Zeitung. Nr. 333. dalbj bo?i lz,li'^« Z"! "« ZusteUnn» in« Hau« ^Freitag, to. Oktober I,s«l«««»»»«b«h» bl« i0Zlt>«»». «0 »i. 1873. Mtltcher Theil. ^« w'"°«.Mlch«n' L/Hc.^e °!.''°n7'""^ '" Nichtamtlicher Thck. ' «« ».„ su den Wahlen. „««««„lie. " ^ u"Oin»,l„„^^^ ^^!^V^^«.,'d.n' - 27 21 ^'««b«sitz in^b B.,towma (1), der "ich^(2^' ^ H°^"?^"' bande'lslammlrn - 28. Ol!o 'cr^" (5) u d K"n ^^' Streich lZ^'^^'^m..^^^ W . . 27 ^'OlH^uettn, ^i/ u.d die dalmatinl. .^.Erfreulich ,st di« Nachricht, daß endlich ein öster. reichlscher Klrchenfiirst, nnmentlich dir Bischof von Vrünn Anlaß fand, yegen den Misbrauch der Kanzel zu po ltlsch-agitatorischen Zwecken, aufzuttk' ten. Man erzählt dem ..Znaimer Wochenblatt", daß der brunner Blschof kürzlich auf sciner Reise in der zna.mer Oeaeud eine vclsütMiche Prcd^t in Schillern abhiclt. und m ctnem Kreise von Geistlichen mit allem Nachdruck ermähnte, daß s,ch der Kleins mchr in den Schränkender Maßluuna halte, nicht durch Ueberlreibuna ReligionSzwist hervorrufen und die Kanzel weniger zu politischen Exlrava-ganzen benutzen möge, da sie doch eigentlich nur zur Preo.gt des EvanacUums bestimmt und berufen sei. Wetter wuroe hmzugcjügt. daß der Bljchof auch auf das Oelspiel der Schweiz hindeutele, wo die Gcistlichleit durch chren allzu fanalisch,,, Kampf ihrem eigenen Inteusse nnd l"< i Dies eonscrvatl've Prinzip schützt die Verfassung vor neuen Experimenten, es weist den Strömungen der El,t> Wicklung ihr natürliches und ruhiges Gefalle an. Es Prä» judiziert die Freiheilsfraac nicht, aber eS stellt die E», haltungSfrage in den Vordergrund. ES gibt den Ideen des Fortschrittes ihre nothwendige Oasis : das vorhandene Recht und «hreu gerechljertigten Ziclpuntt, die Vcsriedi' gung des erlinnbaren lvedürfnlssce. Es entspricht dem positiven StaatSgedanlen Oesterreichs zugleich und den constltutioneUen gormen. in welchen dleser Gedanke zum Ausdruck gebracht werden soll." — Die „Grazer Ztg." ist mit der Nction der Verfassung tre uen Parlei namentlich in letzter Zcit un-zufrieden, geißelt die tlngctrclcne «palhie und ermähnt m letzter Stunde zur Emtracht. zum Er»st mit» zur Thätigkeit. Das genannte Vlutt sagr an leitender Stelle: „Die Wahlbrwcgung hat bisher wen,g erfreuliche Momente zu Tage ge,ör)ert. Mit Ausnahme des lep, lltzcr Parttilages. der für den verfassunMreuen Theil von Böhmen die Organisation geschaffen, und des AppelS ,n welchem unser verehrte rttandeshauplmann dem öfter« rclchischcn Großgrundbesitze seme ftolmschc Mission vor-gezeichnet, haben wir leine Thalsache zu verzeichnen, der w.r uns als emcr neuen Errungenschaft oder auch nur als des Kelmcs zu einer solchen rühmen liwnlen. Selbst die Engelsfreude an Sündern, die Buße thun. wurde uns lmmer wieder durch Rücksülle derselben verleidet und so d« Hoffnung benommen, daß es schließlich denn doch u emem festgeschlossenen einmüthigen Vorgehen kommen werde. Viel ist dadurch verdorben, noch mehr versäumt worden Der imponierende moralische Eindruck e.ner das ganze Nerch durchziehenden, alles, was Intelligenz. Besitz Patriotisms und Verständnis für d.e Aufgaben de Uerl.7/n ^' ^ lchl'eßt, umfassenden Partei ist in dem Mdcrl.chen Programm, und PersonenhMr verloren ae» ^^^'l^u''» der Begeisterung gelähmt worden, i« ^? b'!" der Unmittelbarleit der Wahlen nur noch N^^°"5" 'ü ^^"' ^lr haben weier neue Ge-ch spnnlte sur d.e Action im nenen Parlamente, noch « m. r .7^'" - "' ^" Verfassungogedanten gcw nnen. Allu erall begnügen wir uns mit d r Elhallung des in den früheren Wahlen Errungenen, ohne dadurch an in-ncre kraft ßmonr-cn zu h«h«,. ^^r sind stationär ge. worden, sowohl was die territoriale als was di« Macht der I een betr.fft, und weun m.s ja in Böhme» oder m Uulersteer eme oder die andere neue Stimme zu. w^" l°Ute, die Macht der Verhältnisse wird es u wege gebacht haben, nicht die Anstrengung der Verfch lungsvarlei. Und doch rühmen sich viele in derselben der Kraft der Jugend und war Gelegenheit genug ge« boten, durch kluge Organisation wenigstens den Boden in so manchem Bezirke für die Eventualität vorzubereiten, baß die Gegner der Verfassung von ihrem Mandate leinen Gebrauch und dadurch ErgäuzungSwahlen nöthig machen. Allein weder