Nr. 203. Piänum«lation«p«ei«: Im b, hnlbj. ft, 7 5u, Dienstag, 4. September. Insertlon«gebür: YUr llelne Inseiate b!» ,n 4 Z«llen i!5 lr,, glotze« p« Z«il« <> lv., b«l ßfl««n lVicdeihülunzen p«l Zcile 8 lr, 1883. Amtlicher Theil. N l^.^' ^' ""b k. Apostolisch- Majestät haben im ""Müsse an die mit Allerhöchstem Handschreiben °ln 21. Upril 1871 und 5. Mai I88l vollzogenen ^lNtungen von Goldstipendien für die Hochschulen drr -"conarchie noch für die l. l. Bergakademien zu Leoben "b Pribram, dann die königlich ungarische Montan-" Forstakademi»: zu Schemnitz je zwei Stipendien zu dreihundert Gulden in Gold aus dem Allelhöchsten Hrwatvermögen zu stiften geruht, welche den Namen ^nz.Ioseph.Eoldstipendien zu führen haben. Un Se. k. und 1'. Apostolische Majestät haben mit na?^ unterzeichnetem Diplome dem Obelstlieute-sw'k Ruhestandes Joseph Winller den Adel-^ ° "ut dem Ehrenworte „Edler" und dem Prädi-"^ legenborn" allergnädigst zu verleihen gemht. Ull,^- k- und l. Apostolische Majestät haben mit Vrim ^" Entschließung vom 21. August d. I. dem run??^ U"0 außerordentlichen Professor. Regie, ibm .^^ ^ Hermann Zeißl aus Anlass der von in A^ f ^" Versehung m den dauernden Ruhestand Dienm/isI""""N semer vieljährigen ausaezeichneten Adels.^'^ ""d semes hervorragenden Wirkens den verleihm geruh?^^^ ^' ^en allergnädigst zu Druckerei" in ^F!^bcr 1888 wurde Zimmer nrben dem Taufsaale. Der Filrst.Elzbischof von Wien als Pontificant, sowie dessen Assistenz, welche sich schon früher in dem an den Taufsaal angrenzenden Bildersaale versammelt haben, stellen sich zu beiden Seiten des Altares auf. Wenn die für die Ceremonie bestimmte Stunde herangerückt und alles geordnet »st, erstattet der k. k. Erste Obersthofmeister Seiner l. und k. Apostolischen Majestät die Meldung. Allerhöchst dieselben begeben Sich hierauf mit Ihrer Majestät der Kaiserin-Königin und Ihrer Majestät der Königin der Bel-gier, sowie Ihren k. und k. Hoheiten dem durchlauchtigsten Kronprinzen Erzherzoge Rudolph und der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Marie Valerie aus den inneren Gemächern in den Vorsaal des blauen Hofes, wohin die Obersthofmeisterin Ihrer k. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Kronprinzessin, welche das durchlauchtigste Kind auf einem reichen Polster trägt, mit der weiblichen Bedienung nachfolgt. Im Vorsaale seht sich die erzherzogliche Obersthofmeisterin in den daselbst bereitstehenden Tragsessel, übernimmt das mittlerweile von dem Ersten Obersthofmeister gehaltene durchlauchtigste Kind, worauf der Tragsrssel geschlossen wird und der Zug sich über die Stiege, durch den Kaisergang nach dem Taufsaale in Vrlmgung setzt. Die Ordnung des Zuges ist folgende: Ein Kammerfourier, die erzherzogliche Obersthofmeisterin mit dem durchlauchtigsten Kinde im Tragsessel (zu beiden Seiten geht die weibliche Bedienung), der k. k. Erste Obersthofmeister, die beiden Kämmerer fürstlichen Standes; Ihre Majestäteu der Kaiser, die Kaiserin und die Königin derBelgier, sowie Ihre k. und k. Hoheiten der durchlauchtigste Kronprinz Erzherzog Rudolph und die Feuilleton. Das Alpengeschmeid. Vrlglnnl.Erzählung aus der Alpenwelt. Von Harriet-Grilnewald. (19. Fortsetzung.) ^n.?"!n^^"^""ltunde war Marie zu dem N^l ? l^ ^b'rge gerüstet. Sie trug starte, mit hageln beschlagene Schuhe, dazu einen kurzen, schwär-Uw ?°^ ^l" "l^ Tuch schlang sich turbanartiq ^ b"' Kopf- Der Knecht hatte ihr auch einen Stock w?? ''^" "it eisernen Spitzen oerschen war und bir°P >. ?"'una. bei schwierigen Uewgängen im Ge-d'ent.e. So ausgerüstet, verlieh sie den Ebershof, "laubt« '^ eme Sund', dass der Vater »hr so was Hanni',, firmelte Babi in sich hinein. Sie stand mit v"nn! unter der Hausthüre. saatp'v »^. sO°"l ^ ""^ """ml zu uns herüber," staunt K'nd, welches im Laufe des Winters er war. „Na, sie winkt sogar mit Auae^^"'" Gcslalt des Mädchens war noch einen n5/ü der Straßenecke sichtbar, ihr mit U n .'a nicht übn'n See fährst!" rief Vabi ""schallender Stimme nach. «M thu', was ich will!" klang es zurück. Und dir »«^.""Men Minute war die Ebers-Marie Vi«V b'"l" dem Hause verschwunden, hin. "A^"/1","'^ Ding," brummte Aabi vor sich die Hüften U°älte.', F?au^' ""^ Kinderarme um „Seid ihr nicht bös, ich mein' alleweil, die arme Marie ist tirf unglücklich," sagte Hanni leise. „Unglücklich, tief unglücklich," wiederholte Babi. ,.O Kinderweisheit, vielleicht hast das Richtige ge-troffen, schaust ihr besser ins Herz, als wir zwei Alten." _________ Aus der Tiefe klingt's als riefe Eine tränte Nixcnbraut, Und die Wellen, sie zerschellen An dem Kahn wie Klagelaut. Heinrich Heine. Das Mädchen und ihr Begleiter schritten rüstig weiter. Diesmal ließen sie den See seitwärts und wählten den schmalen Gebirgspfad, welcher zwar sehr steil war, doch rascher in die Verqe führte, als der Umwrg über dcn See und das Mönchskloster. Hehres Schweigen herrschte überall. Je höher man stieg, desto wilder und einsamer wurde die Natur. Ihre mächtigen Stimmen begannen der tiefen Stille zu weichen. Hier rauschte ein Wildbach knapp vor Mariens Füßen vorbei, dort stürzte sich ein Gebirgs-wasser schäummd von steiler Höhe in die Tiefe nieder, in das biauscnde Gebiet eines Äergstromes. Der Knecht und das Mädchen hatten längst die Hälfte des beschwerlichen Weges zuiückgelegt. Jetzt machlen sie kurze Rast bei einem hölzernen Christusbilde. Das Mädchen setzte sich auf die Stufe vor dem Kreuze nieder, welche den Andächtigen als Aetschemel diente. Eine köstliche Rundschau der Berge breitete sich vor ihr aus. Aber ihr Auge hieng nm an den schroffen Felswänden, wo niemals junges Frühlingsgrün gedeiht. Ja, ewiges Leben predigen diese Bergriesen, doch keine Freude, keine belebende Hoffnung sprüht aus den kalten Schnee-Häuptern zum tiefblauen Himmel empor. Alles ist kaltes, todtes Sein. das nicht einer einzigen Blume stllles Blühen und Duften gönnt. Des Mädchens Blick flog weiter hinab, wo eine schaurig tiefe Kluft gähnte, in die nie ein Sonnenstrahl drang. „Wir müssen weiter, wenn wir bis zum Abend wieder daheim sein solle,,," sagte jetzt der Knecht. Das Mädchen erhob sich rasch und schritt rüstig den Berg empor. Je weiler die beiden kinnen, umso öder und kahler wurden