Nr. 173. Montag, 2. August 1909. 128. Jahrgang. Mbacher Zeitung Prännmelatlonepreis: M!l Pvslverll'ildnl!«,: «anzjälirig ss« «. lialbjuhrin 1l> K, I,n .«o,>tc>r- „anzjähiig , « li. hallijälirin NX, ssür die Zilstelliiuss in« Ha»« ani>Ml,rin 2li, - Inser0 l,, grühcre vci Zrlli' 12 k; l'l, üsttrcn WiedrrhollMssr» prr Zrüc t< >,, Lic .llnibachrr Zsitnnss» rrschsiitt »änliä,, niil Vliiönnymi' >>sr Eonn- »»t> ssl'icrlnl,!', Tis ?ldminiftr«tiun l>sf>»t>ft sich MMo»iöstras,r Nr, il0: dir Mrbaltlon Milwiüc'strcinr H,'s, ^o, Tplrchsliiiibr» brr Mrdaliirn vl», « t>ie l« Uhl voriliiXllgi, Unsranlirl«' Vri^r wrrdrn niä,l angruommsi', Mainijllipls nill» ziirilllurilellt. Telephon«Nr. der Ue»«tti,n 52. Amtlicher Geil. Den :!0. Juli 190!) wurde in der l. l. Hof. und Staats-Druckerei das XI.II. uud XI.1X. Stücl der rumänischen und das ^1, Stucl der ruthcuischrn uud slovenischen Vlnsgabc des Reichs» Gesetzblattes des Jahrganges 1909 ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblattc zur «Wiener Zeitung» uom .'!(). Juli IM ^ir. 172) wurde die Weitorvcrbreitung folgender Preh-"zeuguisse verboten: Nr, 58 «^odoll»» vom 21. Juli 1909. Nr. 15 «(^delwdui n, Živn08t«u8k6 Ii»t^» vom 19. Juli Nr. 14 , vom 23. ^luli 1909. Druckschrift: «^ü,ro<1nü »mMIojiei Üo«llove nwn aus KonstanliiioPel berichte!, folgenden ^nyalt: Meine frenndschastlichei, befühle für die ^urkel, so sagte Nhallis, sind seit längster ^eit be-^^^auch der (lessenwiirtiqe Großwesir und der lürtische Minister des Äußern lenneu diese lneine Gesiununa.cn. Hccine Ttrieg gegen die Türkei und es wird keine solchen treffen und sein Verhalten wird keinen Anlaß zu irgendwelchen Mißverständnissen geben, die geeignet wären, einen Krieg herbeizuführen. (krtttcailöfilhtcn nnd die Tranöportvcrhältnisse in Nnßland. Man schreibt aus Petersburg: Toweit man sich schon jetzt ein Urteil bilden kann, sind die Ernte-Aussichten im europäischen Nußland im allgemeinen günstig zu nennen. Im Süden und im Wolgagebiet wird eine mehr als mittlere Ernte erwartet, und da diese Gebiete die >iornlammer Nußlands bilden, so macht es für das Gesamtresultat wenig aus, wenn die Nachrichten aus den Gouvernements Pstow, ''l'owgorod, Smolensk, Kaluga, Njazan, Wladimir und ^'i5nijnowgorod über den Taatenstand eine unbefriedigende Ernte in Aussicht stellen. Auf dic heurige Ernte hat man alle Hoffnungen gejcht; wenn sie nicht gui ausfallen sollte, müßte ein Krach unvermeidlich sein, so sehr leidei man in Nußland noch unter den vergangenen, mageren Jahren. Tchon jetzt rüstet man sich allgemein für die kommende Hochsaison. Im Handel isl eine Belebung eingetreten, man spricht von einer Preiserhöhung auf Manu-falturwaren, was eine lebhaftere Nachfrage zur ivolge hat und den Abschluß von Lieserungsverträ-gen beschleunigt. Die Aussichten für die Nowgoroder Messe, die den eigentlichen Manufatturmartt des Landes bildet, heben sich bedeutend. Aber ein Faktor ist vorhanden, der alles illusorisch machen kann, die russische Eiseubahn, von der, als einem Hauptver-kehrsmittel. im letzten Grunde alles abhängt. Trotz aller Ermahnungen, das rollende Material für die kommende Verlehrsbeweguna, in Ordnung zu bringen und zu vervollständigen, ist in dieser Nichtung gar nichts geschehen, und schon jetzt sind in einzelnen Gegenden Warenstauungen zu bemerken. In Erwartung der guten Ernte sind im Verkehrsministerium Telegramme voll verschiedenen Seiten eingelaufen, welche dringend um Abhilfe gegen die bezeichneten Mißstände bitten. Werden keine Maßregeln ergriffen oder lassen sie zu lange auf sich warten, so ist alle Freude umsonst gewesen. Mit Bezug auf einen regelmäßigen Transport auf der Bahn haben es die Kohlenindustriellen besser verstanden, sich vor unangenehmen Überraschungen zu sicheru. Freilich stellen sie im Gegensatz zu den Landwirten ein geschlossenes Ganzes dar; welches über große Mittel verfügt, daher seine Interessen besser vertreten kann. als die Landwirtschaft. Die Grubenbesitzer haben durch ihr >tomitee mit den anliegenden Bahnen einen Vertrag geschlossen, auf Grund dessen nach einem aufgestellten Programm die Bahnverwallungen an jedem Tage eine bestimmte Anzahl Waggons anznsahren haben, Feuilleton. Ein Ncisegcschcnt. (Nachdruck vcrbolcn,) , ?luf dem ^nyuhoi pullte das Leben eines soin» "^n Ferientages. ''Irü, 'lt'"^ nahm im Gewühl den Knaben auf den den ^ "ab ihm den Abschiedsluß. „Es bleib, also "'" ^ttel, Fredy?" »liti"^"' liebes Onkelchen, eiuen Igel bring mir will'il !^" lebendigen, mit echten Stacheln!' Ich bau?,, "^"' ^"l"'' 'l)'" ci" Ställchen im Garten bierV. l '^' "" llUller guten Sachen füttern! lilili?,.'" ^ k"M' Igel und ich möchte doch einen t>a ', ». sollst ihn haben, uud wenn ich mich stellt.V ""l """U'.le wie nin ein Goldtorn!" Er drück,, .', """"' ^'l'fl'n lachend neben die Mutter. Ms, "^" ^" H""" und sprang ins EouP<^. Ein ivea' ,'? d"? Näder rollten kreischend den Schienen->velt ,' ""9, der nervenstärkenden, schönen ^erg tnuel^^'^'^ ^'"b l'ch Wilting dort herum, ^>lme, >^s/' ^^ schwitzte, aß Schmarren und trank ">u"m i ^^0 und jauchzte dabei und war ver. uppiast'..'^7/'" dc" Prächtigsten Festen und au ^ebi'.^' ^"fcln. Dann lotste er heraus aus den, ^ m,d machte am Würmsee Halt. Uaut 1 ^.''"'^ '"'""'' "- sich ein. Das liegt so ViNn '" lwwehm zwischen See und Wald. Eine blick wie ? """"lirte ihm den weitesten Nund Eine zweite Mietsparlei war eine Dame mit ihrem Töchterchen. Die kleine Niela trug Nöckchen lind lange Haare, war aber in Gesinnuug und Net» gung mehr ein >lnabe als ein Mädchen. Sie erinnerte ihn an seinen Neffen, der ebenso wild und doch so warmherzig war. Er erzählte ihr von Fredy, und sie wurde rasch zutraulich. Ein Junge, der sich statt eiues niedlichen Spielzeuges einen stachligen Igel als Neisegeschenk wünschte, kam ihr riesig interessant vor. Sie konnte nicht genug davon hören, und Witting berichtete ihr mit Freuden alle Tugenden und Unarten, um dabei in die Augen der Mmter schauen zu können, die ihm tieser däuchten als dei See, schöner als das Gebirge uud rätselhafter als die duftige Ferne. „Den Igel für Fredy, Herr Witting, den lrie-gen Nur!" sagte Nicka. „Ich habe hier schon drei ge> sehen uud einer war ganz klein lind lieb. Gern halte ich ihn mitgenommen, aber erstens stechen die Stacheln und zweitens meinte Mama, loir könnten daheim in der Wohnung keinen solchen Schmutzfinken brauchen! Für Fredy aber laß ich mich stechen und er kann ja in, Garten einen Stall bauen. Wir haben leinen Garten in der Stadt." Von da ab war Nicka auf der Igelsuche und Wilting machte der anmutigen Mutter, die Wilwe war, den Hof. Sie übte auf sein Iunggesellenherz einen Eindruck aus, der ihn selbst überraschte. Da? herannahende Ende seiner Ferien erfüllte ihn mit Wehmut und das Neisegeschenl Fredys mit Unruhe. Er hatte keine ^eit, sich um ein solchem Tier zu lüm mern. Die schönen Stunden mußte er nutzen. Eines Nachmittags fuhr er mit den beiden in der reizvollsten Stimmung alls dem See. Stundenlang. Als sie heimgingen, dämmerte es schon. Sie nahmen den Weg durch die Ilkaschlucht, eine kühle Promenade unter hohen Nüstern und Buchen, mit einer Hügelwand auf der einen und Villengärten auf der anderen Seite. Ein Bächlein zieht hindurch, das nur bei Negenwetter und nach Gewittern Wasser führt. Sonst ist das mit Lachen bestandene Nett ein Dorado für Schlangen, Nat ten, Mäuse und Igel. Nicka stapste lustig voran. Plötzlich stutzt sie. Über den Pfad trippelt etwas mit geschäftiger Eile. „Ein Igel!" schreit das Kind und stürzt darauf zu. Das Tier rollt sich erschreckt zusammen und liegt als.Uugel da. Jauchzend lmcki sick Nicka. fäbrt al'l'r heftig zurück. „Er sticht! Ti,>m , u) nun ,!,,, neymen^ -^n) ganz allein!" Nieder ein Versuch und wieder ein Schrei. Sie umtanzt die Tlachellugel voll Begierde und versucht Angriff um Angriff, ^n ilner Hilf losigkeit bricht sie in Weinen au5, Witting zieht lachend sein Taschen"!!!) l,uc, ^ii es auf den Boden, um den Igel hineinzuschieben. Nun faßt Nicka mit raschen, Entschluß das Lemen-röckchen zu beiden Seiten, packt das Tier damit und stürmt wie trunken davon. „Ich hab doch noch den Mut gehabt! Na, das müssen Sie Fredy erzählen!" Im Triumph wird der Fund in die Villa gebracht". Peter ist also da! Er kommt in eine hohe Kiste, die Witting ins Nebenzimmer stellt. In seiner Freude, das Geschenk für den kleinen Neffen nun zu haben, verspricht er dem Mädchen ein schmuckes Spielzeug. Der Igel wird mit Liebkosungen und Süßigkeiten überschül-tet-, er ist das Entzücken Nickas und Wittings und sein Schnuppern, Knabbern und Trappeln wird »nie ein Wunder bestaunt. Laibacher Zeitung Nr. 173. 