Nr. 93. Samstag, 22. April 1905. 124. Jahrgang. Laibacher Zeitung. ^»^"lonoPrelS: Ntit P ostvc rjcndung! ganzjährig 30 li, halbjährig 15 X, Im Kontor: ganz-<>,i ' 'lalbjährig 11 li. Für die Zustellung ins Haus aanzjährig 2 X. — Insertionögelmhr: ffiir lleine ^ "»!cratr bis zn 4 Zeilen 5» li, nrüfzeir prr Zrlle 12 k: Iici öftere» Wiederholungen per Zciir <; >,. Die '«aibllchei Zeitung, ericheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Die Admiuiftratlon befindet sich Kougrehpllltz Nr. 2, die Nedaltion Dalinatinallsle Nr. 1U. Sprechstunden der ^ledaltion von 8 bis 1U Uhr vormittags. Unfranlierte Vriefe werden nicht angenonimen, Manuslripte nicht zurüclncstellt. ^^ Der h. Oster-Feiertage wegen erscheint die nächste stummer Dienstag, den 25. April. Nichtamtlicher Teil. K. und k. Eskadre in Smyrna. ^ filier den Aufenthalt der k. und k. Eskadre ,f, ^myrna werden aus Konstantinopc! folgende ""M)eiten berichtet: - "luf Befehl des Sultans gab der Vali von ^M'na, der frühere Großvezier .^tiainil Pascha, 3, ^hren des Eskadre-Koilintandanten, Kontre-') '//u-als Ritter voll Pietruski, ein, Diner und ein "Mch, zu welchen sämtliche Eskadre-Offiziere /wen waren. Die österreichisch-ungarische Kolonie ^"^Ualtete zu Ehren der Eskadre gleichfalls einen in? ^ welchem sich die Lokalbehörden, das Kon-^ arkorpö und die Spitzen der Gesellschaft oon ^ uyrna einfanden. Der Eskadre-Konnna:want gab >.M Lunch für den Vali und einen für dcn Erz-cu u' ^^^ Marengo. Ein Nachmittag al h.i.ne ^. ^ zu welchem derKontre-Adiiiiral l'.no oic. ^^ad^'Offiziere Einladungen versandten, beschloß ^ Lcfellschaftlichen Veranstaltungen. ^ Die Anwesenheit der k. und k. Eskadre in H ^na wurde benützt, um eine neu hergestellte , ^bftätte auf dem katholischen Friedhofe" einzu^ ^"l)en. Der Erzbischof, Msgr. Marengo, na^m -^ seierliche Zeremonie persönlich vor, wekl.er au-^' den ausgerückten Offizieren und Mmmscha^ <'- "ortreter des Vali und des Militärkominan t,,., ^ des Konsularkorps und eine Alwrdnung A, ^^'u^ichisch-ungarischen Kolonie beiwohnten, liä. 5"' 3"erllchkeit, solvie bei deit gesellschast-^.^u Veranstaltungen und dem von der ösierrci-^ '^ungarischen Kolonie gegebencnVall hat selbst-^nandlich der k. und k. Generalkonsul, Freiherr dc,-s^ ^ Äppelshofen, sowie das übrige ^onsular- lunllle in entsprechender Weise teilgenommen, b ^us übcreinstilninenden Berichten geht her-iü, ^?^ ^' 6^^' ^^^ welchen die österreichisch-^,?^'ische Kriegsinarine ill der Levante geniest, lH^ l)ie stattliche Zusammensetzung der Henrigen ^f ^ ^"^ ö"n^ das persönliche Auftreten des lllore-Kommanoanten gefestigt worden ist. Französische Marine. Man schreibt aus Paris: Seitens des französischen Obersten Marincrates wird augenblicklich eine Neuverteilung der Secstreitkräfte beraten, die unter dem Minister oe Lanessan bereits in Erwägung gestanden hatte, von, seinem Nachfolger jedoch nicht gebilligt und deshalb fallen gelassen werden mußte. Es handelt sich darum, vom nächsten Jahre ab in das Geschwader des Mittelmeeres alle eri> klassigen Schlachtschiffe einzureihen und das Nord geschwader lediglich aus modernsten Panzerkreuzern zusammenzusetzen. Demnach würden vom Jahre 1!)05 nicht nur die sechs Linienschiffe, die augenblicklich den Hauptbestandteil des Mittelmecr' geschwadert bilden, dazu gehören, sondern es wür» den noch dazntreten, außer dem augenblicklich in Bau befindlichen Schlachtschiff „Republiqne", die Linienschiffe „Massena", „Earnot" und „Ianre-guiberry", die gegenwärtig beim Nordgeschwader eingeteilt sind. Die letzten drei Schiffe sollen dann mit der Neservedivision des Mittelmeergeschwaders ein homogenes Geschwader und eine sehr vorteil' hafte Verdoppelung des aktiven Geschwaders erster Linie bilden. Nach Ausscheiden der drei Linienschiffe würde das Nordgeschwader, über dessen Zusammeusetzung schon oft Klage geführt worden ist lind von. oem es erst kürzlich noch hieß, daß es gegenüber den neu aufgestellten Formationen der englischen Flotte im Kanal fast wertlos sei, nur aus den besten Panzerkreuzern bestehen, und zwar aus den Kreuzern von 12.500 Tonnengehalt: „Gambctta", „Ferry", „Victor-Hugo", und den Kreuzern von. 10.000 Tonneugehalt „Amiral Aube", „Eond^" und „Gloire". Nie für das Mittelmeergeschwader Toulon Hauptstationsort bleiben soll, so ist für das Nordgeschwader Vrest be-zeichnet. Gelegentlich der Verhandlungen über diese Neuverteilung der Seestreitträfte sind auch sehr ausführlich die Mängel besprochen worden, die dem militärischen Wert und der Gebrauchsfähigkeit der Trockendocks in den großen Kriegshäfen im Norden Frankreichs anhaften. Es wurde zur Sprache gebracht, daß in Vrest nur ein einzige^ Dock vorhanden sei, und zwar das Dock Salon, das imstande sei, Krenzcr von der Größe des „Gam-betta" aufzunehmen, und daß allenfalls nur das Dock von Pontanion ausreiche, um Schiffe von der Größe des Kreuzers „Cono6" unterzubringen. Vei derfelben Gelegenheit wurde auch uachgewie-sen, daß es unmöglich sei, in einem der Docks deZ Hafens von Vrest ein Schiff von den Maßen des Kreuzers „Edgard Quinet" von 14.300 Tonnen und Ull Meter Lauge auszuführen, dessen Aan der Münster Pelletan angeordnet habe, ohne rechtzeitig für Bereitstellung eines entsprechend großen Docks Sorge zu tragen. Marineminister M. Thomson hat zugesichert, daß er eines der Docks in Vrest auf 150 Meter, eilt anderes in Lorient, das ebenfalls unzureichend sei, auf l!)0 Meter verlängern lassen werde. Die Ereignisse in Mazedonien. Die ungeheuere Erregung, die auf bulgarischer Seite durch die Vorgänge von Zagori^ani hervorgerufen wurde, wird, wie man cuts Salonichi meldet, allen Anzeichen nach zu ueuen blutigen Zusam menstößeu führen. Am Tage nach dem Kampfe von Zagori<'ani fand in Sosnica, auf dem, Ostabhange des Nerekagebirges, eine Beratung mehrerer Bandenführer uud einflußreicher Personen der Komiteeleitung statt, worauf Zusammenkünfte der Insurrektionspartei an anderen Orten folgten. Man nimmt an, daß bulgarischerseits die Vernichtung der Freischar des griechischen. Bandenführers Vat> das, der Zagori^ani überfiel, beschlossen wurde. Es konnte festgestellt werden, daß mehrere Van-den aus den Kreisen Presba, Gorica und Florina den Weg nach dem Süden eingeschlagen haben, um in das Gebiet von Kastoria einzufallen und den griechischen Freischaren mit einer entsprechenden Übermacht entgegenzutreten. Eine Vande, die ursprünglich bloß zehn Mann zählte, sich aber später dnrch zwangsweise Aushebungen anf ungefähr neunzig Mann verstärkte, hat inzwischen Streifzüge dnrch das Gebiet von Kastoria unternommen. Diese Schar überfiel das Dorf Libisovo und setzte das Haus des Geistlichen nnd jenes eines Notablen in Vrand. Schließlich zog sie nach dem Kloster Ajos Athanasios, wo sie nur einen Diener und drei Nonnen vorfand, und diese in furchtbarer Weise miß-handelte. Bevor die Bulgaren abzogen, versuchten sie das Kloster in Vrand zu stecken, was ihnen, aber Feuilleton. Es muß doch Frühling werden! Eine Oster-Erzählung von Htalph v. Kawitz. (Schluß.) schi" r^lnll)" hatte die Augen geschlossen; aber sie Km f "^' lausend Gedanken zogen ihr durch den 3cn?' ^ s"h sich als Achtzehnjährige, an jenem ^ ^mittag, wo sie das Abitnrienten-Examen ge-do, 3 ^"'e; s" s"h sich im Kolleg zn Verlin, vor (^l ^'üfungskonnnission, als Assistentin des alten h, ^Unrats, bei ihrer ersten Operation. Sie er-d>, ^ ihre Mitschüler anf Schule, und Universität, l>,,^ tteundlichen Professor in der Ehariw, den yll'Niensis in der Frauenklinik. Und zwischen tw^.bicsen Situationen und Figuren immer wie-inil ^"^ schlanke Gestalt, gut gewachsen, helläugig, )n elneni gnten Lächeln um den