die schroffen Felsengebilde, doch großartiger die Fernsicht. „Es schaut gerad' so aus, als ob wir mitten in die Wolken hineingehen möchten," meinte der K»echt. „Warum nicht lieber gleich in den Himmel selbst?" klang es von den Lippen des Mädchens. Sah wehmüthig in die Ferne hinaus. Laibacher Zeitung Nr. 202 1742 4. September 1883. durchlauchtigste Frau Erzherzogin Marie Valerie. Zwei t. k. Arcieren« und zwei königlich ungarische Leibgarden leisten rechts und links vom Tragsessel die Nebenbegleitung. Eine sonstige Begleitung findet nicht statt. Der Weg, welchen der Zug nimmt, ist mit Trabanten-Leibgarden, Leibgardereitern und Hofburg, wachen entsprechend beseht.' Im Cercle'Zimmcr angekommen, wird der Tragsessel geöffnet, der Erste Obersthofmeister übernimmt den Polster mit dem höchsten Täufling, die beiden Kämmerer fürstlichen Standes schließen sich ihm zu beiden Seiten an und halten die reiche Decke über Höchstdenselben, worauf sich der Zug — in welchen sich die erzherzogliche Obersthofmeisterin, gefolgt von der weiblichen Bedienung, nach dem Ersten Oberst« Hofmeister einreiht — wieder in Bewegung setzt. Ihre k. und k. Hoheiten die durchlauchtigsten Herren Erzherzoge und Frauen Erzherzoginnen, dann die übrigen höchsten Herrschaften, welche Ihre Majestäten im Cercle-Zimmer erwartet haben, folgen Nllerhöchstdenselben in den Tauffaal, in welchem k. k. Arcieren- und königlich ungarische Leibgarden längs des Weges vom Eingänge bis zu den Plätzen der höchsten Herrschaften Spalier bilden. Bei dem Eintritte in den Saal ertönen, aber sehr gedämpft, Trompeten u»d Pauken. Der k. l. Erste Obelsthofmeister nähert sich mit dem höchsten Täufling dem an der Stufe des Altars stehenden, von der Assistenz umgebenen FürstErz-bischofe. Der Allerhöchste Taufpathe stellt sich links neben den Ersten Obersthofmeister. Einer der jüngeren der anwesenden durchlauchtigsten Herren Erzherzoge stellt Sich zur Linken des Allerhöchsten Taufpathen und erhält von dem Hof« und Burgpfarrer eine brennende Wachskerze, welche Höchstdemselben nach vollzogener Taufe wieder abgenommen wird. Die erzherzogliche Obersthofmeisterin und die weibliche Bedienung stellen sich neben den Tisch auf der Cpistelseite, ebenso die beiden mehrerwähnten Käm^ merer. Ihre Majestäten, der durchlauchtigste Kronprinz Erzherzog Rudolph sowie die übrigen höchsten Herrschaften nehmen die vorgerichteten Plätze ein. Der Pontiftcant stellt nun die Ritualfragen, welche der Allerhöchste Taufpathe beantwortet, worauf der Exorcismus vorgenommen wird. Der k. k. Erste Obersthofmeister übergibt sodann das durchlauchtigste Kind der erzherzoglichrn Oberst-hofmeisterin, welche selbes auf den Nebentisch auf der Epistelseite legt und unter weiblicher Beihilfe nach Erfordernis entblößen lässt. Mittlerweile wäscht sich der Ponlificant die Hände und tritt auf die oberste Stufe vor die Mitte des Altars. Die erzherzogliche Oberfthofmeisierin übergibt nun den höchsten Täufling vor dem Altare dem Ersten Obersthofmeister, welcher sich mit demselben vor den Pontificanten stellt. Der Allerhöchste Palhe hält die Finger der rechten Hand unter den Rilcken des Kindes und be-antwortet so die von dem Ponlificanten gestellten Tausfragen, worauf die heilige Taufe vorgenommen wird. Er fühlte sich recht matt und abgespannt, die Lebenskraft des fleißigen Arbeiters gieng zur Neige. Die Sonne stand noch hoch am Himmel, als die vier Menschen die Biegung des Pfades erreichten, wo ein schmaler Waldsteg zu dem Mönchskloster führte. Nachdem die Geschäfte erledigt waren, sagte Marie zu ihrem Begleiter: „Geht nur da hinab, ich will die Ruinen umgehen und komm' dann über'n See heim." „Aber die Base hat doch gemeint, Ihr sollt nicht übers Wasser und dazu allein," warf der Mann ein. „Ei was, die Vase ist gar furchtsam. Ich bin am Wasser gerad' so daheim, wie am Land," erwiderte Marie und bog in den Waldsteg ein, der sich so düster in den Tannengehegen verlor. Ja sie muss immer ihren eisenharten Dickkopf haben"" murmelte der Knecht in sich hinein. 'Eine bildsaub're Diln' ist sie aber doch," meinte der Köbler indem er dem Mädchen nachsah, bi« ihr rolt>es Tuck unter den Bäumen verschwand. ^M^ schnellen Schritten eilte Marie über den Steg danin A3 sie die Ruinen bereits vor sich hat^le, flackerte ein unstetes Feuer in ihren Maen auf^ In ihren Bewegungen lag eme l über den Schutt hinwcgschntt Endlich war de Steinbogen erreicht. Athemlos sank das du ch d n raschen Gang ermüdete Mädchen auf die Gruft des Mönches nieder. Rings nm sie her Verwesung, bde ZersaUenhkit, über die sich noch kell, grüner ^welg ver^hmmgLvull uuLbreitete, um all die grauen Schalten mit seinem hoffnungsreichen Leben zu überdecken. (Fortsetzung jolgt.) Zum Schlüsse derselben wild dem Allerhöchste,! Pathen die bisher von einem der jüngeren durch» wuchtigsten Herren Erzherzoge gehaltene Tauflerze überreicht und nach der hierauf bezüglichen ritualen Ansprache wieder abgenommen. Nach Beendigung des Taufactcs begeben Sich der Allerhöchste Pat he ur.d der erwähnte jün< gere durchlauchtigste Herr Erzherzog zu den Plätzen bei den übrigen Allerhöchsten und höchsten Herrschaften, während die Ouersthofmeisterin das getaufte durchlauchtigste Kind vom Ersten Obersthofmeister übernimmt und zum Nebentisch trägt, wo dasselbe wieder bekkidet wird. Sobald dirs geschehen ist, wird das durchlauch« tigste Kind von dem Ersten Obersthosmeister auf dem Polster unter Assistierung der beiden Kämmerer in das Cercle-Zimmer getragen, von wo es durch die Obersthofmelsterin im Tragsesftl, gefolgt von der wei> lichen Bedienung, in das innere Appartement zurückgebracht wird. Ein Kammerfourier tritt hiebei vor, zwei k. k. Arcieren« und zwei königlich ungarische Leibgarden leisten bis zum Vorsaale im ersten Stocke des blauen Hofes die Nebenbegleitung. Der Erste Obersthofmeister und die beiden Kämmerer begleiten das durchlauchtigste Kind bis zum inneren Appartement, von wo dieselben, unter Vortritt des Kammerfouriers und von den Garden der Nebenbegleitung gefolgt, in den Saal zurückkehren. Sobald der höchste Täufling aus dem Saale gc« tragen ist, stimmt der Pontificant, welcher sich mittlerweile wieder die Hände gewaschen hat, das Tcdemn