.Nr. 299. Mittwoch den 31. December 1851. Z. 729. n. (l) Nr. NS22. Kundmachung- ., Bei der am 16. December ^9^.'denen Verlosung deutscher Buchstabe ^ 2 der Scheine z" l0 kr. gezogen ""^- ^ e . d.r mit dem Buchstaben Hiernach kann i^er ^'^ ". ' ^ 2 bezeichnete deutsche Münzschnn u 10 k -vom ,« F bruar ^52 angefangen dmnen zwe, Monaten ge 6 kr. in Silber und 4 Kreuzer in Kupfersch^emünze bei der dazu bestimmten Verwechslu,'gscasse in Wien (Herrengasse, n. ost. ständisch^ Gebäude) und bei der Landeshaupt' (Elnnahms-.) Lasse in den Kronländern umg^ wechselt werden. Uebrigens werden diese verlosten Münzscheine nach Ablauf der obigen Frist, gleich den nicht verlosten, bei allen öffentlichen Cassen noch fortan statt Barem angenommen. Welche Bestimmungen in Folge hohen Fi' nanz-Ministerial-Erlasses vom 39. d. Mtö, Z. 1872t, hiemit zur allgemeinen Kenntniß gebracht werden. K. k. Steuerdirection Laibach, am 27. Decem-der 1851. St. 11822. R A Z G L A S. 0 izoreckovanju nem.sk.ih denarskih li-sLov 16. Decembra i85l je bila versta s cerko A 2 lislov po 10 kr. izsreekana. Vslcd tega se zaaiore vsaki z cerko A 2 zaznarnovan nemški dnarni list za 10 kr., od 16. Februarja )8Ö2 zacevsi v dveh mescih za sest krnjcarjev v srebru in sLiri v bakru pri v id namenjcni za-menjavnci na Dunaju (v gosposkih ulicali v hi si zdoljno-avslrianskih stanov) in pri deželnih giavnih (prejeranih) denariiiciih v kronovinah zamenjali. SJcer fcodo se dalj'e vse javne denar-nice tö izsreekane denarne liste potem, ko bo ta cas pietckci; tako kakor ne izsreekane prejeraale. To se da vslcd razpisa visocega de-narstvinega ministerstva ig. 1. m. z nazo-cim sploh vddili. C. k. davkno vodstvo v Ljubljani 27. Decembra 1851. ^______._______________.—________________I Z. 74U. a. (Y Nr. Il861. Kundmachung. In Folge hohen k k. FinanzMinisterial-Erlasses vom 24. Dec. 185!, Z. I8956M N , werden die gemäß hoher k. k. Finanz - Mi-nisterial-Verordnung vom 19. December l85U, Z. 17847, in Umlauf gesetzten verzinslichen Reichsschatzscheine vom I. Jänner 1ü51 zu IWtt st., 500 si. und 100 ft., vom 1, Jänner 1852 angefangen, gegen Reichsschatzschelne mit dem Auöfertigungstage 1. Jänner 1852 umge^ wechselt. Dieses gilt auch von den noch im Umlaufe befindlichen verzinslichen Reichgschatzscheinen vom I. Jänner I«5N, dann den Iprocentigen Cen-tralcassa-Anweisungen von 50 si. abwärts, und den Anweisungen auf die ungarischen Landes-einkü'nfte. Diese Umwechslung findet auf Verlangen des Inhabers im Laufe des Jahres 1852 Statt. Bei der Umwechslung werden die bis zum 1. Jänner 1832 verfallenen, aus den Reichsschatzscheinen und Centralcassa-Anwcisungen haftenden gproccntigen Zinsen vergütet. Die Hinausgabe geschieht in Wien bei der k. k. Verwcchslungscafsa, in den Kronländern da« gegen bei den k. k. Landeshauptcassen. Im Uebrigcn gelten hinsichtlich der Ver-wen 19. December 1850 Z. 17847M N. K. k. Steuerdircction Laibach, am 27. December 1851. S. 11861. R A Z G L A S. Y.sled razpisa c. k. denarstvinega mi-nistersLva 24- Dccembra 1851 st. i8g56 t. m. se bodo izobrestljivi derzavno-za-kJadui iisti due 1. Januurja i85i, po 1000 gld., 5oo gld. in 100 glcl., kteri so bill z zaukazom vis. c. k. denarstvinega ministerstva ig. Decembra i85o st. 17847 v obcenje poslani, za deržavne zakladne Jiste s podpisoni 1, due Januarja