(PotalM , fotoHnk .UfO Deutsche Zeitung — — Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat — MrfJUrttu« ■» ' PHhMM ulk« &. X«l»»t>»« Kl. II (Mtratdaa) 1 >»»»,»»» ts, f*t »«» »„-»»! SkrttlMri« «0 »ta. « ttn, auflrtt»»«»«* «r*n Im tat p> MUl»«« ntl»«soi»nuinm«R f 160 Itn. ftilr »o, «»In» 8td»b«n*. W* 1'H ttr|d»fl«t wöchentlich ,»elmal: Domwerttofl früh un» g«m»tafl früh mit Bern D«tnm u»m Sonntag_ Rummer 10 Telje. Sonntag, den 4. Februar 1934 | 59. Iahrgang Konferenz von valtanministern A« 2. d. M. trafen sich in »toflrab die Auhen-■umijltT Jugostawiens. Rumänien». Griechenland» «d der Türkei Tikulescu. der noch nicht genesen U. «schien in Begleiwng seine» Hausarztes. Man •entmine ursprünglich. doh bei dieser Zusammen-Tunfl bereit» der Ballanpalt unttrjeichnel würde. Die d«,bezüglichen Nachrichten werden aber mit kein Hinweis dementiert, dah die Auhenmwifl« irr den endgültigen Wortlaut de» Patte» redt-Piere» «ollen. Bulgarien ho« es min endgültig abgelehnt, de« Bollanpatl ddjutwten. Wie verlaut«, wird « aber k abgesagt sein, dah diesem Lande ein späterer Beitritt sederzest möglich ist. Dollfus; fährt zu (öömbös Ai>» Wien tommt die Nachricht, da» Bunde»-tnzkt DoDfuh am 7. b. 931. zum Gegenbesuch de» ungarischen Miniperprisidenten Gömdb» eintreffen «ird. Bei dieser Zusammenkunft sollen wichtige Beschlüsse gesagt werden Es ist merkwürdig und interessant, »atz der Bunde»lanzl« in einer so kritischen Zeit sein Land ftr drei Tage v«Iäht. Dollfuh scheint seiner Sache d«ch sehr sicher zu sein, buo. er «rsxiicht sich schon b so kurz« Ait noch der versteckten Machtübei tragung an Sizrfanzl« Feq einen großen Erfolg. «Weicht täuscht er sich aber Ist Stolabiet bet starte Wann für Frankreich? 3n Pari, herrscht RrisaiJHmmung. Der Regierung ntriß Daladier» hat die Kemüter nicht «t»a beruhigt, sondern jetzt wartet man mit größter Spannung, wie Daladier die Säuberung de» Parlamentarismus und der korrupten Verwaltung vor-nehmen wird. vorläufig findet er leine besonder» Bit Presse. (Et besitzt jedoch «inen Vorteil gegen-er zahlreichen anderen franjSstfchai Parlamentariern' Er steht nicht im Zusammenhang mit der 6tufo»ti-ttfffiK. Da» hecht in Pari» heule viel. Bedeutung,»«» P e», bah Daladier auch da» Aahanutäftartum übernommen hol, darum nämlich, »eil er bekannt ist al» Anhänger ix, (MmIim der vechändioung mit Deutschland. E» geht da, Kerilcht, dah Daladier sogar «ine Reis« nach Berlin plant, um durch persönlich« Fühlungnahme mit Hitler die Verständigung zwischen beiden Ländern anzubahnen. Wenn ihm da» gelingt, so ist er der stark« Mann In Frankreich. Dann hat die regieruna-stürzende Affäre Staolnsfi für Europa einen wah-,« Segen bedeut«». Hoffentlich stellt sich nachträglich nicht herau», doh auch Minister de» Kabinett» Daladier Gäste' Stavin»ki» waren Fr»h« HutiOe für Bayreuter Feftspielbcsitcher l («ttlfinft di« 21 ». H. niedriger «I» IHN HDV. «uaitftnm t« ^urruttKt «üfcit*frjt-j»«t™ tKtaufflwttum wer^eichritt t« tot auch in b-tltm Aabte o»m tt Aulj t>( 1.1 Vuätift ©iifcnrrt- Mt'ndf js nfrlKit iß. sind W* Unttttsnftlprrilf argmillirr Wk »«t#ai 3oIik bi« tu 56*.', d-radgei,» mctWn 6ti trrepni (tr ttn fcotrf|U*m« «.«o h« « 50 Wüt. f*r «oft koftimasn i.Vi d>» 4.u> Ai'I »»» sfa «m emfachnd IM M «.so RV. ^jTtMUimpiiT Mim fdch m der Sonderttaf^e a»i ö.^0 NA. in d«a werreren den Kdisien ,»f i.W. ».So unt IM KB. Zu twlen »mipra IrmiiuTt bei h»1I und »iftWiiunww !»•(„ M *itwit|tiiimrrn I«'I, VediniungtMschäag. Oesterreich „bekennt" sich Am Freitag sand in Wien «ine Bauerniunb-gebung statt, aus der u. a. auch Bundeskanzler Dr. Dolifutz da» Wort «griff. Wer Zeuge diese» Auszug«» war, lonnt« sich d» Eindrucke, nicht er-wehren, a!» ob sich di« in wenigen Tagen zusam-m«ngrtrommelte Bau«rnmass« oon angeblich KN.klv» Mann in einer gewissen Zwong»lage befinden, als ob sie Beifall rufen mühten. D!« Kundgebung per-lies ziemlich ungestört, b h. bi« Bauern nahmen all«» wo» ihnen gesagt wurde kritillo» mit grohem Beifall auf. E» war ihnen auch sehr lo» und von vielem Rufen wird einem mit d«r Zeit doch worm. Dr. Dollfofz spricht Nach d«r in merkwürdig schlechtem Deutsch oorgetrogenen Rede des niederSsterreichischen Lande»-hauptmann» und Bouerbundführer» Reiter, der u. a. von der Regierung die Verankerung de. Bauernrecht» in der neuen Verfassung sorderi« und dem Bundeskanzler treue Gefolgschaft gelobte, sprach Dr. Dollfuh. Er wi«» zunächst auf die schak< rizen Aufgaben hin, di« d«r Bauernstand al» Bollwerk gegen den Bolsche«i»mu» »er Umsturzzeit, gegen den Marmmu» bet Ziachkn«g»jahr« und gegen den „braunen S«|iaD»aui»" der Gegenwart bewältigt hob«. Dann „«rftdigl*" er Wt "Rational sozialisten und kam auf do» Verhältnis Oesterreich» zum ««ich zu sprechen. Oesterreich habe s«il Jahrhunderten die Führung de» deutschen Volle» innegehabt (darum ist «» auch soweit gekommen d. R> und woll« kein« „ffitachschaUem". Die Aurwort »« Reich»regierung auf die österreichisch« Rote sei gestern in «ien eingelaufen und vom «inifterr-l als genügend" befunden wordeu. Die Bund«,-regieruug werbe nun den ««g der Pflicht l Dann zählte Dr. Dsllfuh di« Verdienst« der Regierung auf, sprach von den Holzlieserungen nach Italien, Ungarn und Frankreich und erklärt«, dah sie im letzten Ministeriat beschlossen habe, den Bei-mischung»zwang von österreichischem Hoiz zur Kohlenfeuerung einzuführen und ein« Verordnung über die Entschuldung der >b«birg,bau«rn zu er-lassen. Dann teilte der Kanzler mit, dah sich der Ministrrrat auch berrit» mit d«m Entwurf der neuen Verfaffung beschäftigt habe. Später erklärte er, dah die Regierung keine Boll»abpimmung brauche, diese Kundgebung sei selbst ichon eine solch«. Im übrigen enthiktt di« Rede wenig Konkretes bzw. schon bekannte Dinge. Soweit ist «» also! Wo» nun kommt, ist die berühmt« deutsche Einigkeit. In Wien schreien deutsche Bauern „Pfui!" Über Deutschland und zwar al» Reaktion aus die Worte d«» Regierungschef». der ankündigt«, dah er nun „den Weg der Pflicht" gehen werde, d. h. nach Genf. Dem horten Kämpfer und Politiker Hitler wird von Dr. Do»-fuh «in „nichtgenügend" in Politik zug«rusen. Da, deutsche Elend r.ach dem Krieg« war ntch nicht groh genug, do» «end, da» unter tzer „Führung" Oesterreich» ««Wanden Ist. Wo» wir vor un« sehen ist «in« Kataftroph« der volkgemeinschoft. Wir Hoden gewarnt, Habens al» Au»landdeutfche in uns«» rem Blatte un» selbst in die Schanze geworfen und haben »«sucht, eine Möglichkeit de» Au»s»h-nung zwischen dem Reich und Oesterreich aufzuzeigen. E» hat nicht» mehr genützl. Wir sind den Weg der Pflicht gegangen! Ob aber ei« anderer .den Weg der Pflicht" gehl, indem er sich nach Senf wendet, da» möchten wi» mit heilige» ver-->ntworlung»beivuhti«in bezweifeln' Höchststufe des Terrors in Oesterreich In Oesterreich geht e» nun auf Biegen und Brechen! Der Bundeskanzler hat seinen Stelln«-tret« Herrn Fe? beauftragt, mit all« ihm persön-iich unb amtlich zur