^ M. Mtlnwch altt 20. Ntai l863 Die „Laibach« Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt dm Veilagen im Comptoir ganzjährig n fi., halb-jilhrtg b si. 00 lr., mit OreuzltMld im Comptoir ganzj. 12 fl., yalbj. 6 ft. Für die Zustellung in's Haus sind halbj. 50 lr. mchr zu entrichten. Mit der Post portofrei gauzj., unter Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., hnlbj. 7 sl. 50 lr. Instrliansgediilll' liu' eine Glirnioud-Spaltcnzeit!,' oder den Raum derselben, ist fl!r imaiigc Einschaltung 6 lr., filr 2malige8 lr., silr ömalige itt tr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr. filr eine jedesmalige Eiuschaltnng hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen koste» 1 sl. 90 lr. filr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr. flir 1 Mal (mit Inbegriff des Insertionsstempels). Amtlicher Theil. «Vc. k. k. Apostolische Majestät habeu mit Aller-höchstem Handschreiben vom 14. Mai d. I. dcu Hof-ratl' der königlich siebenbürgischen Hofkanzlci, Franz Freiherrn v, R eiche n st c i il zmn Hof - Vizekanzler derselben allergnädigst zn ernennen gernht. Die stcirisch.illyrisch^küiienländischcFinanz'Landes-Direktion l'at den disponiblen Amtsoffi;ialsn fünfter Klasse, Karl Dietrich, zum Kassa-AMleuten dritter Klasse bei der Landeshauplkasse in Graz ernannt. Graz am 15. Mai 1803. Nichtamtlicher Theil. «aibach, U». Mai. Die diplomatischen Vcrbandluugcn in der polnischen Angelegenheit dauern fort; allein weder Kon< fcrenz noch Kongreß scheint zn Stande zn kommen. Das alte Mißtrauen der Kabiuetc zil einander ist schuld daran. Die Idee, auf dem Wcgc einer euro« Väischcu Konferenz znr Lösung der polnischen Frage zu gelangen, ging selbstverständlich vom Tuilericn-Kabinet aus. Al'er Fürst Gortschakoss parirte den Vorschlag durch dcu folgcuren. gewiß sehr geschickten Fechterstreich.- Nach' Pariö erklärte er sich mit der Idee „im Prinzioc" einverstanden, in London aber gab er kund. wie er diese prinzipicllc Annahme verstehe. Er ließ nämlich den Chef des Foreign Office wiss.n, er nehme die Konferenz an auf drr Basis der uon England angerufenen Wiener Verträge! Damit schlng er gleichsam zwei Fliegen mit Einer Klappe. In Downing Street, wo die Konferenz-Idee jetU sehr ungelegen loimnt, konnle man hierauf weiter banen, und erklärte nach Paris sich gleichfalls „im Prinzipe" einverstanden mit der Sache, falls das französische Kabinet in der Lage sein werde, der Konferenz ein formnlirtes Programm einer Höfling der polnischen Frage vorzulegen, dessen Annabme als Basis der Konferenz-Vcrbaudlungcn seitens Rußlauds bereits gesichert sei, Es lenchtet ein. daß. wenn Frankreich diese Bedingung zn erfüllen in» Stande wäre, keine Konferenz mehr nothwendig sein würde. Aber Frankreich will überhaupt keine solche auf Grnnd der Wiener Verträge, und so ist die ganze Frage bereits wieder so ziemlich obsolet geworden, ohne daß Oester« reich noch nöthig batte. sich schlüssig zu macheu. Vis zu Pourparlers über Ort und Zeit der Konferenz gedieh die Sache gar nicht. Ei» Frankfurter Telegramm meldet, die „Europe" erkläre sich zu ciner Mitiblilnng über die Unterband« lungei, dcr drei Großmächte in Betreff drr polnischen Augelegenbcit autorisirt, Nun ist al'er der Inhalt dieser Mittheilung, so weit sie die Stellung Ocsttr-reichs zu der Frage anbelangt, cin schon hinreichend bekannter. Nach der Fassung des Telegramms zu urtheilen, bemerkt die „G, C". hat das Frankfurter Blatt nicht zu viel riskirt. wenn es bloß bebaupten sollte, daß das Wiener Kabinct die Herstellung ciuer Polnischen National-Armee uon Rußland nicht vcr» langt und die Insurrektion nicht als kriegführende Macht anerkennt, dagegen eine ausgedehnte admins stralive Autouomic und Religionsfreiheit als solche Konzessionen betrachtet, die im Interesse der Gercch-ligkeit und der enropäischeu Ordnung von Rußland für Polen gefordert werden können. Der .'.Allgem, ^tg," vom Ui. Mai wird ans Verlin mitgetheilt I das dortige Kabinet habe dem Wicucr Hof in dcr ^ollfrage »virtlich ein »ebr erheb-lichrs Zngeständnist gemacht. Es soll uämlich seinen frührren Widerspruch dagcglu babcn fallen lassen, daß »or der Annahme des'französischen Handelsver- trages mit Oesterreich über weitere Verkehrscrleichle-rungen unterhandelt werde. Die ,,G. E." bemerkt hiezu, daß in Wien von einem solchen Zugcständniß preußischer Scits nichts bekannt ist. fügl'jcdoch hinzu, daß dcr Gedanke, welcher sich in demselben ansdrüekt, unter den Tbeiluchmcru der Geueral «Zollkolifcrcuz mehr und mehr Vodeu gewinnt. Dcr Berliner Korrespondent der „Mg. Ztg." sagt ferner: „Dagcgeu soll Oesterreich, wie mau versichert, vorläufig auf seinen Eintritt in den Zollverein verzichtet haben." In dcr Regel verzichtet man nicht auf Dasjenige, was man gar nicht verlangt hat. Da nun Oesterreich ken Eintritt in den Zollverein gar uicht verlaugt hat. so war es auch uicht in der Lage. darauf zu verzichten. Die «Donau»Ztg." bringt einen Artikel, dcr sicher von besonderer Bedeutung ist. Derselbe hat den Tttrl: „Die rutheuischc Nationalität und ihre Bedeutung für Oesterreich" nnd führt den Beweis, daß Nnlbenrn uud Russen zwei wesentlich verschiedene Begriffe sind. Letzteres suchen aber die Russcu zu läuguen und darauf gründen sich die Ansprüche der russischen Politiker auf den Vesil) Galiziens bis zn den Karpathen. Die «Donau-Ztg." führt in dieser Richtung eine Ncihc höchst bezeichnender Belegstellen aus deu Schriften verschiedener russischer Publizisten an und gewiß ist die Erinnerung an diese Dinge in dem gegenwärtigen Augenblick sicher nicht zufällig. Man woUte offenbar zcigeu, daß man in Wien sehr wohl weiß. wohin sich dic russischen Gedanken