poZtnii» pl«^»ns > lxotoviol. /A. ?Dltz?IDNg Ii»»!»«!»« »S«l>«»tU«I» (»lt ck»? 5eke!tt!e!tllos fk«I. 2S7Y). VerH»,tt«»A o. ö«e>»^ra«Ir«r«l fke!. ?ir. 2024) ß^irilior, lurtti«?, »l!e» ßlivlultrlpt» v«e6ii» olet»t r«tu>»i«rt. Xlltr»I«o küellpoNo ksileGvo» kik. H7« vtOWGß»^' ^ ^ laierilea» u. !>» ^«kiltor: JurciLev» u^. 4 (Vervsliu yeiuxspreiiei ^btiolei» moil»t!. 23 Dia, »»»tellea 21. Dm. ävre^ k'ost m 25 Diu, /Är die Beschlagnahme der Fabriken und Un-ternehlmlngen durch die örtlichen Stiwjets ununterbrochen fortgesetzt. Die jionfiSkatio-nen sind jetzt nachträglick) durch eineil Re-iperungsbeschluß „legalisiert" worden. Dabei verschanzt sich ^ie Regienlng hinter die Ausrede, daß es sich nur um jene Unternehmungen handle, „die von ihren Eigentümern aufgegeben word-en sind". Die Eigentümer wurden von den Kommunisten Gesähr-du^ng ihres Lebens gezwungen, zn fliichten. Wer jodoH innerhalb von 48 Stunden sein Unlernehmeil nicht übernimmt, kommt aus Arund des Regierungserlasses unl sein Vermögen. Mo Kommunisten triunrphieren über den Sieg, den sie über die Regierung erfochten haben. Wie der Sekretär der kürzlich eingesetzten und nach ?^!oskauer Muster errichtetvn Komitees für Produktionskontrol-le, B e n i t o, bekanntgibt, sint> bisher 200 Unternehmungen von den Ortssomjets über-nomnren worden. Die den Amerikanern gehörigen Automobilfabriken Fort» und General Motors in Barcelona sind vom kataloni^'ch-kommuni-stischen Komitee unter Siegel gelegt worden'. Äur Ervffnunli ik»er Moriborer SesNrvHe AMtzlich der Eröffnung der ö. Maribo-rer s^stwoche wurde an das Hofmarschallat eine Depesche gerichtet, in der die Ergebenheit an das Königshaus zum Ausdruck gebracht wird. Begrüsjungstelegrammc wurden an die abwesenden Mitglieder des Ehvenkomitees .<)andelsministcr Dr. V r-ban iö und Vanus Dr. N s Lsnbljana usw. »vrie Zürich, August. Devisen: Bco-grad 7. Paris London It't.Zfi, New- tiork Mailand Berlin Wien Prag 12.68. Lissabon, 3. August. D«r spanische Abgeordnete P u j o l, ^rausgeber einer großen Madrider Zeitung, hielt gestern gleich nach seiner Ankunft im Radioklub eine Rede, in der er erkliirte, in Spanien »vür den dank der GchlagkrSftigkeit der revolutionären Militärregierung in Burgos sehr bald wieder normale Zustände herrschen. Ter An griff auf Madrid würde erst nach der Her-anst^ssung genligender Streitkräfte erfolgen. Pari s, ij. August. Die RegierungStrup-pen haben ihre Bemühungen, im Aaunie vo»l Saragojfe und bei Huesia vorzustoßen, aus^ geben müssen, doch scheint es ihnen gelungen zu sein, den Pormarsch der gegen A!ad-rid vorrückenden Rebellen zum Stehen ä»: bringen. So melden zumindest die spanischen Regierungsstellen. Während die Vorhut der Rebellen am Sierra Guadarrama Kilometer vor Madrid steht, befinden sich die Truppen der von General Escnnes geführten Mitteltolonne 75 Kilometer vor Madrid Die Kolonne des Obersten Medinacelli steht 17', Kilometer vor Madrid. Die von Sevilla gegen Madrid operierende Gruppe der Rebellen ist noch ZW Kilometer von Madrid entfernt. London,August. Die englischen Bc' Hörden haben ein spnn. Regierungsslugzeug das aus britischem Boden notlanden mchte, beschlagnahmt. ? a n g e r, .'i. August. Da die gesamte spanische Kriegsflotte das Tnnger-Mdiet bereits Samstag verlassen hat, ist dadurch eine allgemeine ErleilPerung in der iuter-nationalen Zone eingetreten. P a r l ö,August. Sowohl bei San St--bastian als auch an den übrigen Schauplätzen des Bürgerkrieges erfolgten gestern neue Kampfhandlungen kleineren Stiles, dic aber beweisen, das; sich bkide Lager durä) Umgruppierung und Reorganisation der herangezogenen Streitkraft' auf die Tntscheidungschlacht erst vorbereiten. Räch l)i r ein- getrosfenen Ansormationen wird die lwi-scheidung in der kommenden Mche sollen. Oberst Puig, der Kommandant einer der Kolonnen der Regierung, ist in der Na«^ zum Sonntag in der Siera Guardarrama in Maschinengewehrfeuer der Rebellen k^r^-ten und getötet worden. Der Tod dieses Os-siziers bildet für die Regierung einen schw^' ren Verlust. Hier eingelangten Meldungen aus ^n Sebastian zufolge sind Streikräste des lL«, ncrals Mola sowohl gegen San Sebastian als auch gegen Bilbao im Anmärsche. a v a n n a, August. Die berühmte spanische Schriststellerin Hilda T o l e d e-n o hat ihr kürzlich gemachtes Erbe von drei Millionen Pesetas, die in einer Psini in Tetuan liegen, dcn Rebellen zur Hersit> gung gestellt mit dem Hinweis: „Das ist mein ganzes Vermögen, aber ich getu' es gerne sür ein neues natwnales Spanien." Frankreichs BorbchaN in der MutralitätSfrage Leidenschaftliche Kritik an der Note, die Delbos an London und Rom gerichtet hat Paris, .'j. August. Die Oppositionsvresse warf sich wiUcnd aus die von d-r Regierung Blum in dcn beiden an ^'ondon und 'iiom adressierten Noten enthaltene Stellunguay-me, wonach Frankreich cinerseits die übrigen Nationen zu absoluter Neutralitnt ber den spanischen Vorgängen anirufl, zligleich aber selbst im Nachsatz drohe, diese Neutralität jeden Augenblick aufzuheben. So schreibt der i ga r o" cianz issen, der letzte 5atz der Note sei unzulässig und widerspruchsvoll. Wenn luan an di^' ausländischen Mächte ulit dcnl Borschlac; ein^r Nichteinmischungöerklärnnc^ huantret,, dürfe man nicht gleichzeitig erklären, dai; nian sich bis zur .aisun.p-sreil^eit" vorbelMte. Man gewinnt Ciu-druck, daß diese Note ein gesährl'che.^ stoin-promiß zwischen de,! im Schöße dee !>^eaie-rung einander entgegenitcl)cndcn R'chttlngen darstelle. Das o il r n a l" verulißt in d2r Note iitlarli^ir und korrekte Aufsassuni^. Die Linkspresse gibt die an (!ln^^land und Italien gerichtete Note toinnlentarlos wieder. P a r i s, Angust. Die Botschas:er ^rantreich.^ in London und in Rom haben die Note der französischen Regierung über Spanien i'lberrcicht. Wie aus London berichtet wird, hat die englische Regiernn<^ die Note bereit.^ e^hal-tün. sie hätt sicti jedoch strenge '.eserv'.ert, weil i'ie osf.'nkttndig die.<>altung Roms abwarten wilk, uin sich dann über Spanien zu äußern. R o ni, !j. August. Die italienische' !>iegie-rung hat iin .^'^intilict aus die voin srauzösi-schen Botsch^ister überreichte Spanien-Note noch keine Entscheidung gesällt. Die Antworr Italiens wird streng gcheinigchal!^'!? und dnrsen die Blätter darüber keine Zeile verlieren. Oswald Mösle« fordert Blockbildung London-Rom Berlin-Tokio Schwere Beschuldigungen oes Kaschistenfüh-rers gegen !^e Konfervativen und Labour. L o n d o u, 1?. August. Der Führer der englischen Zilschistcn, Zir Oswahld M ^ s-l e t), hielt in London eine Rede, in der er sich mit der Weltlage befaßte, .'dieoe? -g'-.ss er sehr scharf die Konservativen nnd die Lu-öouristen an und sagte, siir die einen wie sür die anderen gelte es, daß sie sich geui.'lniain gegen die Kräfte der erwachenden Nau?n vereinigt hätten, die eine neue Außenpolitik ^ordere. Mosley betonte, England haue sich best'nui'.t schon in einen 5t'rieg uerwicleti, n>enn die Arbeitevpartei an der R^I:eruni^ l!.iäre. England kiinue sich nur in e:nc:n Bi'lndnlZ mit Deut.schland, Italien unc! pan N';hl fühlen. Ein solch!?s VündniS w/ir-de Engll^ndZ Auszenpolitik auf Jahrzelin!.'' biuans stabilisieren nnd die ganze übrige Welt uiüs^te sich einenl solchen Block '.ind seinem Willen fügen. Slugzeugkanone 23 Die Debatte iiber die an Moskau verkaujle grijßte Errungenschaft der sranzösischen Militärtechnik. — Henry de Äeryllis iibec die Tätigkeit des Ministers Cot. P a r l S, August. T<'r Ab^^eordnete .'denrn de z! e r y l l i S konluit !in „(5ch o d e P a r i s" auf die voni sranzösisch^'n Luftfahrtminister C o t an die Sowjets ausgelieferten .^tonstruktionspläue der slugzeugkanone 23 neuerdings zu sprechen. Er bringt ein als geheittl gekennzeichnetes Zchreiben des Stabes der sranzi>si.schen Luftwasfe vom 2. April 19A', zunr Abdruck, das sich aus ein vorausgegangenes schreiben des Luftatka-chees der französischen Botschaft in Moskau bezieht. Darin nnrd ulitgeteilr, daß der Wnnsch der 'Zoinjeknnlitärilngleituug, nnt der Fabrik .^'»ispano über den Ankauf der Lizenz für den Bau der 20- uud 23-Milt'l-nietcrgeschütze uiit i!tcnntnis erhalten. da>ö noch nicht i'lber das Ztadiuni der Laboratoriuinsoer-snche s^inaus war? Bej seiner ersten t'arla-nientari-schen Anfrage in dieser Angelegen« licit hatte der Lultfahriininister P i e r r c E o t geallt'mortet. daß es fiel) um die Erfindung eine.--, '^chweizt!,.' ^^uqenieurs lian-delt, die an sich ir,'a>io, die die Erbanerin des C-^cschüt.^es ist, sei dcn! fre.ilzmiscs.^'n ?!i:^ habe nie das Recht gehabt, t>as GeschlU» a» Moskau ausznli.sern. Der Weltsieger Bei der Meisterschaft in Wurftanbenschießen crkämpste der Pole i c z k n r n o nlit 27ii Trefferit die Weltmcistorscs)ast --(5chirner-M). Auf dem vor einigen Wochen einge^veihten künstlichen 5<'e .^Iwnno'vers, dem Maichfee, dürfen nur elektrisch lietriebene schisse verkehren, da der 5ec nur zur Erholunq der Bcvi)lkeruug bestimmt ist. Di^' snr den'Per-sonen--<'vährverkehr aus deni ?