1564 2. August 1909. widrigenfalls sie einer Konventionalstrafe verfallen. Dabei ist den Gruben das Recht vorbehalten, nicht von allen gestellten Waggons Gebrauch zu machen, was z. B. im Charkover Kohlenbczirk in der Zeit vom 1. Jänner bis 23. Juni d. I. zur Folge gehabt hat, dak 9000 Waggons, die vertragsmäßig von der Bahn für die Gruben zur Verfügung zu halten sind, zum Transport von Waren, die mit Bezug auf die Dringlichkeit der Beförderung zu derselben Kategorie gehören wie die Kohle, nicht verwendet werden können. Zu derselben Klasse wie Kohle gehört aber auch Getreide, wie sonderbar dies auch erscheinen muß, wenn man sich vergegen» wärtigt, daß Kohle das ganze Jahr über gewonnen, Getreide aber nur einmal im Jahre geerntct wird und überdies von Witterungs- und anderen Einflüssen in viel höherem Maße abhängig ist. Zu dem einzigen Aushilfsmittel nun, etwa in der Zeit vom 1. September bis 1. April die Kohle in die nächst» folgende Kategorie herabzusetzen und so dem Transport des Getreides in dem für diesen wichtigsten Zeitpunkt einen Vorrang zu gewähren, scheint man sich nicht entschließen zu können. Politische Uebersicht. Lllibach, 31. Juli. Tie französische Kammer hat vor ihrer Vertagung noch die Vorstellung des neugebildeten Kabinetts entgegengenommen und nach einer kurzen Debatte über sein Programm ihn: mit 30li gegen 4s) Stimmen ihr Vertrauen votiert. Die Mehrheit der Regierung bestand, wie sich aus den jetzt vorliegenden Pariser Blättern ergibt, aus dem größten Teile der Radikalen und sozialistischen Radikalen, den unabhängigen Sozialisten, den Republikanern der Linken, I? gemäßigten Republikanern und drei Mitgliedern der Rechten: eine große Anzahl Radikaler, die in der letzten Zeit gegen das Ministeriuni Cl^menceau zu stimmen pflegten, war diesmal für die Regierung, darumer Delcass^, Verte-aur, Dounier u. a. Die Minderheit setzte sich aus geeinigten Sozialisten und Konservativen zusammen. 104 Mitglieder enthielten sich der Abstimmung, darunter zahlreiche geeinigte Sozialisten, gemäßigte Republikaner und Konservative. Auch die elf Minister und Unterstaatssekretäre, die Abgeordnete sind. nahmen an der Abstimmung nicht teil. Zwischen Echwedcn und Norwegen ist, wie man aus Stockholm schreibt, eine unliebsame Streitfrage entstanden, welche mutmaßlich dem Permanenten Schiedsgericht im Haag zur Schlichtung zugewiesen werden wird. Gemäß einem im Jahre 1751 zwi-» schen Dänemark und Schweden geschlossenen Vertrag sollte jedes zehnte Jahr die Grenzlinie zwischen Schweden und Norwegen, welches letztere damals zur dänischen Monarchie gehörte, besichtigt und eventuell geregelt werden. Im Jahre 1845 wurde diese Frist von zehn auf fünfundzwanzig Jahre erweitert. Als nun heuer, zum erstenmale nach Auflösung der Union, diese Besichtigung von Vertretern beider Staaten unternommen wurde, stellte es sich nach Berichten der schwedischen Kommissäre heraus, daß die Grenzlinie auf einer weiten Strecke zum Nachteile Schwedens verschoben worden ist. Die norwegischen Kommissäre bestreiten jedoch nachdrücklich diese Darstellung. Zwischen den beiden Regierungen sind über diese Angelegenheit Unterhandlungen eingeleitet worden. Wie man aus London schreibt, lassen die Nachrichten aus Teheran die Lage durchaus nicht so geklärt erscheinen, als man nach den ersten Meldungen über den Erfolg der Konstitutionalisten annehmen zu können glaubte. Der Schah ist mit seiner alten Umgebung noch im Lande, was von der provisorischen Regierung nicht nur als unbequem, sondern als gefährlich empfunden wird. So lange er das Land nicht verlassen hat, besteht auch keine Sicherheit vor intrigierenden Bestrebungen, doch noch eine Intervention zustande zu bringen. Man ist auf das äußerste entschlossen, dem vorzubeugen und durch fortwährende Verstärkungen der Truppen die Erhaltung der Ordnung zu sichern. Es fehlt jedoch an Mitteln für die Bezahlung der Truppen. Von einer fremden Anleihe kann kaum die Rede sein und die Persischen Kapitalisten fühlen sich teils durch die Lage zu beunruhigt, um ihr Vermögen Wagnissen auszusetzen, teils gehören sie der reaktionären Richtung an. Eine sehr ernste Gefahr liegt darin, daß die Partei der eltremen, sozialistischen Tendenzen huldigenden Jungperfer immer stärker wird. Wenn es zu einein Konflikt mit diesen kommen sollte, würde das Land neuerlich den bedenklichsten Störungen Preisgegeben sein. Tagesnemgleiten. — lTiere mit Glasaugen.j Die zärtlichen Damen, die ihre Liebe und ihre übhut ihren kleinen Lieblings. Hunden schenken, legen ans die Toilette nnd die Gesund» heit ihrer Schos;liere leinen geringeren Wert, als ans die Eleganz ihrer eigenen Erscheinnnci,. Wenn das blinde Schicksal den verhätschelten Terrier odcr den kleinen kostbaren Vlenhcnn.Spaniel mit gransamer Tücke zmn Opfer eines Unfalls macht, dann mus; ärztliche Kunst ihr Äußerstes versuchen, nicht allein um das Leben zu erhalten, sundern anch um die äußere Erscheinung des Lieblings zu retten. So ciibt es viele Hunde, die von ihren sorgenden Gebieterinnen auch zum Augenarzt geführt werden, mit der Kunst des Optikers Bekannt, schaft machen und bisweilen auch sich dazu bequemen müsse», an Stelle eines verlorenen Auges ein künstliches Auge, ein Glasauge, zu tragen. In London, so erzählt eine englische Zeitschrift, ist die Einsetzung von Glas-äugen bei Hunden leine Seltenheit und gerne opfern die Damen die 40 oder 60 Mark für den Liebling, die diese Operation kostet. Ein Arzt, der diese Tätigkeil zur Spezialität ausgebildet hat, hat im vergangenen Jahre nicht weniger als 200 Hunden Glasaugen cingeschl. Aber nicht immer sind es so harmlose Patienten, die die Behandlung des Augenarztes erfahren. Auch gefähr» lichen großen Raubtieren werden bisweilen künstlichl'' Augen eingesetzt' als vor lurzem dem Besitzer einer großen englischen Menagerie sein kostbarer Löwe in einem .Kampfe dnrch den Verlust eiues Au^es entstellt wurde, nahm auch er die Kunst des Arztes in Anspruch: der einstige König der Wüste trägt hente sein Glasauge und nur wenige Besucher beinerken das. Auch bei Pfcr-den ist die Operation nicht selten. Erst kürzlich wurde einem bekannten amerikanischen Nennpferd ein limst-liches Auge eingesetzt; der edle Renner protestierte an» fangs energisch gegen diesen Täuschungsversuch und rieb den Kopf zornig an der Slallmauer^ um den ^remd' körper zu entfernen. Aber mit der Zeit fand es sich mit seinem Schicksal ab und trägt heule sein Glasauge mit gelassener Würde. — Unter allen vieren sind angeil' scheinlich die Pferde Zahnleiden am meisten ausgesetzt und in Enciland nnd Amerika zählt der Pferdcdentift zn den einträglichsten Berufen. Ein Newyorker Tier» zahnarzt verdient alljährlich rund 40.000 Marl durch die Einsetzung falscher Gebisse für Pferde, Hunde unv Katzen. Eine bekannte Dame der Londoner Gesellschaft hat vor knrzem ihrem kostbaren Schoßhunde, der eine Neihe von Ehrenpreiseil gewonnen hat, ein künstliches Gebiß einsetzen lassen, das die Herrin rnnd 500 Mark gekostet hat. Im Pariser Zoologischen Garten litt einer der Elefanten dnrch einen hohlen Backenzahn so heftige Schmerzen, daß das Tier in einen Zustand voll Naserei verfiel und gefährlich wurde. Der Tierarzt des Gartens beschloß, den schmerzenden Zahn zu entfernen; aber der Vorsatz war nicht so leicht ansznführcn, wie der Arzt gedacht hatte; der Zahn widerstand nnd schließlich be» schloß man, ihn zu plombieren. Die Operation gelang vollkommen. Der Elefant erdnldcte die Arbeit des Häm» merns uud Bohrens an seinem Gebisse mit gelehriger Standhaftigkcit und seitdem er jetzt seine Porzellan» Plombe hat, ist der Schmerz verflogen und der „Sohn der Wildnis" wieder bei bester Laune. — lNeues von Edison.j Der Newyorker Korrespotl-dent des „Eurriere della Sera" Felice ^errero hatte soeben Gelegenheit, Edison in seiner Arbeitsstätte in Orange bei Newyork zu besuchen, und erzählt, was lHdison über seine beiden neuesten Erfindungen äußerte: „Der leichte Aktumnlator ist endgültig gefunden," sagte Edison, „er hat vor einigen Wochen seine letzte ssorm erhalten nnd wird jetzt bereits in großen Mengen fabri» ziert; einige Ncwyorker firmen verwenden ihn schon für ihre elektrischen Automobile und sind mit ihm sehr zufrieden. Was das Zemcnthaus betrifft, so ist es auch fertig, wenigstens in allen Phasen des Versuchs« stadiums". Das Zemcnthaus ist eiue Neuheil, der der Erfinder eine große soziale Bedeutung zuschreibt. Ma" bant eine Haüsform aus eisernen glatten und Trä-gern, die leicht zusammeugesetzt und leicht auseinander« genommen werden können, so daß man sie von einem Ort zum anderen schaffen kann. Die Forin wird dort» hill gebracht, wo das Hans gebanl werden soll; wenn sie aufgestellt ist, füllt man fie dnrch eine Öffnnng mit einer flüssigen Mischnng von Sand nnd seinem Zement. Sobald die Mischnng fest nnd trocken ist, wird die Form Peter fühlte sich ganz wohl; mit dem Bewußtsein ging man zu Bette. Mitten in der Nacht wachte Witting auf. Tapp, tapp, tapp tat es nebenan. Es kratzte, scharrte, tappte wieder! Der Igel war aus der Kiste entwichen. Man vernahm das Klappern seiner bekrallten Prätzchcn immerzu. Eine Weile hatte Witting Geduld. Als er merkte, daß er bei diesem Getrippel nicht einschlafen konnte, stand er auf, um den Ausreißer einzufangen. Der hatte