an. welches von der im Nebensaale aufgestellten Hof-Musikkapelle, unter Trompeten- und Paukenschall, abgesungen wird, wobei sechs Edelknaben den Dienst mit den Fackeln versehen. Nach dem Tedeum nähert sich der Fürst'Erzbischof mit Insel und Stab Ihren Majestäten, stattet Nllerhöchstdenselben und dem durchlauchtigsten Kronprinzen, mit einer Verbeugung, den Glückwunsch ab und bleibt dann mit feiner Assistenz an den Altarstufen stehen. Ihre Majestäten verlassen hierauf mit den durchlauchtigsten Herrschaften., unter Trompeten-und Paukenfchall, den Taufsaal, wobei der Ober-Cere» monienmeister und der Erste Obersthofmeister vortreten, und ziehen Sich, nur von der nächsten Umgebung begleitet, in die chinesischen Zimmer des Saal'tractes zurück. Die Edelknaben und die Garden begeben sich hierauf in das Entree-Zimmer, wo letztere bis zur Beendigung des Cercles verbleiben. Wenn der Fürst-Erzbischof mit der Assistenz (in longjg) sich wieder eingefunden hat und der Cercle dnrch den Ober-Ceremonienmeister geordnet ist, er« stattet der k. k. Erste Obersthofmeister Seiner Majestät wieder die Meldung. Ihre Majestäten geruhen sodann, mit Seiner k. und k. Hoheit dem durchlauchtigsten Kronprinzen Erzherzoge Rudolph und den übrigen höchsten Herrschaften, unter Vortritt des k. k. Ersten Oberst. Hofmeisters, Allerhöchst sich zum Cercle in den Saal zu begeben und daselbst die Glückwünsche zu empfangen. Nach Beendigung des Cercles kehrt der Aller-höchste Hof in die letzterwähnten Zimmer zurück, während der Hofstaat, der Pontisicant mit seiner Assistenz, die Mitglieder der Deputationen u. s. w. das Schloss verlassen. Zur Lage. Die „Wiener Nbendpost" vom 1. d. M. schreibt: Die heutigen Morgenblätter reproducieren unsere ge> strige Meldung, dass die Schlussredaction der neuen Marktordnung sowie der zu ihrer Erlassung nothwendigen Verordnung binnen kurzem beendet sein werde, und knijpfen daran, je nach drin Standpunkte, den sie in der Fleischfrage einnehmen, allerlei Bemerkungen. Die ..Presse" sagt: ..Die Mittheilung der «Wiener Nbendpost" bezeichnen wir als eine sehr er« freuliche; die Versicherung, dass die Publicierung der neuen Marktordnung bald erfolgen soll, wird in allen Kreisen, die es mit' einer Regelung der Approvisionie-rung ehrlich meinen, mit großer Befriedigung auf-genommen werden." — Das „Neue Wiener Tagblalt" zeigt sich irritiert darüber, dass wir ihm die auffallende Inconfequenz in feinen Ansichten über die Ursachen der Fleischtheuerung schwarz auf weiß nachgewiesen haben, und meint, es sei „lächerlich, durch Zusammenstellung einzelner herausgerissener Sätze aus alten Zeilungsnummern irgend ein Beweismaterial gewinnen zu wollen". Nun. jeder benützt eben dasjenige Veweismalerial. über das er gebietet. Das genannte Blatt scheint offenbar auf anderes BeweiLmaterial als auf feine eigenen Zeitungsnummern eingerichtet zu sein, sonst liehe es sich kaum erklären, wie es heute so total vergessen haben sollte, was es noch vor kurzem über die Fleischlheuerung und deren Ursachen zum Bestcn gegrben hat. — Die „Morgenpost" sagt, es erhelle aus unserer Mittheilung, „dass voraus-sichtlich in den nächsten Wochen schon die Zustände auf unserem Schlachtvichmarkle eine totale Aenderung erfahren haben werden zum Wohle des con u' mierenden Publicums wi? nicht minder zu OlN'l^'' jener Fleischhauer, die nicht mit Hundcrttauselid" gespickt sind". Aus Pressburg wird unterm 30. August gemeldet: Se. Majestät del Kaiser kamen heute in Begleitung der beidel« ^ neraladjutanten FZM. B^ron Mondrl und GM- F"'' Herr von Popp, dann des Chefs des Generals!^ FML, Freiherrn von Beck 5 Minuten nach b'/. °' Ärückellichlagplahe unter stürmischen Eljen-Rufen oe massenhaft herbeigestromwi Bevölkerung an. D^'lb! war das erste Pionnierbataillon in Marschadjustielurst und in entwickelter Linie unter Commando des Mal^" Karl Schuch aufgestellt. Während am rechten FlU des Bataillons der Corpscommandant FMÜ. G^" Catty, der Divisionär FML. Baron Franz. der W" gadier Se. k. und k. Hoheit GM. Erzherzog Friedlw der Ch?f des Generalstabes und der Regnnentsco^ mandant Oberst von WaNm>r Se. Majestät erwartetes waren alle übrigen nicht mit der Truppe ausgMlM' Generale, Stabs- und Oberofficiere am linken FlW rangiert. Nach Erstattung der Meldung schritten Se. M jestät die Front des Bataillons ab und ordneten ft/ dann den Beginn des Vrück.'nschlages an. Se. MajeM folgten mit sichtbarem Interesse dem Fortschreilen ^ Brückenschlages und beglückten während desselben j^ der anwesenden Pionnier-Stabsofficiere mit ei»>^ huldvollen Worten. Zur Ausführung gelangte sw leichte Kriegsbrücke von beiden Ufern gegen die iM>c' Als Brückencommandant fungierte PionnierhauptmaN" August Suchomel, während die Leitung am rech'^ Ufer dem Hauptmann Oliva übertragen war. ^ einer Stunde fünf Minuten war die Brücke volles und zum Uebergange bereit. ., Se. Majestät passierten mit der ganzen Suite " Brücke, ließen dann, auf das linke Ufer zurückgele^ sämmtliche Piounierosficicre vortreten und geruh^ folgende Worte an sie zu richten: «Es freut Mich 1^ ' das Bataillon in einem fo guten Zustande gesehen i haben. Ich bin sthr zufrieden mit dem Brückensch^? gewesen, und zwar in umso höherem Grade, als das Bataillon so viele Reservemänner eingetheilt st^ Ich spreche Ihnen meine vollste Anerkennung "" Zufriedenheit aus. Es ist Mir eine wahre Fre"^' Ihnen das. was Ich Ihren Kameraden in Pet'"" bereits gesagt habe, wiederholen zu können. 3^, ' neuerdings zur Ueberzeugung gelangt, dass die P'^ niettruppl, wo immer sie in Verwendung kam, so^ vor dem Feinde als bei Calamitälen im Frieden, je^ zeit den alten Pionniergeist bethätigte und dass^ auf sie bei jeder Gelegenheit zählen kann." Se. ^V jestät begaben Sich sodann vor die Front des ^^!,« lons und belobten die Mannschaft mit folgA. Worten: „Ich bin sehr zufrieden; der VrllckeM^ war sehr gut." Dazu fügte der Kaiser die unaan' gesprochenen Worte: „I^yon meg voiwm ei^" ^ NkF>'p ^ nierregiments-Commandanten Anton von Wallue ^ vollste Zufriedenheit mit den Leistungen des Ba^^e wiederholt auszusprechen. Hierauf sprengten ^^l Majestät unter den Iubelrusen des Publicums z"^,, in der Nähe des Brückenschlagplatzes aufge!'