^taschsce gebciu teil Fähren sind daher mit Elektroanlriel» ausgerilstet, der aus Akkilinul-atoren gei'Psist wird, ^ie crreickien eiue Ztundeugeschwin-digkeit von 11 knt nnd können intnd IM Per sonen befördern. .Marrblirer Zeitunfl" Nummer 17t' 2 Dienswsi, den 4. August Die Einmischung in Spanien geht weiter Fünf franzvMche MlMarbomber für die spanische Negterung / Gin Dorbedalt der Variser Regierung / Auch die Schweden machen Aeserungsgeschaste / Ztalien dementiert amtlich die Gerüchte um Genta London, 2. Aul^ust. Tic der :,teutrnlität bezüglich Zpaniens macht den <'Nl^lischett ^'fsizielleii >treiseil iininer lsrös>'re ^orcieii, da es crnnesen iü. das; svwvhl dic spanische )sic^ierung als auch die Aufstäirdi-sch<'ll intensiv ittit Waffen, Munition, var nlleni alx'r mit ^luc^'^euc^eu beliesut N'er-dell, itwdurch dei.' Bürgerf.rict^ nllr vcrläu-N'ivd. Nach Infornmtionen, die enl^-lische 'liec^ierunl^ besitzt^ haben einisic ausländische» ^.Vc'ächte, darnttter ^-rankreich. die Madrider Regierung beliefert während die Flugzeuge uiuszten ?iacl) England zurilekkeh-ren. P a r i s, Auqust. Tie fran^zi?sische R? l^ieruniz l)ieU gcstnn eine !^tal'iilettsjit,unli ab, die sich mit der ^^age in Sji^^nien be-sas^te. Die Regierun«^ beschloß, die an der ^^'iquidieruug des spanischen Bür.^erkrisge.^ interessierten Reliit-M.) '^Aufständischen wiei>erikm von anderer Ceite niaterietl^' .<)ilfe erlialten. In der Tat werden Militärslnst^enge von i^ffizien^n. die in ^)ivil nerkloidet sind, nach Zs-an en gebracht nnd dort dein belreffeni^en !.'ager iiberlas-ien. Wie ans vortrefflich informierten Quellen in Erfalirnng gebracht wr'rden konnte, sind gestern fünf französische Militärflng-.^elige. darnnter ein Bomber, iibev Tonlonse nach Spanien geflogen. Zunächst habe man angenonnnen, es gebe um einen Erkun-dnngsflllg. als al>er die Flugzeuge nicht niehr zllrückkehrtx?n. war es klar, daß sie in Spanien blieben. Tie britische Negierung ist entschlossen, diesen Fall zu prüfen, und zw. nuiso mehr, als die franziisische Regierung fünf fiir ZPmnen bestimmte englisch^ Zivil-slugzeiige zlirückbebalti'n hat bzw. nicht nach Spanien n^eiterfliegen lies;. Die englischen dei'en „später em'ntnell" auch Por'ugal nnd Teutschland zugezogen iviirden. Wie i<.do(!i in Ersahrung «gebracht werden lonntc, balt sich die französische ^liegicrung bezi'iglich 5i.'anien>5 an d^'n ursprünglichen )/cu'rali-lälsbes6ilus; nich? mel-r gebunden, da inzwischen die '.'lnfständ scheu Vaf'enhilfe der l^cgenpartei erhal en hatten. Die sranzönschi.' Ncgiernng ist, u?ie ^ins ibrem .Uonununian^'e zu erielien ist, zwar bereit, eine l5inigllng in b'zU'g tämpfe zu Ende gebrach: nnd Frauen mit der Waffe in der Hand eventuelle internationale Komplikationen ver,nii?den werden kiinnten. P a r i S, ?. August. Wie unin erfährt, hab^n die Behörden auf eineui ichwedisch-^n Tampfer eine große Menge Dynamir und Ekrasit vorgefunden. Der spanische jkcnsul iu dem belres'enden französisch.',, .«^^afen hat die ?)iadrider Regierllng uiu Instruttiollen ersucht, iuas init der Ladung ssefchel^cn soll. R o m, August. Am'.lich wird die Nachricht dementiert, das; C-ieneral Franca der italienischen Regierung Eenta versprochen hä'te als !,tontt'i.'nsation für di^' Was' 'Vu- und Munitionslicseruugen. Tie „Tri, b u n a" il,cint, eo handelt »ich liier uul Dich Nlna, denn es sei undenkbar, das; ein so grosser spanischer '^it^lviol wie General Franca Mni'olin: ein derartiges Angebet niachen könnle. Mllssolini Hab'.' in dieser Zach? auch nich's ge'an. s^> das; siä> anch die diesbezüglichen Pressenachrichten erübrigen. Dr. Dragotin L o n ö a r für die Gruppe „Slovens'ka zemlja" nnt?i^ze?chnet. Bei den kominenden Wahlen d'ürften demnach drei (Gruppen hauptsächlich um die Gnnst der.Wäliler dcS Draubanats n>er-ben: Die Jngoslawisch-e Radikal« Vmon (in Slowenien geführt von Dr. Anton Koro^c), die Jugoslawische Nationalpartei (in Slo^ wenien geführt von Dr.Albert Kramer) nnd schließlich die grün-rote Koalition des slo-nienischen Teiles der Maöek-Anhänger und der Sozialdemokraten. B^'zeichneud ist, das; die Mai°e?'Partei sich inl Savebanat »n schärfsten Affront gegen den Marrismus befindet. Der spanische Bvr-'erkr'ei Rotsrontler sichren einen der Ätüitärgcuppe lm Trtmupu outch die Strutzen. „Volksfront auch im" Draubanat Die slowenische AlaSek-l^ruppe und die Mar-i^isten bilden eine Wahlkooperation. — Vier Programmpunkte. Vie die Drgane der .Zozialisteu nntteilten, haben sich die slowenische (Gruppe der Ma--'"^ek-Anhänger, gruppiert unl die Zeitung „>3lovenska zemlfa", und die Zozialdenio-trateu auf das nachsteheude Attion-^pro-gramni geeinigt: 1. Kampf ij'ir volle Freiheit, d. i. für die pel^tische und wirtschaftli6>: Temokralie für alle .Staatsbürger nnd Staatsbürgerinnen, sofortige Aufliisung der ^kupfchlina nnd Auschrx'ibung freicr und gelieiun'r Wahlen auf Grund des 'l^tvoporzes^ .^wnlpf gegü!? Faschismus und jegliche Diktatur. Kampf unl die Innnenausgestaltung deS Staates auf l^rund der (Gleichberechtigung nnd fl'i'i-eu E-'lnigung der Serben. ..'nzi!slro.n erhielt und wir.schaftlich iu -..'rstannlicher Weise au'bliihie^ hai nian das l?ervorrag.'u-de Zuguliltel ein.s ^.eungeln'iiers aucli an-deriveitig anzuwenden versucht. !!^'or einigeil Monaten nn'Idete ^'in lieines >5tä,Alchen au? 5iziIi'N, das; dor; el^eusalts ein llng Heuer leer verlasse» und in dvn Slras^en der Stadt spaziereugeben s^'llte. in der ReiV'Z/'i, brans'l nnin N'ieder neue Ungel)eiler. T^'^ n n.ste ulruul dieser Alt wurde ietn anaeblich in Sl'go, ?i- ^ensbag, tien 4. August 1936. nein ^nz kleinen irychen Beort. g'^sichict. der bisher ziemlich unbekannt war. Das Ungetüm soll Vtet«r lang sein und einen Ries^nschädel, der an einen Elefamen erinnert, besitzen. Außerdem cnts)ält das Riesen» maul tt amtliä) bescheinigte Zahn-. !^cren jeder die Größe eines Tennisballe^ hat. Wie verlautet, soll daZ Untier, das übriqcns der Direktor des Britischen Mui'eums Professor ^^inton als Riesemval bezeichnet soll, auch bereits mehrfach geknipst worden sein. Es sind di-es l'esondere Glitcksfälle. da die Vestie nur sehr selten in diesen .liwndstaM die Nase >aus denr Wasser streckt. Die Bcdeverwaltung des kleinen irilscsicn Badeortes hat sich mit En<'rgi<) auf di.: Propagierung „ihres" Zeeungeheuers g-^stiirzr und entsprechend große Inserate in den Ta-gcsz'^'itungen erscheinen lassen. „Haben ^ie schon das neueste Secungeheuer gesehen?" kann man da lesen. Hoffen wir das; sich das Untier genau so zugkrcifig er>v<;ist wie das von !?och Neß. Tot-ngriib«? im Grab verschüttet! ^in aufregendes Erlebnis hatte ein Totengräber, der in Kaschau in der Tschechoslowakei ein Grab schauselle. Als der Manu Mi: seiner Arbeit fast fc.tig wa!.- und unten II', dem ausgehobencn Grab stand. g<'rictcn die herausgeworfenen Erdmassen Plö^Uich ins Rutschen, die fast z.v?- Me'er hohe Wand des Graben stürzte ?>n und bc^rul- den arbeitenden Mann uuter sich. Glücklicherweise wurde sein entsetzter Hilferuf von einem in der Nähe weilenden Wächter gehört. Dieser c'ite sofort mit einigen Leut>.'n herbei und befreite den Unglücklichen aus scincr verzweifelten Lage. Ter Verschütttte war be. reits bewußtlos und wurd^ m't schweren inneren Verletzungen ins Krankenhaus gi'-bracht. Die Aerzte Kwcifeln an seinem Aufkommen. V?<; Eßtünftler mit „schlechtem Appeut' . .Dem chinesis^ien Eßkünstler .,iuo--Pun-Po muß cs wirtschaftlich recht gut lzehen. ^oust klZnnte er evstens nicht fünf Dräuen und blinder ernähreik, sonst kiinnte er es sich .zweitens nicht leisten, Tag für Tag ein so umfassendes Menü zu si6) zu nehmen. Dieser chinesische Meisteresser nimnit täglich etwa folgende Nahrung zu sich: Fünf Ltilo-graunn Schweinefleisch, itilogramn: Rindfleisch und 16 große Portionen Ne's. Uebrigews behauptet der Mann ulit den guten Magen, daß es ihm in letzter .'^l.'l.t garnicht mehr gut gehe. Sein Appetit bätte so gelitten. Was wäre er früher für 24 Gängen zu sich nahm. „Aber seht", sagt It^uo-VcwPo. „was sind sechs ^tilo ?^leisch am Tag? Die reinste Abü'.age-rungskur . . ." jilein Zwei^'el, d^r '^'hinese muß etlvas für seine Gesundheit tun . . . Der Eindruck. Girardi wurde eines Tages unt si^iu? Ml)'-nung über cimn Theaterdirektor c^eira'^t uud erwiderte: „Zuerst nmcht er einen ungünstigen Eindruck, aber nachher — bei näherer Bekanntscl)aft — da verliert er stark.'^ Minlfterpräfldent Dr. Stojadinovit in SuZc^ Eine interessante Erklärung des Regiernnqschefs in bezng aus SuSak, Martinööica und Bakar ^ uö a^k, I?. August. Miiiisterpräsiöeir Dr. Milan stojadinovi 6 ist, uaci;-dem er seine gcmeinsaui niit i>iriegcm!uislei-General M a r i «' durchgeführte "^uspe!-tionsreise in süddalmatien abgeichloss.'n hatte, an Bord des ^inanzwachschisfcs „Op.e nac" in V'.'gleitung des Torpedobootes ,.T 5" in Älce eingetroffen ilnd begab 'ic>> im Kraftwagen über Erikv-cnica nach er vom Minister für Sozialpolitik Drugi-.: (5 v e 't k o v i erwartet wurde. Der Ministerpräsident enipsing i.u „Iadran'^ die Vertreter der ^ugoslau Radikale,l Vneinigluig und beruacli ^ie -l>el treter der Pr'.'sse, dencn er u. a. erklärte: „Mich interesiierc» vor allem mitlschajt-lil!^ Fragen, vor allem die Perbindung der Häfen SuSak, MartinSöiea und zu in allen diesen drei .Häsen kurzen Ausenttialt nrhmen, um die Möglichicit der Verbindung zu studieren. Eine zweite große Wirt» schastssrage ist serner di? Errichtung einer modernen Autostraße LuKak — Ba?ar -ümnljses Aufklärung über eine Mordtat gegeben worden ist, wodurch die Möglichkell bi^sleht, einem uuschuldig Perurleilten Freihctt nnd Ehre wiederzngeben. Die Vorgeschichte ist folgende: ">m ^^.'