^8- Donncistag, 1. September 1898. Jahrgang 117. kllibacher Mmg. ^—._ ______^ ^'^U.A^ M ^^______ Bylaudt m. p. ,e ^Ater^"^ k. Apostolische Majestät haben mit / ^>i Kar, 3 ^^'^ung vom 24. August d. I. dem '^ >,tete/^«y'scheu Lederfabrik in Neumarktl ^ ?«nq,>i, ""k'r Peter Golmajer in An- H Zt< 1""" '"^hr als fünfzigjährigen, eineui und ^ !l? lohten V'-^^uternehmen zugewendeten treuen ^ ^ »llri., .^"ufsthätigkeit das silberne Verdienst- ^^Mtzu verleihen geruht. ^ Nichtamtlicher Theil. - Zur inneren Lage. ^ U^M.^ >. ^len, 31. August. ?»g des?i !'^ "ne ausführliche officielle Dar-'^dlli,, ""wufes und Ergebnisses der Ausgleichs K. ^ äwlsch^ ^.„ ^,jh^ Regierungen er--!>iit d^^./u der gestern unter Vorsitz Seiner > ^^ens m.^ . 2""^ Eouiplex der Ausgleichsfragen ^ ^""r ihr,n "' ^Handlungen bildete, und zwar ^t! "dalM " ?'^^^ uach, Indern auch bezüglich ^""PoliM,^' Durchführung. Die Gcstaltimg ^ "M sj^"l Verhältnisse in Oesterreich hat es ' dass diese Formfrage eine ' 7' Die ^ l" den Verhandlungen spielen , " ^rrslu! "^^che Regierung wird noch ein- ""3 dcs 9? "achen, eine parlamentarische Ver- "^eichss^^"^^ zu ermöglichen uud wird '^Ril ^,, ^ appellieren, um ihn zu einer be- z '^I^nd fj "^"llu"huie derselben zu bestimmen. l V'cht auf^ ^'en Entschlujs war zuuächst die ' ,^'»l di ^'^nuität des dualistischen Wertes. , . ?^^.^,. parlainentarische Durchführung der V"lten ^t'gung der Schöpfung von 18U7 ^^^den; nur in diesem Falle auch ist es möglich, die bisherige Form des Ausgleiches als einer bilateralen, vcrtragsartigen und für eine genau bestimmte längere Zeit giltigen Regelung aufrechtzuhalten -^ und es ist klar, dass diese Form einen integrierenden Bestandtheil des Ausglcichswerkes selbst bildet, ihre Conservierung als im eminenten Interesse des dualistischen Principes gelegen ist. Das Wort hat also der Rcichsrath. In schicksalsschwerer Stunde wird er sich versammeln, eine Entscheidung von ungewöhnlicher Bedeutung ist ihm anheimgegeben. Sollen wir nochmals sagen, dass das Wohl der Gcsammtmunarchie und der diesseitigen Reichshälfte in gleichem Maße eine weise, besonnene, patriotische Haltung des Parlamentes gebieterisch erheischen? Sollen wir alle die Gründe vorführen, welche das Abgeordnetenhaus zwingen müfsten, ein« seitige Fractionslendrnzen zurückzustellen und wenigstens ür kurze Zeit seine ganze Kraft dem Werke zu leihen, welches die Großmachtstellung der Monarchie, das wirtschaftliche Gedeihen beider Reichshälften, die Wohlfahrt der arbeitenden Bevölkerung zu befestigen berufen ist? Möge ein glücklicher Stern über der neuen Session leuchten! Möge es allen patriotischen Kräften, die in unserem Parlamente vorhanden sind, gelingen, sich über den Streit und Hader des Tages zu erheben und in einem großen Augenblicke eine große That zu schaffen. Die Erfahrnngen freilich, welche die jüugste Vergangenheit gebracht hat, legen die Nothwendigkeit ans, anch den entgegengesetzten Fall ins Auge zu fassen, und die Regierungen haben jedenfalls pflichtgemäß gehandelt, indem sie den Noäu» procoäenäi auch für die Eventualität eines neuerlichen Versagens des parlamentarischen Apparates festgesetzt haben. Graf Thun und Baron Vanffy sind nach langen Verhandlungen zu einer Uebereinstimmung über diese dornige Frage gelangt — «für alle Fälle sind die Regierungen gerüstet». Das Reichsinteresse muss uud wird unter allen Umständen intact erhalten bleiben. Aus der officiellen Mittheilung darf uhncweiters geschlossen werden, dass es bei den Verhandlungen zwischen den beiden Cabinettcn leinen Sieger und keinen Besiegten gegeben hat. Die Regierungen sind zweifellos einander näher getreten, sie haben jede die ihnen anvertrauten Interessen ihrer Reichshälfte mit Nachdruck und Zähigkeit vertreten, allein sie haben mit demselben Eifer und derselben Gewissenhaftigkeit auf die reichsgemeinsamen Interessen Bedacht genommen. Möge die Zeit nicht ferne sein, in welcher das Reich und seine patriotischen Bürger von der Sorge um das Schicksal des Ausgleiches befreit fein werden! Aus dem Vatican. Aus Rom wird der «Politischen Correspondenz» geschrieben: Der russische Ministerresident beim heiligen Stuhle, Herr Tscharykow, ist von seinem Landaufenthalte in Sorrent vor einigen Tagen nach Rom gekommen, um mit dem Cardinal-Staatssecretär zu conferieren. Es handelt sich hiebei noch immer um den mehrerwähnten Fall des Vifchofs Szymon. Die Angelegenheit geht nun ihrer Lösung entgegen. Der heilige Stuhl hat zu' gestimmt, dein Bischof Szymon auf dem Bifchofsitz von Plock einen Nachfolger zu geben. Nunmehr handelt es sich nur darum, die künftige Stellung des Bischofs Szymon zu regeln. Gleichzeitig wurden zwifchen Herrn Tscharykow und dem Eardinal-Staatsfecretär Verhandlungen über die Ernennung eines Aifchofs von Zitomir eingeleitet, da der bisherige Inhaber diefes Bisthums vor einigen Monaten gestorben ist. Die entgegenkommende Haltung des Ministerresidenten, Herrn Tscharykow, sein taktvolles und maßhaltendes Vorgehen haben im Vatican sehr befriedigt, und man schöpft darans die Hoffnung, dafs die zwischen dem heiligen Stuhle und der russischen Regierung noch schwebenden Fragen eine freundschaftliche Lösung finden werden. Für den 7. September wird ein holländischer Pilgerzug in Rom erwartet. Die Pilgerschar wird von Msgr. Tarnassi, dem apostolischen Internuntius in Haag, geführt und dürfte vom heiligen Vater in feierlicher Audienz empfangen werden. Der Papst wird bei dieser Gelegenheit eine Anrede an die Pilger halten. Im Laufe des September wird noch ein Pilgerzug der Katholiken aus den Vereinigten Staaten erwartet. Der große Pilgerzug der französischen Katholiken, der im August hätte stattfinden sollen, wurde auf den Monat October verschoben. Der Gesundheitszustand Leo XIII. ist gegenwärtig ein zufriedenstellender. Bei dem Empfange, der am 21. d. M., am St. Ioachimstage, stattfand, konnten sich alle Anwesenden durch den Augenschein von dem guten Aussehen des heiligen Vaters und von seiner wahrhaft außerordentlichen kräftigen Frische überzeugen. Den sichersten Beweis, dass die über die Gesundheit des Papstes verbreiteten beuuruhigenden Gerüchte unbegründet waren, bildet es, dass Dr. Lapponi nur nach je zwei bis drei Tagen den heiligen Vater sieht. Mit Rücksicht auf die Darmaffectionen, an denen Seine Heiligkeit leidet, hat allerdings Dr. Lapponi dem Papst dringend angeordnet, die Hitze zu meiden. Um dieser ärztlichen Vorschrift nachzukommen, hat Leo XIN. auf Feuilleton. """gen von Hermann Heiberg. - - -- Ringsum Dinge, X.' ^izend/ '?" Bregen; ein rosendurchwirlter ^üia, Zu dem A""'" Ecken, Kunstgegenstände, ^d. ö ch'n " Dust der Gemächer das feine ii Kleids, ^""tgereichtcn Thees, des Parfums, !