■DtZeLPBCSS: wwekmt»^ M Rpf Sam«g-SiHiBtag 13 Spf ünorliutgtt ßcUung Amtliches Organ des \/erlag und SchrltfleitunffT Marburg a. d. Drau, Badgasse Nt. hernnit: 25-filr, 23-d8, 2ft-C9 — Ab 18 Uhf (6 Uhr abonds) let die i^hnttleitung nur aul hemmt Nr 28-67 erreichbar Unverlangte Zusctinften werden nicht rückgtMmlt. tie Anfragen Rückporto beilegen. •— Postscheckkonto Wien Nr. 54.608l Steirischen Heimatbundef brsciMtnt wdch^tDcii sechgmal als Morgenzeitung (mtt Aii9nahn7e der bonn* u. Feiertage) Bezugspreis (im voraus zahlbar^ monatticb HM 2 10 einachl ^ustell* gebflhr; bei Lieferung Un Streifband zuzüglich Porto; bei Abholen in der Ue-schäftssteUe RM 1-». — Anzeigen- und bfezugsbestellungen m der Verwaltung, !3lr. 33 !}Rar6uro a. 5.2>rau, OUontaa, 2.9t&ruor 1942 Ö2. ^SaOrooitg Absolute Zuversicht für ilen Eniisieg G«waitlg«r WldMiwII d«r FUhr«n«d« in all«r Walt Berlin, 1. Februar. Die großo Rede des Fülirers zum gc-»cltchtUchen 30. Jftniior hat auf dos ganze deattclie Volle t^te moralisctie Wirkung ausgeübt. Die abeolata Sitgeazuversicht das Fuhrers, desseo hinreißende Worte im gegnerischen Ausland wie ^n jähes Erwachen aas schönen UHSionen empfunden werdaa, haben dem fanien deutkhen Volk neue moraHectie Kraft und ein^n noch festeren Olautien an den Sieg ein-geflößi; Dm Dr*I«rpai(t fMt«r ctonn )• Tokio, 1. Februar. Die »sainte japanische Presse vet-otfentHcnt die Rede des Führers in großer Aufmachung. In den Überschriften wer-i^en besonders auch die auf Japans Erfolge bezüglichen Stellen hervorgehoben. Die Ankündigung der Frühjahrsoffensive findet gleichfalls starke Beachtung. Die dem Außenamt nahestehende »Japan Times and Advertlser« bringt einen Tieunspaitigen bebilderten Bericht unter der Überschrift: »Der Führer lobt Japans Tapferkeit«. wir empfinden äußerst dankbar, daß Adolf Hitler während seiner großen Rede auf die Bedeutung der mlUtärischen* Erfolge Japans hinwieg, so schreibt am honntagmorgen »Jomlurl Schlmbun« In (inem Leitartikel Uber die >Kraft de^i Dreimächtebündnisses«. Auf diesen Ton sind auch die übrigen Zeitungen go-Minimt. Japan, Deutschland und Italien Orden eine neue Ordnung aufbauen, nachdem sie England und die USA. besiegt hätten, die t>ier die Innere Entwicklung und die 'l'rennung von Ihren Kolonien beunruhigt ^eien, zeige sich bei Japan, Deutschland und Italien die innere Kune und Geschlossenheit, gepaart mit inHitärischcn Erfolgen. Die V.n'fiilirt werden Es 1'^' ein Glück für Europa, daß es in dem großen Augenblick des Kampfes um sein'nalen und sozialen Revolutionen, ferner Bestehen mit einem Fahnenträger rech-,die enge Waffenbrüderschaft der deut-nen kann, dem es weder an Intelligenz sehen und italienischen Soldaten, zweier noch an Mut fehlt: Deutschland, una am Heere, die In der Praxis das stärkste Steuer seiner Zukunft Adolf Hitler. »Informaciones« vergleicht die kraft- Bollwerk des neuen Europa bilden. »Das stolze und begeisterte Bild, das vollen aufrichtigen Worte des Führers mit der Führer vom deutschen Heer gab, der rhetorischen Dialektik Churchills und entspricht vollkommen dem Gefühl, mit weist darauf hin, daß sich alle finsteren dem die Italiener die gewaltige Kriegs-Prophezeiungen der Feinde Europas als maschlne des Deutschen Reiches beurtei-leeres Geschwätz entpuppt haben. Der len, und zwar nicht nur wegen ihrer Sieg Europas wird in diesem Jahr, so er-1 Stärke und ihres bewundernswerten techklärt das Blatt, ohne Zweifel weiter be- nischen Funktionlerens, sondern auch festigt werden. Und an die Kette von Sic- wegen ihrer militärischen Qualitäten und gen wird sich der endgültige und ent- des persönlichen Heldentums des d«ut-scheidende Sieg reihen. | sehen Soldaten, der das belebende Ele- I Die Abendzeitung »Madrid« schreibt: ^'eser Maschine Ist. Was den deut-Die Reden des deutschen Führers, deren Waffen vor allem ihren Wert ver- , Stärke die Aufrichtigkeit ist, sind des 'eiht, Ist der Geist des deutschen Solda-großen Interesses würdig, die sie In der die Ford- noch die Vik- .ganzen Welt erregen. Sie sind voller kon- kers-Werke zu erzeugen vermögen.« Kreter Tatsachen, die nur durch die na- türliche Zurückhaltung begrenzt werden, die sich der oberste Chef eines Heeres anf- Kriog des Volkes Die Siegesgewlßlicit, mit der der Füh^ erlegen muß, 'das in siegreichen Kämpfen schloß, beseelt In die Zukunft entscheidet ai. Des neuen iurepa stüikstes Bo lw«ffk Mailand, 1. Februar. leichem Maße die italienischen Streitkräfte und das italienische Volk, schreibt ^-Popolo d'ItaMa^: weiter.: Die Plutokratien und der Bolschewismus haben Ihre Kriegspläne auf »möglichcc Schwächen der italienischen und deutschen inneren Die Führer-Rede begegnet auch am Front aufgebaut. Die beiden Führer der Sonntag in der norditalienlschen Presse | Achse haben dagegen ihre Kampf- und starkem Interesse. ' Slcgespläne auf der Unmöglichkeit sol- ) M^rere Punkte, so erklärt Appellus eher Schwächen sowie auf den uner-Im »Popolo d'Italia«, haben im faschlstl- schöpflichen Energien der deutschen und sehen Italien einen besonders nachhalll-, italienischen Front begründet. Deshatt) gen Eindruck hinterlassen, zunächst der Ist dieser Krieg ein typischer Krieg des vom Führer aufgezeigte historische Paral- Volkes. Das deutsche, das Italienische lelimus der beiden Völker, die sich in so und das japanische Volk, so schließt glänzender Weise ergänzen und die ver- Appelius, bekräftigen in diesem Kampf ^ eint stärker, größer und vollständiger, ihr nationales und völkisches Recht :iuf sind als allein, sodann des Führers Hin- freie Bahn auf der Straße der Arbeit, der weis auf die beiden vom Volk ausgegan- Produktion, der Kultur und der Ge-genen und vom Volk getragenen natlo- schichte. (Fortsetzung auf Seite 2f) .iiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiniifuiiiiiinifftiiniiiiimiiitfiiiiiiiiiiiiiiiiinniniiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiitiintffimiiiittiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Qulsling — Miiislerprüsiilnit norwegischen Regierung Der Reichskommissar gab bekannt, daß Vidkun Quisling die Bildung einer tuitionaiefl norwegischen Regierung selbst unvorzüglich durchführen wird. Reichskommissar Terboven wandte sich dann direkt an den neuen Mlnister-prisidenten V'dkun Qulsling mit folgenden Worten: »Herr MintsteroräsiiTent, 8ie hat>eti aus dem Pflichtgeiftthl Ihrem Volk gegenüber erneut eine große und schwere, diesmal aber ~ so glaube ich er,;::: I:?Ir.ner! _ gleichzeitig auch e'me dankbare Aufgabe übernommen. H'^rzi* Überbringe ich Ihnen die herzlichen Wünsche des Führers, denen ich mich für 9ie persönlich, für Ihre Bewegung und ?Ür das gesamte norwegische Volk aus ganzen Herzen anschließe. Möge ihnen die Vorsehung fai Ihrem großen Werk weiter-hin beistehen, dann trin Ich überzeugt, daß Sie Norwegen nicht nur einer großen und stolzen Zukunft zuftihreu werden, sondern daß ein, nn NatlonaltiotiaHsmu'« geeintes, starkes norwegisches Volk dann ein entscheidender und nicht entbohrender Bestandteil der germanihchen Gemeinschaft sein wiid.« Minlsterprgfidf^it Vidkun Qulitüng dankte hierauf in deutscher Spra^hP im Namen des ganze i norwegisc^ie.i Volkes dem Führer Adolf Hitler uiul dem Reichskommissar für das großzügige Verständnis, das sie dem tiefsten Wunsche des norwegischen Volke entgepren^ebracht haben und gab seiner festen überzeua"ung Ausdruck, daß d'e Efel^nls^e dieses Tages von großer Bedeutting für die Zukunft sein werden. Bildung einer nationalen 0 8 I 0, I. Februar. In einem feierlichen Staatsakt auf der historischen Festung Akershus in Oslo übernahm am Sonnw Vidkun Quisling die norwegische Minlsterpräsidentschaft! Refehskommissar Terboven und der Führer von »NaSjonal Sämling«, Vidkun Quisling, die tiei dieser Gelegenheit staatspolitisch bedeutsame Ansprachen hielten, wurden beim Betreten des Rittersaales der historischen Burg von den zahlreichen deutschen und norweg^iwu Ehrengästen herzlich tiegrüßt. Die Hauptstraßen und öffentlichen Gebäude der Stadt zeigten aus Anlaß des feierlichen Ereignisses reichen Fahnenschmuck. Ehreniormatlonen der deutschen und norwegischen Polizei sowie des Hird waren angetreten, um dem Stiuitaakt einen würdigen Rahmen zu geben. Nach den Klingen des Fesimarsches von Richard Strauß und des Huldigungsmarsches von Edward Qrleg sprach Reichskommissar Terboven, der die Mitteilung machte, daß gestern die norwegischen Minister dem Führer von »Na-sjonal Sämling« — unter Beifügung eines Gutachtens dM höchsten Gerichtes, das zu einem positiven Ergebnis Iv'nslchtllch der staatsrechtlichen Seite der Angelegenheit kam — die Bitte übermltteRen. als Ministerpräsident die Leitung der norwegischen Regierung zu übernehmen. Der Reichskommissar hat zu diesem Schritt selhstverständlich und «»ern seine Zustimmung erklärt und den angebotenen Rücktritt der bisherigen Minister angcnom* men. Was vir verteidigen »Sie hassen das soziale Duutscliland.r Mit diesem Impidaren Satz hat der Pttli-rcr eine Feststellung getroffen, däe ge-e-ignet ist, die eigentliciien Beweggründe, die zu der augenblicklichen ^rronen weh-Kcschichtilclien Auseinamlersctzung geführt habeti, klarzulegen. Der Nationalsozialismus, der seit dem 30. Januar 193.^ das* Gesetz des Handehis in tXnitsch-UukI bestimmte und eine revoiutlonäru Den Wortlaut der FHirerrede vom 30. Jänner bringen wir Im Innern def heutigen Ausgabe Neuordnung größten Ausmaßes anbahnte, giaig an die Lösung der sozialeu Fragen allerdings mit ganz anderen Mit" telii heran, als dies von irgend jemand sonst vorlier oder nacliiier versucht worden würe. VVemi wir heule In aller Oftenhoii di'.; Verbrüderung der Phitokraten und Bol-schewisteii erietj'an, .so ist das keines-\\egs etwas Neues, da dem Natlomils<> ziaHsmus die Wesensverwandtheit, ja. sogar die gegenseitige Daseinsbedingtheit dieser bei^sn Wehen ohnehin schon längst bekannt ist. Der Ernst uml die Saclilichkeit, uiit der seit 19.^3 der Nationalsozialismus au die Erfülltnig seiner sozialen Forderungen heranging, mußte den Haß der IMu-tokratcn und iiirer Anliänger Iwraufbo-schwören. Man lürclitete aber, und du.< allerdings mit einem gewissen l^^ent, daß, wenn erst eintiial die Völker diu Wahrheit über die sozialen Erfolge iu Deutschland erfahren würden, diese aucli im eigenen Land das gleiche verlangen würden, zumal doch in den reichen Ländern solche Maßnahmen sich eigentllcli viel leichter durchführen lassen müBieu. Die sozialen Erfolge d^^^r ersten kurzen Meben Jahre vor Ausabrucli des zweiten WeltlJbt hat. Es verteidigt seinen Sozialismus, und das gibt dem Kampf sein Ziel und sein inneres Gewicht. hs gibt kein (icbiet des Öffentlichen Lebens in I >eutschla?Kl. angefangen von der Patnllie bis zur Kunst und Kultur, das ulclit (ii die^^'n sozialen Erneue«» riiii;4s:)rozeri mit liineiiibe7i"tgen worden wäre, (ianz zu schwelgcn vom Wirt- 1 •Wirtnirtref Zw imt»« 2. fthrmr 1943 Nummer 93 i^chaftsleben. das heute unmittelbar auf dem sozialen Boden, auf dem Boden der üemeinschaft zu wachsen hat. In einem wohlgeordneten sozialistischen Qefflge trat das deutsche Volk m den ihm aufgezwungenen Krieg. Der Gedanke der Volks- und Leistungsge-meinschaft. die Einigkeit afler deutschen Schaffend'sn in ihrem Wissen itm das Ziel ist es aber auch, das den Sieg verbürgt. Die Tatsache, daß unser Soziallismus keine Phrase, sondern, wie die vor-awsgegangenen neun .lahre bewiesen ha-K^n, eine ungeheure Realität Ist, be-.schwingt den letzten deutschen Schaffenden m seiner Arbeitskraft. Das innere (jewicht fällt auf die Waagschale des Sieges. Absolole Zoversiclif für den Endsieg hr die britische Luftwaffe 38 Fhigzeuge, davon 15 Aber dem MHtelmeer und in Nordafrlka. Während der gleichen ZeM gingen im Kan»pf gegen Großbritannien 18 eigene IHugzeiige verk>rea. 16 OrtsclMlfM «nlerl [>eiitsche Gegenangriffe in der iWItte der Ostfront Berlin, 1. Februar. Tm Verlauf heftiger Gegenangriffe, de cteutsche Truppen In den letzten Tagen und Nächten in der Mitte der Ostfront Gurchführten, wurde der Feind an mehreren Ste'len blutig zurückgeworfen und aus einzelnen Stützpunkten vertrieben. Dabei kam es in der Nacht zum 29. Jänner nordostwärts Orel zu schweren örtlichen Kämpfen zwischen sächs'schen Infanter'sten und- stärkeren bolschewistischen Kräften, die durch den überraschenden nächtlichen Vorstoß aus mehreren Ortschaften vertrieben werde« konnten. Alle Versuche der Bolßchewisten, durch massierte Angriffe die größte der eingenommenen Ortschaften zurückzugewinnen, scheiterten an der entschlossenen Abwehr der deutschen Truppen. In einem anderen Abschnitt In der M'tte der Front brachten die deutschen Truppen 16 Ortschaften fest in ihren Belitz. Mehrere DivisilHiei gesddaiei Schwere sowletische Niederlage nordottwärts von Kursk Führerhauptquartier, 31. Jän. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An mehreren Stellen der Ostfront fügten deutsche, italienische, rumänische und slowakische Truppen bei der Abwehr örtlicher feindlicher Angriffe sowie bei eigenen Angriffs- und Stoßtruppunternehmungen dem Gegner erneut schwere Verluste au. Dabei wurden 19 feindliche Panzer vernichtet und zahlreiche feindliche Kampfstände zerstört. Im Raum nordostwärts von Kursk führte ein Gegenangriff deutscher Infanterie» und Panzertruppen unter der Führung des Generalmajors Breith nach mehr- tägigen Kämpfen zu einem vollen Erfolg Eine in die deutschen Linien eingebro- Staatswerft in La Valetta wurde chene feindliche Kräftegruppe von meh-,Spreng- und Brandbomben belegt reren Divisionen und Panzerverbänden wurde unter hohen feindlichen Verlusten geschlagen und nach Osten zurückgeworfen. Im Seegebiet um England griffen Flugzeuge im Rahmen der bewaffneten Aufklärung eine militärische Anlage an der Ostküste der Insel an und beschossen Eisenbahnziele in Nordirland mit Bordwaffen. In Nordafrika Aufklärungstätigkeit. In der nördlichen Cyrenaika zersprengten deutsche Kampf-, Sturzkampf- und Zerstör erverbän de Kraftfahrzeugansammlungen der Briten. Die Angriffe der deutschen Luftwaffe auf Flugzeug- und Seestfltz-punkte der Insel Malta wurden bei Tag und bei Nacht mit Erfolg fortgesetzt. Die mit Johur Bharu genommen Der Kampf um Singapur hat begonnen Tokio, 1. Februar. motorisierter ArtiMerfe unter Feuer ge- Wle das kaiserliche Hauptquartier mitteilt, ist am Sonnabend abend Johur Bharu gegenüber üer Insel Singapur erreicht worden. Demnach s'nd die japanischen Truppen nur noch durch ein« schmale Wasserstraße von der Insel gelrennt, ftber die bekanntrch ein" breiter Brücken weg führt, der, wie ein Frontbericht meldet, an zwei Stellen zerstört worden ist. Die neuesten von der Front eingetroffenen. Berichte besagen, daß der Kampf um üie Insel Singapur bereits begonnen hat. Während japanische schnelle Truppen auf dem Brückenweg nach der Insel vorstoßen, wurden wichtige militärische Zie'e wie Flugplätze, Kasernen, Öltanks und strateg'sche Verkehrswege von japanischen Flugzeugen bombardiert und von nommen. Der feindliche Luftwiderstand sei nur gering. An der Mimfli« von laliirf Der JapaiDlschei Blllsfeldxiig aal Malaien — Ib 3S Tauen INO Klloiucler airflckgelegt Tokio, 1. Februar Das kaiserliclie Hauptquartier gab aro Sonntag um 18 Uhr bekannt, daß die ja-j)anischen Verbände, die die Halbinsel Malnim in Richtung von Norden nach Süden durchquerten, am Abend des* 31. Jänner das Ufer der Meerenge von Johore gegenüber der Insel Singapur erreichten, was der Höhepunkt «ies Blitzfeldzuges ist in dem dk; japanischen Truppen von der thailändischen Grenze Innerhalb von 55 Tagen die Straikt von 1600 Kilometern bewaliigten. In einem arnUicbcn Bericht wird lestge- slelJt, daß im Verlauf der ausgedehnten Opcrationon die Japanischen Slrcitkrüfte insgesamt 280 Panzer und PanzerspÄhwa-gen, 330 Geschütz, 9ß00 Lastwagen, 560 Maschinengewehre und riesige Mengen von Kriegsmaterial und Proviant erbeuteten, das au^Jcht, um die gesamte japanische Wehrmacht zu versorgen. Es wird hin-zugefögt, daß 8000 Mann In Gefangenschaft gerieten. Oterraacbeide Landong aal NenirhiiNl Tokio, 1, Febniar Über die Besetzung der Insel Neuirland (früher Neu-Mccklenburg) im Bismarck-Archipel berichtet „Tokio Asahi Schlm-bnn'\ daß die Landiuig ohne Zwischenfälle erfolgte. Die australische Besatzung des Flugplatzes wurde gclangengetiommen. Der Flugplatz sell>st war vollkommen zerstört und unbrauchbar g^nacht wor^ den. Wie überraschend die Landung der Japaner erfolgte, beweist die TaUaclie, dat der Führer der kleinen australische« Besatzung aus dem ßett heraus verhaftet wurde, da er die Landting absolut ver «ichlafen hatte. Alf der MelililmhiNel AnboliM Schanghai, t Februar Japanische Truppen landeten nach einer hier eingetroffenen Meldung am Freitag auf der Insel Ambolna (Molukken-Gruppe), Japanische Kriegsschiffe arbeiteten bei der Durchführung der Operationen mit der Luftwaffe zusammen, die die Küste in der NAlie des giclchnamlgen Hauplor^ der Insel schwer bomI>ardterte. Der von den japanischen Landung-truppen angegriffene Hafen Amboina ist einer der strategisch wichtigsten PlAlae NiederlAndlsch-Indiens. Die Stadt hat un-Mfähr 25.000 Einwohner. Sie iiat nach Soerabaja die größten Ftottenstütipunktr einrichlungen und ist auDordem eine wicli-tigs Luftbasis in zentraler Lage des holländischen Inselbesitzes. Von hier aus wurde die Seeverbüidung mit Anstralimi beherrscht He Bwptetea wm lifWM Tokloi 1 Februar Das kaiserliche Hauptquarttcr gab bty kannt, daß Truppen dar Japanisrhen Armes am 29. JAnoer an der Westküste Bomeos vorstiefien und tetst Ponüanak. die Haupstadt der niederlAndischen Sied lungen In Westbomeo, besetzt haben. VwanMeiiaaai a Malaeii Größtes britisches Schwimmdock fai Sfav gapur versiokt Tokio, l. Februai. Wie die jjapanische Nachrichtenage»-tur meldet, griff äle Heeresluftwaffe am Sonntag Singapur an, wobei das große britisclK' Schwimmdock von 90.000 Tonnen versenkt wurde. Feiner wird gemeldet, daß die japanischen Truppen in Burma dicht vor Mulmein stehen. Japanische Voraustrup-' pen sind bereits ui die Stadt tingtdrun-geo. M Schouten-I? BISMARCK AIICH1P6U V Banrf fAroe-l? e^nimoriauM^ Freden ItHsndrik-l ARAFüRA-iBtyille-l «.i-Kii-lU. -SEE," WlBSsal-t? Qolf von Carpentarta ALI EER iiihmgttr Wbs UlBcWeubuna I HÜlSFÜflHO yp*i»T| BJ—V ifihschas • Geb!