vlockner u. Mosie, m »«ß HUkienreich.il »steige^ .Zentrag^.tnWie» vei allen Unzet» genannadm»-«even. M. t33 SreNag. den ts Juni tS23 GchkftkleMmß. SeeWOlfmßI V»chA»»«k«et, MsUitsr. Iuretüeoa ultca 4. Teleph»» 24» M«z«SA»«Eije: Abholen, monatlich . . D. !2 SS Zuftellen . . « , 14 — Durch Post . ... DurchPoft olertelf.... . S7 HO Ausland: monatltch . » Einzelnummer ...» Sonntafls-Nummee . . vet vesteUunz der ^itu«ß O d«r >d«»» «ementtb«trag M» Sloivevien süe «inb«» lten» etnenMonat, autzerhslh für mi«d-ft«>» dreiiHvn-ite «tnzusen den^u beanttoortend« > Briefe ohneMarte werde« nicht berülfsichttßl Inleratenckiinahm« m Waribor l»ei d» «dminiftratton derLeitunA: Zurel«!«vO »lica 4 i« Lmbliana bei veseljat »nd Matrlie. tn^agreb b«t «LS l'— 150 S2. Äavrg. Sin gewagtes Spiel. Revolution in der Nachbarschaft gleicht einem Brande, der auch das mgene Heim leicht anlffreifen kann. Der Unterschied ist nur der, daß bei Rsvolutiom'n die Ursache eine viel «M^ere Roile spielt als beim Brande unid daß von der Ursache dic zum Selbst, schütz noÄvenidigen Maßn'aihmen abhängen. Die in Bulgarien >!mrch eine revolutionäre Bewegung gestützte Regierung Stambu->lisli war «eine starke Mchrl)eitsregierung. Aus den vor wenigen Monaten stattgosun-'denen Wahle'N ging sie auif länstere Sicht siegreich hervor. Die Znhl ihrer Feinde schien ungefährlich klein. Umso überraschender wirkte der momentane Erfolg der Umsturz-bewegung. Man fmgt sich, wie das möglich wurde? ! Sta-mbatkisiki füihrte eine Herrschaft der starken Hand. Seine ^Anhängerschaft wur-zelte in der bulgarischen Bauernschaft. Nur in dil?ser erblickte er das staatserhaltenide Tl-ement. Nur in der Hauptstadt Sofia l^e-lang es den birrgevkichen Elementen, eine Mchrlxit zuisammenzubringen und so im Parlamente zu Worte zu kommen. Das Zentrum der UnHurMvegung war auch d«: HauMtaldt. DL'r neue Ministevprä-stdent ist der Unwerfitätsprofessor Caniow, sin Bürgerlicher. Auf das hin dürfte man. glauben, es hanldelde sich bloß darum, ein« .„mißlieMg gsworldlen« Herrschaft ahj^usMt-tiÄn. Wenn man sich aber auch dre ^lfers-helsier näher betrachtet, so wäre der Schluß voreilig. Im Dienste der Revolutionäre standen auch die maeir lvevpfl'ichtete su5> di-e Rogienlng Stambulis-?is, der Irredenita ernlstÜch an den Leib zu gehen. Diisse Verpflicht-ung trug der Regie-runq d« unierbittliche Feinidschaft jener iStröinunig ein, die es nicht verschmerzen ?onntze, daß Ma^donien laut Fri^edenSver-trag dem SHS-^taate Wffss!proch<'n wnrdi^. ' Es ist nicht walhl^cheinlkich, daß .Herr CaN'-kow die Hilfe der Irredenta ohne Zugeständnisse im Si-wm? der Aspirationen der irre» denPfftrschen Strömnn-g erlangt habe, und darin l^t das Gefährliche ^r den SHS-Staat. Der ^vesentlichiste Punikt des Frie'dens-Vertrages von NeiMy ist in Frage gestellt. Aus diesem Grilnide scheint es geboten und .verstäntdilich, daß unsere Regierung, deren MlhenlpoMsches Programm vor allem auf d»e FordvMl'Ng st'rikter Eiinhaltung der Friedensverträge eingestellt ist, sehr energische Maßnaihmen trifft, um keinen Zweifel darüber aufkomn^n zu lassen, daß die m-azedo-v^iische Frage keine Frage m>ehr sei und daß 'sße in der GvfÄllun " V. Bulgarlen ftedt auf dem StandpunNe der SrMuno des Friedensvertroges. (Telegramm der Marburger Zeitung".) WÄB. Sofia, l3. Juni. Die Bulgarische iTelkMoiphen-tAgentur me-ldet: Der Regierungswechsel, in Bulgarien eben eingetreten ist, ist das Ergebnis und die Folge der Unzufriedenheit der Bevölkerung mit einem Regime der Unterdrilckung. welches System die konstitutionellen Freiheiten und die Bürgenechte erstickt hat. Das neue ikabinett ist keineswec^ nur aus einer Partei hervorgegangen, sondern ist der Ausdruck des Willens der erdrückenden N!chrheit der Bevölkerung Bullg-ariens mit Ausnahme der Rom-munis^n. Was die Beziehungen zwischen den eiiMlnen Staaken betrifft, wird die neue Regierung die biGer befolgte Politik einhalten, die darin beisteht, die besten Be->zie'hungen mit allim Staaten, besonders mit den alliier den Großmächten und den Nachbarstaaten aufrechtzuerhalten. Die neue Regierung wird ihre internationalen Ber-Pflichtungen, besonders diejenigen, die sich aus dem Friedensverträge von Neuilly ergeben, loyal u. gewissenhast erfüllen und alles vermeiden, was geeignet wäre, den Frieden auf dem Balkan zii gefSbr^t^n. Auf innerpolitischem Gebiete wird es sich die neue Rsgieruny zur obersten Pfticht machen, die Ruhe und die Ordnung iur Lande zu siHern und ihm seine Rechte und Freiheiten wiederzugeben, um den schöpferischen wirtischastli-chen luNd so?^ial^ Kräften der Nation dic Möglichkeit zu bieten, sich frei auszuwirken, damit Bulgarien ohne Hindernisse seine Verpflichtungen erfüllen und den ihm gebührenden Rang unter den Nationen mit Würde einnohnren kann. » WKB. Sofia, 13. Juni. (Bulg. Tel.-Cg.) Der Sturz des Kabinetbcs Stambuliöki wird von den Blättern aller Richtungen begeistert aufgenommen. WÄ'B. Sofia, 12. Juni. Der ne^lernannte Minister des Aeußeren Kalow gab h-eute vor den müssen, im Frie den und loyalen Zusammewmrken mit den Großniächtien und unseren Nachbarn. Alle Beml'rbungen der neuen bulgarischen Regie-rung werden dahin gerichtet sein, daß der Staat aufs neue jene Stellung erringt, die ihm mit Recht als einem zivilisierten Mitglieds des Völkerbundes gebührt. » W.M. Sofia, 13. Juni. Minister des Aeu-s^even Kalov erklärte Pressevertretern gegen über, daß nach den letzten Nachrichten im ganjzen Lande Ruhe herrsche. Einige verein zelte Widerstand-Versuche der Anhänlger StmnbuliSkis seien mühelos unterdrückt wor-d>?n. Die Eisenbahn- und telegravhischen Verbindungen seien wieder hergestellt. Die ^mllhunaen Englands in der IteparaNyi^ag^. (Telegramm der „Marburger Zeiwng".) ^ Hauptschuldige an dem ganzen Umsturz ein. Die Situation scheint sehr ernst und bis Gelegenheit sehr günstig, die Beziehungen zu Bulgarien endgültig auf eine gesunde Basis zu steslen. Ein feindliches Bulgarie» kann der SHS^Staat nicht vertracfcn. Die Dynastie Kvburg scheint sich in ein sehr g« wagte's Spiel eingelassen zu haben. A. L.' Telepvonlfche Rachrichten. Der brU»Ich-r«Iftlch« «.»