Verfügung- ftihenben Brachial-gewaU gegen all« vorzugehen, die nicht eine» Sin» ne» mit ber Regierung find. Auh«dem hat « einen „PasonaUommifsi^' eingesetzt, b« keine andere Aufgab« hat al» mit einem kostspieligen Beamtenappora! über sämtliche Beamten von O«st«rreich zu wachen und sl«. wenn sie in ihrer ® entschlossen, ihre gegenseitigen Beziehungen auf di« im Pakt von Paris vom •2«. August 192® enthaltenen Grundsatz« zu stützen, und wollen, insoweit da« Verhältni» zwischen Deutsch, land und Polen in Betracht kommt, die Anwendung dies« Grundsätze genau« bestimmen. Dabei stellt jede d« beide« Regierung« fest, dah di« von ihr bi»h«r schon nach and«r«r Seit« hin übernommenen internationalen Verpfllchwngeit die friedliche Entwicklung ihrer gcg«ns«itigen Bezich-ungen nicht hindern, der setzigen Erklärung nicht widersprechen und durch diese Erklärung nicht berührt ««den. Sie stell«« foiwi fest, dah diese Ei-klärung «ich nicht aus solche Fragen erstreckt, die nach internationalem R«ch! m,*!chlich!ich al» irrn«« An-gelezenheiten «ines d« beiden Staaten anvlsehen find. Beide Regierungen erklären ihre Absicht sich in den ihre gegenseitigen Beziehungen betreffenden Fragen, welcher Art sie auch sein mögen, unmittel-Kar zu verständigen. Sollten etwa Streitfragen zivijch«» ihn«n «*!• stehen und iol»« sich d«ren Bereinigung durch un-mittelbar« V«handlungen »ichl «i reichen lassen, jo '»«rlxn sie in j«dem b«s»nb««n Fall« aus Grund gegenseitigen Einvernehmens eine Lösung durch andere friedliche Mitlei suchen, unbeschadet d«r Mög->ichkeil, nötigenfalls diejenigen Versahrensarten zur Anwendung zu bringen, die in den zwischen ilmen in Kraft befindlichen anderweitigen Abkommen für solchen Fall vorgeseh«n find. Unl« seinen Umständen werden sie iedoch zum Zwecke d« Abtragung solch« Streitfragen zur Anwendung von Gewalt ichreiten Die durch diese Grundsatz« geschaffene Friedensgarantie «ird den beiden Regierungen die grohe Aufgab« «leichtern, für Problrm« politisch«, wirt ichafticher und kultureller Art Lösungen zu finden, d« aus einem gerechten und billigen A«»gleich d« beid«s«itigen Interessen beruh««. Beide Regierungen sind d« Ueberzeugung, dotz fich auf diese Weise die Beziehungen zwischen ihren Ländern fruchtbar entwickeln und zur Begründung eine» gutnachbarlichen Zkrhälnisse» führen werden, do» nicht nur ihren beiden Ländern, sondern auch den übrigen Völkern Emma» zum Segen gereich«. Die gegenwärtige Erklärung soll ratifiziert und di« Ralisikationsurkunden sollen sobald al» möglich in Warschau «»»getauscht werden Die Erklärung gilt für «inen Jeilraum von zehn Zahren, gerechnet vom Tag« Ms «»»tausche« bei Ratifikation»urkund«n an. gall» st« nicht von «in« d« beiden Retzwun gen sech» Monate bot «blauf diese» Zeitraum, gekündigt wird, bleibt fie auch weiterhin in Kraft, «nn jedoch al»da»n »«> jeder Regierung jederzeit mit ein« Frist von sechs Monaten gekündigt werden. Ausgefertigt in doppelt« Urschrift in deutscher und polnisch« Sprache Berlin, den !!«. Zomiar l»Z4. Für di« deutsch« Regierung gez. Freiherr o. Neurath Für di« polnische Regierung: gez. Zoies Lipski" ..Nach Zahr und Tag" So, ganz unscheinbar, ist da» n«u«st« Buch von Knut Hamsun Übnjchriebeir E» erzählt den weiteren Lebenslauf der au» früheren Werken bekannten Menschen in der kleinen norwegifchen «tadl S«g«lfoh. er,zähl! so unscheinbar leichthin vom Tun und D«nk«n dieser wirklichen Menschen, dah man bei oberflächlichem Lesen meinen kann,«» wären ia dies« und jene Menschen geschildert, denen man so oft begegne! und von denen man so obenhin da» und 'jene« gehört hat. Ab« wer hat e» noch nicht «fahren, dah solche beiläufige Bekannte plötzlich «a» tun »der erleiden, da» un» zur Anteilnahme und zum Milfühl«» zwingt, da» si« zu unseren „Mitm«nsch«n" macht? M«ist sind «, die Tag« der letzten Krankheit und die Zeit zwischen Tod und Begräbni». E» hat jedoch jeder sein wunderbare» Schicksal und sein« immer oeheinrnisozlle Seele. Hoffmannschal hat da» in sei mm „Jedermann" «schlitternd, groh und laut gestaltet Ganz still aber und mitleidend führt un» Knut Hamsun den gleichen Weg. Au» voll schamhaft« und innig« Mitsmid« — au» wahrhaft gut« S««l« h«rau» schreibt « üb« diese „Mitmenschen". Er Hot fie alle wirklich gern, so wie man die ki«in«n bunten Moiblümchen in den Moränen d« ungeheuren, grojjen Landschaft im d«zaub«rnd lichten Norwegen liedhaben muh, wenn man einmal gesehen Hai, wie «in gute» Menschenkind sich in diesen Gotiksteppich hinkniet«, um sie recht nah anzuschauen und ja nicht au5jutei|seit und tu z«rpflückrn. So führ! un» Knut Hamsun zu den Menjchen, ui allen Brüdern und Schwestern und damit schliehlich zu un» selbst Wir meinen zu tun und zu lassen und iwtden »och alle getrieben Die Grohen und die Kleinen unter ihnen, unter un», Sden «in Schicksal, jeder für sich «in», und axnn komisch sind und einmal auch „schlecht ' «i« di« Leute sagen — so ist'« «ie da» Aufschäumen de» Meeres. Wir werfe» bann mit Steinen von Spott und Selbstgerechtigkeit noch den aimen Seelen d« ander«» und schn«it>«n mit den scharfen M«fs«rn der überheblichen Begriff« von gut und bis«, groh und Bein und mit anderen Instrument«,, We un» gerade zur Hand find, an ihnen herum. Dann haben wir etwa» Tote- vor uns und dünken im* gwh, wenn nicht imm« wieder ein« wie Hamsun kommt, d« un» die wahr« Ebriurchi »or dem Leben lehren kann. Man muh ihn freilich wi« zum Feiertag ies«n, sonst bleibt « und sein« eigentliche Weit an» «r-schlössen. E« geschiebt ja sehr viel in seinen Büchern. „Noch Zahr und Tag" enthält einen Msrdonschlaz, zwei gewaltsame Tötungen, einen wanderbar reich g«»«d«n«n Mann, ein« brüchig geworden« Eh» und sonst noch viel bunte» Welttheat«. Do» sin» ab« nur Endpunkte ein« Darstellung vom träum-wandelnden Leben, der man voll tiefer und tapfer« Furcht vor dem Ewigen schaudernd folgt. Horns»» lagt nie „gut" vt>« .ichlech,". spricht nicht in der geistreichen Sprache der Psr>choana1ytik«, « spricht von weiter her Übn das Leben, das « im Kleinen g«adeso irgendwo drüben entstanden und dorthin zurückkehrend schaut wie «» andere un» an grohen Taten vorführen und das leidvoll freudvoll« Schicksal d«r vielen anderen zudecken. Hamsun» Gestalten find nicht au» Ideen und Intellekt forjloiie !e Typen, die wie einander fremde Kirr?