an das taktische Vehikel der H.oppelcanolba' turen hat man gedacht, noch sonst irgend wie sich ent« schlossm, auf die Gefahr einer einzelnen Niederlage hin Bresche zu legen in die Eourllnen der Gegner. Wie ganz anders war die Stimmung und Aussicht zur Zeit, als die Wahlreform im Parlamente durchge-drungcn, die Sanction derselben seitens der Krone erfolgt war. Man stand unter dem frischen Eindrucke der Größe deS errungenen Erfolges; man wußte, daß man ihn nur durch das engste Hnemanderschließen. durch die opferwillige Hingebung an den gemeinsamen Zweck errungen. Damals gelobte man auch, aus dieser Erfahrung zu lernen und einmüthig zufammenzustehen, wenn das Signal zum Wahllampfe ei schallen werde. Än diese Stimmung, an dicses Gelöbnis glauben wir heute erinnern zu sollen, erinnern zu sollen insbesondere in der Sleiermarl, wo wieder wüster persönlicher Hader zwischen zwei versassuligStreucn Eandidalen an unser Ohr schlägt und die Spalten der Blätter sich mit gegenseitigen Recriminalionen der betreffenden füllen. Noch ist die Entfcheidung nicht gefallen. Noch lann felbst die Hallung der Parlei auf dem Terrain, d«< ,hr unbestritten geblieben, Einfluß auf die Stimmung in jenen Kreisen üben, in denen man nicht versäumen wird, auS den tumultuarischen Vorgängen in Marburg abermals Kapital zu schlagen für die eigene Sache, die wahrlich nicht die Sache der Verfassung ist; noch ist endlich nicht die Fahne aufgepflanzt, gegenüber welcher, wenn sie entfaltet, es teme Wahl mehr gibt, gegen die man ankämpft, sobald man sich nicht als Streiter unter dieselbe stellt. Was auch immer geschehen, es kann gesühnt, e« kann die Apalhie übeiwuliden werden, die infolgt vorzeitigen AnslürmenS und der daraus folgenden Zerwürfnisse scheinbar über die Menge hereingebrochen, lllber eines lhut noth: Eintracht und besonnener Ernst, auf daß aus den Wahlurnen Männer hervorgehen, die, durchdrungen von dem österreichischen Gedanken, die hohe Ausgabe erfassen, welche dem ReichSrathc in der bevorstehenden Session gestellt ,st. Nur wenn dieS der Fall, wird der gegenwärtige Wahllampf auch seine Rückwirkung üoen, wenn eoeutnell Nachwahlen unausweichlich werden sollten." Parlamentarisches aus Deutschland. Ein berliner Correspondent meldet: „Wiederholt ist gemeldet worden, daß der Zusammentritt deS deutschen Reichstages im nässten Frühjahr zu erwarten ist. Die Auflösung des jrtzlgcn Reichstages steht nach den Wahlen zum preußischen Landtage bevor. SS ist eine Verstälidigung unter den Bundcsstaaten dahin getroffen worden, daß eine Collision der Arbeiten der Ter» ritorial'^andtage und des Reichstages vermieden werden wird. Die Rnchsrtgierung wird übrigens für die Zukunft den Anttägen. welche der Reichstag in feiner letzten Session bezüglich der Anberaumung der regelmäßigen RnchSlagssesslonen im Herbst gesaßt Hal, Rechnung tragen, und eS dürfte die nächste als die letzte Fiüh-jahrssession zu betrachten sein. Nach der ausgesprochenen Absicht wird dieselbe auch nur eine kurze Dauer haben und im Wesentlichen auf das Mililärgefetz beschrankt fein; dagegen läßt sich schon jrtzl wahrnehmen, daß be-rcits im nächsten Jahre eine Nachslsslon im Herbst un-oermeidlich werden wird. Es sullen sich nemlich dem Voranschläge des Rcichshaushaltsetats auf andeithalb Jahre kaum zu bestlliaendc Schwierigkeiten entgegen. Trotz dieses Umsiandes wud man jedenfalls Sorge lra-' gen, bezüglich des Mllilürctat« alle Details festzustellen welche zur Berathung des Militargesehe« erforderlich sind." Die ultramontane Partei entwickelt auch ln Preu-ßen aus Anlaß der preußischen ^ndlagswah-len eme fieberhafte Thätigkeit. Wie betlmer Vllltter melden machen dort dlc Wahlmanilcste dieser P°r,e< großes Aufsehm; besondere Beachtung schenkt man den Katholiken im Rheinland und Wlstphalen, zumal t»,eftl-bm durch einen Hirtenbrief des B'je» ^ ^ Prägung von Silberwährung bis 5"^,',,, 1874 eingestellt wird. und sich sodann auf um Zeit vertagt. , ..,> Die berner Regierung erließ eine Vem""«, treffend die Organisation des öffentlichen 6«' den latholifchen Gemeinden der Jura. ^ Die zwischen dem republikanischen Ge^.