««»»chfÄ. WKB. London, 13. Juni. Dos Reutern büro meldet: Die britisch Antwort auf die Note der Soavjetregiernng wird wahrscheinB lich in dieser Woche übersendet werden. J« gutunterrichteten Kreisen nimnit die Ueber-i ^ugnng zu, dciß die Zilsicherungen der Soivi jetregierung sich als befriedigend enveisenl und die g'egeniwärtigen Differenzen beseitigt werden. WKB. Paris, 13.. Juni. „Echo de Paris" meldet aus London, die englische Regierung s-uche einen Ausgleich auf der Grundlage herbeizuführen, daß ^utgspnn!kt gemacht habe, versuche Großbritannien genau in Erfahrung zu brinigen, was Frankreich unter der Fordes rung, den Passiven Widerstand zu beenden, veristehe, unid ob eine gemeinsame Politik geführt werden könne, die für beide Länder befriedigend wäre. Aus dem befetzten Seblete. (Telegramm der „Marburger Zeitung .) . Berlin, 13. Juni. Nach einer Mel-dunffder „Berliner Zeitung" sind nach den bisheriigen Feststellungen in Dortmund sie-bm Zivilpersonen durch franzi^sische Kugeln getötet worden. Bei sämtlichen Erschossenen handelt es sich um harmli^se Bürger der !St?adt Dortnn'.nd, die sich in Unkenntnis der von den Franzosen erlassenen Verkehrs-sperre in der Nacht vom Sonntag auf Montag auf dem Heimwege befanden. Weder ein Todesurteil! WiKB. Mainz, 13. Juni. (Havas.) Das Kriegsgericht hat einen Jn^nieur der Ba--disch^ Anilinfabrik, der bei einen: Sabo-tagi^l'uche ertappt wurde und bei deni Ex^ Plosivstoffe gefunden ivurden, zum Tode verq urteilt. Der .Bermteiltic' hat die Tat eingestanden. . ^ Recklinffljmisen, 13. Juni. (Havas.) Infolge des Mordes an einer französischen Schikt^ache iist der Straßem>erkehr während der Naäit untersagt. Oeffentliäze Lokale ha ben um acht Uhr gesperrt zu sein. Der Ver kehr mit dem nichtbL^setzten Deutschland ist unterbrochen. Die Leiter der Kriminal« und Verwaltungspolizoi sind verhaftet worden. Der Stadt wurde eine GeBstrafe auferlegt. Ein deutscher Passant ist Heutie nachts von einer franq»öisi>sclxn Schildwaihe erschossen ^v-orden. Auf einen franzöisis^chen Offilzier irmrde mls einen: Hause ein Novollverschuß abgegeben. Die Ermordung zweier franzitsischer Unter-offiziere. VN'B. Dortmund, 13. Juni. (Havas.) Nach Anssagen zweier deutscher Augen^^eugen der Ermmdung der beidlm ^rMMschon'Unter- WÄB. London, 13. Juni. Das Rcuterbüro meldet: Die britische Regierung stellt in ih-ri.'r Antwort auf die letzte russische Note mit Genugtuung fest, daß die Sowsetregierung in Zukunft jede englandfeindlich..' Propai ganda unterlassen werde. Großbritannien! verpftichtet sich, den Plan, der möglicherwei« s? von rusiischen Stc^atsangehörigcn außerhalb Rußlands gegen die .Sowjetregierung gcschniiedet werden sollte, keiire Unterstützung angedeihen zu lassen. Die Note stellt fest, daß die So»!r>setl^iernng die wichtigsten Forderungen Englands erfüllt habe, so daß der Notemvechsel als beendet angesehen werde«' ?önne. " ' Der Schvekzer N«tiynalrUk »«V Die SrmOrdUNg Worowski». WKB. Kern, 13. Juni. (Schweiz. DeP'.-Ag.) Die Geschäftsfii'hrungskommission des Nationalrates hat die Erörterung der Än-gelegenheit Woro^nskis zu Ende geführt undi den Bericht über diesen G-egenständ mit allen Stimmen gegen die der drei soziali-stis. schen Mitglieder genehmigt. Die P?ehr-heit: der >ionimiilion billigte die Mas',nahmen dsS Bund.'srates lind tadelte das Verhalten der tonununistischen Partei. Sie mißbilligte auch den Schritt, den die national-waadtländi» sche Liga seinerzeit in Lausanne nnternonl-^ men hatte, um Worowski zum Verlassen der. Sct^twoiz zu bewegen. In der Beantmwrtunig^ wurde u. a. auch die Frage erörtert, warum sich Worc^rski im Besitze eines diplomatischen Passes befundl'n habe. ES wurde der Aufschluß erteilt, d.iß dies auf einen Irrtum der Gesandtschaft znrück.^nführen se-i. ^^iterS wurde festgestellt,daß sich die waadtländischen Behörden keiner Versäumnisse schuldig ge, macht hoben. Sofort nach dem Attentate ha-! be das Hotelpersonal der Polizei telcpho^ nioi^ und selbst den Mörder überwacht, i^r übrigens keine Miene macbte, zu entfliehen. Bundesrat Motta stellte ferner fest, daß nichts davon bekannt sei, daß sich in lAenf eine russische Organisation eingenistet hätte. Er machte darauf aufmerksam, daß dche ScMieiz mit der russisä^en Regierung keinen Politrsck^n Verkehr Pflege und daß deshalb die Russen in Lausanne zu der .Konferenz in rechtlichen Beziehun.'cn hatten stehen inüssen um als Diplomaten behandelt zu werden. ^ Bern, 13. Juni. Der durch das jw« litische Departement vom sctiwei^^isch«» Konsulat in RilM eing'^l^^ngte Bericht irv^ angeblicher Represialien geg.^n Schweizer in Moskau und in 'an^deren rusiischen Städten ist nu.nmel'.r im Bundeshaus eingetroffl^ Aus demselben geht hervor, daß biGer noch keine Mittcilugen über solche Vorsäl^ bekannt golvorden sind. SiUfleUmg de» Periser Llvmm»« «»Ileaprozelse«. MiB. Paris, >3. Auni. Der' UntkvftiH chungsrichter hat entschieden, daß kein Aw, laß zur Verfolgung des Deputierten Cachin uM der i'chricrsallen wor- den. Nach dein Totenbcjch<^uprotokoll rühren deutischen Äbffeordneten ^>öllein vorliel>k, da die vorgebrachten Tadsachen ungenügend leien. . ^ D« «>w«1 »— «»»»«Uch«» M«hlres«r«>es«tz»». WKV. Rom, 1-^. Inn?. Der Kammerprü' ^idenl hat eine au^^ M Mitglied^'rn lxitehcri-ide Wahlreformkvminission ernannt. Es ver-'lautot ans oniziöser Queti^. dasz in den nruen i^'bieten Wei Wahlkreise qebil^'t tverd^'n isoll. il, lwn denen der eine Venedic^, Trevi-so» 'Padua. Rooi^snv. BeÜuno, Verona und Trient init und der andere Triost, Udine. Gör^. Isti'it'n und '^ara umfassen Isoll. Die ^^ahl der Wahlkreise wird oder betrafen. ?ln« fai'cistischer Quelle verlautet, das', Wl^hlen am !I. )«l>vembcr vorgenommen nx'rden sotlni. Sie Serberl Samuel in StcherheU. Jerusalem, 1.'