wenden, Iu Pariö beschäftigt mau sich, wie der „G, E." von dort mitgetheilt wird. in diesem Augenblick nur mit den Wahlen. Thiers soll sich nnn entschieden zur Annahme der ihm im zweiten Wahlbezirke angetragenen Kandidatur bereit erklärt habcu. Sciuc Wahl wäre cin großer Sieg für die sogenannte mäßige Opposition. Man erwartet allgemein, daß rcr alte Minister Louis Philipps eine große Rolle in der neuen Kammer spielen werde, wie man auch daranf gefaßt ist, daß die Regierung seine Kandidatur mit aller Energie, deren Herr v. Persigim fähig ist. bekämpfen wird. Die nencstcn Beuchte aus Athen melden, daß die bedauerlichen Erzessc der Truppen, welche sich daselbst in einer besorgnißerregcuden Weise mehrten, in Icptcrcr Zeit einen die Sichcrhcit dcr Fremden bedrohenden Eharaktcr angenommen haben. Namentlich war dcr neueröffnete französische Zirkus beständig dcr Schauplatz von Unordnungen und Gewaltthätig' leiten der griechischen Soldateska, welche durcl?» den Umstand, daß ihre Ausschreitungen fortwährend uuge^ straft blieben, immer mcbr aufgemuntert sich der größte» Zngellosigkeit überlassen zn dürfen glaubte uud in dieser soweit ging, daß sie sich sch^e Mißhand« lnngcu gegen mehrere französischc Unterthanen cr° lanbte und schließlich einen schändlichen Gewaltakt an einer der mit der Kuustrcitertruppc vereinten Gesell« schaft angchörigcu östcrr. Uuterlhanin zn verübeil wagte. Dcr k. k. Gesandte sah sich. wie dic „G, E." meldet, in Folge dessen veranlaßt, von der proviso, rischen Regierung die streugc Bestrafung der an jenem Frevel bethciligteu Individuen und für das mi« glückliche Opfer desselben eiuc angemessene Entschä-dignug zn verlangen. Der griechische Minister des Aeußern hat in seiner Antwort nicht nur scinc volle Entrüstung über die verbrecherische That ausgesprochen, sondern auch die Erklärung abgegeben, daß die Regierung die Schuldigen. welche sich bcrciis fast sämmtlich in dcu Händen dcr Gerechtigkeit befinden nach dcr vollen Strenge dcr Geseyc bestrafe,,, und lcn Beschädigten, welchen sie schon anf die erste Kunde vou dem Vorfalle eine Uutcrslüming von 5(X> Drachnnn übermitteln ließ. noch eine weitere Summe zuwenden werde. Es dürfte wohl zu erwarten sein. daß die durch dieses Einschreiten wie durch die nicht minder eindringliche!' Vorstellungen dcr Gesandten Englands und Frankreichs aus einer sorglosen Apathie aufgeweckten Leiter dcr gcgenwärligcn Negieruug alle ibrc Kräfte aufbieten werden, um für die Folge oeu Wiedereintritt älmlieber Ereignisse unmöglich zu machen, welcher die bcthciligten Mächte geradezu uö« lbigen würde, durch weitergebende Maßnahmen für den Schlitl und die Sicherheit ihrer Unterthanen in Griechenland zu sorgen. Vorgänge in Polen. UcHer den Stand der Dinge auf dem polnischen Kriegsschauplatz schreibt ein Berichterstatter: „Seit dem l.'l. Mai nahm die Insurrektion einen unerwartet ernsten Aufschwung. Obwolü die russischen Truppen seither die größte Energie uud volle Kraft eutwickel-tcu, um womöglich entscheidende Schläge zu führen, und mit dieser Anstrenguug auch wirklich der Sache der Insurrcktiou große Verluste verursachten, qclaug es ihnen nicht nur nicht, den Kampf zu endigen, oder ihm auch nur kleinere Dimensionen zu gebeu. sondern die Konzentration aller disponiblen Strcitkräftc gegen die schon bekannten und reuommirlen Insurgenten-Korps veranlagte vielmehr in den vom Militär dc-garnirtcn Provinzen eine nicht unbeträchtliche Bildung von Korps, Unbekannte Namen tauchen auf. und es entwickeln sich mitunter Kräfte, auf welche die Polen selbst nicht gerechnet hatten. Ich wiU schou die Vor« gange in Volkynien, in Littaucn und dcr Ukraine für oießmal gänzlich übergehen. obschon sie nicht nur vom politischeu. sonoeru auch strategischen Standpunkt die größte Wichtigkeit zu baben anfangen. Ich will nur in Knrzem über die Vorgänge im Königreiche Polen berichten. Im Nawa°Gcbict steht eine bedeutende Abtheilung unter Drewnowsli, M)0 Mann stark, vollkommen bewaffnet und ausgerüstet, Die ganze Administration ist iu dcn Händen der National-Regic« rung, welche die Steucrabnahmc. den Salzvcrkcmf übernommen bat, und in dcr Ausübung sowohl dcr Zivil- als Militär. Thätigkeit gar nicht gestört wiro. Die Truppen jenes Korps ercrziren jeden Tag, und kommen bis nahe au Warschau, ohnc daß l'is jl'ßt eic russischen Trnppeu gewagt hätten, sic anzngrei« fcu. Dic Vauern schließen sich jeden Tag mehr der Sache dcr Insurrektion an. Von ciucm einzigen Dorfe im Plock'schcn kamen !>6 Bauern ill's Lager. Zwischen Ostrohka lind Ostrowicc »inter Myst^ kowski befindet sich eine Abtheilung, 1^00 Mann stark. In Podlachicn steht Lutyuski, im Augustow'« scheu Kouratowski und Audruszklewicz. gutc Offiziere; dieselben wußten mit 830 Mann die rnssischen Trup« pen in Schach zu halten, so daß sie nur iu größeren Städten bleiben und keine Ausflüge wagen; das ganze Land ist frei und gehorcht dcr Nati0llal»Ne< giernng. Die Natl'onal'Ncgiernnsi hat aus ihrem Siegel das ZenlraI°Eomitö weggelassen, und erklärt in einem Manifest, daß sie dic Lciluug bis zu der Stunde behalten wird. wo ciite aus freien Wahlen hervorlom« mcndc Repräsentation dic zukünftige Regierung be» stimmen wird. Durch Beschluß dcr National»Regic< rung wurdeu im ganzen Lande Gendarmeric^Korps zu Pferde unter der Leitung von Lipinski errichtet. Es befindet sich bereits eine solche Abtheilung, 50 Mann stark, in dcr Nähe von Warschau; sic besteht aus lauter ausgewählten Männern und soll hinrei« ckcn, um die Orduuug und Disziplin in dem ganzen Mazowsze aufrechtzuhalten. In Krakau soll ciuc russische Agentur als Au« gcdculeu von Muchanoff znrückgcl'Üebcit scin. Mai, soll nämlich Leute