sich unter den Divan in die hinterste Ecke zurückgezogen. Witting legte sich auf den Boden, um ihn zu erreichen: sein Arm war zu kurz. Mit möglichster Behutsamkeit, der schlafenden Bewohner we« gen, rückte er das Möbel weg; im letzten Moment eilte Peter davon und nahm Zuflucht unter einem Schrank. Nach vieler Mühe erlangte Witting den Flüchtling und steckte ihn wieder in die Kiste, die er mit einem schweren Fußteppich zudeckte. Eine Stunde mochte Witting geschlafen haben, dann wurde er aufs neue geweckt. Jetzt hört er das „Tapp, tapp" unter seinem Bette. Er hatte die Tür zum Nebenzimmer zu schließen vergessen! Murrend machte er sich wieder aus die Jagd, die nun, da sie sich über zwei Zimmer erstreckte, noch „fideler" war. Und sie dauerte lange. Ungeduldig setzte er den Ruhestörer endlich in sein Gefängnis und legte darauf den umgestürzten Tisch, was für den Rest der Nacht Frieden schaffte. Am nächsten Morgen wurde Peter in eine Holzkammer gesperrt. Hier konnte er rumoren, soviel er wollte. Der Hausmeister wurde als sein Pfleger be-steNt. Er zimmerte auch ein Reisequartier für ihn zurecht, ein Kästchen, ringsum und oben und unten geschlossen: nur ein schmaler Luftspalt blieb auf einer Seite offen. ^Reichlich Stroh bildete Peters Nest, und als der Tag der Abreise kam, legte man soviel Futter hinein, daß es für eine Woche gereicht hätte. (Schluß folgt.) Aus Gifersucht. Roman von Max Hoffmann. (29. Fortsetzung.) (Nachdruck verbeten.) „Ach was, Geschäfte!" schnauzte ihn Herr von Scharffensteitt stirnrunzelnd an. „Das nenn' ich kein Geschäft, das ist wucherische Ausbeutung, verstehen Sie mich? Tas sind ja achtzehn Prozent! Und Sie haben ill den zwei Jahren auch schon über siebenhundert Mark geschluckt. Wir werden uns diese Art von Geschäften einmal näher ansehen muffen. Und das nennen Sie, immer in den Grenzen des Gesetzes bleiben? Ich danke schön!" „Herr Untersuchungsrichter, ich befinde mich hier, um als Zeuge in den» Fall Marlcben vcr» nommen zu werden." Tcr Beamte sah ihn verblüfft an. Solche Dreistigkeit war ihm in seiner Praris noch nicht vorgekommen. Und dabei hatte dieser Mensch recht! Es ließ sich nichts dagegen einwenden, und er fragte etwas weniger barsch: „Na, also dann kurz: Wie kam es. daß Sie nach zweijährigem vergeblichen Warten mit eincmmale das Geld erhielten?" „Ganz einfach, weil Herr Dr. Waldow endlich bei Kassa war." ^ „Nun, so einfach ist die Sache doch nicht! Wie Hie bereits dein Herrn Kommissär v. Bardekow mitgeteilt haben, sind Sie in der letzten Zeit etwas schärfer in Ihrer Forderung geworden. Was meinten Sie damit? Haben Sie mit einem öffentlichen Skandal gedroht?" „Tas gerade nicht. Aber —" „Ich merke schon. Sie haben immer noch ein Aber. Sie werden Ihr Opfer, wie das in solchen verzweifelten Fällen von gewissen Herren gemacht wird, auf Verschiedelle Weise in die Enge getrieben haben. Es gibt ja da eine ganze Reihe von verzwickten Mitteln. Und da hat er sich nun das Geld verschafft. Wissen Sie. wie das zuging, daß es ge- rade zu der beim Regicrungsrat Marleben abhanden gekommenen Summe gehörte?" Grulich hob mit unschuldiger Miene 'eine beiden kurzen Arme hoch und ließ sie dann schlaff gegen die Seiten feines Körpers fallen. „Mir hat Frau v. Marleben nichts davon gesagt. Sie war im Gegenteil ziemlich schroff zu mir."' „Wie? Sie haben mit ihr gesprochen?" „Sie haben es gewagt?" schrie Dr. Waldow aufspringend. „Ruhe! Schweigen Sie, bis Sie gefragt werden!" gebot Herr v. Scharffcnstein. „Das ist ja ein ganz neues Moment, das Sie da hereinbringen, Herr Grulich. Sie haben sich also in betreff der Schuld des Doktors an Frau v. Marlebcn gewandt. Wie kamen Sie dazu und was bezweckten Sie damit?" „Die Sache liegt wieder sehr einfach", erklärte Grulich mit großer Gemütsruhe. „Ich wußte von den früheren Beziehungen des Doktors zu Fräulein Rank —" „Woher hatten Sie Kunde davon?" „Nun, man hat so seine Quellen. Unsereins kaun doch nicht so ins Blaue hinein leben, wan muß sich auch etwas um die Menschen, mit denen man Geschäfte macht, bekümmern. Na, und da aM ich denn schließlich zu der Frau Rcgierungsrat, stellte ihr die Sache dar und bat sie, Herr Doktor Waldow zu veranlassen, daß er mich doch cndltty befriedigt. Ich rechnete auf den Einfluß, den i" wohl immer noch auf ihn haben würde —" „Teufel!" zischte der Doktor empört und drohte ihm mit der erhobenen Faust. Aber Herr v. Tcharffcnstcin stampfte luit dem Fuße auf und schlug mit der Hand so heftig auf d>^ Akten, daß es wie ein kleiner Kanonenschuß kramn und das Tintenfaß in die Höhe sprang. ... „Niemand hat hier etwas zu reden, wenn nw) die Reihe an ihm ist, oder ich muß andere Ma!^ Laibacher Zeitung Nr. 173. 15l)5 s. August 1909. entfernt, nnd daS Hans ist in allen feinen Teilen fix, und fertig. Edison branchte lange Zeit, ehe er für seinen Zeiuent die richtige Znsammensetznng fand. Das ganz< Gerippe des Zemeuthauses »oiegt nlir wenige Touueu uild lann von zehn bis zwölf Arbeitern in wenigen .5age» ausgestellt »verden,- die Füllnng der Form er-Wrdert zwei bis drei Tage; der VerhärtnngSprozeß dmfte eine Woche dauern; in weniger als drei Wochen ist alsu das Hans so weit, daß es beigen werden lann. »Es bildet sich bereits eine Gesellschaft fiir die Massen» Herstellung lneiner Zemenlhänser," sagte Edisun. „Die Gesellschaft soll jedoch nieine Erfindung nicht ausbeuten, denn ich will, das; mein Hans zuallererst den ärmeren Aevölferuugsl'lasseu zugute lammen soll. Ich werde bestimme», daß der Neingewinn der Gesellschaft nicht '»ehr als 15) Prozent betragen darf. Ein Zementhan? von sieben, Zimmern mit allem Zubehör soll uicht mehr fcheu als 7500 Kronen." Die Gesellschaft hat bereits Ul Newjersel) große Terrains erworben und wird, so» bald die Hänser in genügend großer Zahl werden her» gestellt werden können, mit dein Van »euer Städte be» slmne». — Maharadscha!) «nd Schauspielerin.) Liner der weichsten indischen Fürsten, der Maharadscha!) voit ^ickari, der einer allen Radschputfamilie entstammt, hat sich, wie wir kurz berichteten, zur Überraschung all sei-"cr lehnsherrliche» Kollegen im indischen Kaiserreich wit einer bekannten australischen Schauspielerin, Elsie Arreste, verheiratet. Die Vermähl »ngsseierlichleit fand in Lucknow nach hindustanischem R^itus statt. Die »eugebacteue indische Fürstin heißt mit ihrem wirf. l'chen Namen Elsie Caroline Thompson; ihr Vater ist Aü'r^- ^,^ fleinen Städtchens in der Nähe von ^hdney. Die Vermählnng des Maharadscha!) von Tickari ^>it einer nach europäischen Begriffen gebildeten jungen Dame ist übrigens nicht der erste Fall dieser Art. Erst <^l Ansang dieses Jahres hat sich der nicht minder reiche Maharadscha!) von Kapnthala mit einer schönen spani» !^rn Tänzerin, Anita Delgado ans Malaga, vermählt, b'r er in London fe»»e» gelernt hatte, nnd nach allem, >"as nns Bombay berichtet nn'rd, fül)lt sich die perlen-^'schinückle Tochter Hispanias im indischen MärcheiUand Mctlich und znfrieden. -- lDer Redakteur als Ttulilflechtcr.j Der Redak-l">r der satirifchen Wochenschrift „Clelliner Zeit", Otto .-passehl, der im Stnrgarder Gerichtsgesängnis eine !,^hsmonal!>che Strafe ivegen Beleidigung verbüßte, ver-?l!eulem verehrlichen Pnbliso zur Ausführnng aller in das s^ch schlagenden Flechtarbeiten in empfehlende Er-"Ulernng zu liringe». Ich bitte, sich nichl elioa dnrch "»gerechtes Vorurteil, z. N., daß ein Redakteur nie ^» guter Tluhlslechler sein köuue, von einer Geschäfts, ^rbiiwuuq abHallen zu lassen. ^I^. In der Stargarder ^rnnstnlt unirden meine Flechtarbeiten von höheren samten wiederholt gelobt." y ,-^ lDas teuerste Land der Wclt.j Nach einen, berichte des französischen Geschälsslrägers in La Paz ^'„Ayaenchu, der hoch in den (Kordilleren gelegenen lN'ßlen Stadt Äolivias, herrschen dorlznlande Lebens-nmtelpveise, wie sie höchstens in belagerten Städten ^crj» ^>,^ ci,li^nsk'n Plänen des dnntlen Erdteils ^clu ergreifen!" drohte er ans;er sich. Er gelvann ?"" sofort seine Selbstbeherrschung wieder und m> nut seiner gewöhnlichen Stimme hinzu: """nn waren Sie 'bei ^rau von Mmlcben?" Der Agent zog gemächlich sein Notizbuch her-,v^ .und blätterte darin. „Es war gerade sechs ^"chcn vor jenem Verbrechen." "Und wann mahnten Sie den Herrn Doktor?" "Ungefähr jede Woche einmal." ^. "Wie benahm sich der .Herr Doktor dabei zu "Er war grob wie Bohnenstroh." l- ,, "'llso von. der Einwirkung, die Sie erhofft "Ncn war nichts zu inerten?"' n //Durchaus nicht. Vis ich dann zu meiner eige-. u Nberrasdiung an. Tage nach jener Tat Plötzlich '^ lwtze (^eld ans einmal erhielt." us,> ^ ^'"" Scharfsenstein klopfte mit einem der ,^>uaszig langen Bleistifte, die ans seinem Schreib-,.,s /, ^^l^'ll, nervös ans die grün überzogene Tischst? ,">,d sah mit seine,, stechenden Augen abwcch-"w b,^ ^^ ^^,^^. ^^^ ^^ ^^ Agenten an. f^,"'Ul"'te so einige Minuten. Dann nickte er l,c- >"'M ineiirere Male wie jemand, der zufrieden Wle " ^'lN'lmis seines Nachdenkens ist. und 3i, ;'^ '^ !Ul<. Herr (^rulich. Ich danke Ihuen. '^ ""l,en gehen." Um.' - .'