^. Juni. Ot>erkommii-^är 5ir .'^X'rbert ^.nnuel b.'findet sich in Si« chei'^eit und wird heute in Haifa erwartet. Ein.r der beini Ueberfall venvundeten Gen-darnden ist gestorben. Dadurch hat sick) die Zsshl dt'r Toten aus vier erhöht. Devorlkehe»de Milderung der amerikauilche» Prohibttw». ?MiV. Washington, 13. Juni. (Reuter.) .Präsident Hardinq soll die Absicht haben, vom .'lioirj^.es^ in dieser .erlistsession eine ?lt'änd^'runli dl"? (^'.set.^e'I, betressen^d das Al-ioholverdot, .^u vl'rlantV^'N, wonach Mr die ?^ehan'dlunst ailöländisckx'r schiff'.' in den «inlerilkanisäxm t^ewässlorn besondere Bestinl-munA'n betroffen werden. die Wundm aus Schüssen von Mauser- oder Parabellumpiltolen her, die aus nächster Nähe in den Nacken al»geP.'ben worden sind. Marburger und > Tagesnachrichten. Maribor» 14. Juni 1923. _Unterbrechung des elektrisch?» Strames. - Wir werden um Aufnahme nachstehender, ^^ilen ersucht: Tas Mestno elcktriSko pod-j-et-je tritt allen Str0'mabnehni>ern nrit, dan am Lonntac, den l7. d. die Liescrung des el'ektrischen Stromeö wessen dringender Ne-paraturarbtnt'en in deui Etronw^rteilun'g'^-neh von 4 bis 18 Uhr unterbrochen wird. _ Der Bertimf von Blmnen in öffentlichen Lokalen. Das Polizeikommissariat teilt unt: Es wuvde in letzter Zeit die Wahrneh-niunq ffeniacht, daß die Schuljuc^end in (dastund ' ^taffeehäusern Blnuien ,^um V<'rkaufe. anbietet. Ein solches Borstehen ist <'in>e sse-wühnliche Bettelei. Da^ Polizeikommissariat wird also qesten die Eltern solcher Äinder im Simde ^'r einschläqiqen l^eset^esbestim-mungen vorgehen. Auch die (^astivirte und I^iaffv^esie-der, die den Verkaus zulassen, habc'n eitle poliMiäie AbstrasuW zu qmvärtilien. ^ Stilrz vom W«»qen. Mitt^voch qeflenj l!) Uhr fui)r der Artillerist Blaqoje Iova-' novi^ mit einem ärarischen Wac^^'n über den ?r^1 svobode. Dut einen Not-' verband nnlt von Mittivoch aus Donncrstac, wur-G I de voln Nellbaue dier ?^ra?^z'schen Mühle . I in der Einspielerjeiva ulica ein der Baufir-Lausanne, Juni. Wie ^ie - -ll) Meter lan-ste's EMveizerijche Dep>''schen-Asientur vernimmt,! ^'jniqe Zentimeter Seil vom hat das Sekr^'t.)riat der Friedenskons.'reuz .s^äuM^eriiste l^cho-hlen. Das 2eil hat einen den Bundesrat ersucht, zur Schluf^sitvun!^ ci- Aert 'von uiehreren Tausewd Zitronen nnd nes sein'-'r Mitc^li'eder zu ent'sen!den. Iin k^>i,nte von einer Person allein nickit forts^e-^alle eine^ö glücklichen Abschlusses der ?^rie-. werden. Vor Ankauf wird ge^)varnt. densvertraM^erhandlunsten li)nne die Un — Staatliche zweiklassige Handelsschule in Maribor. Die Ein-schri^ibungen für das Schuljahr 19iZZ/24 finden am 29. und W. d. tätlich von 8'bis 12 Uhr im Echnlflebäudl', Zrinjskega tr^^ 1, 1. Stock, statt. Ohne Auf-nahmsprüfANfl werden in den ersten Jahrgang jene Schüler, k>e^zn>. Sch-i'llerinni'n ans-qenommcn, ^ie die 4. blasse einer Mittelschule oder 4., beM. 3. Bürgerschule o^der die 4. Lyzealklasse oder die Vorb^'reitunqs-kbass-.' einer zweiklafsisien Handelsichule absolviert haben. Neueintretende Schüler und SchülorinneA müssen das letzte Schul^^^'uc^nis und den Taufschein Mebnrtsschein'j vorwei-st^n. ''AuM'ärtige Schülersinnenl ki.>nnlen behufs Annveldunc^ zur Einschreibunq die erwähnten Dokumente der Direktion der delsschul<' bis 4. Juli per Post einsendeiu Alle eDentuellen ''Aufnahms-, Wi^''derholuni'?-uud Nachtraqöprüsttngeii nx'^rdm inr S^^P-teinber abgehalten werden. Wegen Mani^el an Schlstzinnnern bleibt die zeitlveise Sistic-rult^g der Vorberi.itimqsklasse auch für das Schulsahr 1W/24 aufrecht. ' — Für die gelähmte Greisin spendete Ungenannt 25 Din. Kummer l3Z?om 15. Junl 1953 Sie haben in den Kanzleien des Stabes der Osifeke'r Division systematisch Aktcndiebstähle verü5t. die ft?stohl<'nen Akten persönlich über die (^rvn^ ff^chmugffelt und sie dem Chef der unigarischen Spionageabtqc Vie'hhän'dler Johann Sinkoviö hatte am 7. Mai d. I. den Besitzer Johann ^agraiSc^ nieuchlings er^schosien, und ihni ^lX'i Äühe und iiW Dinar Bargeld abge-noinmen, über welchen Fall wir anck seinerzeit berichteten. Weg<'n dieses Raubmordes wurd^' er vom Sck^nrgerichte Eolse zum Tode durch den Strang verurteilt. — .Prügelei in einem Gefünqnis. Aus Osijek ivird genieldet: Im Gefängnis dc-s hlHgen (Gerichtshofes kam es vorg^.'stern Mischen dem Strüfliwg Dragotin ^agar und dem Iustizsobdaten Ivukic zu einem Str<^it, in desien Verlauf der Justizsobdat deni ! Sträflinig mit dem K'i>r>ehrkolben einen so heftigen'Schl-ag auf d?n Üspf versetzte, das^ ' 7.aflar blutüberströnit zu Boden sank. Die I Verletzungen des Sträflings sind schwerer I Nadur. Gegen den aggressiven Iusti.zsoldaten, der behauptet, in Notlve'hr gehandelt zu haben, wurde eine Untersuchung eingeleitet. Kurze Nachrichten. Shanghai, Juni. Alle von den chineisischen Eis^irbahnräubern b^'ini Ueb.'r« falle auf einen Eisenalinzug g-ttangeu geklommenen Person'.'n sind freig.^lassen worden. terzeiäinung des Vertrages an^ 20. oder 21. d. M. erfolgen. — Die llntersi'chung gegen die verhafte, ten Einbrecher sül>rte inl Laufe d-es ge'strigen ^ Tages zu weitereu Resultaten. Cs ivurde «ens. I Juni. ?ii> imchsti'T>>ssimi ^ ""t «iMiibhkit fchjichellt, d»si dic Pkrhaj- >"es ?