für die Insurrcktiou werbeil, aber nur solche, die russische Untenbaneu sind. Mau gibt ibnen angeblich 5> fl. Handgeld und l. fi. täglich Sold (die Polen zahlen uur'5>0 kr) und schickt sie im Na-meu dcr National-Regierung über dic Grenze, wo ^448^ angeblich Offiziere und Waffcn wallen sollen, Dort sollen sie russischen Truppeu in die Hände gespielt werden." Aus Warschau wird vom 1'j. Mai Abends geschrieben, der gefürchtetc Tag sei still nnd ruhig vorübergegangen; von den prophezeiliten Gewaltakte» wurde liichls verspürt. DaS in Aufsicht gestellte kai< scrlickc Manifest ist ausgeblieben, statt dessen hat das polnische Zcnttnl'Cmuit«'' einen Anfrnf an die Naiion nnd an die National«Armee erlassen. Ans Warschau wird gemeldet, dasi ein lai-scrlicher Befehl die Anwendung lind Durchführung der nach dem Ablauf des Amncslic-Termins angeordneten ZwangsmaLregeln und Strafen noch für einige Zeit »ind bis auf weiteren Vefclil sistirt babe. Oesterreich. Wien, 18. Mai. Aus Ebenzweier sind nachfolgende Telegramme über das Befinden Sr. s. Hoheit des Herrn Erz« Herzogs Maximilian d'Este eingegangen: 17. Mai. 8 Ul>r Früh. Der gestrige Tag ver-fioß ohne Slörnng. Pon 8^ Uhr Abends bis Mitternacht Schlummer, beim Erwachcu mäßige, bis gegen 2 Uhr andallcrndc Aufregung, worauf wieder Schlummer uuo nach demselben Beruhi-gung folgte. 18. Mai. 8 Uhr Früh. Während des gestrigen Tages beruhigter Zustand. Von 10 Uhr Nachts l'is gegen Tagesanbrnch anhaltende Beklemmung, die den hohen Kranken bestimnue, die heil, Sakramente zu empfangen. Hierauf ein fast zwcistün» diger Schlnmmcr. beim Erwachen gewöhnliche Vc< ruhigung. — Die „Gazz. di Trent»" vernimmt aus guter Quelle, daß Kardinal Wisemann gesonnen sei, falls sein Gcsuncheitszustaud es uur irgendwie gestaltet, den Festlichkeiten beizuwohnen, welche in Tricut im Juni znr Seknlan'eicr des Schlusses des lrideulini« scheu Konziliums stattfinden werden. 2Vien, 17. Mai. Mehrere Blätter l)al»ll» anf einige Bedenke» hingswilsen, welelie an die Form der Kundmachung des Einbcrufui'gspalcntes des Reichs« ralbcs gskuüpft worden sind. Man bat als Abweichung von jrncr Form. in wclchcr der R'eichsralh der ersten Scssion einberufen wlirde, insbcsondelc hervor-gehoben, daß dilßmal nicht sämmtliche Minister un-terzeichütt gewesen feie». Hierüber bemclll die „Donau-Ztg." - Die E,!'.bnl!!lli!g dcs ersten Rcichsr^lhes ist gleichzeitig mit rrr Plil'likalion rer Flbruarpalcnlr erfolgt, und dieser zufällige Umstand ist wohl die uahc-liegende Veranlassung gewesen, daß nebst der Vcr« flisslinqsillkuüdc auch daö Eü'bcrufuligSreskript mil der Osgelizeichnuüg aller Minister versehen wurde. Gcgcnwäiüg liegt n»r ein Akt der Ereknlion. die Vollzichlllig eines Paragraphen der Vctf.,ssn»g vor. eS handelt sich nicht um linen außerordentlichen Fall, sondern um einen All. der sich konstant u»d mit li' ner gewisse» Itegelmäßigklit wiederholcil wird. Es war diüier kci» Grund vorhanden, dicSma! von der gewöhnlichen Art dcr Kuodniachung von P^teuten adzngcbc,'. kraft deren dicse in der Regcl außer der Unterschrift des Mmislerpräfidelile» die dcs betvlfflnvt» Ressortsminist^rS, im vorlieaendtn Fiille also deö Slaatsministers. zn tragen haben. Klagenfurt, 18. Mai. DaS gestrige Sänger-Fest in Villach, woran sich außer dem dortigen Gc. sangsvcreinc vier andere Karntncr-Vcrcinc und Ver< cinsrcpläscntanlen aus Tirol und Krain bcthciligtcn. hat einen sehr glänzenden, in allen Theilen gclmigc. neu Verlauf genommen. Trieft. Der Konzipist der hiesigen Statlhaltcrci. Herr Graf Altcms, ist. wie die «Tr, Zlg," vernimmt, znr Dienstleistung in's Staats - Ministerium berufen ivordeu. — Statt des Herrn Fregattenkapitäns vou Mtrow, der als Hafenkapiläu nach Naglisa verseht worden. >oll, wie die «Tr. Ztg." hört. Herr Dr. Klun zutu Direklor der hiesigen k. k. Handels« und nan» tischen Akademie ernannt sein. Gehlerer war früber Sekretär der ^aibacher Handelskammer, lciletc dann eine ^cbranstalt iu der Schweiz und bekleidete jepl die Stelle eines Professors an der Wicucr Handels« Akademie. Tvirst. Dieser Tage ist der Erlaß herabge. langt, wclchcr die Nichlbeslängung der Wahl dcs Herrn Dr. v. Baseggio zum Podestü ausspricht. Unter den Kandidaten für die nächste Wahl nennt mau auch Herru Machlig. (Tr. Ztg,) Venedig, 15, Mai. Ucbcr die ofl b.'jpro.i'cnc Pul'liziruug tcs ^'audcs > Statutes für das ^öingreich erfahre» wir aus verläßlicher Quelle, daß durchaus uiä't die Vcrtagllüg deiselben anf uobciiimmle Zcit beschloss.» wlllde, sondern dliß die Veiz^gciling. lvclche licsslbe e:lillen. ,'ur eine Felge u^n Vola>l>eiten ist. eers» läogcre Dauer durch die Uma.staltlmg des ur< spiüügllchcu Llalul'Elüwurfis »ach dcn im Promc. moria der V'rtrancns'KomMlssio» formlilillrn Wü»-sch,ll, dsUs,, ,,'sln so viel als möglich Rechnung zu trag.» wünscht, l'cdli'gt ist. Nach hier ril!getroff<'»cn Nachrickieli si>»o jcdoch alich diese Arbeilcu dclelts so weit oorgcschrillcn. daß dcr veiäüderle Siallll-Eiu» wurf dlniüächst im Ministerrathe besprochen weide» wiro. Troß alldem läßt sich ein Zeitpunkt, wan» dicsc Pilbliziriing e,folge» wiid, mit Bestimmtheit nicht angebe» — wir l^ben jcdoch gegründete Hoffnung cuizuncyln^n. daß jedenfalls »och im i^a»fe dic< slö Sonlinns dii Plib!lziru»g erfolge», »»d da die A'schickun^ des Reichoraihcö du'ch Vcilclien rießmal durch die Voroabme dillfier Wahlcn versucht werden soll. dieser Vcrsüch in'ch lvahlsiid dcr D^iucr der oicß' jährigen Parlanie»t»?!sssl^n gcniachl wnde» wild. — Der Polizeidireklion in Vcucdig ist in diesen Tagen dir Entdeckung einer Faschmünzerwerlstältc in der Umgebung von S. Dona di Plave gclungeil. Eine anschillichc Menge falschen Geldes, die