Po81nina plsLsna v gotovini. Ar. 34. Erscheint jeden 1., Iv. und 29. 6. (21.) Jahrgang. Organ der Gottscheer Lauerupartei. Mczugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 25 Din, halbjährig 12 50 Din. D.-OesterreiL: ganzjährig 40 Din, halbjährig 20 — Din. Amerika: 2 — Dollar. — Einzelne Nummern 1 Dinar Montag, den 1. Dezember 1924. Briefe ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgestellt. — Berichte sind an die Schriftleitung zu senden. — Anzeigen-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje. Stellungnahme der Gottscheer Sauern- partei ;u den bevorstehenden Wahlen in das Parlament. Wie bekannt ist, wurde das alte Parlament aufgelöst und wurden von der neuen Regierung die Neuwahlen für den 8. Februar 1925 aus- geschrieben. Es entsteht nun die Frage, wie wir Gottscheer uns zu den künftigen Parlamentswahlen stellen sollen. Wie wir bereits bei den vorigen Parlamentswahlen auseinandergesetzt haben, ist es notwendig, daß alle Deutschen Jugoslawiens bei den Wahlen im gegenseitigen Einverständnis auftreten und diesbezüglich die Fühlungnahme mit den übrigen Deutschen suchen. Die für uns in erster Linie maßgebende Stelle ist die Partei der Deutschen in Novisad, die diesbezüglich die Wahlparolen hinausgibt. Für uns Gottscheer ist es nun wünschenswert, dah wir, wie bei den vorigen Wahlen, auch diesmal von der Haupt- Parteileitung der Partei der Deutschen freie Hand bekommen, da wir Deutsche in Krain infolge unserer Stimmenanzahl nicht in der Lage sind, einen eigenen Kandidaten auszustellen. Wird die Haupt- parteileitung in Novisad diesem Begehren statt^ geben, so fällt die Entscheidung hinsichtlich der bei den Wahlen zu beobachtenden Schritte in die Hände der Hauptleitung der Gottscher Bauern¬ partei. Die Hauptleitung der Deutschen Partei hat zu den Wahlen bereits Stellung genommen I Pumpstidrataisch Mattäle in der Schuäl. Von Konrad Perz, Chicago. In Brooklyn pei a teitschn Birtä hont zbean Londsleutä, John und Joe, dä Gottscheabarzeitung gäleshn, biä ihr Kumäroud, dr Frank, innin ischt kam ins Gastzimmer. „Bouäs geit's Neiäs in der Zeitung? Ihr sheid jou gonz wrtiäfäl ins Leshn?" wrougät Frank. „Won Pumpstidrataisch Maträlein in Amerika ho'br gäleschn, groud shei'br wertig", shougnt peadä. Darauf Frank: „Mit dan Mattälein pin jou ich in dä Schuälä gägean. Ischt dos a Hetz gäban!" „Erzehl insch eppos won ihmvn, benn's gour shä luschtig ischt gäban", shougät Joe. Frank shetzät shi nieder und hewät oun: „Biä dar erschtä Schuältog ischt gäban, Hot der Leahra, a wreindlichcr, shbourzpourlater Monn, dä Kinder a gäwroit,. biä shei hoißnt. Mattäle Hot duchallei gäompartät: „Boß et! Boß et!" „Ja, biä riäfät di dein Ammo?", wrougät der 2eak-a bieder. „Bompitz!" „Otter Alte?" wrougät ar beitor. „Hoshntrompetarle". Jau, biä bir ollä hobm gälochät! Mattäle Hot birklich et gäbescht, biä , und am 20. v. M. in Zemun eine Sitzung ab- gehalten, bei der nachstehende Entschließung ein¬ stimmig angenommen worden ist: Die Haupt¬ leitung der Partei der Deutschen bedauert es, daß durch die Auflösung der Nationalversammlung die Erbringung einer Reihe dringlichster Gesetze, die für weite Schichten der Staatsbevölkerung eine Lebensfrage bilden, einen neuerlichen Auf¬ schub erlitten hat. So namentlich die Erbringung des Jnvalidengesetzes, des Gesetzes über die Hilfe¬ leistung an die durch die großen Überschwemmungen Heimgesuchten, des Gesetzes über den landwirt¬ schaftlichen Kredit, des Gesetzes zur Regelung der Pensionistenfrage und des Staatsbürgerschafts¬ gesetzes. Die Parteileitung beschließt, daß sich die Partei der Deutschen an den Neuwahlen in allen von Deutschen bewohnten Gebieten gründ- sätzlich selbständig auf Grund des von den brei- testen Schichten der deutschen Staatsbevölkerung bei der Gründung der Partei ausgestellten und gutgeheißenen Volksprogrammcs beteiligen wird. Zur