.hre 1921 chatten in ein^r polnischcn Stadt g^'-meinsanl zioei Osiiziere ein Holeizinnner gcmi'lolic-nen, aus dein dcr todbringende Schilsz abgefeuert worden war. Da aucli die Biies-iasche des Erschesscns s'.inen Kameraden. Nach kurzcr Zeit glückte bcrei:,' seine Verhaftung. Er behauptete iuinin- wieder, unschuldig zu sein. Als er de" Toten neben siä) gl^sehen hatle, sei er voll. EnNU^en geflohen, zlimal eer »luc-gesros'.en und .;u Karte zu den Kämpfen in Spanien V ^ uc>^ ^0>^5i5k^ i^Scherl-^Zilderdienst-M.) 7^ahreu Zucht ha N'.' oerurteilt, auch wurden il^in die bürgerlichen Ehrenrechte tallnt. Er hat seine Strafe '-ost völtiq verbüßt. Und nnn sck-lnt nnrtllil, die '^Bestätigung leiner daiimligeu Aligaten zn tonlineu. ()in Mann l)at denl Geistlichen in ^^'odz nn Vcichtstul)l ulitgeteilt, daß er in das zimmer eingestiegen war, unl zu stehlen. (Lr nal)>n dcu beiden schlaseitden Offizieren die Vrieslasche nnd die Pistole ab. Währrnl^ in.^ verließe. De'- l^'.eislliei-,e lxit deil Wnnsch des Dieli» nnd Mi^ider.> insofern crfüllt, als er der Militärbehörde den Hergang der Tat ge-niäs; den Angaben des Manne^^ ini^geteilt hat. '^V'it^re Einzelheiten anzngebe.i, oor allem inirli den '^i'onn'n des Täters anztlge^ ben. tml er unter BeriNung auf das )>eicht-.'.'el.eiüni!..' obs-elf uuii S.'.ä;.' de/ l^'enclN>.'l'esiörden, deilt ^iug^'rze!^^ nachul^ gehu uikti üüzllstellen, ob die Angaln:r richtig sind. Das', >der Täler sici?' nicttt skejsl, isr »Weiselloo dadurch zn erflären, das; die Tot noch nicht oerjä.^zrt isl. Andererseits hat na türlict^ d'e l^erichtsbehörde selbst das größte Interesse darau, einen >^Ulstizirrlnnl nneder gnt lnachen, doinit dem Ofüzier, falls eselllieit des Vertreiei.' S. M. de..' .^tönigs Oberst .^iokalz nnd der Minister Dr. .^toro?^ee, Dr. Vrbani.', Dol-t'?r Vebnien nnd Dr. Slantovi»^ so'n'ie de/ Generalität !>ie feierliche Reginicitts''e'>': des l^)ardeinfanterieregiinen ts stat t. Sanierung des Zagreber Natjoualuzea-tcls. Den Velnühnngen de.^ nenen ';?an.!c> d<'s Sc-oebanats Dr. R u x i e ist e6 g^'Iiui' gen, bei dvr staatlichen Hypothckarban'k eine große larrgsrislige Anleihe snr k'i Z veon.Il:^ea-ters z-l ern>irkels. i. Ilj.lM Passngjttk. di' ineinenleils an die Aoria reinui. lanrden allein ain gestrigen Sonntag anl Zagrebcr >.>auvtbcchn-hof abgefertigt. i. D^r Mcler ^csc Bu/an ;^ejlctb«n. Zagreb ist der bekannte akadeuii'ch. Maler ^^oso B u /. a u, ^'iii 3^üttaufniann "ozor D e n I s ch verhaftet, 'v?il er oon dn ii' ^'^atov^c in dcr Fabrik Tcs;ler oeictiöftig,^! Arlieiteriu Einilie M a t f o geüeh!' !!.' Da-nienhöcch''n zun? Preise v^n .'i T'i?ar ^r ^tück kaufte und sreiter in ki'n v^andi'l brachte. Es hat nch l)erauc'^^c>?ell:. duß Dentsch !n'?gesamt 170 Stück Hi-c-chen aü' di?se „billige" Art bezog nnd sich ?aiinr den Ei.groepru.^ von I.'» Dinar ver Stiick „e,-f parte". i. Wepen «incs Streues mit der v'gentn Mutter bes.^U' sich die l!»i.it)ri.^e Äatka D ^ nga in Tramlik in .inen nahen Wnl'» nnd initun sich durch Erl'äng:!,? das ^'eben. i. Aus itummer iiber sein unheilb?ires Lriden Hot sich in Zag'tarainbols uiil eiitein ^ari. den der .'it.-jäln'ia,' .'itoiir^ik' Z a l e e in Zagreb in der Nact^t zum i.'. d. im b-'. lrilnteikeil Zusiaiid verursachte, ivlird.' Mann so unglücklich voir seinem ^ahrrak^ a'chleudert. das; er sich hiebei .^i.' voll-kouiinen zerfleischt.'. Die Nase mus^t^' ilini iui .^iiankenhans biicl^stäblich abgenolniiieir iverden. * >^ur Vekämpsün^c^rcnisch^ Verstopfung mit ihren »^olgciibeln, besonder?! gegen Verdauungsstörungen, ist da> natür. l'elic „!^ranz-^ofcs"-Bitterivasser ein alt. eiviobtes Haltsniittel^, ivelche> sich anch iür längeren l^branch vorzüglich eignet. Ma-gen-^ und Darinkranke, welche doe- „',vrnnz-^oscf"-Wasser triiilen. sind soivohs init deni l^jeschniack, wie ui!t der Wirkung sekir zu-friedeii. e»l> min rioi. n.,1-. ?llf. 8. bs. i.>—15.^ cc! z-! V lil. Arbeiterentlksjungen bei der Bct,n. ^^.'egeu nuznreichender «r^dit.' sai> .'iu; t>ie Vahnoeiin-iiltnng gezwungen, in Zloweinen gegen ?lreclen!irbe!ter, d. h. '^i.-^iragc-nnd ^aisoiiariniter, init iesoriig'r leil zu entleii'seii. ,'^^n den ^igiiai'.r.^'.liiiiit/u ->n Vjnl'liaim nnirden. lu-e beeeilc, berichte', . e.^'gen K^t^ Arbeiter ans niib<'.!>il)Ilen Uilanb geschickt, ^i'ir die im Dienst behal'eneii A'. beiter lourlie die Zal,l d.r Arl'eiic-in.U''oon auf I"'' in, Ä'onai reduzier:. Zeiitralstelleii wurd<'il entspr.chcude unternoniiuen, uin nene ^tredite nir di. Ichäftignilg des Personals zu evanrl^ii. tu. Mndigung des .^loilektivvertrt.ge. »m ttolilenrevicr Trbcvlje. Die in den t^'rubeil der .>t ohlenb. rgirerk-^gesellscl'afi Trb.il.l je l»/^ Pzästigten Arbeiter tündigteu in, Wea^' >l>rcr Organisatienen. h.' der A'atu'nalen nlid der .''uigoslolvisctien (^u>iverkscha't smnie des ,'^ngoslii'i scheu Be ran rbei leroerua likie.-. init l. Ncoeiilber den zunschen d.r l>>esell' Ichaft nnd der Arbeiterschoit ot'gesci,lo'seueii .''kollektiooertrag. Die (^j'werlschä'l'n anbei teil l-ereit.^ die Pestiinnlniigeil der neneil .^tvlleklivoerlräge ans, die l)auptsächlich bessere Beschäftigung, teils auch eine ^'odn besscrung bezwecken, ans. ln. Tod unter den i^oiomstlorädern. Sonntag alx'ilds geriet in Moste vei ^'inb lfaiia der.'><>iährige .c^eizer ,>sef Troi'"r. oli-' er aiil Bahndaniin zwifchen den beiden' (''lleisen schritt, znnschen zivei sich krenz^iio" Züge. Er wurde liiebei voin i.!nslzuq uiiler die Lokomotive gestes^en, die il)m'i'en .^iops abtreniite nnd dei, .«»törpcr zerfleischt'.' Es lourde eine Uniersnchnn«i eingeleitet, uni deu ^achoerlialt aufzuklären. Mariborer Nummer 17«. DittlStag, den 4. August 193k. Der Freudentag unserer Wehr Feierliche Bei^ehung des 65-jährigen Bestandesjubiläums / Atehr als auswärtige Welirmänner anwesend / Die Schlagkraft der jubilierenden Fenerwelir neuerdings glänzend bewiesen Ter Vcgiun der diec'jäl)ri>geil Mnribtirer s'^t.'slir.oclx' staud c^äuzlich inl Z^'lch.'n des Jilbellal^es nnsercr tüchligeu ^2ucrllijäsiricicn Bestandes be« «-iinji. Zchou Zamota^ liachiilittn^^s trafeli st'ark<' Äblirdlilingen der Welirlelite -.»»ls ent« nltle^geiicren (^cIolidc'n des 5tnnlcS cin, wiih Montag, ven 3. Auguft Vein'.'. Tie heimische Wehr war in Allgenblicken »lit ihron gesamten zur S'elle und liischtc in kürzester Zeit Ven an-genl^iilmenen Brand. Heldenhaft hielten sich dle Wehrlnänncr und Samariter, die die pnn Giftgasen b<.'fall<'nen Personen rasch an sichert Orte schafften un.d jede iveltere fahr behoben. Tie auswärtigen Wehrinan-nsr konnten die Z6)lagkraft ihrer Ä^aribo- Korporation^e^l, Vertreter des ^ugosla- ^ameraden^ nicht genug bewundern un tvischen sowle der c.nzclnen Banats-Feu'-'r- i^llöen ihreni '-taunen unverhohlten Au'o-n^ehrverbände usw. Tic ^estniesse zelebrier- druck te Dom- ulid Ztadtpfarrer Msgr. U m c k. Einweihung des neuen Rettungsautos. Nachmittags fand ain Ausstellullgs^gc'är.de ein grosses F e n e r w e h r f e st statt, .>«3 trotz der zeitweise ungünstigen Witl'^rung Nach dem (Gottesdienst nahnl Msgr. sehr gut besucht war und überaus an'M'ert Unlck die T i n lv e i h n n g des ncli^n verlief. Abends kehrten die answnrtigen Net tu n g s a n t o s vor, i>essen lno- Feuerw'hren wieder heim. r<'nd .ie Uttlgebilnq, währeild die anderen (^auc fck?en zur Perleflmg, die an Seine Majestät 3!5NieiileilS starke (Gruppen en'.sandteii. Tie .^tön'g P e t e r, ^enk Protektor di's ?9ehr-entlcgelll'reil l^alie ^Jugoslawiens, 'elbst aus ^ wes^'ns 5e'ne tgl. Hoheit Prinzen T o tn i- '^^eograd uild noch südlicher, waren durch flav li.nd Seili.? kgl. .^^ol)eit Prillzregmten '.'lbrrdniln^ien ihrer Leitungen vertreteil. P a n l, dein Minislerp'-äüdeilten Dr. Z t o Zie alle überbrachten ihn> ulld ihrer !>ianlt!- s a >d i il o n i d<.'n ^nneninillister Dr. laden herzlichsten C^ilüttwünsche für daö o r o ^ l' 1°. dell Minister für ki^'rprrlickie ilandesjilbiläiiin einer der älteft'.'n, alier un- (s'rtüchtigiinc, Dl'. )1i o g i und den Banns bestritten auch eincr der bestorginisierlen Dr. N a t l a e n feinden lnerden. Tas liüd lüchligsten Mliren iin 5laate. An allen Wort erg'-ikf hierauf Vizebanns Tr. M a f- (5cken nild (5nden saj) nian im I.'bhaslen c e n. der in seinen Ailsführnnqen d'e jnbi-T'.eil'en, das Maribor anlässiich der '.IlblV.U- ^ li.» ^csilichkkilon q^'b Vi.o.l'N.mm ..»..lt.. .m iulp°i>..n°r !!, ^ ° trnbendl?n durd'' die Ztraf^en der ^tadt, in ^>'iu viele ^>>uilderte W.'l'rlnänner mit z'.oei Muiil-tapell^'n, l'om flackernden ^ack lsch^in in^^le-risch beletichiet. schr'lten. Vor den Wehnungen der drei Patinnen des neli n 'lieitiinsis-aulos, deli ('>!ei!iahliilnen des Vürg^'rmcisters Dr. v a u, des Präss d.r iubclierendei: ,7^r'.edhof in Pobrex'e an den (^) rä be r Wehr Direktor P o a e n i k lind des der verstorbenen Wehrmänner st^ränz-^ n'.e-(5belarz'es Dr. V e d s a ll i e, lvurden dergelegt. ner ','lnsprachen gerichtet halten, schl-^sscn sich die Ai.,l,.senden zn einem ^',ug z^ifammen, der sich,;lim ?rg sriobode ln'wegte, i.'ii nor dcll (5hreilgästen die Feuerwehrlente v o r-b e i d e f i l i e r t e n. ?iil Lallfe des Vornlittags lvnrd«.n aln Die Ortsgrnppe Maribor des Vereines der fngoslalvischen (^eiverbetreibeirden biclt ZiZlintag vorlnittags inl .'^'»otel „Zainorc" ihre .'i. ordentliche Hauptversammlnilg ab. in der Obinalln LeZnit den Vorsil.^ filhu<'. der über die znfriedenstellende (liitwicilliin^ der Organisation, die bereits 160 Mltgl'-.'dohiinngen der greisen (Gründer der Wehr bzn?. dcren N Iluiigsabteilung Tscheligi Luftangriff lius die Burg. Mittags führte die Maribor^r Felierwchr und Dr. N r b a e z e k. Nach dem Fackelzug ain 'l^^rasski trg eiiie gros^angelegte U e -il'llrde aill Ansstellnngs'geläiide ein aiiinlier ^ k' n n g dlirch. der die gesaniten Wehruläll-tes F e n e r w c h r'f st abgehalten, das . sowie die Notabilitäten bei-.