttricMchanplcch: ^n den Waldtalpnthcn „nd in Oftnalizicn lebhafte ^nfall-terittiitinteit. Italien, scher und südöstlicher ttriegsschauplah.' N»n>cländrll. Tcr Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: o. Hüfer, Feldmarschalleutnant. Wien, 9. April. Amtlich wird ueqlautbarl: !'. April. Östlicher Kiriegsschlluplalj: !^ei der Heercssslnppe des (^cneralfcldnmrschalli> vun Mnäcnscn lnnchtcn nöldlich lwn Focsani Etojitnlppo Ui ('llfangene und zwei Ma-schincnffcwchre ein. liegen dir Frunl dro e»jencralul,cr s"!ef suhlten an mehreren Stellen rusji» sä)« AufNiirmln.6al»tcil,!na.c» erstelini^ios vur. Weiter nördlich nichio uun ^clnn«. ^wlienischer und süd östlicher ^ricgoschalipla^ ^iichto ^csundcrcci zn melocn. Ter Ctcllvertrcler dco ^ly-'f-Z de^ Gencralslalieö: uon Höfe r, FML. bericht dco ltnlicnischc» (^cnrrnljinl».,'?. Wir», !'. :>lpril. ^lus dein >niegspressequartier wird gemeldet.' Feindlicher italienischer (^eneralstabsbericht vo',>: «. d. W.: Ge»i.'öhn'liche Tätigtcit der widerseitige» Artillerien. Tie unsrige führle ein ^erstürungsfeuer alis militärische Anlagen bei Mori > Lagarina-Tal) aus. Im verlaufe eiucs nächtlichen Naido warfen uusere Flieger ungefähr eine Tonne Explosivstoffe auf Baracken und Depots des Feindes bei Nifenberger und Masai im Bra-nizza-Tale ,Frigido). Obloohl sie vo» den feindlichen V!l> >oehr-B llnt.lbrcchunffcn in uM'elmindcrier Heftissleit nn. Im (Gebiet bcidcrscilo der >3lin,>nr mehrere l^rfrchir llei ncr Alitcilunffcn. Tie Hlnn^osc« lieschusscn Tt. Quentin. Bei iiaffn-.ir., nordüsUich von Hom'uno, scheiterte rin französischer Vorstoft. Vänss? der ''lisnc „nd dc»> Ai<.icd!»äl>cn l,'.'i Snpigueul wnrde ucilustreich nl" gewiesen. Dnrch Fliegeranfnuhmen festgestelllc Aalte, ricn, Mnnitiunostapel, Befcsiissnngonlüagen und lhol" achtete Tlllppenanslnn»»,lnnssen «i, Neinw wurocn vun nns nnter WillllNssofeucr genommen. )„ d?n Argonnen N'nrdcn feindliche (sssxndllil^.'trnppo vcrtticdcn. Auf dem linlen Man<<-Nfer griffen nach starker Feüervorbe-teilllng frnnzüsischc ^»Unillunc am Walde uun Malan» conrt dreimal, aber stctü vcrgel'lich nn. Um Artillerie' beobacht,,,.',, nnd Aufllärnng ,',u erzwingen, setie» die ^essnrr stall?, zusaminen^efailtc ^»ijtstreitllnfle ein; sie erlitten schwere Vcrlnste. Mehrcle der feindlichen (»k schwadcr lönncn nlc> vernichtet gelten. Lentmmt Vvß schoß sein ^4. Flunzcng, Lentnnnt u. ^«rtiab vier Kenner i,n Lufttnmpf nl>. Zwischen Toisfons nnd »irims ütttelünhl» der Feind eincn cinlieitlichcn Angriff nc,;rn unsere n» dieser ^lvnt stehenden ^csselbnllun«. Durch schnell einsetzcndrs Abwehrfeuer „nd Eingteifen unscltr Jagdstaffeln hatte der ^lcssnel nicht den ncwnnfchtcn (ßr-folst: n„r zwei Valluno wnrden abgeschossen; ihre Beol, »achter landeten im Fallschirm. Die ^lea.ncr verloren «c« slern ^l Flunzenstc, davon in i.'