«t Kvic: Ardiiv^ Zeichnnnc: InterprcO Deikc England im Atkmtlk Orack und Vtriagr- Marbarcef Verlaes- ond Druckerei-Oes m b t1 - VerlasufllsitinK Cson ßtuniKartner: Hauptschriltlelier Anton Oerschack iverrelsO - Stell-vertreiendef Hiotiticlirlfllciter Udo Katocr ■> Alle tf> __d. Drau. Badgassc 6. Zur Zeh für An7elRen die PffiOlste Nr I vom I Junt IMt edItiK Aus)»'l der LleUrnne de» BIntic» hei hftherer Qewalt odf Hc riehwOrnn? cihi keinen \niit)rucb «aF RUckMliluas det ÜezaitSKcIde». ^umniÄP i?3 »Mariwrcor 7eftw>in ?. fet^roar 19C SeWt 5 Das lahr 1942 bringt uns neue grosse Siege Pf« geschichtliche Rede des PUhrers im BerKner Sportpalast B8rlin, 1. Februar. ler Kühr»! hieK zum Jahrestag der Machtergreifung im Berlmer Sportpalast am Freitag nachmittag folgende Rede: Meine Vpiksg^^osseu und -xenu&slnneQ! Meiue Kameraden 1 Jeder spricht in dieser Zeit vor dem ^'urum. düs ihm am g&sisnetäten erscheint, der eine vor einem Parlament, dessen Kxistenz, Zusammensetzung und Ei:tstelnmg un» alilen zur Genüge bekannt ist, — ich glaube, an diesem Tage tlortnin wieder zur^ckkeiiron zu müssen, woher ich bin, nämlich lum Volkl Atte ditjjenigen, die hier vor mir sitzen, sind n^mNch awch Abgeordnete des Volikes, nur mit dem Unterschied, da0 sie keine DiXten bcxleheo und es oit schwicri^rer haben, zu einer sofchen Kundgebung zu koomnen. als die sogenannten berufenen Vertreter der Demokratien, Bba wir in ^as reimte Jahr des natio-nalsoxialistischen Deutschem Reiches emtreten, ist es vv'obl angebracht, ejnen Blick in die Vergangetuieit zu werfen unii sich wieder einmal mit den U'^sa-chen ifUsepss^Daseiiw, tmseres Wardens imd unseres Sjeges zu ^schlftlgen. Wir hören heute siehr oft die Benter^^ng, daB dieser Krieg ejgetrtUch der zweite Welt-krksg sei, d- |i. alsä miui ic^ntiflziert diesen Kampf mit' de^ ersteti, den wir setost noch zum groöf« Teit ails ^Ida-tcn nii^prleDtott. IJxd dfis Ist n^lit mir iMiMl* ^Wa M blntie, daQ dor Kaji^ w^-lich fast dia gait^a WaH sondani Ist noch vlei malir ikhtli$, wenq man hedeiUit, d^ die gMgto Krltjta, die ar^en WeltIcrteR veran^D^on, aueii fi|r den )et3rl|eii yarantworilioli M und d9ß diw KräHa and Müciita dte Jiale aasirehan, die sie da- laal« vMIdobt vim Im mtan Awiea-erräMiaa za wallaa. die d^h Im illßHfm Gmiida daa Abr sichtaa Ibras Kaaipiaa zusmado tagen. E« »lad abar aioht pitr glelaha Ursa-cMl sondara as sind vor altem die gtalcliati varantwor^lichen Personen, Ich darf aiH Stolz sagaa* dafi eine Aumahma davon gerade die Staaten ntadm die heate als Verbündato durah daa Deutsche Raloli, Italien und Japan, verhör-»ept werdaa. VMlog«ii« Kilegepeieleii 13enit eins Icaint nnm doch woM mcht bestreiten, daß CiiurcbiH bereits vor den Jahren 19(4 einer der getneinfiten Kriegshetzer der dam^Hlse» Zeit war, daß Herr Roo^evelt, damals der lunge Mann des Prilsidenten WHson gewesen ist, daß dki kwpitaUstischen Männer von heute auiA daniais bereits das Gewicht ihres Cmflusses in die Waagschale fär den Krieg geworfen haben, wlhrend u-nigekehrt nieniimd leugnen kann, daß wir an dem daimäiigen Krieg gänzHcIi unschuklig gewesen sind. Wir waren alle nur gai«K l(ietne Sokiaten, so wie Sie jetzt meine liehen Verwundeten, hier vor mir sitzen, uni>ekannte Namenlose, die emfaeh die Pflicht gerufen hatte, und weiter gar nichts, also Männer, die damals Ihre Pflichtt so brav sie l«otmten. erfflKten. Ple gleichen treüiandeii Krüfte. die den ersten Weltkrieg verschuldeten, sind auch fflr diesen jj^elten verantwortlich. Dabei möchte ich hier gleich eines einfflgen: Das damalige Deutschland war eine Monarchie, also keine nationalsozialistiscne »DiktatMr«. das damalige DeutscMaiid war demolcratisch, also kein neMonalsoziaHstischer Staat, utK] das damalige Deutschland war parlamentarisch. also auch nicht das. was das heuiige Deutschland ist. von allen sonstigen Unterschieden abgesehen. Es müssen also Gründe sein, die nich^ in der Staatsform Hegen, die dprnals so wie heut^ al^ Adaß Angriff gegen itns verwendet wurden. obwoW unsere Feinde hl beiden F||len bf^haupteten. daß es gerade die Staatsform sei. die sie auf den Plan gerufen hiitte. Wir Deutsche können uns allerdings Oberhaupt nicht voTSteVen. daß wir. wenn oin VoHt sich eine bestimmte Staatsform nriegt min deshalb erVlären wir mußten dagegen »n ehien Krieg e'ntreten nur weil uns diese Staatsform nicht nasse. Dg? verstehen wir nicht, und das memen natürlich auch die aiuleren nu Ernst nicht. Sie sind daliar gar nicht deshalb !u den Krieg eingetreten, well ^ Staatsform sie kgendwie Irritiert hütte. Nein! Sie bringen es )a fertig, die gemeinste Staatsform, wenn notwendig, zu umarmen, um mit Ihr Brüderschaft za trinken. ^|eht, nein, das ist es nicht. Es Ist nicht die Staatsform, sondern es sind andere QrUnde, die schon 1914 zum Krieg gegen das Den^sche Reich getrte-be« haiten! England war damals der HaupthetzK^r gegen DeutscWand, ienes England, das sieh im Laufe von Jahren nur durch eine einzige Folge bhitiger Kriege etwa ein Viertd der üunzen Erdo6crtläche unterworfen hat. Denn es war doch nicht &o, daß etwa eines Tages indisclie Fürsteti oder indische Stämme oder deren Deputationen nach London gekommen sind mit der Bitte; aEngiiinder, kommt nach Indien und regiert uns!«, sondern die Engländer sind nach Indien gegangen, und zwar, obwohl die lader sie gar nicht haben wollten. Sie gingen mit Gewalt dortliin und waren auch nicht mehr hinauszutreiben. Mit Gewalt haben sie sich einst dieses riesige Gebiet mit etwa 380 Miflkinen Menschen untcrwwfen und eg in der Unterdrük-kung erhalten. Nur mit Gewalt haben sie sich Staat um Staat trrtiuU und zins: pflichtig gemacht. / Allllon hintertriel^ die Einigung Europas Hinter alt dem stand natürlich |en« and^e, uns bekannte Macht, die tiberall dorf Geschähe wittert, wo es Unruhen jdbt: Das likematloi^ Judentum. So hat sich England Im Laufe von einigen Jahrhimderten di»3 Welt erobert, un^ um diese W^lteroberung, die Völ-kerutiterdrückvmg sicherzustellen, hat es sich bemiiht, in Europa das sogenannte »Gleichgewicht der Kräfte« aufrecht au ernahen, das {wißt also dahin zti streben, daß kein europäischer Staat i)ber ein gewisses Maß liänaus an Kraft geWintzen konnte, um vielleicht zu einer überragenden Rofie in Et^ropa aufzusicigen. W£|s «la waHten, war ^ zersplltr tarte wid In mm aaliel^tei In seinen Kräften awte sataMMlm Pnram, nnd m dieses Ziel zu eneMian, b^ Endaad Krieg mit Earof>a fefiirt, afaien Krl^ nach dam andern. Erst sahen .sie Ihre Vormachtstellung bedroht durcii Spanien; nadideni sie endlich Spanien besiegt hatten, wandte | sich ihr interes^ den Ntederlanden zu; utid ais dann Holland keine OetaKr nii^r' zu sein schien, konzentrierte sich der brltsche Haß atif Fr^ik'relch, imd als Frankreteh mit Hilfe ganz Buropas ge-brodien wurde, da glaubten sie in Deutschland den Faktor sehen zu ntfis-üen, der geeignet sein könnte, Eurojya viei^icht zit einigen. Und de^ialb begann nini der Kamipf gegen Deutscliland, nicht aus Liebe zu den Völkern, sondern nur ans eigensten nflchtemsten htter-fi^hei unterstützt von jenem ewigen Judentum, das in jedem Völkerstreit, in Zwist und Hader, Itmner zu verdienen versteht und zu ffäwinnen vermag. Als sie im Jahre 1914 zum erstemmd eine Weltkoaiitkm gegen das damalige Deutsche Reich zusammenbrauten, da hatten sie sonderbare Begründungen. Sie sagten: »Deutschland muß zunächst von Sehlem Kaiiser befreit werden!« An steh wäre des die*Engländer nichts an- gegangen, sondern ciiie innere Angelegenheit des deutsch'sn Volkes gewesen. Aber die Engländer sind immer um andere Nationen besorgt und sie wollten also Deutschland von seinem Kaiser befreien. Sie sagten weiter; »D^r Militarismus ist es, der das deutsche Volk un-glücWidi macht uiid bedrückt!« Und die Engiänaer sind ja bekanntlich überall gegen Bedrückung und gegen das Unglück, das den Völkern aufgebürdet wird. Und endlich v^ersicherten sie noch; »Es muß überhaupt mit dem Krieg ein Ende nehmen, also Krieg dem Kriege 1« Eine \\'unckende. herrliche Perspektive, wenn man sie rückwirlrend anwenden wollte: das heißt, wenn man erklärt haben würde, wir Engländer .sehen ein, daU der Krieg ein Unrecht ist. denn es entscheidet in ihm nur die brutale Gewalt, und deshalb wollen wir Gewalt für aMo Zukunft ausschalten luid i nun alles annullieren, was durch Gewalt i etitstaiiden ist. Das wäre natürlich ein sehr schwieriges Beginnen, well die gan»3 Weh sich bisher nur nach dem Prinziip des Rechtes des Stärkeren am*-gebaut hat. Aber immerhin, es wäre wunderbar gewesen, wetwi England in seinem .Absdieu vor dem Kriege der Welt dadurch vorang^sgangen wäre, daß es auf d'ie Resultate seiner Kriege verzichtet, d. h. sie also der Welt zurückerstattet hätte. Würde Englaihi das getan und erklart haben: »Wir verabscheuen den Krieg und ziehen uns daher aus Südafrika zurück, wir verabscheuen den Krieg und verlassen daher Indien, das wir nur durch Krieg erworben haben, wir verabscheuen den Krieg und gehen daher auch aus Ägypten heraus, denn auch Agypt^ haben wir nur mit Gewalt unterworfen, wir geben auch den ganzen Nahen Osten auf, den wir auch nnr gewaltsam besetzten«, dann wäre das eine wunderbare Gest^e gewesen, um auf diese Weise dem Krieg den Krieg anzusagen! „Krieg dem Kriege!" Aber natir der Parole »Krieg dim KrI«' .erstand man in England etwas anderat», nämlich dia Verhindanmg lader Mögüchkait, das zaceNIgie Unrecht auf dieser Welt wieder einmal gutzamicheii. Man verstand darunter, die Mächtigeti noch micbttger und die Machtlose« noch machtloeer zu machen. Es ist ungefähr so, wie wir das aucli innetpolitiscJi kennen, wenn Leute sagen- »Wir wollen keine Änderung der Gesellschaftsordnung mehr. Wer reich Ist, soH reich bleiben, wer arm Ist, muß ann bleiben; so wie es eben ist, M es gewoHt, und so wie es gewollt ist, soJl es sein: denn der Mensch soi|| sich nicht aufbäumen gegen dasjenige, was gewogt ist, indem es gegeben wurde.« Sie kernen nun, meine Volksgeooaseii, Im (jegenaatz hkrzu uneere natkmalso-ziallsdsche Auffaeeung. Wir si^en zu |e-der Zeh In dem baateheod^ Znstand aul dieser Weh das Ergebnis eines sich tiie wfterbrechendeq Lel>iMts- unq damh Entwlcklangiprozesßes. Es Ist nmndg-Hcji, In sbeni hestlaiaiten Angenbllclf zu saii^: mm hört dieser ProzeB auf. Es iWgt In der Natar &fr Catwtclchii|| tiller Iwe, daS lade Stagnatloa m eiaara Absl^rtiefi führen muB. Es itegi im Wesen der Natnr, dafi immer wieder der Tüchtigere emporgehoben nnd herausgehoben wird, d. h. also, da(l man Im Tnnem dar Völicer die Bahn dem TichtV-ger frei machen und sie nicht d«r:ii Qe-i^ellscbahsordattngen verrieisehi darf* Man im\i dafür sorgen, daS fortgesetzt ein Strom frlscfien Blutes voa nuten »lach oben fMefit und daß alles das, was ot>en faul ist laid absterben soll, weil ^ zum Absterl>en reif M, auch tatsächlich abstirbt. Es ist also der »Krieg gegeu den Kneg« nur eine durch imd durch verlogene Parole gewesen. Der besi3 Beweis war der, daß in dem Moment, in dem der Krieg zu Ende war, weder die V.jraus-setzungen noch die Instrumente zur 1 ühruiig neuer Kriege beseitigt wurden. Es wäre etae wunderbare Geste gcwe-s-öfi. wenn nach der Abrüstung Deutschlands. so wi? es vertfagllcii zujes'^ert war, auch Amerika, England rnid Prank-rexh abgerüstet hätten. Wir habem s»e ia so oft ermahnt. ni der Weimarer Re-publöc gebeten, später dann gefordart, daß ste das tim müßten. Sie dachten gar nicht daran! Im' Gegenteil, die Kriege .: n«en weiter. Nur der Unterbgene. das deutsche Volk, hatte damit Jede Aussicht vcr'oren. sein Dasein auf dieser Wert noch einmal zu seinen Gunsten zu v " • ■''^rn. Enfltond btcNant aleh darsalban M«thotl«n wi« 1914 Die Methoden, mit denen man im ersten Weltkrieg kämpfte, waren ähnlich der heut'gen ZunHchst Kampf von außen In Form der Zusanimenbrlngung, \x>ii KoalUkinen. Es gehört sdion ein' Stück Churchillscher Unverschfinithcit dazu, heute zu sagen: >England war nie-iiials in der Lage, allein aus eigenii^r Kraft mit Italien oder Deutschland Kritg zu führen«. Er gibt jetzt also selber zu, daß er gar nicht in der Lage geweseu wäre, allein zu känipten. Aber dieser giciche Mann hat jahrelang der ganzen Welt durch seinen Vordermann Garan-ti'iyersprechungen anbieten lassen, hio ^eien herum und haben jedem Staat de; Welt versichert: »Großbritannien wijü mit seiner ganzen Macht hinter tuti) treten und wird Euch hei-chützen'-. Und heute sagt dieser gleiche Erzlügner: »Wir waren überhaunt nicht in der Lage, eineii Krieg allein zu führenUnd dai^ ist richtig! Sic waren aucli im Wejtkrie;: nicht iu der Lage, den Krieg allein zu führen. Sie liab*:;n deshalb eine Koalition weltweiten Ausmaßes zusammengebraut. Es waren die gleichen .Methoden, Vci-Snrccliurtgen an alle diejenigen Klchir giäubig»Lni, Leichtgläubigen oder Duni-iiic-ri. die darauf hereinfalien wuliten itiui ho reingefallen sind, und im übrigen de-- Versuch, möglichst viel fremdes Blut tür die eigenen Interessen. kämpfen zu lassen So hat das britische Weitreich im Verlauf von 400 Jahren seiner Entstehung kaum 10 Piozent von dem Blut verbren, das Deutscbkitid ip zahlkisen Kriegen wrgieBeu mußte, nur, um seinr nackte Existenz zu verleidigen. Und trotzdem Sfud wir dabei immer kleiner inid ärmer geworden. DcuUchland war MripIlHart hiiB das Jamals so war, liiingl zusam-men mit unserer inneren ^Zersplitterung. In der Zeit, in dir das britische \Veit-reich entstand, hat sich Deutschlaiiii selbst geschwächt. Es'waren Gedankengänge die wir heute niciii mehr verstehen. Gedankengänge religiöser Art, diu leic^ar mit dem Schwert aufgefochten wurden, Gedankengänge, die aber etil-setzlich in ihren Fuilgen wurden, obwohl sie uns heute hi ihrem itmeven Wesen gänzlich belanglos erscheinen. Alle di^sy.) furchtbaren imieren religiösen Känipie, die das deutsche Volk unendlich viel Blut kosteten, haben England die Möglichkeit gegeben, in dieser gleichen Zei^. einen Weitanspruch zu erheben, de :hni weder an Zahl noch an Bedeutung ic-rp.'ds zugestanden hat. Denn ich muß hrnner wieder daraui hinweisen, daß nicht etwa wir Deutscht^ die Emporkömmlinge sind. Wem) man schon von Emporkömmlingen radei will, dann sind das höchtsens die Engländer seihst und nicht whrl Wir habeii eine 'aMere Geschichte als sie. In einer Zeh, in der Europa ein gewatthies deutsches Kaiserreich kannte, war England nur ehie ganz unbedeutende grüne Insel, Im vergangenen Weltkrieg nun saJi man die Möglichkeit einer solciien Zersplitterung am einem anderen Gebiet, Nachdem die religiösen Fragen nicht n'fehr zum Blutvergießen ausrek;hten, sintemalen die Pri»2ster selbst nicM mehr bereit gewesen wären, sich für diese Ideen totschlagen zu lassen, fand man nacli der Unniögliclikert, das deutsche Volk noch in dynastische Innere Kriege zu verwick»^lu — eine neue Möglichkeit hn Ausütpielen der Parteien. Wir halben das damals erlebt: Parteien der Rechten und der Linken, iu sieb sclbs-wieder zerfallen, ein halbes Dut^^ti i bürgerlicher und ein halbes Dutzen4 proletarischer Erschelniingen. Und mit diesen Parteien, angefangen von deu Bürgerlichen Über das Zentrum bis zur KPD, ist es gelungen, das deutsche VaP? m Innern langsam auszuhöhlen un ! zj zermürben. Trotzdem war der Verlauf des Krieges em gbrrciJiw;. Die 1914 bis 1918 beweisen, daß nicht der Gegner "'^siegt hat; es war.eim Hn}cen. sie selbst auf einer viel tieferen waren, sondern die FolKe war nur de'r eiitsetzHchste Zu-saoMiietibruch pofitisoher und wirtschait-Ucher Natur, den iemals ein Volk erlebte. Wilsons Wortbruch Damals ttat uns ein Mann enti^rgen, der dem deutschen Voik unermeßlichen Schaden zugefügt hat: Woodrow Wlison, der mit eiserner Stirn log, wenn Deutschland die Waffen niederlegen würde, bcliäme es einen Frieden der Versöhnun^j; and der Verständigung, dann würde es nicht seine, cmcn 111.^111111^»-.., r\ " l miicm vuiiuiiviii.niii, owmuvi.. .v-m Kolonien verlieren, sondern es sollen dann mals führte, ein Voll<, mit dem das Deut- Überzeugung, daß einst die Macht nur die Koioniaiprobleme gerecht gei>rd-'sche Reich in seiner Geschichte noch nie überhaupt nur dem Körper zuteil werde« *- 'zuvor einen Konflikt gehabt hatte. i«nri hqo \A7pspti itet werden. Stunden bitterster Enttäuschung könne, der das Gesicht und das Wesen des neuen Zustftndes schon in sich ver-| körpem würde, d. h. also, ich war ent-, schlössen, mit wenigen Menschen beginnend, eine Bewegung aufzubauen, die] So kamen die Stunden jener bittersten kes. Hätte ich damals I ""ovt. hPf.«{fc"v«-i^Arnprti «ntu? was Enttäuschung, die schon in dem Augen- Zehn«aufnd gekannt, 8^"»«? blick begannen, als die deutschen Unter- meine Volksgeno^, Ich nSd es händler im Wald von Comoi^ane zum nicht vor Ihnen, Ich hätte nie den Mut samtheit notwendig vorschvvtbte. und es Äwagen Itraten und Zrt^mit der g««.«!«", «"fe« Volk in el.je iy»sere,war dies vielleicht noch nicht so seh wer, barschen Frage angefahren wurden: Was Zukunft zu Whren. Ich i iemal« wollen die Herren hier?