Prik»»«erari«ms-Preise Für Laiback>: ^nzjShrig - - 8 fl. 40 kr. halbjährig - - 4 » ^ " LirrtrtjShrig . 2 „ 10 „ Rouatlicb - Laibacher Redaktion Babnhosgaffe Nr. 138. Nit der Post: SanzjShrig..................12 f1- hilbjährig...................” " vierteljährig................ö " Für Zustellung ins HauS rikrtelj. 25 kr., monall. 9 tr. Einzelne Nummern 6 ft. Engblntt. Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Expedition- & Juseraten- Bureau: Longreßplatz 9ir. 81 (Buch. Handlung von Jg. v. ftltm-uiayr & Fed. Bamberg.) Jnsertionöpreise: Für die einspaltige Petitz'eik^ ä 4 tr., bei wiederholter , schällung ä 3 tr. •sis», Anzeigen bis 5 Zeiten ^86DAM? i -------- Bei größeren Inseraten öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Für cvmplicierten Satz besorg dere Vergütung. Nr. 213. Rußlands neueste OrieiUpolitil. (Schluß.) Sinrn ferntren Beweis, daß man sich, wenn auch 1]im Aeraer der slavischen Chauvinisten, in der russt-icken Bevölkerung dem Aufstand- gegenüber sehr kühl »bält bildet der ..Ruski Mir." Dieses Blatt, das KXm des Großfürsten - Thronfolgers lomtc des ein«aU Sobtjeff, crilfc wi,w°> Ps S svät einen Aufruf zu Sammlungen für die M SRaiah der Herzegowina. Der betreffende «r-K Ldet nicht scharfe Worte genug des Tadels ob |Sn.ta«Ä«W‘ d.« mfliMm T-bl cum» 'Sr bin für l«n Nmp!-»d-n Santicben Brüdern. Im Lager derselben fe.en alle Mionen mit einziger Ausnahme Rußlands vertreten, das bisher selbst materiell- Beiträge verweigert habe, Z* foaot seitens Oesterreichs nicht geschehen fei. Die ruffische Presse beginnt überhaupt erst in ta allerletzten Zeit ein aufmerksames Auge auf die ffntmirflima der Dinge m Bosnien und m der | ugoroina zu richten; muestens bringt auch der S* einen diesbezüglichen Artikel, der einige von Ln übriaen abweichende und darum umsomehr be-** «mlrtbe Aeußcrungen enthält. So »reibt das „„?,r -»d-rm r „®t- Ort«*- H--r. SB**, bic «rlstlich-» WreWoftm auf bet ämStoid >!> «i" Unbing, ba« bat B-rhStt. Sn unb fotlgtfdicitlenen Slnfdjouuitjtn tt« Dtu. £ sSrö ni# mchr cntlpn«. Krimtnlt btr türtilim «tjitrung h»dm a Jf 1 «e nicht im stunde ist, Zustände zu schaffen, die auch nur dem kleinsten Th-ile der berechtigten Jeuilleton. Die Entwickelung der Dampsschiffahrt aus hoher See. Bon tt. Lammers. (Fortsetzung.) ro-f.cn Cunard und Jnman haben sich inzwi-r, „Trfdiiebenc andere mächtige Gesellschaften ge* [4m vers« b}c Ankerlinie in Glasgow, welche Mt. V Nordamerika und andererseits nach euerseits fährt; die Nationallinie in Liver. \m !Lc durch eine irreführende (Messing'sche) K°ol,. "^ öffentlichen Blättern anscheinend sogar das Anzeige w' "alpoflarnt eine Weile glauben gemacht Ätsche ®cmici[iere in Stettin; die Guionlinie, die S fie dom ynb bjc State Guionlinie, letztere ^Lithe St« Reiben in Liverpool. Das Haupt- \ @la00°®'. , I gjnien ist Nordamerika. — West-|iet ^ und Afrika besorgt die Royal febiett, Astasien und Australien Mail Somp y.^er den Suezkanal die Peninsular ^Oriental Company; beide von Southampton Samstag, 18. September 1875. Morgen: Januarius. Mvnkag: Eustachius. 8. Jahrgang. Forderungen der Böller Rechnung tragen wurden — und deshalb gibt es in Europa keinen Platz mehr für die Türkei." Mit dieser Meinung steht jedoch der „Golos" einstweilen noch ziemlich isoliert. Die Theilnahrns-losigkeit der unterschiedlichen slavischen „Brüderstämme" für das Schicksal ihrer kämpfenden Stammes« und Glaubensgenossen bildet im großen und ganzen die Regel, namentlich ist dies bei den zahlreichsten, den Polen, Ruthenen und Russen der Fall. Diese Apathie, zusammengehalten mit dem hohlen Pathos der tonangebenden Organe, wenn es sich um | die „allslavische Wechselseitigkeit" — auf dem geduldigen Papiere — handelt, ist in der That über-l raschend und lehrreich zugleich. Die Welt ist dadurch wieder um einige kostbare Erfahrungen reicher ! geworden. ES wurde eben bisher im allgemeinen die sittliche und geistige Kraft der südslavischen Stämme, die angeblich mit unwiderstehlichem Drange nach weltgeschichtlicher Stellung und nationaler Einigung streben sollen, weit überschätzt. Man hat eben übersehen den Mangel an Charakter und weltmännischer Bildung bei den Führern und Tonangebern, der sich am allerwenigsten durch Großmäuligkeit und nationalen Humbug ersetzen läßt Man hat nicht in Rechnung gezogen die Zerfahrenheit der ganzen Bewegung, die sich auf wenige Individuen stützte, welche sich durch nichts als durch das maßlose Vordrängen ihrer werthen, in der Regel äußerst mittel« mäßigen Persönlichkeit, statt durch Thaten einzig durch ihre Großsprecherei, durch das Ha/chen nach nebelhaften Utopien bemerkbar machen konnten. So war man Jahre hindurch nicht müde geworden dir aus, dein Vorhafen Londons im Kanal. Damit sind übrigens noch nicht einmal die englischen Ocean-linien erschöpft, sondern nur die hauptsächlichsten von ihnen aufgeführt. Wie alle, oder fast alle diese englischen Linien, so werden auch die französischen Oceanlinien durch Regier ungSsubventionen am Leben erhalten. Sie gehen von Havre, St. Nazaire — dem Seehasen von Nantes — und Bordeaux nach West, indien und Südamerika, von Marseille nach dem östlichen Afrika und Asien. Als die Niederlage von 1870 den Finanzen Frankreichs so tiefe Wunden schlug, mußten die Unterstützungen und folglich auch