i85a zamenjevali. To veljYi tudi za obrestljive derzavno-za-kladne Jiste i* Jannaija jö5o, polem za ?s% nakaze centralne denarnice za rnenj ko 5o gld., in za nakaze na ogerske de-ze!nn dohodk« , ki so se rned Ijudstvom. Ti Iisti se zamenjavajo, ce lisli, kteri' jib ima, zeli, v lctu 1862. Pri zamenjavi se povcrnejo 3# obresti, ktere spadajo do 1. Januarja 1 H5'2 in od derzavno zakladnih listov teb nakazov centralne denarnice grejo. Izdajajo so na Dunaju pri c. k. zamen-javn denarniei v kronovinob pa pri c. k. dezelnib glavnih denarnicab. Sicer pa veljajo glede zamenjave teb derzavno-zakladnib listov za neobrestljive, in hasproti neobrestljivih za obrestljive, kakor tudi gledc prcjemanja tell listov pri gotovih placilih dolocberazpisa visocegu denarstvinega ministerstvu ig. Decembra .85o št. 17847/d. -mm . C k. m§. 23 des Patentes vom !1. April 185», Z. 84, des R. G. Bl. St. XXV., auf das Ausbleiben eines zur Taasatzung vorgeladenen Hypothckar-glaubigerö absetzten Folgen unterzogen, und mit ihren Forderungen, wenn sie die Reihenfolge trifft, sammt den allfälligen sjahrlgen Zinsen, falls deren Berichtigung nicht ausgewiesen wlrd, unter Vorbehalt der weiteren Austragung auf das mehrelwahnte Entlastungscapital überwiesen werden würden. Die Anmeldung kann mündlich oder schriftlich geschehen, und hat zu enthalten: ;«) die genaue Angabe des Vor- und Zunamens und Wohnortes des Anmelders und seinrtz allfälligen Bevollmächtigten, wilcher eine mit den gesetzlichen Erfordernissen versehene und legalisitte Vollmacht beizubringen hat; 752 k) den Betrag der angesprochenen Hypothekar-Forderung, sowohl bezüglich des Capitals als auch der allfälligen Zinsen, in so weit dieselben ein gleiches Pfandrecht mit dem Capitale genießen; c) die vücherliche Bezeichnung der angemeldeten Post, und ä) wenn der Anmelder seinen Aufenthalt außerhalb des Kronlandcs hat, die Namhaftma-chung eines daselbst befindlichen Bevollmächtigten zur Annahme der gerichtlichen Verordnungen, widrigens dieselben lediglich mittelst der Post an den Anmelder, und zwar mit der gleichen Rechtswirkung wie die zu eigenen Handen geschehene Zustellung werden ab» gesendet werden. Laibach am 2U. December I85l. 3. 1571 ^s) ° Nr. 24II Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Laibach, II. Section wirb hiemit bekannt gemacht: Es sey von diesem Geiichte über das Neassu-mirunasansuchen des Herrn Franz Rudesch, durch Herrn l)r Wurzbach in Laibach, wegen cmer Forderung aus dem Untmle ällo. 13. März lg^9, Z. 530, pl-. 750 fi. M. M. 0. s. ^., in die erecutivl öffentliche 3iersteige>ung der im städiischen Orund buche «uli Mappen-Nr. 5N, 59, 108, 176, 1?8, 149, 103, 104, !?9, ^„(,, «/.. ^, V,, 4 6t 5 oor> kommenden Morastamheise sammt Halpfe am Vola« und in Illouza, im gerichtlich erbobenen Gesammt« Schätzungswerthe von 2635 fi. M. M., gewilligel und zur Vornahme derselben vor diesem Genchle die drei Feilbielungs-Tagsatzungen au! oen 27. März, .