^össcrbun'drates wird ani 2^.). Juni in ^ s^ens unter deni Bollsitze des italienischen ! Vertreters Salandra ihren ^Ansang nehmen. > Mt'B. KMenz. Juni. (I^^ivas.) Die interalliierte Oberkonnmssion hlit gemäf; dein Brüsseler Bt''schlnsi die Bekanntutachung einer Zollverordming angeordnet, tvouiit die aus Dentis6)land in die Nbeinlande eingeführten Waren einer Zollzahlung unterworfen ^Verden. teten fast alle inl letzten ^^'^albsahr vorgekom-nteu^en Einlirüche anl (Gewissen haben. Auf t^rund der ideittifizierten, von den Ein« bru6)sdiebstählen l>'.'rrühren>deil Sachen win'-dcil folgeuide Einbrüche nachgmnesen: Wilden raiu'erj^'^a uliea (aul 27. Felder 1W), (!opova uliea 5 (Juni 1k>^2), Marijana ulica 1l) (27. Iänuer Wisdenrainerieva ulica (II. November 1s>2'2), Maistrova ulica (März 1l»2.'i). (^regor5i'?eva ulica (Mär,; Auf^-erdeut witrde tieue „Ware" zti-- tage gefi?rdert, darimter Mei Herrenuhrketten, ein goldener Ring und ein Paar Brillantohrgehänge, N'elche l^egeichänd-e vout Ljudska kttjiiica (Bolksbibl'iot'he?) Narvdnij Einbrüche kviui (^oldarb^'iter Stojec, der dom, 1. Stock. Geöffnet Sonntag von halb 10 bis halb 11 Uhr unid Donnerstag von halb 19 bis halb 30 Uhr. biccher ui,aufgeklärt geblieben war, lierrüh-ren dürften. Die Untersuchung wird fortgesetzt uud dürfte noch zu weiteren übcrrn-schetrden Resultaten führen. — Zweigverein^ für Obst- und Gartenba^u in Prevalje. Aiu 29. Mai l. I. fand hier die Gründung des IweiMrcines f>ür Obst- und Gartenbau statt. Es ist dies der erste Zn>cig- ^ verein, die im Miefitale «gegründet wurde, j Znr (^ründu?l>g ey'chicn eine stattliche An-Mhl von Obstzüchtern uird Gardenfreun^den. Herr Oberlehrer P. Lloschier wies die Not-wendigjke'it eines Ziveig!v'ereineü fiir die Gl?-un'indc Preivalse an gutausqewMlt'en Beispielen nach und .^'isste in vortresflickzen B<'i-spielen den Fortschritt der Ol'st.züchter und Gartenfreunde in anderen StaaUil, so na- > mentlich in Englan'd, Irlailid, Frankreich > und Deutschland. Wie traurig dage^n ist es j mit alledem bei nns lx>stellt. Zuin Obtuann' des Aoeigvereines wurde Herr P. Koschier,' zuul Stellvertreter Herr Bezirkshauptmann Dr. .<^oropec geiväh7t. Die Gewä'hlten sind! bmvährte Obstizüchter nit'd (^artensrinlillhe,. die geivis; alles daransetzen werden, damit ^ unt 'den alten „Mostmekho-den" inl Obstbau »gebrochen, sowie der (Gartenbau tln^d die > iBlumen M Ehren kmumen. Daraufhin tvur->de noch <'in Ausschuß geqvählt, N'elcher sich !mit der Erbauung eines größeren Dörrapparates, mit der Erricht'ung einer Baumschule befassen soll, wie auch iui Heribste eine ÄUii'stellttN'g veranstalten n>jsl. Es ist im Iti-teresfe der Obft- ulrd Gartenfreunde ftelegen, deul Zweig^verein beizutreten uud auch ihre .^linder zur Liebe für den Obst- und Gar-teirban auzuleiten. — Relkgionsverhältnisse in der Vojvodina. Nach einer kürzlich veröffentlichten Statistik zählt die Vojvodina 1,ii>^1.013 Einwoh-lier. Davon sind 720.3W >>>at^holikeu, 47i).48ü Gri'echisch-'Orientale, Protestanten, 1^.777 Inden, 14.UM 0^riechisch--.^latholische, 17(X) Muselinanen. 18ü1 .^tonfessionslose tmd der Reist verteilt sich auf airdere Relizions-b^'lkeundnisse. — Einliesenmq einer SpionaiAegefellschaft Wie der Osljeker „Hrvatski List" l^erichtet, ' nmrden dieser Tage deni Osijc^ker Gerichts-' Hof sechs Spione eingeliefert, die schon seit längerer Zeit iiil Dieioste Ungarns standet,. — Sin schouhliches Perbrechen. In dem Bil-dapest benachbarden Orte Luna-.Harcszti wur'de ein bestialisches Verbrechen vc-rübt. Ein Fabri^kslnädchen wuvde von ihren Mei Begleitern verigewaltigt uti'd sodann ernwr. det. Die Bestien legten die Lelck)<' nach voll-braäit^r Tat auf das Bahngel^eise, woranf nach kurzer Zeit ein Zug vorbeifuhr und ldem Leichnam den Kopf abtreilnte. ^r Polizei gelang es, das Verbrechen aufzudecken un'd die Täter ansznsorschen un^d zu verhaften. Sie legten auch bereits ein Geständnis ab. ' — Em Militärflugzeug verbrannt. AnS Pilisen wird gemeldet: Bei einein am 1.1. d. von wostböhmischen Aviatikern veranstalteten Propagandaflug ereignete sich ein Unglücksfall, wobei ein Flugzeug vernichtet wurde. Es wurde ein Zusammenstoß von s^'lugi^euigen inslHemert; lhiebe-ß ferset eineS ^er Flnftzeuge in Brand un^d ivurde trotz der eifriMen L-i^schversuche der Piloten i« kurzer Zeit ein Raub der Flammen. — Äie Memer BanknoienfAjcher. M« vekanttt, hat die Wiener Polizei vor einigen Mouaten eint» grohe Ban^de von FaVsch^ mün'zorn verhaftet, die sich mit der Herste!^ lun.q von poiul/schen Marknoten befaßten^ Die Fälscher bedienten sich dabei der bostt» Mascs)iltelt. Aiu ll. d. wurde sie vout Wie-!Ner SclMurgerichte verurteilt. Der Eheini-grap^h ?1!oritz Zismann, der der Eigentümer dev Werfstätte war utvd der Tailsende vorr Polniscl)eit' 10.l)tt0Marknoten I)erftestellt hatte, evhielt vier Jahre, Stein, der als G'eld^ .geber fun>gierte, echie^t ebenfalls vier Ialire, und der Agent Nathan Mramovicz, der den Vertrieb der Noten b^'sorgt hatte, drei Jahre schweren ^ier?ers; die übrigen Any^tlagten stellten ihre Beteilssung an der Fälschung in '^lbrede und wurdei:' freiqc!sprochen. — Die Eroberung der LuftL^^ UiOer neue grosze Flu>gpoß'pläne wivd Qus Berlin geq meldet: Gegenwärti'g schweben Verhandlim«^ gen über die Schaffung einer Fluglitme Paris — Berlin — Warschau — Bukarest. Au^ ßerdeul trägt sich eine Interesieugruppe mit Unter der dürren Pappel. VI Kr»mi»alroma« von A. Grsner. Uetz«b»»recht INS txrch Treiner » S»»p. Verli» ,S. „Wieso unter uuwiderstehlicheut Zwan-geV" „Denken Sie sich", antüvortete Fran Bräuuer, Geschtvister, die eiunlrder unisäglich lieb haben, die ganiz alleiu in der Welt dastcheu. Der Bruder l>efindet sich in mäiiii.1 ffut beza^hlter Stelluu'g; die Schwester, sc'hr kräuklich, kaitn überhaupt nichts »ru'rdieu^eu, wird von: Bruder erhalten tlnd >" „Eine für seine Stellun'g gar nicht au^e Audm^q^'pWt iikrnN hin. rb.Aw wie zärtlich bchiUct. Da vnichlim.nort sich plök« ciu tücl,tiaer Cl aratder'"' tvjtjpleligc' Operation „iviiadige ron ^.ener a^o "" . ' ö.