die damit bestrittenen Fahrten eingeschränkt werden. Eine vergleichsweise alte Schöpfung ist der österreichische Lloyd, den die Thalkraft des späteren Ministers von Bruck zu Triest um die Mitte der vierziger Jahre ins Leben rief. StaatSzufchüffe hat indessen auch er von jeher erheischt und ist trotzdem noch nicht recht zu gesichertem Gedeihen emporgewachsen. Der Welt das Beispiel der Unentbehrlichkeit aller Staatszuschüsse zu liefern, ihr zu zeigen, daß auch regelmäßige veeanische Dampfschiffahrt als von einem Häuflein blindwüthiger Fanatiker gepflegte panslavistische Idee der europäischen Welt als Popanz und Schreäbild vorzuhalten. Nun zeigt es sich einmal recht augenfällig, daß diese Idee trotz der verzweifelten Anstrengungen ihrer heißblütigen Apostel nirgends Wurzel gefaßt, daß sie selbst am Hauptherde ihrer Verbreitung, am russischen Volksgeiste, spurlos vorüber gegangen. Rußland hat eben durch die Friedenspolitik Alexanders II. und durch sein Einvernehmen mit den beiden Kaiserrnächten jenen soliden Einfluß gewonnen, welchen, wie wir oben gesehen, die „Mosk. Z." constatiert. In dem Sachverhalte liegt auch die beste Bürgschaft für die Dauerhaftigkeit der gegenwärtigen politischen Constellation. Keine chauvinistische Politik vermag Rußland die Vortheile zu gewähren, welche die gegenwärtige ruhige und versöhnliche Politik darbielet. Es darf jedoch auch nicht vergessen werden, daß die Staatsmänner, in beten Händen sich die Geschicke der benachbarten Kaiserreiche befinden, durch ihre Geschäftsleitung der russischen Regierung eine aufrichtige und einträchtige Politik dergestalt ermöglichen, wie das bisher in Europa vielleicht nicht oorgekommen ist. Daher haben auch jene Publicisten das Rechte getroffen, welche bei Rußland jede Neigung in Abrede stellen, an dem Bestände der Dinge, sei es unter den slavischen Stämmen in Oesterreich-Ungarn, sei es im Orient, etwas zu ändern. Der Verlauf des Kampfes beweist es auch zur Genüge, wie gerade die Eintracht der drei Kaiserreiche ihre friedenerhaltende Kraft bethätigt und damit weitere Eon* flicte verhindert. Das russische Reich hat auch seine lohnende®, sich selbst erhaltendes Geschäft betrieben werden kann, war zwei deutschen Linien Vorbehalten. Die hamburg-amerikanische Packetfahrt-Actiengefell-fchaft, welche ihren Dampferdienst 1856, unb der norddeutsche Lloyd in Bremen, der ihn 1858 in Scene setzte, fühlten sich schon durch den bewußten sreihändlerischen Geist, der in ihrem Gemeinwesen herrschte, verhindert, nach Staatsunterstützung zu streben. Hamburg und Bremen, als kleine städtische Republiken, wären aber auch entgegengesetzten Falles schwerlich in der Lage gewesen, ihnen der Mühe roerthe Zuschüsse zu gewähren; und einen dazu be* söhigten deutschen Gesammtstaat gab eß um jene Zeit noch nicht. So mußten die Unternehmer es im Vertrauen auf ihre eigenen Kräfte wagen und haben es glänzend durchgeführt. Im Wetteifern mit den so viel älteren, so viel kapitalmächtigeren, auf einen so überlegenen Eigenhandel gestützten und obendrein vom Staate freigebig unterstützten englischen Linien sind die Bremer und die Hamburger Gesellschaft in der neroyorfer Fahrt zu vollkommen ebenbürtigen Mitbewerbern emporgewachsen. Sie selbst haben niemals eigentlichen Staatszuschuß von hüben oder drüben erlangt oder begehrt, nur jeweils Jahrhunderte langen Kämpfe um die Einigung der verschiedenen zusammengehörigen Slämme, um die Wiedererlangung entrissener Provinzen zu bestehen gehabt. Diese Kämpfe haben aber durch Aufstellung fester Grenzen in Europa längst ihren Abschluß gefunden und es ist ein Hauplverdienst der Regierung Alexanders II., daß die Ueberzeugung davon, daß die gegenwärtige europäische Grenzlage Rußlands die denkbar beste, die Eintracht mit den Nachbarmächten am meisten sichernde ist, in den Gemüthern der Zeitgenossen feste Wurzel gefaßt hat. Die Aufstellung einer festen Grenze in Asien lag ebenfalls von jeher im Bestreben der russischen Regierung; der schwankende Charakter der mittelasiatischen Despotien hat bisher allein störend entgegengewirkt. Die Mäßigung aber, welcher sich die russische Regierung befleißigt, und ihre auf Entwicklung des inneren StaatSlebens gerichtete erfolgreiche Thätigkeit verbürgt am besten die Dauerhaftigkeit der gegenwärtigen Statuequo Politik Rußlands. Politische Rundschau. Laibach, 18. September. Inland. Die Patrioten vom Weichselstrande, die polnischen Schlachzizen, beginnen sich schon wieder auf die von ihnen so oft in den Delegationen gespielte Bewilligungsrolle um jeden Preis einzu-üben. Ihr Organ, der krakauer „Czas," nennt die Kritik, welche seinerzeit über die Mehrforderungen des Kriegsministers laut wurde, einen Streit de lana caprina (von der Ziegenwolle!), denn die krakauer Weisen haben eben keinen Begriff davon, wie österreichischer Patriotismus sich kundzugeben habe. Sie haben ihre Aufgabe von jeher darin gesehen, mit dem Schweiße, in welchem die übrigen Oeslerreicher arbeiten, ihre Loyalität kostenfrei zu bewähren. Mit Leuten, die aus Budgeifragen für ihre Sonderzwecke Kapital zu schlagen beflissen sind, meint die „R. Fr. Pr.", sei überhaupt nicht zu rechten. Mit der Errichtung der neuen Universität in Ezernowitz ist die dortige gricchisch-orientali-sche theologische Lehranstalt aufgehoben worden