^ '^uf s'ch >u die Brust. „Übrigens, Herr .^„/'"chungsrichter, "uf den etloa auf mein ich "/utfallenden Teil der Belohnung verzichte "'dm- Na, also gut! Sie können gehen." da li.'i/. ^ bie zweitausend Mark betrifft, die sind", fügte der Agent gros'.spurig <"' .so verzichte ich auch daraus'- "' ^err"v ^^ "'^' ^'^'^ ^'"' s"n", unterbrach ilin ,.D<^ !^. ^^arffen'tein mit grimmigem Lachen, 'ldieu'" ""^ besonders geregelt werden. s^ortsehung folgt.) vorznsommen pflegen. Mau bezahlt oorl fiir ein Huhu bis zu zwanzig Mark, für ciue Flasche Vier bis zu acht Mark, fiir eiue Flasche Tisch>r>ein bis zu füuszehu und zloanzig Mark. ^ür ein gewöhnliches Hühnerei müssen zuzeiten 6l1 bis 65 Pfennige erlegt werden. Mögen nnsere Hausfraueu, die jetU uuter der Teueruug zu leideu haben, aus diesen bolivianischen Preisen einigen Trost schöpfen! lGrohc Pcrlcnfunde der Iapancr.j Enropn U'ird mit japanischen Perlen überschwemmt. Die Iapa» ner haben nämlich ans Sachalin eine Perlenfischerei eingerichtet, die von fabelhafter Ergiebigkeit fein foll. Dabei sind die Perlen fast dnrchwegs rein in der ^arbe, von schönstem Glänze und von ziemlich bedeutender Größe. Die meisten Perlen haben einen grauschwarzen Schimmer. Es sommen aber anch vollständig schwarze nnd gelbe vor, letztere sind bekanntlich selten und sehr teuer. Der Hauptsnndort der Perlen ist eine Neihe san-diger Klippen, die sich als wahre Fundgrube heraus» gestellt haben. Im Laufe eiues Monats wurden aus Sachalin für eine halbe Million Perlen gefifcht. Natur. Ncherweise hat fich in Japan ein regelrechter Erport. Handel entwickelt, der seine Beziehungen mit London, Hamburg uud Paris unterhält. Lolal- und Provinzial-Nachrichtcll. Allözuss nus dcm Tätissfcitsbcrichtc dcr Karst- anftorstnngilkommission für das Herzogtum itraiu f«r das Jahr lNM. (Fortschung.) I > . '^ o r t e h r n n g e n z u m S ch n tz e u n d z u r Psle g c d e r A u s f o r st u n g e n. C ch u tz m a u e r n nnd » Grä b e u. Zum Schuhe ^ege» Weideschäden und Knlturbrände »vurde auf dem Objekte „Lnblja", der Steuergemeinde VMje, eiue Troclenmaner i>^ der Länge von !257'l5 Metern nnd ein Meter Höhe, ferner auf dem Objekte „Grmadn", der Slenergemeinde Zagorje, eine solche von 49 l> Meter Länge ausgeführt. Die >tosteu hiefür belaufen sich zn. sammen ans l)32 X 98 li. Weiters gelangten wegen Mangels an Vansteineu zu'ei ^enerschnt'.gräben zur Ausführung, nnd zwar anf dem genannten Objekte „Grmada" nnd ans dem Objekte „Gradi^e" in der gleichen Steuergrmeinde in der Gesamtlänge von 35,9 7 Meter bei >'-2<» Meter Nreile und 3<» Zentimeter tiefem Aushub. Die Kosteu hiefür belaufen fich aus 179 K 85 !>. schließlich nuirdeu die Mauern auf dem Objekte „Sovi<'" der Steuergemeiude Adelsberg >n einer Länge von 35l» Metern und mit einem ^ostenanswande von 5U K repariert. Alle oben angeführte» Arbeiten wnrden im Atkoro->r>ege vergebeu. H e g ezei ch e n znr Verhindernng des Veweidens nnd Betretens der .^arstknlluren wurden in der Weise durchgeführt, daß gleich nach der Nulturaussühvung längs der Grenzen Steinhaufen errichtet winden, die, mit Kaltmilch übertüncht, weit sichtbar erscheinen. Diese ^lrl Bezeichnung wird nach Bedarf erneuert. ,>eincr gelangten auf l5 klulturobjetleu der S:^uergemeinc>en Nodoctendorf, Selee, Nanos, klurja, Gabrle, Petelinje, .^lal, Altdirubach, Doru, Zagorje, Grafeubrunn, ^embije, Dornegg, uud Ill..7^eistritz 16 nene, auf Eichensäulen be-festigte Warnnngslafeln zur Ausstellung, die samt den Hieparaturen an mehreren alten Sänlen einen dosten«, aufwand voil 1^9 K !8 I> ersordevi,'!,. V o r l e h r u u g e n g e g e n ^ e u e i o g e s a h r . Längs der Südbahniinie sind die Aüisorstnugeu g^gen ^enersgesahr dnrch Lolomotivsnnlenilng anßer dnrci) Schul,maueru anch mittelst 1 Meter breite uud ^<> Zicnlimeler tiese /fenergräben in der ^eise gesichelt, daß durch diese die iusolge ^uukeniluges in Brand ge> set.Ue trockene Grasnarbe ans dem Grundstreisen zwi-schen der Bahn und der Kultur in die letzte,e selbst uicht mehr übergreifen kann. Die AnfN'ischnng dieser vegetationslos zn hallenden ^enerqräben zwischen den Stationen Ädelsberg und Prestraaef, daiui vo,> Saüli Peter bis zum ersten Tunnel nnd vom letzten Tunne bis znr lüstenländischen Grenze erfolgt,' bereits in den Monaten November-Dezember 19<»7. so daß für das Gestionsjnhr eine diesbezügliche Ausgabe nicht erfolgte. Überdies hat die Südbahu selbsl an vielei» Stellen der erU'ähnteu Bahnstrecke aus eigenen Muleln ^ener-graben herrichten lassen, deren Iicheiüdhalliinq sie leibst desorgl. Infolge der durch die Dürre hervorgerufenen ^»lternot sah sich die ^arslaussorstungssommisfion ge-nötigt, die Grasansfichelungen in <>idä»derung d.'r be^ flehenden Vorschriften i» allen Kulturen, l,egen >.'or. herige Änmeldnng beim betreffenden ^orsthüter, frei-zngeben, und es ist diefer Maßnahme znzuschreiben, dc>ß trotz der Dürre die ttarslausforslungen von größeren Bränden verschont blieben. D » r cl) s o r st n n g e n n n d A nsIänl e r n n > g e n sind im Berichtsjahre leine vorgenommen worden, obwohl diese (5rzieh»ngsmaßualune» in vielen äKeren Culturen schon sehr dringend sind, doch der Mangel an Ärl'eitern hinderte deren Dnrchführnng. Aber anch die Nnmöglichteit, das geloonnene Material zu briugeu, »oar in vielen fällen der Grund i-es Unterbleibens dieser Maßnahmen, solange uicht die erforderlichen Waldwege gebant fein werden. Zn diesem Behnse wurde der Bau eines Waldweges ^ zngleich Isoüerstreisen - in den nuzngänglichen Ausforstnngen der t^emeillden Nodoclen-dors, >llil nnd Telee i,i einer Länge von beilänsiii Ui<»<> Meter projektiert, welchen die Gruudbesiher mit Hilfe eiuer Tubveutiou aus dem Aufforftuugsfonds im Jahre 19<»9 durchfiihren werden. N u tz u u g e u. Wie fchou vorher über die Gras-nntzungen mitgeteilt, hat die5larstaufsorstungslommission infolge der am Karste herrschenden ^utternot der l. l. Landeeregieruug in Laibnch den Anirag aus allgemciue Erleichterung der Grasuntznugen in den Karstkultnre» gestellt, llber Austrag der geuauuteu Landesbebörde voln l7. Inli 19"8, Z. 'i 1.867. hat die l. l. Nezirtshaupt-mauuschaf! Adelsberg mittelst Knndmachuug vom 22.Iuli 19i>8, Z. l5.798, die Bewilligung der Grasnntzung vom I. August bis 31. Dezember, ohue Erfordernis der Ein-reichnng diesbezüglicher Gesuche von feiten der betref» seudeu Grundbesitzer an die KarstaufsorstungSlommls» sion, gegen alleinige Anmeldung des Nutzungsbeginues bei den T^orsthülern der Kommisston, freigegeben. Da der Graswuchs iu den Karstkultureu meist eiu sehr üppiger ist, hat diese Maßnahme die Thullernol am Karst eiuiger. maßen gemildert. Nm Grasge>r>!nnuug habeu sich bei den genannten T^orsthütern in !.'.'') Gemeinden 4<>5 Par» leien gemeldet uud die Nutznng vorschristsluäßig durch-geführt. Ausweisungen von Holz sind in der Tteuergemeinde Dornegg in zehn Fällen und in der Steuergemrinde Vrbovo in einem Falle vorgenommen worden. Das von den betreffenden Besitzern bezogene Holzauautum be» trägt 32 s,n" Derbholz uud 35 i-,n" Reisig. Ferner wurde behufs Freimachung der Telearaphenlinie bei St. Peter ein Knlturstreifen vou 254 Meter Lauge nnd 2:5) Meter Breite abgeholzt, wofür der Karstauffor-stlingslommission ein Entschädignngsbetrag von 26 X 41 l> nnd den Besitzern von Hrastje und St. Peter ein solcl)er von 58 X vou seilen der l. l. Post- und Tele-graphendirektion in Trieft entrichtet wurde. Aufästuugeu wnrden iu vier Kultureu der Steuer» gemeinde Tornegg vorgenommen. Schließlich wnrde iu einen» Falle die Gewinnung von Wacholderbeeren ge-st"let. sSchluß folgt./ lDic (finlösun.q der Zehnqulbcn'Notcn.j Die Österreichisch-nngarische' Bank versendet eine Verlaut-barnug, wonach mit ZI. August dieses Jahres der Ter-min für die Einlösung der'Banknoten zu zehn Gulden österreichischer Währung mit dem Datum vom 1. Mai 1880 abläuft. Mit diesem Tage erlischt sür die Bans jede ^erpslichtnug, sür die erwähnten Banknoten eiue Vergüluug zu leisten. — lPcrsonalnachricht.j Seine Exzellenz der Herr Oberlandesgerichtspräsidenl Dr. August Ritter von P i l r e i ch Hal vorgestern einen mehrwöchenllicheu Er» holnngsnrlanb angetreten. i^om Landesspitalc.j Herr Dr. Ivan N obida, Arzt in Laibach, unnde zum Ordinarius und Leiter der Abteilung sür Nerveusraule am hiesigen Landeslraulen-hause ernannt. - l^om Posidicustc.» Zu l. k. Puslkonlrolloren »ourdeu ernannt: d>e Posloberosfiziale Franz Let is, Joses Hvala. Michael K u ^ «'e r , Leopold Wis» jan, Ädols K'örjchuer, Benedikt Sauli und Achilles Pelican für ^5rieft; ferner die Poslufsiziale ^Ilndolf Armiug, Oslar U r s ch i tz , Paul Po» ga l sch i, i gg, Dolniuis N r e n c i ch , Viktor W e -b e r nnd Franz P a g n a e c o siir ?rieft, Ioh. Sir» n i t für Laibach, Wilhelm Hahn vou H a h n e n -b e ct für Pola. - n Ra.