«! nes mit 15.000 Mann und 10,000 Carl'st^ Estella in Aussicht gestellte Schlacht wurdt ^ von letzteren nicht angenommen. Sie räumten ^ welche sofort von den republikanischen TruM ^ wurde. — Es heißt, daß Castelar nach l»e ... Tagen zu erwartenden Bewältigung der 6""^ lion beabsichtigte, ein Memorandum an ble .^ richten und die Politik darzulegen, welche d>c! Regierung in Zukunft zu verfolgen vorhabe. Internationaler Congrcß von M des Obst- uud Weinbaues. , In der letzten Sitzung der Oenologt»^ der Vorsitzende, Hauptmann Ludwig, mit, t>»ß ^ öffentllchung der Sitzungsberichte definitiv t>ur°j . bereitende Comitu des tüllfligcn Congtesfcs erW Ueber die weitere Mittheilung des Präfix,, divergierende Meinungen über den Zeitpunkt ^ feien, auf den ocr Congreß in Trier verleg ^ soll, ob Ende September oder Mitte OllM, ^» Regitrungsrath Beck, daß man sich der ^!^ Lehrer und Professoren, wenn man für " <^ tember sich entscheidet, versichert hallen könne, >p ^ jene, die Curse beginnen und auch die Oenolos ^ im Oktober an der Lese sich beschäftigen, die "^ die Theilnahme an dem Congresse scheuen ^ ,j/ gleicher Weise, und zwar im Namen dcr . ,), Weinbaufrrunde, spricht sich Baron Hohenb"^! slerialsecrelär des Acktchen seien und welche Slosl^ M, als die geeignetsten betrachten tonne. ^sin>^^ des Vizepräsidenten, daß die Babo'sche ^^ ,st Säure- und ZuckcrgehallSvrüfung des ^ A,6l^ ihrer absoluten Annahme, daß der Most ^A^ llvstoffe enthalte, unzureichend fei, und deffe ^ß>l, ^cn üder das Nichtbeachten der Temperatur, "^ d«. renS und der Gährung begegnete Herr ^ch^ daß genannte Wage nach den gemachten ^ ^e berechnungen in Klosterneuburg auch nur I genoen bestimmt sei. ^^ ömilletm. Hosintriguen. historische Novelle von Fr. Wilibald Wulf f. (Fortsetzung.) Ludwig XIV. zog jetzt ein Papier aus der Tafche und reichte es l,nem Höflinge hin. Alle fanden eS avscheullch; einer tadelte die Ge» danken, ein anderer die Form, noch ein anderer riech sogar, den Verfasser seines Gedichtes wegen in die Ba-ftllle zu schicken. Nur Lauzun entgegnete lein Wort und sagte, alS Ludwig ihn fragte, er wäre nicht mit der Dichtkunst vertraut, könne also nicht entscheiden. «Schelm!" rief Ludwig. Dann wandte er sich zu den Höflingen, welche noch immer Vergnügen daran fanden, das unglückliche Madrigal zu verdammen. „Ihr habt Recht, aber in die Bastille können wir den Dichter doch wohl nicht schicken. Wer sollte indessen Frankreich regieren?" Allc erstarrten vor Schreck und wagten nicht aufzuschauen. Vergebens versuchten sie Entschuldigungen zu stammeln. Erst das schallende Gelächter des Königs und seines Günstlings, welcher sich im Stillen pries, dem Netze so lelcht entgangen zu sein. beruhigte sie wie-der. Immer noch lachend, entlieh sie Ludwig, und froh, so glücklich weggekommen zu sein, entfernten sie sich, um im Vorzimmer auf den Winl deS Königs zu harren. „Diese Szene will ich Moliöre mittheilen. In seinem nilchsten Lustspiele will ich ste wieder erleben. Die Verhandlung mit jenem groben Holländer hatte mich verdrießlich gemacht. Jetzt aber bin ich gänzlich wieder! umgestimmt und ich freue mich darauf, der Marquise das Erschrecken dieser Schmeichler auszumalen. Doch komm jetzt, wir wollen gehen." Mit diesen Worten eilte er der Thü« zu. Lauzun hielt ihn zurück. „Sire," sagte er, „ich habe Euch eine Bitte vorzutragen, von deren Ersüllung mem Lcbensglück ab« hängt. Ich liebe, liebe zum erstenmale in meinem Le« ben und bedarf nun Eurer Einwilligung um den Gegen» stand meiner Liebe zum Altar zu sützren." „Du willst dich vermählen?" entgegnete Ludwig XIV. mit einem ungläubigen Lächeln. Der Graf verheuerte die Aufrichtigkeit seiner Liebe. „Nun gut, Lauzun, führe ste zum Altar. Ich habe nichts dagegen. Ich bin sogar dafür, daß du heirathest. Du wirst ruhiger, kälter werden und vor allem hoffentlich etwas von deinem schrankenlosen Nhr< geize verlieren. Du stehst mich so ungläubig an. Ich meine eS im Ernst und gebe dir mein königliches Wort, daß ste dic deine werden soll. Aber wer ist ste denn?" „Anna von Monlftensier," erwiederte der Graf hastig. Der König trat einen Schritt zurück. «Alle Teufel!" rief er im höchsten Grade erstaunt aus, „das geht weit. Anna von Montpensier l Demoi' selle von Frankreich, die Tochter GastouS von Orleans und eine Prinzessin des KünigShauseS, wagst du zu lieben? Darauf war ich nicht gefaßt. Und Anna —" „Sie liebt mich wieder," ssgte Lauzun kühn. „Auch bin ich ihrer nicht unwürdig und werde es nicht sein, denn Eure Majestät werden mich vor we^n,/ lung zum Herzog ernennen und mir e . anvertrauen, oder —" . z„ d>t ? „Ein Königreich," fiel ihn der Kön'g ^,M „Nicht? Was meinst du zu Navarra, ooe v Burgund besser?" .