^ Truppe, welche des Befehles zum Beginne der zuführenden Gefechtsübung harrte. Vom Ausland. ,,. Dem deutschen Reichstage, welcher ° ^g der Generaldebatte von der Fortschrittspartei" ^ angegriffenen Handelsvertrag mit Spanien s^sHe^ internationale Convention über die Nordsee-tH^r bereits angenommen hat, ist. wie Berliner " ^ mrlden, noch eine neue Vorlage zugegangen, u h,s die Rechtfertigungeschrift über die VerlängerM'^t kleinen Belagerungszustandes im Bezirke der .^st Leipzig. Die Vorlegung dieser RechtfertigUl,^,^^ dnrch die Neichsregierung erscheint in dem ^'schied gesetze begründet. Da das Gesetz einen UN" ^ zwischen ordentlichen und außerordentlichen ^ "zlu«< nicht kennt, so musste die Begründung jen ^ch nahmemaßregel und die Bcrathuna derselvei» ^ den Reichstag noch in dieser Session e>, olg ^^, wird somit kaum möglich sein, die gegeMvar 'g ,. zu ordentliche Session bereits heute zum At),a,"i, bringen. littibacher Zeitnna Nr. 202 17^3 4. September 1883. x^^" f;anzljslschen Minister rathe sollen oetMleite Mittheilungen des Civilcommissärs in Tonkin ^. , ^"" ^l" '" Hu« geführten Verhandlungen ^Neleqen haben. Wis in den Blättern über den ab< 3 '^lop'nen Präliminarvertlag bekannt wird. ist in r """/ausgegangenen Telegrammen bereits genau re« lumlert. Das «Journal des Dcbats" bemrrtt über d^n-mven- ^2 ^^^ ^^ Zweifel ein zu weit getriebener "ptlMlsmus, den dem Nachfolger Tüdücs auferlegten ^"rag für eine endgiltige Lösung aller Schwierig, a-«!."" ""^lichen, welchen die französifche Politik ge. »rnwarNg ,m äußersten Osten begegnet, aber wichtige ^'""genschaften find dennoch erzielt worden. Nament-"^ lst dle Erwerbung der Provinz Vinthuan im Nord-irn ü<-^" Euchinchina eine wichtige Ergänzung dieser ^Mchen Colonie und gibt auch für deren Haupt« l"0t Saigon, der bisher die nordwestliche Grenze zu ^.aeliickt war. eine bessere Deckung ab." Bei all "em rann sich das genannte Blatt nicht verhehlen, dass mil, u l0nne es sich jetzt mit Ehren zurückziehen, wolle ban? l ^'^^ ^^'^^ "^ französische Provinzen be« " noein, so werde ihm der Vertrag von geringem "»yen sein. Aus Madrid wird vom 29. v. M. gemeldet: .? Legierung hat von ihrem Vertreter in Paris auf A 'Vlegramm betreffs des beabsichtigten Vorgehens n_ .«'^»züsischen Regierung in Bezug auf Senor Ovrma «me Antwort empfangen. Der Gesandte "lost. d,e französische Regierung würde willens sein. llp^, Träumer Zeit erlassene, aber noch nicht auf-dÄ^"k. secret,, welches die Ausweisung Zo.illas kranf^" ^"lt zu setzen, wenn letztgenannter in sick in <3 !"""' aber dem Vernehmen nach soll er möae ^ ". aufhalten. Wo immer er auch weilen "ichzu^ hattet werden, nach Frant- Tagesneuigkeiten. .. , ^ (Hofnachricht.) Aus Wien. 31. August, "lrd berichtet: Se, Majestät der Kaiser haben heute ^Mittags Se. lön. Hoheit den Grafeu Bari und etwas ^ater Ihre kün. Hoheiten den Grafen von Paris, den ^lzog von Ehartres, den Herzog von Nemouls, den H^zog von Alen^on, den Prinzen von Ioinoille und .l" Herzog von Aumale zu empfangen geruht Mittags yatten Se. Majestät dem Grafen von Paris einen Be« Mch abgestattet. -- (Graf von C h a m b o r d f.) Aus Wien "lro unterm 1. d. M. berichtet: Heute hat in Froh«. ^N die Leichenfeier Sr. kün. Hoheit des Grafen Cham, in ^ sonnen, welche übermorgen mit der Beisetzung sink Gruft von Castagnavizza bei Görz ihre» Abschluss w-il" "'^^' ^ch einem letzten ergreifenden Abschiede. ""Hen die Mitglieder der Familie vou der Leiche ge-°mmen. wurde gestern die Verlöthung des Sarges vor-,, "°""len. Der Schließung voran gieng die Abnahme 'ner Gipsmatzke auf speciellen Wunsch der Gräfin, sowie n amtlicherseits aufgexommener Act ül'er die Identität " ,m Sarge ruhenden Leiche. Zahllos sind die Kränze, "«runter ein Lilienlrauz von besonderer Pracht, die lvttwahrend m das Schloss gebracht werden. Für die UUUe vou Blumenspenden wurde ein eigener Wagen Levau^ der gestern bereits nach Görz befdrdcrt wurde Ver Nlumenwagen wird dem Trauerwageu nachgefühlt Werden. Auch im Laufe des gestrige» Tages sind noch vtele Deputationen angekommen, um der Familie Bei' «'dsbezeigungen zu überbringen. Gestern vormittags hat 023 Biirgercoips aus Wiener-Neustadt condoliert, Im Aven "nd ganzen sollen die bei der Bestattung d./m^' ^" Anwendung gebrachten Eeremouieu bei 'r Veisehuug deS Grafen von Chambord innegehalten! Mill l"' ^"^^^ ^" besseren und rascheren Beförderung, kin. ^'?'^ ^" ^'^ ^"^ der Leidtragende« diesmal Vet? l! ^^^" ^'"' "'^ '""^" Vorkehrungen w.geu ' ^ ^^Nockuugen beim Trauerzuge getroffen werdeu, Unto n-?"^^'^" ^^ Westens von Frankreich, welche wie/» ^harette die blutigen Tage von Patay und Coul» lers^ «--"' Dezember 1870 mitgemacht, haben ihre ganz selbV^ Standarte nach Frohsdorf gesendet, wo die. j Lili,»^" ^ ^^" don Chambord an der Seite des "'"banners aufgepflanzt wurde. Ceel-n / !^ ""^ ^ Uhr wurde das erste feierliche in k "^/^ den verewigten Grafen von Ehambord ball,- ^. ^i°veUe in Frohsdorf abgehalten. Eine' «ts en^ "or Beginn der Trauerfeier trafen die^ N uN^"'^ge" mit den Trauergästen aus Wiener-' "eustadt em. Als erster langte Se k. und l. Hoheit der^ durchlauchtigste Herr Erzherzog Karl Ludwig an. Außerdem hatten sich noch Se. l. und l, Hoheit der durch« lauchtigste Herr Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich Este und Se. kön. Hoheit der Herzog von Braganza eingesunken. Auch viele Mitglieder der öste» reichischen Aristokratie sah man in der Kapelle. Die Mit« glieder der französischen Aristokratie und die Ehren-Cavaliere hatten in corpore links vor dem Schlosseingange Aufstellung genommen. Das Traueramt, wel» cheS der apostolische Nuntius Vannutelli abhielt, begann mit der Messe, bei welcher das Nequiem von Professor Hüber zur Aufführung kam. Zahlreiche Andächtige, füllten die Kapelle uud den Schlosshof. Die Trauerfeier l schloss nach mehr als einstüudiger Dauer mit dem üibera. Im Hofraume waren die zu beiden Seiten des Sarges niedergelegten Kränze aufgehäugt. — (Internationale elektrische Ausstel« lung.) Die für die Beleuchtung und Kraftübertragung in der ganzen Ausstellung nüthige Energie wird durch 52 Dampfmaschinen vo» zusammen 1500 Pfetdekrä'ften. II Gasmotoren und 2 Heißluftmaschinen, zusammen also von 