^20.____________________Samstag, 25. Jänner 189tt. 1tt9. Jahrgang. MbacherW Zeitung. »anMril. ss, N^ha bMrw /^!> a/^ ^.^'^°^'°^' «l. ^ -Laibach.r Z.iwna. .-rsch.n.t läßlich mi! Nnsnahmr b.r 2°nn- und ssrirrt»«?, Dic Administration l'cl''. I>,soiae bisz>?>H,cn^lr «^ « befind?! s'ch m.3 5. "'"'""!' zu'" Ingenieur für den Staats- Nichtamtlicher Hheil. Zur Armenpflege. veml,^ ^'" ""s vorliegenden Doppelhefte für No> 'Etat ^""'b" ^^ ^l'eßt d^r XV. Jahrgang der Hacknr» ^" Monatsschrift» in einer diesem angesehenen a"s?'<^ '"irdigeu Weise. Zunächst bringt das Heft ttalcomrnM' bes Präsidenten der statistischen Cen-Karl ^lfi^" """' warm gehaltenen Nachruf für AltmHer ?" ^" Ezoernig. den jüngst verstorbeneu Stück Cult österreichischen Statistik. Es ist ein Mis bei de ^""^ Wirtschaftsgeschichte Oesterreichs, das ^chverdien? ^'lderunq des thatenreichen Lebens dieses rollt tvir^ Q "^ vielseitig wirksamen Mannes ent< NeoraanisV " '^"'b kin Gebiet der wirtschaftlichen klare t^" ""s"es Vaterlandes, in dem nicht der Czoerniqs zur G ltung gekom. der St^f.' ,""b was bedeutet Czoernig für die Pflege "aüMÄ ." Oesterreich! Er hat ihren Dienst Pulse gm"b"n '^ ^"^ "^^'^ ^" ^'^ ^'^'^" ^"' d>>!> Nns^"" ^^ hatten wir Gelegenheit genommen, srssnr ^ der hochinteressanten Abhandlung von Pro-österr^e', ^' Mischler: «Die Armenpflege in den heu w ^n Städten und ihre Reform, zu bespre-s" "«b begnüge mich im vorliegenden wi« ^ ^" Feststellung, dass der vermögende Pudel. N.ls tt ""'ste»' Angshöriqen seiner Nasse, auf den zrickn,. cher sich dann öfter Instructionen an die Pflegschaft«, organe (Armen- und Waisenuäter, Armenärzte lc) so wie Hausordnungen für die verschiedenen Anstalten, endlich Hilfsformnlarien n. dgl. anschließen. Die Qualität dieser Armenordnungen ist allerdings sehr ver» schiedenartig. Manche sind nichts anderes als eine Paraphrase der einschlägigen Bestimmungen des Hei' matsgesehes und der Lai'.des'Almcngesehe oder auch Codificierungen der alteu Ordnuug der Pfarrarmen» institute mit einzelnen durch die städtischen Verhält« nisse gebotenen Erweiterungen. Leider sind gerade jene. welche eine selbständigere Natur und bessere Systematik enthalten, wenig zahlreich. Auch hier finden wir in den früher erwähnten vier territorialen Gruppen be-deutende Verschiedenheiten. Am besten liegen die Ver« Hältnisse in den Städten der Alpenländer. dann in Mähren uud Schlesien, während in Böhmen der Arbeit noch genug zu thun wäre. Sehr reformbedürf. tig'sind die Einrichtungen in den Vororten von Wien und Prag. Ganz eigenthümlich ist die Regelung der commu-nalen Armenpflege iu dcu italienisch"» Landestheilrn. Heim. Da sie keine Kinder halte, übertrug sie all ihre lateute Zärtlichkeit auf das Thier, das sich alsbald mit rühreuder Treue au sie anschlofs. Earo wurde der unzertrennliche Gesellschafter und Begleiter seiner Ge. bieterin. Diese Benennung passte eigentlich nicht recht, denn der gebietende Theil ward er. Frau Johanna lernte, sich seinem Willen und seinen Launen sü'gen, sie murrte nicht, wenn er durch seine Eaprizen so manchen ihrer Pläne durchkreuzte und ihr unzweideutig zu wissen that. sein Wunsch müsse ihr Befehl sein. Nachdem er vier Wochen im Hause war. bereitete die Köchin die Speisen, die er vorzog; kam etwas anderes auf den Tisch, so drückte er deutlich seine Unzufriedenheit aus und zog sich fchmollend in den weitläufigen Korb zurück, der mit einer fchwelleuden Matratze, einem Pölsterchen und einer Decke aus' g.stattet war. Stundenlang lroch er dann nicht hervor, Frau Johanna rief und lockte ihn vergebens, und erst wenn Bratwurst — sein Leibgericht — serviert wurde, ließ er sich zu einer Versöhnung herbei. In der Küche oder im Vorzimmer nahm er principiell nichts zu sich; lieber wäre er Hungers gestorben; er hielt darauf, im Speisezimmer gefüttert zu werden; ruhig und gemessen verzehrte er hier seine Mahlzeit und ließ sich nicht die geringste Unanständigkeit zuschulden kommen. Das, was man Hundsfuller nennt, berührte er nicht, er wollte das Menu seiner Herrin theilen, und damit noch nicht zufrieden, duldete er nicht, dass etwas zur Tafel gebracht wurde, was über seine Nciguugen hiua»sgieng. W>ir er längst satt, so opponierte er doch entschieden dem leisesten Versuche der Witwe, im Dinieren oder Soupieren fortzufahren. Frau Johanna, als die Klügere, gab nach; Ein Typus ist hier die Stadt Trient. Die aus den alten halbkirchlichen Bruderschaften hervorgegangenen Oon^rsßäxioni 6i caritü sind hier eigentlich das Haupt» organ der Armenpflege; für die Commune bleibt nur wenig zu thun. und sii'd die Competenzen noch ziemlich unklar. In Galizien bestehen meist überhaupt leine communalsn Armenstatuten. Die allgemeinen städtischen Normen sowie die ganz unsystematischen Reglements der städtischen Anstalten bieten leinen hinlänglichen Ersatz. In der Vukonina endlich versuchte man es mit der Codierung des westlichen Systems, ohne dass das« selbe bis jetzt in Fleisch und Blut übergegangen wäre. Natürlich erfordert die Durchführung der Armenpflege eigene Organe. Diese fallen bei einfachen städtischen Verhältnissen mit der allgemeinen Stadtverwaltung zusammen. Dort, wo eigene Nrmenstatntc noch nicht bestehen, vollzieht sich die Armenpflege in sehr primitiver Weise: eine Section des Gemeinderathes fungiert als Armensection und bereitet die Beschlüsse des Plenums vor. Wenn es qut geht. wird dann noch ein städtischer Beamter als Pflegsorgan designiert. Dort dagegen, wo eigentliche Armenstatuten bestehen, gliedern sich in den deutschen und deutsch-slavischen Ländern die Organe der Nrmenverwaltung in ziemlich übereinstimmender Weise. Sowohl der Gemeindevertretung wie den Ma» gistraten und deren gemeinsamem Oberhaupte, dem Bürgermeister, ist durchwegs nicht bloß in der formalen Ordnung, sondern auch in der materiellen Durchführung der Armenpflege eine weite Eompetenz eingeräumt. Auch die Stellung der Armen - Commissionen. Armen - Dircctinnen scheint in manchem eine verfehlte zu sein. namentlich im Hinblicke anf die materielle Seite. Ganz ungenügend ist meist Zahl und