^ auf den 27. April und auf den 27. Mai 1852, jedesmal Vormittag um 10 Uhr mit dem Anhange bestimmt worden, daß diese Morastantheile nur liei der letztern auf den 27. Mai 1852 angeordneten Feilbietung, bei allenfalls nicht erzieltem oder über-botenem Schätzungswerthe auch unter demselben an den Meistbietenden hintangcgeben werden. Die Licitationsdedingmsse, das Schatzungspro-tocoll und der Grundbuchs'Ertract können bei diesem Genchte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein' gesehen weiden. K. f. Bezirks-Gericht Laibach II. Section, am 27. November l85i. Der k. k. Bezirks-Nichter: III-, v. Schrey. Z. 1563. (I) Vil. 4716. E d i c t. Dem Michael Staudacher ^mior' von Neuge« reuch Nro. 6, derzeit unbekannten Aufenthaltes, wird hiemit bekannt gemacht: Die Gebrüder Georg und Paul Ruppe von Unterlag haben «ul, in-ass. 26. September l. I., Z. ä7l6, wider ihn die Klage auf Zahlung einer Darlehensforderung pr. 369 fi. (5. M. und auf Rechtfertigung der dießfalligen Pranotanon einge« bracht, worüber zum mündlichen verfahren dieTag-satzung auf den 5. 3)?arz 1852 Vormittags um 9 Uhr mit dem Anhange des §. 29 G. O. hlermn angeordnet wurde. Nachdem der Aufenthalt des Geklagten diesem Gerichte nicht bekannt ist, so hat man idm zu seine» Verlrenmg auf seine Gefahr m,d Kosten den Michael Standacher 8«n. von Neugereuth als Curaloi aufgesteUl, mu welchem vorliegender Rechtsstreit nach der (ie^landes bestehei'den Gerichtsordnung verhau» dell und enüchieden werden wird. Der Geklagir, Mlchael Staudacher julilar-, tia daher zur obangeoidnelen T'gsaizung entweder per sönlich ;u erscheinen, oder dem aufgestellten Curato» sei„e Behelfe in die Hand zu geben, oder emen an-dern Sachwalter au^ustelltii und anher namhaft zu machen, überhaupt im gerichtsoidnuligsmäßigen Wear sürzugehen, wiorigens er die Folgen seines Saum sals sich selbst bei^umesscn bättr. K. k. Bei.ilksgelicht Goltschee am lO. Ottobe, 165,. Z. l565. (I) ä Realität mit dem Beisätze angeordnet, daß diese Rcalltät bei der 3. Feilbietung auch unter dem Scha hungswerthe werde hintstng?g«ben wetden. Das SchatzungsplvtocoU, der Grundbuchlxcracc und die liilitationsbedingniffe, nach welchen jeder Licitant ein 10procentiges Vadium zu erlegen hat, können hiergerichls eingesehen werden. , K. t. Bezirksgericht Gvtlschee, am 1l. November 1851. Z. 1373. (>)' Nr. 3538. Edict. Das k: k. Bezirksgericht zu Tschcrnembl macht allgemein bekannt, daß es in die Reassumirung der schon von dem vorbcstandenen Bezirksgerichte Krupp mit Bescheide vom 19. August ,818, Z. 2653, be. willigten, aber nicht vollzogenen executive« Feilbietung der, dem Mko Ul0/.iö von Golleg bei Weinitz gehörigen, zu Golleg «ul) ^0,180. Nr. »5 gelegenen, im ehemaligen Grundbuche der Herrschaft Krupp «uli Current - Nr. 244, ol. Rect. Nr. 43 und 44 vorkommenden, auf 80 fi. gerichtlich geschätzten, mit l7 kr. I*,, dl. beansagten Hübe sammt Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, wegen dem Mathias Ellmann vonTschernembl, aus dem wirthschaftsamtliHen Ver. gleiche <^o. 2. Juni 1847, «t 6x«culiv6 intal). 30. Mai 1848, Z. 82, schuldigen 142 fi. 15 kr. c. 8. 0 gewilligt, und zu deren Vornahme die neuerlichen Feilbietungen auf den 27. Jänner, 27 Februar und 26. März 1852, jedesmal 9 bis 12 Uhr Vormittags in loco dieser Realität mit dem Beisätze angeordnet habe, daß diese Realität nur bei der dritten Feilbietung auch unter dem gerichtlichen Schätzungswerthe hmtangegeben werden wird. Der Grundbuchsextract, das Schätzungsprotocoll und die Licitationsbedingniffc können soglei^hier» amts eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Tschemembl am 16. October 1851. Z. 1537. (3) Nr. 4895. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Egg wlrd bekannt gemacht: Es habe Mathias Sternischnig aus Breßje, wider Georg Slernischnig und seine allfälligen Rechtsnachfolger, die Klage auf Zuerkennung des Eigen? thumsrechtes der, im Grundbuche der Herrschaft Gallenberg 8ul> Urb. Nr. 60 vorkommenden Neali.-tat in Breßje angebracht. Da die Beklagten unbekannten Ausenthaltes sind, so wurde ihnen Herr Peter Tadernik als Curator bestellt, und die 35er-handllingstagsatzung auf den «5. März 1852 Vor-mittag um !» Uhr vor diesem Gerichte bestimmt; wozu die Geklagten mit dcm Anhange verständiget werden, daß v« 5^ Nags^ung persönlich erscheinen, oder mim Sachwalter besteu«n u«t> diesem Gerichte anzeigen, oder dcm aufgestellten (Kurator ihre Rean«. behelfe mittheilen sollen, widrigens dieser Streitgegenstand mit dcm Letztern uach den bestehenden Vo» schuften ausgetragen werden würde. K. k. Bez.^Gericht Egg am 11. November 1851. Z. 1536. (3) Nr. 5442. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Egg wird der Maria Icretina, gebornen Pamschur, derzeit unbekannten Aufenthaltes abwesend, und ihren allfälligen (5rben bekannt gegeben: Es habe wider sie Thomas Icre-,ina von Lippa, die Klage au, Verjährt.- und Erlu-schenerklärung klner, aus dem Ehevettrage <^<1o. «t inlal». 9. Jänner 1807 h?rrül)rcnden, auf der, im Alundbuche der Herrschaft Kmitz «nli Uib. Nr, «06, Rkllf. Nr. 79 vorkommenden 'V, Hübe, zu dunsten der Maiia Iereiina d^fienden Heirathguis-sorderung pr. 390 st. eingebl.ich: , worüber zur oldentuchen Verhandlung dle T.,gs^tzung auf dlti 15. M^z 1852, Vormittags um 9 Uhr angeordnet, und zu ihler Vertreiu.'g Herr Joseph Pauliisch als «Zuraior bestellt wurde. Hlevon werden die Geklag' ten mit der Auffmdelung verständiget, daß es ihnen obliege, zur Verdaüdlungstagsatzung entweder per-'önlich oder duech einen bestellien Vertreter zu erschei ,cn, oder ihre Rechtsbehell'e dem ausgestellten (ZUra-tor milzucheilen, widiigens dieser Gegenstand mit oem Leieren n.,ch den bestehenden gesetzlichen Vor. schrifien verhandelt und da,über entschieden weiden wülde. Egg am 11. Decl^ ^i„<«^ ^olorirten, jeder Saison / -/ ^5"",^»ebildern filv Damen und voraus wie ^n!l«^/«^Mode de« ion angebende 3«i!« «. g"sier Auswahl bietet, mit ^^f^..'„> Hd?rn satyrischen Scene», wel-3?5i! « ^A e» Thorheiten aeißcln, mit thea-^?//^^"st"n'e-Bildern, Htünstler.Por-I ""'"'"wiener Scenen der heitersten Art, ««.,er Bonmots in Bilder», Masken, Trach-3„ «nd Bilder - Mäthseln (Nebus), alle diese Iilder,wie oben bemerkt, trefflich illuminirt, endlich mit Bilder-Beilagen aus der itondo-ner Industrie - Ausstellung im allergrößten Formate und den nöthigen Erklärungen. Die Erklärungen der Modcbilder in deutscher und französischer Sprache. Die Wiener allgemeine Zeitung ist bekannt. Unter dem Titel »Wiener allgemeine Thea-teizeitung« existirt sie fünf und vierzig Jahre ohne Unterbrechung. Von jeher enthielt s,i, wie kein ähnliches Journal, die interessantesten Mittheilungen. Man findet sie in allen ausgezeichneten Kreisen, in allen distinguirtc» Familien, in allen Bureaux der Herren, auf allen Toiletten der Damen; sie ist ein Erho-lungsblatt für alle Stande, für die hohe Gesellschaft, für die Beamten aller Cathegoricn, für da s Mll > rär, (diesem »vie den Beamten immer das Neueste bringend), für den Ka u f mannsta n d, für dieMa n-ner der Industrie, für Techniker, für Pädagogen, für die Geistlichkeit, von welcher sie mit wahrer Vorliebe gehalten wird, weil sie über Alles Bericht erstattet, was in der ganzen Welt vorgeht, und den reichste» Stoss <ür die Conversation bietet; für die Damen, »veil sie mit theilt, was die Damen gerne lesen ans dem H o f.