Mund; der junge zil 5"6 seinen Hut und grüßte und winkte ihr ""d sagte:-------- w "^ind, Martha — wach' auf, es ist gegen ein ^o hatte sie doch geschlafen. H "Warum hast du mich nicht eher geweckt, an 5 "^u schliefst so gut — der Oberlehrer schläft wi,"^ '"" "'" '^"^' AH hätte, dich noch lie-Unk ^"' aber soeben ist ein Wagen vorgefahren, a., r"^ hörst du — der Wärter schließt 'auf. Ich "'"Übe, Schlcussner kommt noch." Eine kleine Pause vergiug, dann pochte es an der Flurtür, und der Erwartete trat ein: eine stattliche Erscheinung im langen braunen Vollbart. Er war etwas überrascht, als er sich den Damen gegenübersah, fand sich aber schnell in die Situation. „Wir wolleil deu Gatten vorerst ruhen lassen — bitte, wollen Sie mir Verlauf uud Behandlung erzählen. Fränlein Ma — Fräulein Doktor!" Eine kleine Schwäche hatte fie angewandelt, als er auf der Schwelle stand; aber jetzt war es vorüber, und mit sachlicher Nuhe schilderte sie den Fall. Professor Schleussner nickte, unterzog die schweratmende Kranke einer kurzen Untersuchung und strich den Bart nach rechts un5 links auseinander. „Ich bin bis auf einen Punkt Ihrer Ansicht, Fräulein Doktor — oder, Pardon — Frau Doktor?" „Nur Fräulein!" „Und der eine Punkt ist der, daß ich den Fall nicht für so ernst halte; oder präziser gc-sagt, nicht mehr für fo ernst halte; denn die Krisis ist ersichtlich vorüber, und die ganz geringfügige, aber doch bereits vorhandene Schweißbildung deutet auf einen gutartigen Ausgang. Ich erinnere mich in meiner Praxis denn doch erheblich ernstere Krankheitsbilder gesehen zn haben. Übrigens glaube ich, daß gegen Morgen ruhiger Schlaf eintritt — ich will so lange hier bleiben." Er wandte sich sodann znr Iustizrätin, die ihm freundlich die Hand reichte: „Und wissen Sic, mein lieber Dieterich — denn so nenne ich Sie immer noch trotz Professor, Ehefarzt und Ordensritter —> wissen. Sie, daß ich Ihnen, böse bin? Sie sind früher als Pätchen meines lieben Seligen bei nns aus-und eingegangen, nnd mit einem. Male — schnapp! — war es ans." „Ich war doch in Verlin, verehrte Frau Nätin —" „Aber min sind S,"c schon einige Monate, hier —" „Jeden Tag wollte ich kommen, jedoch diese Fülle der Geschäfte —" „Ja — ja, — das glaube ich — bei dem großen ^Krankenhause —" „Ich werde aber meine Schuldigkeit nachholen, nnd wenn Fränlein Doktor —" „Aber lieber Dietrich, Sie werden das Kind doch nicht so anreden! Ihr habt Euch immer beim Vornamen genannt —" „Wenn Sie gestatten — und wenn Sie nichts dawider haben —" Die Iustizrätin plauderte noch dieses und jenes, und zog sich dann in ein Nebenzimmer zurück, um auf einem ^ofa ein wenig Ruhe zu finden; Dietrich nnd Martha saßen stumm am Vett der Kranken. — Stnnde auf Stunde verrann, darußen begann es zu tageil. In der Ferne krähte ein Hahn, das Nassein des Berliner Frühzuges wurde vernehmbar, nnten anf der Straße klapperteil die Pantos-fel der Väckerjungen. Es schlug lner ^ fuuf Uhr. Die Stadt erwachte zum Leben. Jetzt schunmerte Laibacher Zeitung Nr. 93. 812 22. April 1905^ mißlang; aus den Dörfern Tsutalschori, Vedilustin und Mislogustin herbeigeeilte Bauern vertrieben die Missetäter. — Die dreizehutöpfigc griechische Freischar des Christides, der sich in Langa der dortige Patriarchistische Geistliche anschloß, nahm im Dorfe Zreü acht Vulgären gefangen, die, unweit Stemeüt'o ermordet aufgefunden wnrden. Nach einer Meldung aus Uesküb hat im Ile-tovsta-Tale, nächst dem Orte Ratavicu, bei dem Tschiflit Drai: (13 Kilometer südlich von Kratova), ein Gefecht zwischen Truppen, und bulgarischen Ko-mitatschi stattgefunden. Sechs von deu letzteren sind gefallen,, zwei entflohen; zwei Soldaten wurden verwundet; fünf Bomben, sechs Gewehre (fünf Mannlicher-, ein Grasgewehr) haben die Truppen erbeutet. — Ferner t'am es am rechtsseitigen Gelände des Vregolnica-Flusses im Dramce- Gebiete, Bezirk Earevoselo (darova), zu einen: Zusammen stoß, wobei siebzehn Komitatschi fielen und ein Soldat verwundet wurde. Politische Uebersicht. Laib ach, 21. April. Am 19. d. M. begannen die vorbereitenden Besprechungen der Zoll - und H a ndelHkon -ferenz über das weitere Borgehen in der Handelsvertragsaktion. Die Besprechnngen werden heute beendet. Die Beratungen gelten, der Feststel-lnng, welche Vertragsländer in erster Linie für die Vorbereitung des zur Vertragöerneuerung nötigen Materials in Betracht gezogen werden sollen. Dem „Fremdenblatt" znfolge tann mau, voraussetzen, daß hiezu, außer Italien, die Schweiz, Bulgarien und eventuell auch Rußland zählen. Die VerHand lungen mit Italien werden selbstverständlich nur mehr ganz kurze Zeit in Anspruch nehmen, soferu in dieser Vertragsfrage von Verhandlungen über hanpt noch gesprochen, werden kann. Denn es gilt nur mehr die endgültige Einsetzung gewisser, seinerzeit bedingungsweise eingestellter, von dein Ergebnisse der deutschen Vertragsverhandlungen ab' hängig geinachter Zollsätze, ferner die Regelung einiger für den Grenzverlehr Italiens mit Tirol und dem Küstenland wichtiger, Veterinär- und Weiderechtsfragen, sowie die definitive Einigung über einige für den italienisch-österreichischen 'Transportverkehr wichtige eisenbahnrechtliche Angelegenheiten. Die meritorischen Beratungen der Zoll' und Handelskonferenz dürften nicht vor an fangs Mai anfgenommen werden. Die „Arbeiterzeitung" erachtet die Umgestaltung des Kabinetts in ein, Paria men-tarisches als unausweichlich. Sie sei ein Produkt des gesteigerten Selbstbewußtseins der Parteien und bedeute insoferne einen Fortschritt, als die zur Regierung gelangten privilegierten Parteien zur Ant wort und Rechenschaft gezwungen werden könnten. Nach den. neuesten Dispositionen wird das G a m bett a-D e n t m a l in Bo rd e a u x am Dienstag nach Ostern enthüllt werden, an welcher Feier Präsident L o u b e t^in Begleitung von, fünf Ministern teilnimmt. Das Reiseprogramm des Präsidenten ist endgültig festgestellt. Loubet verläßt Paris am Ostersonntag um 10 Uhr abends. Um 7 Uhr morgens wird er auf dein Bahnhöfe von Libourne von dem Bürgermeister und dem Ge-meiuderate dieser Stadt wwie von den Behörden von Bordeaux, die ihm entgegenfahren, begrüßt. Er teilt Medaillen an die Arbeiter der Orleans-bahn aus und schifft sich um halb l) Uhr auf dem Dampfer „Gironde et Garonne" ein, der kurz nach Mittag in Bordeaux angesichts der „Quincom'es" landen wird. Hier abermals feierliche Begrüßungen, dann Fahrt nach der Präfektur, offizieller Empfang, Turnfest, Bankett auf der Handelsbörse und zum Schluß des Tages Galavorstellung im Grand TlMtre. Den nächsten Vormittag Einweihung des Denkmals. Der Präsideut besucht noch verschiedene Anstalten, zuletzt auch das Schwimmdock und die Werften der Gironde-Gesellschaft nnd wird dann die Fahrt durch Südfrantreich nach Mont^limar, wo er sich kurze Rast gönnen möchte, antreten. Das norwegische Storthing hat sich am 14. d. M. nach einer Abendsitzung auf etliche Wochen vertagt, doch wird die Spezialtommifsion, die die Frage der Errichtung des eigenen Konsulats Wesens vorbereitet, inzwischen einige Sitznngen abhalten, so daß diese Angelegenheit bald nach Wiederzusammentritt des Storthings zur Entschei-dling kommen kann. Die Mahnung des Kronprinz-Regenten zur Aufnahme neuer Verhandlungen dürfte, wie man der „Voss. Ztg." ans Ehristiania schreibt, schwerlich an dein in Norwegen eingeschlagenen Verfahreil etwas ändern. Es gilt als sicher, daß die Svezialkommission die sofortige Befchlic-ßling eigener Konsulate empfiehlt; dahin geht anch die Stimmung im Storthing. Neuerdings beschäf tigt sich auch Björnstjerne Björnson wieder mit der Unionspolitik. Dem Beispiele Nansens und Sven