« j aber in erster Linie das breite Volk, vw^jvor der Gefahr bewahrt biiet», daß jemau Iis liam Hn Waffenstiilsianü, der in ' wln^rhln*'in ilfc^ne Reihen /irklirhkoit bereits die totale Wehrlos- di^e Männer Un«|^llch^«|rf_Unvw. MfPf wer tn den Jahren 1919, 1920, 1921, 1922, 1923 zu dieser Bewegung stieß, der mußte ein grenzenloser Idealist sein. AHe >V ir Kill IIKC'll IJfICIlS UlL* tUldlC TVCIIIHJS- . _ inachung bodiMiiete. Und die Folge dieses stellbares geleistet hatten. Ich wußte Waffenstillstandes war dann der Frie-1 allem, wie treu und zuverlässig sie ww^. densvertrag, die vollkommene Entwaff- Ich wußte, daß, ""f «uiaptf »Ha«« ist ein nung unst'res Volkes, seine Rechtlos- tige Führung gehabt hätten, s.e j «laching und damit die ermöglichte Aus-'zu einer Kapitulation zu bewegen !y? pionder^n« und. Ausbeutung" durch ein sen ietoVt IT^r I Irt dfnl^^ "wt" neue" Wehrm^acM wr^VolkTn"' das tieffti^ Sd^w'arf.'vorher [ was ich kämpfe, sind schon so viele mei- j ^bel'haTcr''nicht Snmal Hatte man eiklärt: »Wer behauptet, daß ner Kameraden gefal.en Ich da'f sl'-'|'lW wir die Absicht haben, Deutschland die im Stich lassen, das wäre «'"Verrat an etilen gamen, kein Kolonien wegzunehmen, der lügt,. Man i^nnen Auch sie haben .hr Leben einge- ke.n^ ' hat sie uns weggenommen! Man sagte: setzt! » >Wer behauptet, daß wir uns mit dem Oedanken tragen, Deutschland etwa seine Handelsflottf wegzunehmen, der spricht nicht die Wahrheit.v'i Man hat sie uns weggenommen! .Man hat vorher gesagt: »Wer behauptet, daß wir vom deutschen Volk Teile wegreifk-n wollen, der hetzt das , ____ ____________ _____ Volk auf.« Man hat uns später einen Teil nurjai verliere , /latMa ' gut werden.^ Mit dieser maßlosen Feig nach dem antleren weggenommen! i fern. Und da» kann ich von meinen " | heit, die alles andere vorzog als stand- jligen Kämpfern sagen: Viele haben alles j,abe ich damals kämpfen müssen im kleineren und ebenso bald im größe-Ich habe diesen Kampf zunächst gegen ren Kreis. Wie oft habe ich erlebt, daß die Dummheit l>egonnen, gegen die dieses Bürgertum uns vorwarf; »Warum Dummheit und Trägheit unserer so- gehen Sie auf die Straße. S'e sehen doch, genannten oberen Schichten. Ich habe ihn das wollen die anderen nicht, das kommt angefangen gegen die Feigheit, die sich Grenzen'ose ideallsten Es mußten »chon grenzenlose Ideallsten muß geduldig sein, oder, wie Herr En- -- - -............. - c c ^ sein die damals zu mir kamen, denn sie berger es ausdrückte: »Alles unterschrei- r)ehauptet, daß wir vom deutschen Volk - «irbt« •/« oewinnen sondern' ben, was sie uns vorlegen, dann werden Teile wegreifkn wollen, der hetzt das verzeilffen, und alles wird wieder ^'olk auf.« Man hat uns später einen Teil nurjai verliere , , ' Rut werden.^ Mit dieser maßlosen Feig- lach dem antleren weggenommen! Ifern. Und das kann ich von meinen _ . - . hgen Kämpfern sagen: Viele habe Erpressungen am „laufenden ' verloren, manche sogar ihr Leben. Band" Man hat alle Versprechungen gebrochen! Das deutsche Volk sank in wenigen Monaten in eine unvorstellbare Tiefe verzweifelter Verzagtheit, an allen Ecken und Enden nirgends mehr eine Hoffhung; ein ausgehungertes Volk, dem man selbs. dann seine Kriegsgefangenen nicht zurückgab, als es bereits den Waffenstillstand und den Frieden unterzeichnet hatte, ein Volk, dem man auch dann keine Letwns-mitieln gab, als es t)ereits waffenlos war, das man nur immer wieder erpreßte und dem man immer wieder mit einer neuen Erpressung eine neue Unterwerfung abforderte und abzwang. zu Konflikten. Warum also? — halten Sie überall breitmachte. Diese Feigheit, die sich zurück, seien Sie doch stille!« Wir immer als Klugheit getarnt einherging aber sind nicht stille gewesen, ia ich habe und sagtu, man muß sich fügen, man damals das Programm aufgestellt. Berge von Wldersiändien Die deu^che Straße gehört den deut-'das war bisher »o, warum sollen wir iins sehen Mä^'nem und nicht dtti Juden, und jetzt plötzlich ändern? Überhaupt, Sie teh habe sie diesen deutschen Männern können von mir nicht verlangen, daß Ich erobert, nteht durch die Kkigheit der Feig- mich plötzlich mit diesen Leuten aus dem ............-••• Unge, sondern durch die Taoftrkeit die-1 einfachen VoHce abgebe, das kann Ich Wenn man sich das heuto vor Augen Draufgänfer, die sich damals mir an- einfach nicht. Am Ende verlangen Sie hdlt, dann kommt man jetzt noch in den ' geschlossen hatten und mit mir bereit von mir noch, daß ich mich in der Tram-Zustand eines Grimms und eines Hasses gewesen sind, d'e Straßen freizukämofen bahn zu ihnen hinsetze. Alles, was recht hinein gegen eine Welt, in der so etwas von unseren Feinden und Geffnem und ist, ich bin selbstverständlich auch der i-,1 1 i.. 'langsam wieder die deutschen Farben in Meinung: Wir sollen sein ein einig Volk diese deutschen Straßen der deutschen von Brüdern, aber mit Abstand, meine Märkte, Dörfer und Städte hineinzupflan- Herren, mit Abstand, nicht zu nahe und ' vor allem mir bei Mahlzeiten, sonst geschehen konnte Ein schkksa'svoHer Entschhiss In dieser Zeit, meine Volksgenossen, jen. ist aHes zerbrochen, was als die oberste' Und ich mußte damals weiter ankSrnp- nicht.« ~ ----. r» • L t J A I j' UHU ICH IMMUlC uaiHdie WCIIUI aiii\ain|J- Spitze des Reiches nach dem Ausland gegen so viele Interessen aller ein- floh, als andere kapitulierten, als die 2elnen. Der Mann von links sagte mir: XA# aIm ^ Ii i Wi riFk-A*« r« r\| i rhlllHTA __. . Der Weg ivr neuen Velkt» pemeinscheft Das war also nicht so einfach, langsam «.o -----zeinen. uer mann von nnKs, sagie nur. Wehrmacht ihre Waffen abliefern mußte ^ geht gegen meine Interessen vor. und das Volk sich selbst freiwillig ent- habe ein Klasseninteresse und dieses walfnete. In der Zeit, in der sogar noch Klasseninteresse verpflichtet mich, den uas war aiso nicni so einiitciu iaiiK»öni Deutsche gegen Deutschland im Innern anderen uinzubringenl« Und der andere einen nach dem anderen aus diesem Volk Nvüteten, da man schrie: »Es ist gut, daß erwiderte: »Herr, bleiben Sie weg von herauszuholen, und wie viele sind wieder wir den Krieg verloren haben«, als es „„gi haben unsere alten Standes-' davongelaufen. Es war ja nicht so, meine Subjekte gab, die erklärten: »Wir durften Interessen.« Ich mußte mich gegen beide Volksgenossen, als ob jeder, der damals diesen Krieg gar nicht gewinnen«, in dem Seiten wenden und über alle diese In-' zu mir gekommen ist, auch etwa bei mir Moment, da jeder angespien wurde, der teressen, die im Stand oder In der Klasse' geblieben wäre. Manchesmal hatte ich überhaupt noch von Deutschland redete, verankert schienen, die Interessen stellen, 50, 60 irgendwo in einem Ort gewonnen in einer Zelt, in der man den Lebens-•jjg Volkstum liegen, dieser unlft"baren und drei Monate später waren es wieder verzieht, den Verzicht darauf, als Deut- Gemeinschaft. Das sieht heute alles so bloß sechs, sieben oder acht. Man mußte scher in der'Welt fu gelten, als vernünf- selbstverständlich aus, aber meine allen : wieder anfangen. Aber ich habe mir datig pries, in der Zeit, meine Volksgenos- Mitkämpfer wissen, daß es nicht selbst-' mals eine Rechnung aufgestellt: Wenn Pen, bin ich in das politische Leben ein-^ verständTch war, diese Binsenwahrheit Ich 100 gewinne und es bleiben mir im-getreten mit dem En-tschluß, dieses ver- jp Querschüdel von links und rechts mer nur 10 und die anderen 90 gehen lorcne und veraltete Deutschland wieder heineinzubringen. Die einen wollten die- wieder weg, dann werden es, wenn ich aufzurichten. Ks war ein wahnwitziger Gedanken nicht aufnehmen, einfach 1000 gewinne, 100 sein, wenn ich 10000 Entschluß in den Augen so vieler anderer, Verbissenheit. »Was, w'r werden d^n gewinne, werden 1000 b'elben, und all-daß mich meine nächsten Freunde gar anderen die Schüdel einschlagen!?« war|mfihlich wird die Zahl derer, die bleiben, nicht verstanden. idre Paro'e. (Tnd die anderen wollten sie Immer (»röRer und größer werden, und Ich habe die Kraft zu diesCT»! n'ch* o'^pr wenn e'npr d"'R 7we'*e un^^ dr't*»Mal wled®'* nur gewonnen aus der Kenntnis des Vol- trägem Oedankenfluß, weil * sie^ sagten,' weggelaufen ist, geniert er sieh vielleicht, das fünfte Mal wieder davonjugohen. Fr wird dann noch bleiben. Und so werde ich langsam mit Geduld und Beharrlichkeit mir eine neue Volksgemeinschafi im Deutschen Reich selbst aufbauen, die an deren mögen lachen oder spotten so viti sie wollen. Das ist gleich, sie mögen gf' gen uns vorgehen, auch das ist g'elch, dann werden wir unr wehren. Wir werden nicht von der Straße gehen, niciit unsere Plätze räumen, sondern werden uns solange schlagen, bis wir entwede-liegen bleiben, oder die anderen wsichen und uns der Weg frei wird. Diese Grundsätze sind für uns Natio^ nalsozialisten heute sett>8tver''ändlich, da* mals waren s^e aber ganz neue Vorstellungen und Erkenntnisse, die von vielen weder begriffen noch als selbstverständlich angenommen wurden. Gegen Vorurtel e und Tradition Dann kam noch ein weiteree hinzu; Di verfluchte Tradition, in der jeder einzelne groß geworden war und von der fr glaubte, sich nicht loslösen zu können, überhaupt dieses ganze Problem der Erziehung, diese Eierschalen, die der em-zelne ja viel schwerer ablegt als alles an dere, die Meinung, er sei nun eben andere geboren als der andere, er könne sich nun eben nicht mit dem breitenVolk vermischen aus dem Grunde, weil er vcmi einer besonderen Gesellschaftsschicht stammt, dei andere aber kann es nicht, weil er wieder von einer anderen kommt. Es war ein Kampf gegen Traditionen und natürlich auch gegen die Bitdungselemente, die man nur tu leicht mit dem Wert der Menschen verwechselt. Denn man sagte: »Sie können doch mir nicht als Oebilde-ten zumuten, daß ich mich in eine Ortsgruppe hineinbegebe, in der meinetwegen, ein Taglöhner oder so etwas der Führer lst.l0Se IWden IwImii hi Wirklichkeit den Krieg tOI4—1918 ja mtr fortgesetzt. Man hat es später so oargesMlt, als ob etwa hier SoMaten wiren und dort die Partei. Nein, das wa^en einst die Soldaten ge-wes«n, und zwar die besten Soldaten! Nämlich jene ewigen Soldalen, die die Unterwerfung nicht ertragen wolHen und nicht konnten, so wia Ich heute der ütier-zeugnng bfai, da8 ein wirklich guter Na-ikmalsoziaUst auch In Zukanft der beste SoMat sein wird. Und nun kamen noch die organisierten Gegner. Das waren zunächst so ungefähr 46 oder 47 Parteien. Das schwankt, je nachdem sich die Radfahrer oder die Kleingärtner oder Häusler oder sonst irgendwelche Leute zu.sammengeschlossen hatten. Aber es waren manchmal bis zu 46 Parteien, Organisierte Gegnerschaft! Und hier vor allem die Parteisekretäre, ihre Funktionäre, die in uns natürlich den Ruin ihres ganzen Dase'ns sahen, denn wo sollte endlich eine burgergMche Parteienwelt, repräsentiert durch rhre Syn-dici, Parteisekretäre usw., hinkommen, und wo eine proletarische, repräsentiert durch GewerkschaftsfOhrer und auch wieder durch Parteisekretlre, wenn nun plötzlich einer kommt und sagt: »Dieser ganze Kampf ist an sich ein heller Wahnsinn, ihr streitet hier für etwas, was niemand einen Nutzen brlnprt. Ihr werdet beide von eurem hohen Roß herunter-pvf ffu fhr Jedoch ohne einander nicht auskommen, >!l?aT^irr*reT ÜJolftfTTjr« ?. fe^nmr 9Hte 5 also laßt das üczeter und kommt einmal rieh erst einmal zugebe, daß man um vernünftiger miteinander aus, als daß ihr Konfessionen keinen politischen Kampf euch erst gegenseitig zugrunde richtet.« i führen soll, wo kommt dann der Zentrum-Das konnte man natürlich dem einzelnen 1 ireteressent hin. Wenn ich sage, ich kann sagen, aber es einem Parteisekretär sa-^en, hieße, den Mann sofort zum Nachdenken zu bringen, und das Nachdenken führte bei dem zur Erkenntnis, daß damit seine ganze Existenz vorbei war. Wenn keinen politischen Kampf führen, beispielsweise um Gegensätze, die rein wirtschaftlicher Art sind, und da er nicht mit brachialer Gewalt ausgekämpft, sondern mit Vernunft ausgeglichen werden müsse, hatten. wo kommen die Gewerkschaftssekretäre und Syndici hin. Und wo kommen vor allem dann die lieben Juden hin, die in beiden Lagern ihre Interessen haben, die auf der einen sowohl das Kapital dirigierten als auf der anderen Seite die Anti-kapitalisten anführten und oft in einer Familie zwei Brüder in beiden f.ngern Kampf gegen eine ganze Welt .ieine Volksgenossen! Als ich diesen Kampf damals begann, war ich mir genau bewußt, daß es ein Kampf gegen eine ganze Welt war und wie schwer er war, können nur meine alten Mitkämpfer wis-sen. Ich kann sagen, daß für mich der Krieg seit dem Jahre 1914 kein Ende gefunden hatte. Ich habe weiter gekämpft, so wie ich erst reden konnte und t>in landauf und landein von Ort zu Ort gezogen, habe geredet und geredet, gearbeitet, immer nur mit dem einen Gedanken, das deutsche Volk aus dieser Zersplitterung lu erlösen, aus seiner Lethargie herauszureißen, es aus seinem Schlaf zu erwecken und wieder zu einer bewußten Kraft zusammenzuschließen. Ich habe im Laufe dieser Jahre nicht nur politische Mitkämpfer gefunden, sondern auch unzählige Menschen, die uns nur mit ihrer Arbeit geholfen haben. Frauen und Männer, die ihr Leben hingegeben haben für die Partei, die ihr alles war. Das konnten die anderen, diese armseligen Bürgerlichen zum Beispiel überhaupt nicht verstehen, was der Nationalsozialismus für die vielen Familien bedeutete, für Menschen, die den ganzen Tag nur an ihre Bewegung gedacht hatten, alles dafür gaben, die dafür gearbeitet haben, jedes Opfer einsetzten! Heute weiß es die ganze Nation. Denn was damals kleine Gruppen waren, das sind heute die IMillionen deutscher Volksgenossen, die zu den Sammelstellen hingehen und heute als Angehörige unserer Gemeinschaft für unsere Wehrmacht, un- sere Soldaten, ihre letzten Pelze und Pullover hingeben! Dieses Glück, einer Saclie dienen zu können, für sie opfern m dürfen, das heute Millionen haben, das hatten damals nur die wenigen Nationalsozialisten unserer ßewegung. Wie groß deren Glück aber war, können nur die ermessen, die heute auch von sich sagen kßnnen; Ich tue alles Tür fnein Volk, alles für unsere Soldaten, damit sie bestehen können in ihr.eni Kampf für uns alle! Aus der damaligen kleinen, Bewegung ist eben doch die deutsche Volksgemein- schaft geworden, wenn auch langsam, mann oder Marx oder irgend ein anderer kerbundsparlanient sprechen, und .sie ^waren damit schon glücklich und zufrieden. Die Abrüstung: Wenn man heute sagt, dieses Deutschland, dieses nationalsozialistische Deutschland, es hat uns zur Aufrüstung gezwungen, so ist dies eine grobe Lüge. Abgesehen davon, daß ich ihnen selbst so oft Vorschläge zur Abrüstung vorgelegt hat)e, gab einst ja ein Deutschland, das überhaupt keine Rüstung hatte. Warum haben sie denn damals nicht ebenfalls abgerüstet? Sie konnten das doch tun. Oder glaubte man, dal> etwa Strese- aber das war gut so. Sie brauchte Zeit. Aber sie wurde. Dieser Kampf um die Sache unseres Volkes verlief nun nicht ununterbrochen in einem gleichförn^igen Aufstieg. Iis sind auch wieder Tage gekommen schwerster Bedrängnis, Zelten! des tiefsten Rückschlages, Ich brauche Sie, nur zu erinnern an das Jahr 1923. Ich habe j dar;nals gekämpft. Im Ruhrgebiet standen unsere Feinde. Deutschland war von der Inflation ruiniert. Das ganze deutsche Volk schien einem Klend ohnegleichen entgegenzugehen. Und über allem triumphierte der Jude. Er profilierte an unserem Unglück. Da versuchte ich damals als ein Mann, diu Macht in die Faust zu bekommen, um dem noch Einhalt zu gebie- dieser Herren, Wirth, Bauer, Ebert, Schei demann usw., der Welt den Krieg erklärt haben würden? Nein, das können sie niemand vormachen. Das haben sie auch selbst nicht geglaubt. Damals also konn*-ten sie abrüsten. Sie haben es nicht getan. Im Gegenteil. Sie haben Kriege geführt. Die einen setzten sich da fest, die anderen dort. Die Engländer haben sich um ihre europäischen Verbündeten nicht mehr gekümmert. Sic haben die Araber um ihr Selbstbestimmungsrecht betrogen; den Indern, denen sie, als sie sie int Kriege brauchten, Versprechungen gemacht hatten, wurden später alle Zusagen kurzerhand wieder gebrochen. Aber ^ie wußten genau, warum Deutschland abrüsten mußte! Denn was haben sie alle> ilieser deutschen Demokratie zugefügt, und wo blieb angesichts der ungehcnreii Erwerbslosigkeit und des wirtschaftlichen Elends die wirtschaftliche Hilfe der Welt? Wo waren sie denn damals, die Tausendkünstler? VVenn ich heute in der Zeitung lese, daü Herr Präsident Roosevelt erkläri, .\merik;) werde der Welt ein neues Wirtschaftssystem geben, ein neues schon, aber cr wird ein miserables .sein, nämlich das System, mit dem er selbst schon Bankroii gemacht hat, so daß er endlich glaubte, sich nur durch einen Krieg vor der Volkf-justiz reiten zu können. So hat auch wirtschaftlich das deutsche Volk nicht das bekommen, was man ihm einst vor dein Vei sailler Vertrag in Aussicht stellte Der Aufstieg zur Machtergreifung Im Gegenteil, die Erwerbslosigkeit stieg und wurde immer größer. Die Jahre von 1923 bis 1930 sind die Jahre eines fortgesetzten Experimentierens, eines dauernden wirtschaftlichen Verfalls, einer ununterbrochenen Preisgabe wirtschaftlicher Hoheitsrechte des deutschen Volkes, Verlust aber auch seiner wirtschaftlichen Substanz. Und das alles mußte man in die- kommen um dem tmcn tmum zu geDie- mitansehen. Ich habe da .'S'' KekSniplI. Aber auch hi dit-sen Jahren, meine V0lksgen()ssen, gab es viele nun glauben durfte, die Macht zu erhalten, da schlug, mich das Schicksal zu Boden und statt an die Macht zti kommen, kam ich in das Gefängnis. Dem Starken gehört die Zukunft! In dieser Zeit mußte sich die Bewegung bewähren. Selbstverständlich auch ich mich selbst. Und ich darf es schon aussprechen, daß ich in diesem Augenblick, kaum daß mir erst ^vteder die Besinnung gekommen war, sofort neuen Mut gefaßt und meinen alten Glauben wiedergewonnen hatte. Meine Gegner sagten: »Jetzt ist er tot! Man braucht überhaupt gar keine Rücksicht mehr auf ihn zu nehmen, man braucht ihn auch nicht mehr zu erwähnen. Der Nationalsozialismus ist eine erledigte Angelegenheit.