„ftlnmpfc» :D, dnrch At'wchrlnnune,, >!, dmch ^'uilnnd„Nss hinter nnscrcn Linien .'j, ferner dnrch Lnftnngriss eine» Fessellmll,in. ^i,«f nnsrrcr Flieger sind nicht z„tm deö e>iene.ralol)ersteil ^izhclzog ^oses: ^n den '^.lldlarpallien ,,„d den ^renz l,erqen der Moldall vielfach Aorfrl dye fechte. Heeren glüppe oe^> Generalseldmarschallö von Mucteusc»: .^icinc V«„drl„nn der Lage. - Mazedonische Front: Zwischen ^ardln »»nd Tonn» Tee tnuschlcn die En^lnndrr nach stalle»» Flcncr d„lch >t»»»nnndo. und Hur»ar„fe rinen Annrisf uor. Unser Velnichlnngojcner laa. will„n„ovoll ans den beseht erlnnnlcn feindlichen l^rävcn. Tcr (irsle e>»eueralquartier!ncislcr: voni L^ udcndorf s. Vlrli«, «. April. Dab WolffÄmreau meldet: l^ro-sic<> Hauptquartier, ^. April. Westlicher .^licg^schau' plnl^: ^inhe der ziiistr und in, Wl,tslhlNlr.Bo«el, fließen »ach heftiner Fenewolbereitling n» .»ehrere« H^lli:n (icfa»a.cnc in »nscrcr Hand blie-bl», av«cwiesen, worden. An der Alluis Flom w«i die .^anlpftiitissteit neringer nlo in den lel'len Tagc«. ^m 3u!N»>c ^icliiet „nlerhiclt der Feind, ul, l><)ses: ^n den ^aldlarpathc,: lirachten crfolssleiche Ttrcifcn unselcr 3tur»,tr„ppo nuo den mehr fach früher zerstörten lussische» 3lcllu»a.rn »ber ^0 (^lc« fa»iicne und einige Maschinengewehre ein. Heeresgruppe des ^euemlscldinarschalls von Maclcnsen: .«cinc Änderung der «ane. Mazedonische Front: Auf dem Oft» ufer des Vardar hielt unser Vernichtn,»a,ofeuc!l einen cnsslischen Annriff nieder. Vma.u^schaueniie 1l>e!!,','le,!in'llli!!!!<, oe,. Lus!stre,l, lrästc, Vervollt'oinmuung des Flugzeugbaues aus C>nund oer am Feinde und in der Heimal gcsannnelten (irsah-uingon, Tchulung ver Vcobachu'r für Artillerie und Infanterie, Erhaltung des bewährten Angriffsgeistes nn sorer Kampfflieger halien im März große Erfolge gc^ zeitigt. Auch die Flugabwchrgeschi'che haben daran wesentlichen Anteil. Unfere Gegner, darmilcr auch die schon lange vor Erklärung des .^rieg'?zustan,des im französischen Flugwesen oer^clemu Ainerifanei haben im Westen, Osten und auf dem Balkan Ml Flugzeuge und >9 Fesselballons durch unsere Angriffs- uud Al'wchrmiltcl verlobn. Hicvon sino durch ^uslangriff !4.j Flugzeuge und die l!) Balloii^, ourch Feuer von der Erde ^!) Flug' zeuge abgeschossen warden, .i feindliche Flugzeuge durch unsn'iwillige Landung hinter den ^iuic» in unseren Äc" sitz gctoiinueu. Tcr deutsche Berlusl belW^t -^'» Fluss' .zeuge, leinen FessellM^,. Der Ersle l^cneralglinriiel-meister: von Lud end or ff. Laibachcr Zeitung Nr. 8 l______________________________533_______________ 10. April 1917 Berlin, 9. April. Das WolssMlreau meldet: Kro hes Hauptquartier, 9. April. Westlicher Kriegssch-iu-Plntz: Hecresgnlppc, des Kronprinzen Nupprccht. Zwischen Lens und Acuvillc Fitassc südlich uun Mras erreichte der Artillery lamps astern wieder nroszc Hcf-tintrit. Seit heute vormlttaa.5 ift ,mch mchistnndisscm. ftnrlstcm Trommelfeuer dir Tchlaclit bei Arrao i,n <^ang. ^l" Gebiet Mischen dr» von Albert nuf (>l»ndlll»tciluna.rn zurilltgeschiaften- worden. Frout des (^nicralobcrstcn Erzherzog