Nr. 41 Montag, 21. Februar 1916. 135. Jahrgang. Mbacher Leitung k^"'"««'»tto«»v«i»: Mil Posu»n: ganziühiig !0 «. halbjili'iss 1ü «. Im »l>„wl: ««nzjühs!« ' '""Z^"« " li ssür dir Zustelln»,, '"«> Hau« «anzjahr!« « ». — Kns,rN,n»»«bnl»r: ffsli lleine „„jliate «» >u vlfi feilen «o l,. gröhc»r Prr Zeile l« li; bci öjleren Uiisbslholunnr» pel Zcüe « b. , Die »Lalbachsr Zeitung» srschfinl »üsslich mit «,l,«»« Mil,°i,iöftre!f!s Ar, , ^ h!: ,v »h. Telephon-Ur. der Uedaktion 52. Nichtamtlicher Geil. Die amtliche italienische Kriegsberichterstattung. Von der italienischen Grenze wird der „Pol. Korr." geschrieben: Das geringe Ansehen, das die mntlichc italienische Berichterstattung in urteilsfähigen Kreisen geniest, ift in der letzten Zeit noch tiefer gesunken. Die Regierung glaubt die Dementis, welche das österreichisch-ungarische Kriegöpressequartier amtlichen italienischen Mitteilungen entgegenseht, durch vollständiges Schweigen am ehesten unwirksam machen zu tonnen. Tcr Eindruck ist jedoch der entgegcngesehlc, da man sich sagt, daß die italienische Prehleitung bloh wohl ans dem Grunde ans Erwiderungen verzichte, lvcil sie nicht in der Uagc ist, die österreichisch-ungarischen Nichtigstellungen zu cnllräflcn. Die Berichte des Generals Cadorna. an deren Inhaltslosigkeit man sich gewöhnt hat, geben jeht wieder dadurch zu Vcmcrluugcn Anlah. das; er zur Begründung des Unterbleibcns von Kriegsoperationen Hinweise auf Schncefälle zu Hilfe nimmt. Man würde vorziehen, wenn sich das Obcrtom-manda jeder Erklärung über Pausen in der Tätigkeit des Heeres enthielte, statt durch Hervorhebung der auf dem Kriegsschauplcch herrschenden Witterung, deren es sich be° .reitS eine Zeitlang entwöhnt hatte, neuerdings den Spott des «luslandes hervorzurufen. Weit willkommener als dera-rtige strategische Aufklärungen über die Ereignisse am Insonzo und in den Dolomiten wären den politischen Kreisen häufigere Mitteilungen über die Vorgänge in Albanien. Da aber auch aus dieser Gegend nichts erfreuliches zu melden wäre, hat die Regierung das Verfahren möglichst weitgehender Untcrdrückuug der nach Italien gelangenden Nachrichten auch auf diesen Teil des Ndriagebietcs ausgedehnt. Giolitti und die italienischen Kriegsparteien. «ach einen, der „Pol. Korr." von der italienischen Grenze zugehenden Bericht erörtern die italienischen Kriegspartcicu mit einer Lebhaftigkeit, die fast Gefühle der Beunruhigung verrät, das mutmaßliche Verhalten Giolittis in bczug auf die bevorstehende Tagung der Kam. mer. Jedes Anzeichen, das im Sinne einer Annäherung zwischen dcm Kabinett und >cn Anhängern des genannten Staatsmannes gedeutet werden könnte, wird von den Kriegsparteien mit Argwohn beobachtet. Alle Giolitti bo treffenden Vorgänge werden mit grösser Aufmerksamkeit verfolgt, und feinem zweimaligen Besuche in Turin, wo er Begegnungen mit dcm früheren Botschafter in Kun-stantinopcl. Marchcse Garroni, und dem Bürgermeister Senator Nossi hatte, wurden als Aufsehen erregende Ereignisse behandelt. (Marchcse Garroni ist inzwischen in den Ruhestand verseht worden. Amn. d. Red.) Es scheint jedoch, das; diese Unruhe hauptsächlich rine Wirkung der Erregung ist, in loelche die Kriegsparlcien durch die (Bestallung der gesamten Lage und insbesondere durch gewiss? stuhcrnngen. die Ministerpräsident Salandra in Turin und Genua machte, verseht worden sind. Nach Mitteilungen von Anhängern Giolittis, die in den Blättern veröffentlicht wurden, wäre ein stärkeres Hervortreten dicser Partei iu der nächsten Zeit nicht vorauszusehen. Be° lrafl.at wird diese Annahme durch die einer authentischen Beftatiauna allcrdii.ys noch cnil^hrcnde Nachricht, dah Giolitti der Märztagung der Kammer, ebenso wie der im Dezember stattgehabten, scrnbleibrn dürfte. Politische Uebersicht. Laibach, 20. Februar. Im „Berliner Tageblatt" bezeichnet Major Moraht den Vormarsch der österreichisch-ungarischen Truppen in Slnwri über Alcssio nach Tirana als Schulbeispiel einer planmßigcn, besonnenen und doch erfolgreichen Ope,ctirn und erklärt: Man lau» nur mit Bewunderung die Vor-brcitung und AusMrung des Feldzuges betrachten, der wieder ein Ruhmesblatt für die österreichisch-ungarische Kriegsgeschichte bildet. Vergessen dürfen wir iber nicht, fährt Major Moraht fort, wem in der Hauptsache die bisherigen Erfolge und die noch kommenden zu verdanke,, sind. Die Armee Kövcß ist das Werlzcug eines Mannes, der die österreichisch-ungarische Wehrtraft in der lchtcn Friedcnszeit und während des Krieges auf die jchige Höhe gebracht hat: Conrad von Hötzendorf. Jeder ln Österreich-Ungarn weih, was er jhm zu verdankn, hat; jeder blickt mit vollem Vertrauen in die Zukunft aus ihn. Wir in Deutschland freuen uns, daß ein österreichisch-un' garischcr