« Nach 13 Monaten kehrte ich aber wieder zurück und begann nun von neuem. Und ich glaube, daß das vielleicht das Entscheidende für unsere Partei war: Siege ertragen kann jeder Schwächling, Sdiicksatsschläge aushalten, das können nur die Starken! Die Vorsehung gibt aber nur jenen den letzten und höchsten Preis, die es vermögen, mit Schicksalsschlägen fertig zu werden. Ich habe damals in der Bewegung den ersten schweren Schlag großen Ausmaßes bekommen. £r war wenige Jahre später üt>erwunden. Was es an Arbeit kostete und an Nervenstärke, das wissen diejenigen, die mir damals nahestanden. Aber ich habe auch dieses unbändige Vertrauen erhalten, auch zu meiner eigenen Person, daß mich gar nichts, was immer auch es sei, jemals aus dem Sattel werfen kann, daß mich nichts mehr zu erschüttern vermag Derjenige geht daher fehl, der da glaubt, mich durch irgend etwas erschrek-ken oder gar verblüffen zu können. Ich habe mir die Worte eines großen deutschen Philosophen zu Herzen genommen: »Ein Stoß, der einen starken Mann nicht umwirft, der stärkt ihn nur noch mehr!« Und wie verhielt sich nun damals das Ausland? Von uns nahm es ja keine Notiz; denn es wurde unterrichtet von seinen Diplomaten, und die Diplomaten verkehrten in Kreisen, in denen wir Nationalsozialisten nicht verkehren konnten und nicht verkehren wollten und von mir aus auch nicht verkehren durften. Diese. Diplomaten haben wunderbare Berichte an ihre Regierungen geschickt, in denen sie das ganze Kräftespiel des Reiches aufhellten, aber dabei die Kraft übersahen, die das ganze Reich eines Tages zu übernehmen bestimmt war. Sie behandelten das damalige Deutschland, als ob es überhaupt keinen Nationalsozialismus geben würde. Wie haben sie nun aber dieses Deutschland selbst behandelt? Ihr Deutschland! Das Kind, das sie selbst einst gezeugt haben, diese Mißgeburt par- j lamentarischer Demokratie, Weimarer j Verfassung und VersaÜler Gesetzgebung!. Wie haben sie dieses Kind mißhandelt,! erpreßt und ausgedrückt. Wenn sie i heute so tun, als ob sie gegen uns Nationalsozialisten wären oder das natit)nalso-zialistische Deutschland ablehnten: Was haben sie denn dem demokratischen Deutschland zugefügt? Es gibt hier nur einen Unterschied: Uns konnten sie gar nicht bedrücken, aber das demokratische Deutschland konnten sie. Ich habe nie einen Wert darauf gelegt, wie das Ausland über mich urteilt. Es ist mir dies ganz gleichgültig. Wenn mich einmal meine Feinde loben sollten, dann kann mich das deutsche Volk zum Teufel jagen. Also uns und mir war das gleichgültig. Aber das demokratische Deutschland haben sie mißhandelt, dieses Deutschland, das dann in den Völkerbund hineinkroch, das dort heruniwinselte und bettelte, von einer Anleihe zur anderen kam, und doch nur abgespeist wurde mit einigen Brosamen, die vom Tisch dieser sogenannten Besitzenden herunterfielen. Sie sind wirklich als Habenichtse behandelt worden, aber sie hatten dafür den Vorzug, in Geui sitzen zu dürfen. Man hat ihnen alle Menschenrechte verweigert, aber sie hatten die Ehre, hie und da auf einer internalio- Rückschläge; Verbot der Partei, dann durfte ich selbst wiederum zwei Jahre lang überhaupt nicht reden, balil wurden wieder Ortsgruppen aufgelöst, dann wieder im ganzen deutschen Bundesstaat die Bewegung verboten, kurz und gut, ein dauernder Kampf mit unuJiterbrochenca Rückschlägen, Dann kam endlich der Sep-ttujber 1930 und wir zogen nun mit unseren 106 Mandaten und einem dazu, also 107 Mann, in den Reichstag ein. Nun hätte man u ns eigentlich an der Regierung beteiligen sollen. Im (legetUeÜ! Jetzt begann erst recht di^: Uiitcrdrückung, und sie steigerte sich ununterbrochen; es war ein fortgesetzter Kampf, der sich nunmehr auch des Terrors tiediente. Wertvolle I'arteigenossen haben wir in dieser Zeit verloren, alle meuchlerisch gelötet. über 40.(XX) nationalso/.ialistisch'j Verletzte sind in diesen Jahren zu zählen. Dann kam das Jahr 19J1 Erste Präsidentenwahl, ein Rückschlag. Die zweite Präsidentenwahl hat die F^artei wieder in I'orin gesehen. Und dann folgte Wahl um Wahl, Schlag um Schlag in diesem Kampf inu die intiere Macht im Staat. Es war ein Ringen, bei dem auch alles auf dem Spiel stand. Viele mußten dieses Jahr wieder mit ihrem Leben bezahlen, zahlreiche I*ar-tyigenossen sind in die Gefängnisse gewandert. Und dann kam der Juli 1932 nnt einem überwältigenden Sieg. Und nun nalen Konferenz teilnehtnen oder in ihr | rief alles: Jetzt ist die Stunde der ALichf-sogar präsidieren zu dürfen. Man hat das i übernähme gekommen! Und die Stunde Selbstbestimmungsrecht des deutschen | verging wieder; sie mußte wieder verge-Volkes in dieser Zeit mißhandelt, mrm hnt|hen. Und dann kam abermals ein Rück-sich um nichts gekümmert, aber sie durf-j schlag und dnnii eine letzte Schlacht und ten wenigstens vom Selbstbestimmnngs-1 endlich der Tag, dessen Erinnerung wir recht anderer Nationen im Genfer Völ-i heute teiein. Mit unseren Fnimen ist der Sieg! Nun, meine Volksgenossen, ich hat>e Ihnen das nur ganz kurz hier vor Augen gehalten, um Ihnen vor allem Eines ru zeigen: der Sieg, den wir heute hier feiern, ist uns damals nicht als ein leichtem Geschenk in den Schoß gefallen, sondern der Sieg ist verbunden gewesen mit Anstrengungen, mit Opfern, mit Entbehrungen, mit unausgesetzten Arbeiten und mit Rückschlägen sondergleichen. Und wenn Sie noch am 25. Jänner jemanden geTragi hätten: )>Glaut)en Sie, daß dieser iUensch — damit meinte man damals nur mich — zur Macht kommen wird?«, dann hätte er noch am 25., ja noch am 28. versichert: »Niemals! ich an diesem 30. Jänner übernommen hatle: Es war eine Erbschaft, die schon gar keiner mehr antreten wollte: alles ruiniert, die Wirtschaft vernichtet, sieben Millionen Menschen erwerbslos und das stieg von Woche zu Woche, sieben Millionen Kurzarbeiter, die Reichsfinanzen ein gigantisches Defizit von fast drei Miliiardeit, die Landesfinanzen ungeheure Defizite, die Gemeinden verschuldet, das Bauerr.-tum vor dem vollkommenen Zusammenbruch, vor der Versteigerung von Grund und Boden, der Handel gelähmt, der Verkehr stillgelegt, unsere Schiffahrt nicht mehr vorhanden. Deutschland schien tot zu sein. Das habe ich damals übernommen. I-s war keine gl:m/ien(io Erhschait, aber ich habe es als meine Ehre angesehen, etwas zu übernehmen, nicht in dem \ti genblick, in dem es floriert, s(mdern /u übernehmen in dem Augenblick, in dem andere sagten: ";>Da ist l>ercits alle^ verloren, da kann niemand mehr helfen. Ich habe es damals gewagt, ich zweiiehc nicht, (laß, wenn es nicht gelimgen wäre, man mich wahrscheinlich gesteinigt hätte. Ich wäre totgeschlagen worden und mau hätte erklärt: »Nun habt ihr cslc Ich aber hnbe es gewagt nnd VNir haben gewonnen. In wenigen Jahren sind wir mit diesen i^roblemen fertig gewonk':! 1933 34 habe ich zunächst im Innern Ord-nung geschaffen, die l\'irteien mit ihrem ganzen Unfug soiort beseitigt. Ich hab.-mit der Gründimg der Deutschen Arbeitsfront unter dein Parteigenossen I,ey dii Voraussetzungen erhalten, um endlich überhaupt vernünftig an die wirtschaflü chen Probleme herantreten zu können, ohne von zwei Seiten gcstr»rt zu werden, der einen, indem sie dauernd sagte: i»lch .«perre aus« nnd der anderen, die erklärf-: ^)lcli streike.' Die Leidenden waren alle Teile. Die ersten Erfolge Ich habe begonnen, die deutsche Währung zu stabilisieren, und zwar durch I rück^iichtslosen Druck von oben. Ich haiv-I aber beg»>nnen, sie nicht nur zu slabili I sieren durch Druck von oben, sondern I auch d.'idurch, daß ich hinter die deutsche Mark wieder eine deutsche Prodntction setzte. Das spricht sich heute alles leicht n M es nicht so. Denn eiii.w. [wenn es so leicht gewesen wäre, warjm Seite 6 »Marburger Zcltung:c 2, Februar 1942 Nummer 33 haben es dann meine Gegner nicht selbst gemacht! Ich habe zugleich damit begonnen, alle die volksfremden Elemente m Deutschland zurQckzudrOcken, vor allem unsere Weltbürger. Ich habe in dieser Zeit aber auch angefangen, die einzelnen Länder in das Reich endgültig einzufügen. Als das Jahr 1934 kam, war Ich im Innern mit den wesentlichsten Voraussetzungen, um das deutsche Volk nunmehr in den Genuß seiner Arbeit zu bringen, fertig geworden. An Stelle zahlloser Länder und Parlamente gab es nur noch eine einzige Reichssouveränität. An Stelle zahlloser Parteien nur eine einzige Führung des deutschen Volkes. An Stelle zahlloser Wirtschaftsorganisationen eine Zusammenfassung aller in einer einzigen Hand. Natürlich hat jeder, der in seinen Interessen bedroht war, zunächst geschimpft. Aber das eine kann doch niemand bestreiten, weder von rechts, noch von links; am Ende ist es allen besser gegangen als zuvor. Und was auch der eine vielleicht im Augenblick abgeben mußte, er hat es doch wieder-f/ewonnen durch die Vernunft, die n'tn allen Handlungen zugrunde lag, und rl-irch die Einsicht in das Notwendice. 1935 begann nun der Kampf um die Freiheit nach außen. Sie wissen das älles noch; Einführung der Wehrpflicht, 1936 Beseitigung dieser drückenden Versailler Fessel, die das Rheinland betraf, damit Wiederherstellung der vollen Reichssouveränität, 1937 und 1938 Vollendung unserer Aufrüstung, nicht ohne daß ich vorher zahllose Angebote den Anderen machte, um diese Aufrüstung zu ersparen. Denn das eine, meine I Volksgenossen, müssen Sie doch alle zu-' geben; Wo Sie auch her sein mögen, ' Überall sehen Sie heute Werke des Frie-' dens, die wir durch den Krieg nicht fortführen konnten. Überall sehen Sie heute Siedlungen, Schulen usw., die nur der I Krieg verhinderte, weiterzubauen. Ein gigantisches Aufbauprogramm Ehe Ich In den Krieg trat, hatte Ich ein gekommeti wäre, dann hätten Jahrhun- anderen geschaf|2n haben, das konnten Rlesenprogramm kultureller, wir.schaftll- derte von unserem Zeitalter und auch unsere Katneraden am besten m Kuü- cher und sozialer Arbelt angefangen, be-: von uns allen und auch voi; meiner Per- land sehen. gönnen oder zum Teil schon vollendet.' son geredet, als Schöpfer großer Werke Wir sind jetzt neun Jahre arn Kuden Oberall aber entstanden neue Pläne, neue' jes Friedens. Wenn aber Mister Chur- der Bolschewismus seit dem Jahre 1917 Projekte von mir und meinen Mltarbel-1 chill dieser Krieg nicht gelang, wer — also bald 25 Jahre. Jeder kann ein fem. Wenn ich mir demgegenüber meine sten Ranges. Wemi dieser Krieg nicht 1 dieser ist nur ein arnisetlger Irrer, Die Plutokraten woüten den Krieg würde von ihm reden. ' lirteil abgeben, der nur dieses Rußl^d ............................. ........ So aber wird er allerdings we2n? Das sehe ich nicht ein. Der deutsche Arbeiter hat mehr ge-arijeitet als je zuvor, warum soH er sich nicht erholen? Ist es nicht sreradezu ein Witz wenn heute der Mann aus dem Weißen Haus sagt: »Wir haben dn Vyelti>roKraTmn, u..>; dieses WelLpro-gramm s^!| den Menschen Freiheit und das Pecht auf Arbeit geben?« Herr Roo-scvelt, machen S'e Ihre Auijen auf. das haben wir in Deutschland schon längst, oder wenn er sagt, es soH für die Kranken gesorgt werden. Gehen Sie aus den Gärten unseres Parteiprogramms hinaus, das sind nationalsozialistische und nicht Ihre Lehren, mein Herr. Das ist Häresie für einen Demokraten. Oder wenn er saj^t: »Wir wollen, daß der Arbeiter auch einen Urlaub bekommt.« Das wollen Sie sehr spät, das haben wir schon in der Praxis durchgeführt. Und wir wären noch viel weitsi wenn Herr Roosevelt nicht dazwischen gekommen wäre. Oder wenn er saüt: »Wir wollen die Prosperität erhöhen, auch für die breite Masse der Arbeiter.« Das sind lauter Dinge, die in unserem Programm stehen. Er hätte sie vielleicht durchführen können, wenn er keinen Krieg angefangen hätte. Denn wir haben das ja auch vor dem Krege getan. Nein, diese kapitalistischen t1y9nen denken nicht daran, so etwas zu tun. Sie sehen In uns nur das bedenkliche Vorbild und nur um letzt Ihre eigenen Völker zu ködern, mUssen sie In unser Parteiprogramm einsteigen und e?nze'ne SS^ze herftusMschen, diese armseHnren Stümper. Und dabei machen sie selbst das noch unvollkommen. Wir haben eine gschlossene Welt hier gegen uns pL^habt. Natürlich nicht nur ^x>n rech's, sondern auch von links. Denn die Linken befürchteten, wenn dieses Exneriment gelinst, und er schafft es tat'iftchM^'h und bringt d'e WolmunKS-not WMf und er bHncrt e^ ferfitr uml führt ein Schulsystem ein, auf Orund Jeder Versuch, mit England zu einer Verständigung zu kommen, war gänzlich zwecklos. Es waren hier Menschen, die von ihrer Voreingenommenheit, wahnsinnigen Ideologie und Verbohrtheit nicht mehr loszukommen schien^sn, Sie sahen in Deutschland einen Feind. •' Daß die Welt sich seit den Zelten ihrer großen Königin Viktoria wesentlich geändert hat, das wurde diesen Menschen gar nicht bewußt. Daß nieht Deutschland letzten Endes ihr Empire bedroht, sondern daß dieses Empire überhaupt nur aufrecht zu erhalten war, wenn England die Verbindung zu Europa fand, wurde ihnen nicht klar. Im Gegenteil: Sie käntpften mit Europa bei >2der Gelegenheit und es war vor allem der Mann, den ich schon ein paarmal erwähnte: Churchill. Jeder Versuch, an diesen Mann auch mir den Gedanken einer Verständigung heranzubringen, scheiterte an seinem sturen: »Ich will einen Krieg haben«. Mit diesem Mann war daher überhaupt nicht zu reden und um ihn stand eine Clique — Duff Cooper usw. Es ist ja traurig, wenn man ihre Namen nennt, es shid nur Nullen. Das macht nichts. Es sind unzerbrechliche Eier: Wie sie auch hnifallen, bleiben sie eine Zeltlang liegen. Man kann sie, so oh man will, selbst von Engländern, wie zum Beispiel Wa-vell, irgendwo hinauswerfen lassen, sie sind eben durchgehend zu lange in KaJk gelegen, schon seit Jahrhunderten sind s'>2 ~ von den Juden wiH ich hierbei nicht reden — unsere alten unversöhnH-chen Gegner; sie haben durch uns eine Durchkreuzung ihrer Pläne oder ihres Lebens befürchtet, sie hassen uns, gerade so wie wir sie deshalb hassen müssen. Wir sind uns dabei hn klaren darüber, daß der Krieg nur damit enden kann, daß entweder die arischen Völker ausgerottet werden oder daß das Judentum aus Europa verschwindet Aug' um Aug', Zahn um Zahn! Ich habe am 1. Sei>tember 1939 Im Deutschen Reichstag es schon ausgesprochen — und Ich hüte mich vor voreiligen Prophezeiungen —, daß dieser Krieg nicht so ausgehen wird, wie es sich die Juden vorstellen, nümllch, daß die europäisch-arischen Völker ausgerottet werden, sondern daß das Ergeb'-ifis dieses Krieges die Vernichtung des Judentums sein wird. Zirm erstenmal werden nicht andere Völker verbhiten, sondern zum erstenmal wird diesmal das echt altffldii'che Gesetz angewandt: Aug* um Auge, Zahn um Zahn. Und |e welter sich diese KJimpfe atis-welten, umso mehr wird sich — das mag sich das Weltludentum gesagt sein lassen — der Antteemlt'smns verbreiten. Er wird Nahnmg linden In tedem Ge-fanf'enenlpi'rer. In jeder Familie, die auf-fek'ärt wird, wanim 8*e letzten Ende« 'Htp Op'eT TU hrlnsren hat. Un't es wird die Stn»»''e Vomnien, da der größte We*t-feind aPer Ze^^en wenigstens aiif ein 'nhrtf*«'send seine Rolle ausgespielt habe»» wird. Mit England war der Ver^ic'h der Verständlgime zu meinem tiefsten Leidwesen vers:ehllch. was Ich anch ares war umso glücklicher, daß ich dafür miMMi nehmen fast den gleichen Verlauf, überall schwere Rückschläge, am Ende doch der Sieg. Das Projpramm beider Ist die sozia'e und nationale Wiedergeburt. Beide Revolutlo- "•ftnn habe. wV «cft l^h ai'^'h d'p Hp"'' "en dieses Pro^rp*^?