65 Motoren, geliefert. Von den Dampfmaschinen haben 2l eigene Feuerung. Gegenwärtig sind 44 Dampfmaschinen im Betriebe. Von den Dampfmaschinen sind 22 Locomobile», die übrigen 30 stabile Motoren, bei welchen alle Grüßen von 1, bis zu 240 Pserdekräften vertreten sind. Im Kesselhause besindeu sich 14 große Kessel (davon gegenwärtig 12 im Betriebe)- 13 Kessel haben einen gemeinsamen Schornstein, welcher 4 Schlote in sich schließt; nur ein Kessel hat einen eigenen Schornstein. Die 12 im Betriebe befindlichen Kessel liefern Dampf für 1300 Pferdekiäfte. An Kohlen werden ta> lich 200 Metercentner (zwei Waggonladungen) verbraucht. — (Vom E'senbahnzuge erfasst.) Ein be< llagenswerter Vorfall hat sich gestern früh im Bahnhofe zu Kralup zugetragen. Der dortige Statiousuorstand Herr Häckerle. ein junger Mann von 31 Jahren uud verheiratet, erwartete den ankommenden Prager Postzug, A!S er den Perron vassirte. wurde eben ein Lastzug ' verschoben. H^rr Häckerle überfah dies, wurde vom Last« zuge ersasst und zu Boden gerissen, wobei ihm die Näder dreier Waggons über den linkeu Fuß giengen, so dass dieser bloß uoch mit der Haut am Körper hängen blieb. Außerdem hatte er noch bedeutende Contusionen am Köiper erlitten. Er wurde mit dem Personenzuge nach Prag geschafft, wo ihm im allgemeinen Kranken» hause der Fuß sofort abgeuommeu wurde. — (Studierte Kellner.) In einem fashio-nablen amerikanischen Hotel in dem weihen Gebirge sind die Kellner in der Sommersaison junge Zöglinge der Akademien von Neu-Exglano, die genöthigt sind. während der Ferieu etwas Geld zu verdienen. Der Millionär Vauderbilt. der jüngst m diesem Hotel logierte, ließ als Trinkgeld für die 30 Studentenkelluer des Etablissements einen Check über 3000 Dollars zurück. — (Eine neue Kautschukq u e lle.) Die Aufmerksamkeit der indischen Negierung ist kürzlich auf eine neue Pflanze gelenkt worden, welche im südlichen Indien häufig ist und überreichliche Vorräthe an reinem Kautschuk liefert. Es ist eine apocinaceische Pflanze, ge» nannt ?i-kM6i'lg. Lliwäulikua,, deren Heimat die Wälder von Cochinchina zu sein scheint, wo der flüssige Saft vou den Annamiten und Cambodiern oft in der Medicin verwendet wird. In China wird die Pflanze Tuchung genannt und bildet in der Gestalt geschwärzter Fragmente von Ninde und kleiner Zweige ein häufiges Ingredienz in der chinesischen materia, meäieg.. Sie wird in diesem Lande aus Cochinchina importiert, und stellt sich der Preis der Niude, nachdem dieselbe geräuchert worden, aus etwa 20 Shilling per Picul (133 Pfund). Wenn die Zweige gebrochen werdeu. sieht mau. dass dieselben eiue Fülle an Kautschuk enthalten, der wie bei dem ostafrikanischen Landolschias in Fäden heraus« gezogen werden kanu. Die Pflanze kann durch Schöss« linge vermehrt werden, und Herr Pierre, der Director des botanischen Gartens in Saigon, glaubt, dass die-selbe in Waldreserven, wo die Bäume nicht unter zehn Jahre alt sind. gezogen werden kann Locales. — (Allerhöchste Spenden.) Se. k. und k. Nfto. stolische Majestät haben der Pfarrkirchen» und Ge« meinoevorstehung zu W ocheiuer»Fei striz zum Kirchen-baue eine Unterstützung von fünfhundert Gulden; den durch Ha^elschlag und Wolleubruch im Monate Juli d, I verunglückten Insassen der Untergemeindcn Groß- und Kleinbukowiz, Soze und Harije (Gemeinde Dornegg) eine Unterstützung von vierhundert Gulden; über das Gesuch der Orts» und Schulgemeinde Mosel um eine Gnadenspeude zur inneren Ausstattung der Mutter-Gottes Kapelle auf dem Verdreuger Berge und zum SchulerweitevuugLbaue eine Unterstützung von zweihuu-dert Gulden; der Gemeinde Grafenbrunn zur Bestreitung der Kosten für die hergestellte Wasserleitung eiue Unterstützung von einhundert Gulden aus der Aller« höchsten Piivateasse, und der Untergemeinde Höflern zur Anschaffung vou Löschrcquisiten eine Unterstütz'«"« von fünfzig Gulden aus Allerhächstihren Privatn'ittcln allergnädigst zu spenden geruht. I — (Aus Anlass der glücklichen Entbindung Ihrer kaiser l. Hoheit der durch» lauchtigsten Kronprinzessin) sind am 3. Sep» tember d. I. beim Herrn Landespräsidenteu erschienen, um die ehrfurchtsvollsteu Glückwünsche darzubringen: die Beamten der Fiuaüzprocuratur, der Telegraphenverwaltung; der Laibacher Clerus; der Director des Aloisianums; der Vorstand der evangelischen Cultus-Gemeinde, und der Präses der Aovocatenlammer. Aus dem k. k. Fandesschulrathe für Arain. Auszug aus dem Protokolle über die ordentliche Sitzung des k. k. Landesschulrathes für Kram vom 23. August 1883. Nach Eröffnung der Sitzung durch den Herrn Vorsitzenden träczt der Schriftführer die seit der lchlen Sitzung erledigten Geschäftsstücke vor, was zur Kenntnis genommen wird. Hierauf wird zur Tagesordnung geschritten. Die von den Directionen der Gymnasien in Krainburg und Rudolsswert begutachteten B?werbuna.s-gesuche um eine erledigte Lehrstelle für klassische Philologie, resp. um eine erledigte Religionslehrerstelle werden höhern Orts mit dem geeigneten Antrage vorgelegt. Zwei Gesuche von Mittelschullehrern um Fristverlängerung für ihre Ergänzungsprüfungen werden mit dem bezüglichen Antrage Hähern Orts in Vorlage gebracht. Ueber ein vom hohen Ministerium für Cultus und Unterricht herabgelangtes Majestätsgesuch um Nachsicht einer Ergänzungsprüfung wird höhern Orts die Aeußerung erstattet. Ein Gymnasiallehrer wird über Antrag der be« treffenden Direction im Lehramte definitiv bestätigt uud ihm der Titel Professor zuerkannt. Mehrere Gesuche um Bewilligung der Wiederholung der I. Gylnnasialclasse. sowie um Bewilligung der Wiederholungsprüfung aus verfchiedenen Gegen« ständen werden erledigt. Ueber ein vom hohen Ministerium für Cultus und Unterricht herabgelangtes Majestätsgesuch um Bewilligung einer Alterszulage für einen Gymnasialdiener wird die Aeußerung erstaltet. Per Bericht des k. k. Beznksschulrathes in Nad< mannsdoif über den erfolgten Ankauf des Schlofs« gebäudes in Assling behufs Unterbringung einer zwei-clafsigen Volksschule daselbst wird dem kvainischen Landesausschusse mit dem entsprechenden Antrage mit« getheilt. Mehrere Berufungen in Schulversäumnis'Straf-fällen werden erledigt. Ein provisorischer Oberlehrer wird zum definitiven Oberlehrer und zwei