Festsetzung der Kandidaten wird die Landes- Bertrauensmännerversammlung für Sonntag den 7. Dezember l. I. einberufen werden. Die Partei- leitung der Partei der Deutschen sieht dem Aus- gange der bevorstehenden Wahlen mit guter Zu¬ versicht entgegen und vertraut darauf, daß die deutsche Wählerschaft ihrer eigenen nationalen Partei in diesem für die künftige Entwicklung so bedeutungsvollen Wahlkampf unverbrüchlich die ar hoißär. Erschl won ondern Kindern Hot der Leahra shein Noum drwouhrn. Ahoimä Hot Mat¬ täle shein Altem drzählet, daß'n dä Leahrarin — ar ischt schon in dei zbeitä Klass' gägean — du¬ challei zekiäräl. „Nuä muß i doch aback gean schagn, bouäs mit mein Püäblein los ischt", Hot Alte gädenkät, und der Oberleahra Hot mon dr- labät, in dar leschtn Ponk zä shitzn und zuäzä- Hearn. 'S ischt groud Rechnschtundä gäban und dä Leahrarin wrougät Mattälein: „Wieviel ist 6 X 7?" Mattäle Hot shi pähend zä Attein um- gädrahnät und shougät: „Schat, Atte, nuä ze- kierät shie mi schon bieder!" Atte ischt lei pähend as der Klaff' wrshbuntn und Hot shi shein Toil gädenkät. In der Schuäl Hot Mattäle 's Schprichboart gälearnt: „Vorsicht ist die Mutter der Weisheit". Benn ar nuä eppos Schlechtäs oun Hot gäschtellät, Hot ar shi pähent s Leshäpüächle hintn in dä Hoshn gäschobm und Hot gädenkät: Gäscheit konn et a jeder shein, bol oubr woarshichtig. Benn mon nuä dä Leahrarin a Preask mit der Hont Hot gabm, hot's ihr buch meahr beah gätoun, biä ihmon. In dar drittn Klass' Hot dä Leahrarin dä Kinder 's Addieren (Zusammenzählen) gäleahrät. Treue halten wird. Gleichzeitig hielt auch der politisch-wirtschaftliche Verein der Deutschen in Slowenien am Sonntag den 23. November d. I. in Maribor eine Vertrauensmännerversammlung ab, bei der nachstehende Entschließung einstimmig angenommen worden ist: Die am 23. November 1924 in Maribor versammelten Vertrauensmänner der Deutschen in Slowenien schließen sich der am 20. d. M. in Zemun gefaßten Entschließung der Hauptleitung der Partei der Deutschen im Königreiche SHS vollinhaltlich an. Die Ver- trauensmänner erachten es als selbstverständliche Notwendigkeit, daß für das Gebiet der ehemaligen Südsteiermark wieder mit eigenen Kandidaten in die Parlamentswahlen eingetreten werde. Allen Anfeindungen zum Trotze, nur ihr gutes gesetz¬ liches Recht verfolgend, sind sie sich bewußt, daß sie damit der gebieterischen Pflicht gegenüber ihrer hierländischen Minderheitsnation gehorchen, dem deutschen Namen zur Ehre und auf sorgsamer Wacht im Kampfe um deren staatsbürgerliche und menschliche Rechte. Sie wissen sich mit jedem Landsmann eins in der Überzeugung, daß der begonnene Kampf um die Rechte unserer Minder¬ heiten fortgesetzt werden muß, aller Ungleichheit der Kräfte zum Trotz. Erst der ist verloren, der sich selbst aufgibt und sich feige selbst verliert l Die Vertrauen-männerversammlung ersucht ihren bisherigen Vertreter im Parlamente, Herrn Franz Schauer, wieder an die Spitze der deutschen Kan- Dan ondern Tog in der Rechnschtund wrougät shie Mattällein: „Was heißt Addieren?" Mat¬ täle ischt schtromm aufgäschtean und Hot schtolz gäompartät, bei ar Hot gädenkät, daß ar s boß: „Addieren (A Dirn) heißt, was einen Kittel anhat". Jau, biä Hot dei gonzä Klass' müssn lochn! Gearn Hot Mattäle ondern Kindern bolln zoign, bia ar hochdeutsch redn konn. In Shummer aback Hot dei gonzä Schuälä mit d'n Leahra a Schpoziergong in'n Schochn gämochät. As oein- houärt riäfät Mattäle: „Herr Lehrer, Herr Lehrer, da hat eine Getsche im Lepe geggeschpet". Bir houbm bieder ollä müssn laut lochn und der Leahra a mit. Noch heint kimmät mir's Lochn, kenn i an dä Schuälzeit zärückdenk". Dä drei Kumäroutn hennt noch a Beile pei- anonder gäshässn und hont shi mounichäs won ihrer Schuälzeit in Gottscheabarlontä drzehlät. S ischt a scheanei Zeit gäban, dä Schuälzeit. Heint is a hoimä wreilich ondersch, biä dennor. Leider!