^° Nun s ' ^'""m entströmt, ll ?" ^chu t^'"" dem feingeformten Hals und >t ftenüh, "'" Klavier. Alles lauscht. Alle, ^ h' chr ^','tzeil, heften die Blicke auf ihre Mltisi! ^citz UM' die steifen, ernsten Männer ^3" Iuna.n ^"'" und Ordenssternen, die X i?". dic cA" ""t den langen Manschetten uud . lc '"anten?."e" " den buutseidcnen Roben, an ^ ihr^ie^'" «'strigen Tage sie hinter dem , ^ bände.?'Voskett umschlungen hat, er steht ? s? bcsi<./ ^ben ihn zuerst umstrickt. «?l^'n^ 'lfenbeinweißen, durchsichtigen, ^ Ml bluü . Mi durchschimmerten Hände, die ^'„ > tH den weiblichen Lichtgestaltcn ver- Di>lo,?.n umschweben. Sie berühren nur ^ b'chr N^ ^H^ durchzuckt sie sie ziehen sich von selbst zurück, wenn sich ihnen etwas nähert, was den feineren Sinnen widerstrebt. Ein dünnes, mit blitzenden Juwelen und kleinen Smaragden besetztes Armband stiegt hin uud her, während ihre Finger die Tasten berühren, überhaupt fliegen ihre Hände bei dem nun erforderlichen, raschen Tempo der Musik. So flogen sie auch, als sie sich ihm gestern in der Dunkelheit entgegenstreckten. Uud welch ein süßer Duft entströmte ihnen, als er sie küsste-------! Hände im Kerker . . . Die Rechte ergreift das Brot, den Krng — o Elend, o Einsamkeit, o Verzweiflung —! Lebensüberdrufs bis zum Wahnsinn, weil statt des frischen Blutes nur uoch unbändige Sehnsucht nach Freiheit die Adern durchrieselt. Nun zerreißt er mit den Händen sein Gewand, knotet die Fetzen aneinander, dreht sich einen Strick daraus. Und den legt er, nachdem er eine Schlinge gemacht, um den Hals, und zieht sie mit der äußersten Kraft zusammen. Dieselben Hände, die einst eine Mutter unter seligen Glücksthränen küsste, vollziehen den Mord. Als Entseelten findet ihn der Oefangenanfseher. Und er tastet mit nüchtern mitleidloser Hand über den Körper, tritt wieder zurück und schließt einstweilen die Todtcntammer. Geizige, raffende Hände. Die Läden vor den Fenstern geschlossen. Keine neugierigen Blicke können mehr von draußen hereindringen. Der Abend hat Menschen und Störung verscheucht. Auch die alte Aufwärterin hat — ihm schon zu lange machend — gute Nacht gewünscht und ist gegangen. Hinter ihr hat er die Thür verriegelt. Nun geht's an das, was seine Seele sättigt, was herrlicher ist als Natur und Vogclgesang, Speise nnd Trank, Schlaf und Vergessen, Ehre und Ansehen, Gesundheit und Hoffnungen auf Besserung, das jeder Vernunftcreatur eigen. Er öffnet hastig den Gcldschrank, er nimmt die verschiedenen Cassette» uud die Schubladen hervor. Er entleert sie ihres Inhalts, prüft, tastet an den verschnürten Eonvuluten, in denen die Wertpapiere sich befinden, und macht sich dann ans Zählen des Goldes und Silbers. Seine Augen lenchten, ein Frohgefühl sondergleichen durchströmt ihn. Die Finger sind spitz und trocken, sie greifen geschickt — nur einmal rollen einige Goldstücke auf die Erde. Vor dem leichten Geräusch zuckt der Geizhals jäh zusammen uud spitzt angstvoll die Ohren, lievor er sich keuchend hcrabbeugt, sucht und das Ent-fallene aufhebt. Gierige, magere Hände, die sich für den Armen, den Bettler, nie geöffnet haben! Laibacher Zeitung Nr. 198. 1592 1. Septembers seine Spaziergätlge in den vaticanischen Gärten verzichtet und die Zahl der Empfänge verringert. Politische Ueberftch». Laib ach. 31. August. Die «Narodni Listy» bezeichnen die Meldung einer Wiener Korrespondenz, dass in den letzten Tagen eine Versammlung jungczechischer Abgeordneter in Prag stattgefunden habe, als Erfindung. In letzter Zeit, insbesondere seit dem Katholikentage, habe in Prag keine Versammlung czechischer Abgeordneter stattgefunden, und in der letzten Versammlung des Executivcomitis der czechischen Abgeordneten sei von der clericalen Bewegung in Böhmen nicht die Rede gewesen. Die «Norddeutsche Allgemeine Ztg.» schreibt anlässlich des gestrigen Regierungsantrittes der Königin Wilhelmine von Holland: Auch Deutschland begleitet dieses Ereignis mit lebhafter Antheilnahme. Es ist ein wohlbestelltes und klug zusammengehaltenes Erbe, das die junge Königin antritt. Dass sie dieses Erbe zu verwalten wissen und ihr Land zu fortgesetztem Gedeihen regieren wird, dafür wolleu wir ihr Oranierthum als Bürgschaft nehmen, das vom deutschen Boden Kraft gewann und das, zugleich mit großem staatsmännischen Talente begabt, den Grund schuf für Hollands Wachsen und Blühen. Deutschland bringt der jugendfrischen, an-muthigen Königin seinen aufrichtigen Wunsch dar, ihre Regierung sei immer gesegnet uud in inniger Harmonie mit ihrem starken Volke zum Heil ihres Landes. Wie man der «P. C.» aus Salon ichi meldet, sollen die Verhandlungen zwischen den Vertretern der Regierung und den Führern der m uhamedanischen Albaner über deren Einreihung in die neu zu bildenden Ilave-Bataillone des dritten (macedonischcn) Corps eine günstigere Wendung genommen haben. Man hoffe, dass es bald gelingen werde, die Albaner, die bekanntlich die Zumuthung eines regulären Heeresdienstes bisher beharrlich zurückgewiesen haben, allmählich zum Aufgeben ihres Widerstandes zu bewegen. Einige der angesehensten Führer der albanischen Stämme sollen Zusagen in diesem Sinne gemacht haben, was in Constantinopel, wo man auf die Heranziehung der Albaner zum normalen Heeresdienste großes Gewicht legt, mit großer Befriedigung vernommen worden ist. Nach einer der «P. C.» aus Pariszugehenden Meldnng besorgt man dort einlaufenden Berichten zufolge, in den eine engere Annäherung zwischen Griechenland und der Türkei anstrebenden Athener Kreisen, dass diese Action, auch wenn sie eine erfolgverheißende Entwickelung nimmt, von einem Augenblicke zum anderen durch das Hineinspielen der kretischen Frage empfindlich gestört werden konnte. Es sei sehr fraglich, ob die Beobachtung der Vorsicht, im Meinungsaustausche zwischen Athen und Constantinopel für die nächste Zeit die Berührung dieses heiklen Gegenstandes zu vermeiden, auf die Dauer durchführbar fei. Vollends, falls es sich bestätigt, dass König Georg die Annahme der Candidatur des Prinzen Georg für den kretischen Gouverneursposten seitens des Sultans zur Vorbedingung eines intimeren Verhältnisses zwischen den beiden Staaten mache, müsse die Verwirklichung einer griechischtürkischen Entente als beträchtlich erschwert erscheinen. Die Forderung dagegen, die auf eine größere Bevorzugung des griechischen Elementes in Macedonien auf dem Gebiete der Kirche und Schule abzielt, dürfte in Constantinopel geneigteren Dispositionen begegnen. Jedenfalls sei aber vorauszusehen, dass der vom Sultan zuerst ausgesprochene Gedanke einer griechisch-türkischen Entente nur in langsamem Tempo festere Formen annehmen kann. Wie man der «P. C.» aus Paris meldet, sind nunmehr zu Delegierten der Vereinigten Staaten für die mit Spanien zu führenden Friedensverhandlungen definitiv bestimmt: der bisherige Staatssecretär des Aeußeren Day, die Senatoren Davis und Frye, der Richter am oderstell Gerichtshofe Herr White, welcher der gemäßigten katholischen Partei angehört, und Herr Reed, früher Gesandter in Paris, jetzt Eigenthümer der «Newyort Tribune». Die Wahlen für das Parlament in Capland werden bis Mitte September dauern. Bisher hat die holländische Partei bedeutend an Boden gewonnen und von 68 Mandaten bis jetzt 34 erlangt; außerdem wurden 33 Mitglieder der Fortschrittspartei und ein Wilder gewählt. Tagesneuigleiten. — (Die Abreise Seiner Majestät des Kaisers) zu den Corpsmanövern in Südungarn er-folgt am 2. September früh. Im Gefolge Sr. Majestät werden sich Ihre k. und t. Hoheiten die durchlauchtigste»! Herren Erzherzoge Franz Ferdinand und Franz Saluator befinden. Am gleichen Tage reisen auch die fremdländischen Militärattaches auf das Manöver« feld. Die Manöver-Oberleitung ist unter Führung des Generalstabschefs FgM. Baron Beck am 30. August nachmittags nach Buzias abgereist. — (Touristenunfälle.) Am letzten Sonntag ereigneten sich abermals zwei Unglücksfällc in den Alpen, deren einer vier Menschenleben zum Opfer forderte, während bei dem anderen der Abgestürzte mit dem bloßen Schrecken davonkam. Aus Zürich wird unterm 29. August gemeldet: Dr. Hop kin son aus England, der Samstag mit Sohn und zwei Töchtern ohne Führer die 3400 Meter hohe Spitze des großen Veivisi (?) am Arolla-gletscher erklimmen wollte, ist sammt seinen Kindern abgestürzt. Alle vier Personen fanden den Tod. Die schweizerischen Behörden haben die Leichen der Verunglückten bergen lassen. — Aus Neichenau meldet man gleichfalls vom 29. August: Ein Wiener Tourist Namens Adolf Veck, der in Kuglers Gasthans im Neisthal Aufenthalt genommen hatte, bestieg gestern früh die Nax mit dem Vorsatze, dasGaisloch zu travcrsieren. Als er zur späten Abendstunde noch nicht zurückgekehrt war, machten sich der Obmann der Section Reichenau des deutschen nnd österreichischen Alpenvereins, Lehrer Steiger, gemeinsam mit dem Wirte und noch zwei bergtundigen Männern auf, um den vermissten Touristen zu suchen. Sie