*! f»»»bflrrhar hinhielt was IcJi ihnen auch anbot Ich durch- Beide ©rregea den Haß Ihrer Um- welt, beide Revolutionen betreflen Völker, die aul eigenem Grund und Boden trotz allen Fleißes nicht das tfigHciie Bro< finden. Beide V^l'^er stehen eines Tages ohne Ihren W'I'en den ule'chen Feinden gegenüber, der gleichen *nter-nationalen Koalition. Es begann schon 'm Jahre 1935. ails s:ch,plötzlich England ohne jede Verati-lassung gegen Italien wandte. Italien hat Fngland gar nichts genommen England wollte nur nicht, daß Italien seine Lebensfreiheit bekommt Genau wie bei uns. wo England ebenfalls nicht will, daß Deutschland seit>3 Lebensfreiheit erhält Was haben wir England genommen? Was konnten wir von England nehmen, was Frankreich oder gar Amerika? Gar nichtsi Wie oft habe ich ihnen den Frieden angeboten! Überhaupt was sollte-ich ihnen denn noch anbieten? Es waren Männer, die einfach wie Herr Churchill sagten: »Ich will den Krieg haben« und mit ihnen eine gewisse Clique und hinter diesen bestechlichen, betrunkenen Subjekten d-ie zahlenden Kräfte des internationalen Judentums, und auf der anderen Seite ein alter Freimaurer, der nur durch einen Krieg glaubte seine bankrotte Wirtschaft vielleicht noch einmal sanieren zu können oder Zeit zu gewinnen. So stehen wieder beide Staaten den gleichen Feinden gegenüber, aus ganz den gleichen Gründen. Und sie sind gezwungen, miteinander zu kimpfen. den gleichen Kampf za fUhrea, auf Leben und Tod miteinander veHnindea zu sein. Und dann kommt noch ein viertes: In beiden Fällen sind es Männer, zwei Mäner, die aus dem Volk gekommen sind, die Revolutionen entflammten und. die die Staaten emporführten. Ich habe in den letzten Wochen in den wenigen freien Stunden, die ich hatte, sehr viel auch über die Italienische faschistische Revolution gelesen, und mir kam es dabei vor, als wenn ich die Geschichte meiner eigenen Partd vor mir hätte: so ähnlich, so gleich, das-sHbs Ringen, die, gleichen Feinde, die gleichen Gegner, die gileichen Argumente, wirklich ein Wunder. Und nun kämpfen wir auch auf den gleichen Kriegsschauplätzen. Deutsche hi Afrika, Italiener im Osten. Wir kämpfen ge-nrsinsam, und num soH sich nicht täuschen: EMeser Kamipf wird bis zum gemeinsamen Sieg durchgeführt! Dr«l gross» Habmidits# v^rolnt Und mm iM endlich auch der dritte £taat zu uns gestoßen, zu dem Ich auch immer gute Beziehungen haben woilts, seit vielen Jahren. kennen das Land aus »Mein Kampf«: Japan! Und damit sind nun dde drei grt^en Habenichtse vereint und wir wollen nun sehen, wer in diesem Kampf die Stärkeren sind: diejenigen, die nichts zu verlieren und alles zu gewinnen haben, oder diejenigen, die alles zu verlieren haben und nichts gewinnen können. Denn, was will England gewinnen? Was will Amerika g»2winnen? Was wollen sie aMe gewinnen? Sie haben so viel, daß sie mit dem, was sie besitzen, nichts anzufangen wissen: Wenige Menschen auf den Quadratkilometer brauchen die zu ernähren, sie haben alb die Sorgen nicht unter denen wir leiden. Eine einzige schlechte Ernte bedeutet für uns ein nationales Unglück. Ihne steht die ganze Welt zur Verfügung. Sie haben uns jahrzehntelang ausgeplündert und ausgebeutet und ausgepreßt und trotzdem konnten die ihre eigene Wirtschaftsnot nicht beseitigen. Sie haben Rohstoffe, mehr als sie überhaupt gebrauchen können, und ^ie bringen es nicht fertig, für ihre iProibleme eine vernünftige Lösung zu finden. Wir werden nun sehen, wem die Vorsehung in diesem Kampf den Sieges'preis gibt: demjenigen, der alles bot und der dem anderen, der fast nichts hat noch das Letzte wegnehmen will, oder demjenigen, der das verteidigt was er als sein Letztes sein eigen nennt? Und wenn ein britischer Erzbischof zu Gott betet daß.er den Bolschwlsmus über Deutsch-länd und Europa als Strafe schicl^sn möchte, so kann ich nur sagen: Über Deutschland kommt er nicht. Aber ob er nicht England trifft das ist eine andere Frage... Dann kann dieser alte Sünder und Qottesfrevler erst einmal versuchen, ob er mit seit>3m (lebet diese Gefahr selber bannen wird. Wir haben England, Frankreich und Amerika nie etwas ?e-tan. Trotzdem erfolgte im Jahre 1939 die Kriegserklärung. Sie hat sich nunmehr erweitert Nun müssen Sie mich aus meiner ganzen Entwickhmr; hrrpus aber arch richtig verstellen, kb bat>e eiiunal eta Wuti NJumnier 33 »MartKirjfr ZeTtwwrt ?. fefimr T94> Seite 7 ausge^ochea, das das Ausland gar nicht begrill: Ich saxte: Wenn schon der KneK unvermeidlich Ist, dann will Ich Ihn lieber selbst führen; nicht well Ich denn es Ist hier In meinen Augen gar kein Ruhm. Mein Stolz wird, wenn mir die Vorsehung das Leben erhält, dnmal .............. "•"« ivii doch In den sroBen Werken des Frie- nach diesem Ruhm dürste — Im Gegen- dens be«teli^ die Ich noch zu schallen teil: i<^h verzichte auf jeden Ruhm gerne, gedenke! Ein Jahr 1918 gibt es nicht mehr! Aber well Ich glaube, daß, wenn schon die Vorsehung es so gefügt hat. dieser Karnpl nach Ihrem unerforsch liehen .Willen ausgefochten werden muB, dann allerdings kann Ich die Vors^ung nur bitten, daQ sie mich mit der Last dieses Kamples betraut, daU sie sie mir aufbürdet. Ich win sie tragen und will vor keiner Verantwortung'zurückschrecken. Ich will kl )eder Stunde, in der eine Not komroi, diese aul mich nehmen. Jede Verantwortung wil Ich tragen, so wie ich sie bisher getragen habe. Ich habe die größte Autorität In diesem Volk. Es kennt mich, es weiß, was Ich in diesen Jahren vor dem Kriege an Plänen vorhatte, Es sind Überall die Zeugen des Beginns unserer Arb^t und zum Teil auch die Dokumente der Vollendung. Ich weiß, daß dieses Volk mh* vertraut; Ich bin so glücklich, das zu wissen. Das deutsche VoVi darf aber auch von einem Überzeugt sein: Ein Jjriir 1918 wird, solange Ich lebe, nie passieren! Deim ich werde nlemab die Fahne senken! Ich bin glücklich, daß zu unseren Sot-daWn tntn so viele Verbündete jiestoücn sind: Im Süden Italien, ganz im Norden Finnland und dazwischen nun all die anderen Nationen, die auch Ihre Söhne nach dem Osten schicken: Ob das nun Rumänen sind oder Ungarn. Slowalcen, Kroaten Spanier. Belgier. }a selbst Fran^ zosen bet»2iligten sich an diesem Kampf, und dazu die Freiwilligen unserer germanischen Staaten aus dem Norden und aus dem Westen. Es ist schon heute ein Krieg Europas. Und schließlich im Osten als neuer Verbünc^ster, der emem Herrn seine lächerlichen Phrasen schon ausgetrieben hat: Japan. Über den Krieg sePbst wäl ich wenig siprechen. Hier spricht bereits die Geschichte: 1939 die Ertedigung von Polen, 1940 Norwegen, Frankreich und England, NiederlunJe und Belgien. 1941 erst der Balkan und dann endlich der Staat, von dem uns Mister Gripps erst vor ein paar Tagen mit seiner Plauderhaftigkeit versichert hat, daß er sich schon seit Jahren auf die Auseinandersetzung mit Deutschland vorbereitet hatte. Ich begriff das in dem Moment, in dem mir bewußt gew^orden war, daß hier falsches Spiel getrieben wurde, in dem Aujf:n-blick, als ich erfuhr, daß Churchill bereits ui seinen Geheimsitzungen auf diesen neuen Verbündeten hinwies, war mir die Lage klar. Und in der Stund'^, in der sich hier in Berlin Molotow verabschiedete. und zwar verabschiedete unter dem Eindruck seiner gescheiterten Forderungen, war es feststehend, daß diese Auseinandersetzung kommen mußte. Und nun bin ic4t dem Schicksal dankbar, daß es mich an die Sf>ltze des Reiches gesteilt hat und daß es mir 14 Tage oder drei Wochen Iriiher die Zelt ver-| gönnt hat, den ersten Stgenen Subjekten provozieren zu lassen, kurzerhand zugeschlagen hat. Und nun kämipfen seit diesem 22, Juni unsena Soldaten des Heeres und der Waffen-f# im Osten einen Kampf, der einmal In die .Geschichte eingehen wird als ein Heldenlied unseres Volkes. Auf dem Meere aber werden unsere Streitkräfte, unsere U-Boote das zuschanden machen, was dieser Präsident Roosevelt beabsichtigt hatte, denn er wollte durch immer neue Deklarationen amerikanischer Hoheitsgebiete die deutsche U-l3oot-Waffe allmählich aus dem Ozean durch einfache papierene Akte verdrängen und auf einen ganz kleiwsn Raum zwingen, der von den britischen See-.streitkräften hätte geschützt werden können. Und das. meine Volksgenossen, war tuch der Grund des Zurückgehens d'Sr Versenkungsziffer, nicht etwa die man-v:ehide Oualität oder die sinkende Zahl der U-Boote. Im Gegenteil! Sie ist ungeheuer gestiegen. Auch nicht etwa der mangelnde Mut unserer Besatzungen, auch nicht die Unmögliclikeit. Überhaupt einzugreifen, sondern ausschließlich dieses Verfahren, uns durch das Mittel von Deklarationen In unelohTien kann D'ese dre' Waffen fim-Ussen nun aH das, was zu Ihnen gehört« denn ich kann nicht eine einzelne Sonderwaffe herausheben. Nur eine muß ich immer wieder besonders nennen: es Ist das unsere Infanterie. Und hinter diesen Waffen steht eine Verkehrsorganisation mit Zehntausenden und aber Zehntausenden Kraftfahrern und und llisenbahnern, und sie alle setzen sich ein und werden auch die schwersten Aufgaben meistern, denn eines Ist selbstverständlich; Leicht war die Umstellung: vom Vorwärtskrieg zur Verteidigung im I Osten nicht. Die Verteidigung hat uns .nicht der Russe aufgezwungen, sondern nur die 38, 40, 41 und zum Teil 45 Grad Kälte waren es. In dieser l<älte aber kann I keine Truppe, die das von sich aus nicht gewohnt ist, kämpfen, so wenig als sie es in der Gluthitze der Wiistu in den heißen Monaten kann. In dem Moment aber, da diese Umstellung nötig war, habe ich es als meine Pflicht angesehen, die Verantwortung a>ich dafür auf meine Schultern zu nehmen. Das Schwerste l'egt hinter uns Ich wollte dadurch auch meinen Soldaten noch näherrücken und Ich will Ihnen an dieser Stelle, so weit sie es heute an diesen eisigen Fronten hören, nur versichern: ich weiß^ was sie leisten, aber ich weiß auch, daß das Schwerste hinter uns Hegt Wir haben heute den 30. Jänner. Der Winter war die große Hoffnung des ostischen Gegners. Er wird ihm diese Hoffnung nicht erfüllen. In vier Monaten waren wir fast bis Moskau und Leningrad gerückt. Vier Monate des Winters Im Norden sind jetzt vorbei. Der Feind ist an einzelnen Stellen wenige Kilometer vorwärts gekommen und hat dabei Hekatomben an Blut und Menschenleben geopfert. Es mag Ihm das gleichgültig sein. Aber es wird sich schon in wenigen Wochen im Süden der Winter brechen und dann zieht der Frühling langsam weiter nach Norden, das Eis wird schmelzen und es wird die Stunde kommen, wo der Boden wieder hart und fest sein wird und der deutsche Musketier mit seinen Geräten auf ihm wieder operieren kann und neue W*if-fen aus der Heimat nachströmen werden, wo wir den Feind schlagen werden und diejenigen rächen wollen, die jetzt nur allein diesem Frost zum Opfer gefallen sind Denn das kann ich Ihnen sagen, der Soldat vorn hat das Gefühl seiner turmhohen Überlegenheit über den Russen nicht verloren. Ihn mit jenen zu vergleichen, würde eine Beleidigung sein. Das Entscheidende ist aber, daß diese Umstellung vom Angriff zur Verteidigung gelang, und ich darf sagen: sie ist gelungen. Diese Fronten — sie stehen, und wo an einzelnen Stellen die Russen durchbrachen und wo sie Irgendwo, glaubten, 'einmal Ortschaften zu besetzen, sind keine Ortschaften mehr, sondern nur noch Trümmerhaufen. Was bedeutet das gegenü^r dem, was wir besetzt haben, was wir in Ordnung bringen und was wir im kommenden Frühjahr und vom Frühjahr an in Ordnung bringen werden! Di« d«r Front würdig Denn hinter dieser Front steht heute eine ihrer würdige deutsche Heimat. Ich habe neulich angesichts der Erkenntnis, daß das, was alles vorbereitet war ?um Schutze gegen den Feind im Osten, noch lange nicht genügen konnte, einen Appell an das deutsche Volk gerichtet. Ich wollte nun ihm selbst, diesem Volk, meinen D:.n'i aussprechen. Dieser Appell war auch eine \bstimmung. Wenn die anderen von Demokratie reden; das ist wahre Demokratie! Sie hat sich gezeigt in diesen Tagen, und ich weiß, daß so viele kleine Menschen dabei gegeben haben, aber diesmnl waren os auch viele, denen es schwer geworden ist oder bei denen es früher aus- sichtslos erschienen wäre, daß sie sich von ihren kostbaren Pelzen würden trennen können. Sie haben sie heute aber doch gegeben in dir Erkenntnis, daß der kleinste Musketier mehr wert ist als der kostbarste Pelz, und ich habe dafür gesorgt, Idaß es dat>ei nicht so zuging wie nn Weltkrieg, da die Heimat Kupfer ablie-Iferte und eine Kupferablieferungsgesell-[ Schaft 2260 v. H. Dividenden auszahlte, iriaß die Heimat Leder ablieferte und eine Lederwertungsgesellschaft 2700 v. H. Dividenden ausgezahlt hat. Wer sich im Dritten Reich am Krieg bereichert, der stirbt. Denn niemand weiß, ' ob nicht da vom ein Kleiner armer Muske-jtier ist, dem vielleicht durch ein Paar Handschuhe seine Hand gerettet werden könnte oder der vielleicht vor einer Erfrierung geschützt werden könnle durch eine warme Weste, die ihm zu Hause einer wegnimmt Ich werde hier die Interessen der Soldaten vertreten und ich weiß, daß das ganze deutsche Volk dabei hinter mir steht So kann ich nur eines versichern an diesem 30. Jänner: Wie dieses Jahr ausgehen wird, weiß ich nicht, ob darin der Krieg sein Ende nimmt, kann niemand sagen. Aber eines weiß ich: Wo der Oeg-ner auch auftritt, wir werden ihn ki diesem Jahr wieder schlagen. Genau wie bisher! Es wird wieder ein Jahr großer Siege sein. Und so wie ich früher die Fahne zu jeder Zelt trug, so werde ich sie jetzt erst recht hochhalfen. Denn in welch einer anderen' Lage befinde Ich mich heute I Meine deutschen Volksgenossen! Meine Soldaten! Wir haben hinter uns eine glorreiche Geschichte und man zieht so gerne Vergleiche mit dieser Geschichte. In ihr haben oft deutsche Helden gekämpft in scheinbar aussichtslosem Unterlegensein. Wir dürfen aber keine Vergleiche ziehen etwa zur Friderizlanlschen Zeit, Dazu haben wir kein Recht. Wir haben die stärkste Armee der Welt, Wir haben die stärkste Luftwaffe der Welt Friedrich der Große mußte gegen eine Übermacht kämpfen, die geradezu erdrückend war; Als er den ersten schlesi-schen Krieg führte, standen 2,7 Millionen Preußen gegen einen Staat von damals immerhin 15 Millionen. Als er den dritten zu führen gezwungen war, In sieben Jahren, da standen 3,7 oder 3,8 Millionen Preußen gegen rund 50 oder 54 MM'tonen andere. Ein Mann mit eisernem Willcii hat durch alle Rückschläge das Banner hochgehalten und an seinem Volk nie verzagt und wenn er verzagen wo!lt«, sich immer wieder selbst zurechtgerissen und dann erneut die Fahne In seine starke Hand genommen. Was wollen wir heute von uns reden"? Wir haben einen Gegner vor uns, der uns jetzt zahlenmäßig überlegen sein mag, aber Im Frühjahr wird sich auch das wieder ändern. Wir werden *hn wieder Schlagen, denn es kommt dann wieder unsere Zeit. Und so wird es überall sein. Vor allem abe»": Wir haben heute Verbündete, es ist n'cht mehr so wie im Weltkrieg. Was allein Japan im Osten leistet, ist für uns nicht abschätzbar. Uns bleilyt auch kein anderer Weg als der des Kampfes und d®r Weg des Erfolges, E«' mag schwer sein oder er mag leicht sein — er ist niemals schwerer, als die Kämpfe unserer Vorfahren waren. Wir dürfen aber auch nicht erwarten, daß er leichter sein kann. Damit aber erfassen wir so recht die ganzen Opfer, die unsere Soldaten bringen. Wer kann das mehr begreifen als Ich, der ich einst selbst Soldat gewesen bin! D«r ortte Soldat dos Rokhos Ich fühle mich auch heute nur als der erste Musketier des Reiches. In der Zeit, als ich selbst nur Soklat war, hal^e Ich meine Pflicht erfüllt, ich erfülle sie heute genau so unbeirrbar. Aber ich verstehe alles Leid meiner Kameraden, weiß alfcs. wie es um sie ist Ich kann daher und will daher gar keine Phrasen gebrauchen. Denn dai würden sie nicht verstehen. Ich kann ihnen nur eins sagen: die Heimat ahnt es schon, meine Kameraden, was ihr durch-zumachcn habt Die Heimat ahnt es, was es heißt bei 35, 38, 40, 42 Grad Kälte in Schnee und Eis zu liegen, um Deutschland zu verteidigen. Aber weil die Heimat es weiß, will sie auch alles tun, was sie nur tun kann. Sie will arbeiten und sie wird arbeiten 1 Und ich muß Sie selbst auffordern: Deutsche Volksgenossen zu Haus<^, arbeitet, schafft Waffen, schafft Munition, schafft wieder Waffen und wieder Munition! ihr spart dadurch zahlreichen Kameraden da vom das Leben. Schafft und arbeitet an unseren Transportmitteln, damit das alles nach vorn kommtl Die Front wird dann stehen, sit-wird ihre Pflicht erfüllen, dann kann die deutsclie Heimat beruhigt sein. Und das Gebet dieses teuflischen Priesters, der wünscht tlaß Europa durch den Bolschewismus bestraft werde, wird sich nicht erfüllen, sondern ein anderes Gebet wird in Erfüllung gehen: Herrgott, gib uns die Kraft, daß w'r uns die Freiheit erhalten, unserem Volk, unseren Kindern und unseren Kindes* kindern, und nicht nur unserem deutschen Volk, sondern auch den anderen Völkern Europas: Denn es ?st nicht ein Krieg, den wir diesmal für unser deutsches Volk allein führen, sondern es Ist ein Kampf für ganz Europa und damit für die ganze zivilisierte Menschheit! Oiiigriis eoropfliKhe Rolle Außmminislfr von Bardiissy vor der Ht' Kli'run(;Np«rtof Budapest 1. Fchruaj Die Rede, die Ministerjjrasident imd Auß<'.nminisler wn Hardossy am Freitag in der Konfemiz der Rejjierungs[>arU'i hielt, wird nunmehr veröffentlicht Bärin Ix'faßte sich Bardossy mit (km europäischen Prvjblemeu und ging Ifesoiulers auf die europäische Rolle Ungiims ein- Es sei. ao t^etonte der Heditcr, in die .sein Krieg von ganz Europa c auch für Ungarn ernste Aufgaben «u lAsea. Ungarn könne nicht dtr untätige Zuschauer der europäischen Schicksulscnt-scheidung sein. Auch Ungarn hal>o in diesem Kampf .seinen Mann zu stellen, wie jedes Volk, das inloressiert sei an der möglichst raschen Erli-digung der Iwlsche-wistisehen Weltgcfahr. Der gegenwärligt: Krieg sei aueli ciii Verteidigungskrieg der ungarischen Na-iton. Für diese Nation breche nun die Zeit des Handelus an und «ir, Bardossjr, sei überzeugt davon, daß die ungarisclie Nation wie in allen Stunden der schicksalhaften Entscheidung einig und stark tteiii werde, . Achtung! Die Schriftleitung der „!mar&urß(r ^eituno* ist ab 17 Uhr nur auf Fcrn- Nummer 2867 •rr#lchbar! Sefte 8 »Marfwrger ZefhJftf« !?. febnjtr fW? Nummer 33 AUS STADT UND LAND Nach den trsln Frtmar-Sonlag Nun liegt der erste Sonntag des Februar des Lichtbringer-Monats, hinter uns, langsam schickt sich die Natur an, iiich der Fesseln des Winters zu entledi-j;ien und nicht mehr lange wird es dauern, ua bleibt die Tagcshelie schon über eine Stunde länger bei uns. So ist die Mutter firde dabei, sich aus der Starrheit des \yinters wieder zu verjüngen gleich cen Völkern, die in der Formung cier Zukunft hrc scnünste Aufgabe sthen. Jedes Vo^k und jede Nation wird getragen von der fortlaufenden Kette seiner Generationen. Iirst in ihnen wird das Volk deutlich. Jugend' und Alter, Hoffnung und Erfüllung Forschen und Hr-kcnncn, Kampf und Ruhm — s'c sind ihr iLbendiger Ausdruck. Zwischen ihnen Hallt sich die Spannung eines heißen und iruchtbarcn nation;ilen Lebens. Der revolutionäre Sturm und Drang unserer Jugend, die Weisheit uno Erkenntnis unseres Alters — diese beiden Säulen erst •schaffen das Volk, mit jeder Oeneration ■stirbt und mit jeder neu heranwachsen-('cn verjüngt es sich. Unsere gemeinsame .Sorge gilt ausschließlich dem Kommenden — unseren Kampf führen wir für die Weroenden — darauf ^ieht das Streben des Staates und der Nation. Daraus nur erhält auch der Krieg seinen hohen Sinn. Was wir an (Jpl'ern