- Ouber wroah shei'br buch, denn bir won der Hoimot dä Neiigkeitn drwouhrn. Lei schoudä, daß dä Gottscheabarzeitung et ollä Bochn aback kimmät. Bir bourtn buch mit Schponnung, af shei. Seite 2. didaten im Wahlkreise Celje-Maribor zu treten in einem Kampfe, an dessen erfolgreichem Aus¬ gange sie nicht zweifeln! Mil diesen beiden Entschließungen sind die Wahlverhältnisse in der Wojwodina und in Süd¬ steiermark schon geklärt. Damit nun auch für uns Gottscheer eine Entscheidung herbeigesührt wird und wir nicht erst wieder zum Schlüsse eine solche suchen müssen, beruft die Parteileitung der Gott¬ scheer Bauernpartei für Sonntag den 14. De¬ zember l. I. um 11 Uhr vormittags eine Ver- trauensmänncrbesprechnng im Gasthause des Herrn Viktor Petsche in Gottschee ein. Die Obmänner der einzelnen Ortsgruppen werden auf diesem Wege eingeladen, zu der Vertrauensmännerbe¬ sprechung vollzählig zu erscheinen, da von dieser Besprechung sehr viel abhängt und Entscheidungen getroffen werden müssen, die für unsere Zukunft fehr maßgebend sind. Die Ortsgrnppenobmänner erhalten keine weitere Einladung, wobei sich aber die Hauptleitung vorbehält, auch Einladungen an andere Vertrauensmänner herauszugeben, da¬ mit bei dieser wichtigen Besprechung das ganze Goltscheeriand vertreten ist. Aber auch nur dann, wenn alle dem an sie ergehenden Rufe Folge leisten, wird fruchtbringende Arbeit geleistet werden können. Darum erscheinet alle vollzählig bei der Besprechung. Politische Rundschau. Inland. Kine wichtige Merfügung der Wationaköank. Die Nationalbank hat allen Geldinstituten die Mitteilung gemacht, daß sie ihnen, falls sie weiter Debetzinsen von über 18 Prozent verlangen werden, die Kredite kündigen wird. Der Anlagezinsfuß dürfe nicht mehr als 10 Prozent betragen. Die Sitzung der Parteileitung der Partei der Deutsche«. Die Parteileitung der Partei der Deutschen im Königreiche der Serben, Kroaten und Slo¬ wenen trat unter dem Vorsitze des Landesobmannes Dr. Ludwig Kremling in Semlin zusammen und erbrachte nach eingehender Erörterung der Lage in Hinblick auf die Wahlen folgende Entschließung: Die Parteileitung beschließt, daß die Partei der Deutschen sich an den Neuwahlen in allen von Deutschen bewohnten Gebieten grundsätzlich selbständig auf Grund des von den breitesten Schichten der deutschen Staatsbevölkerung bei Gründung der Partei aufgestellten und gurgehei¬ ßenen Volksprogrammes beteiligen wird. Zur Festsetzung der Kandidaten auf Grund der Vor¬ schläge der Gauverbände wird die Landesvertrau¬ ensmännerversammlung für Sonntag, den 7. De¬ zember, mit noch zu verlautbarender Tagesordnung einberufen werden. Die Parteileitung sieht dem Ausgange der Wahlen mit guter Zuversicht entgegen und ver¬ traut darauf, daß die deutsche Wählerschaft ihrer eigenen nationalen Partei in diesem für die künf¬ tige Entwicklung so bedeutsamen Wahlkampfe un¬ verbrüchlich die Treue halten wird. Ausland. Der Wegierungsivechsel in Österreich. Das Kabinett Dr. Seipel ist nach einer elftä¬ gigen Krise endgültig zurückgetreten. An seine Stelle wurde in der Sitzung des Nationalrates vom 20. Nov. das Kabinett Dr. Ramek mit 91 gegen die 60 Stimmen der Sozialdemokraten ge¬ wählt. Die neue Ministerliste lautet: Bundeskanzler und Inneres — Dr. Ramek (christl.-soz.); Vizekan ' Justiz — Dr. Waber (großd.); — Dr Mataja (christl.-soz.); Finanzen — Dr. Ahrer (christl.-soz.); soziale Ver¬ waltung — Dr. Resch (christl.-soz.); Handel — Dr. schürff (großd.); Unterricht — Dr. Schneider (christl.-soz.); Heerwesen — Vangvn (christ.