Mottle uns zur Seite fleht. Aus Sofia wird gemeldet: Zum Besuche des lt«» nisss d» Vulgären in Wien schreib! die offiziöse „Na? rodni Prava: Der König der Bulgaren fand in Wien einen so herzlichen Empfang, daß sich das' ganze bulya-rische Vols als Gast der verbündeten Monarchie fühlt. Diese Monarchie hat uns unseren geliebten Herrscher gegeben. Mit ihrer Unterstützung konnte Bulgarien vor ocht Jahren seine Unabhängigkeit proklamieren, und Oster-reich-Ungarn war es, das oor drei Jahren seine Stimme zu Gunsten des Fedemüligten und beraubten Ail^cnienK erhoben hat. Die Ereignisse haben Ofterreich Ungarn und Bulgarien zu Nachbarn gemacht. Bulgarien fühlt sich stolz >md glücklich, die Monarchie zum Nachbarn zu haben. Der Krieg hat die hohen militärischen Tugenden Österreich-Ungarns und Bulgariens gezeigt und sie zu einem Bündnis vereinigt, das in Zukunft der " >s Glückes und Gedeihens sein wird und von de,, . ol- ler der Monarchie und Bulgarien den größten Nuhen ziehen werden. Wir senden daher unsere brüderlichen Grüße den Völkern der Monarchie. Der Chef des Generalstabes der deutschen Marine meldet: Die britische Admiralität Hai durch das Reuter-Bureau in einer Veröffentlichung vom 18. l>. den Verlust eines zweiten ztrlegsschifscs beim Gefechte i»> cht vom 10. zum II. d. aus der Dongerbanl in «e- slelll, indem sie den deutschen Bericht als unwahl bezeichnete. Gegenüber dieser amtlichen Auslassung wird festgestellt, daß die Vernichtung eines zweiten Schiffes außer der „Arabis" auf Grund einwandfreier Beobachtungen der deutschen Teestreitkräfte als erwiesen ift. Die amtliche Veröffentlichung vom 12. Februar über den Ver« lust eines zweiten Schiffes besteht nach wie vor zu Recht. „Corriere delta Sera" meldet, über die Sitzung der griechischen Kammer vom 15. d.: Der Deputieite S»» tallis aus Korfu protestierte gegen die Landung italic- Feuilleton. Berechnung des Oster.Iahrestages i« 19. und 20. Jahrhundert nach der Gregorianischen Zeitrechnung. Von Dr. I. I. Nejedli. I. Sonnig V^e'n^ °uf den nächsten Kirche betrachte "'„^ ^'2"'?^°""°^, und die "sten Frühlingstag Der Vollnwnd 7^7" "s den jedoch nicht ^ ?' "-hundert ^.rch 19 teil ' W I°w« "/ .'"">"' b" "ste Frühlingsvollmond die-d°ch dieser «l n'?"^^lolgenden I«W" stellt sich je-h°lt mm, denn '^° >!"'"" "'" ^ Tage früher ein; er-bividicrt, den A 1 /'" '"°" ""' Jahreszahl durch 19 """" in seinen ^/.'" 'll der Mond am zweiten Osler-Visionsrest 2, so sin3 /'^ ^'^^' ",,d erhält man den Di^ früher, das ist der"x> ^" Vollmond wieder um 11 Tage den Rest 3, so fasst ,^„'?">"«t, stall. Gibt die Division monat, allein da der n >i? ^^"'"nd auf den li. Lenz. ^Der^ür l. s "°ch m den Winter fällt, so Ostermonat durch 4°b^ejchn,^7 ^"'^'wnat durch 3, der """ w" es sich T°ae des Ostermouals als ss^"!'^ empfehlen, die Lenzmonats anzusehen, und ks^^^e ^r Tage des des Ostermonats durch 32. 3 der?w . ^ ^er erste Tag 33. 3 usw. bezeichnet werden "° Ostermonal durch müssen hiczu, da dn, Vollmond nahezu 30 Tage zu einem Umlaufe braucht, noch 30 Tage zugezählt werden, um den Tag des ersten Flühlingsvollmondes zu erhallen; da 11 j 30 ^ 41 ist, so trifft der, Vollmond am 41 3, das ist am 10. Ostermonat, ein. Aus dem Gesagten dürfte einleuchten, daß man den in Rede stehenden Divisionsrest mit 11 multiplizieren muß, um zu erfahren, um wieviel Tage in dem betreffenden Jahre der Vollmond früher eintrifft, zugleich wirb aber auch klar, daß man dadurch nicht den erste,, ssrühlingsvollmond bestimmt, sondern einen solchen, der um mehrere Tage, ja vielleicht Monate vor dein Frühling stattfindet. So erhielte man z. B. für den Divisionsrest 17, da alfo der Vollmond beiläufig um 17.11^167 Tage vor dem 13. 4 eintritt, einen Vollmonbstag, der schon im Herbste stattgefunden hat, und man muh demnach von 187 so oft 30 abziehen, als es angeht, um denjenigen zu finden, der dem 13. 4 am nächsten steht; oder mit anderen Worten: man muß 187 durch 30 dividieren, wodurch man statt des gefundenen Divisionsrcstcs nunmehr den Rest 7 findet, der von 13. 4 zu subtrahieren ist, und so den 6. 4 als Jahrestag des ersten Frühlingsvollmondes ergibt. Es s.>lgt aus dem Gesagten die folgende Regel: Man dividiere die gegebene Jahreszahl durch 19, multipliziere den Divisionsrcst (der, im Falle die Division aufgeht ^ 0 ist) mit 11, subtrahiere das Produkt oder, falls es größer als 39 ist, das, was nach Ausscheidung aller Vielfachen von 30 übrigbleibt, von 41. 