« mit» und gegeneinander wirken Zi« find alle mreinaider „«wandt. Die «inen sind noch ganz Natur und Erde »nd damit dem Schöpf« nahe. Sie leben und handeln aus ihrem Inneren herau-, nach dein grofzen und wahren Gesetz d« Schöpfung. Sie können nicht Unrecht tun, n^nrent-lich nicht die Frauen, die »»schuldvollen, oft schein-bor grausamen Frauen - im früherm grözten Werk Hamsun» tötet ein« Frau ihr flmd weil «s krank ist und duldet ihre «träfe, doch versteht sie nie ganz, warum fie bestraft wurde. - Di« anderen, die b»d«lfiemd geworden sind, di« „ihre Wurzeln mich sich schleifen-, die Landstreicher die »ch nur um sich selbst drehen und cm» dem Spie-gel leben, die sind unsicher geworden und willen sich mit „ixtseinntem (fielst" techlfetiijen; je niehr sie sich der wahren Natur entfremden, desto gröhoe wird die Spannung de» verneinenden '"eiste» und darin, in dieser Abstufung, liegt die Ursache aller Imzik, allen Unrechts, aller Lächerlichkeit uns Ironie. An diesem End« steh! Hamlet« Gestalt, im anb««n j«n« de» Fan». Dazwischen stehen die unendlich vielen Abwandlungen und Stufung«« der oielzestaliizen Menschheit. Er hat in ftühaen Werken auch gewaltig an den Fesseln de» Leben» gerütte!! und an d«n Toren der Unendlichkeit um Einiah gerufen, Run ist Mutterberus »u» «UI« »rlUe. u« üotia» jjrxelu, ISnfaftcnn : zukünftige» Glück schöpft. Ihr Kindchen wird bei seinem Eintritt in» Leben da» grvhe Glück besitzen, da» sein« Eltern harmonieren. Dn Fried« und di« Ruh« seiner Umgebung w«den ihm zugute kommen, und e» wird in sein« Einstellung Männern, Frauen und der Ehe gegenüber in einem ganz anderen Geist« aufwachsen al» «in Kind, do» in liebloser Umge bung grvh wird. Ad« «» wird auch noch in anderer Weise b«vorzugi sein. Sein« Mutter wird ihm keine öd«nnShig< Aufmerksamkeit sch«nk«n VW« un glücklich« Frauen suchen im Kinde «inen Trost, etwa», da» ihnen angehört, «nd üd« da» si« ihre Lieb« au»schütt«n lönnen ; sie wenden sich von dem Gutten, der st« enttäuscht hat. ad und schütten die ganze Füll« ihr« Li«b« üb« da» hilflos« Kind in d«r Wiege au». Und doch sollte fein Kind di« ganze Lost d« Liebe eine» Erwachsenen zu tragen hoben. Manch-mal verzichten Mütter, deren Gatten früh verstorben Sid, auf ein« zweite Eh«, um sich au»schliehlich rcn »indem zu widmen. Ad« da» aeschieht au» einem n>ihv«ritanden«n Pflichtgefühl heraus. Si« würde» weit besser« Mütter seür, wenn si« da» normale Lilxn awachs«n«r Aienschen führten und ihr« Liebe auch anderen als den Kindern allein schenkten. Einsichtige Müh«, die nicht wi«d«r heiraten möchten, erkennen oft die Gefahr, der si« damit ihre Kind« aussetzen, und «greisen di« ersord«lich«n Mast-nahmen, um die gegenseitige Abhängigkeit nicht all justarl werden zu lassen. Manchmal ab« ist di« Wirkung dieser wiahnahmen gerade da» Gegenteil dessen, was beabsichtigt wurde, und da» Kind wächst in dem Emfinden auf. dah seine Mutt« e» ni«mal» richtig lieb gehabt habe Die Beziehungen d« Mensch«» untereinander sind ebenso fesselnd wie »«wickelt. Zede Mutter muh gleichsam mit seiltänzerisch« Sicherheit ohne Abweichung nach der «inen od« d« anderen Seile den schmalen Weg iwiichen all-ptgroher und allzug«ring« Lieb« zu ihrem Kind« b«ichKit«t. Und di« b«st« Art und We>i«, dieses gesunde Gleichgewicht zu treffen, liegt für bi« Müller in der Lieb« zu ihrem Manne und in d« Bewertung ihr»» Ktnde» al» eine» Teile» der glücklichen Ledensgemeinschail zwischen beiden. Laht Liebe sich «zwingen? Wir neigen der Annahme zu, dah sie durch u>r>lan!>es,nohige Er-wäqungen web« verstärkt noch verringert wrrden kann. Aber da» ist «in kindlich« Standpunkt. All« ding», niemand kennt die letzte Urschuaie d« An-ziebungskraft, die ein ond«« Mensch auf ihn ausübt, ob« jeder samt an fich selbst die Feststellung machen, doh Liebe, wi« auch jede ander« Geftlhl»-regung, bewuht ermutigt oder entmutigt werden kann. Familiensorgen, drangvoll enge» WohnuuaNier. mangelnde Möglichkeit de» Alleinsein», Au»einand«-setzungm üb« Geldsragerr. übn d« B«wan»schast, verschiedene Leden»w«it«, ja selbst triviale Kleinigkeiten wie da» Offenlassen d« Zahnprstentube, alle dies« mannigfaltigen $«it*n d«» Eh«leb«n» Bnnen nur allzu lncht die Liebe «kalten lassen. E» find nicht die grohen. e» sind die kleinen alltäglichen Aufregungen und Disbarmonien. an d«nen d«» Liebe stirbt. Und sie stirbt nicht mit «in«m Aal«. Ein« Liebesberiehung muh «ie all« and«en dauer-haften und wichtigen Ding« gepflegt und gehegt, sie muh den Idealen und Zielen der Liebend« in im»« vollkommenerem Masz« anz«poht werden E» ist nicht schwierig, Schrankm g«gen bi« Likb» Hammer 10 Deutsche Zeitung ort« Ü er „Nach Zahr «nd Tag" ganz demütig geworden, ist wie Faust-Goethe bei ben Mütter» qemesen, «in mild«, neuer großer Stern im SternbA» der Großen der Weit. Nembrandt ist neu und näher, wenn man H-.imfun wirklich versteht und Shakespeare wie Goethe haben ähnlich« gewaltige Herzen mit ähnlichem Wissen und di« Ti«s« aller Dinge und ähnliche Gotte«ehrfurcht gehabt. Er spricht da-von nur in ein« anderen Sprach«, m der Sprache unser«» Zeit. So groh ist die Welt im Kleinen. Man muh nur einem einmal zuschauen, wenn er sich gütig und in stiller Freude phrasenlos zu d«n Menschen-blüten innig hinkniet. Patooefoo sptach „Un»ere Nahrungsmittel müssen Heilmittel, unner« Heilmittel Nuhronpsmittel Min*. Toe i*t nicht nur jederzeit Genus« soadern trägt auch tur Gesundheit und zum Wohlbefinden bei. Wählen Sie unter den feinen India-TeemischuDgen ron JuJLu>iM$Znß Tee-Import Gegründet 1862 Damen und Herren gesichert. Au, der Tschechoslowakei werden antreten: Der Staatsmeifler « o «• Delta und der zweitplacierie Tschechoflowake P r a j-novsly. E» werden zu dieser Kunstschlittschuh-Kon-kurrenz also in der Seniorenmeisterschaft 4 Zug»-slawen, !> Oesterreicher und 2 IschechMimiken, insgesamt 11 Läufer starten. 3n der Damenmeifter-Ichost starten eine Jugoslawin und 2 Cestemicherinnen. Dazu kommen noch die 7 Konkurrenten der Zunioren-Hasse, sodah di« ganze Meisterfchaft eine Besetzung von 2l Läufern ausweist. Damit ist dies« Korn kurrenz die interessanteste, di« in unserem Staat« überhaupt abgehallen wurde Am Sam»tag um IS Uhr beginnen di« Pflichtläuse. am Sonntag dagegen werden di« Läufer ebenfalls ab 15 Uhr im freien Lauf ihre Künste zeigen, womit diese interessante sportliche Veranstaltung ihren Höhepunkt und Abschluß er-reich». Faschingsliedertafel Wir wiesen bereits kurz auf die Fasching». Veranstaltung de» Männergesangverein» hin, di« den traditionellen Namen „C'ietxrt.iff!" trägt. Da» sagt bei weitem nicht all«, wo» aus dieser lustigsten unserer Faschina«oeranslaUungen geplant ist. Da» Wort Liedertafel txrrät vor allem nicht» darüber, dah der Männergesangverein heuer ein sehr interessante» Eiperiment vorzunehmen gedenkt. Er will nämlich versuchen, mehrere von unserem alloer ehrten Herrn Dr. Zangger gut dressiert« Haustiere vorzuführen. die ein Quartett singen. Da» war in Ceij« noch nicht da! Dann wird der Männerchor mit g»- Aus Stadt und Land ttelfc „Aus der Werkstatt des Films!" Zum miraoprtrai «m den J. Aedruar Um di« Tatsache Film kommt heute ein kults-vierter Mensch kaum herum und da gröhte Skep-tiker wird gezwungen sein, sich mit ihm wenigsten» geistig ausernanderzusetzen. Ist e» nicht die eindringliche, jchctningsJo» polternde Nfllame der Grvh-pödtkino» oder der Zeitunzen der kleineren Otte, die ih» dazu Stellung zu nehmen zwingen, so witt-schästliche Nachrichten über da» Ungeheuer Film, der m Deutschland zur dirttgröhten Industrie aufstieg. Hatten sich zu End« der