-soz.) f Gottscheer Zeitung — Nr. 34. Aus Stadt und Land. KoLevje. (Wassermangel.) Hatten wir im Vorjahre in dieser Zeit Hochwasser und Über¬ schwemmung, so herrscht Heuer, wie uns berichtet wird, in mehreren Ortschaften bereits Wasser¬ mangel. Der trockene Herbst brachte es mit sich, daß die meisten Zisternen bereits leer sind und die Ortschaflsbrunnen nur wenig Wasser enthal¬ ten, daher nur einmal im Tag geöffnet werden, um ihnen das notwendige Wasser zum Trinken und Kochen zu entnehmen. — (S i n g s p i e l a b e nd.) Samstag den 22. November veranstaltete der Gottscheer Gesang¬ verein im Saale des Hotels „Stadt Triest" einen Singspielabend, der so zahlreich besucht war, daß nicht alle Gäste im Saale Platz hatten, daher im angrenzenden Lokale vorlieb nehmen mußten. Die vier zur Aufführung gelangten Singspiele: Die drei lustigen Gesellen, Die Gemeinderats¬ sitzung in Oberhausen, Die unterbrochene Pfän¬ dung, Des Sängers Fluch wurden musterhaft dargestellt und sehr gefühlvoll gesungen, so daß das musikliebende Publikum vollauf befriedigt wurde, was der große Beifall zeigte, den es bei und nach den einzelnen Darstellungen bekundete. Der Gottscheer Gesangverein und Fräulein Dora Truger, die die Klavierbegleitung meisterte, ver¬ dienen uneingeschränktes Lob und Anerkennung sowie Dank seitens der Gäste, ihnen einen so an¬ genehmen und genußreichen Abend bereitet zu haben. -- (Die Sparkasse) der Stadl Kočevje gibt ihren Einlegern bekannt, daß sie die Ab- schlußarbeiten am 16. Dezember l. I. beginnt und somit vom 16- Dezember 1924 bis 2. Jänner 1925 für den Parteienverkehr geschlossen ist. — (Trauung.) Am 27. November l. I. fand in Ljubljana die Trauung des Herrn Rein¬ hold Golf mit Fräulein Emma Peteln statt. Als Trauzeugen fungierten für den Bräutigam dessen Onkel Herr Eduard Tomilsch, Gastwirt in Gottschee, und für die Braut deren Stiefvater Herr Josef Hönigmann, Schuhmachermeister in Gotrschee. — (Gottscheer Gesangverein.) Der Gottscheer Gesangverein veranstaltet seine dies¬ jährige Herbstliedertafel am 13. Dezember l. I. um 8 Uhr abends im Saale des Hotels Stadt Triest und wird hiebei 12 Männerchöre zu Gehör bringen. Eintritt für Mitglieder 5 Dinar, für Nichlinitglieder 10 Dinar. — (In diesem Monate) finden die Ge- meiudewahlen statt. Wie uns berichtet wird, wurden in mancher Gemeinde drei, ja sogar vier Listen ausgestellt. Es wäre zu wünschen, daß zum Wohle der Gemeinden einsichtsvolle, tatkräftige, uneigennützige Männer gewählt werden, die sich auch der Pflichten bewußt sind, die sie mit dem Ehrenamte übernehmen, die ihre Stimme dort erheben, wo es am Platze ist und nicht zu jedem Anträge ohne vorherige Prüfung und Überlegung ja und Amen sagen. — (Unglaublich aber wahr.) Viel Ge¬ spräch veranlaßte am 21. November l. I. das Benehmen des Besitzers und Gastwirtes Josef Pulre aus Obermösel in unserer Stadt. In fast jedem Gastlokale wie auch aus der Straße hörte man eine lustige Geschichte und die ernste Lö¬ schungsquittung besprechen, welche episodenklingende Tatsache wir hier wiedergeben wollen. Der hie¬ sige Fleischhauer und Besitzer Herr Joh. Koscher hat seinerzeit den Hans Jonkeschen Besitz in Mösel käuflich erworben. Diesen Besitz Hal Herr Kmcher an Herrn Josef Putre weiterverkauft, wobei Herr Putre einen Teil des Kaufschillings in barem bezahlte, für den Rest per 400.000 X samt 4V2O/0 Zinsen aber dem Verkäufer Herrn Johann Koscher auf den verkauften Realitäten eine Hypothek einräumte. Diese F^d^ang des Jahrgang VI. Herrn Johann Koscher gegen Pmre wurde vor einiger Zeit von den Gebrüdern Loser im Zes¬ sionswege übernommen und hat Herr Koscher selbstverständlich auch eingewilligt, daß die Herren Gebrüder Loser als grundbücherliche Gläubiger dieser Forderung auf den Realitäten des Herrn Putre an Stelle des Herrn I. Koscher gelangen. Hievon ivurde auch Herr Putre in Kenntnis ge¬ setzt und, höret, von Herrn Pulre dies zu ver¬ hindern versucht!! Einige Tage vor der grund¬ bücherlichen Durchführung dieser Zession ging Herr Putre zu seinem früheren Gläubiger Joh. Koscher und ersuchte ihn um Ausstellung einer Bestäti¬ gung, laut welcher Herr Koscher von Pulre nichts mehr zu fordern habe, welchem Wunsche