3; und man erhält hieburch den Tag des ersten Frühlings-bollmondes. Ist das Resultat kleiner als 21, so addiert man hiezu aus dcm oben angegebenen Grunde noch 30. Folgende zwei Beispiele mögen das angegebene Verfahren erläutern: Erstes Beispiel. Än welchem Tage des Jahres lküll fand der erste FrühlinnFvollmond statl? Dividiert man 1850 durch 19, so erhält man den Rest 7, welcher, mit 11 multipliziert, 77 zum Produkte gibt. Da 77 giö'ßcr als 30 ift, so scheidet man hieraus alle Vielfachen von 30 aus, indem man 77 durch 30 dividiert, wodurch man den neuen Rest 17 schalt. Tiefer von 44 subtrahiert gibt 27 zum Unterschied, und ist dem» nach der 27. Lenzmonat der gesuchte Tag. Zweites Veispiel. Wann war im Frühjahre 1Kö6 zum erstenmale Vollmond? Der Divisionsrest von 1»3li: 19 ist ^ 5." Da 5.11 — 55, so erhält man nach Ausscheidung ton 30 die Zahl 25, welche, von 44 subtrahiert, den N»s< 19 gibt, der jedoch einen noch in den Winter fallenden Vollmondstag liefert. Um also den Tag des ersten Früh» lmksvollmondcs zu erhallen, muh »nan noch 30 zu 19 addieren, wodurch man 49. 3, datz ift 18. 4, nls den Tag des ersten Frühlmgövollmondes erhält. " Die Division einer Jahreszahl des 19. Jahrhunderts durch 19 wird durch die Betrachtung sehr ve«in-facht, daß die Zahl 1900 durch 19 teilbar ist. Zieht man nnch und nach immer 19 von 1900 ab, so belommt man offenbar Zahlen, welche sämtlich durch 19 teilbar smd, nämlich: 18«1, 1862, 1843, 1824, 1805. Subtrahiert man demnach von der gegebenen Jahreszahl die nwhft lleincrc dieser Zahlen, so erhält man sofort den "«lanA ten Divisionsreft. In unserem Beispiel ist '^ "e n^ Neinere Zahl in bczug auf 188«, mithi" 5 der Vw'," rest. (Ttliluk fol«t,) Laibacher Zeitung Nr. 41 - 298 21. Februar 1916 nischer Truppen auf Korfu und richtete scharfe Angriffe gegen Italien. Der Präsident unterbrach den Redner, dessen Worte ungeheuren Eindruck machten. Der Ministerpräsident erwiderte, er habe im Namen der griechischen Regierung nicht nur Einspruch erhoben, sondern mich entschieden erklärt, daß er die Landung italienischer Truppen auf Korfu nicht erlaube. Der italienische Gesandte Protestierte bei Stuludis wegen der von Solaklis gebrauchton Worte. Wie das Reuter-Bureau aus Petersburg unter dcm 16. d. M. meldet, wurde die Festung Erzerum von den Russen eingenommen. Das „Verliner Tageblatt" schreibt hiezu: Die strategische Bedeutung der Festung l'rzenun ist nicht allzugroß. Die Erinnerung an die ruhmreiche Geschichte der Stadt wird, davon dürfen wir überzeugt sein, unsere türkischen Verbündeten zu ihrer Rückeroberung anspornen. — Tic Vukarester „Independence rou-maine" schreibt: Der Zweck der russischen Operationen in jenen Gegenden ist die Abziehung türkischer Str:irkräfte von der Front in Mesopotamien und Ägypten. Die Verwirklichung des Planes hängt von der Truppen^nzahl ab, über welche die Türkei verfügt. Wenn «'s richtig ist, daß sie eine Armee von zwei Millionen hat, dann wird sie nach dem Kaukasus Verstärkungen schicken kennen, ohne andere Fronten zu schwächen. Lolal- und PlovillM-Nachrichtcn. — (Der mißglückte italienische Fliegerraid.) Dem .Fremdcnblatt" wird von seinem Kriegsbcrichterstatter aus dem Krieaspressequartier, 19. Febrar, gemeldet: Als Revanche für unsere glänzend durchgeführte Bombardierung Mailands und anderer oberitalimischer Städte, versuchten italienische Flugzeuge gestern Laibach zu bombardieren. Im voraus sei konstatiert, daß die italienische Aktion ein vollständiges Fiasko erlitt. Am Freitag um 8 Uhr früh signalisierten unsere Veobachtungs-stationen in der Richtung gegen Görz acht italienische Flugzeuge, die dcr Stadt näher kamen. Sofort traten unsere Abwehrgeschütze in Tätigkeit und auch Abwehr-acroftlanc stiegen auf, um den Ka.npf mit dcm italienischen Flugzcuggeschwader aufzunehmen. Nach kurzem, für unsere Flieger erfolgreichein Kampfe wurden fünf italienische Flugzeuge gezwungen, umzukehren, während drei, durch dichten Nebel begünstigt, ihren Flug in dcr Richtung Adelöberg'Oberlllibach auf Laibach fortsetzen konnten. Die italienischen Flieger rrafm um 9 Uhr 30 Mi-nutcn vormittags über Laibach ein und warfen sechs Bomben ab; Zwei hievon explodierten überhaupt nicht, die anderen beschädigten nur das Strahenpflaster. Eine dcr Fliegerbomben fiel in der nächsten Nähe eines Ne-servespitals ab, ohne jedoch Schaden zu verursachen. Die italienischen Flieger wandten sich dann nördlich nach Savlje, warfen dort abermals fünf Bomben, wobei zwei nicht krepierten, während die anderen keinen Schaden anrichteten. Auch bei Salloch wurden von den feindlichen Fliegern einige Bomben herabgcworfen, ohne jeden Ef-fctt. Als die italienischen Flieger über das Wippachtal zurückflogen, stiegen vier unserer Focker-Flugzeuge und fünf Doppeldecker auf und unternahmen einen kühnen Angriff auf das italienische Geschwader. Die feindlichen Flieger flüchteten; einer wurde bei Oplnd die Sache im-mcr znm Guten zu wenden. Seine gewinnenden persönlichen Eigenschaften, zu denen sich cm «rundliches Fachwissen gesellte, erhoben ihn zu clncm hervorragenden Schnlmaunc, dessen Name auch außerhalb der Marlen unseres Landes mit Achtung genannt wurdc. Herr Prof. Dr. Nciedli veröffentlichte in früherm Jahren in den Jahresberichten des Laibacher Gymnasiums eine Ncihe von gediegenen Aufsätzen über Mathematik sowie über Philosophie, bczw. über philosophische Proftädeutil; als Ehrcnolimann des Krainischcn Lehrcrvercincs wirkte er auch bei der „Laibacher Schulleitung" mit. Seine letzte größere Arbeit in diesem ÄlaNe dürfte der Artikel über die Bestimmung des Osterfestes sein, den wir, «nn den W. Geburtstag des greisen Jubilars zu ehren, im heutigen Feuilleton nachdrucken. — Herr Prof. Dr. Nejedli, erfreut sich trotz seines außerordentlich hohen Alters eincr erstaunlichen geistigen Frische nnd beschäftigt sich noch heutzutage gern mit wissenschaftlichen Fragen; es ist wirklich ein selten klarer, scharfer Geist, der in seinem von dcr Fülle dcr Jahre naturgemäß geschwächten Körper wohnt! Wir entbieten ihm zu seinem 95. Wiegenfeste unseren aufrichtigsten Glückwunsch und sind hiebei überzeugt, daß sich uns ohne Ausnahme alle anschließen, denen Pros. Dr. Ncjedli ein liebwerter Lehrer war oder die sonst Gelegenheit halten, dlcscn verehrungswürdigen Mann kennen zu lernen. — (Verstorbene in Laibach.» Anna Simonis Köchin, 40 Jahre; Johanna NcdÄch, Arbeltersqattin, 38 Jahre; Franz Iuh, Kunsttischler, 42 Jahre; Alois Do-micelj, Kaufmann und Vcsitzer, 74 Jahre; Johanna Nachtigal, Tabalfnbriksarbeiterin i. P.. 56 Jahre; Anton Kastelic, Keuschler, 44 Jahre; Josef Ielovec, Eisen-bahnhcizer, 46 Jahre; Anna KrejA, Monteurstochter, 3 Jahre. Laibacher Zeitung Nr. 41____________*___________________299__________^__________________________21. Februar 1916 Der Krieg. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Knreaus. jbfterreich'Ungarn. Vo« den Krie^schaupl»««». Wien, 19. Februar. Amtlich wird vcrlautbart: 1! lcn Febmar. Russischer und südöstlicher Kriegsschauplatz: Nichts Besonderem vorgefallen. — Italienischer Uricgs-Ichuuftlah: An der Tiroler Krönt beschoß die feindliche Artillerie die Ortschaft Fontaneda in den Iuoilasicn und den Raum des Col di Lana. Im Sugana-Geoiet wurde ein Angriff der Italiener auf den Collo (nord-westlich von Pergoj abgewiesen. Im Kärntner Grenzgebiete stand der Ort Uggowih, im iiüftenlande der Mrzli vrh und der Monte Van Michelc unter lebhaftem Feuer. Die gestrige Unternehmung eines italienischen Flugzeuggcfchwaders gegen Laibach hatte einen lläglichen Verlauf. Die Mehrzahl der Flugzeuge wllrdc schon an der Kampffront zur Umkehr gezwungne Drei erreichten Laibach und warfen in der Nähe eines dortigen Spitales und auf mehrere Ortschaften in der Umgebung ohne jeden Erfolg Bomben, Bei der Nürllehr gnffen unsere Fllcger die feindlichen an und holten ein Caproni-Groß' lampfflugzeug herunter. Der Stellvertreter des Chess des Generalität, es: von Höfer, FML. Wien, 20. Februar. Amtlich wird Verlautbart: 20tcn Febmar. Russischer Kriegsschauplatz: Nichts Neues. — Italienischer Kriegsschauplatz: In den Iudilarien steht unser Werl Karriola (bei Lardago) unter schwerstem Mörf«feuer. An der Isonzufront dauert der (>icschütz-lampf fort. — Südöstlicher Kriegsschauplatz: Bon Basar Hjal wurde eine italienische Borstellung genommen. Weiter südlich haben sich unsere Truppen näher an die feindliäM Linien südöstlich von Dnrazzo herangescho» den. Auf unserer Seite lämpfende Albaner haben Berat, Ljusna und Petinj besetzt. In diesen Orten wurden ilber 2UU Gendarmen Effad Paschas gefangen. Der Sl.'llvcr-tteter des Chefs des Generalstabes: v. Höfer, FM2. Erzherzog Eugen an die Bevölkerung Triefts u«d des Küstenlandes. Trieft, 20. Februar. Der Zberlmmlwndant dcr Süd-weftftont, Seine k. und l. Hoheit (xrzherzog Eugen, hat an dm Statthalter in Trieft und im Küstenlande Freiherrn von Fries-Skene nachfolgendes höchstes Handschreiben vom 16. d. ztl richten geruht: „Mit besonderer Befriedigung habe ich wahrgenommen, mit welcher Op-ferfreudigleit die Bevölkerung Triests und des Küstenlandes, alle Kreise ohne Unterschied der 1'iationalilät, die Lasten des Krieges, durch den diese Grenzgebiete len Zrühsahr^rbeiten den lin^ >3 '^ ^" Gemeinden Vollzugsausschüsse zu bil-w^e Die^ ^'n^ ^tellu.^ dcr Mer Sorge zu trayen ^nl3^^"^ td.men anordnn, ^tz^ie itelluna des ciae n ^e^^'5^' ^"' " ^ ''' ^' gezogen .vcrdcn. Al7 Ve aütun. ^^''tSunfah'ger wan-eine «0pro^ntige Erh^^ subl ^^^'"' '" fi< vor dem Kriege beftanden. fefty!^" ^""' '"" Eine Filiale der ungarischen allgrmcinen Krebitbaut in Vrlgrad. Vudnpeft, ^0. Februar. Die ungarische allgemeine .^rc^ diltxint hat in Belgrad eine ssiliale errichte?, deren Wir. tllngstreio sich alif das Baut- und Wareligl'scixn't eritrecki. Deutsches «eich. Vo« den Kriegsschauplätzen. Berlin, 19. Februar. Das ?.