-.>o.l?nien. l'!s in die 'ruhen Morgeusiuudeii dai'.eUe. ^ l^^eoacht lvar eiu feiiidlicher Lust a li -"'iiii Pnraniidellberg lvnrde ein e ii c r- g r - f f alli die Burg, inobei B r ä n d c N' e r k abgi.braiiiit. >ll^obei die >^ubelzahl ^^;i> löschen nird auch a ssch n o r-weithin sichtbar im ^laullnenschein k e h r ll li g e n zl> treisell lvaren^ Ei l 'lackerte. F l ll g z e u g tauchte Pli)tckich au' klav^'u Ter Festgottesdienst am Hauvtplatz. 55:mlllel alif lind warf „Brand- und C^-as-bl^'nibeil" ab, die luit laiitein .^tnall nor de', ^eii gestrigen Frelidentag leitete nnl platcken. Die Lu'tabwehr bra^i^te 'n>t dein Ratterll ihrer M a s ch i li e n g c- 'i llhr eine Dagreveillc eilt, die die BeviUkerlmg der Stadt frühzeit-ig auf die Beine brachte. SoÄann begaben sich die Wehrmänner znm Bahnhof, Ivo die eingetroffenen auswärtigell Kaineraden herzlich einpfangen wurden. Unl 8 Uhr begannen sich die Feuerwehr-niäiiner in der Strof?lnal)erielia nlica zu lanllneln, woranf sie zuin Hauptplat^ schritten. uln dein F e st g o t t e s d i c ii st illl- > ter freienl .^^immel beizlllvohlien. Tie eilte ^ Zeite des inächtigen .^w'^rees. das i>ie Wehr-' Äa'idkxpedttion ncich Kanada Die .'^^alnburg-Amerika-Linie veranstaltet aiu Sep'elnber IMi eine Jagderpedi-lion liach »ianada. Die Reise lvird von Hain bürg mit dem Motorschiff „St. Louis" angetreten, das speziell nur für Vergnügllngs-iind Erholungsreisen eingerichtet >lnd in Tienst <^cstcllt worden ist und solnit allen Ansprüchen, auch den verwizhillesten, gerecht wird. Die IagdeMdition selbst führt iil die landschaftlich fchlwsten und wildreichsten li)eb!ete zianadas. Niiter Lcitnllg erfahrener talladischer Iagdführer lverden in der Pro-l^'inz Quebec (5lch, Bär usw. -gezagt wurden, lvo.^.n bereits alle Vorbreitungen getrosfell silld. Tarüber hinaus wcrdeil einiqe der iuteresscintesten nordalnerikallischen Städte w ehre die ganze Bevölkernllg auf die beilicht. Für jedeu Jäger wird der Reiz, in Mord oder Totschlag? Ein hochbetagter Landwirt in Kamuica überfallen und tödlich verletzt den wilden Revieren Nordamerikas das Weidwerk auszuüben, uilvergleichlich sein. Die l^esanitpreife stellen sich in der Liajüten-klasse auf Tin 3t',.185 und in der Tourftten-klasse auf Tin 3l.b40. Ausführliche Pro-gramlire, Alnlleldungen, ^tabinenreservierun gen und kulanteste Valutabeschaffulig bei Putnik, Maribor (Tel. 2l-?5) nnd Putnik. (5elje (Tel. U0). In .^amlnica spielte sich Sonntag vorinit- uiäuner bildeten. loar voin gesainten Lösch- tags, als sich die nieisten Bewohner ilt der park der heininchen Wehr flalikiert, der bei ''tirche befanden, einc Bluttat ab, die leider den l^^ästen allgemeine Bewun>derung aus- ein Menschenopfer forderte. Iil seinen, etwas löste. Vor der Mariensnltle war eine Eliren- nb'e'ts gelegeilen .«oause wnrde gegen halb tribüne aufgestellt, auf der ^'e offiziellen N Uhr der 77-iährigc Besitzer Iohanii Persönlichkeiten AnfsteNllng nahmen. Ailwe- r e p s ini ^^imnler ilt einer Blntlache send waren ,l. a. Vizebanlis Dr. M a s e e n, bewiifcklos vorgefnndeii. Mail tlahin znerft da Banns Tr. N a t l a ö e n am (srschei- eiiieii Unfall an itttd rief den Arzt Dr. M a iien verhiitd<'rt war. ferner Biirgernleistcr r i n i «: zn .>>ilfe. Dieser sah sofort, das^ es Dr. I u v a n. Stadtkommandant (^^eneral sich nicht nm eineit Ulifall, sondern unt eiil Mi lenk ov i Bezirkshauptniailn Dr. Verbr-echen handle, .streps wies mehr als 20 !> i ?! k a. Polizeichef Dr. T r st e n j a k, Wnnden am ganzen Körper anf. davon meh- »der Präses der „Mariborer Festnwche" Alt- rere tödliche anl .ffopfe. die offenbar mit bürgermeister Tr. L i P o l d. die drei Pa- einem scharfen und spitzen (^jegenstaiid bei- tilinen des Nettililgsantos sowie die gre'sen (shrennlitglieder T s che l i g i mld U r-b a c z e k., die Vertreter der Behörden und gebracht worden waron. Die sofart eiilgetroffenc Gelldarmerie liahm eine genaue Untersnchnng der Woh- ltung vor. Vorläufig kollnte noch ilicht ernlit-telt werden, ob (^eld oder andere Gegenstände fehlen. Der Schlververletzte hatte ^'»trat.nollnden nlid ^^autabschürfullgen all dell Händelt. ein Zeicheil. das; zivischen dein Täter nnd seiilelll Opser eill Kalllpf anf Leben iliid Tod stattgefundeii haben nins^. Verfchie-deiic Alizeicheit sprecheli dafür, das^ der Täler iitit t'ei, Verhältnissen iui Hanse gnt ver--tränt war. .^kreps wtirde llitt,erzüglich ins .^^rallken--hails überführt, doch war jede Hilfe vergeblich. (5r verschied nachlniktags. ohne das Be-llNlsztseiii erlailgt zn haben. Tie (^Gendarmerie forscht eis'ig nach dem Täter. Man ist überzengt. das^ es i>er t^eiiitiarlnerie in kürzester Zeit geliiigen wird, des Täters habhaft zu werden Dle Gchlußvrllsungen am Sin- jShrtgen Handelsturs Ant. Nud. Legat in Maribor fanden in der Zeit vom 15. Juni bis 26. Juui unter dem Vorsitz des Direktors ulld Inhabers der Anstalt Herrn Ant. Rud. Legat statt. Zur Schllls^rüfuiig wurdeil von :j6 Tchü-leriilnell und Schülern 33 zugelassen. Von den 33 jtandidatinnen und Kandidateil leg-tell die Schlu^prüfnng ab: init Auszelch-llUllg 2, und zwar Frl. (Göttlich Regina (Maribor) Ulld Frl. U u h a r (Emilie aus Me/ica; luit s^'hr guteill (5'roflge 15, u. zir».: die Frl. bezw. Herren Bela (5rika, Fersch Barbara, (^orjali Zora, Obrecht Maria tMa ribor), PotoLnik Jexica (Sl. Konjice), Pro-haska Al'ons, Romih (^orgina, Ssttler Wil helln, Strein Mirka, Valelitan JoLil:a, Vo--Z^'ilik Jelena, Visintin Nada (alle aus Maribor), Rchn C'dilh (Tisina, Preknuirje), Vo-. duSek Maria (Orehova vas), Veldin (Slovelijgraldec): nlit gutein (5rfolqe 15, und zwar: Bazanella Walter (Maribor), (!Üokiir Maria (RnZe), iandidatiil. Milz gefalleil ist itieinand. T^r (V^esailkterfolg ist der Prüfuligserfolg ivas für eiile Fachschiile sehr viel ist. D^r gute Rltf der Legat-Schnle hat fich d^-her wieder bewährt. ^ Ter feierliche Schnlschlns; fand.am Solln-tag iii Aiuvesenl-eit der Eltern lind des Pro-'essoreirkolleqillins statt. Es lvaren zahlreiche Eltern ans den v^rschiedeneli ProviliM unseres Banats erschieiteil. Ter Tireklor nnd ^lihaber der Anstalt Herr Ant. Rlld. Legat gab einen erschöp^elldeu Bericht über die geleistete ''Arbeit llnd die eruelten Ertolge. Der Ull!crricht wurde dilrch Besichtigullg mehrerer industrieller Nnternehmnilgell vertieft u. veranschaulicht. Es nmrden li. a. besichtigt die (^jief^erci und Maschilienfabrik IeZek, die FranzMühle llnd TeiglraTenfabri?, die Sei-fellfabrik Zlatorog. die Bierbrauerei Tscheli-gi und die Seidenfabrik Thoma. Ferner wnr den wnhrelld d^'s Zck-uliahres eillige.'i^ul'nr-' filiiie sowie die Aiisftellilng „Der Meilsch" be sucht. Jul abgelmlseirell Zchulsahre führte die Direk ilZlt all Ztelle der in deii let'.ten ^^ah" ren versuchsweise eiiigeführten Anndeit, die ail allen staatlichen Schulen vorgeichrie-bell silld, ivieder gan^^e S^nild.'il ein, so das; cilie Unterrich'seins-eit u,"» Miliuten anst>ilt -15 MiNilten daliert. (Entsprechende Paiisen siild selbstiverstätldlich inlnier eiii^i.'schaltel. Aui diese Weise geivann die Lega!-?ch:lle '.ii einer Wech!" <» UntcrrichtGnnden nnd lin ganzen Schuljahr <37 Wocheil) 37XK Ztuil-dell, was 222 Zchulstuirden oder 7 Zchul.vo-chen ausinacht. Die Handelsschule Legat ist daher gegeil jede andere Schule uin Moliate iln Vorteil, ohne daß eine Ueb^'rl.^^ stung der Schüler eintreten würde. Es U'.ld nach deill Spruch gearbeitet: Zeit >st i^iold. Das ist auch neben einer n schönen Wortell die scheideiideil Ab^oloeilten und Absolventiilnen zllr Pflege der .^tailie-radsehast ilild Dankbarkeit zur schule au-for-derte. (^gleichzeitig dankte er in? Naui'-'n des Lehrkörpers der Direktion für alle Mühe, das Entgegcilkoiillneil llnd die vorbildliche Füb-runl^ der .Haiidelsschlile. Hiemit war di^' schö-lie Feier zn (ü^nde. Tas ii'ne Schulsahr be^ainnt am Sev^ tember. Vinschreibungell täglich, persönlich d«n 4. August !9:v;. in der ^chulkan^lcj^ Ä^Criöor^ Vraziwa ul. und Mar von 10 bis 13 Uhr! Schillprogicimm«.' wstcnlos. .Marrborer .Leitung" Nummer 17^ <47 Stemfadrer nach Maribor groß' lnt<'rttatlonal^' Sternfahn !>«"' ^^üUoklubs „Pohorjc" stand auck) lu dieicui ^ahre inl Zeichen cincl.' auÄ^e,^elchu>:t^n tius ländischeu Teilnahmc. Die Zt<'rnfahn-'r fanden sich UN. halb 10 Uhr am Trg ^ ein, Ml) das Ziel improvisiert lvar, von wr ^ann der festliche Unlzug dnrch die Tt.idt anc^etreten wiirdc. ^iiSlicsantt hatt-cn sich !j7 Wahrer am Ziel versaniinelt, hievon wcilvu nltein 1^5 aus dein Ausland l^ckDininen llnd zwar 7.» ans s^raz, tl) ans Nasjellfnvt, ans Billach und 5» ans Wien. Dic rger!chtshos in (5elje zn befassen. Das Gericht gab der Besch)vcrde d<'r ihrer Funktion enthobenen (^ememderäte statt nud annullierte das Aufliisungsdr^let der Banatsverwaltnng nlit Ausnahme eines einzigen Mitgliedes, dessen Enthebung bestätigt wurde. * Dr. Fran Toplak ordiniert nicht vom 3. bis 23. August. 8107 Dr. Bilko Marin ordiniert wieder regelmässig in der Razlagova ulica Tel 22-05. S10^i * Arzt Dr. Rudolf Lovrec ordiniert vonl li. bis 20. August nicht. 80i>Z Arzt. Dr. Karel ^krajSe? übersiedelte 'n die Gregoröit^eva ulica 4. 2. stoasts>of zn schweren Ausschreitungen, wobei fünf der randalierenden Burschen verletzt nnlvden. Besonders schwer vervnndet wurde der :^vjährige Gießer Engelbert V. Marworer Festwoche Massenbesuch am vergangenen Sonntag ."reitwoche druckt IN d«r cr-ljoll. Ungelriilcz z»>crksle wird allk» Aus sten .lugusthalfte der Draustadt ein besondi.'