Hedins folgend, veröffentlicht er in einem englischen Blatte einen Artikel, in dem er seinem alten Gedanken, ein bloßes Verteidigungsbündnis zwischen Norwegen lind Schweden nnter Anschluß Dänemarks zn schließen, das Wort redet. Tagesneuigleiten. — (Die falsche Krankheit.) Ein Ge»^ fer Hanolnngsreisender war am vorigen Sonntag, morgens 7 Uhr, auf dein Bahnhof in Aasel der Held eines tragikomischen Auftritts. Er bestieg ein Coup,"' erster blasse des Schnellzuges AerM-Genf. Er wäre gern allein geblieben, aber es dcmerte nicht langc, lllld es stieg eine Tame ein — vermutlich keine ganz junge, oenn der Genfer Sybarit wair sofort entschlossen, sie so rtzn ekeln. „Madame", sagte er, „ich bill schm'lachkrant" . . . Ter Reisende hatte aber t'eine Ahnung, das; in dem Reglement der schweizerischen Bahnen die Isolierung scharlachkranker Personen vorgeschrieben ist. Der Fuchs war in die eigene Falle ge-gongen. Empört stieg die Dame alls, holte sofort den Stationschef nnd erzählte ihm die Sache. Dieser kon-snltierte sein Reglement. Es stimmte. Scharlachrei^ sende dursten nicht mitfahren. Er setzte also die S^' strenge Amtsmiene auf und ersuchte den Reisende», den Waggon zu verlassen. Heftige Protestation !"' tens des Hamenseindes. Ein Schntzinmm wurde ü^'' holt. Neuerliche Protestariouen. Neugierige HlM> >ende eilten herber. Endlich tam ein Gelldarm. ^" parlaliientierte nicht lange: „Abe, abe, flirt!" rief lü< Alle Beteuerungen des Reisenden halsen nichts: ^ wurde samt seinem Gepäck aus üem Wagen geholt u>u ill ein kleines Lokal gebracht, während der Zug ^ einer Verspätung von zehn. Minuten abdampfte. ^lU tam der diensthabende Arzt. Der untersuchte den IaiN' mernden, uno da er leine >lra,ntheiten finden tonnte so erklärte er ihn für vollkommen gesund . . - ".^ nächste, Zug ging mn 10 Uhr. Dell, mUim der erwi^' Rmsenoe, bestieg wieder ein Coup<5 erster ^lla!I^ öffnete das Fenster uno begann, krampfhaft — ä" husten. „Ich habe die .^irantheit gewechselt", sagte ^ ^nitgenlilbertli/ose ist in dein Reglement der schlug" rischeil Bundesbahnen nicht verboten, lllld er liln' altein. — (Ein Duell ans - Lawinen.) ^" neuartiges Duell ist voll zwei jungen beuten iiain^'' Guetta nnd Sorato ans der Gegend von Äellinzc»^ iill schweizerischen Kanton Tessin ausgefochtcn wol' den. T)ie beiden waren gleich heftig in ein nnd da^ selbe junge Mädchen verliebt, nnd da leiner von lM' den freiwillig zurücktreten mochte, so beschlösse» l^ das Schicksal entscheiden zn lassen, nicht uidein !^ einen .^NigeMechsel vereinbarten, sondern inoein >!' sich den Schneelciwinen aussetzten, die gerade mn ^^ Jahreszeit von den Bergeil nieoergehen. Um ^i^' Plan onrchznführen, zogen sie cines Tages H"' Svlügelvaß hinauf, der lvegen seiner Lawinen ^"»>> besonders gefürchtet ist. Hier wählteil sie sich ^ Standort, wo sie ihr Schicksal erwarten wollten, ^ Stellen unter den gefährlichsten Abhängen nnd l"" stimmten, o«ß eilt jeder täglich zwei Stunden, uo' l) bis 11 Uhr vormittags, wenn die Wahrscheinlich^ eines Lawinensturzes mil größten ist, hier zn s^'l)^ hätten. Rachoem sie drei Vorniiltage diesenÄeoinülM gen genall nachgetolmneil umren, ohne daß sich ^>^ ereignet hätte, ging am vierteil Tnge eine t^lossa^ Schneenlasse dicht nebeil Gnetta ilieder uild dun den gewaltigen Luftdnick luurde der junge ^"N> heftig zu Aoden geschlendert, nach einigen Set'nn^> aber stailo er iuieoer aus den Äeiiien nnd beiner"^ daß ihm nichts geschehen war. Die Ausdauer der d^ den „Duellanten" war damit keineswegs gebroä)" nnd sie hätten die Probe gern noch weiter — bis zu^ „,tta!i!psllnfä1)igkeit" — fortgesetzt, wenn nicht ^ Polizei von dein merkwürdigen Unterfangen durch l Bewohner des nächsten. Dorfes informiert wor^'l wäre und sie für ihren Opfermut mit Einsperrn»^ bedroht hätte. Also verließen beide unbesiegt 5" .^anipfplatz und beschlossen jetzt, das Los über n)^ ^iebesglück entscheiden zn lassen, lind dieses entsag für Sorato, der nun, um des Besitzes der (Helicbt^ ganz sicher zn sein, mit ihr so bald wie möglich "^ den Altar trat, während Guetta in seinem ^chM"o den gemeinsamen Wohnort verließ, um drauhen der Welt Vergessenheit zu suchen. auch schon ein Sonnenstrahl auf dem Giebel des gegenüberliegenden Hanfes. Professor Schleussner beugte, sich über die Kranke, die leise lind laugsam atmete, und auf deren Stirn Schweißtropfen Perlten. „Jetzt wollen wir den Herrn Gemahl holen." Der Oberlehrer fuhr aus dein Schlafe nnd sah den Fremden, der ihn weckte, mit erstaunten Angelt an. „Mein Name ist Schlenssner." „Ah — Sie — Herr Professor —" „Ich Wollte Ihnen nnr sagen, daß alles gilt geht; die Krisis ist vorüber. Sie brauchen sich nicht mehr zu ängstigen.— Nudorff eilte an das Lager seiller Frau, Dietrich uild Martha traten, leise in die Fensternische. Drüben hinter dem Garten stieg strahlend die Ostersonne empor; tausend Vogelstimmchen jubel-ten ihr entgegen. „Ostern, liebe Martha! Auferstehen! Auferstehen der Natur und der Herzen.! Von Winterschlaf und Irrtümenl! Wollen w i r nicht auch auferstehen? Wollen wir immer noch an dem Irrwahn festhalten, daß die Wisseilschaft allein das ganze Herz auszufüllen vermag? Willst du mich wieder abweisen wie vor acht Jahren?" Sie sah ihm, gerade in die gnten Nilgen und reichte ihm beide Hände. Iil diesemAuqenblicke schlug es auf der Stadtkirche sechs Uhr. Die Glocken begannen zu läuten, die Militärkapelle blies einen Weckruf, und hell-stimmig sang ein Knabonchor von der Plattform weit ins Land: „Wacht auf! Der Ostertag ist da!" Familie Hormann. Roman von Ulexander Nömer. (43. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Herr Peter Armstrong hatte seine Kenntnis der übereilten Verlobung der Schwägerin uild Klara gegenüber unerörtert gelassen, in sein Veneh-men zu der heimlichen Araut eine so merkliche Kühle gelegt, daß Fran Cilly oft genug in Versuchung war, ihn geradezu anf die Sache anzureden, eine andere Stellung seinerseits dazu zu erzwingen. Sie fand aber immer im geeigneten Augenblick nicht den nötigen Mut dazu. . * . Zwei Jahre nach Enricos Abreise kamen betrübende Nachrichten. Die Geschäfte drüben gingell nicht, wie sie sollten. Enrico hatte Mühe gehabt, sich hineinzuarbeiten, lind von Anfang an gefürchtet, daß der bisherige dortige Leiter nicht zuverlässig sei. Dieser Verdacht hatte sich bestätigt, bedenkliche Dinge ergaben sich, Nachlässigkeiten, schwer sich rächende Versännlnisse, ja bestimmte Unredlichkeiten. Große Summen stauden auf dem Spiel. Seine Gegenwart blieb dort für längere Zeit noch unentbehrlich. Die ausführlichen Vnefe an den Vater bekundeten die Tüchtigkeit und klare Einsicht, die er sich augeeignet, den'verständigen Sinn des jugcud-licheil Schreibers. Herr Peter Armstrong freute sich dessen, und auch Donna Mercedes fand sich in Geduld bei dieser Verzögerung des Wiedersehens. Die Berichte der Ihrigen sagteil ihr, wie hübsch Enrico sich in < den dortigen Kreis eingelebt habe, wie sehr w"' ihn schätzte uird liebte in seiner mütterlichen l)^ milie. - Klara nahm die Kunde sehr übellaunig "">, auch Frau Eilly äußerte große Verstimmung. ... Sie wurde ungeduldig. Für Klara bot 1^ schwer eine andere Partie; je länger die ^"^ hingingen, um so fchwerer. Herrn LaiWnar Huldigungeu würde sie, anch wenn sie darliin 9 wußt hätte, nie in Betracht gezogen ha beil. .^ In dieser verlängerten Trennung aber w terte sie, eine Gefahr, und ihre Laune sank denllich. 