Function jener Organe, anf deren Schultern eigentlich die ganze Last ruht. der Armenpsteger oder Nrmenväter. Soll die Anfgabe und Stellung der bürgerlichen Gesellschaft zur Armenpflege voll erfasst werden, sagt Mlschler, so müsste gleichsam eine Verschiebimg der Eompetenzen in der Richtuug gegen die Gesellschaft zu erfolgen: Der Gemeindeverwaltung kommt rationell nur die Nnwei« sung der Stellung zu. welche die Armenpflege im Sy> steme der Gemeindeverwaltung einnehmen soll, ferner die Wahrung dieser Auffassung durch die Normen-gebung und die Ernennungen. Dagegen soll die ge» sammle Ausbildung der Armeupflege in sich. d. i. die Leitung des speciellen Gebietes oder die formelle Thätigkeit, der Armen»Commission und die materiellen nur in einem einzigen Falle machte er ihr ein Zugeständnis: er gewöhnte sich ihr zuliebe daran, nach dem Mittagessen schwarzen Kaffee zu trinken, da er sich überzeugt hatte, dass sie diesem Gebräu uicht ent« sagen könne. Bloß ein kleines Tässchen genoss er, aber drei Stück Würfelzucker mussten hineingethan werden. Geschah das nicht pünktlich, so hielt er ihr eine Strafrede; er bellte nicht und murrte nicht und winselte nicht, nein, es war ein leibhaftes Zanken und Zurechtweisen, nnd Frau Johanna lernte rasch, ibn verstehen. Sonst behaupten Hundeliebhaber, dass ihren Thieren nichts fehle, als die Sprach?; Frau Johanna machte diese Reserve nicht, sie behauptete, Earo könne recht wohl sprechen, sie wisse genau, was er mit ihr rede. Caro hingegen eignete seinem Begriffsvermögen nach und nach einen stattlichen Wortschatz aus der menschlichen Ausdruckswe,se an. und die beiden hielten oft lebhaftes Zwiegespräch. Ein dritter fand sich in dem Zusammenklänge von Menschen, und Hundestimme nicht znrecht; das war auch nicht nothwendig; die zwei die es angicng. wussten gut. was sie einander sagteu sie führten heftigen Wortwechsel, und in der Regel behielt Caro Recht, er erreichte, was er erreichen wollte . . . Anfangs musste er seine ganze Autorität auf. bieten, damit feine Hcrrin nicht ohne ihn spazieren gehe; wenn sie heimkehrte, machte er ihr mit An» wendung seiner vollen Lunqenkraft eine Scene; er brachte sie dahin, dass er sie immer begleiten d»nste, und endlich stattete sie cmch nur solch? Besuche ah. wo Caro mit dabei sein durfte. Mit dec Zeit bildete Caro sich zum Tyrannen aus. sür ihn existierte Lllibacher Zeitung Nr. 20. 158 25. Jänner 1890. Acte der Bctheilung und Empfehlung für die Versorgung den Armenpfleger-Collegien zustehen, während endlich jedem einzelnen Armenpfleger die Hilfsthätigkeit obliegt. Grundverschieden von der Organisation in den westlichen Städten ist jene des Südens und Ostens. In Trient z. B. verfügt die ^onßi-kgaxionk (Nt-itü, über eine feingegliederte Organisation. Ihr Ausschuss, aus Laien und geistlichen Elementen zusammengesetzt, versammelt sich wöchentlich, die Generalversammlung viermal im Jahre, die Aufsicht über die einzelnen In« ftitute führen von der Conareqation ernannte Deputierte. Für die materielle Armenpflege bestehen drei beschließende Almosen-Commissionen, deren Mitgliedern die Functionen eines Armenvaters zukommen. Die Commune nimmt diesem Pflegscollegium gegenüber eine subsidiäre, unterstützende Stellung ein. In den aalizischen Städten fehlt es ziemlich an Organen. Dasselbe gilt von der Bukovina. Gehen wir nun näher auf die materielle Armenpflege ein. Das Grundprincip ist seit altersher unverändert dasselbe geblieben. Die österreichische Armenpflege basiert auf dem Gedanken des Almosens zur Linderung der Noth. Dagegen fehlt es principiell an dem Grundgedanken moderner Armenpflege: die ökonomische Selbsterhaltung« - Möglichkeit, welche dem an die Armenpflege herantretenden Individuum verloren» gegangen ist, wieder herzustellen. Die neben der Arbeitsscheu in immer steigendem Maße concur» rierende Verarmungsursache, der unverschuldete Mangel an Arbeit, ist in der österreichischen Armenpflege kaum irgendwo in seiner Bedeutung anerkannt und gewürdigt. Noch zwei Fehler sind zu erwähnen, nämlich der Umstand, dass das Almosenprincip meist nur zur Unterstützung des Einzel-Individuums führt, demselben aber der Gedanke der Erhaltung der Familie fremd geblieben ist, und dann das große Ueberwiegen der Geldwirtschaft über die Naturalwirtschaft. Die Rechtsansprüche des Armen auf Versorgung und Unterstützung fußen auf den staatlichen und Landesgesetzen. In der Regel hat jede Gemeinde nur für die in ihr heimats» berechtigten Armen zu sorgen. Dieses Princip der Zuständigkeit ist zwar an sich in voller Oiltigkeit, aber bereits vielfach durch die städtischen Nrmenstatute selbst und noch weit mehr durch die gewohnheitsmäßige Entwicklung durchlöchert. Damit ist aber, wie Mischler sagt. die Nothwendigkeit einer Neuregelung wohl deutlich gegeben, welche seines Trachtens im Wesen darauf hinaus« lauf.n muss, zunächst in das Heimatsgesetz wieder die Erwerbung der Heimatsberechtigung durch einen längeren Aufenthalt aufzunehmen und überdies die Frage des Unterstühungswohnsitzes mit Rücksicht auf die österreichischen Verhältnisse ins Auge zu fassen. Politische Ueberftcht. (Parlamentarisches.) Die «Politik» schreibt zu der von einigen Blättern gebrachten Meldung, betreffend das angeblich bevorstehende Scheiden des Olafen Hoheuwart aus dem Abgeordnetenhause: «Wir hoffm. dass Graf Hohenwart auf seinem ehrenvollen Posten verharren und nach wie vor der Füh er der Majorität bleiben wird. Wenn sich, wie wir aus voll» kein anderes Gesetz als sein Wille — I'stat, o'stait lui — die ganze Haus« und Lebensführung musste nach ihm eingerichtet werden. In jeder Kleinigkeit machte diese Tendenz sich geltend. Frau Johanna hatte von dem seligen Hofrathe die Gewohnheit überkommen, die Zimmer sehr wenig zu heizen; Caro liebte eine beträchtliche Wärme, und er fetzte es durch, dafs die Oefen tüchtig gefeuert wurden; während Frau Johanna sich infolge dessen unbehaglich fühlte, saß Caro in freudigster Stimmung vor dem ihm so angenehmen Feuer, schaute mit seinen großen, verwunderten Augen auf die brennenden Scheite oder