-und Salon leben, interessante Reisen, über jede Bade sai son, von Bällen, Asse m blöen, von Festen und Feierlichkeiten, über Theater, Concerte, neue Bücher und Almanache, und insbesondere die ausgewähltesten Novellen und Erzählungen von den ausgezeichnetsten deutschen, französischen und englischen Schriftstellern, französische und englische Novellen in be« voiziiglichstcn Uebeitraauiigcn u»ü n,,c dcn neuesten Original-Novellen aus Paris, Brüssel und London fast gleichzeitig, endlich über Eleganz, Lnrus, Mode mit Modebildern, "ie sie gewiß kein Journal gewählter, N'ichhalter, faßlicher und praktischer bringt, wie dieses. In unserer Zeit thut es Noth, ein Journal zu besitzen, das sich ferne hält von dem trockenen Geschwätz unserer gewöhnlichen Tagesblätter. Die Politik und die so häufig langweiligen Leitartikel, welche diese hervorruft, haben längst die Leser ermüdet. Man will wissen, was geschehen ohne die oft schalen oder schiefen Ansichten einzelner Pubücisten; man will ein Journal, das auch über andere Dinge spricht als über politische Zustände, ein Journal, daS nicht wieder bringt, was man schon gelesen. Viele unsrer sogenannten großen Blätter haben den argen Fehler, daß sie ,mmer ganz gleichen Inhalt haben, so, daß wenn »nan das eine gelesen, hat man alle gelesen. Vom l. Jänner 1852 beginnt der neue Jahrgang; die langen Abende sind da, man sehnt sich nach Zeitungen, die sie verkürzen. Hier wird eine geboten, welche des Nützlichen, Wisscnswerthen und Amüsanten V i e-les bringt und die auch durch ihren Reichthum an schönen colorirceii Kupfer - und Stahlstichen ihre Abonnenten zu ergehen velsteht. Vom neuen Jahre angefangen wird für dieses Journal Alles gethan, um eS in dcr Gunst der Leser zu steigern und seine ohnehin namhafte Verbreitung zu erhöhen. In der Residenz und in den sämmtlichen Kro».-landern wird kein Ereign«!; von Belang vorkommen, daS h'er nicht gemeldet würd..'. Im Auslande ist für die verläßlichsten Berichterstatter gesorgt. Wir verweisen auf unsere Correspondents» aus Paris, Ber lin, Hannover, Dresden, Leipzig, München, Stuttgart, Carlsruhe, Frankfurt am Mai», BreS-lau lc>, und aus allen Hauptstädten der Monarchie; außerdem ist die Redaction im Besitz von mehr denn hundert Journalen und Zeitungen, welche sie durch die Post bezieht; keine Redaction in W))?. Halbjährig in Wi«n mit 8 fi. CM. Für die Kronlander u. s. w. durch die Post mit täglicher por-tofreier Zusendung mit 10 fl. CM. Ganzjährig in Wien mll 16 fi., durch die Pvst mir 20 fi. CM. 2Z^ LZ" Bei halb- uud ganzjähriger Prä-numeration erfolgen noch besondere Prämie»: Der halbjährige Pränumerant erhält 15 Bilder, darunter die von der Londoner Industrie-Ausstellung im allergrößten Formate; der ganzjährige Abonnent 30 Bilder prachtvoll colorut, unter diesen ebenfalls die Bilder der Londoner Industrie-Ausstellung; zu diesen kommen Hoch die Bilder vom l. October bis Ende December 1851, fünfzehn an der Zahl, höchst geschmackvoll