und an deren Stelle hat die theologische Facnltät griechisch orientalischen Bekenntnisses der neuen Universität zu treten. Am 16. d. publicierle das Reichsgesetzblatt eine Ministerialverordnung, mit welcher diese Verfügung erlassen und die Einrichtung der neuen theologischen Lehrkanzel mit allen Deiails geregelt wird.' Im Anhänge zu dieser Verordnung veröffentlicht das Reichsgesetzblatt zugleich den provisorischen Lehrplan und die provisorische Prüfungsordnung der itacuttäl, sowie die für das Jnsleben-treten derselben nöthigen Übergangsbestimmungen. eine billige Entschädigung für die Beförderung des freiwillig ilmen anvcrtranten transatlantischen Post-verkehrs im Verhältnis zu dessen größerem oder geringerem Umfang. Anfangs hatten sic ein paar harte Jahre durchzumachen; sie wäre« Kinder des überschwunghaften Unternehmungsgeistes, der nach der Verschwörung de« rothen Gespenstes in Frankreich und der Beendigung des Krimkrieges ausbrach, und kamen daher eben erst recht in Gang, als auf diesen Rausch der Katzenjammer folgte, das Darniederliegen aller Geschäfte nach der Krisis von 1857. Dann aber haben sie viele Jahre hindurch stetig den befriedigendsten Reinertrag abgeworfen, in der Regel 10—20 Perzent. Selbst die zeitwei lige Versperrung des Meeres durch die französische Kriegsflotte von Mitte Sommer 1870 bis zum Frühsommer 1871 konnte ihre Rente nur mäßig asficiereii. In Bedrängnis sind sie erst durch die rasche und starke Abnahme der Auswanderung ge« rothen, welche feit anderthalb Jahren «»getreten ist, und die man in Newyork so bedeutend anschlägt, daß man besorgt, die jährliche Einwanderungszahl au» ganz Europa werbe von einer Viertelrnillion auf wenig mehr als die HSlftr finken. lgortlctzung folgt.) Die katholischen Casinos in Vorarlberg erlassen infolge Aufforderung des ehrenwerthen Herrn Johannes Thurnher Proteste „gegen jede Neuertich-tung von Volks- ober wie immer Namen habenden Mittelschulen," bie als „Lanbes-Calamitäten" bezeichnet werben. Die „Feldk. Ztg." roenbet mit vollem Rechte auf biefe nachgerabe tollhäuslerifchen Proteste ben Spruch an: „Dumm fein, nit g’jcheibter werben, bas ist unser Los auf Erben." Die A b r e ß b e b a t t e im ungarischen Ab-georbnetenhause würbe am 15. b. mit ber Verlesung der eingebrachten Entwürfe eröffnet. Es liegen bern Hause dre^Entwürse vor: der des Adreßausschusses, jener Simonyi's und der Entwurf Miletic. Das Opus, das Miletid vorlegte, hat Präsident Ghyczy Haarschars durch die Erklärung charakterisiert, daß er jeden Redner zur Ordnung rufen werbe, ber sich beikommen lassen sollte, bie Wege Miletic zu wanbeln. Es ist in der That unerhört, was ber Führer ber Omlabina nicht etwa nur dem Reichstag, sondern direct der Krone zu bieten wagte. Daß er den Magyaren Schimpf und Schande anthut, so weit feine Zunge reicht, ist endlich bei seinem bekannten Standpunkte erklärlich; er verflieg sich aber in seinem Entwurf sogar so weit, ber Krone Vorlesungen darüber zu halten, was Recht unD Gesetz ist, und namentlich den ganzen 1867er Ausgleich schon beöhalb als wiberrechtlich zu verwerfen, weil Oesterreich nicht bas Recht Halle, den Ausgleich auch im Namen Böhmens zu schließen. Am größten wirb Miletic natürlich dort, wo er von ber orientalischen Frage spricht; mit einem Cyniemus sonbergleichen macht er särnmtliche Großmächte somit auch Oester-reich zu Mitschuldigen bet blulbürstigeu Bcgö unb macht er spcciell Oesterreich ben Vorwurf, mit ber Pforte unter einer Decke zn stecken, indem cs zu bereu Gunsten bie Gesetze ber Neutralität verletze. unb bann entrollt er vor ben Augen Europa'» bie Zukunstskarte ber Omladina; an die Stelle der heutigen Türkei müsse eine Reihe von „unabhängigen Staaten" treten, den einen ber selben habe das mit der Herzegowina vereinigte Bosnien zu bilden, Serbien muffe mit Al-serbicn vergrößert roeroen und dergleichen mehr. DaS HauS würdigte den Entwurf Miletic nach Gebühr, indem es denselben zur Drucklegung nicht zuließ, und somit aus der Reihe der officiellen Grundlagen der Debatte ausschloß. In-dessen wird Miletic sprechen, unb es müßte ein Wunder geschehen, wenn uns der Telegraph nicht einen fcanbalöscn Austritt zu melden hätte. DaS JncoinpalibililälS Gesetz in Ungarn bestimmt, daß derjenige nicht Abgeordneter bleiben könne, „gegen dessen Diäten ober Ouattiefgebühren zur Betrieb gung einer rechtsgilng zugcurthcilten Forderung Execution geführt wirb, wenn bie gerichtliche Sperre nicht binnen brei Monaten, vom Tage ber Esftciuierung ber Beschlagleguug au gerechnet, ausgehoben wird." Infolge dessen glaubt man in Eingeweihten Kreisen, baß nach drei Monaten zahlreiche Unterhaus-Mitglieder bemüssigt sein werden, ihre Mandate nieberzulege». Koloinan Tisza hat einen Ufas an die Gemeinden erlassen. Er fordert sie aus, sich in ihren Eingaben an die Gerichte der „Staatssprache" zu bedienen. Dieser angeblich „im Interesse der Ge mcin'oen" erlassene Ukao stimmt mit t>ein Municipat* rechte nicht ganz überein. Ausland Vom Schauplatze der süd-s l a v i s ch c n Aufstände liegen nur ipätliche Nachrichten vor. Einem wiener Blatte wird aus Spa-lato von dem Ausbruche eines neuen tiufftandes im Grahovo-Peiljc gemeldet. Diese Gegend, nicht zu verwechseln mit Grahovo in Montenegro, liegt in Bosnien hart an der Norbgteiizc Dalmatiens