5 Rnth war sechzehn Jahre alt und wurde M't Ranah zusammen an diesen Ostern in der Georgstirche eingesegnet. ^ ^, Sie war ein großes, schlank gewachsene." ^ chen geworden, ihre bisher sehr mageren, "M ^'ormen hatten sich zn runden begonnen, su' v . ihre schweren, goldbraunen Flechten wie ZU/"., Krone um den zierlichen Kopf gewunden. Dci5 gl ihr, im Verein mit ihrer freien, stolzen Haltn"!" etwas Anffallendes. ^ Das jetzt wohl gepflegte Haar fiel vorn ' leichteil, losen Löckchcn in die Stirn. Die tlng ^ grauen Angen mit den langen, schwarzen ^ pern machten das sonst nicht regelmäßig (M)" . tene Gesicht anziehend. Ihr Teint war der ein Südländerin, wenig Farbe, aber schimm"" durchsichtig wie Perlmutter. „. Sie hatte längst feste Stellung gewonnen ' ter den Gefährtinnen bei Fräulein Vrockhani' ' Die große, blonde Jenny Ahlgren, aus vorneyn" Laibacher Zeitung Nr. 93. 813 22. April 1905. s. ^- (Präsident Roosevelt einge-Elicit.) Präsident Roosevelt ist mit seinen Füh- ln im Innern von Colorado festgehaltelt. (im s^Dcher Wetterumschlag, der sich in ganz Amerika "Abar machte, hatte in Colorado einen Schneestnrm ^ 3olge, der es dem Präsidenten vorläufig unmög-H^acht, seineIagdreise fortzusetzen. Vor Mr. Noose- " Zelt sind hohe Schneewehen aufgehäuft. . ^ (Anch eine Schilt er fei er.) Ravens-^ger Schillerwürste — sie dürften einen Weltruf Yangon. Und das kommt, laut „Verl. Tagebl.", so: ^ Navensbnrg — iln Heililatlande Schillers! — wt! ^'" evangelischen wie vom katholischen Schul-^^', ^urgcschi^^^n worden, jedem Volksschüler ein ^Mll^buch zu überreichen. Dieser Vorschla« fand ^ "!^ ^le Billignlig der zur Vorbereitung der !,/^ ^ug^st>tzten,Uolnmissioil, angeblich wegen zu gro-^ ^"sten. Dagegen luurde anf Antrag von Rechts- '"ult Grassclli besä>lossen, den Kindern znr Erin-^^Ulg an Schiller je — eine Wurst nüt Brot zn ver- l^lche^ ^,^^ ^^.^.^. Hz^^^^ w„rde voll derMchrheit ,^, "ürg^lichl,>n Kvllegien gutgeheißen. Herr Gras->l begründete seinen Antrag unter anderein auch ^,,^t, oasz er sagte: Wenn luau die linder fragen i!i> ^' ^^ ihnen lieber sei, ein Schillerbuch oöer ,."^ ^urst. so würden sie sich zweifellos für die Wurst "Maiden. ^, "^ (Der „Tod dos Märtyrers" im — ^.^x'^"^a raphen.) Aus Paris wird berich' du»- ^'^ nnenl großen Gebäude mit Glasdach, dicht oh. - ^uren von, Paris, spielte sich diesertage inl ,^^en^ Stockwerk, wo da^ Licht gut ist, ein selt-^ ^ Schauspiel ab. Das Gebäude gehört der Firma >va ^ ^^^'^'- D^er Rauni! iuar in eine Arena ver-l>r^>s ^r"lm, und es sollte init dein ktinemato-^^phen eine „Szene im römisclieu Zirkus" aufge» unien werden. In der Ecke der Arena, lag ein um-^Mlrzter Wagen; Pferde aus Pappe standen da-2ci?^' ^^^ dabei, iag ein toter .Urieger, Helme, t>lii ^^ ^^^ andere Sachen wuren über den Bo» ^,'^'rstr^ut. Auf der laiserliäM Tribüne saß Nero >5u " i"nen Giinstlingen. Als der Kinematograph l)m ^^^uie fertig luar, traten drei Sklaven, bar» Ne„ "^ ^'^ luicktell Beinen, auf, rollten ein Wa-^ rud ^^.^ ^^ trugen den toten Röiner hinaus. H?'l erhub Nero die Hand und der Ailfzug der „ "^.n und Soldaieil begann. Die Sklaven waren Mm l^ig gekleidet und trugen Sandalen a^r den ^^^- Die Soldaten hatten K'ettenpanzer angelegt ai^ ^"^" uiit Schilden, Acinschlenen und Helmen >y^luskt. I,^ z^.^,^ Müe ging ein edelansschender „, ?^' „Gefallgener". Ms der Zug einmal die Arena bin > ^ ^^^ »nachte er vor der kaiserlichen Tri-^ ^ Halt. Die Sklaven nnd der Gefaiilgene knieten ^t>f" " nieder und riefen ihr ,M«rituri t^ «ul» ^. ^ dann sprangen zwei Wacheil vor, packten Hc. ^fangencn, zogen ihn widerstreben!) zu, dem i^i't ^ ^ Glitte der Arella und banden ihn daran "uf ^' ' ^'^' Kinematograph horte jetzt zu klappern k!Nl> ^^"lehr luurde der Gefaugeue befreit und durch ^^rohpuppe ersetzt, an die mehrere, frisch in Blut ^invw ^ bieder und der Löwenbändiger Iuliano, der ^n^u Gladiator gekleidet luar, betrat mit vier le> ^^u Löwen die Arena. Sie sahen sich suchend nach einem Opfer um und plötzlich erblickte einer den an den Pfahl gebundenen „Christen". Heulend stürzte sich das Tier auf ihn und zerriß ihn in Stücke. Diese Szene hatte natürlich der Kinematograph aufgenom-men und in fehr kurzer Zeit lag eine, sehr realistisch wirtende Darstellung des „Todes eines Märtyrers in der Arena" vor". — (Eine angenehme Audienz.) Wie das finnische Blatt „Helsingin Sanomat" berichtet, hatten sich unlängst zwei Landwirte zur Audienz beim Gonverneur in Uleaborg (Finnland) eingefnnden. Bei ihrem Eintritt in das Empfangszimmer bot fich den Bauern folgender Anblick: Mitten im Zimmer stand der Gouverneur mit einem geladenen Revolver iil der Hand, an dessen Hahn er den Finger gelegt hatte. Zu beiden Seiten eines im Zimmer gezogenen Kreidestriches, über den man nicht treten durfte, standen zwei Schutzleute, die den Eintretenden eben-falls die Läufe von Revolvern entgegenstreckten. Die vollkommen unbewaffneten Bauern erschraken natürlich bei diesem Allblick auf da.s höchste. Wie fich die Situation weiter entwickelte, darüber weiß das genannte Blatt nichts zn melden. — (Jack, oer Auf schlitz er.) In Newyork hat ei»l Mann namens Charles Hermann das Ge» ständnis abgelegt, vor 15 Jahren die schauerlichen Mordtaten in Whitechapel verübt zu haben, die »licht nur London, sondern die ganze Welt in Erregung versetzten. Die amerikanische Polizei neigt zwar zu der Ansicht, daß Hermann nicht ganz zurechnungsfähig sei und sich fälschlicherweise dieser Taten beschuldige: aber Dr-. Winslow, der Specialist für Geisteskrankheiten, dem die Untersuchung der Mordfälle vor 15 Jahren übertragen war, ist geneigt, zu glau^ ben, daß Hermann tatsächlich der eigentliche Jack, der Aufschlitzer, ist. Zu dieser Ansicht veranlaßt ihn die Tatfache, daß .I^ck td<.^ rippvi' niemals gefangen wurde, und daß fich die Verbrechen in Amerika wiederholten. Die Behauptung, Jack fei seinerzeit gefallgeil nnd ill eine Irrenanstalt gebracht worden, bezeichnet Dr. Winslow als unzntreffend. Die Mordtaten lassen nach Ansicht des Arztes daranf schließen, daß der Mörder nnter religiösen Wahnvorstellnilgen litt. — (A us der „Ingen d".) Ich luar mit meiner Freundin in Ajörnsuns „Über unsere Kranke", sie luar sehr erschüttert und vergoß Ströme von Tränen. Nach dem ersten Akt bot ich ihr an Stelle ihres vollständig durchnäßten Taschentuches mein Reservetuch an, erhielt aber die Antwort: „Ach, laß nur, der zweite Akt geht auch noch 'rein!" LolaI- und Provinzial-Nachrichten. ^ (Aus der Geschichte des „Belgier". R e g i m e u t s.) Der Krieg ist ein Glücksspiel und niemand vermag zu sagen, wie die Wurfes fallen, wenn sie von der Hand der Spieler im Becher geschüt-telt luerden. Die Würfel find die Regimenter und von dem Znfall hängt es ab, ob ein Regiment überhaupt in die Lage kommt, seine ihm innewohnende Tapferkeit und militärische Tugend zn zeigen. Aber auch oer Zufall hat seine Grenze uud auch dein Schicksal kann man entgegenkommen. Wenn ein Regiment sich in einer Reihe von Gelegenheiten immer hervorgetan. l^^„slammcild, welche zn Anfang ihre nnd Na-^sto Ü'^^' Widersacherin gewesen, war später die »nd's ^' ^ Zugeständnis zollte, sie sei ehrlich chv^ ^ wie sie, die selbst Alleinsteheude, ihre poni^^ ^cfährtiu beschützte und verteidigte, im-c»w> schließlich, und so wurde Ruth näher her- '^m, ja sogar umworben. ^ ""t uud Gewohnheit übten ihre Macht bei z^' »ncm gewohnte sich auch an Nancchs schwär-dj^, ^cht, und da es mehr bekannt, auch gewür-dem ^'rdc bei zunehmender Einsicht, daß sie unter s^> Schutze der englischen Königin stehe und Gc-c>l,H^„vu,l derselben erhalte, interessierte man sich lur, sio ^s^'wh log und war tückisch, das ließ sich nicht >de>, 'lMen, und Ruth zankte sie rücksichtslos ans, ?^t! ^ 5" "uf solchen Untugenden ertappte. Vor ^ ^. Zuckte sich die Schwarze, allen übrigen wies ^ M)ne. '>>h,>/ < ""'Mch war es gekunnncn, daß Nnth eine ^uld q '^llo übernahm. Es war erstaunlich: ^il!