Herr Koscher anstandslos entsprechen wollte und seinem gewesenen Gläubiger erklärte, daß er bereits von Herren Gebrüder Loser vollständig bezahlt und somit diese Forderung bereits auf die letztgenann¬ ten Herren übergegangen ist. Hierauf begab sich Herr Putre in die Kanzlei des Herrn Dr. Flego und erhielt dort eine Löschungsquitlung, womit die grundbücherliche Forderung des Herrn Koscher gelöscht werden kann, ohne daß hiebei gleichzeitig die Herren Loser an diese Stelle gelangen wür¬ den. Als Herr Koscher bei Gericht die Löschungs¬ urkunde 'unterfertigte, war er der Überzeugung, daß es sich bloß um die Bestätigung handle, laut welche» Herr Koscher nicht mehr Gläubiger des Putre ist, sondern vielmehr die Herren Gebrüder Loser. Nach diesem Kunststück begab sich Herr Putre in die Merkantilbank und erklärte dem Herrn Direktor, daß die Schuld des Herrn I. Koscher bezahlt und bereits gelöscht ist. Die Bank möge die bereits eingeleitete Klage zuiückziehen, er werde von der städtischen Sparkasse auf den ersten Satz seiner Realität 400.000 X als Dar¬ lehen erhallen und von seiner Schuld an die Merkantilbank diesen Betrag bezahlen, worauf ihn der Herr Direktor der Merkantilbank ersuchte, eine schriftliche Offerte einzubringen. Jedoch Herr Putre hat die Rechnung ohne den Wirten gemacht. Zwei Stunden später erfuhr Herr Koscher, daß er eine Löschuugsquittung unterfertigt hat, begab sich zum Grundbuchsge¬ richte und widerrief seine Unterschrift. Nun konnte Herr Putre weder ein noch aus und war guter Rat teuer. Entweder den bereits beschrittenen Weg weiter?!? oder die ganze Angelegenheit auf die für Herrn Putre günstigste Art lösen und das Gesuch auf Löschung zurückziehen. Herr ,Putre wählte den für ihn günstigeren Weg und zog sein Gesuch zurück. Diesmal hat er den Ernst seiner Lage doch eingesehen, womit wir aber nicht sagen wollen, daß eventuelle Folgen ausbleiben werden. — (Nikolofeier.) Freitag den 5. d. M. um 5 Uhr nachmittags findet im hiesigen Volks¬ schulgebäude eine „Nikolofeier" statt. Eintritts¬ karten sind in der Tabaktrafik Majeenic erhältlich. — (Der Gottscheer Kalender) gelangt am 10. Dezember zur Ausgabe und ist in der Buchdruckerei Josef Pavlicek und in der Buch¬ handlung Matthias Rom in Kočevje erhältlich. — Preis 12 Din. — Inhalt: Kalendarium mit Mondwechsel, mutmaßliche Witterung, Los¬ tage, Bauernregeln und Merksprüche, Zum Ge¬ leite, Der Senior der Gottscheer Priester — Ka¬ nonikus Josef Erker (von Pfarrer Joi f Eppich), mit Bild, Mein Atteinsch Haush (von Fritz Hö- gler), Was mein Großvater mir erzählte (von Johann Högler), Die schlechte Zeit, Die wilden Jungfrauen (von Karl Schuster), Steuern nichts als Steuern, Das Lebensglück (von Pfarrer Josef Erker), Abschied von meinem Geburtsdörflein (von Theresia Deutschmann), Die Wahrheit, Dämon Alkohol (von Fritz Högler), Wie ein Jäger den „Teufel" erschossen (von Hans Sumperer), Grün¬ dung der Pfarre in Unterwarmberg (von ff Schul¬ rat Obergföll), Die neue Straße Rieg-Morobitz in 5 Bildern, Wieder in der Heimat (von Dr. Jahrgang IV. Gottscheer Zeitung — Nr. 34. Seite 3. — Merkantilbank " Kočevje « filiale ftibnica. ^ktienkgpitsl .... vin 3,000.000 — Fexerven. „ 594.500'— LinI-ZAeimtgnd per 31. juli „ 13,561.060 73 LiZenes Vermögen. 4,016.133 51 VerrillSlliis: 8^»,^° 6 "so (die k-enten- und Invalidensteuer rastlt die 8ank) SOI > LuckeinlsZen V 0 Orössere LeträZe suk IiUndi§un§ werden NSvK Vs^sindsnung -.. kökei» ven-insi. Vie Lank kauft betens Dollar-und 8ON8ti§e Valuten pnd beks88t sicki mit ssmtlicken Lsnkoperationen. I,Lut Hrls.88 äks I'ivanrminisrsriums, Okueraliuspsktorad 4. X. 14.544 ääto. 4. Hu- Aust 1924 rum ullumskäranktsii HkvisoullanäsI unä rur /rus^abe von üxport- dssoüeiuixuuSsu (Uverkvjo) dsvollmäolitlgt. ^mt88tunden kür den psrteienverkeiir: l'sxlicli von bald 9 vkr vor- mitts88 bi8 12 vür mittsZs und von 2 bi8 4 vlir