Präg» Utensilicn lind der Agent der Falschmünzer fielen i» die Hände der Vehorde. Arad, 14. Mai. Wien wird in cmigeu Tageil ciuc zweite rumäilische Deputation in seinen Mauern begrüßen, welche, wenn auch uicht formell, so doch faltisch als der Vertreter der Rumänen Ungarns be? trachtet werden kann. Dieselbe ist aus der Mitte der am 12. nno 1^». d. M. hier abgehaltenen General« Versammlung des neu gcgrüudcteu rumänischen Kuttur-und Literatur'Vereins entsendet worden, um au dc» Stufcu des Allerhöchsten Thrones die Gefühle dcs unterthänigstcn Dankes für den Allerhöchst bewilligten Verein, sowie die Versicherung uuwandclbarer Treue Sr. Majestät zu Füßeu zu legru. Die Deputation wird geführt von dem greisen gr. n. u. Vischof Prokop vou Ivacskooi^, uud besteht aus folgenden Mitglic« dcrn, U!l0 zwar: den Herren Andreas v. Mocsouyi, Hofsckretär Vabesch lüid den beiden hicrortigen Advo» katcil Sigmlind Popovics uud i.'azar Ioaucseu. Die Bedeutung dieses Schrittes vou Seite der Gcueral-Versammluüg darf um so wcnigcr unlerschäht werden, als diese Deputation zwar uur beauftragt ist, dcu Dank für die erhaltene Vewilliguug Allcrhöchstcu Ortes auszusprechcu, iu feiucm iuuereu Wcscu jedoch ein Pendant znr Deputation der Siebcnbürgcr Ru> mallen bildet, der nur dao formelle Recht mangelt, das Gleiche am gleichen Ort anszusprcchcn. Ueber ric Verbaudlungcu der Geucraluersamm» lung selbst, welche die gefeiertesten Koriphäeu der ruiliänischcn Nation aus Nah uud Fern l)ier vereinigte, will ich mich jeder Dctailberichtcrstattung eut, halten und nur das E>uc hervorheben, daß, so oft während der Verbannungen der Name Sr. k. k. Apostolischen Majestät erwähnt wurde, die Vcrsamm« lliug in stürmischen Jubel ausbrach, uud somit auch die Rumäne» Ungarns gleich dc»ru Siebenbürgens ihre unverbrüchliche Treue au das Allerhöchste Kaiser« haus doknmcntirlcu. Deutschwttd. Berlin, 14. Mai. Die «Ger.-Ztg." schreibt: Vor etwa scchs Jahren gab. wie uns von glaubwürdiger Seile erzählt wird. eine h^he Mililärpcrson den Tagesbefehl aus, daß die Soldaten bei der Inspektion mit folgender Anrede begrüßt werden sollten: „Guten Morgen, meine Kinder!" Prinz Friedrich Karl. dessen Entfernung vou Verliu jepl so auffällig bemerkt worden, soll damals erklärt habe», daß er in einer solchen Weise die Soldaten nicht begrüßen wolle. Nun war aber jcuc hohe Mililärpersou Vorgesetzter dcs Priuzcu uud derselbe soll sciue Weigerung durch ciuc leichte Disziplinarstrafe gebüßt haben, indeß soll ihm dennoch schließlich die betreffende Anrede erlassen sein. Iu der That wird sich auch Nicmaud verber« gen. daß, wenn ein junger Offizier die Mannschaft, unter welcher bärtige Unteroffiziere si»d, deren Sohn cr sein könnte, mit „Kinder" anredet lind zwar uicht iu augenblicklicher gemüthlicher Aufwallung, sondern rhesscn; M. Niggers für Mecklenburg; l Pfeiffer für Brennn; Dr. Lang für Nassau; Vicweg « für Brallnschwei.i; ,^ries für Weimar; Obe:lä»ocr » für Kobnrg. Den Vorsit) der ständigen Commssion « führt Herr Dr. Sigmuud Müller aus Frankfurt a. M.. dessen Stellvertreter Dr. Varil) aus Kaufbcuern ist. Daß keine Abgeordneten für Oesterreich sich in der Kommissioll befinden, hat seinen Gru»d darin, daß anf dem Weimarer Tage keine Ocsterrcichcr waren, und maü uicht der Mlinnug ivar, die Ocster-rcichcr »ochmals besonders zum Eintritt auffordern zu sollen; allcin ebenso war ma» der Ansicht, daß, wenn Oesterreicher sich meldeten, solche iu die ständige Kommission zu cooptircu scicu, Italienische Staaten. Ill Turin macht cmc jüngst veröffentlichte Flug. schrift von Nieo»,edc Bianchi, lvelche den Titel führt: „Der Graf Eavour, herausgegebene nnd nicht heraus« gegebene Dokumente", großes Aufsehcu, Die ill der« selben veiöffentlichteil Aktenstücke beziehen sich vor« nehmlich auf dic sizilischc lind neapolitanische Erpcdi» tion vom Jahre 18!^1. uud es geht aus ihnen als lüizwcifelhafles Resultat hervor, daß das' Unter, nehmen Garibaldi's von üavour gefördert wurde uud daß ^ehtercr. weit eutferut davon. Garibaldi auf Sizilicu Hiudcriiissc iu deu Weg zu lege». Alles that, was iu seiueu Kräften stand, um seiner Thätigkeit Vorschub zu leisten. Vor Ausbruch der Revolution im Jahre 1800 hatte sich der Abgeordnete Erispi heimlich auf seine beimische Insel Sizilien begeben, u», oie dortige Stimmung anszuknndschafte». Derselbe hatte zum Gcliugcn seiner Plane bcdculcudc Mittel uöthig, die ihm durch Fariui und Lafarina, die Vcr« mittler Cauour's. reichlich verschafft wllrden. Vcdcll« tcudcrc, ja mächtige Summcu fiosscn aus derselben Quelle Garibaldi zu, als cr zu Quarto in dcr Villa Spinola seine Expedition vorbereitete. Die E,rpcdi. lion Virio wurde ganz auf Kosten dcr Regierung aus« gerüstet. Dcr Quästor von Genua. Advokat Fasella, kalf eigenhändig mit seinen Agenten die Waffen an Bord bringen, während dcr Hafen und die Nhede von Polcevcra mit großer Ostentation polizeilich bewacht wurdeu. Dcr Inteudaut von Gcuua war seinerseits durch Lafarina mittelst einiger Zeilen Eavour's voil dem benachrichtigt worden, was ungescheu geschehen sollte. Die Waffen wurden auf Befehl der Regierung ans dem Zeughauje vou Modcua abgegeben. Scheinbar nud ebenfalls mit großer Ostentalion kc'ufiszirtc Waffen wurden helmlich wieder hcransgegcbcn. Als dic Rc« volution auf Sizilicu gcsicgt battc, sah Eavour ein, daß sie mm auf das neapolitanische Festland hcrüber-gctragcu wcrdcn müsse, und gab auch die Mittel dazu. Dcr Abgcordncte Vottcro, gegellwärtig Rcdak« tclir der „Gazzctta del Popolo", wurde vou ihm ,n!t 500.000 Frs. nach Sizilien gesandt, später der Abgeordnete Casalis mit einer gleichen starken Summe, dcr uachher noch viele andere auf das