Sturnmfilmzeit Ichon vilie, lange adseit» gestandene Intellektuelle zu den eislen Ansängen einer Filmkunst bekannt, so gesellten sich zu Beginn de» tönenden Laufbild«» zu den ewig Begeisterung»Iosen wieder ein Teil der schon Bekehrten, während da» unverbildete Volk in Schoren bei ihm Ablenkung von seinen Sorgen suchte Der Film und der Tonfilm schöpfte daher seine Kräfte au» dem zu ihm drängenden Menschen-hausen — er wurde der Dichter der Masse Selbst-verständlich konnten seine Schöpfungen nur aus den Geiste dieser Masse zugeschnitten sein und er muhte b«-raufet aus jene „Erhabenen" verzichten, w«il er ii» Grunde ein Moloch ist. dessen Dasein nur dem Tribut dieser Millionen von Menschen zu danken war. Ein heidnischer Götze allerdings, der dennoch ganz unerhofst neuartige und selbstgeschöpste Feuer, werke schuf, in denen er kommend« Giöhe und Schöpferkraft verriet. Dabei gab er in schweiften Zeiten diesem Volle Kraft. Und Kraft ist di« Tu-«end all« Tugenden. Mancheiner, der diesem Ge-baten überschäumender Zuaend zusah, muhte ihn wegen dieser Tuaenden schließlich bewundern — zollte ihm se.nen Tribut und war schließlich einer derjenige«, die durch ihre Anteilnahme fei» Niveau de» Film» stetig hoben. E» entstand wirtliche Filmkunst, Dah da» Volk noch immer seinen Film liebte, geschah freilich nicht mehr wegen, sondern trotz der Kunst. Hier melden sich die unendlichen Ausgaben de» Film» al» Erziehungsmittel. Hier Legt aber auch seine Verantwortung dem Menschen gegenüber! Die Schöpfung des Menschen überschreit seinen schassenden Geist und muh durch neue schöpferisch« Organisation in die Schranken gewiesen werden. Zeder von un» muh sich über diese Mystik de» 20. Jahrhunderts Klarheit verschaffen indem er in» nüchterne Getriebe ihrer Werkstatt blickt. Die Gelegenheit, zum erstenmal unsere Heimatstadt Leise im Film leibhaft zeigen zu können, veranlag!« die Geisex Ortsgruppe de» Schwäbisch-Deutschen Kultur-Kunde» den Erzeuger Ata» Oswatitsch jun. zu bitten, in einem Vortrag ollen tonischen einen Ueberblick über da» Niesengebiet de. Film» und Tonfilm» zu geben, der heute Sam»tag den 3. d. M. um halb 9 Uhr abend» im gut geheizten Saal« „Zur grünen Wiese" stattfindet, (iinige Kurzfilme und der' Itederschwemmnngafilm von Celj« gelangen dabei zur Vorführung. Es wird ein ganz neuartiger Vor-tragsabend sein — versäumen Sie Ihn nicht! Kunstschlittschuhlauf im Stadtpark Wie wir bereits kürzlich meldeten, findet am Samstag den t und Sonntag den 4. Feder in Eelje ein bedeutende» sportliche» Ereignis statt: die Au«lragn»g der Sk.iatsmeislerschaft rm Kunst-schlittschuhlaus. Wie wir weiter erfahren, werden bei dieser Veranstaltung auch prominente ausländische Sportler starten. Neben liniern einheimischen Läufern werden österreichische und tschechoslowakische „Kanonen" antreten. Au» Oesterreich kommen: Die Grazer Meisler Zettelmann und Bücher und die ausgezeichnete Läuserin Frau Schrittwieser-Ditz. Ferner ist da» Austreten einiger Wiener Nie wi^>«rhab«n wir Gelegenheit.de« UebersÄweMMUNgSsilM Mk«! Nicht so bald können wir wieder einen * vortrag über das hochinteressante Gebiet zum Filmvortrag! des Film, hieen. Darum gehen wir alle auszurichten. Die klug« Frau aber wird bestrebt sein, solche Schranken niemals aufkommen zu lassen. Da, Mchttste ist natürlich, sich, wenn Schwierigkeiten entstehen, einer neuen Liebe zuzuwenden und sich von dieser neuen Empfindung mehr und mehr erfüllen zu lassen. Dieser Weg ist e», den Frauen in der ersten Enttäuschung über den Gatten so oft beschreiten. Sie wenden sich dem Kinde zu, versenken üch ganz in e» und schlichen den Gatten immer mehr au- ihrem Herzen au», bi« keine Möglichkeit mehr besteht, ihn zuruckziinifen Aber damit drücken si« sich um die Verantwortung gegenüber dem angetrauten Gatten und laden ihren Kindern ein« «»glückselige Zukunft aus. Die gut« Muller wird sich ihre Kinder wählen, sie wird sich die Zeit wählen, wann sie geboren werden sollen, sie wird sich die Kinderei hl wählen, die sie grohzuMen imstande ist, und zuvor wird sie fich den Gatten gewählt haben, dem sie ihr« Liebe schenken kann. Dann wird sie sich der Aus-gab« widmen, die gegenseitige Liebe lebendig zu erhalten, denn Atann und Frau sind nun Pattner eine» großen Unternehmen» geworden, dessen Erfolg van ihrer gtundsätzllchen Zusammenarbeit abhängt Und sollte au« irgendeinem der vielen denkbaren Gründe diese Liebe eine» Tage» verschwinden, um durch Gereiztheit und Bitterkeit ei sitzt zu werden, dann wird eine gute Mutter sehr ernstlich zu erwägen haben, ob e» nicht besser für da» Kind ist, mit einem seiner Eltern in Frieden zu leben, al» in Unfrieden mit beiden. Ihre endgültige Entscheidung wird sie nicht auf Grund irgendeiner stattn Leben« regel, sondern a«f Grund reiflicher Abschätzung aller In Frage kommenden Faktoren fällen Kinder welken dahin und erkranken In einer Atmosphäre feindseliger Spannung zwischen den Eltern, selbst dann, wenn diese fest davon überzeugt sind, doh die Kinder nicht» ahnen. Die gut« Mutler wird sich immer dessen bemüht sein, dah nicht», was si« selber tief berührt, ohne Wirkung auf ihre Km-der Heiden tonn. Die gute Mutter wird e> (o einzurichten verstehen. dah sie tagtäglich eine Weile von den Kin-dern getrennt ist. Es ist nötig für sie, eine Weile auker dem Hause, fern von den Kindern, zu sein und alles, was die Kinder betrifft, zu vergessen. Dann wird fie alle« frischere, gesundere, IciUungv Sigere Mutter zurückkehren. Manche Mutier, die weigert, ihr ttind zu vertasien, glaubt, dah sie das aus Aufnpferung für da» Kind tue. Sie redet sich ein, dah niemand sonst imstande sei, alle» richtig m machen, dah sie e» niemand sonst überlassen könne, dos verwickelte Togeipenfum einwandfrei z« erledigen. Aber Deine Kinder find nicht im entferntesten so gebrechlich, wie ihre Mütter meinen. Häufig ist es nicht Aufopferung sondern Eifersucht, di« die Mutter beständig an da» Kind kettet Freizeit für di« Mütter ist ein« Borsichkinah- nahme im Interesse geistiger und körperlicher Ge-simdheit. Es dient dem Kinde zum Schutz, wenn die Mutter Interessen auch außerhalb des Hause» hat. Die nervöse, uiilxsticriigie, ieldslquäleriiche Mutter ist In der Kinderstube so gefährlich wie ein wilde« Tier. Ihr Kuh Ist nicht weniger gefährlich al» der Kuh eines Pockenkranken, denn es gibt Fälle von Kindern, die die Blattern überftth«n, ohne entstellt zu werden, während kein Kind in enger Gemein-lchafl mit einem Nervenkranken leben kann, ohn« dauernden Schaden davonzutragen. Komplere sind übertragbar. Da» Kind erwirbt sich krankhafte Bor-stellungen der menschlichen Persönlichkeit durch krank« Eltern, insbesondere durch die ihm am nächsten stehende kranke Mutter. Noch in seinem Alter wird es als Folge dessen, wa» es von einer solchen Mutter gelernt hat, Fehler begehen und schwer am Leben zu tragen haben. Niüiiei lernen e», ihre Kinder aufmerksam tu beobachten und die