geben, geben wir den Kindern. Sie alle bilden die Generation, die aie Früchte dieses Krieges genießen und verwalten wird. Im Jungen auf der Schulbank wie im jungen Soldaten und im allen Fronfkameraden von 1914/18 pulst der gleiche unbändige Drang una Wille /:u kämpfen und zu siegen. D cse Ein-lieitsfront von Jiigend und /Mter ist auch bei der Reichsstraßensammlung am Samstag und gestrigen Sonntag, die in der Untersieiermark wieder einen über-rasclicnd guten Erfolg aufweisen konnte, in vurbilülichster Weise m Erscheinung getreten. Drei Generationen wetteiferten i)n diesen beiden Tagen miteinander im Appell an das Gewissen der Nation. i>Dein Opfer, deine Spende helfen siegenf« das war die Parole, die ihre schönste Erfüllung fand. Drei Generationen — unser ,ganzes Volk — blickten auf deine Hänae. Deine Gabe wird bei allen E'nwohnern dPf Untt rsteiermark, die um den Ernst iler Zeil v/isscn, groß und würdig gleich unserem Glauben und Hoffen gewesen sein. — [)en zweiten markanten Punkt des gestrigen Sonntags bildete die Eröff-ruiiin ücr Reichsnährstands-Ausstel'ung in Marburg, einer Schau, die einen tiefen I'Jnblick gib: in die Welt, die Verant-ucTlut'g nrd die Arbeit des deutsehen Hanern als eine der stärksten Stützen unseres Volkes und des Oroßdeutschen Reiches. Auch diese eindrucksvolle Schau Uber altem steht das Interesse des dentschen Volkes Die Aktion der Leisinngssteiketang in der Unters!eitrmark eingeleitet — GrOdsnppcU des Arbeits* politischen Amtes BundesfOfirer Steindl sprach zu 2000 ßetriebsfAhrem nnd Betriebsheanflragten der beiden Marbnrger Kreise Haute verdunkeln wir wji 18. bis 7.10 Uhr Die Aktion der Leistungsteigerung wurde in der Untersteiermark Samstag, den 31. Jänner, durch einen Großappell des Arbeitspolitischen Amtes des Steiri-schen Heimatbundes eingeleitet, der in dem Gefolgschaftsrauni eines Marburger Großbetriebes stattfand und an dem rund 2000 Betriebsführer, Unterführer und Beauftragte des Arbeitspolitischen Amtes der Kreise Marburg-Stadt und Marburg-Land teilnahmen. Als Gäste waren Vertreter der Partei, des Staates urtd der Wehrmacht sowie der Gemeinde und der Wirtschaft erschienen. Nach den Begrüßungswortöii des Amtsleiters Oskar Ha ekel ergriff Bunde^führer Franz Steindl das Wort. Er führte u. a. aus :^^Deutsche Männer! Wir stehen alle noch zutiefst unter dem Eindruck der Führerrede, die vor unseren Augen aufleben ließ, wie der Führer an der Spitze der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei um das deutsche Volk gerungen und erst nach schweren Kämpfen gesiegt habe. Der Führer hat uns klare Marschbefehle für das Jahr 1941/42 erteilt, nun geht das deutsche Volk daran, dieses Jahr zu meistern. Dieses deutsche Volk muß sich in sefnen Leistungen noch übertreffen und eine weitere gewaltige Leistungstelgerung durchführen. Kein Quadratmeter deutschen Bodens darf unbenützt liegen bleiben. Neben den deutschen Soldaten stehen der deu'tsche Bauer und der deutsche Arbeitr. Es gibt ja heute im Deutschen Reich überhaupt nur Soldaten, denn Soldat sein, heißt zu einem Befehl slehen. Und wir alle stehen zum Befehl Adolf Hitlers. Dit „Grazer' II-BMt-HioMr in Marban Blaue Juitgens GMste dor Stodtgemdnde Auf Ciit'eileii-den U-Boot-Männer auch die Draustadt. Freitag, den 30. Jänner trafen die Gäste iti Begileitung von Bürgermeister Dr. Vcrdino-Graz in Marburg ein, wo sie VW der Burg von den Marburgern mit Oberbürgermeister Knaus an der Si>itze empfangen wurden. Zuerst besichtigten die U-Boot-Män-r^er die in den Räumen der Burg untergebrachte Wehniuichtsausstelluug »Edelweiß und Lorbeer«. Anschließend fand üine Besichtigung von Marburg statt, bei der den Gästen neben den architektonischen Sehenswürdiigkeiten der Stadt auch die letzten Zeugen des BaTkanfeld-zuges gezeigt wurden. In eiiteni genu'itliclicn I^isanunensein in einem Oasthoi am Fuße des Bachem folgte ein angeregter Gedankenaustausch. Hi»2r wurde auch die Führerrede angehört. Anschließend hieß Herr Ober-bürgenneister Knaus die blauen Jungens herzlicli willliomnien. Er gab seiner floffnimg Ausdruck, daß sich die Gäste im sti:irischen Unterland so wohl fühlen werden, daß sie auch später, nach Be- trägt den Stempel der Bereitschaft des deutfchen Menschen zum Dienst für das Volk, das Reich und seinen Führer, — Großen Anklang wird auch die Ausstellung »Edelweiß und Lorbecr<< in aer Burg in Marburg finden, die einen tiefen Einblick gibt in den heldenhaften Kampf unserer Geb'rgsjäger auf den Fronten dieses, Schicksalsweg großen Krieges. endigung des großen Ringens, tkoch öfter den Weg in die Untersteierniark finden. Der U-Boot-Kominaj>dant dankte im Namen seiner Kameraden für die Eiivla-dung und den herzlichen Entpfang. Daß es ihnen ennöglicht wurde, auch den südlichsten Teil des Großdeutschen Reiches aufzusuchen, ein Land, das vor kurzem noch unter Fremdherrschaft stand, b»2deute für ihn und aille seine Kameraden ein besonders schönes Erleb-nrs, das ihnen in dauernder Erinnerung bleiben wird. Freudig stimmten alle jungen Seeleute in das »Hoch« auf die deutsche Stadt Marburg ein. Lieder mid heitere Vorträge verschönerten das nette Beisammensein. Besonderen Anklang fanden die Darbietungen des Komikers d^s Marburger Stadttheaters. Otto Welte, der, auf dem Klavier begleitet von Kapellmeister Hof m an n-Wellenliof, aus seinem unnfangrei-chen Programm köstliche Perlen gesunden Humors zmn B»?sten gab. Die von den Seeleuten gesungenen Matrosenlie-der fanden bei allen anwesenden Marburgern ungeteilten Anklang. Die weniff-n Stmiden des Beisammenseins zeigten wieder einmal eindeutig die große innere Kraft der deutschen Volksgemeinschaft. Ohne viel Worte fanden sich bislKr fremde deutsche Men&chen, vor» einem Geiste beseelt, von einem Willen getragen, in bester Kameradschaft, wie die Millionen von \"olksgenossen ber^sit, gemeinsam den des deutschen Volkes R. K. 1 bis zum siegreichen Ende zu gehen. Dieses soldatische Prinzip hat düs deutsche Volk so mächtig gemacht, Iii; Millionen Menschen sind angetreten. Diese Geschlossenheit, diese soldatische Ausrichtung ist der tiefe Grund aller unserer Erfolge. Vor Jahresfrist wurde die Untcrsteie:. mark noch gezwungen, gegen das Deui-sche Reich zu kämpfen. Heute ist die U'i tersteirische Bevölkerung bereit, sich i.i unsere Reihen einzufügen. Auch in der Untersteiermark startet die Aktion d^'i Leistungsstelgerung. Unser Ruf richte! sich nur an jene, die guten Willens sind. Wer seine Hand heute gegen das Reicli erhebt, hat seinen Kopf verloren. Wer jedoch bereit ist, mit Deutschland zu gehen, gehört zu uns, in unsere Gem«in-Schaft. Der untersteirische Boden muß in dit-sem Jahr restlos ausgenützt werden, aucli dieses Land muß noch mehr erzeugen. Es muß allen klar vor Augen gestellt werden, worum es geht. Die Volksgemeinschaft soll ja nicht nur eine Schicksals-gemeinschaft sein, sondern auch cm. Willensgemeinschaft. Der Krieg hat nichi im Jahre 1939, auch nicht im Jahre oder im Jatire 1914 begonnen, der Kri<»g, in dem wir heute stehen, ist die letzt« Phase eines jahrtausendelangen Ringens? Endlich wollen wir ein deutsches Voll^ bilden und diesem Volk eine Heimat, ej« Reich geben, damit es in Sonne und ii Arbeit leben kann. Die Leitmotive einer zweitausendjähri-gen deutschen Geschichte führen uns Wir sind berufen, unter der Führung Adolf Hitlers diese Arbeit zu vollenden. Es hat schon große Epochen in der deut sehen Geschichte gegeben, einen Ado! Hitler gibt es aber, nur einmal. Zwei Welten stehen sich gegenüt)ei'. Auf der einen Seitq die »Habenichtse«;: Deutschland, Italien, Japan und jene Länder, die sich diesen drei Nationen angeschlossen haben, auf der anderen Seite die Weit des Kapitalismus und der Pluto-kratie. v^Neutrale« gibt es in diesetn Kriege nicht mehr. Die ganze Welt niuF> Stellung nehmen, entwedef zur alten oder zur neuen Welt. Die neue Welt Wt die Weit des Sozialismus. In Deutschland wurde dieser Kampf ausgekämpft, der Feind vernichtet und geschlagen. Dieselben Gegner versuchen nun das Deutsche Reich von außen zu vernichten. Nur di«? totale Vernichtung des einen oder anderen bildet den Abschluß des Krieges. Anschließend entwarf der Bundesfi^h-rer ein Bild Über die Entwicklung des plutokratischen England. Er zeigte, wie dieser Staat dank seiner geographischen Lage ein Volk werden konnte, mit Lug und Trug und Hilfe von Opium und Whisky aus der unbedeutenden kleinen mm DIE FRAU IM ANTILOPENMANTEL [UOMAX Aon IIIU'XXIULDE 110I'MANN| ähnlich. Ein ernster, kUiger und ruhiger junger Mann. Aber hatte er nicht auch das loidenschaftliche Tcniporament des alten Gontard geerbt? Herbert stieg in dii; Straßenbahn, die zum Hauptbnhnhof fuhr, und begab sich Capyrioht Iii Verlan Knorr it !iir:h Kommundit-k'c>clUc;hutl, ^\iinchcn IfJ30 (4 Fortsetzung) \'ic mochte den» Vater zumute sein? walt. Ilerbret wußte, wie sehr der alternde Mann die junge Frau geliebt hatte. l:r hatte oft gemeint, der Vater machte sich mit seiner Liebe lächerlich, hatte gemeint, eine solche Zunei-gimg passe nicht für einen Staatsanwalt mit graut.-n Schläfen, und er hatte gehofft, ilicse Ehe würde auseinandt'rgel)i;n. Aber das war nicht geschehen. Im Laufe der personal ist zum Teil schon kommissarisch vernommen worden.« »Und was<^, fragte Gontard, ohne aufzublicken. »haben diese Befragungen ergeben?« »Den Schußn tard der Stiefsohn der Verstorbenen war. nnd entschloß sieh nach einigem Nachdenken. seine Meinung unverblümt zu Jalire hatte er, Herbert, seine Anschauun-j sagen, denn schließlich mußt'"' man doch gen über Julia Gontard geändert, sie war! mit einem von der Familie den Fall in line prächtige Frau gewesen, ein liebens-! Ruhe besprechen. werter Mensch. i "»Für mich#, sagte er also, » liegt der)^''^*^ nachdachte, wann und wo er so eine Langsam ging er die breite Treppe .Fall, so traurig er ist. und so gpt ich die 1Brownmg-Pistole gesehen hatte — hinab, blieb an ihrem Fuße stehen und •ündetc sich giMstesabwesend eine Ziga- ■t^Die Dame war allein im Abteil«, sagte Gontard nur durch Selbstmord aufmerksam. Es war eme Browning-Pistole kleinen Kalibers, ein Mann würde sie kaum gewählt haben. »Wissen Sie, ob Fraii Gontard eme Waffe besaß?<'< fragte Henningsen. »Vielleicht diese hier?« > Ich weiß es nicht <, Herbert schüttelte den Kopf, während er angestrengt dar- rette an. Er überlegte, wie er es beginnen fif'llte, daß der Vater nicht merkte, was er von dem Ereignis hielt. Ihm war, als inüßte er Ihn vor seinem eigenen besseren Wissen schützen — Herbert hielt den Fi'eitod für durchaus möglich. Er wurde von einem Kollegen gegrüßt uiul tiankte zerstreut. Langsam und mit gesenktem Kopf ging er weiter. Er sah in diesem Augenblick .seinem Vater sehr Erregung Ihres Herrn Vaters begreifen i war, als sähe er sie nicht das kann, eigentlich einfach und klar. Nach ein. dem augenscheinlichen Befund kann Frau' nur durch Selbstmord geendet haben. Freilich ist uns allen das Motiv zu dieser Tat unlx'kannt..'< Herbert Gontard neigte schweigend den Kopf. ^Darun)'«'. fuhr Hennin'^sen fort, mag es versitindlich sein, daß Ihr Herr V-^+er genaue Erhebungen ange(»rdnet hat. Sie worden natürlich durchgeführt. Das Zu;;- Henningsen, »Es war ein Nichtraucher- andere Dame herauskam, bereits zugezogen. Es wäre aber, sagte er, kurz nach dem Passleren des Bahnhofs Friedrichsruh gewesen. Daran erinnert er sich, weil manche der Fahrgäste an die Fenster traten, um das Mausoleum zu sehen. »Gehörte diese andere Frau in das Abteil?«- fragte Herbert. »Ich meine, kann der Mann sagen, ob sie ihren Platz dort hatte?« »Nein, das kann er nicht. Er sah sie nur dieses eine Mal, und zwar herauskommen. Sie fiel ihm auf, weil sie, wie er sagte, eine bemerkenswerte Erscheinung war, und er nahe an ihr vorbeigehen mußte.»^ ;>Er «kann sie also genau beschreiben? Weiß man schon, wer sie ist?« »Noch nicht. Schwierig natürlich. Der Mann sagte, sie sei groß, hellblond, noch jung und von sehr ansprechendem Äußeren. Außerdem elegant. Sic soll einen halblangen Pelzmantel getragen haben warten Sic mal —« Henningsen blätterte in seinen Notizen und nickte: »Richtig. Antilope, seiner Meinung nach —« »Antilope?« wiederholte Herbert, und Henningsen — der glaubte, Gontard habe von dieser Pclzart vielleicht doch noch nichts gehört, weil er derartig erstaunt .Abteil zweiter Klasse. Wagen drei. Ntfri dreinschaute — begann den .Mantel zu einmal wurde, nach Aussage des Speise-1 beschreiben, wie er es von dem Zugskell-wagenkellners, der Kaffee und Fleisch-iner gehört hatte. brühe anbot, eine Dame beobachtet. wie| »Ja, danke«, wehrte Gontard ab und sie das bewußte Abteil verließ. Ob Frau j starrte mit einem eigentümlich versunke-Gontard zu iliesem Zeitpunkt noch am inen Ausdruck vor sich hin. vDanke, ja. leiten war, konnte er nicht sagen, denn.Ich "'oiß. Und das wäre vorlaufig alles.^ die Vorhänge zun] Ganc waren, als die Er stand auf. »MarTwrwr Zefftm?"« ? fc^nrar fW Seite 0 Insel ein Weltreich §chiif, In dem tich alle Schütze der Welt befinden. Anteil daran haben jedoch nur die oberen Zehntausend. Die breite A^sse lebt in tiefstem Elend und in tiefster Not. Das Deutsche Reich bekam als Wohnsitz das Herz Europas zugeteilt. Von der ersten' Stünde war Deutschland den Beeinflussungen der Umwelt ausgesetzt Millionen unserer besten Kräfte gingen schon in der Zeit der Völkerwanderung verloren. Weitere Millionen mußten hinaus in die weMe Welt, da ;der Lebensraum des deutschen Volkes zu klein war. Der Versuch, ffir Deutschland Kolonien zu erringen, scheiterte. Nur durch die Industrialisierung konnte sich Deutschland durchsetzen und seinen Volksgenossen Arbeit ttnd Brot bieten. Diese Industrialisierung bildete den Qruridstein zum Weltkrieg. Deutsche und englische Interessen stießen zusammen. Die deutsche Ware siegte. Damals beschloß England durchzusetzen, was es im friedlichen Wettstreit nicht erreichen konnte. England entfesselte den Weltkrieg, den Deutschland verloren hat, weil das deutsche Volk nicht einig war und Deutschland eigentlich nur eine deutsche Devötk«*rung hatte. Den deutschen SoN d^ten trifft keine Schuld. Er hat genau so tapfer gekämpft und Heldentaten vollbracht, wie In diesem Ringen. * BundesfOhrer SIcindl schilderte darauf Deutschlands grOBte Erniedrigung und das Werden des neuen Reiches unter der FOhrung Adolf Hitlers. Anschließend umriß er Englands Kampfmethoden, die ziwi Teil von denselben Personen wie Im Weltkrieg geleitet werden. Ganz anders steht Deutschland da. Kein willensschwacher Kaiser steht heute an unserer Spitze. Der größte Mensch aller Zeilen führt das deutsche Volk. Der europäische Kontf* nent arbeitet polltisch, militärisch und wirtschaftlich ftlr den deutschen Sieg. Es ist kein Krieg Englands gegen Deutschland, sondern ein Krieg Englands gegen das gesamte Europa. Auch der Kriegseintritt der Vereinigten Staaten konnte 0araii nichts ändern. AusfQhrllch behandelte der Bundesführer die militärische und wirtschaftliche Lage im Jahre 1917 und zeigte auf, wi(3 ganz anders Deutschland und seine Ver-bondeten heute dastehen. Damals standen alle g^gcn uns. An fünf fronten wurde gekämint, Deutschlands flotte war ein« geschlossen und In Deutschland starben linder den Hungertod. Ein weiteres Volk hat sich an die Seite des geeinten Europa gestellt. J^an. So steht auch Ostasien auf der Seite Deutschlands. Unermeßlich sind die Leistungen des deutschen Soldaten. Nur einen Bnichteil davon leistet die Heimat. Sie muß aber alles, was der Soldat braucht, ihm zu«* Verfügung stellen. So ergeht an alle der Aufruf der Leistungssteigerung im Jahre tOt2. Ganz Deutschland muß eine große RQstungsschmiede sein. Es gibt in Deutschland keine Sonderinteressen mehr, es gibt nur ein Interesse, das Interesse des deutschen Volkes. In diesem Sinn müssen der BetriebsfDhrer, der Betriet>s-beauftragte und die Gefol^chaft nur einen Oedanken kennen: wie steigere ich die Leistung meines Betriebes? Eine politische Gemeinschaft ist Voraussetzung für jede Leistungsgemeinscbaft. Dte muß je- lex «Hl ihr Herr , . VoQ Haas Bontardt Als die HIrlenhöndln Hex eines Abends mit ihrer Herde aus den Borgen heimkehrte, fand sie Im Stall im wt^ichen Heu von Ihren sechs Kindern nur noch eins vor, das größte und kräftigst« von allen. In ihrem Schuierz heulte sie laut auf imd durchsuchle die hsfttic Nacht winselnd imd lockend ohne Erfolg die baufällige Hirtenhütte. Ihre letzte Hoffnung blieb ilu* Herr, der selbst aus den schwierigslen Lagen stets noch einen Ausweg wußte ihr auf jeden Fall helfen würde, da die beiden seit vielen Jahren jegliche Freiuie und jegUchcs Leid gemeiasam getragen ha[[ch. Als er endlich Kwischoii l'»g und Tau mit dem Melkeimer in deti Stall hinein polterte, machte sich Hex zogi'nid an ihn heran und stieß ihn winselnd mit der Schnauze an die Kniekehle. [)cr Hirt beugte sich teilnahmsvoll zu ihr lierab imd krnulte Ihr den Lauscher. ^Armes lliuuk^It" Nun wußte bie, daß auch vs Ihr nicht mehr helfen koiinti*. Sie verkroch sich lief betrübt und liitWrr etit-tnuscht ins warni« Heu und nahm von der Milch, die ihr Herr Ihr lockend und tröstend vorsetzte, nicht einen Tropfen, Während er den Stall in Ordinig brachte und Uleß hiiiaiishummclte zum Drunnen, gtib sie ihrtni Itündclien noch schnell des GesAiige. Dann hörte sie schaiulcrnd. wie der Hirt in langen Schrillen durch die Gasse stapfte. Sein Horurul ging der Betriet>sführer schiffsn. Dtr Typ des Kriegseewinners ist im nationalsozialistischen Deutschland unbekannt. Wo er ver suchen würde aufzutreten, wird er vernichtet. Wenn der Krieg m Ende ist, wird Deutschland der erste sozialistische Staat der Welt sein. Adolf Hitler wird ein sozialistisches Reich bauen, das der größte und schönste Lohn für alle schaffenden Menschen sein wird. »Wo imtner man uns hinstellt, wollen wir stehen als Soldaten, an der Front oder in der Heimat. Soldat, Bauer und Arbeiter reichen steh die Hinde und «kennen nur eins: arbeiten, kämpfen, leisten, mehr leisten, damit das Ziel, für das wir eintreten erreicht wird.