hörten Hilferufe, und es gelang ihnen endlich, Beck an einer vollständig unzugänglichen Stelle zu finden, so dass man Mühe hatte, ihn hervorzuholen. Beck hatte sich verstiegen und musste die ganze Nacht unter Lebensgefahr im Gaisloch übernachten. Merkwürdigerweise tan» er ohne jede Verletzung davon. Er wurde zu Kugler gebracht und hat sich auch schon vollständig erholt. — (Die erste Depesche durch den Atlantischen Ocean.) Vierzig Jahre waren am letzten Montag vergangen, seitdem die erste Depesche durch den Atlantischen Ocean geschickt wurde. Das britische Schiff «Agamemnon» hatte das amerikanische Schiff «Niagara» am 29. Juli 1858 mitteu im Ocean getroffen und die beiden Kabclenden, welche diese Schiffe mit sich führten, wurden vereinigt. Am 22. August tele- graphierte die Königin Victoria dem Präsident^.! Das neue Kabel aber hielt nur vierzehn Tagc^ ^ es und verschwand in der Tiefe. Erst 1^^' den» «Great Eastern» ein haltbares Kabel Atlantischen Ocean zu legen. ^' — (Was man verraucht.) EbM"' ^ Gold ist der Rauch der Cigarre nur Chin"". ^ französische Finanzministcr hat 323 Milll^' -an die Realität von Rauch nnd Gold zu g>° !," viel Millionen Francs hat nämlich, nach /^ Kosten, das Tabaksmonopol im Jahre 189« ^ zösischen Staatsschätze eingebracht. Die ^.^iF rühren her von dem Verkaufe von 37 ^ ., ^ gramm Tabak, Cigarren, Cigaretten, SchnuPI' h? tabal und anderen Abarten. Durchschnittlich ^.,/ Consument 10 63 Francs für ein Kilogramm .Z: In Frankreich raucht jedermann nur 96? ^ Jahr, die Schweizer, die mit Unrecht als g"p ^< verschrien sind, verrauchen sogar nur je " <^ Der Rauchrecord wird gegenwärtig von den V . i gehalten: sie erreichen die achtunggebietende ,-/ 3400 Gramm pro Kopf oder pro Mund, lvc>" ^ l genauer ausdrücken will. Die schwächsten ^ ^ Welt sind — wer würde das glauben? "^ .^ a»i, Ja, die Spanier, die Cuba besaßen und day ^ i^ besten «puro». der Welt. Sie rauchen " D!' Gramm pro Jahr, aber sie ziehen die " Quantität vor. ^ - <, e) ^ — (Der Schutz gegen die ö' ?^ essant dürfte es sei», einige Beobachtungen . ^ zustellen, wie die Bewohner der verschiedenste" ^, gegenden sich während der heißesten Iahresze» ^^ Einflüsse der Witterung zu schützen suche"/ ^ Schilderungen Reisender sind es hauptsächu^ ^^ des Ostens, die es in geradezu staunenswerter^^ stehen, das Unmöglichste möglich zu machen, ^t^ See- und Meeresnfern märchenhafte Zauberp „^ die derart mit marmornen Springbrunnen ^ sind, dass der glückliche Besitzer eines M^ ^ Palastes im Innern desselben nichts vo" ve ^ Hitze seines Landes merkt. Während die ,^te»^ Engländer, überhaupt die Bewohner der 9^M>A die oft unmäßige Hitze ihres Sommers l» <^ und Transpiration ertragen müsse» und in« ^z Falle die Nähe des Meeres aufsuchen kö'"^ P, weise Kühlung in den salzigen Fluten zu,<"'^schi^ Asiate in der sinnreichsten Art und auf ^, <.^l». Weise die Aufgabe gelöst, den Ei'«"^,^ glühenden Sonnenstrahlen zu entgehen. Der ^ hat zum Beispiel seine versenkbaren Zi"""' " ^ . vermag. Dieser gläserne Palast ist ' "mi!,^ gerichtet, dass er auf dem Wasser B'"« ^ auch jederzeit in die Tiefe desselben "eN hii»!^ kann. Gewöhnlich schaukeln sich diese WM^^ lange es nicht zn warm ist, auf den blaue" ^ herrlich gelegenen Niris-Sees, sobald die ^'^ fängt, unerträglich zu werden, zieht sich ^stci^' werte Besitzer in das Innere seines Seep" .^L, und lässt diesen unbesorgt ill das fe"^^^« Reich der Nixen hinabsinken. Natürlich sind "^F^ getroffen, durch die den unterseeisches ^ wasserdichten Räumen reichlich frische ^ M"^ wird, auch ist für küstliche Speisen und ^^ tränke in Ueberfluss gesorgt. Eine förml^ gt.A hat der Seepalast des Fürsten von Agra " ^^ herrliche Glashaus, das sich auf derbreite^^ Schwielige, rauhe Hände. Eilt langer, schmaler, schwarzrußiger Raum mit funkenflicgenden Feueressen, rafseluden Transmissionen, Ambossen, Schlagkolben, eisernen Drehbänken, Kohlcn-kasten, krummgebogenen Feuerspießen, Eisenbarren, herumliegendem Handwerkszeug — und zahlreichen, von Kohlendampf geschwärzten Arbeitern mit aufgestreiften Hemdärmeln und lederharten Händen. Und dann das aus der feuersprühenden Esse hervorgezogene glühende Eisenstück, herbeigeschleppt von jungen Handlangern, die es, ihre Muskeln dehnend, aus den Amboss schieben, und andere zwei, von denen einer den spitzen Bohrer auf die rothbrennende Fläche presst, während der Meisterschmied mit den Händen eines Riesen uud den Kräften eines Herkules den Hammer emporschwingt und ihn mit einer Wucht uiedersausen lässt, dass die Glühmasse wie weiches Brot zurückklafft. Und so fort und so fort, rasch, damit die Abkühlung nicht zu weit fortschreitet. Und mit denselben Händen, die sich in weiche Liebeshände verwandelt haben, hebt er in dem kleinen, niedrigen Gemache seinen Säugling aus der Wiege und lässt das jauchzende Ding in der Luft tanzen, während das vordem kühn-trotzige Auge jetzt fo mild und zärtlich, ^ saust und liebevoll drcinfchaut wie das große, gütige Aua/> Gottes. I)er Grautn von? Kolde. Roman von vrmanos Gandor. (92. Fortsetzung.) Trotz ihrer vielen schlechten Eigenschaften hatte sie aber Respect und Hochachtung für andere lautere Charaktere. Vielleicht hätte sie doch noch in die Bahnen äußerer und innerer Pflichterfüllung eingelenkt, wenn sie mit unbedingter Hochachtung zu ihrem Manne hätte emporsehen können. Da sie das nicht konnte, hatte sie jeden moralischen Halt verloren. Seit längerer Zeit verkehrte ein enorm reicher Engländer, Mr. William Valmore, viel in ihrem Hause. Der baumlange, rothhaarigc, auffallend hässliche Sohn Albions war früher öfter in Ostende mit ihr zusammengetroffen. Eliza hatte ihn dort kennen gelernt und seine Huldigungen mit der Miene einer Königin entgegengenommen, ohne auch uur im entferntesten den Gedanken, jemals in nähere Beziehungen zu ihm zu treten, an sich herankommen zu lassen. Jetzt lagen die Sachen aber ganz anders. Als Mr. Balmore eines Tages wieder in ihren Salons austauchte und es ziemlich unverblümt durchblicken ließ, dass ihm Frau Eliza Bartholdy noch genau ebenso theuer sei, wie ehemals Fräulein Eliza Ho-finger, da fiel es ihr ein, wie thöricht sie gewesen war, als sie damals in Ostende seine Annäherungen so kurz abgewiesen hatte. Dem würde sie ihre Freiheit wenigstens nicht umsonst verkauft haben; den Mann hätte W!_______ HM'" Ü sie mit etwas gutem Willen beherrschen UN" ^ Wünschen gefügig machen können. ^a^/ 5 Er begann ihr wieder den Hof ö" ^l^ sie ermuthigte ihn diesmal durch entgcu ^ ^ Koketterie. Als er ihr einmal während cw , ^,, töto-H-Ms in ihrem Boudoir seine nocy.^ ^ verminderte Liebe gestand, wies sie ihn ' ^ i zurück, sondern gab ihm zu, dass sie, w^' ^'i' Macht läge, geru die Kctteu ihrer 3> l> sprenge. Mit jenem Zugeständnis aber l , „> Schritt gethan. Robert Hellmut, der sow"^i, Balmore, als mit Frau Eliza befreundet g, eine Art Vermittlerrolle zwischen belde"^ ^ hatte eine Zeitlang Frau Eliza Bartho^ ^ ^ Cour geschnitten und es schmeichelte ihn'^B , Frau gefällig sein und sich ihr unentvev ^ zu können. .^ U^ Eliza wühlte gedankenlos zwischen " ^d^ > — lauter unquittierte Rechnungen von ^t^, Juwelieren, Delicatesseugeschäften, dcreu ^ .^, längst von ihrem Manne erhalten, die 1' ^ ^ weitig verausgabt hatte und deren Vezay ,f noch weitab in dunkler Ferne lag. ^ B ^ «Was liegt mir daran?» sagte !" F selber. «Ich mache ein Ende!» <„sal)l?,^ Sie schellte nach ihrer Zofe, und vc> 'D ihr vom nächsten Droschtenstandplatz "" l besorgen. ^ ^Z5 Ieiwna Nr. 198. 1593 I Member ,»9«. ^">ern si ,' ^ "^^ "ur äußerlich, sondern auch ^berhas, n'^"^' ausgestattet, dass man sich von MC i ^ desselben kaum einen Begriff machen ^,i,^^^a sucht man Schuh vor der Hitze in den I ^terial ! ^'"en». ^iese sind aus gewöhnlichem " huher l ^ "'b ähnlich wie Secstege, aber Äiisse.