>'. lMu'hmheit, Geschenke machten gar keinen ^ln/f^ anf sie. Freimütig gab sie ihre Mei-^lloi ^ "^ verblüffend, kühn verteidigte sie sich ljchjs. .Mone Angriffe, heimliche ignorierte sie ver- "K Man bekam Respekt vor ihr. di^. s^'"n Rauah mit einzelnen Kostbarkeiten, ^cisi^ ^'^' 'nit den. Geschenken der Königin "U/ wandte Ruth sich spöttisch lächelnd ab. ^ir^^ ^^' glockenreine Stimme hallte oft ^ "w Gänge. Diese Stnnine hatte in der letz- teil Zeit unter der Leitung des ersten Gesanglehrers in Hamburg an Schmelz und Umfang gewon^ nen, ihre hervorragende musikalische Vegabuug machte sie zu der interessantesten Schülerin im In-stitnt. Der Musikdirektor Sichart war Fcncr uud Flamme für den aufgehenden Stern, kam häufig nach St. Georg, mn nüt Ruth zn unifizieren. Er war ein junger, hübscher, in Hamburg sehr beliebter, in der Damenwelt sehr gefeierter Herr, und die fechzehnjährigen Mädel steckten die Köpfe zusammen nnd neckten Ruth nüt ihrem Verehrer. Das ließ sie schr kalt. Ihr ganzer Sinn hatte sich ihrer Kunst zugc-wendet. In den. Lehrfächern war sie bei ihrer raschen Fasslingsgabe den Mitschülerinnen ungefähr uachgekommen, nnr in Sprachen war sie ihnen voraus. Donna Mercedes hatte sich anheischig gemacht, die dosten für ein weiteres Ausbildnngs-jähr iil Fräulein Vrockhansens Institut und die teuren Musikstuuden zu bezahlen, denn zwischen Herrn Peter und seiller Schwägerin fandeil häufig unerquickliche geschäftliche Erörterungen statt, wenn in Frau Eillys Konto Kredit und Debet gar nicht stimmen wollten. Ihre Einkünfte waren, für eine kinderlose Frau berechnet, sehr bedeutend, aber die Frau hatte sich in ihrem Unverstand für ihre Verhältnisse unerschwingliche Lasten anfgebürdet, über welche Herr Peter grimmig murrte. Don Bruder, diesen schlaffen, jämmerlichen Menschen, je noch erwerbsfähig zu denken, dazu gehörte solche bornierte Frauensentimentalität. (Fortsetzung folgt.) , so darf man annehmen, baß nicht allein seiner augcn> blicklichen Führung das ganze Verdienst seines Erfolges zukommt, daß auch in feiller Mannschaft, in der angeborenen HÄdenmütigkeit seiner Soldaten der Kern zum erfochtenen Siege lag. Dauernder 'Ruhm verkündet auch die Taten des in Laibach dislozierten steirischen Regiments Leopold II., König der Belgier Nr. 27. Die Kriegsgeschichte des Negi-ments ist eine Aufzählung von Kriegsercignissen. die neben jener anderer reichsbekannter Regimenter im Ehrenkodex unserer Armee jederzeit einen hervor» ragenden Platz finden wird. War diese Tatsache auch bekannt, so konnte man sich doch schwer eine Borstet lnng machen über den weiten Raum, in dem die Siebenundzwanziger mit Rnhm und Erfolg in den mehr als ÄX) Jahren des Bestandes des Regiments (errichtet 10K2) gekämpft. Der dein Regimente als Oberstleutnant derzeit zugeteilte durchlauchtigsteHerr Erzherzog Josef Ferdinand hat eine Karte gezeichnet, die in übersichtlick)er Weise oie Kämpfe des Regiments seit dem Jahre 1682 bis 1882 dar-stellt. Der Zusammmstollung entnehmen wir u. a. folgende interessante Daten: MariaTheresien-Ordens' ritter, welche diesen Orden als Offiziere des Regi-ments und mit Abteilungen des Regiments errun-gen habeil, waren: Fürst Karl Auersperg als Oberst fiir die Blockade lind Einnahme von Neu-Orsova vom 28. November l78<) bis Ui. April 17i)U: Franz Frei-Herr von Grieß als Major für die Verteidigung in Preßburg vom 8. bis 11. Juti 180<1; Wilhelm Ni» kolaus Herzog von Württemberg als Oberst-Regi» mentskommandant für die Schlacht von Magenta am '1. Juni 1859. Die Offiziere des Regiments haben sich vor dem Feinde nnd mit Abteilungen des Regi» ments folgende Orden erworben: t! Maria There* sien-Orden, l Kommandeur des Leopold-Ordens, ^ Ritterkreuze des Leopold-Ordens, 3 Eiserne Kro» nen-Ordeu zweiter Klasse, 22 Eiserne Kronen Orden dritter Klasse, :j Ritterkreuze des Franz Josef-OrdeilS, 5l) MMtär-Vei-dienftkreuze, 10 goldene Verdienstkreuze nüt der 5trone, 2 silberne Verdienst» kreuze mit der Krone, 17 ausländische Militärverdienstorden — somit 124 Orden und über hundert Allerhöchste Belobungen. Die Mannschaft des Regi» ments wurde für Tapferkeit vor dein Feinde mit 24 goldeneil Tapferkeitsmedaillen, 15l silbernenTapfer. keitsliledaillen erster Klasse, 2l8 silbernen Tapfer-keitsmeoaillen zweiter Klasse sowie 887 Dukaten beteilt. Das Regiment befand sich während seines Ve> standes in lN Jahren am,^'riegsschauplatze und kam dabei in l»3 Jahren tatsächlich ins Feuer. Während dieser Zeit machte das Regiment oder Teile dessulben 33 Schlachten, 11 Treffen, 143 Gefechte und kleinere Affären mit, nahm weiters au <)8 Betagcrnugen, Er» stürmungen oder sonstigen Angriffen fowie tt7 Vertei-digungen fester Plätze teil und war daher an 322 Affäreil überwiegend siegreich beteiligt. — Die inter« essante Karte ist zugunsten des Denkmalunter-stützungsfondes im Buchhandel um l Iv erhältlich. — (Ei ne S ti ftu n g für brave l! nter» offi ziere des Infanterieregiments Nr. 17.) Die Frau Johanna von Ochsen heimer, geborene Frciin Leuzendorf von Cam Po di Santa L u e i a, hat zur bleibenden Erinnerung an ihre Brüder, den am 8. Mai 19M verstorbeneil Obersteil des l. Regiments der Tiroler Kaiscrjäger und Kam» mervorsteher Seiner k. und k. Hoheit des Herrn Erzherzogs Josef Ferdinand, Artnr Freiherrn Lenze n» dorf v. Eanlpo di Santa L n c i a, und den am 21. Mäi-z 1882 verstorbenen Oberleutnant des Armeestandes, in Dilenstverwendung beim Platzkom» mando in Graz, Robert Freiherrn Leuzendorf von (5 anl p o di SantaLucia, welche beide ihre militärische Lnnfbahn im Jahre 1864 bei dem damals den Namen Felozeugmeister Gustav Wilhelm Prinz HohetMie-Langenburg führenden Infanterie regimente Nr. 17 begonnen und mit diesem Regi' mente die Schlacht bei Custoza am 24. Juni 1860 mitgemacht habeil, denBetrag von 4()lX) 1< zurErrich-tung einer Stiftung für brave, verdiente Nnteroffi-ziere dieses Regiments gewidmet. Diese Stiftung wird für iiliinerluährende Zeiteil den Namen, „Artur und Robert Freiherreil Leuzendorf von Emnpo di Santa Lncia-Stiftung für brave, verdiente Unteroffi-ziere des Infanterieregiments Nr. 17" führen. Mit den Interessen des Stiftnngskaftitals werden all jährlich am 24. Juni, als dem Erinnernngstage der Schlacht bei Eustoza, in welcher der Bruder- der Stif« term, Robert Freiherr Leuzendorf von Campo di Santa Lncia, sehr schwer verwundet luurde, zwei brave, verdiente Unteroffiziere des genannten Regi-ments beteilt. Das Ve^eihnngsrecht steht dem jewei-ligen Reginientskommandailten zu. — (Spende.) Das k. k. Mmistei-ium für Kultus lind Unterricht hat je 2(X)l) Exemplare der sla-venischen Ausgabe der von Dr. Leo Burger< stein verfaßten Broschüren „Gefundheitsregeln für Üaibacher Zeitung Nr. 93. 814 22. April 1905. Schüler und Schülerinnen" und „Zur häuslichen Gesundheitspflege dor Schuljugend" zur Verteilung au! die Bibliotheken der allgemeinen Volts- uud Bürger -schulen sowie der Lehrer- uud Lehrerinnenbildungs' anftalten mit slowenischer, beziehungsweise teilweise slovenischer Unterrichtssprache und den Bezirkslehrer-bibliothetcn in.