-! stellung^n in gleichem Mas;e gewidmet res Gepräge auf, das sich auf Schritt und ' Tritt manifestiert. Unaufhörlich bewegt sich eine Menschenschlange zur Pre^eruova ulica, wo sich d«r Emgang znm Ausftellungsgeländ-' befindet, fowie zur Unionbrauerei, in der^^^n Veranda und Sälen die große F e u ^ r-wehr- und Segelflugzeug-a i^s st e l l u n g untergebracht sind. ?ik: l)»L : 1 Das lebhafteste Treiben herrscht Morgen bis zunl Dunkelwerden in der Mäd-chenbnrl^rschule und der angeschlosien^ii Boltsschule in der Razlagova nlica in den einzelnen A nsstellunge n. di<.' dort !chon Sankstag nachnlittags ließ d^'r Be-^ such der Ausstellungsräume nichts zu wnn-^ schen übrig, während der gestrige Zoniitng geradezn einen M a s s e n'be s' n ch aiif^u weisen hatte. Die Frauenwelt interessiert sich vor allenl für die Modere v n e. die täglich NM l? nnd 21 Uhr abgehalten wird.' ^'»tonimenden Sonntag findet auch vormilk,qs voin i eine Borfnhrnng der ansgestellten Toiletlcn ^ statt. Unsere Landwirte haben eö sich nicht nehnien lasten, znni ersten lunin'-Isch zubereitete und tu!'."'t:-.llnisj^rie sriich.' ^ Ansmm^lun-, Tic dik Milche dik Cli,nch!ml>ic.! stand znrüclkchren, der ihr b'.'sonderes Interesse erweckt. Bor alteni sind die allgeniei-ne Indu st r i e- nnd die besondere T e r t i l a n s st e l l n n g zu erwälin^'n. die Wcl^n ausgestellt haben, von denen bisher meist die Ansicht verbreitet war, dos^ sie entweder gar nicht, oder znminldest niclit in se-ner Qualität daheinl erzengt werden, wie sie bisher ans dent Ausland bezogen wurden. Würdig stellen sich anci^^ nnsere G e n' e r-b e t r e i b s n d!o Nl mit ihrer An'^'tt'llnn^i vor, die der Slowenische Gewerbeverein nnt Obmann 2 o s an der Spil;-^' orglinisiert hat llnd desgleicb^'n die Bewnnd.'rnn^^ der Besncher erweckt. In der F e n r ni e h r-a n s stell u n g wird vor allent das Boin-bemlugzeug bewundert, dann aber anch der bomben- und gassicher^' Unterstand, der der Bevölkernng in« Ernstfälle ^^nslncl t gewähren nnr einwandfreie Milch.'.ngelassen, di'.' ja, /.bge-sehen vo den Trinttiiren, ein an?>^'^'^..'!chnetes Erfrischnnismitte! darstellt. Die past.'urinl^rie Trinsmilch wird i.n Ansl^inde hoctig^'schät-.t. l!nd dil^ aik'^N'ärti-icn Besucher grc'is.-'n a'rne zu ihrer ge'.vohnti^'n (^rfrischnng. Interessanl^ ist, daß niis'ere Milch loeaen ihrer au5.??'' zei6>n.ten Onalität nnd des viel grlißer?d.'ntschei!. I'.n Pavillon lo.'rden auch liöchstcn? z'.vi'i Tuue alte Trink e i r feiliebolen, i'<'ie l'u i' 5 ch ! a g ' li n e nnd I o g h n r t, die eb^'n^l'ss.-, bygienüch ;ilbere'^e! »verd.'n. D.r P r a t e r im Mittel^pu'itl deo A^'s ltelsi'n!is'ieländes '.'rsrellt nch bei Innl^ und Alt der g'.ös^ien Beliebtheit. B>5 sväs in ^.ie 1>llnlzt <'inc! giitgelannte 'U!<'nsll?''ivin^'n.'e auf nnd ab. ch o b r, der schniere 5tichverlet,nlnien an der linken Schulter nnd am i»dopfe erlitt. In Slivnica wnrde der wjährige Arbeiter Martin Lubej bei einer Rauferei sch.r..',- oerletzt. m. Roheitsakt sondergleichen. In R'l!en. (5in Schns; durchdrang auch den Magen, sodaß Babi^' Znstand zu Besorgnissen Anlaß gibt. Die N<^t-tuugSabteiluug überführte ihn in.^ >iranken-hans. * Spliter Teppichausstellung aus der Mariborer Messc. 7i)i!^ Nl. Anstott eines Kranzes an/ das l^>rab des tcidlich vernnglückten Cgon Lettner spendete die Berfan'sgesellschaf: der ,')latorog-C-rzengniss^.' l/il» Dinar für die Mariborer Waldläufer, .'herzlichster D s..''nen? Bette liegt, ziehen durch seine Träume die Bilder von Kampf und Sieg. G'''r'Vl.egg kämpft auf der Mittelstrecke (800 I>>ieter1, die nicht umsonst die üöuigiu der Länr.' ge-nannt wird. Scl>nelligkeit^ Ausdauer, Taktik, Entschlossenheit, Kauipsgeist, Willcnsstär le nud — eine große Dosis Veranlagung sind die unerläßlichen Voraussel.^uugen, um zu einem Erfolg von internatioualer Geltung zu gelangen. Auch auf der lal,gcu Mittelstrecke, den Is^vO Metern, tritt Gorsch.'gg an. Unsere beft^'n Wünsche begleiten ihn. c. Portiunkula. Bon schöneul W.'tter begünstigt, feierte man Samstag und Sonntag hier unter zahlreicher Beteiligung von jung und alt aus nah und feril das F.'st deS Portiunknla-Ablasse'^. Mit der ?irchlich>.'n Feier war auch d.r iil'liche Px,r!>iliisnUunar. such des Marktes von Einsx'iiiiisch-'n nnd liicr .;in- 5i.'i"in^'r'r!sch^' v.'?ilende,i ^re?nd>i, ivar selir gnt !!nd e..' War evsreiilicherlv.'ise ancl) die !'N''n^sr^'iid^' nicht gering. E-5 l^err'cii'e dort bis in die A'acht liinein frri^sich^. inilikg, n'>rlcl',e allch dnrck> die .^tälte n'ctit Eiiibilß.' n'litt. e. Neue Gcmkindeverwcltung. Die nieinde 5v. Iiirij bei (^i.'!ie hin ein ii iieuin Geineinderat betoiiiin'.'n. An scinei spitze stellt der Laildivirt blanko Gologcanc :^ gcn'orden zn s.'in. c. Tödliche (Gasvergiftung. seiner Woh nuug in Ln'-'ica bei Polzela iin I^ai'ntal wnrde der I^ihrc alte .'('»ausierer Alois Ieseuko i>iil li^oluenuionorndgas v^'v/^.stet tot anfgesullden. !)-'ach der Sa^1>lag-' in d?r ' iMann Opfer eines Unfalles gv'ivordrn. Uaeiien l.Ie!, und ^ui — l'r^^itil'lieÜL I^evue ^VirlSLiiatts. lnii.l uii^l 11interlantte!i — 'l'extltin^lu-^trie — (^^^verlie — N.uiäel — «^rolie l'eiK.rvveliritUij.'Ztcllanj: uiiä t''eucr' — OroIZe vInIlitLÜ?;!.-LLiie ^U'iZteünii^ uinl — XÄzerc-i. '^Vein- Iizii — Die l'rttu !in (Ze>ver!^e — sv'iin!'!. uiiä (Ze^cIilLtll8au88teIIu!i^ — >.?'.'rt.'ViiL — Kc'.lit) !>pi8el. <1^18 scliüii!jte ^at:o8la^v>(!ii5 Die ^taät >>1uribur nnti tlLt »rilnv Uucbern «»den 8!e /um tiesucti ein! ^iLurg-Toul.uc. '.>>'ontag iiiid Dl^n.'taa .iner der schönsten ^-iline, die se ^!?l>N!se!, stiid: ,/Llne Fre-". m'rgifjt nicht" ,nit Io!.n Be!^''5 ilnd Margaretlje ^nlli'.'aii 'li den >>anptrolieii. Uncoji-Toutino. >>iile, Monta,^. l<'tzler de'. Lirb^'vsiliii „^'iu dn'Wl-che drr l'yroß sindt" nach deiii ivohlbetannten '^oman ..Obvr'.vaclitnieister SchN'eklke''. In den ^'^'»anptrotlen Gustav Fröhlich. Sndille ZMniit.^ und Marianne Hoppe. Ein lieblicher i>i!in gespannt nnd nnterhalteiid. Es folgt die Pren,ier<' des LiisisvieleS „Der schüchternde Lasanova"; d-^r beste 'l>anl-!>i'UiiP-Fil?ii. Ein F^lnl voll nniibertresslichen ^'»niiil.^rs nnd brgeinernder Miiüf. Ii, den ! 5.>aii>.Nrolleii: Bant I'teiiip, Fita Benkhopp n. Ad<'!<' Sand rock. Wenn zwei dasselbe sehen . . . In d..'r M.^ÜIasie deo ^^'iaiev^^ nnlide emng gearbeitet. Der Äeist-.'r ging langsaiii v0ii > ine,n Pla;.; zun, an»d^'..i n''d Zünfte ernsteil Blicke^ die Arbeiten jei'.'rar se ^i,r>-'N' lich „iit^ Farben verklert, daß ^levo.^t -''aiii erschrockeil war. „Ja, aber ,vav inalen Sie denn rie^ er ärgerlich aus. „Ich mule, ivas ich setie, .i?err Pios'i^i-'r". erklärte die inlige 5ct>nlcriii recln iclv.lii'-pisch. ''^.^oranf iicti ^levogt achselzuctend ab wandte nnd, ,veiterg>ehend uiir trockcii niertle: „Aa, 5ie werden sich no'dern, Fräniein, nn'nn ^ie erst sc?dcn, was inalr haben!" Kronprinz Maul von Griechenland in Berlin Z^ier der 1l. Olympischen spiele traf Kronprinz Paul von Nriecheniant» imt dem Flugzeug in Berlin ein. (Schel! B lo^.dienst M.) .,Marrborer Zeitung" ?tUmiiu'r 6 Ticliötag, den 4. August 19A Der Laftlungsvrrkehr mit ZtaUen Ausfuhr uur gegen freie gesunde Devisen zulässig / Eiufuhr gegeu Diuarzahlung bei der Natioualbank Der ^inanzittbulskr hat ^nif '-licirschlaf, !ier '.'caticnalbailk unchstehendc (^'ntschoiduiu^ ül,cr den M)lilngovcrfesir nnt ^^tnlicii er-Ilissen: I. (5rporlcure. d:<' Ware nach Italien liefern. haben ihre '^>.'sch?inil^un(^ übcr <)ic '.'tusfllhr von Ware iii'? «'senannte !/and nach denk 15). ^ttli d. I'innkir lü Tacken voin Ta^^' lder abtiemickelten Änsiiihr durch Hcr-einbringnnl^ des q.'saiutc'n eiü'preäi^'ilden I^Z^^'.'rtes der auc-qeführten War^. in freien l^-sniiden Tevisen zn rechtfertilien, uon <>e-nen si.' i.'.'» Pro.^ent de^^ '.i,'ari^>nlilbank ^;nr U'lurnahilie abzutrl'l.n »nd de»? ^tiest frei durch beful^te Institut.' an 'd-:!r "..'^iirse ,^li ver-fan'en haben. -. ,^^u?portcnre, die Ware alls 7^talien be-.'»iehen. haben ihr^' '-^ierpflichtunqen aus der Wareneinfuhr aus ^uatien nach dein 15». l 'd. dnrch (srlegilni^ des entsprechenden Wertes in T'inareu auf das Taunnelkvnll? des ')iallonal'cn .''^nstituts fi'ir Warenan^?-lausch nnt dein Auslande in )jil)in bei der ^^l'ationalbmtt. und ^zn'nr der «le/auiten ^ak-kulcnbl)lröli' liuf l^jrni^d des .^tnrses Tiiuir fi'ir Ilxi iialienische Lirul: erlassenen '-Zieslinnnunqen j'lber den ^^ahlunqsr.'rs.'hr luit ^''^ta'icn ausc^ehvben. Wer ist Auöschenker alkohoN-scher Getränke? '.'iuf versch!ed<'ra!is: '!)lach der Vestiniiiuuni des '.'Ibsal.^eS -'i. '.'Irt. I? der '^Vorschriften i'iber di^^ Durchfüh-liinji der '-^^eskiinninnc^en der Tarif^Nr. lii.' des <'^<'biilneularifes sin>d ^^'ersaii^'n. ^ie bei di'r (5rzeutiuNt^ altaholischn' l'^eiränte ans^er den 'l^ehstaffeil eit^ein'r d'^encniiui auch lanfie ))tahsti.'ffe vern-endeii. nicht ber^chtil^l. solchen Wein nnt» '^^ranntnicin ans den? auf >'iq?aenenl Vesit'? eder aus il)rcin V>au'.'tel>er in Meinsen iiber b^^ni 1>> !!.'it<'r auf eilnnal bM. ans^erbalb des eigenen i^iel-lers iiu^> des eigenen Wohnorl^'s uani Wa-geiii eder irgend^ineui airdep-'n 7vnhrnierti' in Mengen nvn nber i'il» ^^itardel erzengen, nicht das '^echt, diescn W<'in und '^^raniNinein in den ')tbsai, 2. 