Entwick-lung der kindlichen Persönlichkeit und der kindlichen Probleme zu studieren. Besser wäre e», wenn fie ihren eigenen Problemen gröhere Aufmerksamkeit schenkten, denn ihre eigene Persönlichkeit ist d« Boden, au» dem die kindlichen Probleme entstehen. Die gesunde Mutter mit ihren mannigfaltigen Interessen, ihrer vielseitigen Persönlichkeit und ihrem Lebensmut macht ihr Kind gesund schon dadurch ollein, daß st« «in wesentlicher Bestandteil sein« Umgebung Ist. 64 Deutsch« Zeitung Nummer 10 wohntet Meisterschaft im Lied erzählen, um« passiert, wenn der heilige Petru» eine geistesgegenwärtige Frau nicht in den Kimme! lassen will... Dcch Hall! Wir wollen und dürfen nicht zuviel au» dem Programm verraten, sanft bleibt nicht« al. Ueber rasch ung. Jedenfalls dllrsle am 10. Feder im Saale de» Hotel« Skoberne, der bi« dorthin wieder vollkommen instand gesetzt sein wird, viel gelacht und getanzt werden. Weiler« Nachrichten folgen. Großes Skispringen! Wieder hont unier ein bedeutsame- sportliche« Ereignis, da« auch über die „Fachkreise" hinaus Beachtung und Bedeutung gewinnt: da» «ki-springen, da» am 11. Feber vom Skiklub Celseauf der Dr. Julius Kugy-Schanze in Lisce veranstaltet wird. Es wird über seinen vorjährigen Nahmen weit hinausgehen, da die Unterverbai dsmeifterschafl im Springen, die in Maribor abgehalten weiden sollte, infolge schlechter Schneeverhältnisse abgesagt würd«. Dadurch «erden wir in Celje die besten Springer Maribor« und Ljubljana» sehen können — natürlich neben unseren einheimischen großartigen Springern. Damit noch nicht genug: Der Skillub bemüht sich auch, einige ausländisch« Springer zu dieser Veranstaltung zu verpflichlen und wie wir hären, hat er bereits Zusagen zu diesem Gäste-springen in Händen. Diese«'Skisprinzen verspricht also einen glänzenden Erfolg. E« ist eine zahlreich« Zuschauer-meng« zu erwarten. Wir «ollen nur alle hoffen, daß un« lxr WeNergot^ nicht im Stiche läßt. Die Ausschreibung de« Skispringens finden unsere verehlten Leser an anderer Stelle unseres Blatte» unter „Sport." Evangelisch« Gemeinde. Vom Evangelischen Pfarramt Celje wird un« mitgeteill: Sonntag den 4. Februar findet der Gemeinl>eg?ttesdi«nst um 10 Uhr, der Kindergoltesdienft um 11 Uhr vormittag« im Gemeindesaal statt. Gemeinderatsivun« der Umgebung«, gemeinde. Am 3l. Januar hielt der Umgebung»- gemeinderat seine Varanschlost-siyung ab. Der Vor-anschlag für das Jahr 1934/35 sieht 2,015.127 Din an Ausgaben und ebensoviel an Einnahmen vor. Davon entfällt aus I die maleriellen Ausgaben 1,696 «27 Dia und auf die Personal-ausgaben 318.600 Din. Die bisher KO°/„-ige Gemein beumiage auf die direkten Slaalssteuern wurde als dringend notwendig auf WI, erhSht. Für die Sannregulierung wurde ein Betrug von 90.000 Din in den Voranschlag eingesetzt. Ernennung zum Generalmajor. Wie die Grazer „Tagespost" meldet, wurde der Oberst im österreichischen Bundesherr, Herr Heinrich Sliimpsl kürzlich zum Generalmajor ernannt. Generalmajor Slürnpf! ist ein Kind unserer Stadt und im heutigen Hause Perissich geboren. Heute ist er Stabschef des . Heeresinstxliorat». ^ Frei«. Feuerwehr «. Nettuugsabtg. «elje, Tel. l T«n gmerdereäichott». «nd d-s-i^t in !>«, Woche vom xfll. bil 10./1L d. I. der I Zu» linier Angtiomxcondittlle» IVi.-.o Sprich Jnfvetüon: j«iwt«a»n Ä^'chiet StJttj. Maribor Zirka». Aus Maribor wird uns berichtet: Wie all« Jahre veranstaltet unser Sportklub „Na-pid" auch heuer seine traditionelle Faschingsunter-Haltung. Die Rapid Redoute findet unter der Devise „Ziifos" ara Fasching,dienstag den 13. Febuiar 1334 in den UnionsÄen statt. Eine alte Erfahruni«. tatsache ist e», dah bei den Redoulen „Napids" sich "IM v*n AlN (JCl/ltll 1934 in den UnionsÄen stall. Eine alte Erfahrunz tatsache ist e», dah bet den Nedouien „Rapids" alles, Jung und AU. köstlichst unterhält. Mit originellen Dekora!um«id«cn fdjöffi dieser Verein immer wieder den Rahmen für seine Veranstaltungen, an die sich jeder Teilnehmer mit Freude erinnert Für Heuer werden besonders orig'nelle Uebe.caschungen vorbereiiet. Es versteht sich von selbst, dah 'die Unionsäle am Faschmgdienstag ganz im Zeichen des „Zirku«" stehen werden. Die Psandleihanstaltsfrage unserer Ge-meindesparkasse wird, wie wir au» Maribor «.fahren, schön langsam brenzlig. Die genannte Anstalt Halle bekanntlich um die Konzession zur Eröffnung einer Psandleihanslalt angesucht Lau! dem Wnerzeiligen Beschluß des Gemeinlxrate« muß jedoch der Kon-zessionsinhabcr innerhalb einer Fr.st von «! Manalen diese eröffnen. Mütlerweile ist jedoch bereits geraume Z«t verstrichen und es lall am Schluss«, Presse-Meldungen zufolge, überhaupt an Beir>eb»kov'«al fehlen. Von der Ausrottung unserer Wild-kastanienbäume. Au« Maribor wird uns be-richtet: Der Bauausfchuß unserer Gemeinde hat in seiner letzten Sitzung ulxr den Au«t«>lung'.plan unserer Wildkastanienalleen Beratungen aepfioae», der schließlich auch beschlossen wurden, Als Feinde dieser unsern jahhehntcalten «-chattenspender, die unserer Stadt bislang das türpräge gaben, gelten ein Teil der Hauseigentümer, die ihre Objecte, fei es vor der Gefahr, die von der weitoerzweigten den Ausfchlag geben dürsten. Der Bauc>u»schuß beschloß auf dieser Sitzung, dah die ZLildkastanien-bäum« in folgenden Straßen niedergelegt werden: In der Alekjandrova cefta und zwar zwischen der Presernova und Cankaijeva ulira, der Nest der Bäume in der Tattendachooa ulica, in der Presernova ulira, die an der Südseite dies» Straße stehenden Bäume, die zwischen der Presernova und Cnnkarjeoa ulira stehen, in der Cirit in Metodova ulica, den Nest der Bäume auf der Oftscile dieser Straße, d!« noch zwischrn der Asknieva ulica und dem Tom^iiev drevored stehen und in dn Ka-rosceva ulira die Kastanienbäume, die aus der Südseite zwischen der Golposka und der Trubar-jeoa ulira stehen. Zlach einem gleichfalls gefaßten Beschluß« müssen die Kastanienbäume in folgenden Gassen stark gestützt werden: In der Cofova uliea, Stroßmajerjeva ulica (und zwar zwijchea der Ka- j ros-eva und der Kamniska ulira), j.aniniska ulica, «rekooa uliea, Nazlagova ulira «zwischen der Pre-Setnooa ulica «nd dem Zrinski trg>. — Mit diesem Ausrntwngsbeschluß werden sich dem Verneh-rnen nach jedoch noch die höheren Instanzen^be-scifse'i- Srtappte Schmuggler. Aus Maribor wird uns berichtet: Der Dienstag war ein Pechtag für einige Schmuggler. Am Bahnhof von Maribor gelang e» den Zollorganen zwei Schmuggler zu fassen und eiliem dritten die geschmuggelte Ware zu beschlagnahmen. Ein gewisser Robe.l P. und Franz Z, letzterer au» Ptuj, gingen in« Garn. Ersterer hatte ein Paket mit Nadiadestandteilen, letzterer Sacharin, Patronen und Zigaretlenpapiei bei sich Bei genauerer Durchsicht der Waggons fanden d-e Zollorgan« unter den Sitzbänken eine größere 'Menge von Iagdgewehrbeftandt«il«n und einige Hund«, tan Iagdpa^onenhüljen. Der B«. sitzer hatte sie im Stich« gelassen und unerkannt da» Weite