> .Q für ein«, lüchlia.'u Ltzaratt«?'' I «"«'.!»" '^r locht -n.o.n an^n Apache- „Ich wcik, da« or ein Aivenuia.». ist!" ! orgch.tpn «ch»u«drrt »a>« Da a«ht er Är ltvrr Pachttnoiw lachte laut aus. l'm und m.mnt das Gold, von dnn c^mq, Unvech-Hkm'r Sohn «au, aas diesem L«- oder ^ad^dcr gel.ebtm «Pivqrer abhangt, chen. Ällerdi.egs nahm « sich sojorl »usa,„. «us dm. «chre.btiich ,eme« Vorn, - oweS inei. nni. cnMinldiqw sich, war aber noch He.",, der ob seiner Hn-zenskalte berüchtigt "inmier rech, licit»r m-stimm«. ^ N», be. dem er aha ke.n«wegs a.r, H.l,e ..Aiso Tie halten diese,. Colmar «ir einen «chne« barste. Kaum Ist. da» !»old in dem Ehrenmann". ie"l»> er das Gespräch sorl. -anatoriun. erlogt, so w.rd le.ue Scliiivciler ^ „Ich meinech-it» '«-ist seit heute stich, im« »per.er. Er erfaart de« guten Er,olg der er bl-reits 'l» Operation — geht hm, zeigt pch lelbcr an > ' Wenn'er eine „rogartine Wirkung von »'"b Wik »ach dem gerinOcn Strafuia« dieser Eröffnung echvfft 'ha,», sah er sich »erurte.lt. Im Zuchthaus wird ch.u »„che-, -m i.dl.ch oetänschi i U'.ii. sein Opser so. uuqonst Miioeivu, — sei- ^ ?stom Brauner sah ihn r.chia an »nd er- "e Sch-vcher wäre an nbergrow Schwäche widerte. ..Dia ^»..».is, die Sie sich wahr- ^starben, - Bor nu«e,ahr einem Jahre ' ichemlich recht iinchsn.u verschafft habcn, onnte ...ein Mann einen lnngm Meiiqchen echielien wir chne unser Zuw.. ,durch Verrn daran hindern, do» Tod dnra, ErtruÄm zu Colmar selbst." Unverhohlen iminer gi-ündlich ^etänlicht erhielten wir ohne utlser Zutun.durch Herr Eolinar seW." ^ie wrssen — suchen. Er lilli sich erzU)leu, waruin der .......Mann nlicht wehr leben wollte, uud tiahnt !^atürlich wissen wir, was i^M passierte,'^"it sich." ehe er zu unö ?aul." I „U-uld die .Herrschaften' glaubtnr i'hm das ^Was er tat. wollen ssnädisfe F-rau sagen."' all<' so ohne iveiteres?" spottete der Wacht-' „TUso put, was er unter unwiderstchlichbNt meister. , Ssswe. M/- ' 1 ' ' KlM WVM Mte. , ! „Ich', sagte sie qelasien, „glaube ihm. j Meiu Mann al>er hi^'lt es für gut, in diskreter Weise über Eoltuar uu'd seiue Ber-'hält'Nisse (srkundiguugen einzuiziehen, und ^ es zeigte sich, das; der aruie Mensch in keinen! Punkte von der Wahrheit abgewichen ! war." j „So?" j „Ja, . ' ' ' „Ja. Wenn es Sie interessiert, ?ön>uei» Sie es auf der Po-st sich b^stäti'gen lassen, das; er seldes Bi>ert.^ljahr, seit er bei uns lebt, hundert Mark fortgeschickt hat; die Hälst.^ der Schulld ist also schon getilgt. Hoffentlich sehen Sie nuu ein, das; ^olnmr trotz alleni ein Ehren'Uiann ist." „Den Sie schalten werden?" fragte der Wachtnieister. „^-n wir sehr, sehr gern solange bei uns behalte!! werd.'u, wie er bei ults bleib^'.n will. Borläufig ist er freilich nicht iut Hause." „Er ist nicht auf den: Erlenhos?" „Neiu. Seit stcsteru nachts nicht." „Wo ijst er demt?" „^cli habe keine Ahnung." „Das ist aber merkwürdig!" „Er ist hein!lich fortstegangen." „Heiu!lich? Das ist docs) stark! Uwd gnä-! dige Frau vertrauen iiiln noch i!n!ner?" „SellHvelltändlich! Zweisel-loS ist er oi-/ ner guten Eingebuizg gefol!gt." Man M ihtn ilicht nachforschen?" „?lber keilte I'doe!" „Dil^sem A^en-schon — N!it einer solchen Vergangenheit?" „Sie tverden seine Vergangenheit vergesi sen, Herr Wachtineister", sagte Frau Bräuq ner langsalu uu'd in sehr scharfont Tone. „Eolniar hat seine Schuld übertt!äs^ig schwer gebüszt, es soll is)n keiner inehr darau erin^ ' nern uud nieniand soll es beiko!uinen, diese Schuld unter die Leute zu bringen. Sie haben doch natürlich noch zu niemäu/dem davon gelsprochen?" Pertl war schr rot ac^worden un'd vex->' neinte, tvorauf sich Frau Bräuner wieder so . freun'dlich zeigte wie vorher. j „Sie tvevden nr^'inen Maim tnich sehr v^'rbin>deu", sagte sie, „weun Sie das in Ih-, rem Dieusteiser Erforschte ein für allemal v<'!'>g essen." Pertl echob sich und saigte bissig.- „Es tut mir iin! die Mühe leid, die ichi !nir in! Interesse Ihres Hauses gab, unr hinter das Vorleben dieses Meidscheu zu kom-inen. Er wird von hente ab für luich Luft sein, gnädige Frau!" Er salutierte unid ^iug. Für Anna, die ihln das Pförtchen öfsnete, hatte er kcineir Blick. Frau Bräum'r sah ihiu init einem vei'-« ächtlichen Lächeln iraä), dann veräniderte sich ihr Gosichtsauc^driick. Ihr liebes, blasses Gosi6)t strahlte vor i (^liiick. als eö sich über dM Brief beugte, der ' des Nacht-s auf so seltfaine Art iu's Haus ge-. i komlnen war. l « I» v r g e l? i» « V »»'M» 'WIM' e-n«» 71 dem Plane, mlt Zcp^tinen ei?«m Uebers^ slliffdimst von Spanien neden^Oosterreich die Schweden einen entscheidenden Sieg 4:2 errangen. Beki Schluß der Hal^bzeit »varen die Ocster-rei-cher 2:1 in der Führung. Nach Seiten-wech^l zeigten jedoch die Schweden große Gebi^legenHeit und erhielten weitere drei Tore, während die Oesterreicher trotz größter Ausopferun'g keinen Ball mchr ins Netz bringen konnten. Die Treffer für Oesterreich schössen die bekannten Internationalen Sva tosch und Wieser. : Beim Sternrennen Maribor—Celse am 10. d. wurden vom Arbeiter-^Radfahrerver-ein folgende Resultate erzielt: 1? Preis I. M?senjäk 2 St. 20 Min. W Sek., 2. Preis Ernst Kaiser 2 Zt. 22 Min. 55 Sek., 3. Preis Gottfried F-euö 2 St. 45 Min. 55 Sek., 4. Preis Iurgec 2 St. 46 Min. 30 Sek., 5. Preis Melzer Rudolf 3 St. 4 Min. Kino. l. Mariborski bioskop bringt heute Donnerstag, Freitag, Samstaq und Sonntag den großen LyaMarauFiun „Erniedrigt N'Nd ^leidigt", ein herrliches Drama in 6 Akten zur Vorführung. Derelnsnatbrichten und Anmndigungtn. Theater und Aunst. «epertckre d« Natianaltheaters w Marwor. Donnerstag den 14. Auni: Geschlossen. Freitag «den 15. Iiunii: „Die wahre Liebe." Ab. A. Prvm^re. Samstag den 16. Juni: „Die wahre Liebe." M. C (Coupone). Sonntag den 17. Juni: „George Dandin" e-der „Der betragene Ehemann". Auß. Abonn. (Coupone). Premiere. Montag den 