- ""' den, Wasserspiegel schwebend, in See 'l'chlühlm^^aut. Natürlich ist auch in diesen Me i^'^aumcn für geeignete Speisen und kalte ^ auf N ^^°^t. Auf den Sunda-Inscln, Haupt-^ der ?"' ^"^>"' ^ie Bewohner die Zeit "' ^ss sl «!!^" ^^ dadurch erträglicher zu ge-^hen >le stch in oder vielmehr auf ihre Seedürfer -Aen^f''^ bestehen aus kleinen, bequem ein-, l>er ^ s?""' die in beträchtlicher Anzahl nebenan eibai^ s "' inmitten eines Sees eingerammten '" Frankreich.) '^'chen Nn s" ^"^"u besteht in Bussang in den ^le ^^°^en das von dem Dichter Pottecher 'fieiew z. s ^" ^«upls, das jeden Sommer "»rig«« ^,?'"^ "lle Reihe von Vorstellungen gibt. ''HtZsckw^ ^fielen die Aufführungen des alten 1" ^m^ '^^ ^ ^^» so sehr, dass sie ,'"schast ^ " Wiederholt wurden. Eine neue Er- '"'ÄusA??' ^" h"t die Bretagne zu ver- ' t>er b^ ,^'s des in Morlaix abgehaltenen Con- " T)°rfe?^" Union wurde in dem nahe gc- ^n G,f ^ean das mittelalterliche Mysterium ,f^ ael>v? "°" bm dortigen Landlcutcn zur ' und di.. n c ^^' Vorrichtungen waren äußerst 7 stehen ,, "l^u Zuschauer mussten auf den Sitz- >e» ^1"' ""as zu sehen. Dennoch machte das ? lind des g d^ ^ "°^ "ber die volksthümliche Neu- "^» alt.,!' «?'! "'"" llnbekannten Verfasser her» ^"llni ^//^"^"mlicher Aberglaube.) °dtr n,:,1"" beschäftigten Zimmerleuten, die alle bcheht ^,°" den Gefahren der Bühne ausgesetzt ^lnlich i,6""z eigenthümlicher Aberglaube. Sie 7/"l Theat° " ^" Vertilgung der Ratten und "' nicht ^"^"^ ^"ben ihre.Schutzgeister. lliireH/, ."^ ^ren Lieblingen auch nur das ') ^em '"^'lährt. Da nun aber Katzen nicht ^'. so.^ U "on Mäusen und Ratten sich nütz- ?"'Mges ^ bekanntlich auch durch ihr nicht '3^ dic ^emen auf der Bühne während der '» ^ kön,,^ "^""^ ^^ Publicunls fchr be- ^^Uge,^ ^.^' ^ man an verschiedenen Theatern «Uch abzuschaffen und sich ^ ^rsuch/^"eln zu behelfen. Doch scheiterten > ^?ter s^ N" der Anhänglichkeit der Katzen an ^ lich il'r."^" Findigkeit der Bühnenzimmer- ,' ^"ssten W ^"bgcister durch allerlei Kniffe zu ^i^WbraH/ s r ""^le sie noch so weit vom ^. " sie «ck,^ "^ "^ am nächsten Vorstcllungs- llhe» ^'" <2ck?^'^^ pünktlichst ein und spielten ^"terteit d.3" ^ Regisseurs und zur un- M.lEech/^PMicums. ;!,? ^Millionen Sammler.) Ein lF'kurzer H, "ne interessante Entdeckung ge-'ztn ^'ti'nes.^" ^""^c in Frankreich eine Emission ^ N landet siH e" veranstaltet. Von diesen neuen <>,«")". ^ """ "lch nicht eine einzige mehr ^"Hlägt . ""W ,^cht weniger als 6 Millionen ^nsnch. Wohin find diese 6 Mil- lionen Münzen gelangt? Einfach in die Hände von Sammlern. Es scheint also sechs Millionen Personen zu geben, die es interessant gefunden haben, ein 10-Centimes-Stück aufzubewahren. — (Statistik des Giftgenusses.) A. E. Alfthan und G. Gerland haben eine Studie über die verfchiedcueu Arten und die Verbreitung der narkotischen Genussmittel angestellt, aus welcher zu ersehen ist, dass das Bedürfnis sich mittelst gifthaltiger Stoffe ill einen Bcrauschungs- oder Aetäubungszustand zu versetzen, dnrch-aus tein Merkmal der nervösen Culturvölter ist, sondern den Naturvölkern ebenso unentbehrlich ist. Außer Wein, Bier, Brantwcin, Kaffee, Cacao, Tabak, von welch letzterem in Europa und in den nordamerikanischen Staaten allein jährlich 420 Millionen Kilogramm verbraucht werden, kommen hauptsächlich folgende Stoffe in Betracht, welche gegessen, getrunken, geraucht oder gekaut werden: Arsenik, welcher in Niederüsterreich, Steiermark und Nordungarn genossen wird. Opium, ein aus den unreifen Kapseln des Mohns fließender und an der Luft getrockneter Milchsast, wird theils in Pillenform gefchluckt wie in der Türlei und deren asiatischen Provinzen, oder gerancht wie in Indien. Haschisch, aus dem Kraut einer Hanfart erzeugt, wird in Afrika und Südafien geraucht oder geschluckt als stark wirkendes Berauschungsmittel; gegenwärtig werden seine Anhänger auf 200 Millionen ge-fchätzt. Betel, bereitet aus den Blättern der ostindischen Aetelpflanze mit gebranntem Kalk, ist in Asien, Indien, China, Madagaskar als Kaumittel verbreitet. Guarana, eine chocoladeähnliche Pasta, am Amazonenstrome als Reizmittel stark gebräuchlich. Kaht ist ein schlafverscheuchendes Genussmittel, in Abessinien sogar beim Heere eingeführt, Kava, der gegohrene Saft von Gift-wurzeln, welcher in Polynesien und Hawal die Wilden in den sinnlofestcn leidenschaftlichen Zustand versetzt. Kola, eilt aus den Kolanüssen bereitetes schlafraubendes Mittel, das ill Westafrika gekaut wird. Koka gilt bei den Indianern in Peru und in Chile als Mittel, das Nahrungsbedürfnis aufzuheben, ist also von rein gutartiger Wirkung. Tonga ist ein Trunk aus den Früchten des rothen Stechapfels, der von den Indianern und Spaniern in Südamerika in großen Mengen genossen wird und in einen wahren Wuthzustand versetzt; Hieher gehört auch der Fliegenschwamm, durch welchen die Kamtschadalen sich in eine schwelgerische Stimmung zu bringen wissen. — (Eine Selbstmördergasse.) Die New-yorker Zeitungen lenken die Aufmerksamkeit der Behörden jetzt wieder einmal auf eine ganz besondere Straße, deren Bewohner einer wahrhaftigen Selbstmoromanie unterliegen sollen. Diese Straße führt den harmlosen Namen «Third Street» (Dritte Straße), ist aber der Polizei nur noch unter der unheimlichen Bezeichnung «Selbstmördergasse» bekannt. Ucbermäßig hohe, düstere Mietskasernen stehen hier eine neben der anderen und sind vom Erdgeschosse bis zu den Mansardenstübchen mit Ausländern: Deutschen, Ungarn, Italienern und Russen, bewohnt. Diese Leute, Frauen sowohl wie Männer, arbeiten in den großen Schneiderwerkstätten oder Cigarrenfabriken Ncwyorks, wo sie zwar einen ganz guten Verdienst haben, sich aber sehr anstrengen müssen. Unter diesen Fremden in der amerikanischen Hauptstadt herrscht nun eine wahre Selbstmordseuche. Die Männer todten sich, weil sie infolge des starken Alkoholgenusses sehr häusig an momentaner Geistesstörung leiden, und die Frauen machen ihrem freudelosen Dasein in der Fremde eilt Eude, weil sie überarbeitet, krank oder verlassen sind. ^^^üllt " ^/'' verließ Frau Eliza, in ' ^^^"sche^'fb Uef verschleiert, das Haus. .' X" ""^befahl sie, bis zur Ecke der C-straße MZ°^ ^"'^ Rückkehr auf sie zu ^lhr ^" C-straße halte sie nur wenige ^ch»s beerte sie, ehe sie das Vestibül des '^H /es vM,"' Sie war sich des Wagnisses ' ?"l, .lU'. thrust. Dann aber flog sie rasth, ^ i!?'üch^ "Entschluss zu bereuen, die Treppi !^h ^lchlossAwblick, in welchem die Thür . O^^n^tm Händen eilte er '. X^Ahe EZrau;. rief er. «Welche Ueber-^ ^^ddZatz^ silr mich! . <^l b" ^" ° lagen Sie mir, dafs Sie ^ mir die Wonne ,f '^ > k ' '"Ute l^s'" sind nicht sehr bescheiden, ^'?^llza lächelnd indem sie ihren t ^hl. ^" gleiten lieh und sich setzte. "^Hc ^,^^ ^ vW mir ist, Sie aufzusuchen. Wusste man es, wie würden die guten Seelen wieder einmal die Hände über dem Kopf zufammenschlagen und sich entrüsten!» «Sie stehen über dem Gerede solcher Menschen, Mylady,» entgegnete der Engländer mit Pathos, indem er sich etwas vornüber beugte, eiue Haltung, die seiner überschlauten Figur etwas Groteskes gab. Eliza aber achtete nicht auf ihn. «Ich komme, um mir in einer ernsten Angelegenheit Ihren Rath zu erbitten, Mr. Valmore,' fagte sie. «Ich bin des Lebens im Haufe meines Mannes überdrüfsig — es muss ein Ende gemacht wer den!» William Valmore ergriff die Hand feiner schönen Freundin und küsste diese. «So folgen Sie mir, Eliza!» flüsterte er. «Sie wiffen, wie glühend ich Sie liebe und dass ich mein ganzes Leben und alles, was ich besitze, Ihnen jeder--zeit zu Füßen lege. Folgen Sie mir nach England!» «Das wäre das Thörichste, was ich beginnen könnte!» unterbrach Eliza ihn unwillig. «Damit würde ich den Leuten sofort Gelegenheit geben, den Stab über mich zu brechen. Man würde meine Flucht mit Ihnen als Ehebruch darstellen; ich wäre zeitlebens coinprumittiert und wenn wir uns nach Beendigung des Processes heirateten, würde es uns doch schwer fallen, je wieder in der guten Gefellschaft festen Fuß zu fassen. Nein, wir müssen im Gegentheil von heute an vorläufig jeden Verkehr abbrechen. Selbst Briefe dürfen wir nicht miteinander wechseln.» (Foltlehuug folgt.) Die ersteren erschießen sich in den meisten Fällen, die letzteren nehmen irgend ein furchtbares Gift, wie Pariser Grün oder Carbolsäure. Durchschnittlich beschließen in der Third Street jährlich 300 Menschen freiwillig ihr Leben. Von diesen 300 Fällen ereignen sich etwa 200 allein während des Sommers, und zwar wird der Höhepunkt im August erreicht. Im vergangenen Jahre wurden in diesem Monate an manchen Tagen nicht weniger als zwanzig Selbstmörder in das Hospital gebracht. Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (Kaiserfest in Stein.) Die Stadtgemeinde Stein veranstaltet im Vereine mit der Bürger-corporation und der Bezirksvorschusscasse und unter Mitwirkung aller dortigen Vereine am 3. und 4. September ein Kaiserfest, deffen Neinerträgnis zu Gunsten der armen Schuljugend verwendet werden wird. Die Feierlichkeiten nehmen Samstag durch einen Fackelzug ihren Anfang; am Sonntag werden sich unter anderem nach einer solennen Messe verschiedene Deputationen bei der Bczirls-hauptmannschaft behufs einer Ergebenheitskundgebung ein-finden. Nachmittags findet eine Bewirtung der Stadt-armen, fodann eine Uebung der Feuerwehr am Haupt-platze und um halb 5 Uhr ein Concert des Gesangs-vereines «Lira» im Hotelgarten Fischer statt. Eintrittsgrbür zum Concerte 20 kr., Familientarte 50 kr. — (Kaiser fest in Gurkfeld.) Zum Berichte über das Kaiferfest ill Gurkfeld erhalten wir noch folgende Nachtragsmeldung: Besonders geschmackvoll war auch die Bezirkshauptmannschaft decoriert. Die Decoration wurde vo»l dem Amtschef und dessen Gemahlin persönlich geleitet und unter eifriger Mithilfe der beiden Commissäre durchgeführt. — (Aus dem Vereins leben.) Zur Feier des Negierungsjubiläums Seiner Majestät des Kaisers veranstaltet der Gesangverein «Zvon» in St. Martin bei Littai ani 7. und 8. September sein Fahnenweihfest, mit welchem auch eiu Concert mit reich-haltigem Programm verbunden sein wird. — Eiue ähn-liche Feier wird, einen» uns zugekommenen Programme zufolge, auch seitens des flovenischen christlich - socialen Verbandes in Laibach am 17. und 18. September begangen werden. — (Staats-Subvention.) Einer uns zugehenden Mittheilung zufolge hat das l. t. Ackerbau-Ministerium zu den Mehrauslagen per 1412 ft. 75 kr., betreffend die Entwässernngsarbeiten in den Thälern von Nacna und Leutfch, drei Fünftel, d. i. den Betrag voll «47 ft. 65 kr., aus dem staatlichen Meliorationsfondc bewilligt. —o. — (Ernennung.) Der bei der k. k. Verg-oirection in Idria in Verwendung stehende Kanzlist Herr Johann Tusar wurde zum Kanzlei-Official ernannt. — (Personalnachricht.) Herr Anton Kaspret, Professor am I. Staatsgymnafium in Graz, wurde voll der historischen Commission in Wien mit der Durchsicht und Aufnahme jener Archivalien des landschaftlichen Archivs betrant, welche sich ans die Geschichte des Habs-burgcrreiches vom Jahre 1526 an beziehen. Herr Professor Kaspret ist derzeit in Laibach mit der Durchsicht der im Landesmufeum befindlichen Archivalien beschäftigt. — (Al'terthümliche Funde.) Ueber Auftrag des lrainischen Lanocsausschusses hat der Musealbeamte Herr Ferdinand Schnlz nahe bei Seisenberg sieben alterthümliche Gräber aufgedeckt, worin verschiedeue Objecte, wie Töpfe, Urnen, Armbänder, Fibeln lc. gefunden wurden. In diesen Gräbern, von denen das eine mit einer 60 om hohen Steinmauer umgeben war, dürften römische Soldaten bestattet worden sein. — (Ehrung.) Die Citalnica in Waitsch hat Herrn kais. Rath Murnik ob dessen Verdienste um diesen Verein zu ihrem erstell Ehrenmitglied«: ernannt. — (Ausstellung von dampfPflügenoen Maschinen inTurin.) Aus Anlass der nationalen Ausstellung in Turin 1898 findet in der Zeit vom 15. September bis 15. October 1898 in Turin eine internationale Concurrenz für dampfpflügende Apparate und Mafchinen statt, an welcher fowohl einheimische als ausländische Erfinder, Fabrikanten und Agenten theilnehmen können. Die näheren Bestimmungen sind aus dem Handelsministerial-Erlasfe vom 2«. August 1808 zu entnehmeil, der in der Kanzlei der Handels- und Ge.uerbe-lammer in Laibach eingesehen werden kann. — (Lebens ret tung.) Am 28. v. M. nachmittags badeten mehrere Kinder aus Domschale, politischer Bezirk Stein, im Feistritzstuss nnter dein Mühlwehr des Johann Iuuan in Ober < Domschale. Hiebei gerieth der achtjährige Vincenz Pavlic, Sohn des Kaischlers Valentin Pavlic in Ober-Domschale, in eine beiläufig einen Meter tiefe Stelle, verschwand unter dem Wasser und wäre sicherlich ertrunken, wenn ihn der zufällig anwesende siebzehnjährige Kaischlerssohn Michael Ticar aus Podrecje nicht rechtzeitig aus dem Wasser gezogen hätte. —r. — (Erdbeben.) Man schreibt uns aus Littai unter dem 31. August: Gestern, Dienstag nachts um l i Uhr 40 Minuten verspürte man in Littai und in Grazdorj ein Beben, welches jedoch stärker verlies als Laibacher Heituna Nr. 198. 1594 i Sevtembtt l^> jenes in der Nacht von: verflossenen Montag. Die Personen, welche noch wachten, erklären übereinstimmend, dass der Stoß wie jener vom 22. v. M. sich in ver-ticaler Richtung bewegte. Ein Schaden ist nicht zn verzeichnen. — (Ausstellungsdiplome und -Medaillen.) Se. Excellenz der Herr Ackerbauminister Freiherr v. Käst hat in Erwägung, dass die Ehrendiplome und Medaillen, welche vom k. t. Ackerlianministerium für die hervorragendsten landwirtschaftlichen Leistungen bei der Jubiläumsausstellung in Wien in Aussicht gestellt wurden, in einer dem hohen Anlasse der Ausstellung entsprechenden Weise ausgeführt werden sollen, deren Herstellung ersten vaterländischen Kunstlrästen übertragen. Das Ehren-diplom wurde vom Professor von Myrbach bereits fertiggestellt, während der Guss der großen Medaille, die nach einem Entwürfe des Malers Konopa im Atelier des Directors Scharff angefertigt wurde, in den nächsten Tagen beginnen soll. — (Telegraphenverkehr nach Porto-Rico.) Telegramme für alle Stationen auf Porto-Rico find zuläfsig, jedoch (außer für San Juan und Ponce) nur auf Gefahr des Absenders. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im zweiten Quartale des heurigen Jahres wurden im politischen Bezirke Rudolfswert (48.346 Einwohner) 51 Ehen geschlossen und 365 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich auf 265, welche sich nach den» Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 15, im ersten Jahre 49, bis zu 5 Jahren 90, von 5 bis zu 15 Jahren 20, von 15 bis zu 30 Jahren 15, von 30 bis zu 50 Jahren 30, von 50 bis zu 70 Jahren 51, über 70 Jahre 59. Todesursachen waren: bei 8 angeborene Lebensschwäche, bei 42 Tuberculose, bei 23 Lungenentzündung, bei 26 Diphtheritis, bei 13 Keuchhusten, bei 3 Scharlach, bei 3 Masern, bei 4 Typhus, bei 2 Dysenterie, bei 5 andere Infections-krantheiten, bei 5 Gehirnfchlagflufs, bei 2 organischer Herzfehler, bei 5 bösartige Neubildungen, bei allen - übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 5 Personen (2 durch Sturz, 2 infolge erlittener Brand- ^ wunden, 1 dnrch Zufall erfchofsen). Ein Selbstmord, Mord oder Todtschlag ereignete sich nicht. —o. — (An Brandwunden gestorben.) Der Sohn des Gemeindevorstehers in Freithof Alois Zabret und der Besitzer Franz Luskovec von ebenda ver- , anftaltcten, als Johann Zabret von Freithof zum Gemeindevorsteher von Predassel wiedergewählt wurde, auf dem Felde in Freithof ein Pöllerschießen. Dieselben hatten nur einen Pöller des Luskovec zur Verfügung. Durch wiederholtes schnelles Schießen wurde dieser Püller derart erwärmt, dass er, während ihn Luskovec lud, losgieng. Dabei entzündete sich das Pulver, welches Alois Zabret in der Nähe des Pullers in einem Topfe und im Hemde am bloßen Leibe aufbewahrt hatte, uud verletzte Zabret au verschiedenen Körperstellen derart, dass derselbe am 18. August seinen Wunden erlag. Zabret wäre gewiss an Ort und Stelle verbrannt, wenn er nicht in ein daselbst befindliches Wasser gesprungen wäre. Die Schuld an dieser Verlctzmlg trägt der erwähnte Luslovec, da er in den heißen Pöller Pulver einschütten ließ. Ueher den Fall werden die gerichtlichen Erhebungen gepflogen. 