gesucht. Schickjaloolle» Ende eines Scherze». Au» Maribor wird un» gemeldet: Nahe Scher,c find bei un» am Lande keine allzu große Seltenheit. In diesem Zusammenhange kommt es wohl auch dann^und um 'in zu Verletzungen. Aber. w«nn so eine Sache gleich ist Tod abgeht, dann muß man doch auch in den Kreisen der Baueinburschen etwas nachdenNich werden. Am 3. Dezember des »ergan-genen Jahres wollte der Besitzerssohn Johann Krajnc m^l noch zwei Baue^nburschen einen ge-wissen Friedrich Ratman im Dorfe Zice erschrecken, als dieser nächtlich»«»*« am Nachhauseweg war. Krajnc tml mit vorgehaltenem Nevolo«r au« d«m Dunkel an Notman heran. Dies« glaubt« -inen Straßenraub« »or sich zu haben, zag sein Messer und stieß damit blitzschnell gegen die B.nft fein« vermeintlichen Gegners zu. Krajnc stürzte mHien in« Herz getroffen ioi zu Boden. Rs.man, der dieser Tag« vn d«n Nlchtern stand, gab Notwehr ol» Verteidigungsgrund an. Er wurde schließlich wegen Uebntretung der Notwehr zu «inem Jahr Arrest verurteilt. Selbstmord. Au» Maribor wird uns.ge-melde!: Der 4!^jähiiz« Pr>l»albeam!e Konrad Z>z< mann war bneits länger al« ein Jahr befchäW gungilo«. AI« nun auch auf absehvare Zeit für ihn keinerlei Aussicht bestand irgend eine Beschäs gungslo«. Al» nun auch auf absehd. iizung zu find«», da verzw«-kelte er am Leben und griff zum Slrick. Als man ihn fand, war er der««« tot. Di« Leiche wurde in die Totenkamm» des ftädlische-, Fi.edhofc« in Pobrczje überfühlt. Biehmarlt am 30. Jänner 1934. Aus Maribor wild un» geschrieen: Austrieb: 7 Pferde, 8 Stiere, 92 Ochsen, 152 Kühe un» 12 Kälber; zusammen 271 otM. Die Preise betrugen pro Kilogra-nm Lebendgewicht: Ochsen 2,25 bi« 4.—, Schlachttiere 2.75 bis :i.50, Kühe 1.50 bi« 3 25, Jungvieh 3— bi» 4.—, Kälber 450 bis 5.— Dinar. Verkauft wulden insgesamt l50 Stück, da-von 28 nach Italien. FKijchpreite! Rindfleisch 4.— bi« 12.-, Naldfleis« 10. bis 15.— und Schweinefleisch 10.— bi« 16.— Dinar da« KUo-gramm. YEREINSBUCHDRUCKEREI Herstellung ton Druckarbelten wie: Werke, Zeltschriften und BroschQren, Rechnungen, Briefpapiere, Kuverts, SpelsenUrlfe, Tabellen, Geschäfts- und Besuchskarten, Lohnlisten, Durch-schrelbbQcher, Diplome, Parten. Etiketten. PUkAte, Preislisten. VermählunfTsanzeltrei;, Siegelmarken usw., Drucksachen für Handel. Gewerbe und Industrie in bester und solider Ausführung 0 0 0 CELEJÄ Inseraten Annahmestelle für die Deutsche Zeitung 0 0 0 "iri CELJE ✓ PRESERNOVA ULICA N£ 5 Ulumnier 10 Deutsch« Zeitung Seilt 5 Slovenska Bistttca Da» ,,«»tkr«»z".Tonkino bring! heul« -«anlog um 15 »nd '20 Uhr tot deutschen Ton-grofonlm ..F.P. I antwortet nichl!", nach dem gleichnamigen bekannten Roman von Kurt Siodmok, mil Hon» 9Itb l - B I a n ein Drama au, de« Reiche de» ewigen Schnees und (Eises, mit Leni Riefenstahi, Sepp WH, dem Fliege? Ernst Udel und Ernst Petersen in den Hauptrolle» Al» Bcmi, die sich in heihe "lebe verwandelt, mil Tom Keene, Marion Schilling und Rick Stuart in den Hauptrollen. — Loch« stet» ParamouniTonwoche,schau. ialet Li«be»tragödie Au» /'alt! wird un» de-richt«! Montag Äoeinittag bemerkten Passanten einig« Meter -bei der Brücke .^alet-GriJ« knapp neben dem Ufer im niederem Wasser der Sonn zwei Leichen, die mit einem Mantelriemen aneinander gebunden waren. Neide wiesen an den rechten Schläfen je ein» durch Revolvnzeschosse oerursachte Einlchihöffnung auf. Die beiden Toten wurden öl« der 22-jährige Raietet Schuhmacher und Be-fitzerssohn Joses 5k»ta und die 2:i-jährige Baue, n> :?ch>kr Bcu Rizmal au» Podoch bei Brasloon ersannt. Au» den letzten Aeußerungen und den am Bombend der Post iiicrzedentn Abschiedsbriesen ist es offenkundig. dah die hübschen und sympathischen jungen Leute au? Liebe»gram zusammen in den Tod gegangen find. Nach gemeinsam« Aufbahrung im ^awhlluie in takt wurden die Leichen Mittwoch R«i>mittag am hiesigen Orlifriedhof neben«inan!cr in einem Grabe bestätig Zur Beerdigung hat sich eine üderau» große Zahl iwn Leidtragenden ringe funden, welche die tiefste Teilnahm« an d«n Herzens-nöten «nd dem tragischen Schicksal d« Liebenden bekundeten. wobei die Einsegnung und Bestattung mit allem üblichen kirchlichen vieremoniell allenl-halben anertennende Befriedigung erweckt hol. Vk. Kulturbund Neue Mitgliedskarten Di« Dundesleitung hat in den letzten lag«» neue MUglied»!ar1en herstellen lallen, die auf der «orderseite auher Namen und Anschrift de» In-Hader» da» Kuiwrb«mdabjtichen und die Keim. «orte ..Mutterfprache, Heimat. Nöterglaube" tragen. Die Rückseite ist durch ein q-haltooil», Gedicht Anna Hilorio o. Ecket» ausgefüllt Fortab dient die Mit-gliedstarte nur noch al» Auswei«, während sür di« Einhtdung der yJirlgUei>..qeiäJjien den Ortsgruppen einheitlich« Luittungsblcher nir Verfügung gestell: werden. Der Prew dieser Ou-Nungsbüch« beläuft sich aus «U» Dinar. GLnstige Gelegenheit zu fachlicher Weiterbildung sür deutsche Handwerter! Im kommenden Frihjadr tvorau»sichtlich April »der Mai> wird deutschen Handwerkern au» den Beruf»giuppen de» Hoijgewerbe» (also Tischler, Zimmerleut« u. dergU eine äußerst günstig« Gelegenheit geboten, sich ln ihrem Fach weiterzubilden Zu dieser Zeit wird in Stutlgatt «in Sondertur? für au»landdeutfch» Handwerker stattfinden. der 12 «s 14 Tage dauern dürfte. Eine Lehrgedilhr Ist nicht zu entrichten, ausserdem wird auch für auher-gewichntich billige Verpfteaung und Unterkunft q«-*oi$! werden, so dah die Aufenthalt losten aus ein Mindestniah beschränkt werden. Da auch auf den t>Msd»>itlchen Bohnen allen Auslanddeutschen nunmehr »m 25'/, iger Nochiah gewihrt wird, sollte sich «es« zilnsiig« G«Iec.enheit eine« Fachkurjes kein ttrebsam« deutscher Handwerker de» H>Ims*i&«, Mkn- An Frage kommen SelDen und Mnst« ihre» Fach»», die entsprechend« Boidildung haden. Räh«e Au»lunst erteilt gqen Beischluh «ne» Nückportomaiie die Leitung de« Schwäbisch. Deutschn» llulluibundes. Novifad. Zar Laza 7. Der Anmeldung»tnrn» für die,« Lehrgänge läuft am 10. Ftbtr d. 3. ab. Leset und verbreitet die Deutsche Zeitung! Wirtschaft und Beriehr Da» Besetz zur „Ordnung der nationalen Arbeit" •in »»»«, d»»rsch«, tM<» Da» Reich»kadin«tt hat d«n Entwurf «in», lveittz«» zur Neuordnung der nationalen Arbeit verabschied«!, da» nicht nur innerhalb Deutschlands mm d« gesamten Oeffentlichkeit mit Spannnng erwartet wurde, sondern auch übn die Grenzen des Reiche» hittau» Interelsc erwecken dürfte. Mit der Annabine de» Gesetzes zm Ordnung der nationalen Arbeit ist ein sichtbare» Zeichen für die nationalsiHallstisch« Revolution gegeben: Es ist in bet Abkehr von alten und in der Aufrichtung neuer Richtlinien derart umwälzend wie kaum ein andere» Gesetz. Es geht von drei grundlegenden Erkenntnissen au» : Einmal Fiiheertum und Verantwortung ge» hören zusammen. Zweiten»! Gefolgschaft und Führer, Btleg-schüft und Unternehmer sind aus «Gedeih und Ber-derb verbunden, und dritten»: All« Abmachungen, B«rträg« und Anordungen haben nur dann