provisorische Lehrer zu definitiven Lehrern ernannt. Das Gesuch einer Lehrerin um Zulassung zur Lehrbesähigungsprüfung wird höhern Orts vorgelegt, z Ein Lehramtscandidat wird zur Ableguna. der Reifeprüfung mit Beginn des Schuljahres 1883/84 zugelassen. Der Bericht des Lande3schulinsp?ctorz für Volks« schulen über die vorgenommene Inspicierung einiger Volksschulen wird zur Kenntnis genommen, und werden dem betreffenden Vezirksschulrathe die entsprechenden Weisungen ertheilt. Mehrere Remunerations« und Geldaushilfsgesuche weiden erledigt. __________ — (Platzmufik im Tiv oliparke.) Das Programm für die heute Dienstag am 4. d. M. im Tiuoliparke stattfindende Plahmusik lautet: 1.) ..Nibe-lungen"-Marsch von Sonntag; 2.) Ouvertüre zur Oper ..Die Felsenmühle" von Neiß'ger; 3.) „Künstlerleben". Walzer von Ioh. Strauß; 4) Canzone und Quartett aus der Oper „Rigoletto" von Verdi; 5) „Tombola". Polka frauyaise von Panhanns; 6) ..Stürmisch in Lieb' und Tanz". Polka schuell von Ioh. Strauß. — (Ein Schul fest in Gurkfeld.) Man schreibt uns aus Gurkfeld: Der hiesige Lehrkörper der Volksschule hat anlässlich der 600jährigen Jubiläums« feier beschlösse,,, diesem großeu, patriotischen Feste auch hier durch Anschaffung einer Schulfahue ein Andenken zu setzen. Es musste uun, wie gewöhnlich, so auch dieß-mal an die Großmuth der hiesigen stets schulfrfimd-lichen Bevölkerung appelliert werden; uud >" kurzer Zeit war auch eiue uamhaste Summe zu dem -6'"^ beisammen. Nebstdem spendete die erste «"t> «Nöhte Wohlthäterin unserer Schule di<> hochgeehrte Frau 5o,e< fine Hotschevar. Gemahlin des H?rrn Mart... b"tschcuc>r. des edelmüthigeu Spenders unseres '""'..mentalen «o,ks. und BürgerschulgebäudeS. ei>. r^s. p"cht«olles Va,,d mit der Au lckrift - Alles f«r Gott. Kaiser und Vater-i^ d" und kl^ sich überdies bereit auf das freund. He Vollsschulleiters. die Function als F^e^mütter zu hernehmen Außerdem versprach diese edle Oö.merin. die gesammte Schuljugend am Tage der Fahnenweihe zu bewirten. Uuser geehrte Ortsschul» mspector Herr Max Stepischmg widmete in Gemein« schaft mit seiner Frau Gemahlin ein sehr schönes Baud mit der Aufschrift: „V Lpoiuiu Miowico". Am 30sten «albacher Zeitung N». 202 1744 4. September 1883. Nussust fand nun dieseS schöne Fest statt. Um 9 Uhr früh erwarteten drei weißgekleidete Mädchen die Fahnen» mutter vor der Pfarrkirche, wo derselben bei ihrer An« tunft ein schönes Bouquet von einem der Mädchen mit einer kurzen Ansprnche überreicht wurde. Sodann begab sich die gesummte Schuljugend in die Kirche, in welcher die üblichen Ceremonien vom hochwürdigen Canonicus Herrn Eduard Pollak aus Haselbach vorgenommen wnr» den. Nach diesen wohnten wir einer feierlichen hl. Messe bei, welche der hochwürdige Herr Stadtvicar Zelebrierte. Den Gesang besorgte der hiesige brave und tüchtige Männerchor. Nach vollendetem Gottesdienste verfügten sich alle Anwesenden in den festlich geschmückten Turnsaal, wo die eigentliche Schulfeierlichkeit stattfand. Nach einer passenden Ansprache des Oberlehrers, in welcher er be« sonders des historischen Ereignisses, welches im Monate Juli in Kram gefeiert wurde, gedachte und der hiesigen schulfreundlichen Bevölkerung den Dank aussprach, die Kinder aber zur steten Dankbarkeit und zum Fleiße ermähnte, hielt die Schülerin der vierten Classe M. Z. die Festrede, brachte ein dreimaliges „Zivio" auf Seine Majestät den Kaiser Franz Joseph I, aus. worauf Decla-mationen und Liedeivorträge folgten. Da mit diesem Feste auch das Schuljahr beendet wurde, so fand die Namhaftmachung der Vorzugsfchiiler statt, worauf die Festlichkeit mit dem Absingen der Volkshymne geschlossen ward. Diese Feier beehrten mit ihrer Gegenwart Schulfreunde, Honoratioren, Deputationen der hiesigen Bürger» garde und Feuerwehr, die Eltern der Kinder und sehr viele andere Gäste. Nachmittags wurde die frühliche Schuljugend beider Anstalten in den Garten des Herrn Gregoric geführt, wo sich dieselbe in der angenehmste» Weise bei einer guten Jause und mit Gesang und Spiel unterhielt. Man konnte aus den glücklichen Gesichtern dcr Kinder deren Freude erkennen. Die hochgeehrte Frau Hotschevar hatte aber auch reichlich für Speise und Trank gesorgt, so dass dieser Tag der Gurkfelder Schuljugend stets in angenehmster Erinnerung bleiben wird. Es sei hier noch bemerkt, dass auch Herr Stepischnig und Herr Gregoriö, namentlich letzterer zur Bewirtung der Kinder beigetragen haben. Frau Hotschevar erschien auch selbst im Garten, um sich das fröhliche Treiben der Schnljugend anzusehen, Dieses Gartenfest nahm erst kurz vor eingetretener Abenddämmerung sein Ende. Es sei nun hier an diesem Orte allen hiesigen Wohlthätern und Schulfreunden, wie auch den Herren Sängern, besonders aber der hochgeehrten Frau Hotschevar im Namen des Lehrkörpers und der Jugend dcr wärmste Dank für die gebrachten, großen Opfer ausgesprochen. Ebenfalls danken wir herzlichst den Damen V. aus Laibach, wie auch dem Herrn K., Gemeindesecretär, sür mühsame und schön durchgeführte Decoration. Zum Schlüsse lassen wir uoch eine kurze Beschreibung der Schulfahne folgen. Die Fahne ist aus weißem Seidendamast angefertigt. Auf einer Seite be« findet sich das Bildnis des heil. Aloisius und aus der andern Seite der Reichsadler mit den Jahreszahlen 1283—1883, inzwischen der Spruch „Viridu« uuitiä". Ferner hat die Fahne drei prachtvolle Bänder, welche uns die Reichs- und Landesfarben zeigen. Die Aufschriften sind mit echtem Gold gestickt. Diese mühsame und geschmackvolle Arbeit besorgte die heimische Firma Marie Drenit in Laibach, und zwar in der gelungenste» Weise und zur vollsten Zufriedenheit aller und um einen gar nicht hohen Betrag, denn die Fahne allein kostet nur 116 st. Die genannte Firma sei nun alle» jenen, welche ähnliche Bestellungen machen wollen, auf das beste anempfohlen. — (Aus Stein) schreibt man uns: Unser stilles Badeleben wurde am ^9. v. M. angenehm belebt. Die in Görz liegende 3. Division des 12. Artillerieregimen» tes, welche zu den Manövern nach Pcttau marschiert, kam nämlich am bezeichneten Tage von St. Peter nach Stein und hielt am 30. v. M, hier Rasttag. Diese Gelegenheit wurde sogleich benützt, um im eleganten Cur-Haus-Salon ein Kränzchen zu improvisieren, für dessen Zustandekommen die fürsorgliche Frau Kecel bereits im voraus Sorge getragen hatte. Wie iu der Regel die improvisierten Unterhaltungen zu den angenehmsten zählen, so war es auch diesmal. Viele schöne Erscheinungen belebten den Saal und es wurde mit dem regsten Eifer getanzt. Tanzlust und Heiterkeit erwiesen sich denn auch von lebhafter Ausdauer, denn diefes sehr animierte Kränzchen endete erst mit Beginn des Morgengrauens. Schließlich noch Eines. Zu improvisierten, kleinen Unterhaltungen pflegt man keine besonderen Einladungen auszusenden Jeder, der von derartigen Unterhaltungen im Cnr< hause Kunde erhält und dazu erscheinen w,ll. ist willkommen und sei öffentlich ein für allemal höflichst ein-geladen! , Neueste Post. Wien, 3. September. 