nackmi1ts88. ^n 8onn- und feiertsxen von 9 bi8 11 vlir vormittag. Franz Poje), Der Bär bei uns daheim (von W. Tomaschek), Biä dä Hexinä Wlackisch Peatr hont gämartrt (von Hans Weiß), Das ist Neu-Aork, Der Martinsabend im Gottscheer Unterlande (von Josef Perz), Aus vergilbten Blättern (von P. Jonke), Vorsichtsmaßregeln gegen Tuberkulose, Am Hochzeitstage (von Dr. Ernest Faber), Die Kinder seien in gleicher Weise des Vaters und der Mutter Lieblinge (von Pfarrer August Schauer), Sechs Regeln zum Reichwerden, Die Siedlungen des Gottjcheerlandes (von Josef Perz), Maler Michael Ruppe (von Prof. Peter Jonke, mit Bild), Die Gelöbniskapelle (mit Bild), Schule und Haus (von Hans Loser), Des Mädchens Heimweh (von Frau Luise Peter-Ruppe), Selbst- und Nächstenhilfe, Wirtschaftliche Übersicht für das Jahr 1924 (3 Bilder), Der Gottscheer Vo¬ gelschutzverein (von Josef Dornig, 1 Bild, Märkte in Krain (korrigiert). Als Empfehlung dieses neuen Gottscheer Jahr¬ buches finden wir keine besseren Worte als die Geleitworte des Schriftleiters Pfarrer August Schauer, die da lauten: Zum Geleite. „Was bringst du mir, du Gottscheer Kalender des neuen Jahres?" So denkt sich wohl jeder, wenn er das neue Jahr¬ buch in die Hand nimmt. Der Gottscheer Ka¬ lender kommt als Landsmann und Freund und will seinen Leserinnen und Lesern Freundschafts¬ dienste leisten. Weise darum deinen wohlgesinnten und wohlwollenden KalendK-Hausfreund nicht unwirsch ab, wenn er bei dir vorspricht, fi adern nimm ihn freudig in dein Haus und deine Familie auf. Der Kalender wird dir einiges sagen, was nur der Freund dir sagen darf. Er spricht von sreud- Und leidvollen Zeiten unserer Vorfahren, bringt Lebensbeschreibungen hervorragender Män¬ ner unseres Ländchens, er belehrt, eifert an, mahnt und rügt. Durch innige Geschichten und liebe Gedichtlein sorgt er dafür, daß Religion und Vä¬ terglaube in deinem Herzen, Liebe zur heimatlichen Scholle und Muttersprache in deinem Hause und deiner Familie erhalten bleibe. Ein Bölklein in Not sind wir Gottscheer. Erduldet haben wir viel Leid schon so manches Jahr und werden vielleicht noch viel Herbes und Bitteres ertragen müssen. Aber unser Letztes, was immerhin auch kommen möge, werden wir uns nicht nehmen lassen : Väterglaube, Heimat und Muttersprache. Nein, nie und nimmer! Die Pflege dieses Dreigutes betrachtet der Gottscheer Kalender als seine haupt¬ sächlichste und hehrste Aufgabe. Er ist Heuer reichhaltig ausgestattet und mit vielen schönen Bildern geziert. Zudem enthält das Kalendarium nebst den Lostagen, Bauernregeln und der mut¬ maßlichen Witterung auch immer einen zeitgemäßen Merkspruch in Prosa und Poesie. Der Preis des Kalenders ist in Anbetracht seiner Reichhaltigkeit so billig, daß er auch von minder Bemittelten angeschafft werden kann." Das Jahrbuch sollte in keinem Gottscheer Hause fehlen. — (Mitteilung.) Das Verzeichnis der Glockenspenden erscheint erst in der nächsten Num¬ mer als Beilage unseres Blattes. — (Neues Metallgeld.) Nach einem Beschlüsse des Ministcrrates wird in kürzester Zeit mit der Prägung von Nickelgeld begonnen werden. Es werden im ganzen um 200 Millionen Dinar Nickelgeld in Stücken zu ein, anderthalb und zwei Dinar zur Ausprägung kommen. Dieses Hartgeld soll den italienischen und belgischen Scheidemünzen gleichen. Die jetzigen Eindinar- und kleineren Noten werden hernach aus dem Verkehr gezogen. — (Eine umwälzende Erfindung in der Schiffahrt.) Man schreibt aus Berlin: In den letzten Tagen drin-- nix Öffentlichkeit die Nachricht von einer neuen Erfindung auf dem technischen Gebiete, die auf die technische Wissen¬ schaft von umwälzender Bedeutung sein dürfte und die deshalb die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich lenkt. Dem Direktor des Flettner- Konzerns, Ingenieur A. Flettner, ist es gelun¬ gen, durch eine ebenso einfache wie sinnreiche Ein¬ richtung