colorirt in O.uerfol,o. — Diese sämmtlichen Bilder eignen sich sehr zur eleganten und geschmack-vollen Zimmerverziernng und da der ganzjährige Abonnent jeden Sonntag ein Bild, im Jahre hindurch also 52 illuminirte Bilder, dann 15 vom letzten Quartal I85l und 30 Prämlen-Bllder, im Ganzen 97 Bilder erhält, so kann man leicht berechnen, daß es für Wien im Betrage von l6 fi. und für die Auswärtigen im Betrage von 20 fi. CM. sammt täglicher por to fr ei er Zusendung durch die Post, teine wohl-feilere und elegantere Zeitung weder in Frankreich noch Deulschla»d gibt. Bei dcr ungew°hnli^«..Vevbrei^l,g dieses Iour-««t« ,»»o bei dem Nmftande, daß es »n den voruehmstel», reichsten und wohlhabendsten Häusern abonnirt, dann in allen öffentlichen Vrten, (3afiuoft, kese-Vereinen, Kaffehhäu-sern und Hotels, dann vorzüglich in allen öffentlichen Aemter«, von allen löbl. Negimen-tern und Militär-Branchen, von allen Thca-ter-Directoren und rcnomirten Künstlern, von allen ansehnlichen Privatpersonen gehalten wird, eignet sich diese Zeitung vorzüglich zu Ankündigungen und Verlautbarungen aller Art. (Die dreimal gespaltete Petitzcile wird für ein Mal zu 3 kr. (5M. berechnet, ist sonach billiger als bei vielen andern Zeitungen. <^Z^ Um die nen emtretenden Abonnenten zur gefälligenBeschleunigung ihrer H>rä-numeratious - Bestellungen anzuei-fern, die sehr bald gemacht werden muß, um der enormen Papierprcise wegen die Auflage bei Zeiten vorbereiten zn können, wird ihnen in diesem Jahre noch dcr Monat December 1831 von dem Tage an zugesendet, an welchem sie viertel-, halb oder ganzjährig abonuiren. Oben so aUen auswärtige», neu eintretenden Pränumeranten. Man wendet sich mit den Bestellungen an das unterzeichnete Comptoir. Geldbriefe müssen der n e u e n P o st e i n r ch t u n g w e g e u f r a n k i r t w e r d e n. Auswärtige werden ersucht ihre Adressen recht deutlich zu schreiben und immer daS Kronland, den Krei'5 oder das Comirat, dann die letzte Post genau anzu-gcben; um die neue Auflage zeitlich bestimmen zu tonnen, bittet das Comptoir, die Bestellungen nicht zu verzögern. — Oomptoir der Wiener allgemeinen Zeitung, (früher Thcaterzcituug) Nauhenstcingasse Nr. 926, Ccke des Bai!.- gäßchens, in der Nahe der k. k. Börse. Bei den Bestelluugsbiiefen ist es nöthig, auf die Adressen an das Comptoir immer »früher Theaterzei. tnng« btizufetzen, um alle etwaigen Verwechslungen zu vermeiden. Z. 1540. (3) Ankündigung. Im Hause Nr. 110, in der Koth-g"lse, ist zu Georgi 1852 eine, zum Betriebe des Bäckergewerbes geeignete Wohnung zu vergeben. Das Nähere erfährt man bel den Hauseigenthümern im genannten Hause. lZ. 1452. (2) ——— H«»,t>e5'A in liaibach ist zu haben: Sternenwelt. Leichtfaßliche Vorträge über die Astronomie von lehret Vorkenntnisse bei den, Leser vorauszusetzen, von den gewöhnlichsten Erscheinungen bis zu den verwickeltsten Phänomenen des Himmels, und gibt in einem Anh^.ge interessante Aufklärungen und Widerlegungen viel ?,r. breiterer, irriger begriffe über den Mond und die Mond-bewohner. Andersen, contes chois. Leipzig i85i. i II. 12 kr. ß e c h a r (], F,, de l'administ ration inle"-rieure de la France. 2 Tomes. Paris i85i. 4 fl. 1 liouilly, I. N. les encouragements dc I Id jeuuesse. Paris, a £1. 6 kr. 1 Cousin, M. V., discours poliiiques. Paris i85i. 2 fl. 6 kr. Dumas, A., La robe dc noce. Leipzi« 1ÖÖ«. 