«tat^" ^ „Ich würde Naoarra vorziehen/ el"" ° ^, , ^ auf die ironischen Worte deS KünigS e>ng ^ « «l mit Burgund die Schwierigleiten hat, °v , B erobern müssen. Aber darüber, Sire, "> ^ der Verlobung reden." .,„?" ^./ «Verlobung?« Bist du toll. wig fast erschrocken aus. „B»s hierher ""i ^,> „Sire, ich habe Euer lömullche« ^hie, klärtet, daß es gleich sei, welche Dame "v ^ der Gras kalt. ,., u^ i/ Der König versuchte Einwendungen ^ ,>> sich. Zeit zu gewinnen; jedoch Lauzun l^^e^ näher, indem er ihn an scin lünigl'Hco s ^>, , Ludwig kämpfte einen schweren ""/Oel"^» eingesogene Vorurlheile stritten M't ° ^^t .^ Ehre und der Freundschaft sür LauzuN' ^yc^ß»' Sieg unenlfchilden und der Graf l"rch« „. ^F, mal, aus dem Felde geschlagen 5" ^ .u s" V! jedoch wandte sich das Herz dcS KömaS z^l^ ^ sten und freundlich seine Hand erM" ^oe" . ..Herzog von Lauzun. Capitän °" von Montpcnsier.st deinl" ^ 5"^ Lauzun stürzte zu den Fußen " lN^/zj/ dankte ihm in den feurigsten Worten, » hll des Königs an die Lippen drückte uno '^ rung ewiger Treue, ewigen Gehorsam» " l«29 über dieses Thema zu unterbreche^ nchdm S^^lung. die Berathung mraldircctor der We^.?., n ^k«llcnz der Herr Ge-b°rn. der inzw sch« ^ gen machen wolle ""^reten st,, einige Mittheilun. ----------------------- (Schluß folgt.) der König von I^?b/.^^^"') ^e. Majestät d°hn. vonloul " ^" ^" ^".eralo.reclor der Slid. u°o «azarus-Oroens ^n D """^"""^ "es Viaurilius-l<" a l t da« O.fi ^l u. ."°"" Schüler und Got -d«« "'tterneuz o ,"^7' "«' Inspector M. Kohn dan das Oltzi ' ""^ dem Odennspeaor Ior. beß, das ^ ^es^rone" ^tatronschef m Wien, " l ^> eor a 'u . «ronen-Olden« verliehen. ^°th und vtluer t^ "' "' ^ '° «enf eld. ) laiserlicher «" l- l. z.o g,ch « "l""7 «'°ne, österrerchifcherCustos '«^M schru^ lst vorgestern nach zwölf, ^«n ver.ch^^ ^'«"enlager rm «8. ^nsjah« m pl«tzli^ de^l ^A«r^^^ k^estern starb in Graz 'uo^huber v'^7e,st«^ "" ^"^'^"" ^« ^ilchof^^^es^^fpie^ ^r hochw. Herr gehaltenen Ge. elaloerla.n , ^ ^ ^" "" ^. v. 21t. ab. ^<><«vererms «r 3" ^ lawyer Provincial-^y«r in ber t«l c^« H">^ ° ^"isionsfondeS der ge«ldmel. Der '" ^«mme von 10,000 ft. Vocale s^ Herrn "7^ ^ndes^^^^ <^dr '« Monate Iuui d ^"^"emden Junerlrains! "^ den . llarem^ucle ore rrama. ^. ^ ^^ "ber den- -MMMD ^.""t p°lu^m u?d^'""'"' werbe, zur Thä> l"' d»« ^^ "r Nation '""^ltt.chem ^brue. s<5! 1 (^kmeindevorstandswahlen inSober-,^^' ^ U,ioualiläl in der Stadt um 3. slall ^"""ll°d. um 4 und am Morgrund um 1 To-des ll zugenommen hat, in der Pol.na. Kapuzinervorstabt, v°n 1 auf "0 ^'llchavorstadt gleich blieb, in Huhne'rdorf "" (^orrespondenzlarten :>. 1 tr.) Vom 1. November d. I. an sollen in der österreichisch-ungari-Hen Monarchie sUr jedcn diesbezüglichen Koco.Postrayon ^orrespondenzlarlcn zu einem Kreuzer in Umlauf aektzt werben. > u < v — (Theaterbericht vom 9. d.) Das Lust-fpul ^Die Hochzeitsreise" von R. Ueucdix gewährt derzell lucht mehr jenes Interesse, um das Publicum durch zwei Ucle zu amüsieren. Der zweite Act lief lebhaft ab und trug Herrn Wauer (Professor Lambert) und Fräulcu, Brambilla (Anlonie) verorenlen Applaus ein. — Munteres Leben lehne m dus gut bcfuchle Haus ein, als du Kuvertüre zur Operette ..Lerchle Cavalerre" von Franz von Supp6 begann. Die lom.fche Gemeindereprafenlanz mit »hrer „stehenden" S.tzung. das fefche Äuflielcn und der melsterhafle Gefang des Fräulem Möller (Bilmaj, der echt magyarifche Ton deS Junos (Herr Köhler), dre Wliche Laune der Frau Krosel (Eulalia), der ausgiebi- L '""k Ulttdcle. u'ttcb^ 3 "' ""?" "m Erzbischof nigt ^un nlM ich u.. ^ "^ ^>p'^' ^"dtn ^iH'NlMr. tNl«, ^ , ^^ Verzog vcrUeh w. d'^ '^ 'w H' b'e ^" ^turcht«°°ll g'ü. ^^'«.""