« Das Treuehekenntnis zu Führer und Volk bildete den Ausktang des Großap-pells, der die Aktion zur l.etstungssteige-rung In der Untersteiennark einleitete. Heimatdichter sprechen zu den Cilliern Ein »Steirteoher Heimatabend« Di« Vofks4)fldtmg9stättQ CUli des Stei-rlschen H«imati>undes trat Mittwoch, den 20. Jänner mit einer Veranstaltuivg vor das Pubhlmni, die angenehm überraschte. Das Lehrerquartett, das diesmal als BauemkaDoHe auftrat, stelHc in humorvoHer Weise die Verbindung mit den zahlreichen anwesenden Voikssre-nossen her. Im Nu war der ganze Saal in sUmmtmgsvotter Bewegung, die bis zum Schluß andauerte. Ein Marsch, ein BandeUTanz und ein Schnader-Htipfl. wie sie von Tal zu Tal klingen utid in den Hütten gesungen werden, waren der Auftakt, der die Herzen warm und zu-gängiiich machte. Der Sprecher des Abends, Pg. Erwin D u k a r, gab in tief empfundener Weise mit Ernstem und Heiterem aus den Werken der beiden Heimatdichter P^Jier 'Rosegger und Hans Klöpfer ein Bild der steirischen Heimat, wie sie lebt und Hebt, weint und lacht Beide Dichter wuncehi Im steirischen Bauerntum imd hotten aus dem Volk so viel unvergängliche Kraft, die uns besonders heute nahesteht und uns zu geraden, aufrechten Menschen macht. Das gesimde, le-bendigo Bauerntum war ihnen der Wegweiser in die Zukunft. Deutschland ist Roiseggers Heimat. Im »Heimatsegen« spüren wir die tiefe Liebe zum großen deutscheu Vaterland. Wie tief ist der lieUigo Glaube an Deutschtand im »Gebet« veraTtkert, in dem er von der Sendung des deutsdien Volkes spricht. So wirken auch die Gedichte Hans Klopfers. Ein« Perle d«8 Dichters nach der anderen brachte der Sprecher zum Vortrag und immer wieder dankte fhm stürmischer Beifaill. Zwischen den Vorträgen sang die Mädelschar des Bannes CHli Hcinwtlieder und Jod'ler. Aitch die I^auemmusik hatte besonderen Verdienst am Abend. Zum Schluß erklangen Märsche und Tänae, tUe viel BeüaH fanden. H. Krker. • BeWrileroiia In ReMrurlraifsdiPRSf Der Führer hat den mit der Führung des Arbeitsgaues XXXVI — Südniark — beauftragten Oberstarbeitsführer Hans Ivo Lukesch zum Generalarbeitsführer befördert. Generalarbeitsführer Luk'^sch ist Wiener und diente als Ofiizier und Pilot im ehemaligen österreichischen Run-desheer, aus dem er entlassen wurde, weil er sich für die Idee des Führer» betätigte. Als SA-Brigadeführer Wien-Niederdonau wurde ihm nach der Julierhebung die Führung der SA-Obergruppe Österreich übertrafen. Im April 1935 erhob die Syj-^em-regierung gegen ihn die Anklage wegen Hochverrates. Nach einer zehntägigen Verhandlung wurde er zufolge seiner überzeugenden Verteidigung freige<5pro-chen. Nach seiner Enthaftung im Herbst 1036 wurde er als SA-Führer z. b. V. beim Landesleiter Österreich der NSDAP und Übernahm im Fel)er 1938 die gesamte Füh rung der österreichischen SA. Nach der Befreiung der Ostmark trat Generalarbeitsführer Lukesch in den Reichsarbeitsdienst ein. Der Krieg sah Generalarbeitsführer Lukesch wiederholt im Wehrmachtseinsatz, Seit Feber 1941 ist er mit der Führung des Arbeitsgaues XX XVI-Südmark, der die politischen Gaue Steiermark und Keimten umfaßt, beauftragt Generalarbeitsführer Lukesch, dessen Bruder Dieter vor kurzem mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde, ist Träger des Goldenen Ehrenzeichens der NSDAP und des Blutordens. Er ist Mitglied des Reichstages und SA-Brigadeführer. Wehrmmli'anss'et'imn ..Qifelwelss und Lwbeer" erUhiet' Eine sehenswürdige Scha« in der Mar^ burger Burg Samstag, den 31. Jänner wurde in Anwesenheit oes Bundesführers S t e i n d 1, des Oberbürgermeisters Pf?. Knaus und in Vertretung des Standortältesten Hauptmann T r u m p f h e 11 e r, die vom Slell-vertretenden XVIII. Generalkommando unter Le'lung des Hauptmanns Kraus in Zusammenarbe't mit dem Beauftragten für VolksauFklärung und Propaganda beim Chef der Zlvilverwaltung untf dem Füh-rungsamt 11 in der Bimdesftihrung des Sieirischen Heimatbundes veranstaltete Wehrmachtsriusstellung ^-Edelweiß und Lorbeer« eröffnet. Ein Offizier der ^Wehrmacht erläuterte S nn und Zweck dieser Schau, d'e in B 1-dern den Kampf unserer Gebirgsjäger im Norden als auch im Süden in e ndrucks-voller Form festhälf. Einen ausführlichen Bericht über die Ausste lung se'bit, br n^^en wir in der nächsten Folge unseres Blattes. Mittwoch, den 4. Februar, finden um Dr. Walter Doleczek ordin'ert ab 2. Februar 1942 Montag und Fre tag 9 — 11, 14 — t6 l^amstsg 8 — II KArntfietttiasse 10/1 727 17 und 18 Uhr Führungen durch d e Ausstellung statt. Es führt Kriegsnialer Oberleutnant Trenk. cn Mr< lie Führrnede Wie imm«r nahm i&Hph, dig#nial die Stadt mit größkr Spannnng di<' Rede den Führars auf. All«« drAnglü sich In dfii Heimen am die LauUprecher, »o daß du Straßen außergewöhnlich schwach t>cvöi* kert waren. Die größeren Betriebe in dei* Stadt gaben Ihren GefolgschafUniilgiledem die Möglichkret, die Führenvde ini Gemein-sehaftsempfang zu hören. Vor dem strat und vor dem Deutsehen Haus wurcu Lautsprechoranlagen ttn|>ehrAcht^ vor deneu sich größere Menscht^nmen^i anstimmel-tftn. Di« Mitarbfltor der Kreisführuiig höi. ten die Red« im Gemcinsch.-jftsenipfanii', bei dem auch der Kreisführer anueseiid war. VorhildL'clie Znsamnemrlieil aller DwnlsicUni hl niH Der Kreisbauernführer des Krei»k^Cillt hat am 20. Jätuier die Vertreter von Partei. Staat und Wehrmacht in das Cillicr Ernährungsamt, das neu eingeriehttt luul ausgeslaitel wurd<^ einfiel.id^u. Ei* und Stabsleiter Mertziilch schildertll«rU;a Landwhischaft, zu ert'öllen hat. An Hand von Kartj.^ii und Statistiken wurden die blslierlgi; Aufbauarbeit und Erfolge ant>chaulich diu-f^fttellt Zwischen den Vortj'ägüi) wurden Kostprobeu aus der Arbeit in den K(K;h -kursen gereicht, die äußerst sehniackhaf sind, obwohl für sie wed«' I-leisch noch Fett verwendet wird. Die eiiiaelnun Dieiusf-stelknleiter inluivssicrteu sich täehr für di«-Arl)eit d«« Eniritiriuigsamle« und vw-sfurachen. Ihm jeder/eit Verstäudnis und. Hilfe atigedeihea zu lassen. Erste Voisp'elstande an der Rllier Miisjksclinle Die Musikschule für Jiitiexid und Volk ut Cilli veranstaltete am 28. Jüiinei- unter dta- Leitung des Direktors Müller ihro ersle Vorspielsluudt^ Die Veraiistaltmig, die. im großen Musikzünniim' stattland, «ol# I eine klare Übersicht über dit; uniüiku • ^ tische Qualität der Zöglinge, Es sUlItiJ sich heraus, daß die kleine Stadt Cilli ein vorzügliches Schükinnalurial Ixjsitzt, das in Zukunft den allen Ruf Clllis al-: Musikstadt rechttcriigcn wird. Vorj^ctragen wurden von Alfäu^riru und Fori geschrittenen einfache ujid schwieri • gerc KoinfjositloiK-n, darimtei* Volksweis{'.a und Auszii|t<3 aus Werken deutscher Mm-sler. Der Hindruck war ein ausgczeie.hiu-ler und mit Recht, demi die Lnhivrsrhal> der Musilisehülc hat sieh mit Eifer und größter GcwiÄfH'üIiaftigkeit dor musiUidt sehen Erziehung ihrer Zöglinge hüig'*uelK-i', Hauptsächlich warou e.s KlavierspieL Cieigo und Flolc, die mit do|>pelker Kraft In ihr zerri&senes Herz zurück. Wh;, wciuj sie ihr auch das Letzte noch itehnion würden! Eine furch ler weckcnde .\hnung veschlug ihr fast den Atem, und sie verbiß sich hartnückig in den einen Gedanke«, sich von der Unversehrtheit di'h Hündchens so l>ald wie möglich zu überzeugen. Verstohlen blinzelte sie mit einem entnervenden Zwiespalt Im Hcraeii zu Ihrem Herrn hinülier, der im Vertrauen auf ihre Zuverlässigkeit unter einer Tanne eingeschlafen war. Schließlich wandle sie sich gequält und zugleich l>cschänit atv Wie nur komilc ihr tier Getlanke komiiw-n, den guten alten Herrn zu iK'lrügrn und ihre Pflicht*'« so schwer zu verletzen. Alter die Forderimgen des Hintes, die Angst, die leniuirlK'ndc Angst..« IVer Hirt wuitk) durch die Hilferufe lnjcrrnsueheiuler Kinder, die vom gefAhr-lich brftllener blieb verschwunden. Erst später, als er die Ordnung längst wieder-herßestellt hatt^*, flitzte sie mit flkgonden Flanken luid triefender Zunge du»*cii den Hochwald zurück und wnrf sich zwischen Hirt und Henle erschöpft üi das kühlende .MoospoUler. Ihr Herr fand Bich nicht mehr zn-recht, da sich die Hiuidin noch niemals eine Pflicht verletzunii hatte zu.schulden konimi'n la!>scn. „Hex!" Mit hdngendci' Rute zurückgelegten Lausclurn und flehendem lilick schlich sie heran, jetler Schritt eine tduninK- Mille um 'Verzeihung, hast du dich luTiin>gelriel>en?" Der schuldliewußle Wächlei* lag geduckt vor ihm, die vcrkör|>erle Zerknirschung. Sein Herr drohte mit dtmi Hirtiejistab luul zupfte ilui l>ehu(sum am Lauscher. Hex jaulte entsetzt auf und slrich wie eutehrl zur Herde zurück. Ein« sok'lie Zurechtweisung halle sie s<'it Jahr nad Tag nicht erlebt... Als der Hirt luu nächsten Mitlag wieder aus »i'inen Träumen erwachte, fand er die Herde afKTmals »ich selbst ülKa*-lassen und zornuuierU? sich das Hirn., was für ein ht'imlückischn' IkTgkolx)ld wx)hl in vlas Tier gefaluxHi sein mochte. IK'rgloiehen durfte er auf keinen Fall ungestraft hingelHm la^isen. Nachdenklich tichnilf er mit l)el)endcn Fingern eine RchlanUe Gerle ah und warlele mit stci-giwler Erregnng. Als al>er endlich der Hund wie gebrochen uud aufgeiöst ihm zu Füßen lag, ließ er es mit einem sanftei» Schlag bewenden. Am nächsten Morgen, als er am BrutuKH zum Sammeln blies, kam die Hüiidin unsicher lUid niißtroulsch angeschlicheji xwlschui den l'ängen ihi* Hftndchej) ixe'.ut-sam am NackenJfell gcfaßL Trotz ihrci . f^roßen Not eiT>ging es ihr aber nlchl, wi ein Källx-lwn t>lökend zum Stall zurs sen ihr Junges vorsichtig auf den Boden und erfüllte ilu^; Pflicht. Darui hob sio es !tchnell wieder auf und lN>hiclt dit^ Herde scharf im Au^% nur hin und wk'der einen besoi^Un Rlick aaf ihren Hern« werfend. Der stand auf dem Urunnens^Hrkel und sah tief ergriffen zu, wip da«; treue Tier vx>n dem Konflikt der G<»fühlc hin- und hergerissen wurde, von dorn harlnAckigcn Kampf zwischen Pflicht und Mutterliebe, „»llexl" rief «r fwwegt, „nun komm doch mal herl" Und sie kam mit wedelnder Rute schmt'ichehid näher, k'glc ihr Junge*, dem Ilemi yor die Fü!.\e und spra ntj mit Freuch'ngx^x'll an ihm hoch, „O Hexl Du Seele von einem Hunde!' Er barg das Hündcli^Mi in diT Hirten-lasctK' nnd ergänztr beglückt: „Nun komm! Wenn wir ei'st da olH>n sind, dann werrk ich tleinen Mo[>|>^ Inwiiclven, und da bewachst meine Herde." 'Serlangl überall Me „^JJiQtDiiröer S«H« 10 »NUrfiiiffff^r ^oltunc« 2. Feörtair t942 Nummtr ^ iUm. Kür (Ii« öU^iUclie Veraaslal-toog dior Mvitkikschuk} )ierriiclit in CiUi rcgistos Inlerosse. TURNEN und SPORT an MMmNimünMiMiii wieder von ihren SlOhl^n riß. Der Ausgang — Adolf Heuser k. o.>Sieger In drei Kunden — wirkte geradezu wie eine ungeachtet (|«r vieten Treffer und Stopper stönnte »r Immer wieder w'tM ^uf de« Meister ein, dabei erlitt er schon Kriege lüt, wurde am Sonntag iwischen den Naüona'mannschaften von Deutlich-land und der Schweiz vor 35.000 Zu-schati«rn Im Wiener Praterstadion ver-^»tfilt^t. Diese 36. Begegnung endete mit RieiMnHniiik tn. Vorirife «r neuzeHHcli^ Im Krals Cii, In CllH ui^d i« Kr^isMblet finden vom 18. bis einjchließlich 21. Februar Vorträge ftot n^u4e(ta{:hes W^sphtn s^ati Wir machen die Frauenschaft «chftn jetzt auf die Wichfgen Vorträge aufmefk-s^m, d^niit sie sich rechtzeitig bei der Fruuensptiaft melden köqneq. m. ftMll(«ni(i|;ftb0wfgitfig ia Täffer-Wmechid. Beim Standesamt merbad wurden iti der vergangenen Woche drei Geburten, drei Txidesfälle und Vier Trauungen verzechnet. Den Bund fürs Leben schlössen: Josef Klepei und Helene K n e s, beide aus Rodischko, Franz S e 111 s c h und Anna S u k o s c h ? U, nctde aus Lackombi, Jakob Supan und Maria Ga(8chek. beide aus Doblat-"itz und Maximilian A ^ f i n e k iind Anna Maria Faßw^ld ahn|iefi8ionistent-wItwe Josefa S^orichek im hohen AI-d4 Ji^bren gestorben, lo Brunn-jji, Moltkegassc l, starb der 70-j3 Anzeige hl unserem heutigen Blatte. P«r Arat-Pichtnr von W«ln$l»«rg Kerner, der ^{cbter der iuoloQn Leibe. & war wirküdi kein Hombag . '•^der „Dort unl^i In der MAhle aa^ ich | Demi in cititsliven FAIlesi orzleiie er tai-m süßer Ruh" und „Woblauf np<^ g&- sficblich tiine völlige Qfilung. Das mekle funkelnden Weln"| dtr am I Aufsehen eixegte IviTners gclasseuc Zäh-j. FetH*uar starb, Mrar elfi Gcoio | mung eines eingcspcrHen Irrsinniffen, au Froundfcchaft Sein Dichtoi*b^i und: den sich niemand ha'ungpwagt batUi, der ^iiKtlich^ Httus aiu Fiil^ (Ißr hürübniHui, tdter allmähltcb ruhig und zutraulich und niirg Wu^treet betreut von ihm lü^ i schlleglich ganz folgsam uad zixfrlcdiea Pipern „nickole**! der Prau K«rMer« eioca* i wurde. f^fitUctoi P|V)fessoren(oditer, die er als Nicht nur dei* Dicliie/, suudem auch seilte Sludeutopllebsto aebelraUit battp,' der Ant Körner war vom Zauber dür Wallfahrtsort n tpft auf eine schnelle Entscheidung aus, der sechsten RMnoc siegte er absr 4oer den scbluß eines Pußt)aHänder3pie!e6 zwlKlien Ungarn mtd Deutschland werden bestätigt. A m 1& MUrz kommt es in Budapest zu dem Iß. Zusammentrcfftin der beiden Nat'onalntahn*chaften. Noch vor dem dritten Lündcrapicl gegen Span'öu am ll April im Berliner Olympiaatadion kommt es zu einer neuerlichen Kraftprobe zw'sclien dem deutschen und ungarischen FußbaHsport. Besonders unseren ungarischen Sportfreunden ist viel an nicndich Aeolshorfe^ Harmonika und Maul-'dijilora hkli, ^d«i Kriuiifcn ei« Vrost, diesem Rückkampf gelegen, ist ooch die trommol, d**itjbüclil«!t Uuii.\ j Miumii uuU Ziu* »Ivh Valiirlaiuios'. 11141 in Külu mU 0 ; 7 ToraH, noUt Dichterfi^eunds aus ganz Deutschland, aber anch der NervenknmWn und Gespanstar-seher. Denn diesef gixiße. starkbeMbln Mann mit der Khideraeele war ein «Liener Menschenr und tierfraund, ein Musikbe-goetcrkr und ein p^iantasllacher Trftur mcr. hatte «rst &ondibnr werden wollen und auch swei Jahre lang als Kaufmann alcbrling iu der heraoglicben Tuchfabrik tMiner Vaterstadt tudwlysbnrg m-arbeitet, dann studierte er abw mit lliTfc Nefiias ehemoligsu Lehret^ Cona an der Thüringer Hpcnachnle und Na- turwissenscIuLften und wui*de JUrzt Der Obcramtsorzt lian^ar vou Weuts^ Iwg •war noch von grö^trer Volkstfini ISiu gaue eigeuorligeti originell-buuioriiiti-Kches Büdikln sind auob Kerners „Kkixo. grupbim". Durch Zusammenklappen beklecks Lcr weifer PapicrWälicr entstanden lipiikcit als (Jer Dichter. Sein Hans war ihitt Zeicluiimgei uad Bild es in wü- llcilknitlcii. Mit Spi<'gcl mid Musik, na- uem im Jahre 1^58 wm-ucrleii Doklor- Mnul-'diiflom hicli. .d«u Kranken ein T Male, unter den Paaren gewannen d^ Rek^ssieger Eva PawHk-frfinz Seliger ebenso eindeutig. rückte er deu vcbwer rirmäthkranlMyii zuj t\ JL ^Unimcr 1 vergessen. ; gcbftfer.Triiamph In Innsbruck. E aen Bteseneriolg hatte die Schäfer-Ei&schau am Samstag abend in Innsbruck zu verzeichnen O^cr 4000 Zuschauer m lidn de Tribünen des ausverkauften Eisstadions und bejubelten nach jeder Freiramm-nummer die Vorführungen der Ttilnth-n^er, von denen besonders Hertha Wftcht-1er und Truoe Schwejkhardt gefielen, die mit unnachahipl'chepi W ener Scharm in Ihren vollendeten Eissolis beifallum-rauschte tlöhppupkte des zwesttlndi^n Prpgrafnn^S waren. Karl Schäfer rief seine zah losen Verehrer in einem improvisierten Solotanz zu stDrmischcni Beiiall hin ifnd zeigte se ne t^nerreichte Meisier-schaft im Tanz^luett mjt H<^rtha Wächt-ler, das auf Verlangen des Publikums wiederholt werden mußte. ; S^lvn^lfng nli Rlngrlchtar. Bei den zahlreichen Veranstaltungen für die Wehrmacl^t wird Max Schmcling unter seinen Katneraden sein. Der Deutsch.: Meister aller Klaisen beabsichtigt, sobald seine beim Einsatz auf Kreta erlittene ICnjeverletzung J|usgehei1t ist, als Ringrichter tJItlg zu sein und wird später auch in kurzrundlgen Treffen für die Soldatei bo«en. : Nen. Vor allem muß ziir Heilung eine Lumbalpunktur, zur Entfernung des angesammelten Serams, das die Blindheit verursacht, vor^unom-men werden. Aus der Wirbelsäule wird die Flüssigkeit ditrch diesen Einstich entfernt. Wenn eine solche Behandlung unterbleibt, so tritt auf die Dauer leicht eine Schrumpfung des Sehnervs ein, welche die zeitweilig Blindheit zu einer dauernden macht. Diese plötzliche Erblindung kann also bei sachgemäßer Kur, trotz inrea erschreckenden Charakters, leichter ausgeheilt werden, als Sehstörun-gea anderer Art. a. CMHiarna Rnelerfcllogen? in ltaric4i lit as gehmgen, zum ersten Mala Rasier-kHnuren aus CHaa hennstelldn. Das itliii;;t zunächst ^rraschend, und dooh hat sto^ dabei ergaben« daß diese »täsernen ratngan den bWherigen stähiemeii in der OuaHtlt durchaus gleichwertig sind. Sic erweisen sich als aufierordantlioh fein und scharf und soÄen auch selir wi«*t r-standsfähic sein. Ihr einiztg>er Naditeil besteht bisher darhi, daß sie sich nielit wie dh Stählemen fOlngen schleifen lasr^n. Aber es lat durchaus tn^gtich, daS di«»»er Naofaiell dadurch aufrewbirwn wird, daß das Material bedeute bliHger Ist und eicht etne mehrfoclie Yer\v<^ului)ir gnnrioN nötig ist Anatcdot» Das Becept aaf dein RAekea JbtMaus Keruer untemaiun einmal mit sei-nan Kindern einen gröBeran Spasieriiang. Sckon weit vor der Stadt kam dem Wains« berger Arst ein Bote naohgelaufan und Itker-sab ihm einen Brisf. Es handelte sich um einen dringlichen Kraakheitsfell. und der Herr OlKiamtsarst soUe heüen. Karncr wollte, dp die Krankheit nicht so galäkrlicli war, den AnsIlug nicht nnterbredicn and sohlekte s|ch an. ein Resept za scIi reiben. Aber er hatte we^ar Papier neeh Bleistift hei sich nnd der Bote auch nicht, und kein Mensch war in der Nähe. Nur ein Stftck Kreide fand sich hi dee Tascben des Raten, den Kernst kannte. »8o mal dleee heHao«, sairte Ksraer. i'Kommt bar, Hansiirg, uad haltst breiten Rflckan her; Auf Eaer blauet Wanig läÜt sich nt das Rezept schraiben. Su. Nun ceht damit in* die Apothske; sorgt sNer da-fttr, da£ Cnch niemsnd aaf dem iCAcken klopft!