24 kr. : ft G r a m m o n t, Gheval. de, memoires. Pa-ns 18Ö1. 1 fl. 48 kr. G ui z o t, M , histoire des origines du gou-vernement representatif en 'Europe. Pans i85i. 2. Vol., 4 fl. 4o kr. Guizot M., hisloire de la revolution d'Angleterre depuis Pavenement de Charles I. jusqu' a sa mort 4me Edition. Leipzig i85o. 2. Vol. 3 fl. 36 fr. Lamartine, A. de, nouvelles confidences. Leipzig i85o. 44 kr. Lamartine, A. de, histoire de la restau-ralion. Paris i85i. 2 Vol. 4 fl. 36 kr Lamartine, A. de, Le lailleur dc pierres de samt-point Paris iS5i- 3 fl. »o kr. Lucas, Alph., Lcs cJubs et les clubistes hisloire complete des clubs depuis la revolu.ion de lö/i8. Pari» ,85,. 1 ili2 kr. Munlalte Ude, les provinciale.. Paris ib5i. 2. Vol. 6 fl 54 kr. Yiv1' ^-^Uinzeans du regne de Louis xiv. vol. ,. paiis l85lp 3 fl Lroces du comte ei de la comicsse d, Bocarmtf. Leipzig ,b5l. 2 fl. k Lerles et parures hn.asie par Gavan.L teue par Mery eL le C !mte Foe^ix Paris. 2. Vol. ,9 fl. |#i kp> Poitvin, M. P, chlix de its H cii P'-o.seeten,ei-s4. V«|.pari,4fl ?1Q kp s°pLvn:\livi?S:WBüuilMtoi^ T as tu Madame A. , education morale populaire. Lecures pour la jeunesse el tousles ages. Paris ,84.. 2 fl- 90 kr. Tasiu Madame A., eduction maternelle simbles lecons d'uoe mere a ses e.,! ants. Leipzig 1851. 5 fl. 54 kr Ihiers, A, hisloire du consulat et de 1 empire. Leip.,g. Vol. i.-7. i4 fl. 4a kr. rocqucville, A de, de la dZmÄ en Amepiquc. Paris ,85o. 2. Vol. 4 a. 40 kr. V.renne, Ch. de |«, V1(! ou mort de Vienne 1,^1., fables „ouvdlcs «uivies de «lens epiires. I>,.,,is. , fl. Fr-unben der ausländischen Literatur ma-An lvlr dle ergebenste Anzeige, daß alle in ossentllchen Blättern, wenn auch von andern Handlungen angekündigten litcrarischen Product? oder auf Subscript.on erscheinende Schriften stets durch uns zu beziehen sind, und falls sie nicht glelch vorrach.g, in möglichster Kürze durch uns bestellt werden. 754 ^ Z. 1504. (3) s HtttKNbeK'Hf in Laibach ist zu haben und ^, als Geschenk für Liebende zu empfehle»: s Liebes-Klänge. ^ Oder Bilder der Liebe in 103 Gesängen. z Ein Geschenk für schöne Seele». (3te Auflage.) l Von A. G e ba ue!-. Mit 1 Kupsel-, catt. Preis 36 k,'. k (Verlag von F. ?l. Reiche l.) f Die Bestimmung des Menschen und die Grziehnng der Menschheit. Oder: wer, wo, wozu bin ich, war ich und werde ich sey»? I» 30 Abhandlungen von I)r. G. Freiherrn v. Wedekind, Geheimrarh u. Leibarzt :c. 2te Aufiage. (Verlag von F. A. Neichel i„ Bautzen.) Preis si. l. 12 kr. Uc^ Der Mensch, wie erleben soll und muß, nm stets gesund zu bleiben :c sich voi-Krankheiten zu bewahren, die Gesundheit zu befestigen, den Körper und die Sinne zu starten, so wie ein glückliches und hohes Alter zu erreichen. Von Dr. B. S. Jörg. Dritte Aufiage. Preis 54 kr, Lee, Willlam, Der Selbstarzt bei au- s?eien Verletzungen lmb Entzündungen aller Alt. Oder tas Geheimniß, liilch Fiaüzbrannrwein und Salz alle Verwundungen, Lähmungen, offene Wunden, Brand, Krebsschaden, Zahnweh, Kolik, Nose, srwie übeiHaupt alle äußeren mid mneren Eorzündungen ohne Hilfe des Arztes zu heilen. Ei» unentbehrliches Handbüchlein für Iedeimann. Aus dem Englischen. 4. Auflage. Quedlinburg 1849. 