Festlauo folgten. Als Cavour dem Admiral Persano die Weisung ertheilte, zwischen dcm ucapolilanischcn Geschwader und den Garibaloi'schcn Schiffen zu mauövrircn, antwortete dcr Admiral: «Ich verstehe Sie, Herr Graf; »öthigcnfaüs werden Sie mich, wcnn ich znrückgc« kehrt bin. »ach Fcncstrellc schicken." So ging das Doppclspiel 1800; wann werden authentische Doku-mcutc über dic weit erbärmlichere uud verächtlichere Komödie vou 1802. die mit Aspromoutc endigte, der Ocffeutlichkcit übcrgcbcu wcrdcu? Frankreich. Der «Molütcur bringt dic mit dem Postdampfer «Louisiana« gekommeucu ucucstcu Nachrichlell aus Vcracrllz, resp. Pucbla, Das Fort Sau lavier ward am 2i), März gellommeu. Iu der Nacht vom )N. März uno Tags darauf nahm man das ein Vau» viertel bildende Gebäude, worin sich das Kloster befindet, und noch andere Hänscrquadrate. Das Fort Guadalupc ward am H. April gcnommc». Man rü-stctc sich zuin Sturm auf dic Kathedrale, den hoch« stcn Pnnkt Pucbla's. ui:d meinte, daß dic Vclage-lilngö-Operalioucn nicht lange ballern würdcn. Am 3. April hatte man noch zwei Millionen Patronen vor Pucbla und sechs Millioncn in Veracruz, Die Artillerie hatte erst ^'».000 Schüsse gethau. Uutcr» wcgs warcn 4000 ucuc Munitious'Ladnngcn. welche, im valise dcs April iil Pllcbla eintreffen sollten. Dcr vierte Zug von vier gczogcncn Geschützen sollte iu Puebla am 1. Mai ankommen. Vou Martinique, sind .M) Tonucu Pulver und Artillerie Muuitiou am -X). April a^gcgaugcu. Für Munitiou war also reich« lich gesorgt auf die gauze Zeit, welche die Operationen uoch daucru konntcu. Auch Lcbeusmittcl warcn reichlich vorhaben. Dcr Geslindheilszilstand dcr Truppen war vortrefflich. Der Verlust der Frauzoscn vor Puebla betrug an Todten fünf Offizurc. wobei cin die Artillcric kommandircnder Gcucral uud 5)0 Soldaten, an Verwundeten l!0 Offiziere unl> 44Z Soldaten,^ Reisende, die cms Veracruz in Paris cingcllosfcn 44O sind, behanptcu. dag erst ein Drittel von Puebla l>e»o,nmen worocn sci. Die „Ind<'pe!,danec beige", welche die Berichte Ortega's über die Operationen der Franzosen in und um Pnebla veröffentlicht, wnrdc in Paris m''t Bes.i'lag belegt. Das „Diario di Marina" von Havana theilt noch folgendes, die Kriegführung charaktsrisirendc Detail mit: ^Nach der Einnal'me des Pcniteneiario bat Ge» neral Ortega nin einen Waffenstillstand behnfs Entfernung von Frauen. Kindern und Greisen ans dem Platz nachgesucht, was General Forey jedoch verweigerte. weil er selbst vor Eröffnung des Feuers rinln Termin von vier Tagen angeboten hatte, den dic Merikancr damals nicht hatten anncbinen wollen." Großbritannien. London, 17. Mai. Der baierische Gesandte Varon Ectto hat die Betbeiligung an der Koofereuz der Vertreter der drei Schutzmächte zur Regelung dev griechischen Thronfragc abgelehnt. Mnjjland. Warschau, N». Mai. Eine von Oborski be« fedligte Inslirgcnlenbandc wurde am 14, d. M. bci Wloclawek iiu Gouvernement Kaiisch in die flucht geschlagen und ließ viele Todte zurück. Oborski befindet sich auf der Flucht gegen Mlava zu. Eine von Dobrowolsli geführte Insurgenten« bände wurde am 15. d. M. nicht weit von Plock go schlagen und zerstreut, die Reiterei der Insurgenten beinahe völlig aufgerieben, ihr Gepäck nnd eine s,roßc Anzabl von Waffen genommen. Vereinigte starke InsnrgcntenbalidkN in der Stärke von ^000 ?)iann wnrdel, in» Distrikt Bonnieweje im Gouverneincnt Kowno auf's Haupt geschlagen und hatte>, einen Verlust vou :i00 Todte» und 1."0 Gc< fangeneu, Uuler den,letzteren befindet sich der schwer« verwundete Dalugo, Chef der Insurrektion im Gouver« liemeut Kowno, eines der Mitglieder des Zentral« Comites. (W. Z) Tagcobcricht. Laibach, 20. Mai. Im Lanfe des Monates Juni soll ein zweites N'oßes Grottcnfest in Adelsbcrg staltfinden, und wird dazu. wie wir in der „Agramer Zeitung" lesen, ein ^Ngnügungszng von Agram aus veranstaltet wer« br», der auch nach Trieft und Venedig geht. Ivien, l,^. Mm. Dem vorgestrigen Wcttre»»e>, haben Ihre Ma. irstälcn der Kaiser uno die Kaiserin, dann die Her^ rcn Erzherzoge Ludwig Viktor, Albrecht. Nainer uno Wilhelm beigewohnt. — Wie man vernimmt, wird der a. H. Hof den aanzen Monat August und auch einen Theil des Monats September in Ischl zubringen. — Der Krm'prinz Rudolph lind dic Erzherzogin Gisela werde». >vie cö heißt, Ihre Majestät dic Kaiserin auf der dießjälmgc» Badereise nach Kissingcn begleiten. <». ('. Wie wir von kompetenter Seite crfabren. l'aben Sc. Majestät der Kaiser die gegen den Grafen Ferdinand Zichy und den Redakteur des Pester Tage-blattes „Hon" Moriz v. Iokay anläßlich des gegen dieselbe» durchgeführten Prcßprozesses verhängte, nr« splünglich auf ein Jahr bemessene Freiheitsstrafe im Wege der Gnade ans einen Monat herabzumindern ÜMcht. K. (5. Se. Exzellenz der Herr Minister und weiter ^er k. siebenbürgischen Hoflanz!ei Graf Nadasdy irird "üehsjcr Tage seinen Sommeraufenthalt in Baden "chmcn. Er beabsichtigt jedoch Graf Nadasdy regel. Waßig jeden Montag und Donnerstag nach Wien zn kommen, an diesen Tagen Parteien zn empfangen, den Sitzungen der k. siebciwürgischen Hoskanzlei zn PraWven nnd auch den Ministerkonferenzeil l'ei;n> wohnen. In der Z>vischenzcit werden ihm alle ivich« ligereu Angelegenheiten zur persönlichen Einsicht uno Entscheidung zugescudct. <-. ('. Unsere jüngst gebrachte Notiz ül>er die Eidesablcgiing einiger der neucrnannten ^'andeschcfs küssen wir dahin berichtigen, daß an, verflossenen Montag den 11. d. M. nicht Statthalter Freiherr v, ^cllcrspcrg. wie wir irrthümlich meldete», sondern ^r für Schlehen ernannte neue ^.'andcschef Hermann Mrlherr v. Pillersdorf den Dienstcio in die Hände ^' Erzeilenz des Herrn Staatsmiüisters abgelegt ).!". Dagegen haben Sc. Erzelleu; der Statthalter ^' d.i^ Küstenland, Freiherr v. Kcllcrspcrg. sowie ^'."cne Slallhaltcr für Oberöstcrrcich, Freiherr v. ^'rüelfcld. in ihrer neneil Dienstcseigcnschaft den ., .l' hcnle in die Hände Sr. l. l. apostol. Majestät llllcistct, . , ^ Mit dem Jahre 1864 wird wieder line Acn. ^!"