wendete sich zur Abwechslung derart gegen den Ofen, dass seine Ruthe lauwarm wurde. Nach dem Mittagsessen theilte er zu einem kurzen Schläfchen das Sopha mit der Frau Hofräthin; abends zog er seinen Korb jeder andern Stätte vor; Schlag neuu Uhr wollte er das Lager zurecht gemacht haben; vcrgienacl, etliche Minuten über diese Zeit, so mahnte er ebenso ungeduldig, wie unguädig, fasste Frau Io» Hanna mit den Zähueu beim Kleide und führte sie in die Eck^, wo sein Korb ausgestellt war. Die Witwe konnte sich ein Dasein ohne Caro nicht mehr denken. Sie wurde manchmal von der Furcht heimgesucht, es könne ihr beschieden sein, den Llrblina zu überleben. Sie hatte vergessen, was alte Leute in der Regel vergessen: wie nahe sie dem Grabe stand. Eines Tages sank sie auf das Kranken-laqcr u»d starb nach kurzem Leiden. Das bedeutende Vermögen, das zurückblieb, fiel ihren Nichten und Neffen zu. mit denen sie seit Jahrzehnt n wenig Verkehr gepflogen hatte. Ihre Diene, schaft war mit Vermächtnissen bedacht, den Arm n der Stadt lieh sie stem Herzen wünschen, die Beziehungen des czechisch.n Volkes zu seinen deutschen Landileuten freundschaftlich gestalten sollten, so würden dennoch die czechischen Abgeordneten jenen conservativen Grundsätzen trm bleiben, welche sie bisher ein Decennium hindurch geleitet haben. Wir glauben demnach, dass auch die Verhältnisse der Majorität keine Aenderungen erfahren werden.» — Abg. Dr. von Plenrr hat bereits den Club der Vereinigten deutschen Linken zu einer Versammlung einberufen, welche am 3. Februar vor der Haussitzung stattfinden wird. (Arbeiter-Unfall« nnd Kranken-Versicherung.) Im Verlage der Manz'scheu k. und k. Hof Verlags» und Universitäts-Buchhandlung in Wien erschien soeben der zweite Theil des «Katechismus der Arbeiter-Unfall- und Krankenversicherung in Oesterreich». Ein Nachschlagebuch für Arbeitgeber und Arbeiter. Von Karl Kögler, Director der Arbeiter-Unfallversicherung für Niederösterreich. Der Katechismus erschien in zwei gesonderten Theilen, wovon d^r l. Theilj: Katechismus der Arbeiter-Unfallv treuung findet, der Frau Marie schwarz zu übergeben.» Die Verwandten kouuten sich übe,- die ihnen widerfahrene materi.lle Verkürzung nicht trösten. Sie lehnten sich nicht daa.ca.rn auf, weil sie das Gerede der bösen Welt schaute». Caro trat also unbehindert in deu Fruchtgeuuis der zweitausend Gulden und übersiedelte zu Frau Hinri^tte Fried. zählung im Jahre 1890 vor. In der Berathung übel das Cultusprogrmuln des Unt rrichtsniiuisiers »viei Minister Csaky den Vorwurf der PrincipienloMl zurück. Er habe offen erklärt, dass er die katholiM Autonomie wünsche und bereit sei, dereu Zustand kommen zu fördern, sowie mit den competenteu Fact»' ren zu vereinbaren, wie diese Autonomie ins LeW zu rufen sei. (VoLnisches.) In Wiener unterrichteten Kreisen wird allen Nachrichten über Veränderungen des Regimes in Bosnien und der Hercegovina, wie sie vol kurzem durch die in Berlin erscheinende Reichs-Cortt' spondenz lanciert worden, mit der entschiedenen Erllii' rung entgegengetreten, dass die osterreichisch-uugarisO Monarchie mit ihrer Stellung in den occupied" Provinzen, mit der internationalen Rechtsbasis die^ Stellung und mit den Zuständen dieser Provinzen rM' ständig zufrieden ist und in dieser Hinsicht keines Veränderung anstrebt oder auch nur als wünschenswell erachtet. (Die russische Kriegsentschädigung) Auf das wiederholte Drängen Russlands hat die Pfolt< sich bewogen gefunden, aus den ihr von Baron HM zugekommenen Entschädigungsgeldern dm Betrag voü 5'/., Millionen Francs als Abschlagszahlung auf ^ russische Kriegsentschädigung zu leisten. Die Restschulb, die Ende 1888 noch 854,000 Liras betrug, ist gege«' wärlig auf 686 000 Lims reduciert. (Das deutsche Socialistengesetz.) M bereits telegraphisch gemeldet, sagte vorgestern im de>lt' schen Reichstage Minister Herfurt in der Socialist geschdebatte, das Ausnahmsgesetz sei keineswegs z^ Schutze der Regierung bestimmt, sondern zum Sch^ der Gesellschaft und der Nation, ja des Reichstag" selber. Während alle anderen Parteien auf dem Bode" der Verfassung und der gegebenen Zustände steW berge bereits jede socialistische Volksversammlung, ^ schon unbewusst, in sich Keime des Aufruhrs. NiemaN° dürfe sich verhehlen, welchen gewaltigen Zauber ^ socialdemokratischen Führer auf die Massen ausM aber gute Zauberer seien sie doch nicht. Die sie riefe"' die Geister, werden sie nicht los. (Lebhaftes Vra^ rechts.) Nach Buhl sprach auch Helldorff (conservative Derselbe sprach entschieden für die Vorlage. ^ Redner ließ durchblicken, die Conservativen würden ^ Vorlage auch ohue den Ausweisungsparagraphen a"' nehmen, aber nur als Abschlagszahlung und nur we»" die Regierung sich damit einverstanden erkläre. Wi>^' horst sagte, höchstens für bestimmte Zeit und o^ Ausweisungen könne das Gesetz gebilligt werden. ^" möge die Erledigung der Frage lieber der Frühjah^ session des neuen Reichstages überlassen. Für "" Ausweisuugsparagraphen stimmten außer wenigen FA conservativen und einem Nationalliberalen nur ^ Conse,uativen. Der Paragraph wurde somit abgeleh^ Die Abstimmung über die Geltungsdauer des Oeseh^ wurde namentlich vorgenommen. Für die Geltll»^ dauer ohne Fristbestiminung stimmten die Calt"^ Parteien geschlossen, dagegen alle anderen Palt^ ebenfalls geschlossen. Damit ist die zweite Lesung ^ Vorlage beendigt. — P.r Sessionsschluss des R"O tagss erfolgt heute. , (Der französische Finanzminister) h" dem vorgestern statl^fundenen Minisierrathe eitie Entwurf zur Abänderung der Grundsteuer vorgelH Was Frau Johanna rührend von Euro's In"^ genz gesagt hatte, war nicht :mr nicht übertrieben. " blieb weit hinter der Wahcheit zurück. Niemand h"!, ihm das Testament vorgelesen, niemand ihm ^ getheilt, warum er gercid.' Frau Fried zugetheilt w»l den. Der kluge Hund scheint den Zusammenhangs rathen zu haben. Seiu Benehmen hat sich gegen M. merklich verändert; um es kurz zu sagen: er ist e' Protz geworden, der richtige reiche Hund. .^ Wenn er im Hause der Hofräthin seinen La^ die Züqel schießen ließ, so that er es wie einer, ..