2. Bulletin. Ihre k. und k. Hoheit die durchlauchtigste Kronprinzessin Erzherzogin Stephanie verbrachten die Nacht vollkommen ruhig. Der Beginn des Wochenbettes ist ganz uunnal. das Allgemeinbefinden in jeder Beziehung befriedigend. Das Befinden der neugebornen Erzherzogin ist gleichfalls vollkommen befriedigend. Laxenburg am 3. September 1883 um 10 Uhr vormittags. t>r. Wioerhofer m. p,, k. k. Leibarzt. Dr.C.Graun Ritter von Fernwald m.p., k. k. Hofrath. Oristinal-Telegramme der „Laib. Zeitung." Laibach, 4. September. Am gestrigen Tage gelangte von Sr. Excellenz dem Herrn Vencraladjutanten S>'. Majestät des Kaisers, FZM. Freiherr v. Mondel, aus Schönbrunn folgendes Telegramm an das Landes' Präsidium: Se. Majestät der Kaiser geruhten die anlässlich des freudigen Ereignisses in dem Allerhöchsten Herrscherhaus dargebrachten Glückwünsche der mit dem heutigen Telegramme des Herrn Landespräsidenten aufgezählten Behörden, des Clerus, dann der sämmtlichen Corporation«, Vereinen, Deputationen und Vertreter allergnädigst zur Kenntnis zu nehmen und entbieten huldvollst allen für diefe loyale Kundgebung Allerhöchstseinen Dank. Nudolfswert, 3. September. Anlässlich der glücklichen Entbindung Ihrer k. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Kronprinzessin Erzherzogin Stephanie von einer Erzherzogin brachten die Beamten des Kreisuno Bezirksgerichtes, der Bezirkshauplmannschaft, der Staatsanwaltschaft, des Hauptsteueramtes, das Bürger-corps-Commando, der Finanzwach-Conlrolsleiter und der Gemmideviirstand die allerunterthä'mgsten Glück< und Segenswunsch? dem Herrn Bezirkshauplmanne mit der Bitte vor, solche durch das Landeöpräsidinm im telegraphischen Wege zur Kenntnis des durchlauchtigsten Klonplinzeüpaares bringen zu wollen. Mctlika, 3. septembra. Deželnemu pred-sedniku: Narodna èitaluica metliška èestita v roke presvetlosti Vaše radoatno klièoè: Bog poživi novo-porojeno princesinjo! Wien, 3. September. Der Brand auf der Rossauer-lände tonnte erst nachmittags vollkommen unterdrückt werden. Sämmtliche Holzvonälhe sind verbrannt. Görz, 3. September. Die Leiche Sr. königlichen Hoheit des Grafen Chambord ist heute nachmittags 5 Uhr in der Gruft des Franciscanerklosters Castagna-vizza beigesetzt worden. Veldes, 3. September. Anlässlich des freudigen Ereignisses der glücklichen Entbindung der durchlauchtigsten Frau Kronprinzelsiu Erzherzogin Stephanie findet hier morgen ein großes Stephanie-Fest mit Ball statt. Wien, L.September. (Wiener Zeitung.) Heute um 11 Uhr vormittags fand im St. Stephansdome der feielliche Dankgottesdienst aus Vlnlass der glücklichen Entbindung Ihrer l. und k. Hoheit der durchlauchtig, sten Kronprinzessin Erzherzogin Stephanie statt. Auf dcm Stephansplatze und im Mittelschiffe der Kirche selbst bildeten k. k. Truppen Spalier. Der hochw. Weih. bischof Dr. Angerer pontificierte. Fünf Minuten vor 11 Uhr fuhren Ihre k. und k. Hoheiten die durchlauchtigsten Herren Erzherzoge Karl Ludwig, 55 ranz Ferdinand von Oesterreich-Este, Otto, Karl Salvator, Leopold Salvator, Johann und Eugen mit höchstihrm Obersthofmeistern und Suiten vor der Kirche vor, von den aufgestellten Truppen mit den vorgeschriebenen Ehrenbezeigungen begrüßt und am Riesenchore von dem hochw. Pnnlifi-cauten und seiner Assistenz empfangen. Höchstdieselben verfügten sich in das Oratorium des Chores. Im Presbyterium der in vollem Lichtesglanze strahlenden Metropolitan-Kirche hatten sich ferner ein-gefunden: Ihre Excellenzen die Herren Minister Graf Nalnoky, v. Tisza, Graf Bylandt-Rheidt. v. Kallay. Graf Falkrnhayn, Freiherr v. Prazäk, Baron Orczy, u. Bedekovtt, Obelsthofmcister Baron Nopcsa, Oberst-tüchenmeistrr Graf Kinsly, Oberstjägermeister Graf Abensperlz-Traun.ObelceremonielnneisterGrafHunyady, Se. Durchlaucht Fürst Adolf Auersperg. Ihre Excellenzen d,e Gardecapitäl.c Freiherr v. Koller und von Fratncsevics, die Generaladjutanten Freiherr von Mondel und Frecherr v. Popp, Generalstabschef Freiherr v. Beck, General-Intendant Freiherr v. Hof« mann, dle Sectiouschefs v. Szögycny - Marich und Frecherr v. Kubin. Oberlandesgerichts-Präsident Freiherr v. Streit, die geheimen Räthe Bankgouverneur Moser, Freiherr von Bezecny, der commandierende General FZM. Freiherr v. Bauer an der Spitze der Generalität, die Flügeladjutanten und die Beamten der Cabinetskauzlei und die Mitglieder der Militärkanzlei Sr. Majestät des Kaisers. Polizeipräsident Ritter Krticzka von Jaden, Bürgermeister Eduard Uhl, ,ahl< reiche Gememderälhe u. s. w. Eine große Anzahl von Andächtigen füllte die Seilenschiffe des Domes. Um halb 12 Uhr war die kirchliche Feier beendet; die durchlauchtigsten Herren Erzherzoge verließen den Dom, bis zum Niesenlho,e von der Geistlichkeit ge> leitet und von den ausgerückten Truppen wie bei ?er Alilunft beglüht. Ihnen folgten die ovengenanntell Hof- und Staalsroürdenträ'ger, worauf auch die spalier-bildenden Truppen in ilne Kasernen abrückten. Wien, 3. September. In der heutigen aüß"' ordentlichen Gemeinderathssitzung stellten Gemeinderalh Ferdinand Mayer und Genossen folgenden Drmglich" keitsantrag: „Aus Aulass der glücklichen Enlblüdm'g Ihrer k. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Krm" Prinzessin Erzherzogin Stephanie wolle der Ge-meindrrach beschließen: 1.) Es sei ein Betraq voll 50000 fi. ö. W. als G.iindungöfoud zu einem Asyl' Haufe zu widmen, welches den Zwcck erfüllt, dass die Kilidzr jener arme»!, mittellosen Eltern, welche tn> selben nicht mehr ernähren können, auf öffentliche Kosten erzogen und dadurch der menschlichen Gesell schaft als nützliche Glieder erhalten bleiben. 