ü im Gepräge der österreichischen Silbcrmünzen eintreten, Das Bildniß Sr. Majestät deS Kaisers wird nämlich ganz erneuert wcrdeu. — Die l. l. Menagerie in Schönbrnnn dürfte im künftigen Jahre eine neue werthvollc Verschöne« rung erhallen, indem, wie man vernimmt, die Einrichtung eines Gebäudes für Schlangen seltener Art beantragt worden ist. — Nach der „A, (5 " wird in Kürze die Ernen« nung vou neue» Kronkaroinalen erfolgen. Auch soll die Gründung von zwei neuen Visthümern in der österreichischen Monarchie beantragt sein. > Gestern Vormittag fmid im Siaatsministerium uutcr Vorsitz Sr. Ekzellenz eeo Herrn Staatsministcrs die Sitzung des Conul'^o Statt, welches eie Vor» schlage über die Gesuche zu erstatten hat, die ans Anlaß der vom I'. Reichsrathc bewilligten Snmme von 10,000 fi. für hilfebedürftige, hoffnnngöoollc Künstler an das Staatsministerium gerichtet wurden. Die Anzabl der eingegangenen Gcsnche, besonders ans de» Kronländern, war groß und es wnrdc mit aller Umsicht zn Wette gegangen, um den verschieden« artigsten Ansprüchen und Pcdürfnisscn zn genügen, — Der Offizial der k. k. Sanimllingskassc in Sanok (Galizicn) Ignaz Konstantiiiowits ist ilach Verlintrenung der ihm auvertrantcn Amtsgeldcr im Betrage von 4.^00 ft, finchtig geworden. Vermischte Nachrichten. Ans Alcrandricn vom 7. Mai kommt fol« gcnde interessante Nachricht: „Eille große Wissenschaft, liehe Frage hat in den letzten Monaten ihre lang er« sehnte ^ösnng erhalten. Die Nilqncllcn sind entdeckt. Der kühne englische Afrika. Reisende Kapitän Speke, welcher von Zanzibar aus über den Nyanza«Scc nordwärts vorgedrungen war, ist mit seinem Begleiter Grand am -X). März d. I. in Ohartum angelangt, wo ihnen die gesammtc enropäischc Kolonie im Ein» vcrnchmen mit den ^okalbehörden einen glänzenden Empfang bereitete. Der Vizckönig steht im Begriffe, den heldenmülhigen Reisenden einen Nildampfer bis Assnan entgegcnznschickcn und sie hier auf das Ehr vollste zll empfange». Von» See Nyanza, der selbst dnrch viele Chor (Quellen) gespeist wird, verfolgte Kapitän Spelc den l.'auf des weißen Nils bis Gon« docoro. wo er mit dem entgegenkommenden englische» Konsul >n Ehartnm, den, fälschlich für erlrnnkcn aus» gegebenen Mr. Ealhenick und dem englischen Reisenden Bncker zusammentraf. Ueber die Einzelheiten der interessanten Reise ist hier noch nichts bekannt." — Die Olmützer „Ncue Zeil" enthält Folgendes: Am Mittwoch Abends (l.'i) llligucien sich auf den, F^'N Te »,an l'clichlst, halle» sieh zwei russische Spione notcr die Polsii gemischt nnd ließen sich gleichfalls daselbst inlcrnirci,. Hier versuchten sie uu:l ans vetschlcdene Weise die Polt» zur Flucht, zum Wioeistandc — »»o bcsonderS am bezeichneten Abende daz» zu übcnedtn, daß diese das Thor dcö Forts auöhcbcn. sich der Wache bemächti« g<» ni,d lnifiichen sollten. Die Polen jedoch wider» standen »ichl !,»r alltil, diese» Vcrführlliigskül'stcu. sondern setztc» anch die Polil,cil'chölde t^vo» in Kcn,.l-„iß. ^__ IM man ve>!lil»l»l, stand schon das Mil'tär bereit, um jedcn Aiigiiff zulnclznschl^ri,, nnd cs ver-dicnl daher das Betrage» der^ Polen ei» doopllttS ^,!ob. Dic beiden rnss'sche» Spione wliiden vcrhafiet und man ist natürlich aligciliei:: gespannt, was fm Aussagen rifselben bci rcm gciichlllchen Vcrl,'örc ab> gcben werden. Ncncstc Nachrichten und Tclcgrmmnc. Berlin, 1,^. Mai. In der heutigen Sihnng des Abgrorductenbauses ist^der Ministerlisch unbesetzt. Der Präsident verliest ein Schreiben des Ministcriuins vom beuligcu Tage. welches den letzten Beschluß des Hauses beleuchtet und sa^t: Die Minister liällcn nicht den Verzicht ans die Unterbrechung, sondern die Er« llärnng verlangt, daß dem Präsidinm nicht die Dis< zipliuarbcfugniß. namentlich nicht der Ordnnngsrnf gegen die Minister zustehe; die Ministcr wiederholen das Verlangen nach ausdrücklicher Erklärung dieses InHalls lind könnten bis dahin den Sitznngcn nicht beiwohnen. Berlin, Itt. Mai, In der heutigen Sitznng des Abgeordnetenhauses beantragt Hoverbeck,' das Haus wolle erklären > es finde keine Veranlassung der gefaßten Resolution etwas hinzuzufügen. Dieser Antrag wurde fast einstimmig angenommen. Horcken« beck beantragt, dic Militärdrbattc von der Tagesordnung abzusetzen, bis das Ministerin»!. die Versass sungspfticht 'erfüllend, an den Verbandlungen der Häuser tbeilnehlne. und auf dk' nächste Tagesordnung den Adreßbericht zu setzen, Simson spricht dagegen ' Das Ha»s müsse sei»c Pflichten auch ohuc rie Mi-Ulster erfülle!,; die Adresse werde Niemandem Ncnes sagen, Gneist spricht für. iieltc gegen den Antrag Forck.nbeck. Simson beantragt, das Hans möge un< beirrt durch das Schreiben des Ministeriums die Berathungen fortsetzen nnd die Geschäfte des Landes erledigen. Locwc bemerkt: Simson's Antrag beiße nicht selicn wollen, was Jeder scl>e; die Adresse branche nicht oas Letzte zn sein. Ncichensoerger (Geldern), Graf Schwerin, v. Gottberg sprechen gegen. Bunsen. Schlilzc für den Antrag Forckenbeck, Vei der Abstimnning wird der Antrag Simson's abgelehnt (gegen denselben stimmte» die Alllibcralcn, Katholi» len. Konservativen) und der Antrag Forckenbecks an« genoinmen. Die Beschwerde Nicgolcwski's wegcn seiner Ver» Häftling wnrdc Ai,fangs der Sitzung dem Iustizaus-schnß überwiesen. Nächste Sitzung unbestimmt. Koustantinopel, 17. Mai. Man schätzt dm durel» das Erdbebe» auf Nhodus verursachten Schaden auf vier Millionen Gnlden. Anf den Wissen bei den süßen Wässern wird vom Sultan die ganze Garnison. Korps für Korps, bewirthet. — Die Telegraphen« Konvention zwischen England und der Pforte wea/n der Verbindung mit Indien ist dem Abschlnsse nabe. — Nach Petersburg ist die Pforten «Note bänglich Polens abgegangen. — Der sardinlsche General Türr ist nach Galatz abgereist. „Juristische GMschast" in Mach. Protokoll der XXlV. Versammlung der jnristischen Gesellschaft, welche am «. Mai 18C>ii. von 6^—8'/. Uhr Abends im Vereiuslokale abgehalten wurde. Vorsitzender: Präsident Eduard v. Strnhl. Schriftführer: Erster Sekretär Dr. E. H, Costa. Ill Mitglieder. 