1. * (Gewaltthätiger Excess.) Am 29. v. M. gegen halb 2 Uhr früh erstatteten mehrere Burschen der eben in Bischosiact patrouillierenden Gendarmerie die Anzeige, dass sie kurz vorher in der zum Nonnenkloster führenden Gasse von einigen unbekannten Burschen mit Steinen beworfen worden seien. Die Gendarmerie-Patrouille, bestehend aus dem Titular-Wachtmeister Steftec und den Titular-Posteuführeru Krajöel und Debevc, »nachte sich auf den Weg zum Thatorte, woselbst sie, taun» angelangt, ebenfalls mit zahlreichen Steinwürfen empfangen wurde. Hiebei wurde der voranschrcitcndc Titular-Wachtmeister Stepec an den Füßen getroffen, jedoch nicht verletzt. Die Burschen, es waren dcren zwei, flüchteten sich vor der sie verfolgenden Patrouille in das im Umbau begriffene Nonnenkloster und erneuerten ihre gewaltthätigen Angriffe vom ersten Stockwerke des Gebäudes aus, insbesondere gegen Stepec, der eben beim Baugerüste eingetroffen war. Dabei wurde nnn der Titular-Wacht-meister durch eineu Ziegel derart an der rechten Kopfseite getroffen, dass er blutete und auf einen Augenblick betäubt war. Da die Burschen trotz wiederholter mit der Androhung des Waffengebrauches verknüpften Ermahnung das Steinwcrfen fortfetzten, feuerte Titular-Wachtmeister auf jenen Burschen, der gerade im Begriffe stand, abermals einen Stein gegen ihn zu schleudern. Nach dem Schusse, durch den jedoch niemand getroffen wurde, stellten die Burschen ihre Angriffe ein und verbargen sich in das Innere dcs Gebäudes. Uni nun das Gebäude behufs Festnahme der Burschen mit Aussicht auf Erfolg durchsuchen und dieselben am Entweichen verhindern zu können, hat Stepec unter Zurücklassung der vorerwähnten beiden Titular - Postcn-sülMr, welche das Gebäude zu bewachen hatten, pcr^ulich nnl die Bcistellung einer Assistenz von dem in Äi^chostack maniwricrcndnl k. t. 5. Landwchr-Iilsan-lcncrrgunent ang^uchl, welche vom ÄereUschaftscomman-dcmlcu Corporal Johann PcreM dvr 8. Comvagme in der Stärke von 22 Mann der Gendarmerie bereitwilligst zur Verfügung gestellt wurde. Dieselbe besetzte das Gebäude, während sich die Gendarmerie-Patrouille an die Durchsuchung desselben machte. Nach längerem Suchen tonnten die beiden Attentäter festgenommen werden. Dieselben wurden samml den als corpora, äelioti dienenden 23 Ziegelsteinen dem k. t. Bezirksgerichte übergeben. Die Verletzung des Wachtmeisters ist laut ärztlichen Pareres eiue leichte, dürfte aber doch voraussichtlich eine achttägige Dienstesuntanglichteit nach sich ziehen. —r. — (Lebensrettung.) Wie uns mitgetheilt wird, ist am 25. v. M. nachmittags der zehnjährige Knabe Franz Kenda aus Zalilog, politischer Bezirk Krainburg, beim Baden im Zeicrflusse auf eine anderthalb Meter tiefe Stelle gekommen und als des Schwim-mens unkundig, untergegangen. Auf die Hilferufe einer Frauensperson, welche dies mitangesehen hatte, kam der mit dem Grasmähen beschäftigte Primus Medizevec aus Zalilog eilends herbei, sprang sofort ins Wasser und rettete den genannten Knaben mit großer Mühe aus augenscheinlicher Todesgefahr. —o. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 29. auf den 30. v. M. wurden zwei Verhaftungen vorgenommen, und zwar eine wegen Unterstandslosigkeit und Trunkenheit und eine wegen Vergehens nach ^ 45 des Wehrgesetzes. Johann Samida, Taglöhner aus Pogorelc, politischer Bezirk Rubolfswert, wurde nämlich wegen versuchter unbefugter Auswanderung nach Amerika vor Erfüllung der 'Militärdienstpflicht hierorts angehalten und dem k. t. Landesgerichte eingeliefert. —r. — (Von den Alpen Hütten.) In der verflossenen Woche (vom 22. bis einfchließlich 28. August) wurde die Zoishütte vou 4, das Deschmannhans von 16 Touristen besucht. Das Wetter war vorwiegend schön; am 29. August aber gab es einen großen Sturm mit Regen und Schnee auf der Grintovc-Spitze. Merarisches. Von Zell am See nach Kr im ml. (Pinz-gauer Localbahn.) Von R. von Freisauff, Verlag der »Fremden-Zeitung», Salzburg. — Ueber diefes Werkcheu fchreibt eiuer unferer bekanntesten Literate»: Man muss nicht gerade Lohnkutscher, man kann auch Berufskritiker sein — ich bin es nicht — um jeder Erschließung eines abgelegenen Gebirgsthales durch eiuc neue Eisenbahn mit berechtigtein Misstrauen und gemischten Gefühlen entgcgenzufehen. Noch schrillt der erste Locomotivpsiff nicht durch die bisher weltabgeschiedene Einsamkeit und schreckt Eichhörnchen und Rehe aus idyllischer Ruhe, noch hat der erste Zug die Beförderung von Paffagieren dem alten Rosselenker nicht abgenommen und schon ergießt sich ein immer stärker werdender Strom von «einschlägiger Literatur» ins Land. Führer und Handbücher in unübersehbarer Menge tauchen auf und jeder Spatenstich in das moosüberzogene Erdreich wirft ein frifches Reifewerk, einen neuen erläuternden «Plan der Strecke» auf des Beurtheilers Tisch, die beide mtter der Last ächzen und stöhnen. So wenig Korn und so viel Spreu! Trifft man aber einmal auf eine wirklich gute uud originelle Arbeit in dem Genre, fo freut man sich darüber auch desto mehr; diese Freude habe ich nun an dem vorliegenden Werkchen erlebt uud bin überzeugt, dass eiue große Anzahl Leser meine Ansicht darüber theilen wird. Es ist weit entfernt davon, aus «fabriksmäßigen Phrasen des Rcisebeschreibers» mühsam zusammengestöppelt zu seiu, sondern aus jeder Zeile leuchtet die liebevollste Hingabc zur Sache, die gründlichste Beherrschung dcs Materiales heraus. Des bekannten trockenen Tones satt, weih R. v. Freisauff nicht nur farbenprächtig, doch naturgetreu zu fchildcrn, fondern er verbrämt feinen Stoss noch mit allerlei kleinen willkommenen Zuthatcu, mit Sagen, Sprücheu uud Märlein, mit netten Original-Illustrationen und einer Karte von F. Kulstrunt, welche freundliches Interesse im Lescr wach-rufen und ihn ganz vergessen lassen, dass er eigentlich doch nur einen «Führer» durch eine allerdings wundervolle Gegend in der Hand hält; das Ganze liest sich wie eine spannende Erzählung. Möge der wohlverdiente Erfolg dcs Büchleins nicht ausbleiben uud alles Glück, das ich ihm wünsche, es auf feiucm Wege begleiten! Alles in dieser Rubrik Besprochene kann durch die hiesige Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr ' Paris, 31. August. In MspH^ Verhaftung Henrys bezeichnen die «"'' ^ lichen Journale, namentlich die «Äuro^' ^ -Rappel., die Revision des Dreyfusprocej!