Josef: In den ^aldlarpa» tl»cn hat bei ttnltcrültfall starles Tchnectreibeu rinncsehl. .Veslc^gruppc deö ^icncmlfcldmarschall^ v. Mackens.'n: Nördlich vml Foc«?ani drangen nach lurz»cr Feuervor. l'ereitunss unsere Stoßtrupps in die russische Ttcllunss bei Fau«i cin, zerstörten die Gräben und lehrten ,nil 4N f^efnnstcnen und drei Maschin)?n^ew jährig-Fneiwilliger (5!leftro»oärt!er Nychniann und Ein^ iädrig-Frciwilligcr Stabseleftrolvärtcr Weiichauser. Cin deutschem Torpedoboot versenkt. Perlin, 9, April. Das WM Bureau meldet: Unser Torpedoboot „G ^!^" ist in der Nacht vom ?. zum Kten April vor der Flandrischen Küste von einem feindlichen WBoot durch Torpcdoschnß vcrsenlt worden. Die Be sa^nnst konnte größtenteils gerettet weiden. Der (5hes dee Admirnlstalies der Marine. Auszcichnunncn deutscher Hlicn.cr. Vcrlin, l». April. Das Wolff-Burean meldet: Der ^aifcr hat dein kommandierenden General der Lnftstrcit-lräfte. Generalleutnant von Höpncr. dem (5hcf ocs ^neraistabcs der Luftstreitträftc Olicrstlclltn,nlt Thom so« und den, Leutnant der Mescrde Wrnz vcm der Ia^tafft!! Völckc den Orden Pour l< insrite vcrlietien. Dbrrlcutlmnt Fr<>ih<'rr von N > ch l I, o f,.'n vom lllam'ü ^Mmsnt Nr. 1 ist ^iiin Nil!„n'isi<-v In'fördcrl wordcn. Oin cunlischcs Tcmcuti. Vondon, 8. April. (Neutcr.) Tic Admiralität ^il,t l,<'» tonnt: Im deiltscl)en Presscdk-nst vom 1. April wird I>c-^upt^t, tx^ rin cnsslischer Hilfslreu.zcr von «l)N0 Tonnen ^kch cin dcnlschcö Unterseeboot im März vcrsenlt worden ^' ^6 ist fein ennlisä)cr oold<'n. Di<-Tatsche, Behauptung ift wie gcwöhulich cinc ftlatte ErfiN' ^Unp. ^.^ ^.^, ^,^ WoIff«Burc,» Revision dee Parteiprossranlmcö bezü«' lich dcc> politisclfl'ii Regimes in Rußland; ^i., die tonsti' lnicrende Versammlung-, .'!.) dic .Faltung der Parici dc-,)iisslicli dcs .^ricsscs'. 1.» die Aararfragc. Tie provisoriscl),.' Rean'rnng l>li< die Einsehuny ciner besonderen Commission ,zur An^arl.>cilnng einer Wadlordnnnn für die l>cvor-stellende tonstitnierende ^ersa-mlnlnnn angeordnet. Tic Commission wird ans Specialisten dei> politisclien Nech te«. Vertretern der staatlichen WissensclMt und anderen sachverständigen Persönlichkeiten, die den lfauptsüchlich-sten russischen Parteien angehören. .^nsammenaeseht sein. Tagesneuigkeiten. lNuneln, dir nicht töten.) ^eitxr iverdeu solä>c »ngel» !!N kriege.nicht vcrllX'ndet'. sie existieren nur in den Alten der. Patentämter oder in den Möpsen pl)anta-jievoller Dicht«. Im Iachre I^l^ I>al ein !x'ntscl»a!nerila° nischer (ihemiler eine >uigcl erfunden, welche dc^u bcstim-ut sein sollte, die Schrecten des >lrienee .zu vermind^'rn. Tie >Nlgcl bestand, nnch der damals gemachteu Beschreibung, aus einem leicht zerbrechlichen Stoffe, welcher bei Verüh-rnug init dem (^egenstanlx-, nach welchem gezielt wird, ohne zu verwunden, zersplittert. Iu der »u^el lx'finoet sich dann ein anderer Stoff, welcher den 0 fort l>esin,mngslos macht, so das; er es zwölf Stnndcn lang