gegen Oesterreichisch-Kroalien, westlich von Knin, zwischen der österreichischen Reichsgrenze und dem Quellgebiete der Unna. Gleichzeitig wird von einem erneuerten Viehdiebstahle der Ncoesinjet Insurgenten berichtet. Dem „Neuen Wiener Tagblatt" endlich wird aus Ragusa gemeldet, beut dortigen türkischen Consular-Verweser und den sämmtlichen türkischen Comman. danten auf den Routen Ragusa Trebm und Llek» Mostar wäre von den österreichischen Behörden no« tificiert worden, daß künftighin Durchmärsche türti« scher Truppen über österreichisches Gebiet nicht mehr ftattfinbeii dürfen. Nach der bisherigen Haltung unserer Regierung dem Aufstande gegenüber erscheint uns biefe Nachricht ziemlich problematisch unb gar sehr der Bestätigung zu bedürfen. Von General Stratimirovich verlautet, daß er für sich und seinen Adjutanten Knicanin, den Sohn des aus dem Jahre 1848 bekannten Knicanm, bereits neue Phantasieuniformen für feinen Einfall in Bosnien machen ließ. Aus Altgt adiska schreibt man der „Pr." unterm 14. September: Nach dein Treffen von Veliki-Stmz haben sämmrliche vom Agramer Comit6 angetnorbt1 neu unb hieher birigierten fremden Freiwilligen Ov und Umgebung verlassen und finb vollkommen enttäuscht über bie ihnen vorgespielten rofenfarbenen hiesigen Zustände wieder in ihre Heimat zurückge-kehrt. Ihr Ehrgefühl sträubte sich, unb zwar zu ihrem Glücke, bagegen, biß sie sich notorischen Räubern unterordnen unb mit biefen unter Einer Fahne kämpfen sollten. Mit der Niederlage der Insurgenten bei Veliki« Strug ist die ganze Gegend bis auf wenige noch im Gebirge häufende Uefokcn und Haibuken von Insurgenten frei, ©emungcachtet wird ber kleine Gebirgskrieg noch fonbauern unb hie unb ba werben noch kleinere Kampfe zwischen Türken und US-toten stattfinden, die von den slavischen Journal« bann jebesmat zu Hauptschlachten aufgebläht werden. An ber Mündung bes VerbaöflusseS, dort, wo bie Gebirge wieder bicht an bie . Save herantreten, also bern slavoniichen Grenzorte Svinjar gegenüber, haben sich wieber Insurgenten im Gebirge gezeigt, wo sie eine feste Stellung innehaben. Zu Kämpfen ist es dort noch nicht gekommen; auch sind die Türken dort stark genug, um allen Eventualitäten mit Erfolg enigegeuzutfeten. Aus Posen wird berichtet, daß ben dortigen Earmelitern durch die Polizeibehörde pw/otol-larisch erklärt worden ist, sie hätten bis zum 1- Okwber das Gebiet des preußischen Staates Das Klostetgesetz beginnt somit feine prattW famkeit verspüren zu lassen. > In einem etwas salbungsvollen Artikel rechnet heule die „Augsb. Allgemeine Zeitung" den baie« rischen Klerical Patrioten ihre Sünden vor. Be meikensmerth ist darin ber Passus, welcher die Unmöglichkeit eines ultramontanen Ministerium» in Batet» bcbuciert. Derselbe lautet: „In Baient kann, wenn bie Regierung sich aus Kammetmitglü1 bern bilden soll, kein Mann Minister werden oder mindestens bleiben, welcher seine Stimme gegen dit Versailler Vertrage erhoben hat; einen solchen Minister würde baö Mißtrauen aller beutschcn Cabine:i> unb aller Bolkövcrtretungcn empfangen unb auf aU® Wegen begleiten; einem solchen Minister gegenM wäre ein Mijjtrauenöootum am rechten Platze. Mel Bemühen solcher Männer, an die Spitze der SRcgit* rung zu gelangen, ist ein vergebliches.“ Auf eine Einladung, an dem Friedens congrcfse theilzunehinen, hat Victor Hu?! mit einem ziemlich mystischen Schreiben ablehntti geantwortet. Et vertagt seine Friedensgedanken bti zu der Zeit, wo Frankreich Metz und ©traßbutj tviebcrgcivonneit hat; „denn," sagt er, „Srankreti ist bie Welt, unb ein verstümmeltes Frankreich it bie verstümmelte Menschheit!“ — Dem großen 9K* ntancier liegt noch immer bas deutsche Reich t* Magen, und der Läuterungsprozeß ist bet ihm not nicht so weit gediehen, wie bei Garibaldi, bejjtf solbatisch-berber Naturvcrstanb nur auf kurze vom richtigen Wege nbirren konnte. Der „Moniteur Univerfel" bestätigt, daß t« dem Personal des Generalstabs des Mittelmeek^ Geschwabers einige mit ber Abberufung btt Herrn La ron eiere zusammenhängenbe Per|onal-Veränderungen bevorstehen. An Stelle des Eonttt Fortsetzung in der «eilage.^-WU Ftifoflt zum „Laibacher Tagblatt" Admiral- de Fauque de Ionquitzres soll der Contre-Admiral Le CouriaUlt du Quilio zum Generalstabschef ernannt und ihm sollen die LinienschifsS-Lieutenanle de Maigret, Dieulouard und de Marliave als zweiter »diutaat, als ©tertiär und respectioe als Ordonnanz. Offner beigegeben werden. Dasselbe Blatt lenkt die Aufmerksamkeit des Gouverneurs von Paris auf die Thatsache, daß eine bonapartistische Zeitung, die et nicht näher nennen will, täglich in zahlreichen Äiemtilortn in den pariser Kasernen verbreitet und jjjjrfcjn Wachstuben derselben aufgelegt wird. Zur Tagesgeschichte. Bischof von Zengg, wurde wegen M bekannten Zerwürfnisse mit dem Lapitel seiner Stelle Mobe«' an dessen Stelle ist der agramer Universitäts-Wkffor' Dr. Anton Krzan zum Bischof ernannt worden. _ (jtne Metamorphose. Das Strampfer-Mater in Wien ist einer Bestimmung übergeben worden, Mg welcher seine Gründer und HabitueS schwerlich eine ifnuna hatten — es ist in einen Betsal sür das auser-^iilte Bolk Bottes umgewandelt worden. _ Kavaliermäßig Man schreibt auS Pest: «eam den Grafen Arpad Beleznay wurden jetzt vier Straf. Vasen angestrengt. Er hatte nemlich Faßgeschirre im Werthe mn nahezu tausend »ulten von einer im Steinbruche wohn-. , Witwe gekauft. 