36 kr. Lau da, Thom. Ios., Wichten gegen Kinder, oder: Unterricht über Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und körperliche Kindererziehung. Ein Buch für Eltern, Leh,er und Erzieher, um Kin-dtr auf die einfachste und sicherste Weise ohne Arz-"e'mittel zu gesunden, kräftigen Menschen zu erziehen, -"ach ^jähriger Erfahrung bearbeitet. Mit licho-u. rylogravhirten Abbildungen. Leitmeritz »848. 2 fl. Lö bisch, I.E., Erttwickelungsgeschlchte der l^eele des Kindes. Wien 185 i. ! fl. Malfeld, v., Carl, Dreißig geheime Mittel, d,e Attribute der Schönheit und der Jugend des weiblichen Gesichtes zu erhöhen, und sie noch lange über die gewölMche Zeit zu erhalten. Wie» 1849. 40 kr Schück, Johann Iosoph, Sammlung auserlesener Abhandlungen und Beobachtungen über den ratiouellel, Gebrauch des kalt^ Wassers i. Bandchen. Wien ^849. l fi. Z. 656. (33) "" W K. l. WtOc Staats - Eisenbahn. Fahrordnung - der Züge auf der südl. k. k. Staats Eisenbahn zwischen Mürzzuschlag und Kaibach, vom 16. Mai d. A, bis auf weitere Bestimmung. Abfahrt der Züge in der Richtung von Mürzzuschlag nach Laibach- ! Laibach nach Mürzzuschlag Abfahrt von m«»«,^ l «tund Mi«nt. ^ Stnud. Minut. Tt«l,d. Miuut Tt»,ld. Minnt. ! Mürzzuschlag 4. Äö Früh 3. — Nackm Laib ach 7. 20 Abends 8. 15 Früh Gray 8. 35 „ 6. 55 Abends Cilli 11. 40 Nachts 12. Z Mittag Marburg 10. 55 Vorm. 9. 27 „ Marburg 2. 57 „ 2. 40 Nachm. Cilli 1. 45Nachm. 12. 50 Nachts G r a >z 6. 15 Morg. 5. 30 Abcnds Bemerkung. Mit oe» Post- uno Personenzügen werde» Passagiere «on uno nach allen Stationen befördert. Das Reisegepäck ist den gidßern Staiionen wenigstens ^ Stunde vor Abgang des Zuges «u übergeben, wenn es mit demselben Zuge befördert werden soll. Mit oen Lastzügen weiden keme Passagiere befördert. An die verehrlichen Bewohner Laibachs. Die fromme Sitte, welche scit viclcn Jahren hierorts besteht, sich durch eine milde Gabe zum Wohle der Armen von den üblichen Neujahrs- und Namensfestes- Gratulationen zu entbinden, veranlaßt den gefertigten Gemeinde-Vorstand zur Bekanntgebung, daß die Einzcichnung und Ausfolgung der Gltthebullgskarten fur Neujahrs - und NameustagSWÜnscho PI'O 1852, wie cs früher geschehen, durch den Herrn Gcmcinderath- und Armen-Instituts-Rechnungsführcr Joseph 3lichholzer, in dessen Tuch- und Schltitt-wareuhandlung am Hauptplatze, vom 13. December d. I. bis 13. Jänner Z832 täglich, mit Ausnahme der Sonn-und Feiertage, besorgt werden wird, daß, ohne der Großmuth Schranken zu setzen, für ein Billet der übliche Betrag von 20 kr. zu bezahlen kommt/ und die Namen der verehrlichen Gcber durch die Zeitung bekannt gegeben werden, wonach um genaue Angade derselben gebeten wird. Diese jährliche Beihilfe zum Besten der hierortigen Stadtarmen erfolgt in einer Zeit, wo durch die gesteigerte Noth die Ansprüche um Unterstützungen sich so sehr mehren, daß der Gemeinde-Rath, in dessen Verwaltung das Laibacher Armen-Institut nach den neuen Bestimmungen der Gemeinde-Ordnung überging, mit vollem Vertrauen auf die bewährte Mildthätigkeit der Stadtinsassen mit Zuversicht rechnet, um seine übernommenen Obliegenheiten zur Linderung so vieler Nothleidcnden und dieser Gemeinde Angehörigen mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln erfüllen zu können. — M Das Ergebniß dieser Bitte wird am Schlüsse veröffentlicht werden. — W» Laibach am 8. December 1851. in** M. Hiu*ft*ei> Bürgermeister. ^.