'Art. d.'r erinähnten '-Ziorschrift! oergesc-Iy.'nen '^t'.'iigen lU »'ertauken. ahnol eine besondere Lizenz für den l^roslivertanf alkoholischer ^^etränle zu l>esihen und ohne die 5chmitgebühr bezahlt zu haben. Tics gilt abcr nur unti^r der Bedingung, das; si.' diesen Verkauf aus den« Magazin ain Pro-dnltieusorie noltfiibren und nb.'r den Eingang und Äucgang an Wein und Branntwein Pnch führen. Das Vroblem ver Weizen-«berschUsse Silic intc,nctlonalc Un«crstt^^unti. Tagung der ^nternatic islcn Weizentonfcrcnz. D-r bnateiidl' Ancschns; der ,'^^nlernatio-nalen W.uz'.'ntoi.leren? li'.'stlzlos^, sein..' ^äli^g teit bis "".'lngnsl zu verlängern. Ter ''luc'ct'us^ stellte n6s di.' ''Ausgabe, eine uni-fassende Unt<'ssuchnng iiber die W 'l> Ä'ei-z^.'nlage anznferugen. Di^s.' Ilnlersuchnng N'ird die ninschafllichen und so/.ialen Mo-lueiite berüelsichlig^en, N'.elch.' W^iz^.iiprodnt-tirn, verbrauch und (5)rport beeiliilnssen. Cl'eii'o n'.erden !>inllivierllngs'ragei! und all' Arlen von >1regierung'^<'inflüss:.'n, N'ie -ndesl- oder Festpreise, diretle oder iu^ divtkr 3nl'veulionen nnd anantilat>v>? (sin-fnlulentroll<'n nntersnch! irei-dui. 'Ausi^rdeui beichlrs; d^'v Ansschust. die Möglichkeu er-höhteil Weizenvcrbranches kü,- ^Ikah'iiiigs^ '.r cte in ^^^ändern, in dem'n wenig Weizen verbraucht wird, und wo dldeln. i^iir ^^änder inil gros^elu Weizcunbers6)ns; soll die Pcrwendung von Wiu 3inile einer '.'lllsivcitnnq von Biehnnrts6)ast, ('»^eiiiüse- nud Obstbau zu prüfen, uul die )'.'.izeneinfuhr auc den tlebesschus;läiidi'rn zu erhöljen. X Moriborcr Heu, ur^d Ltrohmartt. Ans dci, Zaulstagnlart: wiirdei, nur Wagen 5üsiheu und Wag^'n 5troh gebracht, die ?,u .'D—bziv. zu 22—27 Dinar pro Ä'e-terzcntner gel.andelt n'urden. X Schicdsgcrichts für Streitigteitc,, nns dcm Dienstmrhaltnis. Der >>andelsnlill:ster Hai iul (5inoernel)men ulit dein Iustlznt'ni-si<-'r eine Berordnnng hi-'ransgegeben, ivo-narh die alls deni Dicustverl?ästnis zwi'chen Arbel)Nllich mit d-'r (5rinäs',ignng der Tarifsatz? für die Beförderung von l^'>e-teeide nud >>otz aill den Bat-nen besas','».. Ailc''chiiss<.' le'iirworteu eiile Tarissen' tiing 'nr W'.'izen uiu für unt 22:^//Ä nnd für Me!?l UIN 1N'as dllrch t^'inreilnlng der entsvrecheilden 5ätu' >n andere I^Uassen <'rinö!'l!chl iverden soll. Die Tarife für >>elztrailS!-or!e sollen nin l^^rcbgt^scl^^t ireri^en Das '^isenunl des Da-rifancichufs.s hat zn dieseil '.'lntmgen noch nicht Stellung geuoiliiuen. X Kontrolle des jugoslcwischcn Rohwoll-cxports. Zur Ticherniig dur aus ^^enl ')ioh' ivollerport staiilln.'nd::n Devisenerlös^ ivnr-den Bescheinigungeii ausgegeben, die nnu-inehv auf Betreiben der Nationalbank ziirnck s,enen>in.n worden sind. D«init wird die Nene ''Aiif^enhandelskontrollc auf ein Gebiet erstreckt, das bisher von der .s?ontrollrätig-kcit ausgenommen blieb. X Weitere Roggenimporte in Oesterreich. Nachdcin in den letzten Tagen -15^) Waggon tXoggen, größtenteils aus Rumänien und Polen, kleinere Mengen auch aus Ungarn, nach Oesterreich eingeführt ivurdcn, sollen in lden nächsten Tagen weitere Importe beschlossen werden. Für die nenerliche liin» fuhr, di iin Ansniaf; von 2(X)l) Waggons geplant ist. soll neuerdings Rnniänien ui^ cventnell anch Rußland in Betracht gezogen wcrd<'n. X Abessinische Bcumwolle. Aus Mailan?i irird berichtet, das; dort eine „Gesellschaft für Bauniwolle in 'Abefsinien'^ mit dcm 5itz in Addis Abeba und cinein vorläufi^ien .^tapital von 2 Mislioneil Lir? «zegründet wurde. Das Uapi^al kann auf 2t> .^)!ill:oncn Lire erhöht werden. Die t^^setlschait will die Bailnlwollkultnren in Abefsinieit auf einetl derartigen 5tand bringen, dast Italien in bezug auf dieses wichtige Rohmaterial unabl)ängig wird. Dienstag, 4. August. Ljutljanc, 1.2 Zchallplattcn. 19 Nackirich-t Ltimphonickonzcrt. — Beo-grot, 16.25» 3ch. 18.30 serbisch. 1!).^0 Nationalvortrag. liXöO Orchestcrkonzi^rt. Kcinödie. Wien, 7.2Z'> FrüUonzert. 19.50 Bauernnlusik. 11.2^'» Bortrag. 12 Mittagö-^konzert. 15.1t) Opern-Arien. Ki.O!) Nach-nlittagskon-ert. 17 Vortrag. 18 Büchcrstun-de. 19.20 Reisebericht. 19.10 Olympische spiele (aus Berlin). 20 Luftiges -portbil-d.rbuch. Mitw. Lizzi .'^olzschnh. — Tentsche Ne!chsssnder (anstcr Berlin): 15) ^challplat-leu li!) Sven .^^''cdin spricht inr Olt)mpia^Ttadion. 19 Olyinpia-(5cho. 20 Bolkstünlliche Musik. — Berlin, .^tlaviermusik. Il) Thema und Bari.-15> Blasmusik. 19."0 Wolr. 2t) Abendkonzert. — Paris, 18.!j0 Orchcsterkonzert. 20 (5ine Reise durch Nord-Afrika. — Pcromiinster, 18 Lieder und Tänze. 19.5?0 !,tonz<'rt. .21.35, Tanzmusik. — Prog, 1^.05^ Deutsche Sendung. 19..W Un-lerhaltniig nnt Mnsik. 20.5)5 >)örsolge. — Troitwich. >7.15 Sch. 20 .'»Hörspiel. — London, 20 Tailznnlsrk. 21 Bunte Stunde. MoUend, 19 ^loi^zert. 20.45) Oper. — Rvm, l'.».2l> noilzert. 20.15) .^kolni)dic. ^ Budapest, 18/20 Orch<'sterkonzert. 20 .'»taininerinusik. Sebenl^der Antituberkulosen -Lilia! o!c oizci Ms clor vsso NÄeil^ten ?Vi0rt:en rei.'^te V<)Ii '!'l)ur.'^. vt)ii >vc) t.'r imc!i uelU s'^asLN ^l>rn()!< ."-.eili ."ioütL. nenan Ulli uLlNen l'^^e trat äenn nueil L:e?.nn(1 >vie ein t^i^cli in'.'-; >Vjrt5-iigu8 cle.^ ultLn l^arpuillot. >vc) un!i(^re ^reuncje troracli.' deini ^'riiiiiitü^'k Äuljen. 'tlei-r Iner j!;t äie ^ntxvvrt jlirei' Lsse.« s>ie Xnnieruden .'-.nlicii (.iiuunlci ci-trelit Uli. l^ie ' 'I« >> >.'1 . I^SIttc.'. »Oroljer Oott!« riet ^rnmi5 au.'i. urnie iV^ielion lernt ."vidier nienni!>! l)r-clentlieli .'^cln'eiben. I^e.'it nuiI, >vu^. .'le .^tlic)8 liutte in-/.vvl^clien den krief elurehllnxen. nn6 nni ie^len niil.!trnlli^e!ie!i tiellunlien nl)>u>xvLi> l»^en, luL er ilui Iilut vor: lek trSums nivmsl» I.ietier Vetter! i^eiue i^cll^veLtei- uiicl icli verstellen Nll8 ^ili.^t^e^ciciliiet unl clic Knnst. 'srÄumo xu vir 5iiie! j^e^völinIlL!« aucli reelil Iiitu.^e vor jllNLii. .^lier vnn cleinLin 'l'rauin lvÄiiii mit ^iclivrlieit l^ellliuptell, 6ali Li- vune jcäe I^eäciitunt: ist. I.vbe ^volil unU Iiab'.'; knt nnci lali nial ein >vt^n>L vc)n dir lwren. .^kläc ^lLlwii. -»VV.'Z!^ i8t (las äc'iin kür ein l'ruuni, von ».Icin 8ie roctet?« srJi;te ilcr Dri^xciner >vci-lei'. -»I^uu.« euteeLUHte ^rmniv. i5t äveit leiclit err:»tcu. Oa8 ^var ein l'rallni. Üei» icil eelisbt unä ilir cr7üklt Iiabe.« »?>liitürlicli. niltürlicli.« meinte äer Oruj^o-uer, »Aber icli trüunie niemals.« »Dnnii liitnn8t 611 äiell sbei- kreuoii.« ineinte /^tll08. :-.>Venn icIl nur dasselbe Lsxen könnte. »>Vli^irliaitiL, niemals!« ^viec^erbolte der Druxoner. äer sicli freute, etwas vor ^tlwii vorkius ?u Iialien. liaz^in ltt)er legte sicli aui ein tÄjn^el uiiit trüuinte, äsl^ Brinnis I^apst Le.vor. «1^'il iiei iiiiel ilini eineii Karclinalsliut ausset:^-te. Dfenstoq, den 4. August ,Mari^orer ,^kitimfl" 175. 53 Nationen im Olympia Stadion zu Berlin Amüsanter Dttlauf der Eröffnungsfeier / Ginmarsch der Nationen vor loo.ooo Äutchauern / Der erste Kampftag / Deutschland, «SA und Finnland erringen die ersten SoldmedaiNen Gcnntt nach dcui sestgel^'gten Proc^rliunil '.uickcltc?! sich am 1. 0'c i5ri.>ssn!,il^!^- lfeicrlich>keit<'n II. ''DU^mpischen spiele ab. T«r Tag ivurde mit nnDin Wecten Äes Berliner Wachere^imcnlis cinqrleitet, dein iini U» Uhr Fi!stgottcsdienstc iin und 'n dodwisss-^^'athedrale fol<^ten. Tit; Fest« Mste weihten dann noch Unt«!r d^'m Linden den INI Weltkrieg (^/efnllenen ein kurzes l^e-d<.'nton, worauf sie vom Ministerpräsidenten r i 71 g ini Alten Museum empfangen wurden. In der ZMchenzeit versantnrelti:n sich mn das Gebäude 30.000 Iun-i^n und Mädchen der Hitlerjugend, llni di-' MittassS-stnnde trafen di<.' Fackelläufer in Berlin <'in. Um IZ Uhr bec^aben si6) di<' ^estl'jäste in die Reichstanzlei, wo sie voni Filhrer und Reichskanzler Adolf /^^itler empfangen lonrden. Am Nachmittag um 15 Uhr ü^^gann die trinniphale Auffahrt dur6i Chirlotteul'urx? zum Rcichssportfeld, wo sich Zuschauer auS M'r Herren Ländern "ingefunden hatten. Man zählte lveit mehr als 1V0.sW Zuschauer, sodaß schon unl 15.30 Uhr der Zn-lianfl in das Ztadilon gesperrt iverden innß-te. Uni 15.48 Uhr traf dey Fi'chrcr und Reichskanzler Sldolf Hitler in Beglcitnug des Präsidenten des Internationalen ZÜlnni-Pisck>en ^onlitees, des Grafen Va i l ! e t-Latour, um dem Präsidenten des Or-ganisationstoutitLes Staatssekretär a. D. Dr. Lewalb im Stadion ein. Er durchschritt die Kam.pfbahn und begab sich unter «den Klängen deS Tes Oraanisationsko-nlitees Dr. L ew a ld das Wort und hob in einer feierlichen Ansprache herrlichen Sinn des Oltmipischen l^dankens hervor. ''Adolf i tler erhob sich soiiann nnd eröffnete die Spiele mit den Warten: „Ich verkünde die Spiele von Berlin zur ?^ier di'r 1l. Ollnnpiade neuer Z<'ttrechnuug al;^ eröffnet. Unter dein brausenden Inbel ^er! Menschenttu'ng<' nnd unter den Salutschüssen^ der angefahrenen Batterien ging die Olvni-pische ^-aline hoch, zugleich flatterten Tan» sende und Abertausende von Brieftauben einpor, nin ^ie srobe Botschaft in alle Welt hinanszntragen. ^^^vihrend die Olympische .'»^yinne ertlang. traf der letu^ ^-ackessäufer im Stadion ein und entfachte das Olympische Fener. Iettt trat der Grieche Louis iii die Elnenlogc nnd übe'gab Adolf .Hitler !den Oelzweig. woranf die feierliche Ablegnng des Olvinvischen Eides die glanzvolle ^ier beschlvs?. Die Eidessorniel sprach der tient-sche S6inn'rgewichtler I s ni a li r, n>vranf unt<'r den Uäiigen von Handels „Hallelnsa" ^le Feier beendet wurde. Sonntag vormitta^^ wurden die Wertkämpfe aufgenominen. Bon den L e i ch t-a t h l e t i k w e t t b e w e r b e n fanden die Borläuse über UX) Meter son'ic di-' Aus scheidungskäiilpfe für den Hochspruiig nnd das Kugelstos;en statt. Ueber Ilx» Meter -var Weltrekordmann O w e n s (USA) der .Held d^'s Tage'^. Oioens stellte niit 10.'