18. Juni: „Dre wahre Lii^be". Aö. B. Dienstag den 19. Juni: „H^eorge Dandin" oder „Der betrogene gewann". Ab. C (Coupone). Schlußvorstellung. Aus dem Serichtösaale. ! j / Maribor, 13. Jutni. Wym Vsnmtramng verurteilt. Der 20jährige Franz Hriberni.k hatte in Dravo ora'd ein Speditionsunternehmen, zueilt ii Kolnpagnie, s!päter dann allein. Das Geschäft ging am Anfang recht gut, später geriet jedoch Hribernil, wie er behauptet, in flnan-zielle Nöten, die umsomehr, da er seinen früheren TeiHaber auszahlen nlußte. Am 2. T^mk»er v. I. er^lt er nun von der hiesigen Firma. MaritinA einen Betrag von 11.075 Dinar, unt Waren der Wiener Firma Tgger über die Gren^ nach Maribor zu fMren und die Firma Vgger zu bezahlen. Hrrbernit kam diesem Auftrage nur inso-^rne n«ch, daß er die Waren nach Maribor speditierte, während er den nach Ahzug seiner Kosten sich erübrigenden Reist von 1L.l)97 Dinar für sich behielt. Da der Schaden mehr ms 40.000 beträgt, mußte sich Hri-bernik deshalb vor den Geischlworenen verantworten. Das Urteil lautetie auf 14 Mo-' nate Kerker. Die Unterschlagungen eines Landdries trägerS. Der 19jähriffe Ludwig Both war beim Polstamte in Dobrovnik als Lan'dbrief-träger gegen ein MonatHgchalt von 1404 IL angestellt. Da er init diesen Bezügen sein Auskommen nil^ finden konnte, fälschte er die Unterschriften der Adressaten von rckom-manidierten Briofsendungen, in denen er Geld vermutete und des öfteren auch wirklich fand. Anch einige Postaniweislmgen un-terlchlug er. ^inen Unterschlagungen kam man auf die Spur, als seine Mutter üibkr sfein-en Austrag bei i>er Stadtspartasse in lDolna Leildava eine Anweis Uinq aus 200 Dollar — nach dem damaligen Kiirse ungefähr 80.000 ^ — zm Auszählung vepräsen« Both zzch My MÄ- Die Versammlung der Ortsgruppe des Zmtralvervonldes der H«^lsangefhellten Marihor findet am Donnerstag den 21. d. um 8 Uhr abends im Kasinosaale statt. Kol legen und Äolloginnen, erscheint vollzählig An der Tagesordnung sind wickitiad Ber eins- und soziale Fragen, sowie auch das Resultat der Lohnbmvegung. Parkeafe. Von heute an um 7^Uhr früh !Fur Milch, Kaffeie und Schokolade g^öhlmche Prerie bis Mittag. 4986 Taft StMpart. Jeden Nachmitt«^ spieU das Mariborer Salonorchester von halb 17 bis halb 19 Uhr. bei schöner Witterung auch abends von 20 bis 24 Uhr. HauSmehlspeisen unt» Gefrorenes. o Aus aller Welt. Sedichie In Vrofa. Bon >rthm Gilbtrgleit. Die Schwestern. ^ Abenddämmer schlingen sie ihre Hän de ineinander, um einen weißen Zauberkrei^ ^qen das Dunjkel zu schließ^'». In diesen hevligen Ring dringt keine fremde Seele hinern. Und wenn die Nacht die Sagenheime ihrer <^innstuben mit leichten Schleiern und ^Mren übevwebt, geben sie sich ganz der ffi'« meittsamen Stinjme ihres Blutes hin, und sie lauschen ihrer Ahnen und (Altern magi schen Strömen, die sie als fast unhörbar leis Abwandlung Z^rsell^^n MelMe durchrieseln Zmveilen scheuen sie stch, ihre Antlit^ze einan der zuzuwenden, als bän^ ste die Scham jedes Sch/tvanken der Gefühle durä) is?re Blicke zu verraten. Jeden Druck einer eindringenden frenrden Hand fühlt auch die Kette ihrer Finger. So fliegt ithr Blut in ewi.q gleichen Wellen dahin, und norl) im Schlummer tönen ihre AtetnAge wie ein ge-nveinsamer. heimischer Lobgesäng auf ihren tiefen Traumsrieden. Gewolinheiten der Papua erzahlt, die noch vor kurzem allgemein der Menscheniresserei huldigten, un'd die erst langsam von ^Kannibalismus enllwohnt werden. Aus den Erzählungen des Obersten geht hervor, daß diese Wilden die leidenichaftlichsten Liebhaber sind, von denen die Geschichte der Völker zu vermelden w'.'iß Es gibt dort kaunl einen Selbst mordsall, der nicht etwa auf einen unglücklichen Liebeshandel zurückzuführen wäre. Wenn sie in ihreul Liebeckuuimer nicht mchr ein noch aus wissen, so ei-klettern sie den Gipfel einer hohen i^iokospalme und stürz<)N sich von der Höhe kl>pfüb<'r herab. !!rotzdem hält es schwer, die Papua für die Ehe zu gewinnen, da eine Frau, die sich eines zahlreichen Kindersegens erfreut, von Männ-ern und Frauen des Slam nies v^r-achtet wird. Es ist 'desh^vlb für die R. gierullg schilver, die Papua nlit Rücksicht auf die Er-'halt'ung einer normal.'n Geburtsziffer zur Gründung einer Familie zu bewegen. In letzter Zeit versucht sie es durch Zahlung von Prämien für die Mütter, ihrer Scheu, ^tiu-der in die Welt zu setzen, zu begegnen. Ter Kannibalismus ist dank der drakonischen Maßr?>gei der Todesstrafe in rasck^eni Aussterben begriffen, und da auch das Land jettt >m Innern so gut wie ganz erforscht ist. so wird es in absehbarer Zeit wohl auch gelingen, die Menschenfresserei, die sich in den verborgenen Schlupfwiu'eln des unerforfch-en Inn^n'n noch immer erhalten hatte, voll-ends auszurotten. Was zwei Tassen Wasser vermögen. Es ist erstaunlich, welche geringe Menqe vc^n Was-erdampf genügt, um vechältnismäf;ig große Leistungen zu vollbringen. In eineni Aufsat; von „Reclams Universum" wird z. V. ausgeführt,- daß der Inhalt .yiveier 5taffeetassen mit Wasser, wenn es in Dampf ver'.vandelt wird, so viel Energiemengen gibt, unl einen Äüchenln'vd nebst Kohle auf das Dach eines »zehnstöckig'en Gebäudes hinaufzuöefördern. Wenn man aber gar das in einem Teekessel befindliche Wasser in Tampf nberfi'lhrt, so ^lat nian damit eine so große Enerqie zur Verfügnng, d-aß man ein zehnstöckiges Ge-!)