einen Sinn, wenn sie im Geiste der Anständigkeit und Ehrbohrkeit ab-geschlossen find. 1- Fuhrertum und Verantwortung 3n den Betrieben soll wiederum der Unternehmer zum wahren Wirischaftssührer werden. Er soll in allen Dingen richtunggebend, vorbildlich und führend der Belegschaft vorangehen. Dafür trägt «r der Gemeinschaft d«» Volke» gegenüber di« Verantwortung. Er wird sich nicht mehr entschuldigen können, dah ihm irgendwelche Arbeitgebaverdänd« in d«n Arrn gefallen sind. Er wird fich nicht hinter Verträge verstecken können 2. Ujniernehmir und Belegfchast ge> hören zusammen. Sie bilden eine Schicksalsgemein-schoft. So ist denn alle» getan worden, daß die Arbeitskraft de» Menschen nicht eine käufliche War« ist, sondern die Arbeit, die Wirtschaft ein« Misston im Volke ist, »in sittlich»» W»rt im Ziolk» jvnd lyijj eben di» Wirtschaft, die Fabrik, da» Werk über den bürgerlichen Eigentumsbegriff hinau» der der 05«, famtheit des deÄtschen Volkes gehör! und dieser <*><-meinschast zu dienen hol. Die Maschine, der Arbeit»-ptatz, gehört d»m Ard»rt«r, der daran schafft. g«nau so wie dem Unternehmer, der einen bürgerlichen Recht»ti««s daraus besitzt Z, N«u« W»rtm»ss»r sieht allerdings d« n«ue Staat hm vor: Di« Ansländigk«« und Ehrbarkeit. Die Aienschen w»rden nicht gemessen nach Paragraphen, Verträgen. Verordnungen und Ber-fügungen. sondern da» n»u» G«s»tz sührt Ehrtnge-richte ein, di« von d«n Menschen, die in b«r Wirt schaft selbst st«h«n, besetzt find und deren Wien-richter allein von der ncill»nalsi»ial>sl!sä!«n Ciesinnung da AnsUmWgfcit und Ehrenhaflig!-!! beseel» find. Ob jemand gerade noch die Grenzen d«r Gesetze beachtet Hot und nach früheren Begrifjen straffrei au»geh«n würde, ist für dies« Männer dclanglos, Sie urteilen nicht nach d«r fein eingefädelten Tot, sondern fie urteilen nach der Gesinnung, au« der heraus die Tot geschah. Damit stösjl diese, Gesetz »der di« Ordnung der national Arbeit Tore am, die in der deutschen Rechtspflege di»h«r noch nick t g«öffn«t wann. Deutfchland w«ih. daß doniit noch lang« nicht die Wirtschaft geordnet ist, dah e» noch langer und mühseliger Arbeit bedorl, ehe all da» Unecht, da, «in« schamlose Bergang«nheit an den schassenden Menschen verbrochen Hut, wieder gutgemacht ist. Hvpsenbericht au» Zalec »om l. Feder 1934. Die Nachsrag« hat sich im Lauf« dies»» Wacher veiTnehrt und dodurth auch dmas regn Schwerer Beruf ^ ^ 8«}ui1k. die sich lang« nicht gesehen hab«n. treffen sich aus der Strahe. Zva» treibst du jetzt?" fragte der eine, „Ich habe ein gutgehende« Lebensmittelgeschäft-Und du »Mir geht es nicht gut. Wenn meine Kund-schaft nicht zufrieden ist, bleibt sie weg. Wenn ste aber zufrieden ist. kommt si« eist recht nicht wieder." ,Wo» U denn das sür ein sm«rswürbig»r gestaltet. Trotzd»« blieben di« Preis» g»dri>ckt und wmden von Din 48 bi« 43, und nur mehr In Au»nahm»säll«n Din U) sür I kg bezahlt. Die Produzenten sind größtenteils nach wi« vor zurück-h.i!xnd »nd e» kam bisher nur zu ganz gering-füzigen Umsätzen. Vk. Struerdestätigunge» bei Droisenb«. fchaffung. Nach Art. !i der Verordnung über die Regelung oe» Devisen- und Valutenverkthr» ist zm Beschaffung von au»lindtlch«n Zahlungsmitteln (für Zahlungen im Au»lande> bei den bef»gl«n Geldinstituten u. a. auch eine Bestätigung über die Stiiierzahlung in den früheren Jahren und im verflossenen letzten Halbjahr vorzulegen. Die Ab» leilung der staatlichen Pkch,i,>ng-sührung im Final». Ministerium wirb nun künftig den i-teu»rv»rw«. t»ng»n und zuständigen Finanzdirektionen die Namen j»n»r Firmen mitteilen, die beim «auf von Devisen leine Bestätigung über gtzahlt« Steu»r vorlesen Die Zteuerverwaltungen haben bei Eingang solcher Anzeigen gegen die bezüglichrn Firmen das strengste Bkrsahien zur Eintr»ibung d»r Sletwnt einzuleiten. Tschechoslowakisch» Ausfuhr »ach Zug». slawien. In den Jahren 1929 bis 1933 ist die tschechoslowakische Ausfuhr nach Jugoslawien von 1140 aus 188 Millionen Kronen zurückgegangen 1930 betrug di« Au»suhr 1636 Millionen, 1931 832 Millionen, 1932 404 Millionen Kronen. Di» Ewsuhr au» Jugoslawien ist 1932 33 von 3»? aus 231 Millionen Kronen zurückg«gang«n. Die Länder der Kleinen Entente mähten wegen Fehlen» v»n Kompensation«möglichkeiten ihre Bezüge »schecho-stowakischer Waren w«il«r schars einschränken. Do die Irstliegenden Auhenstände der tSR in Jugo-slawien noch nicht alle aufgetaut find, wird in Prag auch weiterhin mst einem Ueberwiegen der Einfuhr au» Jugoslawien gegenüber Au»fuhr dorthin ge-rechnet. iviusterstrage» auf der Leipziger Früh, jahrsinefse 1934. Di« Leipzig« Frühjahismeis« t9Z4 wird «in» besonder« Anziehungskrast dadurch erhallen, dah nach einem von dem (üeneralmsp«ktor sür da» deutsche sttah«nw«sen D«.-Jng. Todt genehmigten Plan Must«rau»führung«>? von inod«rn«n Slrahm gezeigt werden. Dies« M-dellftrahen w»rden Ausführungsbeispiele von Verkehr»strah«n sein, di» den Ansorderungen der heutig«» Sliah«nbautrchnit entwr»ch»>!. Aus dem au»g«dehnt«n Freiatläzide werden die Querschnitt« von 8—1(1 oerschlrtenen Strah»nau^ührung»n in natürlich« Grvh« rrricht«t. Di» Industrit d«r Strahendauftoffe und der Bau-maschinkn wird ihr« Erztugniss» in unm»t«ldar«r Näh« di«s«r Mustkrslrohen au»stellen Ihre Eroän-zung sind« dies» Au»st«ilung durch »in» Stragen-dautagung, zu d« im Einixrnehmen mit Dr. Todt die b»kannt«st»n Btrtret« d«, deutschrn Slrahtn-baue» berufen werden, E, zeigt fich schon jetzt, doh dieser Plan starken Anklang in den beteiligten Kreisen findet. In der Bauindustrie macht sich heule bereits das ledhaftest« Interesse an der Beschickung und dem Beioch d« Leipzig« Frühjahrsmesse be-merkbar, zumal der Zeitpunkt d« Leipzig« Bau» messe am Beginn der sommerlichen Bauperiod« besonder» günstig für di« Beschaffung der in d« Bauzeit txnitigten Bousi-fi» und Baumaschinen liegt Oesterreich »nd Trief«. Di, italienische X». gitmng hat für bi» Einfuhr von Kolonialwaren über Trieft nach Oesterreich verschieden« Beggnfli-gungen gewährt. E» werden sür di» Einsuhr von Kaff«, T«, Gewürzen und Kakao dettächtlich» Per-gütungssätze eingeräumt. Für Baumwolle und Wolle «ird Achnliches verfügt werden. Beruf Ich bin Heiialsoermittler.' Ganz einfach „Nun. Kind«, wa» haben wohl Adam und E»,r gedacht, al» sie aus dem Pawdi4 Das deutsche Buch •neeelttltinerM'll Hl : Aus meinem Leben CtHalUimt «frinj etbUogoipbifAt« influul, im »I« Seiten, <§nn)lriii schm wirklich Geschichte. Diese» Schicksal sühn un, 186« aus d» Schlachtfelder von Böhmen, wir sol> C ihm in den Spiegetsoal von !t>erlailles und > Zeugen der Gründung de, ersten Reiche,. Wir sehen den Ausstieg de» Fried« nsossi per«. bi, er 1911 seinen Abschied nah«: „Ich ahnte nicht, dah ich nach wenigen Jahren wieder zum Schwerte greisen dürfte . . ? Gleich stehen wir dann mitten ir. Gewirr de» Weltkriege,. Priiise schildert der damalig« oberste deutsch« Heerführer die Vorginge an den Fronten und vor un» ersieht «in sesselndes