üolsf - Bureau meldet: Grohes Hauptquartier, 19. Fcbn,ar. WesÜicher Kriegsschauplatz: Auch gestern brachten unsere Truppen einen durch stance Feuer vorbereiteten lmglisäjcn Angriff südöstlich von yjprn zum Scheitern. Im Abschnitte nördlich und nclroöftllch von Mra^ Minen- und Handgranaten liimpfc. H^ir befr^ten einen von uns gesprengten Trichter. Auf der Flint zwischen der Aisne uno der Maas ftrllcn-weise stärlcrco fciudlichco Arlillcrie^ und Mincnfcucr. Durch eine größere Splengung zerstörten wii einen Teil der französischen Stellung auf der (5omorcohöhc. Aloro-osllich von Largitzen (nahe der französischen (Yreuze süd« östlich von Altlirch) stießen deutsche Abteilungen an di« flindlichc Itcllung vor, zerstörten Verteidigungsanlagen und lehrten mil einigen Gefangenen und zwei erbeuteten Minenwrrsern zurnlt. Unsere Flieger griffen den Flug» platz Abcclc (südwestlich von Poperinghe) sowie feindliche Bahnanlagen erfolgreich an. — Ostlicher und Äcü-kalllriegsschauplatz: Keine Ereignisse von besonderer Be« drutung. Oberste Heeresleitung. Berlin, 20. Februar. Dns Wolff - Bureau meloet: Großem Hauptquartier, 20. Februar. Westlicher kiiegs-Ichaliftlah: Am ^)sertannl nördlich von Upern wurde die englische Stellung in etwa 'l5U Meter Frontbrcite gestürmt. Alle Versuche drO Feindes, in nächtlichen Hand» granalenangriffen seine Grabe», zuiüctzugcwinucn, schr». terten. 30 Gefangene blieben iu unserer Hand. 3üolich von Loos entspann sich ein lebhafter Kampf. Dcr Feind drang bis an den Nand eines unserer Hprengtrichter vor. Südlich von Hebutcrne, nördlich von Albert, nahnun wir bei einem erfolgreichen Nachtgcfechtc einige itnglänoer gefangen. An dcr übrigen Front leine besonderen Ereignisse. Im Luftlampfc östlich von Perenne wurde ein mit 2 Maschinengewehren ausgerüsteter rngl. Doppeldecker ab» geschossen. Die Insassen sind tot. Unsere Flieger ltlegtcn zahlreiche Orte hinter der feindlichen Nordfront sowie Luneville mit Bomben. — Östlicher >'uicgsschauplatz: Bei Tawitsche an dcr Beresina (östlich von Wischnew) brach ein russischer Angriff in unserem Feuer zwischen den beiderseitigen Linien zusammen, ^cgischin und die Bahnanlagen von Tarnvpol wurden ion deutschen Fliegern angegriffen. - Vnllmttricgsschmlplm^ Wichts Heues. Oberste Heeresleitung. Italien. Neue Einberufungen. Nom, 20. Februar. Zum -^. Icbrucn werden cinbcru. fcn: Dic erste und dic ztocitc .Uatlguric der dcr Festung^ artillcric zuA'wiesem'N TcrriloricUmilig, einschließlich der Marim-rcserve vmn Jahrgange 1K7U, sowie dic uulnngsl zur Tcrritorialmüiz überwicsenen Matrosen d<-s Jahr-ssMMö 1««^. Ferncr werden einberufen zu verschiedenen nal>c» Terminen sämtliche im Inhre 18iN neborenen Rc< scrvcoffiziere dcr .^nvallerk' lind die driNc ,«,i,n' d<'s ^alnnanges 1864 und 188b. Bier Generalmajore zur Disposition gestellt. Rom 20 Februar. Das Amtsblatt teilt die Zur. dispositionsstellung von vier Generalmajoren mit. Vesichtiauna der Feftunn «cucdig durch den Marine-minister. Lugano 2l» Februar. Ter Marincnnnifter unternahm eine mehrtägige Besichtigung der Festung Venedig. Der Zwischenfall in der griechischen Knmmer, Mailnnb, ei,falles in der aricchischcn >iannnlr «ussprichr. ^Siehc die Notiz m der hculiaen politischen Übersicht. ?lnm. der Red.) Die Zeiwnn bcmcrlt ihrerseits, daß Griechenlands üble Stimmung und Pok-mit keinerlei Ein, sllch tx^rauf l>abcn könne. >oas Italien tun zu sollen glaubt und tun werbe. Eine Explosion in der (Yeschoßfabril von Vulosi«!. Ein riesiger Brand im Hafen von 'arin nihm einen riesigen Umfang an uno verursachte bedeutenden Scha> den. Es ist dies im Gcnucser .?'ufen seit kurzem die dritte arohe Fcuersbnlnft. Der Vee» und der Luftkrieg. Die Mailänder Behörden wissen nicht, wie die Abwehr, maßnahmen gegen Luftangrifft zu verbessern feien. Mailand, 20. Februar. Dem „Manli" zufolge haben dic Mailänder Behörden noch nicht festzusetzen gewußt, wie die Abwehrmahnahmen gegen feindliche Flugzeuge zu verbessern seien. Besondere Besorgnisse werden wegen oer Exponiertheit der Mailänder ^iasanstllten und der Schwierigteit einer schleunigen Warnung drr Bcvnlle-rung gehegt. Lir Pelnnigunn dee ameritamschen Handels- und Post nertehrtz durch die Alliierten, Haag, ^!