^lraili tostenfrei gewidmet. —n. — (Tie Militärb a deh eilnnstalt in Töplitz) wird am 1. Mai eröffnet werden. — (Go ttesdiensto rd n un g in der Domkirche.) Am Ostersonntag wird nach dem Hochamte der päpstliche Segen iu feierlicher Weihe erteilt werden. Nachmittags um 8 Uhr geht die Erd' beben-Votivprozession vom Tome aus zur Kloster-frauenkirche. Sollte wegen schlechten Wetters die Pro^ zession unterbleiben müssen, so wird das Allerheiligste von :' bis 1 lthr zur Anbetung ausgesetzt seil, und zum Schlüsse die Mauretanische Litanei gebetet werden. Tie stille Messe während des PoutifikalamteS um 10 Uhr entfällt an den beiden Osterfeiertagen. — (Tie Farben der Ostereier.) Die Sitte, sich zu Ostern mit Eiern zu beschenken, hat in der neuesten Zeit keineswegs abgenommen. Wann sie entstanden ist, wird sich kaum noch feststellen lassen, dagegen ist es nicht schwer zu erraten, in welchem Sinne das Ei gerade um die Osterzeit als Symbol aufgefaßt wird. Jetzt hat der Vrauch allerdings seine frühere Einfachheit und volkstümliche Würde fast gauz eingebüßt, da man alle möglichen Arten von Gescheuten in der Form eines Eies anbringt. Sogar das wirkliche Ei muß wenigstens gefärbt werden, damit es zur Teilnahme am Fest zugelassen wird, vielleicht well anch sonst alles in den Feiertagen sich mit besseren Gewändern schmückt. Daß die nnnatüi> lichen Farben besonders zur Verschönerung beitragen, könnte mau freilich nicht sagen. Die Sache hat aber noch eine ernstere Seite. Es besteht nicht immer eine Gewähr dafür, das; die angewandten Farbstoffe von natürlichem Ursprung sind, nnd künstliche Farben anderseits können leicht gifthaltig sein. Die große Mannigfaltigkeit von Farben, die zum Färben der Ostereier verkauft werden, läßt eigentlich fast mit Sicherheit darauf schließen, daß auch schädliche unter ihnen sein müssen. Dazu würden beispielsweise solche gehören, in denen, Abkömmlinge des Anilin enthal-ten sind' außerdem können an sich harmlose Farbstoffe Giftteile beigemischt enthalten. Die Leidenschaft für besonders glänzende Farben hat schon viel Unfug gestiftet und beispielsweife die Färbung von grünen Erbfen mit Ku^ferverbindungen, die von Zucker mit Zinnsalzen und von Gelees mit glän» Zenden Anilinfarben hervorgerufen. Es ist nicht ge rade eine angenehme Aufgabe für die Hygiene, auch die Festgebräuche einer Kritik zu unterwerfen und gute Lehren und Warnungen daran zu knüpfen, aber die Wissenschaft tnt damit doch nur ihre Pflicht, und man kann höchstens unsere Vorfahren aus der guten allen Zeit beneiden, die im Effen nnd Trinken uud iu allem anderen noch einfach genug lebten und sich anch mit Ostereiern in ihrer reinen und gewiß schönen Naturfarbe begnügten. — (Hotel „Union" in Laib ach.) Die Eaf<^- uUd Gafthauslokalitäten im nenerbauten Ho» tel ersten Ranges „Union" in Laibach hat Herr Anton Kampofch, Besitzer des Hotels „Wa,lter von der Vogelweide" in Vozen, übernommen. Herr Kam-pofch ist als ausgezeichneter Fachmann überall be-kannt. Ist es ihm gelungen, sein Hotel „Walter von der Vogelweide" in Vozen auf eine so hohe Stufe zu bringen, so kann ruhig behauptet werden, daß die Gesellschaft das Unternehmen in Laibach in be-währte Hände gelegt habe, zumal Herr Kamposch auch die Hotelleitung übernommen hat. Als gebürti« ger Untersteirer ist er auch der slovenischen Sprache vollionnnen mächtig, so das; er nicht nur den allge-meinen Anforderungen des Publikums durch seine gründliche Fach- und Sprachenkenntnis, sondern auch den örtlichen Verhältnissen bei nils durch die Kenntnis beider Landessprachen vollkommen entsprechen tann. Tie Gefchäftsübernahme dürfte zugleich mit der Eröffnung des Hotels im August oder September diefes Jahres erfolgen. — (Hundekontumaz in Laib ach.) Ein Hund des hiesigen Vierbrauereibesitzers Aucr mußte kürzlich wegen Vissigkeit dem Wafenmeister übergebeil nnd erschossen werden. An der tierärztlichen Hochschule ill Wien, der das Hirn des erschoffenenTie-res zur Untersuchung übermittelt worden war, wurde das Vorhandensein der Wuttrankheit konstatiert. Infolgedessen wurde für Laibach und Umgebnng die Hundetontumaz angeordnet. — (Die st e i e r m ärtis ch e Advokat e n -lamm er) gibt bekannt, daß für den erkrankten Herrn Dr. Ivan Deöko, Advokaten in Cilli, Herr Dr. Josef Karlovöck als einstweiliger Stellvertreter aufgestellt wurde. Dr. Te^ko befindet sich seit zwei Monaten im Sanatorium Mecrscheinschloß in Graz. — (Akademie.) Der heutige Vortrag des Herrn Dr. Nobida über Hygiene entfällt und fin» det Sonntag, den 30. d. M., statt. — (E is en ba h n u n f al'I.) Einem Kommu^ niqus der Südbahn zufolge fuhr gestern an den Schnellzug, der um 8 Uhr 25 Minuten vormittags von Wien abging, bei der Station Klamm die Schnb» mafchine fo stark an, daß der Gepäckswagen beschä-digt wurde und der letzte Personenwagen entgleiste. Vier Passagiere wurden leicht verletzt. Der Zug konnte nach einstündiger Vcrspätnng die Fahrt fortfetzen. — (Ä e am te n - Ve r ei n.) Der Lokalausschuß und das Spar» und Vorschuß-Konsortium de-o i. allgemeinen Beamten-Vereines der österreichisch-ungarischen Monarchie in Laibach halten Samstag, den 2l). d. M., abends acht Uhr in den Lokalitäten des I. Laibacher Beamten-Konsumvereines (Ecke Vegagasse-Kongreßplatz) ihre ordentliche Lokal- und Konsortialversammlung mit der üblichen Tagesord» nung ab. — (L e h r e r v c r f a m m I u n g e n.) Der Lehrerwitwenverein hielt am 1l). d. M. seine ordentliche Generalversammlung ab, an der sich 35 Mitglieder beteiligten. Aus dem Rechenschaftsberichte des Sekretärs und des Kassiers entnehmen wir, daß der Verein 115 Mtglieder zählt nnd über ein Ver-mögen von 113.(>23 k 60 Ii verfügt. Im Laufe des vergangenen Jahres wurden 21 Lehrerwitwen und l8 Lehrerwaifen unterstützt, nnd zwar erhielten die ersteren 41(>0 X Pensions- und die letzteren 1200 Ix Erziehungsbeiträge. Der Kafsabericht wurde ohne Debatte zur Kenntnis genommen. — Unter den selbständigen Anträgen wurde der Antrag des Herrn L. Jelenc, betreffend die Aeisteueruug eines Be-träges von 20.lX>0 K für ein gewerbliches Unterneh-men unter Leitung eines neu zu gründenden Lehrer-Vereines, nachdem ihn Herr Direktor St. Primo» xiö wärmstens unterstützt hatte, mit 30 gegen 3 Stimmen angenommen. Zwei Mitglieder enthielten sich der Abstimmung. — In den Ausschuß wurden folgende Herren berufen: Juraj Re/ek, Obmann; Jakob Dimnik, Obmannstellvertreter: Alois Ke-celj, Sekretär; Josef Eepuder, Kassier; Jakob F nrla n, Josef Gregorin, Anton Iavor « ek, Lukas Jelenc und Janko Airovnil, Ausschuß-Mitglieder. — Am gleichen Tage hielt auch der slo-venische Landeslchrervereiu seine ordentliche Gcneral-versanun!lung ab. Vei dieser Gelegenheit wurde Herr Engelbert G a n g l, Realschullehrer und Schriftleiter in Idria, einstimmig und unter großem Beifalle zum E h r e n m i tg l i e d e des Vereines ernannt. In den Ausschuß wurden folgende Herren gewählt: Juraj Rexek, Obmann; Lukas Jelonc, Qbmannstell-vertreter; Jakob Furlan, Sekretär; Jakob Dim-ll i k, Kassier ; Ivan Vernot, Franz ö r n a g o j. Josef Gregorin, Viktor Jakliö und Janko Likar, Ausschußmitglieder. — (Vom Notariate.) Herr Otto Ploj wird sein Amt als Notar in Tschernembl mit dem 1. Mai antreten. — (L a i b a ch e r Bicyclekl u b.) Mit Rücksicht auf die ill der ersten Hälfte des Monates Mai geplanten.größeren Veranstaltungen deutscher Ver» eine hat der Festausschuß des Laibacher Vicyclellubs beschlossen, die anf den 0. Mai allgesetzte Gründung»» seier auf den 27. Mai zu verlegen. — (Todesfall.) Gestern nachts starb lu'cr die Arztenswitwe Frau Barbara M ader im hohen Alter von 83 Jahren. Das Leichenbegängnis der Ver» blichenen, die sich ob ihrer Herzensgüte in ihrem ausgedehnten Bekanntenkreise ocr größten Wertschätzung erfreute, wird morgen um 5 Uhr nachmittags vom Trauerhause, Teutsche Gasse 2, aus stattfinden. — (Im Panorama International) ist noch bis heute abends eine Serie von Ansichten aus Jerusalem zu besichtigen. Die heiligen Stätten, die in naturgetreuen, abwechslungsreichen AbbilduU' geil vorgeführt werden, namentlich die Kirche des hl. Grabes, weiters die vielen Straßenansichten uno Szenen aus dem Leben