2.) E5 werde in geeigneter Weise die Bethätigung der Privat Wohlthätigkeit für diese Anstalt erstrebt. 3.) Au Jh." k. und k. Hoheit die durchlauchtigste Kronprinzessin Erzherzogin Stephanie werde die Bitte gerichtet, dass diese Anstalt höchstihren Namen tragen dmfe. Dieser Antrag wurde nun einstimmig zum Beschlusse erhoben und hierauf die Sitzung geschlossen. Prag, 3. September. Sowie das gestern inl St. Veits«Dome abgehaltene Tedeum war auch das heute mittags iu der Teinkirche celebrierte Hochamt ein äußerst feierliches und erhebendes. Ein fehr großer Theil der Bevölkerung betheiligte sich am Gottesdienste» Die heulige kirchliche F>ier war eine äußerst solenne» Das ganz? Stadtverordneten-Collegium mit dem Bürget Meister sowie die Officiere der Bürgergardeu erschien«! in der Kirche. Zur Illumination werden großartige Vorbereitungen getroffen. ^. 'Angekommene Fremde. Am 2, September. Hotel Stndt Wien. Frickc. Rcuticr, sammt Frau, Berlin. ^ Mann, Private, und Strohschneider. Bäckermeistern!, G^z» — Wretschlo. Abiturient. Cilli, — Kobler, l. pens. VeaMt", sammt Schwester, Fiumc. — Vcrghofer. Pola. Hotel Elefant. Arenz. Kfm.. Wien. — Pozcu, t. l, Postscctt' tär, s, Frau, Graz, — Fabriotti, s. Schwester, Tricst. "" Tullinger, k, k. Marnlcschissbcul'Ingenicurs-Gattin, Pola. "" Pirzl. Kfm.. Dollwih. „ Hotel Europa. Pollat. Student; Pollal, Reisender, und M-mann, k. t. Telcarllphen-Dircctimissccretär, Tricst. ^ ^ llin, Reisender, Graz. - Ritter von Porrictti. l. k. Mai^ Klagenfurt. Baierischcr Hof. Hcimbcracr, Fabrikant, Wien. — Horal, ^ ncincur, Sillian. - Nl> dermaler, illcalitätcnbcsitzcr, Vril»^' Gasthof Südbalinhof. Ramberg, Priuat, Wien. — Parazi"' t. l. Militär-Olicrintendcmt, sammt Frau, und Pcschka, l-l' Oberlicut,, Trieft. — Werner Maria und Johanna, Klagend' Verstorbene. Den 31. August. Helena Icrcb, Inwohnerin, 73 »!'' Pctersdamm Nr. 63, Schlagfluss. ., Den 3. September. Paula Valjavec, Conduct«"'^ tochter. 2 M.. Fcldgassc Nr. 38, Brechdurchfall. — Anna Pcw", Flrilchcrstochtcr, 5 I., Polanastraße Nr. 47, GehirnlM"" Wassersucht.____________ Lottozichungen vom 1. September: Trieft: 58 48 5 74 35. Linz: 14 41 9 59 3.__^, Meteorologische Beobachtungen in LaibaH>. 7U.Mg. 730,«8 'l-16.8!NW. schwach bewöllt »<, 3. 2 „ N. 733.28 ^21,0 NO. schwach fast heiter "'"" 9 .. Ab. . 735.48 >14.8 «NO, schwach heiter......... vormittags tyciiwcise liewöttt. nachmittaas Aus!)"^"-^ etwas windig; sternenhelle Nacht. Das Tagesmittel der W^ -j- 17,9", nm 1.4° unter d<>m Normale. Verantwortlicher Redacteur: P. v. ^-—^ATOiiO bestes Tisch- und Erfrischungsgetränk erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blase»1' katarrh. PASTILLEN (Verdauungszeltchen)- Heinrich Mattoni, Karlsbad (Böhmens l^tiqticlte u. Korkbrand wie nebenstehend M>-----> genau tu beachten. MATTONI'S GIESSHfflJ 1745 Course an der Wiener Börse vom 3. September ll>83 M«, de« oMen«, C°ur«blattc) ^. «^lb Ware StaatS-Nnlehe». «otemsente e>Ibtrr«tt.......^'-'W 78 45 ' 5«,' - - li»«K 11»«-, ^°NaU,i,ch, .....10«50 — — l^o mährisch, ''--... 9»«o 9» — 3>'b.r°sten^We. . . . ,o4 ,b 105 ?k ^____________________ Held Ware 5«/<> Tenlc»val»Vanater . . . 9»— g^ be 5°>» ungarische......99— 9»b0 Andere öffentl. Nnlehen. Donau»!pefl.'z.'osc 5«/» 100 ft. , 114 25 11475 dt«. Ailltihe i«7«, fteuerftei , 103 L0 io< Kc Nnlehcn b. Etabtstemcinb« Wi>,n 101 ?K loü 50 Nulehen b. Etablgemeinde Wien (Silber obri Gold) ... .---------------- Priimien«Nul.b. Stodtgem.lvi«» 1»» io 123 50 Pfandbriefe /,»/,Gulb il» 30 IIS 75 bto. in 5U „ , 4>/,"/« 9525 9ü 5>, dto. w 50 » , 4r/n . »1'8(, 9z Zl, bto. Plämien-'VchuIbveischl.^/i, u? n0 38 — Oeft. Hhvotbelenbanl luj. 5'/,°/° luc ?s> il>i 25 Otft.»U!l,!. Van! veil, ü»/, . . 101 — 10, 10 dtc. „ <'/,"/» . , »7 5i; 9? 75 bto. , 4»/^ . . «13« 'II'5b Ung. aUg.Vobencredit-Nctienges, in Pefi in 3i I. v«l. z>/,°/« , I0l «L 103 — Prloritöts. Obligationen ^ftll 100 fl>>. Elisabeth'Wüs^bahn 1. Hmüsten K,? zc!io? eo ffeidinaut?5 2'^ Fran,-Ios^f<«ahn.....1U3 — l«3 zu ^,!>>isch>' Karl» Ludwig «Vahn . if<8> .inn N. t5. <>/,'/« . . 9» »0 98 70 Oefteir. Neibweftbahn . . . . il,2 20 153 ,'.o Sitbentlilg«......9!l3«!'ilbst>'Ul'^,se 20 ff..... 2,., ,7 s,, Wmdilcherätz.Losc 2« ft. . . ,40— Hanl.Ge<» Erdt.^Anfi. k. Hand », O. ,«y fi. z^g — ^zz 25 <2rdt.»ÄNft., «Uss. UNss. Ü00 fi, . ,93--. <»l>'k>0 Hevofitcnb,, Äüä, ^0 fi. . . . ,y,-— ««4 — ili>co«pte»G f., Nieberöft. «no >l, !»«<:- - «yk — Hypothelülld., oil-«no tt. »5°/„ H. 5,— «,-— ^»)st. G. 50°/,um«,.«ahn»0Nff.«iIb, 107 L0 1«5 - NusNg..T,!pl.«isenb.»aofl.2M,-------- — Vöhm. Norbbahn 150 ss. . . , 191 5«,193 — _ Weftbah-, «oa N. . . .---------------- NMttel>«b« «ilb, 5oa N. Hvl. »9c. — 89« — , '< - „ ?lN,.HudW«!l! 200 N. . . ,---------------- ,Ol,V,»<« Fian^I°l«t'B^hn 2<»N ss. Slll' ig!2'»7 — Aahlenbfrn-His^nv, 800 tt. . . »l'50 3°i -^L ^a!cka!i, siseiil'. 200Ü. G, 144 -- 144 cN Kahn-Gesell. 2N0 ft. 0, W. . . I8» 50 16? — Aoub, üst.'Ung., Trie« 5U0N.HV:. «4» —!e»» ^ Oefte^. Nrvdn»eNb. «UN tl. SUb. i9» l^ji97 7k bto. (Ut. ll, 20« ft. Silber . ,,tz kü!,i? — Prag'Dllt« Eisenb. i50».S>lb. kl l5^ kl ?K Nubols» «ah» 20» ft. Silber . 1«7 —, i«7 s>n Liibenbitigei H,senb. 200«. S, i«z 75 1»3 25 Sübbabn «00 ss. G!l?er ls.c. »a >zl üa 3üb. Norbb. Vcrb.st«<»?sl:M!v^st ion'l.-------—.-- I>lrnau»1lia1np 205 ff. il. lv. . — — >».»» !1ng.°aaIl,,HNcnb. »yo N. ?,.lb«V 1S>>5N 181'— Ung. NorboNbabn 200 ft. Vilber 157 — 157-25 Nng.W«std.(«aal"GrH,>W0fl.«. I«5 — ^«'0»hp.N!,''.'c!h>!, I.»l)nq. 40"/,, ,01 75 in« Ls , Papiers, u. Ä..Ä. «K s"> ««'— Montan-Oefells. ssterr^alvine . k« — yb l«l ljrass« «iiseN'3nd.°He<. 200 ft. — — — — Lalgo^Tari. Hiscnraff, 100 ss, . 124 »l> 12476 Waffenl.'G.. Oift. in W. 1 ft. - - — — Iiifailtl »<,hlsilw.»Vrs. 100 !l. . — — — — Devisen. Deutsche Pläye......58 45 »8 55 bonbon.........119t«0'l»!<0 Pan«.........4780 4735 Petersburg.......—— — — Valnten. bucat^u........ »«s, k 68 «.ssrancs'Stüclc..... l, 50 9« «bllber........ —— — — veutichü «tlch«b»nln?t«!». . . b« i» k«46