üiemälde, die gigantische militärische Leistung Deutschland, im oier-säheigen KeUlrieg. Wer könnte «, wohl so schildern rat« er, In txssen HSnden alle Föd«n zusammen-lief«» ? Mil dem Zusammenbruch der deutschen Fron, len schlietzt auch da» Buch, e» schließt aber nicht ohne einen prophetischen Blick in die Zukunft. Schon 1919 erkannte Hindenburg. dah da, jweile Reich 'licht Bestand hoben werde, weil e, nicht Ka» wahre Deutschland war. Er baut« aus die Jugend Und ße hat sich auch gefunden zu einem neuen Reich, zum dritten Reich unter Hindendurg, schützender Hand. Davon spricht da» Buch nicht mehr. Mögt e» dem Prösidenten de» zweiten und dritten Reiche» 2ber noch vergönnt fein, dah «r seinem Bolle auch die Krönung seine» L«ben,werke», di« stürmisch« ktniguiii der deutschen Stimme, in einem Buche noch «nteilen kann. Da» würd« da« Buch der Zugend, auf die er vertraut«, al, er all«. Alt« zusammenbrechen sah lim Mtttf: Insel der Hoffnung Rmmm. n* Keilen. In Senwn «etmnden M «JM (Deirliche »trln<[l «nfloll, «lurlga« u»d Brrlm Dieie» «uch der «-iertmidlied- schilden tat erichiu. »täte Schicks »I mu, txullchni Menschen in» il dichlniich« •RfrfHhunfl uiiktMAIiAk Treue |u Heimat Iirid stoben. i>ai Jtöchi* 9*a ffoW tft bei fange beul«* «»ich, den die fto&tüglpit «il aller $4tt« nr.pockt Perftnlich» See üUatffe enirmb« >b» de» n»n>e» t»> Stele M SeaKiDMtr« «ut er»«! uritarfMftni Anw. An »ee m>. «Hlch« Etnlamterl de» 0»«»» an» in eoirat «il »»elfter dafie» Ei»i«dl»»yer>«rnwü-ri «-admi. La« Vu» ttt Kelroaen ■» itwr wallten hnoaltube unb «werbetlchliche« Berrraur» aas die 6e*im*o der deutschen Duzend aal Jwffnmt« fit Denlichlanb« gutnnft I OH* G»llt«n: Der österreichische Soldat im Weltkrieg »4 Seile» Seutam üwtaa, ®roi. Bivichierl S Der äiofai«t de« iriolgrnche« denlichöflerreichischen ,»r»ntduchei »Monte Asol»«e >«>»' gibt in ouicrTt leben-bifler imb ixutaibec Tarilelluritt ein Bild ber ilirzeheirren Schnxerizlellen. d« >» der ilieri I. ». t «1«« literwirnden werben »ublle« Rarionalil^tenlamps. SvrachaitrHl. die Veenachltss^ung bet -Inltte barch bie Italien nnb Ibthr -- bi« deeii lim, idre» (teomm t«it »nlerle^en. iiür ixr alleren Se'chittzea und ahne genüzenbea Malmal. in >dre» tetzlr» Wiinrl trat — bat al« fteiqi au« ber Srlnonnnq auf. Diese« Blich mußte cinuuil »eschriebe» werben. Wir a0« d-che« schon vee»«ste», welche Iinge^riir« LeiAnng e» be-beutete, ulk diese SftktKiiUitbe ui überwinde». Wie baben vergessen, welche iingrt««t pboftiche «eUshinj der Oabirj» fnefi an der -lal-enischeri gr»n> «il sich brachte, »ah ine au««rmer,iclin> und u»ltwtudl)t1nt ftorpet dieser Belastung Mi Nicht I»»dr gew»chse» wäre» nnb lrotzbem di» »tw L<»t>n dnrchdielie». ?er n«ch«be,ttche ift sich t-i»ser Schwie ri«k>ten Iia!>erae«ät Nie belaufet fttwoeben. — Oktat* bte UnlntUm« dusVe hcionbnin dsierreichischen BerditUnifle bat «ber ihr M oft \v einer dmtdsetzenten Snht gxsithrt. t« nnm Seunbpantti >» r>.'.tischen ijnsannitenleben« schon mad-tose« Nndtil antterichtrt da«. So ist be«n diese» v«ch. besten Bersiifler sich »u »alionalbenoudier Lstinarldeiilscher betennl, in nsl« Linie silr Teutfii|Uii>b geicheiebe« nnb sott (Kitt oeAettiewgen KMInnbin« an« ww «bbat nue« teitiai i trafen, bei oen ben Zeinben des leutschtnm« a»r bW» Ixnil»! wirb, die tviist ir-nlchen Nard nnb Süd. dre tiroerr Zersplirnenn» »n bentichen Balte UI MttWfern »der «ach der Nachlei e««»1Ierre>cher, bei bit in bn 9k narch.t Nicht lernt«. «>» der ,>tntlUm»4n selbii. rateb banal die ungeheure Leistung erteanea loiuiia, bie ber i>Heri«chiich-^ronliolbal im Twustr be« G^imilbeulicheuw« »HhenAt bor Ctt» •allia» : Die rvehrpolitische Lage Oesterreich« '•e Seiten. Levtarn Bertttg^ ®r >,estaitten ist. dern also memanb niu miitnilligt . Kry^ev andichten tarn, bett Irrsinn ber Wafsennteberlogung ber Mrli-itnjcht» bar, b« in ber gol«« s» tm«ee neuer Bersltn iiuna. tliiSbeawng uiib iierelenduw: de» Kuschen Voile« snhrte. Ter !tl»llnb«ab, ve» Wrlso» all ^i«ett» ber BStk'. oerstjabiping in dache, wnrbe s» pia, Mtchei-üriii«ni .".ran! reich«, bei en-vtt Unrubesnlter« in tturopa. A» nes(iab»i Weise charalleiisierl ber Bersnsser ba» itZü^Äich-iialmusche Ämaen um den Tnnaiirairm und bie iit^^elieiiieri Aesichern^ bie vesietneich wn bwitr Seit» brohen. dre pai i-Ntiche arberl. bie im ostereeichelchea flotte jeben Oebnntrn an 6«Ur «rielbiauug in nslUtin Crttl 9far ei» ^nlarnmen^dei' »rfe Teutschland - der jeder SoMuUsn*« — unb eine W-tl hasliglrlt de.- Ssierreechtschen Bolle« lvi'.iie» ri> ixese« S«itb ba» Cvkr etnr» gelegeirtlichen i-olitüffKn 5^' cher« wirb Sport Stiflub Celje cn um «»»schreibung für Da« Slispcin«« die M«ist«rschaft von Sels« Der Skiklud Celj« veranftallel am Sonntag den 11. Februar l. I. aus der Dr. Iuliu» ttug,-Schanze m Li«e bet Celje ein« Sprungkonkiirrrn^ sür d« Meift«rschost von Celje. Beginn 14 Uhr. Losung der Starlnummnn um tZ Uhr im «fcost Hose Petriiek. Renngeld pro Springer Din Ui. -Da, Startrecht haben in !xi ftonlurrtnj all« beim 3-3-S-a »«ripueiwn Mitglied««. All« nicht i« Verband angemeldeleti Spiinger «erd«,, aub«r Xonkurrrnz gewatet. Sukerd«m wird für di« Celjer Wiiünlportoereint auch die Komdinotlon gewertet. erieilu>q findet am Abend um 20 Uhr im Restauranl M« Hot«l Post statt. Anmelbunoen für da« Springen sind di« IN. II l. I. an bie Ädtesse StnutanC klub a«lj«, Herm Edo Paidajch, ?«lj«. zv richt» t>'ür Ute aufrichtig,: und liebevoll« Anteilnahme un«l Ucilcidibezeu-gungen, die uns anlilMltch des allzufrühen Ableben» unserer innifptReliebten guten Schwester, der Frau Lia Strasek geb. Grilletz zugekommen sind, fühlen wir uns verpflichte«, für diese und die zahlreiche ehrende Beteiligung am Leichenbegängnisse, für die Kram- und Blumenspenden, hefitlichst zu danken. Ganz besonders den Herren Chefs der Firma D. Rakusci und den Angestellten der Firma, weiters den Herren Aerzten Dr. Herzmann und Dr. Negh, dem verehrt. Skiklub Celje, sowie alten lieben teilnehmenden Fteunden und Bekannten sprechen wir unseren tiefgefühlten aufrichtigen Dank aus. Olje -fotale Zagreb, im Jänner 193«. Karl Grilletz, Hansi Schwaz, < .eschwistcr. LEIPZIGER FRÜHJAHRSMESSE 1934 Beginn an 4. Bärz 33 '/,'/. Pahrprelserm&sslgung aas den deutschen Reichsbahnstrecken 1 Alle Aufkauft« «rteilt: Ing. G. Tönnies, Ljubljana, Dvorakova ul. 3;ll. odsr Zraniini U'l Ufpei»k#g »»jma. Beograd, Kn«l Mihajlova 33. Junger Spezerist gewandter Verkäufer, findet Aufnahme bei F. C. Schwab, Ptuj. Daiiipt'lokomobil 10 bi» 20 PS, betrieb ifShig, in kaufen geaoebt. Antrige an H. Oswalitaeh, Celje. ^Riir.K ARBEITEN FClt INUCSTRIEN. IlASDEl,. QEWKRBP, AF.MTEU UND PRt VATE I.tHKKRT IN BESTER UND 601.1 DER AUSFÖHRUNr, VEREINSBUCHDRUCKEREI CELEJA UEl. J E I PREftEUNOVA PUOA « »rate «rrlwtr iuO> 8«eta«t.»«Tu&M .IWiii* tn Brtie. - SnariBotdut t«t teil itrairtfleb«>t»d wtawrrvtiiÄa ' ^ ^ M, v, XHdWt nmtiUCTdllA: tK*t 6diü.lo tn IWte. fcWWtittt: ®f. «irr» tn «die.