^ ^V als unvermeidlich und verlangen die u ^ > Picquarts. Der < Figaro» fagt', es ^ ^ tapferen französischen Armee bei der Kundc ^ Frevel Schmerz und Trauer bemächNge". ^ radicale Blätter sprechen die Hoffnung "^ ,L minister Cavaignac werde nunmehr ^ ^ ^ Irrthum einges'tehen uud erklären, da^ ^ Argumente gegen die Revision als wchllii haben. ^.lZ Paris, 31. August. Die «AgenceH"^ aus besonderer, nicht officieller Quelle, da^"' ^ Cavaiguac seit der Uebernahme seines H^>,i" einen Officier beauftragt habe, die DreyfU"' ,,ji l, für Stück durchzufehcn. Schon am "- ^, ^, deckte diefer Officier eine Fälfchung, ^ ^Ü dem Minister aber erst gestern mit, a^ ^' Paris zurückgekehrt war. Kriegsmimsw ^ ließ Henry durch General Gonse holen " ^ > ihn in Gegenwart der Generale M,6 > Äoisdeffre. Als das betreffende SaM^,! Obersten Henry vorgewiesen wurde, ^! anfangs, dafs es echt fei. Auf den " ,^ das fragliche Schriftstück im VerM") ^> anderen Schriftstücken gewisse UnterM" ,^,' gab der Oberst zu, dafs ihm das S^,, i- ^ vollständig zugekommeu sei uud dass .. >'l,', ,^ Satz hiuzugeschriebeu habe. Schließlich ^i! , ^ Oestäudnis ab, dass er das ganze ^ ^ ^ ^ fabriciert habe. Darauf wurde cr "^.lM ^ ^ Mont Valerien abgeführt. Man verstch^'^ ^ zcugung dcs Kriegsministers Cavaignac ^M^ ,^ des Dreyfus fei durch diefe aufgedecktes .,^>,, ^ im geringsten erschüttert. Er sei jedoch "'^ ^,, ^ Schuldigen, welches auch immer ihr ^,., ^ Stellung fei, zu treffen. Mau glaubt "^ Oestäudnis Henrys eiue ueucrliche UN" > ^ Folge habeu wcrde. Oberst Henry '" Kriegsgericht gestellt werden. , ,. ^ ^ Paris, 31. August. Im Cabin" ^ ministers wurde heute Oberstlieutenant ^ ;„ st, des vom October 1896 datierten Vrlei"^F,,, ^ Dreyfus geuauut ist, erkannt, und " M"., ^ diefe Thatsache zu. Der Kriegsministel ^ ? ^, die Verhaftung Heurys, welcher naH - ^« Mont Valerien gebracht wurde. f^ii" ^i i^ Paris, 1. September. Oberst ^l" >!« einen Selbstmord mittelst Rasiermesser»- ^ chef Boisdeffre demissionierte. ,.,, ! ^ Spanien und die Vereinigten ^ ^« ^, Newyork, 31. August. M ° , ^ Herald» aus Santiago de Cuba "'^ ^ ^! cubanische Regierung den Befehlshaber 1 ^ Truppeu, Garcia, abgefetzt. , - .A^'l Londou, 31. August. W«e ?" ^' ,^ Newyort melden, hätte Schatzsecrct" ^ ^i« die Armee der Vereinigten Staaten ' >B ^ . nicht verringert werde». Auch die Fl d" l ^ vergrößert werden, wenu der Collg l ^ wärtigc Verwaltung unterstütze. l ^ Wien, 31. August. (Orig.-Tc^ ft< Michkeiteu anlässlich des füufzigl")r" ^ F jubiläums Sr. Majestät des Kaisers 6^!'/ welche vom 29. November bis 2. 2M ^ 5 werden, soviel bis jctzt bekannt ist, ""p. v^ Großfürsten Wladimir der Kronp"'^,^. als Vertreter des Königs Humbert, ^ > ^> j die Königin von Sachsen, die Köwg ^jscl ^ ^ und Serbien in Wien rintreffen- .liO^ >> kauu iu eigeuer Person au den 6 ^s' ^ theiluehmeu, weil er bis zu dicp' ^c.,^ Nilreise nicht beendet haben lv^^M f/ 14. December mit der Kaiserin W^aL s Wien eintreffe», um dem Kaifer F""" ^ ^ seine Glückwünsche auszusprechen. . > s Prag, 31. August. (Orig.-Te^ft^ l ^ Königliche Weinberge stürzte hen^ ^'' ^ ^ Neubau das Gerüst eiu, wodurch ^^/'l «s tödtet und drei schwer verwundet l ^ ^/ l ^ Rzeszow, 31. August. (Orig,^ ,. ^ l gericht verhandelte gegen 61'"" ^ >!^seitung Nr. 198. _________' 595 1. September 1898. ,5,' ^ü von i Z^' vull welchen 53 zu Gefängnis-i^ ^sp^H^hr bis zu 7 Tagen verurtheilt und B Ü 3^^' ?^Vust. (Orig.-Tel.) In Gussinje zfF chle V)„s^"be Feuersbrunst. 350 Häuser und ^' ^v„^ Meen fielen derselben zum Opfer. Mehrere „lF, . ^s/"° verunglückt. ^ ?>be'd^^1. August. (Orig.-Tel.) Eine Extras'^ l^" Vlinik ^blMes veröffentlicht eine von sammt-^ ^'» N < l" contrasignierte Proclamation der ^ .^ leine d^, ?"'"'^' '" welcher dieselbe dem Volke >tck Me Heh, ü"^l" s"t ihrer frühesten Jugend be- i !^ ? die z^""d Anhänglichkeit ihren Dank ausdrückt ich '! ß ^l ib^'^^egentin für das von ihr gegebene "^ '?. dos s^ ^"kbarkeit versichert. Die Königin er- ^ 3"e ^ ^ den Nespect vor dem Namen und der »'^ ^>'ch ^"^"bes aufrechterhalten wolle und ruft l!^. ' KAstts ^/ August. (Orig.-Tel.) Im Auftrage ?'" der ^ '!^lm legte General von Vkrder im 7/ü ^ian2 '^^" Militär-Deputation einen Pracht-"bei. "ä aln Denkmale des Kaisers Alexander II. "' ^ Bw^^' August. (Orig.-Tel.) In Erwiderung '-^piä^^uugsansprache des Adelsmarschalls und ^'tt 3li^,""en des Gouvernements Vioskau dankte - ' «Es "a ^" ^'^' ausgedrückten Gefühle und ^' wie '"^ besonders angenehm, heute zu ?^ters ?""/ Nussland der hohen That meines ,78 war ^^ zum Wohle Russlands so noth- '^' su f^ "^ Dass er sie so kühn ver- iisu'pf' lrlcdlich und glücklich löste, dantt er der 's. ^ Ich ,n.!!^"""g"'"ützigen Mitwirkung des 's' 3^d d.H 3.^"ssland werden dessen gedenken.. '^ i ?°us z., . ^"^s am 28. v. M. äußerte Kaiser >"' 7, üllsZ ,,.."'Gcorgsrittern: «Ich bin sehr erfreut, ?> ^ . ?" s^)en. Ich danke für Ihr Er- . ^i,"^ trmke auf Ihre Gefundhcit und Ihr ^ . Const«'M^h-' ^' " !^!tt, Nl^"' .^^ August. (Orig.'Tel.) Die ^" ^ !^patl,ii? begrüßen die russische Friedensaction Itt^^er Weise. Im Mdiz-Palaste und in '' "lid t i!^ ^" ber russische Vorschlag über- "'^ d^ä "'M"ehnl berührt, theils die Ver- ^ ^ wcich^"^ Oheime Absichten dahinter verborgen 5>l ^^^^^^^???»^»»^«»^»^««»»!»»««»»^^»»,»»»^^^« ,1 °,^'."^^^^ vom Büchermärkte. '!' zö^'ä l^le'n^ W lr. - temper, Me Peri' ^ M^ ^llri'«^ Einsiedler.Kalender 1899, 3U lr. - ^ !'!'! °"c - 184« ^"lender 1899, 36 lr. - Nolston, / °w^ H^^«' ^ 7 ^ Hübners statistische ^ ö^3üch F ber Erde 1898, 36 tr., geb. 72 kr! - F '^^.30 Zr,' ^«!"°rct, sein Leben und seine Zeit, 2. Aufl., V." der Sm. ^"dvrfl, Die Encharistie das himm. ^l>,U il1leran n' ?" tr. - Hohcnegger, Das Kapuziner. < ft«w^°nd u, » ««^ D'e Illustrierten Octavhefte von ^ > ^»'nnen w". >. Meer» (Stuttgart, Dentsche Verlags. ^ ^Hdn ^^»a ^ "" >°rbcn ausqegebeuen ersten Heft einen '^ °^'°nd^,^' °"l der neueste Noiuan von Ossiv Schubin ^slkt, ^"gleil,, """' D'e Neichhaltigleit und Vielseitigkeit ,c ^^^^"lchenV" ^."" Inhalt und ihrer Ausstattung ^ ! l" ^! ""i)che>,.?I'^tsschrift (Abonneinentspreis nur 1 Mark ^ek '^ >'btrra ^'^' ungefähr 120 Seiten starke Heft) werden > >^ün^, ,^en Vorräthig in Jg. v. Kleinmayr ^^,.^»5 Buchhandlung in Laib ach. ^gekommene Fremde. ' ^'"^, V b°tc1 Stadt Wien. ! 1ltl>u ^ !?"H''lt- v. Grumer, Privat, s. Diener, Schloss ''^/'llni. ^H Hotollerin. Knittelfeld. — Stelzer, Privat, ^^V^ii^'"^, Privat, s. Schwester, Holland. - Lubetz, <"'K?"'Grai ' ' ""u-, Iischil, Tischlermeister; Kasprct, ^ s<<<^sleutc. ^7' ^oren^ Restaurateur, Velbes. — Lauriö, " ! ^^^wrny, l. l. Hofrath. s. Familie, Trieft. - Strizeer, l. u. l. Hauptmann, s. Frau, Marburg. — Vubsly, Svoboda, Reisende, Prag. — Bar. Aftfaltern, Privat, s. ssamilie, Schloss Äreutz. — Krieger, ttfin., Freiburg. — Bischilz, Kfm., Oedenburg. — Richa, Bankbeamter, s. Tochter; Neyer, Privat; Boslowih , Ingenieur; Pajl, Professorsgattin s. Sohn; Pitschl, Sima, Pill, Grünhut, Schniidt, Sing, Baller, s. Sohn, Hofmann, Lüdersdorfer, Adler, Teltscher. Telh, Reisende, Wien. Hotel Elefant. Am 99. A ug u st. Smolnilar, l. u. l. Major, Königgrä'h. — Pauliuie, Vureau-Chef; Ermiu, Professor, Graz. — Lapajne, Idria. — Spazzapan, Director, s. Gemahlin; Premrou, Veaintcr, Sarajevo. — Dr. Tauffer, s. Gemahlin, Temesvar. — Dr. Plachte, Ndvocat; Virag, Privat, Essel. — Brunncr, Private, s. Familie; s. Monty. Beamter, s, Gemahlin; Mitis, Lloydges.58 —62 Heiden » 10 50 — — Schweinefleisch > —56 — 68 Hirse » 6 80 750 Schöpsenfleisch . —36------- Kukuruz . 6'30 6 40 hähndel pr. Stück —40 — 55 Erdäpfel . 2 40 2 70 Tauben » ^17 —20 Linsen 1 Liter — 8—12 Heu pr. M.»Ctr. . 85 110 Erbsen . — 20 — 40 Stroh » . . — 80 1 — Fisolen » —6—8 H^z, hartes pr. Rindsschmalz Kilo —!?0 1— Klafter 6 70 680 Schweineschmalz» ->60 —76 —weiches, » 4 905 — Speck, frisch » '66 - 72 Wein.roth.,pr.Hltl. 24!----------- — geräuchert » >—72 - j?b —weißer, » l30<----------- Meteorologische Beobachtungen iu i!aillach. Seehöhe 306 s m. .., «^U.si. 737 4 23 1 O. schwach , heiter "" j9 . Nb. 736 6 17 1 N, mäßig ! heiter 1.>7U.Mg.! 738 2,13 5j windstill ! Regen <00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 16 8«, um 0 2° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Iannschowsly Nitter von Vissehrad. Franjo Jakopiè, trgovec in LiSni posestnik, javlja v svojeiu in v imenu vseh sorodnikov žalostno vest o smrti njegove iskrene ljubljene soproge, matere in stare raatere, gospe Neže Jakopiè ki je dn6 31. avgusta ob 11. uri ponoèi po dolgi, težki bolezni, previdena s sve-timi zakramenti za umirajoèe, v 70. letu njene dobe blaženo v Gospodu zaspala. Pogreb bode v petek dn6 2. septern-bra ob 6. uri popoldne od biše žalosti na Mirji St. 4 na pokopališèi pri sv. Krištofu. Svete zaduäne inaäe brale sc bodo v raznih cerkvah. Draga pokojnica bodi priporoèena pobožnemu spominu in molitvi. V LJubljani du*5 1. septembra 1898. KllAHMe sonne schwarze, weisse u. farbige Henneberg-Seide ». 