815 der Zahlungstermin herankam, bitte der Graf die Fäffer bereits um einen Spottpreis ver. tauft und konnte die Verkäuferin nicht befriedigen. Beim Ankäufe der Fäffer hatte er sich für einen Docior ausgege-k „Ehemikalien macke« und daher diese Geschirre benötbiae Inner verkaufte er große Quantitäten Erdäpfel, «eiren Gerste, kurz die verschiedensten Fruchtgattungen, ritu dieselben überhaupt zu besitzen. Der pester königliche Slrasaerichtshos ordnete die Untersuchung wider den Grasen «,s,»nali an und die königliche Tafel bestätigte den «strich. yecal= tum Prooinzial-Aagelegeaheitei. — (Ernennungen) Herr Anton De Santi, Zafpector de« städtischen AichamIeS in Triest, wurde zum 11 Aichinfpeclor für Küstenland und Ärain mit dem tait'ftec in Triest und Herr Dr. Johann Steiner, »vocat in Laibach, zum k. k. Notar in Krainbnrg ernannt. _ ,our Natursorscherversammlung in Graz.) Die Herren Eivilspital-director Dr. Batenta und Stadt, dtvkkus Dr K » v a t s ch haben sich zu der dicsertage in ZraT Satlstndei.den Versammlung deutscher Aerzte und Natur-hrfler begeben. Di- ärztliche Leitung de- hiesigen Kinder. fötaL» bat für dir Zeit der Abwesenheit des Herrn Dr.Kovatsch rrLnttäteratti Dr. Stsl übernommen. _ (Musikschule.) Die Bereinigung der bisher biefigen StaatSübuugSschule bestandeuen Musik» "mit teuer der philharmonischen Gesell. T, ,, ifl vollzogene Tha'fache. Die Aufnahme der Schüler LJ| ' Lht 1875/76 geschieht am 20. und 21. d. M. i-BereioSlocale der genaunten Gesellschaft in Laibach (Fürsten. k.t wie 9 Stock). _ ,2>te beiden letzten Brände in der „ ' . Laibachs) bitten den nalional-klericaltn itt)cr einmal Gelegenheit, ihren lang verhaltenen Geifer aeaen dn freiwillige Feuerwehr zu verspritzen. Wir l°ifi uibst nicht zurück mit unserm Tadel, wo etwa» Uten gnv v bet(cl6f am Platze ist. Das feige Gelichter . nur daraus ausgeht, den Nebenmenschen zu b i6n io feinem ehrlichen Broderwerb womöglich taimeren » , überall dort scheu zurückzieht, wo e* h Md'gen, Opferwilligkeit gilt, trieft» feige Ge. »i W» “I “ 3"»“ f-* «ttt, i<*9 . mjt ©teilten zu werstu. öligen 3*“* \ Die am 16. d. M. an die k. k Central- V - Ewtorologtt in Wien tingelangten Depeschen ü6ct ziemlich bedeutende Fröste, welche in den i 14 ftattfandtu; sowol im Norden Oesterreichs , »J, «ipenstationen sank daS Minimum ver -ach in >,,r frühen Morgenstunden unter Null. . i.u« ©»»«••g---------- ' ' “ ' ^Ugtofurt » ' 4 5« Leis. In Wien wurde die tiesste !Sol 5'ü-, *" — bi- R., in Laibach mit Temperatur f ‘ 1 «elf. beobachtet S?r. 213 vom 18. September 1875. — (Keine Dienstpferde für Adjutanten.) Das gemeinsame Kriegsministerium hat, wie der pester „Local-Eon." aus Wien gemeldet wird, den Beschloß gefaßt, den Adjutanten keine Dienstpserde mehr aus Rechnung des Militär-Aerars verabfolgen zu lassen, was eine große Er-parung herbeisühren würde, da diese Pferde in der Regel chnell abgenützt werden. Jeder zum Adjutanten ernannte Offizier wird dann, so wie es früher war, sein Pferd aus eigenen Mitteln kaufen müffen und nur die Fourage für dasselbe angewiesen erhalten. — (Neue illustrierte Zeitung.) Bor uns liegt das erste Heft des IV. Jahrganges von der in Za-marski's Verlag und unter Joh. Nordmanns Redaction er-cheinenden „Neuen illustrierten Zeitung." Was in diesem ptfte dem Publicum in Bild und Wort geboten wird, über* leigt weil das Durchschnittsmaß von Leistungen, denen wir onst in ähnlichen periodischen Werken begegnen. Wir freuen uns umsomehr, dies konstatieren zu können, als es hier ein echt österreichisches Unternehmen gilt, welches wir unseren Lesern nicht warm genug empfehlen können. Wo es eine echte und rechte gebildete Familie gibt, wird „Sittlichernste Unterhai. tung, anregende Belehrung und Förderung des Nützlichen und Schönen" hochgehalten. Die in Wien und Leipzig er» scheinende „Neue illustrierte Zeitung" hat dieses Programm ür die bevorstehende Winlercampagne ausgegeben und wie aus dem 1. Hefte zu ersehen, mit der Verwirklichung des-jtlbeti begonnen. Das in jeder Beziehung ausgezeichnete illustrierte Familienblatt bringt in diesem ersten Hefte eine Fülle der schönst angeführten Illustrationen: Porträt« (Mi-nisler Dr. Falk, Gräfin Katharina Anbräsfy, Eugen Felix), Landschaften, interessante Bauten und Reproduktionen berühmter Gemälde (Fahrende Tomödianten von Mayerheim, Pan und die Bacchantinnen von Felix, vor allem der Pracht-volle Holzschnitt in großem Format, Julius Eäsars Ermor-dung von Piloty, Ave Maria von Salentin, die Mutter schläft von Chierici, die kleine DorfcoqueUe von Lautier), Neben intereffanten Romanen und Novellen von Karl Emil Franzos, P. Ä. Rosegger, Fr. v. Wickede, literarischen Beiträgen von Johannes Nordmann, Emerich Aanzoni, W. Goldbaum findet sich als Erläuterung zu den Illustrationen eine Anzahl vorzüglicher Texte und eine Chronik des Wissenswertesten vom Tage. Die „Neue illustrierte Zeitung" reiht sich überdies durch ihre glänzende Ausstattung den besten und schönsten Erzeugniffen der illustrierten Pteffe würdig an, und wir sind gewiß, daß dieses überaus billige Blatt in keiner gebildeten Familie fehlen wird. Als Prämie erhalten die Abonnenten einen Pracht vollen Farbendruck nach