<). Februar. „Hcntral Micros" melden, der amc-ritanijche Gesandte im Haag habe mit Wilson die Froste der Belästigung dco amerilaiiischen Handels, und Poft-vertchrs durch die Alliierten besprochen. WeitorS soll Va-n Dylc bei seinem Washingtoner Besuche ein« Aufstellung übergeben haben, loelche die britische Behauptung schl«' genb widerleg!, datz Bannlvare aus Nmerila über Holland Deutschland erreichte. Ärschlagnahme ameritanischer Wertpapiere durch die Alliierten. Washington, 20. Februar. (Reuler-Buieuu.) hier oec° iaulct, bah die Alliierten amerikanische Wertpapiere von mehreren Millionen Dollar, dic von Amsterdam nach New' Hort geschickt worden waren, beschlagnahmlcn. Man glcrubt. day, z. Februar. „Daily Telegraph" zufolge for-deri die ncue >trcditvorlagc, wie erwartet, K Millionen Marl an. wodurch der Gesamtbetrag der irredite für das Finanzjahr auf 34.400 Millionen Viarl steigen wird. Bie Ende März werden ^!400 Millionen Mart nötig fein, t>000 Millionen Mart bis Ende Mai. Die seit Kriea> beginn votierten Kredite werd." ^>"i il,Agesanil 40.640 Millionen Marl betrafen. (^inr Aufforberuna des Schatztanzlers «n die Inhaber amerilanischer Wertpapiere. London, 20. Februar. Der Schllhlanzlcr bewm l„ einem dringenden Bliese an amerikanische Nanlen die Not-»vendiatcii. das; die Inhaber nmerilanischer Wertpapiere diese dcr Regierung verlaufen oder leihen und fordert nllc Banlen ans. alsbald entsprechende Tchritte zu tun. Verlauf von en«lischen Vons an den amerikanischen Ttahltruft. Newport, tios verhaftet. Die ariechischen Eisenbahnen und Telearapl,enslationen in Thessalien und Moren. Nerlin, 20. Februar. iWolff-Burean.) An hiesiger amllicl>er Stelle liegt eine Bestätigung der Meldung der ..Frantfnter Zeitung" über die bevorsteljendc Besetzung der griechischen Eisenbahnen und Telegraphenftationen in Thcs. mlicn und Morea durch die EnteMe nicht vor. Hie Türkei. Bericht deo Hauptquartiers. Konstllntinopcl, 1U. Februar. l„Agcnce tsl. Milli".) Das Hauptquartier teilt mit: Dardanellcnfront: Ein feindliches Panzerschiff feuerte von der Küste von Imbros ohne <5rfola einige Granaten «earn Tete Vurnu nt». Tonst nichts Vcmertenswerte«. Ein llawinenunnlUlt. Innsbruck, 20. Februar. Heute nachmittags ereignete sich auf dem SN'Ausflugsplcche Virgihköpfl ein Lawinen» ungliut, dem zwei Personc», zum Opfer fielen. Die Leiche des einen, eines gewissen^ Reiter, wurde geborgen. Der andere Tourist, der Landcsschulinspettor Dr. Josef Alton, tonnte noch nicht aufssefrmdcn werden. cl)cn .Handlung wurüe. ^,3 war cm HuiüÜ, dah am ^liend oes gle:cyen ^ages nn ^aljer ^railz Ioiepy-Iublläumslhöalec Herr ^ng. Dr. Hermann Äect einen 3^ocUag über Llislwussen hielt. Der Reoner, der in jehr tlarer, fließender Weije sprach, hatte leider nur ein maßig jlaueÄ Publitum angezogen, »rohl infolge der nun Abend für Abend stattfinoenoen Inanspruchnahme der deutschen Kreise. Der vortrug gliederte ftch in zwei Abteilungen. In der ersten sprach der Vortragende über Torpedos und Torpeooboole, über Unterste- und Tauchboote und über Seeminen, in der zweiten >ehr zusaniinenlassend über Luftfahrzeuge jeder Ärt l:nd ihre ^lantpfesweije. U>cranjchaultcht wurde das ganze, für eincn ^ortrag wohl zu umfangliche Material durch wohl hundert Lichtbilder, oie ,;um Teil leider n'cnig deutlich wlNten. Es mag gestattet fein, einiges weniges aus dem VoUrag, der über 5i^ Stunden in Äuipruch nahm, hier wiederzugeben, da eine nähere Inhaltsangabe den Naum dieses Vlullcs natürlich weit überschreiten würde. Ein Torpedo lostet hellte nach dein Vortragenden ^O.NUU ^lb 30.000 it, wormls man die Kostspieligkeit des Tor-pcdotricgcs cnncssen tann. Die von den großen Kompf-schiffen geführten Torpedoschutznetzc bieten nur >r)cnig Sichcning, da diese Netze bei voller Fahrt wulstaitig in die Höhe getrieben würden und sclbjl bei ruyiger Lage des Kriegsschiffes Vorrichtungen MN Durchschneiden dalb 0. 7 und l)alb U Uhr abends: „Dir Arbeit für unsere Vuldl,' ten". Ätaturaufnahmc. — „Der neueste österreichische Kriegswochenbericht". — „Am Altar der Mutterliebe". Ticfergrcifcndcs Drama. — „Die beiden Schwestern". Vm nehmes Lustspiel. . „Der EuuntagSjancr". ,Uo»,isch. Dieses Programm ist fiir Jugendliche nicht nccilmet. Moracn Dicnötaa der wirtuunsvollfte Detcltivschlnncr dc> Saison: „Das Vermächtnis des Hauses Moore". „Die Nevolltticnshuchzcit" mit Waldcmar Psilm, der. Aus Fachkreisen wird uns geschrieben: Der von t>cr Nordist-Gesellschaft Dänemark geschaffene Film „Die Ncvolutionshochzeit" gehört nach dem darin verarbeiteten Stoff zu den packendsteil Filmen, die je alls den Markt kamen. Ich habe zwar den Film nur aus der Schilderung eines Fachkollcgen kennen gelernt, allein ich muß sagen, daß die bloße Schilderung einzelner Szenen auf mich einen folch überwältigenden Eindruck machte, oaß ich das lebhafte Bedürfnis habe, dieses historisch so interessante Drama zu sehen, und ich bin der Ansicht, daß es einen ganz außergewöhnlichen Erfolg bringen wird. — Wir haben dieser Zuschrift weiter nichts hinzuzufügen, als daß der Film in der Tat ein so vollendet gutes Werk der Filmindustrie ist, bah man ihn als einen