in der heiligen Stadt wer» den mit großem Interesse besichtigt und sind dessen auch wert, zuma,l iu der gegenwärtigen Woche. Wir maclM auf die Serie ganz besonders aufmerksam. — Von morgen ab: Reise an der itali e n ischen Riviera. — (Die Laib ach er Verein skapelFe) veranstaltet am Ostermontag von 10 bis 12 Uhr vormittags ein Frühstückskon^ert im Hotel „Lloyd". * (Versuchter Betrug.) Gestern vormit-tags kam ein Mjähriges Mädchen zum Solcher Josef Röttig in der Herrengasse und übergab ihm einen Brief, worin eine Dame einen Schinken verlangte. Nachdem sich das Mädchen einen der besten Schinken ausgesucht hatte und sich damit entfernen wollte, be-! fann sich der Selcher eines besseren und nahm ihr den Schinken mit dem Bedeuten ab, er werde ihn selbst der Dame znseuden. Es stellte sich dann heraus, daß das Mädchen eiucn Betrug hatte begehen wollen. ' (Diebstähle.) Dem Mehlhänoler Iohan'^ Tolinar wurde in seiuem VerkaufÄokale ein ^' betrag von 40 K entwendet. — Eine ArbeitersM wurde ertappt, als sie ans der elektrischen Mtl^ in einer Handtasche Steinkohle und Kohle hnw"' tragen wollte. — Einem Arbeiter wurde von en" Mädchen ein goldener Fingerring mit roten Stein gestohlen. * (Eiu ro h e r I u u g e.) Kürzlich führte ^ zwölfjährige Tochter des Drechslers Novüak ihr " jähriges Brüderchen in einem Kinderwagen auf ^ Trottoir an der Polakschen Lederfabrik. Ta kmn "' etwa Uljähriger Innge vorbei und warf anö ^ ' heit den Wagen um. Das Kiud fiel aufs TroM und erlitt an der Stirne ziemlich starke Verletzung — (Fürden Verkehr mitLeb e n s m'^ tel n.) Die vierte Nummer der „MonatsschrM'" Gesundheitspflege" enthält unter anderen in o ' Sauitätsfach einschlägigen Abhandlungen auch > gende sehr zweckmäßige, voll der Amtshauptman, schaft Grimma (Sachfen) erlaffene Vorfchrift.' „^ der Herstellung, Aufbewahrung uuo beim TlcM'4> von Lebensmitteln, die zum Verkauf bestimmt M, nnd beim Verkauf von Lebensmitteln ist zur Vcr"N dung von Gesnndheitsfchädignngen alles zu ^I^. teil. was ein Verschlechtern, Verderben oder einc ^ nnreinigung der Lebensmittel hrbeiführen oder! dern kann. Der Transport von Lebensrnitteln, , zum Verkauf bestimmt sind, hat in reinlichen, 6 verschlossenen Behältnissen, getrennt von anderen ' geständen, zu erfolgen. Herstellungs-, -llifboN' rungs- und Verkaufsräume. Läden und Schanksta müssen frei von Feuchtigkeit fein, genügend bcuui, und gelüftet und stets in fauberein Zustande ss^i^ teil werdeu. Ihre Verwendung als Wohn-, -^^ ^, oder Killderstllbe oder als Werkstätte, ferner Z" Aufbeniahreil gebrauchter oder zum Trocknen na > Wäfchc ist unzulässig. Die Aufbewahrung oa^f^,'^ cm Orten wie Haus» uud Treppenfluren o^^^' erfolgen, wo eine Beinträchtigung durch üble "^,^,. und dnnlpfc feuchte Lllft, oder wo cine /l> llnreinigilng durch Haustiere erfolgen l"' Bei der Herstellung in den Aufb^ ruiigsränmen, beiill Verkaufe und Austragen ^ Lebellsmitteln dürfen nur Personen tätig s^N' . sich körperlich reill halten, reinlich gekleidet sind ^ ^ weder an ansteckenden (z. B. auch Tuberkulös?) " ^ all Ekel erregeilden Krankheiten, besonder.' , Hautkrankheitell leiden. Aetriebsgegenstande, ^.^ zeuge. Wagen, Maße. Gewichte, ^c!^ Laden- llnd Schanktische, Teller nsw. nnM,,^ in peinlich sauberem Zustande gehalten werden, , ser und Flaschen find in reinem, möglichst flicßc'w oder luenigftens in oft erneuertem Wasfer zu ^ ^. gen. Die Lebensmittel in den Verkaufsstellen diM^ durch Kaufende nicht berührt werden. Es sind 'U nahmen zu treffen, daß eine Verunreinigung d! Fliegeil und Haustiere ausgeschlossen ist (z. ^'.. ^,,i, Verweudung von Drahtkörben, Fliegenschran Bedecken der Behältnisse nut Glasplatten usw-, ^ hindern des Zutrittes von Haustieren). Währ"" ^ Zeit der Fliegeil sind fortwährend Maßnahmen ^ deren Vertilgnilg zu treffen, ^um erstmaligen, <^ luickelll oder erstmaligen Verpackeil von Lebensnn . darf nur reines, unbedrucktes Papier verwendet^ den. Der Bürgermeister und die Gemeindevolsta , sind verpflichtet, sich dnrch eine mindestens ^!, ^ inl ^aln-e stattfindende Durchsicht vou der Vc"V >', dieser Vorschriften zu überzeugen und etwaige A , Verhandlungen, nötigenfalls unter Androhung .. Zwangsstrafen, abzustellen. Im Raume, wo ^^.^ mittet hergestellt und verkauft werden, insbcsoin.,,,, Verkaufsraume eines Ladens nnd in jedoin ^ Gäste bestimmten Raume einer Schantstätte u"^^> gnt lesbarer Trilckabzng dieser Vorschriften ""/ ^' lich fichtbarer Stelle angebracht fein. Zuwid"» ^ lnilgen gegeil die Vorschriften werden mit Goloi ^ bis zu — (In der Grube verungl u «^ ^ ^. Knappen Johann Lapajne IV (der vierte diese» mens) aus Unteridria, Andreas Kovaö, 3^'^ ^ell jallc"i^ und Jakob Tratnik, alle aus Idrici, ^ ani 20. d. M. nachmittags in der oberen ^"^^ vierten, Laufe mit der Verzimmernng ""^^gili!» beschäftigt. Sie wollten eben einen starken " ^,> aufrechtstellen, als sich Plötzlich von der oberen < ,^ schichte ein großer Stein ablöste und den -l ^ Lapajne mit dem, lmfznstelleilden Stamme 3",^,! den streckte. Der Stein brach ihm an dre, ^^,. das linke Bein und zerquetschte ihm den ^,-l leib. Bevor noch die Mitbeschäftigten den ^ wegschaffen konnten, starb der Veruuglückte. ^ ^^, verheiratet, jedoch kinderlos und stand im -^ bensjahre. Laibacher Zeitung Nr. 93. 815 22. April 1905. , "" (E r l) än, gt all^ fg c f il n d e n.) Am A). d. °"mittags wurde die 49 Jahre alte Ehegattin des Mwniciten Herrn Gendarmerie-Wachtmeisters <> ^ auf dom Dachboden ihrw Wuhnhauses in St. Mar- n dei ^ittai erhängt aufgefundml. Die Frau lvar ^?°n Kit längerer Zeit start nervenleidend und hat ^ ^at in einem Anfalle von Geistesstörung verübt. —ill. , * (3iückg etc h rt.) Die diesertage als abgän-^ geineldete Fabrit^arbeiterin Helena, Peröin ist Me Wohnung zurückgekehrt. ^,, (Verloren) wurde eine grüne Geldbörse !^^ l<, zwei Geldtäschchen mit 6 X und mit U l< ^wi^mne große Ledertasche mit «0 k. ^ (Gefunden) wurde ein goldener Dinger» "NY. Theater, Kunst und Literatur. sf „.7" l,.^' u n st a n c' st el l u n g i n A gra m.) Tie ^lMnng der .wmstmwstelluug, lvelche der lroa-^ , ^uilstverein allläßlich seinem funflllidzuianzig' ^Ngei! Bestandes' veranstaltet, fiildet mn Ostermon-^ »in, ,.2 ^hl- mittago im ^„nstpavillon statt. Auf r Ausstt'ilung loerden fast alle lroatischen Künstler rtrt!te^ ^j,^ ^.^^. größere Anzahl von jüngeren ,"'M>ni tritt mit dieser Aufstellung zum ersten >ale vm- die Öffelltlichteit. 2lu»io» »»or» in der Z«?tnkir» mit der S^ . ^iz Vinstru!nentale ^osefi-ivc'esse von ^./1 Gn'ith, Graouale IliU'c .j)u»<-!!!Ui voll Aliton Foerster, Offertoriniü ' "^lu» Oniilini von G. Ed. Stehle. Z" de,, Ktadtpfarrkirche St. Jakob. -, Halite ll m l> Uhr l^achniittags bei der s ^rlichm Auferstebungofeicr: Der Heiland ist er-^'^n ^^^ ^^ Führer, ^ I>cuin Iini<' 6ic» von Ant. sl ^lter, Offcrtorium 'IV^'ru, t^muit voil Mt. Foer^ ^ ,'lni Ostermontag um halb 10 Uhr Hoch-^ s Ochste Ä^'ss^' in I>lnoU von W. E. Horüt, Gr,> 5>.^ und Sequenz Iw<><: 6ic« von Anton Foerster, ^ncrtoriuin .Vn^^u« Dumiui von G. E. Stehle, 3« der Airche des deutschen Vitter« Aonvent- Ordens. >„ H^nte bei der feierlichen Auferstehungsfeier ^ _!, Uhr nachmittags: Der Heiland ist erstanden ^<>s ^- Führer, "I'« D^um Wn6il,inu» von Leop. Un^s ^^ulum fti'^o und N<>nitl)l'i von Hudovernil ^^riL., <.^; ^,^,^ q^^ Foerster. Vi<. 7 '" 2 st e rsonntag e uiu. ll) Uhr Hochamt i ^ ? ^'^'^ in ^ iu«N und ^-6ur von Mor. Vrosig, !trr ^"^ ^'^ Sequeliz Iiu^ 61«» von Anton Foer» st ' ^Nertorium 't>i'l'li ti^nniit von Anton Foer-^^/Ul<„m <>,-^<> und (^t^nitoi'i von Fr. Gerbiö. ^ Telegramme ^ ^. K. Helegraphen-Korrespondenz-ßureaus. Geburt eines Prinzen. ^„^'n g. '21. Aprfl. Fürstin Elisabeth Marie zu b^, ^'chgrätz ist hcnte um 5 Uhr früh eines 5wa, d^ ^''^'sen. Das Befinden der Mutter und oes Kin- ^ ^/ oen Verhältnissen entsprechend. Ty^lag, 2«. Aplil. Die Taufe des neugeborenen !u>u?