« üinterker tttciitte der ApoHiekvr, er habe von dam Dr. Kera«r noeh nie ain so dsuHiati geeohriebaaas Reaept su sehan bakommen. Itmntnef 33 »Martmrser Zefttm«€ 2. Febnrar f943 Seite 11 Marlnirg und seile Reidisiährsbiids-Aosstdiiiiig Dte laoihvirtseliaftUdie Scliaii im GMs Saal erMfnet — Gro6«r •Vas in dkaen Tagen harten und schweren Ringens an allen Fronten des großen Kricgos als groOer und überzeugender Sieg vor uns steht, ist neben den Helden-lalen unserer Väter und Söhne der Erfolg der Kricgserzeugungsschlacht, die gefestigte Sich'i'rung der Ernflhrungswirtschnft GroDdeutschlands. Sie war das Ziel jegli. chen Einsatzes in der Landarbeit, ganz gleich, ob er von den auf den Äckern schaffenden Dauern, von den in der Hof-^meinschaft zu gemeinsamer PfUchter-lüllung verbundenen Landarbellem, von der unermüdlich zufassenden l^ndfrau oder von den in freudiger Dcrdlachafl milldtigcn Ernlel>elfcm gi'lcislet wurde. Alle Schwierigkeiten, die sich dem deut> sehen Dauern in den Weg sleltlen, zum Trotz erkämpfte das Landvolk einen neuen Sieg. Er macht auch in diesem Winter alle verzweifelten Anstrengungen Englands, eine neue Hungerblockade gocjen unsere Frauen und Kinder zu führen, zunichte. Auch der Verliraucher In der Stadt hat durch seine disziplinierte Einordnung in die öffentliche Dewirtschaftung landwirtschaftlicher Erzeugnisse dazu beigetragen, diesen Sieg zu erringen und die Ernährung des deutschen Volkes weltehin sicherzuslellon. Die sich keiner Anforderung versagende Einsatzbereltschaft de^ Landvolkes hat es bewirkt, daQ die versorglich eingeführte Lebensmittelrationierung. keine unangenehmen Komplikationen des Verbrauchs herbeiführten. Sie gestattete sogar, das Zu-teihingssyslem ständig zu verfeinern und in einem nicht geringen Maßo noch zu verbessern. Gleichfalls seigt sich die Lek-stungsfähigbeit der deutschen Landwirtschaft In der auszeichnet arbeitenden Vorratswirlschaft, die jetzt, nach fast zweieinhalb Kriegsjahrcn, eine gute Stabilisierung wert vollster Lebensmittelbe-stAnde nachweist, Von diesem Sinn ^tragen iat auch die Reichsnährstands-AuMilellung, die gestern 5)onnta^ im Götz-Soal in Marburg der Öffentlichkeit zur Besichtigimg übergeben wurde. Der Eröffnung ging eine kurse Feier voraus, zu der sich Vertreter von Pariei, Staat und Wehrmacht eingefunden hatten. Nach BcgrüDungsworten des Kreis, baiiomführers wies in Vertretung des Landesbauern führers der Abteilungsleiter II der Landesbauemschaft, S c h o 1 z e, auf die Bedeutung dieser großen laiidwirt' schaftllchen Schau hin überbruchte die Grüße und Wünsche de« Landcsbaui-rn-führers und seichnele db Aufgaben des deutschen Landvolks, dem deutschen Volk beste Stütze zu sein. Niemand darf sich aus der Arbeit, die den Bauern adelt, ansschließen. An dem I^andvolk der Unler-stcicrmai'k liegt es, sich, Seite an Seitv^ mit dem Landvolk in allen Gauen des Reiches, der Größe der Zeit und ihrer Aufgabe würdig zu erweisen. Der Bcdner gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch dkse Ausstellung dazu beiträgt, dem Bauern aus den Kreisen Marburg-Stadl und -Land diesen Einsatz naiver zu erläutern. den zu erfüllen Ihm schönste Aufgabe sein soll. Besuch b«teits an ersten litg Ein Rundgang durch- diefye QbersicbtHcii geordnete Schau scliloß sich an. In dem dio geladenen Gäste einen vielseitigen Einblick erhielten in die mannigfachen Ar-l>eits|;{cbiete, in die Frage der Wohnkultur der Bevö!keriui|]|.spollt{k. in das Wissen um das ewige Geselx von Blut und Boden, in die Baiieriiffcrichtsbarkeit in alter und neuer Zeit, die rassischen Grundlagen und das weite Crel>iel der praktischen Artteit in HauK, Hot' und Feld. In leicht vx^bländ-llcher Wei?»* Mr'ii'il d<'n Besuchern weiter dtL-nem Junmn, „Wenn Du dem Lehrer er« zählüt. dali Du Zvilliiigsschwcslern bikoni« iTicn hast, gibt er Dir bi.siitnint eiiwu Tag freil*' Vergnügt kotnnil irilz: kuiz *lai-auf wieder nach Hauw — «n' hat >virkllrh frei bekommen. -iNun?", sagt Vatei% „,h«st Du ihm ^ou den Zwillingen er/ähllif,, „Nein -• bloß von einem ScliN\i',siei*clT>'ji. Das andere hebe *ch mii* fttr nnchstc che auf." Reg. A II 228/9 Veränthrunt m Handelsrvgistvr des Gerichtes in Marbarg a. d. Drau am 13, November 1941 bei der Firma Wortlaat: Petar I. Miovid, früher Petar I. Mlovlc, trgovlno kletarsklh, pivovarskih ter mlekarsklh strojev in potreblCln in veletrgovina z vinom. Sitz: Haaptniederlassung: Marburg Zweigniederlassung: Vrlac. Betriebsgegenstand: Geschäft mit Kellereü«, Bier- und Mll^-maschinen und Weingroßhandlung, folgende An-dening eingetragen: Infolge der Beschlagnahme des Vermögens der Firma ?iirde für diese der Wirtschafter Herr Killer Man», Marburg, egetthoffstraBe !FI, b«tcUt. Der Wirtschafter zeichnet die Firma, indem er unter die Firmenstampiglie die Wirtschafterbestellungsstampielie aut drückt und eigenhändig seine Unterschrift mit Vor» und Zunamen beisetzt Der Chef der Ztvfverwiitang ta der Unterstelarmarh Der Beauftragte fOr die l>urchfflhning einzelner rechtMichemdef Maßnahmen 918 IMMWiMeile MartNvg a. d. üraa D I« gebort im fmdm dmä Unimf*mndm» I Chtf der Zlvllvemr'altang in der Untersteiermark (SchulabteOung) Die Einschreibung an der Staatlfchen Berat^facbachtdu für Korbflechterei in Ptttau findet Montag, den 2. februar 1942 von 8—12 und von 14—17 Uhr statt Ort der Einschreibung: Staatliche 3c. rufsfachschttle fflr Korbflechterei in Pettau, Hebergasse ZM und Aofbaa der Schale^ Die Staatliche Berufefachschule für Korbtlechhjrei in Pettau lehrt in 6 Semestern von je Ö-monatiger Dauer das Korb-flechlereigewerbe. Z%rtcl( der AusblKiang; Die Schüler weiden durch einen planmäHlgeti theoretischen Unterricht und durch eme systematische Unterweisung in den Lehrwerkstätten zu Korbflechtergesellen her. angebildet, so daß dieselben für die künftige Stellung als selbständige Gewerbetreibende als Vorarbeiter oder Werkmeister vorgiibildet erscheinen. BerecbMKimg dir Abginger; Dw Al^angszeugnis ersetzt den Nachweis der ordnungs. mäßigen Beendigung des Lehrverhältnisses für das Korhflech* tereigewerbe und berechtigt bei Zutreffen der allgemeinen gesetzlichen Erfordernisse und bei gleichzeitigem Nachweis einer einjährigen Verwendung als Geselle, bzw. Fabriksar. heiter, zur Zulassung zur Meisterprüfung. Anfiiahm*bedingung«fi: Erfüllte Volktachulpflicht, vollendetes 14. Lebensjahr, körperliche Eignung. Bestehen der Aufaahmsprüfung, Die Aufnahme ist von der Anzahl der verfügbaren Arbeits plitze in den Lehrwerkstätten abhängig und daher beschränkt Schttiget>tihreii: Die gesamten SchulgebChren betragen für dafi Semester 31.30 RM (Schulgeld 16 RM. Lehrmittelbeitrag 15,30 RM). Um Schulgeldermiißigung kann angesucht werden. Pettau, den IT. Jänner 1942. 841 Im Auftrage: Urra^ Bekanntmachung ! — Sofort! Betrifft; Abbelenuig von Kraftfahrzeug-Batterien. 1. Auf Orund des Re^chsleiutungnigetfetzt'b vom 1 tember 1930 haben alle Hatter ufld Verwahrer ----- -------- — ------- ---------------- von stillgiile^' len Kraftfahrzeugen (einschließlich Motorboote) mit Aus^ nähme der nachstehend aufgeführten — die Batterien diesov Kraftfahrzeuge oder sonst in ihrem Besitz beHndllche Ittotii. rien umgehend, spätestens bis 10. Feber 1. J„ abzuliefern. X Von vorstehender Anordnung sind auögefichk»ssseii: ti) Alle Krattfahrzeugc, für die eine TOrlänfige Be^ji-derung zugestellt wurde, b) alle freigestellten Kraftfahrzeuge, c) alle Kraftfahrzeuge, die rot bewinkelt smii. d) alle Kraftfahrzeuge (einschließlich Motorbooh^jj I die im Interesse der Landesverteidigung oder in) öffentlichen Interesse nur zeitweise zum hinsat': vorgesehen sind. Ii) nicht herany.uziehen sind Batterien v. Ktz., die nacii den Rlü. nicht einberufen werden dtirfen, z H. von Kfz. der Ärzte, v. Kfz der NSDAP, ihrer liiiedv-rungen und der Reichsbe!i5rdcn. Die abzuliefernden Batterien sind bei den fOr c/eu WOhnbereWi zuständigen Wehrmeldeämtern abzugeben. 4. FOr brauchbare Batterien wird der handelsübliche Wer ; vergütet. Nicht voUbrauchbare Batterien werden zurmrkgo. geben 5. Bei Abgabe der Batterie ist das polizeiliche Kennzei^ cheu des Kraftfahrzeuges, anzugeben, von dem die Batterie stammt, sowie die genaue Anschrift des Be?»itzers. bKw. Ver-walirers. 6. Nichtbefolgung oder Zuwiderhandlungen werden nacU § 34 des R. L. G. b«8trafr. ^75 Wtittrersatz.lnspektion, Graz, In tiefster Trauer geben wir bekannt dafi nuser nnvergefillclicr Gatte, Vater, Großvater, Bruder und Onkel, Herr Josef Jagiowitscii Elseebahiier LR. am Samttag. den 30. Jänner nach kurzem schweren Leiden im 69. Lebens-jahr*« verschieden ist Das Leichenbegängnis findet am Montag, den 2. Februar um 15.30 Uhr von der Aufbahrungshalle in Drauweiler (Pobersch) aus statt Marburg, Wien, Chemnitz, Semlln. am 31. Jänner 1942. Ell8et>etb Jagrowltscli, Gattin. Im Namen aller Verwandten. V16 Danicsagung AuBerstande, für die vielen lieben Teili^ahmsbezcfsruriffen uttd ßlumenspenden antäOlicfa des HcimRangies unserer liehen Mutter, frau Lina Maiy-Pugel einzeln zu danken, sprechen wir auf diesem Wege unHerun herzlichsten Dank aus. MarburR/Drau, Innsbruck, den 31. Jänner Famifksn Jfteer, Kahlen und Pimct. SMC 13 iMarbvrfer Zertimc« 2. PebriÄT 1942 Niitmner 3b Sf dttlf af * Mtburo «w d»! Ptau Heute, Montag, dtn I. rebraar, 3M Uhr Ring IL de* Amtes für VolkbllduoK Meine Schwester und ich Ein musikalisches SpW In einem Vorspiel nna 2 Akten und eioe« Nachspkl von Ralph Denutxky Kein Kartenverkauf Morgen. Dltnst»g, den 4. Febmar, 20 Uhr Oastspiei des Stelrlsohen Landeetheaters POLTBMBEMD ' Komddle In 3 Akten von L Lenz und W. Frank. ivMlilllfMfffPffVfffffffP Fffffl Der Chef der Zivtlverwalluag In der Ualersteiermark Marburi a. d. Drsj^___ /A. U/X Ps ,V5 Qrai. am 22. 1. 1942. Betreff: Höchstauüsslge Paclitziniö für Sand-, Kies-, Schot-tergruben und Stcinbrllche In der Utilersteiermark. Bekanntmacliung liber böchstzulässige Pachtsinse für die Verpacfatunx von Sand-, Kies-. Scbottergrvben md Stelnbrilche In der Unter-Steiermark. Auf Orund d«s § 3 der Verordnutif^ Uber die Preisgestaltung in der Untersteiermark vom 9. 5. 1941, Verord- n. Amtsbl, Nr, \2!4\ ordne ich für das Qeblet der Unlerstelor-mark an; 1. fOr die Verpaohtune von Saml-, Kies-, Schottercruben und Steinbr^iichen welcher Art Immer, dürfen höchstens die foigenden Pacht- (Gruben«) oder Bruchzinse gefordert, geboten. anseiiommen oder bezahlt werden: a) Bei einer Entfernung des Gewlnnangsortes von der nächsten gut fahrbaren Autostraße bis zu 100 m RM 0,40 je cbm geförderten Rrzeugnisses; b) bei einer Entfernung des Qewinnungsortee von der nächsten gut fahrbaren Antostrafle von mehr als 100 m J?M 0,36 Je cbm geforderten Erzeugnisses. 2. In diesem Preise sind dte Kosten des Vcrp&chters fQr eine dauernde Instandhaltung der Zafahrtstraßen sowie einer späteren Zuschfittung der ausgebeuteten BodenflSchc enthatten. 3. Dte Anordnimg gilt auch fOr laufende Verträge. Berolts bestehende Vereinbarungen öbcr einen niedrigeren Pacht-(Oruben-) oder Bruchzins dfirfen Jedoch nicht zum Nachteil des Päciiters abgeändert werden. Die durch diese Anordnung etwa eintretende Pacht-Hlruben-) oder Bruchzinsswikung muß vom Pächter bei der Preiserstellung fflr seine Brzeugnissf im vollen Umfange ))cr(lcksichtigt werden. 5. Ks ist verboten, Handlitngen vorzunehmen, durch die niittelbar oder unmittelbar die Bestimmungen dieser Anordnung umgangen werden oder «mgangen M'crvtcn sollen. 6. Soweit aus volkswlrtschaftIk:hen Gründen oder zur Vermeidung besonderer Härten eine Erhöbung des Pacht-(Ontben-) oder Bruchzinses erforderlich Ist, kann der Chef der Zivilverwaltung in der Untoratoiormark Ausnahmen an-ordnen oder snlassen. 'T. Die Anordnung tritt sogleich n Krall. im Auitrage: gacv Dr. Sohmhli. Der BMUürafle dea RetebskornmUe»* fik- dte Festigung l>eotschen Volkatoms, Dieöatiilefla Martnirg V«flaiitbaruiig Dr. Ra/t Marburg, den jtioner KM2 Das Urmacbergeschttft Ttchusch, Marburg, Tecett. imifttraAe Nr. 18 wnrda liquidiert Der ehemalige Wirtschafter dieses Betriebes, Herr Aiole Dadieu, Urmacher, Marburg Tegetthoffstraße I, wurde beauftragt, die selnerseit der hl Tschusch seitens der Kunden in Reparatur gegebenen lAiroo. eoweit dieselben bei Haachlagnahme vorhanden, gegen Vorwais der Bmptangabe-btatigung auszufolgen. Es mögan sich diejeiiigan, welche einen (fiesbeiaglichen Anspruch haben, bd Herrn Dadleu bis zum ft. Februar d. J. melden. Dsr Ultsr der Hauptabteihmg Wirtsdiafl: Schmerze gebangt Mbon Iten. Bekannten und rrtun* Na«richt, dsB mrine gute Vom tieMen Sdiwergt wir alico Verwand den die traurige Nac Oattln und Mutter. Frau Mathiid« Huflar gab, SiafHMNid (Ebentai), vor dar Umsiedlung in Homberg wohnhaft, hn Krankenhause zu Ourkfekl nach langem, schwerem L.elden verschieden und am dortigen Stadtfriedhofc bclgasetrt wer. den ist. Um stiHes Beileid bitten Oeorg Hntter, Schuhmacher, u. Tochter Maria. RMiierlliiziiger ■« lommSmat ««« SMMir«rrartct*£ «rwM« 90 ffi«l Porte Str*ciiw Siwme ÜDMlMMieMBt- km Titt *ef CrwtwHMii mi« le Uhr «ItVH« An MÜrtB« wm4»t wm vmm VerelweeNei 4m Bttryw m «jItHi»» tnlgwmnww *11» «tu« ' Gesucht wird eh Bflropraktl. Icanl oder fVaktfVanHn fflr den Bosch-f>ten8t. Marburg, Trfe-sterstrsBe lÄ. 8Tft-g Das BMergeschMt Kaibeutz "nT'ff'" ™ MM"«« wm« «»««bcf ««ort eroffn«" 783-1 An«nfragea; aufgenommen. Kflmtnerstraße 19. 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Bmlinuel Gras-Belli, Schleinitz bei CiHi. 921.9 leaer Herr, der Mittwoch, 38 länner nach der >Rlgoletto<-Premiere im Theater im Beisein einer Jungen Dame meine goldene Armbanduhr gefunden hat. wird ersucht, sie mir zukominen zu tasssn oder b^im Fundamt zu hinteile Belohnung selbstverständnc Dr. Eifa IClasinc, Orfllpaner-gasse 3. 9iT.9 Verkäuferin für Papier- und Bürobedarfsg^häft sucht Fa Karbeutz, Edmund • Schmid Gasse 8» Tel Ä-l«. 781-8 Rriw-Iidiariito gesucht. Wir suchen fflr die Untersteiermark und den angrenzenden TeH der Ostmark einige Reise, backmeister für die praktische Vorführung eines bewährten und prompt lieferbaren Bäckereiarn kels. Wir suchen Mitar. beiter, die ttlchtlge Bäk-ker sind und guten Kontakt zu ihren Kotlegen finden. Wir bieten Ihnen; Festes Angestelltenver hältnis, Gehalt, Umsatz beteiligung, Spesen, Fahrtkosten, Kundendienst. Interessenten beweiben sich mit Angabe der bisherigen Tätigkeit handschriftlichem Le- benslauf BHd, Zeufnisab Schriften und Oehaltsan Sprüchen unter 30 030 an Ala-Anzeigen-Gesellschaft m. b. H.. Wien L, WoH-zsile 16. OSO aURG'KINO Fernrut 22-10 Der emet-heitere rerrafHmi Qmx, der Brachpilol Heinz Rähmann Karin Himboktt. Hilde hessak Für JttgandUche zugelasaenl KulturfHm Nauesla deutsche Wochensehaut NULTiMnLM-soNueiivoiwimLUNaäm: Montag, Dienstag and Mittwoch 13.45 Uhr: Dsr Degsto-Fttm: SefeKiKliI nach Afrika Die herrlichsten Tieraufnahmen aue dem schw«tr. zen Erdteä. hir JngendNche lugslasosnl Am Somstag auch Ober Mittag Kartenvorverkaut. S ESPiAMAOC rernrtti Heul« 16. lfl.90. 21 übt Bavaris leiglt Peer Gyn! nach Motlvan von Ibssns Peer üynt Hans Albera. Olga Tschechows, Lizzi Waldniüller Ufaton Woche Nr, 504 Pür jagendlkhe nicht zugelassen! für Iddeadd Bein« der Frauen, die viel •lehea md ifelieD lo v«rschte«l«B«ii M Prewtaffen. BeratnngtiteMaB; WM INDlANni. Oraa. NarrangatM 21 nHiea Cat^ Harreanol. OUNMiltOf, Ofai, Ipaigaiga 4 aaKan uoeiff «ewic MAUmNM, OfM, aibfdiUMi« * v«r eaflea Si« Maiikai^a tttt Bekanntmachung Das Arbeitsamt Marburg an der Drau errichtet am 2. Februar 1942 In WlndlBchgniz, Adolf-Hitter-Platz 8 (im Rrd- Seachoß dee Verwaltungsgebäudes der Sparkasse In ¥ihn-ischgraz), eine NtbeMlelle as irleUsaaln Der Beairk der Nebenetelle Windischgraz umfaßt folgende Qrofigemeinden — sinschlieBüch der su den GroBgemein-den gehörigen Ortschaften älartto, MteBHog, RoBwaldi W hnwchgraz. Dlenststundsn täglich von 7.30 bis 12.30 Uiir, von 14 bis 18 Uhr Samstag von 7.30 bis 13.30 Uhr. Die bisherige Hilfsstelle Mahrenberg verbleibt als solche bestehen, dort findet jeden Montag von 10 bis 17 Uhr ein Amtstag atatt. Der Bezirk der Hilfaatetle Mahrenberg iimfaf^t folgende OroBgemeinden — einschließlich der zu den Ooi^ gemeinden gehörtgen Ortschaften: Fräsen, Hohenmauthen, Mahrsabsrg. Rsflnv ood Soideaholen. Sämtliche Einwohner dar vorbastichneten Oamehiden sowie der dazugehörigen Ortschaft^ haben sich nunmehr in allen Fragen, die das Arbeltsamt betreffen, nn die Nebenstelle Windischgraz bzw. HUfsstellc Mahrenberg zu wenden 913 AfbeMeamt AlartNirg/Drou* Jadar ünterelehrer Hast cüa HMarburgar Zailimg'M Hefergriffet) gebe» wir Nachricht, daß unaer Innigstgeliebter uad 5tots treubesorgter Oatte, Vatar, Oroivater, Schwieflfervatef, Bruder tttid Onkel, Herr Karl Salomon iHlfifihabar der Radlo-tochn. Verirlebs-Qasetlsclialt au b. ff. niid Beamter dar fheoL II «. k. Krietsmariiie Sonntag, den 1. febmar 1942 mütags hn 86^ Labenafahre für Imaiar saine Augen geschlossen hat Die Beisetzung des allzufrüh von uns Qsachiedenan findet sun Dient»-tag, dan 3. Pebruar 1942 um 16 Uhr von der Aufbahrimgshalle auf den städtischen Triadhof In Drauweiler statt Die hl. Seelenmasse wird Mittwoch, den 4. februar \9^ uro 7 Uhr in der Dom* und Stadtpfarrkircbe gelesen. Marburg, Graz, Agram, P«>la, Paris, Colorado, 1. Februar 1942. Die traaawd WatarbHobaaen.