üüe ^ldeloberg, seitens der 22. Landwchr,nsauterielruplv!!' division im Ranme Kiihnsdors.Sittersdorf'Gallizie»' Grasenslein. Der erste WaffenübnngsluruuS beginnt am 2<». August nnd endet am 7. September, der zweile 3urnns beginnt am 30. August und endet am ii. ^e^-»ember. Der 25., bezw. 29. August ist sür die Veslei-dnng, Ausrüstung nnd Bewaffnung der Reservisten nnd Ersatzreserviften bestimmt, daher oie Einln-lüfuna "», diese beiden 3age erfolgt. Die Manöver enden heue, etwas später als im vorigen Jahre, "cnnlict) am II. September; an. 12. Sepleu.ber eisolqen d'e Rnck-n.ärsche le.ls zn Fnß. teils per Ei.en 'ahn Nach Schln« der Übnngen rmien an, 12. September n^.l Etjenbahn in die ständigen G«rnisousorte ab: das ^anterieregi-,„en> Nr 87 nach Pola, das Landwehrinsauterirreg,. nienl Nr. 27 nach Laibach, das bosinsch.hereegovinische ^nsanlerieregilnen! Nr. 2 nach Graz, das l. Bataillon des Infanterieregiments Nr. 17 »ach Laibach, das :j. Bataillon des Infanterieregiments Nr. 27 nach Graz, das ^. Bataillon des Infanterieregiments Nr. 47 nach Mlnl'nrq, das !., 3. uud 4. Bataillon des Infanterie-regiments Nr. 7 nach Graz, die Feldjägerbalaillone Nr. 5 nach ^arvis, 7 nach Eanale, 8 nach Kötschnch, 3 nach Villach, 17 nach Iudeuburg, 24 nach Roviqno Lailiachcr Zeitung Nr. 173. 1566 2. August 1909. Nr. 5 nach Stockerau. Das 11. Iufallteriebrigadekom» nlando wird am 23., das 55. am 26., das 56. am 25., das 28. Infanterietrllppenoivisionskonliilando aul 31. August und das 6. Infailterietrlippendivisionskom. niando au, 1. Septeinber in die Übungsstalionen der unterstehendei, Gruppen verlegt. Am 1. Septenlber sin» del uuter Leilllng des Herrn Geiu'ralmajors Karl Janda, Kommalldanlen der 3. Feldartilleriebrigade, das gemeiitsaine Schießen bei Veznljak statt, an welchem cin Kriegsbalaillon mit Maschinengelvehrabteilnng dcs Infanterieregiments ^>tr. 4? und eine Kriegsbatterie des Feldkanonenregimeilts Nr. 8 teilnehmen werden. Tie mil Dienstbuch zu ^ — 28, 3. Abschnitt für Süd-tirol, das Küstenland, Dalmatien, Kroatien, Slavonien und das Gebiet von Fiume, dann das Okkupations» qebiet festgesetzten Adjnslieruugserlcichterungell wurden für die Zeit der Truppenübungen auch sür das Krön» land Kram ausgedehnt. Tie Venrlaubung der auspruch» berechtigten älteren Mannschaft der Jusanterieregimen-. ter und Feldjägerbataillone, dereu Abrüstung und Ab» fertigung lvird unmittelbar nach dem Schlüsse der Truppenübungen in den ErsalMderstationen oder aus den außerhalb gelegenen Regiments.lBalaillons-) Slabsstatiouen durchgeführt, ilu letzteren Falle jedoch uur dann, wenn der Heeresverwaltung nicht Mehraus-lageu verursacht werden. Tie in Kanzleien verwendete sowie die außerhalb des Truppeukörpers kommandierte Mannschaft wird erst mit 1,5. September beurlaubt werden. — sVom kiisteuläudischen Finanzdicnste.j Seilte Er> zellenz Hai den Finanzselrelär Valentin M a r u s i <"-zum Finauzlvach-ilberiilspeklor zlveiter Klasse und den Finauzkommissär Tr. Franz T o r 5 i <' znnl Finanz» setretär für den Bereich der Finanzdireklion iil Trieft ernannt. '' sAuo dem Voltoschuldienste.) Wie u,an uns mit» teilt, hat der k. k. Landesschnlrat für Krain die >nit Beginn des Schuljahres 19"9/!91<) beabsichtigte Er-öffuung der dritten Klasse an der vom Vereine ..Mta» dila" erhaltenen Privat-Älädchenvollsschule in Laibach sowie die Bestelluug des mit dem Lehrbefähigungszeug' nisse vi'rfeheneil Fräuleins Marie G o m iI > ek als Lehrerin an der genannten Schule genehmigend zur Keuntnis genommen. —''. — lTer Tcharlach in Laibach.) Am 30. Juli war der Krankenstand bedeutend gesnnlen. Ans der letzten Nerichtsperiode »varen 62 Kranke verblieben, zugewach-sen sind im Lause der Woche 14 Fälle, darunter 6 aus der Umgebung Laibachs, genesen sind 26, gestorben I, es verbleiben'somit 49 Kranke, von welchen sich 22 ill Spitalspflege befinden. —r. — ^Römische Zuudc bei dcr Villa >tmct in der Kolifeumgaffe.) Bei den Grundaushebnngen lvlirde im Keller der genannten Villa in der Tiefe von 2 Metern das Skelett einer jugendlichen Person gefunden, das nach Norden orientiert war. An, Unterkiefer lag eine Mittelbronze des Kaisers Mark Anrel l161 bis 180), schlecht erhalten uud von Eovelliu blau gefärbt. An Bei» gaben wurden ferner gefunden! Eilte rote Firmalampe mit dem Tüpfernamen 5'l^1V. l^. — Mittel» uud Kleinbronze > und ein kurzes, bauchiges Balsamariumj meist zerstört und zerstreut wnrdeit. Weitere Nachforschungen des Landesmuseums förderten noch sechs Gräber zntage, die sich mit den früher erwähnten auf einem Terrain von 56 Quadrat» melern Umfang befanden. Der Inhalt dcr einzelnen Gräber ist wie folgt! Grab 1 — Freigrab: Längliches, am Ende kegelförmiges Balsamarinm, ein zerbrochener eiserner Nagel, eine zerbrochene Firmalampe mit der Töpfermarke VIIN.VXI. Leichenbrand, ein zerbrochener rillenverziertcr Topf aus rotem Ton. Grab 2 — Frei-gvad: ein zerbrochenes Töpfchen mit schmalem Fuß aus braungelbem Ton mit dnnkelgrauem Überzug, cin zer-biochenes Balsamarium. Grab 3 — Ziegelgrab: 5" X 45 X 40 Zentimeter. Eine rote Firmalampe ohne Töpfermarke. Grab 4 — Freigrab: ein zerbrochenes Töpfchen aus rotgclbem Ton und eine rote Firuia^ lampe MN^I^). Neben dem Grabe lag frei in der Erde eine unleserliche Bronzemünze. Grab 5 — Frei» grab: ein zerbrochenes größeres und ein kleineres Ge> fäß aus grobem Ton mit dichten Ttrichreihen bedeckt, eine Firmalampe mit unleserlichem Namen, eilt ver» rosteter eiserner Ring, eilt länglicher viereckiger eiser» uer Gegeitsland ulil eineui Halen lind ein halbmond-förmiges Anhängsel. Grab 6 — Freigrab: ein zerbro» chcncr Topf aus brauugelbem Ton mit duntelgraueul Überzug und ein halbmondförmiges Anhängsel. Außer» dem wnrden frei Scherben eines lichlbraunen Gefäßes mit aftähnlicher Verzierung lLorbeerast?) gefulldeit. Aus deut InHalle der erstgcfunocnen Gräber »vurdc noch ein silberner Fingerring erworben, dessen breite ovale Platte eilt verschlungenes Händepaar zeigt nnd au». Rande von einem erhabenen Perlenkreise umgeben ist. — Das Gräberfeld, das sicherlich noch mehr Gräber enthalten hat, liegt an der römischen Reichsstraße Emona.Siscici' in seiner Nähe traf man bereits mehrere römische Funde, so bei Kilometer 5 33 eilte Vronzemünze des Traianus V. k. —- sVon der Arbcitcrtolonie in Äexigrad.) Wir erhalten folgenden Bericht: Am 31. v. M. fand im Lesesaale des Josef Lnckmann-Hauses in der Sparkasse-straße eine erhebeltde Feier statt, in deren Verlaus der Obmann des Vereines znr Herstellung von Arbeiterwoh. itnilgelt, Herr Major von K a st l, dell Herren Franz R u d l, Äler. Pieler , Josef S t o <- e k, Frauz B u » <"- a u , Martin Vreuk uud Audreas Lolri <"> Zerli-silale überreichte, laut welchen den Genannten im Sinne der Vereinsstatnten ltach l5jähriger Mielezeit deren Wohilnng saint dem dazu gehörigen Garlenanteile bis zn ihrem Ableben ohne Entrichtnng eines Mietzinses überlassen wird. Herr R u d l dankte aus diesem An» lasse im Namen der Bedachten für die erhaltene Wohl» tat und gedachte in bewegten Worten des Opfersinnes oer Krainischen Sparkasse und insbesondere der aufopfernden Tätigkeit nnd strengen Gerechligteitsliebe des Obmannes des genannten Vereines. In den zehn Arbeiterhänsern, die bisher vom Vereine zur Herslel-Inllg voll Arbeiterwohmingen znm großen Teil dnrch Widmnngen der Krainischen Sparkasse im Gesamt, betrage von mehr als 200.000 !< erbaut wnrden, wohnen derzeit 81 Mielpartcien. Von diesen haben nunmehr schon 27, also gerade der dritte Teil dieser Alizahl, ihre Wohnungen bereits völlig zinsfrei bis zum Ableben der Eltern ill Benützung. Mit der vor zwei Iahreit voll der Krainischen Sparkasse dem Vereine zngewendelen Wldmnng voll 50.000 Iv wurde das Josef LnckmanN' Hans mit der Bestimmung erbaut, daß desseu Ertrag ,^l> Wohlfahrtszwecken lind zur Unterstützung der in den Arbeilerhäusern wohnenden Familien verwendet werde. — Infolge Mehrnuslageu für diesen Van tonnte vor» läufig alljährlich nur ein Teil, ill zwei Jahren jedoch wird das ganze Reinerlrägnis dieses Hauses der Widmung entsprechend zur Verwendnng gelangen nnd es ist nebst der Unterstützung durstiger Arbeiterfamilien so-dann unter anderem auch der Bau eiues Badehanses in Aussicht geuommeu. Durch die mannigfache» Vorteile nnd Begünstigungen, die den Bewohnern dieser Arbeiter» Wohnungen geboten werden, ist natürlich die Zahl der Anwärter auf diese netten und gesunden Wohnungen bereits eilte so hohe geworden, daß weitere Vormer» lungeil nicht mehr stallfinden können. Zur Ehre der daselbst wohnenden Arbeiter möge schließlich die Tal-sache nicht unerwähnt bleibell, daß vou sämtlichen Mie» tern peinliche Ordnung, Rnhe und Reinlichkeit gehalten nnd die Hausordnung strengstens befolgt wird, daß selbst kleine Un.'