bleiben sollte. Aus;cr der Bew^ung dcs Herzens soll teiue Bewegling an ihm zn bemcrlen sein. In diesem ^nsta.ide sollten die (befallenen danir leicht zn (befangenen gemacht werden. Leider l>al inan von dieser Erfindung nichts mehr gehört. Eine ähnlich humane >lugcl spielt in einem Dichtwerte des ungarisclicn Dichters Manrus Iotai eine Rolle, in seinem „Roman dcs 20. Jahrhunderts"» Auch diese Diel)-tcrlugel tötet nicht, sie erzeugt nur einen ungefährlichen, al>er schmerzlichen Ansscch; der (^trofsene nürd lamps° unfähig, weil er sich beständig jncten mns;. — ^Der torpedierte Herr Lclmrcau.» Tcr Bureau-lratismus, dessen Hcrrsä>ast der sranzöstschcn Kriesssvcr--n'altung sländiss viel ^'trncl und Verluste dercitei. wird in Frankreich vollstiiniüich Herr ^eburcau genunu!. Wie derechtisst der Zorn dcr französischen Presse gegen diesen nicht zn vcrtrcilxmdeu Hem« i/ebureau ist. sscht aus der solsic»,den Meldung des .L'Ocuvre" hervor: „Ein Dainpfcr mit ltt.tXX) Tmnicn ftohle. dcr vm wcuia.cn Tagm an seinem Äcstünmunsssort ^e Havre eintraf, wurde mit voller ^aduna, nach (5herbl>urq zurückgeschickt unter dem Vorwand, daß auf den Papieren ein Sternftcl fchlr. Auf dcr Rückfahrt jedoch wurde da? Cchiff torpediert, Ladung' und Schiff sind für immcr verloren." ,.^'Ocuvrc" fiigt dieser ebenso vielsagenden wie lnrzcn Meldung hinzu, es sei schade, dah dcr französische Bu »rcaulratismus nicht wirNich in einer cinZigen Person vereinigt wäre ^ nä'nüich in dcm Hcrm Lcburcau, der stch dann an Vord des oersonkten Schiffes hätte befinden müssen . . . — (Die „stntbinduna"' auf dem Torpedoboot.) Tic „ssranfftirter Zeitung" ^richtet: Eines nnsercc Torpedo boote hielt bei einer Streife m d?r Nordsee vor einiger Zeit einen nach England fahrenden holländischen Passagier« dampfer an. Ein Offizier/ und einige Matroscu begaben sich an Bord, um das Schiff nach ^niNvare nsw. zn untersuchen. Unter den Fahrgastcn tx-fand sich auch einc junge Engländerin, die ihrer Entbindung nahe zu sein schien. Sie hatte Anwandlungen von.^rämpsen lind sties; Schmer-zenslaule ans, so txrß alle Anwesenden von tiefem Mitleid ergriffen wurden. Besondere Teilnahme aber bezeugte der Leidenden der deutsche Seeoffizier; auf ihre Bitte, das Schiff doch gleich die Fahrt fortsetzen zu lassen, damit sie möglichst noch vor Eintritt ihrer schweren Stunde auf festen Boden und in geeignete Pflege tomme. erwiderte cr, dies scheine ihm zu gefährlich- sein menschliä)cs Mitgefühl lasse es ihm dringend geboten erscheinen, sie an Bord dcs deutschen Torpedobootes zu bringen, dort werde sie sachgemäße Behandlung erfahren. Und so gcsä^ih es. Unter allgemeiner Entrüstung der Reisenden über diese dentsche Barbarei wurde die >lrante. die auch Ohnmachtsansällc erlitt, sann ihrem ^ehnstuhl von den kräftigen Fäusten unserer Blcu^ jaclen in sanftester Weise auf das Torpedoboot hmüber-l»cfürdert. In weniger <üs zehn Minuten war sie hier denn ailch vuu einem - wohlgcfüllten