das Segelschiff, das durch die Motor- schiffe schon fast vom Weltmeere verdrängt schien, wieder rentabel zu machen und zugleich seine Lei¬ stungen außerordentlich zu erhöhen. Die neue Erfindung, das Windkraftluftschiff „Buckau", das vor einigen Tagen vom Kieler Hafen aus die erste Probefahrt antrat, besitzt an Stelle der Segel zwei zwanzig Meter hohe und drei Meter dicke Metallwalzen. Diese Zylinder machen in der Minute etwa 120 Umdrehungen und leisten etwa fünfzehnmal so viel als die alten Segel. Bei gutem Wind wirb nach den gemachten Messungen das neue Windkraftschiff schneller fahren, als ein anderer Frachtdampfer oder Frachtmotor¬ schiff. Die Fachleute waren erstaunt über die fast unglaubliche Manövrierfähigkeit der „Buckau". Das Wechseln der Windseite beim Gegenwind¬ fahren vollzog sich mit größter Geschwindigkeit in Bruchteilen der bisher für dieses Manöver not¬ wendigen Zeit. Das Schiff kam während des Manövers nicht, wie dies sonst bei Segelschiffen der Fall ist, zum Stehen, sondern ging in rascher Fahrt bei dem Drehmanöver durch den Wind. Das allgemeine Urteil der Fachleute ging dahin, daß wohl selten eine umwälzende Neuerung schon bei den ersten Fahrten einer größeren An¬ lage so vollkommen reif ohne langwieriges Ent¬ wicklungsstadium herauskommt. Der Erfinder hat am 21. Ndvember vor der Schiffbautcchnischen Gesellschaft in der Technischen Hochschule zu Berlin noch nähere interessante An¬ gaben über seine Erfindung und deren Bedeutung gemacht. — (Deutsche Arbeit in dem Buchen¬ lande.) Am 9. November wurde in Dorna Watra ein Deutsches Haus eröffnet, das Eigentum des deutschen Vereins „Christlich-deutsche Wacht" ist und dessen eifrigem Obmann, Albert Medek, sein Entstehen verdankt, weicher Hunderttausende zum Bau zusammenbrachte. Das Haus, ein fester Steinbau, liegt wirkungsvoll inmitten der Stadt uud hat in seinem Oberstock eine Wohnung, deren günstige Vermietung für einige Jahre einen Teil der Bausumme sichert. Die unteren Räume ent¬ halten das Vereinszimmer, einen geräumigen Si¬ tzungsraum und ein großes Schulzimmer. Der Plan ist interessant und neuartig: Kinder, die am Nachmittag Schule haben, sollen vormitags und Kinder, die am Vormittag Schule haben, nach¬ mittags in diesem Schulraum ihre Schularbeiten unter Aufsicht machen und sollen in diesem Kurse als Gegengewicht gegen die Rumänisierung in der Schule deutsch sprechen und deutschen Unterricht haben, zugleich aber auch in ihren Schulaufgaben gefördert werden. Das ist eine wirkungsvolle und neuartige Arbeit, die Nachahmung auch in anderen deutschen Schulen und Orten verdient! — (Alle sechs Minuten ein Auto.) Der neuerrichtete große europäische Betrieb der Fordfabriken im Kopenhagener Freihafen wurde kürzlich eingeweiht. Der Kopenhagener Betrieb erzeugt alle sechs Minuten ein Auto. Gotenica. (Tragischer Todesfall.) Sonn¬ tag den 23. November ging hier Markus Parthe spät abends aus dem hiesigen Gasthause Nr. 25 in etwas angeheitertem Zustande nach Hause. Der Weg führte ihn an dem in der Nähe be¬ findlichen Bache vorüber. In der Mitte des Weges bei einer steilen Böschung angelangt, ver¬ fehlte Parthe den Weg und kollerte den 8 m steilen Abhang hinunter, zog sich eine lebensge¬ fährliche Kopfwunde zu und blieb wahrscheinlich gleich tot. Um halb 12 Uhr nachts, als Parthe zu Hause nicht anlangte, ging dessen Frau und ein Enkel auf die Suche in die Ortschaft und von dort auf die richtige Spur, an den g- .annten Seite 4. Gottscheer Zeitung — Nr. 33. Jahrgang VI. gefährlichen Abhang. Die angestellten Wieder- belebungsversuche — man glaubte nämlich an¬ fangs an einen Erfrierungstod, erwiesen sich als fruchtlos. — Recht herzlos war es, daß, während der Verunglückte tot nach Hause getragen wurde, laut Aussage von Ohrenzeugen ein bekannter Säger aus Kaltenbrunn in der Ortschaft Gote- nica auf seiner Harmonika lustige Weisen spielte. Markus