1. Der Schriftführer verliest das Protokoll der XXlll. Versammlung, das unbeanstandet genehmiget wird. ^. Der Herr Präsident theilt mit, daß Seine fürstblschöfiichen Gnaden Herr Dr. Barth. Widm er der juristischen Gesellschaft unter belobender Aucrken« uung ihres bisherigen Strebens und Wirkens eili Geschenk von 40 fi. zllgcwcndct habe. und fordert die Versammlnng anf. den» hochherzigen Geber bic« für den Dank anssprechen zll wolle». Dieser Antrag wurde dnrch einstimmigen Znrnf zum Beschlusse er« hoben, Ferner theilt der Herr Präsident mit. daß vom Nnterstütznngsvereine der Hörer der Rechte ein Ansuchen um Einleitung einer Subskription unter den Mitgliedern der juristischen Gesellschiift eingelaugt sei. »vorüber beschlossen wirü. den Subskl-iplionöbogell un« ter den Mitglieder» zirknlircn zu lassen. 3. Der Schriftführer theilt mit: So wie schon i» der letzten Vcrsammluug umu Görzer Landcsaus« schlisse, so muß heute auch von den Landcsausschüs. sen zu Klagenflitt und Parcnzo daickbar rrll'ähnt werden, daß sie unserm Verein dic Protokolle der respektive,! Landtage unentgeltlich zusenden. Es ist zu hoffen, daß auch der krainischc l'andcsansschnß das betreffende gleichzeitige Ansuchen in gleich frcnnd-lichcr Weise erledigen werde. Der Schriftführer macht ferners einige Milthei« lnngcn aus dem zugeseudrtcii Rechenschaftsberichte der Verliller juristischeu Gesellschaft, nnd aus dem am 27. März d. I. znm definitiven Abschlüsse gelangten Statute der Savigmi - Sliftnng. Ans den, Grunde diefcs definitiven Abschlusses müsse es auch von der in unserm Vereine beabsichtigten Berathung des Ent< wurfeö sein Abkommen finden. Endlich erwähnt derselbe . daß Herr Dr. Schenk in Wien der Gesellschaft seine schätzbare Monographie „Der französische Gesetz, Entwnrf zum Schutze des literarischen und geistigen Eigenthums" übersendet babe, welche wegen der hohe» legislativen Wichtigkeit des fraglichen Gesetzent» wnrfes demnächst eine nähere Besprechung finden werde. Als eine» Beweis der Achtung, welcher sich die juristische Gesellschaft auswärts erfreue, führt der l. Sekretär die Worte, mit denen Dr. Schenk sein Geschenk begleitet, au: „Sie werden mir wohl glau« beu, daß der Anbug mir nur zum Anlasse dienen soll. dem thätigen jnrid. Vereine meine aufrichtige Hochachtung zu bezeugen, der ich nicht ermangeln werde, durch Unterbreitnng meiner weiteren Publika-tioncn einen geringen Allsdruck zu geben", und verweist auf die von der ö'sterr. „Notariats - Zeitnng" Nr. 16 einer Noti; über unsern Geschäftsbericht pro l!^)'.' angefügte Bemerkung: „Wer die Schwierige keiten einer solchen Verciusbildnng in einer kleinen Stadt und noch mehr dessen Fortdauer erwägt, wird die rege Ti'ätia.c'cit desselben nur anerkennend betrachten müssen." -!. Ueber Antrag rcs 1, Sekretärs wird gemäg 55. l2 der Geschäftsordnung die Genehmigung zum Abdrucke des Vortrages des Herr» Dr. Ritter von Kalleneggcr (in der X.Xlll. Versammlnng) ertheilt, (N ch l u ö sol., t.)_________ Vcvantwortlichcr'Ncdakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck uud Verlag vou Ignaz v. Kleinmayr se Fedor Vamberg in .aibach. Anhang zur Vaibacher Ieitung. ^arll»ttl»^rt<^t Wien, 18. Mai. sMltta^ l'/. Uhr.) (Wr. Ztg. Al'dl.) Die Halln!!., I"! Gallen fcst. d^i^ G'sel'äft j.doch sills, lind die K:irs,i!idiru!lg.n l'l),l, allen Belang. M.tasliqu.s< ^U^i»lll^zU/l. Ol'll^ttioiilü, liüigc Sorten Gruiidcntlastllüge ' O^'llgatiouen, Kredit- »nd Noidl'ahn: Allien, vcelu^l'are Pfaildbricfe »üd galijische Karl kudwig - Aahn - Nttieil um cine Kleinigsni hül^r, Nation.il ^ '!»>lcl?m, l'^iiiisch,' West» und südliche SzatSdah:!-Mien ctw>v? ni.drig^r. W^chftl a»f fremde P'äfzc ilnsangS a»i<^ fluten, späte»' gefragt, schließen saü g.nan wie vcr-Ussier», Geld in l',!>cil Richtung,!! minder ftüsssg. Veftciltlichc Schuld. ä. I>eo Kta,ncs (für IN0 st.) Geld W^i, In österr. Wähn,»., . zu 5"/, 751 (i 7^ ^<< 57«. Aulel». v. 18U1 mit Rüslz 05».- 5'5.25 dctto l'hne Abschnitt I«;,;s) Vtationc,!-''lülchcii ,„il Iüimer-(lolipot>S . „ 5°/» 81.1.0 8120 National -Aiilehs» inil Vlpril-lionpons . . „5.. «l — 8l,10 MctaliqucS....., 5 „ ?ii.^0 76,5^0 detlo mit Mal-Coup. „ 5 ., 75.50 7»; detto.......4j„ ft!^.— »;«.).'''<) mit Äerlosnüg v. Jahre 1839 154,— 154 >','. Conio » Neüleüsch. j>i^^ l.^ni^l«'. 1Ü 75 17.— lt der Grönländer (sür 100 fi ) t^iundentlastulilzs,Obligationen. Nifd.l'OeN.".icl> . , ' ,u 5"/« 87,50 8^5,» <«»!«> Ware! Ob.-Ölst. und Salzb. z,i 5'/., ^5>, - K.> s)0 Aohineu .....5„ d'.'.'.O i«.!ü0 Stciermaif.....5» „ >-,')!'<<) ,",8 . Karnt., Krain » Kust .', „ .^.',5)l) l->> — wählen ll. Schlesien , 5) ., tt?.— d^ Ungarn......5 „ ?». Ban , >ssrc>. u Slav. 5» « 55 25 ?«l. ^alizien.....5 „ 7 i.<'>> 7-l 9) Siel'enb. >l. Vufcw, . . 5 „ I/> 75 74 ^.'» VrnetianischeS 'Aul. 1859 5.. -.-- i'-i 5'» Aktien (pl, Llilsl) Natioxalbans......797.— 799 - Kndit^'lnsiall ^!! 200 sl, .'. W. li^TlO 1:^50 !)l. ö (i.,lm>l,-G.s, ,^. 500 sl l'>, W. 0^-^ — 'N-1.