.nlömmlichteiten eine seltene Ausnahme bilden. Dabei herrscht allerseits ein gntes Einvernehmen nnd eiil friedliches Zusammenleben dieser meist sehr zahl-reichen Familien, so daß eine gedeihliche Entwicklung der Arbeiteransiedlung ermöglicht wird. — Wnc Stiftung für Anditoreuwitwen und »Waisen.) Die Audiloren des k. u. k. Heeres und der Kriegsmarine haben zum Zeichen inniger Dankbarkeit und Verehrnitg für ihren dermaligen Ehef Sellionschef Geueralchefauditor Iohauu Treidler ein Kapital von 20.000 l< zur Errichtung eiuer Stiftung für hilss» bedürftige Witwen und Waisen nach Andiloren gewid-met. Ans dem Erträgnisse des Ttiftungslapitals sind lallt des Stiftsbriefes alljährlich in, Monate März hilfsbedürftige Witwen uud Waisen »ach Audiloren des l. u. k. Heeres uud der Kriegsmarine mit zeitlichen Unterstützungen zu beteilen. Das Verleihuugsrecht steht dem rangällesten aktiven Auditor des k. n. k. Heeres zu. Die Verwahrung und Verwaltung des Stiftnngsuer. mögens ist dem Reichskriegsministerintn übertragen. — sDas fünfundzwnnziqjähriqe Iubiläumofcst des Arbeiterlesevereincs in Idria.) Der Arbe>terle,evereln in Idria »„D.luv^o »alix, l'1:>v,^«> ln-lilno n> pcxl-psii-'no slrn^tvs)" aus Görz und der Sängertlub aus Un» leridria; zu dem Feste fanden sich auch die Sokolvereine aus Idria, Unleridria, Tairach, Loilsch nud Kirchheiin im Küstenlande ein. Am 24.. v. M. als am Vorabende fand iit der Turnhalle der städtischen Realschule ein Konzert statt, bei dem der Gesangschor des Arbeiterlese. Vereines aus Idria, bestehend aus 26 Sängern nnd 26 Sängerinnen, uuler Leitung seines Dirigenten des Herrn Zorko Preluvec, auftrat und anserlesene Kompositionen von Adamic', Alja5, Dev, Foerster, Ger» btt-, Dr. V. Ipavic, Krek uud Vilhar zum Vortrage brachte. In Sologesängen taten sich die Fräulein Lcni L a p a j n e und Anna ^ iilkuvcc hervor. Das vcr» stärkte Streichorchester „Struua" produzierte sich sehr glücklich in der Wiedergabe der Ouvertüre zu Mozarts Oper „Figaros Hochzeit". — Nach dem Kouzerte ging in der Bierhalle des Hotels „Zum schwarzen Adler" ei» Festkommers vor sich, bei dem der Musikllub unter Lei» tuilg des Herrn Josef Polau ^ ek und das Tamburica» oichester des Arbeilerlesevereiues nnter Leitung des Herrn Altton V l a 5 i <- unermüdlich anfspiellen und für ihre Darbietungeu uugeleiltes Lob ernteteu. Im Laufe des Kommerses wurdeu die zahlreich erschieucuen Gäste voit ltah lind ferne durch die Herren Johann F erjau -^ i <", Oblnann des Arbeiterlesevereines, nnd den Land» lagsabgeordneten Lehrer Engelbert G a n g ! begrüßt, denen Herr Dr. Vladimir R avnihar iil formvolle»' deter Rede dankte. In späteren Stunden eiitwickelte sich eine Tauzultlerhaltung' die Musik hiebe, besorgle der Musikklub aus Idria.' - Am 25. v. M. iu der Früh besichtigten die Gäste in mehreren Abteilungen die inter» essanten Anlagen des k. k. Quecksilberbergwerles und »m l i Uhr versammelle» sich alle Festleilnehmer vor dem städtische» Rathanse, ivo sie feierlich empfangen, mit Blillnensträlißen überichiitlel tlltd von, Bürger» meister der Stadt Idria, Herrn Joses 6 e p e t a v e c, »nd voni Herrn Julius Novak, städtischeu Sekretär, aufs herzlichste begrüßt wurden. .Hieraus trug ein Män» nerchor von !50 Sängern unter Leitung des Herrn Zorko P relo v e e Hajdrihs „.VI<^'.i<,' ^," vor. — Sodaun begabeit sich die Teilnehmer in die gcschmack» voll dekorierte Turnhalle der städtischen Realschule zur Festversammluug, bei welcher die Herre» Johann F e r > j a n (' i 5, Eilgelberl G angl und Franz Tavzes in längeren Reden die Tätigkeil des Arbeiterlesevereines im Lanse dessen 25jährigen Bestandes belenchtelen. Tic Versammlung sand in der Absingung eiiter Festhti»!»^ lversaßl von Eligelbert Gangl, komponiert von ^orko Prelovee) ihren Abschluß. — Um 12 Uhr fand ein Fest-banlett i,t der Bierhalle des Hotels „Zum schwarze!, Adler" stall, die in reichem Schmucke prangte. Im Ver» laufe der Tafel wurdeu kräftige Toaste ausgebracht. Die Tafelmusik besorgle in exakter Weise der Mus.Mub aus Idria. — Nach dein Festessen nähme» die Sokolver» eilte auf der iu der Nähe der Stadt gelegeneu ärarischen Wiese unler Leitnng des Herrn Julius Novak meh» rere Übungen (für die geplante Zusammenknnft der I»> nerkrainer Sokolvereine in Ill.-Feislritz) vor. Um 3 Uhr nachm. begann im Gasthosgarlen und unter der großen Harfe des'.Herrn Jan Gruden in Ieli<<<' zllsammengelrelcne Mäunerchöre. — Ans Anlaß des Jubiläums war eine Broschüre Herausgegebell »vor» de», die eilte kurze Übersicht der Vereiustäligkeit bietet. — lIn Vcldeoj sind der letzlansgegebenen Kurlisle zufolge in der lnnfenden Saison bis zmn 26. Juli ius» gesamt 2946 Personen eingetroffen. — .,. M. in der Galleschen Fabrik in Frendenlal ei» Fener ausgebrochen, das die gan.V Betriebsanlage einäscherte. Der Schaden ist beträchtlich! die Elttstehungsiirsache des Brandes ist noch nnbelannt. — lsllpine Notsignale.) Ein Alpinist schreibt dem „Fremde»blatl": Die Erfahritlig lehrt, daß bei Unfälle" in den Berge» das Lebe» manches Touristen gerettet werden könnte, wenn rechtzeitig Hilfe znr Stelle wäre. Da die Hilferufe der Abgestürzte!, wie die jüngste Fälle am Hahusteiu bei Admout nnd alls der Triglcw» Nordwand beweise», vielfach nngehört verhallen, !" müsse» die a» einsamen Orten verlasse» liegende» Ton-rislen andere Mittel anwende», um vielleicht doch m'") rechtzeitig gesuudeu werden zn können. Eines diese»' Mittel ist das Mitnehmen einer kleinen Pfeife ""> durchdringendem Ton. Iu Intervallen von je 5 Min»' ten hervorgestoßene gellende Pfiffe werden wohl uicl leichler gehört als Rufe der sehr bald heiser werdende" Stimme und sind die Pfiffe auch mit weuiger Ans gting hervorzubringen. Dabei kann ja eine, gewisse ^^ zu pseisen als dringender Hilferuf auf Schutzhäusel'" und Almhütten bekannlgemachl und gehörig verlantbcnl werden. Ein zweites Mittel, das auch oft auwendblN sein dürfte, ist das Steine.Ablassen in gewissen Jul^' vallen. Dieses für alle anderen Tonriste» verbotem' Beginnen muß dem in Todesnot befindlichen Touriftl'" erlaubt sein, uud wird auch ost jema»de» anfmerlicn" machen. Ein drittes ebenfalls >onst dem Touristeu ver-bolenes Gebareil ist das Anzünden eines Feuers, wl'^ ches bei Nacht inöglichst hell zu halte» ist, während cs bei Tage durch Aufwerfeu vou Grünzeug, Gras, M^'s oder Zweigen der Krummholzlieseru zur größleu Raucl)' eittluiclluug gebracht »uerdeu müßte. Durch eine der dr?' angegebenen Arten oder wo möglich auch durch alle dn'> zugleich, dürfte es doch noch manchen, hilflos Daliegs'^ den möglich sein, die Ausmerssamkeil von in der NM vorbeigehenden Tollristen, von Jägern, Forsthüter", Laibacher Zeltung Nr. 17A. 1567 2. August 1909. Sennerinnen und bei feuern sogar Talbov^hnern ,',u errrgcn, insbesondere dann, >r»enn der Tourist iin Auf. stiege erzählt hat, wohin er liehen »r>ill. Wenn diese Not» zeichen von seilen der Tmiristenvereine allgemein be> kannt qe,nacht N'iirden und zunächst die Wirtschafter m den Tuurislenhäusern uud Schnj,ch,'itlen verpflichtet Wü'.den, nianchnxil, insbesondere abends vor Schlich des Schmchanses von einein der Hütte nahen Anssichls. p»lltle Ulnschan ,^» halten, so lönnte »vohl manches Un-ycil noch gebannt U'erden. ^>nr Orientiernnq siir den, drr )as Nolsiqnal inil der Pfeise hört, l'önnle der Tol>. rist auch leicht noch ein rotes Tuch mit weis;en ^trei» fen mil sich sichren, welches, am Nerqstoct befestiqt, anch bei der Dämmernnq noch ziemlich lveil qesehen wird. Die alpine Presse wird sich sicher qerne bereit erklären, dc»n den Tonrnlenvereinen im Detail präzisiertc Äiol» Mnale dem groftcn Pnblitum bekannt zu machen. " lTchadensener.j Wie uns milqeleill wird, brach gcslern in der Ortschaft St. Veit bei' Tittich ein ^ener aus, d'.'m sechs Häuser nebst Wirtschaftsgebäuden znm ^pfrr sielen. Die Entstehnnasursache des Vrandes ist unbcsannl. '" <3anitärc^.j Wie nns mitqeleilt Ivird, sind i>n Wchl('ihailse Nr. 76 nächst der Etation Zwischen-wnsscm ^>ie drei Kinder des dorticien Vahnlvächlers an Scharlach erkrankt. Behufs HinlanhaUuna, der Weiter-berbreituua. der Krankheit unirden die entsprechenden sanilätspolizeilichen Vorkehrungen getroffen. —>'. — !' vo» der Knrdiretlion »nter Widmung prächtiger ^l)rel,pn'is(> veranstaltete, für drei Tage berechnete - ^lirnier begonnen, dessen Ehrenpräsidium (yraf Nit» >,^ ^lgram, ^ran Vnn ans Zinnie, ^ränlein ^kchl ans Budapest usw. usw. Das Turnier spielt sich ^>f den malerisch und schallig gelegenen in Cporllreisen wchlbelannten 3e»nispläl)en ab imd begegiie! bei allen AMchaiicn, großem ^iiteresse. , llfin rabiater lfhcqatte.j ^»vischen einem Klein, 'systecher und seiner ^ra'u kain es schon wiederholt zn Mlrlnischl'n Auftritten, die stets mit Mißhandlungen ^ ,vran endeten. Als es Samstag uachls wieder einen ^""Wechsel gab, i,ahi» der Mann ,',»m Sc!,l»sse eine» ^lock >,„h ,i,jf;^,^^.i>^> ^limil seine ^ran sowie seine "'Mirigc ^^,^, derart, daß ma» die Polizei holen "e«, die den Mann verhaftete. , '"' Maufboldc.j Am Samstag liach Millernachl ge° U' rn in, Hofo ciues Hauses iu der Kirchengasse acht geller wegen einer ^ranensperson in einen Worl- "wnel. Als sie anf die «asse lrale», enlsland zunschen ?nen cin^ sulenno Keilerei, bei der ein Schuhmacher kl//" "'"'isler mit einem Scheite Holz über den Kopf bra!? "'^ '^'" "'^' ^''^'^ ''^'»limeter lange Wniioc bei- ^lnl?