Postsaä dcs cnglisa>n (Geheimdienstes entbunden, der eine Menge änderst loert-vollen Nachrichtenmaterials ferner mehrere tanscnd Mar^ in ^ldscheinon enthielt^ Der dedallerns,l>l'rlen Mutter soll nach dcr Entbindung nicht ganz wohl gewesen sein. - csetze zil gehorchen und das Mandat zn erfüllen, das mir von den errichten übcr-tra>gcu wurde." Taranf Niurde foglcich ein Protokoll aufgenommen, das dcr Scharfrichter unterzeichnete- am folgenden Tage erließ danu cin Richter zu (Kunstn, des Henkers ein freisprechendes Urteil, worans man ihn in Frei. hcit setzte, nachdem er 24 Stunden wie- ein Verbrecher lx« lxmdelt worden war. - (Der Vnntnotcnfiilscher ale Humorist.» Seit eini» ger Zcit sind in Berlin falsche Zwcimartscheinc im Umla,uf. Die amtlicl)e Pctanntmachung. die eine Belohnung von tau» scnd Mark dem Ermittler des Fälschers zusichert, weift einige Abweichungen von den echten Scheinen nach, die sich auf die Adlerflügel und die Aarlx beziehen. C>>anz erhebliche Ablveichuugen hat sich ein Falschmünzer in Köln go leistet, der trotz dcr schweren Zeit seinen Hnmor noch nicht verloren zu hatx'n scheint. In einem .Kölner (Geschäft wurde ein Zweimarlschein angehalten, der sich als gefälscht er--wics. Bei nähcrem Zusehen fand man näinlich, das; der Falschmünzer dic auf der Rückseite der Scheine cnthallcuc Strafandr>ohnng wie folgt al>geändert l)attc: „Wer Dar» lehenslafsenschcine nachmacht oder verfälscht oder nach" gemachte, wie diesen, annimmt, ist cin Esel nnd wird mit lebenslängliclx'M Zuchthaus bestraft." Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Gin billiges Hausmittel. Zur Regelung und Au'crcht. Haltung einer nuten Verdauung empfiehl! sich der Gebrauch der s>'it vielen Jahrzehnten bestbelannten echten «Mulls Teidlih' Pulver», die bei geringen Kosten die nachhaltigste Wirkung ke, Ncrdalmnc,?b»schwerden äuhern. Original »Schachtel K ii 80 Täalichrr Vrrjand geqen Post. Nachnahme durch Apotheker ÄMoll. l.u.l, Hoflieferant. Wien!,. Tuchlaubcn 9, In drn Äpo» thclln d?r Provinz rerlanae man ausdrücklich Moll« Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. l4tzI, Statt jeder besonderen Anzeige. Vom Scbmerze tief gebeugt geben wir allen Verwandteu, Freunden und Bekannten die tieftraurige Nachriebt vom Ableben unserer inuigstgelie.bten Mutter, der woblgeborenen Frau ]ii lerer [die von Casa-Cavalchina k. u. k. Majors Witwe die «m Montag dm 9. April 1. J. nach längeren Leiden, Tereehen mit den heiligen Sterbesakramenten, selig im Herrn entschlafen ist. Das Leichenbegängnis findet am Mittwoch den 11. April um 2 Uhr naohmlttag* vom Trauerhan»«, Start trg Mr. 32, auf den Friedliof «um Heil. Kreuz statt. Laibach, am 10. April 1917. Die trauernden Hinterbliebenen. StÄdtiBche BeBtattungflanstalt in Laibach. __________________________________________.