^ sich von den nächsten Angehörigen verhätscheln H,' Die Aeußerungen seines Eigenwillens hatten eine w mischung von verzärtelter Liebenswürdigkeit. Er h>", an seiner Frau wie der Pudel, der er war, und >", derte blinde Erwiderung seines Machements. Bei 3^ Fried nahm er das Gehaben eines Mieters an. "., sich bewusst ist, jede Leistung zu erlaufen. Ich /Ach einen Aftermieter dieser Dame (sie heißt nicht w'"'' so, wie ich überhaupt die Namen begreiflicherweise ^ ändert habe), und da ich von ihm die Geschichte Al erfuhr, habe ich meinen Freund gebeten, mich jl Frau vom Hause vorzustellen. Seither mache ich " , uuter allen erdenklichen Vorwänden bei Caro z" ^ und lasse mir auch uiel über ihi, referieren. ^,, Im muss sagen: dieses Thier ist ciu ausa/p^ ter Charakter. Caro verlangt p.remptorisch, dass ^ . Passtonen und Gewohnheiten Rechnuug getragen 'l"^„ w'ilil mau das thut, hat er keiueu Blick »ud lei'" si-Messung des Dantes dafür, er weiß. dajs sich ""^,^ zieht, watz ihm gebürt. M,t eiserner Äeherrschl'Ng '^H, zur Freundlichkeit geneigten N.üurells hütet er > z. mit dem Schweife zu wedeln. Er sieht nicht ein, _____________________ 159 25. Jänner 1890. Rouvier beabsichtigt, den Mehrertrag von 45 Millio» neu welche eine neue Vermessuna. der bebauten Grund-Mcle ergeben wird. zur Steuer-Erleichterung des un-veblluten Grundes zu verwenden. Das Budget für iUU1 enthält auch eine Reform der Thür- und Fen-Misteucr. Um den Minder ertrag der Zuckersteuer zu ^,e>"qen. wird eine Uebertaxe von 10 Francs auf WU K,lo für r.nbesteuerten Zucker beantragt. In dem -Undue! wird ferner eine Verbesserung des Katasters vorge'chla^en. (Die russische Eircularnote.) Die jüngste Nlwsche Circularnotc. welche die Rechlsverwahrung Men 5atz bulgarische Anlehen enthielt, ist nur von der französischen Regierung und auch von dieser nur unt der Mlllheilung der Kenntnisnahme des russischen St^ndpllttltes beantwortet worden. Die anderen Mächte, bls Pfmte inbegriffen. haben keine Autwort ertheilt. V'er »st man der Ueberzeugung, dass es dabei sein -oewelidr., haben wird. dass Russland aus seiner Po. Mll des Abwarten« in der bulgarischen Frage nicht heraustreten werde. »,«,«» ", (Rumänien.) Die Parlamcntssession in Vuka-UN wurde votgestern eröffnet. Die Kammer beschloss M Zersetzung des Ministeriums Bratiann in den An-Mnand sei auf die Tagesordnung der am uächsw, -"llttwoch stattfindenden Sitzung zu setzen. (Das neue portugiesische Cabinet) A 'ü!! ^" '^ s""dseligei, Corles nicht lange regiert. "M mer dem Standrechte stehe. Fonseca's Slrenge ent- ^lnoe der provisorischen Regierung viele Anhänger. Tagesnemgleiten. ^eit.,^' Gestüt derKaiser habeu. wie die «Linzer Kir?l,' "^"' d.m Kirchenban Comity zu Aurach zum Nrcheubau 300 fl. zu spende» geruht. ^,f,,.^ Majestät der Kaiser haben, wie die «Kla< Piöw.« ""tung. meldet, dem Ortsschulralhe z» geruht ^''" Schulerweiterllngsbau 200 fl. zu spenden von M.^/?"^erliebe.) Folgender rührender Fall Ein Ntädck ^'^ °"ö Malaga in Spanien berichtet: und die U ^°" ^ Jahren war an Krumpfen gestorben, "ber die ^""' ^" Tod des Kindes constaliert, standhaft ^""""de und klagende Mutter weigerte sich behaus 'ü ^ Beerdigung des Kindes zu willigen. Sie liege im >" ""b ^^' b" Kind sei nur scheintodt, es Leben -^ ^""ps ""d ""rde bestimmt wieder zum Verivandl ^"gebens war alles Zureden der Nomen» ""^ ^^ ^"äte. und so benutzte man einen hatte um ^° ^'^ erschöpfte Mutter sich zurückgezogen bes Ki V" ^"'.^ i" ruhen, und schaffte die Leiche wahrend ^"'^ "^ ^" Friedhofe hinaus. Ltde "!"" "^ ^^ei war, den Sarg in die Mir;! ""'^"^"' kam die Mutter wie rasend herbei« liebes »>? ^" unaufhörlich: «Gebt mir mein — "^°- gebt mir meine Dolores wieder!» Die ist^„" " deln sollte - er^lVbl von seineu Mitteln"nnd wllrtl^^ ^" D""i schuldig. Er kann «schün auf. Mack/,' ^ ""^h andere Fertigkeiten, aber er der >> l "?- ^^brauch davon. Wie ehedem im Haufe oder i 3'" blM er seinen Unwillen über diese verstc,.? ^ "'^ ""d erklärt sich mit anderen iin ist s/i /I' ^ 'lt kein fam.liär.mür.ischer Unwille, es lundp/ ?""ichelndes Einverständnis, sondern Earo be-stet !.,! ^ "c "'^ bem. was ihm für sein Geld gelei- ?^ ^frieden 'N oder nicht. Nett I» ' ^ ^^ "' "le früher. Schlag neun Uhr zu lichleit l k ' "'" ^ll^" ^ ^ "'^ ""t ^^lrau-Tbipfo« Ü '"^ ^^ kurz angebundenen Energie eines svaV^ c ^ ""ß' was es fordern darf. Er will lleb n n-/^brt sein; doch lässt er sich zum Spaziere er ,. ^ ^ ^"'"6en. und passt es ihm nicht, w bleibt z"yau,e „no ignoriert alle an seine Adress.'gerich-zua 'i^""^^'^" Vorstellungen. Das Zanken' das aufa^s ""^ "ne brummige L'.bkosung klang, hat er Ca2..?'' ." l"°cl)t sich lurzweg verständlich ohne Er st ^l °""^ uunöthig.2 Äcimerl. ohne Fioritureu. Man ez";^^!"'s undnicht lustig, eher blasiert, wie " ,m Ne.chlhlime so leicht wird. gegen dip m>"^d'6" ^rt hat sich sein Benehmen geword. ^'"liiere umgewandelt. Er ist hochmülh'g Ehrenb/l " ^"^^! ^wel" H""^e jene landesüblichen wrdem ?""^"'' b'e er in vergangenen Tagen j'd Einsam '! beglgnendrn Köter zuthnl werden ließ. wuws i,/? "llein geht tr durch die Welt; das Ve-teunt l ^ ^'l'tz's hat sein ^'müth verhärtet, rr er fj,,e, Nächstenliebe mehr. er lebt isulie.t. seitdem Erke,,.,«..?'