B. Bautiers Gemälde: „Die kleine Dorfcoqnette." — (Zum neuen Strafverfahren.) Der grazer Oberlandesgerichtspräsident Dr. R. v. Wafer, welcher über strittige Fragen auf dem Gebiete des neuen Straf-prozesses schon wiederholt eingehende sachmänuische Aussätze veröffentlichte, fühlte sich durch die weitläufige und schleppende Art, womit noch häufig Voruntersuchungen gepflogen werden zur Herausgabe eines Erlasses an die Strafgerichte veran laßt, der Im Hinblick auf den Verfasser und den Inhalt die allgemeine Aufmerksamkeit verdient. Waser hebt hervor, daß durch langwierige und ungebührlich breite Vorerhebungen die Bezirksgerichte auf dem flachen Lande nnnöthig belastet werden. Sowol der Beteiligte als die Zeugen werden über die geringfügigsten Umstände aus das ausführlichst befragt, und viele Bogen füllt oft das Factum, daß der Deponent keine pofitive Angabe machen könne. Eine solche Zersplid terung von Zeit und Arbeitskraft widerstreitet der auf Ab kürzung und Beschleunigung deS Verfahrens gerichteten Absicht deS Gesetzes. „Die Ursache dieser bedauerlichen Er fcheinung," fährt der Erlaß fort, „fällt weniger den Unter fuchungsrichtern zur Schuld, ich muß sie vielmehr bei den RathSkammern und den Borsitzenden der Hauplverhandlun gen suchen. Noch immer in den Anschauungen der Straf Prozeßordnung vom Jahre 1853 besangen, finden einzelne SRathefammtm den Maßstab für die Bortrefflichkeit einer Voruntersuchung darin, daß sie das Material für die Haupt Verhandlung schon im Vorhinein so vollständig als möglich erschöpft, und glauben einzelne Vorsitzende die Hauptverhand lung desto beffer durchzuführen, je mehr sie sich dabei an die Voruntersuchung anschließen. Da wird dtn Ange> klagten das ganze Ergebnis der Actenlage bis auf den letzten Satz vorgehalten, jeder Zeuge, welcher es wagt, nur halbweg» ander» auszusagen, ängstlich torquiert und mit einem Eifer daraus hingearbeitet, den ganz getreuen Abklatsch der Voruntersuchung zu producieren, als ob die votU kommene Eongruenz der Hauptverhandlung mit der Voruntersuchung das Ideal unseres jetzigen Strafprozesses wäre. Stellt sich die Sache bei der Hauptverhandlung zufällig anders dar, so geräth der Vorsitzende gleich in Verlegenheit Solchen Vorsitzenden fehlt es an der Geistesgegenwart und Spannkraft, um einen Straffall aus den Ergebnissen der Verhandlung frei zu gestalten." Der Erlaß kann daher nicht genug empfehlen, an dem Grundsätze festzuhalten, daß die Voruntersuchungen das Material zunächst für die Anklage und nur mittelbar und im beschränkten Sinne auch das Material ür die Haup Verhandlung zu liefern haben. Die Raths? kammern werden daher angewiesen, Ergänzungsanträge im Untersuchungsverfahren immer genau zu prüfen und den „Eifer jener Untersuchungsrichter zu zügeln, welche gewohnt iind, die Eitrone bis auf den letzten Tropfen auszupressen." Hiemit soll aber nicht der Oberflächlichkeit und Schlender-haftigkeit der Erhebungen das Wort geredet fein, der Erlaß verwahrt sich vielmehr ausdrücklich dagegen mit dem Bemerken, es mögen die Begriffe von dem, was für das Ver-ahren von der Hauptverhandlung von Wesenheit und nothwendig ist, geklärt werden. Es braucht wol nicht erwähnt zu werden, daß dieser Erlaß in Justizkreisen die ver-ichiedenflen Stimmungen hcrvorgerufen hat. Während die Juristen der Neuzeit von demselben sehr befriedigt find, übcrkommt die altgewohnten Untersuchungsrichter und Freunde des Vielschreidtns zum mindesten ein Gefühl der Uebet. raschung. — (Putzen von Messern und Gabeln.) Ein jehr einfaches Verfahren, dieselben schön rein und glänzend zu machen, besteht darin, daß man eine ungekochte Kartoffel entzwei schneidet, sie in feines Ziegelmehl oder Salt: pulver taucht und die Meffer und Gabeln damit reibt. Abgeordneter Dr. Schaffer erstattete in der gestrigen zahlreich besuchten Versammlung des constitntionellen Vereins, zu welcher sämmtliche der Ver-affungspartei angehörige Reichsrathswähler gtladtn wordtn warm, Bericht über die abgelaufene und die bevorstehende ReichSrathssesfion. Der lichtvolle und erschöpfende Bortrag, dem die «er-ammlnng mit gespanntester Theitnahme und wiederholt Beifall spendend folgte, war so ausgedehnt, daß wir nn» hier nur auf eine ganz gedrängte, skizzenhafte Wiedergabe desselben beschränken müffen. Nach einigen einleitenden Bemerkungen über die äußern Merkmale der verstofftntn Stssion btsprach der Rtdntr zu-nächst die parlamentarischen Arbeiten in der ersten Hälfte desselben (20. Oktober bis 19. Dezember 1874.) Es ge-langte hiebei zunächst das Budget zur Erörterung, sohin wurde Richtung und Umfang der Resorm in der Actien-gesetzgebung erläutert, dann das neue Börsengesetz und jenes über die Handelsmükler und die Suspension der Bankacte beleuchtet, weiters die Debatten über Errichtung der Arbeiterkammern und da» Wahlrecht geistlicher Nutznießer, das neue Militärpensionsgesetz und die vorläufig zurückgestellte neue Executionsordnnng der Besprechung unterzogen, wobei Abg. Dr. Schaffer es nicht unterließ, unter angemeffener Motivierung seine persönliche Stellung in den einzelnen Fragen zu kennzeichnen. Aus die zweite Hälfte der verflossenen Session (20ttu Jänner bis 23. März 1875) übergehend, besprach der Redner zuvörderst die wirtschaftlichen und materiellen Angelegenheiten, die in dieser Periode