^"'"f st^ ^""t«s zu wüldlgm durch den "« "H"n « d^^? «m Umgänge harrenocu . ""a,le sclnlr Geliebten zu fahren. D"Glins,l!V'^"tel. w°r in? "°" Vi°m/^ leine Geliebte. ,"" von Orlean, ^sw und " "c dem G^uzun angemeldet wurde i" l>u iwu ^' "'^m sti ""'" l.°Uer Unruhe ent-heftete: "'be '" S.^/^nm r^ ^^ ^ "^" dürfe« .- ""^ b" H"ä°ge und Ä"ü lchloß si" A«". Armand?" "un«d^ Anna war außer sich vor Freude. . „Ich soll dich besitzen, dich meinen'Gatten nennen?" nef stc leldenfchafllich. ..Ist es lein Traum?" ^)er Herzog preßte die zarte, schlanle Gestalt der Gellebten an ferne Brust. k«« ^^°I^ ^^' ^"^ Schwärmerin." sagte er. ..Lerne das Gluck ertragen. 4)«r Kampf war heftig und ich verhehle es nicht, daß dte ärgsten Befürchtungen w m^ mm Herzen rege geworden. Ich wußte zwar. daß der ^'^^^"^'"^" """ °l.ne uuch lcben lan», a°cr .ch wußtc auch, baß Ludwig XIV. ebenso so stol und ehr.uchlrg .st. Du bist cure Prm «fsi. st hst m ^e "das?'« ""°/^ "" "°"' bcttagm cher ^delma.m mas v rd°n7t ^" "."'^' "ur ^' ^«" cures Kö-^u?tre3 n /^ ""' "" H°"° ""« deinem Gchhc aus. m wr S^te ^^""°°"' «"er mein Glück stand zum Ar>?° n^ ^ »esiegt. Der Köu.g hat m.ch ew Umt^ Du ^s^"^' """"" und m.r dem« Hand meine Gattw"'" "" """ v"ut. ««"a. und bald mit^m^Aen^ we e M« .^^ "^!^" b°" umflatterte die lühnste ^lau 5 ^'^s^' ^"^lttn Schultern. Ihre «ugen, sten Aus. "/'°."^"s ^"'"^ ftrahllen u, dem voll! Ftiedms "' Seeler,r»nheil und des ungetrübtesten (Fortsetzung folgt.) ger gewordene Chor, die präcise Haltung be« verstärkten Orchesters und daS improvisierte Ballet (Frl. Wolf) gewährten unS eine recht vergnligte, angenehme Stunde. — (Der Bücher tisch) erfuhr in jüngster geit wieder einen wesentlichen Zuwachs. Vor uns liegen: I. „Lesebuch für Fortbildungsschulen. OrlSlehrvereine, landwirlhschaftliche Schulen und für das Haus" von Wilhelm Martin, LandwirlhschaftSlehrer in Buchen, mit 31 Holzschnitten, RavenSburg, Druck und Verlag von Eugen Ulmer, 1874, Octav, 271 Druckseiten, enthaltend 8 Ub-schnilte: 1. Die Welllörper und die Erde. 2. Die löigen« schaflen deS Körpers. 3. Die Wärme. 4. Die unorgani« fchen Körper. 5. Die Gesteine, der Boden und die Dlln-gung. 6. Die Pflanze. 7. DaS Thier. 8. Der Mensch. Der Verfasser hat in diefem Werte seine langzährigen praktischen Erfahrungen niedergelegt und die Schriften Dr. I. A. SlöclhardtS und Dr. Fr. Schädlers benutzt. — II. „Erster Unterricht in der Phvsil", zugleich „Anleitung zur Verwendung des für Volksschulen zusam, mengestellten physilallschen SchulapparatS", bearbeitet von C. Bopp, Professor und heiter der naturlundlichen Lehr» curfe für Vollsschullehrer in Stuttgart. Raomsburg, Druck und Verlag von Vugen Ulmer, 1873, Oclav, 122 Druckseiten, enthaltend 9 Abschnitte: 1. Physikalischer Schulapparat und Wandtafeln. 2. Gebrauch deS physikalischen Apparates. 3. Strom-Elettricrltil. 4. Das Licht. b. Die Wärme. 6. Die Schwerkraft und der Hebel. 7. Der Wasserdruck. 8. Der Luftdruck. 9. Anhang. — Diese Druckschrift floß aus der Feder eines gewiegten Fachmannes und Lehrers an einer großen Real- uno Fortbildungsschule Deutschlands und erlebte nun die dritte verbesserte und vermehrte Auflage. — Neide vorstehend bezeichnete Lehrbücher werden von compelenten Kritikern bestens empfohlen. Nestellungen auf beide Werke beforgl die Buchhandlung Ign. v. Kleinmayr H Fed. Bamberg in Laibach. — (Berichtigung.) In der gestrigen Localnotiz „Gegen die Iesuitenansiedlungen" soll es anstatt „projeclierte" — ..bestehende" — heißen. Aus dem Verichtssaale. Schlußverhandlung gegen Josef Weber und Genossen wegen Verbrechens der Verfälschung der öffentlichen Gredit- paprere. (Fortsetzung.) Maria Ruß, welche nach ihrem Ehemanne Nnton Ruß zur Vernehmung kommt, ist in einem Aller von 34 Jahren. Ihr Ausdruck ist ber einer gutmüthigen, jedoch geistig wenig geweckten Person. Man könnte größeres Mit» lcrd für sie fühlen, wenn man nicht soeben früher aus der Anklage vernommen hätte, daß sie sich auch wegen eines verbrecherifchen, wahrend der Untersuchungshaft an einer Mitgefangenen verUbten Diebftahles zu verantworten haben wird. Sie hat daS ihr zur Last gelegte Verbrechen im Un-letsuchungSoerfahren umständlich eingestanden, indem sie vorgebracht hat, daß sie von Lorenz Supantiö 13 Banknoten, wissentlich daß sie nachgeahmt sind, erhalten und hievon 5 Stück