!?" Hund geworden. . . - Wieso er d,e "l» der veränderten Umstände gewonnen, das Frau geberdete sich dabei so verzweifelt, dass schließ, lich in der That nichts anderes übrig blieb, als den Sarg wieder in ihre Wohnung zurückzubringen. Dort wurde der Sarg geöffnet, und weinend warf sich die Mutter über den Körper ihres Kindes. Und wunderbar, nach wenigen Stunden begann das Kind wirklich wieder leise Lebenszeichen zu geben und erwachte bald darauf zu liölligem Bewusstsein. Das Mutterherz hatte sich nicht getäuscht, das Kind war in der That nur scheintobt gewesen. Jubelnd schloss die Mutter ihr wiedergewönne» nes Kind in die Arm-', dem sie so zweimal das Leben gegeben hatte. — (Pas Schatzhaus der griechischen Kaiser.) Wertvolle Schätze aus der byzantinischen Zeit wurden in dem uralten Schatzhanse der griechischen Kaiser in Conslantinopel aufgefunden. Einige Arbeiter hatten, wie man aus der lnrlifchen HauplslM schreibt, vor lur. zrm in dem neben der Hagia Sofia gelegenen Schatz» hause eine Steinthür entdeckt, wclche offenbar in ein noch tieferes Kellergewölbe hinabführte. Der Sultan ernannte darauf eine aus drei hohen Staatsbeamten bestehende Commission, welche die Thüre öffnen ließ und durch dieselbe in ein tiefer gelegenes, niedriges, aber fehr aus» gedehntes Gewölbe eindrang, das mit Schätzen aus der Zeit vor der Eroberung Constanlinosn'ls angefüllt war. Zahl,eiche Stücke find bereits in eines der kaiserlichen Palais gebracht worden, doch wird über den Gesammt» wert der Funde das strengste Stillschweigen beobachtet. Man hat nur so viel erfahren können, dafs sich unter den Objecten viele fürstliche Waffen, besonders eine Samm« lung des Kaisers Conftantinos Palaiologos befinden. ^ (Eine Menagerie-Scene.) In Vicenza ereignete sich vorigen Donnerstag eine furchtbare Scene in der dort seit kurzem stationierten Menagerie. Ein 17jähriger Bursche von herkulischem Körperbau begab sich täglich während der Vorstellung in den Löwenläfig, dessen Insassen er durch die üblichen Mittel zu reizen und dann zu besänftigen pflegte. Der Löwe hatte bis dahin niemals Wuthanfälle gehabt, sich stets ruhig betragen und seine Aufgabe alltäglich ohne Störung und in vorschriftsmäßiger Weise gemacht. Auch an dem kritischen Tage benahm sich der Löwe in üblicher Art, machte wie gewöhnlich beim Eintreten seines Bändigers in den Käfig einen schwachen Versuch, sich auf ihn zu stürzen, zog sich aber dann vor der Peitsche feines Herrn furchtsam in eine Ecke bes Käfig« zurück. Mehrere Minuten nahm die Vorstellung den gewöhnlichen Verlauf, plötzlich, kurz bevor der Ban« diger den Käfig verließ, stürzte sich das Thier auf den jungen Mann und fchlug ihn mit einem Schlage seiner mächtigen Pranke zu Boden. Der Löwe, durch das Schreien u»d Toben der Menge erst recht wüthend ge-mach», machte jeden Versuch des Mannes, sich vom Boden zu erheben, unmöglich, indem er ihn mit seiner Riesen« traft stets zurückwarf, wenn es ihm gelungen war, sich ein wenig von der Umarmung des Thieres loszumachen. Ehe noch andere Angehörige der Menagerie dem Unglück-lichen zu Hilfe herbeieilen konnten, hatte der Löwe oiefen förmlich zerfleischt. Dann zog sich der Löwe, als ob nichts geschehen wäre, in eine Ecke des Käfigs zurück und dultkte ruhig, dass man den noch lebenden Thier» bündiger aus dem Käfig entfernte. Man brachte den Un» glücklichen nach dem Hospital, wo er uach schweren Leiden sein Lcben aushauchte. Das Publicum hatte die Ent« Wicklung der grausigen Scene nicht abgewartet, sondern war voller Entsetzen geflohen, als es den Löwen wüthen« ist ein unergründliches Räthsel. Oder sollte ich mir das. was ich für Beobachtung der Wirklichkeit halte, um einbilden? Nein, meine Phantasie arbeitet nicht so ins Blaue hinein. Und es ist auch keine Fata Morgana, wenn ich zu der Meinung g> langt bin. dass Caro zu ahnen scheint, sein Wohlbefinden stehe unter strenger Aufsicht. Der Sollicitator Dr. Weidlichs kommt einmal monatlich, um die vou Frau Iohamia ana/ordnrle Eon« trole zu üben. Sobald er eintritt, geht Caro ihm ent» gegen, zeigt sich von allen Seiten, lässt sich begucken und wenn er sich genügsam betrachtet wähnt, entfernt er sich. Er gibt zu erleunen. dass er leine Beschwerde zu sichren habe. dass man sich seinetwegen nicht wei» ter zu bemühen brauche. Ebenso ertheilt er stillschweigend Auskünfte, wenn Frau Bauer nnd Frau Schwarz sich bei ihrer lieben, lieben Freundin Hrnrntte Fried einfinden. um nachzuspüren, ob leine Aussicht für sie vorhanden sci. Caro als Adoptiuhund zu übernehmen; zu ihrem Schmerze belunott Caro eine so lebensfreudige Stimmung. dass sie jedesmal leiulaut abzicht'n. Caro behandelt die bei-dcn von obeu herab als Erbschleicheriimen. Er denkt sich sein Theil über sie und schweigt. Hut er seine Herrin llider verloien, so will er bleiben, wo er jetzt ist. Aba/sehen von dlln «üum c-um 6i8ni!iU6, in dem er sm, Ältel verbringt, hat die Welt ihm nichts mehr zu bieten. Er steht ihr resigniert, aber selbstbewusst gegenüber. Aus seinem F'll kann cr nicht heraus; sein.s Wertes ist er sich lmvusst, in seinen Mienen steht geschrieben: «Ich bin rin reicher Hund». F. Groß. den Blickes und mit wildem Brüllen auf sein Opfer zuspringen sah. Dabei entstand eine wahre Panik, da die enge Pforte sich für die zahlreiche Menge als unzureichend erwies und in dem wilden Gedränge viele stürzten und verletzt wurden. — (Hermann Linggs 70. Geburtstag.) Aus München wird telegraphiert: Das Comite' der Lingg-Feier, an dessen Spitze Lenbach steht, überreicht dem Dichter zu seinem 70. Geburtstage als Ehrengabe eine kunstvolle Cassette mit 22.000 Mark. Anlass zu diesem Ehrengeschenke gaben die Verhältnisse des Dichters, die bisher durchaus nicht gute waren. — (Ein angeklagter Gemeindevorsteher.) Der Vorsteher Diepold der bis vor kurzem deutschen, seit den letzten Wahlen jedoch der Majorität nach czechischen Gemeindevertretung in Horschan wurde wsgen des Verbrechens der öffentlichen Gewaltthätigkeit in Anklagestand verseht, weil über seine Initiative am 31, August v. I. die czechische Bevölkerung von Hor« schan gegen den vom deutschen Vezirlsschulrath in Saaz ernannten Vollsschullehrer Reinelt eine so drohende Haltung angenommen hatte, dass Reinelt flüchten musste. Das Gemeinde Amt ließ sodann die Thüren des Schul« gebäudrs sprengen und die Effecten Reinelts ausräumen, worauf ein czechischer Lehrer von der Wohnung und der Schule Besitz ergriff. — (Bibliographisches Institut.) Die große Leipziger Verlagsfirma Bibliographisches Institut, weltbekannt durch ihre berühmten Unternehmungen (Meyers Conversations' L?xilon, Meyers Hand-Lexikon, allgemeine Naturkunde, Vrehms Thierleben, Meyers Voltsbücher) errichtete mit Anfang diefes Jahres in Wien eine concessio» nierte Zweigniederlassung. — (Zum Liebesbrama in Pressburg) Wie man aus Pressburg berichtet, hat sich der Zustand der Schauspielerin Louise Streicher, des