^' ^ Fiirsteil Winoischgrätz findet am Oster->t«tt ? ^"l-initlag in aller Stille in der Villa Grobe t>rr «. ' Taufpate wird Fürst Ernst Windischgrätz. t^ ^"lwater des neugeborenen Prinzen, fungie-^ ^"ne Majestät der 5l aiser hat das Eltern-^ ^Nliickwünscht nnd läßt sich über das Befinden »,^ "'Win und des Prinzen Bericht erstatten. Auch ^n/^' ^'itglnder des Kaiserhauses haben telegra-'"> Uratl^licrt. Ver russtsch-japanische Krieg. j<^ ^ariö. 21. April. Die Mitteilung, daß der fr^.!!,che Gesandte Motono die Aufmerksamkeit der l'sch/^'^" Negierilng ans die Anwesenheit der rus-!oll V^chiffe in der .^amrank-Bncht gelenkt haben ' '"nd von offiziöser Seite dahin erklärt, daß der Schritt oes Gesanoten leineowegs den Charakter eiues Protestes gehabt habe. Der Gesandte habe sich nicht beklagt, daß die Neutralität von Frankreich verletzt worden fei, er habe nur in fehr freundschaftlicher Weise darauf aufmerksam gemacht, daß sich das russische Geschwader in der Nähe der französifchen Ge-Wässer befinde, und die Überzeugung ausgesprochen, daß die franzöfischen Behörden deshalb ihre Aufmerksamkeit verdoppeln werden. Paris, 21. April. Die „Agence Havas" uielolt aus Petersburg: Die Admiralität machte den Admiral Noxdestvenskij auf die großen Gefahren anfmert-sam, die für die öffentliche Ruhe entstehen würden, wenn der Aufenthalt feiner Flotte in der Nähe der .ttüste von Änain sich über die in den Neutralitäts-bestimmnngen vorgesehene Zeit ausdehnen würde. Man zweifelt nicht daran, daß der Admiral diesen Instruktionen gemäß fich verhalten werde. London, 21. Aprij. „Morniugpost" meldet aus Washington: Der russische Kreuzer „Askold" hat heute von drei Xiastschiffen stöhle eingenommen. Der „Astold" ist jetzt so angestrichen, daß er einem auie^ ritanischeu Kriegsschiffe gleicht. Die Maschinenteile, die bei der Desarmierung des „Askold" seinerzeit cutfcrut worden waren, find wieder erfetzt. Ein ^otse ist für orei Monate anfgenomineu worden. Fünf chinesische Kriegsschiffe haben Befehl erhalten, den „Astold" zu überwachen. Petersburg, 21. April. Wie die Petersburger THegraPhenagentur aus Peking erfährt, ist der russische Gesandte ^essar in. der vergangenen Nacht gestorben. Paris, 2l. April. Deputierter Iaur^s schreibt in der „Humanity", politische Persönlichkeiten, hätten die Nachricht erhalten, daß eine Schlacht zwischen der russischen und der japanischen Flotte nmniltelbar bevorstehe. Wenn diese Schlacht in den indochinesi schell Gewässern ansgesochten werde und die russischen Schiffe genötigt werden sollten, in französische Hä'f^?' zu fliehen, könnte Frankreich Under seinen Willen plötzlich in den russisch-japanischen Konflikt hinein gezogen werden. Deputierter ^anessan,, der ehemalige .^riegsministcr und frühere Generalgouvernenr von Französisch-Indochina, erklärt im „Siecle", die Kamrankbai bilde geradezu einen inneren Hafen. Admiral Noödestvenskij sei dort eingelaufen, nicht nnr, um die Havarien seiner Flotte auszubessern, sondern auch, uin sich zu verproviantieren und über die Vorgänge in Petersburg, iu der Mandschurei und in Japan, sowie über die Fahrt des Verstärtungsgeschwaders Nebogatovs zu unterrichten, ^to/.destvenskij befinde sich in einem französischen Hasen nnd sei gegen jeden Angriff der Japaner vollständig geschützt, falls diese ihn nicht dort aufsuchen lind die Neutralität Frank-reichs verletzen. Vereinigung Kretas mit Griechenland. Kanea, 20. April. Oberkommissär Prinz Georg eröffnete heute die Tagung der Kammer. In der Eröffnungsrede legte der Oberkonimissär zunächst die Schritte dar, die er behufs Herbeiführung der Vereinigung 6?retas mit Griechenland bei den Garantie' mächten getan habe, und gab die Antworten dieser Mächte kund. Weiterhin erklärte der Prinz, er würde alle Reformen sanktionieren, die ihm ans gesetzlichem Wege unterbreitet, würden. ^ Bei der Abfahrt wuroe der Oberkommissär nüt stürmischen Zurufe» begrüßt. Die Kammer nahm mit Stimmem'inhelligkeit unter allgemeinem Jubel eine Entschließung an, in der die Vereinigung Kretas mit Griechenland ausgesprochen und Prinz Georg unter dem Ausdrucke des entschiedenen Vertrauens der Kammer zu ihm gebeten wird, diesen Beschluß oen, Mächten zu übermitteln. Ferner wurde beschlossen, daß das Vorstandsbureau der Kammer, begleitet von alwu Deputierten und den vornehmsten Bewohnern von Kanea, sich zu den Konsuln der Mächte begeben und den hente gefaßten Beschluß überreichen solle. Die Deputierten leisteten den Eid auf deu Namen des Königs Georg und die hellenische Verfassung. In der Provinz wurden heute Volksversammlungen abgehalten, ill denen die Ver^ einigung Kretas mit Griechenland verkündet wurde. R o m, 21. April. Die Blätter geben ihrer Freude über die Beendigung des Streikes Ausdruck. Sie loben die Haltung der Negierung, verurteilen hingc^ geu die Agitatoren, die eine Niederlage erlitten hät-ten und spreche,» ihre Freude über die eintretende Beruhigung aus. Petersburg, 21. April. Die Gerüchte, der Präsident des Ministerkomitees Witte habe sein Ab schiedsgesucl, eingereicht, sind unbegründet. Verstorbene. Am 20. April. Adolf Mtner, Kondulteurssohn, 4 T,, Nesselstrahe 23, Lebensschwäche. Am 21. April. Barbara Mader, Arztenswitwe, 83 I,, Teutsche Gasse 2, >lÄ,«> SW. schwach i_______ 22.l 7 U. F. j 72b'« ! 7' b , SO. schwach j" » ' j 4 - 4 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 9 6°, Nor» male 10 7°,_________________________________________ Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. >v«^~ 4/ fuse jMšJiae . •¦ * (Will zn hahan. - ^¦Jl A g Natürlich« «baluator *»$* i bd Nioren- uud Blasenleldon, Harnbcschwerdon, o Hqouma, Qloht uud Zuokerharnruhr, sowie be! Ca- eltnielle«' zu trinken, die auch ärztlicherseits dagegen allgemein verordnet wird. Ko* bitNcher „Styrmciuelle" iit stllrker, kann jedoch nur periodisch getrunken werden. (lSfiö) ROMCEGNO Natürliche Arsen-Eisenquelle bekannt und im Kurhetriel) seit 185(1. Arigowcndot mit hestom Krfoltf nnd dauernd das ganzo Jahr auch zn Hauskaren in allen Ländern, empfohlen seitens vieler ilr/.t-lichor AiUontätun bei Blutarmut, Ohlorose, Erkrankung-on dea Blutes, Malaria mit ihren KnlKir/ustiiiulen, Haut-, Nerven- nmi Frauenleiden, Basedowsche Krankheiten etc. Wtf- Kiiullicli in allen Apotheken. 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Mccrbcrrcl Melder Doktors°Witwe heute Freitag den 21. April lurz nach Mitternacht, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, nach lmigeu und schweren Leideu in ihrem 83, Lebensjahre selig im Herrn entschlafen ist. Das Leichenbegängnis findet Sonntag den ! 2!i, April um 5 Uhr nachmittags vom Trauerhaufe ! Deutsche Gaffe Nr. 2 aus statt, Nie teure Verstorbene wird dem frommen An» denken und Gebete empfohlen. Laib ach am 21. April 1905. (Statt jeder besonderen Anzeige) Vrerb!nm>a«a'!stalt de« Franz Dobrrlet. l Laibacher Zeitung Nr. 93. 816 22. April 1905. Seit 35 Jahren werden Herger's Eeerseifen H ' > ^ ^ in Österrcich^Ungarn und in allen Kultur» sWI^W staaten zu Waschungen und Andern gegen ^> >^ Hautausschläge und Unreinheiten der Haut >>^SA^^ verwandet. Jede Etikette muh diese Schutz, marlc und den Namen^ng der Fabril^firma tragen, sonst sind cs nicht die cchtcu scit ^^/l^V^ 35 Iahreu im Verkehre befindlichen. ^^^^^3? ^n 8^03 L. ttell H. Oump., l uu !j '< FÜF schwächliche Kinder ist SERVUS Kasseler Hafer-Kohao — wio auch für junge Mädchen —