^ den Weltrekord ein. Es nmrden 12 Borlänse ab solviert, von denen sich je zwei Erstplacierte für die folgenden Zivischenläilfe placier-teit. Auch diesmal n>ar es Olvens, der das grösite Interesse auf sich lenkte. Diesmal schaffte es der Neger aiif 10.2 uiid stellte da liiit einen fast phantastischen neueil Ä''ltre'> kord auf. Die beste Zeit der übrigen >oar 10.5, die von B o r ch in ev e r (Deutschland), Strad berg ^Schweden) uiid Metcalfe sllSA) aufgestellt wurde. 12 Läiiser qualifizierteii sich in die beiden Se-inifinale. Der jugoslawische Vertreter L a n e r ist iui ersten Borlaiif ausgeschieden. Gleichzeitig ivurden die Wettkä,!li.'f..' iil den übrigen Disziplinen ausgetragen. Iin S P e e r iv e r f e n galt die Welireroro-lerin B a n in a (Oesterreich) als Iavolitiii, doch gelang es ihr erst deil vierteil Pl.itz zu erobern. Den Sieg trug di.' D^'ntsche l e >-s ch e r mit 45.18 Meter davoi? nnd errang damit auch die erste k^oldinedaille. Anch d'ie felberne Medaille wurde an Deutschland vergeben Niid zivar blieb ?srl. !>t r ü-g c -r luit 4iz.2s) Meter siegreich. Dritt-^ wurde die Polin K' w a s n i e iv s k a in.t 41.80 Meter, die die bronzene Medaille er- hielt. An vierter Stelle laiideie die Lest.»-reicherin B a n in a mit t l.<»l; iiiid an fünf ter die )apaileriit )!) a m a nl o t o ii>:t il..'»5 Meter. Anch ini n g el st o s'. e n enaiig Dentschlaiid die Goldniedaille nnd zivar ivat. eo W ö l k e, der init 1k).2() Meter ail ei-itei' neueil Oltini,pischen Rekord schlts ter innrde B ä r nl u il d (^iiliilansi) im: Dritter S t ö ct lDeiitschlaiid; lii t 1ü.<><'., Vierter A r a il c i s sUSAj iiii'^ 11).ll Uiid erst Füiifter W<'ltreki''.diilann T o r r a n c e (USA). De, .H 6) s P r n n g ioar eine Ai.ge-legeiiheil der Ainerikaiier, die alle dr.i dailleii eivberten. Die Ergebnisse: 1. ^ » h n s o n lll-A) 20.'i, 2. Allbrittoii (USAi 2lk'!, Thnrl'ert fUSA) 2sM, 1. i^i'otkas iI.nii-land) 2l^l>, ^?)ata l^^apaii) 107 Zelitinie'cr. Ueber M e t e r feierten die '^'in- ilen eineil oraiidiosen Sieg. Der kleine >^a-^»a'.ler M n r a l o s o führte vor den ?>!N-nen, doch riictteil diese beini lehten ^c'l^niic'-ter vor und sicher,ei, sich alle dr'i ersten Plätze. 1. Z a l iii i ii e n 2. Astoia Olholo t. Milratvsu (Japan). Iin S ä bels e ch t e n traten auch In-goslaivien.I Repräseiitanteil in deii B^'>rder-gruiid, nw^iei sie sich Ins 'iic- Zeinisinale dnrchschlageil koiiiiteil. Hier trafen '^ie inil denl Weltineisterteain Uiigarns zli'n'.'.iinen und schieden iiach drainatischeil Begegliii'..gen aiis. BSK — wiederum Gwatsmeister Die Beoflrader eyiwingen im aus Sarajevo In BcograÄ wurde gestern das Rüch'piel ^ des jugoslawischen ^uschallfinale ausgetragen. Der Kampf brachte eine Riesennberra-^ schung, da es „Slavija" gelang, den Kanlpf l nick)t itur offeu zu halten, soildern auch die Positio>n t>es Staatsmeisters iil ganz auf-, ^ faltender Weise zu bedrohen. Allerdings hat- ^ te der BS.^s^ gegen Schluß das Heft wohl ganz in der Hand ulch umklamnierte vi?llig Abschliiszspiel gegen „Slavija" nur ein das gegiierische Tor. idoch gelang es der tap-fereil Berteidistnng nnd dein samoseii Torlinter die Gefahr restlos zil baniien. sodast schliessiich ^der aufregend-.' Iitaiilpf 0 : 0 iln-entschieden schlos;. Da sich die B?ograder im ersten Match eiiieil Borspruiig sichern konnten. fiel ihiien denne.^, l-i. Beroar (M) 1:17.4. IM) Meter Brust Herren: 1. Ronacl) l:20.U, Ka-l'.nik? 1:W. - - Stafette viermal 5i« Meter Damen: >. ^tarlovac 2:15.1, 2. Maribor 2:18.1. 1W Meter Ä^«ken Herren: l. M.irri., t 1:37.2, 2. .^t'ajniö (!^) 1:41.3, 3. Smer-on (M) 1:15.t;. IM» Meter Brust Damen: l. Gabrii^ li^t» 2. l^regoritl i.Uj 3. BreKi^c,? lMi 1.1^. Staffel viermal 5)il Meter Herren: 1. Maribor 2:10.3, 2. .l^tarlovac 2:1'>.Z. Swslel dreimal llM Meter Herren: 1 Maril'^^r 1:2.',, 2. >>tarlovac ^i!l i'l u il st s p r i n e !l fielen ineli-rere lieiinisch.' Spriiiger anf^ ivähr^nd .n eii ei'l Iniiloreiischiniiiiiiieii r j n a au.' iiiarlooae vor k o f i e lMariborl siegte. z. Bachern-Bergrennen für Motorräder Der Wiener Faßl gewinnt drei Konknrrenzen und fährt die Bestzeit des Tages Der Motoklub „Pohovje" trat auch in die-sein Jahr mit einem internationales! Bergrennen aus der neuen Bachenu'traße vor die Oeffentlichkeit, Der Start vereinigte bekannte Müllfahrer von Wien, Graz und .^ila-genfurt, doch konnte tnaiu auch Gäste ans Ljubljana sowi<- der heimischen Rennfahrer-garde begrüben: Die E r g bn isse lvaren: 2öv «m: 1. DuSan Brezn i k (Auto-ilub Ljubljana) 5:54.S auf DKW; 2. Otto Schantel (Graz) auf Pu6) 5:5tt; 3. Erich .ttnittl lWien) aus Puch 6:07; Leo Niff-ner (Wien) 0:30.-1 auf Puch. 5. Martiil Gaj-Sek sPohovje) auf Pu6) tj:51. rem: Leonhard a si l (Wieu) aus Belocette 5:55.4; 2. Erich Knittl (Wien) auf Puch 0:23; 3. Alois Ln^nik (Peruul auf BSA 0:24; 4. Karl Weinhaudl tPohorje) auf Puch 0:34.4; 5. Leo Niffiler (Wien) auf Terrot 0:.W.8. 5W ccm: 1. Leonhard F a s^ l (Wieii) auf Norton 1:59; 2. Fl'edp Hönel (Klagenfllrt) anf A7^S 5:12.2; 3. Georg Robitsch sWien) auf Norton 0.13; 4. Rudolf Schiffhorn (Graz) auf Slinbeanl 0:3?. 1W0 ccin: I. Leonhard a s; l sWieik) auf 4:58 (tiefte) Zeit); 2. Fredl) Hönel Ma- genfnrt auf AIS 5:20.8; 3. Bartholoinäils öeler (Perun) auf Suilbeain 5:42. Beiwagcntlnsse: 1. Alois H o b a ch 9); .'i. i^-ranz Babi," lPerlin) auf Sarolea 5!:l7. Tennissieg gegen Clikoinc „Ml'libors" Tcnnicjttnioren revanchieren sich mlt 5 : 1. )n «'akav-ee trngeii gesteril die B^'rtreir'' des Maribor das Revancheinatch gegen 'die Tl'iiliisriege des S^^ t?akovec ans niid si-ckerteii sich inil 5 ^ 1 iii iinpoilierender Weise deii .Zieg. Wenn iiiair in Betracht zieh!, das^ das erste Treffen vor einein Moiiat iioch 11 : 1 ausgefallen ioar. s^i ist der Erfolg der sililgen Teiiiiasinatadore ilni'o böln'r eiiizn-schät,e>i. ta P i ii trnf init <>> r ü ii f c l d zusaiilinen. den er inil l: : -i. s; : jsiatt überrailiiie. Mit seinen ausgezeichneten glasharten Servieebällen iiiachte '^kapin iiiizähli-ge direkte Pnntte. Das znvite Spiel sal) K v-r e il a n nnd L il k o v n j a k als Gegil<'r. .^tmeili^aii befand sich ivieder eiinnal iii Hock-foriii nnd erledigte seiiien Gegner iint i! : 2, 0 : 2. Lnkoviljaf. erraiig iiir Borjahre be-kaiintlich iil der jiigoslawlscheii Mittelschüler-ineistei'schaft dei, ziveileii Preis, woiiiit .^o-ren'^aiis Zieg nliiso eindriicksvoller erscheiiit. D e r ii o v e f trat znr Revaiiche gegeil Lege il st e i ii Nii iliid koilnte diesen iiiil 1 : 0. l-i : i. <; : 'i sicher nbennnltigen. Das letite Singl<' bestritteii Al b a n e x e »iid a r i t'. die sich eineii dl'ainati.schen Minpf lieferteii. deil Albanexe iil prächtiger Manier lilit t» : 3. <» : l« : 7 geivaiin. Albaiie?.e hatte ber<'its inl zineiten Sa>< einen Machtball. do gab ^ari5 alles ans sich heraus ulid er^tuailg doch noch dell Sat-^ansgleich. ^>in dritteil Sa!; giilg es zeitireise Niii Seiil oder ^^i'ichtseiil. doet) ivar diesmal AlbaneSie ilicht iliiterzllkriegcn. sodass er liach sast zlvei-stüiid'qein .'^tanlp' vielleicht seiiien schöiisteii lind zilgleich iuohlverdieilten Sieg feierte. In d<'il Dopi'elspielen schliigeiil D e r n o v <> k- o r e n a il das Paar L e g e n st e i n-L il k o v n s a t l'> : 1.2: 0. 0 : 7. lväbreild A l b a n e /. e-i^ f a v i n den eiii^igeil Pnntt gessen G r n il s e l d - a r i 5 niit 3 : 0. 1 : 0 abgabeli. „Zelk'niiar" gewinnt die Äugendmelsterschaft G.isteril wurde inl „'7.elezniLar"-Stadioli der erste svinalkanlpf der ^ulgendmeist^^r-schast des LNP von den Iullginannen „/.e^ leznic^ars^' niid dem S.st'. „Mars" aus Lsilb-liaila ausgetragen. Dio .Heimischen konnten sich einen namhaften Borsprnilg von ?i:1 (1:1) 'sichern nnd haben soinit ivohl alle El^anceil, sich endflnlti^ deil Iuffi'iidpreis zu slilieril. Da<' Rütkspiel geht ani 0. d. ln Liub-tjaila vor sich. Maribor geaen Karlovac 53:50 Beachtenswerter Schwimnrsieg der Marathonauswahl. Iul Inselbad ging Mtern iiachln-ttags ein ereigiiisvoller Schimnlnrstädtekainpf zw: scheil .^larlovae niid ?.>caribor v.n sich. Ma-rib?rS A'ucwahl, die sich durchwec,s aus Schiviinuiern d.'s SS.U. Maraii'ion zujaiu-mensehte, errang einen beachtenswerten Sieg von 5?.'i:5<). Die E g ebni s s e ivaix-'n: .W Meter !^reistil Damen: 1. R i ^ i. e r sMaribor) 30.5, 2. ('^iljiö (.^iarlova^) 10.0, (^lildrit^ ll^ 1. !.t'rali' (M) -14. 1W Meter Freistil Herren: 1. Hord (M) „Olymp" rllSt vor .'^N Eelje Ivilrde gesteril das zweite Ona-lifikatirnsspiel für den Eintritt in die erste itilasse vont S>^. Ptlif und den« dortigen S^l'. Oltinlp znr Entschei.dun<^ gebracht. „Olynip" siegte hoch Nlit 0:1. Auswärtige Spiele Zagreb: Aduiira—Eoneordia n kom. 3:3, Adinira—Gradjanski 2:0. «raz: Sturul __ Au-stria (Mageniurr) r. Lemberg: Rapid (Wieil) Pogon 5:1 nnd 4-s. Medau: Vieiler -portkliib — Teain l'en Simiatra 5:0. Warschau: ^loridsdoner M — -?l^?sza° iviailla 1 Wien: Sndbabil (Graz) — Ostbahn (Men 5!.' .^llagensurt: '^ijenna WC 3:l. Mariborer Zeitung" Nummer 17(i. « Dienstag, d«n 4. August 1A3t Heirat als Mittel gegen Trunksucht! Trunkenheit ist heilbar. Und zwar ain l^cstcn durch ^t'ccle? Das; Messer und Li>ffel schon vor Christi Geburt ini Gebrauche waren, hat'en zahlreiche Ausgrabungen ergebeu. Anders dagegen verhält es sich niit der Gabel. 