phänomenalsten Schlager aller Zeiten begrüßen muß. — Der Film wird von morgen Dienstag den 22. bis Freit'ig den 25. d. M. (vier Tage) im hiesigen Kino Ideal vorgeführt. > Dallksagung. > W Für die vielen Veweise auflichtiqster Anteil- W « nähme cmlählich des herben Verlustes »mscrsS uicl. W « geliebten Watten, bezw, Vater««, deö Herrn W > Karl Gowb > W sprechen wir hiermit allen Verwandten. Frcunben W ^ und Bekannten den innigsten Dai-l aus. ^ ^ Insbesondere danten wir dem aewrscnen Chef ^ ^ des Vclstcnbemn, Herrn Max Zaloler. Fablils- ^ W> besitz« in Laibach. für seine Opferivillialeit. Seiner ^ >> H^chwü, den Htlri, Pfarrer Josef Pristl'U in Holjlilj ^ ^ fiir daö tröstende Mitgefühl während l er Krcmlheit ^ uild anläszlich des Todes des Verblichenen, für die vielen schönen Blumengrüße und Spmken für Wohltätigleilszwecle wie auch fül die zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnisse. « Die trauernde Familie Gowb. ^ I Tieferschüttelt geben wir hiomit allon Verwandten, Freunden und Bekaunton die traurige Nacli- I richt, daß unser innigatgeliebter, guter Gemahl, bezw. Vater, Bruder uud Schwager, Herr Franz Brunet k. k. Professor der Staatsoberrealschule in Laibach I am 19 Februar um 8 Uhr abends nach kurzem, 8ehr «rbwerem Leiden, versehen mit den Tröstungen der hl.' Religion, sanft im Herr» entschlafen ist. I Dau Leichenbegängnis des unvergeßlichen Dahingeschiedenen ündet Montag doa 21. Februar | um 4 Uhr nachmittags vom Tiauerbause Schloß Tivoli auf den Friedhof zum hl. Kreuz statt. I Dio hl. Seelenmesse wird Dionstag den 22. Februar um halb 9 Uhr vormittags in der Pfarr- I kirche Maria Verkündigung gelesen werden. I Laibach, am 20. Februar 1916. I Irma Brauet, gob. KavölÖ I . Gemahlin. I • I Mir* Brunet, Tochter. - Pridolin Kavölö, k. u. k. Oberetleutnant, Schwager. I Mlnka Brauet, Schwester. — Marie Kavftlö, geb. Teller, Schwägerin. I 9tädli»che Leichcnbostattungganetalt in Laibach. «aibachcr Zeitung Nr. 41____________________________301_________________________________21. Februar 1916 Dsrrlt Weiler im Kino Ideal. Diesertagc führte txul Kino Ideal den neuesten Dorrit Weixler-Lustsftiel-schlaqer „Hoheit Dopftrlssänster" vor. Dieser Liebling deZ Publikums tritt hier in einer ihver besten Rollen auf. Sie findet reiche Gelegenheit, ihre entzückende Schelmerei und Grazie zu entfalten und hat bei den gestrigen Vorführungen großen, wohlverdienten Neifall gefunden. — Der Film „Die Lruchtturmlatastrophe" ist voll von großer dramatischer Gestaltungskraft. Herrliche Naturaufnahmen folgen cinandcr fast ohne Unterbrechung und von diesem großartigen Hintergrund hebt sich die schlichte kraftvole Handlung ab wie ein kostbares Gemälde l>on seinem wertvollen Rahmen. Die zwei großen Noroisl-schlage» kommen heute zum letztenmal zur Aufführn«« im Kino Ideal. — Von morgen den 22. bis Freitag den 25. b. (vber Tage): Der phänomenalste Schlager aller Zeiten: „Die Nevolutionshochzeit". Nach dem gleich-, "amiyen historischen Drama des berühmten dänischen Schriftstellers Sophius Michaelis in vier Akten, mit den NorbisMnstlern Waldemar Psilander, Betty Nansen und Nlcolai Iohannsen in den Hauptrollen. „Ideal." Verantwortlicher Nedulwir: Anton Funtel. Haben Sie schon von a ^F m m o _ s H s H was gehört??? I t | ^H i I Potrti neizmerne žalosti javljamo vsem sorodnikom, prijateljem in znancem I tužno vest, da je naäa dobra mati, taSoa, stara mati, teta in stara teta, gospa j I I Ida Kosem i H vÈeraj, 20. t. m., ob 5. uri zjutraj, po mukotrpiii bolezni, previdena g svetotajstvi za I umirajoÖe, v 86. letu svoje dobe izdihuila bvojo blago dušo. H Pogreb predrage pokojnice se vrSi danes, 21. t. m., ob 5. uri popoldne izpred ¦ hiäe žalosti, Krakovski nasip Stev. 16, na pokopališèe k Sv. Križu. I Svete maSe zadušnice se bodo brale v veè cerkvah. H V Ljubljana, dne 21. Bveèana 1916. ¦ Zofija Pehani, Josip Kosem, Albin Kosem, Ida Guzelj H bèeri in ainova. ¦ Friderik Pehani, Avgust Guzelj, Minka Kosem, Helena Kosem I H zeta iu siiiahi. ' ¦ Vsi vnuki in vnukinje, neèaki in neèakinje, praneèaki in praneèakinji. H Brez posebnega obvestila. I t ^B » Ncizrneine zalosti potrta naznanjam vBom sorodnikom in znaucem, da je preminul njoj vro6e ^M Ijubljoni, nad vhc dobri soprog, skrbni oèe, «in, brat, /ot, svak in iietjjUc, fonpod I Franc Orolli I c. kr. nadporoènik, c. kr. tinanèni komisar in davèni referent v Locate« ¦ vèeraj, 18. sveèaua, nenadne smrti, previden b tolažili bv. vere, po groznih mukab, v starosti H7 let ¦ Pogreb nepozabnega rajnkoga ge vr6i v uedeljo, 20. t. m., ob 4. uri popoldne, iz dezelne'bol- ¦ nice na pokopahsce k Sv. Knžu. H Mašo-zadušnice se bodo darovale v trnovski cerkvi. H Bodi mu blag flpomin! H V Ljubljani, 19. sveèana 1916. ¦ Fanl