unglücklichrn Opfers des Liebesbramas, das sich Mittwoch dort ab» gespielt, so weit gebessert, dass die Aerzte wieder Hoff» nung auf deren Wiedergenesung haben. Die Kugel hat weder das Auge noch das Gehirn verletzt. — (Interessante Jagdbeute.) Eine inter» essante Jagdbeute wurde auf der Majlath'schen Domäne Valpo in Slavonien gemacht; es wurde eine sehr starke Rehgais erlegt, deren Kopf mit einem fo prächtigen Gehörn, dessen sich auch ein starker Bock nicht zu schämen gebraucht hätte, geziert war. Der Kopf dieser für Zoologen sehr bemerkenswerten Abnormität sammt Gehörnschmuck wurde behufs Präparation nach Wien gebracht. — (Die Cholera in Persien.) Wie man der «Pol. Corr.» aus Tiflis meldet, werden die sanitären Mahregeln an der persischen Grenze eine Verschärfung erfahren, da die Cholera, Consular « Berichtn zufolgr, noch fortwährend in Hamaoan und Umgebung grassieit und die Gefahr einer Einschleppung der Seuche nach dem Kaukasus als eine imminenle angesehen werden muss. — (Die Dichterin Gräfin Wickenburg» Almasy) ist vorgestern abends in Gries im Alter von 44 I.ihren nach vorangegangener Influenza ge< storben. Gräfin Wilhelmine Wickenburg war eine Tochter des Staatsmannes Grafen Moriz Almasy, wurde am 8. April 1845 in Ofen geboren und war seit 1868 mit dem Grafen Wickenburg vermählt. — (Opfer des Schlittschuhlaufens.) Unter den drei Kindern des Tißa-Roffer Försters Klein, von denen daS älteste 14 Jahre alt war, brach das Eis ein. als sie auf der Theiß Schlittschuh liefen. Die Hilfe kam zu fpät, und die Unglücklichen ertranken. — (Postdiebstahl.) Ein großer Postdiebstahl ist in der Nacht zum 20. d. M. in Kiistrin verübt worden. Einbrecher drangen in die verschlossenen Räume des Postdienstgebäudes und stahlen einige Fähchen Silbergeld und Goldgeld. Wie die Berliner «Post» vernimmt, soll die gestohlene Summe die Höhe von 100.000 Mark erreichen. Von den ^Thätern fehlt jede Spur. — (Kinderfegen.) Von dem sechsundzwanzigsten Kinde wurde diesertage eine Arbeiterfrau in Fichthorst (bei Elbing im preußischen Regierungsbezirle Danzia.) entbunden. Sieben von diesen sechsundzwanzig Kindern sind am Leben. — (Schneestürme in Nordamerika.) Cin furchtbarer Schneesturm suchte Tacoma im Staate Wa» shington heim Zwanzig Menschen wurden gelobtet, Tau. sende Rinder und Schafe kamen um. In den ganzen Unionstaaten ist starler Schneefall einarlreten. — (Zur Sprachlehre.) «Fritz, sage mir sin-mal einen Satz in der thätigen Form!» — Fritz: «Ich trinke Bier!» — Lehrer: «Zehr gut! Wie lautet dieser in der leidenden Form?» — Fritz: «Ich trinke lein Vier!» Local- und Proviuzial-Nachnchten. — (Reichs rath.) Die Kanzlei des Abgeordnetenhauses hat bereits die Tagesordnung für die Montag, den 3, Februar, stattfindende Sitzung des Abgeordnetenhauses versendet. Neben einer Reihe von ersten Lesungen sieht auf dieser Tagesordnung auch der Bericht des Ge- Vntbatfer Bettung Mx. 20. 166 25. Jänner 1890. werbe»Ausschusses über die Regierungsvorlage, betreffend die Regelung der concefsionierten Baugewerbe. Nach Mittheilungen der Wiener Blätter dürfte der Reichsrath in der bevorstehenden Session vornehmlich den Gesetzentwurf über das Summarverfahren, den neuen Strafgesehentwurf und das Budget erledigen. Damit wird die Zeit derartig ausgefüllt fein, dass weitere größere Vorlagen nicht mehr zur Verhandlung gelangen dürften. — (Leichenbegängnis.) Aus Graz berichtet man uns: Zur Einsegnung der Leiche der Frau Anna Varonin v. Upfaltrern, l. l. Kämmerers Gattin, welche Donnerstag nachmittags um halb 3 Uhr stattfand, hatten sich beim Trauerhause Ihre Excellenzen Herr Statthalter Freiherr von Kübeck, Herr Franz Graf Meran, Herr Oberlandesgerichtspräsident Dr. Ritter von Wafer, Frei' Herr von Horst, Minister a. D., dann der Herr Landes« gerichtspräsident Graf Johann Gleispach, Herr Feldzeug« meister Freiherr von Pirler und viele andere hervor« ragende Persönlichleiten eingefunden. — (Llus Loitsch) schreibt man uns: Die im December 1889 in Loitsch und den umliegenden Ort« schaften intensiv aufgetretene Blatternepidemie ist nun« mehr völlig erloschen, und wird daher an der Volksschule in Unterloitsch am 27. d. M. mit dem Unterrichte wieder begonnen werden. — Die rasche Bekämpfung dieser Epidemie — es lamen im ganzen 38 Erkrankungen vor — muss wohl in erster Linie der energischen Hand« habung der sanitätspolizeilichen Anordnungen zugeschrieben werden. — In Idria nimmt die Ausbreitung der In< fluenza rapid zu. — (Zweiter Kammermusik «Abend.) Morgen abends nm 7 Uhr findet im laudschaftlichen Redoutensaale der zweite Kammermusik-Nbend der Herren: Hans Gerstner (erste Violine), Hermann Nicker! (zweite Violine), Gustav Moravec (Viola), Karl Lasner (Violoncell). Josef göhrer (Pianoforte) und unter gefälliger Mitwirkung des Herrn Heinrich Wett ach (Violoncell) statt. Das Programm wurde wie folgt fest« gestellt: 1.) F. Mendelssohn: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncell; op. 44 in v-äur. (ltolto ^Hs^ro vivaos, llermstto, Xlidante o3prs»sivo con moto, ?i-s3to con brio.) 2.) Luigi Voccherini: Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli in d cher sich, da ein lebhaftes Interesse hiefür bemerkbar ist, eines zahlreichen Besuches erfreuen dürfte. Das Tanz« lrünzchen wird eine kurze Vortragsordnung einleiten, welche aus einigen Musikstücken der k. und l. Militär« lapelle und mehreren Chören, und zwar: 1.) «Deutsche Losung», Chor mit Claoierbegleitung von H, Freidler; 2. a) «Wann der Mond schön scheint», Chor im steiri« schen Volkston von I. Gauby; b) «'« falfche Diandle», Chor im kärntnerischen Volkston (der Sängerrunde des Vereines gewidmet) von Th. Koschat, und 3) «Narren» galopp», Chor mit Clavierbegleitung von H. Fiby. welche die Sängerrunde zum Vortrage bringen wird. bestehen. Ein vortrefflich bestelltes Buffet mit einer reichen Auswahl von kalten Speisen sowie eine Conditorei werden bestrebt sein, den Theilnehmern auch in dieser Richtung Zufriedenstellendes zu bieten. — (Gräfin Vay im Irrenhause.) Wie aus Klagenfurt berichtet wird, wurde die Untersuchung