am 20. April allein und 8 Slück am 22. April 1872 rn Gefellschaft mit Maria Cirar ausgegeben hat. Ber der heutigen Vernehmung veifuchte sie ihr Ve-ländlnS lheilwelse zu widerrufen und die ganze Schuld auf die verstorbene Maria Cirar zu wälzen. Als ihr aber die einschlägigen Angaben aus der Poruntersuchung vorgelesen wurden, erklärte sie schließlich, daß ihre früheren Angaben die richtigen seien. ^haralteristrsch bleibt es. daß Maria Äuß sowohl i« UnlerfuchungSverfahren als auch bei ber Schlußoerhandlung bemüht ,st, ihren Gatten als ganz fchuldlos hrnzustellen. Die PostmeislerSgattin Mana Iuvan ist 27 Jahre alt, von angenehmen Äeußern und hat, wie man zu fagen pflegt, ein guleS Gesicht. Sie ist eine Nauernlochler von Hoste bei Walsch und hat nur fo viel Schulunterricht ge-nosjen, daß sie noltMrflig lefen und fchrerben kann. Ihr Ehegatte machte flUher mit dem Gerichte Ve» lannlschaft wie sie. denn er war schon längere Zeit vor ihr wegen Postdefraudalion in Haft. Was wir rUcksichllich derselben aus der Anklage an» gegeben haben, hat sich durch ihre Verantwortung mchl viel geändert. Mit Bciseilesehung jedes Schamgefühles erzählt sie ohne jedwede Befangenheit, daß sie die 7 am 23. Dezember v. I. bei sich gehabten Banknoten per 10 st. am 30len November v. I. von ernem Manne alS Piers einer ih« gewahrten Gunst erhalten habe. Um biefe Angaben glaub-lvllrdrg zu machen, erzählte sie, daß jener Gunstllng damals bei ryr einen Hosennemen und ern mit 8. X. gemerkte» Tüchel vergessen habe. Drese Objecte habe sie zu hause in das Dach neben dem 3lauchsang versteckt. „ n ^ ""« Den Anton Ruß habe ich zu Anfang de« vorigen Iah« res kennen gelernt. Maria Cirar brachte ihn zu derselben Zeit einmal zu mir und er klagte damals, daß er vom Bezirksgerichte Littai wegen einer Mishandlung des Nnlon Gofte zu 14liigigem Arrest und nebftbei zu einer Privat« enlschä'digung von 80 st. verurtheilt worden sei. Tr bat mich, ich möchte für ihn dies falls eine Be-rusuug machen und ich habe ihm dieses mit den Worten zugesichert, er solle nur zu mir kommen, wenn ihm einmal das Urlheil zugestellt werden wird. Im Fortgehen begleitete ich ihn und damals sprach er mich an, lch möchte ihm falsche Balnoten verschaffen, ich brauche deshalb nicht be» sorgt zu sein. Ich entgegnete ihm, ich befasse mich mit dergleichen Dingen nicht. Bald darauf kam er wieder zu mir und sprach mich wieder um falsches Geld an, ohne daß ich auch damals etwas Bestimmtes sagen wollte. Er hat mich dringend eingeladen, ich sollte ihn einmal in seinem Wächterhause besuchen. In der Thal habe ich ihn dann alsbald in seiner Wohnung aufgesucht. Er klagte mir damals feine Noth, sagte, daß er schon mit Josef Weber gesprochen, und ich möchte um Golteswillen bei dem ein gutes Wort einlegen. Ich sagte ihm das zu. Zu Ostern kam ich mit Weber auf der sogenannten Uakrotovi loki zusammen. Ich sagte, ich möchte gerne seine Realität in Pacht nehmen. Weber sagte, daß mit der Wirthschaft nichts anzufangen fei. Er felbst habe sich wieder auf etwas anderes verlegt. Ich entgegnete ihm, gehört zu haben, daß er sich wieder mit der Fabrication von Banknoten besäße. Er sagte weder Ja noch Nein, sondern zog aus seiner Brieftasche zwei Banlzzoten zu 10 st.; sie waren auf feinem Papier und Weder fagte lächelnd, sie wären falsch. Schon damals erzählte lch ihm von der Bewerbung des Ruß. Weber sagte nichs darauf. Bald darauf besuchte er mich in meinem Hause. Als ich ihn begleitete, zog er aus seiner Brieftasche um circa 700 st. Banknoten zu 10 st. heraus. Sie waren auf grö« berem Papier gemacht und Weber fagte, daß er diese als nicht gangbar von Trieft zurückgeschickt erhalten hat. Damals sagte er, er werde schon einmal dem Ruß Banknoten verschaffen. Kurze geil darauf in einer Nacht llopfte jemand au das Fenster meiner Wohnung. Ich ging hinaus und sah in der Dunkelheit einen Mann davonspringen, welchen ich nach Gestalt als den Weber erkannt zu haben glaubte. Äm Fenster im Packet eingewickelt fand ich 13 Banknoten zu 10 st. mit der Aufschrift: „Das gibst du dem Ruß." Den folgenden Tag trug ich diese Banknoten in das Wächterhaus und übergab solche der Maria Nuß. Am 22. April 1872 ging ich wieder dahin. Anton