^________________________ ¦¦----------------------------------------¦--------------—----------------- Laibllcher Zeitung Nr. 81_______________________________534_________ 10. April 1917 975 P 42/17—2 Objava preklica. S sklepom podpisanega sodišèa od 10. januarja 1917, opr. St. L 25/16—9, je bil Janez Repnik, 34 let star, pri-«tojen v Nevlje, oženjen, posestnik na Vrhpolju št. 12, zaradi pijanèevanja in zapravljivosti omejeno preklican. Njegova žena Antonija Repnik na Vrhpolju Št. 12 se postavi za pomoÈ-nico preklicanega. C. kr. okrajno sodišèe v Kamniku, oddelek I, dne 4. aprila 1917. 976 3—1 ^241/15—96 Edikt. Vom k. t. Bezirksgerichte Schönstem wird bekannt gemacht, daß am 8. August 1915 in Schönstein, Untersteiermart, der pensionierte Pfarrer Josef Kunej mit Hinterlassung einer letztwilligen Anordnung vom 18. März 1tt96 gestorben ist, in welcher er u. a. bestimmt: „xa ,8ti-g,i0' v I^udijalii 400 X". Da laut Mitteilung des t. l. Landesfträsidiums für Krain im Hinblick auf den Zeitpunkt der Aussetzung des Legates (1896) keiner der im Vereins-lataster vorkommenden Vereine als Legatar in Betracht lommt, mithin die Bezugs« berechtigte dem Gerichte nicht bekannt ist, wurde der Betrag uuu 400 X hg. erlegt. Die bezeichnete Lcgatarin wird aufgefordert, ihre mit dem Nachweise des Legatsrechtes versehene Anmeldung hg. zu übcr-reichen. K. k. Bezirksgericht Schönstein, Abt. I, am 6. April 1917. . 974 Firm. 233, Gen. IV 99/20 Razglas. V zadružnem registru se je ypisala dne 6. aprila 1917 pri zadrugi: Hranilnica in posojilnica v Dobu, registrirana zadruga z neomejcno zavezo, naslednja preraemba: Kot èlan naÈelstva se izbriše: Franc Govekar, vpišeta pa kot novo izvoljena èlana: Stefan Rihar, župnik v Dobu, in Albert Pravst, kaplan v Dobu. C. kr. dežehio kot trgovßko sodišèe v Ljubljani. oddelek III, dne 4. aprila 1917. 973 Firm. 230, Gen. Ia 1/35 Razglas. V zadruznem registru se je vpisala dne (>. aprila 1917 pri zadrugi: Splošno kreditno društvo v Ljubljani, registrirana zadruga z oraejeno zavezo, naslednja prememba: Kot Èlani naÈelstva se vpišejo: Ignac Fratnik, trgovec pri Sv. Luciji na Goriškem, sedaj v Ljubljani, Sodna ulica št. 4, Josip BeliÈ, posestnik na Vièu št. 61, in Ignac Gašpariè, skla-dišèni mojster južne železnice v Ljubljani ; kot èlana naÈelstva se izbrišeta: Dr. Josip Tomšiè, odvetnik v Ljubljani, in Ivan Majaron na Vrhniki. C. kr. deželno kot trgovsko sodiisèe v Ljubljani, oddelek III, dne 4. aprila 1917. Leistungsfähige steirische Weingroßhandlung sucht für Kraiu einen tüchtigen eingeführten, vertrauenswürdigen gegea Provision. Brief« und Offerte unter „Leistungsfähig L . . ." an die Anzeigevermittlung Jos. A. Klenreioh, Graz, Saokstraße 4-6. 006 3—3 Tüchtige Sitzkassierin wünßcht in ein Kaffeehaus oder Geschäft ehest einzutreten. Adresse iu der Administration dieser Zeitung. 950 3-3 Dienstmädchen 12 bis 15 Jahre alt, deutsch sprechend, zur Aufwartung eines Kindes von 3 Jahren wird sofort gesucht. Selbes sollte im Laufe des Monates Mai zur Abreise nach Süddalmatien bereit sein. 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