zur Erledigung gelangten. Bezüglich der Eisenbahn Troppan-Blarapaß und der Salzkammergutbahn, denen bekanntlich behufs fchlenniger Realisierung neuerliche Begünstigungen bewilligt wurden, äußerte sich Abg. Dr. Schaffer abfällig und sprach die Meinung aus, daß beide Linien nicht so sehr wegen ihrer hervorragenden Wichtigkeit, sondern vielmehr blo» aus dem zufälligen Umstande in den Vordergrund gestellt wurden, weil sie gewissermaßen schon vorräthig waren und man in einem Augenblicke, wo von so vielen Leuten nach Eisenbahn-beamten gerufen wurde, möglichst rasch etwa» bieten wollte. Beide Bahnen sind überdies kostspielige Gebirgsbahnen und ihre Rentabilität keineswegs eine verbürgte.. Einigen anderen bereit» im Betrieb stehenden Bahnen mußte zur Sicherung ihres Fortbestandes gleichfalls unter die Arme gegriffen werden; die Umstände waren hier aber wirklich ganz außerordentlich und die Hilfe gerechtfertigt. Als ein sehr kostspieliges Unternehme» bezeichnet Redner die N a r e n t a r e g u l i e r u n g, von der nur zu wünschen ist, daß dir erwarteten Erfolge möglichst bald eintreten und daß auch vonseite der türkischen Regierung auf ihrem Gebiete die nothwendigen Regulierungsarbeiten ausgesührt werden, indem sonst zu befürchten wäre, daß der Nutzen der von unS mit so großen Opfern beabsichtigten Herstellungen theilweise vereitelt würde. Nach Berührung einer Reihe weiterer minder wichtiger Angelegenheiten (Gail- und Murregulirung, Organisierung der Aichämter rc.) erwähnte der Vortragende der Errichtung der Lzernowitzer Universität und bezeichnet! selbe als eine den Interessen des Staates und der Wissenschaft vortheilhafte, vielversprechende Schöpfung. Sodann gelangte die Einführung de- Verwalt »ugs gerichtshoscS zur Besprechung. Der Redner erörterte Natur und Ausgabe der Verwaltungsgerichtsbarkeit, Art und Umfang, wie sie durch die neue Institution bei uns eingeführt werden soll, endlich die Organisierung dieser Behörde, deren endliche Activierung gewiß als eine werthvolle, für die Entwicklung des öffentlichen Rechtes maßgebende Errungenschaft bezeichnet werden müsse. Zu den wichtigsten Angelegenheiten, bis zu deren glück licher Durchführung aber noch ein weiter Weg znrückzulegen ist, gehört die Steuerreform. Redner, in allgemeinen Umrissen die Grundsätze und das Ziel der angebahnten Reform kennzeichnend, behält sich bei der Wichtigkeit des Gegenstandes vor, über denselben seinerzeit in einem beson deren Bortrage sich anszusprechen. Im weitem Verlaufe seiner Rede besprach Abg. Dr. Schaffer eine lange Reihe von Anträgen, die im Kauft der letzten Session aus der Mitte des Hauses gestellt und zum Theile auch bereits erledigt worden find. Wir beschränken uns, nur die wichtigsten hier anzudeuten. In der Altkatholikenfrage wurde ein Gesetz beschlossen, das nach keiner Seite recht befriedigen dürfte; über die maßgebendste, die Vcrmögenssrage, ist darin wol entschieden, trotz dieser Unpräjudicierlichkeit bleibt es aber fraglich, ob das Herrenhaus das Gesetz annimmt. Von weittragender Bedeutung find die Anträge auf Erlassung eines Jncompatibilitätsgefetzes und Abänderung der D e l e g a t i o n s w a h l. Redner ist von seinem Standpunkte mit beiden Anträgen einverstanden. Bei ersterem wird jedoch allerdings mit Vorsicht vorzugehen sein, um bei dem herrschenden Mangel an Persönlichkeiten, die Lust und Eignung haben, sich dem öffentlichen Leben zu widmen, nicht unnöttjig weitere Kreise auszuschließen. Das endliche Schicksal beider Anträge ist heute noch sehr zweifelhaft. Zwei andere Anträge zielen auf Revision des Preß-gesetzt« und der Vereinsgesetze; nach beiden Richtungen sind allerdings mancherlei Verbesserungen wünschens-werth. Ein verbessertes Schnlaussichtsgesetz beabsichtigt zunächst in Tirol endlich die definitive Regelung des Schulwesens anzubahnen, dann überhaupt die staatliche Jn-gcrtnz auf ditftm Gebiete zu erweitern. Es wäre zu wünschen, daß damit auch eine allmälige Besserung der Schul-zustände in Galizien, die bekanntlich verschieden von denen im übrigen Reiche und dem Einstuffe der Regierung säst entrückt find, angebahnt werden könnte. Am Schluffe dieses Theiles seiner Rede sprach Abgeordneter Dr. Schaffer über die Reform der politi» schen Verwaltung. Soviel auch darübtr schon ge-sprochtn und gtfchritbttt wurde, so wurden doch noch sehr wenig brauchbare Vorschläge zutage gefördert, auch der betreffende Ausschuß des Abgeordnetenhauses brachte es nur bis zu einer den Kern der Sache in keiner Weise treffenden Resolution. In der That ist die Frage an fich sehr schwierig, gerade bei uns durch die geteilte Lompetenz des ReichS-rathes und der Landtage, die das Nebeneinanderbestehen staatlicher und autonomer Instanzen noch ganz besonders com» pliciert. Soll die Sache einmal wirklich praktisch ungefaßt werden, so kann es wol nur durch eine glückliche, durchdachte Initiative der Regierung geschehen. (Schluß folgt.) Witterung. Lai da ch, 18. September. Morgens Nebel, dann anhaltend heiter, schwacher DtO. ittnt: morgens 6 Ubr 4- ü2', nachmittags ü Uhr itme” morgen« 6 Ubr 4- ü2', nachmittags 17-9' C. (1874 + S1-Ü»; 1873 ■+■ 201“ C.) Bar. ' ,e Tagesmittel 01 e * * * tm Sa«-» 741 24 Mm DaS ge,, der Wärme + 101*, um 3 6* unter dem ormale Allgekommene Fremde am 18. September. Hotel