Ruß war allein zu hause. Er ging ein paarmal hinaus schauen, als erwarte er jemanden. In der Abenddämmerung kam Maria Ruß mit der Maria Cirar nach Hause. Letztere wurde anfänglich vor Mir versteckt. Die Weibspersonen brachten abgestochene Kietze und sonstige Victualien mit. Maria Ruß hat ein StUck gebraten, wir haben gut gegessen und getrunken. Sie erzählte, daß sie die Banknoten leicht ausgegeben habe. Als ich spät fortging, steckte sie mir ein Packet Banknoten ein, welche aus jener Umwechslung herrührten, mit den Worten: »Das wirst du dem Weber geben, und wenn es nicht recht ist, werden wir fchon gleich machen." Ich habe das Geld gar nicht angesehen, noch weniger überzählt. Ich ging damit directe zum Weber und händigte ihm das Empfangene aus. BlS zu der geit fagte mir Weber nichts davon, daß er Banknoten mache und mit wem er in Verbindung stehe; er hat mir nur die Worte hingeworfen: „Als ich nicht «ar, war nichts, und wie ich nicht fein werde, wird nichts sein. Später war ich einmal bei ihm in seiner Heimat, und als ich in den Keller trat, den er in eine Schmiede umgewandelt halle, ist er sichtbar erschrocken. ! Ich sah bei ihm mehrere Schrauben und gefeilte , Stücke Eifen. Er stellle diese« zusammen und sagte, dieses sei eine Banlnotenprefse. Früher habe er eine hölzerne Presse besessen, diese habe aber zu viel ^iärm gemacht. Mit ihm sei noch einer in Verbindung, welcher ihm die Platte verschafft hat. Die Platte besitze er nicht mehr, denn sein Mubetheiligter habe ihm solche auf eine listige Art herausgelockt. Er habe im nemlich gesagt, daß er einen Ueberdruck dazu machen werde. Er, Weber, habe von den Leuten nm die gelieferten Banknoten lein Geld bekommen und könne die Platte nicht zahlen. Deshalb habe ihm sein Kamerad die Platte weggenommen. Die Platte sei aus der Schweiz bezogen worden. Am Tage der erfolgten Verhaftung der Maria Ruß bin ich mit Weber beim Todtenamt nach Thomas Hribar in Watsch zusammengekommen. Er rief mich auf die Seite und erzählte, daß er die Presse beim Hause des Hribar versteckt habe. Da er sich einige Zeit dort aufhallen will und eine Durchsuchung besorge, werde er dieselbe zu Martin Barlic übertragen. Die bei Gericht erliegende Presse ist die nemliche, welche ich bei Weber gesehen habe. Die 2 Platten für den Wasserdruck sah ich auch bei ihm. Was die Rolle feines Papier betrifft, hat mir Weber einmal bei Watsch gerade solches Papier gezeigt mit den Worten: „Ich glaube diefe« Papier wird gut sein." Josef Weber: Alles das, was Supanölc gegen mich vorbringt, ist erdichtet. Anton Ruß: Ich habe dich nie um falsches Geld angesprochen und es ist auch nicht wahr, daß du je in meiner Wohnung gewesen wärest. Hierauf wird lheilweife durch Zeugenvernehmungen, lheilweife durch Vorlesung von Protokollen constaliert, daß Maria Ruß am 20. April 1872 allein 5 Falstficate und am 22. April 1872 in Gesellschaft mit M. Cirar 8 Fal-sisicate verausgabt hat. Hievon wurden 6 Stück zuftandegebracht und von der Fabrications-Commission der priv. Nalionalbant als Fälschungsexemplare Nr. 63 erklärt. Aus den diesfälligen Zeugenvernehmungen wird hier nur so viel hervorgehoben, daß sich Maria Ruß bei die« sem Victualieneinlaufe als ein Knappenweib von Trifail ausgegeben hat. Die Gendarmen Peter Schrämet und Jakob Hehun, welche als Zeugen vernommen worden sind, haben übereinstimmend angegeben, daß sich Anton Ruß gelegenheitlich seine Arretierung am 24. August 1872 unter andern da-hin geäußert hat: „Wenn man den Weibern (damals waren Maria Cirar und Maria Ruß schon längst in der Hast) die Freilassung verspricht, so sagen sie die Wahrheit, ich werde nicht so dumm sein, wie dle Weiber, und mich verplauschen. Inobesondere wußte Peter Schrämet auszusagen, daß sich Anton Nuß am 16. Juli 1872 zu ihm äußerte: „Ich weiß nicht, was die Leute haben wollen, indem sie behaupten, daß ich mit Lorenz Supan^ö in Verbmdung stehe, — ich lenne nicht einmal diesen Menschen. Der Vorsitzende constaliert durch die aufgefangene Cor-respondenz, daß Ruß seinem Weibe einen Bnef zuzumitteln versuchte, sie solle sich nicht fangen lassen und dabei bleiben, wie sie das erstemal ausgesagt hat. ivemerlen wollen wir noch, daß Maria Ruß in der