äude lö.t! Meter in die Höhe helfen kann. Was Wasser, wenn eS in Dampf verwandelt wird, zu leisten vermag, seben wir ta/itäqlich bei einer Lokomotive. Wie wir an der an Stambuliski gelingt, bis Sumen und nach Plevlja vorzudringen. » IM. Sofia, 14. Juni. Die R^>gicrung führ! mit der größt.'n Zchnelligkeit die Mobilisierung des stehenden Heeres sowie die Werbung von Freiwillig..n durch, damit ste den Vauerntruppen Stambuliski Widerstand leisten kann, die ven allen Seiten, s^ziell von Norden, wo siä) Stambuliski selbst befindet. Sofia umzingelt haü^en. Laut Nachrichten aus Sofia saudte die Ri'^ieruilg aus Sofia Verstärkungen östlich von der Stadt aus, von wo Zj'ige mil vielen Verwundeten eintreffen. Es hat den Anschein, daß die li^ämpfe bei Sumen einen grosz.'u Unn'ang angenonnnen uud das^ sie sich iu wahre Schlachten nnigewaudell haben. Tie Bauern >nerleidigen sich erbitt^ert, wl?bei sil' die Stellungen, in denen im Ialire 18.^7 Osman Pascha d'n Russen Widersland g.'leistet hat-t^', ein'i^enonnnen haben. denr Tender angebrachten Aus^^chriit lesen können, enthält er nur eiue nerhästuisniaszig geringe Menge Wasser, im allgetneiuen etioa .^tubitmeter. Und doch reicht dieser ae« ring.' Vorrat aus, um einen Sck)N'cll/,ug über weite Strecken zu besördern. Farbige DienftmädSM für Frenkreick? Um dem Dienstbotenmangel abzu-helsen, hat man begonnen, fartnge Mä>dchen von d.'n Antillen nach Frankreich zn im-vortieren Der lekte Dampfer, der von Westindien her Mer^am, brachte nicht n>etti.ger als Mäl^ chen mit, die ihr Glück in Paris ve'snchen wollen. Weitere „Sendungen^^ sind bereits unterwegs. Nach dem Alkohol die NstäichunftsunLtcl Die amerikanische Neqierunq l^at den ande ren Ländern den Abschluß eines Abkommen ilber den Kampf gegen die Betäubungömitte vorgeschlagen. In diesem Zusanln?enhang wi'rd mitgeteilt, daß geaenwärtig in den Vereinigten Staaten 1.380.s>00 Personen sich dem Opium- und iitokaingenuß Hins-Men Auch unter den Schulkindern sei dieses La ster eingerissen und in den (^^^äuqnissen, wo 'die Gefangenemvärter einen starken Hände' mit Betäubungsmitteln treiben. ZM. Skoplje, 14. Juni. Todor Alexan-drow, d.^r (.^hef der Mazedonier, hat an die ^ionntad^chib.mden einen Befehl erlassen, zun: Angriff auf Südserbien zu schreiten. Die Eisenbahnbrücken im Vardartale sollen zerstört werden. In seiner Dreistigkeit hat Todor Alerandrow auch iin'se-eu Grenzb^-Hörden die Mitteilung zukoun' ' lassen, daß in Bulgarien bles', die Mazed^.iier herrschen uud das; sie bald die Grenzen überschreiten werdeu. Un'^ere politischen Behörd^m in Pe-cevo liaben bereits diesen Bericht erhalten. Der I^^omitadschifj'hrer ^auli Peter ist in !>torea niit 5>() !.'euten eingetroffen, von wo er einen Uebersall aNf unser Territorium vorbereitet. ZW. (smlbrod, l1. Juni. Iu Sofia ist^eine Panik wegen der Nachrichten vonl Siege Stambuliskis über die Negierungstruppen entstanden. Gros'.e Verwirrung hat in die Reihen der Bnrgl'rschaft anch die Nachricht gebracht, daß die Arniee den Offizieren den Gei;orlau! verw.'^igere un'd sich I:t^uib'.?lis!i anschlies^e. General Lazaroiv hat eine strenge Vei'ordnug erlassen, in der er sagt. dal', er sen? streng b-'strafen werde, die über den Zieg Stauchulistis und über^^auvt ül'^r den Nnchurz falsche Gerüchte vervreilen wür^e. Tie Bürgerfcl'aft von So^ia ist in grosser Anglst, weil sie fürchtet, d Stanibulisii bali) nach Sofia kominen i«. .^de. Stainou» lisli hat in Nordbi'lgarien die Macht an sich gerissen, während in Sntibnlgarien der aewesene Parlamentspräsident Nodew das Heit in der Hand hält. Tie Nachriclit über seine Ver>liaftnng war falsch und bloß ein Manl?ver der neuen Negiernn.g. Glockenspiel. In einem Schloßhof lebten einmal sieben l'iMiche Jungfrauen und Schwestern mit sil-bornen Stimmen, von denen jede wie die KT^ge eines Glockenspiells abgcstnst war. Eines Tages kain ein ritterlich stolzer Iüng» ling zu ihnen, und da er jede in ihrem besondren Tonfall anzureden verstand, ver-liMen sich alle Mädchen in ihn heimlich. Und als nach Akonden sieben schöne Kindlein zur itÄlt ltamen, fanldeln sieben verlorenc ^unstsrauen den Weg zur Klosterpforte. Und wenii das Glockenspiol chrer Kapelle zur Vesper oder zur Mette ruft, wollen ganz geschärfte Ohren in seinen gestuften Kläugen die sieben silbernen Stimmen der jungen Gottesbräute wieder vernehmen . . . Letzte Nachrichten. ZlNk. Beograd, 14. Juni. „Preporod" erfährt aus Regierungskreisen. daß die Regierung ihre definitiiven Boschbüsse bezüglich unserer Haltun-g anläßlich der Ereignisse in Bulgarien spätestens I?eute fassen werde. Unsere Milit?ärintervention wird als eine beendete Ta.tsache und als eine Aktion, die jeden Augenblick beginnen kann, betrachtet. » ZM. Beoqrad, 14. Juni. Aus Bulgarien treffen immer beunruhigendere Nachrichten ein. Der Staatsputsch hat allmählich die Form eines Bürgerkrieges angenommen und Mei Regierungen, die eine des Herrn Stambuliski und die andere Eankows, bekämpfen sich auf Leben und Tod mit allen Mitteln. Während sich auf der einen Seite die Regiernng Eanlews befindet, der sich der größte Teil der Arn^ee unterworfen hat. befindet sich auf der anderen Stambulis'ki, uuigebeu von seinen tiMn Bauerntruppen. « W?. Sosia, l4. Juni. Ai's deni Innern' Bulgariens tresicii blof; spärliche Nachrichten ein, a!bcr mc^n erfährt doch, daß Herr Stambuliski, n'achdenl die Arntzee Slavo-vica enlgenommcra!l aus deui Iu-nern des Landes werdeu größeve und kleinere Bewegungen der Bauern gemeldet uud DLks?. Zagreb, 11. Iuui. (Eigenbericht.) Schluß« turfe: Paris bis 5).82.''>, Schweiz 16.25 bis 10.:;75, Lon'don 4.20 bis Berlin l).09t5 bis 0.09U». Wien 0 bis 0.1285, Pr^ig 2.7! bis 2-7-;, Italien 1.22 bis 4.25, ?!ewyorl b'.s 9l, Budapest 1.175 biS 1.225. Die BskZmpsung de? Wut bei Hul-ben. VacLrag ill der Gesellsajaft der Aerzte. Vou Pros. Dr. Ic^sef Schnürer. Auch in O^sterreic!) grassiert die Hundewut. Es dürfte nicht uninteressant sein, einen diesbe-^glichen Artikel der ..Neuen kVrel. n Prci e" von, 12. d. ken- Kannibalen, die da sterben, wenn sie liebcn. Der englische Oberst Murrat), der deu Posten ein-eS Statthalters von Neu-Guinea be^klei-det, hat gelegetMich einer Anilvesenheit in der Heimat dem Berichterstatter eines Lon- .... don^r Wathes Splchkrbaves von d«n l »^l-sammeMießen merj>en, wenn es z ten es bestellen Anzeichen dasür. daß alle diese sälle des Bewegunl^en in ein Aktion größeren Stils ^ Herstellung nen zu lernen. Die Tatsache, daß Pri^zent der Wnt-sälle teini Menschen durch den Biß eines ^ontenoeu Hundes ^edin^t sind, zngt d^ie große Gefahr, der wir gegenübcrst''hen. In den letzten .'