5ie sam erst zuerst in /'^-ran/kreich. auf den Tisch. In Italien »nid Deutschland tauchte sie dann Anfang des 15 Jahrhunderls ebenfalls auf. 7^ll Amerika aber fand die lsabel erst uiit Beginn des 19. Jahrhunderts Eingang. Den '^^jaukeeS fiel eS ganz beson- des schwer, sich daran zu gewöhnen, weil das Essen mit den Fingern angeblich viel schneller ging und der Amerikaner bekannt-lick) zu nichts Zeit hat als zum Geldverdie-- nen: Die Kausmannsstadt des alten Rom. In der italienisckien Hauptstadt werden seit kurzer Zeit Ausgrabungen durchgcfilhrt, die neues Licht auf die ^iulturgeschlcht,: des alten Roin tverfen. Es gi^lang dabei, die Ruinen eines beträchtlichen Bezirks freizu-legen, der einstmals ausschließliä) von römischen 5iaufleuten bemol>nt wurde. Auf diese Weise ha^n jetzt die italienischen Gelehrten diL ?^!i>glichkelt, an .s>and zahlre^ck^r hochinteressanter Funde das Leben, wie es sich im vierten Jahrhundert nach Ehrlsttum in der damaligen .'»'tausmannÄvelt abspielte, zu rekonstruieren, Die Grabungen fi^rderlen barilber hinaus eine Anzahl besonders wertvoller Statuen zutage, unter deneil sich eine VenuS befindet, die man schon heute als eines der wertvollsten Kunstwerke bezeichnet, die in jüngerer Zeit entdeckt wurden. In Tadisko-Pole, Cüdbulgarien, mnrde eiue VOjährige Bäuerin, die im Garteil arbeitete, von ciiiLttl Bienenschwarni iiberfaslen und so zerstochen, das; sie starb. Bor nunmehr fünfzig Jahren erhielten dil) Brüder Mannesmann das Patent für ihre Erfindung des Pilgerschritt-Walzverfah-rens, nnt welcheu, die nahtloscn Nähren hergestellt nierden. cllöne IVeuksuvIllii. dur Hvnvtlick — ksuplÄtrv. .?s»> Dill. — tlerrlicilLs ^iii^I>:lll!i uilä lic-^lt^ulis^eil bei - lw- iieeseiiiieit«,« ^ULtie /Xnleikv —15.0l)s) Di-nur Ulis I lneii !!l>97 Ilt^^risclier Lekiiierkuack nut s'eäixreo >virä init einLni klci iiLsoii Nuncl vcrt^llRcitt. l.«-ulic^i 15. K1W (irsptioloL. Okifnsanl, I>k. 8aä. lucki cmpilln^t liixlicli vml IZ: 1^—,!). sZIeilic Ul ribior di."; /j^llresk.«: iV^uridni-, Hotel »/!^iunvre«. Xilmiicl- .^l>. 5t«y2 Wie Isnge? Das ist ^«iar niekt ^«dsnsaokst ^auptsaek« ist sbvi' arst KlVL^ vsrleAt llver Il»«t 6e» »ekL»«» dr»m»«n?«i»t vvä Mlrkt «n^svolm» «r-kri»el>«»»6, v«»» Ae »lol» U0 I»viLe» 7»zs«i» «»tt voä küU«i», ?ugo»I«v. p. vsiOk»cßoki ät eo o.j., ^arldor Äs ^^Itertümlicltc,- 8ckudIiliter. ^ei::»nci'.'ruk8!^ti:, 6i-l!U-tullo verkauft IZuclillUlici'uiiL Lelisiäducli. 23. 8105 Xvel .IsxätiunclL. lZLSlei» Kui'^Iiuardlnt. ? litt, 7.tt vcl-kauioii. D. ^lovucur. /^Llidar. siydiposka 5?. neuer Lmoltine luit 2wel flrciswLrt iill verkaufen. (üavnj :r?i 't-I. links. Ä» »tttiiiet«» (»sokes inödliortes ?!mmor au ^crril /.u vcri'.il^^oii. !>p!>illler. i^troljmaverj!^v.l II. ^tock. I'iir .'^079 Sclivno sbeei»cIiIv58eNL Zlvel. rlmmsrvodnuoir mit ^ubeliör ^lt vermieten. nl. 24._8103 ^ödl. Limmer, iien^^r. t:in-L-inx. XU vormictci>. Ien8k:» 72. l^clmne'i /immer unci Kiiclie all 1. Äepteinber i!ll vermieten. !>tritarjevu 21. 8102 Ämme,'. Küclie. Keilei-. Ho!?:-lago «nfort XU vci-A^ken. — Liilleie. :5v. i-'ctci->?,-! /Vlal-iboru. 5!('5!y frÄuleln nut UeutzLnen Zie-llvLrasillie- uncl IV^a';c!ün-»cNi-Libkenntni^seli «ucl^t 8tellc. I^nter »Kleine fZLX!j!> !unx« ni^ 6ic: Vcrw. 8101 I^llelititxv tZ»Ltd»usküet»!u virti ab sokort oäsr !5. ^uLust 2uj-benommen. ^ärs?;8e lo cler Vervaltunx. 787S /adlkeNiisi-ia virä r>e? kart ÄutLenommen. l^ranko» panova 17. 79^7 Klnäorptlvzerln >vjrc1 ^u ein. kleinen Kinäe taL5ü1?cr ?e. sucllt. Antritt sofort, ^uxle'ek vvircl ein perlektes Ltuden-l^iääelien mit I^ükkenntnissen iiofoi-t auksenommen. iXurrsL. Vlgliovlc, ^leksanärvva 4t). 8099 ZS mit 25lX> Leli««-Zierkrsnicen) »uekt k^iokeirTt. Liiv» so unter 8et>ikk«r 63970 »o k'u-lalicit«, Lenk» (Lck^sir). l^Iur noe!^ vväki-enc! cier I^arikorer f'sstwocke linclet cler unl^ erl^slten Lle jetzt I)ei sokortiZ^er öezsl^lunx an unserer I^ÄS5a nvc!^ 1V / auf unsere normalen sekon setir niecleren in «ten /^uslaxen verzxeielilneten kreise. H2°/^ tzei /^nlcaut von über VI» 50V'—. I^üt?t ^ieso einmalixo aukerxevülillliclie Lslexeolioit »u» ^osek KarnlLaUr, IHsrikor» Ißr. LI ^äsekesskrilcsniecjerlsxe, ^ok1ev^»rev, l^oolelction Lvek! Mein dlonütt MSkchen komsn von psul ttsin 10 llkNLVI^K-McillszcilM^: YVLl.I.Iü'.'.VLIil.^-vo^ XijniüZlirilcli ^'isel sagt rnl)ig: „l^^uten Z'ag, .'öerr Pulilniann." „Donnerwetter, «lanz grosse Danic! lial'.) sa innuer gesligt, ju dir stei-tl dru.." Mar 'Pul^'lnnuin. der Ztudionl'5 und >lt--I'ilnftlg^ „Lcindral", ist eiil grosser, elr.^au' :er Mensc!^. ?a.^ Gesicht nul eil. pliar gni-angcbrachteii Mensnrnarben „gcschn'.ückl^'. (i''? drancht ja nicniand zn wissen, das; sie ihni ein gnter Freund wunsckigemäs; iieige-l'raäil l^at. Ec> ist ein sattes, etwas verschwoni menes (glicht, deul man es annierl!^^ das', schon in viele Schoppen Bier hineingercelicu hat. Die Augen sind etmac^ verschleil^rl und haben einen zynischen, jpöttiich-nberhchli-il)en Blick. ^eine au>>;-sestrecfl<' .>>and niusi er zurück-nel)men. Er steckt stch schnell eine Zigarette an. Zupfl die Jacke über deui Bauchaniaj^ znrei^t. „Also nicht .Händchen geben'c^ Na, denn nicht. Bin gerade mal auf ein Pliar Tage von .'Heidelberg herilber, iveistt du, so zur Virlhahnjagd — tia. Da mns', nian doch dabei sein, nich-^ Mus; ich dich hier gerade treffen, wie ich zur .stl.>p^l rüber ^unll. ^tlenier Spaziergang — tja. Na —" Er spricht in einer al^gehactten, i'twas lschriodderigen Art, die er wohl filr schick hält „Dn erlaubst doch?" Er set)t sich nebeli sie ins Gras. Lisel blickr gleichgültig nb<'r das Wasser. „E's ist sa ni6)t unser Land. .?^ier !ann jeder sitzen." :^Nax Puhlniann siel)t sie von der ^eilc an. W.^nn die .'»trabbe blos; nicht so hübsch uiärc! Aber verdanlnit spri)de ist sie schcin, er u-'is; das längst, und daruu« ist sie ll>tu noch b.!gel)ren'^werter. War' ja gelacht, ^venn ihm — gerade ihnt — so ein Mädel Widerstand leisteil wollte. Lächerli6)! Ti<' tut natürlich blos; sl.i. To was lennl niai? docl) — tj^iwoll. Der Racker weist, das; er hübsch ist. „Noch kein Freund? Wie? Zeit war's nun wirklich, Lisel. Donnerwetter uochnial! Mädel une i>u! Blitzsauber! Aber natürlich — N'as hier auch schou so herumläuft, na ja. Js oo war'!? gemeint. Kindchen!" Lisel lacht hell auf. Sic hat keine Angst vor ihm. Aber sie hak eine niächtjge Lust, diesen aufdringlichen Menschen auszulachen. Achon in den letzten Ferien hat er ihr nachgestellt, sie Mis; daH noch sehr gut. „sie und aber komisch, .?icrr Pnhlmann?" „Oho! .^ileine ^nal>bürfte! Dcrs werden wir gleich uml sehen, »r>i<» komisch ich bin." Er hat säion delt Arin um sie. Gott, so ein Mädel will doch genonimen sein! Na also — hier ist die beste Gelegenheit! Kein Meilsch weit und breit zu sehen — da nnrd sie sich ja nicht gros; sperren. Ihre Augen blitzen ihn an. „Lassen Sie mich los —" „Ich denke nitht daran, .^sleines! Der Mund hat doch noch nie getüstt, wie?" Zie steniml die Fauste gegen seine Brust. „Loslassen!" „Nachher, Li?seltind, nachher, weun du erst küsseu gelernt hast!" Begierde' und Brutalität ivcrdcn in ihin wach. Lange genug hat er versucht, mit diesen! Mädel anzubaudeln, lange genug hat er warten müssen — nun hält er die Zeit snr gekonunen. Sein heißer Atenl.streift über ihr Gesicht, .'"^lire Glieder spannen sich zur Mwehr. ,Lieber Peter!' huscht ein hilfloser Gedanke durch ihren lit'opf. Er gibt ihr gleichzeitig neue !>lrafl. Wie so ganz anders war doch Peter! Ein kurzer Kampf entspinnt sich. Lisel be-konrmt einen Arm frei — klatschend ^ührt ihre .'^'»and dem AllzuNhnen ins Gesicht. 2^erdut)t gibt Puhlmann sie frei. Jut gleichen Aug^'nblick springt ?ifel auf die Füße. Ihr Gesicht ist zornig gerötet, ein kleiner Trillluph steht darin. „Dummes Bal'g!" stößt Puhlmann her-hor. „Albernes Ding!" Er wischt sich über das Gesicht, dessen linke Wange isM nnangcnehin brennt. Verdammte Katze! Ani liebsten möchte ei.- jetzt noch einnlal aui sie zu und sie mit l^öewalt an sich reis;en. Da flattert aus Lisels Blusenausschnitt ein Brief zur Erde. Peters Brief. Ehe 'sich noch Lisel danach bücken kann, hat Pu'hlniann ihn schon an sich genommen. Die ^kreatnr, die geschlagene, rührt sich. ^ Lisel stantpft mit dem Fuß auf. Glüliende Nöte schießt ihr in die Wangen. „Tofort geben Tie her!" „Moment mal, Kleine." Mit zynischem Lachen wehrt er sie ib und überfliegt den Brief. Dabei schneidet er eine höhnische Grimasse. „Aha — so läuft der Hase! Die liebe Utt» schuld hat schon einen Liebsten! Haha! Großartig. Und auch 'nen Studenten, was? Gott-chen. kann süß schreiben! Na!" Lisel stürzt auf ihn zu w>e eine Wildkatze. Lachend läßt Puhlmann den Brief fahren und steht mn. „Na — dann hat's ja eigentlich auch gar nicht gelohnt!" „Ae siud ein großer Lump!" „Oho!" Puhlmann beißt sich auf die Lippe. Unl^er halbgesenkten Lidern spielt er zu dent Mädel hinüber, das ihm in seinem Zorn nicht »vc-Niger begehrenswert erscheint. Da bricht aus dem Schilf Nero hervor, der da so lauge her umgewirtschaftet s)at und wohl nicht schuell genug herauskomnv'n knnnte. Mit Geblasf faulst er heran. „Sehen Sie sich vor"^ sagt Lisel nun. ruhiger. „Der Nero hat eine gute Nase." Sie hält ihn schnell anl .Halsband fest. Puhlmann zuckt die schultern. Sein Gesiclsi sieht entstellt aus. Dann dreht er sich uu? und geht hastig über die Wies>IVIariI,ttrsIvo1lnllukt io I^aribor. I z