^' ^'" herbeigeeiller Sicherheitsivaclilnann fchassle "uyr und notierte' sich die ^uhestörer. ^. . l^ine Marttdicbiu.j Sainstag vormittags ent» "wclc ein I«jähriges dieuslloses Mädchen ans Eis-stci>,d """ ^'" ""^' b"" ^"t"''kplatze stehendeil Markt-und ^' "'^ ^^^ l'inem Krämer eine prallen schürze '^r'i ^>^^ ^rälneriu einen blaueu ^rauenrocl. Die Cill/'?''' ^'^ ^'^' Diebin aii n»d übergab sie einem ris<, "hcilswachmm'ne. Das Mädchen wiirde dem Ge-"""'' "„grin's^. eiiiri, hrl '^^^'" "us den, ossenen Slalle ein Fahrrad ei,l. H,,' ^lPern inorgens wurde es von einem Wagen- Nrab' ' ^l'llrischen Straßenbahn an der Gruber- ^ '" eiiiem (^ebiische versteckt aufgesunden. zwri l,,^"""slll^ Knechte.) Diesertage abends fuhreu zla,,,^""",chlc knechte aus einem ^aslwage» über die strm! f"'^ knicke. Bei der ^ahrt anf die drüber-Etvmv./' "' ^"^^' "">" Wageu, der eine blieb in, Hall nn ? " >u'!1"l, »vähreiid der andere, durch den Nulle,, .!^'^' l"chl verletzt, zn sich ta,n »nd dem ei,,. ^''"M'»g. (5r Holle ihn in der Schießslällgafse sliii,^ ," l)"'bl'i^>ll.n»n,ener Cicherheilslvachmann ver> Tn»,'. s ""'u Umfalle den Eigenlümer, der die "'wide ansladen und uach Hanse führen ließ. "cichlZ ^'«e breiuiende Tcnt.qrubc.j Als dieserlage der ,^^ .'"Sicherheilslvachinnnn aus dem Dieuste auf auf ^, . !i!"d^r Straße nacl, Hanse giiig, verspürte er ^cklc,i>^ ^' ^''""! Arandgernch. (5r ging ihi» nach, Uei'aue, n . Hausbesitzer, die'ihre ^»'änüllichkeileii einer das ^i,/, ">"^"»q unlerzogen, bis es endlich gelang, des ha»s '^^/'"^"^'"' ^-' brannte iu der Senkgrube ^uurso V < '^ ^'"l)' ""f U'elches glühende Asche loscht.' '"^'deu ,^ar. Das gelier ivnrde sehr bald ge- '''^^^''^^"''^"'"^t in «aibach.j Anf den Wochen-? ^ülx' ^",""'b"ch ",n 28. Inli U'iirden 44 Ochse», ^'"' 3t >,^.'. " " u»d 7 Schweine ansgetriebeu. Ans ^>"l 68 l^"'^' "olierlen die Preife bei dei, Mast-68 ,< l»,^ s ^ < '^' b" den halbfetten Ochsen 64 bis ^t^r^! „ c??' ^instcllochsen 58 bis 64 l< für den ^,^ ' inn seiner lHrlviderling betonte Kaiser Nikolans, er bleibe sesl iiberzeugl, daß das Bündnis der beiden Bänder eii, wert» volles Unlerpsaud für deu allgemeinen frieden bilde und daß die engen Bande der Freundschaft zn,'isä)eii ^iankreich und Rußlaild auch i>i Hinkunft wohllälige Wirkungen haben »oerdeii. Der Kaiser trank auf das verbündete nnd befreundete Frankreich. Nach dem Diuer wohnten das Kaiserpaar nnd Präsident ^alli^res einem von den Mannschasien des französischen Geschwaders veranslalleten venelianischen T^esle bei. Um M Uhr 'i5i Minnlen lehrten die russischen Majestäten an Nord der „Slaudard" zurück. Die revolutionäre Bcwcssuun iu Spanien. Madrid, !. Angnst. Die „(5orrespo>idencia" ver. ösfeutlicht hexte die erste Depesche ans Barcelona, welche ungefähr folgendes besagt! ^.n der Stadt beginnt all-mählich wieder Ruhe einzukehren. Morgen werden die ''leilnngen wieder erscheinen. An Uebensmilteln herrscht noch Mangel. Die anf'dem Meerwege hier eintreffenden ^ebensmiltel werden zu unerhörte» Preifen verkauft. Der Generalkapitän von (5alalo»ien teilte der Regie» rnng mit, daß Verstärkungen nicht notwendig seien. Tan Sebastian, I. Ängnst. Nach amtlichen De-peschen ist die ^rdunng im Änsrnhrgebiele vo» (5alalo> nie», Aragonien, Navarra nnd Biscaya wieder her-gestellt. Nichtsdestoweniger hat die Regiernng die Maß-nahmen verschärft, um jede neue Ruhestörung hiulan> znhallen. Der Fclozuss in Marokko. Mclilla, 1. Anglist. Gegenivärlig herrscht hier Ruhe. Man sprichl davon, daß sich die Harla infolge von ^er-»vürfnisse» unter den (5hl'ss der Eingeborenen anf-gelöst habe. (sabir., l. Augufl. Mehrere englische Torpedoboote sind nach der Küste vo» Melilla iu See gegangen. Paris, l. Angnst. Das „Journal" veröffentlicht Änßernngen, die ein Führer der spanische» Liberalen gegenüber einem Touloner Journalisten gemacht hat. Derselbe hatte u. a. behauptet, Ministerpräsident Manra habe offen erklärt, daß Frankreich die spanische Regie» rung vor die grausame Allernalive gestellt habe, ent-weder eine Polizeioperatio» gegen die Riff-Lente zu unteruehmen, oder zuzustiuimen, daß Frankreich selbst im Melillagebiete diese Operation ausführe. Mit Wifsen nnd unter den Angen der franzöfischen Behörden hätten sich t>«»l»0 bovafsnele Marokkaner in de» letUen Tage», über Südoran »ach dem Riff»Gebiete begeben. Flottcnparade. London, 31. Juli. König Eduard nahm henle bei prächtigem Weller im Solent eine Revne über die Schiffe der Heimats. und der Atlanlic-^lolle ab. Die beiden flotten nahmeii eine Strecke vo» !tt Meile» ei». London, l. Angnst. Während der gestrigen flotten-Parade im Solent ereignele sich auf dem Schlachlschisse .^emeraire" bei eiiiem Geschiche ein Unfall, wobei vier Mann verletzt wnrden. Dicbstahl in einem Mnscum. Berlin, l. August. Ii» Kaiser Friedrich.Museum wnrdl-n in der letzten Nacht von unbekannten Täteru Gold-, Silber- uud Kupserbarren, zwei goldene Kelten sowic ciuc Schale aus Gold und Silber im Gesamt-werte von U».«00 Mark gestohlen. Die Täter, zwei zwcmzigjährige Männer, hatten dem Wächter erklärt, sie hätten sich ihr Werkzeug geholl, woraus sie sich mit ihrer Beute unbehelligt entfernen konnten. Luftschiffahrt. l5halun5 jnr Marne, l. August. Der Aviatiker Sommer unternahm heule vormittags einen Aufstieg und blieb 1 Ttnnde 5l> Minute» 3l> Sekunden in der Lnfl. Elcmcntarkatastrophe in Ostasien. Osata, 31. Juli. Eine Feuersbrunst droht die ganze Stadt zu zerstören. Über tausend Gebäude sind bereits niedergebrannt, darunter ein prachtvoller Buddha. Viele Mcufcl)en sind umgekommen. Osaka, 1. August. Henle früh ist es gelungen, die hier wütende ^cuersbruust einzudämme». 1300 Hänser sind de», Brande znm Opfer gefallen. ' Tolio, 31. Juli. Nachrichten von furchtbaren über-fchwemmungen sind ans der Mandschurei hierher ge» langt. Über tausend Menschen sollen ertrunken sein. In Kirin, das 225 Meilen von Mulden entfernt ist, stehen ungefähr 7<»l»li Häufer unter Wasser, das an-dauernd steigt. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Angekommene Fremde. Grand Hotel Union. Am A0. Juli. Smola. Oberlandlsaerichtsrnt. Rudolf«, wert, — Dr. Franlo, Adv., Nagydäda. — v. Eccher, l, l, Hauptm., Marburss. - Popper, ssalinlsdir.; Eberh, Rsdr., itlagenfurt. - 5!lluml, Adv,, St. Leonhllld, — Vojsla. Ves.; Bergmann, Rsdr,, Giaz. — zkarafiat. Kfm,. Trieft. - Fürst, Kfm.; Reichen, dach, Linl, Laibmair, Äalaban. itotsch. Beutler, Deutsch, Loib, Rfbe,, Wien. — Drutsch. Ä!üli»ueiß, Zalla. Rjde., Budapest. Verstorbene. Am 3«. August. Josef Iallitsch. Privatier, 73 I., Wiener Strahc 2'.), Herzschlag. — Franz Zenl, Weichenwächter, 71 I., Pctcrsstraße li?, MaraSmuS. Im Iibilspitale: Am 30, Juli. Anton Korolec, Tischlrrgchilfr. ^li^ I., (^om!>il»tio, l)op8i». — Iofüf Wribl, Schlosfernieisterssohn, 7 Mon., Diphlheritis. Im Garnisonsfpitale. Am 2!>. Juli, Franz Tcrdan, Landwehrmann, 23 I.. Selbstmord durch Erschieheu. Lottoziehungen am 31. Juli 190!). Linz: 83 74 60 3 21 Trieft: 54 7 22 19 ttb Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehvhe 30« 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. „, 2 Ü. N. 734 - 9 s'L« 4, SNTKwach ! heiter "^ 9 U. Ab. 73?-!1 > 2,-l> NW. schwach fast bewölkt 7U. F. ,739-0 15 1 SO. schwach Nebel 1. 2U.N. 737-1 2 2.> 7 U. F. 736 b j 15 5 SO. schwach Nebel" ! 0^ Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstaa, beträgt 20 9°, Normale 19 7«, vom Smiutaa 21 1«, Normale 19 7°. Seislllische Berichte und Beobachtungen der Laibacher Erdbebenwarte gsssiiindf! «>>,! dr> Nllli», Slxxln!» i««?», (Ort: Geböude der l. l. Slaatö-Oberrealschule.) L.,ne: Nördl.Breile44'3l'. Ve 8 inn ^5 ^ ^ Herd- Z« ZV ^« ßF^^ZU ^°- kZ W tz U'N l " km km« b m » lim» !' °> « l> m " «, über «n W 31 20 4', 25 21 07 37 5!l l« 08 10 14 L Brl'r„l'clichte:" Am 26, Juli «essen 14 Uhr 30 Min. Erdstoß vierten Grabes in C a l d a r o l a (Mace, raw). - Am 2«. Juli gegen 19 Uhr 45 Min. Erschütterung vierte» Grades in Messiua, verzeichnet auf der Warte in Mine o. Bodcuuurul, e anhaltend sehr schwach. - ede!l!e!: k — dreisachr« Holizmilaiprnbrl v°» »>el»sm-l>, V ^ Milrolsienwgrapl, «,«!,!!»!. W -- Wische,l^südel. »» Tit il!'!!»»nadr» b^ichr,! sich «„! mi»!ri>-„>o,>,"d wl'de« vl», MÜteruach! bi« MiXsiimchl u Illiv bi« «4 Ubr arMIt Laibacher Zeitung Nr. 173. 15sstt 2. August 1909. Deutsche Volks- und N^jSSJ Mittelschüler finden im kommenden ^|h Schuljahre Aufnahme im -s> -© @ -s) © -© ^ Studentenheim in Laibach fcv Herrengasse 15, Palais Auersperg. K^^v Nähere Auskunft durch die ©"©•©© [ß§7^^ (2059) 6 5 Leitung der Anstalt. i ' Professor verreist bis 10. September. ; (2666) 2-2 .^^h. .^^^ .^^M. .^^k ^^te. .^^^ .