^triegsjahren sowie ln der Nach-kriegszeit ist anscheinend in den meisten Staaten eine beträchtliche Zunahme der Wut uuter l^.n Hunden festzustellen. In Oesterreich ist die Zahl der mutenden Hunde von 22t' im Jahre l92l aus.')8i iln Ial?re 192? gestiegen. Tie Ursacbe liegt in der Er-s6;ülterung' der staatlichen Autorität, die weiterhin'zu einer Lockerung nnd mangelhasten Durchführung der bestehenden be-währlenMaßnahlneu geführt hat und in der ansjäsligen Zuluchuu' der Zahl der gehaltenen Hunde. Iu Wien ist zum Beispiel die ^cihl der angeineldeten .Hundi^ von 37.s)00 im Jahre liVlU au'' 81.lM iui Jahre 1922, das heißt ein Hnnd auf 20 Einwohner, gestiegen. Al>gesehen von der G'-'ahr der Ue-l^ertragnng der Wut nnd d .Hundeband-lonrnies «ins den M^mscin-n. >d die-wirt-schastlic;)en Ailslagen dieser übermäßigen .Hundehal!.una unigeheure. Tiefe ^l.0l)0 Hunde in Wien haben im Jahre 1922 bei einen« täglichen Futterauf'wand von zirka ü0l)0 !>^ronen 11?^ Milliarden gekostet. Wahrend doch die sogenannten „wertlosen" Abfälle des .Haushaltes zur ge>winnhringenden von Tiersu^le^^>'«^chl dieneu ionn< «»r ^vlOrI»eße? Nvmmer vom 15. Juni lN53 ' Der Bl^ämpfunst der Wiitkraiikheit btnm Hunde stcht die WisseiHchnft hilflos gegenüber. Es gibt blnvährte Massnahmen, nur Mlch auf deren Einhaltung gesehen nx^rden: 1. Die Hundc^euer iind der Marken-.Vvang. 5ie bcM>eckt.'n die Verringerung der Zahl ^r durch Erhöbung der Erhal-tun>«sc>sten und durch die Vertilgun-g h^-renüzser Hunide und geben die Möglichkeit, «den Hundebcsltzer für den durch seinen Hund «rgericht-.'ten Schaden verantwortlich zu .machen. In Batiern ereigneten sich im Ia^re 1875 458 Vutfätte bei 5?unden und 2!^ töd^-liche Wutfälle beim Menschen. Nach Einführung der .^undeiteucr und des Markeii^an-^ vm Jahre 1876 konnten in ?l Iahren il87<> bis IM) nur noch 24 Wutfälle jährlich bei Tieren und insgesamt 7 Wutfälle beim Menschm festgestellt werden. 2. Der Leinen- und Maulkorb^vang. Tie verhindern das auffichtsll>se .^Umschweifen der Hunde und die Mögli6>leit des Ve-ißenS noch in einem Stadium, in welchem die angesteckten 5>unde airscheinend noch gesund, höchstens edwas reizbarer, aber doch schon imstande sind, durch die Kranklieit zu übertragen. Die Erfahrungen in Enigland, Oesterreich und Deut'schland haben gk.;eigt, daß die Einführung des Maulkorb-Minges sofort von einem beträchtlichen Herabsinken t^r Wutfälle bei Tier und Mensch gefolgt ist und daß die Auj!hebun>g d^'s Maültorb-Manges mit Sicherheit zu einer beträchtli-chen Steigerung der Wu^älle führt. 3. Die Anzeige^flicht bei Wut. Wutverdacht und Wutan'steckungÄierdacht bei allen Tieren; bei Nißwunden des Menschen durch Hunde; die Ti^tung wütender, wutverdäch-tiger und wutanistttkungsverdächtiger Hunde und K^i^en; die Tötung verbotividrig betroffener Hunde und Kahen; die viermonnti-ge Mson^rung lBe-aufsichtigimg) und tierärztliche Beaufsichtigung der Hunde auf soften des Besitzers bei wutansteckungsverdäch-tigen und verbotswidrig betroffenen Hunden in ganz berücksichtigunMvi'lrdigen Fallen, wenn keinerlei im öffentlichen Interesse dagegen sprecheirde Gri'lnde vorliegen. Eine 40« jährige Erfahrung in allen Äulturstaaten hat gezeigt, dag die genannten Maßnahmen die Wutanfälle sehr beträchtlich vern?indern, si? so^ar auf einige Zeit und in einzelnen '(i)egenden vollstän'dig zum Berschivinden bringen können, .daß jt'doch immer wieder nach solchlTN Zeiten der Verminderung neue Au^rüche erfolgen. Die llrfache dicies Mißerfolges liegt einerseits in dem Zuzuge. dcn die Wut aus den Nachbarländern erfcöhrt. die solcher Maßnahmen cntbchren oder sie ungenüg^md durchfi'ihren, vor allem aber in dem Widerstande und der Sorglosigkeit der Hundeb?sitzer. ^tete Belehrung und Aufklärung t'.er l)Undob(Litvend^n B nölkerung, welche in den Maßnakimen einen wirksamen Schutz ihrer eigenen l^esund?>eit und ihre? Lieblinge sehen sollte, sind daher un-erläßlich. ?or allem wäre die össentliche Presse als Sprachrohr der Allgemeinheit und Hüterin des t^osamtivohles in hohenl Maße dsszu berufen, diese Aufklärungsarbeit zu leisten. 4. Die Wutschutzimpfung. Diese wurde im Jahre I86Z von Pasteur begründet, seither bei gebissenen Menschen auf der gani^z^n Welt eingeführt und ist seit April lV22 in Ochcr-reich bei Hunden gestattet. Sie besteht in der ambulatorischen vievmaligon Einspritzung eines Ittipsstmfes an vier aufeinanderfolgenden Tagen. Der Impfstoff wird vom Vor-tra(?enden hergestellt lmch einem Berfalhren, das im Budaj^ster Mftinstitut beim Menschen seit^ 1890 in Anwenlmng konrmt. Die Implung selbst wird an der Hunde-kliilik der Tier-irzllichen Hock'chnle vorgenommen. Die Erlebnisse der bisher an 90 .Hunden durchgeführten Imvfungen sind befriedigend. ?)ie ^el^stko-ften einer flanzen Impning bebauen sich gegenwärtig auf Io.sk"». I^ä. Mit dcn Worten Pasteurs, die er in der denki^ürdis!'!.n Sitzung der Akademie der Wissenschaften in Paris am II. November 1^^2 gesprochen liat, in welcher er sein Ver« fahren verösfcntlichte, niöchte ich schließe«? „Da der Men''ch die Wutkrankheit imin»r nur durch dcn Biß eines Hundes a^uiriert, darf man vielleicht n^ch dem Vor?ierqeh?n-den hoffen, daß es ff-.'lingen wird, diMenfch-heit von dieser Keißel zu befreien." ci L» Die „Marburger Zeitung kann mit jedem Tage abon-nlert werden. !«f? ^ ! «> > > Il! I > rro Kleiner Anzeiger. 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