gegen die Gräfin Garolla Vay, welche dort bekanntlich län« gere Zeit als Mann gelebt und ein Mädchen aus einem dortigen Vürgerhause «geheiratet» hatte, wegen constatier« ter angeborener, auf Belastung beruhender Erkrankung des gesammten Nervensystems, wegen Neurasthenie sowie kranl< hafler Störung der Geistesthätigleit und wegen der da» durch bedingten Aufhebung der Willensfreiheit ein« gestellt. Infolge dieses Gerichtsbeschlusses wurde Gräfin Vay an die Irrenanstalt abgegeben. — (Der technische Verein für Krain) veranstaltet heute einen fachlichen Ausflug zur Besichtigung der Pumpstation des neuen Laibacher Wasserwerkes in Klece Mit Hinsicht darauf, dass die Bau« und Maschinen« Arbeiten in dem lehrreichen Stadium der unmittelbar bevorstehenden Vollendung sich befinden und die bereits eingebaute eiserne Einrüstung des Hauptschachtes einen bsquemen Absticg bis an den Wasserspiegel und in den 400 Meter langen Verbindungsstollen ermöglicht und eine eing he»de Informierung durch die ausführenden Organe gefälligst zugesagt wurde, bietet sich für jeden Laibacher Techniker die seltene Gelegenheit, das heimische Wasser- werk noch vor seiner Inbetriebsetzung gründlich kennen zu lernen. Der Versammlungsort ist Cafe «Elefant», Abfahrt präcise um 2 Uhr nachmittags. — (Deutfches Theater.) Heute wird die neue Gesangsposse «Der dumme August», welche in Wien außerordentlich gefiel, aufgeführt werden. Die Hauptrollen sind in Händen der Herren Director Freund, Gottsleben und Neher und der Damen von Wagner, Dietrich und Thomas-Söld. Morgen wird das Stück wiederholt. Montag und Dienstag bleibt die Bühne geschlossen. — (Als Nachfolger WeilenS) in der Redaction von «Oesterreich-Ungarn in Wort und Bild» ist der Professor der Geschichte an der Wiener Universität Dr. Zeisberg in Aussicht genommen. — sSlovenisches Theater.) Im Saale del hiesigen C iialnica gelangt morgen das dreiactige Lustpie «OFvuj nij jxi-Höa», aus dem Deutschen übertragen von I. Cimperman, zur Aufführung. Anfang um 7 Uhr abends. — (Appell an die öffentliche Wohl« thäti gleit.) Außer den bereits ausgewirsenen 33 fl. 31 kr. find in unserer Administration für die arme Con« ducteurswitwe Veronica Hauser folgende Spenden ein« gegangen, und zwar spendeten: A. Dorin in Agram 1 fl., ein Unbekannter (Locobrief) 3 fl., T. 5 fl., ein Un« genannter 3 fl., E. P. 3 fl., eine Tischgesellschaft beim «Stern» 20 fl,, zusammen weitere 35 fl. — (Raubmord.) Aus Cilli wird berichtet: In Oplotnitz wurde diesertage an der Besitzerin Antonia Klinc ein Raubmord verübt. Der Taglöhner Vincenz Kropej drang in ihre Wohnung und tödtete die Frau, die eben im Begriffe war, die Uhr auszuziehen, indem er ihr mit einer Hacke mehrere Hiebe über den Kopf versetzte. Der Thäter, welcher der Ermordeten einen Betrag von 15 fl. 90 kr. geraubt halte, wurde sofort ausgeforscht und verhastet. Er ist geständig. — (Eine Wildkatze) wurde gestern nachts in einer Holzlege, wo sie sich Hühner zum Schmause holen wollte, im Innern der Strafanstalt auf dem hiesigen Schlofsberge mit einem Schlageise!, gefangen. Es ist dies ein männliches Prachtexemplar, sowohl in Bezug auf Größe als auch Schönheit des Felles. PaS Thier ist 90 Centimeter lang und 2^ Kilo schwer. — (Ein Vortrag übrr die Influenza.) Ueber die gegenwärtig herrschende Influenza « Pandemic findet in der am nächsten Mittwoch, den 29. d. M, statt« findenden Monatsversammlung des Vereines dcr ylcrzte in Krain eine Discussion statt, und wird durch diese Mittheilung das in unserer gestrigen Nummer veröffent» lichte Programm hiemit vervollständigt. — (Erledigte Armen»Stiftung.) Die Dr. R. Dietrich'sche Armen.Stiftung ist für das Jahr 1889 ausgeschrieben. Bewerber haben ihre Gesuche bis Isten Februar d. I. an die Gemeindevorstehung Zirllach zu richten. — (Der deutsche Schulverein) bewilligte in seiner letzten Ausschusssihung die für das Jahr 1889 erforderliche Dotation für den Kindergarten in Gottschee. — (In Krainburg) ist vorgestern dcr dortige Maler, Bildhauer und Vergolder Herr Alois Götzl im Alter von 70 Jahren gestorben. Aunst und Aiteratur. — (.Unsere Kunst in Wort und Bild.») In an» erlenuenswerter Raschheit wurde dieses Kunstwert, das wir mehrfach zu empfehlen Gelegenheit hatten, zum Abschluss gebracht und liegt nunmehr als ein stattlicher Prachtband vor, der ein würdiges geistiges Denkmal der gesammten üsterreichisch-ungari-schen Kunstwelt «in Wort nnd Vild» bietet. Per hohe Name der erlauchten Protectorin Frau Erzherzogin Maria Theresia hat dem Werte zu einem selten großm Erfolge uerholfen und so die anerlennenswcrte Arbeit des Redacteurs Moriz Vand sowie die munificenle Ausführung durch den Herausgeber Ru> dolf Wittmann belohnt. Der überaus wohlfeil» Preis — der stattliche Prachtband von 200 Seiten, mit 550 Vcilrägen, 309 Porträts. 500 Autogrammen, 100 Illustrationen. 50 Musit. stücken, 100 Gedicht.-n «. lostet nur fünf Gulden — macht es zn einem wahren Volksbuch edelster Art, d' bor geschlossen werden. — Nach einer Petersburg" Mittheilung wird die russische Regierung anerlani>l< ärztliche Capacitäten über die Maßregeln zu 3M ziehen, durch welche die Einschleppung der Cholel« aus Persien verhütet werden soll. Belgrad, 24 Jänner. Ueber Weisung des Mi"'' sters des Innern wurden mehrere Aerzte nach ^ montenegrinisch >ii Aosiedlungm im Prokopljer Mje schleimigst entsendet, da die Sterblichkeit unter be» Einwanderern eine überaus große ist. Petersburg, 24. Iänmr. Ein Erlass des UM richtsministers normiert die allgemeine Einführung ^ russischen Unterrichtssprache in Prioatleh,austalten nw Beginn des nächstfolgenden Schuljahres. Athen, 24. Jänner. Die krrtc" Acten von F. Antony und V. Maurer. — Musik von Im''" Etern. Angekommene Fremde. Am 28. Jänner. Hotel Elefant. Milnla, Zwischenwässern. — Tallian, Kaul"" Mähren. — Lippich. Kallab, Deutsch und Iela^, Kauste»"' Wien. — Kalliwoda, Weinhändler, Kanischa. - Boz'iö, U< nehmer, Iasta. — v. Äavluschla, Genie. Hauptmann, TM' Dr. Hanl. Prag. ,, Hotel Stadt Wien. Belgrader und Vraun. Reisende: 2M Fiala und Schwarz. Kaufleute; Fceibergcr, Privatier; ^M und Künigstein, Wien. Verstorbene. Den 2 2. Jänner. Ernst gajc, Schuhmachers < S^"' 4 I.. Schiesjstättgasse 11. Pnnmwnie. Den 23. Jänner. Karolina Pristoo, Geschäftsleitl"' Tochter. 