Voruntersuchung anfänglich über die Bezugsquelle jener 13 Falsificate eine gleiche Ausrede wie Maria Iovan genommen hat. — Ihr Günstling wäre ein Goltscheer gewesen, der mit ihr am Rückwege von einem Markte ln Sagor zusammengekommen war. Maria Cirar, deren Verhörsprolololl vorgelesen worden war, hat anfänglich ihre Betheiligung geleugnet, die Maria Ruß in der Verantwortung unterstützt, war aber zuletzt zu einem vollständigen Geständnisse geschritten. Insbesondere hat sie wlederholl hervorgehoben und noch 2 Tage vor ihrem Tode dem Anton Ruß ms Angesicht wiederholt, daß er in das Verbrechen eingeweiht war daß er sein Weib in die Gebirge, der Umwechselung wegen, geschickt und sie Maria Cirar als deren Begleiterin angesprochen hat. (Fortsetzung folgt.) Neueste Post. (Oristinal'Telegramme der „Laibacher Zeitung Wien, tt. Qktober. Erzherzogin^" Theresia empfängt übermorgen das dipl ^ tische <5orpS. Der deutsche Kaiser triff' ^ »7. d. nachmittags in Wien ein und vern>> hier vier Tage. ^i Agram, V. Qktober. DaS Än»"»' meldet: Das Grenzwälder Konsortium ku"»» der Regierung den (Contract von >8?" Innsbruck. 8. Oktober. Der hiesig 3^ rector erklärt namens dc« theologischen Profch"" giums die Nachricht, daß der OrdenSgeneral dtt " werfung unter die Staalsgesetze oelbottn habt, I" begründet. ^ Berlin, 8. Oktober. Die „Provinzial" spondenz" kündigt die unmittelbar beoorstcheM lösung des Abgeordnetenhauses an. Die Wchn^ wähl erfolgt voraussichtlich am 28. Ollober, °^ geordnetenwichl am 4. November und dle Hinve des Landtages in der ersten Novemberhälfte. Telegraphischer Wechselcurs V vom 9. Oltobcr. F Pavier-Rente 69. — Silber-Rente 73'Ib. ^,,F Staats - Nnlehen 101. — Vanl. Actien 958. — ^^ 220. — London 112 7b. — Silber 107 50. — 6« l' »» «ten. — Napoleons»'« 904. ^_________ ,, »> Wien, 9. Ollober. 2 Uhr. Schlußcurse: «"^ Anglo 158, Union 127'/,. Francobanl 48. H°"dele^F AereinSbanl 42'/,, Hypolhclarrentenbaul 36, allgen». ^.^ schaft 50. wicuer «aubanl 109. Unionbaubanl 56'/,./»^1^ banl 19, Brigitlenauer 22, SlaatSbabn 331'/,, LoM»^« Lustlos. ^^^ Angekommene Fremde Am 8. Oltobcr. ^.^ >«»»«> »<»««» KVlen. Dctraur, Wächter, Bea^ ^ tionalbanl, und Maria Grey, Privatiersgattin, ^Ml^ ber, kfm,, (yraz. - Nloboönig, Gewcrtsbesihcr. " ^ Hoffman, Kfm., Üunstanz. — Neb, Vieisender, ^Ai>U Aittman, Gastgeber, sammt Frau. Egypten. ^», Forstcontrollor, sammt Gemahlin, Uruo. -^ <«i^Ä Private, Oottjchee. - Urbanii«!, Gutsbesitzer,'«"^ Thurn. — Pctrovich, Üfm., Trieft. — Gollob, M"^ ^. back. - i!otar, öderer, Haidenschaft. «««^V' >»«t«K «»«<»«». Globocuit, Poljane. — ^ « wicn. — v. Pavich, Graz. — Zupan, Fiunie. ^»> Aln^deo und Klmariö, Trieft. — ^eban, Prusel. ^ M^< Macharet. — Neuwirth, CSalathurn. — 6"p'"jA, Fischer sammt zwei Töchtern, Tolmein. — Ga'ch ^ gart. <-- "^ »«»«> ««^»p». Polaj, Cooperator, Scisel'bH.^ sammt Gesellsch., und Galatti sammt Familie, ^' ^ desch, Gutsbesitzer. > zsl^.I/ «.»»»»,- v,,« »D««e>». Wahl la"'«" o^< gart. — Ialnbantz, Äfm., Görz. — Kavtit, " ^i, Schleicher!, Reisender, itlagenfurt. M' »«««'»«'»^e«?. Starec, Lehrer, St. Marein- "" . / Guzciesla. ^H^F ?««».^< ,,. Ott, l. t. pens. Oberlicutenant, Tnll'^gel, . Spinnmcistcr, sammt Familie, St. Pollen. "^ M>,>^ Vrucl. — Scholz. Privatier, Kralau. — Welß^>^ Theater. ^ <5^ Heule: Zum ersten male: Ei» AbentcU" ^ M oder: Die Novizen. Intriguen - Lustspiel '' > Dr. Lcvln SchUcllNg und G. v- ^ '^- 414.8 windstill ^^ l><1^ Morgcuucbel, tagllber meist bcwöllt, °^M^e^ Ncgeu durch eiuc Stunde. Das Tagesunttel oc» um 2 4" über dem Normale. __öle^^^^ Verantwortlicher Redacteur: Ianaz "'^ ^"nll!^/ i»^iV,l»5*»<<<,<- llUien, 8. Ottober. Da« Gerücht, der wiener Vaulvercin beabsichtige zu liquidieren, bcwirlte eine starte Vaissc iu den Aclicn des zunächst bcth" s ^,,, .......13l,.— 125 50 Domäntn-Pfandbritf« . . . . Il750 11ö — ^i"" ! «rund« l - - »2 -~ 93.- Oallzun l ,u"'l . . 74.25 7b-Siebenbürgen s ^ « < . . 73. __ 73 05 Ungarn j """"« l . . ?b— 75.75 D«n»u-Uegulierung«.Lost. . . 96.75 97.25 Una. Eisenbahn-Aul..... 94.75 95.25 Uug. Prümlcu-Anl...... 79 50 «0.— Wiener Lommunal»Anlehen . . V4.75 lH.-_ Nctien von »snken. 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