45 kr. u$ fl. 14*65 per Titter — glatt, gestreift, carriert, gemustert, Damaste ic. (ca. 240 üerfd). Qualitäten unb 200Ü toerfd). Sorben, Dejfinss k.) (199) 9~8 Zu Roben u, Blasen ab Fabrik! An Private porto- u. zollfrei ins Haus. Muster umgehend. i - «\r, J)j fl — " Doppeltes Briefporto uad) ixt (tdnueij. s^C M4-65p. meter — ab meinen eigenen^abnfcii— G. Hennebergs Seiden-Fabriken, Zürich (fc o. k. Hoflieferant). i «ijette u» Wettaoh sind schöne, ^S.at2'mmer ' [\ 5ille goldene • j^^enuhr vjinll^ilois Vod^??e vom Tivoli-Parke w* Cse ¦»vitschen Hausc in der W^lhst al Ust gerathen. Dieselhe ^^^^^egeben werden. (3344) Popolna razprodaja! ^^»xt:. z;»cjrox^j anova trgovina s knjigami in papirjein se nahaja sedaj v Ljubljani v Gospodskih ulioah št. 7 v Kunèevi hiši. (3343) 3-1 Razprodaja se na drobno in debelo: kniiee pisarniäki in pisemski papir, kasete, albume, spominskc, vpisne in poslovne knjige', uèila, rUne in piano potreböcine, fakture, zavitke, vizitmce 1. t. d. 1. t. d. 0^~ pocl tvornislio ceno. "^P^f Priporoßa se za obile naroèbe p. n. obèinstvu v mestu in na deželi, zlasti go-spodom trgovcem, pisarnicam, äolskim vodstvom in dyakom poèetkom äolskega. leta. (3341) E. 360/98 5. Ustavitev dražbenega po-stopanja. Na zahtevanje Mihaela Bižala iz Starega trga St. 4 gled6 zemljisè vlož. st. 49, 50, 51, 52 in 53 kat obèine Stari trg uvedeno dražbeno posto-panje se je ustavilo, in zato ne bo na 4. septembra 1898 , dopoldne ob 10. uri, doloèenega dražbenega obroka. C. kr. okrajna sodnija v Crnomlju, odd, II, dn6 19. avgusta 1898, Laibacher Keituna Nr. 196 1596 1. Septembers Course an der Wiener Börse vom 31. August 1898. «««^ ^ceM ^" «eld Ware Staats'Anlthen. »"/<> «kinheilliche Menle i» Noten verz. Mai Nul»ml>er , . . 10180 102 — in Nute» urrz, Ieliruar-August 101 6b 101-65 „Silber verz, Jänner Juli 101 »!0 lNl»N „ „ „ «pril-Olluber 101 U0 101 »0 1854er 4"/, Staalslofe 2äU fl. 164'50 ,!5!,0 1«U0er ü"/« „ ganze 500 ft. 140 70 l4i 50 I8«0er 5°/„ „ Fünftel lN0 fl. 159 .',0 1«0-25 18«4cv Staatslofe . . 100 st. 193 ?b :94 50 dto, . 50 st. 193 75 194 50 lz°/„ Dom,°Pfandbr. ^ 120 st. Ibi Ub 1b2 «5 »«/« Oesterr, Volbrente, steuerft«» «1 bb 121 7o 4°/» dtu, Nenle l,> ttrouenwähr., steuerfrei für .iW Krone» No». 101 60 10180 dto. dto, per Ultimo . . 101 55 10172 5»/,°/<> osterr, Investitions-Rente für 200 Kronen Nom, . . 9240 9« 60 «isenbahn.Btlllltsschuldv«. schreibungen. «ltsabethbahn in V., steuerfrei ..... (dlv. st,,, für 100 fl. ». 4°/« "" "------ Franz-Josef-Bahn in Silber .,«.,<.,««.,., (dlu, St,> f. 100 fl, Nom. »'/.'/. "" ^" ^" I" liubolfsbahn 4°/„ in Kronen». steuerf, (dw. St.), für «00 Kr. NvM,........9» lli> 10U »l> Vorarlbergbahn 4°/, i. Kronen»' fteuerf., 400 u. 2000 «r. ,. »00 »l. Nom..... S9 3d!00 3b g« Gt«atsschulbveischrelbu»< gen abgeftemp. Nctte». «tlijaliethbahn L00 N, CM, 5',.«/, von 2(X") fi. «. W, pr, Elück . »50-25,-dto. Llnz'Vudwel« »00 fi. «. W. b»/ 0/^........ »»1 bo »32 - dt°,Sal,b'.'Til.200fl,0,W,b°/, —" -^ «»l..«»rl'«ub».'V.>0«fl.««. «w b» Lll üU «elb war« V«» «t««t« znr Z«l»iun« »ber«»«mtne Msenb.'PriKf.» Obttgarlone». 4«/« ad 10°/» «, St, , , . llb50ii<-.',ft «llsabeN,bahn. 40« ». »000 M, «ou M 4"/.,..... li« 8» 123-80 ftvaoz IoftftO., ««, 1S84, 4^. »9'6b lW «ö «alizlsch« »arl. «ud»i«. »ah», biversV Etüst 4«/,. , . , . 98 45 wo 45 Vorarlberger Nah«, Vn>, »««4, 4«/, (bio. St,) S., s. 100 fl. N, 99 3b t,« 3i> Una, Volorente 4«/, p«r «lass« l«0'?b 120 3ö blo, dto, per Ultimo .... I20"?b 12a 95 b<°, Nente in Kroncuwähr,, 4"/^, steuerfrei für 200 Kronen No». 98 60 88 3? 4"/u bto, dto. per Ultimo . , 98 «0 98 »0 >lo,St, /, 119-70 iLl>7„ bto. dt°. OUb« 100 fl., 4'/,°^ 100-- l00 80 bto, ßtaat».0«<«. (Ung. 0slb.) v, I. 1»?6, b«/n..... 120 — l21- bt°.4V,'/»Scha»tre«al.«bl.°0bl. 100 L0 lnl 20 U». Vrü».»«lnl, k 1NU fl, 0, W. 1«1 — ,L2 - vt,. bt». k b0fl. «, ». ,60 50 ,«^50 lh»lz.«^,.L«l< 4»/. U« »l. . 140 75 14,75 GrundenU.»Hbligatwne» «»l «0 fl. IM.). O»^ »««»rllche (lO0 . 8L 40 9? 4U «^l, «««tilche unb slavonische . l»?-üz 9» i!» ß»d«l» össenU. Anlthn». z»«l^l«,.H> . . l«»ü0 «10 5U «He« b« Otabt ««« , . n^— — - ««l«d»» b, Staolg««sinde Wien i05 4!, 10« 4^ «»l«l«» b. Gtadtue»lti»be Wie» Mlb« »der Vold) .... 1^5 ^. 1^5 7l, »ä«««'«lnl. d. Gladt««. M« ^g hy ,74^ «»l<«,ls«««^<», .>«"««H ^ ,00 40 10, 4s «elb Nar, Pfandblitft (für 100 fl,). Vobcr, allgost, in5NI,U«rl.4«/, z»U'5<> »3b(i dto, Pra,»,'Schlbb, 3"/„, l. Em. i^o 50 121-5» bto. öl« 3°/«, N.«M. l1??5 118 5« N, österr, lla»oei'Hl Vest'Uüg, Vanl verl. <°/, . . luuü» 101 2« btu. dto, 5Ujähr, ,, 4°/, . . ion 20 101-20 Lparcasse. i.üst, 30I, bv,°/,vl. ,ob5u — — ßri«ri!äle.Gbligation«n (für 100 fl,), FerbinandüNorbbahn H», 1»«« 100 45 101 45 Oesterr, Norbwestbahn , . . 11«'?o1!I'7ö LFn-l 500p,St, —'— —' — Südbahn 3"/u i» Frei. c>00 p, öt. 18,'-eu 181 60 blo. b'V„i^200fl, p. 100fl. 127-40 128-40 Nng.-aaliz. Balm..... 10830 lOi» »0 4«/« Unterlraioei Vahu«, . . 98b<> 100 — zank.Alli« (pcr Stück). Anglo'Oest. Van! «00 sl.«V.«. 15? — iü? 7b Ällittveiein. Wiener, 100 ft. . 2«? 7b 2L8 25 »obcr.°«»st..0cst.,200fl,S.40»/, 445 — 448- Trdt,'«Inst. f, Hand, u,«. lüO fl. > —— —'- dto. dto. per Ultimo Septbl. >859 7b 3S0 Lü «rebitbanl. Allguna.. 200«. . 394 — 395 — Depositenbank. Äll« , 200 ft, . 222 7ü 225 - E«comptew,,Wie!!er. 200fl. 257- 258- Hypotl,tlt>.,0tst„20..««» U. . 171 50 173-50 «eld Ware Hltien von transporl« Vnternthmungtn (per Stück), «ülsiglepl, Eisenb, 300 fl . U.1S l«li'! Vühm. Norbbayn 15» fl, . . 2«l—jü«l-^> Uilfctitielirader Eis, 500 fl, CM, !727, l?>« dtu dto, (lit, !i) 200 sl. . «l3--!>l5Budenlmch?l-E,-V,200sl,H. , ?,^-7b, 7425 Ferdi,!i,,lds.^turdb, 100Ufl,CVl. 2»95' ^400 Lemb,-«zeinow,-IaNn-Eiseub,» > Geft-Ächaft 200 fl, 2, . . su3 ?b 294 7K Lloyd, Oest,, Trieft, 500 fl,LM. 4« — 445,-Oesterr, Nordwesth, 200 fl, 3. 217-—248 — dto, dto, Mt. L) 200 fl. 8. L84 75 2«°, -PragDilxer Vseilb. 150 fl. O. . , »/>'7ü! N6 -Staalseisenbahn 200 fl. S. . !»l>6'50!25?-. Südbahn 200 fl. V....., ?«> - j 77- Siidnorbb, Verb'B, 200 fl,EM. !207 25,20l< 2ü tl»mway-Gef,,Wr,,170fl,i,W. ^U7'25 208 2^> bto, Vlll, 1887, 20» fl, , 50L- —^507 5^ Iramwan O^s,, Neue Wr,, Pi<»> ! ! litati Äctien 100 fl, . , . l,z ^o!l14 50 Ung,'galiz, ltisenb, 2U0fl. SUb« 212 75 214-5« Uns-Wtstb.Mab-Graz^oM,^. 210 ?H 21175 Vlener Uacalbadne»» Äc>, Vej. —-— — — I»dustri«'Aclitn (per Stück). Vauges., «llg. »st., 100 f!. . . IN 50 1l2 25 »«ybier «iisen. u,ck Etahl'Inb. in Mien INN fl.....»4 50 85 50 «ifenbahnw-Leihg,, «trsle, »uss. ^izg-do 1»« -„Elbemühl", Papierf. u. «,.H ! 9. __ »3 ., Lieftnger Äraurrei t0» ft, , . 15.U 25 157'-Montan Gesellsch,, vest, - alpine ,«z « I64'55 Planer Ei!e» Ind, ^ej, 20« fl, ?>,',-— 734-v-alsso larj, Steinkohlen U» fl, ,120-—«22 — „Ochlsglmüdl", Papiers, !il»<>f<, ^,Z ^ «15 __ „Gteyver«/', Papiers, u. «, «. I,?^ 7z t?6-5« Trifailer Nohlcnw,.Vss- ?° ss, ^ Wasfenf,.«,.e,st,ln WienH .^ W.i«>,°n.Leil)<,!ist„ «Kg.'"^ !^ü," »u si...... - ' ' l^^" Wr, Äaxncfellschaft ""<'«<< '^ , W>e»erl>eMr Ziegel-ActieN'»" ^ Diverse Lose , ^ (per Vtück), >^"' !l>ubapest.Nastllca (Domb«« >^ „' , «rebillose l»n fl, . ' ' "..s'' < İr»-L°se "fl, CM. - ^ >i^ ^ >°/r,D°nan'Dampfsch. l"'". < ,ü' !^ »tudolph-Luse l» s>, - ' . ^o^ ' öalm Lofe 40 fl, LA. -_»' . ^>' St..Veno^, ^,^ 0. Bobencitditn^wN,/-" ^^ L«ibacher Lo!e , - - - ' ^> yroise». s«^ «msterban! ,---''! A^ Teutsche Plilve . . - ' ^ . »^» Lmidon.....' ' , '',^ ^ ^ Vari, ......' -^ ^. kl. V»t««bur, - ' ^ Paluten. zpH «0'Francl'Vnicle - - ' . »V,!<,M Drilliche Ncitt>slic!!'l"°t»n - , ' l!>^'^ b«pl««.«ud