2 I,. Pctersstrasic 20. Fraisen. .. Den 24. Jänner. Alois Molar, Kaischler, 76 I,, s« stellgasse 12. Marasmus. - '", - Im Spitale: Den 22. Jänner. Johann Strajhar, Schlosser, 43 5' Tuberculose. Den 23. Jänner. Josef Gaber, Inwohner, 63 I., P«"' motothorax. Lottoziehullneil vom 22. Jänner. Brunn: 32 17 21 54 3. Meteorologische Beobachtungen in kaibach. K 5ß D ß ...» .«««ß , u. Mg.! 722-l 4 0 SW. schwach ' heiter " „, 24.2 . N. ! 725 U 8 0 U. mäßig! heiter "'"" 9 . Ab. l 732-ll 4« W. mähi« ! heiter Tag heiter, sehr warm. lroclene Luft. sternenhelle Nacht. ^ Tagesmittel der Temperatur 5 !<", um 7-8« über dem Nor^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic. . > Danksagung. > ssür die Veweise inniger Theilnahme während > der Krankheit, für die zahlreiche Betheiligung bei den» > Leichenbegängnisse unserer unoergl-sslichen Tante, des > ssräuleins > Marie Staudinger > sowie für die vielen schönen Kranzspenden sprechen > wir allen den tiefgefühlten Danl aus. > Familie Simonetti. > Laib ach, 25. Jänner 1690. Gegen Katarrhe der Athmung8organe, hei Husten, Schnupfen, Hei«ßr' keit und anderen Halsaffectionen wird ärztliche1" seits ^ —----------------SMiETOlW^ für sich allein oder mit warmer Milch vermisch' mit Erfolg angewendet. j Derselbe übt eine mildlösende, erfrischende »" beruhigende Wirkung aus, befördert die Schle'^g absonderung und ist in solchen Fällen ^eS)a\ erprobt. {2l^J - Vl"kli"! &*** ^ ao'_____________________________________161 25. 3nnncrIlS90. Course an der Wiener Börse nom 24. Jänner 1890. «°«».„. °«,«°°„, «°ur«««.° Geld Ware Etaats-Aulehen. A'> emhrMiche Nent^ in Noten 88 10 »8 30 »ümrrcntl' . . 88 8N 88'lO ^"" 4«, Btaut«l°se . 250 fi^ ,8» 25 134 2^ »«"" ' » 3<>",tel100fl. littÜ5 ,4l>7^ >»^4er 3'llutslosf , . 100 ft. 17N50,77- '°/,D°!n,-Pfdbr, ll iLO fi, ^ ^ 14°^ ^,n ^ ^l.^^l-^oldre»,^ steuerfrei , 109 9« 110 1« "!>err,No»enren,c. steuerfrei . 10l «0 101 80 Eaiantier« Eisenbahn, «lliulddtrsihrelbunnln. W°b"bdal». w «, steuerfrei . i»o— ,«(,<;" 7>""^,')"'N'd Val.» in Silber . ,^ ?o ',« 3" lm^'^"7 ^""' in Nilber wg 25 ,04 25. 3r°.^Iowh^h,,2 30 ,.'2 50 Un«,^..b,^.,.^,°,W,E^ ,?l?5.,?e^ ^°ll,m«,L°,t 4 ,, ,00 fl, i«0-25lile-75 Veld Narr Grundentl.-Obliglltioucn «ill INN fl, LM.), 5"/« aalizische...... 104 50 105 . 5°/„ mährische...... 109 50 110 — 5"/« Krain und Küstenland . . — — — — 5°/<, niederösterreichische , , . 109 25 110 35 5"/, steirischc...... --..- --.. b"/„ lroatischc und slavonische . lob — —-__ 5"/„ stebenbllrgische , , . . —-— — — 5"/n Temeser Vanat , , . . —-— —-— b"/n unuarlsche...... 88 50 88 8U Andere öffentl. Anlehen. Donau»Mea.«Lose 5"/„ 100 fl. . 13175122 75, dto. Vnleihf 1878 . . ,08 — IN? — Unlehe» der Stadt Kürz . . no-— —-. Unlehcn d, Stadtgenieinde W!cn 105-5,0 ><>l> 8« Praui, Aill, b. Ktablgem, Uien 148 75 143 25, UKrjvnbawVlnlchc» verlu«, 5°/, 9« — —- - Pfaudbricsc (fur 100 ft.), «odencr, all», öst, 4»/,. «, , , ,,ß 75 n? 2n dto, » 4>/,"/o, , , loo?5 10, 50 btl,. » 4°/^ . . . 98 25 98 75 dtu. Präm..Kchuldverschl, 8°/„ lN8 25, 108 75 Ocst, Hypothclenbanl ,Nj. ü»",,, is,i-f>0 — — vest.»«»«, Vanl verl. 4'/,°/« , ll»,'5s' <««'— del!« » 4"/» , . 9? 80 lO0'2<> drtlu 5»«jühr. » 4°/n , . 99 80 ll) ft. 3, 4'/,°/» . 100 — l00 50 Geld Ware Oesterr, 3lordwestbahn , , , IN? — lN7 l>0 Itaatsbah» , , , , . <»3-75 ..- Ettdbah» k «°,,..... ,47 bo 148 50 » !l 5°/^..... It? -119- U»a.'«al!z, Vahn..... Iü2',5!l08 — > Dlvrrse Lose (per Still!, > «llary L°,e 4» ft, , , ^ A" A 4"/« Do,,ll».T,ampf,ch, loo ss, , ,«» _ ,^f>0 Laidllchcr Pram,°«nlel,, lio ft. 24 — 24 5>» osener Lose 40 fi, , , . «<.^ ««, Pallly L°le 4«. fl, , «.7- z3." »»otbel, Krcu,. »s». «el, d,, ln fl. <» ^^ i<, «^ Saw!>oje 4<. st, , , ua L5'«.L> st, «en°l« L°,e 4« fi 3"^ ?'^ WalbstsixLosr 20 ft, . ^'. ^«5 verlch b, AodencreditanNalt , ,7 _, ,« .^ «auf - Acticn sper Ltüil», «»nloOrst Vanl »00 fl, »o",„», ,gg 40 1«4 — «llülUl'rriii, Wiener loo st . l,» 20 lit« 70 «bncr, «nst, öst. 200 fi. T, 40"/« 1,8 - »18 50 »5'»'75 Dspllsltrnbanl, «llg. 2l«> ft, z»»-— «,»5 - !t»ciimptr-Oel,,Nbrlisl, .'.o>, ft, , 58?-— 593 — Giro » Cllssniv,, WirnrrüWfi »18 - »19 -HUlwll)slrl,b,, ös« «<«»». «,— 1S4 - Actien von Transport- > Ulltcruchmuugln. (per Vtu, Nlbrech! Vlllin 200 fi, Silber , ?>» k>n s>0 — Al!ü!d tinman, Valiil 200 fl, 3, 202 50 203 5" Vlhin, Nordbahn 150 fl. . . . 2l8 75 üi« 25 » Weslbllhn 200 fl. . . . 838 — 335 — Vu!chtiehrader »I. 5N0 fi. «Vl. 1035 104" dto. (lit. U.) »00 fl. . 418 - «19 — Donau »Dampflchifffahrt - <»<<., Oesterr. 500 fi. «M. . . . «,81-88«' PraU'Ell. l«,°Db,.Z) 200 fl, G. 199 5l' 200 60 Dui'Vodenb. «is.-V. 200 fi, T. —'- -'— fferbinanb« Nurbb. 1000 st.LVl, LKOl» »bin Val.Carl liudw. V. ^00 fl, CM, 188— 189 — liemb, ° L^ernoiu,. Iasiy - lkisen- bah» «esellich. 200 st. ö. , . i>3.'< 7^ 2»U 25 LIoNb,est.'Ung,.TrlestbOOfl,»i 1»^ 5>l> Geld Ware Una, Nordostbahn 200 fi, Silber 1N»'?5 l91"?5 Una.Wfstb.Mallb'Vraz>200N,O, lV8 »b «93 Li Industrie.Nctien (ver stuck), Vaunel,, Nlla, vest. ,00 fl. . 8»'- 87'— «aybier Eüen- und Ttahl.Ind. in Wien 100 fl...... 1",-75 l0L'— «tilenbahnw.-iieihg., «rfte, 8<»fl. »^ — 94 — <00 fi, . . hll-50 97 — Vlvnlai,Gesell., österr«alpine 105 50,06 — Pragrr Gisen ^nb'Vel. »00 fl. «» — 417 -- Kalgo larj, Lleinlohlen »0 fl. — - —- — »Schlüglnüilil», Papiers, 20O fl, Ly?-— ------- «Vteyrermül,l»,P»p Uhr nachmittags. Wohnt: Hotel Stadt Wien, 11. St., Nr. 23. — Neue unübertreffliche Pariser Plombe, von Autoritäten als die beste anerkannt -- die Farbe den Zähnen gleich — ersetzt die Goldplombe in ihrer Dauerhaftigkeit. (340) 1 ger Leberthran mit lllGGr ?es AP°thGkers Pioooli 8enomnii.n „„ ¦ Lalbaoh wird leicht ein-deQ BnJ! 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Mayer, Gabr. Piccoli, «loh. Svoboila, v. Tinkoczy, ferner bei C. Karinger, Josef Kordin, Peter Lansnik, M. F. Supan, Anton Krieper, Jakob Klauer.