— K. Ferd -')ilndb,z. 1000 fl. l^M. I7l4.-17l6 -Slaal^.^is.-Äes. zu 200 fl. HU. rde'- 500 Fr......215.- 215,50 Kais. (5l!,.-Valm zu 200 fl. CM 15^5 153 - Sud,.M'ldd.Vnl'.,-V.200„ ., 1^7,50 127,75 Süd. Staats', loml'.-ven. u. c.ntr. ital. (iis.200fl, ö. W,500Fr. nut (Hinilllilima.....25<; — 257 - Ge!t> Ware Ga>i<,.ssa!l.Vi,dw.-V^n^.200ft. »iM. mit ^i!!i . , 2>.? - 20?/,0 Ol!>. Dl'!!.-DanlP,sch-Ges. ^^ 4:i5,— 4.')?.— Oesierreich. Vlovd ix Tri.Ü 3 ^ c).^ „ ^7^. Wiener Daiü^'lüi.-'Att.-Ges. '.'^V :;95- ^00 — fester ^.tteübiiielVi, .... .'!9!l, « Z9<>,-Völ>m. Wesll'al,il , 200 fl <5 M. m. IX» sl. (70'/.,) Kin^hlung. l l7.— -.- Pfandbriefe (sür 100 fl.) Nalional'MH,v.J. 1857z 5°/« IM 70 104,90 l'anl auf 10., d.tto 5 „ 10175 102. - 0. P<. ! v.l!usl.n>' 5 „ 91/5 9^> i>5 vlatlollalt'. euisö. W verleb, 5 „ 87 70 87 90 5!os? (pcr Tlücl) Kred.-?l»sia!t sür Hnndcl u ftiew. zu KX) fl. ö>>. W. . . . I35»!0 13^,^') Drn.-DaiiN'is.-G. zu 100fl. (5M. 9,j 75 97,25 Stadtgem. Ofen „ 40 ., C. M. 3«!. - lii5 38a >e Palffy z» 40 fl. (>M, . 3.V^5 35 75 <3t, weuoi.1 „ 40 „ ., . 37.— 37 25 Oi»dis.1'^rä<) „ 20 ., „ . 2l.— 21.50 W.ildii.üi „ 20 „ „ . 23.— 23 50 Ke.ilevich .. 10 .... .11 50 15,— Wechsel. 3 Ml'nate. Geld Bri.f. An^'burg für 100 fl. südd. W. 9.^50 93,'iO F>an suit a. M. detto 93 , 1 „ e an der l. k. öffentlichen Vörse in Wien. Dril ll). Mai I^i. Essekteu. Wechsel. 5°^ Metalliques 7n 55 Sill'er.....110 25 i)<9lit - Aul. 81.20 ^ L^'ndlU.....110.60 Vanlasti,!! ... 79» K.f.DulattN . . 52? ssreditafti.,, . . 194 50 ,i. Mai 180:!, Hr. Schiffer. Olil^usißer. von N»telkr!iin, — Hr. Gslssll. Hsrlsch^fl^dcsitzrr, v?n Treffci,. — Hr. ?l>it>rirl>. F^l>rik.ii,t, von Graz. — Hr. Ascher. G., ,'ichts - Mssm-. voll Pcrliu. — Hr. Mmicr. Forsts, initrr, ^'lNl Wolssl'cr^. — Hr. ^lillics, GlNüisoil^ elrpreOi^sr. vl)!i Nr<»e.-- Hr. Thüriihrlr. Mcch.Ulilil. ion Dorobir». — Die Hlrrcil: Schön. Hilldllömalll!. l»d — Sp^th, Priualicr, uon Wicn. — Hr. W.'llllcr. ^ri^lisr, von Tricst. — Hr. Ostcrlc. k. k. Hcniptmnlül. 3. z>u<^"(7) Nr 3450. Kundmachung. Dic Adlnilnstration der all^cnciticn V^r-sorgungtz-'A'ilstnlt ,uacht hicmit bckaintt, daß dic für VaS Jahr >8li3 ausgcmitteltcn, und vom 2. Zanual' 1^;^ an zu dl'h^bl'nden L c i d r e n t c li llnd Diuidendcn belcits vnöffcntlicht wm-dcn j'llid nnd daß dic dicsifälliqe Kundmachung b<'i c?cn Commanditi'n der Anstalt zur Villsichtnahnu' dcr InM-sssentcn anstiegt und von dens^ldcli unentgeltlich in Empfang genommen werden kaun. Wll„, am 2. Mai l^',.".. Von der Administration der allgemeinen Versorssnngs Anstalt. ObcrslN'atm'S-Stllk'eltl'l'l'cr. Rtscrent. 37965^ ..... Zln die 1>. ^'. Mitglieder des Vereins der österreichischen Industriellen. Die Msgemmne IaljroHuerslimmlul^ licmnrö der östrrrcich. Industriellen, welche ursprünglich auf den 2l. d. M anbe^ räumt war, findet mit Rücksicht darauf, daß der hohe Reichüratl), in desscn Mitte d,r Verein oiele Mitglieder zahlt, anstatt wie früher erwartet wurde Mtte Mai , erst am 17. Juni zusammentritt, Donnerstag den lx. Juni in Wien statt. Der Vereins-Vorstand. Z. W'i. (l) Kundmachung. Aln Hmlptplatz llächst dem Vischofhof Nr. 310 werdcn gute Wcine alt sitzclldc Gäste dic Maß l'r 32 und 40 lr., übcr dic Gasse M. Maß um 4 kr. billiger aus-gescheukt, wozu um geueigteu Zuspruch gebcteu wird. Minerlllwlljstr-Cmlilljtlllt iu Kroatie». Dir Bade - Zaisoil hat, wic alljährlich, auch in diesem Jahre mu 1. Mai Ix^uimcn. Tic Quelle vo:i Töplil,< isi rinc 47" !!. heiße Schwrsel-thcnne ersten Ramie«?, denniach von s>rosier Heilwirlsanileit. Die Badelolalitälsn, alo: Vull-, Wannen- nnd Schlammbäder, sind geräumig luftig, deqnem nnd freundlich, und mich in hinreichender An;ahl vorhanden. Die Bäder »verden mit in eigenen zweetmäßlg rrbanten Reservoirs angefühltem Minerallrasser temperirt. (i1n an^rei^hendel« Wartpersmn'.lf versieht den Dienst in den Bädern nnd bedient die Trinlenden an der Quelle. Die Preise der Bäder sind mäsiiss. Die ärztliche Obsorge ist einem Tottor der Medizin anvertraut. Nnch ist alldort eine stabile, smt eingerichtete?lpothele vorhanden. Daö herrschaftliche Cchlosi, dai< sogenannte Nengebäude, nud der grosie (Rasthof bielen den Kurgästen Nntcrlnnft. Anch werden im sogenannten lleinen Gasthof, sowie, nnch in den Hänsern der Dorfbewohner Zimmer au die Kurgäste, vergeben. Gespeist N'ird !,->!' <>' >!,',!(! nnd i« Iü <^>'!<' nach Belieben im Saale deö grosien l^nsthanses, oder im nenerrichteten Kaffcehaui'lo.alc im Schlosse nnd in den Zimmern. Der angefügte Tarif gibt die Preise sowohl der Zimmer, des Converts an der Tafel, d?r l^lränle, wie anch der Bäder an. ! lH5 besteht eine geregelle Postcommnnicaiiou mit dem I. j l. Poslanile zu Waraedii, mittelst täglich ab- »ud zugehender Postboten. (iinc gntc ll'lnsittaftelle spielt regelmäßig drei Mal deS Tagci« nnd sonst ans Verlangen. Im großen Saale deü Gast-hoseo ist ein Klavier ;nr Benüluing der Eurgästc ansgestellt. Änch liegen dorl einige Periodische Blätter ans. (Geselliger Ver-lehr der ^ahlreiii' ^isammenstronienden Cur - und anderen Oäste, Änofliige in die reizende Umgebung nnd Tan;»ntcrhaltu»gen bieten (>rh.iterung. Wohnungen lönnen nach Belieben im Schlosse oder im großen l^aststause bestellt werdeu. Die Bestellung geschieht silr das Schloß b.im Wirthschaft<>amte ;u Warasdin - Töplitz, silr dciö Gasthaiii' alldort beim ("aslwirlh. Z. A^ (1) (5 ch t c Wifeller, Nttterkraineruud Möttliuger Weine van uo r.; üblich st cr Dualität wcrlsu ^il »tt' 4<>. 4^», 45 lmd HH kr. pr. M.,ö .ilii!.;,sch>l!lt im Gally.uiS zum „gold. Echiss" aill Na»» Nr. 195-l. Z. l)W. (l) In der Stadt NenstM^auli-Nr. 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