Staitt toien. Piccoli, Kfm., Mailand. — Großlet, Privatier, Hrastnig. — Czurda fammt Frau, Podkraj. — Krämer, Kfm., Iserlohn. — Haurane!, Bankbeamter, Prag. — Jaklitsch, Privatier, Gotisch«. — Schwarz, Kreutz. — Tümler, Jrrgang und Roblitscheg, Reisende; Schindler, Direktor; Seemann, Mediziner; Kitenlein, Fabrikant, und Kiderlin, Wien. Holet Elefant. Pitschmann und Schrödler, Kaufleute, Wien. — Garzaroli, Feuerwerker, Klagenfurt. — Mod= rusau, Kaufm., Karlstadt. — Dreschler, Rudolfswerth. — Maria Nußdorser, Cilli. — Franz und Maria Gorischeg, Villach. — Molmari, Kfm., Turin. — Beit fammt Frau, Loosdorf. — Baier Marie, Private. — A. Veit fammt Frau, Ainöd. — v. Comelli und Luigi Zanutti, Gradisca. — Slibar, Handelsm., Stein. — Stehr, Kfm., Leipzig. — Hinze, Haasberg. polel Europa. Siovak, Privatier, Agram. -- Stolbe, Professor, Leipzig. — Edler v. Rudolf, Privatier; Fuchs, Allexin und Ernestine Arnexin, Wien. — Jda Dimitz, Görz. — De Lerneda, Triest. — Hraschovic, Zirknitz. — Plakek, k. k. Statthaltereirath, Prag. — Jvanisevic, k. k. Lieutenant, Triest. Mohren. Dernovscheg, Graz. — Rupert. Karlstadt. — Peue, Privatier, Littai Gedenktafel übte die am 2 I. September 1875 stattfindenden Licitationen. 2. Feilb-, Florjanciö'sche Real., Zaier, BW. Lack. — 2. Feilb., Lnsiua'sche Real., Goftece, LG. Lack. — 2. Feilb., Derganc'sche Real., Möttling, BG. Möttling. — 2. Feilb, Stanitsch'sche Real., Nesselthal, BG. Gottschee. — 2. Feilb., Sluga'sche Real, Topolc, BG. Feistriz. — 2. Feilb., Tom-sic'sche Real., Bai, BG. Feistriz. — 2. Feilb., Simsik'sche Real., Radovic, BG Möttling. — 2. Feilb., Dougan'jche Real., Oberkoschana, BG. Adelsberg. -- 2. Feilb., Petric’sche Real, Delenje, BW. Wippach. — 1. Feilb., Jlovar'sche Real., Woisd, BG. Littai. — 2. Feilb., Mervar'sche Real., ad Urb.-Nr. 431 Pieterjach, «G. Treffen. - Relic. (Sic boinik'scher Real., Nenrnarktl, BG. Sieumarktl. — 1. Feilb., Fatur'sche Real., Zagorje, BG Feistriz. — Reass. 3. Feilb., Marinctf’sche Real., Zagorje, LG. Feistriz. — Relic. Slo-bodnil'scher Real., Radovica, BG. Möttling. — 1. Feilb., Sedlar'sche Real, Unterkronau, BG. Rudolfswerth. — 1. Feilb., Turk'sche Real., Selo bei Hasenderg, BG. Rudolfswerth. — 1. Feilb., Vertacic'sche Real., Loka, BW. Rudolfs-werth. 1. Feilb., Hknigmann'sche Real., Unterthurn, BG. Rudolfswerth. — Einzige Feilb. Vouk'scher Real, Grischa, BÄ. Wippach. Theater. Heute: „Faust." Oper von Gounod in 5 Acten. Morgen: „Die schöne Helena." Komische Oper in 3 Abtheilungen von Offenbach. Wiener Börse vom 17. September. Staatsfonds. 5pcrc. Rente, öst.Par bto. tto. oft. in Eilt Hofe von 1864 . . . kose von 1860, ganz 0o(e von 1860, Fünp PrämienI». v. 1864 Qrondcnt.-Obl. Siebenbürg. Ungarn Actien. Lnglo-Bank . . Srrdltanstalt . . »compte-ilnstatt anco-BanI . . andel«b»nk. . . ationalbank . . Oest. Wattig cfeUf. Union > Bank . . . Oeteintbiin! iverkehr»dank. . . «Ift>td-«ahn . . Rarl Ludwiabahn »all. ttlif.'»al>n Rai), »t. Oofcfeb etaatlbafrn Südbahn. . <8clb Warc 70 10 70*86 78 »0 7«*- 105* IS 116*35 118*75 113*- 116-Ru 117*- 180.60 131-- 79-50 7» 76 81*ü5 81-70 118-60 118 »0 i!6 80 816*— 1S5 — 136- U70*- 680*- 34*- 34-25 64 — 54-60 l‘30*-- «38— 168.— 170'— «6S0 95*60 86*- 8i — •84-76 186 86 881-86 8 Kl 60 178 - 179- 163 86 16376 876.— 877 - 108-86 108 7S Pfandbriefe. lllg. oft. Bod.-Sredit bto. in 33 3. . . . Wation. ö. SB. . . . Ung. Bod.-Üreditanst. PrioritäU-Obl. ftranj 3oses«-Bahn Oest. Nordwestbahn Sicbenbürgn . . . SiaalSbahn .... Südb.-Ges.zn 500 gr. bto. Bon« Lose. Siebit - Lose . «udols» - Lose Wecbe. (3Mon.) «Uflfb.ioofl. Itibb.ro " anff. IOC Sllarl . . mburg „ „ onbon 10 Pfd. Stert. Pari« 100 Franc» . . Münzen. ffaij . 8o.granc»fti Preub. Än(f«B|*tlne Silber . (Selb 99-60 89 30 s6 »0 87*6 93.60 93 — 71-60 143— 105-80 88* — 166-60 13 30 98-30 64-40 64-60 111-86 4416 V!!Inj-Dncate» 6-S91 IM , . . . 8-88 •IfB»10 .101-60 Ware 99*76 89 60 9710 87.60 93-76 93-60 71 — 106-60 287*— 166" — 13*70 98 40 64-60 64 66 111 96 44 80 6*30 8*98' 1*666» 101*90 Telegraphischer Cursbericht am 18. September. Papier-Rente 70 20 - Silber-Rente 74*---------- 1860« Staats.«nlehen l12 80.- Bankactien 930. - LredU 216*10 London 111 85 — Silber 101*80. - Ä. k. Münz, ducateu 5*29'/,. - 20-Francs Stücke 8*91 */,. - 100 «eich-, mark 55*10. Danksagung. Für die so ungemein zahlreiche Teilnahme am Leichenbegängnisse des Herrn Carl Gbresa sagen wir hiemit den verbindlichsten Dank; namentlich fühlen wir uns verpflichtet, den Herren Bürgern von Oberlaibach und den Herren Sängern für ihre dem theureu Zotten erwiesene letzte Ehre noch besonders zu danken. Oberlaibach, 18. September 1875. Die Hinterbliebene«. Epilepsie (Fallsucht) heilt brieflich der Specialarzt Dr. Killlsch, Dresden, Wilhelmsplatz 4 (früher Berlin.) — Erfolge nach Hunderten. (301)18 -18 Zum Ausfüllen hohler Zähne gibt es kein wirksameres und besseres Mittel, als die Zahn-Plombe von dein k. k. Hofzahnarzt Dr. J.Gr.Popp in Wien, Stadt, Bognergaffe Nr. 2, welche sich jede Person selbst ganz leicht und schmerzlos in den hohlen Zahn bringen kann, die sich dann fest mit den Zahnresten und Zahnfleisch verbindet, den Zahn vor weiterer Zerstörung schützt und den Schmerz Matherm-Wuiidwajss von Dr. I. G. Popp, k. k. 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