^^^ ^^^ ji^^ ^^^ ^^^k. j«^^ ^^^k ^^^ ^^^. Danksagung. Allen werten Verwandten, Freunden und Be» kannten, welche bei dem so plötzlichen Hinscheiden unseres innissstqeliebten, unvergeßlichen Vaters, be« ziehungsweije Bruders, Schwiegervaters, Groß» Vaters und Onkels, des Herrn Jasef MW, Privatiers ihre Teilnahme kundgaben, sowie für die schönen Kranzspenden und das ehrende Geleite des teuren Verewigten zur letzten Ruhestätte sei hiemit der tiefstgesühlte Dank ausgesprochen. Laib ach. am 2. August U1U9. M liestlllllttnlltn hilllcrilikitW. Zur Beachtung! Infolge der nach 36 jähriger Tätigkeit krankheitshalber erfolgten Zurücklegung der Vertretung seitens des Herrn Guido Zeschko wurde die Leitung der Generalagentur der Versicherungs- Gesellschaft ,THE GRESHAM' in Laibach dem Herrn Victor Moro in Laibach Maria-Theresienstraße 2 übertragen. Wien, 1. August 1909. The Gresham Life Assurance Society Ltd. Die Direktion der Filiale für Österreich: Richard Tagger. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kurslilattej vom 3l. Juli W09. Die notierten Kurie verstehen sich in kronenwährung. Die Notierung sämtlicher Ältien und der .,Diverse» Lose" versteht sich per Ltiicl, Geld ^ar!> Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Rente: 4°. lonv«. steuerfrei, Krolle» (Vlai-Nov.'» per »u, t l>°/,, ö. W. Slot?» (Febr.-Nug.) per Nasse......88 ib s» 3k ,'«"/» S, W. Sillier (April Vlt.) per Rasse......«9 2« 99 4« l»«0er Gtaatslose 500 fl. 4" ,> — — - — i»soer ., 100 fl. 4°/„ -- -'-l«S4«r ., 100 fl, .. 292 75 298 7b t»«4« ,, 50 fl, . . 2»4 - 30«! - Dom.-Pfandbr, k 120 fl. »"/„ 288- ^W - Staatsschuld d. i. Reichs-rate vertretenen Königreiche und Länder. Osterr. Ooldrente steuerfr,, V olt> per Kasse .... 4"/„ 117 2b l 17-45 Osterr. Rente in Kronenw, stfr., per Kasse.....4"/° »5 8b 98 0b detto per Ultimo . , , 4"/„ 8b 8<, 8««b (?st. Investition«.Rente, stfr., Nr. per Kasse . , »V,"/« »b 4b »b <>b Gisenbahn»zlllal»schnl>. olrschicibnngln. ilisabeth-Nahn i. O,, steuerfr,, zu 1U,0U0 fl.....4"/, - - - '- Franz Iosepb-Vahn in Silber (div. Lt.) .... 5'/^>/<>N8»o!i»8n Valiz. Karl Ludwig-Bahn (d,v. Otülle) Kronen . . . 4"/^, 8b bo »« b<» !Xubo:f-BaI,n in Kronenlvähr, steuerfr. (div. Lt.) . . 4"/. «5 3" 86 3L <>lliailberger «ah», stfr., 400 und ^ooo »ronen . . 4"/, Sb b<> 9s bo Hn «<»at,schuld»tlschrelhnngen »bgkfttmPllll G^endnhN'Aktitn «lijabeth-«. ÄW sl. »M. 5'/.°/^ von «X, »r.....4si1 - 4b4 - detlo i>inz-«udw«i« 200 fl. ». W. L. 5V/>/„ .... 42«-4,!.'-detto 3alzb«rsslir°l 200 fl, ö. W. A. 5"/„ . . , 422 - 424'— premstal'Vahn 2<>o u, 200a Kr. 4'/„....... , 19, - 1!,^ ^ ! Geld Ware D,m Zlaall zur Zahlung ül>n> no»«»«! lis«nb«!in>Pk<»rilal» ßbligatiouln. Bühm. Westbahn, Cm. !89b, 4 u, 30«u M. 4 ab 10"/„......11« — «17 — Elijabelh-Nahn 40» u. 2N00 Äi. 4"/„........lie bolt? b0 Ferdinailds-Nordbahn Em. 188« »? 3« 9« »0 detto - Em. 1W4 9S ec< 9? , 500«! Kr. »'/,"/„ »7 4b ««4b Vorarluerger Nahn Em. l«»4 (div. St.) Eilb. 4"/n . , W-'0 9? 70 Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"„ ling, ^oldreillc perKasj^ , !13 5«NA'70 4"/s, dctto pcr Ultimo >i3l0>i^ ?<> 4"/„ unaar. Ncntc i„ Kru»c!,. währ. stfr, per Kasse . .8^7t>^Ll> 4"/., detto per Ultimo 92-70 »/,"/n detto per Kasse 82^5 "^» Ungar. Vriimien.Änl. il 10« fl. ,»u 2» 2ü Iheik-Ncg.-Lolc 4"/„ - - . . 142 «e> l4ü 8b 4"/n unnar. Orllndentl.-oblill.. z<2'4/,°/„ . . «9 ?b >oa 75. b"„ TonauMe«..Anleihe 1878 W2-7U'03 70 Wiener Nertchrs-Anl. . . 4"/^, 8«^b 97 Ob detto 1900 4"/„ «!>'— 97 - slülche» der Etadl Wien . . 102 10 lOü io dctto (E. ober ,) l«74 »20^b,2! ^i> dcttu (1894).....83K5 U4 :^k> dctto lGa«) v. I, l»98 . »b 2«, «« ü6 dctto «Eleltr.) v. I. 190» 954« «« 46 8b 97!l> Vörsebaii-Änlrhen verlosb. 4»/„ 97 2b l,8 2b ;«u!sische Etaatsanl. v. I. 19»« f. 100 »r. p. K. . . 5°/„ —'— ^ -dettll per Ultimo , . 5>"/„ 89 4b 9»'?b Blila. Staats-Hhpothelar.'lnl. ,»92......6"/° >2!j 4'^ 24-40 Geld Ware Nula.. Llaat« - Goldanlcihc 1907 s. 100 Kr. . . 4'/,"/„ 9i'b0 93 bn Pfandbriefe usw. «lldcnlr.,all«.üst.i.5<>I.ul.4o/„ S5-- 8«-- Vühin. Hypothelenl». vcrl. 4°/^ 87-20 9»-uü ^el!lral.Nod,'K«d..V!., osterr., 45I. verl.....4»/,"/. 10,50 102b« dctto 65 I. vcrl. . . .4°/« »?-— 9»-— nrod. Ilist.,öslcrr., f.Veri.-Unt, u. offentl.Nrb. Kat. ^.4°/, 8b 4« 9«-4« Lanbesl,. d, Kon. ckalizie» und Ludom. 57>/, I. rullz. 4"/<, 94 bo 95>'b<> Mähr. Ht!potl)?lenl>, verl, 4'>^ 96 — 87 — N.-üsterr, Kll!i5cs.Hnp,.A»N.4"/« 97'- 9«-— detto inll. 2"/„ ^r. ver!. 2'/,"/ü «7 b« 88 b« detlo K.Echuldich. verl. 3'/,"/» 87-tw 8«-b0 detto ver!......4'V» 96-7l> 87-75 Österr..i!Nl,ar. Vanl 50 Jahre ncrl. 4".„ ü. W..... 97-üb g«-ü5 detto 4'/^ Nr...... 9820 99 n» Lparl., Grste vsl.. L0I.uerl.4",'« hs-6b i,,0 Ub Eifenbahn-Prioritäts-Obligationen. t)Neri. Nordwestb. 200 fl. E, . 10» s>« 104-«0 Ltaatsbahn s«0 ssr..... 2s0 - »83-- Liidbahn k 3"/« Jänner-Juli 5 120-40 Diverse Lose. V«ich» fos«. 3",n Vorenlredit-Lose Em. 1«80 278 - 284 - dettll Em, 1889 2«»>-— 27^! — 5"/, Tonau-Ntgul.-Lose 100 fl. 26!'b0 270 ?', 2erb. Präm. «Inl.p. ,00 Fr.2"/„ 93 ib «!»-!b zln««tzin«llche l»s». Budap.-Vastlila (Don fl, 2,>0 23-10 »lredillose 10« fl...... 404'- b^4-^ Clary-Lusc 4" fl. KM. . . . l«z'- «95- Tsl'i'er Lose 40 sl...... "'"^ "''" PalssULoic w fl. KM. . , . 224— 23,' Noten ilr>',iz, ost, Gr>. U. 10 fl. b2'7!> b fl, »l'«5 .18-ßb Nndolf-^uie 10 sl, . . , , , »»'- '^'- LalM'Lose 4«f>. KM . . . 2«li - — -Tiirl. E. B, Nnl, Prcim.-Oblia. 400 ssr. per Kosje . . . --'" -^'- delto per Medio . . . 185-25 1862b «»eld Ware Wiener Komin.-^oic v. I, 1874 bU8'— b18--Gew.-Ech. d. 3"/„Prän>. Schuld d. Vodenlr.-VInst, Em, >8X!« «0 7b 84-75 Nlticn. Hillnnpürl'PuttlNlhmnngtn. Änssla Teplitzer Elsenb. 500 fl. 2320'- 2330'- Böhmische Noidbahn 150 fl. . —'— - — Nnschtiehrader Eisb 500 sl. KM 2?2b - 2735.'- detto slit. 1l) 200 fl. per UK. 882 — 9»« -Donau - Dampüchissahrts-Ges., 1., l. l, priv., 500 fl KM 8«4- 9ß8-_ Tnx Vodenbacher E. V. 4U0Kr. b7b>— 585- sseldinnnbs Nurdl,. 1000 fl KM. 5270-- b28>)-.. Na,'cha» - Oderberncr Eiwlbahn 20<>sI.S....... »64- z«L- ^emli.-cszerll.-Iassu.Eisrnbahn- Oesellschaft. 200fl. S. . . b«3- bS4' ^lllyb, ös!.. Triest, 5»N sl,. KM. 43-,!,, 4<^.,_ Öslerr "lordwestbahn 200 sl. S. — - —>.- detlo (!>>.. N) 200 fl. L.p. UN. —« —... ^rnaTnxcrCilenb, i»l»fl.abB, L2,z 22b «o Tlaalscisenl,. ^0« fl.L. per Ult. 72»— 724-- öüdbahn 200 fl. Silber per Ult. l«,ß7b lug-'b Nüdnorddentsche Nerbindungib, 200fl. KM...... -.- __... Transport-Gcs., inlern,, A.-G 200 «r....... 8b - Ilb — Ungar. Wcslbahn (Raab-Graz) 200 fl. S....... 40«-. 4,2-^ Wr. Lolalb.-AlticnGes. 2<»0 sl. 2uo ' 2,!0' Banlen. Anglo - Osterr. Ban!, 12« !i. . ^9« !<.', ,,(«-25 Vllülvercin, Wiener per Kasse - - — - detto per Ultimo b2«— b2!» - Vodenlr,'.'Inst. öst, üon Kr. , 112?' !>28'— ^ellli.-Äod.-Nrrbbl. Üst., 200 fl. b8,-- b8b'-Nreditaustall sur Hände! und Gewerbe, 320 Kr., per Kasse —'- —'- betto per Ultimo «44-- «4b'— «reditbanl, ung. all^., 20» fl. 7b2 b» 7b3 b0 Depusitenbaul, ulla., z!N0 fl. 4b?'> 458- lislompte - Gesellschaft, nieder- osterr., 400 Kr..... «04'- «c« — Giro- >,. ilasjenverei», Wiener, 200 jl........ 4b7-_ ^«>._ Hl,pu!hclcnbanl, üst. 20«Kr.5l>/, «93b« 285--Lnüdelbanl. üslerr,, 200 fl,, pei Ka!se ........ ^-- . -. detto per Ultimu 4bi »b 45^üü „Merlur", Wech!cIstnb..Al»ie»- Gescllschast, 2»» sl. . . . s>,4'— 8,?-- Osterr,.imaar. Nanl I4on Kr. 1?ci»'— ??>.>' - Veld Ware Unionbll»! 2b» fl..... bb"'— bb3— Unionftünl, böhmische IW fl. ! 24erssb.-«es. 10vfl. 730- ?»«"' Elscübahüuerlchrs- Anstalt, Vst., 100 sl........ 1,4.. 415^ Eisenbahnw-Leihll,. erste, loufl. 2»2 «o2°a ,,Elbl>mül>!", Papiers, u. V.-G. 100 sl........ ,91) - 1!'!'-^ Elellr.Ges.. alla, üstcrr.. ^0 fl. »84 - 3«^ Eleltr. «elellsch., iuter», 200fl. —-- —'" «lellr.VescNsch.. Wr. in «iqu, L24 - «'^'" Hirlcnberaer Patr.-. Ziindh. u, Met.-ssabril 4>'O Kr. . , ,04l-" I0bl> ^ Liesiüfler Äraucrei 10» ^ ,,Bn!dl.Hi,tte', Tienclanftstahl- I..A.G. 200 ,l..... 4« "»"" PraaerLilen-Industlic-Gelellsch. 200 sl........ 2b»0- 2S«0^ ^ima- Mnrann - Salsso-Tarjaner Visenw. 100 fl..... 583 ^u^- Snlao-Iarj. Vtrinlohle» 100 fl. b«8 bo »e° ,,SchIöglmül,l", Papiers..200fl. Lo,>- »^ „Lchodnica", ^l.O. f. Pclru!.- ^., ..5, Iuduslrir. 5N0 Kr, , . . 491'- 4S>^ ,,Ntel,rer!lNlhl",Papierf.u.V.<». 43t - "»_. Irisailcr Nohlenw-G, 70 fl. . »,4 - ^6° Ilill. Tabalressie-Wef. 20» ssr. ,^ pcr Kasse..... ' »^ ^ delto per Ullimo . . . »70 — ^,. ^ Waffe»f..«ei . »sterr., 100 »8'!i0 ^^7 tenllche Nanlplä^c .... ,17-27 ll^., .Nalieilische il'anlplnhi' . , . 85— »°,n London........ 23»-«b 24"/ liari«........ »b-20 ",?z ?t. Pelersbura..... 2bU 25 ^',!z Zürich »nd «a!cl..... 9b 2'»' »° Valuten. , rulllie»........ 1!-!'^ ''<)» lo-ssrnnlen Ttüile..... 'l"s' '^.zi, lO'Mar! Sliicfs...... 2»-47 ",z,o l)en!sll,e »ieichsbanlnoten . . 117'3^ , ak-50 Italienische Äa»l»°tc» . . . «51" "«.^ «ubel-Nolc»....... 2-b3"!^^- Ein- und Verkaut von Renten, Pfandbriefen, Prioritäten, Aktien, Losen etc., Devisen und Valutem. Los'VersIcherung. JT. O. Mayer ¦ E(ank> und ^VVechslei-ffOscliAft " Privat-Depots (Safe-Deposits) . unter eigenem VersehluO der P«rt»|f Verzinsung vtn Birelili|in In (iitiKirriit ¦•< nf ilri-leiti. ^.