Parthe war ein sehr geübter, gesuchter Waldarbeiter, war durch mehrere Jahrzehnte bei allen größeren Abstockungen in den fürstlichen wie bäuerlichen Waldungen Vorarbeiter, war gegen jedermann hilfsbereit, wohlwollend; sein Tod wurde hier allgemein betrauert. Er stand im 57. Lebensjahre. Er ruhe in Frieden! Poljane. (Sterbefälle.) Am 5. Novem¬ ber starb der 69jährige Auszügler Andreas Mlsche in Pogrelz, am 19. d. M. nach kurzer Krankheit der 72 jährige Häusler Johann Strützl in Pöl- landl. Klmja vas. (Spende.) Herr Josef und Frau Maria Bartelme aus Klindorf 17, derzeit in Cleveland, haben für die Klindorfer Kirche, eventuell für eine Kirchenfahne, den Betrag von 7500 Din gespendet, wofür ihnen die Ortsinsasfen den wärmsten Dank und ein „Vergelt's Gott" Auto auf ein Haus hinauf geschleudert wurde, viele Autos wurden in den See geblasen und ein Theatergebäude wurde niedergerissen, wobei 85 Personen ihr Leben einbüßten. Ganze Ge¬ schäftsstraßen wurden vollständig zerstört. Der verursachte Schaden beläuft sich auf 30 Millionen Dollar. — (Liedertafel.) Die seit 70 Jahren be¬ stehende Akroner Liedertafel zählt einen Chor von 90 Sängern, deren Vorsitzender schon seit 10 Jahren unser Landsmann Herr John Kraker ist. Dieser Verein hatte vor kurzem die Ehre, Dr. Eckener vom Zeppelin Luftschiff 2. k. III ein Bankett zu geben. Wie überall wurde auch hier die Mannschaft mit großer Begeisterung empfan¬ gen. — (Die Gottscheer Zeitung) lesen wir immer mit großem Interesse und freuen uns je- desmal, wenn sie der Briefträger ins Haus bringt. Sie ist die einzige Verbindung mit der alten Heimat, zumal sehr wenig Gottscheer hieher kommen und sich hier niederlassen. — (Deutsche Grüße) an die Gottscheer Zeitung und an die Gottscheer Sänger sendet John Kraker, Amerika. sagen. Akro«. (Ohio) (Verschiedene Nachrich¬ ten.) Ein Abnehmer unseres Blattes schreibt: Im Juni fand in Chicago ein großes deutsches Sängerfest statt, auf dem zehntausend Sänger mitgesungen haben. Trotz der großen Kosten im Betrage von achtzigtausend Dollar wurde doch ein Reingewinn von zehntausend Dollar erzielt, der für die Armen in Deutschland bestimmt wurde. Unter den Sängern waren auch einige Gottscheer, darunter auch Herr John Kraker aus Akron, der Mitteilung der Verwaltung. Die geschätzten Abnehmer, die für 1924 die Bezugsgebühr noch nicht eingezahlt haben, werden nochmals höflichst ersucht, im Laufe dieses Mo- nats ihrer Verpflichtung nachzukommen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintrete. Verantwortlicher Schriftleiter C. Erker — Herausgeber und Verleger „Gottscheer Bauernvartei". Buchdruckerei Joiek Pavlicek in K ä vje in Steinwand geboren und bereits 29 Jahre in Amerika ansässig ist. Beim großen Sängerfefte wurde auch er in den Vorstand des großen Nord- amerikanischen Sängerbundes gewählt. —JnAkron Liseraer Lpsrderä ist preiswert rn verkanten. Lnrnkraxen in äer Luebärnokersi in Lovsvje. besteht ein Hilfsverband für Deutschland, dessen Vorsitzender John Kraker ist. Im Vorjahre hatte dieser Hilfsverband über 3000 Dollar nach Deutsch¬ land den Hilfsbedürftigen gesandt. — Das nächste große deutsche Sängerfest findet 1927 in Cle¬ veland stattt. — Am 28. Juni hatten wir hier Wkoto- und Weihnachts¬ geschenke! 3-1 Selbsterzeugte Rodeln (Ein- und Zweisitzer) sind zu haben bei Johann Mandelc, Wagner, Kočevje. einen großen Sturm, der Tausende von Bäumen entwurzelt und riesigen Schaden angerichtet hat. Die Stadt Lorain, am Eriesee gelegen, die so groß wie Laibach ist, wurde beinahe vollständig zerstört. 400 Personen büßten dabei ihr Leben ein und mehrere tausend wurden verwundet. Der Orkan war so kolossal, daß ein sehr schweres üben n«vk unü Vie Kürreste unä »obnsllsts Labrt mit unseren Vamp kern UK.IL8DI6, S6.S51jIvnnen, OI-DLlLIL, 47.439 Donnen, LONLRI0, 34.358 Donnen. 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