OolU, roj. Trtnlk, soproga. - Branko iu Staiek, Kinova. Fanl OolU, /oj. Hafner, H mati. -- Bobert Oolll, brat, prokurist tvrdke A. & K. Skaberne. — Ana OoUl, scBtra, uèiteJjica. Morgen das bedeutendste Detektivdrama, welches ie gezeigt wurde, im Kino Central im Landestheater 1 1^^ Nur drei Tage. W* Von morgen Dienstag 22. bis Freitag 25. Februar: ~Wl „Die Revolutionshochzeit" Nach dem gleichnamigen historischen Drama des berühmten dänischen Schriftstellers Sophius Michaelis in 4 Akten, mit den Nordisk-Künstlern. Waldemar Psilander, Betty Nausen und Nicolai Johannsen I in den Hauptrollen: I !! Der phänomenalste Schlager aller Zeiten !! I Nur *M ^r^ . I ^ x -^g;o! im Nur 4L Tago! I Laibacher Zeitung Nr. 41 302 21. Februar 1916 Amtsblatt. 503 E 150/15/3 Dražbeni oklic. Po zahtevanju hranilnice in po-sojilnice v Višnjigori, zastopane po c. kr. notarju Hubertu Završnik v Višnji gori, bo dne 30. marca 19 16 dopoldne ob pol 10. uri pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi štev. 2, dražba zemljišÈa vl. Štev. 1 k. o. Go-renjavas (hiša št. 12 na Vel. èernelu, gospodarsko poslopje, 5 njiv, 3 trav-niki, 7 gozdov). NepremiÈnini, ki jo je prodati na dražbi, je doloÈena vrednost na 7020 K. Najmanjši ponudek znaša 4680 K; pod tem zneskom se ne prodaje. S tem odobrene dražbene pogoje in listine, ki se tiÈejo nepremiÈnine (zemljiŠko-knjižni izpisek, hipotekarni ffipisek, izpisek iz katastra, cenitvene zapisnike itd.) smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj oznamenjeni Hodniji, v izbi ätev. 3 med opravilnimi urami. C. kr. okrajna sodnija ViŠnjagora, odd. II., dne 12. februarja 1916. 504 3—1 Firm. 13/16, Gen. II, 50/4 Razglas. Vpisalo se je pri tvrdki: Kmetska hranilnica in posojilnica v Staremtrgu, Bela Krajina registrovana zadruga z neom. zavezo, v zadružnem regiatru, da se je na obÈnem zboru dne ll.decembra 1915 8klenila razdružitev zadruge potom likvidacije in da sta bila likvidatorjem izvoljena Josip Osterman, trgovec v Deskovivasi St. 19 in Marko Majerle, poseatnik v Staremtrgu fit. 5. Likvidatorja bodeta podpisovala za zadrugo tako, da podpišeta oba svoji imeui k firmi zadruge, kateri 86 pristavi beseda „v likvidaciji". Upniki se pozivljajo, da se pri zadrugi zglase. C. kr. okrožna sodnija v Rudol-fovem, odd. II., dne lö.februvarja 1916. 480 3—2 T 1/16/3 Uvedba postopanja, da se za mrtvega proglasi Anton Ude. Dne 6. januvarja 1865 1. rojeni Anton Ude iz Šmihela št. 15, se je podal v 21. letu svoje starosti v Ameriko in se od tod ni veè nazaj povrnil. Odkar je zadnje poroÈilo priälo o njem, je preteklo vže 2b let Ker utegne potemtakem nastopiti zakonita domneva smrti po zmislu § 24 St. 1 obè. drž. zak., se uvaja po proSnji Janeza Ude, posestnika v Smihelu St. 15, po dr. Karl Slancu, odvetniku v Rudolfovem, postopanje v namen proglasitve pogreSanega za mrtvega. Vsakdo 8ft torej pozivlja, da sporoÈi 8odiSÈu ali skrbniku goepodu Janozu Smoliku, oficijalu v pokoju v Eudolfovem, kar bi vedel o imenoranem. Anton Ude se pozivlja, da ße zglasi pri podpisanem sodiSèu ali mu na drug naÈin da na znanje, da Se živi. Po 28. marcu 1917 razBodilo bo sodišÈe po zopetni proSnji o proglü-sitvi za mrtvega. C. kr. okrožno aodiSèe Rudolfovo odd. L, dne 12. februvarja 1916. Wäsche Anfertigung von Brautausstattungen Wäsche fGr Institutszöglinge ——————¦ f||f Baby wrratig- I Gegründet 1866. I ™"*»9- Herren-, Damen- u. Kinder- . Wäsche * S P^* eigener» Erzeugung *^P% ® ^ die wegen Ihres vorzüglichen Schnittes, dauerhaften Stoffes, ^ (q exakter Arbeit und mäßigen Preises weit bekannt ist, empfiehlt W 1 C. J. HAMANN r o WHsche nach Maß wird raschest angefertigt. => t Daselbst die erste hrainische 9 l Wasch- 11I Uelüiall I o Motorbetrieb. I c —--------------------------------- g. Q EröBte Schonung d. Wüsche. HeubsIb Maschinen. • Alle bis Mittwoch einer Woche zugesandten Wäsche-stttcke sind am Samstag derselben Woche fertig* gestellt. Bekannt redlichste Bedienung. 55 8 Sportartikel.--------------------------Herren-Hüte. Bestsellern, Daunen und Kapok. /WiM«1li: brtli, Piris. Rom uswV" Bsrtü ks«. %*-^^ ^ ******* ^^ rätig in der Buchhandlung lg. v. Kleii niajr & Fed. 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I Soeben erschienen: I I Die Neuregelung der Gebühren Kaiserliche Verordnung vom 15. September 1915, R.G.BI.Nr.278/8O betreffend Erb- und Schenkungsgebuhren, : Gerichts- und Versicherungsgebühren. : Gesetzestext mit Erläuterungen für den Handgebrauch herausgegeben von 2768 4—4 Dr. Karl Dobrauc k. k. Finanzsekretär in Graz. Preis broschiert K 2—, mit Postzusendung K 210. I Vorrätig in der I Buch- und Musikalienhandlung lg. v. Klelnmayr I Fed. Bamberg In Laibach. Vruck und Verlag von Jg. v. Kleinmayr ck Fed. Vamberg.